Freitag, Januar 2, 2026
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Bundesregierung sieht keine Gefahr durch GPS-Jammer bei Lkw-Maut

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung sieht keine große Gefahr durch sogenannte „GPS-Jammer“ zur Umgehung der Lkw-Maut. Wie oft solche Geräte genutzt werden, um die Mautkosten zu umgehen, vermag die Bundesregierung ihrer Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ der AfD-Fraktion zwar nicht sagen, allerdings würden entsprechende Unregelmäßigkeiten auffallen.

GPS-Jammer stören die On-Board-Unit, die zur Mauterhebung eingesetzt wird, was grundsätzlich dazu führt, dass die Lkw-Maut für die Dauer der Störung nicht ordnungsgemäß entrichtet wird. Jegliche Störungen der Betriebsbereitschaft der On-Board-Unit „und somit auch eine durch den Einsatz von GPS-Jammern verursachte Störung“ werde von dieser aber aufgezeichnet und bei Mautkontrollen erkannt, heißt es weiter. Das gesamte Mautkontrollsystem erkenne daher standardmäßig das Vorliegen von Nichtentrichtungen der Lkw-Maut. Dabei spiele der spezifische technische Störungsgrund keine Rolle.

„Eine gesonderte Erfassung der konkreten Störungsgründe ist für die Aufdeckung, Nacherhebung und Ahndung von Nichtzahlungen nicht erforderlich und erfolgt daher nicht“, schreibt die Bundesregierung. Nicht ordnungsgemäß entrichtete Maut werde in jedem festgestellten Fall der Nichtentrichtung, „und somit auch bei dem Einsatz von GPS-Jammern“, nacherhoben und ein individuelles Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.


Foto: Hinweisschild auf LKW-Maut am 20.09.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wie können Affiliate-Marketer durch Internationalisierung wachsen?

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Internationalisierung

Internationalisierung: Als Affiliate-Marketer neue Märkte erschließen

In einer Zeit, in der die Digitalisierung und Globalisierung das Geschäftsumfeld radikal verändern, stehen Affiliate-Marketer vor der Herausforderung, ihre Strategien kontinuierlich anzupassen. Die Internationalisierung – das Erschließen von Märkten jenseits der eigenen Landesgrenzen – ist dabei nicht mehr nur eine Option für große, etablierte Unternehmen. Sie ist vielmehr zu einer strategischen Notwendigkeit für alle Akteure im Affiliate-Marketing geworden, die in einem zunehmend wettbewerbsintensiven und sich rasch wandelnden Umfeld bestehen wollen.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Von der Erschließung neuer Zielgruppen und dem Zugang zu weniger gesättigten Märkten bis hin zur Diversifizierung von Einnahmequellen und der Minimierung von geschäftlichen Risiken. Doch während die Vorteile verlockend sind, birgt die Internationalisierung auch ihre eigenen Herausforderungen und Fallstricke.

Warum die Internationalisierung?
Der erste und offensichtlichste Grund für die Internationalisierung ist das Potenzial für Wachstum. Viele Märkte sind gesättigt und bieten nur begrenzte Möglichkeiten für Expansion. Durch den Eintritt in neue, weniger gesättigte Märkte können Affiliate-Marketer ihre Reichweite erhöhen und ihre Einnahmequellen diversifizieren.

Herausforderungen und Chancen
Die Internationalisierung ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und rechtliche Rahmenbedingungen können Hindernisse darstellen. Es ist daher entscheidend, eine gründliche Marktanalyse durchzuführen und sich mit den lokalen Gegebenheiten vertraut zu machen.

Strategien für den internationalen Erfolg

Lokalisierung
Eine der effektivsten Strategien für den internationalen Erfolg ist die Lokalisierung der Inhalte. Dies bedeutet nicht nur die Übersetzung der Texte, sondern auch die Anpassung an kulturelle Normen und Erwartungen.

Partnerschaften
Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern kann den Eintritt in neue Märkte erheblich erleichtern. Lokale Partner verfügen über wertvolles Insiderwissen und können bei der Navigation durch rechtliche und kulturelle Herausforderungen helfen.

Multi-Channel-Ansatz
Die Nutzung verschiedener Kanäle wie Social Media, E-Mail-Marketing und SEO ist entscheidend für den Erfolg im internationalen Affiliate-Marketing. Durch die Kombination verschiedener Strategien können Marketer ein breiteres Publikum erreichen und ihre Botschaft effektiver vermitteln.

Datenanalyse und Kundenverständnis
In einer globalisierten Welt ist es unerlässlich, die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Kunden in verschiedenen Märkten zu verstehen. Datenanalyse-Tools können dabei helfen, Kundenprofile zu erstellen und Marketingstrategien entsprechend anzupassen.

Compliance und Regulierung
Jeder Markt hat seine eigenen rechtlichen Rahmenbedingungen, die von Datenschutz bis zu Werberichtlinien reichen. Ein tiefes Verständnis dieser Regulierungen ist entscheidend, um rechtliche Risiken zu minimieren.

Skalierbarkeit der Technologie
Die Technologie, die das Affiliate-Programm unterstützt, muss in der Lage sein, mit dem Wachstum Schritt zu halten. Dies beinhaltet nicht nur die Fähigkeit, große Mengen an Daten zu verarbeiten, sondern auch die Flexibilität, neue Features und Anpassungen schnell implementieren zu können.

Die Internationalisierung im Affiliate-Marketing ist ein komplexes Unterfangen, das sowohl große Chancen als auch erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. In einer Welt, die durch die Digitalisierung immer stärker vernetzt ist, wird die Fähigkeit, global zu agieren, immer wichtiger. Die Erschließung neuer Märkte bietet nicht nur die Chance auf Umsatzsteigerung und Wachstum, sondern ermöglicht auch eine Risikodiversifizierung, die in volatilen Zeiten von unschätzbarem Wert sein kann.

Strategien wie die Lokalisierung von Inhalten, der Aufbau von Partnerschaften und ein Multi-Channel-Ansatz sind entscheidende Bausteine für den internationalen Erfolg. Doch darüber hinaus sind ein tiefes Verständnis für Datenanalyse, Compliance und Skalierbarkeit der Technologie unerlässlich. Diese Faktoren bilden zusammen ein robustes Fundament, auf dem ein erfolgreiches internationales Affiliate-Marketing-Programm aufgebaut werden kann.

Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu sein, dass die Internationalisierung kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess ist. Die Dynamik der globalen Märkte erfordert eine ständige Anpassung und Optimierung der Strategien. Nur durch kontinuierliche Analyse, Anpassung und Innovation können Affiliate-Marketer in der komplexen Landschaft des internationalen Geschäfts bestehen.

Insgesamt bietet die Internationalisierung eine aufregende Gelegenheit für Affiliate-Marketer, sich in einem globalen Kontext zu positionieren und von den vielfältigen Möglichkeiten zu profitieren, die durch die Erschließung neuer Märkte entstehen. Aber wie bei jeder Gelegenheit ist der Erfolg nicht garantiert und erfordert sorgfältige Planung, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, ständig zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Mit diesen Überlegungen im Hinterkopf ist die Internationalisierung nicht nur eine strategische Option, sondern in vielen Fällen eine unverzichtbare Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg im Affiliate-Marketing.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Habeck beerdigt vorerst Gebäudestandard EH 40

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Wohnbaugipfel hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) eine Pflicht zum Gebäudestandard EH 40 bis ins Jahr 2025 eine klare Absage erteilt. Mit der Einführung des Gebäudeenergiegesetzes sei bereits sichergestellt, dass Neubauten ab 2024 klimafreundlich heizen, sagte Habeck am Montagmorgen.

„Deshalb halte ich es nicht mehr für nötig, jetzt auf die Schnelle den neuen Standard EH 40 einzuführen.“ Das könne noch warten, und vor der EU-Gebäuderichtlinie mache es auch keinen großen Sinn. „Daher sehe ich diesen neuen Standard in dieser Legislaturperiode nicht mehr“, so Habeck. Ohnehin gehe es jetzt darum, stärker die Baustoffe in den Blick zu nehmen, so dass diese möglichst klimafreundlich seien.

Bei der für 2024 geplanten Novellierung des Vergaberechts will er deshalb dafür Sorge tragen, „dass Nachhaltigkeitskriterien unbürokratischer, einfacher und dadurch besser zum Tragen kommen“.


Foto: Robert Habeck am 22.09.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Auftragseingang im Baugewerbe zieht wieder an

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Unmittelbar vor dem „Wohnungsbaugipfel“ im Kanzleramt gibt es neue Zahlen, wonach der Auftragseingang im Baugewerbe wieder anzieht. Im sogenannten Hochbau, bei dem der Wohnungsbau eine wichtige Rolle spielt, bleibt aber auf Jahressicht ein dickes Minus.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Montagmorgen kletterte der gesamte preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe laut der neuesten Zahlen für Juli gegenüber Juni kalender- und saisonbereinigt um 9,6 Prozent. Im Hochbau betrug das Plus 4,4 Prozent, im von mehreren Großaufträgen beeinflussten Tiefbau um 14,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2022 stieg der bereinigte Auftragseingang insgesamt um 1,5 Prozent, im Hochbau sank er allerdings um 9,4 Prozent, im Tiefbau stieg er um 13,8 Prozent. Aufgrund der gestiegenen Baupreise lag der nominale, also nicht preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli 2023 um 7,6 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen erhöhte sich im Juli 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, so die Statistiker.


Foto: Baustelle (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

USA wollen mehr Wirtschaftszusammenarbeit mit Deutschland

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Berlin/Washington (dts Nachrichtenagentur) – Im Vorfeld des hochrangigen deutsch-amerikanischen Wirtschaftsdialoges, der in der kommenden Woche in Berlin stattfindet, hat der amerikanische Vize-Finanzminister Wally Adeyemo zu mehr transatlantischer Wirtschaftszusammenarbeit aufgerufen. „Wir wissen, dass starke Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland nicht nur für unsere Bevölkerung, sondern auch für die Weltwirtschaft wichtig sind“, schreibt Adeyemo in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.

Konkret nennt Adeyemo mehrere Herausforderungen, denen durch eine stärkere transatlantische Zusammenarbeit begegnet werden sollte: So müssten die USA und Deutschland die Anstrengungen der Ukrainer, den russischen Angriffskrieg zu beenden, weiterhin unterstützen, zudem müssten sich die beiden Länder weiter abstimmen, um den Übergang zu kohlenstoffarmer Energietechnologie zu vollziehen. „Diese Abstimmung mit unseren Verbündeten beinhaltet auch den Aufbau resilienterer Lieferketten für wichtige Mineralien und andere für die Energiewende wichtige Güter und Dienstleistungen“, so Adeyemo. Der Vize-Finanzminister rief dazu auf, nicht nur sensible Technologien gemeinsam zu schützen, „sondern auch die Güter, die unserer digitalen und physischen Infrastruktur zugrunde liegen“. Deutschland und die USA müssten des Weiteren „in der Weltwirtschaft einen gemeinsamen Kurs einschlagen“.


Foto: Container (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Bauministerium will Förderung für Häuslebauer erhöhen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bauministerium will im Zuge des Wohnungsbaugipfels neue Anreize für Häuslebauer präsentieren. So soll bei der bislang wenig nachgefragten Wohneigentumsförderung die Höchstgrenze des Jahreseinkommens aufgestockt werden, von 60.000 Euro bei einer dreiköpfigen Familie auf 90.000 Euro, wie das ARD-Hauptstadtstudio am Montagmorgen unter Berufung auf eigene Informationen berichtete.

Es handelt sich dabei um ein Förderprogramm für Familien, die ein Eigenheim nach strengen Energiestandards bauen oder eine entsprechende Wohnung kaufen wollen, sie können vergünstigte Baukredite über die staatliche Förderbank KfW bekommen. Das Bauministerium setzt demnach auch die Kreditsumme hoch: Die Beispielfamilie bekommt maximal 170.000 Euro bei der KfW, 30.000 Euro mehr als bisher, der effektive Jahreszins soll bei 0,5 Prozent liegen. Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hofft demnach, dass unter diesen Konditionen mehr Familien als bisher die Wohneigentumsförderung beantragen. Bisher ist die Nachfrage überschaubar: seit Start des Programms im Juni sind nur 245 Anträge eingegangen.

Aus der Koalition gibt es noch weitere Vorschläge: Grünen-Chefin Ricarda Lang brachte in einem Interview mit dem SWR ein Investitionsprogramm ins Spiel, der Bund solle 30 Milliarden Euro bereitstellen, die direkt an die Baubranche gehen. Mehr Geld kann nach Ansicht mancher Experten allerdings vorerst auch nicht den Fachkräftemangel lindern, unter dem die Baubranche leidet, und der nach Ansicht von Experten in den kommenden Jahren immer größer werden wird.


Foto: Häuser (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Postbank räumt Versäumnisse gegenüber Kunden ein

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Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Rüge der Finanzaufsicht Bafin wegen der schweren IT-Probleme bei der Postbank räumt Bank-Manager Lars Stoy Versäumnisse ein. „Da gibt es nichts zu beschönigen“, sagte der Leiter der Abteilung Privatkundenbank Deutschland bei Deutscher Bank und Postbank den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

„Wir hätten unsere Kunden anders – besser – informieren müssen.“ Stoy sagte weiter, dass er wegen der Kunden-Beschwerden mit der Bafin im regelmäßigen Austausch sei. „Das sind konstruktiv-kritische Gespräche.“ Gleichzeitig betonte der Chef der Privatkundenbank in Deutschland, dass es infolge der IT-Umstellung nicht zu mehr Kündigungen gekommen sei.

„Wir sehen derzeit keine besonders auffälligen Veränderungen bei unseren Kundenzahlen im Vergleich zum Vorjahr.“ Ob Kunden für entstandene Probleme im Zuge der IT-Umstellung entschädigt würden, ließ Stoy offen: „Das lässt sich nicht pauschalisieren, aber wir werden jeden Fall prüfen, ob es einen berechtigten Anspruch gegen die Bank gibt. Wo das der Fall ist, werden wir dafür auch geradestehen.“ In den vergangenen Monaten hatten sich Beschwerden von Postbank-Kunden gehäuft – vor allem im Zusammenhang mit der Integration der IT in das System der Deutschen Bank.

Bei dieser waren seit Ostern 2022 Daten von zwölf Millionen Kunden der Postbank sowie sieben Millionen Deutsche-Bank-Kunden in Deutschland auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt worden. Nach schweren Problemen gab es tausende Beschwerden. Das rief die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf den Plan, sie rügte die Deutsche Bank in ungewöhnlich scharfer Form.


Foto: Postbank (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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CDU-Vizechefin Prien warnt Thüringer Landesverband

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Berlin/Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU streitet über ihre sogenannte „Brandmauer“ zur AfD – und den Umgang mit dem Verhalten der Thüringer Christdemokraten, die jetzt einen Gesetzentwurf für ein „Korrekte-Sprache-Gesetz“ in den Landtag eingebracht haben. Dieser könnte erneut mit Zustimmung der AfD vom Landtag gebilligt werden.

Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Karin Prien sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „Solch einen Antrag jetzt durchzubringen wäre ein Fehler.“ Mitte September hatte der Landtag in Erfurt bereits auf Initiative der CDU eine Senkung der Grunderwerbsteuer beschlossen – mit den Stimmen von FDP und AfD. Diesmal geht es um ein Gesetz, mit dem die Thüringer CDU das Gendern in Schulen und in der Verwaltung verbieten will. Bei derartigen gesellschaftspolitischen Themen gelte es, „maximalen Abstand zur AfD zu halten“, sagte Prien. Im Fall der Grunderwerbsteuer hatte sie das Vorgehen der Christdemokraten in Erfurt noch verteidigt.

Aus der Thüringer CDU-Landtagsfraktion heißt es, man habe nicht vor, den Gesetzentwurf gegen das Gendern zurückzuziehen. Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte die Thüringer Christdemokraten nach der Entscheidung zur Grunderwerbsteuer noch vehement verteidigt, aber jetzt zeigt sich auch er skeptisch: „Was das Gendern betrifft, finde ich, dass der Staat nicht vorschreiben sollte, wie jemand zu reden hat – aber wir sollten dieses Thema auch nicht überhöhen“, sagte Linnemann der SZ. „Wir sollten keine Kulturkämpfe führen, sondern uns mit den echten Problemen beschäftigen“. In der Tat scheint die Bundes-CDU dem Gendern ohnehin etwas offener gegenüberzustehen, je nachdem was man alles dazu zählt: Im Juni wurde auf einem kleinen Parteitag ein Beschluss zum Thema Gendersprache durchgewunken, der sich auch gegen das Generische Maskulinum richtet und in dem es heißt: „Die CDU hält es für erforderlich, die Sichtbarkeit von Frauen in der deutschen Sprache zu erhöhen; denn `mitgedacht` bedeutet nicht `mitgemeint`.“


Foto: Thüringer Landtag (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Frankreich zieht Botschafter und Soldaten aus Niger ab

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Paris (dts Nachrichtenagentur) – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Abzug seines Botschafters und französischer Soldaten aus dem westafrikanischen Niger angekündigt. Die rund 1.500 dort stationierten Militärangehörigen würden das Land „in den kommenden Wochen und Monaten“ verlassen, sagte der Präsident am Sonntag in einem Interview mit mehreren französischen Medien.

Der Gesamtabzug solle bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Niger war vor dem Putsch von Ende Juli einer der letzten Verbündeten von Paris in der Sahelzone. Da hatte sich der bisherige Kommandeur der Präsidialgarde, Brigadegeneral Tchiani, zum Staatsoberhaupt der Republik Niger und den 2021 demokratisch gewählten Präsidenten Bazoum für abgesetzt erklärt. Die Lage vor allem in der Hauptstadt Niamey bleibt immer noch unübersichtlich.

In Niamey, aber auch in anderen Teilen des Landes, kommt es regelmäßig zu größeren Demonstrationen, vor allem an den Wochenenden.


Foto: Niger (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Berlusconi-Familie stockt bei ProSiebenSat.1 auf

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München (dts Nachrichtenagentur) – Das Medienunternehmen Media for Europe (MFE), das früher Mediaset hieß und von der Berlusconi-Familie dominiert wird, hat seine Anteile am deutschen Fernsehunternehmen ProSiebenSat.1 aufgestockt. „Wir haben jetzt eine direkte Beteiligung an ProSiebenSat.1 in Höhe von 28,9 Prozent gesichert, was Stimmrechten in Höhe von 29,7 Prozent entspricht“, sagte Deutschland-Chefin von MFE Katharina Behrends der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe).

Sie ist auch Mitglied im Aufsichtsrat von ProSiebenSat.1. „MFE beabsichtigt derzeit nicht, den Anteil zu erhöhen“, betonte Behrends und fügte an, man sei „ein langfristiger strategischer Investor“. MFE-Deutschland-Chefin Behrends kritisierte die bisherige Strategie der Senderfamilie: „Bisher ist ProSiebenSat.1 ein Konglomerat aus verschiedenen Geschäftsbereichen, die nicht so recht zusammenpassen. Das hat der Firma in den letzten Jahren bekanntermaßen nicht gutgetan“, sagte sie. So hatte das Fernsehunternehmen schon vor einigen Jahren massiv in Internetgeschäfte investiert.

Ziel war es, sich von den volatilen Werbemärkten im Fernsehgeschäft unabhängiger zu machen. Heute gehören zum Unternehmen etwa das Vergleichsportal Verivox, Billigermietwagen.de, Jochen Schweizer Mydays oder die Dating-Plattform Parship-Meet. Richtig sei es, sich auf den Kernbereich Entertainment zu konzentrieren, so Behrends: „Mit der Konzentration auf den Aufbau einer Streaming-Plattform sind die Prioritäten richtig gesetzt.“


Foto: ProSiebenSat.1 Media AG (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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