Samstag, Februar 7, 2026
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Laumann kritisiert Mindestlohnkommission und mahnt Erhöhung an

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Karl-Josef Laumann (CDU), Arbeitsminister von Nordrhein-Westfalen, hat eine faire Erhöhung des Mindestlohns angemahnt und die Mindestlohnkommission deutlich für ihre bisherige Arbeit kritisiert.

„Die Mindestlohnkommission muss ein starkes Gremium bleiben, aber auch faire Empfehlungen aussprechen“, die die Inflation und die Lebensrealität der Arbeitnehmer „wirklich im Blick haben“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe). „Hier hat sie zuletzt keine gute Arbeit geleistet.“

Damit spielt er auf die jüngste Entscheidung der Kommission aus dem Jahr 2023 an, als die Arbeitgeberseite gemeinsam mit der Stimme der Vorsitzenden eine Entscheidung durchsetzte, ohne dass es einen Konsens mit der Arbeitnehmerseite gab. Bis Ende Juni muss die Kommission ihre nächste Entscheidung treffen.

„Wir brauchen eine verlässliche Beteiligung aller Menschen an der Lohnentwicklung in Deutschland“, sagte Laumann weiter. „Der Mindestlohn ist hier ein wichtiger Teil der Arbeitsmarktordnung, darf aber kein politischer Spielball sein und Eingriffe der Politik die Ausnahme und kein Dauerzustand.“

Laumann bezog auch Stellung zum Kriterium von 60 Prozent des Bruttomedianlohns, auf das die SPD viel Wert legt. Dabei stützt seine Argumentation die Linie der SPD, die diesem Richtwert hohe Bedeutung beimisst. „Ich halte grundsätzlich den Vorschlag der EU-Mindestlohnrichtlinie für sinnvoll, einen Referenzwert von 60 Prozent des Bruttomedianlohns von Vollzeitbeschäftigten als Orientierung für den Mindestlohn heranzuziehen. Genau dieser Vorschlag hat auch Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden“, sagte Laumann.


Foto: Karl-Josef Laumann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Baerbock kritisiert Blockade von Hilfslieferungen nach Gaza scharf

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Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Die geschäftsführende Bundesaußenministerin, Annalena Baerbock (Grüne), und ihre Amtskollegen aus Frankreich und Großbritannien, David Lammy und Jean-Noel Barrot, haben die israelische Blockade von Hilfslieferungen nach Gaza scharf kritisiert.

„Die palästinensische Zivilbevölkerung – darunter eine Million Kinder – ist unmittelbar von Hunger, Epidemien und Tod bedroht“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. „Das muss ein Ende haben. Wir fordern Israel nachdrücklich dazu auf, unverzüglich wieder eine schnelle und ungehinderte Lieferung humanitärer Hilfe nach Gaza zu ermöglichen, damit alle Zivilpersonen versorgt werden können.“

Seit nunmehr über fünfzig Tagen blockiere Israel vollständig den Zugang von humanitärer Hilfe nach Gaza. Lebensnotwendige Güter seien entweder nicht mehr verfügbar oder gingen schnell zur Neige, so die Außenminister.

„Während der letzten Waffenruhe konnten die Vereinten Nationen und internationale nichtstaatliche Organisationen in großem Umfang Hilfe leisten. Die israelische Entscheidung, die Einfuhr von Hilfsgütern in den Gazastreifen zu blockieren, ist nicht hinnehmbar“, heißt es weiter in der Erklärung.

Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuvor verkündet, dass keine humanitäre Hilfe nach Gaza kommen solle und die Blockade der Hilfe eines der wichtigsten Druckmittel gegen die Hamas sei. Baerbock und ihre Amtskollegen wiesen die Aussage scharf zurück. „Die jüngsten Kommentare von Minister Katz, mit denen die humanitäre Hilfe politisiert wird, und die israelischen Pläne, nach dem Krieg in Gaza zu bleiben, sind inakzeptabel – sie schaden den Aussichten auf Frieden“, so die Außenminister.

„Humanitäre Hilfe darf niemals als politisches Instrument eingesetzt werden, und das palästinensische Gebiet darf weder verringert noch einer demografischen Veränderung unterworfen werden. Israel ist nach dem Völkerrecht verpflichtet, die ungehinderte Durchleitung humanitärer Hilfe zu gestatten.“ Humanitäre Helfer müssten in der Lage sein, denjenigen Hilfe zukommen zu lassen, die sie am dringendsten benötigen.

Auch die Hamas wird in dem Schreiben kritisiert. Diese dürfe Hilfsgüter nicht umleiten, um daraus selbst finanziellen Gewinn zu ziehen, und die zivile Infrastruktur nicht für militärische Zwecke nutzen. „Wir rufen die Hamas weiterhin auf, alle verbleibenden Geiseln, die furchtbares Leid ertragen müssen, unverzüglich freizulassen“, so Baerbock, Lammy und Barrot. „Wir alle müssen auf die Umsetzung einer Zweistaatenlösung hinarbeiten, die die einzige Möglichkeit ist, sowohl Israelis als auch Palästinensern dauerhaft Frieden und Sicherheit zu bringen und langfristige Stabilität in der Region zu gewährleisten.“


Foto: Grenzübergang Erez zum Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Nobelpreisträger erwartet Sieg Chinas in Handelskrieg gegen USA

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz ist überzeugt, dass Donald Trump im Handelskrieg gegen China das Nachsehen haben wird. „China ist das einzige Land, das nicht zurückgewichen ist und keinen Deal mit Trump forciert“, sagte Stiglitz dem „Stern“. „Der Kaiser in Washington fordert von der ganzen Welt Unterwürfigkeit, aber China ist dazu nicht bereit.“

Dem Wirtschaftsprofessor von der Columbia University zufolge ist China zu der Einschätzung gelangt, dass es die Karten in der Hand hält. „Wenn die Vereinigten Staaten weniger deutsche und chinesische Waren kauften, bekämen sie ein Nachschubproblem und höhere Inflation. China ist im Übergang von einer exportorientierten Wirtschaft hin zu einem von der Binnennachfrage getriebenen Wirtschaftsmodell“, sagte Stiglitz.

Auf die Frage, ob China den Handelskrieg gegen die USA gewinnen werde, antwortete der frühere Berater von Bill Clinton: „Ich denke schon. Während China wirtschaftlich gut aufgestellt ist, schwächeln die USA. Die Chinesen wollen international zu dem zuverlässigen Handelspartner schlechthin werden.“

Für den wohl künftigen deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Stiglitz einen Rat. „Er sollte versuchen, Trumps Obsessionen und Fehlannahmen für sich zu nutzen. China hat das in der ersten Amtszeit gut gemacht, als es Sojabohnen aus den USA statt aus Brasilien kaufte“, erklärte der Ökonom. „China kostete das wenig, aber symbolisch war das für Trump wichtig. Man muss sich fragen, was einen selbst nicht viel kostet, aber für ihn einen hohen Wert hat.“


Foto: Chinesische Börsenkurse auf einem Laufband (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Mittwoch (23.04.2025)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 5, 7, 11, 13, 21, 38, die Superzahl ist die 1.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4290809. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 014272 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Der Jackpot beträgt derzeit eine Million Euro.


Foto: Lotto-Schild (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax legt stark zu – Kursfeuerwerk nach Trump-Äußerungen

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 21.962 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem äußerst freundlichen Tagesstart baute der Dax am späten Vormittag seine Gewinne vorübergehend weiter aus, bevor am Nachmittag die Marke von 22.000 Punkten kurz überschritten wurde.

Heute reichten zwei kurze Schlagzeilen, um die Investoren wieder in Kauflaune zu versetzen, erklärte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Trump wolle `nett` zu China sein und auch den Notenbankchef `nicht entlassen`. Das Ergebnis ist ein wahres Kursfeuerwerk an der Wall Street, an Europas Börsen und auch im Dax“, so Stanzl. „Weltweit rollt eine Kaufwelle an, weil die 145-Prozent-Zölle gegen chinesische Importe, die einem Handelsembargo gleichkämen, bald schon wieder Geschichte sein könnten. Anleger, die nach der ersten Eskalation verkauft oder auf eine Verschärfung gesetzt haben, kehren ihre Positionen um, was kurzfristig starke Kursgewinne auslöst.“

Die Outperformance des Dax gegenüber den Indizes in New York komme dem Markt jetzt doppelt zugute, erklärte der Analyst. „Aber auch der Handel in Frankfurt bleibt nervös und volatil; US-Präsident Trump dominiert weiter die Finanzmärkte, unerwartete Sprünge sowohl nach oben als auch wieder nach unten sind jederzeit möglich.“

Auch die Quartalszahlen des Softwarekonzerns SAP sorgten Stanzl zufolge für neue Zuversicht, dass am Ende alles nicht so schlimm wird wie befürchtet. „Gelingen rasche Zoll-Deals, könnte die Weltwirtschaft noch einmal mit einem blauen Auge davonkommen. Dann müssten auch Institutionen wie der Internationale Währungsfonds ihre Prognosen revidieren“, erklärte er. Aus „Sell America“ sei zumindest für einen Tag ein „Rebuy America“ geworden.

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die SAP-Aktien nach einem Kurssprung um rund elf Prozent an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Mit deutlichem Abstand folgten die Papiere von Deutscher Bank und Airbus. Entgegen dem Trend standen nur wenige Papier im Minus. Die deutlichsten Verluste hatten die Papiere von E-On und Rheinmettall zu verzeichnen.

Unterdessen stieg der Gaspreis geringfügig: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete weiterhin rund 34 Euro. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 65,74 US-Dollar, das waren 170 Cent oder 2,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1380 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8787 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Schweitzer kritisiert Umgang mit Ukraine in Verhandlungen

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Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer (SPD), hat den Umgang mit der Ukraine bei den Verhandlungen über die Zukunft des Landes kritisiert. „Es ist zumindest ein ganz schwieriges Kapitel zu sehen, dass die Ukraine am Ende wie ein unbeteiligter Dritter behandelt wird bei den Plänen bisher“, sagte er einem Podcast des „Politico“ (Donnerstag).

Zwar brauche es Frieden, „aber mein erster Eindruck bei dem, was ich so wahrnehme, ist, dass doch russische Interessen sehr viel stärker auch bewertet wurden als die ukrainischen Interessen und das wird kein nachhaltiger Frieden sein“, so Schweitzer. „Ich habe da eine große Skepsis in mir.“

Umso wichtiger sei das beschlossene Verteidigungs-Investitionspaket. „Ich glaube, es ist jetzt in diesen Tagen auch nochmal klar geworden, dass es genau wichtig war, zu Beginn der Koalition und der Koalitionsverhandlungen das Thema Verteidigungssicherheit ganz nach vorne zu bringen und dieses große Investitionspaket auch zu stemmen“, so Schweitzer.


Foto: Alexander Schweitzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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WHO ruft zur Prävention von Teenager-Schwangerschaften auf

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Genf (dts Nachrichtenagentur) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Staatengemeinschaft dazu aufgerufen, mehr geeignete Maßnahmen zu treffen, um Schwangerschaften von 15- bis 19-jährige Mädchen und Frauen zu verhindern.

Mit einem neu veröffentlichten Leitfaden rät die WHO dazu, Kinderheirat zu unterbinden, die Schulzeit von Mädchen zu verlängern und den Zugang zu Informationen über sexuelle und reproduktive Gesundheit zu verbessern. Insbesondere zwischen Kinderheirat und Teenager-Schwangerschaften bestehe eine enge Verbindung: In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen finden neun von zehn der Teeanger-Schwangerschaften unter Verheirateten minderjährigen Mädchen statt.

„Frühe Schwangerschaften können schwerwiegende körperliche und psychische Folgen für Mädchen und junge Frauen haben und spiegeln oft grundlegende Ungleichheiten wider, die ihre Fähigkeit beeinträchtigen, ihre Beziehungen und ihr Leben zu gestalten“, sagte Pascale Allotey, Direktorin für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Forschung bei der WHO und dem Sonderprogramm der Vereinten Nationen für menschliche Fortpflanzung (HRP). „Um dieses Problem anzugehen, müssen wir Bedingungen schaffen, unter denen sich Mädchen und junge Frauen entfalten können – indem wir dafür sorgen, dass sie in der Schule bleiben können, vor Gewalt und Zwang geschützt sind, Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten haben, die ihre Rechte wahren, und echte Entscheidungen über ihre Zukunft treffen können.“

Sheri Bastien, Wissenschaftlerin im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit von Jugendlichen bei der WHO, verwies auf den Einfluss von Bildung für die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen. „Bildung ist von entscheidender Bedeutung, um die Zukunft junger Mädchen zu verändern und gleichzeitig Jugendliche – sowohl Jungen als auch Mädchen – in die Lage zu versetzen, wechselseitiges Einverständnis zu verstehen, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und die großen geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in Frage zu stellen, die in vielen Teilen der Welt nach wie vor zu hohen Raten von Kinderheirat und Frühschwangerschaft führen“, erklärte sie.


Foto: Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bischof widerspricht Klöckners Kirchenkritik

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Württemberg (dts Nachrichtenagentur) – Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Württemberg, Ernst-Wilhelm Gohl, widerspricht der Kritik aus der CDU, die Kirchen agierten zu politisch. Es sei zwar nicht Aufgabe der Kirche, Tagespolitik zu betreiben, sagte Gohl dem Nachrichtenportal T-Online. „Aber als Christ sollte man politisch Stellung beziehen. Das Evangelium ist eine Sendung in die Welt – und in der Welt geht es politisch zu.“

Auf die „großen, ethischen Fragen unserer Zeit“ müssten die Kirchen Antworten liefern, so Gohl. Dazu gehöre für ihn die AfD. „Die AfD ist inzwischen eine rechtsradikale Partei – diese Klarheit ist unsere Pflicht.“ Zentral sei dabei eine Lehre aus der deutschen Geschichte: „Rechtsradikalismus führt ins Verderben. Er ist nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar“, so Gohl. In der NS-Zeit hätten die Kirchen zu lange nicht widersprochen. „Wir müssen es wagen, früh deutlich zu sein.“

Dass die Kirchen ohne politische Stellungnahmen mehr Gläubige erreichen würden, glaubt Gohl nicht. „Es ist ein Trugschluss zu denken: Wir verzichten auf die Debatte ums Tempolimit und die AfD, dann wird die Kirche wieder erfolgreich werden.“ Die Gesellschaft habe sich grundlegend verändert, die Heterogenität sei groß. „Alle Institutionen, die versuchen, verschiedene Gruppen zusammenzuhalten, stehen vor großen Herausforderungen – ob Parteien, Kirchen oder Gewerkschaften.“


Foto: Julia Klöckner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schalke 04 trennt sich nach Saison von Trainer van Wonderen

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Gelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Schalke 04 und Cheftrainer Kees van Wonderen gehen zum Saisonende getrennte Wege. Die Entscheidung sei das Ergebnis eines rund zweiwöchigen Prozesses, teilte der Zweitligist am Mittwoch mit.

Es ist demnach ein „wesentlicher Baustein“ bei den angestrebten Veränderungen im Lizenzbereich, die der neue Sportvorstand Frank Baumann gemeinsam mit dem amtierenden Vorstand aktiv vorantreiben will. Auch Co-Trainer Robert Molenaar wurde darüber informiert, dass er in der neuen Saison nicht mehr Teil des Trainerteams sein wird.

„Seit dem inoffiziellen Start von Frank Baumann vor zwei Wochen haben wir intensiv darüber gesprochen, welches Profil ein Chef-Trainer auf Schalke mitbringen sollte“, sagte Profifußball-Direktor Youri Mulder. „Dabei haben wir uns auch mit der Frage beschäftigt, ob die aktuelle Konstellation diesen Anforderungen langfristig gerecht wird.“ Es sei „keine einfache Entscheidung“ gewesen, „aber wir sind alle übereingekommen, den Weg mit Kees van Wonderen nach der Saison zu beenden“.

Van Wonderen war seit Oktober 2024 Trainer der Knappen. Wer Nachfolger des Niederländers wird, blieb zunächst unklar.


Foto: Sitze mit Logo des FC Schalke 04 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert Westtürkei

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Istanbul (dts Nachrichtenagentur) – Im Westen der Türkei hat sich am Mittwoch ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,2 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 12:49 Uhr Ortszeit (11:49 Uhr deutscher Zeit) im Marmarameer ca. 20 Kilometer entfernt von der Hafenstadt Marmara Ereglisi. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten, was auch die Millionenmetropole Istanbul einschließt.

Berichte über konkrete Schäden lagen zunächst nicht vor. Unter anderem in Istanbul rannten aber zahlreiche Menschen aus Angst auf die Straßen. Das Beben war auch in den umliegenden Provinzen zu spüren.


Foto: Istanbul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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