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1. Bundesliga: Dortmund gewinnt gegen Bochum

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Borussia-Dortmund-Spieler (Archiv), via dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 19. Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat Dortmund gegen Bochum mit 3:1 gewonnen. Niclas Füllkrug erzielte alle drei Dortmunder Treffer, in der 6. und 91. Minute per Elfmeter, in der 72. regulär, und sein Teamkollege Nico Schlotterbeck besorgte noch über ein Eigentor in der 45. Minute einen Anschlusstreffer für die Gäste.

Der war durchaus verdient, denn der BVB investierte nach dem ersten Führungstreffer über lange Zeit nur noch wenig und Bochum versuchte es tapfer immer wieder. Im zweiten Durchgang ging den Gästen dann aber die Puste aus, der BVB zeigte seine Überlegenheit.

In der Tabelle sichert sich Dortmund damit Platz vier, Bochum bleibt auf Rang 14.


Foto: Borussia-Dortmund-Spieler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Autozulieferer ZF steckt in der Zinsfalle

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Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturFriedrichshafen (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands zweitgrößter Autozulieferer ZF bekommt wegen seiner hohen Schulden zunehmend Probleme mit der Transformation zur Elektromobilität. Vorstandschef Holger Klein bestätigt, dass die jährliche Zinslast für die mehr als zehn Milliarden Euro Schulden des Stiftungskonzerns vom Bodensee inzwischen bei einer halben Milliarde Euro liegt – und zum zentralen Problem wird.

„Wir sind in einer Hochzinsphase und daraus folgt die Dringlichkeit des Schuldenabbaus“, sagte Klein dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). Dennoch habe das Unternehmen 2023 seine Ziele – eine bereinigte Ebit-Rendite von 4,7 bis 5,2 Prozent und einen Cash Flow von einer bis 1,5 Milliarden Euro – geschafft.

„Beides haben wir erreicht“, sagte Klein. Die hohen Zinsen belasten aber die Rendite.

Deshalb plant Klein einen massiven Stellenabbau und Werkschließungen, vor allem in Deutschland, sowie Teilverkäufe von Unternehmensteilen. „Wer diese Themen heute nicht angeht, handelt gerade als Führungskraft in unserer Branche grob fahrlässig und fährt mit Vollgas gegen die Wand“, rechtfertigt der CEO die Schritte.

12.000 Stellen stehen in Deutschland zur Disposition. „Wettbewerbsfähigkeit und Ertragsstärke“ seien die beiden wichtigsten Leitmotive, sagte Klein.

Das Unternehmen müsse sich auch deswegen von Betriebsteilen und damit Arbeitsplätzen trennen, um ausreichend Mittel für Investitionen und Forschung und Entwicklung zu haben. Aber es werde keinen Ausverkauf geben.

18 Milliarden Euro will er in den nächsten drei Jahren dafür ausgeben. Für die Airbag-Sparte erwägt Klein neben dem Verkauf auch deshalb einen Börsengang.


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1. Bundesliga: Union gewinnt Kellerduell gegen Darmstadt

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Christopher Trimmel (Union Berlin) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der ersten Bundesliga-Partie des 19. Spieltags hat Union Berlin das Kellerduell gegen Darmstadt 98 mit 1:0 gewonnen. Benedict Hollerbach vollendete in der 62. Minute einen Konter für die Gastgeber, nachdem beide Teams über weite Strecken jedem Risiko aus dem Weg zu gehen schienen.

In der Tabelle bleibt Union damit auf Rang 15 und gewinnt Union deutlichen Abstand auf die Abstiegsplätze, satte fünf Zähler sind es nun auf Relegationsplatz 16, wo der 1. FC Köln sitzt. Darmstadt bleibt auf dem letzten Rang 18, allerdings punktgleich mit Mainz 05, die auf der 17 sind.


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Staatsanwaltschaft klagt Polizisten wegen Bestechlichkeit an

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturOsnabrück (dts Nachrichtenagentur) – Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat einen Polizisten aus Ostfriesland unter anderem wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und Verletzung des Dienstgeheimnisses angeklagt. Das Landgericht Aurich bestätigte den entsprechenden Eingang einer Anklage, schreibt die „Neue Osnabrücker Zeitung“.

Nach Angaben einer Gerichtssprecherin ist aber noch nicht über die Eröffnung des Hauptverfahrens entschieden. Weitere Details zu den Vorwürfen nannte sie zunächst nicht.

Wie die „NOZ“ weiter berichtet, wird dem Polizisten vorgeworfen, für Dritte gegen Geld Informationen in polizeiinternen Datenbanken überprüft zu haben. Zudem sollen auf einem Handy Sex-Videos entdeckt worden sein, die den Beamten möglicherweise in Uniform zeigen.

Die Videos könnten ohne das Einverständnis der Frauen erstellt worden sein. Michael Maßmann, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, sagte derselben Zeitung: „Der betreffende Beamte ist nicht mehr im Dienst und hat bis zur Klärung der Vorwürfe Hausverbot für alle Polizeidienststellen.“

Die Vorwürfe konkretisieren, wollte die Direktion auf Anfrage nicht. Es sei ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden, das bis zum möglichen Abschluss des Strafverfahrens in Aurich ruht.

Maßmann sagte: „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werden wir mit aller Konsequenz die Entfernung aus dem Polizeidienst vorantreiben. Wir dulden in keinster Weise etwaige Verletzungen von Pflichten unserer Amtstragenden.“


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2. Bundesliga: Fürth überholt HSV und Kiel im Spitzenduell

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Spieler von Greuther Fürth (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 19. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga haben sowohl der HSV als auch Holstein Kiel im Kampf um die Tabellenspitze versagt – lachender Dritter und neuer Platz zwei der Tabelle ist Greuther Fürth. Die Franken nahmen diesen Platz direkt ihrem Spielgegner, den Holsteinern, weg und gewannen 2:1 gegen die Gäste aus dem Norden.

Parallel verlor der HSV, zuletzt auf Platz drei, in einem allerdings deutlich spektakulärerem Spielverlauf gegen den SC Karlsruhe 3:4, und rutscht auf den vierten Tabellenrang ab. Die ebenfalls parallel ausgetragene Partie zwischen Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Magdeburg endete mit einem 1:0.


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AKP-Ablegerpartei "DAVA" gegründet – Bayerns-Innenmister alarmiert

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Joachim Herrmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist durch die Gründung des AKP-Ablegers „DAVA“ in Deutschland alarmiert – und will ein Verbot prüfen. „Es spricht auf den ersten Blick alles dafür, dass hier versucht wird, von Seiten der Parteifreunde Erdogans, unmittelbaren Einfluss auf das europäische Parlament zu nehmen“, sagte Herrmann im Nachrichtensender „Welt“.

„Dass man mit einer Kandidatur zum europäischen Parlament auch unmittelbar türkische Interessen dort zur Geltung bringen will, das ist schon ein völlig neuer Schritt“, so Herrmann weiter. Bayerns Innenminister kritisierte die Parteigründung: „So etwas hat es bisher mit Nationalitäten außerhalb der EU nicht gegeben. Und ich halte das insgesamt für sehr problematisch. Es ist ein Alarmsignal auch für die Entwicklung in Deutschland.“

Zu einem möglichen Verbot sagte Herrmann: „Ich glaube, dass ein Verbot im Moment schwierig ist. Wir müssen das prüfen.“


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NRW plant Verwaltungs-App fürs Smartphone

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Geschäftsfrauen mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Digitalisierungsministerin Ina Scharrenbach (CDU) will notfalls im Alleingang eine Handy-App einführen, mit der Bürger Behördengänge per Smartphone erledigen können.

„Wenn der Bund die Entwicklung einer Handy-App einstellt und die alternative Handy-Lösung nicht kommt, dann machen wir das in NRW selbst. Dann machen wir hier ein Pilotprojekt für Deutschland“, sagte sie der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagsausgaben). Spätestens zum Ende der Legislaturperiode in NRW im Jahr 2027 könnten die Menschen auf diese Weise zum Beispiel Dokumente beantragen oder ihren Wohnsitz ummelden. Dieses Verfahren sei aber noch nicht rechtssicher, schränkte Scharrenbach ein. NRW bereite daher ein Behördensiegel und digitale Wasserzeichen vor, die die Echtheit von Online-Dokumenten bestätigen sollen.

Die Ministerin äußerte Verständnis dafür, dass sich viele Bürger von der Digitalisierung überfordert fühlten. „Der digitale Fingerabdruck ersetzt nicht den persönlichen Handschlag. Daher wird und muss der heute für viele normale Behördengang auch noch jahrelang möglich sein, vor allem, wenn es um den Bezug von Sozialleistungen geht“, so Scharrenbach. Insgesamt sei das Vertrauen gerade älterer Menschen in die Digitalisierung zu klein. „Im Grund müsste es mehr Schulungen geben, um sie mitzunehmen.“


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Strack-Zimmermann zur FDP-Spitzenkandidatin für Europawahl gewählt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist zur FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl gewählt. Die dts Nachrichtenagentur sendet in wenigen Momenten weitere Details.

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Strack-Zimmermann freut sich auf Wahlkampf gegen Scholz

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann am 28.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat keine Probleme, in ihrer neuen Rolle als Spitzenkandidatin der Liberalen für die Europawahl am 9. Juni Wahlkampf gegen Bundeskanzler Olaf Scholz zu machen, der im Mittelpunkt der SPD-Wahlkampagne stehen soll.

Strack-Zimmermann sagte am Sonntag beim Nominierungsparteitag der Liberalen in Berlin „Welt TV“: „Jetzt geht es darum, so viel FDP wie möglich nach Europa zu transportieren. Und da kann ich nicht Rücksicht auf den Kanzler der Bundesrepublik Deutschland nehmen.“

Strack-Zimmermann verwies zudem auf ihre Differenzen mit Scholz in der Ukraine-Politik: „Wir haben da andere Ansichten. Insofern ist es nicht mein Kanzler. Ich habe ihn gewählt, er ist Teil der Koalition.“ Zurückhaltend beurteilte die Liberale die Erfolgsaussichten für den geplanten massiven Einsatz des Kanzlers im Europawahlkampf: „Aus Sicht der Partei, die den Kanzler stellt, macht das vermutlich Sinn. Ob das hilft, weiß ich nicht.“

Sie selbst steckt sich hohe Ziele, will deutlich besser abschneiden als die aktuellen Umfrageergebnisse hergeben: „Ich trete an, um zu gewinnen. Ich trete an, um viele Stimmen zu holen. Alles andere wäre ja auch doof. Dann könnte ich mich auch zurücklehnen und es bleiben lassen.“ Sie sei auch deshalb zuversichtlich, weil sie merke, dass das Interesse an der Europawahl dieses Mal sehr groß sei.


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann am 28.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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SPD und FDP stellen Weichen für Europawahl

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SPD-Europaparteitag am 28.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD und FDP stellen auf sich mit zwei zeitgleich in Berlin durchgeführten Parteitagen auf die Europawahl ein. Bei der SPD soll Katarina Barley zur Spitzenkandidatin gekürt werden, bei der FDP soll Marie-Agnes Strack-Zimmerman auf die gleiche Position kommen.

Beide Parteien darben derzeit in den Umfragen. Zwar gibt es nur selten Erhebungen mit direktem Bezug zur Europawahl, aber wäre jetzt Bundestagswahl, würde die SPD etwa 13 bis 15 Prozent erreichen, die Liberalen drohen unter die 5-Prozent-Hürde zu fallen – die bei der Europawahl allerdings nicht gilt.

Dominant dürfte das Thema Migration im Wahlkampf werden, aber auch die Kriege in Nahost und in der Ukraine und die Inflation stehen auf der Agenda. Die Europawahl findet in Deutschland am 9. Juni statt.


Foto: SPD-Europaparteitag am 28.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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