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Stearawirt’s Hauserei

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Bild Fotograf: Ratko Photography Stearawirts Hauserei

Stearawirts Hauserei im urigen Lechtal verbindet das Beste aus zwei Welten.

Steeg im Lechtal – das kleine Dorf vor dem Arlberg – ist ein Geheimtipp für alle, die erholsam ruhig, etwas preisgünstiger und ganz ohne den Trubel großer Wintersportorte wohnen möchten. Dennoch ist man hier der grenzenlosen Skidimension Ski Arlberg mit den exklusiven Skiorten Lech, Warth-Schröcken und St. Anton ganz nah. In nur zehn Autominuten oder mit dem kostenlosen Skibus kommen Skifahrer ins größte Skigebiet Österreichs.

Ein Kleinod für Genießer in Steeg ist die Stearawirts Hauserei. Das Hotel von Familie Hauser verbindet das Beste aus zwei Welten. Der urige Stearawirt besteht seit mittlerweile 180 Jahren. Er steckt voll Geschichte. Schöne Erlebnisse und liebgewonnene Traditionen vergangener Zeiten haben hier ihren Platz. Die neue, lässige Hauserei spannt einen faszinierenden Bogen vom Damals ins Jetzt. Das zeitgeistige Design der Stearawirts Hauserei begeistert. Hierher kommt man, um sich bewusst Zeit zu nehmen für sich und den Wintergenuss. 27 Naturzimmer von modern, lässigen Suiten in der Hauserei bis hin zu traditionellen Zimmern im Tiroler Landhausstil im Stearawirt laden ein, sich zu entfalten. Die Liebe der Gastgeber steckt im Detail – in der Raffinesse, Tradition mit bodenständigem Luxus und Lifestyle zu verbinden.

Die Naturentdecker erkunden die Landschaft, die Wellness-Freunde tauchen in der Hauserei in eine Welt der vollkommenen Erholung ein. „Immer mit der Ruhe“, das klingt verlockend. Im großen Rooftop-Spa warten Dampfbad, Infrarotkabine und verschiedene Saunen. In der „Knetstuba“ verwöhnt eine Wohlfühlmassage. Von der großen Sky Lounge schweift der Blick hinaus auf die Berge. Im romantischen Kuschelnest versinken. In der „Schwitzstuba“ im Stammhaus vorbeischauen. Die Hauserei wurde gemacht, um im Hier und Jetzt anzukommen.

In Stearawirts Kocherei kocht der Gastgeber Guntram persönlich. Er ist leidenschaftlicher Koch und der Küchenchef des Hauses. In seine Küche kommen so weit wie möglich regionale, saisonale Produkte, die er stets frisch zubereitet. Seine farbenfrohen Gerichte mit heimischen Wild- und Gartenkräutern schmecken nicht nur unglaublich gut. Sie schenken auch viel Energie und Kraft für die Wintererlebnisse.

Ein Kräuterhotel

Schmecken, riechen, sehen. Die Hauserei ist auch ein Kräuterhotel. Und zwar aus einem ganz natürlichen Grund: Rund um das Hotel wachsen die wertvollsten Schätze. Wilde, aromatische Kräuter in der alpinen Landschaft, duftende Kräuter, Salate und Gemüse im eigenen Bauerngarten. Die natürlichen Köstlichkeiten sammelt das Küchenteam im Sommer, um auch im Winter auf die herrlichen Geschmäcker zurückgreifen zu können. Es schmeckt hervorragend in der Hauserei. Und damit nicht genug: Auch in die „selbstgebrauten“ Salben, Tinkturen und Säfte kommt, was ringsum die Stearawirts Hauserei gedeiht.

Heliskiing am Arlberg – ein exklusives Erlebnis

Stearawirts Hauserei ist umgeben von einem Winterparadies. Selbst Heliskiing ist hier möglich. Mit dem Hubschrauber abheben, um dann mit einem erfahrenen Skiführer durch die unberührten Tiefschneehänge des 2.652 Meter hohen Mehlsack oder das Schneetäli mit 2.450 Meter abwärts in das Seitental Zug bei Lech Ski zu fahren. Heliskiing macht es möglich, eine etwa einstündige und unvergessliche Skiabfahrt zu erleben.

Die sanfte Seite des Arlbergs

Fernab vom alpinen Skitourismus gilt das Tiroler Lechtal als Eldorado für Tourengeher. Ebenso sind die Winter- und Schneeschuhwanderer in der zauberhaften Schneelandschaft unterwegs und lassen die mächtigen Berge auf sich wirken. Den Naturpark Tiroler Lech kann man auf viele Arten erkunden. Nur 100 Meter vom Hotel entfernt, führt die Langlaufloipe vorbei. Stolze 190 Kilometer bieten Langlaufspaß pur.

In die beiden Welten Stearawirt & Hauserei kann man sich verlieben. Was einst ein Bauern-Gasthaus war, ist heute ein Refugium, in dem ganz besondere „Wirtsleut´“ leidenschaftliche Gastfreundschaft leben. Stearawirts Hauserei lässt ihre Gäste teilhaben an einem kleinen Paradies – einem wunderbaren Wintersportgebiet, der Tiroler Lebensfreude, der Tradition und den schönsten Seiten des Wintergenusses. Was wie eine romantische Szenerie auf einer Postkarte klingt, ist im Naturpark Tiroler Lech bis heute Wirklichkeit. Hier finden Naturfreunde, Sportbegeisterte und Ruhesuchende das, was sie sich von einem Aufenthalt in den Alpen erträumen: ursprüngliche Natur, die Freiheit der Berge und Stille.

Wedelwochen (06.01.–03.02.24)
Leistungen: Eine herrliche Skiwoche am Arlberg, Erfrischungsgetränk bei der Ankunft, uriger Fondueabend, 1 Flasche Tiroler Wirtshauswein pro Zimmer, 6 Tage Skidepot in Warth, kostenloser Schlitten- und Schneeschuhverleih, Rodelgaudi, kleines Nachmittagsbuffet mit gschmackiger Brotzeit und anderen Schmankerln, 1 x Zirbenpeeling-Alpenkräutercreme – Preis p. P.: ab 812 Euro

Skigenuss (11.01.–01.02.24, 22.02.–11.04.24)
Leistungen: 3 Tage in der Stearawirts Hauserei mit allen Inklusivleistungen Plus – Preis p. P.: ab 390 Euro

Bild Fotograf: Ratko Photography Stearawirts Hauserei

Quelle © mk Salzburg

Revolution in der Versicherungswelt: Was steckt hinter Tippgeber24?

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Robert Beckmann

Robert Beckmann, Pionier in der Finanzwelt und Visionär, gibt exklusive Einblicke in die Revolution der Versicherungsbranche.

Herr Beckmann, könnten Sie uns bitte mehr über Ihre beeindruckende Expertise in der Finanzbranche erzählen und wie Sie zu einem Pionier im Aufbau von Multi-Level-Marketing-Strukturen wurden?

Robert Beckmann: Start mit 19 Jahren in der Versicherungsbranche. 

Im Strukturvertrieb gelernt. Danach Ausbildung als Versicherungsfachmann mit 23 Jahren. Mit 25 Jahren Leiter eines Vertriebs in der Bausparkassenbranche. Weiterbildung zum Ausbildungsleiter für den Außendienst. Mit 36 Jahren Gründer der ersten GmbH im Bereich Finanzen. ( Immobilienmakler, Fonds Anlagen Experte und Finanzierungsberater ) Seit dem 45 Lebensjahr Teilnehmer in verschiedenen MLM Strukturen. Seit 2015 Berater für Kryptowährungen. Anteilseigner verschiedener Mining Farmen. Veranstalter der ersten Deutschen Krypto Messe.

2016 Gründung der Be Rich Company GmbH. Firma für die Umsetzung von passiven Einkommen für Mandanten

Die Idee für Tippgeber24 entstand im Jahr 2022. Könnten Sie uns den Moment schildern, in dem Sie die Notwendigkeit für diese innovative Plattform erkannt haben?

Robert Beckmann: Die Idee entstand bereits im Jahre 2007. Allerdings gab es damals weder Smartphones noch Affiliate Systeme im Internet. Im Jahr 2022 war es nun endlich so weit. Durch verschiedene Affiliate Modelle anderer Unternehmen und die Erfahrung im Versicherungsbereich hatten mein Sohn und ich die Idee, die Kunden aktiv an den Provisionen wiederkehrend zu beteiligen. Durch die Nutzung der App sind in erster Linie die Versicherungen mit sämtlichen Dokumenten für die Kunden hinterlegt, und durch die aktive Weiterempfehlung erhalten die Tippgeber eine monatliche Auszahlung, um ihr Einkommen zu erhöhen. 

Tippgeber24 kombiniert Versicherungsvergleiche und Network Marketing auf eine einzigartige Weise. Wie genau funktioniert dieses Geschäftsmodell?

Robert Beckmann: Es gibt bereits verschiedene Vergleichsportale. Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, dass die bereits existierenden Plattformen Gewinne erzielen und diese einbehalten.

Wir beteiligen die Kunden und Tippgeber an allen Umsätzen, die erzielt werden. Der Erfolg und Gewinn wird maßgeblich durch die Nutzer generiert. So sollen sie auch daran beteiligt werden. Eine win win Situation entsteht. Ganz nach dem Prinzip: Alles was du gibst, wirst du in mehrfacher Form zurückerhalten.

Welche rechtlichen Herausforderungen mussten Sie überwinden, um das Affiliate-System und den Marketingplan von Tippgeber24 in Deutschland umzusetzen?

Robert Beckmann: Wir haben uns trotz der Herausforderungen bzw. gerade deswegen für den Standort Deutschland entschieden. Zum einen, da hier die Gesetze so exzellent zum Schutz der Kunden existieren und wir somit ein Leichtes haben, unser Geschäft nach und nach in andere Länder zu auszudehnen. Des Weiteren gilt immer noch das „ Made in Germany „ in vielen Ländern auf der Welt als Gütesiegel. Die Herausforderungen waren unter anderem eine Möglichkeit für jedermann zu erschaffen, die ohne Fachausbildung oder Vorkenntnisse leicht umgesetzt werden kann. 

Timm Beckmann spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung der App. Könnten Sie uns mehr über die Funktionen und den Nutzen der Tippgeber24 App erklären?

Robert Beckmann: Mein Sohn Timm ist durch seine Gabe alles geistig genauestens zu erfassen und seinen hohen Anspruch auf Gerechtigkeit, Sauberkeit und Zuverlässigkeit, die geeignete Person, die Leitung und zum großen Teil auch die Programmierungen zu übernehmen. Er hat nach seinem Master in seinem Beruf Erfahrungen in anderen Unternehmen gesammelt und kann sie hier nun bestens umsetzen. 

Es gibt verschiedene Funktionen, die alle denselben Nutzen haben.

Einfache Handhabung, um Kosten in verschiedenen Bereichen zu senken, wie z.B. Strom, Gas, Versicherungen, Flüge, Hotels und vielem mehr. Verschiedene Bereiche, welche die User ohnehin entweder bereits haben oder nutzen. Und das Beste daran ist, dass in all diesen Branchen Provisionen anfallen. An welchen der User selbst beteiligt wird. Und das nicht nur einmalig, sondern wiederkehrend auf Dauer.

Die App ermöglicht es Nutzern, Versicherungen zu übertragen, zu vergleichen und von einem Cashback-Programm zu profitieren. Wie schaffen Sie Vertrauen bei den Nutzern?

Robert Beckmann: Wir nutzen dieselben technischen Programme wie auch andere bereits etablierte Unternehmen. Des Weiteren halten wir unser Unternehmen von Beginn an bewusst in voller Gänze transparent. Außerdem nehmen wir Kundenwünsche und Verbesserungsvorschläge gerne an und setzen diese nach besten Ermessen auch um. 

Wie unterscheidet sich Tippgeber24 von anderen Network-Marketing-Unternehmen und Versicherungsvergleichsplattformen auf dem Markt?

Robert Beckmann: In erster Linie ist der entscheidende Unterschied, dass ohne Kapital Einsatz gestartet werden kann. Des Weiteren müssen bei anderen Network Unternehmen immer wieder Umsätze generiert werden, um eine finanzielle Ausschüttung zu erhalten.

Dies ist hier komplett anders. Durch die Gewinnung zum Beispiel von Kunden oder Affiliates, welche ihre Versicherungen oder Strom Verträge zu uns übertragen, fällt eine monatliche Provision an, welche ein Leben lang ausbezahlt wird. Solange eben die Kunden bei uns bleiben. Es ist mir nicht ein einzigen MLM System bekannt, bei dem dies genauso möglich ist.

Ihr Wertesystem betont Ehrlichkeit, Transparenz, Nachhaltigkeit und Respekt. Wie integrieren Sie diese Werte in die Unternehmenskultur von Tippgeber24?

Robert Beckmann: Wir haben einen Kreis von Personen in der Führungsebene, welche wir seit Jahren kennen und die durch ihre Handlungen und Lebensweise ihre Werte auch leben. Wir achten bei der Erweiterung unserer Mitarbeiter und Partner in erster Linie auf die persönliche Einstellung der Werte und ihrer Handlungen. 

Welche Maßnahmen ergreift Tippgeber24 in Bezug auf soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit?

Robert Beckmann: Wir haben einen Pool geschaffen, in welchem ein beachtlicher Teil der Gewinne einfließt. Das Geld in diesem Pool wird verwendet für verschiedene soziale Projekte wie zum Beispiel die Förderung von Kindergärten, Tierheimen, Zuschüsse für die Tafel oder aber auch zur Gewinnung von Wasser. Diese Projekte werden wir auch veröffentlichen und mit Bild oder Videomaterial zeigen. Sodass jeder genau sehen kann, was mit diesem Geld geschieht.

Welche Pläne haben Sie, um Tippgeber24 im deutschsprachigen Raum zu etablieren und möglicherweise weitere europäische Märkte zu erschließen?

Robert Beckmann: Zum ersten wollen wir die laufenden Kosten so gering als möglich bestehen lassen. Durch weitere Empfehlung, Marketing in verschiedenen sozialen Medien als auch Werbeveranstaltungen werden wir nach und nach Marktanteile gewinnen. Außerdem nutzen verschiedene Maklerbüros ebenfalls unsere App, um ihren Kundenservice zu verbessern und eine weitere von Versicherungen unabhängige Einkommensquelle zu erhalten.

Könnten Sie uns mehr darüber erzählen, wie Tippgeber24 Bildungsmöglichkeiten für seine Nutzer bietet?

Robert Beckmann: Zum einen bietet die App Schulungsvideos in verschiedenen Bereichen wie Geldsysteme, Kryptowährungen und Vertrieb. Es finden aber auch Fortbildungsmaßnahmen außerhalb der App statt. 

Sie erwähnten, dass Tippgeber24 die Versicherungsbranche revolutionieren will. Wie genau planen Sie, dies zu erreichen?

Robert Beckmann: Hierzu möchten wir aktuell noch keine Einzelheiten bekannt geben, da wir mit verschiedenen Partnern noch in Verhandlungen stehen.

Welche Rolle spielt die zeitliche Flexibilität und Ortsunabhängigkeit in der Vision von Tippgeber24, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Situation?

Robert Beckmann: Genau dies ist der Vorteil, da bereits jetzt schon einige Affiliates im Ausland leben und von dort aus arbeiten. Der Traum von vielen ist es, lediglich mit dem Handy oder Laptop unabhängig von Zeit und Ort ihr monatliches Einkommen zu erwirtschaften. Und das ist die Möglichkeit, welche wir mit diesem System erschaffen haben.

Wie sieht die Vergütungsstruktur für Partner und Affiliates bei Tippgeber24 aus, und wie können sie von ihrer Zusammenarbeit mit Ihnen profitieren?

Robert Beckmann: Hierzu gibt es in der App einen Marketing und Vergütungsplan. Sichergestellt ist jedenfalls das jeder Tippgeber oder Affiliate an jedem Umsatz, welcher durch seine Downline erzeugt wird, partizipiert.

Welche Ziele hat Tippgeber24 für die Zukunft sowohl kurzfristig als auch langfristig?

Robert Beckmann: Zunächst ist das Ziel in Deutschland als auch im deutschsprachigen Ausland (Österreich Schweiz) einige hunderttausend Kunden/Partner zu gewinnen. Es besteht bereits jetzt Nachfrage im Ausland, welche wir in den kommenden Jahren Schritt für Schritt in verschiedenen Ländern erfüllen werden. Langfristig soll das System weltweit ausgedehnt werden.

Wie planen Sie, die App von Tippgeber24 weiterzuentwickeln und welche neuen Funktionen oder Produkte können wir in Zukunft erwarten?

Robert Beckmann: Auch hier gibt es verschiedene innovative Ideen, welche wir bereits mit einigen Partnern planen und umsetzen. Lassen sie sich überraschen.

Abschließend könnten Sie uns Ihre persönlichen Ratschläge für angehende Unternehmer geben, die eine erfolgreiche Karriere im Bereich Network Marketing anstreben? 

Robert Beckmann: Nun, zum ersten ist es wichtig, klare Ziele und Wünsche zu definieren, welche man erreichen möchte. Die authentische Lebensweise ist ein wichtiger Faktor. Lebe das den Menschen vor, was du dir selbst für sie wünscht.„Gleiches zieht Gleiches an „ !

Wir bedanken uns bei Robert Beckmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

ESG-Megatrends werden das restliche 21. Jahrhundert verändern

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ESG
Foto von Gertjan Medendorp (Quelle: Aegon AM)

Ein aktueller Marktkommentar von Gertjan Medendorp, Investmentstratege bei Aegon Asset Management:

Neben den traditionellen Wirtschaftstrends gewinnen Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) weltweit zunehmend an Bedeutung. Von sozialen Unruhen bis hin zu Pandemien und Aussperrungen, von Umweltzerstörung und Klimawandel bis hin zur Einführung von KI. In seinem jüngsten Langzeitausblick für 2023* vertritt Gertjan Medendorp, Investmentstratege bei Aegon Asset Management, die Ansicht, dass sich das derzeitige Wirtschaftsparadigma im weiteren Verlauf des 21. Jahrhunderts durch eine Reihe von ESG-Megatrends verändern wird.

Vier solcher Megatrends haben das Potenzial, langfristige Veränderungen herbeizuführen:

AI & Automation

Früher bezog sich der Begriff Automatisierung auf Technologien, die eher physischer Natur waren, wie z. B. Geschirrspülmaschinen oder Robotisierung, heute umfasst er ein viel breiteres Spektrum an Technologien, einschließlich robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) und bestimmter Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) wie z. B. maschinelle Lernmodelle (ML).

Frühzeitige Anwender, die KI in ihrem Unternehmen effektiv implementieren, könnten sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Konkurrenten verschaffen, die sich schwer tun oder weniger bereit sind, sich anzupassen. Wenn die Umsetzung, wenn auch mit unterschiedlichen Auswirkungen, zu einer gesteigerten Effizienz und der Automatisierung mühsamer Aufgaben führt, dürfte sich dies positiv auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auswirken. Da jedoch die meisten Unternehmen das Potenzial der KI noch erforschen, dürfte dies kurzfristig nur zu inkrementellen Produktivitätssteigerungen und damit zu einem geringen BIP-Wachstum führen.

In einer sich schnell verändernden Wirtschaft, in der Kostenwettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und geistiges Wohlbefinden immer wichtiger werden, können KI und fortgeschrittene Arbeitsplatzautomatisierung langfristig zu einem festen Bestandteil der Gesellschaft werden. Trotz berechtigter Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, der Regulierung und der Risiken von KI besteht ein allgemeiner Konsens darüber, dass diese Technologien letztendlich die Fähigkeit haben, die Produktivität und die Wirtschaft auf positive Art und Weise zu beeinflussen. Unternehmen und Volkswirtschaften, die in der Lage sind, sich reibungslos und effektiv anzupassen, sind wahrscheinlich am besten positioniert, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Klimawandel

 Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, bedarf es eines sofortigen politischen Engagements, eines technologischen Wandels, der Beseitigung von Kohlenstoff und eines koordinierten globalen Ansatzes. Dies sind Übergangsrisiken auch für die Wirtschaft und die Finanzmärkte. Und all dies wird möglicherweise nicht ausreichen, um die derzeitigen Trends bei den Wetterveränderungen zu stoppen. Die durch den Klimawandel verursachten physischen Risiken entstehen durch reale Umweltgefahren, wie die Zunahme extremer Wetterereignisse.

Diese physischen Risiken haben sowohl reale als auch finanzielle Auswirkungen, z. B. durch Unterbrechungen der Lieferkette, Veränderungen der Rohstoffpreise und physische Schäden an Vermögenswerten. Der Klimawandel hat nicht nur erhebliche Auswirkungen auf die globale Umwelt und Wirtschaft, sondern steht auch in direktem oder indirektem Zusammenhang mit vielen anderen ESG-Megatrends.

 Wasserknappheit

Klimawandel und Wasserknappheit sind eng miteinander verwoben und könnten eine sich selbst verstärkende Rückkopplungsschleife bilden, die beide Probleme noch verschlimmert. Investoren sollten das Wassermanagement als eigenständige und entscheidende Komponente einer Strategie zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an diesen betrachten.

Eine wirksame Wasserbewirtschaftung (Erhaltung der Wasserressourcen und effizientere Nutzung) kann dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern und sich an sie anzupassen, und sie kann die Widerstandsfähigkeit gegen künftige Wasserknappheit erhöhen. Aus Sicht der Investoren kann die Unterstützung von Technologien für ein effizientes Wassermanagement sowohl finanzielle Erträge als auch ökologische und soziale Vorteile bringen.

Demografische Daten

Der demografische Wandel kann sich in den kommenden Jahren auf die Bevölkerung der Regionen und folglich auch auf ihr wirtschaftliches Umfeld auswirken.

Der Schwerpunkt der jüngsten Studien und der Aufmerksamkeit der politischen Entscheidungsträger lag auf der Bevölkerungsdynamik in den Industrieländern, die seit geraumer Zeit eine Verschiebung in der Altersverteilung der Bevölkerung erleben. Es ist jedoch anzumerken, dass viele Schwellenländer ihren demografischen Übergang begonnen haben und dabei unterschiedlich weit fortgeschritten sind.

Der starke Rückgang der Geburtenraten und der Druck, den eine sich verändernde Altersstruktur auf die Investitionsquoten ausübt, stellt für die Volkswirtschaften mehrerer Schwellenländer eine Herausforderung dar. Diese Dynamiken könnten wiederum die Erwartungen für Anleihen und Aktien in Ländern senken, die die Landschaft der Schwellenländer zunehmend dominieren werden.

*Der langfristige Ausblick 2023 von Aegon Asset Management kann hier vollständig eingesehen werden:

https://www.aegonam.com/en/aegon-insights/news-articles/long-term-outlook-2023/

ESG-Megatrends werden das restliche 21. Jahrhundert verändern

Foto von Gertjan Medendorp (Quelle: Aegon AM)

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Karriere-Messe für Frauen: herCAREER Expo kurz vor Startschuss in München

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hercareer expo

Die Karriere von Frauen ist so vielfältig, wie Frauen selbst. Ob Arbeitgeber:innen, Jobsuchende oder Fachleute verschiedener Richtungen: Austausch, Networking und Mentoring stehen auf der Messe herCAREER Expo, die am 12. und 13. Oktober 2023 wieder das MOC München bespielt, im Mittelpunkt. Das Interesse an der Leitmesse für die weibliche Karriere ist so groß wie nie. 294 Aussteller:innen und Partner:innen werden mit einem Stand oder Aktionen vor Ort sein. Die Besucher:innen erwarten mehr als 400 Programmpunkte. 

Die herCAREER Expo ist keine klassische Karrieremesse, sondern ein Erlebnis: Wenn die knapp 300 Aussteller:innen und Partner:innen auf zahlreiche Besucher:innen treffen, steht immer die weibliche Karriere im Vordergrund.

Alle Formate, ob Vorträge, Podiumsdiskussionen, Meetups, persönliche Gespräche an den Ständen oder das Matching über die Online-Plattform der herCAREER, sind auf Interaktion angelegt. „Es zeichnet sich ab, dass wir die größte Veranstaltung seit Bestehen der herCAREER ausrichten werden“, erklärt die Gründerin und Geschäftsführerin von messe.rocks, Natascha Hoffner, kurz vor der Messe. „Das Interesse ist so groß wie nie – von Seiten der Arbeitgebenden, der Jobsuchenden und weiblichen Professionals.“

Vielfalt ist Programm

Neben reichlich Jobs von Konzernen, KMUs, Hidden Champions und Start-ups, bietet die Messe für die weibliche Karriere mehr als 400 Programmpunkte zu unterschiedlichen Themen. Große Auditorien für Vorträge und Diskussionsrunden ergänzen zahlreiche Live-Podcasts und Buchvorstellungen am Authors-Meetup. Zum Messeauftakt am Donnerstag, 12. Oktober, präsentiert die herCAREER ihr neues Jahrbuch „Frauen des Jahres“, das anhand der Karrieren und Geschichten von 25 Protagonistinnen zeigt, wie vielfältig Berufswege heute aussehen.

Datafizierung und warum Frauen sich damit beschäftigen

Viele Programmpunkte greifen Trends in Data Science, KI und Machine Learning auf. So etwa bei der Buchvorstellung „Women in Data Science“ – herausgegeben von Stanford-University-Ambassador Özlem Doger-Herter: Die Panelist:innen zeigen, welche Tätigkeitsfelder Datenwissenschaften bieten und warum unterschiedliche Perspektiven gerade in diesem Bereich so wichtig für gelebte Diversität sind. In einer Diskussionsrunde der Süddeutschen Zeitung, moderiert von Teamleiterin Arbeitswelt Kathrin Werner, geben Expertinnen Antworten auf die häufig gestellt Frage: „Nimmt mir KI meinen Job weg?“. Denn ChatGPT und andere künstliche Intelligenzen machen zwar Fehler, aber sie beschweren sich nicht, brauchen keine Kaffeepausen und verlangen keine Gehaltserhöhung.

Gegen Diskriminierung: Tabuthemen kommen auf die Bühne

In Diskussionsrunden kommen zudem Tabuthemen wie Altersdiskriminierung oder Menopause auf die Bühne. So steht beim Thema „Jetzt ist sie weg! Wie man weibliche High Potentials im Unternehmen hält“ die Frage im Raum, warum Frauen immer das falsche Alter zu haben scheinen – zu jung und unerfahren, zu viel Care-Verantwortung im mittleren Alter oder zu alt. Beim Panel „Die gereizte Frau. Was unsere Gesellschaft mit meinen Wechseljahren zu tun hat“ dreht sich alles um die Periode – und ihr Ausbleiben. Auch Gendermedizin ist ein Thema. So spricht etwa Manuela Kasper-Claridge, Chefredakteurin der Deutsche Welle, im „herCAREER Voice“ Podcast: Gendermedizin – warum Frauenherzen anders schlagen“ mit der Herzchirurgin Prof. Dr. med. Sandra Eifert.

Finanzen, Rechtliches und Poltisches

Auch politische und finanzielle Aspekte der weiblichen Karriere stehen im Fokus. Inken Schönauer, Ressortleiterin Finanzen der Frankfurter Allgemeine Zeitung befragt Rechtsanwältin Renate Maltry für den F.A.Z. Podcast Finanzen & Immobilien, wie man Eheverträge richtig gestaltet. Dabei sprechen sie unter anderem über ein mögliches neues Unterhaltsrecht. Im „Rethink Work“ – Live-Podcast „Wie funktioniert die Politik in Berlin“ trifft Kirsten Ludowig, Stellvertretende Chefredakteurin des Handelsblatts, auf Eva Christiansen, die ehemals engste Beraterin der Alt-Kanzlerin.

Female Empowerment auf Augenhöhe

Das traditionelle Networking-Highlight herCAREER@Night steigt am Abend des ersten Messetages. Dabei können Besucher:innen sich in lockerer Atmosphäre mit Vorständen, Aufsichtsrät:innen, Unternehmer:innen, Geschäftsführer:innen, Existenzgründer:innen, Business Angels, Politiker:innen und Expert:innen der unterschiedlichsten Branchen austauschen.

Zu den Table Captains, die auch teilweise als Speaker:innen auftreten, gehören unter anderem Dr. Caroline von Kretschmann, geschäftsführende Gesellschafterin, Hotel Europäischer Hof Heidelberg, Eva Christiansen, Partnerin FSG Global und ehemalige Beraterin von Alt-Kanzlerin Angela Merkel, Dr. Lena Lindemann, Mitglied des Vorstands der ERGO Group AG, Katrin Habenschaden, 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Anna Sophie Herken, Vorständin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit im Stiftungsrat der AllBright Stiftung, PD Dr. Elke Holst, Senior Research Associate im DIW Berlin, Franzi von Kempis, Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt, und Dr. Rebecca Koch, Chief People Officer von DB Schenker Europe.

Als Speaker:innen sind mitunter dabei: Kerstin Erbe, Geschäftsführerin von dm-drogerie markt Deutschland, Annahita Esmailzadeh, IT-Managerin bei Microsoft und Business-Influencerin, Martin Speer, Autor und Partner bei HERR & SPEER, Natalya Nepomnyashcha, Gründerin von Netzwerk Chancen und Assistant Director bei EY sowie Tatjana Kiel, CEO, Klitschko Ventures und Geschäftsführerin #WeAreAllUkrainians.

„Female Empowerment heißt, dass wir uns gegenseitig Türen und Möglichkeiten eröffnen“, so die herCAREER-Initiatorin Natascha Hoffner. Die Expo ist laut der Messemacherin die optimale Gelegenheit, das eigene Netzwerk auszubauen. „Wer angesichts der Themenvielfalt auf der herCAREER-Expo nicht fündig wird oder keine neuen Kontakte knüpft, war nicht da.“

Eine Übersicht des gesamten Programms ist hier zu finden.

Unter dem Link www.her-career.com/expo gibt es alle weiteren Infos und Tickets

Bild © herCAREER – Franz Pfluegl

Quelle messe.rocks

Bring it back!

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Golden Oat Latte von Blue Farm

Der goldene Herbst bringt den Golden Oat Latte von Blue Farm zurück.

Die letzten warmen Tage des Jahres bringen die Natur zum leuchten und uns zum strahlen: der Blue Farm Golden Oat Latte ist zurück! Unser liebster Herbst-Drink kommt perfekt zum Start der kalten und gemütlichen Jahreszeit in einer köstlich-cremigen Bio-Version, die noch besser und leckerer schmeckt als zuvor. Zimt, Muskat, Kardamom oder Piment verleihen dem Golden Oat Latte eine feine Schärfe und erlesene Gewürze wie Kurkuma, Ingwer oder Ashwagandha können unserem Immunsystem den nötigen Aufschwung verleihen, wenn es draußen grau, kalt und nass wird.

Go for Gold. Mit dem Blue Farm Golden Oat Latte.

Das macht den Golden Oat Latte so besonders

# Ashwagandha Extrakt (Schlafbeere) kann die Erholung in der Nacht fördern und gleichzeitig Stress reduzieren

# Kurkuma und Ingwer unterstützen das Immunsystem und wirken entzündungshemmend

# Zimt, Muskatnuss, Kardamom und Piment verleihen dem Golden Oat Latte eine leichte Würze und Schärfe

# Glutenfrei, vegan, bio und ohne Zuckerzusatz

Wie man den Golden Oat Latte zubereitet? Ganz einfach: warmes oder kaltes Wasser hinzugeben, gut umrühren und genießen.

Die Blue Farm Produkte sind alle online unter bluefarm.co erhältlich. Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt gleichzeitig maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird.

Sie kosten ab 11,95 € (z.B. Oat Base Classic, ergibt 4 Liter Haferdrink) und es gibt sie auch vergünstigt im praktischen Vorteilsabo.

Der Golden Oat Latte kostet 11,29 € und ist Online erhältlich.

Quelle Sonja Berger Public Relations

Kommentar zu den Präsidentschaftswahlen in Argentinien am 22.10. von Eurizon Capital

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Argentinien

Argentinien: Die aktuelle Situation ist einzigartig

Die am 22. Oktober bevorstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Argentinien kommentiert Yasmine Ravai, Senior Fund Manager Emerging Market Debt bei Eurizon SLJ Capital:

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Argentinien werden immer unhaltbarer: das BIP schrumpft, die Inflation liegt im dreistelligen Bereich, die Nettoreserven sind negativ und die Haushaltslage ist fragil. Die Ungewissheit im Zusammenhang mit den Wahlen ist ein zusätzlicher Risikofaktor für Argentinien. In einem Worst-Case-Szenario wie keine klare Mehrheit im Kongress, eine ungeordnete Dollarisierung oder eine Hyperinflation, könnten einige der weniger notleidenden Länder wie Ecuador oder Angola von einer Abwanderung aus Argentinien profitieren.

Angesichts der Isolierung Argentiniens in den vergangenen Jahren und des sehr geringen Engagements globaler Anleger in dem Land seit der Wahl von Fernandez sehen wir jedoch kein Ansteckungsrisiko für die Schwellenländer. Argentinien ist zu einer Randregion für globale Investitionen geworden, während die traditionellen Schwellenländer weiterhin von einer Kombination aus lokalen Faktoren (länderspezifische Fundamentaldaten) und globalen Faktoren (Geldpolitik der Fed, China, Rohstoffe) angetrieben werden.

Märkte für lokale Schwellenländeranleihen weiterhin mit vielversprechenden Renditen

Trotz eines schwierigen externen Umfelds war es für die Schwellenländer ein bemerkenswertes Jahr, was die Performance angeht: EM-Staatsanleihen in lokaler Währung und EM-Staatsanleihen in USD stiegen um 5,12 % bzw. 3,04 % (in EUR, Stand: 29. September). Angesichts des Gegenwinds durch die hohen US-Zinsen, die Stärke des Dollars und die Rohstoffpreisrisiken wurden die EM-Schuldtitelmärkte in letzter Zeit in einer engen Spanne gehandelt und mussten die Auswirkungen der sich abzeichnenden höheren und länger anhaltenden Zinsen verdauen.

Günstige Bewertungen, eine leichte Positionierung und ein attraktiver Carry dürften die Märkte für lokale Schwellenländeranleihen jedoch weiterhin mit vielversprechenden Renditen unterstützen. Eine leichte Positionierung bedeutet, dass ausländische Investoren nur zu einem geringen Prozentsatz im Markt investiert sind und ihren Anteil folglich erhöhen können. Zudem kann der Ausverkauf im Falle einer Risk-Off-Stimmung nicht zu stark ausfallen.

Bei den Auslandsanleihen sind wir für asiatische Anleihen positiv gestimmt, da sie von starken strukturellen und zyklischen makroökonomischen Faktoren gestützt werden. Wir erwarten für beide Segmente eine höhere Gesamtrendite, die durch niedrigere Zinsen bei lokalen Anleihen und engere Spreads bei Auslandsanleihen getrieben wird.

Kommentar zu den Präsidentschaftswahlen in Argentinien am 22.10. von Eurizon Capital

Foto von Yasmine Ravai (Quelle: Eurizon)

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Oktober 2023 monatlicher Rückblick und Ausblick von Ulrich Müller

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ulrich mueller

„Verliere kein Geld!“ – dieses Credo gibt Geldanlage-Profi UIrich Müller in diesen Tagen seinen Coachees mit. Wie Anleger ihr Depot in stürmischen Zeiten stabiler machen, auf welche Chart-Marken Investoren achten sollten und was der Startschuss für die nächste Rally sein könnte, erklärt Ulrich Müller in der neusten Ausgabe des Börsen-Müller.

1. An der Börse stehen Wochen der Entscheidung an
Geopolitische Spannungen, hoher Anpassungsdruck in der Industrie und jetzt auch noch ein wieder steigender Ölpreis. Anlage-Profi Ulrich Müller sieht die Aktienmärkte auch weiterhin in einer fragilen Situation. „Große Indizes halten sich aktuell noch über wichtigen charttechnischen Unterstützungszonen. Unterhalb der Marken von 15.800, 15.500 oder 15.300 Punkten im DAX könnte es allerdings ungemütlich werden. Für Vorsicht spricht auch, dass die Kurstreiber der vergangenen Monate, wie etwa die KI-Aktie NVIDIA, noch immer Korrektur-Potenzial haben“, warnt Müller und sieht die Kurse am Jahresende maximal leicht über dem aktuellen Niveau.

2. Wie Anleger ihr Depot mit alternativen Strategien stabilisieren
Die großen Indizes schalteten im September in den Rückwärtsgang – der S&P 500 verlor mehr als 5 Prozent, auch der DAX gab deutlich nach. Nach Einschätzung von Börsen-Experte Ulrich Müller, lohnen sich alternative Börsen-Strategien auch für Privatanleger. „Wer etwa mittels Optionen Stillhalter-Geschäfte umsetzt, sichert sich eine Optionsprämie. Diese fließt unabhängig vom aktuellen Marktumfeld und hilft gerade in turbulenten Zeiten, ein Portfolio zu stabilisieren“, so Müller. „Gerade Anleger, die an der Seitenlinie stehen, sollten nicht untätig sein und stattdessen für eine persönliche Rendite sorgen – etwa indem man ein Buch über risikoarme Options-Strategien liest“, rät Müller.

3. Notenbanken: Nach der Unentschlossenheit folgt die Entscheidung
Nach Ansicht des Börsianers Ulrich Müller stecken Notenbanken zunehmend in einem Dilemma. „Zwar ist die Inflation in den wichtigen Währungsräumen zuletzt gesunken, doch mahnt der stark steigende Ölpreis bereits wieder zur Vorsicht und könnte die Inflation erneut aufs Tableau heben“, erklärt Müller. Zugleich gebe es immer mehr Volkswirtschaften, denen erste geldpolitische Stimuli bereits guttun würden, wie etwa Deutschland. „Anleger müssen Wirtschaftsdaten und die Ölpreise in den kommenden Monaten engmaschig verfolgen. Sobald das Inflationsgespenst vertrieben ist und nachhaltige Zinssenkungen realistisch werden, dürften Aktien eine stabile Rally etablieren und die Unsicherheit am Markt verfliegen. Bis dahin gilt die Devise ‚Verliere kein Geld!‘“

Ulrich Müller hat fast 30 Jahre Börsenerfahrung und ist Gründer der bekannten Ulrich Müller Wealth Academy in Halstenbek bei Hamburg. Mit Gruppenseminaren und individuellen Coachings zu den Themen Investieren mit Strategie und Mental Coaching werden Teilnehmende dazu ausgebildet, ihr Geld erfolgreich an der Börse zu investieren. Vor der Gründung der UMWA war der studierte Finanzwirt 17 Jahre als Investmentberater tätig, dabei wurden seine Anlageentscheidungen von mehr als 10.000 Investmentberatern übernommen.

Über viele Jahre entwickelte er seine eigenen Analyse- und Bewertungssysteme im Bereich Aktien & Optionen, die er nun in seiner Akademie an private Anleger weitergibt. Seit November 2021 ist er zudem Strategiegeber des Investmentfonds „UM Strategy Fund“.

Bild Ulrich Müller UMWA

Quelle Ulrich Müller Wealth Academy

„Our AI Future“ – Neue praxisorientierte Workshopreihe mit hauseigener Software

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Ein Trio aus Branchenexpert:innen hat sich zusammengetan, um Unternehmen auf ihrer KI-Reise zu begleiten und zu beleuchten, wie man künstliche Intelligenz in der Praxis kann.

Maya Pindeus, Co-Founderin von Humanising Autonomy, Dima Rubanov, Co-Founder von Oscar Stories und Matthias Neumayer, Co-Founder Oscar Stories präsentieren ihre Workshopreihe „Our AI Future“. Dabei bündeln sie ihre diverse Expertise zusätzlich zu ihrer einschlägigen Praxiserfahrung mit AI: Big Data, Finance (Dima), Ethik & KI (Maya), Jus & Kreativbranche (Matthias) Praxis trifft Expertise: „Unsere Expertise basiert auf realen Produkt-, Unternehmens- und Entwicklungserfahrungen, nicht nur auf Theorien“, betont Dima Rubanov. Dieses praktische Know-how, kombiniert mit den individuellen Schwerpunkten jedes Mitglieds des Trios, ermöglicht einen holistischen und maßgeschneiderten Ansatz für jeden Workshop.

Drei maßgeschneiderte Workshops:
Decoding AI: Hier wird das komplexe Thema KI entschlüsselt. Unternehmen lernen, wie sie die Stärken von KI erkennen und für sich nutzen können.
Applied AI: Ein interaktiver Playground lädt zum Experimentieren ein. Mit eigener Software können Unternehmen direkt in die KI-Welt eintauchen und praktische Erfahrungen sammeln.
Our Future with AI: Blick in die Zukunft – wie können Unternehmen zukunftsweisende Produkte und Strategien mit KI entwickeln?

Das Herzstück der Workshopreihe ist die hauseigene Playgroundsoftware. „Wir bieten eine sichere Umgebung zum Ausprobieren für AI-Prototyping und Produktentwicklung. Dabei fokussieren wir uns nicht nur auf ChatGPT, sondern alle größeren LLMs, um Unternehmen vor “Vendor-lockin” zu bewahren“, erklärt Maya Pindeus. Dies ermöglicht es Unternehmen, ohne Risiko mit KI zu experimentieren.
„Unsere jahrelange Erfahrung und unsere vielfältigen Hintergründe ermöglichen es uns, Workshops anzubieten, die genau auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten sind“, fügt Matthias Neumayer hinzu.
Unternehmen, die bereit sind, in die Welt der künstlichen Intelligenz einzutauchen und von der Expertise dieses dynamischen Trios zu profitieren, sind eingeladen, sich für die Workshopreihe „Our AI Future“ anzumelden.

Kontakt:
Mag. Maya Pindeus, MSc,MA
Dima Rubanov, MSc
Mag. Matthias Neumayer, BA
hello@ouraifuture.eu
https://www.ouraifuture.eu

Quelle: Oscar Stories
HeyQQ GmbH

MICROGATE ÜBERNIMMT ALGE TIMING

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MICROGATE ÜBERNIMMT ALGE TIMING
DER WELTMARKTFÜHRER
FÜR SPORTZEITMESSGERÄTE IST GEBOREN

Vinicio und Roberto Biasi, Geschäftsführer und Gründer von Microgate: „Dies ist ein historischer Schritt für unser Unternehmen, der uns neue Wachstumsperspektiven eröffnet“.
Zwei der führenden Unternehmen im Bereich der professionellen Sportzeitmessung schließen sich zusammen. Microgate, ein Südtiroler Unternehmen, das seit Jahren im Bereich der professionellen High-Tech-Zeitmessung tätig ist, hat die Kontrolle über die österreichische Alge Timing übernommen, eine internationale Marke, die auf elektronische Sportzeitmessung spezialisiert ist. So entstand ein Unternehmen, dessen Kerngeschäft die Herstellung und der Vertrieb von Zeitmessgeräten ist und das sich als Weltmarktführer im Bereich der professionellen Zeitmessung positionieren will.

„Für unser Unternehmen ist dies ein historischer Schritt: Als wir mit der Entwicklung unserer ersten Zeitmesser begannen, waren die Zeitmesssysteme von Alge der absolute Maßstab in der Branche und schienen unerreichbar. Jetzt eröffnet uns dieser Zusammenschluss neue Wachstumsperspektiven“, so Vinicio und Roberto Biasi, Geschäftsführer und Gründer von Microgate. Alge Timing ist seit rund 50 Jahren auf dem Markt und kann somit auf eine lange Tradition und Erfahrung zurückblicken. An seinem einzigen Standort in Lustenau, Österreich, beschäftigt das Unternehmen rund 20 Mitarbeiter und erwirtschaftete Ende 2022 einen Umsatz von 4,5 Millionen Euro.

„Dieser Schritt sichert nicht nur die Zukunft des Unternehmens, sondern bringt auch zusätzliche Wachstumschancen für beide Seiten. Wir blicken voller Tatendrang in die Zukunft. Die möglichen Synergien mit Microgate sind wirklich sehr vielversprechend.“, so Wolfgang Alge, Co-Geschäftsführer von Alge Timing.
„Da es keinen Nachfolger innerhalb der Eigentümerfamilie gab, ist die neue Kooperation mit Microgate die ideale Lösung. Microgate ist ebenfalls ein Familienbetrieb mit einer langen Tradition in der Sportzeitmessung. Wir sind der Meinung, dass sich die beiden Firmen ideal ergänzen. Somit ist der Weiterbestand der Firma in der unser Herzblut steckt sowie die Arbeitsplätze unserer geschätzten Mitarbeiter gesichert. Auch unsere Vertriebspartner können sich weiterhin auf ALGE-TIMING verlassen. Durch die Kooperation mit Microgate erwarten wir auch Synergien beim Einkauf, Entwickeln und im Vertrieb.“ fügt Albert Vetter, Co-Geschäftsführer von Alge Timing, hinzu.

Microgate, das Südtiroler Unternehmen mit 60 MitarbeiterInnen und einem Umsatz von 14 Millionen im Jahr 2022, zeichnet sich durch seine starke Innovationskraft und technologische Innovationsfähigkeit aus.
„Beide Unternehmen sind international hoch angesehen und genießen einen ausgezeichneten Ruf: eine perfekte Kombination, die es uns ermöglicht, uns in der Welt der professionellen Zeitmessung weiter zu etablieren, unser technisches Know-how zu nutzen, unsere weltweiten Vertriebsnetze zu optimieren und Synergien mit unseren Händlern zu schaffen“, so Margot Biasi und Federico Gori, die als Co-Geschäftsführer zu Alge Timing stoßen. Der Austausch von Erfahrungen und Wissen eröffnet neue Möglichkeiten: Für die Zukunft sind die Erweiterung und Integration von Produktlinien sowie die Entwicklung von Synergien mit Distributoren und der Einkaufszentrale für elektronische Bauteile geplant.

Im Laufe der Jahre hat Alge Timing internationales Ansehen und Glaubwürdigkeit erlangt, dank einer Produktpalette, die sich auf die Herstellung und den Verkauf von sehr kompletten Systemen und Ausrüstungen für die Verwaltung von komplexen Versorgungen konzentriert, z.B. in großen Schwimm- und Leichtathletikanlagen. Ein Kompetenz- und Produktportfolio, das von nun an das von Microgate ergänzen wird. Das Südtiroler Unternehmen hat stark in die Erneuerung seiner Produktpalette investiert und zum Beispiel hochinnovative und moderne Zeitmessgeräten mit Touchscreen-Display und umfangreichen Vernetzungsmöglichkeiten, Funkübertragungssysteme für Lang- und Kurzstrecken, Anwendungen für die Datenintegration und das Rennmanagement sowie die eigene Entwicklung von Apps für mobile Geräte entwickelt. Microgate hat unter anderem das weltweit erste revolutionäre Funkzeitmesssystem für das Skitraining entwickelt.

„Mit dieser historischen Übernahme wird Microgate ein einzigartiges Marktsegment besetzen“, so Margot Biasi und Federico Gori abschließend.

Im Zeichen der Kontinuität von Werten und Aktivitäten

Operativ wird es keine Veränderungen geben. Der Standort von Alge Timing in Lustenau, Österreich, bleibt in seiner Struktur unverändert, auch was das Personal betrifft. „Wir sind bestrebt, die Unternehmenskultur und die Werte, die Alge im Laufe der Jahre geschaffen hat und die die Gründer unseres eigenen Unternehmens, Vinicio und Roberto Biasi, seinerzeit inspiriert haben, zu respektieren und am Leben zu erhalten“, so Margot Biasi und Federico Gori weiter. Der Integrationsprozess zwischen den beiden Unternehmen wird langsam und schrittweise erfolgen und von Wolfgang Alge und Albert Vetter begleitet, die dem Unternehmen in den nächsten Jahren als Co-Geschäftsführer erhalten bleiben.

Bild Margot Biasi und Federico Gori

Quelle blum vision

Tabitha Kleine: „In jedem von uns schlummert ein Schatz“

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tabitha kleine

Tabitha Kleine hat ein ganz besonderes Erfolgsrezept für die Förderung von Nachwuchs in Unternehmen: Man nehme Freiraum, Ermutigung und Vertrauen. Wenn die Individualität jedes und jeder Einzelnen, was Eigenschaften, Kompetenzen und Interessen betrifft, gefördert und gewürdigt wird, sagt die Geschäftsbereichsleiterin bei der Finanz Informatik, entstehen die besten Lösungen. Wie sie das in ihrem Unternehmen konkret umsetzt – und warum sich die „Schatzsuche“ nach den Stärken der Mitarbeitenden immer lohnt, erklärt sie im Interview mit herCAREER.

Talentförderung ist ihr Herzensthema – deswegen schaut Tabitha Kleine bei ihren Mitarbeitenden und Teams auch gerne ganz genau hin. Und vergleicht das Aufspüren der Stärken ihrer Teams mit einer „Schatzsuche“, die sich für Führungskräfte immer lohnt. „Es ist wichtig, dass Führungskräfte aktiv und mit offenem Blick auf ‚Schatzsuche‘ gehen und dabei nicht nur Aufgabe und Leistung, sondern auch die Persönlichkeit im Blick haben.“

Das kann anfangs einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeuten. Doch der lohnt sich, so die Geschäftsbereichsleiterin bei der Finanz Informatik im Interview mit herCAREER: „Wenn es im Job mal wieder brennt, ist es nachvollziehbar, dass viele Führungskräfte abwägen: ‚Lösche ich schnell selbst, oder nehme ich mir die Zeit, neue Feuerwehrleute auszubilden?‘“

Und das ist nicht nur für die Mitarbeitenden selbst, sondern auch für die Führungskräfte und das ganze Unternehmen ein Gewinn: „Mitarbeitende, die lernen und sich entwickeln, sind manchmal der wirksamste Weg für Führungskräfte, um den eigenen Workload in einer Balance zu halten und damit Raum für das Agieren und strategisches Handeln zu schaffen.“

Gezielte Förderprogramme, bei denen der Austausch mit erfahrenen Führungskräften im Mittelpunkt steht, ein Traineeprogramm für Quereinsteiger:innen und die Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen, sind einige der Angebote, mit denen Finanz Informatik das Thema Talentförderung gezielt angeht. Denn hier weiß man: „Jede:r Mitarbeitende, der oder die sich bei uns weiterentwickeln möchte, ist ein Gewinn für unser Unternehmen.“

Am 12. Oktober ist Tabitha Kleine zu Gast beim einer Diskussion auf der herCAREER Expo.

Über Tabitha Kleine

Tabitha Kleine verantwortet seit Mai 2021 als Geschäftsbereichsleiterin bei der Finanz Informatik (FI) das Aktivgeschäft für Privatkunden. Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie an der Gestaltung von möglichst einfachen und sicheren Lösungen rund um das Kreditgeschäft der Sparkassen.
Nach verschiedenen Stationen bei der Deutschen Bank und nebenberuflichem Studium ist sie 2005 zur FI gewechselt. Dort hat sie zunächst als Produktmanagerin und Projektleiterin in der Anwendungsentwicklung mit Begeisterung digitale Lösungen mit ihren Projektteams entwickelt. Dabei hat sie Ihre Leidenschaft für die Führung von Teams entdeckt und schnell neben der fachlichen Verantwortung immer mehr Führungsverantwortung übernommen. In der Führung ihrer Teams ist es Tabitha wichtig, möglichst viel Freiraum bei der Gestaltung von Lösungen und der Zielerreichung zu geben.

Quelle messe.rocks GmbH