Mittwoch, Februar 4, 2026
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Dax am Mittag weiter unentschlossen – Warten auf Überraschungen

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Freitag nach einem bereits zurückhaltenden Start in den Handelstag auch bis zum Mittag keine klare Richtung gefunden. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.895 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Die Marktteilnehmer sind froh, dass die Grönland-Causa nun vom Tisch ist, aber die Frage bleibt offen, welches Thema von den USA als nächstes kommt oder wieder aufgewärmt wird“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow.

Daher bleibe der Grundton für den Handel im Dax positiv, aber vor dem Wochenende hielten sich viele Marktteilnehmer eher zurück. „Zumal auch bald in Deutschland die Berichtssaison beginnen wird und noch die eine oder andere Überraschung erwartet werden kann. Sowohl auf der positiven, wie auf der negativen Seite.“

„Die heute publizierten Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und der EWU fielen insgesamt zufriedenstellend aus und untermauern weiter die These einer möglichen konjunkturellen Erholung. Es bleibt aber noch ein langer Weg, bis das Tal der konjunkturellen Tränen endgültig durchschritten ist. Mit Sicherheit spielen die USA und China dabei wichtige Rollen“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1735 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8522 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.921 US-Dollar gezahlt (-0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 134,81 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 65,09 US-Dollar, das waren 1,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Analyse: Arbeitsbelastung im Dienstleistungssektor bleibt hoch

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Dienstleistungssektor sind Arbeitsstress, Arbeiten trotz Krankheit und atypische Arbeitszeiten weit verbreitet.

Das geht aus einer Analyse des DGB-Index Gute Arbeit hervor, die von der Gewerkschaft Verdi durchgeführt wurde. Fast drei Viertel der Beschäftigten arbeiten auch am Wochenende, abends oder in Schichten. Über die Hälfte der Beschäftigten ist von Arbeitshetze und Zeitdruck betroffen. Nur ein Drittel der Beschäftigten geht nie krank zur Arbeit.

Die Hauptgründe für Teilzeitbeschäftigung sind der Analyse zufolge hohe Arbeitsbelastung und Sorgearbeit für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige. Frauen arbeiten auch im Dienstleistungssektor häufiger in Teilzeit als Männer. Vereinbarkeitsschwierigkeiten zwischen Privatleben und Arbeit seien weit verbreitet. Über die Hälfte der Beschäftigten im Einzelhandel, Gesundheits- und Sozialwesen sei oft zu erschöpft, um sich nach der Arbeit um private Angelegenheiten zu kümmern.

Spielräume bei der Arbeitszeitgestaltung wirkten sich positiv auf die Arbeitsfähigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus. Diese Spielräume stünden jedoch nicht allen Beschäftigten zur Verfügung. Verdi fordert, die Gestaltungsspielräume für die Beschäftigten zu erweitern und durch kollektive Regelungen abzusichern.


Foto: Büros (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Laschet: Europa muss auch mit Russland reden

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, begrüßt es, dass sich Vertreter der Ukraine, der USA und Russlands zu Gesprächen über die Beendigung des Ukraine-Kriegs in Abu Dhabi treffen.

„Dass Russen und Ukrainer heute wieder zusammen in den Vereinten Arabischen Emiraten miteinander reden, ist ein gutes Signal. Denn das hat es lange nicht mehr gegeben“, sagte Laschet am Freitag den Sendern RTL und ntv. Viele Gespräche seien gescheitert. Russland habe sich in vielem nicht bewegt. „Aber ich hoffe trotzdem bei jedem dieser Gespräche, dass es erfolgreich ist und dass der Krieg beendet wird.“

Wenn es gelinge, die Sicherheitsgarantien, über die der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump auch in Davos gesprochen hätten, so stabil zu machen, dass Selenskyj und die Ukraine einem Frieden zustimmen könnten, sollte man jede Chance nutzen, so Laschet weiter.

Auf die Frage, wie nah ein Frieden in der Ukraine sei, erwiderte der CDU-Außenpolitiker: „Das wissen wir alle nicht. Wir Europäer wissen es ganz besonders nicht, weil wir ja im Gegensatz zu den USA nicht mit Russland reden. Das Verrückte ist ja, dass die Friedenspläne, die im Kanzleramt erarbeitet wurden, mit Selenskyj, mit den Amerikanern und den europäischen Regierungschefs, dass die dann immer durch Herrn Kushner oder Herrn Witkoff nach Moskau getragen werden.“

Europa müsse hier auch selbst wieder aktiv sein, so Laschet. „Wenn Europa so selbstbewusst sein will, wie es dauernd sagt, dann muss es auch mit Russland reden. Das tun wir im Moment nicht, und deshalb sind wir immer nur auf Zweitinformationen von Herrn Witkoff angewiesen.“


Foto: Kreml (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet zurückhaltend – Berichtssaison rückt in den Fokus

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.850 Punkten berechnet, knapp unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Wirft man alle dominanten Faktoren des noch jungen Börsenjahrs 2026 in einen Topf – die Grönland-Angst, die nachlässt, die Zolldrohungen, die zurückgenommen wurden, das Rekordhoch nach der längsten Dax-Gewinnserie in der Geschichte – dann befindet sich der Dax bei rund 24.900 Punkten in einem neutralen Bereich“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Es ist exakt die Mitte zwischen Jahrestief und Rekordhoch. Für einen Anstieg über 24.900 Punkte wollen die Anleger jetzt die Rückversicherung der Unternehmen haben, dass ihre starken Gewinnerwartungen für 2026 realistisch sind. Die nachlassende Grönland-Angst eröffnet Anlegern dabei die Möglichkeit, sich stärker der anstehenden Berichtssaison zu widmen.“

„Dax-Anleger rechnen für das kommende Jahr mit einem Gewinnwachstum der 40 Dax-Konzerne von 15  Prozent – mehr als im S&P 500 Index, der 2026 wohl nur auf ein Plus von etwa 13,5  Prozent kommt. Angesichts milliardenschwerer Infrastruktur- und Rüstungsprogramme der Bundesregierung setzen Anleger auf ein Comeback der deutschen Wirtschaft. Sollten die Unternehmenszahlen diesen Erwartungen jedoch nicht standhalten, könnte der derzeitige Optimismus schnell kippen.“

„Der Goldpreis nähert sich in großen Schritten der 5.000-Dollar-Marke. Bei den Edelmetallen gilt: Dabei sein ist alles – und die Angst, eine historische Rally zu verpassen, dürfte ein zunehmender Kurstreiber hinter den Anstiegen sein. Gold-Anleger werden jedoch auch fast im Tagesrhythmus mit guten Nachrichten versorgt – zuletzt durch die Ankündigung der polnischen Zentralbank, weitere 150 Tonnen Gold kaufen zu wollen. Zentralbanken und Privatanleger bieten bei Gold um die Wette, und das treibt den Preis immer schneller nach oben. 5.000 Dollar im Gold und 100 Dollar im Silber – das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1731 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8524 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.912 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 134,63 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,39 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Etwas mehr versteuerte Zigaretten im letzten Jahr

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 66,4 Milliarden Zigaretten versteuert.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren das 0,2 Prozent oder 0,1 Milliarden Stück mehr als im Jahr 2024. Im langfristigen Vergleich zum Jahr 1991 (146,5 Milliarden) ging der Zigarettenabsatz allerdings um mehr als die Hälfte zurück.

Der Pro-Kopf-Verbrauch lag im Jahr 2025 bei 795 Zigaretten (1991: 1.831). Die Menge des versteuerten Tabak-Feinschnitts verringerte sich im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent auf 24.864 Tonnen. Der Absatz von Zigarren und Zigarillos sank im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf 2,1 Milliarden Stück.

Der Absatz von Wasserpfeifentabak belief sich im Jahr 2025 auf 1.162 Tonnen und sank damit um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit dem Inkrafttreten der geänderten Tabaksteuerverordnung zum 1. Juli 2024 sind für Wasserpfeifentabak wieder alle Packungsgrößen zulässig, die zum 1. Juli 2022 eingeführte Packungshöchstmenge von 25 Gramm wurde aufgehoben. Im Unterschied zum Wasserpfeifentabak stieg der Absatz von klassischem Pfeifentabak um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 323 Tonnen.

Die Menge der im Jahr 2025 versteuerten Substitute für Tabakwaren (z. B. Liquids für E-Zigaretten bzw. Verdampfer) betrug 1,5 Millionen Liter. Damit war die abgesetzte Menge an Tabak-Substituten um 18,2 Prozent höher als im Vorjahr, so Destatis.


Foto: Zigarette (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Vermögensverwalter kritisieren Rentenpolitik der Bundesregierung

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die beiden Chefs der deutschen Vermögensverwalter Union Investment und Lupus Alpha kritisieren die Rentenpolitik der Bundesregierung.

„Von der Frühstartrente hätte ich mir mehr erhofft: zehn Euro monatlich ab sechs Jahren sind zu wenig, um echte Wirkung zu entfalten“, sagte Ralf Lochmüller, Geschäftsführer des Fondshauses Lupus Alpha, dem Wirtschaftsmagazin Capital. Es müssten unbegrenzte Zuzahlungen möglich sein, forderte er. „Die Frühstartrente macht erst dann richtig Sinn, wenn man sie mit dem Altersvorsorgedepot zusammen denkt. Wir müssen die private Altersvorsorge von sechs bis 66 Jahre betrachten“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

In den neuesten Statistiken zum Anlageverhalten der Deutschen sei erkennbar, dass jüngere Menschen in Deutschland mittlerweile stärker am Kapitalmarkt vertreten seien. „Sie vertrauen der gesetzlichen Rente nicht mehr und wissen, dass sie vorsorgen müssen“, so Reinke. „Allerdings gehen sie oft direkt in alternative Anlagen oder Kryptowährungen, investieren also sehr riskant.“ Es fehle an finanzieller Bildung, was zu Fehlern führe, die später teuer werden könnten.

Die bisherigen Bundesregierungen haben aus Sicht Lochmüllers versagt, die Altersvorsorge zu reformieren. „Mittlerweile lautet für mich das Fazit: Die erste Säule, also die umlagefinanzierte gesetzliche Rente, lässt sich nicht reformieren. Zum Leidwesen der jungen Generation.“ Einen Staatsfonds, mit dessen Dividenden die aktuellen Renten gezahlt werden, hält er für unrealistisch. „Für diesen Weg ist es meines Erachtens zu spät, mit dem Aufbau eines Staatsfonds hätten wir vor 30 Jahren anfangen sollen, wie andere Länder auch“, so Lochmüller.

Während Reinke sich für eine Stärkung der privaten Altersvorsorge ausspricht, plädiert Lochmüller für eine verbesserte betriebliche Altersvorsorge: „Sie hat eine große Akzeptanz in der Bevölkerung. Hier muss es eine möglichst große Verbreitung geben, bis zu 90 Prozent.“


Foto: Strand (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Alabali Radovan sucht "strategische Allianzen" mit Golfstaaten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) will „strategische Allianzen“ mit Golfstaaten eingehen. „Es geht um punktuelle Zusammenarbeit entlang gemeinsamer Interessen, etwa beim Wiederaufbau in Gaza oder auch in Syrien“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe).

Man müsse mit allen ins Gespräch kommen, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit einsetzten, so Alabali Radovan. „Alles andere wäre ein strategischer Fehler.“ Insgesamt sollten deutsche Interessen klarer benannt werden.

Dennoch sagte die Entwicklungsministerin, dass eine wertegeleitete Entwicklungspolitik auch von dieser Regierung weiter vorangetrieben werde. „Die Entwicklungszusammenarbeit muss feministisch bleiben. Viele reiben sich an der Begrifflichkeit, aber mir geht es um das, was drinsteckt: Wenn es darum geht, Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen, treffe ich niemanden, der sagt, das sei falsch“, erklärte die SPD-Politikerin.

Sie will angesichts nationaler und internationaler Budgetkürzungen die Entwicklungszusammenarbeit mit der EU und weiteren Partnern stärken. „Als Bundesregierung senden wir ein klares Signal: Deutschland bleibt verlässlicher Partner und steht zur regelbasierten Weltordnung“, sagte Alabali Radovan. „Aber klar ist auch: Wir können den Rückzug der USA nicht kompensieren – weder allein noch als EU.“ Ihre Reformvorhaben seien auf die Welt im Umbruch eine passende Antwort. „Die Einschnitte sind hart, aber notwendig“, sagte Alabali Radovan.


Foto: Reem Alabali Radovan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Heizungsgesetz: Grüne fürchten Kostenfalle wegen Gas-Abhängigkeit

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben die Bundesregierung vor zu großen Änderungen am Heizungsgesetz gewarnt. „Sollte sie die 65-Prozent-Regel abschaffen, verschärft sie unsere Abhängigkeit und lässt Hausbesitzer sehenden Auges in eine Kostenfalle laufen, wenn die Gasnetzentgelte steigen“, sagte Michael Kellner, Sprecher der Grünen-Fraktion für Energiepolitik, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Die Heizungsbauer sind längst weiter als unsere Regierung: Industrie und Handwerk stehen bereit für eine Modernisierungsoffensive“, so Kellner. „Wenn es ums Heizen geht, sollten wir weder von Trumps noch von Putins Gas abhängig sein.“

Die Industrie forderte die Politik dazu auf, zügig Regelungen vorzulegen. „Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sinnvolle und funktionierende Regelungen erhalten bleiben“, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe, Martin Sabel, der Zeitung. „Die Wärmepumpe war 2025 das meistverkaufte Heizsystem, was zeigt, dass sich Handwerk, Industrie und viele Verbraucher auf das aktuelle Gebäudeenergiegesetz eingestellt haben.“ In seinen Augen biete der Gebäudesektor ein „erhebliches Potenzial für wirtschaftliches Wachstum aus heimischer Wertschöpfung“.

Schwarz-Rot hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, das Heizungsgesetz abzuschaffen und durch das Gebäudemodernisierungsgesetz zu ersetzen. Kernpunkt des Heizungsgesetzes ist derzeit noch, dass künftig ein Anteil von 65 Prozent der Heizenergie aus erneuerbaren Quellen stammen muss. Strittig ist vor allem, ob die 65 Prozent auch noch im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz stehen bleiben.


Foto: Neue Gasheizung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Europa League: AS Rom besiegt Stuttgart dank Pisilli-Doppelpack

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Rom (dts Nachrichtenagentur) – Die AS Rom hat am siebten Tag der Ligaphase das Europa-League-Spiel gegen den VfB Stuttgart im Stadio Olimpico mit 2:0 gewonnen und dabei trotz spielerischer Vorteile der Gäste ihre Effizienz ausgespielt.

Die Entscheidung fiel durch Niccolo Pisilli, der die Römer in der 40. Minute erstmals in Führung brachte. Nach einem präzisen Zuspiel aus dem Mittelfeld setzte sich der Mittelfeldspieler im Strafraum durch und überwand VfB-Torwart Alexander Nübel mit einem platzierten Abschluss. Stuttgart hatte zuvor mehr Spielanteile, ließ aber mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Schwaben am Drücker, scheiterten jedoch mehrfach an Roma-Keeper Mile Svilar oder an der eigenen Abschlussschwäche. Als der VfB in der Schlussphase alles nach vorne warf, nutzte die Roma einen Konter eiskalt aus: In der dritten Minute der Nachspielzeit traf erneut Pisilli und machte mit seinem zweiten Tor des Abends den Heimsieg perfekt.


Foto: Finn Jeltsch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP will kürzere Ferien für Schüler mit schlechtem Deutsch

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Dürr plädiert für eine verpflichtende Sommerschule für Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen. „Eine solche gezielte Ferienverkürzung muss in allen 16 Bundesländern stattfinden“, sagte er dem „Focus“.

Gute Deutschkenntnisse seien „die Grundlage für Integration, echte Teilhabe und reale Aufstiegschancen für Kinder“, so Dürr. Mehrsprachigkeit sei zwar eine Bereicherung, „doch in der Realität werden noch immer zu viele Kinder eingeschult, die am Ende keine Sprache wirklich gut beherrschen“. Eine vielfältige Gesellschaft brauche eine gemeinsame Sprache. „Und das ist bei uns Deutsch.“ Der FDP-Chef verlangt zudem verbindliche Sprachtests für alle Kinder spätestens zwei Jahre vor der Einschulung.

Auch bei der Finanzierung setzt Dürr an. „Statt immer mehr Geld für bürokratische Subventionen zu verschwenden, müssen die Bildungsausgaben auf mindestens 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung in Deutschland erhöht werden“, fordert er. „Das ist ein elementarer Teil des Aufstiegsversprechens der FDP.“


Foto: Kinder in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts