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Dax lässt deutlich nach – Anleger vorsichtiger

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.291 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem verhaltenen Start verharrte der Dax lange Zeit in der Nähe des Vortagesschlusses im Minus, bevor er am Nachmittag deutlich nachgab.

„Die Marktteilnehmer werden zunehmend vorsichtiger und stellen den Risk-Off Modus ein“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Insbesondere die US-Aktienmärkten leiden derzeit unter Gewinnmitnahmen und drücken auch auf den Dax. Die Investoren werden zunehmend vorsichtiger, da sie den deutschen Standardwerten bereits gute Aufgelder haben zukommen lassen.“ Technologieunternehmen und Immobilienaktie gehörten am Dienstag zu den größten Verlierern, so Lipkow. „Das Sentiment bleibt verhalten optimistisch aber mit einem Fuss auf dem Bremspedal.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen an der Frankfurter Börse die Papiere von Siemens Energy, BASF, Henkel und Rheinmetall im Plus. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von Vonovia und Merck.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete 26 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 88,43 US-Dollar, das waren 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0767 US-Dollar (+0,22 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9288 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Istanbul: Mindestens 29 Tote bei Brand in Nachtclub

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Istanbul (Archiv), via dts NachrichtenagenturIstanbul (dts Nachrichtenagentur) – In der türkischen Millionen-Metropole Istanbul sind bei einem Brand in einem Nachtclub mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die örtlichen Behörden am Dienstag mit.

Der Vorfall ereignete sich am Mittag gegen 13 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutscher Zeit) einem 16-stöckigen Gebäude im Bezirk Besiktas. Laut erster Medienberichte sollen dort gerade Renovierungsarbeiten stattgefunden haben, der eigentliche Clubbetrieb sei während des muslimischen Fastenmonats Ramadan ohnehin geschlossen gewesen. Bei den Todesopfern soll es sich demnach um Angestellte des Etablissement gehandelt haben.

Warum das Feuer ausgebrochen war, wurde zunächst nicht bekannt. Neben den Todesopfern war auch die Rede von mehreren Verletzten, sie wurden nach Angaben der Behörden in verschiedene Krankenhäuser der Region gebracht.


Foto: Istanbul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Linke kritisiert FDP im Streit um Kindergrundsicherung

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Familie am Strand (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Parlamentarische Linke (PL) in der SPD-Bundestagsfraktion warnt die FDP vor einem grundsätzlichen Abrücken von der geplanten Kindergrundsicherung. „Wenn einzelne Akteure aus den Reihen der FDP die Sinnhaftigkeit der gesamten Verhandlungen in Frage stellen, entspricht das nicht den Vereinbarungen und auch nicht den Erwartungen der Familien in unserem Land“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Tim Klüssendorf der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

„Schließlich ist, auch bei möglichen Differenzen zur konkreten Umsetzung, unser gemeinsames Ziel, die Kinderarmut in Deutschland endlich zu beenden. Dafür ist die Kindergrundsicherung nicht nur das beste, sondern auch das verabredete Instrument“, sagte der Sprecher der Parlamentarischen Linken.

Klüssendorf nannte die Kindergrundsicherung „ein zentrales Koalitionsvorhaben“. Sie solle der „inakzeptablen Kinderarmut in unserem Land“ spürbar etwas entgegensetzen und Bürokratie für alle Familien in Deutschland effektiv reduzieren.

„Selbstverständlich können und müssen die Gesetzesverhandlungen für eine solch zentrale Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag auch in einer angespannten Haushaltslage weitergehen“, so Klüssendorf. Ziel bleibe es, so bald wie möglich eine „echte Kindergrundsicherung“ einzuführen, mit klaren, verbindlichen Schritten bis zur vollständigen Umsetzung.

Aus FDP und SPD war zuvor Kritik laut geworden an den von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) geplanten rund 5.000 Stellen für die Behörde, die die Kindergrundsicherung umsetzen soll. Paus verteidigte den Personalaufwuchs. Dieser bedeutet eine Bürokratieentlastung für die Bürger, sagte sie der „Rheinischen Post“ und dem „General-Anzeiger“. Zuletzt hatte angesichts der andauernden Verhandlungen der stellvertretende SPD-Fraktionschef Sönke Rix eine Verschiebung der Kindergrundsicherung in Aussicht gestellt.


Foto: Familie am Strand (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundestag kann April-Diäten erst verspätet überweisen

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Zwei Bundestagsabgeordnete (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die mehr als 700 Bundestagsabgeordneten erhalten in diesem Monat erst mit mehrtägiger Verzögerung ihre Abgeordnetendiäten und die Kostenpauschale. Das berichtet die „Bild“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf entsprechende Schreiben der Bundestagsverwaltung.

Demnach konnten „aufgrund eines bedauerlichen Büroversehens die Abgeordnetenentschädigung und die Kostenpauschale nicht wie üblich zum 1. des Monats ausgezahlt werden“, zitiert die Zeitung aus einer E-Mail der Bundestagsverwaltung. Grund sei ein „falsches Fälligkeitsdatum“. Demnach wurde statt der Überweisung zum 28. März fälschlicherweise der 28. April angegeben.

„Dieser Fehler ist trotz des Vier-Augen-Prinzips aufgetreten und erst heute aufgefallen“, hieß es. Die Abgeordneten sollen ihre Bezüge und die Kostenpauschale nun bis Ende dieser Woche erhalten.


Foto: Zwei Bundestagsabgeordnete (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Neue "Grobstruktur" der Bundeswehr steht – Verkündung am Donnerstag

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Bundesverteidigungsministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die neue „Grobstruktur“ der Bundeswehr steht offenbar. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) werde am Donnerstag seine Entscheidung über die neue Struktur der Streitkräfte bekannt geben, teilte das Ministerium am Dienstag mit.

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und der wachsenden Gefahr eines Krieges für Deutschland hatte Pistorius den Auftrag erteilt, die bestehende Kommandostruktur der Bundeswehr und des Geschäftsbereichs zu hinterfragen und an „den Erfordernissen einer zeitgemäßen Landes- und Bündnisverteidigung“ zu spiegeln. Ziel war laut Wehrressort eine „kriegstüchtige Bundeswehr“, die sich „an den Leitprinzipien der Aufwuchsfähigkeit und Agilität, sowie der Digitalisierung und der Innovationsoffenheit orientiert“.

Der SPD-Politiker will sich am Donnerstagmittag zu den konkreten Plänen äußern. Bei der Vorstellung sollen auch Generalinspekteur Carsten Breuer und Staatssekretär Nils Hilmer vor Ort sein.


Foto: Bundesverteidigungsministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Sportliche Urlaubstage in den Kitzbüheler Alpen

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sportliche Bild Fotograd Daniel Waschnig/Das Hohe Salve Sportresort

Sportliche Urlaubstage in den Kitzbüheler Alpen – Das Hohe Salve Sportresort macht stark für Job und Alltag

Den Urlaub für eine Power-Auszeit nutzen, die körperliche Fitness trainieren und das Mindset stärken – dafür ist Das Hohe Salve Sportresort in Hopfgarten in Tirol eine hervorragende Adresse. Das Hotel der Pletzer Resorts begeistert mit dem sportwissenschaftlich fundierten Move & Relax Konzept. Die Kitzbüheler Alpen vor der Hoteltür offenbaren sich als vielseitiges Terrain, um in der alpinen Natur neue Energie für Job und Alltag zu gewinnen. Ein großes Plus: Das Hohe Salve Sportresort bietet praktisches Bike-in & Bike-out und Hike-in & Hike-out.

Move & Relax. Pump up your life. Innovativ & Effektiv

Mit Move & Relax erleben Hotelgäste eine Philosophie, die auf der Basis von aktiver Bewegung, individueller Entspannung und vitaler Ernährung die sportliche Auszeit bereichert. Jeder findet im Das Hohe Salve Sportresort das passende Programm: Ob geführte Wanderungen und Biketouren in allen Höhenlagen, abwechslungsreiche Workouts oder Trailrunning, um Ausdauer und Kraft zu pushen. Wer noch weiter gehen möchte: Top ausgebildete Coaches stehen für professionelle Personal Trainings zur Verfügung. Im Move & Relax Bereich bieten Experten Leistungschecks an, um relevante Parameter zu Gesundheit und Fitness zu ermitteln – zum Beispiel in Form einer Bioelektrischen Impedanzanalyse oder bei der Spiroergometrie. Um die Trainingsergebnisse zu optimieren, wird im Das Hohe Salve Sportresort großer Wert auf Regeneration und Entspannung gelegt. Im 25 Meter Sportbecken Bahnen schwimmen oder im In- und Outdoorpool das beeindruckende Panorama bestaunen. In der Saunalandschaft schwitzen und durchatmen. Regenerierende Massagen und hochwertige Kosmetik genießen. Nach Herzenslust ruhen – all das ist im Relax Bereich des Das Hohe Salve Sportresort möglich.

Bike-Abenteuer im Sportresort

Als geprüfter Elite-Partner von „Mountainbike Holidays“ hat Das Hohe Salve Sportresort den Bikern viel zu bieten. Direkt an der Haustür startet ein vielseitiges und großes Radwegenetz in allen Schwierigkeitsstufen. Genießer sind hier ebenso richtig, wie „Profis“, die auf den actionreichen Mountainbike-Trails die gewünschte sportliche Herausforderung finden. Und nicht nur die Mountainbiker schöpfen rund um Das Hohe Salve Sportresort aus dem Vollen: Auch die Rennradfahrer, Gravelbiker und E-Biker profitieren von perfekten Bedingungen für ihre Aktivitäten. Wer sein Bike-Erlebnis in die Hände von Experten legen möchte, der nimmt an den geführten Bike-Touren teil. Kombinierte Bike & Hike Touren eröffnen eine besonders abwechslungsreiche Möglichkeit, aktiv zu sein und gleichzeitig die Natur zu genießen. Der Sommer in der Region Hohe Salve und den Kitzbüheler Alpen steckt voll Movement: Wandern, Schwimmen, Klettern, Golfen, Paragleiten, Rafting, Canyoning, Tennis u. v. m. – die Outdoor-Challenge hat Saison.

Wer im Urlaub auf Sport setzt, erholt sich nachweislich besser. Dass der Genuss dabei auf keinen Fall zu kurz kommt, dafür sorgt Das Hohe Salve Sportresort. Sich ausgewogen mit hochwertigen regionalen Lebensmitteln ernähren, das Immunsystem stärken und die Energiespeicher auffüllen, das macht die Energy Küche möglich. Im Hotelrestaurant lassen es sich Sportler, Genießer und Gourmets schmecken oder sie genießen im À-la-carte-Restaurant & Weinbar „Das Brixx“ Lounge-Feeling und Vinophilie.

Move & Relax. Pump up your life. Das Hohe Salve Sportresort ist ein Hotel der Pletzer Resorts Gruppe. Mit der durchdachten Move & Relax Philosophie der Pletzer Resorts bietet es die perfekte Grundlage für eine Power-Auszeit in der alpinen Natur der Kitzbüheler Alpen. Das Hohe Salve Sportresort wurde 2016 eröffnet und bietet 104 Zimmer.Die Pletzer Resorts wurden im Jahr 2018 gegründet, mit Sitz in Hopfgarten in Tirol. Die Pletzer Resorts haben insgesamt 474 Zimmer und Suiten in 5 Resorts.

Bike Power mit Personaltraining von April bis November
Leistungen: ab 3 Übernachtungen inkl. Frühstück und Abendessen (= 4 Power Days), 1 x Personal Training, 1 x geführte E-Mountainbike-Tour mit den fachkundigen MTB-Guides im Haus, 2 x Bikeverleih, kostenlose Nutzung der Fahrradwerkstatt und des Bike-Depots, Trinkflasche, Move & Relax Bereich inkl. Gruppentrainings und Aktivprogramm u. v. m. – Preis p. P.: 3 Nächte ab 588 Euro

Wanderauszeit in den Kitzbüheler Alpen von Mai bis Oktober
Leistungen: ab 3 Übernachtungen inkl. Frühstück und Abendessen (= 4 Power Days), 2 Tage Kitzbüheler Alpen Card, 1 x Wanderkarte, Move & Relax Bereich inkl. Gruppentrainings und Aktivprogramm u. v. m. – Preis p. P.: 3 Nächte ab 459 Euro

Das Hohe Salve Sportresort
Meierhofgasse 26
6361 Hopfgarten
Tel.: +43 (0) 5335 2154 64

http://www.dashohesalve.at

Bild Fotograd Daniel Waschnig/Das Hohe Salve Sportresort

Quelle mk Salzburg

KfW senkt Zinssatz für Studienkredit

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KFW (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die KfW hat den Zinssatz für ihren Studierenden-Kredit für neu abgeschlossene Verträge zum 1. April von zuletzt 9,01 Prozent effektiv auf 7,51 Prozent gesenkt. Das teilte die Förderbank mit.

Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Studierendenwerkes, Matthias Anbuhl, zeigte sich grundsätzlich zufrieden – er pocht aber auch auf eine Stärkung des Bafögs und warnt vor einem Verschuldungsrisiko bei Studienkrediten. „Es ist gut, dass nach zuletzt zwei Erhöhungen der Zinssatz beim KfW-Studienkredit wieder sinkt“, sagte Anbuhl dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Aber auch 7,51 Prozent seien für den wichtigsten und überdies staatlich subventionierten Studienkredit noch immer viel zu hoch.

„Man muss weiterhin den Studierenden klar davon abraten, ihr Studium ausschließlich über den KfW-Studienkredit zu finanzieren“, führte er aus. „Das Verschuldungsrisiko ist und bleibt hoch.“ Anbuhl sagte weiter: „Anstatt eines Zinsniveaus beim KfW-Studienkredit, welches weiterhin weit über jenem von Immobilienkrediten verharrt, brauchen wir eine Stärkung des Bafög, des Herzstücks der staatlichen Studienfinanzierung.“ Das Bafög müsse dringend wieder mehr Studierende erreichen als die derzeit elf Prozent, die die Leistung bekämen.


Foto: KFW (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Botswana droht Deutschland mit Einfuhr von "20.000 Elefanten"

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Elefant (Archiv), via dts NachrichtenagenturGaborone (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um eine von Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) verfolgte Einschränkung der Einfuhr von Jagdtrophäen verschärft Botswana sein Vorgehen und will nach eigenen Angaben bis zu 20.000 Elefanten nach Deutschland abschieben. Er könne der Bundesregierung „20.000 Elefanten geben“, sagte Botswanas Präsident Mokgweetsi Masisi der „Bild“ (Mittwochsausgabe).

Die Deutschen sollten „so mit den Tieren zusammenleben, wie ihr es uns vorzuschreiben versucht“. Das sei „kein Scherz“, sagte Masisi. Sein Land verfüge durch erfolgreichen Artenschutz inzwischen über mehr als 130.000 Elefanten, so viel wie kein anderes afrikanisches Land. Es gebe eine „Überpopulation“ bei stetigem Wachstum. Deshalb habe Botswana bereits 8.000 Elefanten aus dem grenzüberschreitenden Kavango-Sambesi-Schutzgebiet an Angola abgegeben, Mosambik müsse sein Kontingent noch abholen.

„Und genau so möchten wir ein solches Geschenk der Bundesrepublik Deutschland anbieten“, sagte Masisi. Ihm sei es „todernst“ mit diesem Angebot. Schließlich sei es auch ernst, dass in seinem Land Menschen von Elefanten angegriffen und totgetreten, Dörfer verwüstet und Ernten vernichtet würden. „Wir akzeptieren kein Nein“, sagte Masisi der „Bild“.

Jagd sei ein wichtiges Mittel, den Bestand zu regulieren. Bedingung der Transaktion sei, dass die Tiere in Deutschland in freier Wildbahn leben und sie abgeholt würden, sagte der botswanische Präsident. Er wolle „herausfinden, wie es Frau Lemke damit ergeht“. Dass die Bundesumweltministerin die Trophäen-Einfuhr verbieten wolle, fördere im Ergebnis Armut und Wilderei in Botswana und schade dem Land.


Foto: Elefant (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Während die Großmächte streiten, profitieren die Schwellenländer

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Schwellenländer
Foto von Cathy Hepworth (Bildquelle: PGIM Fixed Income)

Ein aktueller Kommentar von Cathy Hepworth, Head of Emerging Markets Debt bei PGIM Fixed Income:

Während die Großmächte streiten, profitieren die Schwellenländer

Die Welt befindet sich in einem rasanten Wandel, da sich der Wettbewerb zwischen den Großmächten, den USA und ihren Rivalen, insbesondere China, verschärft. Während die beiden größten Volkswirtschaften die Schlagzeilen beherrschen, sind es die kleineren Schwellenländer, die in dieser „neuen Normalität“ einige der interessantesten Möglichkeiten für Anleiheinvestoren bieten.

Im Großen und Ganzen sind die Schwellenländer in der Lage, eine zentrale Rolle auf der Weltbühne zu spielen, da die globale Dynamik die führenden Mächte dazu veranlasst, diese Volkswirtschaften und „geopolitischen Swing States“ in ihren jeweiligen Einflussbereich zu ziehen. Dies geschieht durch positive Anreize – in erster Linie wirtschaftlich und finanziell – wie z. B. vergünstigte Kredite, Infrastrukturfinanzierung, Lieferkettenpartnerschaften und technologische Allianzen.

Die besten Investitionsmöglichkeiten finden sich derzeit bei Staatsanleihen aus Schwellenländern in Hartwährung, also bei solchen, die von Schwellenländern in stabilen Währungen wie dem US-Dollar ausgegeben werden. Da sich die Schwellenländer nach dem mehrjährigen Schock weiter normalisieren, bleiben ihre Volkswirtschaften widerstandsfähig und der Finanzierungsbedarf wird überschaubar sein.

Gemessen an den aktuellen Renditen von Schwellenländeranleihen sind die Erträge schon jetzt attraktiv. Selbst eine nur leichte Verengung der Spreads könnte die Gesamtrenditen von EM-Staatsanleihen in einen zweistelligen Bereich steigen lassen, wohingegen die Renditen von Staatsanleihen aus Kern-Industrieländern sinken würden.

Inflation, moderates Wirtschaftswachstum und die Lockerung der Geldpolitik der US-Notenbank dürften dazu führen, dass sich die Renditeaufschläge zwischen hochwertigen Investment-Grade-Anleihen aus den Industrieländern und risikoreicheren Hochzinsanleihen aus den Schwellenländern verringern.

Restrukturierung bietet Potenzial

Auf regionaler Ebene bieten sich Chancen in Mitteleuropa, in Lateinamerika und in Asien. Selbst für bereits zahlungsunfähige Länder wie Sambia, Ghana und Sri Lanka gibt es Anreize zur Restrukturierung. Dies kann dazu beitragen, die Schuldendynamik nachhaltig zu gestalten und im Laufe der Zeit frisches Kapital zu mobilisieren, um das Wachstum der Volkswirtschaften zu fördern. Nach der Umstrukturierung können sich auch die Renditen für die Anleger positiv entwickeln.

Weitere strukturelle Veränderungen, die sich positiv auf die Branchen in den Schwellenländern auswirken werden, sind die Verringerung der Abhängigkeit von China in der Lieferkette und die Aussicht auf einen Anstieg der ausländischen Direktinvestitionen. Unternehmensanleihen mit BB- und BBB-Rating in Ländern wie Indien und Mexiko, die ein starkes Wachstum verzeichnen und von dieser Verlagerung weg von China profitieren, sind interessant.

Desinflationäre Tendenzen setzen Devisenwerte frei

Bei Lokalwährungen sind die langfristigen Zinsen in Lateinamerika attraktiv, während sie in Asien eher uneinheitlich sind. In vielen aufstrebenden Volkswirtschaften halten die Desinflationstendenzen an und die Realzinsen sind positiv. Insbesondere Brasilien, Mexiko und Südkorea stechen hervor: Brasilien dürfte den Leitzins auf unter 9 % senken, und in Mexiko wird damit gerechnet, dass in der ersten Hälfte des Jahres 2024 mit Zinssenkungen begonnen wird, während in Südafrika, Ungarn und Chile Vorsicht geboten ist.

An den Emerging-Markets-Devisenmärkten (EMFX) ist angesichts der erwarteten Zinssenkungen der Fed nicht mit einer anhaltend starken Performance des US-Dollars zu rechnen. Relative EMFX-Positionen bieten Alpha-Chancen. Viele der bevorzugten Schwellenländerwährungen weisen tendenziell einen hohen Carry auf oder profitieren von einem relativ höheren Wachstum und höheren Kapitalzuflüssen. In Lateinamerika wirken der brasilianische Real und der mexikanische Peso attraktiv. In Asien sprechen die vergleichsweise guten Wechselkurse für die indische Rupie und den philippinischen Peso im Vergleich zum neuen taiwanesischen Dollar.

Risiken sehen wir basierend auf geopolitischen Entwicklungen sowie der globalen Unsicherheit hinsichtlich Wachstum, insbesondere für Länder, in denen in diesem Jahr Wahlen anstehen, wie Mexiko, Indien und Südafrika. Darüber hinaus können die Wahlen in den USA Unsicherheiten verstärken.

Mit einem Barbell-Ansatz können bessere Ergebnisse erzielt werden, indem in eine Mischung aus soliden Investment-Grade- und höherwertigen BB-Staatsanleihen, Quasi-Staatsanleihen und Unternehmensanleihen im sieben- bis zehnjährigen Bereich der Kurve investiert wird, sowie in Single-B-Anleihen mit sehr kurzen Laufzeiten und Staatsanleihen mit niedrigerem Rating.

Während die Großmächte streiten, profitieren die Schwellenländer

Foto von Cathy Hepworth (Bildquelle: PGIM Fixed Income)

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Länderdaten deuten auf weiteren Rückgang der Inflation

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Mehl (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die bundesweite Inflationsrate, zuletzt gesunken und für Februar mit 2,5 Prozent berechnet, ist im dritten Monat des Jahres wohl weiter zurückgegangen. Darauf deuten erste Zahlen aus den Bundesländern hin, die bereits am Dienstagmorgen veröffentlicht wurden.

Demnach sank die jährliche Teuerung der Verbraucherpreise in Bayern von 2,6 Prozent im Februar auf 2,3 Prozent im März und in Hessen von 2,1 auf 1,6 Prozent. Für Hessen bedeutet dies die geringste Inflationsrate seit fast drei Jahren. In Baden-Württemberg ging der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent zurück, in Niedersachsen lag die jährliche Inflation bei 2,0 Prozent (Vormonat: 2,3 Prozent), in NRW bei 2,3 Prozent (Vormonat: 2,6 Prozent).

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate im Laufe des Tages, in der Regel gegen 14 Uhr. Die endgültigen Zahlen kommen Mitte des Monats, dabei gibt es aber nur sehr selten Änderungen.


Foto: Mehl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts