Samstag, Februar 14, 2026
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Eckpunkte für neues Heizungsgesetz sollen Ende Februar kommen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die schon lange versprochenen Eckpunkte für ein neues Heizungsgesetz sollen nun bald kommen.

„Beim Heizungsgesetz werden wir in der kommenden Sitzungswoche die Eckpunkte vorstellen“, sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch der FAZ. Diese findet Ende Februar statt. Eigentlich waren die Eckpunkte bereits für Ende Januar angekündigt – der gesamte Zeitplan mit einer Verabschiedung bis zum Sommer gilt nun als kritisch.

Es gehe dabei nicht darum, Ambitionen im Klimaschutz zurückzufahren, auch wenn dies im Interesse von Teilen der Union sei. „In der Union ist das Schleifen der Klimaziele kein Konsens. Teile von CDU und CSU wollen das möglicherweise, aber es gibt auch eine Strömung, die auf die Bewahrung der Schöpfung ausgerichtet ist“, sagte Miersch. Der Koalitionsvertrag sei klar und entspreche der zweiten Haltung.

Das Verhältnis zu Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hob Miersch positiv hervor. „Zwischen Jens Spahn und mir herrscht absolute Verbindlichkeit“, sagte er. „Nachdem es vor der Richterwahl nicht gut lief, bekomme ich nun frühzeitig gespiegelt, wo in der Unionsfraktion mögliche Probleme liegen“, so Miersch.

Auch den Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lobte Miersch. Dieser sei „der Garant dafür, dass die Brandmauer der CDU steht. Mit ihm als Kanzler setzen sich die Teile der CDU, die offener für die AfD sind, nicht durch“, so Miersch.


Foto: Neue Gasheizung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax dreht vor Wochenende nochmal auf – Wochenverlust ausgeglichen

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.721 Punkten berechnet, und damit 0,9 Prozent über Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht bleibt nach einer Berg- und Talfahrt ein Zugewinn von etwa 0,7 Prozent.

Die Schockwellen am Markt für Kryptowährungen seien nicht spurlos an den Aktienmärkten vorbeigegangen, sagte Christine Romar von CMC Markets am Nachmittag. „Zwangsliquidationen dort ziehen Verkäufe an anderer Stelle nach sich und sortieren die zittrigen Hände auch aus dem Aktienmarkt.“ Eine solche Bereinigung sei aber gesund und stelle den immer noch laufenden Bullenmarkt auf ein solideres Fundament.

Am Freitag gelang dem Bitcoin, der Mutter aller Kryptowährungen, zunächst einmal eine eindrucksvolle Stabilisierung – binnen eines Tages legte er um zehn Prozent zu.

In den zuletzt etwas ruhiger geworden im Autosektor platzte unterdessen eine Gewinnwarnung von der Opel-Mutter Stellantis: Der Konzern schreibt 22 Milliarden Euro auf seine Elektrostrategie ab und verkauft ein Batteriewerk für symbolische 100 Dollar. „Diese Nachricht führte den Anlegern wieder vor Augen, dass die Transformation noch eine ganze Weile dauern und eine dauerhafte Erholung der entsprechenden Aktienkurse von Volkswagen & Co weiter auf sich warten lassen dürfte“, sagte Romar.

Insgesamt bleibe nach dieser Woche festzuhalten, dass die Investoren rund um den Globus hochnervös sind, „auch weil sie nicht wie bei den letzten Kurseinbrüchen dieser Art auf eine Rolle rückwärts des US-Präsidenten hoffen können“. Denn die aktuelle Korrektur habe Donald Trump ausnahmsweise mal nicht durch eine Zollandrohung ausgelöst. „Das aber wiederum macht die Entwicklung so brisant, was die Zukunft dieses Börsenjahres angeht“, so die Analystin. Auf der anderen Seite aber müssten sich Märkte und die entsprechende Stimmung der Anleger auch mal abkühlen, um dann weiter steigen zu können.

Auch der Goldpreis verzeichnete am Freitag wieder starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.933 US-Dollar gezahlt (+3,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 134,21 Euro pro Gramm.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag ebenfalls stärker: Ein Euro kostete 1,1818 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8462 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Ersthelfer verrät neue Details zu tödlichem Angriff auf Schaffner

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Landstuhl (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Prügel-Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat sich nun erstmals der Bundeswehrsoldat, der Erste Hilfe leistete, zu Wort gemeldet. Der tatverdächtige Grieche sei „von Anfang an sehr aggressiv“ gewesen, sagte der 23-jährige Soldat dem Nachrichtenportal „T-Online“. Der Helfer ist Hauptgefreiter in der 4. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken und will nicht mit vollem Namen genannt werden. Seine Kompanie bestätigte, dass er der Ersthelfer in dem Zug war.

Der mutmaßlichen Täter habe bereits während der Ticketkontrolle mehrfach gesagt, dass er Kampfsporterfahrung habe, sagte der Hauptgefreite, der nach eigenen Angaben nur wenige Reihen hinter dem Tatverdächtigen saß: „Der Täter setzte mehrere Schläge gezielt in Richtung des Kopfes des Zugbegleiters.“

Nach der Prügel-Attacke habe er gemeinsam mit einem weiteren Mann Erste Hilfe geleistet und den Zugbegleiter Serkan C. in die stabile Seitenlage gebracht. Zunächst habe C. noch geatmet, kurz vor der Ankunft im Bahnhof Homburg aber habe seine Atmung ausgesetzt: „Er hatte plötzlich keinen Puls mehr“, so der 23-jährige Soldat, der seit Juni 2024 bei der Bundeswehr ist. Dann hätten Polizisten die weiteren Rettungsmaßnahmen übernommen.

„Bei der Bundeswehr beschäftigen wir uns oft mit Vitalzeichen und Erster Hilfe, damit wir in Stresssituationen sicher handeln können. Ich habe mich einfach an das gehalten, was ich gelernt habe“, sagte der Soldat. „Für mich ist es generell selbstverständlich, Menschen in Not zu helfen. Es sollte bei jedem so sein, dass man gegenseitig aufeinander achtet. Ich würde zu 100 Prozent wieder so handeln.“


Foto: Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Fünf Frauen besetzen Top-5 der Single-Charts

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Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Zum ersten Mal seit vier Monaten stehen weder Taylor Swift noch ein Weihnachtslied auf Platz eins der offiziellen Deutschen Single-Charts. Wie GfK Entertainment am Freitag mitteilte, meldet sich stattdessen Ayliva aus ihrer kurzen Kreativpause zurück – und läuft allen davon. Die Sängerin feiert mit der emotionalen Nummer „Renn“ ihren fünften Nummer-1-Hit nach „Sie weiß“ (mit Mero), „Hässlich“, „Lieb mich“ und „Wunder“ (mit Apache 207).

Dank Taylor Swift („The Fate Of Ophelia“, zwei), Zara Larsson („Lush Life“, drei), Raye („Where Is My Husband!“, vier) und HUNTR/X („Golden“, fünf) besetzen weibliche Artists die komplette Top 5.

Als prominenter Neuzugang präsentiert „The Boss“ Bruce Springsteen an 87. Stelle den Protestsong „Streets Of Minneapolis“ – eine Anspielung auf seinen Welthit „Streets Of Philadelphia“. Immer weiter nach oben geht`s für eine ganze Reihe an Karnevalshits: Dazu gehören u. a. „Tirol“ (DJ Ötzi, zwölf), „Gute Laune“ (GroßstadtEngel, 24), „Karnevalsmaus“ (Druckluft, 35), „Baby Bell“ (Breitner, 45) und „Rakete“ (Mätropolis & DJ Aaron, 61).

In den Album-Charts entscheiden die Toten Hosen das Rock-Duell gegen die Böhsen Onkelz für sich. Ihre 30-Jahre-Jubiläumsbox zur Kultplatte „Opium für`s Volk“ landet an erster Stelle, die 40-Jahre-Jubiläumsedition der „Mexico“-EP auf dem Silberplatz.

Jede Menge ist auch dahinter los: Die Indie-Bands Kaffkiez („Wir“, drei), und Only The Poets („And I`d Do It Again“, sechs), der Soundtrack zur fünften Staffel der Erfolgsserie „Stranger Things“ (vier), die Rapper Ufo361 („Beware“, fünf) und Don Toliver („Octane“, zehn) sowie die Dino-Metal-Gruppe Heavysaurus („Metal“, neun) erobern allesamt die Top 10.

Die offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt, sie sollen 90 Prozent aller Musikverkäufe abdecken. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von rund 2.600 Händlern und Filialen sämtlicher Absatzwege.


Foto: Raye (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Etliche Tote nach Anschlag auf Moschee in Islamabad

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Islamabad (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Anschlag auf eine Moschee in Islamabad sind am Freitag mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen.

Wie die lokalen Behörden mitteilten, ereignete sich die Explosion während des Freitagsgebets in der Khadijatul-Kubra-Moschee im Stadtteil Tarlai Kalan. Mehr als 169 Personen wurden verletzt, was zu einem Notfall in den Krankenhäusern der Stadt führte.

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte den Vorfall und äußerte tiefes Mitgefühl für die Opfer. Die Polizei vermutet, dass ein Selbstmordattentäter die Explosion verursachte, als er am Eingang der Moschee gestoppt wurde. Augenzeugen berichteten von einem Schusswechsel zwischen den Angreifern und den Sicherheitskräften der Moschee, bevor der Sprengsatz gezündet wurde.

Die Sicherheitskräfte haben das Gebiet abgesperrt und Ermittlungen eingeleitet. Pakistans Präsident Asif Ali Zardari sagte: „Ein Angriff auf unschuldige Zivilisten ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Die Regierung hat alle Krankenhäuser in Islamabad und Rawalpindi in Alarmbereitschaft versetzt, um die Verletzten zu versorgen.


Foto: Pakistan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Zahl der Asylerstanträge zu Jahresbeginn weiter gesunken

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland verzeichnet zum Start ins Jahr 2026 offenbar einen weiteren massiven Rückgang bei den Asyl-Erstanträgen.

Laut Informationen der „Bild“ aus dem Bundesinnenministerium stellten im Januar 2026 nur noch 7.649 Menschen einen Erstantrag auf Asyl. Im Vorjahresmonat (Januar 2025) waren es noch 14.920 Anträge. Damit haben sich die Zahlen innerhalb von zwölf Monaten nahezu halbiert (-48,7 Prozent).

Ein Asyl-Erstantrag ist das offizielle Gesuch einer Person auf Schutz in Deutschland, wenn sie hier zuvor noch nie ein Asylverfahren durchlaufen hat. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht durch die Zahlen seinen politischen Kurs bestätigt. Er sagte der „Bild“: „Die Migrationswende geht auch im Januar weiter.“


Foto: Asylbewerberunterkunft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundesregierung drückt deutschem Olympia-Team die Daumen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung drückt dem deutschen Olympia-Team bei den am Freitag offiziell startenden Winterspielen die Daumen.

Man wünsche den Sportlern Glück, „aber auch Erfahrungen, die wohl einmalig sind, die auch nicht so viele Menschen in ihrem Leben erleben dürfen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer der dts Nachrichtenagentur, „wir freuen uns sehr auf diese Spiele“.

Der Kanzler sei „sportbegeistert, vielleicht sogar sportverrückt“, sagte Meyer. Man sage, dass er manchmal „heimlich in Sitzungen“ nach Sportergebnissen schaue. Das gelte unter anderem für Spiele von Borussia Dortmund und für den Handball. „Und er wird das sicherlich auch bei den Olympischen Spielen so handhaben“, sagte der Sprecher.


Foto: Deutscher Olympischer Sportbund (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Sozialversicherungen entgehen Milliarden wegen Minijobs

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Durch nicht sozialversicherungspflichtige Minijobs entgeht den Sozialversicherungen jährlich ein Milliardenbetrag.

Das geht aus Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf eine Anfrage der Linken hervor, über die die „Rheinische Post“ (Samstag) berichtet. Demnach ergeben sich bei Minijobs rechnerische Mindereinnahmen in Höhe von 11,30 Euro je 100 Euro beitragspflichtigem Entgelt, teilte das Ministerium mit. Bei einem Entgelt von 387 Euro – das war 2024 der Durchschnittsverdienst von geringfügig entlohnten Beschäftigten – belaufen sich die Mindereinnahmen auf knapp 44 Euro pro Minijob und Monat. Hintergrund ist, dass bei Minijobs bestimmte Beiträge für die Sozialversicherungen gar nicht oder in geringerem Umfang anfallen.

Würden alle 7,9 Millionen geringfügig Beschäftigten einer Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro unterliegen, könnte das für die Sozialsysteme deutliche Mehreinnahmen bedeuten. Auf das Jahr gerechnet läge der Betrag sogar bei mehr als vier Milliarden Euro – zumindest theoretisch. Das Ministerium verwies allerdings darauf, dass sich die Zahlen unter anderem wegen ausgeblendeter Anpassungsreaktionen nicht für eine Hochrechnung eigneten.

Pascal Meiser, Sprecher der Linken für Arbeitspolitik, kritisierte in der „Rheinischen Post“, dass Minijobs „massiv die Finanzierungsbasis unseres solidarischen Sozialversicherungssystems“ unterminieren. Es sei daher „absurd, weiter an dieser Parallelwelt des Minijob-Systems festzuhalten“. Meiser sagte: „Es ist gut, dass jetzt auch Teile der CDU dieses Problem erkannt zu haben scheinen. Aber auch Arbeitsministerin Bas muss jetzt hier endlich handeln und einen Vorschlag auf den Tisch legen, um Minijobs in voll sozial abgesicherte Beschäftigungsverhältnisse zu überführen.“


Foto: Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kind in Fall von getötetem 14-Jährigen in Dormagen tatverdächtig

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Dormagen (dts Nachrichtenagentur) – Die Polizei und Staatsanwaltschaft haben im Fall eines getöteten 14-jährigen Jugendlichen aus Dormagen einen Tatverdächtigen ermittelt. Es handelt sich um ein Kind, wie die Behörden am Freitag mitteilten.

Aufgrund des Alters des Verdächtigen sowie aus Gründen des Persönlichkeits- und Jugendschutzes würden keine weiteren Informationen zur Person oder zu den Umständen der Tat bekannt gegeben, hieß es weiter.

Der leblose Körper des Jugendlichen war am Mittwochnachmittag von Spaziergängern im Bereich eines Sees an der Salm-Reifferscheidt-Allee gefunden worden. Ein Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des 14-Jährigen feststellen. Eine Mordkommission unter der Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf übernahm die weiteren Ermittlungen. Bei der Obduktion des 14-jährigen Opfers wurden dann sowohl Stich- als auch Schnittverletzungen festgestellt. Diese Verletzungen führten laut Obduktionsergebnis zum Tod des Jugendlichen.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet zurückhaltend – Edelmetalle bleiben im Fokus

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.475 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Der Dax könnte nach den Verlusten der letzten Tage zu einer technischen Gegenbewegung ansetzen“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Die Untergrenze der Handelsspanne der vergangenen gut drei Wochen ist erreicht. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer zumindest kurzfristig einen Einstieg wagen könnten. Einen klaren Trend bleibt der Dax den Anlegern jedoch weiterhin schuldig. Bis zur oberen Begrenzung der Pendelbörse wären immerhin rund 500 Punkte Platz. Der Dax wird derzeit vor allem von kurzfristig und technisch orientierten Händlern dominiert.“

„Silber hat es im asiatischen Handel fast zerrissen. Die Unterstützung bei 70 Dollar wurde gebrochen, und Silber sank zeitweise fast bis auf 64 Dollar. Die befürchteten Schockwellen der neuen Silbertiefs bleiben jedoch aus. Stattdessen kehrt die Risikobereitschaft der Anleger zurück, die die tiefen Kurse nutzten, um einzusteigen. Offenbar ging der Ausverkauf vielen Anlegern kurzfristig einfach zu weit. Silber hat sich vom Rekordhoch bis zum Nachttief nahezu halbiert.“

Alle Augen der Edelmetallhändler richteten sich nun auf das Zentralbank-Update aus China am Wochenende. Die Hoffnung sei, dass Chinas Notenbank trotz der Rekordpreise im Januar weiterhin Gold gekauft habe. Das Narrativ, das den Goldpreis über 5.000 Dollar trieb, basiere auch auf einem „Um-die-Wette-Bieten“ zwischen Zentralbanken und privaten Anlegern. „Ein Rückgang der chinesischen Käufe – gerade jetzt – wäre also ein gewisser Schock.“

„Nachdem Christine Lagarde einer Zinssenkung der EZB eine Absage erteilt hat, verlagert sich die Hoffnung der Anleger auf positivere Signale aus den USA. Nach den Kursverlusten dieser Woche dürfte es bereits genügen, wenn die Inflations- und Arbeitsmarktdaten der kommenden Woche die Tür zu weiteren Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank im Jahr 2026 nicht gänzlich zuschlagen“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1789 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8482 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.867 US-Dollar gezahlt (+1,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 132,73 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,28 US-Dollar, das waren 73 Cent oder 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts