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Gründen neben dem Job: Die häufigsten Stolperfallen für Solo-Founder

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Selbständigkeit: Gründer starten erfolgreich im Nebengewerbe. Image by Gerd Altmann from Pixabay

Der Weg in die Selbständigkeit ist nicht nur beliebt, er wurde zuletzt sogar noch populärer: Laut dem KfW-Gründungsmonitor zählte Deutschland zuletzt 585.000 Neugründungen. Eine weitere Besonderheit: 382.000 davon entfallen auf Nebenerwerbsgründungen. Sich nicht zwangsläufig als Ersatz, sondern als Erweiterung zum Job selbständig zu machen, ist heute keine Randerscheinung mehr. Ein Selbstläufer wird die Selbständigkeit damit aber selbstverständlich nicht, denn organisatorische, zeitliche und rechtliche Stolpersteine existieren auch bei einem Nebengewerbe.

Nebenberuflich gründen: Chancen und erste Herausforderungen

Erst einmal in die Selbständigkeit hineinschnuppern, das Geschäftsmodell aus der Theorie herausholen und auf die praktische Probe stellen: So der Gedankengang vieler Gründer, die die Selbständigkeit parallel zum Hauptjob auch als eine (finanzielle) Risikominimierung verstehen. Das ist ein guter Ansatz, denn nicht jeder „Side-Hustle“ hat automatisch das Potenzial, als Hauptgewerbe den vollständigen Lebensunterhalt des Gründers zu ermöglichen.

Arbeitnehmende profitieren davon, dass viele Handgriffe und bürokratische Vorgänge entweder auf den Arbeitgeber entfallen oder mehr oder weniger automatisch über die entsprechenden Behörden laufen. In der Selbständigkeit ist das anders. Hier müssen sich Entrepreneure plötzlich um alles selbst kümmern, zudem steigen die bürokratischen Hürden exponentiell. Dazu kommt, dass der Hauptjob weiterhin Zeit und Aufmerksamkeit einfordert. Den Beruf, die Gründung, das Privatleben und dann noch ein bisschen Erholung unter einen Hut zu bringen, das kann eine Herausforderung für sich sein.

Um das souverän zu meistern, braucht es von Anfang an eine feste Zeitplanung, die agile Anpassung, sofern einmal etwas nicht funktioniert, und eine zuverlässige Priorisierung. Zwischen Kundenkommunikation und -akquise, Buchhaltung, Strategie und Marketing sollten einzelne Aufgabenfelder nicht ins Hintertreffen geraten, andernfalls geht das früh zu Lasten des potenziellen Businesserfolgs.

Organisatorische Grundlagen nicht unterschätzen

Herausforderungen meistern und das organisatorische Fundament auf stabile Beine stellen: So einfach ist das in der Praxis nicht. Das zeigt eine weitere Statistik der KfW, denn rund ein Drittel der Gründer erwägt, seine Selbstständigkeit wieder aufzugeben. Als größte Hürde benennen die Gründer, die aufgegeben haben, die deutsche Bürokratie. Formale Pflichten wie die Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung, Buchhaltung und Co. sind also nicht stiefmütterlich zu behandeln und müssen vom ersten Tag an ein fester Bestandteil des Gewerbes sein.

Dazu kommen noch rechtliche Rahmenbedingungen: Verträge, die AGB, das Impressum auf der Website, Vorgaben zum Datenschutz und zur DSGVO sowie Widerrufsbelehrungen müssen rechtlich einwandfrei vom ersten Moment an vorhanden sein. Fehler können nicht „nur“ rechtliche Folgen mit sich bringen, sie werfen außerdem ein schlechtes Licht auf das Gewerbe. Das ist besonders schmerzhaft, weil die Neugründung zu diesem Zeitpunkt noch keine aufgebaute Vertrauensreserve hat, sondern sich in jedem einzelnen Prozess zunächst beweisen muss.

Fehlen die nötigen Strukturen, um Dokumentationen, bürokratische Abläufe, Rechnungen und Angebote einwandfrei sowie effektiv abzuwickeln, kann auch der Rest des Geschäfts nicht einwandfrei laufen. Fehler sind verzeihbar, genauso aber vermeidbar. Wenn sie bereits aufgetreten sind und schon bemerkt wurden, dann gehören sie schnellstmöglich behoben.

Konflikte und rechtliche Risiken früh vermeiden

Der erste potenzielle Konflikt bei Nebenerwerbsgründungen beginnt schon beim eigentlichen Haupterwerb: Dahingehend müssen Gründer prüfen, ob der Arbeitgeber überhaupt mit einem Nebengewerbe seines Arbeitnehmers einverstanden ist. Hierzu sind Klauseln im Arbeitsvertrag zu Nebentätigkeiten, aber auch Wettbewerbsverbote und Zustimmungspflichten zu prüfen. Arbeitgeber fürchten oftmals vor allem, dass ihre Arbeitnehmer fortan beispielsweise bei ihrer Arbeitszeit eingeschränkt sind, Betriebsmittel zweckentfremdet werden oder Know-how und Kontakte aus dem Unternehmen zum Nebengewerbe des Gründers abfließen.

Es liegt an den Gründern, das zu entkräften und so ein Sicherheitsgefühl seitens des Arbeitgebers zu schaffen. Dieselbe Transparenz ist in der Kommunikation mit Kunden und Wettbewerbern anzusetzen. Prozesse gehören immer ganzheitlich gedacht, aber kleinteilig analysiert. Nur wer früh auf saubere Prozesse achtet, ist auch in der Lage, typische Risiken wie solche für Abmahnungen, Unterlassungserklärungen oder einstweilige Verfügungen zu reduzieren. Das ist schlichtweg schon ein Eckpfeiler des (finanziellen) Selbstschutzes.

Attraktive Chancen bietet eine nebenberufliche Gründung definitiv, aber sie ist weder ein Selbstläufer noch darf sie stiefmütterlich behandelt werden. Rechtliche Sorgfalt, eine realistische Planung sowie Zielsetzung und klare Strukturen sind als Gründer nun einmal kein Bonus, sondern eine schlichte Notwendigkeit.

Bild: Image by Gerd Altmann from Pixabay

Autorin: Sandra May, Rechtsanwältin beim Händlerbund


Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

FINN erreicht Unicorn-Status

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FINN: Auto Abo und Mobilität auf Wachstumskurs Bild FINN Teambild @ FINN GmH Quelle FINN GmbH

FINN erreicht durch seine Series-D-Finanzierungsrunde mit knapp 100 Millionen Euro frischem Eigenkapital eine Bewertung von über einer Milliarde Euro.

Die Finanzierungsrunde wird von Portage angeführt. Darüber hinaus stellen BC Partners Credit und Runway Growth Capital Fremdkapital in Höhe von über 40 Millionen Euro bereit. Auch SevenVentures, der Investment-Arm von ProSiebenSat.1, beteiligt sich über einen Media-for-Equity-Deal an der Runde.

Mit über 300 Millionen Euro annualisiertem Umsatz zählt FINN zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas.

FINN, Deutschlands führende Auto Abo-Plattform, gibt den erfolgreichen Abschluss seiner Series-D-Finanzierungsrunde über knapp 100 Millionen Euro bekannt. Die Runde wurde von Portage angeführt, einem international führenden Investor für Fintech- und Mobility-Unternehmen. Zusätzlich verstärkt UVC Partners, Investor der ersten Stunde, sein Engagement. Auch bestehende Investoren wie Planet First Partners, Korelya Capital, White Star Capital, HV Capital und Picus Capital beteiligen sich erneut.

Außerdem stellen BC Partners Credit sowie Runway Growth Capital weiteres Wachstumskapital in Form von Fremdkapital zur Verfügung.

Milliardenbewertung durch erfolgreiche Series D

Neben knapp 100 Millionen Euro Eigenkapital kommen von BC Partners Credit sowie Runway Growth Capital gemeinsam über 40 Millionen Euro Fremdkapital hinzu. Darüber hinaus beteiligt sich SevenVentures über einen Media-for-Equity-Deal an der Finanzierungsrunde und ermöglicht FINN Zugang zum reichweitenstarken Werbeinventar von ProSiebenSat.1.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Series-D-Finanzierung steigt die Unternehmensbewertung von FINN auf über eine Milliarde Euro. Damit erreicht das Unternehmen erstmals den Unicorn-Status.

Investitionen in Wachstum und Technologie

Die neue Finanzierung soll die nächste Wachstumsphase des Unternehmens beschleunigen. Gezielte Investitionen sind insbesondere für die Abo-Flotte, die Technologieplattform und die operative Infrastruktur vorgesehen.

Bereits heute sind mehr als 50.000 FINN Abos unterwegs. Mit einem jährlich wiederkehrenden Umsatz von über 300 Millionen Euro und einem starken Kreis langfristiger institutioneller Investoren sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, um seine Position in Deutschland weiter auszubauen und seine europäische Expansion voranzutreiben.

Europas führende Plattform für flexible Mobilität

„Wir erleben einen grundlegenden Wandel in der Mobilitätsbranche: Flexibilität, digitale Nutzererlebnisse und einfacher Zugang gewinnen zunehmend an Bedeutung. Unsere Vision ist es, Mobilität so einfach wie möglich zugänglich zu machen. Die Unterstützung unserer Investoren gibt uns die Möglichkeit, diese Transformation weiter zu beschleunigen und die führende Plattform für moderne Mobilität in Europa aufzubauen. Der Unicorn-Status ist dabei weniger ein Ziel als vielmehr eine Bestätigung unseres bisherigen Weges – und ein Ansporn für das, was noch vor uns liegt“, sagt Maximilian Wühr, CEO und Co-Founder von FINN.

„Mit dieser Runde haben wir das Kapital, die Partner und das operative Fundament, um FINN weiter effizient zu skalieren – bei konsequentem Fokus auf profitables Wachstum und langfristige Marktführerschaft.“

Investoren sehen großes Potenzial

„FINN hat neu definiert, was Kundinnen und Kunden von Mobilitätslösungen erwarten. Das Unternehmen verbindet den Komfort eines digitalen Erlebnisses mit der Flexibilität des Auto Abos. FINN hat gezeigt, dass es effizient skalieren und gleichzeitig ein erstklassiges Kundenerlebnis bieten kann. Damit ist FINN hervorragend aufgestellt, die Mobilität der nächsten Generation maßgeblich mitzugestalten“, sagt Devon Kirk, General Partner und Co-Head bei Portage Capital Solutions.

Vom Münchner Startup zum Marktführer

Seit der Gründung im Jahr 2019 hat sich FINN von einem Münchner Startup zu Deutschlands führendem Anbieter für Auto Abos entwickelt. Kundinnen und Kunden können Fahrzeuge von mehr als 25 Marken wie BMW, Mercedes-Benz, Cupra, Opel, Hyundai, MG und BYD vollständig digital abonnieren und erhalten ein Rundum-Sorglos-Paket inklusive Versicherung, Zulassung und Wartung.

Das Unternehmen hat sich damit als Vorreiter eines Mobilitätsmodells etabliert, das Flexibilität, digitale Nutzererfahrung und Kostentransparenz miteinander verbindet.

Bild FINN Teambild @ FINN GmH

Quelle FINN GmbH

alangu: Warum Inklusion für bessere KI und digitale Barrierefreiheit sorgt

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alangu: Inklusion, KI und digitale Barrierefreiheit Bild Das diverse alangu-Team liefert den Beweis: Wer inklusiv entwickelt, baut nicht nur gerechtere Systeme, sondern auch bessere. Bildquelle: alangu GmbH

Ein diverses Team und menschenzentrierte KI machen Gebärdensprache skalierbar – und zeigen, warum Inklusion ein klarer Wettbewerbsvorteil ist.

Köln, 24. Juni 2026: Während viele Unternehmen Inklusion als Herausforderung betrachten, nutzt die alangu GmbH sie als strategischen Ausgangspunkt für Innovation. Das KI-Unternehmen entwickelt Lösungen für gebärdensprachbasierte digitale Kommunikation und zeigt, dass inklusive Teams nicht nur gesellschaftlichen Mehrwert schaffen, sondern auch technologisch bessere Ergebnisse liefern.

Künstliche Intelligenz hat ein strukturelles Problem: Sie spiegelt oft nur die Perspektiven derjenigen wider, die sie entwickeln. Die Folge sind blinde Flecken, Fehlannahmen und mangelnde Zugänglichkeit. Das Kölner Unternehmen alangu geht einen anderen Weg und macht Inklusion zur Grundlage seiner Technologieentwicklung. Im Zentrum steht ein Ansatz, der weit über klassische Barrierefreiheit hinausgeht: Mehr als die Hälfte des Teams, rund 60 Prozent, ist gehörlos. Die Zielgruppe ist damit direkt in alle Entwicklungsprozesse integriert. Produkte entstehen nicht für Nutzerinnen und Nutzer, sondern gemeinsam mit ihnen.

Inklusion als Prinzip statt als Zusatz

Bei alangu ist Inklusion kein ergänzendes Programm, sondern strukturell verankert. Gehörlose Mitarbeitende arbeiten in allen Bereichen mit – von Forschung und Entwicklung bis zur Qualitätssicherung. Das verändert die Art der Zusammenarbeit grundlegend: Kommunikation wird bewusster, Prozesse werden transparenter und Entscheidungen aus mehreren Perspektiven betrachtet.

Was zunächst komplex erscheint, führt zu einem klaren Vorteil: Produkte orientieren sich näher an realen Bedürfnissen, Probleme lassen sich früh aufdecken und vermeiden. Gerade im Bereich der Gebärdensprache ist dieses Vorgehen entscheidend. Denn die Gebärdensprache folgt eigenen grammatikalischen und kulturellen Regeln und lässt sich nicht direkt aus gesprochener Sprache ableiten. Ohne diese Perspektive entstehen schnell Lösungen, die technisch funktionieren, aber praktisch nicht nutzbar sind.

Messbarer Nutzen für digitale Barrierefreiheit

Die Wirkung dieses Ansatzes lässt sich auch in Zahlen belegen. So hat alangu ermittelt, dass 91 Prozent der Kundinnen und Kunden die Lösungen als echten Fortschritt für digitale Barrierefreiheit bewerten. Gleichzeitig konnte die Verständlichkeit von KI-gestützten Gebärdensprach-Übersetzungen um 92 Prozent gesteigert werden.

Die direkte Integration der Nutzerperspektive führt zu weniger Fehlentwicklungen, schnelleren Iterationen und einer deutlich höheren Nutzerakzeptanz. Gerade bei der Entwicklung von KI-Systemen ist dies ein entscheidender Vorteil.

Bessere KI durch vielfältige Perspektiven

Künstliche Intelligenz ist nur so gut wie die Perspektiven, die in ihre Entwicklung einfließen. Genau hier setzt das Kölner Softwareunternehmen an. Durch die enge Zusammenarbeit von gehörlosen und hörenden Expertinnen und Experten lassen sich blinde Flecken reduzieren und komplexe sprachliche sowie kulturelle Aspekte der Gebärdensprache präzise umsetzen.

Das Ergebnis sind Technologien, die nicht nur funktionieren, sondern tatsächlich zugänglich sind und damit digitale Teilhabe nachhaltig verbessern.

Bereits bei mehr als 210 Organisationen im Einsatz

Die Lösungen von alangu werden bereits von mehr als 210 Kundinnen und Kunden genutzt, darunter Kommunen, öffentliche Einrichtungen und digitale Plattformen. Organisationen profitieren von effizienteren Prozessen, besserer Skalierbarkeit und einer schnelleren Bereitstellung barrierefreier Inhalte.

Die Erfahrungen des Unternehmens zeigen, dass technologische Qualität und Diversität keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken. Gleichzeitig wächst die öffentliche Wahrnehmung für das Thema. Hohe Reichweiten in sozialen Medien tragen dazu bei, das Bewusstsein für barrierefreie Kommunikation weiter zu erhöhen.

Die Vision: Barrierefreiheit überall verfügbar machen

Langfristig verfolgt alangu das Ziel, Gebärdensprach-Barrierefreiheit überall dort verfügbar zu machen, wo digitale Informationen entstehen. Durch menschenzentrierte KI sollen barrierefreie Inhalte künftig in Echtzeit und nahtlos in digitale Systeme integriert werden.

Mit seinem Ansatz setzt alangu ein klares Zeichen: Inklusion ist kein Hindernis für Effizienz, sondern ein Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die Vielfalt ernsthaft integrieren, profitieren von besseren Produkten, motivierteren Teams und einer stärkeren gesellschaftlichen Relevanz.

Gerade im Bereich Künstliche Intelligenz, in dem Entscheidungen zunehmend automatisiert erfolgen, wird die Einbeziehung vielfältiger Perspektiven immer wichtiger. Nur so können Systeme entstehen, die niemanden ausschließen.

Bild Das diverse alangu-Team liefert den Beweis: Wer inklusiv entwickelt, baut nicht nur gerechtere Systeme, sondern auch bessere. Bildquelle: alangu GmbH

Quelle PR von Harsdorf GmbH

PURALIS: Wie ein Tischwasserfilter den Wassergenuss verändern will

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PURALIS: Tischwasserfilter für reinen Wassergenuss Bildcredits GEFU

Jeder Schluck beginnt mit Wasser – ob pur aus dem Glas oder als Grundlage für Tee und Kaffee. Erst wenn Wasser weich, klar und frei von störenden Geschmacksnoten ist, können sich Aromen optimal entfalten. Der Tischwasserfilter PURALIS von GEFU setzt genau an diesem Punkt an und soll Leitungswasser zu einer hochwertigen Basis für den täglichen Genuss machen.

Design und Funktion in einer Lösung

PURALIS kombiniert eine schlanke Silhouette mit mundgeblasenem Glas und einer feinen Rippenstruktur. Das zeitlose Design verbindet Ästhetik und Funktionalität und macht den Tischwasserfilter zu einem Blickfang auf dem Esstisch oder in der Küche.

Beim Filtern wird das Wasser weicher und verliert einen Teil seiner Härte. Dadurch können Tee und Kaffee ihre Aromen besser entfalten, während auch pur getrunkenes Wasser frischer und harmonischer schmecken soll.

Moderne Filtertechnologie im Inneren

Im Inneren des Tischwasserfilters arbeitet die BWT-Filtertechnologie. Sie reduziert Kalk, Chlor und Schwermetalle und reichert das Wasser gleichzeitig mit Magnesium an.

Das Ergebnis ist gefiltertes Wasser mit einer sanften Textur und einem klaren Geschmack. Eine integrierte Anzeige erinnert zudem rechtzeitig an den notwendigen Filterwechsel.

Für Alltag und Gäste geeignet

Mit einem Fassungsvermögen von 2,5 Litern eignet sich PURALIS sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für größere Runden.

Die Konstruktion ermöglicht tropffreies Ausgießen und passt in gängige Kühlschranktüren. Gleichzeitig kann das gefilterte Wasser Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen oder Wasserkocher vor Kalkablagerungen schützen.

Fokus auf Materialqualität

PURALIS ist frei von BPA und BPS und erfüllt hohe Anforderungen an Materialqualität und Sicherheit.

Damit richtet sich das Produkt an Verbraucherinnen und Verbraucher, die Wert auf Wasserqualität, Nachhaltigkeit und eine hochwertige Verarbeitung legen.

Passende Ergänzung: Wassergläser LINOA

Für das stilvolle Servieren von gefiltertem Wasser bietet GEFU die Wassergläser LINOA an.

Die Gläser bestehen aus robustem Borosilikatglas und verfügen über eine geriffelte Oberfläche, die für sicheren Halt sorgt. Das zeitlose Design fügt sich harmonisch in unterschiedliche Tischdekorationen ein.

Preise und Verfügbarkeit

Tischwasserfilter PURALIS inklusive Filterkartusche: 69,95 Euro

Filterkartusche PURALIS, 2 Stück: 19,95 Euro

Wasserglas LINOA, 330 ml, 2 Stück: 14,95 Euro

Weitere Informationen sind unter www.gefu.com verfügbar.

Bildcredits GEFU

Quelle GEFU Pressebüro c/o Jeschenko MedienAgentur Köln GmbH

Wie moderne Schlaftextilien die Sommernächte erträglicher machen

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Bild Stay Cool Air Couple Slip Top Dark Cherry Shorts Dark Cherry T-shirt Navy Blue Bildcredits Dagsmejan

Hitzewellen und tropische Nächte werden in Deutschland immer häufiger. Für viele Menschen bedeutet das vor allem eines: schlechter Schlaf. Die Folgen reichen von häufigem Aufwachen über reduzierte Tiefschlafphasen bis hin zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und verminderter Leistungsfähigkeit am nächsten Tag.

Während viele Menschen im Sommer auf leichte Baumwollkleidung setzen, wird dabei oft ein entscheidender Faktor übersehen: Baumwolle ist zwar angenehm zu tragen, stößt bei hohen Temperaturen jedoch an ihre Grenzen. Die Naturfaser nimmt Feuchtigkeit auf, gibt diese aber vergleichsweise langsam wieder ab. Dadurch kann ein feuchtwarmes Mikroklima auf der Haut entstehen, das die natürliche Temperaturregulation des Körpers während der Nacht beeinträchtigt.

Dabei spielt die Körpertemperatur eine zentrale Rolle für erholsamen Schlaf. Damit der Körper in tiefere Schlafphasen wechseln kann, muss er kontinuierlich Wärme abgeben können. Wird dieser natürliche Prozess gestört, steigt die Wahrscheinlichkeit für unruhige Nächte und häufiges Aufwachen.

Die unterschätzte Rolle der Schlafbekleidung

Während Raumtemperatur, Matratze oder Bettwäsche häufig im Fokus stehen, wird ein Aspekt oft vernachlässigt: die Kleidung, die während acht Stunden direkt auf der Haut getragen wird.

Genau hier setzt das Schweizer Unternehmen Dagsmejan an. Die Marke entwickelt seit Jahren funktionale Schlafbekleidung auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Thermoregulation und Schlafqualität.

Die Stay Cool Kollektion wurde speziell für warme Sommernächte entwickelt. Die NATTCOOL™ Technologie kombiniert Eukalyptusfasern und andere botanische Fasern zu außergewöhnlich atmungsaktiven und feuchtigkeitsregulierenden Pyjamas. Die Stoffe sind bis zu 8-mal atmungsaktiver als Baumwolle, trocknen 3-mal schneller und geben Wasserdampf 60 Prozent besser ab. Das Ergebnis ist ein trockenes und angenehm kühles Schlafklima während der Nacht. Dabei fühlt sich das Material gleichzeitig weicher als Seide und kühler als Leinen an.

„Viele Menschen akzeptieren schlechten Schlaf im Sommer als gegeben. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Körper in seiner natürlichen Thermoregulation zu unterstützen“, sagt Catarina Dahlin, Mitgründerin von Dagsmejan. „Was wir nachts auf der Haut tragen, wird dabei oft unterschätzt.“

Entwickelt für Hitzewellen und warme Sommernächte

Mit steigenden Temperaturen wird die Frage nach einem angenehmen Schlafklima zunehmend relevanter. Besonders betroffen sind Familien, Frauen in den Wechseljahren, Menschen mit nächtlichem Schwitzen sowie Sportlerinnen und Sportler, deren Regeneration maßgeblich von gutem Schlaf abhängt.

Neu bietet Dagsmejan zusätzlich die Stay Cool Air Kollektion mit der NATTCOOL AIR™ Technologie nun auch für Herren an. Die speziell für besonders warme Nächte entwickelte Schlafbekleidung ist bis zu 14-mal atmungsaktiver als Baumwolle. Die ultraleichten Materialien unterstützen den Körper dabei, überschüssige Wärme und Feuchtigkeit besonders effizient abzuleiten, und sorgen auch in tropischen Nächten für ein angenehm trockenes Schlafklima.

Schlaftechnologie statt klassischer Nachtwäsche

Mit seinen Schlaftechnologien versteht sich Dagsmejan nicht als klassische Nachtwäschemarke, sondern als Teil einer neuen Generation funktionaler Schlafprodukte. Ziel ist es, den Körper während der Nacht bestmöglich zu unterstützen, damit guter Schlaf auch dann möglich bleibt, wenn die Temperaturen steigen.

Die Vorteile der Stay Cool Kollektion

NATTCOOL™ Technologie für warme Sommernächte

  • Bis zu 8× atmungsaktiver als Baumwolle
  • Trocknet 3× schneller als Baumwolle
  • Gibt Wasserdampf 60 % besser ab als Baumwolle
  • Unterstützt die natürliche Thermoregulation
  • Entwickelt in der Schweiz, hergestellt in Europa
  • OEKO-TEX® zertifizierte Materialien

Neu auch für Männer: Stay Cool Air mit NATTCOOL AIR™

  • Bis zu 14× atmungsaktiver als Baumwolle
  • 2× besseres Feuchtigkeitsmanagement als Baumwolle
  • 2× weicher als Baumwolle
  • Entwickelt für besonders warme Nächte und Hitzewellen

Bild Stay Cool Air Couple Slip Top Dark Cherry Shorts Dark Cherry T-shirt Navy Blue Bildcredits Dagsmejan

Quelle Contcept Communication GmbH

NICAMA präsentiert Naturkosmetik für Herbstpflege von Haut und Haar

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Naturkosmetik für Herbstpflege von Haut und Haar Mood Sheacremes Alle Flatlay

Herbstliche Pflegerituale für Haut und Haar. Entdecke fünf natürliche Highlights für die farbenfrohe Jahreszeit.

Dresden, 22. Juni 2026. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten steigen die Ansprüche an eine wirksame Pflege: Wind und trockene Luft hinterlassen spürbare Spuren auf der Haut. Jetzt sind Formulierungen gefragt, die gezielt nähren und schützen. Die Naturkosmetik von NICAMA vereint hochwertige, natürliche Inhaltsstoffe mit wohltuender Wirkung, ideal für die Herbstmonate. Fünf ausgewählte Produkte laden dazu ein, die tägliche Pflegeroutine in ein bewusstes Wohlfühlritual zu verwandeln.

NICAMA stellt fünf Naturkosmetik-Herbstprodukte vor

Ceramide Bio Sheacreme Mandel-Vanille

Reichhaltige Pflege mit Trend-Active: Diese wasserfreie Sheacreme vereint nährende Bio Sheabutter mit Mandel- und Aprikosenkernöl zu einer intensiven Rundumpflege für Gesicht und Körper. Ein besonderes Highlight sind die enthaltenen Ceramide: ein aktueller Trendwirkstoff in der Hautpflege, der die Hautbarriere stärkt und hilft, Feuchtigkeit langanhaltend zu bewahren. Die zartschmelzende Textur zieht schnell ein und hinterlässt ein geschmeidiges, geschütztes Hautgefühl. Der warme Duft von Vanille, kombiniert mit einer feinen Orangennote, macht jede Anwendung zu einem wohltuenden Pflegeritual.

50 ml für 14,99 €

Bio Sheacreme Aloe Vera-Gurke

Frische, reichhaltige Pflege für jeden Tag: Diese wasserfreie Sheacreme pflegt Körper und Gesicht intensiv mit Bio Sheabutter und Mandelöl und sorgt für ein angenehm leichtes, seidiges Hautgefühl. Die zartschmelzende Textur lässt sich mühelos verteilen und zieht schnell ein. Der klare, belebende Duft von Aloe Vera und Gurke schenkt der Haut ein Gefühl von Frische und Reinheit – ideal für die tägliche Pflegeroutine oder als kleine Auszeit zwischendurch.

50 ml für 9,99 €

Gesichtsseife Lavendel-Rosmarin

Diese Naturkosmetik-Gesichtsseife reinigt die Haut sanft und gründlich, ganz ohne synthetische Zusätze. Im Zentrum der Rezeptur steht Wildrosenöl, das reich an Antioxidantien und wertvollen Fettsäuren die Hautregeneration unterstützt und für ein strahlendes, gesundes Hautbild sorgt. Beruhigender Lavendel, klärender Rosmarin und natürliche Heilerde entfernen Unreinheiten schonend, ohne die Haut auszutrocknen.

100 g für 8,95 €

Festes Shampoo Lavendel

Dieses feste Shampoo vereint sanfte Haarpflege mit wohltuender Entspannung für Kopfhaut und Sinne. Die milde Rezeptur sorgt für eine gründliche Reinigung und reichlich Schaum auf rein natürlichen Inhaltsstoffen, ganz ohne Silikone, Parabene oder Mikroplastik. Im Mittelpunkt steht ätherisches Lavendelöl, das besonders beruhigend wirkt und gereizter Kopfhaut ein angenehm gepflegtes Gefühl schenkt. Dank wertvollem Bio-Kokosöl und pflanzlichen Pflegestoffen werden Haare und Kopfhaut geschmeidig gepflegt, während der zarte Duft bei jeder Wäsche für kleine Wohlfühlmomente sorgt.

60 g für 8,95 €

Haaröl Zitrone

Pflege wie vom Profi: Gemeinsam mit Friseurmeisterin Alina Fröde entwickelt, vereint dieses Haaröl Brokkolisamenöl, Haferöl und Squalan zu einer natürlichen Intensivpflege für kräftiges, glänzendes Haar. Der frische Zitronenduft belebt und macht das Öl zum täglichen Highlight im Bad.

50 ml für 19,95 €

Naturkosmetik für die Herbstpflege

Alle Produkte sind ebenfalls auf www.nicama.de erhältlich. Zudem sind die Produkte von NICAMA in über 600 Einzelhandelsfilialen (z. B. Denns Biomarkt, REWE, Bio Company etc.) zu finden. Wir senden druckfähiges Bildmaterial sehr gerne auf Anfrage zu. Schreiben Sie uns einfach eine kurze Mail.

Bild Mood Sheacremes Alle Flatlay Bildcredits: Apinima GmbH

Quelle Apinima GmbH

Felix Burda Award 2026: Prominente machen Mut gegen Darmkrebs

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Ehrenfelix-Preisträgerin Ronja Fleckenstein mit Laudator und Schauspieler Hans SiglCopyright Felix Burda Stiftung / Brauer Photos

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eröffnet Präventions-Gala

Auszeichnungen für Wiener Awareness-Kampagne und wegweisende Leitlinienarbeit zum Lynch-Syndrom aus Bonn

Beim 21. Felix Burda Award hat die Felix Burda Stiftung heute Abend im AXICA am Brandenburger Tor herausragendes Engagement und medizinischen Fortschritt in der Darmkrebsprävention ausgezeichnet. Die Gala wurde von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eröffnet, durch den Abend führte Moderatorin Susan Link (Kölner Treff, Morgenmagazin). Barbara Wussow, Hans Sigl und Prof. Marion Kiechle hielten die Laudationes auf die Preisträger aus Wien, Bonn und München. Die 27-jährige Ehrenfelix-Preisträgerin Ronja Fleckenstein richtete einen bewegenden Appell ans Publikum. Unter den rund 300 Gästen waren neben den Testimonials der Stiftung wie Uschi Glas, Erol Sander, Simon Licht und Wolfgang Stumph auch die Bundestagsabgeordneten Simone Borchardt (CDU), Serdar Yüksel (SPD) und Johannes Wagner (Grüne).

Die deutsche Präventions-Community kam am Sonntagabend in glanzvollem Rahmen in Berlin zusammen, um Menschen zu würdigen, die mit innovativen Ideen, fundierter Forschung und persönlichem Einsatz dazu beitragen, Darmkrebs zu verhindern, früher zu erkennen oder die Versorgung entscheidend zu verbessern. Vor rund 300 Gästen aus Politik, Gesundheitswesen, Medien und Showbusiness wurden Projekte geehrt, die die Prävention von Darmkrebs konkret voranbringen – mit wissenschaftlicher Exzellenz, hoher gesellschaftlicher Relevanz und wirksamer Kommunikation.

„Der Felix Burda Award hat in mehr als zwei Jahrzehnten rund 170 Preisträger öffentlich gewürdigt, deren Engagement im Kampf gegen Darmkrebs sonst wohl nur innerhalb der Communitys begrenzte Beachtung erfahren hätte“, betont Prof. Heidrun M. Thaiss, Director Medicine & Science der Felix Burda Stiftung. „Er hat sich zum medial erfolgreichsten Präventionspreis in Deutschland entwickelt, der für Sichtbarkeit, Vernetzung und Anerkennung in einem Feld steht, in dem Aufklärung die Gesundheit erhält und Reichweiten Leben retten.“

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gratulierte der Felix Burda Stiftung in ihrer Eröffnungsrede zum 25-jährigen Jubiläum:

„Sie setzen Maßstäbe in der Prävention und der Früherkennung von Darmkrebs. Sie haben es geschafft ein Thema in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Durch die Felix Burda Stiftung gibt es viel mehr Aufmerksamkeit, es wurde Wissen vermittelt und es wurden Vorurteile abgebaut.“ Warken betonte auch die Verdienste von Stiftungs-Initiatorin Christa Maar, die sie eine ganz außergewöhnlich Frau nannte. „Sie wissen, dass viel von dem, was wir in der Darmkrebsprävention hier im Land erreicht haben, auf Dr. Christa Maar zurückgeht.“

Die Preisträger des Felix Burda Award 2026

Engagement des Jahres: „Darm checken – Leben retten“ aus Wien

Andreas Kreimaier, die Ärztekammer Wien und Dr. Katayoun Tonninger-Bahadori erhielten die Auszeichnung aus den Händen von Laudatorin und Schauspielerin Barbara Wussow. Die von der Ärztekammer Wien beauftragte Kampagne setzt auf einen klaren und konsequenten Kommunikationsansatz: Acht prominente Persönlichkeiten aus Film- und Kulturszene werben in persönlichen, ungeskripteten Beiträgen für die Darmkrebsvorsorge. Statt emotionaler Fokussierung stehen medizinische Fakten, Glaubwürdigkeit und sachliche Argumente für die Koloskopie im Mittelpunkt. Die Spots wurden über Social Media sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien ausgespielt und verankern die Botschaft damit sichtbar im Alltag und den Lebenswelten der Menschen.

Zu den beteiligten prominenten Stimmen gehören die österreichischen Kulturschaffenden und Kabarettisten Michael Niavarani, Chris Lohner, Pia Hierzegger, Robert Palfrader, Manuel Rubey, Hilde Dalik, Michael Ostrowski und Claudia Kottal. Sie nutzen ihre Bekanntheit, um der Darmkrebsvorsorge öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen und Hemmschwellen abzubauen. Die Jury würdigte unter anderem die starke Rolle der Ärztekammer Wien als zentrale Akteurin des österreichischen Gesundheitswesens.

„Als Österreicherin freue ich mich besonders, dass der Preis an die österreichische Kampagne für die Darmkrebsvorsorge geht“, so Laudatorin Barbara Wussow. „Aber gleichzeitig freue ich mich und es ist für mich eine sehr große Ehre, für die deutsche Darmkrebsvorsorge eingebunden zu sein.“

Medizin & Wissenschaft: Neue Säule der Darmkrebsprävention

Die Laudatio hielt Prof. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik des TUM Universitätsklinikums München und Jurymitglied des Felix Burda Award. Sie zeichnete die Projektbeteiligten des Universitätsklinikums Bonn – Dr. Robert Hüneburg, Prof. Stefan Aretz, Prof. Jacob Nattermann –, von der Deutschen Krebsgesellschaft – Dr. Martin Utzig, Dr. Manije Sabet-Rashedi – sowie vom Universitätsklinikum Ulm – Prof. Thomas Seufferlein aus.

Im Zentrum des ausgezeichneten multizentrischen Projekts steht das Lynch-Syndrom, die häufigste erbliche Ursache von Darmkrebs. In Deutschland sind rund 300.000 Menschen vom zugrundeliegenden Gendefekt betroffen. Die ausgezeichnete wissenschaftliche Projektgruppe hat maßgeblich dazu beigetragen, dass im Rahmen der aktualisierten Darmkrebs-Leitlinie neu diagnostizierte Patientinnen und Patienten in zertifizierten Darmzentren künftig systematisch auf ein mögliches ursächliches Lynch-Syndrom getestet werden sollen. Damit wurde eine gravierende Lücke in der Versorgung geschlossen.

Die Jury würdigt besonders, dass hierdurch zusätzlich gesunde Anlageträger identifiziert und in strukturierte Vorsorgeprogramme aufgenommen werden können. Eine große Chance, weitere Lynch-assoziierte Krebserkrankungen über Generationen hinweg zu verhindern.

Die Preisträger erhielten aus den Händen von Pfizer-Deutschlandchef Patrick van der Loo einen Preisgeldscheck über EUR 5.000,–.

Der Sonderpreis Ehrenfelix

Der Ehrenfelix 2026 ging an Ronja Fleckenstein, die mit 26 Jahren an Darmkrebs erkrankte. Die engagierte Patientin hatte das Publikumsvoting im Vorfeld gewonnen und wurde für ihren persönlichen und öffentlichen Einsatz für mehr Aufmerksamkeit, Aufklärung und Offenheit rund um die Erkrankung von Schauspieler Hans Sigl (Der Bergdoktor) ausgezeichnet.

Nach der ebenso emotionalen wie humorvollen Ehrung durch Hans Sigl widmete Ehrenfelix-Preisträgerin Ronja Fleckenstein ihre Dankesrede der Petition auf das „Recht auf Vergessenwerden“, die bereits von rund 52.000 Menschen unterzeichnet wurde. „Und eine Stimme davon bin ich“, so Ronja. „Heute möchte ich diese Bühne und meine Auszeichnung zum Ehrenfelix nutzen, um diese Petition endlich in den deutschen Bundestag zu bekommen.“

In ihrer Rede wies sie darauf hin, dass rund 4,5 Millionen Menschen in Deutschland mit oder nach einer Krebserkrankung leben würden. Mehr als 60 Prozent von ihnen würden als Langzeitüberlebende gelten. Doch auch Jahre nach der Heilung werden diese ehemaligen Krebspatienten bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung, Immobilien und Adoptionen weiter benachteiligt, so die Preisträgerin. Dabei ähnelt nach fünf Jahren ohne Rückfall das Risiko dem der Allgemeinbevölkerung.

Ronja Fleckenstein appellierte daher an die anwesende Bundesgesundheitsministerin, sich des Themas anzunehmen und die Diskriminierung ehemaliger Krebspatienten in diesem Bereich zu beenden.

Milestone Award

Erstmals seit 2013 wurde auch wieder ein Milestone Award vergeben. Zuletzt erhielt diesen Sonderpreis der damalige Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr für die Einführung des Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes (KFRG).

In diesem Jahr würdigte Stiftungs-Direktorin Medicine & Science Prof. Heidrun M. Thaiss die Arbeit zweier bayerischer Politiker: Klaus Holetschek, heute Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, hatte als Gesundheitsminister Prävention und Gesundheitsförderung zum Grundprinzip moderner Gesundheitspolitik erklärt und sichtbar in Strukturen, Prozessen und Programmen verankert, beispielsweise in seiner Ressortbezeichnung. Er bereitete damit den Weg für die Präventions-Aktivitäten seiner Nachfolgerin Judith Gerlach (CSU), die nicht nur das „Bündnis für Prävention“ wiederbelebt, sondern mit dem Masterplan Prävention ein Strategiepapier für die Prävention in Bayern vorgelegt hat. Sie wurde in Abwesenheit ebenfalls ausgezeichnet.

Die sichtbare Umsetzung und strategische Verankerung von Prävention und Gesundheitsförderung im Bayerischen Staatsministerium wie im Masterplan Prävention sind gelebte Zeichen moderner Gesundheits- und Präventionspolitik und wegweisend weit über Bayern hinaus. Dafür gebührt beiden der Milestone Award der Felix Burda Stiftung.

Ein Abend für Prävention, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Verantwortung

Der Felix Burda Award 2026 machte deutlich, dass erfolgreiche Darmkrebsprävention viele Akteure braucht: medizinische Forschung, strukturverbessernde Versorgung, zielgruppengerechte Kommunikation, starke öffentliche Stimmen und politisches Handeln. Mit der Eröffnung durch die Bundesministerin für Gesundheit erhielt der Abend auch ein starkes gesundheitspolitisches Gewicht. Bei der Podiumsdiskussion mit Preisträger Klaus Holetschek (CSU), Simone Borchardt (CDU), Serdar Yüksel (SPD) und Johannes Wagner (Grüne) ging Medizin-Journalistin Edda Grabar (FOCUS) der Frage nach, ob Prävention „Nice to have oder nicht eher Necessary to have“ sei.

Zu den Gästen des Abends zählten unter anderem Uschi Glas, Klaus Holetschek, Cherno Jobatey, Claudia Kleinert, Ina Paule Klink, Franziska Knuppe, Simon Licht, Melanie Marschke, Ruth Moschner, Marcel Reif, Tina Ruland, Dr. Lydia Rullkötter (Vorstand Hubert Burda Media), Erol Sander, Hans Sigl, Anna Stieblich, Wolfgang Stumph, Elisabeth Varn (Co-CEO BurdaVerlag), Johannes Wagner MdB, Serdar Yüksel MdB, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, Barbara Wussow und Helena Zengel.

Der Felix Burda Award 2026 wurde präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Preisgeldpartner Pfizer sowie Springer Medizin, Olympus und FOCUS.

Bild: Ehrenfelix-Preisträgerin Ronja Fleckenstein mit Laudator und Schauspieler Hans SiglCopyright Felix Burda Stiftung / Brauer Photos

Quelle Felix Burda Stiftung

LR Global Kids Fund: Darja Kirilov wird neue stellvertretende Vorsitzende

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Darja Kirilov wird Vizechefin des LR Global Kids Fund Darja Kirilov, stellvertretende Vorsitzende des LR Global Kids Fund.

Wechsel im stellvertretenden Vorsitz des LR Global Kids Fund

Ahlen, 1. Juni 2026 – Der LR Global Kids Fund e.V. (LRGKF) stellt sich im Vorstand neu auf: Henning Thiesing wird seine Funktion als stellvertretender Vorsitzender zum 1. Juni 2026 aus eigener Entscheidung beenden. Zu seiner Nachfolgerin wurde Darja Kirilov gewählt.

Henning Thiesing beendet Vorstandsarbeit

Henning Thiesing hat den Verein seit 2024 im Vorstand engagiert begleitet und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung gesetzt. Insbesondere hat er die Sichtbarkeit des Vereins über die sozialen Medien sowie auf Vertriebsveranstaltungen von LR deutlich verbessert. Der LR Global Kids Fund dankt ihm für seinen Einsatz und sein Engagement.

Darja Kirilov übernimmt neue Verantwortung

Mit Darja Kirilov gewinnt der Verein eine neue stellvertretende Vorsitzende, die den LR Global Kids Fund bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich unterstützt. Insbesondere das Projekt Lunch Club e.V. im Ahlener Osten begleitet sie intensiv und kennt die Bedürfnisse des dortigen Vereins sehr genau. Künftig wird sie gemeinsam mit der Vorsitzenden Almut Kellermeyer die strategische Weiterentwicklung des Vereins verantworten.

Fokus auf die Weiterentwicklung des Vereins

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Darja Kirilov. Gemeinsam wollen wir den LR Global Kids Fund weiterentwickeln und sicherstellen, dass wir auch künftig wirkungsvolle Projekte zur Förderung von Kindern umsetzen können. Gleichzeitig bleibt es eine zentrale Herausforderung, bestehende Förderer zu binden und neue Unterstützer für unsere Arbeit zu gewinnen“, so Almut Kellermeyer, Vorsitzende des LR Global Kids Fund e.V.

Bild: Darja Kirilov, stellvertretende Vorsitzende des LR Global Kids Fund.

Quelle LR Health & Beauty Systems GmbH

Sebastian Fitzek: Die Einladung

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Die Einladung von Sebastian Fitzek im Berghotel Sebastian Fitzek Fotograf Marcus Höhn

Der Bestseller als packendes Theatererlebnis

2027 wird der Psychothriller Die Einladung von Sebastian Fitzek als aufwendig inszenierte Theaterproduktion zum unvergesslichen Live-Erlebnis. Nach 20 Millionen verkauften Büchern feiert der erfolgreichste deutsche Autor der Gegenwart sein 20-jähriges Jubiläum. Pünktlich dazu nimmt die offizielle Bühnenadaption des SPIEGEL-Jahresbestsellers 2023 die Zuschauer mit auf eine verschneite Berghütte, in der nichts so ist, wie es scheint.

Die Weltpremiere nach dem Roman von Sebastian Fitzek

Ein nervenaufreibendes Psychospiel, überraschende Wendungen, ein herausragendes Theater-Ensemble und ein epischer Soundtrack sorgen für Spannung von der ersten bis zur letzten Minute – Gänsehaut garantiert.

Eingeschneit. Abgeschnitten. Ausgeliefert.

Marla Lindberg folgt einer Einladung in ein abgeschiedenes Berghotel in den Alpen, die sie besser niemals angenommen hätte. Was als harmloses Klassentreffen geplant war, wird schnell zu einem mörderischen Psychospiel.

Denn Marla leidet unter Gesichtsblindheit und kann Menschen nicht an ihrem Äußeren erkennen, sondern nur an Stimme und Bewegungsmustern. In einer Gruppe aus alten Klassenkameraden, in der jeder etwas verbirgt, weiß sie nicht, wem sie trauen kann.

Schutzlos ausgeliefert und eingeschlossen im Schneesturm – ohne Internet, ohne Fluchtmöglichkeiten – befinden sich nicht nur Freunde in der Hütte. Jemand hat sie gezielt hierher gelockt, um ein altes Geheimnis ans Licht zu bringen.

Schnell wird klar: Es gibt nur eins, was tödlicher ist, als das Berghotel im eisigen Schneetreiben wieder zu verlassen – es nicht zu tun …

Traust du dich, die Einladung anzunehmen?

Dann sichere dir jetzt deine Tickets, bevor es zu spät ist!

Hinweis: Sebastian Fitzek ist nicht Teil der Bühnenaufführung.

Termine 2027

11.05.–23.05.2027 München, Deutsches Theater

27.05.–30.05.2027 Stuttgart, Liederhalle (Hegel-Saal)

03.06.–06.06.2027 Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle

09.06.–14.06.2027 Köln, Motorworld

16.06.–20.06.2027 Bremen, Metropol Theater

29.06.–04.07.2027 Wien, Museumsquartier Halle E

09.07.–11.07.2027 Duisburg, Theater am Marientor

27.07.–28.07.2027 Heilbronn, Konzert- & Kongresszentrum Harmonie

30.07.–31.07.2027 Ravensburg, Oberschwabenhalle

03.08.2027 Puch-Urstein (bei Salzburg), Zentrum für Visionen

04.08.–05.08.2027 Linz, TipsArena

06.08.–07.08.2027 Innsbruck, CONGRESS (Saal Tirol)

10.08.–11.08.2027 Wetzlar, Stadthalle

13.08.–14.08.2027 Fulda, Esperantohalle

17.08.–18.08.2027 Offenburg, Oberrheinhalle

19.08.2027 Ludwigshafen, Theater im Pfalzbau

20.08.–21.08.2027 Freiburg, SICK-ARENA, Messe

24.08.–25.08.2027 Koblenz, Rhein-Mosel-Halle

31.08.–01.09.2027 Halle (Saale), Georg-Friedrich-Händel HALLE

03.09.–04.09.2027 Magdeburg, AMO Kulturhaus

07.09.–08.09.2027 Leipzig, Haus Auensee

10.09.–12.09.2027 Dresden, Alter Schlachthof

14.09.–15.09.2027 Nürnberg, Meistersingerhalle

17.09.–19.09.2027 Osnabrück, OsnabrückHalle (Europa-Saal)

24.09.–25.09.2027 Kiel, MERKUR Ostseehalle

28.09.–29.09.2027 Bielefeld, Lokschuppen

01.10.–02.10.2027 Schwerin, Sport- und Kongresshalle

05.10.–06.10.2027 Göttingen, Stadthalle

09.10.2027 Kassel, Kongress Palais

10.10.2027 Braunschweig, Volkswagen Halle

12.10.–13.10.2027 Siegen, Siegerlandhalle

14.10.2027 Würzburg, Congress Center

15.10.–16.10.2027 Bochum, RuhrCongress

19.10.–20.10.2027 Aachen, Eurogress

22.10.–23.10.2027 Wolfsburg, CongressPark

26.10.–27.10.2027 Rostock, Stadthalle

Weitere Termine in Planung!

Tickets und weitere Informationen

Tickets gibt es unter www.eventim.de und www.oeticket.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Informationen unter:

www.fitzek-theater.de

Bild Sebastian Fitzek Fotograf Marcus Höhn

Quelle ShowSlot Touring GmbH

Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug: Ein Fahrzeug, viele Funktionen

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U-Shift II: Fahrzeug mit flexiblen Kapseln Vorstellung der neuen Generation von U-Shift II: (v.l.n.r.) Prof. Andreas Wagner, FKFS; Prof. Kora Kristof, Vizepräsidentin Digitalisierung und Nachhaltigkeit, KIT; Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, ​​​​​Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus; Prof. Meike Jipp, Bereichsvorständin Energie und Verkehr, DLR; Prof. Michael Buchholz, Leiter der Forschungsgruppen Elektromobilität und Vernetztes Fahren / Vernetzte Infrastruktur, Universität Ulm (Foto: Magali Hauser, KIT)

U-Shift II: Modulares Fahrzeug mit Wechselkapseln

Austauschbare Kapseln machen aus einem Fahrzeug je nach Bedarf Shuttle, Lieferfahrzeug oder mobile Serviceeinheit. Ein fahrerloses Fahrzeugkonzept, das sich schnell und automatisch an unterschiedliche Aufgaben anpasst, haben Forschende mehrerer Wissenschaftseinrichtungen in Baden-Württemberg im Projekt U-Shift II gemeinsam weiterentwickelt. Es knüpft an frühere U-Shift-Projekte an, in denen das Grundprinzip bereits vorgestellt wurde. Die fahrende Plattform kann selbstständig verschiedene Aufbauten, sogenannte Kapseln, aufnehmen und wieder absetzen. So kann ein einziges Fahrzeug morgens Menschen transportieren, mittags Pakete ausliefern und abends als mobile Service- oder Versorgungseinheit dienen. Die neueste Generation des Konzepts wurde am 18. Juni 2026 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgestellt.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Mobilität und Logistik

Die möglichen Anwendungen reichen von On-Demand-Angeboten im öffentlichen Nahverkehr über Lieferdienste bis hin zu mobilen medizinischen Angeboten oder temporären Unterkünften. Das Konzept, Fahrzeug und Funktion konsequent voneinander zu trennen, wurde am Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und über mehrere Projekte hinweg kontinuierlich weiterentwickelt.

„Innovation ist der Schlüssel für die automobile Wertschöpfung von morgen. Gerade deshalb ist das Projekt U-Shift II für kleinere und mittlere Unternehmen so bedeutend. Mit seinem Fokus auf den Technologietransfer und die gezielte Einbindung mittelständischer Partner stärkt das Forschungs- und Entwicklungsprojekt die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie in Baden-Württemberg im Bereich autonomes und vernetztes Fahren gezielt“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Nachhaltige Mobilität durch flexible Fahrzeugkonzepte

„Wir wollen Fahrzeuge nicht mehr für nur einen Zweck bauen“, erklärt Professorin Kora Kristof, Vizepräsidentin Digitalisierung und Nachhaltigkeit des KIT. „Ein Fahrzeug, das sich flexibel an unterschiedliche Aufgaben anpasst, spart Ressourcen, ist ein Baustein für eine nachhaltige Mobilität und schafft neue Möglichkeiten für den Mobilitätsstandort Baden-Württemberg.“

Auch Professorin Meike Jipp, Bereichsvorständin Energie und Verkehr des DLR, zieht eine positive Bilanz: „Im Projekt U-Shift II haben wir viele neue Erkenntnisse gewonnen, um modulare, automatisierte Fahrzeugkonzepte und die damit verbundenen Technologien voranzubringen.“

Das Driveboard als technisches Herzstück

Ein zentrales Element des Konzepts ist ein flaches Driveboard mit den wichtigsten technischen Komponenten. Dazu gehören der elektrische Antrieb mit vier Radnabenmotoren, Batterien, Lenkung sowie Funktionen zur Steuerung, Überwachung und Energieversorgung. Das Driveboard fährt selbstständig unter die passende Kapsel, hebt diese an und verriegelt sie. Ein menschlicher Eingriff ist dafür nicht erforderlich.

„Man kann sich das Prinzip wie bei einem Wechselcontainer vorstellen: Statt jedes Fahrzeug neu zu bauen, bleibt die Technik gleich, nur der Aufbau wechselt“, erklärt Dr. Michael Frey vom Institut für Fahrzeugsystemtechnik des KIT.

Intelligente Technik passt sich automatisch an

Beim Aufnehmen verbindet sich das Fahrzeug digital mit der jeweiligen Kapsel. Die technische Architektur ermöglicht es, Funktionen und Systeme automatisch an den Einsatzzweck anzupassen. Sensoren und Software erkennen beispielsweise, ob Personen transportiert oder Güter ausgeliefert werden. Neue Software kann drahtlos eingespielt werden, ähnlich wie bei einem Smartphone-Update.

Präzise Sensorik für sicheres Andocken

Mit Kameras, Radar- und Lasersensoren erkennt das Fahrzeug seine Umgebung. Die Systeme zur Datenverarbeitung und Fahrplanung ermöglichen zentimetergenaue Rangier- und Andockmanöver. Ein speziell entwickeltes Verriegelungssystem sorgt dafür, dass die Kapsel während der Fahrt sicher mit dem Fahrzeug verbunden bleibt.

Forschungsteam aus Baden-Württemberg treibt U-Shift II voran

Am Projekt U-Shift II arbeiten das KIT, das DLR, die Universität Ulm und das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) zusammen. Die Projektleitung liegt beim DLR. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg förderte das Projekt mit insgesamt 10 Millionen Euro. Rund 1,7 Millionen Euro davon gingen an das KIT.

Bild: Vorstellung der neuen Generation von U-Shift II: (v.l.n.r.) Prof. Andreas Wagner, FKFS;
Prof. Kora Kristof, Vizepräsidentin Digitalisierung und Nachhaltigkeit, KIT; 
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, ​​​​​Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus;
Prof. Meike Jipp, Bereichsvorständin Energie und Verkehr, DLR; Prof. Michael Buchholz,
Leiter der Forschungsgruppen Elektromobilität und Vernetztes Fahren /
Vernetzte Infrastruktur, Universität Ulm (Foto: Magali Hauser, KIT Karlsruhe)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)