Sonntag, Februar 8, 2026
spot_img
Start Blog Seite 1760

Reederei drängt auf Bestrafung nach Habeck-Blockade

0

Wyk auf Föhr (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Blockade und versuchten Erstürmung einer Fähre mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) an Bord durch Landwirte und andere Protestierende übt der Chef der Wyker Dampfschiff-Reederei, Axel Meynköhn, scharfe Kritik an den Beteiligten und fordert deren Bestrafung. „Das war ganz klar Nötigung“, sagte der Firmenchef der „Bild“.

Der Kapitän habe „buchstäblich in letzter Sekunde“ abgelegt. „Die Demonstranten haben versucht, das Schiff zu stürmen, als er die Hydraulikbrücke hochgefahren hat. Einige sind sogar noch darauf gesprungen. Zuvor haben sie einen völlig unbeteiligten Lkw aufs Schiff zurückgedrängt, der herunterfahren wollte.“

Es sei „unfassbar“, was passiert sei, sagte Meynköhn. „Wir haben sowas in der Unternehmensgeschichte trotz zweier Weltkriege noch nicht erlebt“, so Meynköhn. An Bord des Schiffs seien 30 Passagiere gewesen, überwiegend Unbeteiligte. „Eine Odyssee für die Passagiere. Wir würden Anzeige erstatten, wenn wir wüssten, wer konkret dahintersteckte. Mir fehlt das Verständnis für diese Aktion. Es hätten ja auch alte oder kranke Menschen auf dem Schiff sein können“, so der Reederei-Chef.

„Und die Demonstranten haben sich noch selbst gefährdet.“


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP unterstützt Ampel-Einigung bei Agrarsubventionen

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP wird nach den Worten ihres Generalsekretärs Bijan Djir-Sarai den Kompromiss bei der Streichung von Steuervergünstigungen für die Bauern mittragen. „Die Änderungen in der Sache begrüße ich, die zeitliche Streckung des Subventionsabbaus gibt den Betrieben die Gelegenheit, sich besser vorzubereiten und eine wirtschaftliche Überforderung zu verhindern“, sagte Djir-Sarai der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Dass innerhalb der Koalition „eine Gegenfinanzierung gefunden werden konnte, war Voraussetzung dafür“. Zugleich verurteilte er gewalttätige Proteste gegen Pläne der Ampel. „Gewalttätiger Protest hat in einer Demokratie nichts zu suchen. Da gibt es keine zwei Meinungen. Er schadet darüber hinaus denjenigen, die für ihr Anliegen auf friedliche Weise demonstrieren“, sagte der FDP-Generalsekretär.


Foto: Bijan Djir-Sarai (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

5 mögliche Überraschungen in 2024

0
Anleihen Anleger Dollar Märkte 2024
Foto von Stephen Dover (Quelle: Franklin Templeton)

Was könnte uns im Jahr 2024 überraschen? Im Folgenden nennt Stephen Dover, Chief Investment Strategist, Head of Franklin Templeton Institute, fünf Themen, die wir im kommenden Jahr im Auge behalten sollten:

  1. Säkulare Stagnation kehrt zurück
  2. Der nächste Innovations-Meilenstein: Weltraum
  3. Produktivität hinkt hinterher
  4. Wählerverdrossenheit überwiegt
  5. Risse in den Krediten niedriger Qualität

„Die Wachstumsschwäche ist möglicherweise nicht nur vorübergehend. Wenn die privaten Haushalte wie seit mehr als einem Jahrzehnt ihre Schulden abbauen, die Investitionsausgaben der Unternehmen wie bisher niedrig bleiben und die Regierungen beginnen, ihre hohen Haushaltsdefizite einzudämmen, könnten sich die Fantasien von einer sanften Landung in Alpträume von einem globalen Nachfragemangel verwandeln. Aus makroökonomischer Sicht könnte das Jahr 2024 dann wie ein Jahr der Rückkehr in die Zukunft aussehen – die Rückkehr der säkularen Stagnation.“

„Es ist fast unmöglich zu wissen, wann oder wo Risse entstehen werden, aber es scheint vernünftig zu erwarten, dass einige in den nächsten 12 Monaten auftauchen werden. Das liegt daran, dass viele Unternehmen nicht nur mit höheren Kreditkosten, sondern auch mit einer schwächeren Nachfrage nach ihren Waren und Dienstleistungen konfrontiert sein werden, wenn sich die Wirtschaft im nächsten Jahr verlangsamt. Die meisten Kreditgeber halten dagegen, dass ihre Kreditportfolios gut diversifiziert sind. Das mag stimmen, wenn man die Größe, den Sektor oder die geografische Lage betrachtet.

Aber Wirtschaftsabschwünge und höhere Zinssätze führen zu allgemeinen, nicht zu idiosynkratischen Schocks. Sie treffen kleine und große Unternehmen gleichermaßen, kommen von Küste zu Küste und rund um die Welt und wirken sich auf viele Sektoren aus. Das kommende Jahr wird daher wahrscheinlich ein Weckruf sein. Das Ausfallrisiko wird wahrscheinlich zunehmen. Auch wenn sich die Spaltung zwischen hochwertigen und minderwertigen Schuldtiteln in Grenzen halten dürfte, sind wir der Meinung, dass wir 2024 ein wachsames Auge auf etwaige Spillover-Effekte in der gesamten Kreditlandschaft der Unternehmen haben sollten.“

5 mögliche Überraschungen in 2024

Foto von Stephen Dover (Quelle: Franklin Templeton)

Kennen Sie schon das Wirtschaftsmagazin „Paul F„? Jetzt bei Readly lesen. Eine kostenlose Leseprobe von Paul F gibt es bei United Kiosk. Ebenfalls finden Sie die aktuelle Ausgabe im Lesezirkel von Sharemagazines.

Bauernverband distanziert sich von Aktion gegen Habeck

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, hat die übergriffigen Proteste von Bauern gegenüber Vizekanzler Robert Habek (Grüne) scharf kritisiert. „Das geht gar nicht und das ist auch nicht unser Protest“, sagte er am Freitag dem TV-Sender „Welt“.

„Es geht nicht an, dass man die Privatsphäre von Leuten verletzt, egal welche Positionen sie bekleiden, es geht nicht an, dass man mit Gewalt und Nötigung arbeitet.“ Krüsken sagte weiter, der Bauernverband habe seiner Mitgliedschaft schon seit Weihnachten gesagt, es gebe Spielregeln, man stehe für demokratischen, friedlichen Protest. Krüsken kündigte für die anstehende bundesweite Aktionswoche der Bauern vom 8. Bis 15. Januar Konsequenzen an: „Wir unterstützen Rettungsdienste, Pflegedienste, die Infrastruktur, die Ordnungskräfte und vor allen Dingen: Wir halten auch die Lebensmittelketten frei von Blockaden.“ Es gehe nicht darum, etwas „stumpf“ zu blockieren, sondern man habe ein Anliegen, eine Botschaft und das bringe man „konstruktiv“ rüber, so Krüsken.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warnte unterdessen vor wachsender politischer Aggression in Deutschland. „Wenn Politiker von einem aufgepeitschten Mob zu Hause aufgesucht und als `Volksverräter` beschimpft werden, wenn sie symbolisch an Galgen aufgehängt werden oder wie jetzt Vizekanzler Robert Habeck in seinem Privatleben bedroht und bedrängt werden, dann sind das massive und inakzeptable Grenzüberschreitungen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir sollten nie vergessen, wo politische Aggression hinführen kann. Das rechtsextremistische Mordattentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat gezeigt, wie brandgefährlich Hetze sein kann.“

Faeser rief die demokratischen Kräfte dazu auf, der Radikalisierung früher entgegenzutreten. „Der Rechtsstaat greift durch, wenn die roten Linien des Strafrechts überschritten werden und verbales Aufhetzen in Radikalisierung und Gewalt mündet, aber dem schon viel früher Einhalt zu gebieten, ist die Verantwortung aller demokratischen Kräfte“, sagte sie. „Diese Verantwortung muss viel ernster genommen werden.“ Dazu gehöre eine klare Abgrenzung von radikalen Kräften.

Diese Abgrenzung zeige sich zuerst in der Sprache. „Die zunehmende Vergiftung von Debatten muss ein Ende haben“, fordert Faeser. „Wir erleben eine oftmals vernichtende Sprache, die immer härter gegen politisch verantwortliche Personen gerichtet wird, statt sich mit den zugrunde liegenden Themen zu beschäftigen. Dem muss man deutlich entgegentreten, laut widersprechen – und man darf sich keinesfalls sprachlich oder politisch an Radikale und Populisten anbiedern.“

Die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht zeigte dagegen Verständnis für die Bauern-Blockierer und bezeichnete Habecks Reaktion auf den versuchten Angriff auf ihn als „peinlich“ und „weinerlich“. Wagenknecht sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“: „Die Ampel macht Bauern zu Melkkühen ihrer verfehlten Politik, jeder Euro Mehrbelastung für Landwirte in Deutschland ist einer zu viel. Ich unterstütze die Proteste und fordere die Bundesregierung auf, die geplanten Streichungen komplett zurücknehmen.“ Dass sich Habeck jetzt als Opfer der Proteste „inszeniert“, sei „peinlich“.

Wagenknecht sagte dem RND weiter: „Statt sich weinerlich über Proteste zu beschweren, müsste die Bundesregierung jedem dankbar sein, der heute noch Landwirtschaft in Deutschland betreibt. Wir brauchen die Abschaffung des unsinnigen CO2-Preises, die Rücknahme aller Agrarkürzungen und ein großes Entlastungsprogramm für die Landwirtschaft gegen das Höfesterben. Es ist absurd, dass ab dem kommenden Jahr das Herausreißen funktionsfähiger Heizungen mit Abermilliarden gefördert wird, und dafür unter anderem diejenigen, die für unsere Lebensmittel sorgen, zur Kasse gebeten werden“, sagte Wagenknecht.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax bleibt am Mittag im Minus – Euphorie geht zurück

0

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im Minus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.470 Punkten berechnet, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Am Ende der Kursliste rangierten Zalando, Siemens und Adidas. „Die Investoren bleiben weiterhin an der Seitenlinie stehen und beobachten die Handelsaktivitäten genau“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Das Handelsvolumen ist weiterhin gering und es finden aktuell nur sehr selektive Handelsaktivitäten statt.“ Im Vorfeld der US-Arbeitsmarktdaten bleibe die Zinsnervosität groß.

„Sollte sich ein robuster US-Arbeitsmarkt aufzeigen, spricht das für die Fortsetzung der Higher for longer Haltung der US-Notenbank“, so Lipkow. „Ein schwächerer US-Arbeitsmarkt stellt jedoch keine Garantie für eine Abkehr dieser Haltung dar.“ Die zurückgehende Euphorie sei insgesamt gut für die weiteren Kursentwicklungen an den internationalen Finanzmärkten und eine Konsolidierung längst überfällig. „Somit könnte sich das derzeitige Kursniveau um 16.500 Punkten als potenzielle Unterstützungszone herausstellen und der Dax von dort aus solide in das neue Handelsjahr starten“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0914 US-Dollar (-0,30 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9163 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 77,93 US-Dollar, das waren 34 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Haseloff fordert verpflichtende Elementarschadenversicherung

0

Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Schäden durch die akute Hochwasserlage hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) die Forderung nach einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung erneuert. „Durch die aktuelle Hochwasserlage gibt es Schäden nicht nur an der Infrastruktur, sondern natürlich auch bei Privatpersonen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).

Durch die Klimaveränderung würden solche Schadensereignisse sicherlich nicht weniger werden. „Deswegen bleibt die Pflichtversicherung bei Elementarschäden ein sehr dringendes Thema“, sagte der CDU-Politiker. Die Pflichtversicherung bei Elementarschäden sei seit Längerem auf der Agenda. Dies hätten die Ministerpräsidenten bei ihren Zusammenkünften immer wieder gefordert, so Haseloff weiter.


Foto: Reiner Haseloff besucht Hochwasser-Helfer am 04.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Aus für Einwegplastik-Handschuhe bei Lidl Österreich

0
ElephantSkin lidl österreich
© photonews.at/Georges Schneider - Wien 22.12.2022 - Lidl stellt Mehrweghandschuhe für Kun:Innen vor - Lidl Österreich CEO Alessandro Wolf stellte heute zusammen mit der Bundesministerin für Klimaschutz und Umwelt Leonore Gewessler und dem CEO von ElephantSkin Raphael Reifeltshammer neue Mehrweghandschuhe für die Kund:Innen vor. Die neuen Alltags-Hygienehandschuhe sind mit einer natürlichen Barriere gegen Bakterien, Viren und Gerüche versehen. Lidl vertreibt die Hygienehandschuhe in allen Filialen in Österreich. PHOTO: Alessandro Wolf (R/ CEO Lidl Österreich), Bundesministerin Leonore Gewessler (M) und Raphael Reifeltshammer (L/CEO ElephantSkin) mit den neuen Mehrweghandschuhen.

Mehrweghandschuhe von ElephantSkin

Lidl Österreich setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Hygiene. Ab sofort verzichtet das Unternehmen in seiner Selbstbedienungstheke für Brot und Gebäck auf Plastik- Einweghandschuhe. Stattdessen werden die innovativen, hygienischen Mehrweghandschuhe des österreichischen Unternehmens „ElephantSkin“ genutzt. Ein weiterer entschlossener Schritt zur Vermeidung von Plastikmüll.

Im Rahmen der konzernweiten Plastik-Reduktions-Strategie verfolgt Lidl den klaren Ansatz: vermeiden, reduzieren, wiederverwenden. Daher schafft Lidl Österreich ab sofort die Einweghandschuhe aus Plastik beim Backshop ab. „Unsere Kundinnen und Kunden können sich das ofenfrische Brot und Gebäck mit einem dafür vorgesehenen Löffel hygienisch entnehmen und danach in die bereitgestellten Papiersackerl geben. Die Einweghandschuhe aus Plastik waren ein Zusatzangebot, auf das wir jetzt verzichten – zu Gunsten unserer Umwelt“, so Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich.

Weltweit wächst der Druck von Öffentlichkeit und Gesetzgebern, Plastik-Einwegprodukte gänzlich abzuschaffen. Umweltministerin Leonore Gewessler: „Unser Ziel ist: Weniger Plastikmüll. Wie viele Facetten das hat, fällt aber oft gar nicht mehr auf. Drum bin ich Lidl Österreich für die Initiative zur Abschaffung der Einweg-Plastikhandschuhe dankbar. Das ist vielleicht ein kleiner Schritt – aber trotzdem einer, der hilft die Müllberge zu verkleinern und vorzeigt: Weniger Müll. Ja, das geht.“

Innovative Mehrweghandschuhe von ElephantSkin

Wer nicht auf Handschuhe verzichten will, findet ab sofort die lebensmittelechten Alltags- Hygienehandschuhe von „ElephantSkin“ flächendeckend in allen Lidl-Filialen. Die Handschuhe sind schonend zur Haut, frei von Allergenen, wiederzuverwenden und waschbar. Zusätzlich sichern sie dank antimikrobieller Biozid-freier Wirkung die Handhygiene.

Raphael Reifeltshammer, Erfinder und Gründer von ElephantSkin: „Jeder einzelne Handschuh von ElephantSkin ersetzt tausende Einweghandschuhe – ohne Abstriche bei der Hygiene. Die Zusammenarbeit mit Lidl Österreich spart also sofort große Mengen Plastikmüll ein. ElephantSkin ist durch die Skalierbarkeit bereits Teil der weltweiten Lösung, Einweg-Plastik effektiv und unmittelbar zu reduzieren. Es stimmt uns sehr positiv, dass wir nun in unserem Heimmarkt Österreich mit Lidl einen weiteren starken Partner gewinnen konnten.

Die Zusammenarbeit zeigt, dass weltweit große Unternehmen sich klar positionieren, um eine aktive Rolle im Prozess zur Reduktion von enormen Mengen an Plastik-Einweg Müll beizutragen. Die besonderen Eigenschaften verlängern die Nutzungsdauer des Handschuhs entscheidend. ElephantSkin Handschuhe sind zudem durch die Wiederverwendbarkeit nachweislich deutlich kostengünstiger für den Verbraucher und reduzieren effektiv Einweg-(Plastik)-Müll.“

Bei der Entwicklung des hygienischen Alltagbegleiters werden im gesamten Produktionsprozess nachhaltige und hautfreundliche Materialien verwendet. Die TENCELTM Lyocellfasern der österreichischen Lenzing AG werden aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und in einem besonders umweltbewussten, geschlossenen Produktionsprozess hergestellt. Eine patentierte Beschichtungstechnologie aus einem Nebenprodukt von der Forstwirtschaft für eine holzbasierte Textilbehandlung bildet eine physische, unsichtbare Barriere auf dem Textilgarn, die Keime und andere Mikroben daran gehindert, sich an der Oberfläche anzusammeln – somit ist diese Technologie nicht nur völlig frei von Schwermetallen, sondern wirkt zudem komplett frei von Bioziden.

Stephan Sielaff, Vorstandsvorsitzender der Lenzing AG: „Führende Marken und Konsumenten verlangen zunehmend nach pflanzenbasierten und biologisch abbaubaren Materialien wie unseren Fasern der Marke TENCELTM. Unsere Partnerschaft mit ElephantSkin und Lidl ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie diese Bedürfnisse bedient und Nachhaltigkeitsziele entlang der Wertschöpfungskette aktiv vorangetrieben werden können.“

Die neuen Handschuhe sind in allen heimischen Lidl-Filialen für 3,99 Euro erhältlich – solange der Vorrat reicht.

Bild:© photonews.at/Georges Schneider – Wien 22.12.2022 – Lidl stellt Mehrweghandschuhe für Kun:Innen vor – Lidl Österreich CEO Alessandro Wolf stellte heute zusammen mit der Bundesministerin für Klimaschutz und Umwelt Leonore Gewessler und dem CEO von ElephantSkin Raphael Reifeltshammer neue Mehrweghandschuhe für die Kund:Innen vor. Die neuen Alltags-Hygienehandschuhe sind mit einer natürlichen Barriere gegen Bakterien, Viren und Gerüche versehen. Lidl vertreibt die Hygienehandschuhe in allen Filialen in Österreich. PHOTO: Alessandro Wolf (R/ CEO Lidl Österreich), Bundesministerin Leonore Gewessler (M) und Raphael Reifeltshammer (L/CEO ElephantSkin) mit den neuen Mehrweghandschuhen.

Quelle Susta Sustainable Merchandise Handels GmbH

Habeck "bedauert" Nichtzustandekommen von Gesprächen mit Bauern

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem protestierende Bauern am Donnerstagabend mit einer Blockade verhindert hatten, dass Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) eine Fähre verlassen konnte, hat dieser das Vorgehen kritisiert. „Ich bedauere, dass keine Gesprächssituation mit den Landwirten zustande kommen konnte“, sagte er am Freitag.

„Was mir Gedanken, ja Sorgen macht, ist, dass sich die Stimmung im Land so sehr aufheizt“, fügte er hinzu. „Als Minister habe ich qua Amt Schutz der Polizei, viele, viele andere müssen Angriffe allein abwehren, können ihre Verunsicherung nicht teilen.“ Diese seien die „Helden“ der Demokratie. „Protestieren in Deutschland ist ein hohes Gut, Nötigung und Gewalt zerstören dieses Gut, in Worten wie Taten sollten wir dem entgegentreten“, fordert der Minister.

Zudem drückte der Grünen-Politiker gegenüber den Mitreisenden und der Crew auf der Fähre seinen Dank aus. „Sie sind unvermittelt in Mitleidenschaft geraten: Die Crew musste mit einem blockierten Hafen umgehen und die schwierige Lage managen; die mitreisenden Passagiere wollten nach Hause oder hatten andere Pläne am Festland, wollten eigentlich Bus und Zug erwischen, konnten aber zunächst nicht von Bord und mussten erst mal geduldig ausharren“, sagte er. „Und ich danke den Einsatzkräften der Polizei, die das Schiff gesichert haben“, so Habeck.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Frankfurt Digital Finance 2024

0
Frankfurt Digital Finance 2024 Fotocredit: Bettina Beichert

Vom 7.-8. Februar 2024 findet die fünfte Ausgabe der Frankfurt Digital Finance im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung steht die Zukunftsfähigkeit des europäischen Finanzmarktes. Neu in diesem Jahr ist der European Fintech Day an Tag zwei, der die interessantesten FinTechs aus den führenden Fintech-Hubs Europas mit potenziellen Kunden, Partnern und Investoren zusammenbringt.

Europa braucht einen zukunftsfähigen Finanzplatz

„Wir müssen gemeinsam an einer Zukunftsvision für den Finanzplatz Europa arbeiten”, sagt Corinna Egerer, Gründerin der Frankfurt Digital Finance, „denn Europa braucht einen Finanzplatz, der der europäischen Innovationskraft Rückenwind verleiht und die notwendigen Transformationen finanzieren kann.“ Dies erfordere privates Kapital – ohne Kapitalmarktunion stehe Europas nachhaltige Zukunft auf dem Spiel, so Egerer weiter. Ihrer Ansicht nach muss Europa die Fragmentierung seiner Märkte überwinden: „Es ist an der Zeit, das (regulatorische) Puzzle zu einem nahtlosen Bild zu formen.“

Austausch über die Grenzen einzelner Sektoren und Staaten hinaus

Die Frankfurt Digital Finance Konferenz schafft eine Umgebung, die Traditionen respektiert und Innovationen fördert. Die Vielfalt der Akteure, welche zur Frankfurt Digital Finance beitragen, ist ein Spiegel der modernen Finanzwelt. Die Konferenz forciert den Austausch, der über die Grenzen einzelner Sektoren, Marktteilnehmer und Länder hinausgeht und fördert wegweisende Dynamiken bei der Entwicklung von Kooperationen.

Als Brückenbauer zwischen Frankreich und Deutschland wird Philippe Oddo, geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der deutsch-französischen Privatbank ODDO BHF, vor Ort sein. Weitere Speaker sind u.a. Eric Demuth, Co-Founder und CEO von Bitpanda, Rupert Schaefer, Exekutivdirektor Strategie, Policy und Steuerung der BaFin, Eddy Henning, Mitglied des Vorstands der ING Deutschland, Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Sebastian Becker, General Partner bei Redalpine, Jenny Bofinger-Schuster, Mitglied des International Sustainability Standards Boards (ISSB) und Martina Weimert, CEO der European Payments Initiative (EPI).

Speaker Michael Hock, Partner und Head of Portfolio Management bei Motive Ventures: „Als globaler Risikokapitalgeber ist es uns wichtig, die europäische Sichtweise zu verstehen. Die Frankfurt Digital Finance Conference ist eine großartige Gelegenheit für uns, zum Erfahrungsaustausch mit Experten aus dem internationalen Finanzwesen in Kontakt zu treten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.”

Der erste European Fintech Day am Finanzplatz Frankfurt

Die Frankfurt Digital Finance, die 2020 ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen ihrer Art in Europa entwickelt. „Wir wachsen weiter und freuen uns, dass die Frankfurt Digital Finance 2024 an zwei Tagen stattfinden wird”, sagt Gründer und Organisator Max Hunzinger.

Tag zwei ist dem ersten European Fintech Day gewidmet, der europäische Fintechs mit Banken und Investoren vernetzt. Den Mittelpunkt bildet eine Ausstellungsfläche, die als dynamischer Marktplatz konzipiert ist, auf dem Startups und Unternehmen ihre innovativen Lösungen präsentieren. Networking steht hier im Vordergrund. Darüber hinaus werden renommierte Experten „MasterClasses“ leiten. Die Themen erstrecken sich von PR und Medienarbeit über Compliance bis hin zu Fundraising.

Ein Höhepunkt des European Fintech Days wird das exklusive „MeetTheCEO“-Format sein, in dem Gründer und Startup-CEOs aus erster Hand über ihre Strategien für die Gründungs-, Aufbau- und Wachstumsphasen eines Startups berichten. Ein weiteres Highlight wird „ThePitch“ sein. Hier haben Startups die Möglichkeit, ihre Lösungen in vier verschiedenen Bereichen zu präsentieren: ESG, GenAI, Digital Assets und Open Finance & Payment.

Frankfurt Digitale Finance auf Social Media: #FDF2024
LinkedIn

Bild: Corinna Egerer und Max Hunzinger, Gründungsteam der Frankfurt Digital Finance Fotocredit: Bettina Beichert

Quelle PIABO Communications

Dax startet negativ – Zinshoffnungen gedämpft

0

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.525 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Haben sich die Anleger gegen Ende des vergangenen Jahres noch gegenseitig übertroffen mit ihren Prognosen, wie früh die Notenbanken in diesem Jahr die Leitzinsen senken, schieben sie diesen Zeitpunkt nun weiter nach hinten“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Mit dieser geldpolitischen Unsicherheit und den zunehmenden geopolitischen Spannungen in Nahost finden sie zwei ausreichende Gründe, nach der furiosen Jahresendrally Gewinne mitzunehmen“, ergänzte er. Damit bleibe auch der Deutsche Aktienindex im Korrekturmodus. „Im Roten Meer wurden bislang 25 Angriffe auf Handelsschiffe gemeldet und es gibt wachsende Spannungen zwischen Israel und dem Libanon: War man bislang davon ausgegangen, dass der Krieg zwischen der Hamas und Israel regional beschränkt bleiben wird, muss man nun eine Ausweitung auf mehrere Fronten fürchten.“

Die Situation im Nahen Osten sei ein „Schlamassel“ und niemand habe gerade eine Lösung bereit, um eine wirkliche Besserung in Aussicht stellen zu können, so Stanzl weiter. „In Deutschland ist die Inflation wieder gestiegen: Das hängt zwar primär mit dem Sondereffekt durch staatliche Energie-Hilfen zum Jahresende 2022 zusammen, aber eine Inflationsrate von 3,7 Prozent ist trotzdem weit entfernt vom Ziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent.“ Es bleibe nach den Inflationsdaten eine nur vage Vorstellung für Anleger übrig, wann die EZB die Zinsen wieder senken werde. Die Arbeitsmarktdaten aus den USA könnten am Freitag erneut stark ausfallen und auch an der Wall Street Zweifel an einer allzu zeitigen Leitzinssenkung der Fed wecken.

Bereits jetzt wackele der erhoffte März, die Märkte sähen hierfür nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent. „Zu starke Arbeitsmarktdaten könnten diese Wahrscheinlichkeit unter 50 Prozent sinken lassen und damit den März als ersten Zinssenkungstermin ganz aus dem Spiel nehmen“, sagte Stanzl. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen schwächer. Ein Euro kostete 1,0917 US-Dollar (-0,27 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9160 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 78,03 US-Dollar, das waren 44 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts