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Deutsche bei AfD-Verbot gespalten

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Abstimmung auf AfD-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutschen sind bei der Frage nach einem AfD-Verbot gespalten. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL Deutschland hervor.

Wenn die AfD verboten würde, fände das knapp die Hälfte aller Bundesbürger (47 Prozent) gut, fast ebenso viele (48 Prozent) fänden ein Verbot der Partei nicht gut. Damit ist das Meinungsbild in dieser Frage genauso gespalten wie bereits im Sommer des vergangenen Jahres.

Während bei den Westdeutschen der Anteil derer, die ein Verbot der AfD gut fänden (50 Prozent), größer ist als der Anteil derer, die ein Verbot nicht gut fänden (46 Prozent), spricht sich eine deutliche Mehrheit der Ostdeutschen gegen ein Verbot der Partei aus (59 Prozent). 35 Prozent der Befragten in Ostdeutschland sind für ein Verbot.

Von den Männern ist eine Mehrheit gegen (57 Prozent), von den Frauen eine Mehrheit für ein Verbot der AfD (54 Prozent). Während eine deutliche Mehrheit von etwa drei Viertel der Anhänger der SPD (72 Prozent) und der Grünen (78 Prozent) ein Verbot gut fände, spricht sich eine Mehrheit der FDP-Anhänger gegen ein Verbot aus (54 Prozent). Die Anhänger der CDU/CSU sind in dieser Frage ebenso gespalten wie die Bundesbürger insgesamt (48 Prozent dafür, 48 Prozent dagegen).

Datenbasis: 1.005 Befragte.


Foto: Abstimmung auf AfD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Nur Minderheit will anderen Ministerpräsidenten in Ost-Ländern

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Dietmar Woidke (Archiv), via dts NachrichtenagenturPotsdam/Dresden/Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Dass jemand anderes als der amtierende Ministerpräsident für das Amt besser geeignet wäre, glaubt in den drei ostdeutschen Ländern, die dieses Jahr wählen, nur eine Minderheit aller Wahlberechtigten. In Brandenburg und Sachsen sind es laut dem sogenannten „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv 27 Prozent, in Thüringen 36 Prozent.

Von den AfD-Zuwanderern (seit 2021) in Sachsen und Brandenburg glaubt auch nur etwas mehr als ein Drittel, es gäbe eine Alternative zu Kretschmer oder Woidke. In Thüringen hingegen glaubt auch eine Mehrheit der AfD-Zuwanderer, es gäbe Politiker, die für das Amt besser geeignet wären als Ramelow.

Laut der Umfrage glauben in Thüringen nur sechs Prozent aller Wahlberechtigten (28 Prozent der AfD-Stammwähler), dass Björn Höcke ein besserer Ministerpräsident wäre als Bodo Ramelow. In Sachsen glauben nur drei Prozent aller Wahlberechtigten (16 Prozent der AfD-Stammwähler), dass der AfD-Vorsitzende Jörg Urban das Land besser regieren könne als Michael Kretschmer. In Brandenburg meint niemand von allen Wahlberechtigten (12 Prozent der AfD-Stammwähler), dass die AfD-Vorsitzende Birgit Bessin besser regieren würde als Dietmar Woidke.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für die Erhebung vom 7. bis 10. Januar 2024 in Brandenburg 1.007, in Sachsen 1.507 und in Thüringen 1.253 Wahlberechtigte befragt.


Foto: Dietmar Woidke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Schlittenhunde-Weltcup in Unterjoch

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Schlittenhunde-Weltcup in Unterjoch

Emotionales Comeback für Mensch und Tier beim Schlittenhunde-Weltcup in Unterjoch
Erstmals seit 2018 wieder volles Programm – Große internationale Beteiligung – Beste äußere Bedingungen in Bad Hindelang

Bad Hindelang (dk). „Schlittenhunde-Rennen leben von Emotionen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl für Mensch und Tier, wenn am Streckenrand Zuschauer Stimmung machen – insbesondere die Hunde beflügelt das sehr“, sagt Marina Brutscher. Die Bad Hindelangerin weiß es verlässlich, sie hat national und international mit ihren Hunden mehrfach Titel in dieser Wintersportart gewonnen. Die Freude bei Marina Brutscher und ihrem Team, der Rennsportleitung, den Veranstaltern sowie allen Organisatoren im Bad Hindelanger Ortsteil Unterjoch ist deshalb riesig, dass am Samstag/Sonntag, 20./21. Januar, erstmals seit 2018 wieder ein Weltcup-Rennen mit komplettem Programm und Zuschauern stattfindet. Die Pandemie beziehungsweise Schneemangel hatten ein Event in vollem Umfang in den Jahren danach zunichte gemacht. Für 2024 ist das europaweit angesehene Event fix – die Organisatoren haben für das „24. Internationale Schlittenhunderennen in Unterjoch“ bereits grünes Licht gegeben.

„Es ist für unsere Gemeinde eine große Ehre, dass seit mehr als einem Vierteljahrhundert die Elite dieses Wintersports nach Bad Hindelang kommt – deshalb engagieren wir uns sehr gerne. Dass Unterjoch nach wie vor diesen international hohen Stellenwert genießt, ist nicht zuletzt Marlene Brutscher und Marina Brutscher zu verdanken, die bei der Organisation, der Öffentlichkeitsarbeit sowie im sportlichen Bereich seit Jahrzehnten Großartiges leisten“, sagt die Bad Hindelanger Bürgermeisterin Dr. Sabine Rödel.

45 Musher (Schlittenhundeführer) mit bis zu 350 Hunden – insbesondere Siberian Huskys – haben bislang zugesagt. Arno Steichler, Rennsportleiter in Unterjoch und Präsident des Weltverbandes der World Sleddog Association (WSA), ist davon überzeugt, dass es weitere Anmeldungen bis zum Rennen geben wird. „In der Vergangenheit gingen bis kurz vor dem Rennen weitere Anmeldungen ein – so wird es bestimmt auch 2024 sein. Nach Unterjoch kommen die europäischen Musher immer sehr gerne.“ Die höchste Teilnehmerzahl in der Vergangenheit liegt bei 120 Startern. Aktuell liegen Zusagen vor aus Österreich, Italien, Niederlande, Belgien, Spanien und Deutschland.

Spektakulär sind in Unterjoch die Abfahrten, bei denen Spitzengeschwindigkeiten bis 45 Stundenkilometer erreicht werden. Die Renndistanzen betragen, je nach Größe der Gespanne, zwischen sechs und 18 Kilometer. Die großen Gespanne fahren grenzüberschreitend bis in die Gemeinde Schattwald (Tannheimer Tal /Tirol). „Der Gemeinde Schattwald und ihrem Bürgermeister Wolfgang Ramp danken wir sehr für die erneut große Unterstützung – ohne diese Kooperation wäre das Rennen nicht möglich“, sagt der Bad Hindelanger Tourismusdirektor Maximilian Hillmeier.

Start- und Zielpunkt des Rennens in Unterjoch ist traditionell am Tennisplatz, auf dem 2024 eine kleine „Schlittenhunde-Arena“ mit Schmankerln, heißen Getränken und Info-Ständen aufgebaut wird. In unmittelbarer Nähe sowie auf dem Dorfplatz in Unterjoch sind zahlreiche Parkplätze ausgewiesen. Bei den Rennen geht es auch um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, die am 1./2./3. März in Bad Gastein (Österreich) stattfindet. Höhepunkt der Veranstaltung in Unterjoch sind die Wettbewerbe in der Königsklasse mit bis zu zehn Hunden – die Gespanne in dieser Kategorie sind teilweise so lang wie ein Sattelzug. „Die Organisatoren, insbesondere die Pistenbully-Fahrer haben für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Tagen ein Sonderlob verdient – die Pistenverhältnisse sind hervorragend“, teilen Marina Brutscher und Rennsportleiter Arno Steichler mit. Die Kosten für die Streckenpräparierung übernimmt die Gemeinde Bad Hindelang. Mitorganisatorin Marlene Brutscher freut sich sehr, über die finanzielle Unterstützung von verschiedenen Partnern und Gönnern, „ohne die ein solches Event nicht möglich wäre“, unterstreicht Brutscher. Weitere Partner sind: Allgäu Outlet, Greenheart und Huskynature.

Zu den Wettkämpfen werden mehrere Tausend Besucher erwartet. Die Rahmenbedingungen für das Schlittenhunderennen in Unterjoch sind derzeit top – die Schneelage ist gut, die neue Strecke in einem sehr guten Zustand. Für das Renn-Wochenende vermelden Meteorologen frostige Temperaturen und Sonnenschein pur – ideal für die Hunde. Die Wettbewerbe beginnen an beiden Tagen ab 9 Uhr und enden jeweils gegen 14 Uhr. Veranstalter sind der Baden-Württembergische Schlittenhundeclub (BWSC), der Wintersportverein Unterjoch sowie die Gemeinde Bad Hindelang. Der BWSC ist Mitgliedsverein im Dachverband des deutschen Schlittenhundesports VDSV. Der Eintrittspreis (6 Euro) kommt dem Wintersportverein Unterjoch zugute.

Marina Brutscher, Lokalmatadorin und Bad Hindelanger Schlittenhunde-Aushängeschild, geht selbst nicht an den Start, weil sie im Frühjahr ihr zweites Kind erwartet. „Ich bin jedoch hautnah mit dabei. Zudem gehen viele meiner Hunde an den Start – erstmals sogar einige Junghunde von unseren eigenen Deckrüden und besten Leithunden. Anstatt ihr „Frauchen“ sollen Brutschers Huskys in diesem Jahr Ralf Seiffert zu einem Spitzenplatz ziehen. Die Leistung bei den Weltcup-Rennen in Italien am vergangenen Wochenende nährt diese Hoffnung – am ersten Renntag fuhr der amtierende Vize-Weltmeister auf Rang drei. Dass es letztlich nicht zum Podestplatz reichte, lag an einem unvorhersehbaren Zwischenfall auf der Rennstrecke: Weil der Hund eines Zuschauers auf die Strecke lief, kam es kurzfristig zu Chaos und Stillstand, da sich die Leinen zahlreicher Hunde ineinander verhedderten. Weil Seiffert direkt dahinterfuhr, musste er warten und verlor wichtige Zeit. Marina Brutscher: „Ein Grund mehr, um die Zuschauer in Unterjoch im Vorfeld darauf hinzuweisen, dass Hunde nicht mit auf die Rennstrecke genommen werden dürfen.“

Wer einmal direkt auf Tuchfühlung mit Marina Brutschers Hunden gehen möchte, hat in Bad Hindelang die Gelegenheit dazu: Übernachtungsgäste ab 8 Jahren können innerhalb des Bad Hindelang-PLUS-Angebots „Husky-Flüstern“ unter Aufsicht zwei Stunden mit Siberian Huskys verbringen. Nach einer kleinen Streiftour durch die Welt der Schlittenhunde zeigt Marina Brutscher den Umgang mit den Tieren. „Bisherige Teilnehmer und weitere Hundefreunde haben sich mittlerweile sogar zu einem Online-Fanclub zusammengeschlossen, der mehr als 1.000 Mitglieder zählt. Einige haben ihr Kommen zum Weltcup-Rennen angekündigt – darauf freue ich mich sehr“, sagt Marina Brutscher.

Bild Lokalmatadorin Marina Brutscher ist das Aushängeschild der heimischen Schlittenhunde-Szene. Die Rennstrecke beim „Internationalen Schlittenhunderennen in Unterjoch“ kennt sie aus dem Effeff. Weil sie ihr zweites Kind erwartet, ist sie 2024 zwar nicht am Start, schickt jedoch einen Teil ihrer Hunde ins Rennen. Foto: Wolfgang B. Kleiner

Quelle Denkinger Kommunikation

Fünf Millionen Euro für Abwasserrecycling-Unternehmen Membion

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Die Membion GmbH aus Roetgen bei Aachen erhält ein vom TechVision Fonds (TVF) und dem DeepTech & Climate Fonds (DTCF) angeführtes Investment in Höhe von rund 5 Millionen Euro.

Das Unternehmen entwickelt und produziert Membranbioreaktor(MBR)-Module für die Abwasseraufbereitung. Mit der vielfach patentierten Technologie erfüllen kommunale und industrielle Kläranlagenbetreiber die wachsenden Anforderungen an die Wasserqualität und senken signifikant die Betriebskosten. Mit dem Kapital wird Membion den breiten Markteintritt erreichen, weitere Produktionslinien aufbauen und zusätzliche Produktfeatures entwickeln.

„Unsere Kunden wollen und müssen eine höhere Wasserqualität erreichen, haben oft aber nicht genügend Platz, um ihre Kläranlage zu erweitern. Rüsten sie diese auf unsere Membion MBR-Module um, kann die Keimbelastung des Abwassers gegenüber einer konventionellen Anlage um den Faktor 1.000 reduziert werden. Im Vergleich zu herkömmlichen MBR-Plattenmodulen wird 75 Prozent weniger Platz benötigt“, sagt Dr. Klaus Vossenkaul, CEO von Membion. „Außerdem werden unsere MBR-Module auf revolutionäre Art belüftet und reduzieren so den Energiebedarf für die Spülung der Filter um mehr als 90 Prozent gegenüber MBR-Plattenmodulen.“

Mehr Filterleistung auf kleinerem Raum – bei bis zu 90 Prozent weniger Energiebedarf

Das erfahrene Membion-Gründerteam, bestehend aus Dr. Klaus Vossenkaul und Dirk Volmering, hat in vielen Jahren der Forschung und Entwicklung einzigartige Membranfilter, sogenannte Hohlfaser-MBR-Module, entwickelt, welche deutliche Energie- und damit Betriebskostenersparnisse erzielen – und das bei signifikant reduziertem Platzbedarf gegenüber konkurrierenden Systemen. Auf eine Nachklärung wie in konventionellen Systemen kann gänzlich verzichtet werden. Beides sind entscheidende Faktoren für die Zukunft, da immer weiter steigende Ansprüche an die Wasserqualität bald eine sogenannte „vierte Reinigungsstufe“ erfordern. Diese muss zusätzlich zur bisher realisierten Trennung von Klärschlamm und Wasser dann auch Mikroplastik, antibiotikaresistente Keime, Krankheitserreger und Spurenstoffe wie beispielsweise Medikamentenrückstände aus dem Wasser filtern.

Um diesen Anforderungen in Zukunft zu entsprechen, benötigen Kläranlagen zusätzlichen Platz für die Nachrüstung einer Reinigungsstufe. Hinzu kommt das Wachstum von Ballungsgebieten, was zusätzliche Kapazität für die Wasserklärung erfordert.
Die eigenentwickelte Produktionsanlage von Membion verfügt über eine skalierbare, hochautomatisierte Fertigungseinheit. Zielkunden sind die Betreiber von kommunalen Kläranlagen sowie industriellen Anlagen zur Wasseraufbereitung.

Hohes Marktpotenzial zu erwarten

„In Membion sehen wir den kommenden Technologieführer in einem international dynamisch wachsenden Markt“, sagt Björn Lang, zuständiger Partner der TVF Management GmbH. „Ziel ist es, mit Membion die Abwasseraufbereitung zu revolutionieren, auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen auszurichten, und gleichzeitig wesentlich wirtschaftlicher zu machen.“ Studien zufolge wird der Markt für MBR bis 2030 auf eine Größe von fast sieben Milliarden US-Dollar wachsen.
Dr. Elisabeth Schrey, Geschäftsführerin des DTCF, sagt: „Sowohl etablierte Abwassersysteme als auch neue Nutzwasseranwendungen brauchen Innovationen, um mit dem wertvollen Gut Wasser verantwortungsbewusst umzugehen. Ich bin froh, dass wir mit Klaus Vossenkaul einen so erfahrenen Unternehmer unterstützen können, und wir teilen seine Vision des energiesparenden Wasserrecyclings.“

Team mit Tech-Expertise und unternehmerischer Erfahrung

Die Membion Gründer Dr. Klaus Vossenkaul und Dirk Volmering haben Verfahrenstechnik an der RWTH Aachen studiert und verfügen über 20 Jahre Branchenerfahrung. „Klimawandel, Wasserknappheit oder auch die steigende Intensität in der Landwirtschaft sorgen dafür, dass immer mehr Wasser in guter Qualität vorhanden sein muss. Betreiber werden aufgrund deutscher und europäischer Gesetzgebung künftig Bußgelder zahlen müssen, wenn sie diese Qualitätsstandards nicht erfüllen“, so Vossenkaul. „Folglich müssen Kläranlagen noch effizienter werden. Die patentierte Membion-Technologie macht das möglich.“

Bild Dipl.-Ing. Dirk Volmering und Dr. Klaus Vossenkaul Quelle Membion GmbH

Quelle VOCATO public relations GmbH

Forsa: SPD so schwach wie seit drei Jahren nicht mehr

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das sogenannte „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv verliert die SPD zwei Prozentpunkte und erreicht nur noch 13 Prozent. Das ist ihr schlechtester Wert auf Bundesebene seit Ende April 2021.

Die Unionsparteien können einen Prozentpunkt zulegen und kämen auf 31 Prozent der abgegebenen Stimmen und damit auf den gleichen Wert wie alle drei „Ampel“-Parteien zusammen. Die AfD bleibt mit 22 Prozent weiterhin zweitstärkste Kraft. Dahinter folgen die Grünen mit 14 Prozent. Einen Prozentpunkt hinzugewinnen würden die sonstigen Parteien (neun Prozent), wobei das neu gegründete „Bündnis Sahra Wagenknecht“ weiterhin unter der 3-Prozent-Marke bleibt. FDP und Linke kämen auf jeweils vier Prozent, die Freien Wähler halten sich bei drei Prozent.

Wenn die Bundesbürger den Bundeskanzler direkt wählen könnten und die Wahl hätten zwischen Olaf Scholz und den drei Unionspolitikern Friedrich Merz, Markus Söder und Hendrik Wüst, würden sowohl Markus Söder als auch Hendrik Wüst gegen Olaf Scholz deutlich besser abschneiden als Friedrich Merz. (Scholz, 27 Prozent vs. Merz, 28 Prozent / Scholz, 27 Prozent vs. Söder, 40 Prozent / Scholz, 25 Prozent vs. Wüst, 36 Prozent).

Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz steigt in dieser Woche der Anteil der Wahlberechtigten, die keiner Partei die Lösung der Probleme im Land zutrauen, auf 61 Prozent. Den Unionsparteien trauen 17 Prozent (+1), der SPD und den Grünen nur noch sechs bzw. fünf Prozent (jeweils -2), der FDP ein Prozent (-1), der AfD unverändert sieben und einer der sonstigen Parteien drei Prozent politische Kompetenz zu.

Datenbasis: 2.504 Befragte.


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen trotz Inflation

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ZEW (Archiv), via dts NachrichtenagenturMannheim (dts Nachrichtenagentur) – Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Januar verbessert. Der entsprechende Index stieg gegenüber dem Vormonat um 2,4 Punkte auf nun 12,8 Zähler, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Die Einschätzung der gegenwärtigen konjunkturellen Lage hat sich hingegen kaum verändert. Sie sinkt um 0,2 Punkte auf minus 77,3 Punkte. Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken in der aktuellen Umfrage leicht. Sie liegen mit aktuell plus 22,7 Punkten um 0,3 Punkte unter dem Wert aus Dezember 2023. Der Lageindikator steigt hingegen um 3,4 Punkte auf minus 59,3 Punkte an.

„Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sind erneut gestiegen. Das hängt damit zusammen, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Befragten davon ausgeht, dass die EZB im ersten Halbjahr Zinssenkungen vornimmt“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die aktuellen Ergebnisse. Noch stärkere Verschiebungen gebe es bei den US-Zinserwartungen. Mehr als zwei Drittel der Befragten prognostiziere Zinssenkungen durch die Fed in den kommenden sechs Monaten. „Die im Dezember gestiegene Inflation in Deutschland und im Euroraum hat somit keinen Einfluss auf die geldpolitischen Erwartungen der Befragten“, so Wambach.


Foto: ZEW (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Aegon AM stellt den Fonds für hochverzinsliche, kurzlaufende Anleihen auf den Klimaübergang um

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High Yield Aegon AM
Foto von Thomas Hanson (Quelle: Aegon AM)

Aegon Asset Management hat seinen 61 Mio. USD schweren Aegon Short Dated High Yield Global Bond Fund auf den Übergang zu einer klimaneutralen Weltwirtschaft neu ausgerichtet. Der Fonds wurde daher ab dem 18. Dezember 2023 in Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund umbenannt, um die Anlagekriterien für den Klimawandel besser zu repräsentieren.

Der Fonds wird gemäß der EU-Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzinstrumente als Artikel 8-Fonds eingestuft. Die Änderung knüpft an den Erfolg des Aegon Global Short Dated Climate Transition Fund an, der im Januar 2020 aufgelegt wurde und jetzt ein Volumen von 985 Mio. USD hat.[1]

Der Aegon Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund wird weiterhin von Thomas Hanson und Mark Benbow, den Co-Managern des erfolgreichen 1 Mrd. USD Global High Yield-Franchise von Aegon AM[2], verwaltet. Dabei wird dieselbe Anlagephilosophie und derselbe Anlageprozess mit Schwerpunkt auf einer fundamentalen Bottom-up-Kreditanalyse angewandt. Die Manager werden vom hauseigenen Investment- und Kreditresearch-Teams unterstützt.

Die Änderungen des Fonds sollen eine innovative Lösung bieten, die den finanziellen, ESG- und klimabezogenen Zielen der Anleger gerecht wird. Neben der Erzielung wettbewerbsfähiger finanzieller Renditen wird der Fonds eigene ESG- und Klimastudien einbeziehen, um das ESG-Profil des Fonds zu verbessern und verstärkt in Unternehmen mit glaubwürdigen Klimaschutzplänen zu investieren.

Im Rahmen des Klimaschwerpunkts des Fonds wird sich das Team auf die interne Forschung zum Klimawandel stützen, um die Bereitschaft der Unternehmen zum Klimawandel zu bewerten. Dieser zukunftsorientierte Forschungsrahmen bewertet die Netto-Null-Ambitionen, die Leistung und das Management von Klimarisiken der Unternehmen. Die Emittenten werden anschließend in Kategorien eingeteilt, je nachdem, wie weit sie

Fortschritte auf dem Weg zu einer Netto-Null-Wirtschaft erzielt haben. Der Fonds verfolgt eine Strategie zur Umstellung auf eine klimaneutrale Wirtschaft, bei der zunehmend in Unternehmen investiert wird, die aktiv und glaubwürdig Schritte in Richtung einer Netto-Null-Wirtschaft unternehmen. Darüber hinaus wird der Fonds ein Ziel zur Verringerung der Kohlenstoffintensität einhalten und ein gezieltes Programm zur Förderung des Klimawandels einsetzen, um die Unternehmen zur Verbesserung ihrer Zielsetzung und zur Reduzierung ihrer Emissionen zu bewegen.

Der Fonds strebt eine jährliche Bar-Rendite (SOFR) von 3 % über einen Zeitraum von drei Jahren an (ohne Gebühren). Er wird weiterhin in globale hochverzinsliche Unternehmensanleihen mit einer gesetzlichen Laufzeit von weniger als fünfunhalb Jahren investieren. Zusätzlich zu den Klimakriterien wird das Team ein erweitertes Ausschlussverfahren anwenden und interne Recherchen nutzen, um in Unternehmen mit besseren ESG-Eigenschaften zu investieren und hohe ESG-Risiken zu vermeiden.

Thomas Hanson erklärt: „Der verbesserte Fonds für kurzlaufende globale High-Yield-Anleihen zielt darauf ab, die Renditen für Anleger, die attraktive risikobereinigte Renditen und einen starken Kapitalerhalt anstreben, weiterhin zu maximieren, und gleichzeitig auf Emittenten setzt, die klare und glaubwürdige Dekarbonisierungspläne und Netto-Null-Ziele haben. Unser Team verfügt über große Erfahrung in der Verwaltung von High-Yield-Strategien. Diese Expertise wird mit dem Wissen unseres spezialisierten Teams für Responsible Investments und unserem eigenen Rahmenwerk für den Klimawandel kombiniert, um Emittenten nach ihrem Grad der Anpassung und ihrem Fortschritt in Richtung einer Netto-Null-Wirtschaft zu analysieren und zu bewerten.“

Der neu ausgerichtete Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund wird die Palette der Klimalösungen von Aegon AM erweitern und Anlegern, die nach Lösungen für eine Netto-Null-Wirtschaft suchen, eine differenzierte Investmentlösung bieten. Der Fonds ist sowohl für institutionelle als auch für Wholesale-Anleger verfügbar.

Aegon AM stellt den Fonds für hochverzinsliche, kurzlaufende Anleihen auf den Klimaübergang um

Foto von Thomas Hanson (Quelle: Aegon Asset Management)

[1] Source: Aegon Asset Management. As at 31 December 2023

[2] Source: Aegon Asset Management. As at 31 December 2023

Timeless Investments sammelt insgesamt 11,5 Millionen Euro ein

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Timeless Investments

Timeless Investments, die führende europäische Plattform für Investitionen in seltene Sammlerstücke, hat in einer Finanzierungsrunde 11,5 Millionen Euro frisches Kapital für ihr weiteres Unternehmenswachstum eingesammelt. In diesem Zusammenhang hat Timeless Investments einen umfangreichen Media-for-Equity Deal mit dem SevenAccelerator von ProSiebenSat.1 abgeschlossen. Dieses strategische Investment ermöglicht Timeless Investments, seine Marktpräsenz weiter auszubauen und seine führende Position in der Branche zu festigen.

„Wir freuen uns, das aufstrebende Start-up Timeless Investments auf seinem Wachstumskurs mit unseren Media-Leistungen zu unterstützen. Gerade in neu entstehenden Märkten wie dem Bereich der Collectible-Investments ist es entscheidend, dass Unternehmen, die Innovationen vorantreiben, das Vertrauen der Kunden in ihre Produkte gewinnen. Mit unserer Expertise für Markenaufbau sind wir der ideale Partner für Timeless. Die Strategie des Teams um Malte Häusler hat uns überzeugt, hier zu investieren“, sagt Max Jochim, Geschäftsführer SevenVentures GmbH.

Gleichzeitig nimmt Timeless Investments Veränderungen in seiner Führungsebene vor, um seine Unternehmensentwicklung in der bestmöglichen personellen Aufstellung voranzutreiben. Malte Häusler, der bisherige CFO wie auch Co-Gründer, fungiert bereits seit Anfang November als CEO bei Timeless Investments. Jan Karnath, der Co-Gründer und bisherige CEO, wechselt in das Advisory Board. Er konzentriert sich zukünftig bei der familieneigenen Firma Reifenhäuser, einem Maschinenbauunternehmen, auf seine Tätigkeit als Chief Digital Officer.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und bin stolz auf das, was wir bei Timeless Investments bereits erreicht haben, sowie die zukünftigen Erfolge, die vor uns liegen. Als Mitglied des Advisory Board werde ich die Vision von Timeless Investments auch weiterhin nach besten Kräften fördern und habe volles Vertrauen in unser aktuelles Führungsteam“, sagt Jan Karnath zu seiner neuen Aufgabe. „Als bisheriger CFO verfügt Malte Häusler nicht nur über ein tiefgreifendes Verständnis für alle Geschäftsbereiche, sondern auch über eine klare Vorstellung für die weitere Ausrichtung und Expansionspläne von Timeless Investments.“

Durch die Ernennung von Malte Häusler zum CEO gewährleistet Timeless Investments eine konsequente Fortsetzung der Unternehmensleitung. Gemeinsam mit seinen Mitgründern Andreas Joebges und Jan Karnath hat er das Unternehmen seit 2018 in der Geschäftsführung zum Marktführer in der DACH-Region im Bereich „Collectible-Investments“ aufgebaut. „Wir haben ambitionierte Ziele und wollen Timeless in ganz Europa als führenden Marktplatz und unangefochtenen Marktführer im Segment der Sachwert-Investments positionieren“, so Malte Häusler.

Zudem begrüßt Timeless Investments Timo Hilpert als neuen Senior Vice President Commercial, der im Zuge dieser strategischen Erweiterung der Führungsebene die Bereiche Marketing, Business Development, Customer Experience und Produktangebote leitet. „Die Dynamik, mit der Timeless den Markt für Collectible-Investitionen vorantreibt und prägt, ist beeindruckend und das Wachstumspotenzial dieser Anlageklasse enorm. Ich freue mich darauf, diese spannende Entwicklung gemeinsam mit dem Team mitzugestalten und zur weiteren Expansion von Timeless beizutragen“, so Timo Hilpert über seine neue Rolle. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Finanzsektor sowie leitenden Positionen beim Berliner Fintech LIQID und dem Frankfurter Vermögensverwalter Grüner Fisher Investments bringt er außerdem wertvolle Kenntnisse im Bereich der alternativen Investments mit, die für die zukünftige strategische Ausrichtung und das Wachstum von Timeless eine zentrale Bedeutung haben werden.

Bildunterschrift: Andreas Joebges, Malte Häusler und Jan Karnath haben Timeless gegründet.

Quelle Siccma Media GmbH

Judith Rakers verlässt Tagesschau

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Judith Rakers (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Judith Rakers hört als Tagesschau-Sprecherin auf. Am 31. Januar werde sie zum letzten Mal in der 20-Uhr-Ausgabe der Nachrichtensendung zu sehen sein, teilte der NDR am Dienstag mit.

Rakers gehe „auf eigenen Wunsch, da sie sich künftig mehr auf ihre unternehmerische Tätigkeit konzentrieren will“, hieß es weiter. Sie werde aber weiter andere ARD-Sendungen moderieren.

„Nach 19 erfolgreichen und spannenden Jahren bei der Tagesschau habe ich mich schweren Herzens entschlossen, zu gehen“, ließ sich Rakers zitieren. „Es ist an der Zeit, den Fokus in meinem Leben auf andere Projekte zu lenken, meine unternehmerische Tätigkeit weiter auszubauen und Neues anzupacken, für das neben dem Nachrichten-Schichtdienst bisher zu wenig Zeit war“, ergänzte sie.

Marcus Bornheim, Erster Chefredakteur von ARD-Aktuell, nannte Rakers Abschied einen „großen Verlust“. Sie sei als Sprecherin „charmant und professionell“ aufgetreten. Man respektiere aber ihren Wunsch.

Für Judith Rakers werde es zunächst keine Nachfolge geben, hieß es. Weitere Sprecher der Hauptausgabe bleiben Jens Riewa, Susanne Daubner, Julia-Niharika Sen, Thorsten Schröder und Constantin Schreiber.


Foto: Judith Rakers (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Der Bastelkönig aus Tirol

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Bernhard-Stefan Müller ist als Unternehmensberater und Investor in der Szene vielen gut bekannt. Nun hat der Tiroler ein neues Projekt. Müller hat, gemeinsam mit 2 Partnern mit dem Jahreswechsel den Tiroler Bastel-Onlineshop Bastelschachtel übernommen.

Do it youself, Basteln und kreativ sein hat in den vergangenen Jahren, besonders seit der Corona Pandemie wieder einen deutlichen Aufschwung erlebt. Bereits 2016 hatte die bisherige Eigentümerin die Bastelschachtel, einen Onlineshop für überwiegend Vintage Artikel zum selber basteln gestartet. Nach einer langsamen Anlaufphase kam mit der Corona Pandemie der große Durchbruch für den Shop – alleine im letzten Jahr 2023 lag der Wachstum bei über 40%. Für die Gründerin trotz Mitarbeiter/innen nicht mehr stemmbar.

„Die Gründerin entschied sich schweren Herzens den Bastelshop zu verkaufen und beauftragte mein Unternehmen Tantum mit dem Unternehmensverkauf. Nachdem 2 Käufer aufgrund mangelnder Finanzierung abgesprungen waren, entschied ich mich kurzerhand die Bastelschachtel selbst zu kaufen.“ lacht Müller Derzeit würde das Unternehmen in 17 Länder über den eigenen Onlineshop und über Amazon verkaufen. Viele der Produkte seien Eigenkreationen, die exklusiv für den Onlineshop produziert würden.

„Der bastelnde Investor ist ein Bild, das vielen jetzt ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern wird, aber ich hab mir das Investment natürlich sehr gut überlegt. Gemeinsam mit meinen Partnern, die aus dem handwerklich-kreativen Sektor stammen, haben wir ein Konzept. Wir wollen nicht irgendein beliebiger Shop sein. Ich will der neue Bastelkönig werden so Müller weiter.

Dabei sei es ihm ein Anliegen Menschen mit seinen Produkten glücklich zu machen und zu bereichern. Die Bastelsets werden überwiegend regional produziert, man sorge für hohe Qualität und verfolge gerade bei den Schulsets auch einen hohen pädagogischen Anspruch und damit verbundenen Lerncharakter.

„Wir arbeiten gerade an einer Bastelsetlinie für Schulen und an einer weiteren für Altersheime und Rehazentren. Wir werden zwar die Vintagerichtung, für die uns unsere Kunden bisher geschätzt haben zum einen beibehalten – die Bastelschachtel wird künftig aber noch vie mehr Seiten und Facetten zeigen“ erzählt Müller von seiner Vision.

In einer Instagramstory informierte Bernhard-Stefan Müller vergangene Woche seine Community über den Erwerb des Bastelshops. Es sei ein Herzensprojekt. Außerdem freue er sich nun an einer eigenen Beteiligung, die er operativ auch führe zu zeigen, dass das Tantum-Konzept des Company und Venture Builders funktioniere.

„Der Look ist noch nicht ganz BSM Like- es ist alles noch ein bisschen angestaubt – wir brauchen ein neues Logo, neue Farben und ein neues Image – aber die Grundlage stimmt. Beim Rest wird uns mein Team aus der Unternehmensberatung unterstützen. Und wir haben ein tolles Mitarbeiterteam übernommen, auf die wir jetzt in der Wachstumsphase zählen können. Bald wird es in jedem bastelaffinen Haushalt ein Produkt von uns geben“ so Müller abschließend.

Bild Bernhard-Stefan Müller

Quelle BSM Holding GmbH/Tantum GmbH