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rightmart Group und Legal One mit Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. Euro

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Felix Fidelsberger & Marco Klock (v.l.n.r)

Nur wenige Wochen nach der Bekanntgabe ihrer Series B-Finanzierung nimmt die rightmart Group die Konsolidierung des Legal Tech- und Verbraucherrechtsmarktes in Angriff – mit der Übernahme des Berliner Legal Techs Legal One.

Dieser Deal markiert nicht nur einen Exit-Erfolg für das Gründer-Team von Legal One rund um Felix Fidelsberger, sondern auch den Beginn einer spannenden Partnerschaft zwischen zwei Unternehmen mit unterschiedlichen Stärken und einer gemeinsamen Vision für einen gerechteren Rechtsmarkt. Felix Fidelsberger ergänzt als neuer CMO das Board der rightmart Group rund um CEO Marco Klock und bleibt als Geschäftsführer der Legal One GmbH in seiner Rolle aktiv.

Perfekte Symbiose unterschiedlicher Fähigkeiten

Obwohl sowohl die rightmart Group als auch Legal One seit Jahren als Legal Tech-Unternehmen auf dem Verbraucherrechtsmarkt tätig sind, könnten ihre Entwicklungen kaum unterschiedlicher sein. Legal One betreibt mehr als 35 Websites unter verschiedenen Marken, die sich gezielt an Verbraucher:innen richten, wobei der Schwerpunkt auf Ordnungswidrigkeiten und Schuldnerberatung liegt. Bislang hat die Legal One zur Bearbeitung ihrer Mandate mit verschiedenen Partnerkanzleien zusammengearbeitet. Felix Fidelsberger kommentiert dies wie folgt: „Unsere Zielsetzung war es immer, ein optimales Online-Erlebnis für standardisierte Rechtsprobleme zu schaffen.“

Die rightmart Group, die 2015 mit der Online-Plattform hartz4widerspruch.de gestartet ist, hat sich in den letzten Jahren vor allem durch strategische Kooperationen in der Breite entwickelt und ihren Fokus auf die Optimierung komplexer Kanzlei-Operations gelegt. Inzwischen bietet die rightmart Group ihren angeschlossenen Kanzleien die umfassende rightmart Plattform an, die alles von Software über Daten bis hin zur Governance bereitstellt, um Kanzleien bei ihrer Skalierung zu unterstützen. Die Vertriebs- und Marketingexpertise von Legal One in Kombination mit der Fähigkeit, gemeinsam mit Partnerkanzleien Verbraucherrechtsprobleme in großem Umfang und in der Tiefe anzugehen, macht diesen Deal zu einem Meilenstein auf dem Legal Tech-Markt.

Gemeinsame Vision – ein Rechtsmarkt, der gerechter ist

Die Übernahme wird in Form eines organisatorischen Mergers umgesetzt, bei dem beide Unternehmen ihre Kernkompetenzen weiterentwickeln und gemeinsam eine neue operative Geschäftsleitung bilden. „Es ist erstaunlich, wie gut sich die Kompetenzen zweier Legal Tech-Unternehmen in diesem Fall ergänzen“, fasst Marco Klock, CEO der rightmart Group, zusammen. „Wir haben genau ein Jahr gebraucht, um zu erkennen und zu bestätigen, dass wir gemeinsam viel schneller wachsen können“, fährt Klock fort.

Bisher lag der Fokus der rightmart Group und ihrer Partnerkanzleien auf Rechtsdienstleistungen in leicht standardisierbaren Rechtsgebieten wie Verkehrsrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht, Mietrecht und Sonderschäden wie dem Dieselskandal, Datenlecks oder Wirecard. Dieser Fokus wird sich in Zukunft weiter vertiefen und auf die Bereiche Erbrecht, Familienrecht, Strafrecht, Versicherungsrecht sowie Bank- und Kapitalmarktrecht ausweiten. Dazu wird aktiv nach weiteren Partnerkanzleien gesucht, die als rightmart-Kanzleien Interesse daran haben, einen gerechteren Rechtsmarkt für Verbraucher:innen zu gestalten.

Das führende Legal Tech im Verbraucherrecht

Im Verbraucherrecht sind wirtschaftliche Vorteile von entscheidender Bedeutung, da Rechtsdienstleistungen aufgrund ihrer hohen Komplexität und Personalkosten teuer sind und in einem regulierten Markt operieren. Bisher konnte kein Legal Tech-Unternehmen, abgesehen von kleinen Nischenmärkten, sein Versprechen – den Zugang zum Recht für Verbraucher:innen grundlegend zu verändern – einlösen.

Der rightmart/Legal One-Deal wird diese Situation revolutionieren: Es entsteht ein Unternehmen, das mit mehreren großen Partnerkanzleien auf einer Plattform zusammenarbeitet und Skaleneffekte durch einheitliche Strukturen, Daten und Prozesse nutzt. Daraus ergibt sich ein umfassendes Angebot an Rechtsdienstleistungen in allen Bereichen des Verbraucherrechts. Aktuell werden jährlich hunderttausende rechtliche Anliegen bearbeitet, von denen lediglich etwa 7.500 vor Gericht landen. Mit einem jährlichen Umsatz von 50 Millionen Euro entsteht aus Sicht der Verbraucher:innen die größte Kanzlei für Verbraucherrecht und das bedeutendste Legal Tech-Unternehmen in Deutschland.

Diese Größe wird von der rightmart Group genutzt, um künftig weitere Marken für verschiedene Rechtsprobleme einzuführen, weitere Partnerkanzleien zu integrieren, die Kundenorientierung zu optimieren und maximal von Fortschritten im Bereich Künstliche Intelligenz zu profitieren. Marco Klock betont: „Wir werden auch zukünftig auf Wachstum durch strategische Zukäufe setzen.“

Bild Felix Fidelsberger & Marco Klock (v.l.n.r)

Quelle rightmart Group (inkl. Legal One)

Lab4Land 2023: KOSii gewinnt Abschlusspitch

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Lab4Land 2023: KOSii gewinnt Abschlusspitch

Nach vier intensiven Wochen auf dem DSTATION KreativCampus wissen junge Startups zu begeistern: Das vierte Lab4Land-Accelerator-Camp hat seinen Abschluss gefeiert. Beim finalen Pitch bei lockerer Stimmung auf dem sonnigen Campus präsentierten die Startups ihre Ergebnisse aus vier Wochen Coworking, Coaching und Pitchtraining, wobei das Team KOSii von der Jury zum Sieger gekürt wurde. Dass die Teams über die Zeit sowohl untereinander als auch mit der Elm-Asse-Region zusammengewachsen sind, zeigte sich beim fröhlichen Abschlussessen und beim gemeinsamen Ausklang am Lagerfeuer.

Seit 2020 veranstalten der DSTATION KreativCampus, die Projektagentur Wolfenbüttel, die Stiftung Zukunftsfonds Asse und dieses Jahr erstmals die Wirtschaftsförderung im Landkreis Wolfenbüttel das Startup-Camp in Schöppenstedt. Nachdem das Camp im vergangenen Jahr eher landwirtschaftlich geprägt war, hatte es dieses Jahr einen stärkeren Fokus auf sogenannte Social Innovations: So trieb während des Camps das Siegerteam KOSii ihre Vision eines inklusiven Coworking-Space für und mit Menschen mit Behinderung voran, während Heart Made eine Plattform zur besseren Wahrnehmung kreativer Frauen konzeptionierte. MOST Wanted nutzte die Zeit, um eine bestehende Mosterei nachhaltig und sozial agierend auszubauen. Darüber hinaus feilte das Biotech-Startup ALGAEPLANT an ihrem Geschäftsmodell der Produktion von Stärke und Pigmenten mit Hilfe von Mikroalgen.

So unterschiedlich die Ideen auch waren, so einig waren sich die Teams bei ihren Resümees: Sie alle gaben an, mit dem Camp, der Organisation und dem Coworking-Space überaus zufrieden gewesen zu sein. Das intensive Programm sei für sie eine große Chance gewesen. Gerade die lokalen Teams hätten das Camp überhaupt erst als Anlass genommen, aus einer bloßen Idee ein Geschäftsmodell zu formen. „Dass wir Menschen aus der Elm-Asse-Region ermutigen konnten, ihrer Idee nachzugehen, macht uns besonders stolz“, so Arne Brökers, Projektleiter des Lab4Land. Und wie gut Ideen mit der richtigen Unterstützung innerhalb von vier Wochen wachsen können, bewies beim Abschlusspitch insbesondere das Siegerteam KOSii.

Auch die Organisation hinter dem Startup-Camp zeigte sich äußerst zufrieden. „Es war eine tolle Zeit mit tollen Teams und tollen Ideen“, so Brökers. „Auch im vierten Jahr haben wir Einiges verbessert und selbst viel dazu gelernt.“ Dass dieses Jahr erstmals die Wirtschaftsförderung mit dabei gewesen sei, habe dem Programm noch mehr Profil verliehen. „Wir freuen uns auf die kommenden Jahre. Gemeinsam mit der gesamten Region haben wir noch viel vor und wollen die vorhandenen Potenziale bergen.“

Bild Lab4Land 2023: KOSii gewinnt Abschlusspitch Enthuellung des Sieger-Teams (vlnr. Arne Brökers , Marie Langer, Lucy Peters)

Quelle Lab4Land | Der Accelerator für nachhaltige Projekte und Geschäftsideen auf dem Land

Hotel Zürserhof*****ˢ: High-End Hotellerie an den Pisten von Zürs

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Zürserhof Hotel GmbH

Das Grand Resort Zürserhof*****s ist eine Welt für sich. Edles Wohnambiente, perfekten Service, ein unvergleichlich exklusives Spa und ein erlesenes Gourmetrestaurant vereint das Haus von Familie Skardarasy unter einem Dach. Seit Jahrzehnten ist der Zürserhof Genussort eines internationalen, anspruchsvollen Publikums. Tradition wird hier hochgehalten. Dennoch bleibt das Luxusresort mit viel Gespür und Feinsinn am Puls der Zeit. Permanente Investitionen in gehobenste Qualität sind für die Gastgeberfamilie Ehrensache.

Viele Zimmer im Zürserhof sind neu. Auch heuer entstehen wieder Wohnwelten voll Design und Stil. Jedes neue Zimmer ist ein Juwel für sich: klassisch elegant, gemütlich und ein edles Stück „Zürserhof“. Moderne Elemente harmonieren perfekt mit der Tradition des Zürserhofs und unterstreichen die individuelle Note des exklusiven Hotels. Anfang Dezember 2023 startet das Ski und Spa Resort in die Wintersaison. Dann empfangen der Hoteleingang, die beliebte „Hotelhalle“ und der Barbereich die Gäste im neuen Ambiente. Das alpine Flair bleibt, der Zürserhof spielt dazu eine harmonische, moderne Note.

Wintergenuss „von Welt“

Der Zürserhof und der Arlberg verbinden einwandfreie Gastfreundschaft und Winterfeeling par excellence. In einer Zeit, in der Entspannung und Ruhe zu Luxusgütern geworden sind, bietet Familie Skardarasy in ihrem Ski und Spa Resort eine außergewöhnlich herzliche, familiäre Atmosphäre, herausragenden Service und einen feinen Sinn für Stil und Eleganz. Dass in einem Hotel, das mit fünf Sternen superior ausgezeichnet ist, alles geboten wird, was das Herz begehrt, davon kann der Gast ausgehen. Dies beweist nicht zuletzt das Aureus SPA auf 3.200 m2. Das exklusive Ambiente und Treatments auf höchstem Niveau garantieren wahrlich unvergessliche Mußestunden. Der französische Schönheitsspezialist LA BIOSTHETIQUE bietet sein hochwertiges Produkt- und Serviceportfolio an. Ein schmeichelnder SPA-Duft begleitet den Zürserhof-Gast auf seiner Verwöhnreise durch das luxuriöse Aureus SPA mit Alpine Hamam, Ladies- und Private Spa, Infinity Whirlpool und einem Panorama-Ruheraum, wie ihn nur die erfahrensten Wellness-Experten einrichten können.

Im Zürserhof hat der Genuss oberste Priorität. So auch im Restaurant. Was dort von früh bis spät gezaubert wird, ist unvergleichlich. Neben Heurigenbuffet, Fondue Chinoise oder mediterranen Abenden lockt ein Galadinner mit einem verführerischen Dessertbuffet. Mit sagenhaften 200 exquisiten Käsespezialitäten aus der ganzen Welt ist das Käsebuffet jede Kostprobe wert. Die Z Lounge im Zürserhof bereichert die kulinarische Welt des Hotels. Ein ansprechender Wohlfühlort lädt die Gäste des Hauses ein, edle Weine, erlesene Spirituosen und andere Köstlichkeiten zu erleben. Im Keller lagern die besten und erlesensten Weine, Champagner und Whiskys.

Ski in – Ski out

Nicht umsonst eilt dem Arlberg ein legendärer Ruf weit über die Landesgrenzen voraus. Mehr als 300 Skiabfahrtskilometer liegen den Skifahrern hier im größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs zu Füßen. Die Pisten breiten sich zwischen 1.300 und 2.800 Meter Höhe aus und sind bis weit in den Frühling hinein schneesicher. Freerider von Nah und Fern schwärmen von den hochalpinen Tiefschneeabfahrten. Schneeschuhe, Rodel oder Langlaufski sind gute Begleiter auf sanften Touren in die Landschaft. Die Sonnenterrasse des Zürserhofs schmiegt sich an die Piste und ist eine der schönsten am Arlberg. Kenner von Haus und Arlberg timen ihre Skitage längst so, dass sie ihre Schwünge just zur Lunchtime in der Nähe der Zürserhof-Terrasse ziehen.

Familie Skardarasy ist eine leidenschaftliche Gastgeberfamilie. Die Freude, mit der sie ihren Zürserhof führt, spürt jeder Gast. Selbst, wenn spät abends die Jazzsängerin singt und swingt, bleibt noch Zeit für ein gutes Gespräch mit den Gästen an der Bar. Am nächsten Morgen liegt den Skifahrern wieder eines der faszinierendsten Skigebiete der Welt zu Füßen – mit Abfahrten und Ausblicken, die unvergessen bleiben. Doch ist die Versuchung groß, sich im Zürserhof einzuigeln und von seiner exquisiten Wohlfühlatmosphäre verwöhnen zu lassen – so wie es seit Jahrzehnten jene machen, die größten Wert auf exklusivste Hotellerie legen.

Bild Fotograf Dominik Cini/ Zürserhof Hotel GmbH

Quelle © mk Salzburg

Effiziente Black-Friday-Kampagnen dank Inhouse Production Pipelines

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Inhouse Production Pipelines

Alle Jahre wieder: Das beliebte Shopping-Event “Black Friday” steht bald schon wieder vor der Tür. Mittlerweile ist der Tag auch in Deutschland zu einem der wichtigsten Verkaufstage für Brands und Einzelhändler geworden, um Kunden zu gewinnen und zu binden, die Sichtbarkeit der eigenen Marke und Produkte zu erhöhen und vor allem, um Umsatz zu generieren.

Laut einer Prognose des Handelsverbands Deutschland (HDE) wird der Umsatz am Black Friday 2023 in Deutschland voraussichtlich rund 6,5 Milliarden Euro betragen. Dies entspricht einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den USA liegt die Annahme bei 12,9 Milliarden US-Dollar Umsatz (ca. 12 Milliarden Euro).

Dem Gegenüber stehen die geplanten Werbespendings. Laut des „The Future of Retail 2023“-Reports des World Retail Congress gehen Experten in diesem Jahr international von 100 Milliarden US-Dollar aus. Die Spendings in den USA machen dabei einen Anteil von 50% aus, Deutschland ist mit rund 10 % der zweitgrößte Werbemarkt. Verteilt werden die Spendings in Deutschland dabei vor allem auf Online-Werbung, TV-Werbung und Social Media-Werbung.

Viel Koordinationsaufwand am Jahresende

In den Monaten vor Weihnachten steht für Marketer und Brand Manager entsprechend viel Koordinationsaufwand für die Planung und Umsetzung ihrer Kampagnen an. Eine Kernaufgabe ist dabei, eine Kampagnen-Idee zu entwickeln, die generisch, aber dennoch charmant und witzig ist, um eine möglichst breite Zielgruppe abzudecken. Ebenso müssen verschiedene Varianten zur Ansprache einzelner Zielgruppen-Segmente abgedeckt sein. Weiter folgt die Koordination externer Dienstleistungen zur Erstellung der entsprechenden Kampagnen-Assets, Feedback-Loops und kontinuierlicher Austausch hinsichtlich der Erstellung finaler Formate für diverse Online- und Offline-Kanäle. Zu guter Letzt muss final auch noch die Bereitstellung der Daten an die einzelnen Kanäle und Teams geklärt werden. Das alles bedarf viel Aufwand und ausreichend Vorlaufzeit. 

Hinzu kommen für Unternehmen noch die üblichen Fragen: Was wird die Konkurrenz für den Black Friday auf die Beine stellen? Sind unsere Preise konkurrenzfähig? Wie wird die Kampagnen-Idee bei der Zielgruppe ankommen? Werden wir den angestrebten Umsatz und ROI generieren?

Vor allem bei der Konkurrenz ist nicht nur hinsichtlich der Kampagnen-Idee Vorsicht geboten – Brands müssen auch darauf eingestellt sein, dass beispielsweise Preise unterboten werden. Dann muss die Möglichkeit bestehen, schnell reagieren zu können und dies auch entsprechend zu kommunizieren, um Kunden nicht an den Wettbewerb zu verlieren. Denn diese erwarten für die Shopping-Zeit am Ende des Jahres für gewöhnlich erhebliche Preisnachlässe.

Content Production Pipelines automatisieren

Da die Kampagnen für Black Friday und das “End of Year”-Shopping mit all ihren Koordinationsaufwänden allerdings schon Monate im Voraus geplant und umgesetzt werden müssen, ist für gewöhnlich nur wenig Reaktion und Eingriff im Nachhinein möglich – dabei wäre genau das so wichtig.

Ein etablierter Creative Automation Process innerhalb der eigenen Content Production Pipeline bietet in dem Fall die Möglichkeit von kurzfristigen und On-Demand-Anpassungen. Bei dieser Vorgehensweise wird sowohl die Erstellung der Kampagnen-Assets als auch der finalen Formate in Templates gedacht, was eine skalierbare Content-Generierung ermöglicht. So können auf Basis der Erstellung eines Formates direkt eine Reihe von weiteren generiert werden. Dies bedeutet: nur einmal Aufwand und direkt viele Ergebnisse und Variationen für verschiedene Kanäle.

Ein Beispiel für diese Vorgehensweise sind HTML-Bannersets. Bei diesem Werbeformat gibt es viele Größen, die auf Basis der Vorgaben von Distributoren und Publishern und auch zur Verwendung auf internen Kanälen festgelegt sind. Mit Hilfe von zum Teil KI-gestützter Creative Automation innerhalb des Content Production Processes ist ein Brand Manager oder Marketer in der Lage, auf Basis eines beispielsweise Rectangle-Formates seine Anzeige gemäß der eigenen Brand Guidelines zu gestalten und am Ende mit nur einem Klick direkt ein Set aus z.B. 20 verschiedenen Bannerformaten zu erhalten. Dies bedeutet effizienten Output mit deutlich weniger Aufwand als bei traditionellen Kreationsprozessen, die für gewöhnlich viele Abstimmungsschleifen benötigen.

Ändert die Konkurrenz für seine Black-Friday-Kampagnen also den Preis und es muss nachgezogen werden oder es soll ein neuer Claim während einer laufenden Kampagne verwendet werden, hat man dank intelligenter Automatisierung mit entsprechenden Tools die Möglichkeit, die Umsetzung innerhalb von nur wenigen Minuten eigenständig vorzunehmen. Mit Creative Automation als Teil der eigenen Content Production Pipeline können Teams innerhalb von Unternehmen ohne großes technisches Know-How, lange Vorlaufzeit, viele Abstimmungen und Telefonate entsprechend agil reagieren und dabei Zeit und Kosten sparen. 

Auf diese Art und Weise können z.B. Preise innerhalb von Kampagnen problemlos geändert werden –  inhouse und on-demand. Die Arbeitsweise der Zukunft für Marketer und Brand Manager steht so für flexible Kampagnenplanung und agile Content Production, ganz getreu dem (neuen) Motto: “Das muss heute noch raus, ich fang später damit an.”

Autorin

Barbara Stadler ist Head of Business Development bei VARYCON. Die B2B-SaaS-Plattform stellt Marketern ein Ecosystem bereit, um ihre Creative-Content-Strategien umzusetzen. Mit VARYCON kann Media Content automatisiert und skalierbar inhouse produziert werden – vom Social Media Post bis hin zum TV-Spot.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

TeaBlobs: Hochwertige Bio-Teezubereitung in praktischer TeaBlob-Form!

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teablobs

Schnelle, einfache und leckere Teezubereitung: Mit den TeaBlobs geht das ganz ohne Sieb oder Beutel – einfach TeaBlob ins heiße Wasser geben, umrühren und genießen
Sieben leckere Sorten für alle Teeliebhaber:innen, vegan, zuckerfrei und mit natürlichen Inhaltsstoffen in Bio-Qualität
Die Gründer Sebastian Kadhim und Kai Stork pitchten ihre cleveren TeaBlobs in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ und einem Löwen schmeckte es besonders gut: Ralf Dümmel investierte in das Startup

Tee trinken, aber ohne langes Abwarten oder umständliches Kleckern mit dem Beutel! Die TeaBlobs sind die Innovation für die Teezubereitung: Einfach einen TeaBlob in eine Tasse mit heißem Wasser geben, umrühren – und genießen! Ohne kompliziertes Dosieren. Die TeaBlobs sind vegan und enthalten nur natürliche Inhaltsstoffe in Bio-Qualität.

Mühelos, gelingsicher und einfach lecker
Ein besonderer Vorteil der TeaBlobs: Selbst, wenn das Getränk mal einige Zeit steht, wird es nicht bitter! Da die Bio-Teezubereitung in gepresster Blob-Form nur aus erlesenen Zutaten und fein gemahlenen Teeblättern bestehen, ist sogar der Bodensatz, der sich in der Tasse bildet, nach Belieben genießbar. Die TeaBlobs haben in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ für Begeisterung gesorgt – vor allem bei Investor Ralf Dümmel, der einen Deal mit den Gründern Sebastian Kadhim und Kai Stork einging!

„Die Idee für die TeaBlobs kam mir, als ich während der Fastenzeit von Kaffee auf grünen Tee umstieg. Ich habe mich nach einer neuen, bequemen Art der Zubereitung gesehnt, ohne Kompromisse im Geschmack. Unsere Blobs bestehen aus fein gemahlenen Teeblättern und erlesenen Zutaten in Bio-Qualität – so kann sich das natürliche Aroma voll entfalten!“ Sebastian Kadhim Co-Gründer von TeaBlobs

„Ich bin Teetrinker und ärgere mich jedes Mal darüber, dass ich nicht weiß, wie lange der Tee ziehen soll – und meist vergesse ich den Tee und dann ist er bitter! Sebastian und Kai, ihr habt die Teevolution in Tabform entwickelt und das sogar in Bio. Schnell, einfach und mega lecker. Die TeaBlobs einfach ins heiße Wasser geben, umrühren und genießen! Ohne Kleckern, ohne langes Warten – was für ein Mehrwert für alle Teetrinker. Und dann auch noch nachhaltig, denn mit TeaBlobs entsteht bis zu 70 Prozent weniger Müll. Ich bin begeistert und freue mich auf die Zusammenarbeit!“
Ralf Dümmel
Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

Die TeaBlobs sind unter www.teablobs.de aktuell für 5,99 € – aber auch im Handel – erhältlich.

Foto: RTL / Frank W. Hempel

Quelle DS Unternehmensgruppe/ TeaBlobs GmbH

Wie können Affiliate-Marketer durch Internationalisierung wachsen?

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Internationalisierung

Internationalisierung: Als Affiliate-Marketer neue Märkte erschließen

In einer Zeit, in der die Digitalisierung und Globalisierung das Geschäftsumfeld radikal verändern, stehen Affiliate-Marketer vor der Herausforderung, ihre Strategien kontinuierlich anzupassen. Die Internationalisierung – das Erschließen von Märkten jenseits der eigenen Landesgrenzen – ist dabei nicht mehr nur eine Option für große, etablierte Unternehmen. Sie ist vielmehr zu einer strategischen Notwendigkeit für alle Akteure im Affiliate-Marketing geworden, die in einem zunehmend wettbewerbsintensiven und sich rasch wandelnden Umfeld bestehen wollen.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Von der Erschließung neuer Zielgruppen und dem Zugang zu weniger gesättigten Märkten bis hin zur Diversifizierung von Einnahmequellen und der Minimierung von geschäftlichen Risiken. Doch während die Vorteile verlockend sind, birgt die Internationalisierung auch ihre eigenen Herausforderungen und Fallstricke.

Warum die Internationalisierung?
Der erste und offensichtlichste Grund für die Internationalisierung ist das Potenzial für Wachstum. Viele Märkte sind gesättigt und bieten nur begrenzte Möglichkeiten für Expansion. Durch den Eintritt in neue, weniger gesättigte Märkte können Affiliate-Marketer ihre Reichweite erhöhen und ihre Einnahmequellen diversifizieren.

Herausforderungen und Chancen
Die Internationalisierung ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und rechtliche Rahmenbedingungen können Hindernisse darstellen. Es ist daher entscheidend, eine gründliche Marktanalyse durchzuführen und sich mit den lokalen Gegebenheiten vertraut zu machen.

Strategien für den internationalen Erfolg

Lokalisierung
Eine der effektivsten Strategien für den internationalen Erfolg ist die Lokalisierung der Inhalte. Dies bedeutet nicht nur die Übersetzung der Texte, sondern auch die Anpassung an kulturelle Normen und Erwartungen.

Partnerschaften
Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern kann den Eintritt in neue Märkte erheblich erleichtern. Lokale Partner verfügen über wertvolles Insiderwissen und können bei der Navigation durch rechtliche und kulturelle Herausforderungen helfen.

Multi-Channel-Ansatz
Die Nutzung verschiedener Kanäle wie Social Media, E-Mail-Marketing und SEO ist entscheidend für den Erfolg im internationalen Affiliate-Marketing. Durch die Kombination verschiedener Strategien können Marketer ein breiteres Publikum erreichen und ihre Botschaft effektiver vermitteln.

Datenanalyse und Kundenverständnis
In einer globalisierten Welt ist es unerlässlich, die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Kunden in verschiedenen Märkten zu verstehen. Datenanalyse-Tools können dabei helfen, Kundenprofile zu erstellen und Marketingstrategien entsprechend anzupassen.

Compliance und Regulierung
Jeder Markt hat seine eigenen rechtlichen Rahmenbedingungen, die von Datenschutz bis zu Werberichtlinien reichen. Ein tiefes Verständnis dieser Regulierungen ist entscheidend, um rechtliche Risiken zu minimieren.

Skalierbarkeit der Technologie
Die Technologie, die das Affiliate-Programm unterstützt, muss in der Lage sein, mit dem Wachstum Schritt zu halten. Dies beinhaltet nicht nur die Fähigkeit, große Mengen an Daten zu verarbeiten, sondern auch die Flexibilität, neue Features und Anpassungen schnell implementieren zu können.

Die Internationalisierung im Affiliate-Marketing ist ein komplexes Unterfangen, das sowohl große Chancen als auch erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. In einer Welt, die durch die Digitalisierung immer stärker vernetzt ist, wird die Fähigkeit, global zu agieren, immer wichtiger. Die Erschließung neuer Märkte bietet nicht nur die Chance auf Umsatzsteigerung und Wachstum, sondern ermöglicht auch eine Risikodiversifizierung, die in volatilen Zeiten von unschätzbarem Wert sein kann.

Strategien wie die Lokalisierung von Inhalten, der Aufbau von Partnerschaften und ein Multi-Channel-Ansatz sind entscheidende Bausteine für den internationalen Erfolg. Doch darüber hinaus sind ein tiefes Verständnis für Datenanalyse, Compliance und Skalierbarkeit der Technologie unerlässlich. Diese Faktoren bilden zusammen ein robustes Fundament, auf dem ein erfolgreiches internationales Affiliate-Marketing-Programm aufgebaut werden kann.

Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu sein, dass die Internationalisierung kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess ist. Die Dynamik der globalen Märkte erfordert eine ständige Anpassung und Optimierung der Strategien. Nur durch kontinuierliche Analyse, Anpassung und Innovation können Affiliate-Marketer in der komplexen Landschaft des internationalen Geschäfts bestehen.

Insgesamt bietet die Internationalisierung eine aufregende Gelegenheit für Affiliate-Marketer, sich in einem globalen Kontext zu positionieren und von den vielfältigen Möglichkeiten zu profitieren, die durch die Erschließung neuer Märkte entstehen. Aber wie bei jeder Gelegenheit ist der Erfolg nicht garantiert und erfordert sorgfältige Planung, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, ständig zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Mit diesen Überlegungen im Hinterkopf ist die Internationalisierung nicht nur eine strategische Option, sondern in vielen Fällen eine unverzichtbare Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg im Affiliate-Marketing.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

1. Bundesliga: Frankfurt und Freiburg torlos

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Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) (Archiv), über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 5. Spieltags in der Fußball-Bundesliga haben sich Eintracht Frankfurt und der SC Freiburg mit 0:0 getrennt. Beide Mannschaften lieferten eine maue Leistung, wechselten viel durch und fanden keinen Weg zum jeweils gegnerischen Tor.

Bis in die Schlussphase, als Freiburg den Ball ins Netz bekam – was aber Abseits war. In der Tabelle bleiben die Teams nah beieinander, die Eintracht auf Rang acht, Freiburg auf Platz neun.


Foto: Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gründer klagen über schlechtere Bedingungen

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Computer-Nutzer (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bedingungen für Start-ups haben sich in Deutschland aus Sicht der Gründer angesichts der konjunkturellen Krise erstmals verschlechtert. Das geht aus dem noch unveröffentlichten „Deutschen Startup-Monitor (DSM)“ hervor, der am Montagvormittag vorgestellt wird und über den das „Handelsblatt“ ebenfalls am Montag in seiner Printausgabe berichten wird.

Der deutsche Start-up-Verband befragt in Zusammenarbeit mit der Prüfungsgesellschaft PwC jedes Jahr knapp 2.000 Start-ups zu ihrer wirtschaftlichen Lage und politischen Einstellung. Demnach bewerteten nur 58 Prozent der Befragten das Start-up-Ökosystem in Deutschland positiv – und damit zehn Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Es ist der erste Rückgang dieses Indikators seit seiner Einführung im Jahr 2019. Mehr als 88 Prozent sehen einen wichtigen Hebel für das Start-up-Ökosystem darin, Verwaltungsprozesse zu beschleunigen und zu vereinfachen. Auch die Öffnung der Vergabe öffentlicher Aufträge an Start-ups ist für Gründer enorm wichtig (79,5 Prozent). Die aktuelle wirtschaftliche Lage stelle „auch für junge Wachstumsunternehmen eine Belastung“ dar, sagte die Geschäftsführerin des Start-up-Verbands, Franziska Teubert. Durch die hohe Inflation, höhere Zinsen und die Konjunkturkrise fällt es der Branche laut DSM immer schwerer, Kapital zu beschaffen. 43 Prozent nennen das Thema als zentrale Herausforderung, 2022 waren es noch 39 Prozent.

Nur 15 Prozent der Gründer bewerten die Investmentbereitschaft von Wagniskapitalgebern und Business Angels als positiv. Einzelne Faktoren haben sich laut DSM aber auch deutlich verbessert – etwa die Bedingungen, Talente aus dem Ausland zu beschäftigen. Das von der Bundesregierung kürzlich beschlossene Fachkräfteeinwanderungsgesetz habe „wichtige Weichen“ gestellt, heißt es in der Studie. Zudem würde die Mehrheit der Start-ups weiter wachsen.

Und trotz der erschwerten Bedingungen würden laut DSM fast 90 Prozent wieder gründen – 83 Prozent davon in Deutschland.


Foto: Computer-Nutzer (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Auch Polizeigewerkschaft für Grenzkontrollen im Osten

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Grenze zwischen Polen und Deutschland am 20.09.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert von der Bundesinnenministerin strengere Grenzkontrollen gegenüber Polen und Tschechien. „Ministerin Nancy Faeser muss sich in der EU um die rechtssichere Ermöglichung von Grenzkontrollen bemühen“, sagte der stellvertretende DPolG-Bundesvorsitzende Heiko Teggatz der „Welt“ (Montagausgabe).

Es stehe für die DPolG fest, „dass Deutschland und somit die Bundesinnenministerin solche Kontrollen durch die EU notifizieren lassen muss, damit eine Praxis wie an der Grenze zu Österreich möglich wird“ so Teggatz. Dann seien Zurückweisungen „sowohl bei Personen, die vor dem Grenzübertritt gar kein Asyl beantragen, als auch bei jenen, die vor dem Grenzübertritt Asyl beantragen, dies aber laut Datenbanken auch schon in einem unserer EU-Nachbarstaaten getan haben“, möglich. Gebe es keine EU-Notifizierung, so sei es der Bundespolizei „unmöglich und tatsächlich verboten, illegal Einreisenden den Zugang nach Deutschland ohne weitere Prüfung zu verwehren.“ Erfahrungen an der deutsch-österreichischen Grenze würden zeigen, dass dabei „recht hohe Zahlen“ zusammenkämen, sagte Teggatz: „An der dortigen Grenze wurden 2022 rund 15.000 Menschen zurückgewiesen, und im laufenden Jahr dürften es bisher schon rund 17.000 sein.“

Es sei jedoch „nicht zielführend“, gegenüber Polen und Tschechien lauter stationäre Grenzkontrollen einzurichten. „So etwas kann man an einigen Autobahnen dauerhaft stationär machen, aber daneben dürfte es effizienter sein, an kleineren Übergängen oder Abschnitten der ‚grünen Grenze‘ je nach aktuellen Lagebildern flexible Kontrollen vorzunehmen“, sagte Teggatz. „Für diese Aufgaben hat die Bundespolizei an den Grenzen zu Polen und Tschechien genügend Personal.“


Foto: Grenze zwischen Polen und Deutschland am 20.09.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Landkreistag fordert Kontrollen an Grenzen zu Polen und Tschechien

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Grenze zwischen Polen und Deutschland am 20.09.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte über Wege zur Begrenzung der ungeregelten Migration dringt jetzt auch der Deutsche Landkreistag auf eine stärkere Kontrolle der Staatsgrenzen. Landkreistag-Präsident Reinhard Sager sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben), eine Steuerung des Zuzugs könne nur auf EU-Ebene geschehen.

„National müssen wir sicherstellen, dass die Grenzen tatsächlich geschützt werden, solange der Außengrenzschutz nicht funktioniert. Es ist deshalb richtig und lange überfällig, an den Grenzen zu Tschechien und Polen auch stationäre Kontrollen vorzusehen.“ Am Wochenende hatte sich erstmals Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) offen für stationäre Kontrollen an den Grenzen zu den beiden östlichen Nachbarstaaten gezeigt. Sie ging damit einen Schritt auf die Union zu, die angesichts des verstärkten Zustroms von Asylbewerbern unter anderem Grenzkontrollen fordert.

Sager sagte nun den Funke-Titeln, in den Landkreisen sei die Belastungsgrenze lange erreicht, in manchen Fällen auch bereits überschritten. Der Zuzug müsse begrenzt werden. „Wir verlieren sonst die Akzeptanz und das Vertrauen der Bevölkerung in immer höherem Maße. Es ist nicht hinnehmbar, Geflüchtete in Turnhallen oder Zelten bis hin zu Tiefgaragen unterzubringen, ohne jede Perspektive echter Integration.“

Diejenigen, die keinen Anspruch auf Asyl in Deutschland haben, müssten schneller zurückgeführt werden. „Dazu bedarf es auch einer Ausweitung der Liste sicherer Herkunftsstaaten einschließlich der Maghreb-Staaten und der Türkei. Auf die Kommunen dürfen überhaupt nur diejenigen Menschen verteilt werden, die eine Bleibeperspektive haben. Zudem müssen wir die sozialen Leistungen, wo immer rechtlich zulässig, viel deutlicher begrenzen.“


Foto: Grenze zwischen Polen und Deutschland am 20.09.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts