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Der Frühling kommt – Auftanken im BLÜ im Gasteiner Tal

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blü

Frei sein, Du sein, Dinge gut sein lassen, aufblühen. Das BLÜ ist wohl eines der coolsten Hotels im Gasteinertal. Der Frühling steckt voller Jazz und Yoga. Sonnenski in Gastein – bis auf fast 3.000 Meter hinauf – ist unvergleichlich. Das BLÜ begrüßt die warmen Tage mit Drinks auf der Sonnenterrasse. Immer mit dabei: Die geniale open-minded BLÜkitchen.

Yoga-Love

Der Frühling nimmt Fahrt auf – und das BLÜ ist mittendrin in der lebensfrohen Jahreszeit. Die Yogis wissen es längst – das BLÜ gehört zu Yoga wie die Sonne zum Frühling. Im HimmelBLÜ-Yogaspace mit Blick auf die Berge verbinden sich Körper, Geist und Seele. Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen hervorkommen, geht es hinaus zu Sessions an der frischen Bergluft, hoch oben im HimmelBLÜ-Garden über den Dächern von Bad Hofgastein. Die Vorfreude auf den Yogafrühling Gastein (24.05.–02.06.24) ist besonders groß. Zum 10-Jahre-Jubiläum des großen Yoga-Events im Gasteiner Tal gibt es ein mega Line Up. Die Opening Ceremony am 25. Mai 2024 stimmt mit einem Vollmond-Ritual mit Mobility Movement perfekt auf den Yogafrühling ein.

Die Bergwelt der Hohen Tauern, die Wasserlandschaft Gasteins, die Almen und Wiesen werden zum Schauplatz von Asanas, Pranayama, Meditation und so viel mehr. Im BLÜ bringen die wunderbare Resident BLÜ-Yogini Fia Sonora, die Yoga-, Qi Gong- und Pilates Lehrerin Hayley Nariyah und Lena Jungman, deren Stil von Yoga Nidra bis zum Power Vinyasa reicht, die inneren Knospen zum Blühen. Lena setzt mit ihrer Yoga-Praxis nach dem Motto „Yoga is for everybody“ auch im BLÜ ein starkes Statement für Inklusivität und die Repräsentation unterschiedlicher Körper im Yoga. Noch mehr Top-Termine: 01. und 02. Juni lädt der international erfolgreiche Yoga-YouTuber Marcel Clementi zur Power Master Class im Gasteiner Yogafrühling. Am 31. Mai gibt Nessi Gomes ein Jubiläumskonzert in Bad Hofgastein.

Oster-Special im Schnee

Vormittags Sonnenskilauf, nachmittags Yoga? Oder ganz anders? Auf jeden Fall warten die Skigebiete im Gasteiner Tal bis weit in den Frühling mit schneesicheren Pisten. Carven und Wedeln machen bei milden Frühlingstemperaturen noch mehr Spaß. Freeriden oder jumpen in der Sonne, das lässt sich niemand entgehen. Ebenso wenig wie den Einkehrschwung auf eine der unzähligen Sonnenterrassen im Skigebiet. Das BLÜ toppt den Sonnenskilauf mit einem Oster-Special: 5 Nächte Good Vibes im BLÜ und nur 4 Nächte bezahlen. Die Ski Amadé Osterfamilienaktion (16.03. bis Saisonende) macht den Familienurlaub easy. Wenn mindestens ein Elternteil einen Sechs-Tages-Skipass kauft, fahren die Kinder bis 15 Jahre frei.

Snow Jazz Gastein im März

Österreichische Jazz-Superstars lassen Gastein zum snow jazz gastein (13. bis 17. März 2024) swingen. Im Hotel BLÜ erwartet die Jazz-Fans am 15. März ein bluesig-jazziger Nachmittag mit dem Raphael Wressnig Organ Trio. Insgesamt stehen zwölf Konzerte der „International Austrian Jazz Musicians“ auf dem Programm. Tagsüber, jeweils von 12 bis 16 Uhr, heißt es auf vielen Skihütten „Swinging on Snow“.

Wiener Schnitzel meets Sashimi

Die Food-Aficionados lieben das BLÜ für seine weltoffene Küche. Keine Frage, an der echten Rindsuppe, dem herrlichen Wiener Schnitzel, einem Brat´l und einem frischen Apfelstrudel führt mitten in Gastein kein Weg vorbei. Aber „Typisch BLÜ“ ist so viel mehr, das herrlich schmeckt, überrascht und begeistert. Küchenchef Marcus Langhammer kocht, nach Stationen in Salzburg und Wien (u. a. in den Restaurants Steirereck und Motto), genau das, was den Blü-Macherinnen Eva und Bibi auf ihren Reisen durch die ganze Welt am besten schmeckt: Fajitas zum selber Füllen, BLÜckliche Shrimp und Crispy Sesam Chicken, Sashimi und Maki oder Tuna Tataki. Und natürlich den BLÜ Klassiker, die frische Tom Kha Gai. #sowasvonblü ist es, all das wild durcheinander, als „sharing“, gemeinsam zu genießen.

Das BLÜ steckt voll urban vibes. Fröhliches Interieur, moderne Kunst und außergewöhnliche Details prägen das Haus. Die lässige homebase ist leger und unkompliziert, ganz so wie es die freiheitsliebende Urlauberseele wünscht. Im HimmelBLÜ Spa im cozy design kommt man dem Himmel ganz nah – ob beim Yoga, in der Sauna oder draußen, im HimmelBLÜ Garden am Dach. An der BLÜ Bar ist immer was los. Direkt am Kaiser-Franz-Platz wartet ein schneller Caffé al Banco oder ein Gläschen Prosecco, ein Drink zum Jazz-Konzert, zur DJ-Line oder zum Après Ski. Ein Haus für Freigeister und Genussmenschen.

Hotel Blü Gastein
Bad Hofgastein Hotelinvest GmbH & Co KG
Kaiser Franz Platz 1
5630 Bad Hofgastein
Tel.: +43 6432 6230
info@hotelblue.at
https://www.hotelblue.at

Bild Hotel Blü Gastein

Quelle mk Salzburg

CDU-Forderung nach Stopp von Verbrenner-Aus sorgt für Widerstand

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Auspuff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBukarest (dts Nachrichtenagentur) – Europäische Schwesterparteien von CDU und CSU halten wenig vom Vorhaben der Union, das für 2035 geplante EU-Verbrenner-Aus zu kippen. Das berichtet der „Spiegel“.

Konservative aus mehreren europäischen Ländern sowie der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson votierten vergangene Woche in Bukarest gegen den CDU-Vorschlag, den Ausstieg aus dem Verbrenner-Aus im Wahlprogramm der Europäischen Volkspartei (EVP) zu verankern. Kristersson soll dabei auch die Interessen des chinesisch beherrschten Autoherstellers Volvo im Blick haben, der stark auf E-Fahrzeuge setzt.

Gemeinsam drückten die Verbrennergegner durch, dass sich das EVP-Programm lediglich allgemein zum „Prinzip der Technologieoffenheit“ bekennt. Der bisherige Ausstiegsfahrplan soll bestehen bleiben. Auch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) will nicht an einem der Kernbestandteile ihres Green Deal rütteln lassen.

Das gilt auch für das Datum, zu dem die EU das Verbrenner-Aus vereinbarungsgemäß überprüfen will. Berichte, wonach die Beamten den entsprechenden Report um ein Jahr vorziehen könnten, um der Union entgegenzukommen, werden in Brüssel dementiert. „Das Jahr 2026 steht im Gesetz“, heißt es in der Kommission. „Wer das ändern will, muss dafür erst einmal die entsprechenden Mehrheiten zusammenbringen.“ Die sind aber nicht zu erkennen.

Auch der Plan der FDP, eine Ausnahme für synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) durchzusetzen, droht zu scheitern. Zwar hat die Kommission nach monatelangem Streit zwischen Brüssel und Berlin eine entsprechende Verordnung vorgelegt. Doch im zuständigen Gremium des EU-Rats ist Deutschland isoliert, wie es in einem internen Protokoll heißt. Kein anderes Land habe Berlin „bei der jüngsten Sitzung unterstützt“.

Nicht einmal die Autolobby steht geschlossen hinter den Plänen. Für einen späteren Ausstieg gebe es kaum Chancen, heißt es im Verband der europäischen Automobilhersteller. Pkw mit Wasserstoff oder E-Fuels zu betreiben sei zu teuer; zudem müsste eine zusätzliche Infrastruktur für Produktion, Transport und Vertrieb der Brennstoffe aufgebaut werden. Das sei bis 2035 nicht zu schaffen. „Es macht aus unserer Sicht überhaupt keinen Sinn, jetzt einen Strategieschwenk zu vollziehen“, sagte VW-Konzernvorstand Thomas Schäfer.


Foto: Auspuff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grötsch hält AfD-Mitgliedschaft bei Polizisten für problematisch

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Logo vor AfD-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der neue Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch (SPD), sieht eine AfD-Mitgliedschaft von Polizisten kritisch. „Ich halte es für hochproblematisch, wenn Polizeibeschäftigte in der AfD Mitglied sind oder die Partei anderweitig unterstützen“, sagte Grötsch dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Die AfD hat sich in den vergangenen Monaten extrem radikalisiert. Die Geschichte lehrt uns, dass es verheerend ist, wenn Polizei und Justiz von Feinden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unterwandert werden.“

Grötsch sagte weiter, die Widerstandskraft der Polizei gegen Unterwanderung durch Rechtsextreme müsse gestärkt werden: „Wir müssen die Resilienz bei den Polizeibeschäftigten fördern. Sie müssen erkennen, wenn ihnen von Rechtsextremen Botschaften untergejubelt werden sollen. Sie müssen wissen, warum die das machen. Und sie müssen damit umgehen können. Das sind Fähigkeiten, über die jede und jeder, der bei der Polizei in Deutschland arbeitet, verfügen muss.“

Für entsprechende Fortbildungen müsse im Arbeitsalltag von Polizeibeschäftigten Zeit eingeräumt werden. „Auf dem Dienstplan dürfen nicht nur Schießtraining und Dienstsport stehen“, sagte Grötsch. „Ich halte etwa politische Bildung und Supervision für elementar, also die Aufarbeitung des Einsatzgeschehens. Da gibt es noch sehr großen Handlungsbedarf. Dazu gehört natürlich auch, dass ausreichend Personal vorhanden ist, um Zeit für solche wichtigen Reflexionsräume zu haben.“

Grötsch sprach sich für ein entschiedenes Vorgehen gegen Beschäftigte aus, die rassistische oder rechtsextreme Inhalte verbreiteten. Wer dies tue, „egal ob in einer Chatgruppe oder anderswo, hat weder bei der Polizei noch in anderen staatlichen Institutionen etwas zu suchen“, sagte er.

Er werde bei seinen Ermittlungen so weit wie möglich auf Kooperation setzen, sei aber auch auf entschlossenes Vorgehen vorbereitet, sagte Grötsch. „Am besten geht es einvernehmlich, aber ich bin schon robust. Nötigenfalls beherrsche ich die Blutgrätsche, wenn es gegen unsere Demokratie und die Verfassung geht.“

Der Polizeibeauftragte kündigte eine ernsthafte Prüfung von Beschwerden wegen rassistischer Polizeikontrollen an: „Racial Profiling darf es in Deutschland unter keinen Umständen geben“, sagte er dem RND. „Ich kann verstehen, dass jemand, der zum Beispiel schwarze Hautfarbe hat oder einen Migrationshintergrund, sich nur deswegen kontrolliert fühlt. Derartigen Fällen und Beschwerden werde ich auf den Grund gehen.“ Wenn entsprechende Fälle vorkämen, müsse bei der Polizei auch intern darüber gesprochen und ein Bewusstsein für die Problematik geschaffen werden. „Ich sehe das als einen Kernbereich meiner Arbeit“, so Grötsch.


Foto: Logo vor AfD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP-Innenpolitikerin wirbt für Bezahlkarte für Asylbewerber

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Ann-Veruschka Jurisch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um die Einführung digitaler Bezahlkarten, die Asylbewerber statt Bargeld erhalten sollen, weist die FDP-Innenpolitikerin Ann-Veruschka Jurisch Befürchtungen zurück, dass dadurch die Integration der Betroffenen erschwert werden könnte. Sie sehe „da nicht das große Problem“, sagte die Bundestagsabgeordnete der Wochenzeitung „Das Parlament“.

Die Bezahlkarte sei wie eine Kreditkarte, und heute könne man „im Alltag bei fast allem mit so einer Karte bezahlen“. Bei ihr im Landkreis Konstanz sei die Ausländerbehörde sehr dankbar, wenn die Bezahlkarte eingeführt wird. Das spare Verwaltungsaufwand und Geld, und es gebe auch ein Sicherheitsrisiko, wenn mit viel Bargeld hantiert wird.

Jurisch wies zugleich Forderungen nach einer Verpflichtung von Asylbewerbern zu gemeinnütziger Arbeit als „wenig sinnvoll“ zurück. Zum einen wäre es mit sehr viel Verwaltungsaufwand verbunden, gab sie zu bedenken, zum anderen könnten die Leute schon nach jetziger Gesetzeslage zu kleineren Arbeiten herangezogen werden.

Die FDP-Parlamentarierin warb in diesem Zusammenhang dafür, Arbeitserlaubnisse pauschaler zu erteilen. Derzeit werde eine Arbeitserlaubnis nur für eine bestimmte Stelle erteilt, und das oft erst nach Wochen und Monaten. Dann sei die Stelle meist schon weg.

Sie verstehe nicht, warum die Arbeitserlaubnis nicht auch pauschal für eine Branche erteilt werden könne, etwa für die Gastronomie. „Dadurch würde es bürokratieärmer und schneller gehen und die Leute könnten auch schneller arbeiten“, fügte Jurisch hinzu.


Foto: Ann-Veruschka Jurisch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Eierproduktion 2023 leicht gesunken

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Eier (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 13,1 Milliarden Eier in Betrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen produziert. Die Eierproduktion sank damit gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Die Bodenhaltung war mit 58,8 Prozent der erzeugten Eier nach wie vor die dominierende Haltungsform, wenn gleich dieser Anteil im Vorjahresvergleich erneut sank (2022: 59,7 Prozent). Im Fünfjahresvergleich zum Jahr 2018 wird der rückläufige Trend der Bodenhaltung noch deutlicher: Damals stammten 63,2 Prozent der in Deutschland produzierten Eier aus Bodenhaltung. Demgegenüber stieg der Anteil der Eier aus Freilandhaltung im Jahr 2023 weiter auf 23,0 Prozent (2022: 21,5 Prozent; 2018: 19,1 Prozent).

Der Anteil der Eier aus ökologischer Erzeugung lag bei 13,4 Prozent und ging damit gegenüber dem Vorjahr leicht zurück (2022: 13,8 Prozent), er war aber ebenfalls höher als fünf Jahre zuvor (2018: 11,0 Prozent). Der verbleibende Anteil von 4,9 Prozent der Eierproduktion entfiel auf die Haltung in Kleingruppen (2022: 5,0 Prozent; 2018: 6,8 Prozent).

Die durchschnittliche Zahl der Legehennen in Bodenhaltung ging im Jahr 2023 um 1,2 Prozent oder 321.000 auf 25,9 Millionen Tiere zurück. Die Zahl der erzeugten Eier aus dieser Haltungsform sank um 2,2 Prozent oder 172 Millionen auf 7,7 Milliarden Eier. Der durchschnittliche Bestand an Legehennen in Freilandhaltung stieg demgegenüber um 7,5 Prozent oder 706.000 auf 10,2 Millionen Tiere. Die Eierproduktion aus Freilandhaltung nahm um 6,1 Prozent oder 173 Millionen auf 3,0 Milliarden Eier zu.

Nachdem die ökologische Erzeugung von Eiern in den Vorjahren stetig zugenommen hatte, sank die durchschnittliche Zahl der Legehennen in dieser Haltungsform im Jahr 2023 um 1,9 Prozent oder 121.000 auf 6,1 Millionen Tiere. Damit einhergehend ging die Zahl der Öko-Eier um 3,9 Prozent oder 71 Millionen oder 3,9 Prozent auf 1,8 Milliarden zurück.

Wie in den Vorjahren sank die Zahl der Tiere in Kleingruppenhaltung 2023 erneut, und zwar um 7,4 Prozent oder 162.000 auf 2,0 Millionen Hennen. Die Zahl der in dieser Haltungsform produzierten Eier sank um 3,2 Prozent oder 21 Millionen auf 640 Millionen. Ursache dafür ist das Verbot dieser Haltungsform, wobei bestehende Betriebe die Kleingruppenhaltung noch bis Ende 2025 weiterführen dürfen, so das Bundesamt.


Foto: Eier (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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10.000 Ladepunkte bis 2030: ZEITSTROM GmbH und GETEC mobility solutions GmbH unterschreiben strategische Partnerschaft für den Bereich Ladeinfrastruktur

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An electric vehicle at a charging station in the city. All items in the scene are 3D, charging station and concept cars are not based on any real ones.

Finanzstarker Nachhaltigkeitsinvestor trifft auf Ladeinfrastrukturspezialist mit State-of-Art Operational Excellence.

Die Elektromobilität ist im vollen Gange. Um den nationalen und internationalen Dekarbonisierungszielen für den Mobilitätssektor gerecht zu werden, müssen bis 2030 einige Millionen Ladepunkte in Deutschland entstehen.

Dieses soll das Laden von Elektrofahrzeugen im Wohnbereich, bei der Arbeit oder in der Öffentlichkeit ermöglichen. Für alle Bereiche hat die Firma ZEITSTROM ein einzigartiges Angebot entwickelt, welches der Ausbaugeschwindigkeit, gerade im Umfeld eines unsicheren Investitions- und Kapitalmarktes, Dynamik verleihen wird. Mit seinem „Charging Infrastructure as a Service (CIaaS)“ Modell ermöglicht ZEITSTROM Immobilieneigentümern Ladestationen zu erhalten, ohne selbst investieren zu müssen. CIaaS bedeutet, dass ZEITSTROM nicht nur langfristig denkender Investor ist, sondern ein Full-Service-Anbieter, der die gesamte Verantwortung für die Ladeinfrastruktur übernimmt. Dazu gehört die Planung, die Installation, der Betrieb, die Abrechnungen und die dauerhafte Sicherung des störungsfreien Betriebs. Standortpartner aus Immobilienwirtschaft, Hotellerie, Gewerbe oder kommunalen Betrieben können sich mit CIaaS voll auf ihr eigenes Business konzentrieren und ohne eigenen Ressourceneinsatz alle rechtlichen, Fuhrpark- und Kundenanforderungen erfüllen.

GETEC, als Spezialist für Ladeinfrastruktur, wird in diesem Zusammenhang die Energiebelieferung und den Betrieb dieser Infrastruktur sicherstellen und die komplette Dienstleistung rund um diese erbringen. Von der Inbetriebnahme, über die Wartung und Entstörung, sowie Abwicklung der Abrechnungsprozesse, wird GETEC die E-Mobilitätsinfrastruktur von ZEITSTROM und deren zukünftige Nutzer betreuen. Dabei setzt GETEC auf seine langjährigen Erfahrungen bei der technischen Betriebsführung von Ladeinfrastruktur, seine Kompetenz bei Service- und Abrechnungsprozessen, sowie auf die Expertise, große Rolloutprozesse zu begleiten und zu exekutieren. Ergänzt wird der Betrieb durch die energiewirtschaftliche Kompetenz und Fähigkeit in der Energiebeschaffung und Bereitstellung für die Ladeinfrastruktur. Bei der Verwaltung, Steuerung und Überwachung von Ladeinfrastruktur setzt GETEC auf ein performantes Backend eines europäischen Marktführers, welches durch eigene Frontends und Applikationen für den Business-Case flankiert wird.

ZEITSTROM und GETEC werden in den nächsten Jahren zusammen die Integration in den Wertschöpfungsstufen weiter optimieren und Ladeinfrastruktur für den deutschen Markt entwickeln.

Tom Sauer, Geschäftsführer ZEITSTROM GmbH:

„Wir haben ambitionierte Ziele: Bis zum Jahr 2030 wollen wir mehr als 10.000 Ladepunkte projektieren, installieren und betreiben. Dafür benötigen wir als Investor starke strategische Partner und wir freuen uns, in GETEC einen solchen gefunden zu haben.
Als deutschlandweit führender Systemdienstleister für Ladeinfrastruktur ist GETEC in der Lage, in unserer Geschwindigkeit mitzugehen und dabei eigene Innovationen einzubringen. Dies ist ein großes Plus für unsere Standortpartner und die Energiewende in Deutschland.“

Moritz Matthies | CEO GETEC mobility solutions GmbH (GMS):

„Die Partnerschaft zwischen ZEITSTROM und GETETC ist ein perfekter Fit. Hier trifft einschlägige Erfahrung rund um Nachhaltigkeit und Finanzierungsmodelle auf unsere Stärke – das Ausrollen vieler Standorte (AC & DC) in kurzer Zeit und hohe Qualität über ganz Deutschland und ggf. sogar Europa. Wir freuen uns sehr, ZEITSTROM durch unsere innovative Betriebsplattform im Best in Class Format, direkt mit an die Spitze der E-Mobilität in Deutschland katapultieren zu können, sowohl im Hinblick auf Kundenerfahrung als auch auf wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Der Faktor Mensch war für uns auch von maßgeblicher Bedeutung. Hier waren wir uns von Anfang bis zum Ende dieses Prozesses sicher – die Organisationen passen sehr gut zusammen.“

Bild:Zeitstrom GETEC COPYRIGHT iStock.com piranka

Quelle:GETEC mobility solutions GmbH

Geschäftsklima im Einzelhandel weiter eingetrübt

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Verkauf in einem Kaufhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Das Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Februar den dritten Monat in Folge verschlechtert. Der entsprechende Indikator des Ifo-Instituts fiel auf -18 Punkte, nach -15,2 Punkten im Januar. Die Erwartungen verbesserten sich nur leicht, der Indikator blieb mit -36,7 Punkten auf einem niedrigen Niveau.

„Das konjunkturelle Umfeld bleibt für den Einzelhandel weiter sehr herausfordernd“, sagte Ifo-Experte Patrick Höppner. Die Verbraucher hielten sich beim Einkaufen zurück, das belaste die Geschäfte der Einzelhändler. Wegen der schwachen Nachfrage blieben bei vielen Einzelhändlern die Lagerbestände zu hoch.

In den kommenden Monaten wollen insbesondere die Händler von Autos und Bekleidung seltener ihre Preise erhöhen. Im Lebensmitteleinzelhandel ist weiter von steigenden Preisen auszugehen, nur die Fahrradhändler planen Preissenkungen. Für die kommenden Monate wollen zudem weniger Unternehmen neues Personal einstellen. „Neben der schwierigen Nachfragesituation verunsichern die stockenden Tarifverhandlungen viele Einzelhändler zusätzlich. Das könnte die Einstellungsbereitschaft weiter senken, auch wenn der Fachkräftebedarf insgesamt hoch bleibt“, so Höppner.

Händler mit Unterhaltungselektronik sowie mit Elektrotechnik und elektronischen Haushaltsgeräten sehen ihre Lage positiver als im Vormonat. Das Gleiche gilt für Drogeriemärkte. „Drogeriemärkten bleibt der positive Rückenwind aus dem Jahr 2023 erhalten und die Vorzeichen für 2024 stehen gut. Bei Produkten, die sowohl in Drogeriemärkten als auch in Supermärkten angeboten werden, gewinnen die Drogeriemärkte scheinbar weitere Marktanteile“, sagte Höppner. Verschlechtert hat sich die Geschäftssituation hingegen bei Möbelhäusern, Baumärkten und bei Fahrradhändlern.


Foto: Verkauf in einem Kaufhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

KOLET sammelt 5 Millionen Euro, um Reisenden weltweit in über 180 Ländern einen erschwinglichen Internetzugang zu ermöglichen.

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Das in Paris ansässige Unternehmen Kolet hat eine 5-Millionen-Euro-Seed-Finanzierungsrunde mit den europäischen Investmentfonds Daphni und 9900 Capital abgeschlossen. Das Unternehmen wurde von vier seriellen Tech-Unternehmern und Business Angels (Swile, Keldoc, Cajoo / Flink, Orange, Millicom) gegründet: Eduardo Ronzano (CEO), Anne-Carole Coen (CMO), Jérémy Gotteland (CTO) und Mehdi Chraibi (COO). Dank der eSIM-Technologie ermöglicht Kolet es Reisenden, überall auf der Welt in Verbindung zu bleiben, ohne die exorbitanten Roaming-Gebühren der Mobilfunkbetreiber zahlen zu müssen.

Die Mission von Kolet? Der Zugang zum Internet für alle.

Angesichts der exorbitanten Kosten für den Internetzugang im Ausland und der oft undurchsichtigen und missbräuchlichen Praktiken der traditionellen Akteure will Kolet einen neuen, verantwortungsbewussten, zugänglichen und transparenten Betreiber aufbauen. Indem das Startup dank einer einzigartigen eSIM die Rechnungen von Auslandsreisenden außerhalb der Pauschalen ausmerzt, stellt es die Codes auf den Kopf und gibt den Verbrauchern die Macht.

Dieses Angebot wurde speziell für die Reiseibranche entwickelt und bietet den Reisenden, ob Touristen oder Geschäftsleuten, die kostengünstige Möglichkeit, sich mit dem Internet zu verbinden. Laut einer NextContent-Studie nutzen 83 % der Reisenden unter 40 Jahren das Internet während ihrer Reisen, sei es, um sich in der Stadt zurechtzufinden, ein Taxi zu bestellen, ein Restaurant zu reservieren oder mit ihren Lieben in Kontakt zu bleiben. Jedoch bleiben 70 % von ihnen im Flugmodus, entweder weil sie keinen Zugang zu Wi-Fi haben oder mit sehr hohen Gebühren Ihrer Anbieter konfrontiert sind.

Kolet bietet als erster Anbieter eine kostenlose eSIM mit 1 GB Datenvolumen allen Kunden von Reiseanbietern an, damit sie diesen neuen Service unterwegs testen können und von seiner Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit überzeugt werden und hilft gleichzeitig den Reiseanbietern dabei, ihr Angebot gegenüber Ihren Kunden zu verbessern und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Dieser Dienst, der in über 120 Ländern (bald in 180 Ländern bis Juli 2024) verfügbar ist, wurde für die Reisebranche entwickelt, damit Reiseanbieter eSIMs für ihre Kunden ohne komplexe technische Implementierung oder zusätzliche betriebliche Komplexität einführen können. Die Kundenbetreuung wird zu 100 % von Kolets Team übernommen.

„Unsere Mission bei Kolet ist es, Reisenden zu helfen, überall auf der Welt in Verbindung zu bleiben. Unser Ziel ist es, die bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten, sei es in Bezug auf Installation, Nutzung, Sicherheit oder Preisgestaltung. Und diesen Service sollten alle Anbieter der Reisebranche, insbesondere die Fluggesellschaften, ihren Kunden anbieten“, erklärt Anne-Carole Coen, Mitgründerin und CMO von Kolet.

Das Gründerteam arbeitet mit einem Gremium renommierter Experten aus der Telekommunikations- und Tourismusbranche zusammen, darunter Philippe Chérèque, ehemals Amex GBT & Amadeus, Shane O’Flaherty, Global Director of Travel & Hospitality bei Microsoft, und Mauricio Prieto, Mitbegründer von eDreams, um sein Wertversprechen zu entwickeln.

Innovation: eine einzige eSIM für alle Länder garantiert einfachen Zugang zu lokalen Internetnetzen zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Durch den Einsatz der eSIM behält der Reisende unterwegs seine eigene Rufnummer und hat überall Zugang zum kostengünstigen Internet. Nach der Aktivierung des kostenlosen Angebots, das in der Bestätigungs-E-Mail des Reiseveranstalters eingebunden ist, erhält der Kunde Zugang zur Kolet-Anwendung, wo er sein Guthaben aufladen und zwischen den verschiedenen Paketen transaparent und ohne versteckte Kosten wählen kann. Dank der Vereinbarungen mit den besten Mobilfunknetzen der Welt kann Kolet den Zugang zu einem Hochleistungsnetz (4G oder 5G) zu einem sehr wettbewerbsfähigen Preis anbieten (ab 3,99 € für 1 GB in Europa, mit einer Gültigkeitsdauer von 30 Tagen).

„Für Reiseanbieter bietet sich hier eine enorme Chance, ihr Serviceangebot zu erweitern, die Kundenbindung zu stärken und ihre Einnahmen zu steigern. Unser Ziel ist es, der wichtigste Partner für die führenden Reiseunternehmen in einem schnell expandierenden Markt zu werden. Mit dieser ersten Finanzierungsrunde und dank der Unterstützung unserer Berater beginnt Kolet seine Entwicklung auf dem französischen und internationalen Markt“, erklärt Eduardo Ronzano, CEO von Kolet.

Die ersten Partner von Kolet sind Resaneo, die Reservierungsplattform für Reisebüros, und Ulysse, die Buchungsseite für Flugtickets.

Engagiert für eine vernetzte und nachhaltige Zukunft. Die eSIM-Branche bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit, die Umweltauswirkungen der Milliarden von physischen SIM-Karten, die weltweit im Umlauf sind, zu reduzieren. Kolet will nicht nur dieses Problem angehen, sondern sich auch dafür einsetzen, dass die 2 Milliarden Menschen, die noch keinen Internetzugang haben, diesen bekommen. Um diese Ziele zu erreichen, hat das französische Startup-Unternehmen bereits mit den Vorarbeiten zur Entwicklung seiner CSR-Roadmap für die nächsten drei Jahre begonnen.

„Die Vision von Kolet, die oligopolistische Telekommunikationsbranche aufzubrechen, entspricht genau unserer Investitionsphilosophie bei 9900 Capital, die darin besteht, ‚große Probleme‘ zu lösen, die sich auf die globalen Verbraucher auswirken. Ihr engagiertes Team, ihre innovative eSIM-Technologie und ihr Engagement für die Abschaffung unverschämter Roaming-Gebühren machen Kolet für uns zu einer wichtigen Investition. Wir glauben an ihr Potenzial, das Reiseerlebnis neu zu gestalten und freuen uns, Teil ihrer Reise zu sein“, betont Chris Corbishley, Mitbegründer und Managing Partner von 9900 Capital.

Bild:Kolet App

Quelle:ELKH Conseil

woom CEO Paul Fattinger am South by Southwest (SXSW) über Zukunft der urbanen Mobilität

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Noch bis 16. März dreht sich bei der South by Southwest (SXSW) Konferenz in Austin (Texas) alles rund um Innovation und Kreativität. Mit dabei: woom CEO Paul Fattinger am Panel zum Thema „Zukunft der urbanen Mikro-Mobilität“. Fattingers Auftritt unterstreicht einmal mehr die Rolle von woom als Mobilitäts-Gamechanger. Im Zuge der Konferenz besuchte auch Österreichs Botschafterin in den USA, Petra Schneebauer, die woom Dependance in den USA.

„Die Zukunft der urbanen Mobilität wird bereits heute durch die gegenwärtige Infrastruktur geformt. Wir brauchen eine Revolution in unseren Städten – nicht morgen, sondern heute. Für unsere Kinder, für die kommenden Generationen“, sagt Paul Fattinger.
woom CEO Paul Fattinger nahm als Panel-Teilnehmer zum Thema „Zukunft der urbanen Mikromobilität“ an der diesjährigen South by Southwest (SXSW) Konferenz teil. Er diskutierte die Bedeutung von E-Bikes in städtischen Umgebungen und mit welchen Mitteln die junge Zielgruppe für nachhaltige Mobilität begeistert werden kann. „Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität ist nur durch entsprechende Infrastruktur in den Städten möglich“, so Fattinger.

Botschafterin zu Besuch bei woom
Im Rahmen des SXSW Festivals stattete die Österreich-Botschafterin in den USA, Petra Schneebauer, woom einen Firmenbesuch ab – und zeigte sich begeistert vom Unternehmen: „Es ist inspirierend zu sehen, wie eine österreichische Marke von internationalem Format – wie woom – hier in Austin die USA erobert. Die Leidenschaft der ‚woomster‘ für ihre Produkte ist spürbar und ansteckend. woom ist ein gutes Beispiel dafür, was es für langfristigen Erfolg braucht – Mut, Durchhaltevermögen und das richtige Produkt, das Qualität und Innovation vereint.“

woom erstmals auf der South By Southwest (SXSW) Konferenz in Austin, Texas
Das SXSW ist weit mehr als ein jährliches Festival – es ist eine Plattform für Innovation und Kreativität. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 hat sich das SXSW zu einer weltweit bedeutenden Veranstaltung der Kreativwirtschaft entwickelt, die über 30.000 Künstler*innen, Unternehmer*innen und Innovator*innen aus unterschiedlichen Branchen zusammenbringt. Die Teilnahme von woom CEO Paul Fattinger und April Obersteller, Managing Director woom Nordamerika, am Panel zum Thema Mikro-Mobilität in Städten beweist einmal mehr die internationale Vorreiterrolle des Kinderradexperten.

„Unsere Teilnahme am SXSW bietet uns eine fantastische Gelegenheit, konkret an unserer Mission zu arbeiten: Millionen von Kindern für das Radfahren zu begeistern. Wir sehen es nicht nur als unsere Aufgabe, die perfekten Fahrräder zu entwickeln, sondern auch, uns für die notwendigen Rahmenbedingungen wie Infrastruktur und Stadtplanung einzusetzen. Nur wenn sich Kinder am Fahrrad sicher fühlen, fahren sie gerne. Und kleine begeisterte Radfahrende werden irgendwann zu großen, begeisterten Radfahrenden“, ist sich woom CEO Paul Fattinger sicher.

Bild:Botschafterin DDr. Petra Schneebauer (fünfte v. l.) zu Besuch bei woom USA / Copyright: woom GmbH

Quelle:woom GmbH

Anatomie eines Bullenmarktes in den USA

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Die Erholung des US-Marktes seit Oktober ist im Vergleich zu historischen Beobachtungen außergewöhnlich: 1989 war das einzige Jahr in den letzten 50 Jahren, in dem der S&P 500 Index in 15 der letzten 17 Wochen gestiegen ist. Die aktuelle Dynamik kann sich fortsetzen, aber nach dieser außergewöhnlichen Anzahl aufeinanderfolgender Anstiege ist eine kurzfristige Konsolidierung wahrscheinlich. Diese Rallye ist umso beispielloser, als sie unabhängig von der Entwicklung der Zinssätze stattfand. Sie begann Ende Oktober 2023 mit der Vorwegnahme einer Zinswende im Jahr 2024 und unabhängig von der Anzahl der erwarteten Zinssenkungen (im Dezember 2023 wurden für die Fed sieben Zinssenkungen für 2024 erwartet, heute sind es 3).

Die „Magnificent 6“ gegen die Welt – der Sonderfall währt fort …

Die Saison der Gewinnveröffentlichungen unterstützte weiterhin den Anstieg der Aktienmärkte. Dies gilt insbesondere für die USA, wo sich das Wachstum nach wie vor sehr stark auf die „Magnificient 7“ oder „6“ konzentriert, wenn man Tesla ausklammert, das seit Anfang des Jahres in Schwierigkeiten steckt.

Das vierte Quartal des vergangenen Jahres war von starken Ergebnissen geprägt, die leicht über den Erwartungen lagen und einen Anstieg des ausgewiesenen Gewinns pro Aktie (EPS) um sieben Prozent im Jahresvergleich markierten. Dieser Anstieg deutet auf eine Beschleunigung im Vergleich zum Vorquartal hin, wobei in den verschiedenen Sektoren eine allgemeine Überschreitung zu beobachten war, obwohl Materialien und Versorgungsunternehmen unter den Konsensschätzungen blieben. „The Magnificent 6“ (ohne Tesla), verzeichnete ein bemerkenswertes Wachstum von +68 Prozent im Jahresvergleich, während die anderen Unternehmen ein bescheidenes Minus von vier Prozent verzeichneten. Ebenso wurden die Gewinne der großen US-Unternehmen für 2024 nach oben korrigiert, während die übrigen Aktien ihre Schätzungen nach unten korrigierten. Das Capex-Wachstum, das sich im vierten Quartal verlangsamt hat, wird 2024 voraussichtlich wieder anziehen, angetrieben von inländischen und KI-bezogenen Investitionen. Trotz der schwachen Prognosen für das erste Quartal hat sich die Stimmung der Unternehmen verbessert, was auf einen positiven Gewinnzyklus hindeutet. Umgekehrt gingen in Europa die Gewinne im vierten Quartal zurück, wobei die Sektoren Rohstoffe und Industrie insgesamt am schwächsten abschnitten.

Für 2024 wird nun ein Gewinnwachstum von drei bis vier Prozent für Europa und fast zehn Prozent für die USA erwartet, während der erwartete Aufschwung in den Schwellenländern beeindruckend ist (+16 Prozent). Die Erwartungen an die Schwellenländer mögen fragwürdig sein. Die Erreichung eines so starken Gewinnwachstums wird vor allem davon abhängen, ob China, das in den letzten Jahren immer wieder enttäuscht hat, in der Lage ist, Wachstum zu erzeugen. In Europa sind die Erwartungen angesichts des anhaltend schwachen Wirtschaftswachstums gedämpfter und realistischer. In den USA ist die Wirtschaft nach wie vor äußerst widerstandsfähig, und die transatlantische Gewinnwachstumslücke könnte erneut dem Unterschied in der Wirtschaftsleistung folgen.

...und nährt eine zunehmend bullische Positionierung und Stimmung

Die gute Entwicklung der Wirtschaftsaktivität und der Unternehmensgewinne schürte eine zunehmend optimistische Stimmung unter den Anlegern.

Eine der jüngsten Umfragen von BofA Merrill Lynch zeugt von großem Optimismus. Nur vier Prozent der 240 Befragten glauben, dass es 2024 in den USA zu einer Rezession kommen wird. Dies ist eine bedeutende Veränderung im Vergleich zum Vorjahr, als 85 Prozent derselben Befragten in dieser Hinsicht besorgt waren. Interessanterweise befürchten nur sieben Prozent, dass die steigenden Preise die Investitionen beeinträchtigen könnten. Der Marktausblick zeigt eine allgemein positive Stimmung, die Mehrheit der Anleger rechnet mit einer Fortsetzung des Bullenmarktes und zieht Aktien gegenüber Anleihen und Bargeld vor. US-Aktien werden am stärksten favorisiert, gefolgt von Japan, während Europa zum ersten Mal seit 2019 als bearish eingestuft wird.

Die Kapitalströme zeigen, dass Aktien bevorzugt werden, während Anleihen etwas weniger beliebt sind. Wie im letzten Jahr bleiben Barmittelanlagen, deren Verzinsung nach wie vor hoch ist, für zehn Prozent der Anleger ein sicherer Hafen. Auf den Aktienmärkten halten die Anleger ihre Engagements auf eine geringe Anzahl von Unternehmen konzentriert: die „Magnificent 7“ in den USA und die „Granolas“ in Europa. Small und Mid Caps weisen seit Jahresbeginn eine negative Performance auf. Obwohl die Bedenken hinsichtlich der Konzentration der Positionen bestehen bleiben, ist eine bullische Stimmung und Positionierung weiterhin möglich, insbesondere vor dem Hintergrund potenzieller Rotationen in risikoreiche Anlagen und nachlaufende Aktien.

Eine breitere Teilhabe anderer Sektoren und Regionen hängt nun von der wirtschaftlichen Dynamik und den Unternehmensgewinnen vor dem Hintergrund einer unter Kontrolle gehaltenen Inflation ab. Und darin liegt eine der Anfälligkeiten des Marktes. Die Inflation stellt für die Anleger keine Sorge mehr dar, und das Prinzip eines „Dovish Pivot“ wurde verworfen.

Bild:Nadège Dufossé, Head of Asset Allocation bei Candriam (jpg) (Foto: Candriam)

Quelle:redRobin. Strategic Public Relations GmbH