Sonntag, Februar 15, 2026
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Merz gratuliert deutschen Handballern in der Kabine

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Herning (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den deutschen Handballern nach dem verlorenen EM-Finale trotzdem gratuliert – und zwar persönlich in der Kabine.

Das Bundespresseamt verbreitete am Sonntagabend Bilder, auf denen der Kanzler mit Trainer Alfred Gislason und unter anderem den Spielern Julian Köster, Miro Schluroff und Andreas Wolff jeweils einzeln spricht. Außerdem posierte der Kanzler für ein Gruppenfoto mit der Mannschaft.

Der Kanzler war zum Finale der Handball-EM nach Herning in Dänemark gekommen und hatte sich das Spiel gegen die Gastgeber auf der Ehrentribüne unter anderem an der Seite von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen angesehen.

Regierungssprecher Stefan Kornelius hatte bereits am Freitag gesagt, der Kanzler lasse sich „intensivst“ über die Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft unterrichten. „Ich habe ihn in den letzten Tagen sehr handballfanatisch erlebt“, so der Sprecher.


Foto: Friedrich Merz und Julian Köster am 01.02.2026, Handout Bundesregierung/Guido Bergmann via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Söder: Mehrarbeit "wirklich nicht zu viel verlangt"

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München (dts Nachrichtenagentur) – Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder fordert, dass die Arbeitnehmer in Deutschland insgesamt mehr arbeiten sollen.

In der ARD sagte er am Sonntag: „Eine Stunde mehr Arbeit in der Woche würde uns enorm viel Wirtschaftswachstum bringen und ist wirklich nicht zu viel verlangt“.

Söder unterstützt zudem die Forderung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die telefonische Krankschreibung abzuschaffen. Und auch die Einführung eines sogenannten Karenztages fände der CSU-Chef gut. Für Arbeitnehmer würde das bedeuten, dass sie für den ersten Tag einer Krankheit keinen Lohn gezahlt bekämen. „An Brückentagen ist Deutschland immer etwas kranker als wann anders“, meinte Söder.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) widerspricht dem vehement. „Ich teile überhaupt nicht, dass die Deutschen zu wenig arbeiten“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Die von der Union ausgelöste Diskussion gehe an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei, so die SPD-Politikerin.

Zudem lehnt Schwesig Forderungen aus der Union ab, Sozialleistungen wie das Arbeitslosengeld zu kürzen, um so die Lohnnebenkosten zu senken. „Das Problem der hohen Arbeitslosigkeit ist nicht, dass die Menschen zu wenig arbeiten, sondern dass gerade ganz viele Stellen abgebaut werden, und da muss der Kanzler ran“, fordert sie.

Ein viel größeres Problem für die Wirtschaft sind aus Sicht von Schwesig die nach wie vor hohen Energiekosten. „Wir produzieren längst den grünen Strom zu nur ein paar Cent, aber durch staatliche Belastungen wird er zu teuer weitergegeben“, so die SPD-Politikerin.

Derweil spricht sich der bayerische Ministerpräsident für Steuersenkungen aus. So müssten zum einen Unternehmen steuerlich stärker entlastet werden, zum anderen aber auch Einkommen. Und auch die Stromsteuer müsse für Betriebe und Privathaushalte gesenkt werden. „Nur mit einem großen Steuersenkungspaket können wir die Wirtschaft ankurbeln und Leistung wieder hoffähig und stark machen“, sagte Söder.


Foto: Markus Söder am 30.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutsche Handballer scheitern im Finale an Dänemark

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Herning (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das EM-Finale gegen Dänemark verloren. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

Foto/Quelle: dts

Handball-EM: Deutschland verliert Finale gegen Dänemark

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Herning (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland hat im Finale der Handball-Europameisterschaft 2026 gegen Dänemark mit 34:27 verloren.

Das Spiel war von Beginn an umkämpft, wobei Dänemark sich letztlich als die stärkere Mannschaft erwies. Mathias Gidsel war mit seinem 68. Turniertreffer einer der herausragenden Spieler auf dem Feld. Die deutsche Mannschaft hielt lange Zeit gut mit, musste jedoch nach einer Roten Karte gegen Jannik Kohlbacher und mehreren Zwei-Minuten-Strafen Rückschläge hinnehmen.

In der ersten Halbzeit konnte Deutschland durch starke Abwehrleistungen und Paraden von Torhüter Andreas Wolff das Spiel offenhalten. Zur Halbzeit lag Dänemark mit 18:16 in Führung. In der zweiten Halbzeit baute Dänemark seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Trotz einiger starker Momente der deutschen Mannschaft, wie den Treffern von Marko Grgic und Nils Lichtlein, gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

Dänemark sicherte sich damit den ersten Europameistertitel seit 2012. Die deutsche Mannschaft, die sich im Turnierverlauf stark präsentiert hatte, musste sich letztlich mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Der dänische Trainer Nikolaj Jacobsen konnte nach dem Spiel mit der Leistung seines Teams zufrieden sein, das sich nach einer durchwachsenen Vorrunde im Turnierverlauf gesteigert hatte.


Foto: Dänische Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Stuttgart gewinnt spät gegen Freiburg

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 20. Bundesliga-Spieltags hat der VfB Stuttgart dank eines späten Tors 1:0 gegen den SC Freiburg gewonnen.

Beide Mannschaften hatten im Spielverlauf ihre Chancen, doch lange sah es nach einem torlosen Remis aus. In der ersten Halbzeit dominierte Stuttgart das Spielgeschehen mit einem Chancenplus, konnte jedoch keine der Gelegenheiten nutzen. Freiburg hingegen setzte auf eine kompakte Defensive und lauerte auf Konter.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild zunächst kaum. Stuttgart versuchte weiterhin, die Freiburger Abwehr zu knacken, während Freiburg auf Konterchancen setzte. Der entscheidende Treffer gelang den Hausherren dann schließlich in der 90. Minute aber doch noch, als Ermedin Demirovic per Distanzschuss von der Strafraumkante traf und somit seinem Team den Sieg sicherte.

In der Tabelle klettern die Stuttgarter auf den vierten Platz, die Breisgauer stehen drei Ränge dahinter. Für Stuttgart geht es am Mittwoch im DFB-Pokal bei Holstein Kiel weiter, die Freiburger sind am kommenden Samstag in der Liga gegen Werder Bremen gefordert.


Foto: Maximilian Eggestein (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Steinmeier würdigt Süssmuth als "Kämpferin für die Demokratie"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als „großartige Frau und eine leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie“ gewürdigt.

„Rita Süssmuth ist stets vorweg gegangen, war Vordenkerin, Vorkämpferin und Vorbild, insbesondere auch für viele Frauen“, schrieb das Staatsoberhaupt am Sonntag an die Tochter von Süssmuth. „Mit ihrem Mut, ihrer Beharrlichkeit, ihrem Humor und ihrer Überzeugungskraft hat sie maßgeblich dazu beigetragen, in unserem Land Schritt für Schritt mehr Gleichberechtigung in die Tat umzusetzen.“

Über Jahrzehnte hinweg habe sich Süssmuth in akademischen Gremien, Kommissionen und Kuratorien mit nie nachlassender Energie für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für die Förderung von Frauen in Führungspositionen eingesetzt. „Als Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit drängte Ihre Mutter erfolgreich darauf, ihr Ressort um die Zuständigkeit für Frauenfragen zu erweitern“, so Steinmeier. „Rita Süssmuth war die erste Frauenministerin der Bundesrepublik. Mit ihrem Engagement und ihrer Strahlkraft hat sie viele Frauen inspiriert, sich einen Platz an der Spitze von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu erobern.“

Zudem würdigte der Bundespräsident Süssmuth für ihren Beitrag im Kampf gegen Aids, eine „aufgeklärte Einwanderungspolitik“ sowie Reformen der Parlamentsarbeit. „Rita Süssmuth hat sehr viel bewegt – für unser Land und für die Menschen in diesem Land“, so Steinmeier. „Ihre Wärme, ihr Humor und ihre tiefe Menschlichkeit bleiben unvergessen. Ihr Einsatz für Gleichberechtigung bleibt gerade heute ein Vorbild.“

Die CDU-Politikerin war zuvor im Alter von 88 Jahren gestorben. Sie war von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages.


Foto: Rita Süssmuth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDA kritisiert Forderungen des Wirtschaftsrats scharf

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) hat Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats für durchgreifende Einschränkungen beim Arbeitslosengeld und Kürzungen bei Leistungen der Krankenversicherung deutlich verurteilt. „Die Parteiführung sollte diesen Ideen eine Absage erteilen“, sagte der Bundesvorsitzende der CDA, Dennis Radtke, der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

„Es ist immer wieder erstaunlich, wie ein Club von Privilegierten Millionen Beschäftigten erklären wollen, auf was sie demnächst verzichten sollen, ohne einen eigenen Vorschlag zu machen, welchen Beitrag sie selbst zu leisten bereit sind“, sagte Radtke mit Blick auf die Forderungen des Wirtschaftsrats, der vor allem Unternehmer versammelt. Radtke sagte: „Der Wirtschaftsrat versucht offenbar, einen Mangel an Nähe zur Lebensrealität von Arbeitnehmern in diesem Land durch eine Melange aus Ideologie und neoliberalen Ladenhütern auszugleichen.“

Der CDU-Wirtschaftsrat hatte in einer „Agenda für die Arbeitnehmer in Deutschland“ gefordert, die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I auf zwölf Monate für alle zu begrenzen. In der Krankenversicherung ließen sich verschiedene Leistungen, etwa Zahnarztbehandlungen, „generell gut privat absichern und sollten nicht länger im Umlageverfahren den Beitragszahlern zur Last fallen“, heißt es in dem Papier.


Foto: CDA (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merz würdigt Süssmuth als "große Politikerin"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als „große Politikerin“ und „Leitstern für unser demokratisches Gemeinwesen“ gewürdigt.

„Rita Süssmuth hat sich lebenslang für Deutschland engagiert“, sagte er am Sonntag. „Sie war als Bundesministerin und Präsidentin des Deutschen Bundestages Vorbild und auch Vorkämpferin, nicht zuletzt für die Gleichberechtigung und die politische Wirkkraft von Frauen.“ Für eine moderne und offene Gesellschaft habe sie beispielhaft gekämpft und Maßstäbe für Toleranz und Weltoffenheit gesetzt. „Dieses Land verdankt ihr viel. Die Bundesregierung wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren“, so der Kanzler.

Die CDU-Politikerin war zuvor im Alter von 88 Jahren gestorben. Sie war von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages.


Foto: Rita Süssmuth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDU streitet über Altersbegrenzung bei Energydrinks

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Union zeichnet sich eine Kontroverse um eine Verkaufsbegrenzung für koffeinhaltige Limonaden ab. Während die Bundestagsfraktion von CDU und CSU einen entsprechenden Vorstoß des schleswig-holsteinischen CDU-Landesverbandes ablehnt, sprechen sich die niedersächsischen Christdemokraten für eine Altersgrenze von 16 Jahren für den Verkauf von stark zucker- und koffeinhaltigen Limonaden aus.

Johannes Steiniger (CDU), ernährungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sagte der „Welt am Sonntag“, dass eine Altersgrenze für den Verkauf von Energydrinks nicht weiterführe. Eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung habe gezeigt, dass ein dauerhaft hoher Energydrink-Konsum bei den untersuchten Jugendlichen keinen Einfluss auf die Herzgesundheit gehabt habe, so Steiniger. „Eine Altersgrenze ist daher aus guten Gründen nicht im Koalitionsvertrag enthalten.“

Dagegen kündigte der Vorsitzende des CDU-Landesverbandes Niedersachsen, Sebastian Lechner, an, dass er sich beim Bundesparteitag der CDU Ende Februar in Stuttgart für eine Altersbegrenzung für den Verkauf von Energydrinks einsetzen werde. Lechner: „Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss für uns Vorrang haben. Energydrinks enthalten hohe Mengen an Zucker und Koffein, die nachweislich gesundheitliche Risiken bergen – von Schlafstörungen und Nervosität bis hin zu langfristigen Folgen wie Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen. Vor diesem Hintergrund ist es richtig, den Verkauf stark koffein- und zuckerhaltiger Energydrinks an Unter-16-Jährige zu begrenzen und damit ein klares präventives Signal zu setzen.“

Gegen eine Altersbegrenzung sprachen sich dagegen die CDU-Landesvorsitzenden von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz aus. Anlass für die Debatte ist ein Antrag der schleswig-holsteinischen Christdemokraten, die dem CDU-Parteitag einen Antrag auf die Einführung einer Altersbeschränkung für Energydrinks vorlegen wollen.


Foto: Energydrinks im Supermarktregal (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linke warnt vor Streichung von Zahnarztleistungen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat Pläne des CDU-Wirtschaftsrates zur Abschaffung von Zahnarztleistungen als „Frontalangriff auf 90 Prozent der Menschen in diesem Land“ bezeichnet.

Der Vorstoß sei ein Beleg für die „schöne neue Welt der Wirtschafts-Union“, sagte Schwerdtner dem „Spiegel“. „Putzt unsere Häuser, passt auf unsere Kinder auf, sorgt für Sicherheit auf den Straßen – aber eure Zähne zahlt ihr bitte selbst.“ Menschen, die jeden Tag schuften, müssten sich nach Vorstellung der Union bald entscheiden, sagt Schwerdtner: „Füllung beim Zahnarzt oder Mittagessen für die Kinder?“

„Gerade arme Menschen sind häufiger krank, haben größere gesundheitliche Probleme und sterben deutlich früher“, so Schwerdtner. Eine ernsthafte Reform müsse hier angesetzt werden. „Die Union sollte den Sozialstaat endlich nicht mehr als Problem, sondern als Stabilitätsanker unserer Gesellschaft begreifen.“

Schwerdtners Kritik zielt auf Reformpläne des CDU-Wirtschaftsrates. Zahnarztbehandlungen ließen sich gut privat absichern und sollten nicht länger den Beitragszahlern zur Last fallen, heißt es in einem Papier des Verbandes. Zudem schlägt der CDU-Wirtschaftsrat auch Kürzungen beim Arbeitslosengeld vor.


Foto: Blick vom Zahnarzt-Patientenstuhl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts