Dienstag, Februar 3, 2026
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Bundesliga: Köln schlägt Wolfsburg

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Köln hat am Freitagabend in der Bundesliga einen wichtigen Heimsieg gefeiert und den VfL Wolfsburg mit 1:0 besiegt. Den entscheidenden Treffer erzielte Linton Maina in der 29. Minute, als er von der Strafraumkante abzog und der Ball leicht abgefälscht im Tor landete.

Die Kölner bestimmten vor allem im ersten Durchgang das Geschehen und hätten ihre Führung ausbauen können, blieben vor dem Tor jedoch zu unpräzise. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Wolfsburg deutlich und erhöhte den Druck, scheiterte in der Schlussphase aber mehrfach an Torhüter Marvin Schwäbe oder an der eigenen Chancenverwertung. So brachte der FC den knappen Vorsprung mit viel Einsatz über die Zeit und setzte im Kampf um den Klassenerhalt ein wichtiges Zeichen.


Foto: Linton Maina (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Börsen lassen nach – Goldpreis bricht ein

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.892 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.939 Punkten 0,4 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.552 Punkten 1,3 Prozent im Minus.

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag den früheren Notenbankdirektor Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Zentralbank Federal Reserve vorgeschlagen. Warsh hatte zuletzt Trumps Linie, dass der Leitzins zügiger gesenkt werden müsse, unterstützt. Bevor er als Anwärter für den Job gehandelt wurde, wurde ihm jedoch nachgesagt, Inflationsängste sehr ernst zu nehmen und dafür auch einen hohen Leitzins in Kauf zu nehmen.

Ob Warsh letztlich die nötigen Stimmen im zuständigen Senatsausschuss erhalten wird, darf bezweifelt werden. Der Senator Thom Tillis will sich nämlich gegen die Bestätigung aller Kandidaten für die Federal Reserve stellen, bis die Untersuchung des Justizministeriums gegen den derzeitigen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell „vollständig und transparent abgeschlossen ist“. Die Aussagen, wegen derer das US-Justizministerium die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Powell fortsetzt, könne „kein vernünftiger Mensch“ als kriminelle Absicht auslegen, so Tillis. „Der Schutz der Unabhängigkeit der Federal Reserve vor politischer Einflussnahme oder rechtlicher Einschüchterung ist nicht verhandelbar.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war derweil schwächer: Ein Euro kostete 1,1856 US-Dollar, ein Dollar war am Freitagabend dementsprechend für 0,8435 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.844 US-Dollar gezahlt (-10 Prozent). Das entspricht einem Preis von 131,37 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 69,98 US-Dollar, das waren 39 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2. Bundesliga: Hannover siegt in Magdeburg – Remis in Nürnberg

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Magdeburg/Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Nürnberg hat sich am 20. Spieltag der 2. Bundesliga mit einem 1:1 gegen Preußen Münster begnügen müssen, während Hannover 96 beim 1. FC Magdeburg einen 2:1-Auswärtssieg gefeiert hat.

In Magdeburg erwischte Hannover 96 den besseren Start und belohnte sich in der 38. Minute, als Daisuke Yokota aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gäste einschob. Nach der Pause kam der FCM entschlossener aus der Kabine und glich in der 53. Minute aus: Baris Atik setzte sich nach Vorarbeit von Dariusz Stalmach durch und beförderte den Ball aus rund 20 Metern ins rechte Eck. Die Antwort der Niedersachsen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später stellte Enzo Leopold den alten Abstand wieder her, als er nach einem Doppelpass mit Elias Saad aus 16 Metern flach zum 2:1 traf. In der Folge drängte Magdeburg auf den erneuten Ausgleich und traf unter anderem durch Marcus Mathisen noch die Latte, Hannover verteidigte den Vorsprung jedoch über die Zeit und nahm alle drei Punkte mit.

Im Max-Morlock-Stadion bestimmten die Nürnberger über weite Strecken das Geschehen und gingen in der 56. Minute verdient in Führung, als Mohamed Ali Zoma einen Ballverlust der Gäste an der Strafraumgrenze nutzte und aus 16 Metern flach ins linke Eck traf. Trotz weiterer Möglichkeiten gelang es dem FCN nicht, nachzulegen. Das rächte sich in der 63. Minute: Preußen Münster schaltete nach einem Ballgewinn schnell um, Jorrit Hendrix spielte einen Doppelpass mit Mikkel Kirkeskov und schob aus elf Metern zum 1:1-Ausgleich ein. In der Schlussphase erspielten sich beide Teams noch Ansätze, klare Torchancen blieben jedoch aus, sodass es bei der Punkteteilung blieb.


Foto: 1. FC Magdeburg – Hannover 96 am 30.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (30.01.2026)

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Helsinki (dts Nachrichtenagentur) – In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen.

Sie lauten 8, 13, 15, 17, 37, die beiden „Eurozahlen“ sind die 3 und die 7. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Beim Eurojackpot wird für jede Ziehung ein Jackpot in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro garantiert. Wird dieser nicht gewonnen, wächst der Jackpot bis zu einer Begrenzung von 120 Millionen Euro an. Wenn der Jackpot dann noch immer nicht geknackt ist, wird der Mehrbetrag in die Gewinnklasse 2 überwiesen, dort reichen „5 Richtige“ und eine richtig getippte „Eurozahl“.


Foto: Spielschein für Eurojackpot, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung begrüßt Abkommen von syrischer Regierung und Kurden

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung begrüßt das am Freitag erzielte Abkommen zwischen der syrischen Regierung und dem kurdischen Militärbündnis, „Syrische Demokratische Kräfte“ (SDF), über eine militärische und zivile Vereinigung.

„Eine friedliche Integration der SDF in staatliche Strukturen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem geeinten und inklusiven Syrien: Sie ist auch Voraussetzung, Syrien nachhaltig zu stabilisieren und für eine wirtschaftliche Erholung“, erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Freitag. „Deutschland steht weiter bereit, diesen Integrationsprozess gemeinsam mit den internationalen Partnern zu begleiten und zu unterstützen.“

Die Vereinbarung, die nach langen Kämpfen erzielt wurde, sieht einen Waffenstillstand und den sofortigen Abzug von Kampftruppen von den Frontlinien vor. Kurdische Kämpfer sollen künftig eine eigene Brigade in der syrischen Armee bilden. Sicherheitskräfte des Innenministeriums sollen zudem in zwei Städten stationiert werden, die bislang in der Hand der SDF waren.


Foto: Syrien-Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Van Aken will "Friedenssicherung ohne Aufrüstungsspirale"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Jan van Aken hat sich für eine auch militärisch verteidigungsfähige Bundesrepublik ausgesprochen, aber gegen zusätzliche Rüstungsausgaben. „Ich bin für Friedenssicherung ohne Aufrüstungsspirale“, sagte van Aken der Nachrichtenseite des Senders ntv. „Wir brauchen EU- und Landesverteidigung, und beides geht nicht nur mit Wattebäuschchen. Es braucht auch Rüstung, das gehört dazu.“

Mehr Soldaten und zusätzliche Rüstungsausgaben hält van Aken für falsch. Der Linken-Vorsitzende erinnerte daran, dass die europäischen Staaten für das Militär nominal deutlich mehr ausgeben als Russland. „Wir brauchen also nicht mehr Soldaten, und wir brauchen auch nicht mehr Geld für Rüstung“, sagte er. „Wenn dieses Jahr Mittelstreckenraketen aus den USA hier in Deutschland stationiert werden, was glauben Sie, was Russland dann macht? Die rüsten ebenfalls auf. Das führt zu einer Spirale nach oben“, behauptete er. „Das hatten wir im Kalten Krieg, das wollen wir auf gar keinen Fall.“

Zugleich sprach van Aken sich für Beistandsverpflichtungen aus. „Ich möchte nicht im Rahmen der Nato denken, sondern im Rahmen der EU“, sagte er angesprochen auf Artikel 5 des Nato-Vertrags. „Aber natürlich brauchen wir Beistandsverpflichtungen. Wir können Länder wie das Baltikum, Polen oder Finnland doch nicht Russland zum Fraß vorwerfen.“


Foto: Flugabwehrsystem Skyranger 30 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gerichtsurteil: Grüne pochen auf weitere Klimaschutzmaßnahmen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Anlässlich des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zum Klimaschutzprogramm der Ampelregierung aus dem Jahr 2023 hat der Parteivorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, die Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung deutlich kritisiert.

„Es ist Zeit, dass Friedrich Merz und Katherina Reiche ihren ideologischen Kampf gegen den Klima- und Naturschutz abblasen“, sagte Banaszak der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Sie müssen jetzt – gerne mit unserer Expertise bei dem Thema – ein verfassungsgemäßes, starkes Klimaschutzprogramm vorlegen. Im Verkehr und bei den Gebäuden blockieren Union und SPD seit Jahren und kriegen jedes Mal wieder vor Gerichten die Abrechnung.“

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Bundesregierung dazu verpflichtet, das Klimaschutzprogramm 2023 um weitere Maßnahmen zu erweitern. Es bestehe eine Lücke von 200 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, die zur Erreichung des Zwischenziels für 2030 geschlossen werden müsse. Unabhängig davon ist die Bundesregierung gesetzlich dazu verpflichtet, bis zum 25. März ein neues Klimaschutzprogramm vorzulegen. Damit muss nicht nur das Klimazwischenziel 2030 eingehalten werden, sondern auch das Klimaziel 2040 und die Ziele für die Einzeljahre zwischen 2031 und 2040. Die Bundesregierung kann nun selbst entscheiden, mit welchen geeigneten Maßnahmen sie das schaffen will.

Banaszak nannte dafür Vorschläge. „Fangt doch endlich mal an: ein günstiges Deutschlandticket, neue Fördermöglichkeiten bei der Heizungsmodernisierung, der sofortige Start aller baureifen Bahnprojekte im Land – das schützt das Klima und gibt einen echten Konjunkturschub“, sagte er. „Und falls der Umweltminister aktuell arbeitet: Mit intakten Mooren und attraktiven Grüngürteln in den Städten helfen wir auch unserem Klima. Mit dem Sondervermögen haben wir die finanziellen Möglichkeiten dafür geschaffen. Am Geld scheitert es also nicht.“


Foto: Felix Banaszak (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDU kritisiert Klage der Grünen vor dem Bundesverfassungsgericht

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union hat eine Klage der Grünen-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht als Sabotage kritisiert. In der Organklage geht es um den Plan der Koalition, dass künftig nicht mehr der Bundestag, sondern die Bundesregierung entscheiden soll, welche Länder in Asylverfahren als „sichere Herkunftsstaaten“ gelten.

„Innenminister Dobrindt treibt konsequent die Migrationswende voran, die Grünen versuchen sie zu sabotieren, wo es nur geht“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Das Vorgehen der Grünen sei „verantwortungslos und realitätsfern“, so Bilger weiter. „Ob bei der Migration oder beim Mercosur-Abkommen: Wo es um Ordnung, Sicherheit und wirtschaftlichen Erfolg geht, sind sie reflexartig dagegen.“

Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) sagte, an den Entscheidungen ändere sich nichts. „Die Bundesregierung schützt das Grundrecht auf Asyl, indem es sichere Herkunftsländer einfacher und schneller benennen kann“, sagte er der „Rheinischen Post“. Es gehe zudem um „eine wirkungsvolle Entlastung unserer Behörden und um schnellere Verfahren, die letztlich auch im Sinne der Antragssteller sind“, so Krings.

Die Bundesregierung will künftig per Verordnung entscheiden, welche Herkunftsstaaten in Asylverfahren als „sicher“ angenommen werden sollen. Die Einstufung führt dazu, dass Asylanträge regelmäßig als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt werden und Betroffenen nur eine Woche Zeit bleibt, um gegen den Beschluss zu klagen. Bislang musste über die Einstufung von Herkunftsstaaten der Bundestag entscheiden.

Die Grünen berufen sich in ihrer Organklage auf Artikel 16a des Grundgesetzes. Darin heißt es in Absatz 3: „Durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, können Staaten bestimmt werden, bei denen auf Grund der Rechtslage, der Rechtsanwendung und der allgemeinen politischen Verhältnisse gewährleistet erscheint, dass dort weder politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung stattfindet.“


Foto: Bundesverfassungsgericht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wincent Weiss neu an Spitze der Album-Charts

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Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Wincent Weiss steht mit „Hast du kurz Zeit“ an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Es ist nach „Vielleicht irgendwann“ (2021) und „Wincents weisse Weihnachten“ (2023) das dritte Nummer-eins-Werk des Singer-Songwriters.

Louis Tomlinson erreicht mit „How Did I Get Here?“ den zweiten Rang, die Metalband „Megadeth“ landet mit dem gleichnamigen Album auf Platz drei. Dick Brave, das Alter Ego von Sänger Sasha, schafft es mit „Back For Good“ auf den vierten, The Butcher Sisters („Das Schwarze Album“) auf den fünften Rang.

In den Single-Charts ist das Podium dank Taylor Swift („The Fate Of Ophelia“, eins), Raye („Where Is My Husband“, zwei) und Zara Larsson („Lush Life“, drei) komplett weiblich besetzt.

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Wincent Weiss mit dem „Nummer 1 Award“ am 30.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Inflationsrate steigt im Januar spürbar auf 2,1 Prozent

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat im Januar 2026 wieder Fahrt aufgenommen.

Die Inflationsrate wird voraussichtlich 2,1 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im Dezember hatte die Teuerung noch bei 1,8 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im ersten Monat des Jahres voraussichtlich um 0,1 Prozent erhöht.

Die deutlich aussagekräftigere Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, ist unterdessen voraussichtlich von 2,4 Prozent im Dezember auf 2,5 Prozent im Januar gestiegen. Damit liegt sie weiterhin deutlich höher als der Gesamtindex.

Die Energiepreise waren im Januar um 1,7 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln lag unterdessen bei stark angezogenen 2,1 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 3,2 Prozent.


Foto: Käse im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts