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SoVD warnt bei Rentenreform vor Kapitalmarkt-Finanzierung

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Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sozialverband Deutschland warnt davor, bei der Finanzierung der gesetzlichen Rente künftig im großen Stil auf die Kapitalmärkte zu setzen. Die Vorstandsvorsitzende des Verbands, Michaela Engelmeier, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben): „Aus dem Generationenkapital darf nicht doch eine Aktienrente durch die Hintertür werden. Das heißt: Aus unserer Sicht dürfen keine Beitragsmittel in das Generationenkapital fließen.“

Außerdem müsse unbedingt vermieden werden, dass das Generationenkapital und dessen Erträge auf den Zuschuss des Bundes zur Rentenversicherung oder deren Nachhaltigkeitsrücklage angerechnet werden. Engelmeier ergänzte: „Wichtig ist uns außerdem, dass für die Stabilisierung des Rentenniveaus ein wirklich langer Zeitraum festgeschrieben wird.“ Die Menschen bräuchten Planungssicherheit.

An diesem Dienstag wollen Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) die Details ihres Reformpakets für die Rente präsentieren. Im Kern geht es darum, das Rentenniveau dauerhaft bei 48 Prozent zu stabilisieren. Zudem soll unter dem Namen „Generationenkapital“ ein Fonds eingerichtet werden, in den der Bund jährlich einzahlt und der Geld an den Finanzmärkten investiert. Geplant ist, die Erträge ab Mitte der 2030er-Jahre der Rentenversicherung zuzuführen und auf diese Weise den vorhersehbaren Anstieg des Beitragssatzes zu dämpfen.


Foto: Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mehrheit der Deutschen ohne Verständnis für neue Bahnstreiks

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die breite Mehrheit der Bundesbürger lehnt die von der Lokführergewerkschaft GDL angekündigten neuen Bahnstreiks ab. Das berichtet „Bild“ (Dienstagsausgabe) unter Berücksichtigung auf eine Umfrage des Instituts Insa.

Danach erklärten 59 Prozent der Befragten, sie haben (eher) kein Verständnis dafür, wenn es nach den geplatzten Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der GDL zu erneuten GDL-Streiks kommt. Etwa ein Drittel (32 Prozent) zeigt sich hingegen verständnisvoll.

Neun Prozent können oder wollen diese Frage nicht beantworten. Wie „Bild“ weiter schreibt, haben einzig die FDP-Anhänger mehrheitlich Verständnis für neue Streiks.

64 Prozent erklärten, sie hätten für neue Arbeitsniederlegungen der Lokführer Verständnis (kein Verständnis: 32 Prozent). Am deutlichsten ist die Ablehnung dagegen bei Wählern von CDU/CSU mit 72 Prozent (Verständnis: 23 Prozent).

Für „Bild“ befragte Insa vom 1. bis 4. März 2024 insgesamt 1.002 Wahlberechtigte.


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Abhör-Affäre: SPD-Verteidigungsexperte gegen Untersuchungsausschuss

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Wolfgang Hellmich (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Abhören einer virtuellen Telefonkonferenz deutscher Offiziere zum Einsatz deutscher Taurus-Marschflugkörper sieht die SPD derzeit keine Notwendigkeit für einen Untersuchungsausschuss, so wie dies CDU-Politiker hatten anklingen lassen. „Die Dimension eines Untersuchungsausschusses ist schon sehr hoch gegriffen“, erklärte der Obmann der SPD im Verteidigungsausschuss, Wolfgang Hellmich, gegenüber dem Fernsehsender Phoenix. „Die Arbeit dauert sehr lange, und so lange können wir nicht warten, wenn es Konsequenzen gibt.“

Auch personelle Folgen schloss der Sozialdemokrat aktuell aus. „Nein, damit rechne ich nicht“, verwies Hellmich auf gleichlautende Äußerungen von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Derzeit wisse man noch nicht, wie es zu der Abhöraktion habe kommen können und müsse entsprechende Berichte abwarten, die dann bei einer Sondersitzung des Verteidigungsministeriums am kommenden Montag erörtert würden. Auch die Parlamentarier nutzten für Gespräche, ähnlich wie die Offiziere, entsprechende Kommunikationsplattformen. „Wenn es aber um Geheimnisse geht, dann versammeln wir uns in einem abhörsicheren Raum im Verteidigungsministerium oder im Deutschen Bundestag“, meinte Hellmich.

Er gehe im Übrigen nicht davon aus, dass der Vorfall negative Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit anderen Staaten in internationalen Gremien haben werde. „Ich glaube schon, dass wir ein verlässlicher Partner sind und bleiben werden“, war der SPD-Politiker überzeugt. Deutschland genieße gerade bei den Bündnispartnern ein hohes Ansehen.


Foto: Wolfgang Hellmich (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen nach – Öl deutlich billiger

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 38.990 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit rund 5.131 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.226 Punkten 0,4 Prozent schwächer.

Papiere des Chipherstellers Nvidia waren auch am Montag gefragt. Anteilsscheine des Unternehmens legten im Tagesverlauf rund 3,5 Prozent zu.

„Über Nvidia sprechen derzeit alle an der Börse, der US-Technologieindex Nasdaq wird in einem zweiten Atemzug genannt, aber neben dem Dax können durchaus auch die anderen europäischen Börsen mit den US-Indizes mehr als mithalten“, sagte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. „Der EuroStoxx50 übertraf bereits im Januar den Nasdaq 100 und hat dies auch im Februar getan. Im bisherigen Jahresverlauf hat die europäische Benchmark um knapp acht Prozent zugelegt, der Nasdaq 100 dagegen nur um etwa sechs Prozent.“

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0856 US-Dollar (0,16 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9211 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 82,82 US-Dollar, das waren 73 Cent oder 0,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Recht auf Abtreibung wird in Frankreichs Verfassung verankert

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Französische Nationalversammlung (Archiv), via dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch wird in Frankreichs Verfassung verankert. Damit ist Frankreich das erste Land der Welt, welches diesen Schritt geht. Das Vorhaben fand eine breite Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments.

Nachdem der Supreme Court das bundesweite Recht auf Schwangerschaftsabbrüche in den USA 2022 gekippt hatte, entbrannte in Frankreich eine Debatte über die Rechte von Frauen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte sich von Beginn an dafür ausgesprochen, das Recht auf Abtreibung in der Verfassung zu verankern. „Feiern wir gemeinsam die Aufnahme einer neuen garantierten Freiheit in die Verfassung“, schrieb Macron am Montagabend auf X/Twitter.

In Frankreich werden Abtreibungen seit dem 17. Januar 1975 nicht mehr strafrechtlich verfolgt. Zu Beginn der 1980er-Jahre erfolgte eine weitere Reform, welche die teilweise Übernahme der Kosten vorsah. In den folgenden Jahren erfolgten immer wieder Gesetzesinitiativen, die den Zugang erleichterten und Zeiträume für Schwangerschaftsabbrüche erweiterten. 2022 entfiel zudem die Wartezeit von sieben Tagen zwischen einem verpflichtenden medizinischen Beratungsgespräch und der Abtreibung selbst.


Foto: Französische Nationalversammlung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Strack-Zimmermann erwartet Sondersitzung des Verteidigungsausschusses

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat angesichts des Taurus-Abhörskandals eine Sondersitzung des Gremiums in einer Woche in Aussicht gestellt. „Die Sondersitzung wird voraussichtlich am kommenden Montagnachmittag stattfinden“, sagte Strack-Zimmermann der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Bis dahin haben wir auch mehr Informationen.“

„Wir werden darüber beraten, inwieweit unsere Institutionen auf einen hybriden Angriff vorbereitet sind“, sagte die FDP-Politikerin. „Ansonsten erwarte ich ganz dringend auch von der Opposition, mit aller Ernsthaftigkeit, aber auch Souveränität mit dieser Lage umzugehen. Putin möchte nämlich nur eines, dass wir jetzt übereinander herfallen“, sagte Strack-Zimmermann. „Er täuscht sich gewaltig, den Gefallen werden wir ihm nicht tun. Wir sind nämlich nicht, bei allem Ärger, auf den Kopf gefallen“, so die FDP-Politikerin.


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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3M wird zum Vorreiter im Bereich Innovation gekürt

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Innovation Street von 3M in Neuss der Dreiform GmbH Köln

Multitechnologiekonzern gestaltet Megatrends durch Wissenschaft positiv mit

3M wird im Raum Düsseldorf als Vorreiter im Bereich Innovationskraft während der Transformation ausgezeichnet. Der Multitechnologiekonzern zählte bereits im vergangenen Jahr zu den Top 100 Global Innovators und wurde von Capital kürzlich als eines der innovativsten Unternehmen in Deutschland bewertet.

Weitere Auszeichnung für 3M im Bereich Innovation: Der Multitechnologiekonzern sowie dessen Central Europe Chefin Christin Schack erhalten einen Preis in der Kategorie „Innovativ in der Transformation“. Verliehen wird die Auszeichnung vom Marketing Club Düsseldorf, einem aktiven Netzwerk von über 700 Marketing Professionals, welches anlässlich seines 70. Geburtsages prägende Marketingpersönlichkeiten, Vordenker und Unternehmen kürt.

„3M steht wie kaum ein anderer Weltkonzern für Innovationsgeist, gelebte Innovationskultur und wissenschaftsbasierte Forschung und Produktentwicklung“, erklärt der Marketing Club Düsseldorf die Siegerauswahl von 3M und Schack. „Eine starke Fokussierung auf Zukunftsmärkte und hochengagierte Mitarbeitende sind die Kennzeichen der aktuellen Transformations-Journey des Dow Jones Schwergewichts.“ Auch Christin Schack freut sich über die Auszeichnung: „Im Mittelpunkt der Arbeit von 3M stehen Innovation und Wissenschaft, sodass wir Lösungen entwickeln können, die den menschlichen Fortschritt vorantreiben und das Leben der Menschen verbessern. Wir sind stolz darauf, für unsere Innovationskraft in der Transformation gekürt zu werden. Das motiviert und spornt uns weiter an.“

3M treibt Innovation während Transformation voran
Bereits im vergangenen Jahr wurde 3M zu den Top 100 Global Innovators 2023 von Clarivate, einem weltweit führenden Anbieter von fundierten Insights und Analysen, gekürt. Zudem zählt 3M laut Capital zu den „innovativsten Unternehmen Deutschland 2024“. Als wissenschaftsbasiertes Unternehmen will 3M mit technologischen Innovationen einen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation und Bewältigung der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts leisten. „Wir bei 3M wissen, dass Megatrends Herausforderungen mit sich bringen, die nicht durch eine einzige Idee zu lösen sind, vielmehr sind eine Vielzahl an Innovationen und Zusammenarbeit wichtig“, erklärt Schack.

3M vereint dabei die Innovationskraft aus Laborzentren in 47 Ländern und von mehr als 7.000 Spezialist*innen aus Forschung und Entwicklung. Daraus sind bislang mehr als 132.000 Patente und 60.000 Produkte entstanden. Im Durchschnitt hat jeder Mensch unbewusst 17-mal am Tag Kontakt zu einem Produkt zu 3M. Das umfangreiche Portfolio ist unter anderem für seine weltweit bekannten Marken wie Post-it Haftnotizen und Scotch Klebeband bekannt.

Über die Siegerehrung
Die offizielle Auszeichnung findet am 5. März 2024 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung bei 3M in Neuss statt. Zum Event bei 3M werden rund 130 Gäste eingeladen, die einen Einblick in die Erfolgsstrategie von 3M erhalten werden. Prof. Dr. Frank Piller von der RWTH Aachen, einer der führenden Innovationsexperten Deutschlands, wird vor Ort die Laudatio übernehmen. Den sogenannten Champion Vortrag hält die mitausgezeichnete Christin Schack. Darüber hinaus erhalten die Gäste geführte Touren, um die „3M World of Innovation“ zu erleben.

Mit dem Programm „70 Jahre Marketing Club Düsseldorf“ möchte der Verein Düsseldorfs Marketing Champions eine Bühne geben. Insgesamt werden in sieben Marketingkategorien Gewinner*innen ausgewählt. Voraussetzung dafür sind besondere Stärken und Spitzenleistungen des Marketings, die im Raum Düsseldorf beheimatet sind.

Bild:3M wird für seine Innovationskultur während der Transformation geehrt, im Customer Inspiration Lab zeigt das Unternehmen einige seiner Lösungen.
Foto: 3M

Quelle:3M

Peter Kepplinger übernahm am 1. März die Führung des Forschungszentrums Energie und die illwerke vkw Stiftungsprofessur für Energieeffizienz.

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Peter Kepplinger, ausgewiesener Experte im Bereich Energiesysteme, will die Transformation hin zu einem nachhaltigeren Energiesystem aktiv mitgestalten. Sein Forschungszentrum ist eng mit der Lehre an der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences verknüpft.

„Forschung und Entwicklung sind bedeutend, um die notwendige Transformation hin zum erneuerbaren Energiesystem voranzutreiben. Unser 25-köpfiges Team am Forschungszentrum ist stolz darauf, ein Teil dieser wichtigen Arbeit zu sein“, erläutert Peter Kepplinger. Der 43-Jährige hat am 1. März die Leitung des Forschungszentrums Energie an der FHV von Markus Preißinger übernommen, der nun die Gesamtleitung der Forschung an der Hochschule inne hat. Weiters wurde Kepplinger zum illwerke vkw Stiftungsprofessor für Energieeffizienz berufen.

„Mit Peter Kepplinger konnten wir einen langjährigen Mitarbeiter mit ausgewiesener Expertise im Bereich der Forschung an zukünftigen Energiesystemen gewinnen. Er leitet seit 2019 erfolgreich eine Forschungsgruppe und mehrere Forschungsprojekte. Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit“, betont Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer der FHV.

 

Energiezukunft vorantreiben

Kepplinger begann 2013 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungszentrum Energie der FHV. Der gebürtige Salzburger setzt sich seit über einem Jahrzehnt für die interdisziplinäre Forschung ein und arbeitete auch bisher schon eng mit dem Stiftungsunternehmen illwerke vkw und regionalen Partnerunternehmen zusammen. „Die Bestellung von Peter Kepplinger als neuen Stiftungsprofessor unterstreicht die zentrale Bedeutung des Forschungszentrums Energie für die illwerke vkw. Dank seines umfassenden Fachwissens und seiner weitreichenden Erfahrung in diversen Energiebereichen ist er die perfekte Wahl für eine Position, die entscheidende Impulse für die Energiezukunft liefern soll”, so Gerd Wegeler, Vorstand der illwerke vkw.

 

Wissenschaft und Praxis

Kepplingers zentrales Forschungsthema ist die Nutzung und Koordination von Flexibilitäten im Energiesystem, um eine Integration erneuerbarer Energien zu erleichtern. „Wir verfolgen die Strategie, die bestehenden Kompetenzen am Forschungszentrum in der Entwicklung technischer Lösung für einen effizienten Betrieb energietechnischer Anlagen und Systeme weiter auszubauen. Beispielsweise, um eine energieeffiziente Integration der Elektromobilität in das elektrische Verteilnetz oder den systemdienlichen Betrieb von Lasten und Speichern in erneuerbaren Energiegemeinschaften zu ermöglichen”, führt er aus.

Der studierte Mathematiker und gelernte Software-Entwickler bringt neben seiner wissenschaftlichen Expertise auch langjährige Praxiserfahrung aus der Privatwirtschaft mit. Kepplinger schloss zudem ein Doktoratsstudium der Technischen Wissenschaften zum Thema Lastmanagement thermischer Speicher an der Universität Innsbruck ab.

 

Forschung und Lehre verknüpfen

Kepplingers Alltag ist geprägt von der Ideenfindung für Projekte. Hinzu kommt die inhaltliche Betreuung der Nachwuchswissenschaftler:innen. „Wichtig ist mir, die Forschung in die Lehre einzubringen. Wir sind im Bachelorstudium Umwelt und Technik sowie im Master Nachhaltige Energiesysteme verankert“, betont Kepplinger, der auch selbst in der Lehre tätig ist. Um Fachkräfte für die Zukunft auszubilden, bringt das Forschungszentrum aktuelle Methoden und Ergebnisse aus der Wissenschaft zu intelligenten, vorausschauenden Betriebsstrategien für energietechnische Anlagen in die Lehre ein.

Bild:Peter Kepplinger, neuer Leiter des Forschungszentrums Energie. @FHV

Quelle:FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences

Happy New Colors: woom launcht zwei neue Farben

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Der internationale Kinder- und Jugendfahrradexperte woom sorgt für noch mehr Radspaß und bringt seine erfolgreiche woom ORIGINAL Serie in zwei neuen Farben auf den Markt. Die woom bikes in den Farben LIZARD LIME – einem strahlenden Hellgrün – und FLAME ORANGE – einem kräftigen Orange – sind ab sofort für Kids von 1,5 bis 8 Jahren (woom Fahrradgröße 1 bis 4) im woom Online-Shop und im Fachhandel erhältlich.

Mit dem Beginn der diesjährigen Fahrradsaison bringt woom seine ORIGINAL-Serie – die erfolgreichste Produktserie von woom, die bereits längst zum Signature-Piece avanciert ist – in zwei neuen Farben auf den Markt. LIZARD LIME und FLAME ORANGE ergänzen ab sofort die bunte Farbpalette der woom bikes und sorgen neben den Farben woom red, sky blue und purple haze für noch mehr Fahrspaß bei jungen Radlerinnen und Radlern von 1,5 bis 8 Jahren.

Die Mission von woom ist es, Millionen von Kindern für das Radfahren zu begeistern. Dabei möchte woom mit seinen superleichten Fahrrädern Kindern unvergessliche Fahrerlebnisse bieten, die nicht nur Spaß machen, sondern auch ihre Sicherheit und Fähigkeiten fördern. woom bikes sind bekannt für ihre herausragende Qualität und das speziell auf die Anatomie und die Bedürfnisse von Kindern zugeschnittene Design. Das geringe Gewicht, das intuitive Handling und die perfekt an Kinder angepasste Geometrie der Räder ermöglichen es Kindern, das Radfahren schneller und müheloser zu erlernen.

Happy new colors
Mit den neuen Farben eröffnen sich jungen Radlerinnen und Radlern nun noch mehr Möglichkeiten, ihren individuellen Stil auszudrücken und mit Begeisterung unterwegs zu sein.

„Wir wissen aus unserer Marktforschung, dass rund 80 Prozent aller Kaufentscheidungen von der Farbwahl beeinflusst werden. Die neuen knalligen Frühlingsfarben sind für Kinder noch attraktiver und sie fahren mit mehr Begeisterung. Kinder fürs Radfahren zu begeistern, genau das ist die Mission von woom”, so Paul Fattinger, woom CEO.

Und eines steht fest: Wer als Kind die Freude am Radfahren kennenlernt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener mit dem Rad fahren, ein gesundes, aktives Leben führen und zur nachhaltigen Mobilität beitragen.

Die woom ORIGINAL bikes im frischen Farblook LIZARD LIME und FLAME ORANGE sind ab sofort im woom Online-Shop und im Fachhandel erhältlich.

FACT BOX woom ORIGINAL 1–4:

Neue Farben für die woom ORIGINAL Größen 1 bis 4: lizard lime und flame orange
Das woom ORIGINAL ist das Allround-Kinderrad von woom, das es insgesamt in 6 Größen gibt: für Kids und Teens im Alter von 1,5 bis 14 Jahren.
Der superleichte Rahmen aus Aluminium ist das Herzstück der woom bikes und macht sie um bis zu 40 Prozent leichter als andere Kinderräder.
Optimales Handling und kindgerechte Ergonomie sorgen für eine sichere Fahrt. Kinder erlernen intuitiv und spielerisch die wichtigen motorischen Fähigkeiten, die fürs Radfahren notwendig sind.
Die ergonomisch geformten Griffe – innen schmal für Kinderhände designt, aber mit extra großem Außendurchmesser – schützen Kinder vor schlimmeren Verletzungen bei einem Sturz auf den Lenker. Sie sind auch abschraubbar und damit leichter zu reinigen.
Die ergonomisch geformten Bremshebel können gut von kleinen Händen mit geringer Handkraft bedient werden. Die wichtige Hinterradbremse erkennen jüngere Kids am auffallend grünen Bremshebel. Die Farbgebung verhindert ein Verwechseln der Bremsen und reduziert das Unfallrisiko.
Der Lenkeinschlagsbegrenzer zwischen Gabel und Rahmen an den kleineren Größen verhindert Stürze, die durch Überdrehen des Lenkers verursacht werden, und macht das Fahren sicherer.
Egal ob Straße, Schotterweg oder Waldboden – die woom Leichtlaufreifen garantieren optimalen Halt bei jeder Witterung und auf jedem Untergrund, geradeaus und in Kurven. Der an den Reifenflanken befindliche reflektierende Streifen sorgt auch bei schlechten Lichtverhältnissen für optimale Sichtbarkeit.
Zeitloses Design: Die schlichte Silhouette und die klaren Formen der woom ORIGINAL Räder wurden bereits mit zahlreichen internationalen Design-Preisen ausgezeichnet. Etwa dem Red Dot Award, dem German Design Award, dem Design&Innovation Award u. v. m

Bild:woom bikes ab sofort in zwei brandneuen Farben – LIZARD LIME und FLAME ORANGE – erhältlich.Copyright woom GmbH

Quelle:woom GmbH

Sido über Cannabis am Steuer mit Carmen Wegge (SPD) und weiteren Gästen

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Neue Folge KEjF.Talk mit Sido, SPD-Politikerin Carmen Wegge.
Weitere Gäste: Kristine Lütke (Sucht- & Drogenpolitische Sprecherin FDP), Prof. Dr. Thomas Daldrup (Toxikologe), Ulrike Dronkovic (Fachanwältin Verkehrsrecht), Michael Mertens (Vorsitzender Gewerkschaft der Polizei ), Cannabis Patient Atilla B.
Im Fokus: Cannabis und Autofahren – Was sind mögliche Lösungen für Patient*innen?

Cannabis und Autofahren – wie passt das zusammen? Sido geht mit dem KEjF.Talk in eine neue Runde. Unter dem Motto „Wir machen das Thema zum Thema“ lädt der Musiker und Mitgründer von KEjF. mit der CNBS Group erneut zur hochkarätigen Diskussionsrunde. Und bringt dafür bewusst auch Kritiker*innen „an den Tisch“. Denn trotz der bestehenden Rechtslage ist die Frage nach Grenzwerten für das Autofahren unter dem Einfluss von Cannabis unklar. Wer konsumiert und danach ein Kraftfahrzeug führt, riskiert den Führerschein. Höchste Zeit also, Lösungsansätze zu finden. Mit dabei ist Juristin und SPD-Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge. Die Folge ist auf dem offiziellen YouTube-Kanal von KEjF. zu sehen.

Sido sieht vor allem im Umgang mit Cannabis-Patient*innen dringenden Handlungsbedarf: „Wichtig ist doch vor allem: Patienten brauchen mehr Klarheit. Cannabis ist Medizin für sie und wird deshalb natürlich intensiv jeden Tag konsumieren. Wir müssen im Zuge der Teillegalisierung für diese Menschen eine neue Lösung finden”.

Derzeit sieht die Rechtsprechung einen Nanogramm THC-Gehalt pro Milliliter Blut als zulässig an. Sido dazu: „Und man muss das anders messen können als im Blut. Das muss schneller ausgewertet werden. Es ist sonst realitätsfern. Wenn ich heute eine Woche nicht rauche, hätte ich immer noch mehr im Blut und wäre meinen Führerschein los. Viel eher muss doch festgestellt werden können, wie lange mein letzter Konsum her ist. Ein oraler Test wäre da beispielsweise sinnvoller”.

SPD-Politikerin Carmen Wegge sieht in dem dringenden Wunsch nach Grenzwerten auch einen Beitrag zur Antidiskriminierung „Das Thema Cannabis und Straßenverkehr wurde Jahrzehnte lang benutzt, um Menschen, die Medizinal-Cannabis konsumieren, das Leben zu zerstören. Indem die Führerscheine weggenommen worden. Oder man konnte nicht den Beruf ausüben, wenn man im ländlichen Raum lebt und zu medizinischen Zwecken regelmäßig konsumiert. Deswegen ist das das das wichtigste Thema für Konsument*innen”.

Wegge weiter dazu: „Man muss aber auch sagen, wir sind die erste Instanz im Staat. Wir erlassen die Gesetze, aber wir schreiben nicht rein, wie man Testverfahren macht. Das passiert im Ministerium. Behörden sagen dann, was zugelassen ist. Die entsprechende Aufklärung ist uns dafür aber genauso wichtig wie euch”.

Erweitert wird die Runde durch zusätzliche Expert*innen. Darunter Michael Mertens (Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei), Ulrike Dronkovic (Fachanwältin für Verkehrsrecht), Prof. Dr. Thomas Daldrup (Toxikologe), Philipp Kaess (Auto Experte/Influencer), Bülent Idil (Cannabis Patient) und Kristina Lütke (Sucht- & drogenpolitische Sprecherin der FDP). Gemeinsam beleuchten sie die wichtigsten Fragen: Was bedeutet die Teillegalisierung für die Polizei? Wie wirkt sich der Cannabis-Konsum auf die Fahrtüchtigkeit aus? Und was müssen Cannabis-Patient*innen zukünftig beachten?

Die Mission: multidimensionale Aufklärung
Die Reihe KEjF. Talk in Zusammenarbeit von Medical CNBS und Sido zeigt Podiumsdiskussionen rund um das Thema Cannabis, bei denen Expert*innen, Künstler*innen, Politiker*innen und Patient*innen teilnehmen. Ziel ist die multidimensionale Aufklärung. Der Diskurs soll den aktuellen Forschungsstand, Potenziale, Einsatzgebiete, Grenzen und Risiken von Cannabis sowohl medizinisch als auch als Genussmittel beleuchten. Die erste Folge mit Dr. Karl Lauterbach zum Thema „Legalisierung“ rief ein massives, deutschlandweites Echo hervor. In den weiteren Runden wurden die Themen „Cannabis als Medizin“ und „Kinder- & Jugendschutz“ beleuchtet. Im März folgen weitere Folgen wie „Die Top 5“ mit den führenden Köpfen deutscher Cannabis Unternehmen sowie „Die Cannabis-Apotheken“ im Austausch.

„Der KEjF.Talk ist in kurzer Zeit die deutsche Plattform geworden, um die Cannabis-Legalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Wir glauben an die Kraft der Aufklärung. Derzeit gibt es trotz der beschlossenen Legalisierung noch viele Fragezeichen und Vorurteile. Wir können nur ein Bewusstsein schaffen, indem wir praxisbezogen miteinander sprechen“, kommentiert Sebastian Fröhlingsdorf (CEO KEjF. GmbH)

Das politische Spannungsfeld: Stellung beziehen
Die Talk-Reihe bezieht sich auf den politischen Legalisierungsprozess von Cannabis in Deutschland, der als Vorhaben der Ampelkoalition zuletzt kontrovers diskutiert wurde. Der Bundestag hat die kontrollierte Freigabe von Cannabis inzwischen beschlossen. Am dem 1. April soll der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum für Personen ab 18 „Anbauvereinigungen“ maximal 50 Gramm Cannabis anbauen.

Das Gesetz kommt voraussichtlich am 22. März abschließend in den Bundesrat. Zustimmungsbedürftig ist es nicht mehr. Offene Fragen gibt es dennoch. Bis zum 18. Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes soll zudem eine erste Bewertung vorliegen. KEjF. wird den Diskurs kontinuierlich weiterführen.

Billd:Rap-Legende Sido, Moderator Luis Eck und prominente Gäste führen durch den KEjF. Talk zum Thema Cannabis und Autofahren. © Betti Klee, KEjF. GmbH

Quelle:KEjF. GmbH