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Volocopter in Japan: Lokale Zulassung und weiteres Investment in Series E

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Volocopter, der Pionier der Urban Air Mobility (UAM), gab heute bekannt, dass Sumitomo Corporation, das Fortune-500-Unternehmen und eines der größten Handelsunternehmen der Welt, in die Series –E Finanzierungsrunde des Unternehmens investiert hat. Sumitomo wird damit auch ein wichtiger strategischer Partner für den kommerziellen Launch im japanischen Markt ab 2025.

Zudem hat die japanische Zivilluftfahrtbehörde JCAB (Japan Civil Aviation Bureau) den Antrag von Volocopter auf eine gleichzeitige Musterzulassung (TC) für den VoloCity in Japan angenommen. Um die regionale Öffentlichkeit für Flugtaxis zu sensibilisieren und die Akzeptanz dieser neuen Mobilität zu erhöhen, stellt Volocopter vom 8. bis 12. März ein statisches VoloCity-Modell in Osaka aus.

Bereits 2021 verkündete Volocopter, dass es mit seinem elektrischen Flugtaxi, VoloCity, auf der EXPO Osaka Kansai 2025 fliegen will. Die EU-Flugsicherheitsbehörde (EASA) und JCAB gaben heute bekannt, dass sie Volocopters Antrag auf diegleichzeitige Zulassung des VoloCity für den kommerziellen Betrieb in Japan akzeptiert haben: ein wichtiger regulatorischer Meilenstein, um die ehrgeizigen Markteröffnungsziele im Land zu erreichen.

Volocopter treibt derzeit die Flugerprobung im Rahmen der EASA-Zulassung für sein VoloCity Flugtaxi voran, die im Jahr 2024 erwartet wird. Das Unternehmen strebt die gleichzeitige Validierung neben JCAB in Japan auch bei der Federal Aviation Administration (FAA) in den USA und der Civil Aviation Authority of Singapore (CAAS) in Singapur an.

Volocopter’s Zusammenarbeit mit Japan geht auf das Jahr 2018 zurück, als das Land als eines der ersten sein Engagement für die Einführung von UAM ankündigte. Dazu gehörte ein klarer Fahrplan, der die notwendigen Schritte für die Aufklärung der Öffentlichkeit, die Einführung von Vorschriften und kommerzieller Dienste skizzierte. Volocopter verfügt sowohl über die notwendige Erfahrung als auch über das Fachwissen, um mit lokalen Behörden zusammenzuarbeiten und ein UAM-Ökosystem für sichere und nachhaltige elektrisch Flugtaxis zu schaffen.

Sumitomos Investition in Volocopters Finanzierungsrunde E stärkt die strategische Verbindungder Unternehmen. Die Sumitomo Corporation verfügt über ein ausgeprägtes Verständnis des globalen Wirtschaftsmarktes, des Energie- und Rohstoffsektors sowie dem japanischen Markt. So diversifiziert Volocopter seine internationalen Partnerschaften und stärkt sein globales UAM-Ökosystem.

Christian Bauer, Chief Commercial Officer von Volocopter, sagte: „Das Versprechen eine ganz neue Art der Mobilität in einem Land zu etablieren ist keine Kleinigkeit, aber für Volocopter und Japan, beide Pioniere im UAM-Bereich, ist es einfach sinnvoll. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt integraler Bestandteil der UAM-Einführung in Japan 2025 zu sein, und zwar gemeinsam mit Partnern wie Sumitomo, EASA und JCAB, die unsere Vision teilen. Ich kann es kaum erwarten, die Reaktion der Öffentlichkeit auf den VoloCity zu sehen, der in Osaka gezeigt wird.“

Patrick Ky, Exekutive Director der EASA, sagte: „Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Luftfahrttechnologie-Entwicklung in Japan und Europa. Die EASA ist stolz darauf, als Partner des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) die Entwicklung der UAM-Industrie in Japan zu unterstützen und ihre Erfahrungen mit den SC-VTOL-Vorschriften im Zertifizierungsprozess des VoloCity mit JCAB zu teilen.“

Um die öffentliche Akzeptanz von elektrischen Flugtaxis in Japan voranzutreiben, stellt Volocopter vom 8. bis 12. März sein statisches VoloCity-Modell in Originalgröße aus. Die Veranstaltung findet im Grand Front Osaka statt, einem frequentierten Einkaufszentrum nahe des Bahnhofs Osaka Umeda, mit 2,3 Millionen Fahrgästen täglich.

Seit Ende 2022 veranstaltet Volocopter im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit der Präfektur Regierung UAM-Wissensseminare für Grundschulkinder in Osaka. Ebendiese zukünftige Generation von UAM-Passagieren bekommen auch VoloCity-Touren im Rahmen des Events angeboten.

Bild: Christian Bauer CCO of Volocopter, Florian Reuter CEO of Volocopter, Stefan Klocke Chairman of the Board of Volocopter, and Dirk Hoke, future CEO of Volocopter, in front of the VoloCity ©Volocopter

Quelle Bild und Text: Volocopter GmbH

PropTech PAYUCA holt sich Series-A Investment

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PAYUCA

Das Wiener PropTech PAYUCA hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Parken und Laden von Autos in Mehrfamilienhäusern so einfach wie möglich zu gestalten. Nun schloss das Unternehmen seine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich ab.

Bekannt durch die PAYUCA Smart Parking-App mit über 50.000 registrierten Nutzern, die es Kurzparkern in Wien möglich macht, schnell und einfach freie Parkplätze in privaten Tiefgaragen ausfindig zu machen und zu nutzen, hat PAYUCA sein Geschäftsmodell inzwischen auch auf die Digitalisierung und Elektrifizierung der gesamten Garage, insbesondere von Mietwohnhäusern, ausgeweitet. Geführt wird das aufstrebende Unternehmen heute von Co-Founder und Co-CEO Dominik Wegmayer sowie von dessen Bruder, Co-CEO Wolfgang Wegmayer.

PAYUCA als idealer Partner für die Wohnungswirtschaft
Mit ihrer Kurzpark-App ermöglicht PAYUCA Wohnungsunternehmen und Eigentümern von Mietwohnhäusern, unvermietete und somit leerstehende Stellplätze effizient an Kurzparker zu vermieten und so zusätzliche Einnahmen zu lukrieren. All dies funktioniert über das von PAYUCA installierte, intelligente Zugangssystem für alle relevanten Tore, Eingangs- und Zwischentüren im Gebäude, welches über eine App gesteuert wird. PAYUCA kümmert sich dabei um die gesamte Abwicklung mit den Kurzparkern und zahlt die erzielten Einnahmen direkt an die Eigentümer aus.

Über ein Dashboard ermöglicht PAYUCA Hausverwaltungen zusätzlich, auch das Garagen-Management der Dauerparker über das intelligente Zugangssystem abzuwickeln. Somit werden nicht nur Schlüssel und Funksender obsolet, Hausverwaltungen ersparen sich auch den enormen Verwaltungsaufwand bei Übergaben, der Abwicklung von Kautionen sowie bei Verlust oder Diebstahl der Zutrittsmedien. Seit 2021 bietet PAYUCA Mietwohnhaus-Eigentümern mit „Smart Charging“ auch eine unkomplizierte Vorrüstung von E-Ladestationen für dauerhaft vermietete Garagenstellplätze.

Im Herbst 2022 weitete PAYUCA das Geschäftsmodell schließlich auch auf den deutschen Markt aus: Mit dem Berliner Wohnungsunternehmen degewo wurde bereits ein deutscher Big- Player gewonnen, seither konnten schon erste Tiefgaragen von Berliner Wohngebäuden komplett digitalisiert und elektrifiziert werden.

Neues Kapital für den Deutschland-Roll-Out
Das neu gewonnene Kapital aus der Series-A-Finanzierungsrunde wird nun der weiteren Expansion von PAYUCA in Deutschland dienen. Neben Berlin sollen bald auch weitere deutsche Großstädte folgen. Ziel ist es, auch die deutsche Wohnungswirtschaft von den smarten Komplettlösungen von PAYUCA zu überzeugen. Aufgestellt wurde die Finanzierungsrunde von dem internationalen Investor ABB E-mobility AG. Über die exakte Höhe des Investments wurde Stillschweigen vereinbart.

Bild Fotocredit/ Fotograf Philipp Schuster Co-CEO & Co-Founder Dominik Wegmayer und Co-CEO Wolfgang Wegmayer  Copyright: Philipp Schuster

Quelle epmedia Werbeagentur GmbH

Karlsruher HR-Startup holt ehemaligen Scout24-VP an Bord

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christian nowak

Christian Nowak wird ab dem 20. Februar den operativen Bereich bei Workwise verantworte

Das Karlsruher Recruiting-Startup Workwise ergänzt sein Führungsteam zum 20. Februar um Christian Nowak als Chief Operating Officer. In der neu geschaffenen Rolle wird Nowak künftig den gesamten operativen Bereich des Startups verantworten und die Weiterentwicklung der Services und Plattform maßgeblich vorantreiben. Dafür bringt er 20 Jahre Erfahrung im Aufbau digitaler Marktplätze mit.

So etablierte Nowak unter anderem als VP und Country Manager Expedia als einen der größten und führenden Online Reiseanbieter. Als Geschäftsführer und VP bei der Scout24 Gruppe baute er die richtungsweisende Position von AutoScout24 und ImmoScout24 in Deutschland und Österreich aus.

„Mit unserer Lösung helfen wir schon heute über 3.500 Unternehmen dabei, passende Kandidat:innen zu finden. Denn der Fachkräftemangel stellt vor allem kleine und mittlere Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Damit zukünftig noch mehr KMU von unseren Services profitieren können, werden wir unser anhaltendes Wachstum weiter beschleunigen. Christian weiß durch seine jahrelange Erfahrung im Marktplatz-Geschäft genau, worauf es bei der Skalierung ankommt.

Ich bin mir sicher, dass wir von seiner Expertise enorm profitieren können”, so Martin Trenkle, Mitgründer und Co-CEO von Workwise.

Das 2015 gegründete Unternehmen war bis zur Series-A Finanzierung im letzten Jahr komplett selbst finanziert und von Beginn an profitabel. Die Finanzierung in Höhe von 12 Millionen Euro gab Anfang 2022 dann den Startschuss für das weitere Wachstum. Mit Christian Nowak als COO erweitert das Unternehmen nun erstmals seine C-Level-Ebene.

„Workwise bietet mit der Kombination aus Recruiting-Plattform und -Service ein einzigartiges Angebot, das es so bisher noch nicht gab. Der Fokus liegt darauf, die Situation für Jobsuchende und KMU zu verbessern und das finde ich enorm spannend – gerade heute, wo Fachkräfte zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen werden. Ich freue mich sehr, die Weiterentwicklung und Skalierung des Produkts als COO künftig weiter voranzutreiben“, Christian Nowak, COO von Workwise.

Quelle Bild und Text Workwise GmbH

BRABUS 1300 R Edition 23

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BRABUS 1300 R Edition 23

Der erste BRABUS 1-Second-Wow-Effekt auf zwei Rädern geht in die nächste Runde mit der Weltpremiere eines neuen Kapitels der Zusammenarbeit zwischen dem führenden europäischen Motorradhersteller KTM und der renommierten deutschen Luxury Mobility Brand BRABUS.

Nach dem Einstieg der Luxury Mobility Brand in die Welt des exklusiven, modernen Motorradbaus ist diese stark limitierte Sonderedition der Nachfolger der BRABUS 1300 R aus dem Jahr 2022. Eine direkte Weiterentwicklung ihres Vorgängers, die sich durch das Beste beider Marken, neue charakteristische Merkmale und eine ganz eigene Identität auszeichnet. Die Produktion wird auf 290 Maschinen limitiert sein, die in ausgewählten Märkten erhältlich sein werden und die Tür zu einer elitären Reihe von BRABUS Night Riders öffnen.

Bold. Luxurious. Badass. Die BRABUS 1300 R Edition 23.

Die BRABUS 1300 R Edition 23 ist luxuriöses Design, BRABUS typische Liebe zum Detail und ultra-limitierte Exklusivität. Konzipiert, um ein Statement zu setzen und pure Energie mit absoluter Naked-Bike-Präzision zu vereinen, verkörpert die neue Edition 23 in ihrem aggressiv-eleganten Look, ihrer Funktionalität und Power erneut das Beste beider Marken.

Wiederkehrende und weiterentwickelte Highlights der BRABUS Design-DNA, darunter zwei unverkennbare Farbgebungen, geschmiedete BRABUS Monoblock Z-Räder, hochwertige Karosserieelemente aus Carbon sowie ein stilvoller, von den BRABUS Interieur-Spezialisten in Bottrop mit viel Liebe zum Detail gefertigter Fahrersitz, definieren den einzigartigen und sportlichen Charakter des Motorrads und sorgen für einen sofortigen 1-Second-Wow-Faktor.

Die Plattform der BRABUS 1300 R Edition 23 bleibt die KTM 1290 SUPER DUKE R EVO. Gebaut für die beste Performance auf zwei Rädern, bietet dieses Modell ein hochmodernes Fahrerlebnis, kompromisslose Ergonomie und das schlagende Herz der Edition 23: einen LC8 V-Twin Motor, der aus seinen 1 301 Kubikzentimetern 132 kW / 180 PS bei 9 500 U/min und 140 Nm Drehmoment bei 8 000 U/min leistet. Die BRABUS Doppelrohr-Slip-on-Auspuffanlage unterstreicht ihren unverwechselbaren Charakter ebenso wie ihren massiven Sound.

Die BRABUS 1300 R Edition 23 erweitert ihre „Black and Bold“-Identität mit einer Reihe von neuen Features. Eine markante Scheinwerfermaske mit Sichtcarbon-Seitenverkleidung, Powerdomes sowie BRABUS Signature Stripes in der Luftzuführung akzentuieren das einzigartige Gesicht der Edition 23. Neu gestaltete Seitenteile und Luftkanäle sind eine weitere Hommage an jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Prepreg-Carbon.

Passend zum sportlichen Flair des Designs verfügt der ultraleichte, einteilige Kohlefaser-Unterboden jetzt über eine komplett neue Soziusabdeckung. Durch dieses Upgrade erhält die BRABUS 1300 R Edition 23 eine kompaktere und kraftvollere Silhouette, die das Design der Zündschlossabdeckung aufgreift und auf die Karosseriefarbe abgestimmt ist. Ganz im BRABUS Style wurde der beheizbare Sitz neu gepolstert und mit dem äußerst eleganten BRABUS „Crest“-Nahtmuster versehen. Die neuen Lenkerendspiegel runden das einzigartige Erscheinungsbild des Motorrads ab und lassen sich jederzeit millimetergenau einstellen.

Inspiriert von den exklusiven 1-Second-Wow Supercars der Marke ist die BRABUS 1300 R Edition 23 außerdem mit BRABUS Monoblock Z Schmiederädern ausgestattet. Modernste Fertigungsverfahren und eine brandneue Lackierung in „Platinum Black“ sorgen für den unverwechselbaren BRABUS Look und maximale Festigkeit.

Um der BRABUS 1300 R Edition 23 einen zusätzlichen Hauch von Individualität zu verleihen, wird sie in zwei Farbvarianten angeboten – „Superblack“ und „Stealth Gray“. Die Produktion ist auf 145 Maschinen für beide Varianten limitiert und in ausgewählten Märkten erhältlich.

Aus technischer Sicht nutzt die BRABUS 1300 R Edition 23 die neuste, semiaktive WP APEX Fahrwerkstechnologie. Sie ermöglicht es dem Fahrer, zwischen sechs speziellen Fahrmodi zu wählen: COMFORT, STREET, SPORT, TRACK und ADVANCED. Diese kann der Pilot individuell aktivieren oder er entscheidet sich für den AUTO Modus, der sich automatisch der Fahrbahn und den jeweiligen Fahrbedingungen anpasst.

Foto/Quelle: BRABUS GmbH

McLaren Elva Hyperroadster

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McLaren Elva Hyperroadster

NOVITEC veredelt seit Jahrzehnten die exklusivsten Automobile der Welt. Mit dem exklusiven Individualprogramm für den in einer limitierten Auflage von nur 149 Fahrzeugen gebauten McLaren Elva stellt NOVITEC einmal mehr seine Spitzenstellung in der Welt der Highend-Automobilveredelung unter Beweis.

Der britische Hyperroadster ohne Windschutzscheibe und Dach wird von einem Vierliter-Achtzylinder-Biturbo angetrieben, der mit NOVITEC Motortuning auf 919 Pferdestärken und 888 Nm maximales Drehmoment erstarkt. Daraus resultieren überragende Beschleunigungswerte und eine Höchstgeschwindigkeit von über 330 km/h. Maßgeschneidert für den Zweisitzer entwickelte NOVITEC ein präzise abgestimmtes Handlingpaket mit Hightech-Schmiederädern in 20 und 21 Zoll sowie Sportfedern, die den Mittelmotorsportwagen nicht nur optisch aufregender, sondern auch noch agiler im Handling machen.

High Performance ist die Mission des McLaren Elva, der nicht nur durch seinen Verzicht auf Windschutzscheibe und Dach aus dem Rahmen fällt: Direkt hinter den beiden Sitzen arbeitet das 4,0 Liter-V8-Biturbo-Triebwerk, das serienmäßig 599 kW / 815 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Nm produziert.

Damit bietet dieser Motor eine hervorragende Basis für drei ebenso effiziente wie alltagstaugliche Leistungssteigerungen von NOVITEC, die für diesen offenen Supersportwagen angeboten werden. In allen Varianten wird das elektronische Motormanagement im Plug & Play Verfahren mit einem NOVITEC N-TRONIC Modul aufgerüstet. Dieses Zusatzsteuergerät liefert nicht nur spezielle Mappings für Einspritzung und Zündung, sondern greift auch in die elektronische Ladedrucksteuerung ein.

Passend dazu konstruierte der deutsche Tuner eine speziell auf diesen Motor abgestimmte Hochleistungsauspuffanlage, die den Abgasgegendruck reduziert. Sie ist komplett wärmeisoliert, ein Effekt, der mit einer 999 Feingoldbeschichtung weiter optimiert werden kann. Dadurch werden die Temperaturen im Motorraum reduziert, was sich nicht nur positiv auf eine maximale Leistungsentfaltung auswirkt, sondern auch der Standfestigkeit zugutekommt.

Diese Kombination entlockt dem Triebwerk 76 kW / 104 PS mehr Spitzenleistung und ein um 88 Nm höheres Drehmoment. Damit leistet der von NOVITEC getunte McLaren Elva enorme 676 kW / 919 PS bei 7 100 U/min. Das maximale Drehmoment von 888 Nm steht bei 6 300 Touren bereit.

Die Verbindung von NOVITEC High Performance Tuning und McLaren Leichtbaudesign macht das Fahrerlebnis im Elva noch spektakulärer: Aus dem Stand katapultiert sich der getunte Roadster in nur 2,7 Sekunden auf Tempo 100. Weniger als vier Sekunden später, nach 6,3 Sekunden, ist der von NOVITEC getunte Elva bereits 200 km/h schnell. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 330 km/h. Neben den weiter verbesserten Fahrleistungen fasziniert das NOVITEC Upgrade mit einem noch spontaneren Ansprechverhalten des Triebwerks und einem noch atemberaubenderen Durchzugsvermögen über das gesamte Drehzahlband.

Während die Karosserie des McLaren Roadsters mit ihrer aktiven Aerodynamik unangetastet bleibt, entwickelte NOVITEC zusammen mit Vossen, dem renommierten US-Produzenten von Highend-Leichtmetallfelgen, eine maßgeschneiderte Rad/Reifen-Kombination in 20 und 21 Zoll Durchmesser.

Die NOVITEC MC3 Räder werden unter Einsatz modernster Schmiede- und Bearbeitungstechnologie gefertigt und füllen den vorhandenen Raum in den Radhäusern optimal aus. Mit sieben bis zum Außenrand reichenden Doppelspeichen und einem im Zentralverschluss-Look gestalteten Nabendeckel runden sie die extrem sportliche Optik des Fahrzeugs perfekt ab. Die exklusiven Felgen sind in 72 verschiedenen Farbvarianten und wahlweise auch mit gebürsteter oder polierter Oberfläche erhältlich.

Vorne kommen 9Jx20 Räder mit Hochleistungsreifen der Dimension 255/30 ZR 20 zum Einsatz. An der Hinterachse sorgen 325/25 ZR 21 Pneus auf 12Jx21 Felgen mit konkav geformtem Radstern für hervorragende Traktion.

Die NOVITEC Sportfedern legen den offenen Mittelmotorrenner um ca. 20 Millimeter tiefer. Durch den abgesenkten Schwerpunkt wird das Fahrverhalten noch dynamischer.

Auch das Interieur des McLaren Elva kann von NOVITEC bis ins letzte Detail auf die Wünsche des Besitzers abgestimmt werden: Dafür steht feinstes Leder und Alcantara in einer praktisch unendlichen Vielfalt von Farben zur Verfügung.

Foto/Quelle: NOVITEC GROUP

Windsurf-Weltmeister Philip Köster will Titel Nummer sechs

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philip köster
Mercedes-Benz Windsurf World Cup 2022 / 28.09.2022, Philip Koester +++ www.hoch-zwei.net +++ copyright: HOCH ZWEI /Joern Pollex +++

Philip Köster will Titel Nummer sechs- Der 28-Jährige startet 2023 weltweit bei acht Stationen / Neue World Tour nach Tennis-Vorbild

Es soll die größte Wave-Tour seit 50 Jahren werden: Die beiden Verbände PWA (Professional Windsurfing Association) und IWT (International Windsurfing Tour) machen gemeinsame Sache und weiten das Angebot an Windsurf-Events auf der World Tour deutlich aus. Einer der Top-Favoriten auf den ersten WM-Titel der neu formierten World Tour ist der Deutsche Philip Köster.

Der fünffache Windsurf-Weltmeister bereitet sich derzeit intensiv auf die Welttournee vor und hat als klares Ziel den sechsten WM-Titel ausgegeben. „In bin top in Form, habe neue Tricks im Repertoire und möchte natürlich meinen sechsten WM-Titel gewinnen. Ich freue mich riesig, dass sich in unserem Sport gerade so viel bewegt und die World Tour endlich wieder eine richtige Weltmeisterschaft ist, die rund um den Globus stattfindet.

Es ist ein gutes und wichtiges Zeichen für uns Profis, nachdem es in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt auch wegen der Corona-Krise, nicht so rosig um das Windsurfen aussah. Das neue System mit sehr vielen Events, bei denen es nach Einstufung mal mehr und mal weniger Punkte zu holen gibt, wirkt auf mich sehr durchdacht und erinnert an das erfolgreiche Vorbild aus dem Tennissport“, erklärt Philip Köster.

Der Weg zum möglichen sechsten Titel führt für den 28-Jährigen 2023 über die acht hochrangigsten Events des Jahres. Darunter natürlich die beiden Klassiker auf Gran Canaria und Teneriffa, sein Heimat-World-Cup in Deutschland auf Sylt und das große Finale in den USA auf der hawaiianischen Insel Maui. Zusätzlich geht es für den Familienvater zum Saisonauftakt in gut vier Wochen nach Japan, weiter nach Chile, Fiji und nach Peru.

„Die Tour ist eine echte Herausforderung, weil die Spots den Fahrern alles abverlangen werden. Wer sich am Ende die Krone aufsetzen darf, ist ohne Zweifel der kompletteste Windsurfer der Welt“, prophezeit der Fünffach-Champion. „Bis zum Start Mitte März trainiere ich intensiv auf Gran Canaria und in Australien. Ich werde bereit sein und kann es kaum erwarten, wieder in die Wettkämpfe einzusteigen“, sagt Philip Köster.

Hier startet Philip Köster 2023:

16. – 21. März Omaezaki / Japan
25. März – 2. April Topocalma / Chile
1. – 11. Juni Cloudbreak / Fidschi
1. – 9. Juli Gran Canaria / Spanien
5. – 13. August Teneriffa / Spanien
26. August – 3. September Pacasmayo / Peru
22. September – 1. Oktober Sylt / Deutschland
23. Oktober – 3. November Maui / USA

Bild: © HOCH ZWEI /Joern Pollex

Quelle 9pm media

Low-Volatility-Strategien: Drei Wege zur Balance zwischen Risiko und Ertrag

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Low-Volatility-Strategien: Drei Wege zur Balance zwischen Risiko und Ertrag

Nach einem Börsenjahr geprägt von geopolitischen Krisen und einer geldpolitischen Zeitenwende streben viele Investoren nach Sicherheit. Doch auch 2023 wird kein einfaches Jahr. So müssen Anleger auf eine potenziell anhaltende Inflation und steigende Zinsen achten. Selbst wenn sich die Inflation schließlich abschwächt, wird es einige Zeit dauern, bis sich Unternehmen und Märkte auf die neue Realität höherer Zinsen und eines langsameren Wirtschaftswachstums eingestellt haben, weshalb Anleger in diesem Zeitraum mit mehr Volatilität rechnen sollten.
Gerade in solch herausfordernden Zeiten gewinnen Low-Volatility-Strategien an Relevanz für das Portfolio – und mit dem richtigen Ansatz müssen defensive Strategien nicht unbedingt einen Verzicht auf Ertrag bedeuten.

Kent Hargis, Co-Portfolio Manager und Co-Chief Investment Officer – Strategic Core Equities bei AllianceBernstein, erläutert im Folgenden drei Wege, wie Investoren in volatilen Zeiten eine defensive Strategie mit der richtigen Balance zwischen Risiko und Ertrag entwickeln können.

1. Den Begriff „Risiko“ breiter definieren

Traditionell nutzen viele Investoren den Tracking Error, um das Portfoliorisiko zu messen. Dabei handelt es sich jedoch um ein recht eindimensionales Maß, denn in einem volatilen oder rückläufigen Markt bietet eine enge Anlehnung an die Benchmark nur wenig Trost. Die Standardabweichung eignet sich zwar zur Messung des absoluten Risikos, sie trägt allerdings nicht zu einem besseren Anlageergebnis bei.

„Für Investoren, die ihr Portfolio besser gegen Volatilität wappnen wollen, ist es deshalb wichtig, die Definition des Begriffs ‚Risiko‘ zu erweitern, indem sie darüber nachdenken, inwieweit das Portfolio Marktbewegungen nach oben oder nach unten auffangen kann und dies als grundlegende Komponente der Anlagestrategie zu betrachten“, sagt Hargis. „Denn unterm Strich geht es vielen Investoren beim Risiko vor allem darum, Verluste zu vermeiden beziehungsweise zu begrenzen, wenn der Markt fällt.“

Zudem neigen Anleger oft dazu, emotionale Fehlentscheidungen zu treffen, beispielsweise dem Verkauf nach einem großen Verlust. Der Fokus auf ein gleichmäßigeres Ertragsmuster kann dagegen zu einem besseren Ergebnis und Vermögenszuwachs führen.

2. Situationsgerechte Strategien entwickeln

Anleger sollten sich bei der Erarbeitung einer defensiven Strategie nicht zu sehr an der Vergangenheit orientieren, denn jeder Abschwung weist individuelle Charakteristika und teils unvorhergesehene Umstände auf. So schnitten zum Beispiel im Jahr 2020 bis dahin traditionell defensive Branchen und Aktien mit eigentlich geringem Risiko ungewohnt schlecht ab, da Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants während der Covid-Pandemie zeitweise geschlossen waren. „Niemand hat vorhergesehen, dass direkter menschlicher Kontakt und Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf menschlichem Kontakt basiert, plötzlich zu einem Risikofaktor werden würde“, so Hargis. Investoren sollten ihre defensiven Strategien also regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen, so dass sie das Marktverhalten, die makro-ökonomischen Bedingungen und treibende Kräfte des Wandels berücksichtigen.

3. Stabilität abseits der typischen Branchen suchen

Unternehmen in traditionell defensiven Sektoren wie Basiskonsumgüter, Versorger und Gesundheitswesen haben in der Regel – von den Ausnahmen während der Covid-Pandemie abgesehen – für Stabilität in volatilen Märkten gesorgt und sollten auch weiterhin Teil eines jeden defensiven Portfolios sein. Ein alleiniger Fokus auf diese Sektoren könnte jedoch Ertragseinbußen nach sich ziehen. Eine Ausweitung der Stabilitätsquellen trägt dagegen dazu bei, Risiko und Ertragspotenzial weiter zu diversifizieren.

„Wir suchen nach qualitativ hochwertigen Unternehmen, die weniger markt- oder konjunktursensibel sind. Diese zeichnen sich oft durch Geschäftsmodelle aus, die konsistente Cashflows erzielen, selbst wenn viele andere Unternehmen durch die makroökonomischen Bedingungen in Bedrängnis geraten“, sagt Hargis. „Einige dieser Unternehmen sind so positioniert, dass sie von langfristigen säkularen Veränderungen in ihren Branchen profitieren. Nachgewiesene Kostenvorteile oder andere Wettbewerbsvorteile sind eine weitere Stabilitätsquelle. Immaterielle Vermögenswerte, von F&E über Humankapital bis hin zu starken Marken, tragen ebenfalls dazu bei, die Erträge in Krisenzeiten zu stützen. Und solche Unternehmen finden Investoren auch in Sektoren wie Technologie, Finanzwerte und Energie, in denen sie normalerweise nicht nach Sicherheit suchen.“

Profitable Technologieunternehmen abseits der verbraucherorientierten Giganten wie Apple oder Amazon sind dafür ein gutes Beispiel. Sie sind die Versorgungsunternehmen der Technologiewelt, weil sie dazu beitragen, dass unsere Netzwerkinfrastruktur und Geschäftsprozesse reibungslos funktionieren. Wie die traditionellen Strom- und Wasserversorger sind sie zu wesentlichen Bestandteilen einer funktionierenden Wirtschaft geworden, so dass ihre Produkte und Dienstleistungen wahrscheinlich auch in einer schwierigeren Wirtschaftslage gefragt bleiben werden. Solche widerstandsfähigen Unternehmensmerkmale schlagen sich oft in Aktienkursen nieder, die dem Marktstress standhalten können.

Low-Volatility-Strategien: Drei Wege zur Balance zwischen Risiko und Ertrag

Bild Kent Hargis, AllianceBernstein

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH

Aston Martin DBS 770 Ultimate

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Aston Martin DBS 770 Ultimate

Aston Martin DBS 770 Ultimate bringt 750.000 CHF bei Wohltätigkeitsauktion ein

Der allererste handgefertigte Aston Martin DBS 770 Ultimate hat 750.000 CHF für wohltätige Zwecke eingebracht und stand im Mittelpunkt einer glanzvollen Auktion im Rahmen der Action Innocence Charity Gala in Gstaad, Schweiz.

Das erste Exemplar des begehrten Coupé-Modells wurde von Aston Martin Lagonda gespendet und wurde zum Star der Auktion, da es die Schätzungen übertraf und den Erlös der Auktion unterstützte, der sich auf über 4 Millionen CHF belief und der Arbeit der Stiftung für Online-Sicherheit in der Schweiz zugute kommt.

Zu den Teilnehmern der prestigeträchtigen philanthropischen Veranstaltung gehörten die Ehrenpräsidentin Penelope Cruz, die Zeremonienmeisterin Elsa Zylberstein, der Schauspieler Christophe Lambert und der Singer-Songwriter Mika, der für die anwesenden VIP-Gäste am Flughafen Gstaad einen besonderen Auftritt gab.

Der DBS 770 Ultimate ist der leistungsstärkste Serien-Aston Martin, der je gebaut wurde, und bildet den ultimativen Abschluss der Aston Martin Super GT Blutlinie. Er wurde in streng limitierter Stückzahl gebaut und alle Exemplare des begehrten Modells wurden bereits vor seiner Veröffentlichung im letzten Monat verkauft.

Das Sondermodell, das bei der Wohltätigkeitsauktion versteigert wurde, ist in der Aston Martin-Aussenfarbe Ultramarine Black mit Einfluessen von Trophy Silver lackiert und einer Innenausstattung in Aston Martin Cote d’Azure Blue aus dem Individualisierungprogramm „Q by Aston Martin“.

Andreas Bareis, Regional President von Aston Martin Europe, sagte: „Wir freuen uns sehr, einen Beitrag zur Action Innocence Charity Gala zu leisten, die sich zu einer der wichtigsten philanthropischen Veranstaltungen in Gstaad entwickelt hat, einer bedeutsamen Destination für Aston Martin und unserer Kunden in Europa.

Es ist fantastisch zu sehen, wie dieses einzigartige Modell DBS 770 Ultimate als eine Ikone im atemberaubenden Produktportfolio von Aston Martin so viele Spenden für wohltätige Zwecke sammelt und bei der Gala für unglaubliche Begeisterung sorgt.“

Bild DBS 770 Ultimate – Auction

Quelle Aston Martin Lagonda

Mit Silberfluss zum Prozessflow

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silberfluss

Das Münchner Start-up Silberfluss entwickelt ein digitales Backoffice für Kanzleien, erfolgreich gefördert von HM und SCE.

Begonnen hat alles als studentisches Projekt im ersten Corona-Lockdown. Heute ist Silberfluss eine marktreife Software für Kanzleimanagement. „Unser Produkt ist eine Art digitales Sekretariat, das Kanzleien durch Prozessautomatisierung von zeitraubenden Aufgaben entlastet und ihnen somit mehr Zeit für die individuelle Mandantenpflege verschafft“, erklärt Lukas Ballweg, CEO von Silberfluss.

Das vierköpfige Start-up, ein interdisziplinäres Team aus Wirtschaftsinformatikern und Softwareentwicklern mit Legal-Tech-Expertise, konnte von Beginn an mit seiner Businessidee überzeugen: 2021 als Gewinner des Strascheg Awards des HM-Gründerzentrums SCE und 2022 als Stipendiaten des EXIST-Gründerstipendiums vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Dazu Ballweg: „Das Stipendium beinhaltet 5.000 Euro Coachingbudget, finanziert bis zu 30.000 Euro Sachausgaben und zahlt ein Jahr lang unsere Gehälter.“

Automatisierte Massenverfahren
Neben dem Stipendium war die Unterstützung durch SCE und Hochschule München für Silberfluss maßgeblich, insbesondere durch die Mentorin Prof. Dr. Charlotte Achilles-Pujol, Juristin und Professorin der HM-Fakultät für Tourismus. „Ihr umfangreiches Fachwissen floss beispielsweise in unsere Programmierung des Fluggastrechteverfahrens ein“, so Ballweg. Damit kann die Silberfluss-Software eine Kanzlei bei Massenverfahren zu Ausgleichsleistungen für Passagiere bei Flugunregelmäßigkeiten automatisiert entlasten.

Prozesse im Flow
Bis Juni 2023 – solange läuft das Gründerstipendium noch – möchte sich Silberfluss selbst tragen. Die Chancen dafür stehen gut. Erste Pilotkanzleien sind bereits an Bord und nutzen Silberfluss zur Abwicklung von mehreren hundert Mandaten pro Monat. „Aktuell haben wir ein monatliches Umsatzwachstum von 100 Prozent“, sagt Ballweg. Ab Herbst hat die GmbH eine Finanzierungsrunde mit Wagniskapitalgebern geplant, eigene Mitarbeiter:innen sollen eingestellt werden, um die Software zielgerichtet weiterzuentwickeln. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf Kanzleien, sondern eine Erweiterung auf Rechtsabteilungen von Unternehmen und Behörden ist angedacht. Damit die Prozesse für alle Beteiligten im Flow bleiben.

Bild Die Gründer von Silberfluss (v.l.): Felix Füssel, Jan Jakob, Lukas Ballweg und Nils Lißner (Foto: Silberfluss)

Quelle Hochschule München

Neues Patient Care Kompetenzzentrum

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Ottobock

Wen und was braucht es, um Menschen mit fehlenden Gliedmaßen oder bei neuroorthopädischen Einschränkungen umfassend zu versorgen? Und wie sollte ein solcher Ort aussehen, damit sich die PatientInnen bestens aufgehoben fühlen? Auf diese Fragen gibt Ottobock eine Antwort: Das international tätige Healthtech-Unternehmen öffnet am 20. Februar im neuentwickelten Sartorius Quartier in Göttingen die Türen zu seinem bisher modernsten und zukunftsorientierten Zentrum für die Versorgung von nationalen und nun auch internationalen PatientInnen.

„Bei der Planung des Patient Care Centers lag unser Fokus von Beginn an darauf, den kompletten Weg der medizinischen Versorgung für unsere Patientinnen und Patienten so angenehm wie möglich zu machen“, erklärt Rolf Jarasch, Director Patient Care Center Göttingen. Nach einer Bauzeit von 18 Monaten entstand ein Kompetenzzentrum, das neben einer modernen Orthopädiewerkstatt auch Therapieräume, ein Forschungslabor und Büroräume unter einem Dach vereint.

Der Mehrwert für PatientInnen: alles an einem Ort

Zum besonderen Konzept des Patient Care Zentrums zählt auch der Standort selbst: In der Göttinger Universitätsmedizin und den nahegelegenen Krankenhäusern können bei Bedarf chirurgische Vorbereitungen für Prothesenversorgungen vorgenommen werden. Die Zusammenarbeit mit der UMG wird so weiter intensiviert. Zudem bietet das Sartorius Quartier Apartments an, in denen die PatientInnen für die Dauer ihres Aufenthaltes – dieser kann bis zu sechs Monate dauern – wohnen können. Tiefgaragenparkplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants sowie eine direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr runden das Angebot ab. Alle Bereiche auf dem Gelände sind barrierefrei zugänglich.

Auf insgesamt 3.800 Quadratmetern rückt Ottobock näher mit dem Göttinger Rehazentrum Rainer Junge zusammen, das sein ambulantes Reha-Programm auf zusätzliche neuroorthopädische Behandlungen ergänzt. Die Zusammenarbeit besteht seit mehr als 25 Jahren und wird jetzt in einem Gebäude auch räumlich zusammengeführt.

In direkter Nachbarschaft befinden sich die Life Science Factory sowie Räumlichkeiten der Hochschule HAWK. Nicht nur für Studierende entstehen durch den neuen Gesundheitscampus wichtige Synergie-Effekte, etwa durch einen direkten Zugang zu den Ottobock Werkstätten, Labore und der damit verbundenen Patientennähe.

„Was hier entstanden ist, ist ein waschechtes Lighthouse-Projekt für die Region“, so Professor Hans Georg Näder, Ottobock Eigentümer und Honorarprofessor an der HAWK. „Hier wird vorgemacht, wie die gewinnbringende Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft aussehen kann. Ein weiterer Step zur Stärkung des Life Science Standorts Göttingen.“

Forschung, Digitalisierung und ganzheitliche Versorgung

Neben der Patientenversorgung und dem Therapiezentrum, bezieht auch die Biomechanische Forschung von Ottobock neue Räume, wie zum Beispiel ein Labor mit modernster Messtechnik.

„Die Biomechanische Forschung ist zentraler Bestandteil der Neuentwicklung unserer zukunftsweisenden Produkte. Dabei werden mit wissenschaftlichen Methoden die Wirkungsweisen von orthopädietechnischen Hilfsmitteln dargestellt. Und dafür bietet die Nähe zur Patientenversorgung und den Hochschulpartnern am neuen Standort ideale Voraussetzungen“, so Prof. Dr. Malte Bellmann, Leiter der Biomechanischen Forschung bei Ottobock.

Für PatientInnen entsteht damit ein 360-Grad-Konzept, das in der Region einzigartig ist und ebnet gleichzeitig für das Healthtech-Unternehmen den Weg in die Zukunft der Patientenversorgung.

Zunutze machen sich die Ottobock-TechnikerInnen dafür auch die digitale und innovative Technik in der Anpassung und Dokumentation von Hilfsmitteln in Form des 3D-Scans und 3D-Drucks. So lassen sich Orthesen und Prothesen schnell und maßgeschneidert produzieren. OrthopädietechnikerInnen scannen hierfür das Körperteil und bearbeiten die Daten am Computer. So wird Zeit für die Versorgung frei, die bisher für teils aufwendige Handarbeit am Gipsabdruck nötig war. Die Daten werden im Anschluss direkt an den Fräser und 3D-Drucker übermittelt, was Fehlerquellen minimiert.

Auch über die digitalen Lösungen hinaus verändert sich in den Ottobock Werkstätten die Art des Arbeitens, erklärt Rolf Jarasch: „In Göttingen haben wir den Mut gezeigt, an die technische Orthopädie der Zukunft zu glauben und uns danach auszurichten. Die Orthopädietechniker haben keine eigenen Werkbänke mehr. Die Arbeitsplätze richten sich nach den Funktionen und Tätigkeiten und können so noch effektiver genutzt werden. Da die persönlichen Werkbänke aber auch immer ein Ort für den kollegialen Austausch waren, haben wir hier eine Alternative geschaffen. Entstanden ist dabei das Work Café als Kommunikationsknotenpunkt für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Ottobock.care als Dachmarke der globalen Versorgungslösungen

Oliver Jakobi, CEO von Ottobock, sagt über die Eröffnung: „Anhand des neuen Patient Care Zentrums erkennt man den Wandel, den Ottobock in den letzten Jahren vollzogen hat: Unter dem Dach Ottobock.care zeigen wir, was schon immer zu uns gehört – die ganzheitliche Versorgung unserer Anwenderinnen und Anwender weltweit – und lösen uns vom Image des reinen Prothesenherstellers.“

Bild (von links nach rechts:) Prof. Dr. Malte Bellmann (Director Research Biomechanics – Biomechanische Forschung), Marleen Zander (Patient Care Center Göttingen), Rolf Jarasch (Director PatientCare – Patient Care Center Göttingen) und Erik Andres (Head of Patient Care/ Bereichsleiter – Patient Care Center Duderstadt/Berlin)

Quelle Ottobock SE & Co. KGaA