Montag, Februar 9, 2026
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US-Inflation zieht wieder etwas an

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die allgemeine Inflationsrate in den USA zieht wieder etwas an. Im Dezember verteuerten sich die Preise in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent, wie die zuständige Statistikbehörde am Donnerstag mitteilte.

Im Vormonat waren die Preise noch um 3,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen – und eigentlich gerade im Sinkflug. Die oft als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel ließ aber weiter leicht nach und betrug im Dezember 3,9 Prozent, nach 4,0 Prozent im Vormonat.

Während sich Nahrungsmittel im Jahresvergleich um 2,7 Prozent verteuerten, gaben die Energiepreise um 2,0 Prozent nach, allen voran Sprit an der Tankstelle, der fast 15 Prozent günstiger zu haben war als vor einem Jahr.

Anleger schauen mit Argusaugen auf die US-Inflation, da anhaltend hohe Teuerungsraten die Notenbank Fed wohl davon abhalten, die von den Börsen erhofften Zinssenkungen zu beschließen. Hohe Zinsen gelten als Gift für die Börse wie auch für den Immobilienmarkt, unter anderem weil das Bankkonto als Anlagealternative attraktiv bleibt.


Foto: US-Dollar (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Vom Versicherungsfachmann zum Immobilienberater

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Wie Immobilienberater Fabian Rummel nach mehreren Branchenwechseln und Selbstständigkeit im Angestelltenverhältnis sein Glück fand.

Auf den ersten Blick erkennen Außenstehende kaum einen Unterschied zwischen dem Vertrieb einzelner Branchen. Dabei liegen sowohl zwischen den Themen als auch den Zielgruppen oft Welten. Verschiedene Faktoren der Produkte, die es anzupreisen gilt, machen einen zusätzlichen Unterschied. Doch wenn der zu verkaufende Inhalt so unterschiedlich ist, wieso wechseln Vertriebskräfte dann ihr Spezialgebiet? Und auf was kommt es der jüngeren Generation an Sales-Verantwortlichen bei ihrer Job-Wahl an? Fabian Rummel hat in seiner Laufbahn diverse Bereiche kennenlernen dürfen. Die Immobilienbranche begeisterte ihn nachhaltig. Er erläutert die größten Vorzüge im Vergleich zum Software- und Versicherungsvertrieb.

Von einem Quereinstieg zum nächsten
Begonnen hat der 31-Jährige vor sechs Jahren in einem kleinen örtlichen Unternehmen, das Betriebssoftware für Handwerker verkauft. Dort lernte er die Grundkenntnisse des Vertriebs. Eingerostete Strukturen und geringe Aufstiegschancen hielten ihn nicht lange. „Auf einer Benefiz-Veranstaltung habe ich dann zwei Versicherungsberater kennen gelernt. Die haben mir die Vorteile der Finanzbranche erläutert“, erinnert Rummel sich. Unabhängigkeit durch selbstständiges Arbeiten und Aussicht auf hohe Provision lockten ihn als Quereinsteiger in die Unternehmung.

Daraufhin gründete er eine eigene Agentur und ließ sich innerhalb weniger Monate von der IHK zum Versicherungsfachmann ausbilden. „Ich begann mit Kaltakquise und wechselte relativ schnell in die Bestandskundenbetreuung“, erzählt der Karlsruher. Die zahlreichen Organisationsaufgaben raubten dem Selbstständigen jedoch Zeit für seine Kunden – ein typisches Problem unter selbstständigen Versicherungsmaklern, das nicht wenige zu einem Wechsel treibt. So auch Fabian Rummel. Über einen Social Media Post erlangte die WBD Immo seine Aufmerksamkeit: Das Immobilienunternehmen suchte über diesen Kanal junge Vertriebler mit der passenden Energie für ihre Full-Service-Idee. In persönlichen Gesprächen überzeugten ihn Maximilian und Julian Bertlein, Gründer der WBD Immo, von ihrem Geschäftsplan – bald übergab Rummel seine Agentur und begann im Vertrieb der Brüder.

Selbstbestimmt angestellt
In der seitdem verstrichenen Zeit festigte sich der positive Eindruck des Familienvaters. Die Immobilienbranche und speziell das ganzheitliche Konzept der WBD Immo bieten sowohl ihm als auch seinen neuen Kunden spannende Möglichkeiten. Schließlich sei er nicht nur für ein Produkt tätig, sondern versorge seine Kundschaft von A bis Z: „Es entsteht ein großes Vertrauen auf beiden Seiten, da ich viel Kontakt zu meinen Kunden und Kundinnen halte. Anders als im Versicherungs- oder B2B-Softwarebereich betreue ich meine Kunden von der Idee an bis zum fertigen, physischen Projekt. Das ist ein großer Pluspunkt an diesem Job.“ Vor allem die durch das Angestelltenverhältnis wegfallende Verwaltung entlastet ihn in seiner operativen Arbeit. Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Rummel, weiterhin die Freiheiten der vorherigen Selbständigkeit zu genießen und genügend Zeit für seine Familie zu haben.
Nun widmet sich das engagierte Teammitglied voll und ganz der Beratung. Sie steht an vorderster Stelle, denn die WBD Immo übernimmt neben dem Verkauf auch die Verwaltung der Objekte für die neuen Besitzer. Daher müssen die Mitarbeitenden nicht nur Eckdaten zu den Häusern kennen, sondern auch verstehen, welche Lage für welche Zielgruppe relevant ist und mit welcher Strategie sie passende Mieter finden.

Die nötige Expertise hierzu erlangen Fabian Rummel und seine Kollegen in einer intensiven Ausbildungsphase, die mindestens sechs Monate dauert. In dieser Zeit betreut ein erfahrener Mitarbeiter die Branchenneulinge und hilft beim Verständnis des umfangreichen Service-Angebots. Webseminaren und Lektüre von Fachliteratur, die ihnen der Arbeitgeber stellt, vertiefen und festigen das Erlernte. Besonders die Wirrungen der Politik fördern hier immer wieder Nachholbedarf; die Berater müssen sich stets tagesaktuell informieren. Egal ob Finanzierung, juristische Belange, Verwaltung oder Sanierung – verschiedene interne Experten sowie ein externes Netzwerk stehen Fabian und seinen Kunden zur Seite. Und welche Bewerber als nächstes zu den Vetrieblern dazu stößt, entscheidet das Team kollektiv anhand der Fähigkeiten abseits des Fachwissens: Kommunikationsfähigkeit, Eigenständigkeit, Lernbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sind enorm wichtig für die junge Firma. Diese Eigenschaften verhalfen Rummel zum nötigen Know-How.
Und auch mit dem Produkt identifiziert sich der 31-jährige: „Als haptische Anlagemöglichkeit erweisen Immobilien sich immer wieder als stabile Investition und ich freue mich mit meinen Kunden über jeden ihrer Erfolge.“ Interessenten bekommt er, anders als zuvor, von Settern zugeteilt. Als Versicherungsberater musste er eigenständig potenzielle Kunden gewinnen, was Zeit und Energie kostete. Die kann er nun in die Betreuung der Käufer stecken, denen sowohl vor als auch nach dem Kauf einer Immobilie ein rund um Paket geboten wird.

Nachhaltig und flexibel
Neben weniger Aufwand, monetären Vorteilen und anpassungsfähigen Arbeitszeiten erfreut Rummel sich an den flexiblen Strukturen. In alteingesessenen Firmen mit wenig Agilität, wie er es aus seinem vorherigen Berufsumfeld kannte, stoßen neue Ideen meist auf taube Ohren. Im jungen Unternehmen der Bertleins sind alle Mitarbeitenden dazu angehalten an der Problemlösung mitzuwirken. „Alle Teammitglieder sollen so arbeiten, wie sie es am besten können. Am Ende sehen die Angestellten schließlich selbst, ob ihre Arbeitsweise fruchtet oder eben nicht.“
Besonders am Herzen liegt Rummel die Nachhaltigkeit des Produkts. Kurzhaltige Trends zu verkaufen bringt weder glückliche Stammkunden noch langlebiges Wissen. Der erste Schein trügt– Vertrieb ist nicht gleich Vertrieb. Für Fabian Rummel steht fest: „In die Versicherungs- oder Softwarebranche gehe ich nicht mehr zurück. Mein Platz ist hier“.

Bild:Fabian Rummel fühlt sich in seiner neuen Position wohl. | Bildrechte: WBD Immo

Quelle:Borgmeier Public Relations

FINN sammelt 100 Millionen Euro in Series-C-Runde, um Wachstum der elektrischen Flotte zu beschleunigen

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Angeführt wurde die Runde vom nachhaltigen Growth-Equity-Fonds “Planet First Partners” mit starker Beteiligung von Bestandsinvestoren.
Die Bewertung von FINN steigt auf über 600 Millionen US-Dollar.
Mit dem Kapital und der Expertise von Planet First Partners, soll die Flotte noch schneller elektrifiziert und das Auto-Abo als Treiber von Elektromobilität etabliert werden.

Der Münchner Auto-Abo-Anbieter FINN gibt heute den Abschluss seiner Series- C-Finanzierungsrunde über 100 Millionen Euro Eigenkapital bekannt. Angeführt wird die Runde von dem nachhaltigkeitsorientierten Growth-Equity-Fonds “Planet First Partners”. Auch Bestandsinvestoren bekräftigen das Vertrauen in FINN und beteiligen sich stark an der neuerlichen Finanzierungsrunde, darunter unter anderem HV Capital, Korelya Capital, UVC Partners, White Star Capital und Picus Capital. Die Bewertung von FINN steigt damit auf über 600 Millionen US-Dollar.

Mit dem eingesammelten Kapital wird das Münchner Unternehmen sein Wachstum im Elektroauto-Segment beschleunigen, mit dem Ziel, den Anteil an emissionsarmen Fahrzeugen von aktuell 40 Prozent bis 2028 mehr als zu verdoppeln. FINNs Auto-Abo-Modell trägt zur Förderung der Elektromobilität bei, indem es Kundinnen und Kunden die Möglichkeit bietet, Elektroautos flexibel im Alltag zu testen, ohne sich mit Risiken wie Technologieveralterung oder Restwertentwicklung auseinandersetzen zu müssen.

Im vergangenen Jahr konnte FINN das Wachstum in seinen Märkten weiter vorantreiben und dank der über 25.000 aktiven Abonnements den Meilenstein von 160 Millionen Euro annualisiertem Umsatz (ARR) erreichen. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehörte das B2B-Flottengeschäft, das die Hälfte des ARR erwirtschaftet. Die Series-C-Runde folgt auf eine Corporate-Debt-Transaktion mit Atempo Growth Ende letzten Jahres.

Seit 2019 können Kundinnen und Kunden bei FINN ein Auto mit nur wenigen Klicks abonnieren. Zur Auswahl stehen rund 30 Marken und hunderte Modelle. Das Auto wird in wenigen Tagen direkt vor die Haustüre geliefert und kommt im Rundum-Sorglos-Paket, inklusive Versicherung, Finanzierung, Anmeldung, Steuern oder Wartung. 2022 ist FINN an die Ostküste der USA expandiert.

“Um die internationalen Klimaziele erfüllen zu können, muss der Umstieg auf Elektromobilität in den nächsten Jahren deutlich beschleunigt werden. Nach Jahren mangelnder Produktion, geht es nun darum, die Fahrzeuge in den Markt zu bringen. Dabei ist unser Abo-Modell mit seinem Rundum-Sorglos-Service der perfekte Treiber – sowohl bei Verbraucherinnen und Verbrauchern als auch Unternehmen”, sagt Maximilian Wühr, CEO und Co-Founder von FINN. “Mit dem neuen Kapital und gemeinsam mit Planet First Partners sowie dem starken Vertrauen unserer Bestandsinvestoren werden wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie erweitern, indem wir den E-Auto-Anteil unserer Flotte in den kommenden Jahren mehr als verdoppeln und unser Wachstum im Rahmen der Mobilitätswende beschleunigen.”
Nathan Medlock, Managing Partner bei Planet First Partners, erklärt: „Der Übergang zu Elektrofahrzeugen ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Veränderungen, die weltweit stattfinden und entscheidend für unseren Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Da der Straßenverkehr für rund ein Sechstel der weltweiten Emissionen verantwortlich ist, sind Elektrofahrzeuge für die Dekarbonisierung der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Das einfach zu bedienende Abo-Modell von FINN bietet eine innovative Lösung, um die Verbraucher beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu unterstützen und ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren.“
Nathan Medlock, Managing Partner bei Planet First Partners, wird außerdem Teil des FINN-Boards werden. Planet First Partners ist als Artikel-9-Fonds der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) der Europäischen Union eingestuft. Damit investiert der Fonds nach strengen Richtlinien, wonach Portfolio- Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen leisten müssen. FINN verfolgt das Ziel, nachhaltige Mobilität für Mensch und Planet zu fördern, indem die Flotte bereits zu über 40 Prozent aus emissionsarmen Fahrzeugen wie vollelektrische Autos und Plug-in-Hybride besteht und Klimaschutzprojekte unterstützt werden.

Bild: FINN Team

Quelle:public performance

Leihe offiziell bestätigt: Jadon Sancho kehrt zum BVB zurück

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Dortmund (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund leiht Jadon Malik Sancho bis zum Ende der Saison von Manchester United aus. Das teilte der Verein am Donnerstag mit. In den letzten Tagen hatten sich die Anzeichen für das Leihgeschäft verdichtet.

Sancho war bereits von 2017 bis 2021 im Trikot der Schwarz-Gelben aufgelaufen und hatte sich unter dem damaligen Trainer Lucien Favre zum Stammspieler entwickelt. 2021 kehrte der Offensivspieler nach England zurück und wechselte zu Vizemeister Machester United. Der BVB hatte eine Rekordsumme für den Transfer erhalten.

Zuletzt kam es in Manchester immer wieder zu Konflikten mit Trainer Erik ten Hag, dieser hatte dem Offensivspieler mangelhafte Leistungen im Training vorgeworfen und ihn später suspendiert. Sancho wies die Vorwürfe zurück und sah sich als Sündenbock einer durchwachsenen Mannschaftsleistung. Manchester United steht aktuell auf Tabellenplatz acht in der Premier League.


Foto: Jadon Malik Sancho (BVB) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

sunvigo sichert sich 15 Millionen Euro Fremdkapitalfinanzierung von der Triodos Bank

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Die zusätzliche Finanzierung stärkt das Wachstum von sunvigo mit seinem innovativen Solarstromvertrag
Die Summe nutzt sunvigo für die weitere Finanzierung von Solaranlagen, Stromspeichern und Ladelösungen für E-Autos.
Die Bank stellt im ersten Schritt 15 Millionen für das Solarunternehmen zur Verfügung, die Zusammenarbeit soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden

Das Energieunternehmen sunvigo hat zusätzlich zum bereits bestehenden Darlehensvolumen von 19 Mio. Euro die Triodos Bank für die Refinanzierung seines Solaranlagen-Modells gewonnen. Mit der weiteren Finanzierung beschleunigt das Kölner Unternehmen seinen Wachstumskurs in 2024 und kann weiteren Eigenheim-Besitzer:innen eine Solaranlage ohne Anschaffungskosten ermöglichen. Europas führende Nachhaltigkeitsbank Triodos unterstützt unter anderem Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Ökolandbau und nachhaltige Immobilien. Mit ihrem Investment setzt die Finanzinstitution ein deutliches Zeichen, dass besonders in Zeiten hoher Strom- und CO₂-Preise Geschäftsmodelle wie von sunvigo wegweisend sind.

sunvigo bietet Solarstrom vom eigenen Dach für einen attraktiven Fixpreis – nur etwa halb so hoch wie die aktuellen Strompreise – in Kombination mit einer monatlichen Rate für Anlage, Speicher und Wallbox. Kund:innen müssen sich dabei um nichts kümmern: sunvigo übernimmt von der Planung, der Installation bis hin zur Wartung alle Schritte und betreibt die Anlage für die Kund:innen. Seit November können Kund:innen zudem zwischen einem fixen und einem dynamischen Tarif mit Börsenpreisen für ihren restlichen Strombedarf wählen. Durch sunvigos Preisgarantie sind Kund:innen über 20 Jahre gegen Strompreisschwankungen abgesichert und können beim dynamischen Tarif zusätzlich von niedrigen Börsenpreisen profitieren.

„Die Zusammenarbeit mit Triodos ermöglicht uns, den Ausbau unseres virtuellen Kraftwerks aus Aufdach-Solaranlagen weiter zu beschleunigen”, sagt Dr. Michael Peters, Co-Gründer und Co-CEO von sunvigo. „Unsere Vision: Wir bauen eine europaweite Solarstrom-Community auf und demokratisieren den Zugang zu digitaler, mehr dezentraler und 100 Prozent erneuerbarer Energie. Die Triodos Bank unterstützt uns hierbei als innovativer und finanzstarker Partner”, so Peters.

Maximilian Klein, Relationship Manager von der Triodos Bank, ergänzt: „Mit sunvigo können wir unser Portfolio im Bereich der Erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Wir freuen uns, mit unserem Investment dazu beizutragen, dass der Ausbau von Solaranlagen und damit die dezentrale Energiewende in Deutschland weiter vorangeht.”

Rechtliche Beratung erhielt sunvigo von der Münchner Anwaltskanzlei DMR Legal. Mit ihrer Erfahrung mit strukturierten Finanzierungen konnte das innovative Finanzierungsmodell von sunvigo rechtssicher abgebildet werden.

Bild:Co-Gründer & Co-CEO Vigen-Nikogosian

Quelle:PIABO PR GmbH

Tippgeber24 revolutioniert den Krypto-Markt

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Tippgeber24 revolutioniert Krypto-Markt mit neuem Blockchain-Education-Produkt

Die Zukunft der Finanzen liegt in Blockchain und Kryptowährungen und Tippgeber24 bringt ein revolutionäres Produkt auf den Markt, um Anleger aller Erfahrungsstufen in diesem aufstrebenden Sektor zu unterstützen.

Am 11. Januar 2024 präsentierte Tippgeber24 stolz sein neues Produkt im Bereich Blockchain Krypto Education, den sogenannten ,,Krypto-Brief“, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch praktische Einblicke in den Kryptowährungsmarkt bietet. Die Tippgeber24-App ist nicht nur eine Bildungsplattform, sondern auch ein unverzichtbares Tool für jeden, der in die Welt der Kryptowährungen eintauchen möchte. Das Produkt bietet einen umfangreichen Trainingsbereich, der das Verständnis des Währungssystems fördert und speziell auf Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis zugeschnitten ist.

Darüber hinaus bietet die App regelmäßig stattfindende Krypto- und Blockchain-Webinare an, die von Experten auf diesem Gebiet geleitet werden. Ein herausragendes Produkt der Tippgeber24-App ist der Krypto-Brief, der folgende Features beinhaltet:

1. Monatliche Coin-Analysen:

Florian Pürner und Felix Denis analysieren verschiedenste Kryptoprojekte auf Herz und Nieren. Ihr fundiertes Wissen und ihre Expertise werden monatlich in präzisen Coin-Analysen aufbereitet. So können Anlegerinnen und Anleger fundierte Entscheidungen treffen und den Kryptomarkt besser verstehen.

2. Handelssignale:

Felix Denis, ein erfahrener Krypto-Trader, bietet jahrelange Expertise im erfolgreichen Handeln auf dem Kryptomarkt. Er stellt seine Fähigkeiten in den Dienst der Community, indem er Einstiegs- und Ausstiegssignale für jedermann zur Verfügung stellt. Diese Handelssignale bieten eine wertvolle Orientierungshilfe in einem volatilen Markt.

3. Wöchentliche Marktupdates:

Florian Pürner teilt jede Woche sein fundiertes Wissen mit der Community. Durch die Analyse verschiedener Indikatoren, Marktfaktoren sowie Influencer-Tracking bietet er wöchentliche Markt-Updates, die ein tieferes Verständnis der Entwicklungen am Kryptomarkt ermöglichen.

4. Wöchentliche Community-Calls:

Der aktive Austausch innerhalb der Community ist von großer Bedeutung. In den wöchentlichen Community-Calls haben Mitglieder die Möglichkeit, allgemeine Fragen zu stellen, sich auszutauschen und über Kryptoprojekte zu diskutieren. Dies fördert ein starkes Gemeinschaftsgefühl und den Wissensaustausch.

5. Exklusiver Discord-Kanal:

Der exklusive Discord-Kanal von Tippgeber24 ist die zentrale Anlaufstelle für alle Krypto-Enthusiasten. Hier gibt es nicht nur die neuesten Coin-Analysen, sondern auch exklusive Videokurse und Inhalte zu verschiedenen Themen wie Exit-Strategien, NFTs, DeFi, Mindset und Portfolio-Strategien. Mitglieder erhalten Zugang zu hochwertigen Informationen und Tipps, die sie auf ihrer Krypto-Reise unterstützen.tippgeber24 florian heidenfelder

Mit diesem Produkt ermöglicht Tippgeber24 seinen Mitgliedern, sich nicht nur passiv Wissen anzueignen, sondern aktiv am Krypto-Geschehen teilzunehmen.

„Der Launch dieser App ist ein Meilenstein für uns“, sagt (Florian Heidenfelder) CMO von Tippgeber24. „Blockchain und Kryptowährungen sind die Zukunft des Finanzwesens und wir freuen uns, dieses Wissen mit unserer Community zu teilen. Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, sich in diesem aufstrebenden Markt zurechtzufinden und erfolgreich zu investieren.“

Eine spannende Möglichkeit, mit Tippgeber24 in die Welt der Kryptos einzutauchen, sind die wöchentlichen Webinare des Krypto-Briefs. Die Anmeldung erfolgt ganz einfach über www.tippgeber24.de/events und bietet einen optimalen Einblick in das Produkt.

Steigen Sie ein in die Welt der Blockchain und Kryptowährungen – Ihre Zukunft beginnt jetzt. Mit der Ausbildung im Bereich Blockchain und Kryptowährungen will Tippgeber24 Menschen weltweit in die Lage versetzen, an der Finanzrevolution teilzuhaben und davon zu profitieren. Weitere Informationen unter www.tippgeber24.de.

Hinweis: Diese Pressemitteilung stellt keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden und Interessenten sollten eigene Recherchen anstellen oder sich professionell beraten lassen.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Bits and Splits

Text: Tippgeber24

Natur als Inspirationsquelle

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Bild Gartenhotel Moser © Alessya Degre

Gartenhotel Moser in Südtirol eröffnet im April nach großem Umbau – Rooftop-Pool, neue Suiten und elegante Hotellounge

Mit der Kraft der Elemente: Im April 2024 erwacht das traditionelle Gartenhotel Moser am Montiggler See in Südtirol nach einem umfassenden Umbau zu neuem Leben. Architektonisch tonangebend sind im gesamten Gebäude die drei Säulen Wasser, Wald und Garten. Nachhaltige Bauweise und Energierückgewinnung, große Fensterfronten, die den Blick in die Umgebung freigeben, sowie begrünte Holzstreben an der Außenfassade lassen das Haus mit der umgebenden Natur verschmelzen. Alle öffentlichen Bereiche wie Lobby, Restaurant und 18 Suiten erstrahlen in komplett neuem Look mit viel Holz, Stein und warmen, erdigen Farben.

Highlight des Hauses ist der neue Adults-Only Infinity-Pool mit Ruheräumen und Fitnessstudio auf dem Dach. Seit über 60 Jahren befindet sich das Traditionshaus im Besitz von Familie Moser. Namensstiftend ist die üppige Gartenanlage mit verschlungenen Wegen, Vogelbeobachtungsstation, versteckten Kraftplätzen und Naturbadeteich. Mit seiner Lage nur wenige Gehminuten vom Montiggler See und inmitten einer vom satten Grün der umliegenden Wälder und Weinberge geprägten Region, bietet das Hotel zahlreiche Möglichkeiten für Auszeiten und Abenteuer: Das hoteleigene Seehaus mit Liegewiese lädt ein zum Schwimmen, SUPen oder Kanufahren. Für Fahrradtouren oder Wanderausflüge birgt die Region schon im Frühjahr beste Voraussetzungen.

Familien mit Kindern genießen die Vorzüge der Kinderbetreuung an bis zu sieben Tagen pro Woche. Während die Kleinen hier neue Freunde finden, haben Eltern die Gelegenheit den Wellnessbereich mit Saunalandschaft und Spa-Angebot zu nutzen. Ayurvedische Anwendungen, Massagen und Beauty Treatments sowie Yoga- und Meditationskurse sorgen für Entspannung. Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet ab 145 Euro pro Person inklusive Dreiviertelpension. Weitere Informationen finden sich unter www.gartenhotelmoser.com.

„Wir freuen uns schon sehr darauf, mit dem neuen Gartenhotel Moser unsere Gäste zu begeistern“, so Wolfgang Moser. Gemeinsam mit seiner Frau Christine leitet er den Betrieb seit 40 Jahren. Während Wolfgang als Visionär stets neue Projekte und Angebote vorantreibt, ist Christine mit viel Herz und Leidenschaft Gastgeberin. Durch ihr Einfühlungsvermögen für Mensch und Natur sorgt sie als ruhender Pol für Wohlfühlatmosphäre. Gemeinsam entschieden sie sich beim Umbau in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Planstudio Pederiva einen ganzheitlichen Weg zu gehen. Für die Neugestaltung des Gartenhotels musste der gesamte ehemalige Eingangsbereich weichen. Optisch passt sich der Neubau nun an den im Jahr 2014 entstandenen Erweiterungsbau „Ramus“ an. Eine lineare Gebäudestruktur gegliedert in horizontale und vertikale Elemente lässt die zwei Bauten zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen.

Der kleine und große Montiggler See befinden sich im Süden Südtirols, 15 Kilometer südlich von Bozen. Umgeben von einem Naturschutzgebiet sind die beiden Seen mit 700 und 300 Metern Länge weithin für ihr glasklares Wasser bekannt. In unmittelbarer Nähe des großen Sees liegt der Weiler Montiggl, wo sich auch das Gartenhotel Moser befindet. Die Gegend ist eng an die Südtiroler Weinstraße angegliedert, die sich in nur sechs Kilometern Entfernung durch die Gemeinde Eppan schlängelt. In etwa zwei Kilometern Luftlinie erreicht man den beliebten Kalterer See, den wärmsten Badesee der Alpen. Viele Wanderwege, von sanft bis anspruchsvoll, durchziehen die Gegend. Besonders beliebt ist die Seewanderung, die einmal komplett den großen sowie den kleinen Montiggler See umrundet. Herrliche Ausblicke auf das smaragdgrüne Wasser und die unberührte Natur inklusive.

Bild Gartenhotel Moser © Alessya Degre

Quelle STROMBERGER PR GmbH

Ein Bund fürs Leben – mother nature für die Stillzeit und die Zeit danach.

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mother nature

Kaum eine Verbindung ist wohl intensiver, als die einer Mutter mit ihrem Kind. In der Mutter wächst das Kind heran. Die Mutter bringt das Kind zur Welt. Die Mutter versorgt das Kind in der Regel mit Muttermilch, bis es sich selbständig ernähren kann. mother nature unterstützt die Reise einer Mutter in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft auf natürliche Weise mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen.

mother nature Stillzeit + Omega 3 I Phase 3 ist essentiell für stillende Mütter, da eine optimale Nährstoffversorgung sowohl für die Mutter als auch für das Baby durch die Aufnahme der Muttermilch wichtig ist. mother nature Refresh I Phase 4 liefert alle relevanten Vitamine und Spurenelemente, die die Mutter bei der Erholung nach der Schwangerschaft unterstützen und die dem Körper wieder zurück in sein natürliches Gleichgewicht helfen.

mother nature. For mothers from nature.

mother nature Stillzeit + Omega 3 I Phase 3

Auch als stillende Mutter ist eine optimale Nährstoffversorgung wichtig, da das Baby alle wichtigen Nährstoff direkt über die Muttermilch aufnimmt. Mother Nature setzt in der Stillzeit auf folgende wichtige Bestandteile:

# Eisen trägt zur normalen kognitiven Funktion der Mutter und zur normalen kognitiven Entwicklung des Kindes bei.
# Omega-3 Fettsäuren tragen zur normalen Entwicklung des Gehirns und des Auges des gestillten Säuglings bei.
# Vitamin D unterstützt das normale Wachstum und die Entwicklung der Knochen des Babys.
# Das in der Kieselerde enthaltene Silizium stärkt Haare, Nägel und Bindegewebe der Mutter.

mother nature Refresh I Phase 4

Refresh stärkt den Körper der Mutter nach der Geburt mit allen notwendigen Nährstoffen. Das Nahrungsergänzungsmittel für nach der Schwangerschaft enthält wesentliche Vitamine und Spurenelemente, die eine Regeneration optimal unterstützen.

# Vitamin C trägt zur Aufrechterhaltung der normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei.
# Eisen trägt zu einem normalen energiereichen Stoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei.
# Zink trägt zum Erhalt normaler Knochen und normaler Haut, Haare und Nägel bei.

mother nature ist online unter mother-nature.com erhältlich.
Stillzeit+ Omega 3 I Phase 3 kostet 49,99€ (je 70 Kapseln für 10 Wochen bei einer Kapsel / Tag).
Refresh I Phase 4 kostet 39,99 €. (56 Kapseln für 8 Wochen bei einer Kapsel / Tag)
Die Produkte von mother nature sind alle vegan, laktose-und glutenfrei und kommen komplett plastikfrei in einem praktischen Braunglas.

Bild @mothernature

Quelle Sonja Berger Public Relations

Dax am Mittag weiter im Plus – Anleger bleiben zurückhaltend

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem freundlichen Start im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr war der Index mit 16.720 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Mittwochsschluss. Die größten Gewinne gab es bei Zalando, Sartorius und Rheinmetall. Die größten Verluste gab es bei der Deutschen Bank.

„Der Dax hält sich auf seinem Eröffnungskursniveau und ist derzeit in einer abwartenden Haltung“, kommentierte Experte Andreas Lipkow den Handelsverlauf. „Die heute noch anstehenden US-Verbraucherpreisdaten stellen einen potenziellen Show-Stopper dar. Die Marktteilnehmer gehen mit einer 64,5-prozentigen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Leitlinien bereits im März um 25 Basispunkte abgesenkt werden. Darüber werden auch die heutigen US-Preisdaten einen maßgeblichen Beitrag für leisten.“

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0982 US-Dollar (0,09 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9106 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 77,98 US-Dollar, das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Japan Ausblick 2024

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Japan
Foto von Joel Le Saux (Quelle: Eurizon)

Ein aktueller Japan Outlook von Joel Le Saux, Fondsmanager des Eurizon Fund – Sustainable Japan Equity bei Eurizon:

Makro-Rückblick und Ausblick

Im Jahr 2023 war der japanische Markt von einer anhaltenden Inflation, relativ niedrigen Zinsen, einem Yen auf einem 30-Jahres-Tief gegenüber dem US-Dollar und einem Aktivismus der Tokioter Börse zur Verbesserung der Kapitaleffizienz der Unternehmen geprägt. 2024 könnte die Inflation auch ein wichtiges Thema sein, die Zinssätze weitgehend stabil bleiben und die Möglichkeit zu einem stärkeren Yen bestehen.

Die Inflation hat zu Beginn des Jahres angezogen, was auf die Lebensmittelpreise als Folge der Energiekosten und größtenteils auf die Abschwächung des Yen zurückzuführen ist. Dies hatte zur Folge, dass die größte japanische Gewerkschaft mit Unterstützung der Regierung Lohnerhöhungen vorantrieb. Die Shunto-Verhandlungen im Frühjahr 2023 führten zu einer Lohnerhöhung von 3,6 %, der höchsten Lohnerhöhung der letzten drei Jahrzehnte. Die Lohnerhöhungen erfolgten genau zu dem Zeitpunkt, als Japan endgültig seine COVID-Maßnahmen beendete und die Wiedereröffnung einleitete. Für den Dienstleistungssektor, der ein Vierteljahrhundert lang praktisch ohne Preiserhöhungen ausgekommen war, war dies ein Alarmsignal und die Inflation begann auch in diesem Sektor anzusteigen. Dennoch blieb die Inflation in Japan im internationalen Vergleich moderat und lag bei etwa drei bis vier Prozent (ohne frische Lebensmittel und Energie).

Japan
Quelle: Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales, Daten vom 04.08.23 Daten vom 30.09.23
Japan
Quelle: Ministerium für innere Angelegenheiten und Kommunikation, 04.08.23 Daten vom 30.09.23

Die anhaltenden Lohnerhöhungen haben die Aussichten auf eine anhaltende Inflation und ein möglichen Endes der geldpolitischen Lockerung durch den neuen Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Ueda, geschürt. Obwohl die BoJ nach wie vor fest entschlossen ist, das Niedrigzinsumfeld beizubehalten, bis sich die Inflation bei rund 2 % eingependelt hat, stieg die Rendite der 10-jährigen JGB auf 0,96 % und erreichte damit ihren jüngsten Höchststand im Oktober, nachdem die Renditekurvenanpassung (YCC) im Juni und Oktober vorgenommen worden war. Von dieser Maßnahme profitierten vor allem die Großbanken.

Auf der anderen Seite bleibt die Negativzinspolitik (NIRP), die vor allem die Regionalbanken belastet hat, vorerst bestehen. Die Entscheidung über eine Beendigung wird nach allgemeiner Auffassung von den Daten abhängen und, ob die Lohnerhöhungen für die Unterstützung einer anhaltenden Inflation ausreichen. Abgesehen davon scheinen die Auswirkungen eines möglichen geldpolitischen Kurswechsels der BoJ auf die heimische Wirtschaft insgesamt eher begrenzt zu sein.

Japan
Quelle: Bank of Japan, Federal Reserve, Europäische Zentralbank, Daten vom 30.11.23

Der Yen wertete im Jahresverlauf gegenüber den meisten Hauptwährungen weiter ab, was vor allem auf die Renditedifferenzen gegenüber dem US-Dollar und dem Euro zurückzuführen ist, die bereits im Frühjahr 2022 in einen positiven Zinszyklus eingetreten waren. Die Auswirkungen der Yen-Schwäche auf den Markt waren in zweierlei Hinsicht zu spüren. Exporteure, die vor allem auf dem US-Markt aktiv sind und wo die Endnachfrage solide blieb, profitierten erheblich. Dies galt insbesondere für Automobilhersteller. Auf der anderen Seite litten viele inländische Unternehmen unter höheren Kosten, die durch den schwachen Yen noch verstärkt wurden.

Allerdings scheint sich dieser Trend beim Yen allmählich umzukehren, da der Zinszyklus in Übersee seinen Höhepunkt erreicht hat und sich die Zinsdifferenz verringert. Angesichts der Erwartungen, dass die Geldpolitik der BoJ weitgehend unverändert bleibt, dürfte die angekündigte Zinswende der US-Notenbank, die eine Umkehr des US-Zinszyklus signalisiert, den Yen stärken. Eine deutliche Aufwertung des Yen in Verbindung mit den unsicheren globalen Konjunkturaussichten würde allerdings vor allem den Exporteuren Gegenwind bescheren. Aus diesem Grund halten wir ausgewählte Einzeltitel, die von makroökonomischen Faktoren unabhängig sind, sowie inländische Unternehmen, die bis 2024 über Preissetzungsmacht verfügen, für geeigneter.

Schließlich scheint die Initiative der Tokioter Börse (TSE) zur Verbesserung der Kapitaleffizienz bei börsennotierten Unternehmen als auch bei Unternehmen, die mit niedrigen Bruttobetriebsergebnissen gehandelt werden, die Überprüfung der Geschäftsportfolios der Unternehmen vorangetrieben und bei einigen kapitalstarken Unternehmen zu höheren Aktionärsrenditen geführt zu haben. Obwohl die Welle der schnellen und einfachen Lösungen in Form von Übernahmen bereits vorüber ist, widmen sich immer mehr Unternehmen den fundamentalen Herausforderungen. So ist ein zunehmendes Umdenken in Richtung Rentabilität, Optimierung der Ressourcenallokation und Auflösung der bekannten Querbeteiligungen zu beobachten. Dies dürfte letztlich zu einer höheren Eigenkapitalrendite und einem besseren Kurs-Buchwert-Verhältnis, also einem höheren Aktienkurs, führen.

Tatsächlich sind die Bilanzen der börsennotierten Unternehmen trotz der anhaltenden COVID-Beschränkungen nach wie vor gesund und weisen einen suboptimalen Verschuldungsgrad auf. Viele Unternehmen sind bestrebt, Ressourcen für Wachstumsinvestitionen wie die Gewinnung von Talenten, Digitalisierung, ergänzende Akquisitionen und Investitionen bereitzustellen. Die Auswirkungen des TSE-Aktivismus auf die Wirtschaftstätigkeit scheinen mittelfristig positiv zu sein. Der TOPIX Total Return erreichte im November ein Rekordhoch. In der zweiten Jahreshälfte wurde der Markt am oberen Ende seiner Bewertungsspanne gehandelt. Dies ist zum Teil durch das anhaltend niedrige Zinsniveau in Japan im Vergleich zum Rest der Welt begründet.

Darüber hinaus entwickelten sich Value-Aktien wie Einzelhandels-, Finanz- und Automobilwerte bis zum Ende des Sommers aufgrund der Rohstoffpreise, der Inflation, der Zinserhöhungen, des schwachen Yen und des TSE-Aktivismus gut. Im Herbst setzte aufgrund der Erwartung von Zinssenkungen eine Umschichtung in Wachstumstitel ein, die jedoch noch nicht zu einer Marktkorrektur bei Value-Titeln geführt hat. Wir sind daher der Ansicht, dass die Titelauswahl derzeit wichtiger ist als die Sektor- und Stilallokation.

Ausblick für den Sektor:

Angesichts dieser Faktoren sind wir gegenüber inländischen Unternehmen optimistischer eingestellt, gefolgt von einzelnen Global Playern. Heimische Dienstleistungsunternehmen dürften von einer robusten Konjunktur profitieren, die durch die anhaltende Inflation gestützt wird, während sie von Währungsschwankungen weitgehend unbeeinflusst sind. Inländische Unternehmen mit Preissetzungsmacht dürften ebenfalls profitieren, da sich die Kosteninflation stabilisiert hat und die Aufwertung des Yen den heimischen Herstellern Rückenwind gibt. Während die Gewinne globaler Unternehmen durch die Yen-Entwicklung beeinträchtigt sein könnten, sehen die Fundamentaldaten für globalen IP-Inhaber und Halbleiterunternehmen unabhängig von einer möglichen weltweiten Konjunkturabschwächung solide aus. Auf der anderen Seite hat der schwache Yen die Gewinne der Exporteure aufgebläht, was eine große Herausforderung für das kommende Geschäftsjahr darstellt.

Nationale Dienstleistungsunternehmen mit hohem Anlagevermögen wie in der Telekommunikation und im Eisenbahnsektor dürften von der anhaltenden Inflation profitieren. Telekommunikationsunternehmen haben in den letzten zwei Jahren unter sinkenden ARPUs gelitten, da die Regierung auf eine Senkung der Vertragspreise drängte. In diesem neuen inflationären Umfeld scheint der ARPU jedoch endlich die Talsohle erreicht zu haben. Die Anbieter erhöhen de facto die Preise, indem sie günstigere Tarife streichen und die Kunden auf teurere Flatrates umstellen. Mittelfristig erwarten wir ein anhaltendes ARPU-Wachstum.

Die Bahnunternehmen haben eine kontinuierliche Erholung der Fahrgastzahlen erlebt, die durch COVID beeinträchtigt war. Dieser Trend wird sich auch 2024 fortsetzen, wobei auch die starke Nachfrage aus dem Ausland dazu beitragen dürfte. Darüber hinaus wird derzeit über eine Änderung des Regulierungsverfahrens für Fahrpreisänderungen diskutiert, ein veraltetes Rahmenwerk, das seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr überarbeitet wurde und die Fahrpreise praktisch unverändert gelassen hat. Dies könnte den Betreibern mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Fahrpreise geben.

Neben der Inflation im Dienstleistungssektor werden Arbeitskräftemangel und Lohnerhöhungen weiterhin die wichtigsten Themen bleiben. Aufgrund der stärkeren Fokussierung auf Wirtschaftlichkeit sind die Unternehmen bereit, in Digitalisierung und Automatisierung zu investieren. Vor diesem Hintergrund sehen IT-Dienstleister wie Systemintegratoren oder Ingenieur-Outsourcing-Unternehmen sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Preisseite Rückenwind. Auf der Nachfrageseite hat Japan in den vergangenen Jahren die Ausgaben für die Digitalisierung vernachlässigt, so dass hier ein erheblicher Nachholbedarf besteht.

Die gestiegene Nachfrage nach digitaler Transformation hat zu einem akuten Fachkräftemangel in diesem Bereich geführt, so dass Unternehmen mit vorhandenen Ressourcen bei Projekten selektiver vorgehen und Preissetzungsmacht gewinnen können. Auch die Investitionsbereitschaft ist dank des im internationalen Vergleich niedrigen Zinsniveaus weiterhin solide. Vor allem die Nachfrage nach Automatisierung bleibt hoch, da qualifizierte Arbeitskräfte im verarbeitenden Gewerbe knapp werden. Unternehmen der Automatisierungstechnik, die stärker im Inland engagiert sind, dürften von dieser Nachfrage profitieren.

Die inländische Fertigungsindustrie, die unter dem schwachen Inlandsverbrauch, der Kosteninflation und dem schwachen Yen gelitten hat, könnte sich im nächsten Geschäftsjahr erholen. Die verzögerte Wiedereröffnung nach den COVID-Maßnahmen führte dazu, dass die Verbraucher ihre Ausgaben von Gütern auf Dienstleistungen verlagerten, während die Kaufkraft aufgrund der schneller als erwartet steigenden Inflation insgesamt zurückging. Zusammen mit der anhaltenden Inflation und der Erwartung weiterer Lohnerhöhungen dürfte sich der Binnenkonsum leicht erholen. Inländische Konsumgüterunternehmen, sowohl im Bereich der Grundnahrungsmittel als auch der langlebigen Konsumgüter, die stark von importierten Vorleistungen abhängig sind, dürften sich daher aufgrund der Stabilisierung der Vorleistungskosten und einer möglichen Aufwertung des Yen erholen.

Bei den globalen Unternehmen bevorzugen wir solche, die gegenüber externen Makrofaktoren wie Rohstoffpreisen, Zinsen und Währungen widerstandsfähig sind. Unternehmen mit globalem geistigem Eigentum und Marktführer im Halbleiterbereich bleiben aus langfristiger Wachstumsperspektive attraktiv. Auch wenn die Kennzahlen dieser Unternehmen bis zu einem gewissen Grad von Währungsschwankungen beeinflusst werden, dürfte ihr zugrunde liegender Wert aufgrund ihrer Wettbewerbsvorteile solide bleiben. Auf der IP-Seite haben neue digitale Vertriebsplattformen den japanischen Inhabern von geistigem Eigentum in den Bereichen Spiele und Animation ermöglicht, ihr geistiges Eigentum zu monetarisieren und ihre Reichweite und ihre Angebotsinhalte durch vereinfachte Vertriebskanäle zu erweitern.

Die Halbleiterindustrie scheint einer der wenigen Bereiche auf dem Weltmarkt zu sein, in dem die Aussichten besser sind. Mehrere Unternehmen haben das Ende des Lagerbereinigungszyklus angekündigt und rechnen damit, dass die Talsohle 2024 durchschritten sein wird. Auch wenn die Endnachfrage schwach bleiben könnte, dürfte eine Normalisierung der Produktion nach der Lagerbereinigung zumindest zu einer moderaten Erholung führen. Unter den Halbleiterunternehmen bevorzugen wir Hersteller von Halbleitermaterialien oder Unternehmen, die an der Produktion von Halbleitern beteiligt sind, gegenüber Anlagenherstellern.

Für konjunktursensitive Unternehmen sieht es derweil nach einem schwierigen Jahr aus. Unter diesen Titeln sind Automobilzulieferer, einschließlich Unternehmen mit elektronischen Komponenten, die stärker in der Automobilbranche engagiert sind, besser positioniert, da sie mit der allgemeinen Elektrifizierung wachsen dürften. Auf der anderen Seite stehen die japanischen Autohersteller 2024 vor einer großen Herausforderung, nachdem die Produktion in diesem Jahr dank der Normalisierung der Lieferketten und des schwächeren Yen stark gestiegen ist.

Tradingunternehmen, die sich dank der Handelsaktivitäten von Buffet und der robusten Rohstoffpreise sehr gut entwickelt haben, stehen vor einem schwierigen Jahr. Großbanken, die sich dank der weltweiten Zinserhöhungen und des schwachen Yen gut entwickelt haben, könnten Gegenwind bekommen, wenn die USA mit Zinssenkungen beginnen. Die weithin erwartete Abschaffung der NIRP wird sich positiv auf die Regionalbanken auswirken, aber der weitere Aufwärtstrend dürfte begrenzt sein.

Japan Ausblick 2024

Foto von Joel Le Saux (Quelle: Eurizon)

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