Samstag, Januar 17, 2026
spot_img
Start Blog Seite 30

Funkfrequenzstörung legt Flugverkehr in Griechenland lahm

0

Athen (dts Nachrichtenagentur) – Der Flugverkehr in Griechenland ist am Sonntag fast vollständig zum Erliegen gekommen. Wie die zivile Luftfahrtbehörde des Landes mitteilte, soll eine Störung beim zentralen Funksystem der Kontrollzentren verantwortlich sein. Ein Teil der geplanten Überflüge findet aber noch statt.

Dagegen sind alle Starts und Landungen offenbar ausgesetzt worden. Der staatliche Rundfunksender ERT berichtet, dass die Probleme seit ca. 9:30 Uhr Ortszeit bestehen. Es war zunächst unklar, wie lange die Behebung der Störung dauern würde. Währenddessen sind an den Flughäfen im Land zahlreiche Reisende gestrandet.


Foto: Flugzeug der Aegean Airlines (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Immobilienbranche sucht KI-Fachkräfte vor allem in drei Regionen

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Nachfrage nach Fachkräften in der Immobilienwirtschaft ist im laufenden Jahr leicht gestiegen, bleibt bei Künstlicher Intelligenz jedoch regional stark konzentriert. Nach einer Datenerhebung der Personalmarktforschungsagentur Index Research, über die das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) berichtet, entfiel gut die Hälfte aller Stellen mit KI-Anforderungsprofil auf nur drei Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Berlin und Bayern kamen zusammen auf mehr als die Hälfte der entsprechenden Inserate.

Das Schlusslicht bildet das Saarland, wo im gesamten Zeitraum lediglich vier Stellenanzeigen mit explizitem KI-Bezug gezählt wurden. Grundlage der Auswertung von Index Research sind Stellenmarktinserate aus der Immobilienwirtschaft, erfasst auf Jobportalen, in Printmedien, auf Unternehmenswebsites sowie im Portal der Bundesagentur für Arbeit.

Zwischen Januar und November wurden demnach bundesweit rund 110.000 Stellen inseriert, ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In knapp 2.650 Ausschreibungen nannten die Unternehmen explizit Digitalisierungskompetenzen, rund 1.500 davon verlangten ausdrücklich KI-Kenntnisse. Damit entfielen lediglich etwa 1,4 Prozent aller in der Branche ausgeschriebenen Stellen auf KI-Fachkräfte – trotz eines kräftigen Zuwachses von 277 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


Foto: Agentur für Arbeit (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutschland nimmt weitere Schweizer Brandopfer zur Behandlung auf

0

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland hat weitere schwerverletzte Patienten nach der Brandkatastrophe in der Schweiz aufgenommen. Die Verteilung der Patienten erfolge nach dem Kleeblattmechanismus, der während der Corona-Pandemie von Bund und Ländern entwickelt wurde, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Sonntag mit. Insgesamt wurden elf Patienten nach Deutschland gebracht und einer spezialisierten Behandlung zugeführt.

Vier Patienten kamen im Rahmen bilateraler Vereinbarungen nach Deutschland, drei davon nach Baden-Württemberg und einer nach Rheinland-Pfalz. Sieben weitere Patienten wurden über das EU-Katastrophenschutzverfahren nach Deutschland verlegt. Diese wurden auf Krankenhäuser in Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin verteilt. Die Patienten wurden per Flugzeug und Hubschrauber nach Deutschland transportiert. Die Schweiz teilte unterdessen mit, dass zunächst keine weiteren Transport- oder Behandlungskapazitäten benötigt werden.

Insgesamt wurden laut BBK über das EU-Katastrophenschutzverfahren 35 Patienten nach Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien in spezialisierte Kliniken für Verbrennungsopfer transportiert. Die Transporte wurden dabei durch Frankreich, Italien, Luxemburg, Rumänien und die Schweiz durchgeführt. Unterstützt wurde die Schweiz vor Ort durch spezialisierte Teams zur Behandlung von Verbrennungsopfern aus Frankreich und Italien.

Bei dem Feuer im Skiort Crans-Montana kamen in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben, 119 weitere wurden verletzt, von denen viele schwere Verletzungen erlitten. Gegen die Betreiber der Bar, in der das Feuer ausbrach, wird ermittelt. Dabei geht es um die Vorwürfe der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung sowie der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst.


Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Erste Haushalte haben nach Blackout in Berlin wieder Strom

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin haben die ersten Haushalte wieder Strom.

Bis circa 3:30 Uhr habe man in mehreren Stufen rund 7.000 Haushalte und 150 Gewerbe insbesondere im Bereich Lichterfelde wieder versorgen können, teilte der Netzbetreiber am Sonntag mit. Mit der Wiederversorgung aller Kunden wird allerdings weiterhin erst am Donnerstagnachmittag gerechnet. Insgesamt waren rund 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbekunden in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde betroffen.

Der Stromausfall war durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal verursacht worden, für den sich die als linksextremistisch eingestufte „Vulkangruppe“ bekannte, die auch schon in der Vergangenheit vergleichbare Anschläge für sich reklamiert hatte. Der Staatsschutz hat angekündigt, das Bekennerschreiben auf seine Echtheit zu prüfen.

Die Polizei ist unterdessen weiter mit einem Großaufgebot in den betroffenen Gebieten im Einsatz. Insgesamt wurden dafür rund 330 Beamte abgestellt.


Foto: Stromnetz Berlin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Venezuelas Vizepräsidentin zur Interims-Staatschefin ernannt

0

Caracas (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Gefangennahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch die USA hat der Oberste Gerichtshof des Landes Vizepräsidentin Delcy Rodriguez zur Interimspräsidentin ernannt.

In einer Erklärung des Gerichts hieß es, dass Rodríguez gemäß der Verfassung des Landes alle Befugnisse und Pflichten des Präsidenten übernehmen solle, um die administrative Kontinuität und die Verteidigung der Nation zu gewährleisten. Maduro wurde allerdings nicht als dauerhaft aus dem Präsidentenamt ausgeschieden erklärt.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass Rodríguez mit den USA zusammenarbeiten würde. Diese bezeichnete den Angriff der USA allerdings als „brutal“ und „grausam“ und forderte die Freilassung von Maduro und der First Lady Cilia Flores.

Maduro ist derweil mittlerweile in New York angekommen. Er soll bis zu seinem Prozess im berüchtigten Metropolitan Detention Center in Brooklyn, kurz MDC genannt, inhaftiert werden.


Foto: Delcy Rodriguez (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2025 rund 168.000 Asylanträge gestellt – Ein Drittel weniger

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Asylzahlen in Deutschland sind 2025 deutlich gesunken. Laut Bundesinnenministerium (BMI) gab es im vergangenen Jahr über 82.000 weniger Asylanträge als im Jahr 2024, schreibt die „Bild am Sonntag“.

Die Antragszahlen sanken konkret von 250.945 auf 168.543 Erst- und Folgeanträge – ein Rückgang von 32,8 Prozent. 2023 waren es noch 351.915 Anträge.

Das Innenministerium begründet die gesunkenen Zahlen mit der Migrationswende und mit Zurückweisungen an den Grenzen, dem Aussetzen des Familiennachzugs und der Abschaffung der Turboeinbürgerung.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte derselben Zeitung: „Wir ordnen mit Klarheit und Konsequenz das Migrationsgeschehen. Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen – wer Straftäter wird, muss gehen. Das klare Signal aus Deutschland heraus, dass sich die Migrationspolitik in Europa geändert hat, ist in der Welt angekommen.“


Foto: Asylunterkunft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Rente: Linke warnt vor drastischem Anstieg der Altersarmut

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linke warnt vor einem drastischen Anstieg der Altersarmut in Deutschland.

Hintergrund ist eine Anfrage der Linken im Bundestag zum rechnerischen Rentenniveau bei verschiedenen Bruttoverdiensten; über die Antwort der Bundesregierung berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

Laut Berechnung des Bundesarbeitsministeriums wäre bei einem konstanten Stundenlohn über 45 Jahre Vollzeit ein Bruttostundenlohn von 19,99 Euro nötig, um auf 1.381 Euro Rente zu kommen – der aktuellen Armutsrisikoschwelle für Alleinlebende. Für 1.200 Euro Rente läge der rechnerische Stundenlohn bei knapp 16 Euro, für 1.500 Euro bei mehr als 21 Euro pro Stunde. Bei 1.700 bzw. 2.000 Euro Rente ergäben sich Stundenlöhne von rund 25 bzw. knapp 29 Euro.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verdienten im April 2025 rund 18,9 Millionen abhängig Beschäftigte weniger als 20 Euro brutto pro Stunde. 11,4 Millionen verdienten unter 16 Euro pro Stunde, mehr als 22 Millionen unter 22 Euro.

„Wenn jede zweite gesetzliche Rente in Richtung Armutsrisiko rutscht, ist das kein Ausrutscher, sondern Systemversagen“, sagte Dietmar Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Eine gesetzliche Rente, bei der der Mindestlohn auch nach Erhöhungen fast zwangsläufig in Altersarmut führt, hat ein massives Legitimationsproblem.“

Der berechnete Stundenlohn von 20 Euro, der notwendig sei, um der Armutsgrenze zu entkommen, sei für die Hälfte der Beschäftigten derzeit unerreichbar. „Das zeigt: Deutschland hat kein individuelles, sondern ein strukturelles Renten- und Lohnproblem“, so Bartsch. „Dieses System braucht eine grundlegende Rentenreform – und ein höheres Rentenniveau.“

Das Arbeitsministerium weist in seiner Antwort allerdings darauf hin, dass aus den Modellrechnungen keine Rückschlüsse auf das Altersarmutsrisiko gezogen werden könnten. Die Armutsrisikoschwelle sei ein statistisches Konstrukt auf Basis des Nettoäquivalenzeinkommens, das alle Einkommen eines Haushalts berücksichtigt und keine Auskunft über die individuelle Bedürftigkeit gebe. Dies sei nicht mit einer einzelnen Einkommensart, wie der gesetzlichen Rente, zu vergleichen. Auch seien andere Alterseinkommen von Rentnern abseits der gesetzlichen Rente in der Berechnung nicht einbezogen. Zudem sei die Annahme eines gleichbleibenden Stundenlohns über 45 Jahre als Grundlage der Berechnung unrealistisch.


Foto: Seniorin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

CSU will Deutschland zum Weltraumzentrum Europas machen

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CSU will Deutschland zum Weltraumzentrum in Europa machen und dabei auf neue Technologien wie die Fertigung von Produkten im Weltraum setzen.

„Die nächste industrielle Revolution findet im Orbit statt. Wir wollen, dass die erste `Niere made in space` aus Deutschland heraus entwickelt wird“, heißt es in einem Positionspapier der CSU-Landesgruppe, über das der „Focus“ berichtet. Diese als „Space Manufacturing“ bekannte Technologie ermögliche „Innovationen, an denen die Erdschwerkraft bisher scheitert“.

„Gewebestrukturen und Blutgefäße können zum Beispiel durch 3D-Druck im All stabiler gedruckt werden“, heißt es in dem Positionspapier. „So wollen wir den Bedarf an Spenderorganen wie Herzen und Lebern senken und die Transplantationsmedizin revolutionieren.“ Das All könne zum „Treiber für lebensrettende Entwicklungen“ werden. Dafür will die CSU mehr Geld in Forschung und Entwicklung investieren sowie Raumstationen mit Laboren aufbauen.

Zudem brauche Deutschland einen „eigenen, souveränen Zugang zum Weltraum“. Bislang ist die Bundesrepublik bei Weltraummissionen auf externe Dienstleister und Partner angewiesen.

„Wir wollen Deutschland zum Top-Technologieland machen, das weltweit an der Spitze mitspielt“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann dem „Focus“. „Mit der Hightech Agenda investieren wir massiv in Schlüsseltechnologien wie KI, Quantencomputing, Mikroelektronik und Biotechnologie.“ Ein weiterer Schwerpunkt sei die Raumfahrt, denn Technologien wie Space Manufacturing ermöglichten Innovationen, an denen die Erdschwerkraft bisher scheitere.

Um Innovationen aus Deutschland zu fördern, will die CSU außerdem die Forschungsbürokratie abbauen, Antragsprozesse digitalisieren und Förderungen vereinfachen. „Innovationen haben Vorfahrt“, heißt es in dem Positionspapier der CSU-Landesgruppe. Den Pharmastandort will die CSU im Bundestag mit einer Nationalen Biobank stärken, die als übergeordnete Plattform der deutschen Biobanken fungieren soll.


Foto: Mond (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pünktlichkeit der Bahn auf neuen Tiefstand gefallen

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2025 hat die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn einen neuen Tiefststand erreicht. Im Fernverkehr betrug sie nur noch 60,1 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 62,5 Prozent.

Ein Bahnsprecher bestätigte gegenüber der „Bild am Sonntag“ die schlechten Jahreszahlen für 2025 und sagte: „Auch wenn über Nacht keine Wunder zu erwarten sind, startet die Deutsche Bahn nun in eine neue Phase: leistungsstärker, verlässlicher und entschlossen, die Qualität für die Fahrgäste dauerhaft und spürbar zu verbessern.“

Mit den Investitionen des Bundes in Höhe von 23 Milliarden Euro allein im Jahr 2026 und dem von der neuen Bahnchefin Evelyn Palla eingeleiteten Reformkurs des DB-Konzerns solle nun die Trendwende eingeläutet werden, hieß es weiter.


Foto: Verspätungs-Anzeige bei der Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Macron lobt US-Aktion in Venezuela

0

Paris (dts Nachrichtenagentur) – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die USA für ihren Einsatz in Venezuela gelobt. „Das venezolanische Volk ist heute von der Diktatur Nicolás Maduros befreit worden und kann nur jubeln“, schrieb Macron in einer Erklärung, die am Samstagabend verbreite wurde. „Durch die Machtergreifung und die Missachtung grundlegender Freiheiten hat Nicolás Maduro die Würde seines eigenen Volkes schwer verletzt.“

Der bevorstehende Übergang müsse „friedlich, demokratisch und im Einklang mit dem Willen des venezolanischen Volkes“ erfolgen. „Wir wünschen uns, dass Präsident Edmundo González Urrutia, der 2024 gewählt wird, diesen Übergang zügig gewährleisten kann“, so Macron.

Weiter schrieb der französische Präsident, dass er derzeit im Austausch mit „Partnern in der Region“ stehe. Frankreich sei „umfassend mobilisiert und wachsam, insbesondere um die Sicherheit seiner Staatsangehörigen in diesen unsicheren Zeiten zu gewährleisten“.


Foto: Emmanuel Macron (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts