Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Jüngere Menschen wären lieber selbstständig als Ältere. Das ergab eine Sonderauswertung des KfW-Gründungsmonitors für den „Spiegel“.
Auf die Frage: „Unabhängig von Ihrer aktuellen persönlichen Situation: Wenn Sie wählen könnten, wären Sie dann lieber angestellt oder selbstständig?“ antworteten fast drei Viertel (72 Prozent) der befragten 18- bis 29-Jährigen, sie wären lieber selbstständig. Fast ein Viertel (24 Prozent) wäre lieber angestellt. Der Rest wäre gern keines von beidem. Bei den Befragten ab 30 Jahren wären nur 65 Prozent in diesem Fall gern selbstständig, 30 Prozent lieber angestellt.
Bei den 18- bis 29-Jährigen war das wichtigste Motiv für die Selbstständigkeit, mit diesem Schritt unabhängig werden und sich selbst verwirklichen zu können. Das nannten 43 Prozent der jungen Befragten. Ein höheres Einkommen war für ein Viertel der Jungen das entscheidende Motiv. Zwölf Prozent nannten ihre Geschäftsidee als wichtigsten Grund, neun Prozent den Lebensunterhalt. Acht Prozent wollten mit der Selbstständigkeit Karriere machen. Im Mittel (Median) setzen junge Erwachsene laut KfW 5.000 Euro für ihre Existenzgründung ein, ältere mit 6.000 Euro geringfügig mehr.
Der KfW-Gründungsmonitor wird jährlich erhoben. Die Sonderauswertung bezieht sich auf den Durchschnitt der Existenzgründungen von 2020 bis 2024.
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