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SPD sieht keinen Grund für neuen Migrationsgipfel

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Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD erteilt Forderungen von Unions-Ministerpräsidenten nach einem erneuten Migrationsgipfel bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine Absage. „Es sind nicht ständig neue Ministerpräsidentenkonferenzen im Wochentakt nötig, um von eigenen Problemen in den Bundesländern abzulenken“, sagte Fraktionsvize Dirk Wiese der „Rheinischen Post“.

Wiese ergänzte, zu Recht bemängelten die Städte und Gemeinden unter anderem bei den Flüchtlingskosten eine nicht auskömmliche Finanzierung durch einige Bundesländer. „Gerade NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zeigt mittlerweile zu schnell und zu oft mit dem Finger nach Berlin“, sagte Wiese. „Er sollte seine eigenen Hausaufgaben nicht vergessen und die stapeln sich mittlerweile sehr hoch.“

Die Situation in den Kitas und Schulen sei mehr als angespannt. Auch bei der wichtigen Altschuldenregelung glänze Wüst eher durch „Taschenspielertricks, anstatt konstruktive Lösungen gemeinsam mit dem Bund zu erarbeiten“.

Wüst und der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU), der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, hatten eine Sonder-MPK zur Migration gefordert, um zu prüfen, inwieweit die im vergangenen November getroffenen Beschlüsse bereits umgesetzt sind.


Foto: Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Bahn und GDL verhandeln wieder

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sprechen die Konfliktparteien offenbar wieder miteinander. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Demnach gab es in der Nacht zu Samstag wieder Gespräche zwischen dem Konzern und der Gewerkschaft. Allerdings war zunächst noch unklar, ob dadurch der noch bis Montagabend laufende Streik der GDL eventuell vorzeitig beendet werden könnte. Für Samstagnachmittag wird eine Erklärung von Bahn und GDL erwartet.

An ihren Forderungen will die Gewerkschaft weiter festhalten. Ziel bleibe eine 35-Stunden-Woche ab 2028, sagte GDL-Chef Claus Weselsky und stellte auch längere Streiks in der Zukunft in Aussicht, wenn es im DB-Vorstand „keine Bewegung“ gebe.


Foto: GDL-Streik (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Vize spricht sich für Verbot der "Jungen Alternative" aus

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Achim Post (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Auseinandersetzung mit der AfD nimmt die SPD die Nachwuchsorganisation der Partei ins Visier. „Zum Kampf gegen Rechtsextremismus gehören auch Verbote von Vereinen wie der Jungen Alternative“, sagte der SPD-Vizevorsitzende Achim Post den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die „Junge Alternative“ sei bereits in vier Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft. „Wenn die Gerichte die Einstufung der Jungen Alternative als Verdachtsfall und als gesichert rechtsextremistisch bestätigen, bin ich dafür, die Organisation als Ganze zu verbieten.“

Die „Junge Alternative“ ist keine Partei, die Hürden für ein Verbot sind damit niedriger. „Der strafrechtliche Verfolgungsdruck auf die rechtsextreme Szene müsse aufrechterhalten werden“, sagte der SPD-Vize. „Damit meine ich vor allem Vorfeldbewegungen wie die Reichsbürger, die Identitäre Bewegung oder auch die Junge Alternative.“


Foto: Achim Post (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Über 100 Aufnahmen aus Iran in "vereinfachtem Verfahren"

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Iranische Botschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Zusammenhang mit Verhaftungen, Folter und Hinrichtungen politischer Gegner in Iran hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr mehr als 100 Menschen in einem Sonderverfahren aus dringenden humanitären Gründen eine Aufnahme in Deutschland zugesagt. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage der Linkspartei hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Seit Februar 2023 sind nach Paragraf 22 des Aufenthaltsgesetzes „deutlich über 100“ Aufnahmezusagen im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens durch die deutschen Behörden ausgesprochen worden, um insbesondere diejenigen Iraner zu unterstützen, die „aufgrund ihrer herausgehobenen Rolle bei den Protesten nach dem Tod von Jina Mahsa Amini einer besonderen Verfolgung ausgesetzt sind“, teilte das Ministerium mit.

Die Linkspartei wirft der Bundesregierung dagegen vor, nicht genug für den Schutz für Asylsuchende aus dem Iran zu tun. „Mehr als die Hälfte aller iranischen Asylsuchenden bekam 2023 keinen Schutz beim Bamf, und zuletzt ist die Schutzquote sogar noch gesunken“, sagte Linken-Politikerin Clara Bünger den Funke-Zeitungen. „Diese Entscheidungspraxis ist unverantwortlich“, Menschen aus dem Iran, die in Deutschland kein Asyl bekämen, drohe die Abschiebung „in ein Land, das Oppositionelle einsperrt, foltert und schlimmstenfalls ermordet“.

Bünger fordert eine „sichere Aufenthaltsperspektive“ für Iraner in Deutschland. Ende 2023 endete ein offizieller Abschiebestopp der Bundesländer mit Bezug zum Iran.


Foto: Iranische Botschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wellnessresidenz Schalber

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Wellnessresidenz Schalber

Wellnessresidenz Schalber*****s verwöhnt mit erstklassiger Wellness und exquisiter Gourmetküche. Serfaus-Fiss-Ladis erwartet Genießer mit einem hervorragenden Wintersportgebiet.

Sonnenbrillen raus und ab auf die Piste. Jetzt ist die beste Zeit, um in die sagenhafte Schönheit der Berge einzutauchen. Mit dem Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis liegt den Sonnenskifahrern eines der größten und schneesichersten Skigebiete der Ostalpen zu Füßen. Wer es besonders genussvoll haben möchte, der wohnt in der Wellnessresidenz Schalber*****s. Wohltuende Wellness auf höchstem Niveau und erlesene Kulinarik haben hier ihr Zuhause. Vom luxuriösen Schalber-Skidepot zur kostenlosen U-Bahn sind es nur 80 Meter. Damit geht es bequem und schnell zur Talstation der Seilbahnen Serfaus und hinein in den Pistenzauber.

Viel Sonne, blauer Himmel und angenehme Temperaturen – das lieben die Skifahrer zum Winterfinale. Geradezu unerschöpflich ist die Auswahl an Pisten in Serfaus-Fiss-Ladis – ganz zu schweigen von den verlockenden Sonnenterrassen für eine ausgiebige Pause im Liegestuhl. Für Snowboarder stehen im Skigebiet eigene Funparks und ein riesiges Freeride-Gelände zur Verfügung. Carver sind auf den tollen Carvingstrecken in ihrem Element. Rennläufer „kämpfen“ auf den zwei permanenten Rennstrecken um Hundertstel und Tausendstel. Für Anfänger und Fortgeschrittene sowie für die ganze Familie ist das Pistenangebot ideal: Breite Pisten mit viel Platz ermöglichen Skifahren in allen Schwierigkeitsgraden. Kinder sind im Skigebiet bestens aufgehoben, sei es in hervorragenden Skikursen speziell auf die kindlichen Bedürfnisse ausgerichtet, in verschiedenen tollen Kinderskiarenen oder in der Murmlikrippe im Talstationsbereich der Bergbahnen in Serfaus, wo Kinder von 0 bis 5 Jahren professionell betreut werden.

Die Wellnessresidenz Schalber bettet den frühlinghaften Skigenuss in ein unvergleichliches Hotelerlebnis. Wer nach dem Wintersport zurück kommt ins Hotel, der taucht in eine wohlig warme Welt des Wohlbefindens ein. 5.000 m2 widmen sich dem Baden und Schwimmen, dem Saunieren, Ruhen und Massieren. Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser vereinen sich zu einem Ambiente der größtmöglichen Entspannung: das Hallenbad mit Sole- oder Whirlpool, die Tiroler Schwitzstube, das japanische Dampfbad, die prickelnde Eisgrotte – es ist Wellness-Zeit. Im Lady SPA bleiben die Damen unter sich. Sie erleben die sanfte Wärme in der Rosenblütensauna, die heilsame Wirkung der Soledämpfe in der Himalaya-Salzsteingrotte und viele Wohlfühlmomente mehr. Im Private Spa zelebrieren Paare exklusive Stunden unter vier Augen. Ein Highlight ist zweifelsohne das große Angebot an Ayurveda-Behandlungen. Zahlreiche Beautytreatments und Behandlungen, Massagen, Körperanwendungen, Bäder und vieles mehr schenken kostbare Stunden fernab von Stress und Hektik. Im Familienhallenbad und in der Familiensauna finden Groß und Klein alles, um gemeinsame Wellness-Zeit zu genießen.

Seit einem halben Jahrhundert lebt die Gastgeberfamilie in der Wellnessresidenz Schalber herzliche Gastfreundschaft, Liebe zum Detail und exquisiten Geschmack. Wenn abends erlesene Gerichte im eleganten Ambiente serviert werden, dann sind die Feinschmecker glücklich. Für höchste Kochkunst garantiert Küchenmeister und Haubenkoch Gerhard Krießmann. Er begeistert Gäste von nah und fern mit einer Gourmet-Verwöhnpension, die ihrem Namen mehr als gerecht wird. Edle Weine aus dem umfangreichen Weinkeller begleiten die herausragende Küche.

Familien-Skiwochen (24.02.–16.03.24) – Pistenspaß für Groß und Klein
Leistungen: 7 Nächte inklusive abwechslungsreichem, vitalem Tagesprogramm, 1 Kaiserbad für 2 Personen, Schalber-Wellness-Verwöhnpension – Preis p. P.: ab 2.205 Euro

Firnwoche (16.–23.03.24)
Leistungen: 7 Nächte inklusive vitalisierendem Kaiserbad für 2 Personen, buntes Spiel- und Spaßprogramm für Groß und Klein, Schalber-Wellness-Verwöhnpension – Preis p. P.: ab 1.708 Euro

Ostern (23.03.–02.04.24)
Leistungen: 7 Nächte inklusive vitalisierendem Kaiserbad für 2 Personen, Ostereier-Färben für die Kinder, lustige Ostereiersuche, buntes Spiel- und Spaßprogramm, Schalber-Wellness-Verwöhnpension – Preis p. P.: ab 2.205 Euro

Wellnessresidenz Schalber
Dorfbahnstraße 15
6534 Serfaus
Tel.: +43 (0) 54 76 / 67 70
info@schalber.com
www.schalber.com

Bild Wellnessresidenz Schalber

Quelle © mk Salzburg

Die Märkte rennen der FED davon

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FED
Foto von Dr. Sonal Desai (Quelle: Franklin Templeton)

Die am kommenden Mittwoch bevorstehende Fed-Sitzung kommentiert Dr. Sonal Desai, CIO Franklin Templeton Fixed Income:

Viele Anleger lassen sich wieder einmal von ihren optimistischen Erwartungen im Hinblick auf eine weniger restriktive Geldpolitik davontragen. Die Fed hat für dieses Jahr Zinssenkungen im Umfang von 75 Bp. signalisiert, und das scheint angesichts der Fortschritte bei der Bekämpfung der Inflation realistisch. Die Märkte begannen jedoch irgendwann, Zinssenkungen von etwa 150 Bp. einzupreisen, zudem gehen sie davon aus, dass die Zinsen bereits ab März gesenkt werden, und dazu wird es meiner Ansicht nach nicht kommen.

Die Märkte haben der Fed bei der Lockerung bereits viel Arbeit abgenommen: Die Finanzierungsbedingungen haben wieder das gleiche Niveau erreicht, als der US-Leitzins noch bei gerade mal 1,75 % lag. Die Wirtschaft ist nach wie vor robust, daher dürfte die Fed keine Eile haben, die Zinsen zu senken. Allerdings kann man nur schwer vorhersagen, ob und wie der Wahlkalender den Zinssenkungskalender beeinflussen könnte.

Meiner Meinung nach wird immer deutlicher, dass der neutrale Zinssatz höher ist als die Märkte glauben und die Fed nach wie vor andeutet. Nur so lässt sich erklären, dass die US-Wirtschaft so stark bleiben konnte, obwohl der US-Leitzins seit vergangenem Mai über 5 % liegt. Meines Erachtens liegt der natürliche Zinssatz nominal wahrscheinlich bei 4 % oder etwas darüber, und nicht bei den 2,5 %, die der Offenmarktausschuss der Fed in seinen langfristigen Prognosen angibt.

Üppige Liqudität

Ich bin auch etwas beunruhigt darüber, dass die US-Notenbank angedeutet hat, ihre Bilanz weiterhin extrem groß halten zu wollen. Oft heißt es, die Menge an Währungsreserven einer Zentralbank habe nichts mit der Kreditvergabe von Banken zu tun. Hier werden meines Erachtens wichtige Punkte verwechselt. Es stimmt, dass eine Ausweitung der Bilanz der Fed die Banken nicht automatisch zwingt, mehr Kredite zu vergeben. Es stimmt aber auch, dass ein hoher Bestand an Währungsreserven, der einer großen Bilanz der Fed entspricht, großen Spielraum für eine verstärkte Kreditvergabe und Kreditaufnahme schafft, falls die Banken dies wünschen. Und es stimmt auch, dass eine große Bilanz durch ihre Auswirkung auf die Liquidität zu lockeren Finanzierungsbedingungen beiträgt.

Das ist schließlich genau der Grund, warum die Fed die quantitativen Lockerungsmaßnahmen überhaupt auf den Weg gebracht hat. Die Fed mag verschiedene Gründe haben, warum sie eine größere Bilanz vorzieht (unter anderem möglicherweise aufgrund der fiskalischen Dominanz und der finanziellen Repression), doch meines Erachtens ist das riskant. Indem die Fed dafür sorgt, dass weiterhin erheblicher Spielraum für die Kreditvergabe und Kreditaufnahme vorhanden ist, schafft sie eine weitere Möglichkeit für volatile Anpassungen im Wirtschafts- und Finanzsystem – und bestärkt die Märke in ihrer Einschätzung, dass das Umfeld üppiger Liquidität, das nach der globalen Finanzkrise herrschte, sich wieder einstellen wird.

Die US-Wirtschaft präsentiert sich zu Beginn des Jahres 2024 widerstandsfähig, unterstützt durch starke Aktienmärkte, eine lockere Fiskalpolitik und einen robusten Arbeitsmarkt, auf dem das Lohnwachstum weiterhin deutlich über dem Inflationsziel liegt. Daher komme ich zu dem Schluss, dass eine Rückkehr zu der sehr lockeren Geldpolitik, die sich die Märkte nach wie vor wünschen, in keiner Weise gerechtfertigt ist.

All diese Punkte sorgen für ein sehr anspruchsvolles Investitionsumfeld, denn die Märkte haben die Fed weit hinter sich gelassen, sie haben bereits mehr geldpolitische Maßnahmen eingepreist als in diesem Jahr realistisch zu erwarten sind. Ich rechne daher in den kommenden Quartalen mit mehr Volatilität, die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen könnte sich wieder der Marke von 4,50 % annähern. In den kommenden Quartalen dürfte eine Verlängerung der Duration immer attraktiver erscheinen. Meines Erachtens werden festverzinsliche Wertpapiere wieder zunehmend als Diversifikationsmöglichkeit in einem Portfolio dienen. Sie werden letztendlich von einer geringeren Volatilität profitieren, wenn die Märkte wieder weniger stark auf die Reaktionen der Fed achten.

Die Märkte rennen der FED davon

Foto von Dr. Sonal Desai (Quelle: Franklin Templeton)

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EmmySoft vernetzt Recruiting

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Start-up mit zukunftsweisender SaaS-Lösung und innovativer Go-To-Market-Strategy überzeugt prominente Investoren

Gegründet 2021, läutet das Start-up EmmySoft GmbH aus Düsseldorf seine nächste Wachstumsphase mit einem Investment von mehr als 4,5 Mio. Euro ein. Co-Founder und Geschäftsführer Christian Rampelt und Nils Effertz gewannen den Investor Geschwister Oetker Beteiligungen KG und das Family Office der Zimmermann Investment GmbH & Co. KG sowie weitere namhafte markterfahrene Unternehmer.

Der innovative Ansatz: Die SaaS-Lösung von EmmySoft kann auf existierende ATS (Applicant Tracking Systems) aufbauen, ohne rip-and-replace, sodass bereits vorhandene Systeme modernisiert werden. Die Lösung transformiert den gesamten Recruitingprozess für BewerberInnen, ArbeitgeberInnen und HeadhunterInnen und bietet eine neue Art der Transparenz. Einzigartige Kollaboration, AI-basierte Analyse von Hard und Soft Skills, Predictive Analytics und fundierter Decision Support für Hiring Manager entstehen, die bisher von ATS in dieser Form nicht geleistet werden konnten.

„Mit dem Funding werden wir 2024 insbesondere den Mehrwert für im Markt etablierte ATS vorantreiben und weitere Channel Partner aufbauen“, erklärt Christian Rampelt und Nils Effertz ergänzt: „Zudem ermöglicht die gefestigte Marktreife unserer Software, den internationalen Ausbau voranzutreiben, insbesondere mit Fokus auf den amerikanischen Markt.“

Die innovative Go-To-Market-Strategy und die Tatsache, dass sich die Software bereits bei Kunden einsatzfähig etabliert, überzeugte die Investoren. Sven Wiszniewski, Investment Manager von Geschwister Oetker, erklärt: „In Anbetracht des herrschenden Fachkräftemangels sehen wir EmmySoft als zukunftsweisend. In unserer digitalen Welt war es längst überfällig, eine Lösung zu liefern, die Recruiting flexibel vernetzt, um KandidatInnen effizienter auf vakante Stellen zu setzen.“ Ähnlich sieht es auch Patrick Zimmermann, Geschäftsführer von Zimmermann Investment: „Mit unserer Expertise bei SaaS, E-Commerce, Fintech und Logistik ist Vernetzung für uns ein großes Thema. Es ist konsequent, diesen Aspekt auch beim Recruiting massiv voranzutreiben. Die Welt ist global – gute KandidatInnen sind es auch. EmmySoft überwindet die Schranken, die bisher verhindert haben, Potenziale zusammenzubringen, die sich über die herkömmlichen Wege nie getroffen hätten.“

Die Software Suite ist als das Interface zwischen allen Stakeholdern im Recruitingprozess konzipiert. Das interaktive Portal bietet Echtzeitinformation und -kommunikation sowie DSGVO-konforme Analysen inklusive Market Insights. Statt reine Hard-Skill-Informationen bereitzustellen und im Bewerbungsprozess nur diese Fähigkeiten zu berücksichtigen, kommt mithilfe der Evaluationslösung auch die Persönlichkeit der BewerberInnen für passende Positionen zum Tragen. Aus den AI-Matches erhalten KandidatInnen und ArbeitgeberInnen datenbasierte Aussagen und Empfehlungen. Für Unternehmen und HeadhunterInnen, die im Bewerbungsprozess mit ATS arbeiten, bedeutet dies eine optimierte Besetzung ihrer Vakanzen mit wirklich passenden KandidatInnen. BewerberInnen wiederum erhalten konkrete Angebote, die ihren jeweiligen Fähigkeiten umfassend entsprechen.

Die beiden Gründer und Geschäftsführer von EmmySoft, Christian Rampelt und Nils Effertz, verfügen über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Recruiting und der Software-Industrie, sowohl in Deutschland als auch in den USA. Nach der Gründung hat das Start-up bereits ein Jahr später das Schweizer Unternehmen Softfactors AG übernommen und damit die Entwicklung von EmmySoft strategisch und praktisch wertvoll ergänzt. Christian Rampelt erläutert: „Ich habe jahrelang den Recruiting-Markt evaluiert und so präzise die White Spots ausfindig gemacht, die in der Zusammenarbeit der Stakeholder im Recruiting auf Software-Seite optimales Matching verhindern. Unser Team hat daraus mit der Software eine elegante Lösung entwickelt, um Systeme mit dem Ziel zu verbinden, gemeinsame Mehrwerte im Recruiting zu generieren.“

Bild: Christian Rampelt und Nils Effertz  Bildquelle EmmySoft GmbH

Quelle:Borgmeier Public Relations

myflexbox hat das große Jahres-Voting 2023 von TrendingTopics.eu zum Thema ‘Green Commerce‘ in der Kategorie ‘Logistics‘ gewonnen.

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Bei dem Voting, das bis 15. Januar lief, wurden insgesamt 80.000 Votes abgegeben. Aus 101 Startups wurden dadurch die Gewinner aus 14 Kategorien ermittelt. Als Belohnung erwartet die Gewinner-Unternehmen ein Gastauftritt im populären Trending Topics Podcast, der von erfahrenen Wirtschafts-, Tech- und Nachhaltigkeitsjournalist:innen gehostet wird und in den Spitzenfeldern der Podcast-Rankings anzufinden ist.

Erster Schritt: Die Top 101

Bevor für die Lieblings-Startups Österreichs des Jahres 2023 gevotet werden konnte, haben die Spezialist:innen des digitalen Medienhauses Trending Topics eine Vorauswahl getroffen. Anlass war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, in dem sich Startups mitunter in einem rauen Umfeld beweisen mussten. Nach einem Screening des kompletten Founder-Markts wurde eine redaktionelle Liste der Top 101 Unternehmen erstellt und in 14 Kategorien aufgeteilt. Um hier die Besten der Besten zu nominieren, wurden Österreichs größte Startup- und Scale-up-Bewerbe unter die Lupe genommen und somit die Meinung von hochkarätigen Investor:innen, Finanzexpert:innen und Jury-Mitgliedern berücksichtigt.

• Investment-Tracker von Trending Topics
• Scale-up-Award von EY
• glaubandich Challenge der Erste Bank & Sparkasse

Großer Dank

Unser Dank gilt unserer gesamten Community, besonders allen, die uns bei diesem Voting supportet und für uns abgestimmt haben. Unseren Kunden, Business Partnern und unseren visionären und bestärkenden Investoren. Vor allem aber auch unserer flexiblen und kreativen Belegschaft, die das erst ermöglicht hat.

Als wir anfingen, konnten wir die Kraft und das Potenzial, das vor uns liegt, noch gar nicht vollständig erfassen. Es ist ein Privileg, Teil dieses Weges zu sein, und wir freuen uns darauf, diese positive Energie auch ins Jahr 2024 mitzunehmen.

Bild:myflexbox Start-up of the Year

Quelle:myflexbox

2024 beginnt mit Konsolidierungsphase: Investment Grade- und Schwellenländeranleihen bevorzugt

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Nachdem Finanzwerte in der Endphase des vergangenen Jahres eine besonders gute Entwicklung hingelegt hatten, haben wir unsere Portfolios nun für eine Konsolidierungsphase positioniert: Die Stimmung ist optimistisch geworden, Ungleichgewichte haben zugenommen und die Märkte erwarten, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen bereits im aktuellen Quartal senkt. In unserem Szenario einer sanften Landung und eines anhaltenden Abklingens der Inflation erwarten wir allerdings, dass die erste Zinssenkung der Fed später erfolgen wird, als es sich der Markt derzeit erhofft. Daher nutzten wir den steilen Rückgang der US-Renditen seit Mitte Oktober, um bei unseren Long-Positionen auf die US-Duration Gewinne mitzunehmen und das Portfolio neutral auszurichten. Insgesamt erscheinen die globalen Aktienindizes relativ betrachtet im Vergleich zu Anleihen jedoch immer noch weniger attraktiv. Daher bevorzugen wir Anleihen mit Investment-Grade-Rating und Schwellenländeranleihen.

Konsolidierung und Rückkehr zu mehr Normalität

2023 war von schwankender wirtschaftlicher Entwicklung und durchwachsenen Unternehmensergebnissen geprägt, endete jedoch positiv für Anleihen und Aktien. Allerdings war die Streuung der Performance erheblich und es gab bedeutende idiosynkratische Risiken. Die Stimmung und die Positionierung der Anleger sind jetzt deutlich positiver als noch zu Beginn des Jahres 2023. Und hier kommt die Frage für 2024 auf: Inwieweit sind die scheinbar guten Nachrichten bereits eingepreist? Die Stimmungs- und Konjunkturindikatoren haben noch keine extremen Niveaus erreicht, doch auf lange Sicht betrachtet sind sie inzwischen ziemlich hoch.

Tatsächlich sind die Credit Spreads und die Volatilität deutlich zurückgegangen. Ebenso spiegeln verschiedene technische Indikatoren den Anstieg der Finanzmärkte wider, und Momentum- und Relativitätskennzahlen sind etwas überspannt. Kurz gesagt: Unser allgemeiner Stimmungsindikator bewegt sich auf ein „Euphorie“-Niveau zu, ähnlich wie Ende Juli 2023. Dies könnte ein konträres Verkaufssignal auslösen. Nach den starken Wertentwicklungen in den letzten Wochen des Jahres 2023 erwartet uns zu Beginn dieses Jahres möglicherweise eine Konsolidierungsphase.

Zwar könnte der Jahresbeginn etwas holprig verlaufen, doch der Mix aus Wachstum und Inflation kehrt endlich in einen „vertrauten“ Bereich zurück: Die Inflation hat nachgelassen und sollte in den USA und in der Eurozone schnell unter 3 Prozent sinken. Damit ist sie nicht mehr die größte Sorge der Anleger. Ebenso sollten die großen Unterschiede beim Wirtschaftswachstum der verschiedenen Länder, nachdem die Schocks verarbeitet sind, den IMF‑Prognosen zufolge bis 2024/2025 erheblich abnehmen.

Fed-Zinssenkung nicht vor Jahresmitte

Das Gleiche gilt für die Geldpolitik: Wir befinden uns am Ende des geldpolitischen Straffungszyklus, denn die Zentralbanken haben ihre Aufgabe erfolgreich bewältigt und ihren Manövrierspielraum zurückgewonnen. Die zentrale Frage für Anleger lautet nicht mehr, ob es Zinssenkungen geben wird, sondern wann diese stattfinden.

Für die USA erwarten die Märkte frühzeitige und umfangreiche Zinssenkungen. Doch unserer Meinung nach sind die Marktbewertungen etwas über das Ziel hinausgeschossen, indem sie eine Zinssenkung der Fed bereits im März als reale Möglichkeit erachten. Ein solides Einkommenswachstum der Privathaushalte war und bleibt der entscheidende Faktor für ein Szenario, in dem es in diesem Jahr keine Rezession gibt. Eine sanfte Landung halten wir für die USA für am wahrscheinlichsten. Das würde auch bedeuten, dass die Zentralbank keine Eile hätte, geldpolitische Unterstützung zu leisten, und wir erwarten die erste Lockerung nicht vor dem Ende des 1. Halbjahrs 2024. Damit entsteht reichlich Raum für Enttäuschungen, wenn man die aktuellen Marktbewertungen in Betracht zieht.

Für einen Rückgang der langfristigen Renditen bräuchte es ein erheblich schwächeres Wachstum als das jetzige, da die Breakeven-Renditen bereits nahe am Zwei-Prozent-Inflationsziel der Fed liegen.

Asset-Allokation: Präferenz für Fixed Income

Bei unserer Asset-Allokation bevorzugen wir Anleihen gegenüber Aktien – letztere gewichten wir im Moment etwas unter. Das liegt an der Risikoprämie bei Aktien – wir warten auf ein besseres Risiko-Rendite-Verhältnis und ein deutlicheres Signal der Zentralbanken, bevor wir unser Aktienengagement anheben. Im Allgemeinen lassen wir bei Aktien der Eurozone Vorsicht walten, während wir andere Regionen neutral bewerten. Des Weiteren stehen bei uns eine Reihe von Themen im Fokus. So gefallen uns unter anderem Technologie und Künstliche Intelligenz (KI), und wir halten Ausschau nach günstigen Kaufmöglichkeiten bei Aktien von Small und Mid Caps sowie im Bereich saubere Energien, die abgestraft wurden. Gleichzeitig kaufen wir Aktien in Sektoren wie dem Gesundheitswesen und Basiskonsumgütern, die in einem spätzyklischen Umfeld eine robuste Performance erzielen.

Im Bereich der festverzinslichen Anlagen stehen bei uns qualitativ hochwertige Anleihen im Mittelpunkt, und wir bleiben zudem in Schwellenländeranleihen investiert, um von ihrem attraktiven Zinssatz zu profitieren. Vor dem Hintergrund der nachlassenden Wirtschaftsaktivität und der sinkenden Inflation machen wir uns außerdem den Carry von europäischen Kern-Staatsanleihen zunutze. Da die US-Renditen von 5,0 Prozent Mitte Oktober auf 3,8 Prozent Ende 2023 gefallen sind, haben wir bei unserer Long-Position auf die US-Duration Gewinne mitgenommen und bleiben bei US-Staatsanleihen neutral ausgerichtet.

Auch Absicherung und Diversifizierung dürfen Investoren nicht außer Acht lassen. Wir halten eine Long-Position im japanischen Yen und Engagements in einigen Rohstoffen, unter anderem in Gold. Beides sind gute Absicherungen in einem risikoaversen Umfeld. Außerdem rechnen wir mit einer guten Entwicklung von alternativen Anlagen, denn sie bieten eine gewisse Dekorrelation gegenüber traditionellen Vermögenswerten.

Bild:Nadège Dufossé, Global Head of Multi Asset bei Candriam (Foto: Candriam)

Quelle:redRobin. Strategic Public Relations GmbH.

EZB bleibt vorsichtig

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Foto von Jan Felix Gloeckner (Quelle: Insight Investment)

Die Ergebnisse der heutigen EZB-Sitzung kommentieren Jan Felix Gloeckner von Insight Investment und Colin Finlayson von Aegon Asset Management:

  1. EZB bleibt vorsichtig

Kommentar von Jan Felix Gloeckner, Senior Investment Specialist bei Insight Investment:

In einer Entscheidung, die niemanden überraschte, beließ die EZB die Zinssätze wie erwartet unverändert und bekräftigte, dass die Zinssätze bereits auf einem Niveau seien, das ausreiche, um einen „substanziellen Beitrag“ zur Rückkehr der Inflation zum Ziel zu leisten. Da die Auswirkungen der vorherigen Straffung noch nicht in vollem Umfang auf das Wachstum durchschlagen, glauben wir, dass der nächste Schritt eine Lockerung sein wird, aber die Frage ist, wann.

Die aktuellen Marktpreise scheinen übertrieben zu sein, da ein aggressiver Lockerungszyklus eingepreist ist und einige Spekulationen darauf hindeuten, dass die erste Zinssenkung bereits im April erfolgen könnte. Solange die Inflationsdaten nicht deutlich nach unten überraschen, wird die Bank unserer Meinung nach vorsichtig bleiben und wahrscheinlich nicht vor dem Sommer mit der Senkung beginnen.

  1. Markt schenkt Lagardes Versuch, Zinssenkungsenthusiamus zu dämpfen, wenig Beachtung
EZB
Foto von Colin Finlayson (Quelle: Aegon Asset Management)

Kommentar von Colin Finlayson, Aegon Asset Management:

Die EZB beließ den Leitzins, wie allgemein erwartet, unverändert bei 4 %.  Obwohl Lagarde versuchte, die aktuellen Markterwartungen für Zinssenkungen im kommenden Monat zu dämpfen, musste sie einräumen, dass sowohl die zugrunde liegende Inflation als auch die Inflationserwartungen weiter gesunken sind.  Da die aktuellen Wachstumsaussichten der EZB als rückläufig eingestuft wurden, schenkte der Markt ihren Versuchen, den Zinssenkungsenthusiasmus zu dämpfen, wenig Beachtung.  Die EZB geht davon aus, dass sie frühestens im Sommer mit Zinssenkungen beginnen wird, aber wir sind der Meinung, dass sie sich den Luxus nicht leisten kann, so lange zu warten.

EZB bleibt vorsichtig

Foto von Jan Felix Gloeckner (Quelle: Insight Investment) und Colin Finlayson (Quelle: Aegon Asset Management)

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