London (dts Nachrichtenagentur) – In Großbritannien hat die Polizei den früheren Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor festgenommen. Das berichten am Donnerstag mehrere britische Medien übereinstimmend.
Die zuständige Thames Valley Police bestätigte die Festnahme, ohne Andrew beim Namen zu nennen. Man habe „einen Mann in seinen Sechzigern aus Norfolk“ wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen und führe Durchsuchungen an Adressen in Berkshire und Norfolk durch, teilte die Behörde mit. Der Mann befinde sich derzeit in Polizeigewahrsam. Gemäß den nationalen Richtlinien werde man den Namen des Festgenommenen nicht bekanntgeben.
„Nach einer gründlichen Prüfung haben wir ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des Amtsmissbrauchs eingeleitet“, sagte ein Polizeisprecher. „Es ist wichtig, dass wir die Integrität und Objektivität unserer Ermittlungen wahren, während wir gemeinsam mit unseren Partnern diesen mutmaßlichen Straftatbestand untersuchen.“ Man sei sich des großen öffentlichen Interesses an diesem Fall bewusst und werde „zu gegebener Zeit“ über den aktuellen Stand informieren.
Andrew Mountbatten-Windsor, dessen Festnahme auf seinen 66. Geburtstag fällt, war wegen seiner engen Verbindungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Ungnade gefallen. Im November 2025 hatte ihm sein Bruder König Charles die meisten seiner Ehrenzeichen und Titel einschließlich des Prinzentitels entzogen. Zuletzt hatten neue Enthüllungen in der Epstein-Affäre für weiteren Druck auf Andrew gesorgt, der selbst alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe und jegliche Anschuldigungen wegen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit Epstein stets vehement zurückgewiesen hat.
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor Beginn des CDU-Bundesparteitages am Freitag in Stuttgart mahnt der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), ein klares Signal der Geschlossenheit an. Bilger sagte der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe), dass man auf dem Parteitag die Weichen „klar auf Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und entschlossene Reformen stellen“ wolle.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wegen der Gefahr einer militärischen Eskalation zwischen den USA und Iran hat die Bundeswehr ihre Präsenz im Nachbarland Irak auf ein absolutes Minimum reduziert. Wie der „Spiegel“ berichtet, wurden erneut deutsche Soldaten aus dem Irak ins Nachbarland Jordanien gebracht. In Militärkreisen hieß es, man habe aufgrund der weiterhin sehr angespannten Lage weiteres, „nicht missionskritisches Personal“ aus Erbil im Norden des Iraks ausgeflogen.
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Jahr 2025 real 2,1 Prozent weniger und nominal 1,4 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Donnerstag mit.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Esra Limbacher fordert seine Fraktion und Partei auf, mehr Veränderungsbereitschaft und Mut zu Reformen zu zeigen. „Die großen Reformen wurden fast immer von Sozialdemokraten angestoßen. Das muss auch heute unser Anspruch sein“, sagte er der „Bild“ (Donnerstagsausgabe). Deutschland bleibe nur stark, „wenn wir den Mut haben, Veränderungen wirklich anzupacken“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung richtet vor der ersten Sitzung von Donald Trumps neuem „Friedensrat“ einen dringlichen Appell an das Gremium – und ist nach eigenen Angaben mit dessen Gaza-Repräsentant und mehreren Mitgliedsstaaten im Austausch. „Es ist wichtig, dass das heutige Treffen des sogenannten Friedensrats tatkräftiges Handeln und konkrete Hilfen in den Fokus stellt, die den Menschen in Gaza schnell zugutekommen“, sagte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) der „Frankfurter Rundschau“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier spricht sich dagegen aus, dass Deutschland sich für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2036 bewirbt. Das berichtet der „Spiegel“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, fordert von CDU-Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz Kurskorrekturen in der Sozialdebatte.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht kaum Chancen für eine rasche Beendigung des Ukraine-Kriegs auf dem Verhandlungsweg.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schließt strengere Gesetze gegen eine übermäßige Vorteilsbeschaffung für Familienangehörige in der Politik nicht aus. „Die Partei ist geprägt von einer tief verankerten Filz- und Vetternwirtschaft“, sagte er den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (NBR) und der „Rheinpfalz“ mit Blick auf die AfD. „Ich würde uns eine gesetzliche Regelung gerne ersparen. Angesichts des Ausmaßes des Missbrauchs werden wir aber möglicherweise nicht darum herumkommen.“