Mittwoch, Februar 4, 2026
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Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi werden am Mittwoch fortgesetzt

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Abu Dhabi (dts Nachrichtenagentur) – Die direkten Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi werden voraussichtlich erst am Mittwoch fortgesetzt. Das kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag an. Ursprünglich war erwartet worden, dass die Verhandlungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten bereits am Wochenende weitergehen.

Selenskyj teilte mit, dass ihm vom ukrainischen Verhandlungsteam ein Bericht vorgelegt worden sei. Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen demnach fest – sie finden am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi statt. Demnach werden auch die USA wieder bei den Verhandlungen als Vermittler mit am Tisch sitzen.

„Die Ukraine ist bereit für substanzielle Gespräche, und wir sind daran interessiert, dass das Ergebnis uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt“, fügte Selenskyj hinzu.


Foto: Flagge der Ukraine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

NRW-CDU fordert nationale Strategie zur Drohnenabwehr

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU in Nordrhein-Westfalen fordert eine bundesweit abgestimmte Strategie zur Abwehr von Bedrohungen aus der Luft.

In einem Antrag für den CDU-Bundesparteitag im Februar in Stuttgart, über den das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) berichtet, plädiert der Landesverband für die Erarbeitung einer „Nationalen Strategie zur Drohnenabwehr“. Begründet wird der Vorstoß damit, dass die „bestehende Zuständigkeitsordnung“ zwischen Bund, Ländern und Bundeswehr nicht ausreichend auf die in den vergangenen Jahren „erheblich zugenommene“ Bedrohung durch unbemannte Luftfahrzeuge ausgelegt sei.

„Unterschiedliche Rechtsgrundlagen, uneinheitliche Verfahren und unklare Verantwortlichkeiten können im Einsatzfall zu Verzögerungen oder Unsicherheiten führen“, heißt es in dem Papier. Eine „nationale Strategie Drohnenabwehr“ schaffe hier „dringend benötigte Klarheit“. Ziel der von der NRW-CDU vorgeschlagenen Strategie ist die „Festlegung eindeutiger bundeseinheitlicher Zuständigkeiten zwischen Bundeswehr, Bundespolizei und Landespolizeien, um Verantwortungsdiffusion zu vermeiden und komplexe oder schnell eskalierende Drohnenlagen ohne Zeitverlust bewältigen zu können“.

Betreiber kritischer Infrastruktur sollen überdies verpflichtet werden, „Risikoanalysen und standardisierte Schutz-, Alarmierungs- und Meldekonzepte“ zu erstellen, damit Bedrohungen frühzeitig erkannt, gemeldet und abgewehrt werden können. Daneben fordert die NRW-CDU ein rechtssicheres Verfahren für die Amtshilfe der Bundeswehr, um bei Bedrohungen durch militärische oder hochleistungsfähige Drohnen schnell, abgestimmt und lageangepasst unterstützen zu können.

Zugleich hebt die NRW-CDU die Bedeutung der Länder hervor. „Die Landespolizeien bleiben in vielen Szenarien die ersten handelnden Kräfte“, heißt es. Sie bräuchten spezialisierte Einheiten, mobile Abwehrmittel und verlässliche Rechtsgrundlagen, um vor allem handelsüblichen „Kleindrohnen“ wirksam zu begegnen.


Foto: Drohne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Werder Bremen entlässt Cheftrainer Steffen

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Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Der kriselnde Fußball-Bundesligist Werder Bremen trennt sich von Cheftrainer Horst Steffen. Man habe nach intensiven Gesprächen im Anschluss an das 1:1 in der Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach entschieden, Steffen mit sofortiger Wirkung freizustellen, teilte der Verein am Sonntag mit. Die Partie gegen die Fohlenelf war die zehnte Bundesligabegegnung in Folge, die ohne Sieg für Werder endete.

„Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird“, sagte Geschäftsführer Clemens Fritz. Diese Erkenntnis wiege schwer, aber sie sei das Ergebnis der Analyse der sportlichen Situation und der Gespräche, die man zuletzt geführt habe. „Daher haben wir entschieden, Horst freizustellen“, so Fritz.

Die bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß sollen die Mannschaft interimistisch trainieren. „Wir sind intensiv auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und werden uns die nötige Zeit nehmen, um die für Werder beste Lösung zu finden“, fügte Fritz hinzu.

Steffen war im Sommer von der SV Elversberg an den Osterdeich gewechselt. In den bisherigen 20 Bundesligaspielen erzielte er mit der Mannschaft eine Bilanz von vier Siegen, sieben Unentschieden und neun Niederlagen. In der Tabelle sind die Bremer zuletzt auf den 15. Rang abgerutscht.


Foto: Horst Steffen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Rapper Finch singt besonders frauenfeindliche Zeilen nicht mehr

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Brandenburger Rapper Finch bereut einige seiner brutalsten Texte aus früheren Tagen. „Das waren Zeilen aus meiner Battle-Rap-Zeit, die eindeutig zu doll waren“, sagte er dem „Spiegel“.

Nils Wehowsky, wie der 35-Jährige bürgerlich heißt, war einst unter dem Künstlernamen Finch Asozial bekannt geworden – und wurde für seine teils frauenfeindlichen und gewaltverherrlichenden Texte unter anderem von der Frauenrechtsorganisation Terre de Femmes kritisiert. „Die Leute haben Videos hochgeladen, mich einen Sexisten und Hurensohn genannt. Und das alles nur, weil ich Kunst gemacht habe“, erinnert er sich an die Zeit.

Mittlerweile kann Wehowsky dennoch nachvollziehen, dass Frauen, die diese Texte hörten, das Gefühl hatten, von einem Sexisten angegriffen zu werden. „Damals habe ich einfach noch nicht so weit gedacht“, sagte er. Mehrere Zeilen, darunter „Eine Frau bleibt auf Ewigkeit ein Gegenstand“ rappt Finch, der seinen Beinamen „Asozial“ abgelegt hat, inzwischen nicht mehr.

Finch ist einer der bekanntesten Rapper aus dem Osten Deutschlands und enorm erfolgreich: Knapp 3,5 Millionen Menschen hören jeden Monat seine Songs bei Spotify, zuletzt gewann er die „1Live Krone“ als „Bester Live Act“. Vor wenigen Monaten ging er mit einem Video viral, das ihn dabei zeigte, wie er einen Fan von seinem Konzert warf – weil dieser laut Finch „Frauen angepackt“ habe. Ihm gehe es in einem solchen Fall „nicht um Gratismut, sondern um die Botschaft: Wenn ich so was sehe, schreiten wir ein. Punkt. Bei meinen Konzerten dulde ich so ein Verhalten nicht.“ Außerdem, so Wehowsky: „Wer Frauen wirklich anfasst, hat in meiner Welt keine Daseinsberechtigung.“


Foto: Finch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spahn will "wieder über nukleare Teilhabe reden"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) spricht sich angesichts der Spannungen im transatlantischen Verhältnis für eine Diskussion über nukleare Teilhabe aus. Europa und Deutschland müssten selbstständiger werden, sagte Spahn dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

„Deswegen führen wir den Wehrdienst wieder ein, zunächst freiwillig, notfalls verpflichtend“, erklärte der CDU-Politiker. „Und ja, wir müssen wieder über nukleare Teilhabe reden.“ Auf die Nachfrage, ob er damit auch deutsche Atomwaffen meine, sagte Spahn: „Deutschland sollte bei solchen Fragen immer europäische Lösungen suchen.“

Der CDU-Politiker fügte aber hinzu: „Wir wären nicht klug beraten, wenn wir den Bruch der transatlantischen Freundschaft herbeireden würden.“ Denn ohne die USA „können wir auf absehbare Zeit keine Sicherheit in Europa garantieren“.

Sorgen machen Spahn aber die wachsenden Kontakte von AfD-Politikern ins Lager der US-Republikaner. „Leider haben sich bei den US-Republikanern viele falsche Narrative festgesetzt, die die AfD streut: Es gäbe keine Meinungsfreiheit in Deutschland, es würden Parteien verboten“, so Spahn zum „Handelsblatt“. Deshalb führe er viele Gespräche. „Wir müssen aufklären und als Union versuchen, unsere transatlantische Partnerschaft noch aktiver zu pflegen.“


Foto: Jens Spahn am 29.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Über 300 humanitäre Helfer in 2025 getötet

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München (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, beklagt eine hohe Zahl von getöteten humanitären Einsatzkräften in Konflikten weltweit beklagt und eine bessere Durchsetzung des völkerrechtlichen Schutzes verlangt.

Im vergangenen Jahr seien mehr als 300 Helfer während ihres Einsatzes für andere Menschen getötet worden, darunter auch viele Mitarbeiter der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, sagte Gröhe den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Das sei ein „untragbarer Zustand“.

Hinter der Zahl steckten nicht nur Einzelschicksale, es handele sich vielmehr um eine Missachtung humanitärer Grundregeln insgesamt, sagte der DRK-Präsident. Die Helfer, die unter widrigen Bedingungen und großen Risiken das Leid anderer Menschen lindern wollten, seien ein Sinnbild an Mitmenschlichkeit. Gröhe sagte: „Es ist von sehr großer Bedeutung, dass den Regeln im bewaffneten Konflikt, dem humanitären Völkerrecht, endlich wieder mehr Geltung verschafft wird und das Recht umfassend durchgesetzt wird.“


Foto: DRK-Helfer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Klöckner gegen Handy-Verbot und Kleiderordnung im Bundestag

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat sich dagegen ausgesprochen, dass bei den Plenarsitzungen des Bundestags ein Handyverbot eingeführt wird.

„Ein Handyverbot wäre nicht angemessen, weil das Handy ein Arbeitsmittel im Bundestag ist“, sagte Klöckner der „Bild am Sonntag“. „Dennoch lege ich auch Wert darauf, dass nicht eine komplette erste Reihe zugestellt ist, weil Laptops aufgeklappt sind.“

Was Kritik an teils wenig formalen Outfits der Abgeordneten betrifft, verwies Klöckner auf bestehende Richtlinien wie „zum Beispiel die Verordnung, dass keine Kopfbedeckungen erlaubt sind“. Auf die Frage, ob es angemessen ist, wenn Abgeordnete im Jogginganzug erscheinen, sagte Klöckner: „Ich verteile keine Haltungsnoten. Ich selbst würde nicht im Jogginganzug kommen.“


Foto: Julia Klöckner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Elversberg siegt auf dem Betzenberg

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Kaiserslautern (dts Nachrichtenagentur) – Die SV 07 Elversberg hat das brisante Zweitliga-Duell beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:1 für sich entschieden und damit ein starkes Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen gesetzt. In einer intensiven, teils hitzigen Partie erwies sich eine Szene kurz vor der Pause als spielentscheidend: Ein umstrittener Elfmeter für die Gäste, verbunden mit einer Roten Karte gegen den FCK, kippte das Spiel nachhaltig zugunsten der Saarländer.

Vor stimmungsvoller Kulisse im Fritz-Walter-Stadion entwickelte sich von Beginn an ein offenes Spiel. Kaiserslautern trat mutig auf, presste hoch und kam früh zu gefährlichen Szenen, unter anderem durch Joly, der nach einer starken Kombination nur den Pfosten traf. Elversberg blieb jedoch stets gefährlich, vor allem bei schnellen Umschaltmomenten. Conté und Petkov tauchten mehrfach vor FCK-Keeper Krahl auf, ließen ihre Chancen aber zunächst liegen.

Auffällig: Der rutschige Rasen machte beiden Teams zu schaffen und führte immer wieder zu ungewohnten Fehlern und Ausrutschern.

Kurz vor der Pause überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem VAR-Eingriff entschied Schiedsrichter Deniz Aytekin auf Elfmeter für Elversberg, nachdem Lauterns Robinson bei einem Abschluss von Rohr am Trikot gezogen hatte. Eine äußerst knifflige Entscheidung, zumal Robinson zusätzlich die Rote Karte sah.

Lukas Petkov verwandelte den Strafstoß souverän zur 1:0-Führung für die Gäste (45.+6). Doch der FCK zeigte Moral: Tief in der langen Nachspielzeit kam Kaiserslautern trotz Unterzahl noch zum Ausgleich, als ein Schuss von Skyttä von Elversbergs Rohr unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde (45.+9). Mit einem 1:1 ging es in die Kabinen – trotz der numerischen Unterlegenheit der Hausherren.

Im zweiten Durchgang machte sich die Unterzahl für Kaiserslautern zunehmend bemerkbar. Elversberg ließ den Ball ruhig laufen, kontrollierte das Geschehen und suchte geduldig die Lücken. In der 55. Minute zahlte sich das aus: Nach einer sehenswerten Kombination über Zimmerschied schob David Mokwa aus kurzer Distanz zur erneuten Führung ein.

Die Roten Teufel bemühten sich, blieben kämpferisch und stellten taktisch um, doch echte Torgefahr entstand kaum noch. Elversberg verteidigte abgeklärt, gewann viele zweite Bälle und ließ kaum Konter zu.

In der Schlussphase öffnete Kaiserslautern die Räume weiter, was Elversberg eiskalt ausnutzte. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld legte Petkov im Strafraum quer auf den eingewechselten Luca Schnellbacher, der aus kurzer Distanz zum 3:1 traf (86.) und die Partie endgültig entschied.

In den letzten Minuten plätscherte das Spiel aus, kleinere Nickligkeiten führten noch zu Gelben Karten, am Ausgang änderte sich jedoch nichts mehr.

Elversberg feierte einen verdienten Auswärtssieg, der vor allem auf der Überzahl und der reifen Spielkontrolle in der zweiten Halbzeit basierte. Mit nun 38 Punkten klettert die Mannschaft von der Kaiserlinde auf Tabellenplatz zwei und bleibt mittendrin im Aufstiegsrennen – nur einen Punkt hinter Schalke.

Der 1. FC Kaiserslautern dagegen musste sich trotz leidenschaftlicher Leistung geschlagen geben. Die Rote Karte stellte sich als zu große Hypothek heraus. Mit 31 Punkten verlieren die Pfälzer vorerst den Anschluss an die oberen Plätze – und bleibt auf Rang sechs.


Foto: Lukas Petkov (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bayern in Hamburg nur unentschieden

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Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Bayern München hat auch am 20. Spieltag in der Fußball-Bundesliga nicht gewonnen. Beim Hamburger SV war am Samstagabend ein 2:2 und damit Punkteteilung das Resultat. Nach der Niederlage gegen Augsburg am letzten Spieltag dürften die Bayern nun endgültig nervös werden.

Der HSV startete am Samstagabend mutig und aktiv, setzte die Bayern früh unter Druck und kam schnell zu eigenen Chancen. In der 31. Minute führte ein Foul von Joshua Kimmich zu einem Strafstoß für Hamburg. Fábio Vieira trat an und verwandelte sicher – der HSV ging verdient in Führung. Die Bayern hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten aber lange Zeit nur wenige echte Torchancen kreieren. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es den Gästen, das Spiel zu stabilisieren.

In der 42. Minute erzielten die Gäste aus München den Ausgleich: Nach einer Kombination über Serge Gnabry kam der Ball in den Strafraum, wo Harry Kane aus kurzer Distanz einnetzte. Der Treffer wurde zunächst vom VAR überprüft, blieb aber gültig. Mit diesem 1:1 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel brachten die Bayern sofort Schwung ins Spiel und gingen schon nach 43 Sekunden in Führung. Der eingewechselte Luis Diaz traf nach einem Zuspiel von Michael Olise – sein zehnter Saisontreffer. Der Rekordmeister schien nun die Partie zu kontrollieren, doch der HSV steckte nicht zurück.

Hamburg blieb gefährlich und zeigte große Laufbereitschaft. Die Hausherren erarbeiteten sich zunehmend wieder Chancen und hatten sogar mehrere sehr gefährliche Momente, unter anderem ein spektakuläres Rettungsmanöver von Alphonso Davies auf der Linie. Kurz nach der Führung durch Bayern blieb der HSV aber dran – und wurde belohnt.

In der 53. Minute gelang Hamburg der erneute Ausgleich. William Mikelbrencis setzte sich auf dem linken Flügel durch und flankte präzise in den Strafraum. Luka Vušković stieg hoch und köpfte den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar ins Tor. Für den kroatischen Innenverteidiger war es bereits der vierte Saisontreffer – damit ist er der erfolgreichste Torschütze des HSV in dieser Saison.

In der Schlussphase blieb die Partie offen und intensiv. Die Bayern versuchten, erneut die Kontrolle zu übernehmen, hatten aber überraschend wenige klare Abschlüsse. Der HSV verteidigte konsequent und setzte immer wieder Nadelstiche über Konter. Beide Teams wechselten mehrfach, um frische Impulse zu setzen, und die Partie blieb bis zum Ende umkämpft.

Kurz vor Schluss gab`s noch eine Gelbe Karte für Harry Kane, während Hamburg ebenfalls noch einmal wechselte und sich gegen die starke Münchner Offensive stemmte. Am Ende blieb es beim 2:2, ein Ergebnis, das die starke Leistung des HSV gegen den Spitzenreiter widerspiegelt und gleichzeitig zeigt, dass Bayern nicht alles problemlos durchsetzen konnte.

Bayern-Verfolger Borussia Dortmund hat nun die Chance, mit einem Sieg am Sonntag gegen Heidenheim auf sechs Punkte an den Rekordmeister heranzukommen. Hamburg klettert auf Rang 13.


Foto: Luis Diaz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (31.01.2026)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 19, 30, 37, 38, 49, die Superzahl ist die 3.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 0975829. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 995894 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen an diesem Samstag vier Millionen Euro, ein einfacher Sechser gibt bereits zwei Millionen Euro.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts