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Behindertenvereine entsetzt über Höcke-Äußerungen

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Björn Höcke am 05.08.2023, über dts NachrichtenagenturMarburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Lebenshilfe, die Aktion Mensch und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft haben die Äußerungen gegen Inklusion des Fraktionsvorsitzenden der AfD Thüringen, Björn Höcke, scharf kritisiert. „Wir sind entsetzt über die Auslassungen von Herrn Höcke im MDR-Sommerinterview zum Thema Inklusion“, sagte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der gemeinnützigen Bundesvereinigung Lebenshilfe dem „Spiegel“.

„Dieses Recht in Frage zu stellen, erachten wir als Tabubruch und schlicht als Skandal. Angesichts dieser menschenfeindlichen Haltung können wir nur ahnen, wie Herr Höcke mit Menschen mit Behinderung umgehen möchte“, so die ehemalige Bundesgesundheitsministerin (SPD). Die Bereichsleiterin für Kommunikation der „Aktion Mensch“, Christina Marx, sagte dem Nachrichtenmagazin: „Inklusion ist ein Menschenrecht. Sie abzuschaffen ist ein Angriff auf die Menschenwürde.“

Gemeinsames Aufwachsen und Lernen von Anfang an befähigten dazu, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen – genau das brauche eine zukunftsorientierte Gesellschaft aktuell mehr denn je, so Marx. Auch Anja Bensinger-Stolze, die im Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sitzt, sagte dem „Spiegel“: „Jedes Kind, jeder Jugendliche hat das Recht inklusiv – also an einer Regelschule – unterrichtet zu werden“. Diesen Anspruch bekräftige man als GEW und wende sich „gegen jegliche Ausgrenzung und Selektion“. Deutschland hat 2009 die Uno-Behindertenrechtskonvention ratifiziert und sich damit zum Recht auf gleichberechtigte Teilhabe für alle Menschen bekannt.

Björn Höcke hatte 2015 die AfD-Gruppierung „Der Flügel“ gegründet, die vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ eingestuft wird.


Foto: Björn Höcke am 05.08.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Europameister Helmer kritisiert DFB-Pläne zur Nachwuchsförderung

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Fußball (Archiv), über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Ex-Fußballprofi Thomas Helmer hat die geplante Reform der Nachwuchsförderung beim DFB scharf kritisiert. Für den Europameister von 1996 ist das alles fast schon der Abschied vom Leistungsprinzip in der Kinder- und Jugendförderung.

„Es geht auf jeden Fall in die Richtung“, sagte er am Mittwoch dem TV-Sender „Welt“. „Mich wundert mittlerweile alles, was beim DFB so beschlossen und unternommen wird. Ich glaube, die haben viele eigene Probleme. Die sollte man in erster Linie lösen. Aber das finde ich jetzt schon grotesk.“

Helmer bezog sich damit auf das DFB-Nachwuchskonzept, mit dem Druck aus der Ausbildung herausgenommen werden soll. Nach einer zweijährigen Pilotphase gilt im Kinderfußball ab der Saison 2024/25 bundesweit eine neue Spielform. Um den Leistungsdruck zu minimieren, wird in den Altersklassen U6 bis U11 keine Meisterschaftsrunde mehr ausgetragen.

Stattdessen sind Spielenachmittage und Festivals mit mehreren Mannschaften und Spielfeldern vorgesehen. In den höchsten Nachwuchs-Leistungsligen wird künftig die bisherige A- und B-Junioren-Bundesliga durch die U19 und U17 DFB-Nachwuchsliga ersetzt. Alle Vereine mit einem Leistungszentrum sind dauerhaft gesetzt, können nicht mehr absteigen. Helmer fühlt mit den Kindern und Jugendlichen, die einfach nur Fußball spielen möchten.

„Ich weiß nicht, was wir noch alles abschaffen. Es gab früher die Diskussion, macht man die Tore größer. Es gab mal U23-Mannschaften oder zweite Mannschaften, die einige Bundesligavereine abgeschafft haben. Jetzt werden sie wieder reinstalliert, weil das eben dazu dient, dass die Spieler einfach Spielpraxis bekommen. Und all das wird den Spielern genommen finde ich, auch den Jugendlichen.“

Der 58-Jährige beklagt zwar, dass es zu wenig Nachwuchs im Fußball gibt, glaubt aber nicht, dass die Begeisterung am Fußball abgenommen hat. Vielmehr gibt es für ihn ein großes Problem in der Trainerausbildung. „Da sollte der DFB auf jeden Fall auch ansetzen. Man sieht das in den U-Mannschaften, den U-Nationalmannschaften, den Auswahlmannschaften, dass da einfach die Qualität, auch was die Trainer angeht, einfach gelitten hat.“

Bezüglich der enttäuschenden Ergebnisse der Männer- und Frauen-Teams des DFB bei den jüngsten Weltmeisterschaften ist für Helmer eine schwache Nachwuchsförderung ein gravierender Punkt. Er stellt aber auch klar: „Wir haben natürlich schon gute Spielerinnen und Spieler. Das darf man ja nicht außer Acht lassen. Die haben das ja auch alle schon unter Beweis gestellt.“

Helmer nennt aber einen anderen wichtigen Aspekt: „Fußball ist einfach eine Sache, die – behaupte ich – zu mindestens 30 Prozent, wenn nicht zu mehr, im Kopf entschieden wird. Körperliche Physis haben viele, das kann man alles antrainieren. Aber die entscheidenden Situationen entscheiden sich oft im mentalen Bereich. Und wenn man das bei den jungen Menschen nicht zulässt, da auch Fehler zu machen, eine Persönlichkeit zu entwickeln, glaube ich, geht das in die falsche Richtung.“ Generell gibt es für den Ex-Profi aber nichts schöneres, als positive Ergebnisse. „Wenn man Erfolg hat, ein Spiel gewinnt, vielleicht noch ein Tor schießt oder irgendwas Besonderes gemacht hat, das ist kaum zu ersetzen.“ Auf die Frage nach einem konkreten Tipp für die Kinder- und Jugendförderung nennt er: „Viel Spielen, einfach spielen lassen. Natürlich Fehler korrigieren, aber nicht alles reglementieren. Gerade auch bei den jungen Spielern einiges zulassen.“


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Hausärzteverband zweifelt an E-Rezept

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Ärztehaus (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Hausärzteverband begrüßt das E-Rezept, erwartet aber technische Probleme. Man befürwortete das Instrument – „wenn es denn in der Praxis auch problemlos funktioniert“, sagte Verbandschef Markus Beier der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

„Das ist bis heute häufig leider nicht der Fall.“ Ein Grund sei, dass einige Hersteller von Praxisverwaltungssystemen es nicht schafften, „ihre Systeme auf Vordermann zu bringen“. Und: „Außerdem hakt es nach wie vor auch aufseiten mancher Apotheken.“ Beier mahnte: „Das muss dringend besser werden, bevor das E-Rezept 2024 dann zur Pflicht wird, denn natürlich hat eine störungsfreie Arzneimittelversorgung die oberste Priorität. Da darf es keine Kompromisse geben.“

Beier sagte weiter, dass der Fortschritt nicht an den Hausärzten scheitere, „sondern an der zum Teil katastrophalen Technik“. Was gar nicht gehe, sei, die Ärzte als „Blockierer“ darzustellen, „um so von den eigenen Fehlern abzulenken“, sagte der Hausärztepräsident.


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Bundesbank baut Bankenaufsicht um

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Skyline von Frankfurt / Main (Archiv), über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesbank ändert ihre Strategie in der Bankenaufsicht. Die Zentralbank will ihre Kontrollintensität künftig stärker danach ausrichten, wie riskant eine Bank ist, berichtet das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe).

„Wir wollen mehr personelle Ressourcen dahin lenken, wo sich die größten Risiken befinden“, sagte Karlheinz Walch, Zentralbereichsleiter Bankenaufsicht und Finanzstabilität, der Zeitung. „In der obersten Risikostufe befindet sich eine mittlere zweistellige Zahl an Instituten.“ Für die 800 bis 900 Institute, von denen nur geringe Risiken ausgehen, bedeutet die neue Risikostrategie eine Entlastung. „Wir wollen bei solchen Instituten zum Beispiel deutlich seltener bankaufsichtliche Prüfungen durchführen“, so Walch.

Die Aufsichtsstrategie der Bundesbank ist für die Mehrheit der deutschen Institute relevant: Die Notenbank überwacht die etwa 1.250 kleinen und mittelgroßen Sparkassen und Banken gemeinsam mit der Finanzaufsicht Bafin. Die neue Strategie, offiziell „Risikotoleranzrahmenwerk“ genannt, soll ab 2024 greifen. Darüber hinaus will die Bundesbank die Expertise für bestimmte Geschäftsmodelle bündeln: „Wir wollen rund ein Dutzend Kompetenzzentren etwa für Autobanken, Bausparkassen, Leasing- und Factoring-Firmen und Krypto-Geschäftsmodelle einrichten“, sagte Walch. Daneben werde es auch ein IT-Kompetenzzentrum geben, das seine Expertise allen operativen Bankenaufsehern zur Verfügung stellen werde.


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Konditoren fürchten bei höherer Mehrwertsteuer um Caféhauskultur

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Eine Tasse Kaffee in einem Café (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Konditorenbund (DKB) warnt vor den Folgen einer möglichen Mehrwertsteuererhöhung für Speisen in der Gastronomie und appelliert an die Bundesregierung, den reduzierten Satz auch 2024 beizubehalten. „Eine Erhöhung des Umsatzsteuersatzes, die auch unsere Konditorei-Cafés beträfe, wäre die völlig falsche Maßnahme zum völlig falschen Zeitpunkt, gut ein Viertel vom Gesamtumsatz des Konditorenhandwerks wären davon betroffen“, sagte DKB-Präsident Gerhard Schenk der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Eine solche Erhöhung könnten die Betriebe nicht verkraften und müssten sie vollständig an die Gäste weitergeben. „Diese werden aber vor dem Hintergrund der aktuellen konjunkturellen Entwicklung bei höheren Preisen von Staats wegen eher auf Besuche in Konditorei-Cafés verzichten. Es ist also mit einem Umsatzrückgang zu rechnen, der die Branchenstruktur in Deutschland bedroht“, sagte Schenk weiter. Nach Auskunft des DKB-Chefs würde die Erhöhung den sogenannten „Verzehr an Ort und Stelle“ im Konditorei-Café betreffen und bezöge sich auf Feinbackwaren, herzhafte Konditoreierzeugnisse, Gerichte sowie Frühstück und Eis.

Eine höhere Umsatzsteuer fiele zudem bei Catering und Partyservice an. „Sollten zu dieser Steuererhöhung neben der Mindestlohnerhöhung auch noch höhere Kosten für Rohstoffe und Energie dazukommen, wäre dies eine echte Gefahr nicht nur für das Konditorenhandwerk, sondern auch für die Caféhauskultur in Deutschland.“ Der verminderte Steuersatz von sieben Prozent gilt seit dem 1. Juli 2020 und wurde seinerzeit im Zuge der Corona-Pandemie auf das derzeitige Niveau abgesenkt. Wegen des Ukraine-Krieges und der stark gestiegenen Energiepreise wurde die Laufzeit des reduzierten Steuersatzes bis Ende 2023 verlängert.

Zum Jahreswechsel könnte der Satz wieder auf 19 Prozent steigen. Die Ampel-Koalition will sich bei den Haushaltsberatungen ab September eine Meinung bilden.


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DFB-Vizepräsidentin Sasic drängt auf Veränderungen im Verband

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DFB-Zentrale (Archiv), über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Célia Sasic, Vizepräsidentin des Deutschen Fußballbundes, fordert nach dem frühen Ausscheiden der Frauen-Nationalmannschaft bei der WM in Australien und Neuseeland Veränderungen beim DFB. „Am Ende braucht ein Verband vor allem Menschen in verantwortlichen Positionen, die dafür sorgen, dass eine Nationalmannschaft ihr Potenzial ausschöpft“, sagte sei der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Einen Sportdirektor sollte es auch für die Frauen geben, das ist mein Wunsch. Er oder sie sollte die Trainerin unterstützen, die Ausbildung neuer Trainer gestalten, die Schnittstelle zu den Vereinen sein. Da hängen wir im Frauenfußball noch hinterher. Der Frauenfußball darf nicht länger einfach so mitgemacht werden.“

Nachdem sowohl die Frauen als auch die Männer in der Vorrunde einer WM ausgeschieden sind, wird es laut Sasic höchste Zeit umzudenken: „Sportlich läuft definitiv etwas schief. Der Mannschaft fehlten in Australien Ordnung und defensive Stabilität, daher unterliefen ihr taktische Fehler. Die Gegner haben das genutzt.“

Sowohl die Männer als auch die Frauen „spielten mit Leidenschaft, aber ohne Spielkontrolle“, so Sasic, „auch gegen Fußballnationen, die viel weniger Möglichkeiten haben als wir“. Ein Ausscheiden in der Vorrunde sei zu wenig für eine Fußballnation mit dem größten Sportverband der Welt.

Weder die hohen Erwartungen in der Öffentlichkeit noch der Vergleich mit den Männern sei eine „Entschuldigung“ für die enttäuschende Leistung. Sasic fordert eine bessere Qualität der Arbeit der Trainer: „Hier müssen wir dringend ansetzen und besser ausbilden. Ich glaube, am diesjährigen Profitrainer-Lehrgang nimmt keine Frau teil.“ Für die Zukunft wünsche sie sich „ein neues Rollenverständnis für A-Nationaltrainer“.

Sie sollten etwas anderes verkörpern als Startrainer in den Vereinen. „Als oberste Fußballlehrer Deutschlands sollten sie Vordenker sein, die sich ums große Ganze kümmern und für das Gemeinwohl arbeiten.“


Foto: DFB-Zentrale (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Stefan Berner: Erfolgreich, international, nachhaltig mit hajoona

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stefan berner

Im Interview verrät Stefan Berner, warum Network Marketing ein wunderbares Business ist, und warum er sich auf dieses Abenteuer eingelassen hat.

Stell dich doch kurz unseren Lesern vor!

Stefan Berner: Ich bin Stefan Berner, Sportwissenschaftler, seit 26 Jahren verheiratet. Wir haben drei erwachsene Kinder. Ich war früher Leistungssportler im Schwimmen und fahre Ski und Snowboard. Ich wohne in Stuttgart und bin hajoona Silver President.

Wie bist du zum Network Marketing gekommen? 

Stefan Berner: Wie die Jungfrau zum Kind. Beim Turnwettkampf unserer Tochter saß ich mit einem anderen Turnpapa auf der Tribüne. Der sprach mich an und nach anfänglicher Skepsis und diversen Produkterfahrungen bin ich dann mit meiner Frau (auch Sportwissenschaftlerin) auf eine hajoona Veranstaltung gegangen.

Wie lange bist du schon im Network Marketing?

Stefan Berner: Ich bin am 1. April 2016 bei hajoona eingestiegen.

Warum hast du dich für hajoona entschieden?

Stefan Berner: Ich hatte anfangs kein gutes Gefühl bei Network Marketing. Dennoch in Erwägung gezogen habe ich es, weil ich sehr schnell mehrere positive Produkterfahrungen gemacht hatte. Dann waren die Menschen wichtig. Den Ausschlag gegeben haben dann die Gründer des Unternehmens, deren Herzlichkeit und die auf Nachhaltigkeit ausgelegte Philosophie des Unternehmens.

Welche Produkte findet der Kunde bei hajoona?

Stefan Berner: hajoona bietet ein kleines Produktportfolio von hochwirksamen Nahrungsergänzungsmitteln, das mit Hilfe des wissenschaftlichen Beirats bestehend aus Professoren unterschiedlicher Universitäten ständig weiterentwickelt wird. Die Produkte sind Natur pur, „all in one“ und auch dadurch optimal bioverfügbar. hajoona Produkte unterstützen eine optimale Funktionalität des Darms und stellen Vitalstoffe zur Verfügung, die so in unserer Nahrung heute nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sind.

Wie werden die Vertriebspartner von hajoona unterstützt? Welche Tools werden zur Verfügung gestellt?

Stefan Berner: Die Vertriebspartner dürfen von hajoona eine komplette Ausbildung erwarten, welche durch die Expertise von uns Führungskräften praxisnah ergänzt wird. Der stufenweise Ausbildungsplan wird mit Tutorials, Ausbildungsvideos, Live- und Onlineschulungen sichergestellt.

Wie wichtig sind Events, Workshops und Trainings für den Erfolg jedes Einzelnen?

Stefan Berner: Wer viele Menschen inspiriert und zu Veranstaltungen einlädt, wird die hajoona Erfolgsleiter schneller erklimmen. Am Anfang dachte ich, man muss nur gut verkaufen können. Heute weiß ich, ich kann nur erfolgreich sein, wenn ich andere erfolgreich mache. Diese Erkenntnis und viele andere habe ich natürlich im hajoona Campus gewonnen. Dieses Wissen weiterzugeben, macht den Erfolg im Network Marketing aus!

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von dir aus?

Stefan Berner: Ich habe eine klare Aufteilung. Auf der einen Seite arbeite ich an meiner eigenen Weiterentwicklung und auf der anderen Seite an der Weiterentwicklung meines Teams. Dabei ist es egal, ob ich auf dem Segelschiff, bei meinem Team auf Mallorca oder hier an meinem Schreibtisch in Stuttgart bin. Es ist eine Mischung aus telefonieren, online oder live Meetings- und Gesprächen.

Wie arbeitest du? Online, Liste, Leute, etc.?

Stefan Berner: Online sehe ich vor allem die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Die klassische Liste mit Kontakten pflege ich fast täglich, aber ich richte mein Hauptaugenmerk auf den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch. Da ist meine Stärke, das ist was ich liebe und auf diese Art und Weise profitiert mein Gegenüber am schnellsten.

In welchen Ländern bist du aktiv? 

Stefan Berner:  Ich bin in Deutschland, Kroatien, in der Schweiz, in Spanien und auf Zypern aktiv.

Wie wichtig ist die Familie für den Erfolg? 

Stefan Berner: Meine Familie ist mein Antrieb! Meine Frau und unsere Tochter sind ebenfalls schon Teil der hajoona Familie.

Welche Tipps hast du für Neueinsteiger im Network Marketing?

Stefan Berner: Vertraue dem Prozess! Network Marketing ist ein wunderbares Geschäft, wenn man die Größe hat, sich darauf einzulassen, und Dinge annehmen kann. Ich habe durchaus eine ganze Weile gebraucht, um dies zu verstehen.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Stefan Berner:  In fünf Jahren werde ich mit meiner Frau deutlich mehr Zeit auf dem Boot oder mit dem Wohnmobil unterwegs sein. Ich werde mein Team vervielfacht haben und ich werde vielen Menschen dabei geholfen haben, ein stabiles (zweites) Einkommen aufgebaut zu haben. Die Anzahl der Länder, in denen ich immer bei meinen Teampartnern herzlich willkommen bin, hat sich auf jeden Fall mindestens verdoppelt!

Wir bedanken uns bei Stefan Berner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie man den eigenen Kundenstamm im Network-Marketing effektiv verwaltet

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Kundenverwaltung meistern: Schlüsselstrategien für einen Durchbruch im Network-Marketing

In der heutigen digitalen Ära ist der Erfolg eines Unternehmens nicht nur von der Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen abhängig, sondern auch von der Art und Weise, wie es seine Kundenbeziehungen verwaltet. In der Network-Marketing-Branche, wo der direkte und persönliche Kontakt mit Kunden von zentraler Bedeutung ist, spielt eine effiziente und effektive Kundenverwaltung eine noch entscheidendere Rolle. Von der Verbesserung der Kundenbindung über die Steigerung des Umsatzes bis hin zur Optimierung der internen Prozesse sind die Vorteile einer guten Kundenverwaltung vielfältig. Doch wie lässt sich diese effektive Verwaltung in der Praxis umsetzen? Im Folgenden werden einige entscheidende Strategien diskutiert.

Strukturierte Datenverwaltung: der Grundstein für erfolgreiche Kundenbeziehungen

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Kundenverwaltung ist die Implementierung einer strukturierten und zuverlässigen Datenverwaltung. Dafür eignen sich Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM) besonders gut. Diese digitalen Werkzeuge ermöglichen es Ihnen, alle relevanten Kundeninformationen an einem zentralen Ort zu speichern und zu organisieren. Dazu gehören Kontaktdaten, Verkaufshistorie, Interaktionen mit dem Kunden, Feedback und spezifische Kundenpräferenzen. Mit dieser Art von Datenstruktur können Sie die einzelnen Kundenprofile leicht überblicken und individuell bearbeiten.

Neben der übersichtlichen Darstellung von Kundeninformationen ermöglicht ein CRM-System auch eine effektive Analyse und Auswertung der gesammelten Daten. Mithilfe der richtigen Analysewerkzeuge können Sie Kundenpräferenzen identifizieren, Kaufverhalten vorhersagen und personalisierte Marketingstrategien entwickeln. Darüber hinaus können Sie durch die Analyse von Kundenfeedback und -beschwerden Verbesserungspotenziale identifizieren und proaktiv Maßnahmen zur Optimierung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen ergreifen.

Kundenbedürfnisse verstehen und bedienen: der Schlüssel zu einer erfolgreichen Kundenbeziehung

Ein weiterer wichtiger Aspekt einer effektiven Kundenverwaltung ist das Verständnis und die Befriedigung der Kundenbedürfnisse. Jeder Kunde ist einzigartig und hat unterschiedliche Vorlieben, Bedürfnisse und Erwartungen. Mit Hilfe der in Ihrem CRM-System gespeicherten Daten können Sie diese Unterschiede erkennen und Ihre Verkaufs- und Marketingstrategien entsprechend anpassen.

Nehmen Sie sich die Zeit, die Bedürfnisse Ihrer Kunden wirklich zu verstehen. Stellen Sie Fragen, führen Sie Umfragen durch und nutzen Sie Feedbackformulare, um mehr über Ihre Kunden zu erfahren. Je mehr Sie über Ihre Kunden wissen, desto besser können Sie ihre Bedürfnisse erfüllen und ihre Erwartungen übertreffen.

Persönlicher Kontakt und Pflege von Beziehungen: die Seele des Network-Marketings

Network-Marketing ist ein Beziehungsgeschäft. Es geht nicht nur darum, Produkte zu verkaufen, sondern auch darum, starke und dauerhafte Beziehungen zu den Kunden aufzubauen.Ein guter Kundenservice ist dabei ein wesentlicher Faktor. Seien Sie immer freundlich, hilfsbereit und professionell. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie ihre Bedürfnisse ernst nehmen und dass Sie sich für ihre Zufriedenheit einsetzen.

Versuchen Sie, eine persönliche Verbindung zu Ihren Kunden aufzubauen. Ob durch ein freundliches Gespräch, ein persönliches Dankeschön oder eine individuell gestaltete Nachricht – kleine Gesten können einen großen Unterschied machen. Kunden, die sich wertgeschätzt und verstanden fühlen, sind eher bereit, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu kaufen und Ihr Unternehmen weiterzuempfehlen.

Regelmäßige Kommunikation und Informationsaustausch: das Lebenselixier einer guten Kundenbeziehung

In der Network-Marketing-Branche ist die Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg. Nutzen Sie verschiedene Kommunikationskanäle – von E-Mails und Newslettern über Social Media bis hin zu persönlichen Treffen oder Telefonaten – um Ihre Kunden über neue Produkte, Sonderaktionen oder wichtige Unternehmensnachrichten zu informieren. Eine regelmäßige und offene Kommunikation trägt dazu bei, die Kundenbindung zu stärken und das Vertrauen in Ihr Unternehmen zu erhöhen.

Aber vergessen Sie nicht: Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Hören Sie Ihren Kunden zu und nehmen Sie ihr Feedback ernst. Sie können viel von Ihren Kunden lernen und Ihre Produkte, Dienstleistungen und Prozesse entsprechend verbessern.

Ausbildung und Training: die Basis für eine kompetente und effektive Kundenverwaltung

Schließlich ist die Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung für eine effektive Kundenverwaltung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, um den Kundenstamm effektiv zu verwalten. Bieten Sie regelmäßige Schulungen an, um sie über neue Produkte, Technologien oder Verkaufstechniken auf dem Laufenden zu halten. Denn gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind das Rückgrat eines erfolgreichen Unternehmens.

Abschließend lässt sich sagen, dass eine effektive Kundenverwaltung im Network-Marketing ein vielschichtiger Prozess ist, der strukturierte Datenverwaltung, ein Verständnis der Kundenbedürfnisse, persönlichen Kontakt, regelmäßige Kommunikation und kontinuierliche Ausbildung erfordert. Durch die Umsetzung dieser Strategien können Sie eine starke Kundenbindung aufbauen, Ihren Umsatz steigern und letztendlich das Wachstum und den Erfolg Ihres Unternehmens sichern.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Benzinpreis leicht gesunken – Diesel teurer

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Zapfsäule an einer Aral-Tankstelle (Archiv), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Spritpreise in Deutschland haben sich in der vergangenen Woche uneinheitlich entwickelt. Ein Liter Super E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Mittel 1,843 Euro und damit 0,7 Cent weniger als in der Vorwoche, wie ein ADAC-Sprecher am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur sagte.

Diesel verteuerte sich unterdessen um 2,9 Cent und kostete im Schnitt 1,749 Euro. In der Vorwoche waren noch beide Preise deutlich gestiegen. Der Unterschied bei den Preisen für die Kraftstoffsorten verkleinerte sich durch die jüngste Entwicklung: Ein Liter Diesel kostet jetzt im Schnitt 9,4 Cent weniger als ein Liter E10.


Foto: Zapfsäule an einer Aral-Tankstelle (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Gaspreisbremse wird wohl viel billiger als gedacht

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Gaszähler (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gaspreisbremse wird wohl viel billiger für den Staat als gedacht. Im Winter hatte die Bundesregierung 40,3 Milliarden Euro im Wirtschaftsstabilisierungsfonds vorgesehen, nach aktueller Schätzung des Ifo-Instituts wird sie tatsächlich aber nur 13,1 Milliarden Euro kosten.

„Ursache ist, dass die Gaspreise seitdem stark gefallen sind“, sagte Ifo-Experte Max Lay am Mittwoch. „Von den 13,1 Milliarden Euro entfallen knapp 12,4 Milliarden auf die Haushalte sowie die kleinen und mittleren Unternehmen, und knapp 700 Millionen auf die Industrie.“ Nicht entlastet würden Gaskraftwerke und größere Wohneinheiten. „Im Jahre 2024 rechnen wir mit null Ausgaben, denn bereits jetzt fallen viele neu abgeschlossene Gasverträge von Normalverbrauchern unter die Preisgrenze von 12 Cent für die Kilowattstunde. Industriekunden müssen schon seit ein paar Monaten nicht mehr als die durch die Preisbremse festgelegten 7 Cent pro Kilowattstunde zahlen.“

Lay fügte hinzu: „Auch wenn sich die Energiemärkte beruhigt haben, ist die Schätzung der Kosten für den Staat weiterhin mit hoher Unsicherheit verbunden, da ihr eine Prognose der Marktpreise für die jeweiligen Verbrauchsgruppen zugrunde liegt.“ Die Prognose der Marktpreise für Erdgas stammt aus der Ifo-Konjunkturprognose Sommer 2023: Bei der Gaspreisbremse gilt für ein bestimmtes Kontingent ein garantierter Preis. Der Staat kommt für den Unterschied zwischen dem vertraglich vereinbarten Marktpreis und dem garantierten Preis auf.

In der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wird dies als Gütersubvention an Unternehmen verbucht.


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