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Zwei Männer aus Maßregelvollzug in Berlin ausgebrochen

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Gefängnis (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In Berlin ist am Sonntag zwei Insassen des Maßregelvollzugs im Bezirk Reinickendorf die Flucht gelungen. Sie seien in den frühen Morgenstunden aus dem Krankenhaus des Maßregelvollzugs in Wittenau ausgebrochen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Die ärztliche Leitung der Einrichtung stuft die beiden Männer demnach aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen als gefährlich ein. Bei der Flucht wurden den Behörden zufolge zwei Mitarbeiterinnen verletzt. Zum Ablauf hieß es, dass zunächst ein 34-jähriger Insasse gegen 3:30 Uhr eine 45-jährige Krankenschwester unter einem Vorwand zu sich gerufen und diese dann mit einer Pfanne angegriffen haben soll; eine 53 Jahre alte Kollegin eilte der angegriffenen Frau zur Hilfe und soll dann von dem 34-Jährigen mit einem Messer attackiert worden sein. Im Anschluss flüchtete der mutmaßliche Angreifer mit einem weiteren Insassen von dem Gelände des Maßregelvollzugs.

Die Suche nach den Männern verlief zunächst ohne Erfolg. Die 53 Jahre alte Krankenschwester kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, ihre jüngere Kollegin wurde ambulant behandelt.


Foto: Gefängnis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lindner drängt auf Hinweise zum Verbleib von Nawalny

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Christian Lindner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) drängt Moskau zu Informationen über den Verbleib des in Russland inhaftierten Kreml-Kritikers Alexei Nawalny, von dem es seit Wochen kein Lebenszeichen mehr gegeben hat. „Mehr als zwei Wochen sind vergangen, mehr als 200 Gefängnisse wurden von seinen Anwälten abgefragt“, schrieb Lindner am Sonntag bei X/Twitter.

Und dennoch schweige man zum Verbleib von Alexei Nawalny. Das dürfe und werde nicht in Vergessenheit geraten, fügte der FDP-Chef hinzu. Nawalny ist seit 2021 inhaftiert und muss eine langjährige Gefängnisstrafe absitzen. Hintergrund sind Gerichtsurteile, die von zahlreichen internationalen Beobachtern als politisch motiviert eingestuft werden.

Anhänger von Nawalny machen sich schon länger Sorgen um seinen Gesundheitszustand.


Foto: Christian Lindner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Mann im Saarland nach Anschlagswarnung festgenommen

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Festnahme mit Handschellen (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Im Zusammenhang mit Hinweisen auf mögliche islamistische Anschlagspläne auf den Kölner Dom ist im Saarland offenbar ein Mann festgenommen worden. Er sei den Behörden schon lange als Extremist bekannt, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio am Sonntag.

Die Hinweise auf seine mögliche Beteiligung an einer konkreten Straftat seien aber „vage“. Ob er über Weihnachten in Haft bleiben muss, blieb zunächst unklar. Die Sicherheitsvorkehrungen am Kölner Dom wurden unterdessen verschärft, ein Sprecher der Kölner Polizei sagte am Sonntag, dass es Einzelkontrollen aller Besucher geben werde. Am Samstag hatten mehrere Medien berichtet, dass die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit mutmaßlichen Anschlagsplänen eines Ablegers der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) stehen sollen.

Den Hinweisen zufolge, die offenbar von einem ausländischen Nachrichtendienst kommen, sollen die Islamisten zum Jahreswechsel Angriffe gegen christliche Veranstaltungen in ganz Europa geplant haben. Genauere Details wurden von den Behörden bisher aber noch nicht veröffentlicht.


Foto: Festnahme mit Handschellen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hochwasserlage in Deutschland verschärft sich

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Überschwemmung am Fluss Aue in Niedersachsen, via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – In mehreren Teilen Deutschlands verschärft sich die Hochwasserlage zu Weihnachten immer weiter. Hochwasserwarnungen gab es bis Sonntag aus fast allen Bundesländern, stark betroffen waren unter anderem Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Bayern.

Hintergrund sind die heftigen Schnee- und Regenschauer der vergangenen Tage, die für immer weiter steigende Pegelstände sorgen. Der Deutsche Wetterdienst warnte auch für Sonntag weiter vor Dauerregen in den Nordwest- und Weststaulagen vieler Mittelgebirge, der teilweise bis Montag anhalten könnte. Aufgrund des Dauerregens bestehe Hochwassergefahr an vielen Bächen und Flüssen, auch im Flachland außerhalb der bisher gewarnten Regionen, so der DWD. In Niedersachsen warnte die Hochwasservorhersagezentrale davor, dass es regnerisch mit „hochwasserrelevanten Niederschlägen“ bleibe. Betroffen sind zum Beispiel im südlichen Niedersachsen die Flussgebiete Aller, Leine, Oker sowie das Hase-Einzugsgebiet.

Aber auch in den anderen Flussgebieten, wie Vechte, Hunte, Wümme oder Ilmenau, sei die Lage angespannt. Am Sonntagvormittag wurden an 83 der 98 Pegel-Stellen in Niedersachsen Hochwasser gemessen. In Sachsen-Anhalt sind es unterdessen 25 von 47, wobei unter anderem Elbe, Saale und Untere Havel betroffen sind; teilweise gilt bereits die Alarmstufe 3 von 4. In Sachsen liegen Hochwasserberichte für die Flussgebiete Obere Weiße Elster, Schwarze Elster, Mulde, Untere Weiße Elster, Elbestrom, Nebenflüsse Obere Elbe und Lausitzer Neiße vor. In Thüringen sind derweil 36 der 53 Pegel-Stellen betroffen: Nach Angaben der Hochwassernachrichtenzentrale des Landes stagniert die Hochwasserlage im Norden und Süden auf einem hohen Niveau – im Tagesverlauf werde aber leichte Entspannung erwartet.

In Bayern haben Dauerniederschläge die Pegel mit Schwerpunkt nördlich der Donau verbreitet in die Meldestufe 1 bis 2 ansteigen lassen, vermehrt steigen die Wasserstände bis in Meldestufe 3; in der Nacht von Samstag auf Sonntag haben zudem die Pegel Mainleus/Main und Mönchröden/Röden die Meldestufe 4 knapp überschritten. Insgesamt wird bei 109 von 241 Pegel-Stellen in Bayern Hochwasser ausgewiesen.


Foto: Überschwemmung am Fluss Aue in Niedersachsen, via dts Nachrichtenagentur

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Biden mahnt Israel zu mehr Schutz von Zivilisten in Gaza

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Joe Biden (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington/Jeruslaem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Joe Biden hat Israel erneut zum besseren Schutz von Zivilisten und humanitären Helfern im Gazastreifen aufgefordert. Die Zivilbevölkerung, einschließlich derjenigen, die humanitäre Hilfe leisteten, müssten unbedingt geschützt werden, sagte Biden nach Angaben des Weißen Hauses in einem Telefonat mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Israel müsse es der Zivilbevölkerung zudem ermöglichen, sich sicher aus den Gebieten zu entfernen, in denen gekämpft werde. Auch um die Freilassung aller verbleibenden Geiseln, die sich noch in den Händen der Hamas befinden, ging es den US-Angaben zufolge in dem Gespräch. Die israelische Armee selbst hatte zuletzt angekündigt, ihren Bodeneinsatz im Gazastreifen erneut ausgeweitet zu haben.


Foto: Joe Biden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wahlkampf für Neuwahl in Berlin nimmt konkrete Züge an

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Wahllokal am 26.09.2021, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wahlkampf für die Bundestagswahl, die am 11. Februar in Teilen Berlins wiederholt werden muss, nimmt konkrete Züge an. So kündigte der SPD-Kandidat im Bundestagswahlkreis Pankow, Klaus Mindrup, im „Spiegel“ an, dem Grünen-Abgeordneten Stefan Gelbhaar das Direktmandat abnehmen zu wollen.

Für seinen Wahlkampf wolle er 40.000 Euro ausgegeben, so Mindrup. Er wolle sich für mehr Partizipation beim Bauen und Klimaschützen einsetzen. Gelbhaar hat einen sicheren Listenplatz bei den Grünen und würde auch bei einer Niederlage bei den Erststimmen sein Bundestagsmandat behalten. Der CDU-Politiker Kevin Kratzsch will ebenfalls im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost voll in den Wahlkampf einsteigen und dafür seine alten und beschädigten Plakate wieder aufhängen.

Seine Kandidatur gilt als wenig chancenreich: „Ich habe aber trotzdem Bock“, sagte Kratzsch dem „Spiegel“. Zu den Plakaten sagte er: „Auch die mit den Kritzeleien sollen wieder hängen. `Kevin, du Wichser`, steht auf einem. Das nehme ich. Ist doch ein Signal“, so Kratzsch.


Foto: Wahllokal am 26.09.2021, via dts Nachrichtenagentur

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Schleswig-Holsteins Integrationsministerin kritisiert EU-Asylreform

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Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Schleswig-Holsteins Integrationsministerin Aminata Touré (Grüne) übt scharfe Kritik am geplanten neuen EU-Asylrecht. „Mein Eindruck ist, dass die Verschärfung des europäischen Asylrechts vor allem politische Handlungsfähigkeit kurz vor den Europawahlen demonstrieren soll, um einen weiteren Rechtsruck zu verhindern. Ich sehe nicht, dass das gelingt“, sagte Touré der „Welt“.

Dass künftig sogar Kinder in Lagern auf dem europäischen Festland „interniert werden“, widerspreche den allgemeinen Menschenrechten und unseren humanitären Werten. Fakt sei zwar, dass Europa endlich eine gemeinsame Lösung brauche, die eine solidarische Verteilung der Geflüchteten und Humanität vorsehe; „ich habe aber Zweifel, dass das, was auf dem Tisch liegt, diesem Anspruch gerecht wird“. Touré sprach sich auch gegen eine Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsländer aus: Sie gehe davon aus, „dass die Ampel-Koalition in Berlin den nötigen Gesetzentwurf erst gar nicht auf den Weg“ bringe.

„Die grüne Haltung ist dabei klar: Wir sind gegen eine erneute Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsländer.“


Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD begrüßt Resolution des UN-Sicherheitsrats zu Krieg in Gaza

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Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD hat die UN-Resolution im Sicherheitsrat zum Krieg zwischen Israel und der Hamas begrüßt. „Das wichtigste Organ der Vereinten Nationen betont vollkommen zu Recht die Dringlichkeit, humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen“, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Nils Schmid, dem „Tagesspiegel“.

Eine Feuerpause sei zudem „unverändert notwendig“, um alle Geiseln zu befreien. „Jedwede Bemühung in diese Richtung unterstützen wir“, sagte er. Die FDP reagierte weniger enthusiastisch. Es sei positiv, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wieder zu Entscheidungen käme, sagte der außenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Ulrich Lechte, dem „Tagesspiegel“.

Es sei zudem „unausweichlich, die Versorgung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen sicherzustellen“. Dafür weitere Grenzübergänge zu nutzen, sei logisch. Dennoch sei es verständlich, dass Israel alle Warenflüsse überprüfen wolle. Lechte kritisierte die Vereinten Nationen.

„Die USA und Deutschland sind die engsten Verbündeten Israels, daran ändert auch die indifferente Haltung der UN gegenüber der einzigen Demokratie in der Region nichts“, sagte er. Noch schärfer wurde die Union. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sagte der Zeitung, die Terrororganisation Hamas „verunmögliche“ Hilfslieferungen zum Teil. In der UN-Resolution werde das nicht bedacht, es werde „einseitig Israel die Verantwortung zugeschrieben“.

Kiesewetter kritisierte: „Dies ist aber falsch und grenzt an Täter-Opfer-Umkehr.“


Foto: Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wüst kritisiert Spekulationen um Kanzlerkandidaturen als verfrüht

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Hendrik Wüst und Friedrich Merz, via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die zuletzt in der Parteispitze laut gewordenen Forderungen, der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz solle Kanzlerkandidat werden, kritisiert. „Ich wünsche mir, dass wir als Union es der Chaos-Ampel nicht zu leicht machen, indem wir selbst Personaldebatten zur Unzeit führen“, sagte er der „Bild am Sonntag“.

„Deshalb leiste ich da selbst keinen Beitrag, CDU und CSU werden die Frage wie verabredet gemeinsam im Jahr vor der Bundestagswahl im Miteinander klären.“ Zuvor hatte sich unter anderem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) klar für Merz als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen. Auf die Frage, welche Geschenke ihm für Markus Söder, Friedrich Merz und die Ampel-Spitzenpolitiker einfallen, antwortete Wüst: „Für Markus Söder ein schöner Weihnachtspullover, für Friedrich Merz ein Anti-Stressball, um bei den Gesprächen mit der notorisch chaotischen Bundesregierung die Nerven zu bewahren; Kanzler Scholz, Wirtschaftsminister Habeck und Finanzminister Lindner würde ich als Team-Building-Maßnahme einen gemeinsamen Aufenthalt in einem Escape-Room schenken, damit sie dort in Ruhe all ihre persönlichen Probleme lösen können.“


Foto: Hendrik Wüst und Friedrich Merz, via dts Nachrichtenagentur

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Insa: AfD verliert – Ampel stabil

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Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa hat die AfD in der Wählergunst leicht eingebüßt. Im sogenannten „Sonntagstrend“, den Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommt die AfD in dieser Woche auf 22 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche.

Die Kanzlerpartei SPD bleibt stabil auf niedrigem Niveau, erreicht wie in der Vorwoche 15 Prozent. Stärkste Kraft bleiben die Unionsparteien mit unverändert 32 Prozent. Auch Grüne (12 Prozent), FDP (fünf Prozent) und Linke (vier Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche. Die sonstigen Parteien könnten zehn Prozent (plus eins, davon drei Prozent Freie Wähler) auf sich vereinen. Für die „Bild am Sonntag“ hat das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.202 Personen im Zeitraum vom 18. bis zum 22. Dezember befragt.


Foto: Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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