Ganzheitliche Kampagne: Der Umstieg auf Elektromobilität steht gleichbedeutend mit einem Wandel alter Gewohnheiten. Aiways will diese mit der neuen Kampagne „Electric State of Mind“ aufbrechen.
Aiways steht für moderne und nachhaltige Mobilität. Mit dem Fokus auf rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge und innovative Software- und Fahrerassistenzlösungen stellt sich die junge Marke aus Shanghai den Herausforderungen der Zukunft. Das neue „Electric State of Mind“ Gefühl visualisiert diesen Umbruch und verknüpft ihn mit ganzheitlichen Denkanstößen zum Thema Elektromobilität.
Der Umstieg auf Elektromobilität ist nicht nur aus technologischer Sicht der größte Umbruch, der je in der Automobilindustrie stattgefunden hat. Denn er bringt auch aus emotionaler Sicht völlig neue Herausforderungen mit sich: Es fängt mit altbekannten Maßeinheiten an und geht über Gewohnheiten wie Schaltvorgänge oder vertraute Geräusche hin zu komplett verändertem Kraftstoff.
Der Wechsel zur Elektromobilität bedeutet für viele ein Verlassen der Komfortzone
Veränderungen bedeuten für den Menschen eine Herausforderung. Denn Veränderungen sind oft mit Unsicherheit verbunden. Man ist deshalb dazu geneigt die eigene Komfortzone nicht zu verlassen und Veränderungen als Bedrohung zu empfinden. Die Anpassung an einen grundlegenden Wandel und neue Bedingungen sorgt deshalb mitunter für Probleme. Vor allem, weil Veränderungen oft mit Verlusten verbunden sind, sei es in Bezug auf Stabilität oder persönliche Überzeugungen.
„Es kann schwierig sein, sich von vertrauten Dingen zu verabschieden und sich auf Unbekanntes einzulassen“, erklärt Dr. Alexander Klose, Executive Vice President Overseas Operations bei Aiways. „Elektromobilität ist bei vielen Menschen noch immer mit Vorurteilen behaftet. Diese negative Einstellung sorgt dafür, dass neue Möglichkeiten nicht erkannt werden und ein positiver Einfluss auf das eigene Nutzungsverhalten nicht wahrgenommen wird.“
„Electric State of Mind“ steht für Ausgeglichenheit, Fokus und Entspannung
Denn die Vorteile der Elektromobilität sind vielschichtig und nicht nur mit ihrer hohen Effizienz, dem damit verbundenen geringeren Energiebedarf und dem entsprechend besseren Einfluss auf die Umwelt zu beantworten. In einer immer schnellen drehenden Welt des Fortschritts kann der Umstieg auf E-Mobilität auch für mehr Ausgeglichenheit, Fokus und Entspannung sorgen – weshalb Aiways diese Eigenschaft als Leitthema für die PR-Launch-Kampagne des neuen Aiways U6 SUV-Coupé gemacht hat: „Electric State of Mind“.
Der „Electric State of Mind“ ist ein Zustand, in dem wir uns ausgeglichener, konzentrierter und entspannter als je zuvor fühlen. Ein Zustand, der es uns erlaubt, unsere Energie für das zu nutzen, was wirklich wichtig ist. Atmen. Zuhören. Loslassen. Mit „Electric State of Mind“ wollen wir uns auf das konzentrieren, was die Erfahrung des Besitzes und Fahrens eines Elektrofahrzeugs – genauer gesagt des Aiways U6 SUV-Coupé – so besonders macht: Zufriedenheit. Nicht nur bei der Gewissheit, einen Beitrag zum Übergang in eine nachhaltige Zukunft zu leisten, sondern auch während man das Auto fährt.
Aiways wird an allen Berührungspunkten für einen „Electric State of Mind“ sorgen
Doch die Zufriedenheit ist der zweite Schritt. Erst muss die Unsicherheit überwunden und die Lust auf Veränderung geweckt werden. Damit das gelingt, wird Aiways parallel mit dem medialen Launch des neuen U6 SUV-Coupé „Electric State of Mind“ als PR-Kampagne, die verschiedene Medien bespielt, starten.
Das neue Lifestyle-Modell wird für verschiedene Zielgruppen viele verschiedene Dinge bedeuten. Auch Aiways als Marke steht für Vieles: unterschiedliche Protagonisten, revolutionäre Ideen und nachhaltige Ideale. „Electric State of Mind“ erzählt deshalb Geschichten über nachhaltige Mobilität und ein Unternehmen, das völlig neue Impulse setzt. „Electric State of Mind“ wird allerdings mehr als nur die Reise von Aiways erzählen. Die Kampagne wird von Menschen erzählen, die bereit sind, etwas zu verändern und andere dazu inspirieren.
Bild: Ganzheitliche Kampagne: Der Umstieg auf Elektromobilität steht gleichbedeutend mit einem Wandel alter Gewohnheiten. Aiways will diese mit der neuen Kampagne „Electric State of Mind“ aufbrechen.
Ostern 2023: Mit Costa Kreuzfahrten das Mittelmeer und die Kanaren unsicher machen
Familien und Kreuzfahrt-Liebhaber, die es an Ostern ins Mittelmeer und zu den Kanaren zieht, kommen bei Costa Kreuzfahrten auf ihre Kosten. Wer schnell ist und bis zum 28. Februar bucht, hat außerdem die Chance auf All Inclusive-Angebote.
In nicht einmal mehr zwei Monaten steht Ostern vor der Tür – der ideale Zeitpunkt, dem Alltag zu entfliehen und im Mittelmeer das Dolce Vita zu genießen. Bei Costa Kreuzfahrten kommen Familien und Kreuzfahrt-Liebhaber voll auf ihre Kosten. Wer schnell ist und bis zum 28. Februar bucht, hat außerdem die Chance auf All Inclusive-Angebote. Ein weiterer Vorteil: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre reisen auf den meisten Abfahrten kostenlos in der Kabine der Eltern.
Mit der Costa Toscana und Costa Smeralda durch das westliche Mittelmeer
Die Costa Toscana und ihr Schwesterschiff Costa Smeralda, beides LNG-fähige Neubauten der italienischen Reederei, nehmen die Gäste mit auf einwöchige Reisen durch das westliche Mittelmeer. So geht es beispielsweise ab/bis Barcelona nach Cagliari, Neapel, Civitavecchia/Rom, Genua und Marseille oder ab/bis Savona nach Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Palermo und Civitavecchia/Rom. Während die Flugan und -abreise nach Barcelona dank Fly & Cruise bereits im Angebot enthalten ist, erreichen Gäste Genua und Savona auch bequem mit dem Auto und können direkt am Hafen parken.
Die Kanarischen Inseln und Madeira mit der Costa Diadema
Wem eine Woche zu kurz ist, für den bietet die Costa Diadema ein besonderes Routen-Highlight: Ab/bis Savona stehen Valencia, Lanzarote, Santa Cruz de Tenerife, Funchal, Lissabon, Cadiz, Barcelona und Marseille auf dem Fahrplan. Insgesamt fünf Seetage laden außerdem zum intensiven Genießen des Schiffs und all seiner Vorzüge ein.
All Inclusive-Angebote lassen kaum Wünsche übrig
Wer schnell ist und bis zum 28. Februar bucht, hat noch die Chance auf All Inclusive-Angebote, die kaum Wünsche offenlassen. Die Angebote beinhalten Vollpension, Getränkepaket, Trinkgeld an Bord, Kids & Teens gratis (auf den meisten Abfahrten) und Fly & Cruise (für ausgewählte Kreuzfahrten).
Bild Costa legt über Ostern mit den beiden Neubauten Costa Toscana und Costa Smeralda zu Kreuzfahrten durch das Mittelmeer ab. Zeitgleich nimmt die Costa Diadema Kurs auf die Kanarischen Inseln. Kinder und Jugendliche reisen auf den meisten Abfahrten kostenfrei mit. Bis Ende Februar ermöglicht Costa All Inclusive-Angebote. Bildquelle Costa
Quelle John Will Kommunikation für Costa Kreuzfahrten
SEELEITEN Lake Spa Hotel schnürt attraktive Pakete für Radler – Geführte Touren, kostenlose Räder und spezielle Sportmassagen
Es läuft richtig rund: Das SEELEITEN Lake Spa Hotel am Kalterer See startet bewegt in den Frühling mit neuen, umfassenden Angeboten für Zweiradfans, die den Kalterer See längst als Zweirad-Eldorado für sich entdeckt haben. Mit ihren milden Temperaturen bietet die vielseitige Südtiroler Region schon ab März beste Voraussetzungen, um erste Touren zu machen. Ab dem 17. März erwartet Radfans im SEELEITEN neben verlockenden Vorsaison-Preisen und Angeboten ein großes Bike-Areal mit videoüberwachten Bike-Räumen, Werkstatt und Waschstraße. Wöchentlich stehen zwei geführte Radtouren auf dem Programm.
Helme, Rucksäcke sowie Mountainbikes können kostenfrei ausgeliehen werden; topaktuelle E-Bikes und Trekkingräder sind gegen Gebühr erhältlich. Um die Muskeln nach einer fordernden Tour zu lockern, stehen auf dem SPA-Menü verschiedene Sportmassagen zur Auswahl, zwei Physio- und Osteopathen vor Ort geben Tipps und kurieren Beschwerden. Die Übernachtungspreise im SEELEITEN Lake Spa Hotel beginnen bei 179 Euro pro Person in der Junior Suite mit Dreiviertel-Verwöhn-Pension. Weitere Informationen finden sich unter www.seeleiten.it.
Zwei spezielle Bike-Packages, die individuell zur Übernachtung dazugebucht werden können, machen das SEELEITEN Lake Spa Hotel in diesem Sommer für Radler besonders attraktiv: Das Bike Paket „Fast“ zum Preis von 119 Euro ist perfekt für routinierte Rennrad- oder Mountainbike-Fahrer, die ein bis zwei größere Touren planen und im Falle eines Radschadens abgesichert sein möchten. So umfasst das Angebot zwei „Power Meal Packs“ für die Tour, einen kostenfreien Abholdienst im Fall einer Panne, kostenlose Radwäsche sowie die Bein-Massage „Light Legs“.
Das Bike Paket „Driver“ zum Preis von 250 Euro ist ab einem Aufenthalt von vier Nächten buchbar und ergänzt die Leistungen des „Fast“-Angebots um eine Sportmassage und die zweimalige Tagesleihe eines E-Bike Fully. Wer mag, bucht einen privaten Bike-Guide für 150 bis 200 Euro pro Tag dazu. Durch die Lage an der berühmten Südtiroler Weinstraße ist das SEELEITEN Lake Spa Hotel ein idealer Ausgangspunkt für Bike-Touren sämtlicher Schwierigkeitsgrade. Vom Hotel starten auch eine Vielzahl der unter Rennradfahrern beliebten „100 km–Touren“, die mit herrlichen Abfahrten zum See enden.
Als eine Mountainbike-Tour der Superlative gilt die über 50 Kilometer lange „MTB Roen“, die spektakulären Aussichten und aufregende Trail-Abfahrten vereint. Den Ausgangsort zum 2.116 Meter hohen Monte Roen markiert der Mendelpass, den man ab Tramin mit der Mendelbahn erreicht. Die Nutzung der Bahn ist mit dem Südtirol Pass, den das SEELEITEN seinen Gästen schenkt, kostenfrei.
Sportliches Vergnügen jenseits der Radwege garantiert das SEELEITEN mit seinem Fitnessprogramm, das Joggingtouren rund um den See, Yoga, Zirkeltraining, Stretching, Aqua Gym, Bauch-Beine-Po und Pilates beinhaltet. Sollte es einmal regnen, stehen Spinning- und Cardio-Bikes bereit. Wer mag, kann auf dem Kalterer See auch eine Tour mit dem SUP-Board ab dem hoteleigenen Seegrundstück mit Lake House unternehmen. Als Ausgleich zur körperlichen Betätigung verwöhnt das SEELEITEN seine sportlichen Gäste mit einem außergewöhnlichen kulinarischen Wochenprogramm, das exklusive Verkostungen und Führungen durch das hoteleigene Weingut Moser und die Handwerksbrauerei sowie Genusswanderungen umfasst.
75 Jahre Porsche Sportwagen: Porsche feiert eine Erfolgsgeschichte
1948 verwirklicht Ferry Porsche seinen Traum von einem Sportwagen: Mit seinem Team fertigt er den Porsche 356 „Nr. 1“ Roadster. Es ist die Geburtsstunde einer legendären Marke und der Grundstein für eine beispielhafte Erfolgsgeschichte, für den Mythos Porsche. Der Sportwagenhersteller würdigt das Jubiläum im Jahr 2023 mit Feierlichkeiten auf der ganzen Welt und der Studie Porsche Vision 357.
„75 Jahre Porsche stehen für Pioniergeist, Herzblut und Träume. Wir feiern gemeinsam mit Menschen, die von Träumen angetrieben sind“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet die Sonderausstellung „Driven by Dreams. 75 Jahre Porsche Sportwagen“. Sie eröffnet am 27. Januar im „DRIVE. Volkswagen Group Forum“ in Berlin und dauert bis zum 10. September 2023. Besucher haben dort die Möglichkeit, in Träume und Wagnisse der Erfolgsgeschichte von Porsche einzutauchen und selbst über ein digitales Modul ihre Träume und Werte zu verfassen.
„Driven by Dreams“ definiert den Markenkern. Darüber hinaus spiegelt der Slogan das Selbstverständnis wider, mit dem die Menschen hinter Porsche jeden Tag daran arbeiten, die Träume der Kunden rund um den Globus zu erfüllen. „Wir sind stolz auf unser Erbe. Es ist unsere Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Wir verbinden unser Heritage mit Innovation und Fortschritt – und fügen der einzigartigen Porsche-Story immer neue große Momente hinzu“, erklärt Blume.
Blick zurück auf die Gedankenreise in die Zukunft
Beispielhaft dafür steht die Studie Porsche Vision 357 – eine Hommage an den 356. Sie ist in Berlin erstmals zu sehen. Mit ihr überführt das Style Porsche Team die monolithische Formgebung in die Gegenwart und zeigt mögliche Ausprägungen einer zukünftigen Designphilosophie: Prägnantes Beispiel ist die konsequent weitergedachte Lichtsignatur, die ebenso progressiv wie visionär in die Zukunft weist. Der Grundgedanke spiegelt das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation wider: Wie hätte der Traum von Ferry Porsche von einem Sportwagen heute ausgesehen?
„Mit dem Porsche Vision 357 haben wir ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk kreiert. Es unterstreicht die Bedeutung unserer Design-DNA, die auf dem 356 basiert“, sagt Michael Mauer, Leiter Style Porsche. „Die Studie ist der Versuch, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stimmig miteinander zu verbinden. Die Proportionen erinnern an das historische Vorbild, Details visualisieren den Blick in die Zukunft.“ Aufgebaut auf der Technik-Plattform des 718 Cayman GT4 RS mit 368 kW (500 PS) steht der Porsche Vision 357 für herausragende Sportwagen-Performance.
Seit jeher ist das Design elementarer Bestandteil des Mythos Porsche. Visionäre Studien und Konzeptfahrzeuge bilden die Basis für das unverwechselbare und innovative Design. „Kreativ über die Zukunft nachzudenken ist eine wesentliche Aufgabe von Style Porsche. Denn Studien sind der Ideenpool für das Design von morgen“, sagt Michael Mauer. „Wir sind stets auf einer Gedankenreise in die Zukunft der Mobilität. Als Inspirationsquelle dient uns dabei immer wieder die Markengeschichte. Der Rückblick auf unsere Tradition mit einer Zukunftsstudie ist also nur scheinbar paradox. Außerdem sind kreative Freiräume wichtig: Hier entstehen wertvolle Ideen, die uns helfen, unsere konsistente Designphilosophie innovativ weiter zu denken“.
Weitere Höhepunkte an den Standorten
Die Feierlichkeiten zum Jubiläum führt Porsche vor den Toren Stuttgarts auf der „Retro Classics“ fort. Die Leitmesse für historische Autokultur findet vom 23. bis 26. Februar statt. Am 9. Juni eröffnet das Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen dann eine umfangreiche Sonderausstellung. Am 10. und 11. Juni rückt Porsche Deutschland das Jubiläum beim „Festival of Dreams“ am Hockenheimring in den Mittelpunkt. Im dortigen Porsche Experience Center präsentiert der Sportwagenhersteller die Historie, Gegenwart und Zukunft der Marke. Es gibt Fahrzeugausstellungen, Dream Talks, Live-Acts, verschiedene Themenwelten und viele weitere spannende Erlebnisse für Interessierte, Porsche Clubmitglieder, Car-Communities, Fans und Kunden jeder Altersklasse. Kinder kommen im Bereich der „Kids World“ auf ihre Kosten. Mit der extra ausgewiesenen Van-Area biete das „Festival of Dreams“ Übernachtungsmöglichkeiten. Und auch der Motorsport spielt eine große Rolle: Neben einer Liveübertragung des 24-Stunden-Rennen von Le Mans gibt es vor Ort den Porsche Carrera Cup Deutschland, den Porsche Carrera Cup Benelux sowie das ADAC GT Masters.
Roadshow und Ausstellungen auf der ganzen Welt
Auch das Petersen Automotive Museum in Los Angeles, die höchstgelegene Automobilausstellung der Welt am Großglockner sowie das Verkehrsmuseum in Luzern geben der Erfolgsgeschichte von „75 Jahre Porsche Sportwagen“ Raum. Außerdem bringt ein speziell für das Jubiläumsjahr konzipierter „Heritage Truck“ die Ausstellungsinhalte von „Driven by Dreams“ zu mehr als 60 Destinationen in Europa und den USA. Den Abschluss der weltweiten Aktivitäten bildet das Automobil-Festival „Rennsport Reunion“ in Kalifornien vom 28. September bis 1. Oktober.
60 Jahre 911 und 100 Jahre Le Mans
Im Jubiläumsjahr von „75 Jahre Porsche Sportwagen“ stehen zwei weitere runde Geburtstage an: 60 Jahre 911 und 100 Jahre 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Seit seiner Präsentation auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im September 1963 begeistert der Elfer: Mit seinem ikonischen Design und einem unvergleichlichen Fahrgefühl hat er sich in das kollektive Gedächtnis von Sportwagenfans in aller Welt eingebrannt.
Ebenfalls einen Grund zu feiern haben die Veranstalter des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt. Am 10. Und 11. Juni zelebrieren sie 100 Jahre „24h Le Mans“ an der Sarthe. Jeder Sportwagenhersteller träumt von Erfolgen auf dem Circuit des 24 Heures, Porsche hat eine besonders enge Beziehung zu dem französischen Langstrecken-Klassiker: Die Marke ist der erfolgreichste und zugleich der einzige Teilnehmer, der seit 1951 ununterbrochen bei den 24 Stunden von Le Mans vertreten ist. In dieser Zeit konnte das Unternehmen 110 Klassen- und 19 Gesamtsiege für sich verbuchen.
Mercedes-Benz C 111-II mit V8-Motor aus dem Jahr 1970. Fahraufnahme aus Los Angeles, 2022.
Die junge Veranstaltung „The I.C.E. St. Moritz“ bietet automobile Klassik in einem außergewöhnlichen Rahmen: Am 24. und 25. Februar 2023 präsentiert sich auf dem zugefrorenen und verschneiten St. Moritzersee ein vielfältiges Feld historischer Automobile. Am Freitag zeigen sich die Fahrzeuge statisch im „Parc Fermé“ dem Publikum und der Jury des Concours of Elegance. Am Samstag drehen sie dynamische Runden über das Eis.
Mercedes-Benz Classic startet mit einem C 111-II mit V8-Motor (1970) und einem 300 SLS Tourensportwagen (W 198, 1958). Zu den Fahrern gehört der ehemalige Werksfahrer und heutige Mercedes-AMG Markenbotschafter Karl Wendlinger. Einen Mercedes-Benz 600 (W 100, 1963) präsentiert die Heritage-Sparte der Marke zu dessen sechzigstem Geburtstag und außerdem einen 300 SL Roadster (W 198, 1958), der zum Verkauf angeboten wird.
„Mercedes-Benz Classic ist offen für Neues. Dazu gehört ‚The I.C.E.‘ in St. Moritz. Die Veranstaltung setzt herausragende Klassiker in Szene – mitten in der kalten Jahreszeit, wenn historische Automobile eher in der Garage bleiben. Berge, Schnee, Eis und hoffentlich Sonnenschein bilden den Rahmen für das frische Konzept.“ Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Heritage
Mercedes-Benz 300 SLS Tourensportwagen (W 198). Fahraufnahme von Le Mans Classic 2022.
Rundkurs auf 50 Zentimeter dickem Eis
Der Name „The I.C.E.“ steht offiziell für „International Concours of Elegance“ und spielt zugleich mit dem Eis als Untergrund der Rundstrecke. Nur drei Monate im Jahr existiert der Parcours: wenn der St. Moritzersee im Winter eine rund 50 Zentimeter dicke Eisschicht trägt. Darauf entsteht der Ovalkurs inklusive Schneedecke. Das Areal wird für verschiedene Veranstaltungen genutzt, bis hin zum Pferdepolo. Bei „The I.C.E.“ starten die Fahrzeuge in Kategorien wie „Open Wheels“, „Barchettas on the lake“, „Le Mans 100“, „Concept Cars & One Offs“ und „Queens on Wheels“. In jeder der Kategorien wird ein Sieger gewählt. Der Mercedes-Benz C 111-II mit V8-Motor erscheint in der Klasse „Concept Cars & One Offs“ und der Mercedes-Benz 300 SLS („Super-Leicht-Sport“) in der Klasse „Barchettas on the lake“.
Die Geschichte der Veranstaltung reicht in den Winter 1985 zurück: Damals entdeckt eine Gruppe Schotten und Engländer die abgesteckte Pferderennbahn auf dem zugefrorenen St. Moritzersee als Piste für ihre klassischen Bentleys. Nach mehr als 30 Jahren greift einer der damaligen Zuschauer die Idee auf. So kommt es zum erfolgreichen Probelauf von „The I.C.E.“ mit Sportwagen im Jahr 2019. Nach einer pandemiebedingten Pause findet die Eisrevue seit 2022 mit vollem Programm statt.
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198). Fahraufnahme aus dem Jahr 2022.
Der Markenbotschafter von Mercedes-Benz Classic bei „The I.C.E.“ 2023
Karl Wendlinger geboren am 20. Dezember 1968 in Kufstein, Österreich Dem ehemaligen Rennfahrer vertraut Mercedes-Benz Classic gerne exklusive Exemplare aus der rund 1.000 Fahrzeuge umfassenden Sammlung an. Die Fahrweise des AMG Markenbotschafters wird als schnell, sicher und materialschonend eingeschätzt. Darüber hinaus gilt der heute 54-Jährige als kompetenter Gesprächspartner. 1990 gehört Wendlinger zusammen mit Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen zum Mercedes-Benz Juniorteam in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Als Partner von Jochen Mass und Michael Schumacher verzeichnet er mit den Sauber-Mercedes mehrere Siege. 1993 wechselt Karl Wendlinger als Fahrer im Team des Schweizers Peter Sauber in die Formel 1.
Die Fahrzeuge von Mercedes-Benz Classic bei „The I.C.E.“ 2023
Mercedes-Benz 300 SLS Tourensportwagen (W 198). Am Steuer Paul O’Shea, Gewinner der US-amerikanischen Sportwagen-Meisterschaft 1957.
Mercedes-Benz 300 SLS Tourensportwagen (W 198), 1958 Einsatz: dynamisch (Samstag, 25. Februar) und statisch (Freitag, 24. Februar) Der Mercedes-Benz 300 SLS („Super-Leicht-Sport“) ist eine Sonderausführung des 300 SL Roadster (W 198) für den Rennsport. Der Tourensportwagen entsteht 1957 in zwei Exemplaren für die amerikanische Sportwagenmeisterschaft, nachdem die Serienversion des neuen Modells in der Saison 1957 noch nicht für die „Standard Production“-Kategorie homologiert werden kann.
Um in der einzigen alternativ möglichen Rennsportkategorie D nicht chancenlos zu sein, wird ein Serienroadster zum nur noch 970 Kilogramm leichten und 173 kW (235 PS) starken 300 SLS optimiert. Das sind 360 Kilogramm weniger und 15 kW (20 PS) mehr als beim 300 SL Roadster. Mit dem 300 SLS gewinnt der vom Werk unterstützte Paul O’Shea die amerikanische Sportwagenmeisterschaft in der Kategorie D mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz. Den Titel holt er bereits 1955 und 1956 mit dem 300 SL „Gullwing“. Bei „The I.C.E. setzt Mercedes-Benz Classic einen authentischen Nachbau des originalen 300 SLS ein.
Technische Daten Mercedes-Benz 300 SLS (W 198) Einsatz: 1957 Zylinder: 6/Reihe Hubraum: 2.996 cm3 Leistung: 173 kW (235 PS) bei 5.900/min Höchstgeschwindigkeit: 260 km/h
Mercedes-Benz C 111-II von 1970 (Mitte), C 111-I von 1969 (links) und früher Prototyp des C 111 (rechts). Foto aus dem Jahr 1970.
Mercedes-Benz C 111-II mit V8-Motor, 1970 Einsatz: dynamisch (Samstag, 25. Februar) und statisch (Freitag, 24. Februar) Mercedes-Benz stellt den C 111 im September 1969 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main vor. Das Forschungsfahrzeug mit extremer Keilform und Flügeltüren hat eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und wird von einem Dreischeiben-Wankelmotor mit 206 kW (280 PS) Leistung angetrieben. Der futuristisch anmutende Sportwagen ist bis zu 270 km/h schnell. Im folgenden Jahr wird die überarbeitete Version C 111-II auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt, nun mit einem Vierscheiben-Wankelmotor und 257 kW (350 PS).
In dieser Version beschleunigt der C 111 in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h. Zahlreichen Bestellungen zum Trotz bleibt der C 111 ein reines Experimentalfahrzeug und wird nicht in Serie gebaut. Stattdessen entwickelt Mercedes-Benz später auf dieser Basis eine Reihe von Rekordfahrzeugen: den C 111-II D (1976) und den C 111-III (1977–1978), beide mit Fünfzylinder-Dieselmotor, sowie den C 111-IV (1979) mit V8-Ottomotor und Turboaufladung. Der C 111-II ist 1970 außerdem Basis für eine V8-Variante mit dem Serienmotor M 116 (147 kW/200 PS) für Antriebsvergleiche mit dem Wankel-Sportwagen.
Technische Daten Mercedes-Benz C 111-II mit V8-Motor Produktionszeitraum: 1970 Zylinder: V8 Hubraum: 3.499 cm3 Leistung: 147 kW (200 PS) bei 5.800/min
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198). Exterieuraufnahme von links vom Mercedes-Benz Classic Hub 2022.
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198), 1958 Einsatz: statisch Mercedes-Benz stellt den 300 SL Roadster (W 198) im März 1957 auf dem Genfer Auto-Salon als Nachfolger des 1954 präsentierten „Gullwing“-Coupés 300 SL derselben Baureihe vor. Technisch entspricht der offene Sportwagen weitgehend dem Coupé, allerdings erlaubt der modifizierte Gitterrohrrahmen nun den Einbau herkömmlich angeschlagener Türen. Sie machen die offene Variante möglich und bieten mehr Komfort beim Ein- und Aussteigen. Auch das Fahrwerk ist weiterentwickelt: Die Eingelenk-Pendelachse mit tiefgelegtem Drehpunkt kommt anstelle der klassischen Zweigelenk-Ausführung zum Einsatz, und der 300 SL Roadster hat erstmals eine Ausgleichsfeder.
Ab Herbst 1958 ist der Roadster auf Wunsch auch mit einem abnehmbaren Coupédach erhältlich. Vom serienmäßigen 300 SL Roadster leiten die Mercedes-Benz Ingenieure die Rennsportvariante 300 SLS ab, mit der Paul O’Shea die amerikanische Sportwagenmeisterschaft des Jahres 1957 in der Kategorie D gewinnt. Damit schließt sich ein Kreis, basiert der 300 SL doch auf dem gleichnamigen Rennsportwagen (W 194), der im Jahr 1952 höchst erfolgreich im Motorsport eingesetzt wird. 1961 erhält der 300 SL Roadster Scheibenbremsen und 1962 einen Motorblock aus Aluminiumguss. Die Produktion des Sportwagens läuft 1963 aus. Insgesamt werden in sieben Jahren 1.858 Exemplare des hochexklusiven Sportwagens gebaut. Heute gehört er zu den besonders gesuchten Klassikern.
Technische Daten Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198) Produktionszeitraum: 1957 bis 1963 Zylinder: 6/Reihe Hubraum: 2.996 cm3 Leistung: 158 kW (215 PS) bei 5.800/min Höchstgeschwindigkeit: bis zu 242 km/h
Mercedes-Benz 600 Limousine (W 100). Genreaufnahme aus dem Jahr 1963.
Mercedes-Benz 600 (W 100), 1963 Einsatz: statisch „Der ,Große Mercedes‘ 600 – Das exklusive Fahrzeug der großen Repräsentation“: Mit dieser Überschrift positioniert die Mercedes-Benz Pressemitteilung zur Premiere im September 1963 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main den Mercedes-Benz 600 in der Spitzengruppe der Automobilbranche. Einige seiner Highlights: erster V8-Motor in einem Mercedes-Benz Personenwagen, Fahrleistungen auf Sportwagenniveau, zahlreiche hydraulisch gesteuerte Komfortmerkmale für Sitzverstellung, Öffnen und Schließen der Türen, Fenster und Kofferraumklappe.
Dazu kommen Luftfederung, Servolenkung und Zentralverriegelung sowie eine elektronisch geregelte Heizungs- und Lüftungsanlage. Die Ausstattung ist in der Summe aller Details zur damaligen Zeit einmalig und markiert den seinerzeitigen Beststand der Technik. Die intern als W 100 bezeichnete Luxuslimousine hält ihre Position als internationaler Maßstab der automobilen Topkategorie fast zwei Jahrzehnte lang. Während der 17-jährigen Bauzeit entstehen 2.677 Exemplare, 487 als Pullman-Ausführung. Der V8-Motor mit 6,3 Litern Hubraum leistet 184 kW (250 PS). Käufer aus der ganzen Welt entscheiden sich für den „600“: Königliche Hoheiten, Staatsoberhäupter und ebenso herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Showbusiness.
Technische Daten Mercedes-Benz 600 (W 100) Produktionszeitraum: 1963 bis 1981 Zylinder: V8 Hubraum: 6.332 cm3 Leistung: 184 kW (250 PS) bei 4.000/min Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h
Fine-Dining-Restaurant öffnet wieder im April 2023 – Lasse Knickrehm wird neuer Küchenchef im „Ahlmanns“
Ein Kreis schließt sich für Lasse Knickrehm: Ehemals Sous Chef, ab April neuer Küchenchef im Restaurant „Ahlmanns“ im Romantik Hotel Kieler Kaufmann. Mit ihm wird Fine Dining in Kiel auf eine heimisch-kreative Ebene gesetzt. Letzte Station des gebürtigen Hamburgers war der Überseeclub in Hamburg, hier hatte er seine erste Position als Küchenchef in einem der renommiertesten und ältesten Clubs Deutschlands inne.
Sein Küchenstil ist bodenständig, authentisch und kreativ unter Verwendung regionaler Produkte. Gleiches hat er nun im Ahlmanns vor. Reichhaltige Erfahrungen bringt der 32-Jährige dafür unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit Sterneköchen wie Bobby Bräuer, Hans Stefan Steinheuer und Dirk Luther mit. Das Fine-Dining-Restaurant Ahlmanns wird im April 2023 wieder eröffnen.
Lasse Knickrehm war in den Jahren 2015 bis 2019 bereits als Sous Chef für die Eröffnung des Restaurants „Ahlmanns“ in Kiel mitverantwortlich und erreichte im Team um Küchenchef Mathias Apelt den ersten Stern für das Haus. Zugute kamen ihm dabei seine Kreativität und enge Kontakte zu regionalen Lieferanten, die er auch weiterhin nutzen wird.
„Ich sehe den Teller als Bühne für unsere leckeren regionalen Produkte. Ich versuche immer das Beste aus ihnen herauszuholen und sie interessant zu kombinieren“, so Lasse Knickrehm. „Natürlich gelingt es am besten im Team. Ich bin froh, dass auch meine Küchencrew eine kreative Ader hat.“ Und zum Team gehört unter anderem Björn Urbach, seit zwei Jahren Restaurantleiter und Sommelier im Ahlmanns. Er wird Lasse Knickrehm zukünftig tatkräftig unterstützen.
Der sympathische 32-Jährige aus Quickborn erlernte die essenziellen Grundkenntnisse des Kochens in seiner Ausbildung im Jagdhaus Waldfrieden in Bilsen-Quickborn, nördlich von Hamburg. Seine Zeit im „Petit Tirolia“ (Kitzbühler Luxushotel Grand Tirolia) im Team mit Bobby Bräuer war der Start in die Sterne-Gastronomie. Hier übte Knickrehm bereits Perfektionismus und erkannte, dass Produktqualität und -regionalität sowie ein gut funktionierendes, harmonierendes Team wichtige Bausteine für den Erfolg sind.
In seiner anschließenden beruflichen Station bei Hans Stefan Steinheuer im Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler legte er erstmalig den Fokus auf die Patisserie. Noch perfektionistischer vertiefte er daraufhin seine Fähigkeiten auf dem Posten des Poissonniers und Sauciers im Alten Meierhof in Glücksburg. Die kreative Herangehensweise in der Erstellung der Menüs durch Dirk Luther beeindruckte und beeinflusste ihn nachhaltig.
„Wir sind sehr froh, dass wir mit Lasse Knickrehm einen jungen, ambitionierten Koch für das Ahlmanns gewinnen konnten, und freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit mit ihm. Schließlich verbinden uns bereits vier gemeinsame Jahre, in denen er als Sous Chef mit im Team war. Gemeinsam wollen wir nun ein neues weiteres erfolgreiches Kapitel im Ahlmanns aufschlagen“, freut sich Kilian Lessau, Inhaber des Romantik Hotels Kieler Kaufmann.
Über das Romantik Hotel Kieler Kaufmann
Die Historie der Villa reicht zurück bis ins Jahr 1911, als das Gebäude als Familienwohnsitz der Bankiersfamilie Ahlmann erbaut wurde. Bankierssohn Dr. Ludwig Ahlmann ließ das heutige Haupthaus des „Romantik Hotel Kieler Kaufmann“ erbauen. Seine Familie bewohnte die Villa über mehrere Jahrzehnte, bis sie diese 1937 an die Marine verkaufte. Nach einem Umbau diente das Gebäude als Admiralssitz. Von den Bomben des Zweiten Weltkriegs schwer gezeichnet, übernahm und restaurierte es ab 1947 der neu gegründete Kieler Kaufmann e.V. Seit dieser Zeit ist es sowohl Hotel als auch Restaurant und immer noch das Clubhaus der Kieler Kaufmannschaft.
Im Jahr 2000 wurden Carl-Heinz und Marlies Lessau neue Pächter des damaligen „Parkhotel Kieler Kaufmann“. Gemeinsam mit dem Eigentümer des Hauses, dem Verein „Der Kieler Kaufmann e. V.“, begann ein umfassendes Neu- und Umbaukonzept zu reifen, welches im März 2016 abgeschlossen wurde. Seit 2008 gehört der Kieler Kaufmann zur Hotelkooperation Romantik Hotels & Restaurants AG. Die Familie Lessau ist Betreiber des Romantik Hotels Kieler Kaufmann. Die Zimmerpreise starten ab 142 Euro pro Nacht inklusive Frühstück, Parkplatz, W-LAN und mehr. Weitere Informationen: www.kieler-kaufmann.de.
Bild Copyright: Romantik Hotel Kieler Kaufmann Foto: Holger Stöhrmann
Musik-Genuss im Thüringer Wald: Bachwochen, Reger-Festtage und Tannhäuser auf der Wartburg
Musik-Liebhaber sollten dieses Jahr richtig viel Zeit für den Thüringer Wald einplanen. Denn die Region kann sich hören lassen: Ob die Thüringer Bachwochen mit seinen 50 Konzerten, die Oper Tannhäuser auf der Wartburg oder der MDR-Musiksommer – wunderschöne klassische Musik genießen kann man überall. Und auch teuer muss Kultur nicht sein: Neu bei den Thüringer Bachwochen ist, dass das neue Konzept „Pay what you can“ möglichst allen Menschen einen Zugang zu den hochklassigen Angeboten erlaubt.
Thüringer Bachwochen: 50 Konzerte an 24 Tagen Johann Sebastian Bach und der Thüringer Wald sind eng miteinander verbunden. In Eisenach geboren und getauft, begann der Komponist seine musikalische Laufbahn in Ohrdruf und Arnstadt. Auch die weit verzweigte Musiker-Dynastie der Bach-Familie prägte die Region des Thüringer Waldes entscheidend. Der perfekte Ort also für die Thüringer Bachwochen (31. März bis 23. April), dem größten Festival klassischer Musik des Bundeslandes.
Das Motto der Thüringer Bachwochen ist in diesem Jahr „Zuversicht“: Zuversicht und das feste Vertrauen auf Erlösung finden sich in vielen Werken Johann Sebastian Bachs wieder. Die insgesamt 50 Konzertveranstaltungen finden an Original Bach-Stätten statt, unter anderem in der Bachkirche in Arnstadt sowie im Bachhaus Eisenach. Zu Gast sind international renommierte Interpreten wie Concerto Copenhagen, Ton Koopman, die Akademie für Alte Musik Berlin und The King’s Singers.
„Pay what you can“ – Ticketpreise selbst entscheiden Das Konzept „Pay what you can“ soll die Thüringer Bachwochen für jedermann erschwinglich machen. In Zeiten von Inflation und steigenden Energiepreisen ein toller Weg, jedem den Zugang zur Kultur zu ermöglichen. Die Besucher haben die Möglichkeit, den Eintrittspreis bei der Buchung nach oben oder unten anzupassen.
Bach-Musik bis in den Herbst hinein Auch nach den Thüringer Bachwochen geht es weiter mit schöner Bach-Musik: Vom 21. bis 26. Juni finden die Ohrdrufer Bachtage statt und im Spätsommer und Herbst schließen sich das Bach-Festival Arnstadt (6. bis 7. Juli) und das Bachfest Eisenach (27. bis 31. Oktober) an. Auch dort wird es Veranstaltungen an Originalschauplätzen wie am Taufstein in der Georgenkirche Eisenach oder der Original Bach-Orgel in Arnstadt geben. Das Bachfest Eisenach nimmt sich in diesem Jahr des 150. Geburtstag Max Regers an, dessen großes Vorbild Johann Sebastian Bach war. Von April bis Oktober gibt es zudem regelmäßig Konzerte in der Georgenkirche Eisenach.
Meiningen ehrt Max Reger Auch in Meiningen wird Max Reger geehrt, vom 17. bis 19. März finden hier die Max-Reger-Festtage statt. Dann heißt es am Musenhof Meiningen: Max Reger – der „Neue Bach“, „Einer der letzten Riesen in der Musik“. Nicht das einzige eindrucksvolle Großereignis in Meiningen: Im Mai folgt der internationale Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerb. Junge Pianisten aus aller Welt sind eingeladen, sich in den Kategorien „Junioren“, „Profis“ und „Dirigieren vom Klavier“ zu messen. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus 35 Nationen zusammen – von Argentinien, Australien, Finnland über Israel bis hin nach Vietnam.
Oper auf der Wartburg: Wagners „Tannhäuser“ am Originalschauplatz Zu den besonderen Höhepunkten des Musikjahres in Thüringen gehören die Veranstaltungen auf der Wartburg. Die Aufführung der Oper Tannhäuser, an dem Ort, der Richard Wagner zu seinem Werk inspirierte, ist ein Muss für Fans klassischer Musik. Die Wartburgkonzerte von Deutschlandfunk Kultur bieten zudem ein erlesenes Programm von Klassik bis Jazz.
Musiksommer bis Güldener Herbst Wer Musik liebt, ist im Thüringer Wald am richtigen Ort, hier gibt es immer etwas zu hören. So locken in der warmen Jahreszeit die Sommerkonzerte auf Schloss Altenstein in der Kulisse des Fürst-Pückler-Landschaftsparks oder der MDR-Musiksommer, der zum Auftakt Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ auf Schloss Friedenstein in Gotha spielt. Abgerundet wird das aufregende Musikjahr durch den Güldenen Herbst in Meiningen, dem Festival für Liebhaber der alten Musik. Die weltbekannte Mezzosopranistin Vivica Genaux wird mit einem Kammerkonzert eröffnen.
Theater mit hochkarätigem Programm Auch auf den Theaterbühnen der Region, in Eisenach, Meiningen, Bad Liebenstein und Rudolstadt gibt es viele Aufführungen zu sehen. Sehr lohnenswert ist ein Besuch im Liebhabertheater Schloss Kochberg: Dort werden im diesjährigen Theatersommer unter anderem die Opern „Der gefangene Amor“ von Giuseppe Scarlatti und „Die Theatralischen Abenteuer“ von Domenico Cimarosa gespielt.
Musik-Urlaub im Thüringer Wald: Übernachtungs- und Gastronomie-Tipps Der Thüringer Wald bietet durch die Jahreszeiten hochkarätige Klassik-Events mit international renommierten Künstlern. Besonders reizvoll: Im Frühjahr, Sommer und Herbst bietet es sich an, die idyllische Umgebung und die zahlreichen historischen Wirkungsstätten im Thüringer Wald zu erkunden. Dann geht es aus dem Konzertsaal direkt in den Wald. Passende Übernachtungs-, Gastronomie- und Wandertipps sind auf der Website des Thüringer Waldes zu finden.
Mit zwei der größten Segelschiffe der Welt das achte Weltwunder erleben: Auf vier Routen durchqueren zwei Großsegler der Reederei Star Clippers in diesem Jahr den Panamakanal – Dank der niedrigen Aufbauten der Segel-Kreuzfahrtschiffe ein sehr intensives Erlebnis. Am 25. März 2023 nimmt der Viermaster »Star Clipper« eine der schönsten und spektakulärsten Abkürzungen in der Geschichte der Seefahrt, die weiteren Termine der »Star Clipper« und der »Royal Clipper«, dem größten Fünfmast-Vollschiff der Welt, folgen im November und Dezember.
Der Panamakanal gilt als eines der wenigen technischen Meisterwerke der Welt und wird häufig als achtes Weltwunder bezeichnet. Auf 82 Kilometern Länge verbindet der Kanal den Pazifik mit dem Atlantik, durchquert ein Gebirge, überwindet in drei Schleusen 26 Höhenmeter, passiert vier Klimazonen und führt durch riesige Stauseen, an deren Ufern Affen, Papageien und Faultiere leben. Acht bis zwölf Stunden dauern die Passagen an Bord der Großsegler. Star Clippers fährt grundsätzlich im Sinne der Gäste tagsüber durch den Panamakanal. Die Reisen sind jeweils Teil einer Segel-Kreuzfahrt in die Karibik oder nach Costa Rica.
Reisebeispiele Panama-Kanal 2023:
»Star Clipper«
25. März bis 8. April: Balboa – Antigua;
18. November bis 2. Dezember: Barbados – Panama
»Royal Clipper«
4. November bis 18. November: Barbados – Panama
18. November bis 2. Dezember: Panama – Antigua
14 Nächte Panama-Kanal an Bord der »Star Clipper«: Ab 4.670,- Euro pro Person (Außenkabine) inklusive voller Verpflegung
Bild schönsten und spektakulärsten Abkürzungen in der Geschichte der Seefahrt, und für die Passagiere Dank der niedrigen Aufbauten der Segel-Kreuzfahrtschiffe ein sehr intensives Erlebnis. Die erste Passage des Viermasters »Star Clipper« startet im März, die weiteren Termine der »Star Clipper« und des Fünfmasters »Royal Clipper« folgen im November und Dezember 2023. Die Reederei Star Clippers befährt den Panamakanal im Sinne der Gäste grundsätzlich tagsüber. Bildquelle Star Clippers
Kreuzfahrt: Das achte Weltwunder unter weißen Segeln
Eigentlich friert ja niemand gern. Aber wenn man es schlau angeht, dann kann Frieren richtig gesund sein. Kältekammer, Eisbaden und Heilklimastollen heißen die Zauberworte, mit denen man sein Immunsystem stärken, seinen Schlaf verbessern oder seinen Heuschnupfen lindern kann. Vier Hotels in der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See setzen auf die heilende Kraft der Kälte und haben entsprechend coole Angebote.
Eiskalt: In der Kältekammer gegen chronische und entzündliche Erkrankungen Gesundheitstrend Kältetherapie: Wer sich den eisigen Temperaturen von minus 110 Grad Celsius einer Kältekammer stellt, erfrischt auf effektive Art und Weise Körper und Geist. Diese eisige Therapie hilft bei vielen chronischen und entzündlichen Krankheiten und kurbelt das Immunsystem an. Zudem verringert die Kältetherapie die Produktion des Stresshormons Cortisol und verbessert den Stoffwechsel.
Auch Leiden wie Migräne, leichte Depressionen und Schlafstörungen können positiv beeinflusst werden. Der Ablauf einer solchen Therapie ist behutsam: Kälteduschen und Atemübungen sind zum Beispiele eine Möglichkeit, sich vorzubereiten. Dann geht es für ein paar Sekunden zum Vorkühlen in die Vorkammer, die je nach Anbieter minus 30 bis 60 Grad Celsius kalt ist. Danach betritt man für wenige Minuten die Kältekammer – mit Turnschuhen, Mützen, Handschuhen und Badekleidung – sowie mit Musik auf den Ohren. Und fühlt sich hinterher frischer, vitaler und ausgeglichener.
Knackig kalt: Frischekick beim Eisbaden für Körper und Geist Steigender Beliebtheit erfreut sich auch das Eisbaden. Aber der Sprung ins knackig kalte Wasser braucht Training und Geduld, ist keine Mutprobe. Zur Vorbereitung gehören kontrolliertes Atmen und kaltes Duschen – und all das immer unter der Anleitung von geschultem Personal. Man sollte niemals allein ins eisige Wasser steigen. Ein Eisbad hat positive Auswirkungen auf das Herz- Kreislaufsystem sowie die Regenerationsfähigkeit. Das Baden setzt Adrenalin, Endorphine und entzündungshemmendes körpereigenes Kortison frei, so dass sich der Körper schneller wieder erholen und das Immunsystem gestärkt wird.
Nicht ganz so kalt: Im Heilklimastollen den Heuschnupfen lindern Verglichen zu einer Kältekammer ist ein Heilklimastollen mit seinen acht Grad eher kuschelig, aber nicht minder effektiv. So hilft die reine Luft beim Atmen und ist ideal für Allergiker, hilft bei Heuschnupfen und anderen Atemwegserkrankungen.
„Das Heilklima im Stollen bietet die besten Bedingungen, um Lungen- und Atemwegserkrankungen zu therapieren. Dazu gehören Asthma und chronische Bronchitis sowie das Post-Covid-Syndrom oder die allergische Rhinitis, besser bekannt als Heuschnupfen“, sagt Prim. Dr. Michael Muntean, Ärztlicher Leiter Lungen Rehabilitation der Humanomed-Gruppe.
Region Villach – Faaker See – Ossiacher See: Diese Hotels bieten Kältekammern und Eisbaden an Das BLEIB BERG Health Retreat in Bad Bleiberg bietet eine PANACOOL Kältekammer mit minus 110 Grad Celsius an, verfügt zudem über einen Naturbadeteich fürs Eisbaden. Dazu gibt es einen Heilklimastollen. Angebot: ,bleib im Flow‘ – drei Übernachtungen vom 2. bis 5. März 2023, neun geführte Yoga- & Eisbaden-Einheiten; gemeinsames Frühstück, Mittag- und Abendessen in Genussstufe 4, Yoga-Ausrüstung vor Ort, 960 Euro pro Person im Einzelzimmer. www.bleib-berg.com/bleib-im-flow
Im Kurzentrum ThermenResort Warmbad-Villach steht ebenfalls seit kurzem eine Kältekammer von PanaCool (minus 110 Grad Celsius) zur Verfügung. Die Kryo Suite Warmbad kann als Einzeltherapie oder zur Ergänzung einer Therapie gebucht werden. Das Eröffnungsangebot liegt bei 30 Euro für die erste Anwendung – auch für externe Besucher buchbar. www.med-warmbad.at
Das VIVEA Gesundheitshotel Bad Bleiberg bietet neben einer Kältekammer (auch für externe Gäste) einen hauseigenen Heilklimastollen. Der Stollen, der in einer Tiefe von 27 Metern liegt, ist durch einen Aufzug direkt vom Therapiebereich aus zu erreichen.
Angebot: Gesundheitswoche Classic, 7 Nächte inkl. Vollpension, ärztliches Beratungsgespräch mit Arztbrief, 14 Therapien u.v.m. von 950 bis 1.239 Euro. https://www.vivea-hotels.com/hotels/bad-bleiberg/
Im Karnerhof in Drobollach am Faaker See kann man das Eisbaden nach der Wim Hof Methode in Workshops erlernen. Das Angebot: Zwei Nächte inklusive Halbpension ab 455 Euro pro Person im Doppelzimmer. www.karnerhof.com
Algarviana, Claudia Augusta, Engiadina, de la Plata, Sett, Rhôna … Aktivurlauber entdecken legendäre „Vias“
Einst waren sie wichtige Routen der Römer, Händler, Hirten, Pilger. Heute sind sie spannende „Vias“ der Outdoorwelt: Weitwander-, Höhen- und Fernradwege – rote Teppiche durch die Natur. Mit klingenden Namen und spektakulären Ausblicken: von der deutsch-italienischen Via Claudia Augusta bis zur Schweizer Via Engiadina. Von der französischen ViaRhôna über die spanische Via de la Plata bis zur portugiesischen Via Algarviana. Wikinger Reisen hat sie alle – und bietet auf den legendären Strecken Wander-, Trekking- und Raderlebnisse in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an.
Via Sett: urig-historisch Newcomer in der „Via“-Palette des Aktivspezialisten ist die schweizerische Via Sett von Thusis nach Chiavenna. Die Route zählte zu „den“ Alpenpassagen der Römer. Heute nutzen sportliche Naturfans sie als Kultur- und Weitwanderweg. Er erfordert Kondition, dafür gibt es aber auch idyllische Naturpfade, urige Bergdörfer und historische Architektur.
Via Engiadina: typisch Schweiz Ein Klassiker ist die Via Engiadina. Den Weitwanderweg durch die typische Schweiz im Unterengadin organisiert Wikinger Reisen für Individualurlauber auf die flexible Tour: mit moderaten Routen bis 600 oder bis 1.000 Höhenmeter, vorgebuchten Unterkünften und Gepäcktransfer.
Via Claudia Augusta: königlich-sportlich Claudia Augusta – schon der Name ist königlich. Auf der uralten Connection zwischen der Fuggerstadt Augsburg und dem Mittelmeer überqueren sportliche Radler die Alpen. Durchs Allgäu, durch Tirol und Südtirol bis zum Gardasee im Trentino. Ein wahrhaft königlicher Radgenuss – anspruchsvoll, aber nicht zu schwer. Und auf Wunsch mit E-Bike.
ViaRhôna: Genuss pur Der Flussradweg auf der ViaRhôna von Genf zum Mittelmeer ist ebenfalls neu im Programm. Voralpen, Weinberge und Obstplantagen, Lavendelwälder, historische Orte, französische Küche: Auf Genussradler wartet ein aktives Erlebnispaket.
Via de la Plata: der unbekannte Jakobsweg Spanienfans erwandern die Via de la Plata und den Camino Mozárabe – zusammen bilden sie eine Variante des Jakobswegs. Die Strecke taucht gleich zweimal im Wikinger-Katalog auf: beim Natur- und Kulturtrip von Sevilla nach Santiago. Und einer Wanderreise durch die Berg- und Flusslandschaften der Extremadura auf den Spuren von Karl V.
Via Algarviana: durchs echte Portugal Auf fast 300 Kilometern schlängelt sich die Via Algarviana durchs beschaulich-ländliche Hinterland der portugiesischen Südküste bis ans Cabo de São Vicente. Die Wikinger-Gruppe startet am spanischen Grenzfluss Guadiana. Ihr Guide ist Insiderin Cornelia Hempel – ideal, um das echte Portugal zu sehen, zu riechen und zu schmecken. Für Individualurlauber gibt es eine ähnliche Tour ab dem Thermalbad Caldas de Monchique.
Bild Newcomer in der „Via“-Palette ist die Via Sett