Freitag, Februar 6, 2026
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Zentralasien: Zusätzliche Prämie für Binnenländer

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Zentralasien
Foto von Euart MacKerron (Quelle: Aegon Asset Management)

Kommentar von Euart MacKerron, Fixed Income Investment Analyst bei Aegon Asset Management:

Einige Länder müssen Anleiheinhabern zusätzliche Prämien zahlen, um die Risiken zu kompensieren, die sich aus ihren geografischen Beschränkungen ergeben. Dies gilt insbesondere für Binnenländer, die für den Zugang zu internationalen Handelsmärkten oder wertvollen Ressourcen auf ihre Nachbarn angewiesen sind. Die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit dieser Länder kann stark von der Diplomatie abhängen. Die zentralasiatischen „Stans“, wie die postsowjetischen Staaten genannt werden, sind ein Paradebeispiel dafür, weshalb eine verstärkte Diversifizierung erforderlich ist.

Der historische Sturm im Schwarzen Meer im November, der zu Überschwemmungen in den Küstengebieten der Südukraine und Russlands führte, machte deutlich, wie anfällig die zentralasiatischen Binnenländer gegenüber Ereignissen fernab ihrer eigenen Grenzen sein können. In diesem Fall war es Kasachstan. Der Ölexporteur ist für die Ausfuhr seiner Produkte in hohem Maße auf den Zugang zu den russischen Ölterminals am Schwarzen Meer angewiesen. Öl macht etwa 60 % der Exporteinnahmen des Landes und fast ein Fünftel seines BIP aus.[1] Die Aussetzung der Ölverladung an den Terminals als Reaktion auf den Sturm führte dazu, dass die größten Ölfelder Kasachstans ihre tägliche Ölproduktion ab dem 27. November um insgesamt 56 % reduzierten.[2]

Auch wenn es sich dabei um eine vorübergehende Unterbrechung handelte, so zeigt sie doch, wie sehr die Öleinnahmen Kasachstans von den freundschaftlichen Beziehungen zu seinem kriegführenden Nachbarn abhängen, ebenso wie das kürzlich verhängte Tankerverbot aufgrund der Besorgnis Russlands über die Angriffe auf seine Marineschiffe im Schwarzen Meer.[3] Solange der Ukraine-Krieg andauert, besteht ein nicht unerhebliches Risiko einer Versorgungsunterbrechung. Die zunehmend selbstbewussten Bemühungen von Präsident Tokajew, sein Land als wichtige Transitroute für den Handel zwischen ostasiatischen und europäischen Volkswirtschaften zu positionieren, könnten die Beziehungen zu Putins Regime ebenfalls auf die Probe stellen.

Das benachbarte Usbekistan, das nicht über den Ölreichtum Kasachstans verfügt, hofft, von ähnlichen neuen Wirtschaftsbeziehungen zu profitieren, wie die jüngsten Gespräche von Präsident Mirziyoyev mit europäischen Staats- und Regierungschefs zur Sicherung von Investitionszusagen zeigen.[4] Doch wie Kasachstan ist auch das Land durch seine geografische Lage eingeschränkt. Um ein Energiedefizit zu beheben, das durch eine wachsende Mittelschicht und eine wachsende industrielle Basis verursacht wird, hat dieses doppelt eingeschlossene Land keine andere Möglichkeit, als sich für Gasimporte über die bestehende Pipeline-Infrastruktur an Russland zu wenden.

[5] Dieser Handel an sich ist nicht umstritten, aber während die Stan-Staaten sich zunehmend dem Westen und China öffnen, sehen sich einige – neben den Staaten des Kaukasus – mit dem Vorwurf konfrontiert, eine Drehscheibe für die Wiederausfuhr ausländischer Waren nach Russland zu sein, wobei Kirgisistan aufgrund seines gleichzeitigen Anstiegs der Importe aus Europa und der Exporte nach Russland besonders hervorsticht.[6] Und schließlich machen es die historischen Wirtschaftsbeziehungen den Stan-Staaten schwer, sich den wirtschaftlichen Folgen zu entziehen.

In den Ländern der ehemaligen Sowjetunion arbeiten seit langem zahlreiche Staatsangehörige in Russland, die einen wertvollen Einkommenstransfer nach Hause leisten. Ein Rückgang dieser Transfers würde die Währungen belasten.[7] Angesichts der eindeutigen geografischen Zwänge und der historischen Wirtschaftsbeziehungen zu Russland müssen sich die zentralasiatischen Länder pragmatisch zwischen den Interessen des Westens, Russlands und Chinas manövrieren und sich gleichzeitig um ihre eigenen inneren Angelegenheiten kümmern.

Es gibt viele Faktoren, die Anleiheinhaber im Auge behalten müssen, und mehrere Gründe, warum bestimmte Wertpapiere einen anhaltenden Spread-Aufschlag aufweisen. So bieten beispielsweise die langfristigen Anleihen der nationalen Ölgesellschaft Kasachstans den Anlegern attraktive Renditen für einen mit BBB bewerteten Kredit, aber es ist unwahrscheinlich, dass sich die Spreads gegenüber den aktuellen Nachkriegsniveaus wesentlich verringern, solange die geopolitischen Risiken fortbestehen.

Längerfristig stellt die Wasserknappheit eine existenzielle Bedrohung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und ihrer Bevölkerung dar. Präsident Mirziyoyev nutzte die Gelegenheit, seine Besorgnis zum Ausdruck zu bringen, als er auf der UN-Klimakonferenz in Dubai in diesem Monat das Podium betrat. Die zentralasiatischen Länder sind aufgrund ihres überwiegend trockenen Klimas in hohem Maße von den Wasserressourcen ihrer Nachbarn abhängig. Im Juni rief Kasachstan den Notstand aus, da der sinkende Wasserspiegel des Kaspischen Meeres seine maritime Industrie bedroht.

[8] Usbekistans Baumwollindustrie, ein Erbe des sowjetischen Autarkiestrebens, durch das der Aralsee praktisch trockengelegt wurde, benötigt dringend moderne Bewässerungstechnik.[9] Seit der Machtübernahme im Jahr 2016 hat sich das derzeitige Regime verstärkt auf diesen Bereich konzentriert und für das Jahr 2024 einen „Übergang zu einem Notfallmodus für die Wassereinsparung“ angekündigt.

[10] Der Bau eines Kanals in Afghanistan, der Wasser aus dem Amu Darya, einem der beiden wichtigsten Flüsse Zentralasiens, für die eigene Landwirtschaft umleiten soll, wird den regionalen Wasserstress wahrscheinlich noch verschärfen. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die zentralasiatischen Länder bei der Bewirtschaftung der knappen Wasserressourcen untereinander und mit weiter entfernten Ländern zusammenarbeiten müssen[11], was angesichts der Tatsache, dass die Bevölkerung der Region zwischen 2019 und 2050 voraussichtlich um 37 % wachsen wird, von großer Bedeutung ist.[12]

Zentralasien: Zusätzliche Prämie für Binnenländer

Foto von Euart MacKerron (Quelle: Aegon Asset Management)

[1] https://www.fitchratings.com/research/sovereigns/fitch-ratings-sees-risks-to-kazakhstans-oil-exports-from-dependency-on-russia-20-02-2023

[2] https://www.reuters.com/markets/commodities/black-sea-storm-disrupts-russian-kazakh-oil-exports-2023-11-28/

[3] https://www.upstreamonline.com/production/russia-lifts-oil-tanker-ban-after-sea-drone-attacks-in-black-sea/2-1-1496472

[4] https://www.eureporter.co/uncategorized/2023/11/01/uzbekistan-france-the-course-towards-rapprochement/

[5] https://eurasianet.org/uzbekistan-reaches-deal-to-buy-gas-from-russia

[6] https://english.nv.ua/nation/how-kyrgyzstan-and-other-central-asian-countries-help-russia-import-sanctioned-goods-50372790.html

[7] Remittances to Europe and Central Asia post a strong growth (worldbank.org)

[8] https://eurasianet.org/kazakhstan-authorities-declare-state-of-emergency-over-caspian

[9] https://www.un.org/en/chronicle/article/dry-tears-aral

[10] https://www.gazeta.uz/ru/2023/11/30/water/

[11] https://thediplomat.com/2023/07/the-talibans-new-canal-threatens-water-security-in-uzbekistan-and-turkmenistan/

[12] https://www.eurasian-research.org/publication/un-population-prospects-case-of-central-asia/

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Payrexx erhält erstes Serie-A-Investment von 2,5 Millionen Franken

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Die Payrexx AG startet in die Serie-A-Finanzierungsrunde: Die INS Holding AG unterstützt die bei KMU führende Schweizer Online-Zahlungsplattform mit einem Betrag von rund 2,5 Millionen Franken. Die Ressourcen werden genutzt, um das bestehende Angebot zu verbessern und um neue Projekte zu lancieren.

Es ist ein wichtiger Schritt für die Payrexx AG: Bisher finanzierte sich der Schweizer Online-Zahlungsanbieter erfolgreich durch organisches Wachstum sowie mithilfe von kleineren Investitionen durch die bestehenden Privatinvestoren. Auf diese Weise gelang es dem Start-up aus Thun eine umfangreiche Dienstleistung aufzubauen: Nutzt ein Unternehmen Payrexx, kann es seiner Kundschaft mit wenigen Klicks über 200 Zahlungsmethoden zum Bezahlen anbieten. In der Onlinehändlerbefragung 2023 des Instituts für Marketing Management wurde Payrexx zudem als beliebtester Payment Service Provider (PSP) von Schweizer KMU genannt.

Nun startet das Unternehmen in die nächste Finanzierungsrunde, die sogenannte Serie A, in welcher externe Geldgeber in Erscheinung treten: Die INS Holding AG aus Zug investiert als Kapitalgeber rund 2,5 Millionen Franken in die Plattform. Im Rahmen dieser Transaktion, getätigt von einem Konsortium isländischer Investoren, liegt die Unternehmensbewertung von Payrexx im zweistelligen Millionenbereich.

Zustande kam diese Investition in enger Zusammenarbeit mit der Corestar Partners GmbH, welche Payrexx in dieser Finanzierungsrunde als exklusiver Strategie- und Finanzberater begleitet hat. Die Investment Banking Boutique fokussiert sich seit 2013 exklusiv auf den Fintech-Sektor in Europa und gilt innerhalb des Sektors der Zahlungsdienstleister als marktführender Berater in Sachen Investment.

Bestehendes verbessern und Neues angehen

2,5 Millionen Franken seien im internationalen Vergleich der Payment-Branche ein eher kleines Investment, ordnet Ivan Schmid, Gründer und Geschäftsführer von Payrexx ein. Und doch bedeutet die Finanzspritze insbesondere für die über 50’000 Kund:innen einen wichtigen Schritt: “Die Ressourcen werden zu einem grossen Teil verwendet, um unseren bisherigen Service auszubauen, den Kundendienst zu stärken und um Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Zudem ermöglicht uns dieses Investment erstmals seit unserer Gründung bahnbrechende Wachstumsinitiativen zu starten und diese am Markt zu positionieren.”

Das bestehende Angebot soll also nicht nur verbessert werden, auch neue Projekte will Payrexx künftig angehen. Die Firma verfolgt derzeit fünf grosse Wachstumsziele, wie etwa die Einführung von Bank-zu-Bank Sofortzahlungsmethoden, die Weiterentwicklung vom Distanzgeschäft hin zur POS-Terminallösung vor Ort oder den Ausbau des bereits gestarteten QR-Code Payments – alles Funktionen, um der Endkundschaft das Bezahlen im Internet und vor Ort zu vereinfachen.

Diese stete Weiterentwicklung ist speziell für ein KMU wie Payrexx von Bedeutung, betont CEO Ivan Schmid: “Der digitale Zahlungsmarkt ist geprägt von intensivem Wettbewerb und internationaler Präsenz. Um in diesem dynamischen Umfeld zu bestehen und für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die optimalen Konditionen zu sichern, ist es entscheidend, innovativ und agil zu handeln.” Nur so sei es möglich, die hauseigene Vision umzusetzen: Payrexx will den digitalen Zahlungsverkehr vereinfachen und es so allen Menschen und Unternehmen ermöglichen, am Erfolg des weltweiten Online-Handels teilzunehmen.

Quelle Bild und Text: © Payrexx AG

Mit Dr. Johanna Dahm Zeitenwende trotzen

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Weg von Vielleicht – 10 Strategien für die Zeitenwende Veränderung ist keine Frage des Vielleicht

Mehr als 60% der Bundesbürger empfinden die Zeit als zu rasant, über 40% fühlen sich dadurch gar in ihrer Gesundheit bedroht (Hans-Böckler-Stiftung). Doch war Zeit nicht immer geprägt von ständiger Veränderung und rasantem Wandel? Noch provokanter gefragt – ist es nicht genau das, was Zeit ausmacht und wenn ja, warum sind wir der Zeit, unserer Zeit müde geworden? Das fragt Dr. Johanna Dahm, Unternehmensberaterin und Entscheidungsexpertin aus Frankfurt am Main (Deutschland). Ihre These: Wir haben nicht wirklich eine Wahlmöglichkeit, ob wir die Zeitenwende mitmachen. Wohl aber, wie wir sie erleben.

Meistere den Wandel – Evolution, Disruption und Überlebensstrategien

Evolutionsbedingt musste der Mensch, dann forderte er Veränderung und Anpassung an die Veränderung: Jagen und Sammeln, Hausen und Wohnen, Kleidung und Mode, schließlich Lebensunterhalt und Beruf. Die Folge: Unternehmen, Organisationen und Individuen müssen sich jetzt – dank Disruption, Kriegsgeschehen, Umweltbedingungen und technologischer Innovation – fortlaufend neu definieren, um überlebensfähig zu bleiben, das Modewort „konkurrenzfähig“ klingt dabei ein wenig milder.

Die Notwendigkeit fortdauernder Anpassung entschärfen wir mit dem Buzzword „Change“, doch scheinen immer mehr Menschen des dauernden Wandels müde. Was sind die Gründe für die Erschöpfung? Und welche entscheidenden Tipps gibt es, die aktuelle Zeitenwende dennoch erfolgreich zu bewältigen – zumal wir wahrscheinlich keine Wahl haben, ob wir nun wollen oder nicht? Unternehmerin, Beraterin und Entscheidungsexpertin Dr. Johanna Dahm macht 10 Vorschläge, um unbeschadet durch die Zeitenwende zu kommen:

1. Veränderung ist ein Naturgesetz, dagegen hast du keine Chance!

Zu lange haben wir uns bei anstehenden und bereits eingetroffenen Veränderungen auf die Befindlichkeiten, die möglichen Bedrohungen, Unsicherheiten, Bedenken und Ängste fokussiert. Selbst die Akzentuierung von Change als Chance für persönliches Wachstum und Entwicklung drängte das eigentliche Wesen von Veränderung als Notwendigkeit, als Naturgesetz ins Abseits: Wie bei den Jahreszeiten und geologischen Prozessen ist Veränderung nicht verhandelbar oder gar käuflich, sondern unumgänglich und der Mensch muss (wieder) lernen, sich dieser Tatsache zu beugen. Dies ist eine Entscheidung, zu der jeder Mensch intellektuell imstande ist, danach erst sollten auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene die Auseinandersetzung zur Bewältigung der Veränderung erfolgen.

„Veränderung ist nicht verhandelbar. Zu bewältigen ist sie schon.“ – Johanna Dahm

2. Kommunikation, um Unsicherheiten zu bewältigen:

Globale Wirtschaftslage, finanzielle Missstände, politische Unsicherheiten, Ängste vor Verlusten – Menschen spüren dann Druck, wenn ihr erarbeiteter Status in Gefahr ist. Aber genau das ist der Charakter von Veränderung: einen erreichten Status außer Kontrolle zu bringen und infrage zu stellen, an den wir uns gewöhnt haben. Bisherige Strategien – die Überhöhung positiver Aussichten auf die Zukunft, Motivation das Gewohnte aufzugeben, den eigenen Marktwert jetzt schon vorausschauend zu steigern etc. – dienten noch nie der Beruhigung, sondern immer der Verstärkung von Ängsten. Stattdessen sollten offene Dialoge und klare Erwartungen dabei helfen, Ängste abzubauen und gemeinsame Ziele zu erreichen. Welche wirklichen Zusagen können auch tatsächlich eingehalten werden? Mit welchem Zukunftsbild kann sich der/die einzelne auch persönlich (gerade noch) identifizieren und wohlfühlen?

3. Agilität bedeutet: NACH der Entscheidung ist VOR der Entscheidung

Gerade bei Buzz-Word müssen Karten auf den Tisch! Nur so werden Menschen und Organisation frei vom Vorwurf, unberechenbar zu sein. Wechselnde Bedingungen machen wechselnde Reaktionen auf Veränderungen unabdingbar, selbst wenn manche davon rückwirkend falsch sind. Fehler sind darum Lernerfahrungen, kein Grund für Abmahnung, Entlassung oder Mobbing. Wenn wir Menschen aktiv und entscheidungsfreudig sehen wollen, dürfen wir sie nicht für die Versuche abstrafen.

„Nach der Entscheidung kommt die nächste Entscheidung. Klingt banal, scheint aber für viele eine zu grosse Bürde. Wir müssen wieder lernen: Das ist das Leben.“ – Johanna Dahm

4. Roter Faden ja, Zentralisierung nein

9 von 10 Unternehmen haben aktuell nicht das eine Leistungsfeld, sondern mehrere Geschäftsgebiete. Ist das ein bewusster Schachzug – gut so! VUKA Zeiten machen eine Spezialisierung IN DER Diversifikation zur Mission. Zugehörige Werte sind Klarheit und Lebendigkeit, gefordert von ALLEN, nicht nur Top-Management-Köpfen. Also verlieren notwendiger Weise hierarchische Spitzen an operativem Wert, der sich in die Breite der Organisation verlagert. Was gleichzeitig bedeutet, dass sich Köpfe ganz oben wieder strategisch beweisen müssen, denn „das nächste große Ding“ heißt: Entscheidungs-Architektur in die Unternehmen zu bekommen und auf die Mitarbeitenden zu übertragen. Zumal wir mit künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten, das bedeutet auch bald: gemeinsam entscheiden werden.

5. Weiterbildung endlich ernstnehmen:

Stets bedeuten Learning, Training & Development einen horrenden Kostenfaktor und damit beerdigen wir die Zeitenwende in Budget-Runden und Bürokratieauflagen, statt zur Annahme von Herausforderung und kontinuierlichem Lernen zu ermutigen. Dabei ist der Wunsch nach Wachstum im Menschen angelegt, also werden Organisationen endlich begreifen müssen, dass nicht in Wellness, sondern im Lernen die Entwicklung zu Resilienz besteht. 20% der Arbeitszeit zur Weiterbildungszeit deklariert, wird bei passenden Angeboten die Krankheits-, Ausfall- und damit auch durch psychosomatische Auslöser verursachte Kosten drastisch senken. Wer sich dazu nicht entscheiden kann, darf das gern anhand der Studien von High Trust Unternehmen nachvollziehen.

„Lernen heißt Resilienz und Vertrauen entwickeln. In sich selbst, in andere, dann in die Organisation. Und diese Reihenfolge ist entscheidend“ – Johanna Dahm

6. Für eigene Nachhaltigkeit sorgen:

Keine Begriffe sorgen für so viel Aggression wie ‚Veränderung‘ und ‚Nachhaltigkeit‘. Beides sind Naturgesetze und dürfen nicht länger umschrieben werden, kein Politikum mehr sein. Statt sie im Oval Office zu diskutieren oder auf Jahresauftaktveranstaltungen hinter Umsatzzahlen als Erfolge zu kaschieren: Programmieren Sie Ihre eigene Künstliche Intelligenz und füttern Sie sie mit den ökologischen, sozialen und ökonomische Aspekten Ihrer Projekte: Was sind die Lessons Learned, die Ressourcen, die Ansprechpartner? So können Sie tatsächlich auf lange Sicht – nachhaltig – erfolgreich sein und besser werden. Das ist dann auch eine Party wert.

7. Feiert die Herausforderung! Fehler und Erfolge gehören zum Spiel:

Beklagt werden mangelnde Leistungs- und Fehlerkultur sowie zunehmender Stress. Dafür ist die Angst vor neuen Projekten und unerwarteten Aufgaben groß – warum dann nicht etwas Wirksames dagegen tun? Schon der gesunde Menschenverstand sagt, dass der Ausblick auf eine Firmenfeier NACH einer 3 Jahre andauernden Transformation wohl kaum das Engagement und die Motivation der Mitarbeiter WÄHREND des Projektes stärkt oder hilft, in schwierigen Zeiten durchzuhalten. Und dennoch: wir feiern DANACH. Wäre es nicht sinnvoller, die Anstrengung zu feiern und während der Herausforderung die Arbeit daran so angenehm wie möglich zu machen? Ob mit Musik zu arbeiten oder zwischendurch auf dem Trampolin zu springen, Party-Pausen einzulegen oder das Mittwochs-Bergfest wieder einzuführen – alles sei erlaubt, was die Stimmung hochhält, die Notwendigkeit von Mediatoren oder Neubesetzung von Stellen gar nicht erst aufkommen lässt. Denn: Das Leben und der Job könnten auch schön sein. Wenn man nicht bis zum Ende warten würde.

8. Ora et Labora – Psychologische Sicherheit im Hier und Jetzt

Was mit dem Abgesang an die Religionen verloren ging und sich trotz Yoga und Meditation nicht etablieren ließ: die Pause im Alltag. Dabei geht das einfach: Man nehme alle paar Stunden einen Gong, ein paar ruhige Minuten, schließe die Augen und gehe in sich, oder um den Block. Das war es. Man braucht weder einen besonderen Raum noch eine Matte noch einen Guru. Studien belegen: Wer täglich kurz in die Ruhe kommt, trägt zu einer sicheren und unterstützenden Arbeitsumgebung bei. Bedeutet weniger Unfälle, weniger Ausfälle, mehr Teilhabe und mehr Ideenaustausch. Der ist ebenso notwendig, denn war gerade bei Zunahme der reproduzierenden künstlichen Intelligenz fehlt: ECHTE Kreativität! Menschen müssen ermutigt werden, ihre Gedanken und Ideen offen zu teilen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen. Je näher am Jetzt und je schneller umsetzbar, desto besser. Die Bürotische umstellen, um besser zusammenzuarbeiten? Dann los! In einer Stunde ist das nächste Meeting.

„In der Ruhe liegt die Kraft. Und nach der Ruhe schöpfen wir sie. Die alten Sprichwörter haben ihre Gültigkeit nicht verloren, nur weil sie alt sind.“ – Johanna Dahm

9. Neues Ritual: Gossip Social Media

Durch die Sozialen Medien, Werbung und angebliche neutrale Berichterstattung sind Corporate Life, Personal Life und Private Life stark verschmolzen zu einer Fassade dauernden Anspruchs: „immer glücklich sein“ und „das Beste aus dem Leben herausholen“, „die Pole Position halten“, „wie immer die Nummer 1!“. Was wahr ist und was nicht, kann niemand unterscheiden, der Erwartungsdruck wird dennoch immer grösser, ganz vorn mit dabei zu sein, immer neue aufregende Highlights in den medialen Markt zu bringen.

Der soziale Vergleich stresst und verängstigt Menschen, manche reagieren passiv-aggressiv, nicht genug zu erleben oder etwas zu verpassen, etwa nicht beim richtigen Arbeitgeber zu sein, eine Job-Chance nicht zu ergreifen etc. Warum nicht eine gemeinsame Mittagspause einführen und alles aus Facebook, Insta und Co wie bei „Gossip Girl“ richtig ausschlachten? Das fördert den Meinungsaustausch, den Perspektivwechsel, den Abbau von Neid und nimmt den bitteren Ernst. Zumal der Blick auf das eigene Unternehmen, den eigenen Job, die eigene Positionierung mit einem Mal uns selbst ganz neu erstrahlen lässt.

10. Du entscheidest das Mögliche – aber eben nicht das Notwendige

Die aktuelle Zeitenwende führt uns vor Augen, dass die alten Strategien hinsichtlich Change und Transformation ein bisschen ausgedient haben. Wir dürfen, NEIN! müssen uns entscheiden, Veränderung als Gesetz zu begreifen, das uns einiges abverlangt. Zuvorderst ist es die innere Haltung, gegen das Unwiederbringliche zu kämpfen; oder wir passen uns mit Intellektualität, offener Kommunikation, nachhaltigem Denken und der Stärkung von Agilität und Resilienz uns an diese Herausforderungen erfolgreich an.

Bei Themen wie Investitionen in Weiterbildung und dem Bewusstsein von Zukunft in der Gegenwart sollten wir umdenken: weniger Parolen, mehr handeln. Meine These zu Beginn reflektierend, dass wir „change-müde“ geworden sind und den Wunsch nach einer Pause oder Stabilität verspüren, ist das nachvollziehbar und verständlich: wir haben den Fokus statt auf eine kontinuierliche Anpassungsfähigkeit, die auch unsere physische und psychische Gesundheit erhalten würde, zu sehr auf den Erhalt des Status Quo gelegt, zu sehr über Notwendigkeit und mögliche Folgen von Change diskutiert, und das hat uns Kraft gekostet.

Wir haben darüber unsere Grenzen und Kräfte vergessen, uns im „was wäre wenn“ aufgerieben, statt kontinuierlich achtsam an uns, unserer Wirtschaft und Gesellschaft zu arbeiten. Darum mein Plädoyer, mein Rat für gutes Entscheiden in der Zeitenwende: die Balance zu finden zwischen Anpassung an den Wandel und der Schaffung von Ruhephasen. Weil zwei Dinge feststehen: Der Wandel bleibt, und eine Entscheidung folgt der nächsten.

Bessere Business-Entscheidungen in 2024? Und auch privat und finanziell mit einem guten Bauchgefühl ins neue Jahr? Auf der Webseite von Dr. Johanna Dahm gleich zu den Webinaren zum zertifizierten Entscheidungsexperten anmelden!

www.entscheidung.info

Über Johanna Dahm

https://w.wiki/8ZE3

www.linkedin.com/in/drjohannadahm

Dr. Johanna Dahm, Entscheidungsexpertin und CEO Dahm International Consulting, mit Sitz in Frankfurt, berät Menschen und Organisationen in der Geschäftsfeld-Entwicklung und Transformation. Bereits während der Finanzkrise 2007/08 verhalf sie DAX Unternehmen zur Stabilisierung, 2016-20 unterstützte sie mehrere globale Banken und Industrie-Unternehmen bei der Portfolio-Bereinigung und Reorganisation. Heute gehören Konzerne, Hidden Champions und Grown Ups zu ihren Kunden. Im Bourdon-Verlag publiziert sie ihre eigene Schriftenreihe „Atlas der Entscheider“. Mehr über Dahm International Consulting unter www.drjohannadahm.com.

Bild Entscheidungs-Expertin Dr. Johanna Dahm

Quelle JANE UHLIG PR

FDP drängt auf Überarbeitung der Haushaltseinigung

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat seine Forderung nach einer Überarbeitung der Haushaltseinigung erneuert. „Alle drei Koalitionspartner haben den Wunsch geäußert, über die Kürzungen bei den Landwirten noch einmal zu beraten“, sagte Dürr dem „Tagesspiegel“.

Zwar habe man „eine wirklich gute Einigung“ beim Haushalt erzielt, „dass dabei aber die Landwirtschaft einseitig in besonderem Maße belastet werden soll“, halte er „für keine faire Lösung“. Dürr unterstützt Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne), der angekündigt hatte, dafür kämpfen zu wollen, dass die Kürzungen nicht in der Härte kämen. „Cem Özdemir als zuständiger Minister hat klargemacht, dass er die Kürzungen bei den Bauern ablehnt und Finanzminister Christian Lindner hat sich offen für Alternativen gezeigt“, sagte er. Das Ziel müsse sein, eine „bessere Lösung“ zu finden, so Dürr.


Foto: Christian Dürr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Avatar “Mona” beantwortet Kundenanfragen individuell

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Monamy

Monamy punktet mit revolutionärer KI-Lösung für Callcenter

Das Düsseldorfer Startup Monamy GmbH revolutioniert die Kunden-Hotlines in Unternehmen mit einer anspruchsvollen KI-Lösung. Als 3D-Charakter fungiert „Mona“ als verlängerter Arm des Serviceteams und beantwortet Kundenanfragen zuverlässig und individuell. Die Fähigkeit der KI, auch anspruchsvolle Fragestellungen zu lösen, hebt Kunden-Hotlines auf ein neues Niveau und sorgt so für eine signifikante Entlastung der Unternehmen.

Der klassische Kontakt mit dem Kundenservice erfolgt heute häufig zunächst über einen Telefon- oder Chatbot, der den Kunden in ineffiziente Abfragen kategorisiert und entsprechend weiterleitet. Dialoge mit einer künstlichen Intelligenz, die Antworten verspricht, aber nicht liefert, führen regelmäßig in die Sackgasse.

Lange Warteschleifen und keine Lösung führen zu hoher Frustration beim Kunden. Die KI kann hier nicht helfen, Servicemitarbeiter müssen einspringen. Laut einer im Jahr 2020 veröffentlichten Studie der Firma “PWC” ärgerten sich 59% der Befragten darüber, dass sie die dem Chatbot mitgeteiten Informationen im letzten Schritt gegenüber dem persönlichen Service wiederholen müssen. (Studie).

Mehr als 13,2 Milliarden Euro geben Unternehmen jährlich für ausgelagerte oder interne-Call Center und technische Kommunikationslösungen aus. Ver- suche, den Kundenkontakt mit Hilfsmitteln wie Chatbots zu automatisieren und damit kostengünstiger zu gestalten, scheitern bislang regelmäßig – zu Lasten der Kunden, der Mitarbeiter und des gesamten Unternehmens. Monamy präsentiert nun eine neue Lösung für eine effiziente und erfolgreiche Kundenkommunikation: Mona, eine autonom agierende hybride Intelligenz.

Mona – hybride Intelligenz mit smarter Kommunikation

Mona tritt an, um die Prozesse im Kundenservice zu revolutionieren. Dafür bringt sie nicht nur modernste KI-Technologie mit, sondern ist von Anfang an Teil des Teams. Sie lernt jeden Tag dazu und arbeitet gemeinsam mit ihren Kollegen aus Fleisch und Blut zusammen. Sorgfältig trainiert und mit Daten gefüttert, kann die hybride Intelligenz immer mehr Aufgaben selbst übernehmen. Sie nimmt Kundenanrufe entgegen und löst Probleme individuell. Dabei bleibt sie immer mit ihrem Team verbunden, so dass künstliche und menschliche Intelligenz Hand in Hand arbeiten.

„Ganz anders als bei herkömmlichen Bots sprechen Kunden mit Mona in natürlichen, flüssigen und nicht vorgefertigten Dialogen“, erläutert Monamy- Gründer Ziad Kabbani. „So kann sie das Serviceteam bei verschiedenen Aufgaben unterstützen, wie zum Beispiel bei der technischen Beratung oder bei Reklamationen.“ Der animierte Avatar kann individuell an das Erscheinungsbild des Unternehmens angepasst werden.

Technischer Hintergrund

Durch ein vielseitiges Spektrum an Large Language Models (LLM) wie ChatGPT oder auch individuell erstellbaren oder anpassbaren LLM’s wird dem B2B-Kunden eine ideale Plattform für seine hybride Intelligenz geboten. Durch dynamische Dateneingabe im Backoffice parallel zum Gespräch zwischen Kunde und KI werden aus dem Callcenter kontextbezogene und spezifische Informationen an die KI weitergegeben. So werden maßgeschneiderte und zielgerichtete Antworten gewährleistet. Die Weiterleitung an einen Servicemitarbeiter bleibt die Ausnahme.

Mit einem benutzerfreundlichen Interface im Frontend und Backend fällt es auch kleinen Unternehmen leicht, die Technologie von Monamy umzusetzen. Durch die nutzerfreundliche Sichtbarkeit der KI im Avatar „Mona“ wird ein hohes Maß an Dialognähe und Authentizität erzeugt.

Branchenfelder & Anwendungsbereiche

„Mona“ verfügt über eine Vielzahl unterschiedlicher Avatare, die jeweils auf ein Fachgebiet spezialisiert sind oder über Kernkompetenzen in bestimmten Bran- chen verfügen. Davon profitieren vor allem serviceintensive Branchen wie Telekommunikation, Finanzen, Versicherung, Touristik oder Mobilität.
Unternehmen haben die Möglichkeit, einen passenden Avatar auszuwählen und die individuelle KI-Lösung an ihre Bedürfnisse anzupassen.

www.monamy.de

Bildquelle Monamy GmbH

Quelle SMART PR GmbH

Rechnungshof kritisiert Bilanz von Ukrainern in Integrationskursen

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Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesrechnungshof beklagt die aus seiner Sicht mangelhafte Bilanz bei den Integrationskursen von Ukrainern. „Trotz der hohen Ausgaben sind die Ergebnisse ernüchternd; weniger als die Hälfte der ukrainischen Kriegsflüchtlinge absolvierte die Integrationskurse mit Erfolg“, heißt es in einem Prüfbericht an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, über den der „Spiegel“ berichtet.

Der Rechnungshof beruft sich in seinem Bericht auf Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Demnach haben seit Kriegsbeginn im Februar 2022 fast 450.000 Ukrainer die Zulassung für einen Integrationskurs erhalten, rund 198.000 von ihnen erhielten einen Platz zugewiesen und konnten starten. „Mehr als die Hälfte der ukrainischen Kriegsflüchtlinge schloss den Integrationskurs erfolglos ab“, so der Rechnungshof in seinem Bericht weiter. Bis Ende September 2023 hätten rund 135.000 Ukrainer ihren Integrationskurs beendet – 61.266 davon erfolgreich.

Sie erreichten beim Deutsch-Test das Niveau B1 und bestanden den Test „Leben in Deutschland“. Von den 56.750, die durchfielen, scheiterten die meisten am Sprachtest. 16.546 Ukrainer brachen ihre Kurse ab, nahmen also an den Tests nicht teil. Für Integrationskurse stand im laufenden Jahr fast eine Milliarde Euro zur Verfügung – rund ein Viertel mehr als 2022. Für das nächste Jahr plant die Regierung mit Mitteln von mehr als einer Milliarde für die Angebote.

Der Rechnungshof fordert, Innenministerium und Flüchtlingsbundesamt sollten prüfen, wie sie dafür sorgen könnten, dass mehr Geflüchtete aus der Ukraine die Kurse erfolgreich abschließen.


Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Link11 sichert sich 26,5 Mio. Euro Kapital

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link11 Jens-Philipp Jung, CEO und Co-Founder von Link11 (© Link11)

Link11, spezialisierter europäischer IT-Sicherheitsanbieter, hat erfolgreich eine weitere Finanzierungsrunde mit dem niederländischen Investor Pride Capital Partners abgeschlossen. Der Software- und IT-Investor beteiligt sich mit einer Minderheitsbeteiligung an Link11 und stellt parallel eine weitere Mezzanine-Finanzierung zur Verfügung. Mit der Investition in Höhe von insgesamt 26,5 Millionen Euro will der Frankfurter IT-Sicherheitsspezialist sein kontinuierliches Wachstum, sowohl organisch als auch anorganisch, weiter vorantreiben.

Die neuen Mittel schaffen Raum für die geplanten Produktentwicklungen und die internationale Go-to-Market-Strategie. Gegründet 2005 als Managed Service Provider (MSP) für Low-Latency-Applikationen, ist Link11 heute einer der führenden europäischen Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Performance, Netzwerk- und Webschutz.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main bietet eine wegweisende globale Security Cloud-Plattform, welche die digitale Wertschöpfung von Unternehmen rund um den Globus gegen verheerende Cyberangriffe absichert. Mit der patentierten Technologie von Link11 werden DDoS-Angriffe automatisiert entdeckt und abgewehrt. Die skalierbaren Lösungen, werden als Software-as-a-Service (SaaS)-Modell angeboten. Zudem entwickelt Link11 sein Produktportfolio ständig weiter, um mit innovativen Angeboten führend zu bleiben. Aus diesem Grund werden die Marktkategorien Network Security & Observability, Web Application & API Protection sowie Web-Performance kontinuierlich weiter ausgebaut, um Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil für die Kunden zu etablieren.

Jens-Philipp Jung, Gründer & CEO von Link11: „Wir freuen uns, dass wir mit der Investition von Pride Capital Partners die nächsten Schritte gehen und unsere seit 2019 bestehende Kooperation ausbauen können. Trotz der aktuell herrschenden wirtschaftlichen Unsicherheit lagen uns mehrere attraktive Angebote vor. Wir haben uns schlussendlich für Pride Capital entschieden. Denn mit einem solch starken Partner, der langjährige Erfahrung in der Wachstumsfinanzierung von B2B-Unternehmen im Bereich SaaS hat, kommen wir unserem Ziel näher, das Internet zu einem sichereren Ort zu machen.“

Lars van ’t Hoenderdaal, Managing Partner von Pride Capital Partners: „Link11 ist in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gewachsen. Wir freuen uns, das Unternehmen bei der Produktentwicklung und zukünftigen Expansionsstrategie weiter zu begleiten. Die Investition markiert einen Meilenstein und stärkt unsere Position als strategischer Partner. Wir sind von der Innovationskraft überzeugt und wollen dazu beizutragen, dass Link11 weiterhin einen herausragenden Beitrag zur Cybersicherheit leistet.“

Bild Jens-Philipp Jung, CEO und Co-Founder
(© Link11)

Quelle Bettertrust GmbH für Link11

Ampel einigt sich im Streit um Asyl-Pakt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um den neuen Migrations- und Asyl-Pakt der Ampel-Koalition haben SPD, Grüne und FDP eine Einigung erzielt. Das teilten die Fraktionsvorsitzenden der drei Parteien am Mittwoch mit.

„Die Koalitionsfraktionen haben in konstruktiven Verhandlungen bei wichtigen Gesetzesvorhaben eine Einigung erzielt, die einer modernen Einwanderungsgesellschaft und den Prinzipien von Humanität und Ordnung gerecht werden“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Sowohl das Gesetz zur „Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts“ als auch zur „Verbesserung der Rückführungen“ könnten damit im Januar 2024 im Deutschen Bundestag beschlossen werden, hieß es. Details zu dem Kompromiss wurden zunächst nicht genannt. Eine Verabschiedung des Gesetzespakets noch in diesem Jahr war zuletzt dem Vernehmen nach am Widerstand der Grünen gescheitert.


Foto: Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Leinen los!

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tahiti© Tahiti Fly Shoot

Ein Segeltraum erfüllt sich auf den Inseln von Tahiti

Die exotischen Inseln von Tahiti sind schon seit Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für leidenschaftliche Segler, denn die Segelreviere sind hier äußerst vielseitig und es herrschen konstante Passatwinde. Ob auf ruhigen Gewässern oder auf dem offenen Meer, Segler erwarten warme Temperaturen, leuchtend blaue Lagunen, viele Ankerplätze und kurze Segeltörns zwischen faszinierenden Inseln und Atollen, die zu aufregenden Entdeckungstouren einladen:

Abenteuer haben die Inseln von Tahiti massenhaft zu bieten – unsere Empfehlung: Entlang der exotischen Inseln von Tahiti mit dem Segelboot zu gleiten. Denn ein Segeltörn durch die Lagunen bietet auf den Inseln von Tahiti immer eine ganze Reihe von großartigen Erlebnissen: Ein hervorragender Weg die Vielfalt und Magie der Inseln von Tahiti zu entdecken, ist mit dem Segelboot oder Katamaran vom Meer aus. Zahlreiche professionelle Charter-Unternehmen wie Tahiti Yacht Charter, Dream Yacht Charter, Herevai Charter, Poe Charter oder The Moorings vermieten diese Schiffe oder einzelne Kabinen, mit oder ohne Skipper, unterschiedlicher Größen auf denen Segler auf Entdeckungsreise gehen können.

Der Vorteil einer einheimischen Crew: Diese Profis kennen die Inseln wie ihre Westentaschen und bringen die Reisenden an wunderschöne sowie geheimnisvolle Orte, die sie sonst nie finden würden. Reisende können so in Ruhe die Schönheit der Inseln und Landschaften genießen und sich auf die Spuren der ersten polynesischen Reisenden begeben – und sie dürfen ihren Kurs dabei selbst bestimmen. Der Skipper übernimmt dann das Steuer und geleitet sie gekonnt durch die polynesischen Gewässer. Und falls Reisende sich lieber der schönen Aussicht statt der Essenszubereitung widmen wollen – es lässt sich obendrein noch ein Koch anheuern, der der ganzen Mannschaft ein leckeres Mahl kredenzt.

Wer das All-Inclusive-Erlebnisparket haben möchte, für den dürften die Angebote der Charteryachten interessant sein. Von einer möblierten Wohnung bis hin zu einer Luxussuite bieten diese Giganten die gleiche Auswahl an Unterkünften wie an Land – ein schwimmendes Hotel für jeden Geschmack.

Eine coole Urlaubsidee: Inselhüpfen – denn auf jeder Insel gibt es Neues und Einzigartiges zu entdecken. Mit dem Segelboot oder einem Katamaran können Abenteurer sich auf eine Expedition begeben und die Schönheit und Traditionen der bekannten Inseln Tahiti, Taha’a, Moorea, Bora Bora und Raiatea sowie die geheimnisvolleren Tuamotu-, Marquesas-, Austral- und Gambier-Inseln kennenlernen. Beim Inselhüpfen lassen sich spektakuläre Aussichten genießen oder während eines Spaziergangs durch die Dörfer und Städte entlang der historischen Stätten und lokalen Einkaufsläden sowie Restaurants die besondere Kultur erleben – denn jede Insel und jedes Atoll ist anders.

Ein Segeltrip entlang der Inseln von Tahiti – das darf auf keiner Bucketliste fehlen.

Mehr Informationen unter: https://tahititourisme.de/de-de/tahiti-aktivitaten/cruises-and-sailing/sailing/

Bild © Tahiti Fly Shoot

Quelle Tahiti Tourisme c/o Global Communication Experts GmbH  Rainer Fornauf ǀ Bianca Kolic

Sind Rückschläge im Networking Chancen für persönliches Wachstum?

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Ablehnung und Misserfolg sind unvermeidliche Bestandteile dieses Prozesses. Diese Erfahrungen können entmutigend sein,

Umgang mit Ablehnung und Misserfolg im Networking

Networking ist eine Kunst, die essentiell für beruflichen Erfolg und persönliche Entwicklung ist. Es öffnet Türen zu neuen Möglichkeiten, führt zu wertvollen Verbindungen und kann Karrierewege maßgeblich beeinflussen. Doch der Weg des Networkings ist nicht immer nur von Erfolgen gepflastert. Ablehnung und Misserfolg sind unvermeidliche Bestandteile dieses Prozesses. Diese Erfahrungen können entmutigend sein, aber der Umgang mit ihnen ist ein entscheidender Faktor für langfristigen Erfolg und persönliches Wachstum.

In einer Welt, die zunehmend von sozialen Medien und Netzwerken dominiert wird, ist es wichtig, Strategien zu entwickeln, um mit Rückschlägen umzugehen. Ablehnung im Networking sollte nicht als persönliches Scheitern, sondern als Lerngelegenheit betrachtet werden. Dieser Beitrag beleuchtet, wie man konstruktiv mit Ablehnungen und Misserfolgen im Networking umgeht, Resilienz aufbaut und diese Herausforderungen in Chancen für persönliche und berufliche Entwicklung umwandelt.

1. Realistische Erwartungen setzen:

Es ist wichtig, realistische Erwartungen an Networking-Aktivitäten zu haben. Nicht jede Interaktion wird zu einem Erfolg führen. Diese Erkenntnis hilft, Rückschläge besser zu verkraften.

2. Ablehnung nicht persönlich nehmen:

Oft liegt eine Ablehnung nicht an der Person selbst, sondern an externen Faktoren. Es ist wichtig, Ablehnung professionell und nicht persönlich zu nehmen.

3. Aus Fehlern lernen:

Misserfolge bieten Lernchancen. Eine Reflexion darüber, was schiefgelaufen sein könnte, hilft, zukünftige Strategien zu verbessern.

4. Resilienz aufbauen:

Widerstandsfähigkeit gegenüber Rückschlägen ist im Networking entscheidend. Resilienz kann durch regelmäßige Selbstreflexion und positive Selbstgespräche gestärkt werden.

5. Netzwerkpflege trotz Rückschlägen:

Auch nach Ablehnungen ist es wichtig, das Networking fortzusetzen. Kontinuität zeigt Engagement und Professionalität.

6. Unterstützungsnetzwerke nutzen:

Der Austausch mit Kollegen oder Mentoren kann helfen, Ablehnungen besser zu verstehen und zu verarbeiten.

7. Perspektivenwechsel üben:

Manchmal hilft es, die Perspektive zu wechseln und sich in die Position des Gegenübers zu versetzen. Dies kann ein besseres Verständnis für deren Entscheidungen und Reaktionen schaffen.

8. Emotionalen Abstand gewinnen:

Es ist wichtig, emotionalen Abstand zu Rückschlägen zu gewinnen. Eine Pause einzulegen oder sich mit anderen Aktivitäten zu beschäftigen, kann helfen, die Situation objektiver zu betrachten.

9. Netzwerkziele regelmäßig überprüfen:

Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der eigenen Netzwerkziele ist wesentlich. Dies hilft dabei, sich auf realistische und erreichbare Ziele zu konzentrieren.

10. Selbstbewusstsein stärken:

Ein starkes Selbstbewusstsein hilft dabei, Ablehnungen besser zu verkraften. Selbstvertrauen kann durch Erfolge in anderen Bereichen oder durch persönliche Weiterentwicklung gestärkt werden.

11. Positives Feedback suchen:

Positives Feedback von vertrauenswürdigen Personen kann die Motivation stärken und dabei helfen, den Fokus wieder auf das Positive zu richten.

12. Balance zwischen Online- und Offline-Networking:

Eine ausgewogene Mischung aus Online- und Offline-Networking kann die Erfolgschancen erhöhen und die Abhängigkeit von einer einzigen Networking-Form reduzieren.

13. Vielfältigkeit im Networking anstreben:

Es ist vorteilhaft, ein vielfältiges Netzwerk aufzubauen, das verschiedene Branchen und Fachgebiete umfasst. Diese Diversität kann neue Perspektiven eröffnen und die Abhängigkeit von einzelnen Kontakten verringern, wodurch sich die Auswirkungen einzelner Ablehnungen reduzieren.

14. Kontinuierliche Selbstverbesserung:

Networking-Fähigkeiten können durch kontinuierliche Weiterbildung und Selbstverbesserung gestärkt werden. Dies kann durch den Besuch von Workshops, Networking-Events oder das Studium relevanter Literatur geschehen. Die ständige Weiterentwicklung sorgt dafür, dass man besser für zukünftige Networking-Herausforderungen gerüstet ist und effektiver auf Ablehnungen reagieren kann.

Der Umgang mit Ablehnung und Misserfolg im Networking ist eine Herausforderung, die jedoch wesentlich zum beruflichen und persönlichen Wachstum beiträgt. Die Entwicklung einer realistischen Erwartungshaltung, die Fähigkeit, Ablehnungen nicht persönlich zu nehmen, und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, sind entscheidende Schritte, um Resilienz aufzubauen. Ein Perspektivenwechsel und emotionaler Abstand können dabei helfen, Rückschläge objektiver zu betrachten und daraus zu lernen.

Die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Netzwerkziele, gepaart mit dem Aufbau von Selbstbewusstsein und dem Einholen positiven Feedbacks, stärken die Fähigkeit, mit Ablehnungen umzugehen. Zudem ist eine ausgewogene Mischung aus Online- und Offline-Networking wichtig, um die Erfolgschancen zu maximieren und flexibel auf unterschiedliche Situationen reagieren zu können.

Insgesamt ist es wichtig, Rückschläge als integralen Bestandteil des Networking-Prozesses zu akzeptieren und sie als Gelegenheiten für Lernen und Entwicklung zu nutzen. Mit einer positiven Einstellung und der richtigen Strategie kann jeder Rückschlag eine Quelle für Stärke und Motivation sein, die den Weg für zukünftige Erfolge ebnet.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Anela Ramba/peopleimages.com