Samstag, Februar 14, 2026
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Dax startet zurückhaltend – Edelmetalle bleiben im Fokus

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.475 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Der Dax könnte nach den Verlusten der letzten Tage zu einer technischen Gegenbewegung ansetzen“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Die Untergrenze der Handelsspanne der vergangenen gut drei Wochen ist erreicht. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer zumindest kurzfristig einen Einstieg wagen könnten. Einen klaren Trend bleibt der Dax den Anlegern jedoch weiterhin schuldig. Bis zur oberen Begrenzung der Pendelbörse wären immerhin rund 500 Punkte Platz. Der Dax wird derzeit vor allem von kurzfristig und technisch orientierten Händlern dominiert.“

„Silber hat es im asiatischen Handel fast zerrissen. Die Unterstützung bei 70 Dollar wurde gebrochen, und Silber sank zeitweise fast bis auf 64 Dollar. Die befürchteten Schockwellen der neuen Silbertiefs bleiben jedoch aus. Stattdessen kehrt die Risikobereitschaft der Anleger zurück, die die tiefen Kurse nutzten, um einzusteigen. Offenbar ging der Ausverkauf vielen Anlegern kurzfristig einfach zu weit. Silber hat sich vom Rekordhoch bis zum Nachttief nahezu halbiert.“

Alle Augen der Edelmetallhändler richteten sich nun auf das Zentralbank-Update aus China am Wochenende. Die Hoffnung sei, dass Chinas Notenbank trotz der Rekordpreise im Januar weiterhin Gold gekauft habe. Das Narrativ, das den Goldpreis über 5.000 Dollar trieb, basiere auch auf einem „Um-die-Wette-Bieten“ zwischen Zentralbanken und privaten Anlegern. „Ein Rückgang der chinesischen Käufe – gerade jetzt – wäre also ein gewisser Schock.“

„Nachdem Christine Lagarde einer Zinssenkung der EZB eine Absage erteilt hat, verlagert sich die Hoffnung der Anleger auf positivere Signale aus den USA. Nach den Kursverlusten dieser Woche dürfte es bereits genügen, wenn die Inflations- und Arbeitsmarktdaten der kommenden Woche die Tür zu weiteren Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank im Jahr 2026 nicht gänzlich zuschlagen“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1789 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8482 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.867 US-Dollar gezahlt (+1,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 132,73 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,28 US-Dollar, das waren 73 Cent oder 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer – Linke macht Druck

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – 3.192 Wohnungen im Besitz des Bundes stehen derzeit leer. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Caren Lay, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet.

Das sind rund neun Prozent des gesamten Wohnungsbestandes des Bundes: Die Immobiliendienstleisterin des Bundes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verwaltet nach Angaben von August 2025 rund 37.000 Wohnungen für Bundesbedienstete, also etwa Bundespolizisten.

Ein großer Teil der Wohnungen ist mängelbehaftet oder befindet sich in der Sanierung, Fluktuation zwischen zwei Vermietungen macht hingegen nur einen kleinen Teil aus. Weitere 955 leerstehende Wohnungen gelten zudem als nicht marktaktiv, sie stehen dem Mietmarkt also nicht mehr zur Verfügung.

„Angesichts des Mietennotstandes ist es absolut unverantwortlich, dass der Bund eigene Wohnungen leer stehen lässt“, sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Caren Lay, T-Online und beklagt: „Es kann nicht sein, dass Mängel nicht sofort behoben werden“. Als ein Problem macht die Vorsitzende des Bauausschusses im Bundestag aus, dass die BImA hohe Beträge an den Bundeshaushalt abführen müsse und deswegen zu wenig Mittel für Sanierungen behalten dürfe.

Besonders groß ist der Leerstand darüber hinaus bei den Gewerbeflächen: Fast die Hälfte der bundeseigenen Flächen aus dem Bereich „Gewerbe und sonstige Liegenschaften“ steht leer. Insgesamt hält die BImA in dem Bereich rund 5,5 Millionen Quadratmeter – 2,6 Millionen davon sind unbenutzt. Dazu zählen etwa Büro-, Lager- und Produktionsflächen.

Lay fordert mit Blick auf die Wohnungsknappheit in vielen Städten: „Die Sanierungen bundeseigener Wohnungen müssen schnell begonnen und fertiggestellt werden“. Die Linken-Politikerin drängt zudem auf eine schnellstmögliche Vermietung leer stehender Wohnungen.


Foto: Leerstehende Wohnung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mehr Exporte im Dezember – China löst USA als Haupthandelspartner ab

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Dezember 2025 sind die deutschen Exporte gegenüber November 2025 kalender- und saisonbereinigt um 4,0 Prozent und die Importe um 1,4 Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2024 nahmen die Exporte um 2,7 Prozent und die Importe um 5,6 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilte. Im Gesamtjahr 2025 stiegen die Exporte gegenüber dem Vorjahr kalender- und saisonbereinigt um 1,0 Prozent und die Importe um 4,4 Prozent.

Im Dezember 2025 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 133,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 116,2 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Dezember 2025 mit einem Überschuss von 17,1 Milliarden Euro ab. Im November 2025 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +13,6 Milliarden Euro betragen. Im Dezember 2024 hatte er bei +19,8 Milliarden Euro gelegen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 75,3 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 59,4 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber November 2025 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 3,1 Prozent und die Importe aus diesen Staaten um 1,7 Prozent. In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 52,7 Milliarden Euro (+3,6 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 39,5 Milliarden Euro (+1,6 Prozent) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 22,6 Milliarden Euro (+2,1 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 19,9 Milliarden Euro (+1,8 Prozent) von dort importiert.

In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,0 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 56,8 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber November 2025 stiegen die Exporte in Drittstaaten um 5,0 Prozent und die Importe von dort um 1,2 Prozent.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Dezember 2025 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 11,8 Milliarden Euro exportiert, das waren 8,9 Prozent mehr als im November 2025. Gegenüber dem Vorjahresmonat Dezember 2024 waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um 12,9 Prozent geringer. Die Exporte in die Volksrepublik China stiegen im Dezember 2025 im Vergleich zum November 2025 um 10,7 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 14,6 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro zu.

Die meisten Importe kamen im Dezember 2025 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,5 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 4,1 Prozent mehr als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten stiegen im Dezember 2025 im Vergleich zum Vormonat um 3,0 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 14,8 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro ab.

Die Exporte in die Russische Föderation stiegen im Dezember 2025 gegenüber November 2025 kalender- und saisonbereinigt um 1,8 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro. Gegenüber Dezember 2024 nahmen sie um 0,2 Prozent zu. Die Importe aus Russland stiegen im Dezember 2025 gegenüber November 2025 um 6,0 Prozent auf 0,1 Milliarden Euro, gegenüber Dezember 2024 nahmen sie um 7,6 Prozent ab.

Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im Dezember 2025 Waren im Wert von 118,6 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 105,0 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2024 stiegen die Exporte damit um 6,0 Prozent und die Importe um 8,4 Prozent. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Dezember 2025 mit einem Überschuss von 13,6 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2024 hatte der Saldo +15,0 Milliarden Euro betragen.

Im Jahr 2025 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 562,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1 362,5 Milliarden Euro importiert. Damit stiegen die Exporte um 0,9 Prozent und die Importe um 4,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2025 mit einem Exportüberschuss von 200,4 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2024 hatte der Saldo +242,9 Milliarden Euro betragen. Im Jahr 2025 war die Volksrepublik China mit einem Außenhandelsumsatz (Exporte + Importe) von 251,8 Milliarden Euro Deutschlands wichtigster Handelspartner vor den Vereinigten Staaten mit einem Außenhandelsumsatz von 240,5 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 hatten in der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner die Vereinigten Staaten vor China gelegen, so die Statistiker.


Foto: Industrieanlagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Politbarometer: AfD büßt ein – Grüne legen zu

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im ZDF-Politbarometer büßt die AfD in der Wählergunst ein.

Wenn am nächsten Sonntag tatsächlich Bundestagswahl wäre, käme die Partei in der neuesten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen auf 24 Prozent (-1). Die Grünen gewinnen dagegen einen Punkt und klettern auf 13 Prozent.

Die restlichen Parteien zeigen keine Veränderung. Die Union bleibt bei 26 Prozent, die SPD deutlich dahinter bei 15 Prozent. Die Linke kommt weiter auf zehn Prozent, während die übrigen Parteien zusammengenommen bei zwölf Prozent stehen.


Foto: Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pastewka war in Eichhorn statt in Anke Engelke verknallt

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Der Komiker und Schauspieler Bastian Pastewka hat sich von der „dümmsten Phishing-Mail überhaupt“ ins Bockshorn jagen lassen. „Es ging um mein Konto und ich habe sofort bei meiner Bank angerufen, um meine PIN-Nummern zu sperren“, sagte Pastewka der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Die wollten mich in irgendeinen obskuren Finanzdeal quatschen.“

Der Kundenbetreuerin gegenüber habe Pastewka auf die gefälschte E-Mail verwiesen, woraufhin diese „rümpf-nasig“ nachgehakt habe: „Herr Pastewka, sind Sie auf eine Phishing-Mail reingefallen? Mit dem Unterton: Meine Güte, wir hätten Sie eigentlich für schlauer gehalten. Ich habe mir die Mail noch mal angeguckt und gesagt: Die sieht schon ziemlich echt aus. Nein, sieht sie nicht, hat die Frau gesagt, und mir eine richtige Mail von der Bank geschickt. Kein Unterschied.“

Die Tücken des Internets lernt der Komiker auch beim Googeln kennen. Wenn er seinen eigenen Namen eingebe, so Pastewka, dann „denkt man, ich heiße Bastian Pastewka-Schlaganfall. Das stand bei mir immer ganz oben, sogar mit so einem Bindestrich. Wenn man draufklickt, erfährt man, dass Bastian Pastewka bislang keinen Schlaganfall hatte. Das hat mich immer sehr beruhigt. Man soll ja nicht über Google seinen Gesundheitszustand checken.“

Auf die häufig gestellte Google-Frage, ob er und Anke Engelke je ein Paar gewesen seien, antwortete Pastewka: „Nach unserer Serie `Perfekt verpasst` könnte man das denken. Aber wir waren es nie.“ Auch als Kind sei er zwar Fan des ZDF-Ferienprogramms gewesen, habe aber nie für die Moderatorin Anke Engelke geschwärmt. „Ich war in Puschel, das Eichhorn verknallt“, gestand Pastewka. „Aber nicht in Anke, die Puschel anmoderiert hat.“


Foto: Anke Engelke und Bastian Pastewka (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Sachsens Ministerpräsident fordert stärkere Braunkohleverstromung

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Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts sich leerender Gasspeicher und hoher Importe von US-Flüssigerdgas (LNG) fordert Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), vermehrt auf heimische Braunkohle zu setzen.

„Wir haben ein Ziel, das absolut richtig ist. Wir wollen CO2 einsparen. Es muss aber auch ökonomisch und sozial funktionieren“, sagte der CDU-Politiker dem Tagesspiegel. Neben der Diversifizierung der LNG-Importe müsse auch die Braunkohle wieder stärker in den Fokus genommen werden. „Wir brauchen einen unverstellten Blick auf unsere Energiepolitik“, sagte Kretschmer.

Er erinnerte daran, dass der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung damals einhergehen sollte mit dem Bau von Gaskraftwerken, weil Gas nur halb so viel CO2 ausstoße wie die heimische Braunkohle. „Der Weg, den wir damals für unsere Energiewende eingeschlagen haben, hat sich durch den Wegfall von russischem Gas verändert“, sagte der Ministerpräsident und ergänzte: „Das LNG hat einen ähnlichen Klimaeffekt wie die heimische Braunkohle.“

Kretschmer fordert daher, den CO2-Preis auf Braunkohle auszusetzen, um diese konkurrenzfähig zu erhalten. „Es ist aus meiner Sicht Unsinn, diesen Energieträger jetzt durch CO2-Abgaben extrem zu verteuern und gleichzeitig LNG, das einen ähnlichen Klimafaktor hat und aus dem Ausland transportiert werden muss, zu bevorzugen“, sagte Kretschmer dem Tagesspiegel. Mit der Braunkohleverstromung sei man vom Ausland unabhängig, erhalte die eigenen Arbeitsplätze und nutze eine bereits vorhandene Infrastruktur. „Wir bauen gerade an bestehenden Kohlekraftwerken neue Gaskraftwerke, ohne damit einen Klimaeffekt zu erzielen. Das müssen wir kritisch miteinander besprechen, sonst schaden wir unserer Volkswirtschaft“, so Kretschmer.


Foto: Kraftwerk (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Justizministerin erwägt mehr Schutz für Zugbegleiter

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will einen Gesetzentwurf zum besseren Schutz von Einsatz- und Rettungskräften unter Umständen abändern und auf das Zugpersonal ausweiten.

„Die Tötung des Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz hat mich schockiert“, sagte Hubig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). „Viele Menschen in Deutschland spüren: Diese brutale Tat steht nicht für sich allein. Wir erleben, wie Aggression und Gewaltbereitschaft im öffentlichen Raum insgesamt zunehmen.“

Der Gesetzentwurf, der bei Attacken auf Einsatz- und Rettungskräfte höhere Strafen vorsieht, sei gerade in der Abstimmung. „In diesem Rahmen prüfen wir auch, ob sich noch Anpassungen an dem Entwurf empfehlen, damit das besondere Unrecht von Angriffen gegen besonders gefährdete Berufsgruppen wie Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter noch besser abgebildet wird. „


Foto: Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bastian Pastewka besorgt um Meinungsfreiheit

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Komiker und Schauspieler Bastian Pastewka ist besorgt über die Einschnitte in die Meinungs- und Pressefreiheit in den USA. „Autokraten haben schlicht keinen Humor. Das macht sie zu mitunter lächerlichen Figuren, aber diese Lächerlichkeit darf uns nicht täuschen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Uns muss klar sein, dass das, was speziell ein US-amerikanischer Präsident momentan macht, brandgefährlich für den weltweiten Zusammenhalt ist.“

Er selbst sei noch nie zensiert worden, aber er mahnt zur Wachsamkeit. „Die kritischen Geister sind die Ersten, die von autokratischen Regierungen und möglicherweise faschistoiden Systemen gecancelt werden.“ Mit Blick auf die politischen Entwicklungen hierzulande sagte Pastewka: „Natürlich ist mir klar, dass das, was in Amerika passiert, auch ein Vorbild für andere Staaten ist. Wir erleben in Deutschland nach dem vollzogenen Rechtsruck einen Rechtsdruck.“

Die Deutschen lebten in einer sehr fragilen Demokratie, sagte der Komiker. „Die Rechtsextremen suchen Anlässe, um Richtung ARD und ZDF `Staatsfunk` zu rufen, haben aber keine Idee, was man besser machen kann. Sie wiegeln nur auf und schüren Hass.“ Pastewka findet deutliche Worte: „Da sind Entertainer und Satiriker das erste Ziel für Attacken, weil sie für eine selbstgewählte Meinung stehen.“


Foto: Bastian Pastewka (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen geben deutlich nach – Panik-Verkäufe beim Bitcoin

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag deutlich nachgegeben. Der Dow schloss bei 48.909 Punkten 1,2 Prozent schwächer, der Technologie-Index Nasdaq-100 bei 24.549 Punkten 1,4 Prozent im Minus und der breiter aufgestellte S&P 500 mit 6.798 Punkten ebenfalls 1,2 Prozent niedriger.

Panik-Verkäufe gab es bei den Krypto-Währungen, allen voran beim Bitcoin, der im Tagesverlauf rund 12 Prozent einbüßte. Hier scheinen viele Investoren und auch Privatanleger jetzt aussteigen und die kräftigen Gewinne der letzten Jahre um jeden Preis wenigstens zum Teil noch sichern zu wollen.

Hauen und Stechen gab es auch bei Amazon-Aktien, die nach der Veröffentlichung von Geschäftszahlen jäh um rund fünf Prozent nach unten gingen – und das, obwohl die Prognosen mehr oder weniger erfüllt wurden. Der Konzern macht längst einen Großteil seines Geschäftes nicht mehr mit dem Online-Versand, sondern mit dem Betrieb von Cloud-Dienstleistungen, und auch hier scheinen sich dank „KI“ nun günstigere Alternativen aufzutun, so das Urteil mancher Marktbeobachter.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1780 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8489 Euro zu haben.

Der Goldpreis war ebenfalls stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.804 US-Dollar gezahlt (-3,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 131,12 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank auch noch stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 67,37 US-Dollar, das waren 209 Cent oder 3,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: New York Stock Exchange (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Flughafen BER stellt wegen Blitzeis erneut Betrieb ein

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Berliner Hauptstadtflughafen BER hat am Donnerstagabend den Betrieb wegen der winterlichen Wetterlage erneut eingestellt. Wegen Blitzeis seien für den Rest des Abends keine Starts und Landungen mehr möglich, teilte der Flughafen mit. Passagiere, die am Freitag fliegen, sollten „Ihren Flugstatus“ prüfen.

Bei den Ankünften wurden allerdings auch nach der Ankündigung noch Landungen aus Athen, Jeddah, Tel Aviv und Zürich als „planmäßig“ angekündigt, ob sie wirklich noch landen konnten, war zunächst unklar. Viele andere Ankünfte waren „gestrichen“, unter anderem aus Mailand, Düsseldorf, Frankfurt, Istanbul, London oder Rom.

Gestrichen wurden auch jeweils zwei Abflüge nach London und Dubai, außerdem nach Luxemburg, Barcelona, Stuttgart, Tel Aviv und Doha.

Bereits am Morgen war es zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen gekommen, erst am Vormittag hoben die ersten Maschinen ab, offenbar weil es Probleme bei der Enteisung gab. Am BER gilt außerdem ein Nachtflugverbot, zwischen 0 und 5 Uhr sind ohnehin keine Flüge erlaubt.


Foto: Flughafen BER am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts