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Neuer Mut für eine Welt im Wandel

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Zukunftsforum Baden-Baden bringt KI und Generationen Bildcredits/Fotograf: Simon Moebs

Zukunftsforum Baden-Baden bringt Generationen zusammen

Was entsteht, wenn man hundert junge Führungskräfte unter dreißig – herausragende Talente aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – mit etablierten Entscheidungsträgern zum offenen Austausch zusammenbringt?
Die Antwort von Eberhard Weiblen, CEO von Porsche Consulting und einer der zahlreichen hochkarätigen Speaker, brachte die vielfach geäußerte Stimmung auf den Punkt: „Freude auf die Zukunft!“

Die gelungene Premiere des Zukunftsforums Baden-Baden fand vom 27. bis 29. März 2026 im Palais Biron statt – drei Tage, die Mut machten und Aufbruch vermittelten.

Austausch auf Augenhöhe als zentrales Konzept

Initiiert wurde das neue Forum von einem jungen Team der Generation Z rund um den Sozialunternehmer Konstantin Kölmel und den Wirtschaftsinfluencer Niklas Schwab. Mit hohen Ansprüchen gestartet, konnte das Zukunftsforum bereits bei seiner ersten Ausgabe mit hochrangigen Persönlichkeiten überzeugen.

Neben namhaften CEOs wie Eberhard Weiblen, Christoph Werner und Georg Stamatelopoulos waren auch führende Köpfe aus Finanzwelt und Institutionen vertreten. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch Akteure aus Politik, Diplomatie, Justiz und Gesellschaft sowie internationale Stimmen.

Rund 50 Speakerinnen und Speaker folgten der Einladung in die Kurstadt. Sie alle verband die Bereitschaft, sich auf einen offenen, persönlichen Dialog mit der nachfolgenden Generation einzulassen.

Intensiver Dialog und vielfältige Formate

Der innovative Ansatz des Gründerteams lag im echten Austausch in kleinen, vertraulichen Formaten. Gespräche, Panels, Diskussionen und Workshops ermöglichten eine gemeinsame Analyse der drängendsten wirtschaftlichen und politischen Themen.

In mehr als 65 Sessions wurde ein breites Spektrum beleuchtet – von globaler Sicherheit über Handelsbeziehungen bis hin zu KI, Mobilität und Banking. Formate wie „Meet-a-Leader“ boten direkten Austausch in Kleinstgruppen.

Auch informelle Begegnungen, etwa bei Late-Night-Talks, sorgten für intensive Gespräche und neue Perspektiven.

Globale Herausforderungen und neue Visionen

Ein zentrales Thema war die Rolle von KI in Wirtschaft und Politik. Ebenso intensiv diskutiert wurden der Standort Deutschland, wirtschaftspolitische Fragen und das Verhältnis von Staat und Wirtschaft.

Auffällig war der optimistische Blick der jungen Generation. Trotz klarer Herausforderungen dominierten Gestaltungswille, Energie und der Wunsch nach langfristigen Visionen.

Vertrauen als Schlüssel für Zusammenarbeit

Im Austausch über Unternehmensführung wurde Vertrauen als zentrale Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit hervorgehoben. Führungspersönlichkeiten betonten die Bedeutung von Verlässlichkeit und fairen Entscheidungen.

Auch politische Stimmen riefen die junge Generation aktiv zur Mitgestaltung auf und unterstrichen die Bedeutung von Verantwortung und Zusammenhalt.

Aufbruchsstimmung und starke Netzwerke

Am Ende verband alle Beteiligten eine spürbare Aufbruchstimmung. Netzwerke wurden geknüpft, Ideen ausgetauscht und neue Kooperationen angestoßen.

Das Zukunftsforum Baden-Baden hat sich bereits mit seiner ersten Ausgabe als relevantes Format etabliert. Die Verbindung von Innovation, Dialog und Zuversicht zeigt, welches Potenzial im generationenübergreifenden Austausch liegt.

Bild: Diskussion zum Thema „Europa unter Druck – Sicherheitsarchitektur, Innovation, Weltordnung“ u.a. mit Christoph Heusgen (ehem. Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz), Thuy-Ngan Trinh (Managing Director A11) und Konstantin Kölmel (Geschäftsführer des Zukunftsforums Baden-Baden). Bildcredits/Fotograf: Simon Moebs

Quelle Knappe1A Agentur

VivaTech 2026 in Paris

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VivaTech bringt KI und Start-ups nach Paris Image by Gerd Altmann from Pixabay

Jubiläumsausgabe mit erweitertem Format und globaler Tech-Präsenz

Paris, 14. April 2026 – Vom 17. bis 20. Juni 2026 findet in Paris die 10. Ausgabe von VivaTech statt, Europas größtem Event für Start-ups und Technologie. Die Veranstaltung hat sich als unverzichtbare Plattform für die Tech-Welt etabliert, an der Schnittstelle von Innovation, Wirtschaft und den wichtigsten Debatten rund um Technologie, wobei KI im Zentrum aller Gespräche steht. Die Jubiläumsausgabe unterstreicht VivaTechs Ziel, der Tech-Branche durch starke Partner und internationale Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ein „Take-over“ der Champs-Élysées am 14. Juni und das VivaTech Festival am 20. Juni sollen Technologie möglichst vielen Menschen zugänglich machen.

Eine neue Dimension für ein neues Jahrzehnt

In zehn Jahren ist VivaTech um 300 % gewachsen, von 45.000 auf über 180.000 Besucher im Jahr 2025 aus 171 Ländern. Die Zahl der Start-ups hat sich verdreifacht, die der Investoren ist um das Zwölffache gestiegen.
2026 übernimmt VivaTech Halle 7 mit drei Etagen, 30 % mehr Ausstellungsfläche, doppelter Sitzplatzkapazität, 15.000 Start-ups, über 1.500 Demos, mehr als 4.000 Business- und Networking-Meetings sowie einem „Investors Office Hours“-Programm, das Gründer mit führenden Investoren verbindet.

Deutschland als Country of the Year mit starker Präsenz

Deutschland ist 2026 Country of the Year bei VivaTech mit dem größten Stand in der Geschichte der Veranstaltung (800 m²) und einer beispiellosen Delegation: 200 Start-ups sowie zahlreiche Bundes- und Regionalpartner, 14 Bundesländer, 12 Regierungsinstitutionen und zwei Bundesminister – Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, sowie Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

In einer Zeit zunehmender globaler und technologischer Fragmentierung unterstreicht dieser Fokus – von VivaTech unterstützt – Europas Ambition, technologische Souveränität zu erlangen und Innovationsführerschaft zu übernehmen.

Zentrale Tech-Themen: KI, Deeptech, Cybersicherheit und Energie

VivaTech 2026 markiert ein Jahrzehnt – der Fokus liegt jedoch auf der Zukunft. Das Programm verbindet zwei Zyklen: das Ende der ersten Digitalisierungswelle und den Beginn der Ära von KI und Deeptech sowie eine stärkere europäische technologische Souveränität. Künstliche Intelligenz, Produktivität, Cybersicherheit, Verteidigung, Souveränität, Energie und Unternehmenswandel prägen diese Ausgabe entlang von vier Themenfeldern.

KI und Produktivität im Fokus

89 % der Führungskräfte vertrauen darauf, dass KI Unternehmensentscheidungen unterstützt (VivaTech Trust Barometer 2026). Vorgestellt werden unter anderem eine Echtzeit-Gehirn-Maschine-Schnittstelle von Unitree x HABS, der erste Massenmarkt-Dual-Vector-Exoskelett von Sumbu sowie die französische Conversational-AI-Plattform GetVocal AI.

Cybersicherheit und Verteidigung gewinnen an Bedeutung

Vor dem Hintergrund stark steigender Cyberangriffe entwickelt das französische Start-up Riot Programme zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden für Cybersicherheit. Das belgische Start-up Aikido bietet KI-gestützte Tools zur Erkennung und Behebung von Schwachstellen im Entwicklercode.

Greentech und Energie als Innovationstreiber

Nyobolt entwickelt ultraschnelle Energielösungen, Bienesis bietet intelligente Lösungen zur Ernteabsicherung und Tenaka arbeitet an Technologien zur Regeneration der Ozeane. Diese Unternehmen zeigen, wie Technologie die Klima- und Energiewende beschleunigt.

Deeptech eröffnet neue Zukunftsperspektiven

IBM präsentiert einen Quantum Chandelier für leistungsfähige Berechnungen, EOS X SPACE entwickelt neue Formen des Weltraumtourismus und Xpanceo arbeitet an einer KI-gestützten Smart-Kontaktlinse, die Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert.

Technologie für alle zugänglich gemacht

Am 20. Juni öffnet das VivaTech Festival Technologie für junge Zielgruppen mit Themen wie KI und Gesellschaft, Creator Economy und Zukunftstalente.

Erstmals übernimmt VivaTech am 14. Juni die Champs-Élysées und verwandelt sie in eine Innovationsbühne, auf der Besucher Technologie hautnah erleben können.

Internationale Speaker und starke Partner

Führende Persönlichkeiten aus der Tech- und Wirtschaftswelt sowie internationale Institutionen und Unternehmen prägen das Programm. VivaTech wird von starken Partnern aus Industrie, Politik und Technologie getragen und unterstreicht damit seine globale Bedeutung.

Bild Image by Gerd Altmann AI generiert from Pixabay

Quelle RLYL für VivaTech

20-jähriger entwickelt KI für den Mittelstand und wird IHK Speaker

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KI-Agenten für den Mittelstand einfach erklärt Nicolas Hoffmann

20-jähriger entwickelt KI-Systeme für den Mittelstand und wird IHK Speaker

Vom Chatbot zum KI-Unternehmen

Siegen. Der 20-jährige Niclas Hoffmann aus Siegen hat sich mit seinem Unternehmen HVNH AI auf die Entwicklung individueller KI-Systeme für mittelständische Unternehmen spezialisiert. Was vor einem Jahr mit einfachen Chatbots begann, ist heute ein wachsendes Tech-Unternehmen mit Kunden aus ganz Deutschland.

HVNH AI entwickelt sogenannte KI-Agenten — digitale Mitarbeiter, die Routineprozesse in Unternehmen automatisieren. Dazu gehören unter anderem die automatisierte Angebotserstellung, intelligenter Kundensupport, Marketing-Automatisierung und die Sicherung von internem Unternehmenswissen. „Ein KI-Agent kennt nur das jeweilige Unternehmen — die Produkte, die Preise, die Abläufe. Er macht genau das, wofür er gebaut wurde, rund um die Uhr“, erklärt Hoffmann.

So gut wie jeder Routineprozess in einem Unternehmen lässt sich heute mit KI automatisieren.

IHK-Kooperation und Vortragsreihe

Die Industrie- und Handelskammer Siegen hat Niclas Hoffmann als festen KI-Speaker für eine quartalsweise Vortragsreihe eingeladen. Seinen ersten Vortrag zum Thema „Wie KI-Agenten Routineprozesse in kleinen und mittelständischen Unternehmen automatisieren können“ hielt er im Februar 2026 vor über 100 Teilnehmern. Weitere Vorträge folgen quartalsweise.

Firmen-Workshops: KI greifbar machen

Seit März 2026 bietet HVNH AI praxisorientierte Workshops für Unternehmen an — vor Ort im Betrieb oder als Remote-Session:

KI-Grundlagen und Recht (Halbtag) — Einführung in KI-Konzepte, Live-Demos und rechtliche Grundlagen wie AI Act und DSGVO
KI-Sicherheit und Compliance (Halbtag) — Sicherheitsrisiken bewerten, Cloud vs. lokale Systeme, Sicherheitskonzept erstellen
KI-Potenzialanalyse (Ganztag) — Geschäftsprozesse analysieren, Automatisierungspotenziale identifizieren, individuelle KI-Roadmap entwickeln
KI-Komplett (Ganztag) — Alle Themen komprimiert in einem Tag mit priorisierter Umsetzungsroadmap

Fachkräftemangel als Treiber

Bis 2030 gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. In vielen Unternehmen tragen genau diese erfahrenen Mitarbeiter das meiste Wissen im Kopf. „Deren Wissen verschwindet — es sei denn, man sichert es jetzt“, so Hoffmann. KI-Agenten können dieses Wissen systematisch erfassen und neuen Mitarbeitern zugänglich machen. Durch KI-Agenten lässt sich die Lücke des Fachkräftemangels füllen.

Unternehmen, die herausfinden möchten, ob KI in ihren Abläufen sinnvoll eingesetzt werden kann, können eine kostenlose Erstberatung auf hvnh-ai.com vereinbaren (Kontaktformular).

Quelle HVNH AI

tonies wächst profitabel und startet stark in 2026

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tonies steigert Umsatz mit Toniebox und Wachstum CEO Tobias Wann, CFO Hansjörg Müller

tonies setzt profitables Wachstum mit Rekordergebnissen im Jahr 2025 fort und erwartet starke Dynamik für das Geschäftsjahr 2026

Umsatzsteigerung von 31 % (+36 % in konstanter Währung, „cc“) gegenüber dem Vorjahr auf 630 Mio. EUR, getragen von anhaltend starker Wachstumsdynamik in allen Märkten
Bereinigte EBITDA Marge auf 8,6 % gesteigert; vorteilhafter Produkt Mix Shift hin zu Tonies Figuren treibt Profitabilität, operative Effizienz stärkt Resilienz in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld
Nordamerika wächst weiter über Gruppendurchschnitt Umsatzplus von 31 % (+40 % cc) im Vergleich zum Vorjahr auf 276 Mio. EUR
Umsatz mit Tonieboxen stieg um 18 % (+21 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 161 Mio. EUR; wachsende Basis schafft starke Grundlage für abonnementartiges Umsatzwachstum und Ausbau von tonies Ökosystem
Prognose für Geschäftsjahr 2026 unterstreicht Zuversicht in nachhaltiges und profitables Wachstum Gruppenumsatzwachstum von >20 % (cc) auf über 760 Mio. EUR, Umsatzwachstum in Nordamerika von >30 % (cc), bereinigte EBITDA Marge zwischen 9 % und 11 %

Starkes Wachstum und internationale Expansion

LUXEMBURG, 14. April 2026 // tonies SE („tonies“), die weltweit führende interaktive Audioplattform für Kinder, verzeichnete im Jahr 2025 starkes Wachstum und eine Rekordprofitabilität. Die Strategie, neue Zielgruppen und Bestandskunden mit einem erweiterten Produktportfolio rund um die Toniebox 2 anzusprechen, fand weltweit Anklang und trieb starkes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Mit ausgebauten Handels und Lizenzpartnerschaften sowie zunehmender Haushaltsabdeckung stärkte tonies die eigene Präsenz in seinen internationalen Märkten Nordamerika, Großbritannien, Frankreich, Australien und Neuseeland. Produktinnovationen beschleunigten das Wachstum in der etablierteren DACH Region. Damit erreichte tonies alle Ziele seiner Jahresprognose.

Stimmen aus dem Management

Tobias Wann, CEO von tonies, kommentiert: „2025 haben wir Innovationen geliefert, die echten Mehrwert schaffen für Familien und auch für unser Geschäft. Trotz aller makroökonomischen Unsicherheit haben wir unser profitables Wachstum mit Rekordergebnissen in allen Märkten fortgesetzt. Innovationen rund um Toniebox 2, Tonieplay und wegweisende Partnerschaften stärken unsere kulturelle Strahlkraft mehr denn je Familien auf der ganzen Welt lieben tonies. Mit einer stärkeren Präsenz rund um den Globus und zwei Dritteln unseres Umsatzes aus internationalen Märkten wird tonies immer mehr zu einer echten globalen Ikone. Ich freue mich auf ein starkes 2026 wir haben spannende Pläne und befinden uns in einer stärkeren Position als je zuvor.”

Hansjörg Müller, CFO von tonies, fügt hinzu: „Unser Fokus liegt darauf, tonies profitabel und nachhaltig wachsen zu lassen. Im Jahr 2025 haben wir bewiesen, dass wir genau das in großem Maßstab umsetzen können. Wir haben den Umsatz um mehr als 30 % gesteigert und gleichzeitig unsere Marge ausgebaut trotz volatiler Märkte. Unsere immer größere Basis an Tonieboxen ist ein entscheidender Indikator für uns Die starke Performance dieser Kategorie wurde durch die Toniebox 2 beflügelt und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wiederkehrende Umsätze mit Tonies Figuren und aus einem breiteren Ökosystem zu sichern.

So schaffen wir künftiges Wachstum. Trotz der Investitionen in unsere bislang größte Produkteinführung haben wir Kostendisziplin gewahrt und unsere Effizienz unternehmensweit gesteigert. Die Resilienz, die wir bewiesen haben, spricht für die Stärke und das Potenzial unseres Geschäftsmodells und das starke vierte Quartal unterstreicht einmal mehr unsere Fähigkeit, zu wichtigen kommerziellen Anlässen zu liefern. Auf dieser Basis sind wir gut für weiteres profitables Wachstum im Jahr 2026 aufgestellt.”

Breiteres Portfolio treibt Wachstum in allen Märkten

Mit einer starken Performance über das gesamte Jahr und insbesondere in der zweiten Jahreshälfte steigerte tonies seinen Umsatz in allen Regionen. Die Entwicklung hin zu einem globalen Ökosystem spiegelt sich im wachsenden Anteil internationaler Märkte wider, der nun rund 66 % des Gesamtumsatzes ausmacht, gegenüber 62 % im Jahr 2024.

Der Gruppenumsatz für das Gesamtjahr stieg um 31 % (+36 % cc) im Vergleich zum Vorjahr auf 630 Mio. EUR (GJ 2024: 481 Mio. EUR). Im vierten Quartal wurde mit 313 Mio. EUR die Hälfte des Jahresumsatzes erzielt unterstützt durch den Launch von Toniebox 2 und Tonieplay. Erneut nutzte tonies wichtige kommerzielle Anlässe wie Black Friday, Cyber Monday und die Weihnachtssaison und steigerte den Q4 Umsatz so um 31 % (+39 % cc) gegenüber dem Vorjahresquartal (Q4 2024: 238 Mio. EUR).

Nordamerika als wichtigster Wachstumstreiber

Nordamerika festigte seine Position als größter Markt und wichtigster Wachstumstreiber von tonies und verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzanstieg von 31 % (+40 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 276 Mio. EUR. Partnerschaften mit führenden Einzelhändlern wie Target und Walmart führten zu einer anhaltenden Ausweitung des Großhandelsgeschäfts. Zusätzlich trieben eine starke Direct to Consumer Performance sowie erfolgreiche Produkteinführungen wie My First Tonies und der Ms. Rachel Tonie das Wachstum.

Starke Entwicklung in DACH und internationalen Märkten

Der Umsatz im DACH Markt wuchs gegenüber dem Vorjahr um 16 % auf 214 Mio. EUR. In der Region Rest der Welt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 64 % (+68 % cc) auf 141 Mio. EUR. In allen Märkten profitierte tonies von steigender Markenbekanntheit und starken Partnerschaften mit führenden Einzelhändlern.

Wachsende Toniebox Basis stärkt Ökosystem

Der Umsatz mit Tonieboxen stieg gegenüber dem Vorjahr um 18 % (+21 % cc) auf 161 Mio. EUR. Die stetig wachsende Basis schafft eine starke Grundlage für wiederkehrende Umsätze und den Ausbau des tonies Ökosystems.

Der Umsatz mit Tonies Figuren stieg um 37 % (+43 % cc) auf 447 Mio. EUR. Auch Accessoires und digitale Inhalte entwickelten sich positiv und trugen zum Gesamtwachstum bei.

Rekordprofitabilität durch Effizienz und Produktmix

Die bereinigte EBITDA Marge verbesserte sich auf 8,6 % und übertraf damit die Prognose. Effizienzsteigerungen und ein starker Produktmix trugen maßgeblich zur verbesserten Profitabilität bei.

Innovationen rund um die Toniebox 2

Der Launch der Toniebox 2 und Tonieplay markierte die größte Innovation seit der Einführung der ersten Toniebox. Neue Produktkategorien und starke Lizenzpartnerschaften erweitern das Ökosystem und stärken die Marktposition.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026

Aufbauend auf dem starken Jahr 2025 erwartet tonies für 2026 ein Umsatzwachstum von über 20 % sowie eine weitere Verbesserung der EBITDA Marge auf 9 bis 11 %. Die Prognose unterstreicht die Zuversicht in nachhaltiges und profitables Wachstum.

Bild: CEO Tobias Wann, CFO Hansjörg Müller

Quelle tonies GmbH

nebenan.de holt neuen CTPO

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nebenan.de holt Adam Mullen für Nachbarschaft Adam Mullen CTPO

nebenan.de holt Ex Booking Manager Adam Mullen als CTPO und treibt Positionierung als Alternative zu klassischen sozialen Netzwerken voran

Berlin, 14. April 2026. Deutschlands größtes Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de hat zum 15. Januar 2026 Adam Mullen als Chief Technology and Product Officer ernannt. In dieser Rolle verantwortet Mullen die Bereiche Technologie und Produkt und wird die Weiterentwicklung der Plattform strategisch vorantreiben. Ziel ist es, Verbindungen zwischen Nachbarinnen und Nachbarn zu stärken, Barrieren zwischen Menschen abzubauen und digitale Interaktionen stärker in reale Begegnungen zu überführen. nebenan.de erreicht heute mehrere Millionen Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland und positioniert sich zunehmend als Alternative zu klassischen sozialen Netzwerken mit Fokus auf lokale Communities.

Erfahrung aus internationalen Plattformunternehmen

Adam Mullen verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung digitaler Produkte und Plattformen. Zuletzt war er als Head of Engineering bei Smoobu tätig. Zuvor hatte er leitende Positionen bei Vinted, Vaimo, Sensibill sowie bei Booking.com inne und verantwortete dort unter anderem die Bereiche Produktentwicklung, Technik und Sicherheit. Mit seiner Erfahrung im Aufbau und der Skalierung digitaler Plattformen bringt Mullen gezielt Expertise für die nächste Wachstumsphase von nebenan.de mit.

Fokus auf echte Begegnungen im Alltag

„Was mich an nebenan.de besonders begeistert, ist die Möglichkeit, digitale Technologien so einzusetzen, dass daraus echte Begegnungen im Alltag entstehen. Genau daran möchte ich arbeiten: die Plattform weiter zu stärken, Hürden zwischen Menschen abzubauen und Nachbarschaft im Alltag konkreter erlebbar zu machen”, sagt Adam Mullen, Chief Technology and Product Officer von nebenan.de.

Strategische Weiterentwicklung der Plattform

In seiner neuen Rolle wird Adam Mullen daran arbeiten, nebenan.de als positiven digitalen Ort weiter zu stärken. Ein Fokus liegt auf der besseren Vernetzung lokaler Gewerbe mit ihrer Nachbarschaft. Gleichzeitig möchte er die Plattform barrierefreier gestalten, etwa durch sprachliche Zugänge.

Zudem wird er dazu beitragen, nebenan.de als bewussten Gegenentwurf zu klassischen sozialen Netzwerken weiter auszubauen als Ort für relevante, positive Inhalte aus der direkten Umgebung und für echten Austausch. Auch technologisch setzt er auf schnellere Entwicklungszyklen und kleinere, kontinuierliche Produktverbesserungen. Der Schutz der Community bleibt dabei zentral. nebenan.de wird weiterhin aktiv gegen Hass, Angst und missbräuchliche Nutzung vorgehen.

Stimmen aus dem Unternehmen

„Mit Adam Mullen gewinnen wir einen erfahrenen Technologie und Produktverantwortlichen, der unsere Mission teilt und zugleich wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer Plattform setzt“, sagt Philipp Witzmann, CEO von nebenan.de. „Er wird eine zentrale Rolle dabei spielen, nebenan.de als führende Plattform für lokale Gemeinschaften weiter auszubauen.“

Technologie trifft Gemeinschaft

Adam Mullen verbindet technologische Expertise mit einem klaren Fokus auf Gemeinschaft mit dem Ziel, digitale Verbindungen stärker in echte Begegnungen zwischen Nachbarinnen und Nachbarn zu überführen.

Bildcredits nebenan.de

Quelle Good Hood GmbH

Von spezialisierten zu anpassungsfähigen KI-Systemen

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Reinforcement Learning André Biedenkapp Emmy Noether Förderung Bild: Dr. André Biedenkapp erhält Emmy Noether-Förderung der DFG. (Foto: André Biedenkapp, KIT)

André Biedenkapp erhält Emmy Noether Förderung für Forschung zur Generalisierbarkeit im Reinforcement Learning

Wie können KI Systeme ihr erlerntes Verhalten besser auf neue, bislang unbekannte Situationen übertragen Mit dieser Frage beschäftigt sich Dr. André Biedenkapp künftig am Karlsruher Institut für Technologie KIT. Für seine Forschung zur besseren Generalisierbarkeit von Reinforcement Learning Verfahren hat er erfolgreich eine Emmy Noether Gruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG eingeworben und erhält dafür in den kommenden drei Jahren rund 1,2 Millionen Euro. Nach erfolgreicher Zwischenevaluation nach den ersten drei Jahren stellt die DFG für weitere drei Jahre rund 920000 Euro in Aussicht.

„Die Emmy Noether Förderung ermöglicht herausragenden Nachwuchsforschenden frühzeitig wissenschaftliche Eigenständigkeit“, sagt Professor Stefan Hinz, Vice Provost Wissenschaftlicher Nachwuchs des KIT. „Mit seinen Arbeiten zur Weiterentwicklung lernfähiger KI Systeme steht Dr. André Biedenkapp beispielhaft für exzellente junge Forschung am KIT.“

Reinforcement Learning und seine Grenzen

Reinforcement Learning RL ist ein Lernparadigma der Künstlichen Intelligenz KI, bei dem ein KI Agent durch Ausprobieren lernt, wie er sich in einer vorgegebenen Umgebung verhalten soll. Rückmeldungen in Form von Belohnungen helfen dem System dabei, wünschenswertes Verhalten zu wiederholen und ungünstiges zu vermeiden. Diese Methode ist besonders leistungsfähig für Probleme, bei denen Entscheidungen sequenziell getroffen werden müssen etwa in der Robotik, der Logistik oder der Ressourcensteuerung.

Ein zentrales Problem klassischer RL Ansätze besteht jedoch darin, dass die erlernten Strategien häufig stark auf die jeweilige Trainingsumgebung zugeschnitten sind. Schon geringe Veränderungen können dazu führen, dass der KI Agent nicht mehr weiß, wie er sich sinnvoll verhalten soll. „Heute funktionieren RL Agenten hervorragend unter den Bedingungen, für die sie trainiert wurden stoßen aber schnell an ihre Grenzen, wenn sich diese ändern“, sagt Dr. André Biedenkapp. Bis August 2026 ist er an der Universität Freiburg tätig. Ab September 2026 startet er am Institut für Anthropomatik und Robotik des KIT mit der neu eingeworbenen Emmy Noether Gruppe „Von mittelmäßigen zu meisterhaften Generalisten Die Macht des Kontexts im RL“ der DFG.

Mehr Kontext für robustere Lernverfahren

An diesem Punkt setzt die Emmy Noether Gruppe an Ziel ist es, Trainingsverfahren für Reinforcement Learning so zu erweitern, dass Künstliche Intelligenzen robuster und anpassungsfähiger werden. Dazu berücksichtigt das Team rund um Biedenkapp zusätzliche Informationen über die jeweilige Umgebung oder Welt, in der der Agent agiert. Auf diese Weise soll die KI lernen, welches Verhalten in welcher Situation besonders geeignet ist und dieses Wissen auch auf ähnliche, unbekannte Situationen übertragen können.

Langfristig könnte dieser Ansatz ein entscheidender Schritt sein, Reinforcement Learning stärker in realen Anwendungen einzusetzen. Bislang sind viele RL basierte KI Systeme auf hochpräzise Simulatoren angewiesen, die reale Umgebungen möglichst exakt nachbilden. Solche Simulatoren sind jedoch aufwendig, teuer und für komplexe Szenarien kaum realisierbar. „Wenn RL basierte Systeme besser generalisieren, wird es weniger entscheidend, jede mögliche Situation perfekt zu simulieren. Das würde die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie erheblich erweitern“, so Biedenkapp.

Zum Emmy Noether Programm

Das Emmy Noether Programm eröffnet herausragend qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Gruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.

Weitere Informationen

Bild Dr. André Biedenkapp erhält Emmy Noether-Förderung der DFG. (Foto: André Biedenkapp, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Starke Impulse für die Zukunft der Wirtschaft

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Fempreneur Club Cristina Frint Frauen in Führung @ Muna Group

Cristina Frint verstärkt Vorstand des Fempreneur Clubs

Der Fempreneur Club, ein wachsendes Netzwerk für Frauen in Wirtschaft und Führung, verstärkt seinen Vorstand mit der international erfahrenen Unternehmerin, Philanthropin und Gründerin der Munay Group Cristina Frint. Mit diesem Schritt unterstreicht die Organisation ihre strategische Ausrichtung auf globale Vernetzung, nachhaltige Wirkung und ein neues Verständnis von Leadership.

Wien, 8. April 2026 In einem wirtschaftlichen Umfeld, das zunehmend von Komplexität, Unsicherheit und strukturellem Wandel geprägt ist, wird deutlich Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen. Leistungsdruck, Effizienzsteigerung und starre Hierarchien verlieren an Wirksamkeit gefragt sind neue Ansätze, die den Menschen ebenso in den Mittelpunkt stellen wie wirtschaftlichen Erfolg. Judith Niedl, Gründerin des Fempreneur Club, sieht darin einen grundlegenden Paradigmenwechsel „Nachhaltiger Erfolg ist kein Resultat von Druck, sondern von der inneren Ausrichtung und Klarheit der Führungskraft.“

Mit ihrem Konzept des Success in Alignment beschreibt sie eine neue Logik von Erfolg, bei der Resonanz zwischen Strategie, Unternehmenskultur und persönlicher Haltung zur zentralen Führungsaufgabe wird. Der Fempreneur Club fungiert dabei als Plattform für genau diesen Wandel und als Raum für Frauen, die Führung neu denken und gestalten wollen.

Internationale Perspektive für ein globales Netzwerk

Mit Cristina Frint gewinnt der Club eine Führungspersönlichkeit, die diese neue Form von Leadership seit Jahren international lebt. Ihre berufliche Laufbahn umfasst leitende Funktionen im Corporate und Investmentbanking ebenso wie ihre Tätigkeit als Unternehmerin, Business Angel und Gründerin der Munay Group, die sich auf nachhaltige, wirkungsorientierte Projekte spezialisiert hat.

Darüber hinaus engagiert sich Frint in den Vorständen der Mompreneur Society sowie des Center for Advocacy and Global Growth CAGG und bringt damit umfassende Erfahrung in der Förderung von Frauen sowie in sozialer und ökologischer Wirkung ein. „Ich glaube zutiefst an die Mission, die Judith mit Fempreneur geschaffen hat. Frauen in Wirtschaft, Führung und persönlicher Entwicklung zu unterstützen, liegt mir sehr am Herzen und dem Vorstand beizutreten fühlte sich wie eine natürliche Erweiterung dieses Engagements an“, erklärt Cristina Frint.

Strategische Rolle mit Fokus auf Wachstum und Wirkung

In ihrer neuen Funktion wird sich Frint insbesondere auf die internationale Expansion des Fempreneur Club, den Ausbau globaler Partnerschaften sowie die strategische Weiterentwicklung des Netzwerks konzentrieren. „Mein Ziel ist es, Türen für Kooperationen zu öffnen, Frauen über Kontinente hinweg zu vernetzen und Möglichkeiten zu schaffen, die sie sowohl beruflich als auch persönlich stärken“, so Frint.

Ihr Hintergrund im internationalen Bankwesen und ihre Arbeit mit globalen Organisationen haben ihr Engagement geprägt, starke wirtschaftliche Beziehungen zwischen den USA, Lateinamerika und Europa zu fördern, soziale Verantwortung zu stärken und für den Schutz der Umwelt einzutreten. Eine ihrer wegweisenden, über neun Länder der Amazonasregion erstreckenden Initiativen ist Corredor Creativo Amazónico. Sie verbindet kreative Gemeinschaften, indigenes Wissen, kulturelles Erbe und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in einem transnationalen Ökosystem. Das Projekt wurde auf der COP30 vorgestellt.

Gemeinsame Vision Frauen global stärken

Das gemeinsame Ziel von Judith Niedl und Cristina Frint ist klar definiert eine internationale Community aufzubauen, die Frauen stärkt, verbindet und ihnen neue Möglichkeiten eröffnet unabhängig von Branche, Standort oder Karrierestufe. „Führung bedeutet heute, Räume zu schaffen, in denen sich Potenziale entfalten können“, so Niedl. „Wenn die Energie der Führungskraft stimmt, folgt der wirtschaftliche Erfolg als logische Konsequenz.“ Cristina Frint ergänzt „Wir müssen erkennen, dass wir nicht alles alleine schaffen müssen. Gemeinschaft ist der Schlüssel sie ermöglicht es uns, zu wachsen, größer zu denken und echte Veränderung zu bewirken.“

Ein starkes Signal für die Zukunft der Wirtschaft

Mit der Erweiterung des Vorstands setzt der Fempreneur Club ein klares Zeichen Für eine Wirtschaft, die auf Verbindung statt Wettbewerb, auf Sinn statt reinen Output und auf nachhaltige Entwicklung statt kurzfristiger Optimierung setzt.

Bild Cristina Frint Bildcredits: Muna Group

Quelle Renate Kaiser

Proaktive Präzisionsgesundheit

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Altern Gesundheit Medizin neu gedacht Josef Schreiber Foto altrafoto.de

„Wir müssen aufhören, Krankheit zu managen, und anfangen, Gesundheit zu designen.“

Altern ist unvermeidlich. Aber wie wir altern – ob als stetiger Verfall oder als Reifungsprozess voller Energie – liegt in unserer Hand. Dank Epigenetik, Biohacking und Longevity stehen wir am Beginn einer Revolution. Wir sprachen mit dem Wissenschaftler und Unternehmer Dr. Josef Scheiber über das Ende des Alterns, den Rhythmus des Lebens und warum die Medizin der Zukunft im eigenen zuhause statt im Krankenhaus stattfindet.

Herr Dr. Scheiber, oft ist von einem Paradigmenwechsel bei Gesundheit die Rede. Was steckt dahinter?

Dr. Josef Scheiber: Das klassische Präventionsmodell ist gescheitert, weil es den Körper wie eine Maschine betrachtet. Unsere Medizin repariert nur, was bereits defekt ist. Wir verlängern zwar das Leben, aber nicht die Lebensqualität. Gesundheit wird anhand eines Durchschnitts definiert – „normal“ heißt oft nur: „noch nicht krank genug für Medikamente“.
Was wir stattdessen brauchen, ist eine „Proaktive Präzisionsgesundheit“. Der Körper ist kein mechanisches Objekt, sondern ein biologisches System, das sich selbst reparieren kann. Altern ist kein Verschleiß, sondern Informationsverlust – vergleichbar mit dem Rauschen einer zerkratzten CD. Echte Prävention bedeutet, das Signal wieder klarzumachen. Wir warten nicht auf den Verfall, sondern programmieren aktiv dagegen. Wir wechseln von „reaktiver Medizin“ zu „proaktiver Gesundheit“.

Sie sprechen von einem Loop. Warum ist das Schwingen zwischen Aktivierung und Regeneration so wichtig? Reicht es nicht, gesund zu leben?

Dr. Josef Scheiber: Balance wird oft mit Stillstand verwechselt. Lebende Systeme müssen schwingen. Unsere moderne Lebensweise schafft eine „komfortable Stagnation“. Biologisch fatal, denn unsere Gene erwarten Reize.
Das Prinzip der Hormesis besagt: ein kurzer, akuter Stressreiz aktiviert Reparaturprogramme. Das Konzept des Loops formalisiert diesen Rhythmus. Zwei klare Phasen sind entscheidend: die Aktivierungsphase mit Energieverbrauch und Reizen, die die Reparaturprogramme anstößt, und die Regenerationsphase, in der DNA repariert und Zellen aufgebaut werden.
Viele Menschen leben in einer gefährlichen Grauzone: weder richtig aktiv noch richtig in Ruhe. Langlebigkeit entsteht nicht in der Mitte, sondern in der dynamischen Schwingung zwischen den Extremen.

Ein faszinierender Ansatz ist „Sense-Omics“. Wie können Sinne wie Licht oder Geruch Gene beeinflussen? Das klingt für Laien fast ein bisschen esoterisch.

Dr. Josef Scheiber: Sense-Omics ist harte Biophysik. Geist und Körper sind biologisch nicht getrennt. Jeder Sinnesreiz wird übersetzt. Licht wirkt als molekularer Befehl, Gerüche aktivieren das Immunsystem, Kälte steigert den Energieverbrauch. Unser Körper reagiert permanent auf die Umwelt. Wer Langlebigkeit erreichen will, muss diese Signale bewusst steuern – jeder Reiz wird zum epigenetischen Impuls.

Wenn wir biologisch jünger bleiben, wozu nutzen wir die zusätzliche Zeit? Braucht die neue Biologie eine neue Psychologie?

Dr. Josef Scheiber: Ein biologisches System ohne Sinn schaltet sich ab. Wenn ein Organismus keine Aufgabe mehr hat, wird er abgebaut. Moderne Prävention schenkt gesunde Jahre, doch wir brauchen ein neues Lebensmodell. Der Homo Regenerativus versteht sich als Prozess, entwickelt sich weiter und bleibt aktiv.
Studien zeigen, dass eine positive Haltung zum Altern die Lebensdauer verlängert. Sinnhaftigkeit wirkt wie ein starker epigenetischer Schalter. Es geht nicht darum, dem Tod davonzulaufen, sondern das Leben möglichst lange lebendig und sinnvoll zu gestalten.

Die Zukunft der Medizin liegt im Pro statt im Anti

Das muss auch die Medizin endlich einsehen. Statt auf „Anti“ zu setzen, geht es künftig um das „Pro“: Pro-Regeneration, Pro-Vitalität. Wer seinen Körper als intelligentes System versteht, verändert nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch sein Umfeld. So entsteht eine neue Form von Energie, die weit über den Einzelnen hinaus wirkt.

Herr Dr. Scheiber, vielen Dank für das erkenntnisreiche Gespräch.

Bild: Ernennung der Botschafter:in der Oberpfalz 2023 Oberpfalz Marketing e. V. Regierung der Oberpfalz Emmeramsplatz Bildcredtis/Fotograf: altrofoto.de

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Schnelles Wachstum: Legora erzielt 
über 100 Millionen US‑Dollar Jahresumsatz

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Legora KI juristische Arbeit im Wandel Max Junestrand @ Legora

KI Plattform von Legora erreicht 100 Millionen Umsatz

Weniger als 18 Monate nach der Markteinführung seiner KI Plattform für Juristinnen und Juristen gibt Legora bekannt, dass das Unternehmen die Marke von 100 Millionen US Dollar Jahresumsatz überschritten hat und inzwischen mehr als 1.000 Kunden betreut. Der Erfolg zeigt, wie schnell sich künstliche Intelligenz in Kanzleien und Rechtsabteilungen durchsetzt. Treibende Kraft dieses Wachstums ist der Wandel darin, wie juristische Teams KI nutzen.

Von Einzellösungen zu komplexen KI Workflows

In der Anfangsphase konzentrierte sich der Einsatz auf einzelne Aufgaben wie Recherchen oder die Sichtung von Dokumenten. Heute nutzen immer mehr Rechtsteams Legora für mehrstufige, agentenbasierte Workflows – von der Prüfung großer Dokumentenmengen bis zur Erstellung strukturierter Berichte.

Schnelles Wachstum im Enterprise Bereich

Der Sprung von 1 Million auf 100 Millionen US Dollar jährlich wiederkehrender Einnahmen innerhalb von 18 Monaten macht Legora zu einem der wenigen Softwareunternehmen, die sich im Zeitalter der generativen KI im Enterprise Bereich so schnell entwickelt haben.

KI wird zur Infrastruktur juristischer Arbeit

„Das zeigt, wie schnell unsere Kunden die Branche vorantreiben“, sagt Max Junestrand, CEO und Mitgründer von Legora. „Sie definieren neu, wie juristische Arbeit erledigt wird. KI wird dabei zur grundlegenden Infrastruktur für diesen Beruf.“

Ursprung der Idee und enge Zusammenarbeit mit Kanzleien

Dieser Meilenstein krönt einen rasanten Aufstieg. Legora brachte seine Plattform im Oktober 2024 auf den Markt – zu einem Zeitpunkt, als die Einführung generativer KI in Unternehmen zunehmend Fahrt aufnahm. Die Idee entstand aus einer einfachen Beobachtung: Ein Junior Associate verbrachte Monate mit manuellen Zusammenfassungen von Gerichtsurteilen. Nach der Aufnahme in das Y Combinator Programm arbeitete Legora eng mit der Kanzlei Mannheimer Swartling zusammen, um reale Arbeitsabläufe zu verstehen und das Produkt praxisnah weiterzuentwickeln.

Internationale Expansion und starke Kundenbasis

Seitdem ist Legora von wenigen frühen Nutzern auf mehr als 1.000 Kanzleien und Rechtsabteilungen in 50 Märkten gewachsen. Zu den Kunden zählen internationale Kanzleien wie White & Case, HSFK und Linklaters sowie große Unternehmen wie Barclays. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen mehr als 400 Mitarbeitende an neun Standorten weltweit.

Neue Finanzierung für weiteres Wachstum

Kürzlich gab Legora seine Series D Finanzierungsrunde bekannt. Die Mittel sollen genutzt werden, um die Präsenz in den USA und weiteren wichtigen Märkten auszubauen sowie in Produkt und Infrastruktur zu investieren.

Transformation der juristischen Arbeit durch KI

„Wir stehen noch am Anfang dieser Transformation“, sagt Max Junestrand. „Foundation Modelle entwickeln sich schnell weiter, aber der eigentliche Mehrwert liegt in ihrer Anwendung. Juristische Arbeit entwickelt sich von einzelnen Tools hin zu integrierten Systemen, in denen KI aktiv an Ergebnissen mitwirkt. Teams, die KI heute erfolgreich einsetzen, werden die Zukunft der Branche prägen.“

Bild Max Junestrand Bildcredits Legora

Quelle Adel & Link Public Relations GmbH & Co. KG

Digitale Rechnungsstellung stärkt Effizienz und Liquidität

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E Rechnung digitale Rechnungsstellung ZUGFeRD

Die digitale Transformation bestimmt schon lange nicht mehr nur die Modernität, sondern auch zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere im Rechnungswesen wird deutlich, dass Abläufe, die analog oder nur teilweise digitalisiert sind, Zeit kosten, Fehler begünstigen und Liquidität binden. Ab dem 1. Januar 2025 ist es für inländische Unternehmen im B2B-Bereich erforderlich, E-Rechnungen empfangen zu können. Es gilt jedoch auch, dass eine einfache PDF-Datei seitdem grundsätzlich nicht mehr als E-Rechnung angesehen wird. Es gibt zwar Übergangsregelungen für den Versand, aber die Entwicklung ist eindeutig: Strukturierte, maschinenlesbare Rechnungsformate werden zum Standard.

Digitale Pflicht mit strategischem Potenzial

Darin liegt für Unternehmen nicht nur eine regulatorische Pflicht, sondern auch die Chance, Prozesse sauber zu automatisieren. Eine E-Rechnungssoftware unterstützt dabei, dass Rechnungen rechtssicher erstellt, empfangen und verwaltet werden können. Zudem lassen sich Formate wie ZUGFeRD und XRechnung nutzen, sodass die Umstellung praktisch und ohne Medienbrüche in den Arbeitsalltag integriert werden kann.

Digitale Rechnungsstellung reduziert den operativen Aufwand an mehreren Stellen gleichzeitig. Druck, Kuvertierung und Postversand entfallen, manuelle Dateneingaben werden deutlich verringert und Rechnungsdaten können direkt in nachgelagerte Systeme übernommen werden. Das Bundesfinanzministerium verweist ausdrücklich darauf, dass beim Empfänger doppelte Arbeitsgänge vermieden werden und Fehler sinken, wenn Rechnungen strukturiert elektronisch vorliegen.

Auch wirtschaftlich ist der Effekt relevant. Laut Lexware spart der Rechnungssender im Schnitt rund 4,50 Euro pro Rechnung, während auf Empfängerseite im Mittel sogar 11,20 Euro pro Vorgang eingespart werden können. Für einen Betrieb mit regelmäßigem Rechnungsvolumen summiert sich das schnell auf einen spürbaren Betrag. Ein häufig zitiertes Praxisbeispiel zeigt, dass ein Handwerksbetrieb mit 50 Rechnungen pro Monat allein auf der Versandseite rund 2.700 Euro pro Jahr einsparen kann. Dass dadurch zugleich Papierverbrauch, Portoaufwand und interne Bearbeitungszeiten sinken, verbessert nicht nur die Kostenstruktur, sondern auch die Prozessqualität.

Schnellere Abläufe verbessern die Liquidität

Hinzu kommt, dass strukturierte Rechnungsdaten die Buchhaltung beschleunigen und die Transparenz erhöhen. Wenn Daten automatisiert eingelesen, geprüft und archiviert werden, lassen sich Freigaben, Verbuchungen und Zahlungsabgleiche wesentlich effizienter organisieren. Genau an diesem Punkt entfaltet eine integrierte E-Rechnungslösung ihren größten Nutzen. Solche Systeme ermöglichen die rechtssichere Erstellung, den Empfang und die Verwaltung von E-Rechnungen.

Außerdem unterstützen sie Standardformate wie ZUGFeRD und XRechnung, generieren automatische Buchungsvorschläge und speichern Dokumente GoBD-konform im Originalformat. Für Unternehmen bedeutet das, dass die Umstellung nicht isoliert gedacht werden muss, sondern direkt mit Buchhaltung, Zahlungsüberwachung und Archivierung verknüpft werden kann. Schnellere und sauberere Prozesse wirken sich damit mittelbar auch positiv auf den Zahlungseingang und die Liquiditätsplanung aus.

Marktdaten zeigen deutlichen Handlungsbedarf

Die aktuellen Marktdaten zeigen zugleich, dass in vielen Unternehmen noch deutlicher Nachholbedarf besteht. Laut Bitkom konnten Ende 2024 nur 45 Prozent der befragten Unternehmen E-Rechnungen empfangen, während 55 Prozent E-Rechnungen bereits bei ausgehenden Rechnungen nutzten. Ebenfalls relevant ist, dass 58 Prozent ihre Prozesse in Buchhaltung, Finanzen und Controlling als weitestgehend oder vollständig digitalisiert einstuften. Das klingt zunächst nach Fortschritt, macht aber gleichzeitig sichtbar, dass zwischen interner Digitalisierung und externer, standardisierter Rechnungsabwicklung noch eine Lücke besteht. Die Bitkom-Daten belegen außerdem, dass beim Versand von E-Rechnungen maschinenlesbare Formate noch nicht flächendeckend dominieren. Gerade deshalb verschafft eine frühzeitige Umstellung einen klaren Vorsprung, weil sie operative Reibungsverluste reduziert und künftige regulatorische Anforderungen bereits heute abbildet.

So gelingt die Einführung im Unternehmen

Die Einführung muss nicht komplex sein, wenn sie strukturiert geplant wird. Zunächst sollte geprüft werden, welche bestehenden Systeme bereits vorhanden sind und ob diese Formate nach EN 16931 verarbeiten können. Danach folgt die Auswahl einer Lösung, die Erstellung, Empfang, Verarbeitung und Archivierung in einem nachvollziehbaren Ablauf verbindet. Anschließend sollten Kunden, Lieferanten und der Steuerberater informiert werden, damit Formate, Übertragungswege und Zuständigkeiten sauber abgestimmt sind. In einer kurzen Testphase lassen sich typische Praxisfälle prüfen, etwa Rechnungseingang, Freigabe, Verbuchung und Archivierung.

Für viele Unternehmen ist dabei entscheidend, dass eine Software nicht nur formal die Pflicht erfüllt, sondern den operativen Alltag tatsächlich vereinfacht. Lexware Office setzt genau dort an, weil die Lösung E-Rechnungen rechtssicher abbildet, ZUGFeRD und XRechnung unterstützt und die Verarbeitung direkt im System ermöglicht.

Digitale Rechnungsstellung ist kein Randthema der Buchhaltung mehr, sondern ein Hebel für Effizienz, Transparenz und Wachstum. Unternehmen, die den Umstieg jetzt sauber umsetzen, reduzieren Aufwand, vermeiden Medienbrüche und schaffen eine belastbare Grundlage für schnellere Abläufe.

FAQ zur digitalen Rechnungsstellung

Wie unterscheiden sich eine PDF-Rechnung und eine E-Rechnung?

Obwohl eine PDF-Rechnung digital ist, bedeutet das nicht, dass sie automatisch die Kriterien für eine echte E-Rechnung erfüllt. Das Wichtigste ist, dass eine E-Rechnung in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format vorliegt, um eine automatisierte Verarbeitung der Daten zu ermöglichen. Reformats wie XRechnung oder ZUGFeRD ermöglichen es, dass Rechnungsdaten ohne manuelle Zwischenschritte in Buchhaltungs- und ERP-Systeme übernommen werden können.

Ab wann müssen Unternehmen die E-Rechnung verpflichtend nutzen?

Ab dem 1. Januar 2025 ist es für Unternehmen im B2B-Bereich in Deutschland Pflicht, E-Rechnungen empfangen zu können. Versandfristen variieren, abhängig von der Unternehmensgröße und den Übergangsregelungen. Es ist für viele Unternehmen sinnvoll, frühzeitig auf digitale Prozesse umzusteigen, weil man so rechtliche Anforderungen und betriebliche Effizienz besser zusammenbringen kann.

Was macht eine E-Rechnungssoftware für kleine und mittlere Unternehmen so wertvoll?

Wiederkehrende Arbeitsschritte zu automatisieren, ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen ein großer Vorteil. Die Reduzierung von Fehlerquellen, die Senkung des manuellen Aufwands und die Beschleunigung von Zahlungsvorgängen sind alles Vorteile.

Autor: Nicole Pfeiffer

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