Samstag, Januar 24, 2026
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Heeres-Inspekteur baut weiter auf Kooperation mit USA

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Heeres-Inspekteur Christian Freuding geht weiter von einer engen militärischen Zusammenarbeit mit den USA aus. „Die Amerikaner haben bei Aufklärung, Logistik, Führungsfähigkeit und weitreichenden Waffensystemen Fähigkeiten, die uns momentan noch fehlen“, sagte der Generalleutnant dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

„Deshalb brauchen wir auch weiterhin den Schulterschluss mit den USA. Und wir wollen diese Partnerschaft auch, weil wir überzeugt sind, dass uns im transatlantischen Verbund die Wahrung des Friedens durch Abschreckung am besten gelingt.“

Zu seinem amerikanischen Ansprechpartner, dem Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, habe er sehr gute Beziehungen, sagte der Bundeswehr-General weiter. „Wir sprechen nahezu wöchentlich – professionell und vertrauensvoll.“

Die Aufrüstung des Heeres sieht der Inspekteur auf einem guten Weg. So würden zum Beispiel die an die Ukraine abgegebenen Panzerhaubitzen bis zum Jahresende alle ersetzt. Auch die Beschaffung von Kampf- und Schützenpanzern gehe voran. „Natürlich würde ich mir als Inspekteur wünschen, dass alles noch schneller geht. Aber ich glaube, wir haben die Talsohle durchschritten.“

Von der Industrie erwartet der Offizier, die Produktionskapazitäten noch rascher hochzufahren. „Alle nehmen Geschwindigkeit auf, aber rüstungsindustriell sind wir noch auf dem Beschleunigungsstreifen“, erklärte Freuding. Schwierigkeiten bereiten dem Heer Lieferverzögerungen und die Probleme bei der Einführung des neuen Digitalfunks: „Wir bestellen – und wir müssen bekommen, was wir vereinbart haben: in Qualität und Zeit“, betonte der Generalleutnant.


Foto: Christian Freuding (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Champions League: Eintracht nach Blamage in Baku ausgeschieden

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Baku (dts Nachrichtenagentur) – In der Champions League hat sich Eintracht Frankfurt am Mittwochabend bei Qarabag in Baku blamiert und wird nicht mehr Weiterkommen. In einem turbulenten Spiel unterlag die SGE den Aserbaidschanern trotz zwischenzeitlicher Führung mit 2:3 – das entscheidende Tor fiel tief in der Nachspielzeit.

Die Partie begann aus Frankfurter Sicht denkbar ungünstig. Qarabag setzte die Gäste früh unter Druck und nutzte gleich eine der ersten Aktionen: Nach einer Hereingabe und einem Abpraller im Strafraum reagierte Camilo Durán in der 4. Minute am schnellsten und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die frühe Führung verlieh den Hausherren spürbaren Schwung, doch Frankfurt zeigte eine schnelle Reaktion. Nur sechs Minuten später nahm Can Uzun einen zweiten Ball an der Strafraumkante auf und traf mit einem platzierten Abschluss ins linke untere Eck zum 1:1-Ausgleich.

In der Folge entwickelte sich eine intensive erste Halbzeit, in der Qarabag insgesamt mehr Ballbesitz hatte und immer wieder gefährlich nach vorne kam. Besonders über die linke Seite sorgten die Gastgeber für Unruhe, während Eintracht kompakt verteidigte und auf Umschaltmomente lauerte. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten rar, sodass es mit dem 1:1 in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten zunächst die Hausherren das Geschehen. Frankfurt tat sich schwer, offensive Akzente zu setzen, während Qarabag geduldig nach Lücken suchte. Die entscheidende Phase begann in der Schlussviertelstunde: Nach einem Zweikampf im Strafraum entschied Schiedsrichter Sandro Schärer in der 76. Minute auf Elfmeter für die SGE. Fares Chaibi übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zur 2:1-Führung für die Hessen.

Der Jubel währte jedoch nur kurz. Bereits zwei Minuten später kam Qarabag zurück: Nach einem schnellen Vorstoß über die linke Seite legte Cəfərquliyev präzise nach innen, wo erneut Camilo Durán eingelaufen war und aus kurzer Distanz zum 2:2 traf. In der offenen Schlussphase drängten beide Teams auf den Sieg, da ein Remis keinem wirklich half.

Als vieles bereits auf ein Unentschieden hindeutete, schlug Qarabag in der vierten Minute der Nachspielzeit eiskalt zu. Matheus Silva setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Ball in den Strafraum. Dort startete Bəhlul Mustafazadə in eine Lücke und schoss die Gastgeber mit dem 3:2 ins Glück. Kurz darauf war Schluss.

Für Eintracht Frankfurt ist die Niederlage ein schwerer Schlag, da die Hessen für ihre Restchance auf das Weiterkommen zwingend einen Sieg benötigt hätten. Qarabag hingegen darf nach dem späten Triumph weiter von den Playoffs träumen.


Foto: Kaua Santos (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Mittwoch (21.01.2025)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Mittwochabend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 4, 5, 10, 15, 24, 27, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6387394. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 804751 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Im Jackpot liegen aktuell 14 Millionen Euro.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Experten sorgen sich um deutsche Goldreserven in den USA

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Im Umfeld der Bundesbank und in der Politik werden vermehrt Forderungen laut, die deutschen Goldreserven im Wert von derzeit rund 164 Milliarden Euro aus New York abzuziehen.

Der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Emanuel Mönch, sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe): „Angesichts der geopolitischen Situation scheint es aktuell riskant, so viel Gold in den USA zu lagern. Im Sinne einer größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA wäre die Bundesbank darum gut beraten, über eine Rückholaktion nachzudenken.“

Auch die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Katharina Beck, bringt eine Verlagerung ins Spiel. Die Goldreserven seien „ein wichtiger Stabilitäts- und Vertrauensanker. Sie dürfen auf keinen Fall zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden.“ Solange US-Präsident Donald Trump regiert, könne man das wohl am sichersten ausschließen, „wenn die Goldreserven ab jetzt in Deutschland verwahrt werden“.

Die Bundesbank lagert 1.236 Tonnen Gold bei der regionalen US-Notenbank Fed in New York. Bundesbankpräsident Joachim Nagel lehnt eine Verlagerung ab. Unterstützung erhält er von den Regierungsfraktionen im Bundestag. Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler, sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe), es sei sinnvoll, einen Teil der Reserven in den USA zu lagern. „In der aktuellen Lage öffentlichkeitswirksam über einen Abzug der Goldreserven zu spekulieren, ist dagegen nicht förderlich.“

Die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Frauke Heiligenstadt, kann Sorgen um die Goldreserven nach eigenen Angaben zwar nachvollziehen, rät aber von „Panik“ ab: „Die deutschen Goldreserven sind gut diversifiziert angelegt.“ Die Hälfte liege in Frankfurt, „sodass unsere Handlungsfähigkeit sichergestellt ist“. Der Standort New York sei sinnvoll, denn „Deutschland, Europa und die USA sind finanzpolitisch eng miteinander verbunden“.


Foto: Hier lagert deutsches Gold: Federal Reserve in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Dax gibt nach – Aber Trump-Rede sorgt für etwas Entspannung

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax nach einer kräftigen Talfahrt seine Verluste gegen Ende hin reduziert, aber dennoch im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.561 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter Vortagesschluss.

Einen spürbaren Sprung nach oben gab es am Nachmittag, während US-Präsident Donald Trump gerade seine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hielt. Zwar erneuerte Trump dabei seinen Anspruch, Grönland kaufen zu wollen, die Drohung für den Fall, dass Dänemark dies ablehnt, wurde aber von einer militärischen Annexion zu einem „we will remember“ herabgestuft.

Der Goldpreis legte trotzdem weiter zu und erklomm ein neues Allzeithoch. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.847 US-Dollar gezahlt (+1,7 Prozent) – mehr als jemals zuvor. Das entspricht einem Preis von 133,08 Euro pro Gramm, auch das hat es bisher noch nie gegeben.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer unterwegs: Ein Euro kostete 1,1709 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8540 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Umsatz im Mittelstand sinkt

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Eine mögliche wirtschaftliche Erholung zur Jahreswende ist in den Unternehmen des Mittelstands noch nicht angekommen. Der Umsatz der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) ist im November um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, zeigen Daten des Softwarehaues Datev, die die FAZ veröffentlicht.

Der Umsatzindex liegt demnach so niedrig wie zuletzt im Juni. Im vergangenen Jahr insgesamt haben die Umsätze im Mittelstand nahezu stagniert, mit einer leichten Tendenz nach unten.

Das deutliche Umsatzminus im Dezember sät Zweifel an der These, dass Deutschland kurz vor einer konjunkturellen Wende zum Besseren stehe. Zuletzt hatten mehr Aufträge für die Industrie und eine anziehende Produktion im verarbeitenden Gewerbe diese Wendevermutung gestärkt.

Der Datev-Mittelstandsindikator deutet nun darauf hin, dass die Lage bei weitem noch nicht rosig aussieht. Das hat besonderes Gewicht, weil Datev, der Informationsdienstleister für die steuerverarbeitenden Berufe, für den Indikator direkt auf anonymisierte Umsatzdaten von KMU zurückgreift. Es ist so eine erste Einschätzung der wirtschaftlichen Lage am Jahresende auf Basis harter Wirtschaftsdaten.

Sinkende Umsätze verzeichneten gemäß der Datev-Analyse alle Branchen mit Ausnahme des Baugewerbes. Im Einzelhandel blieb das Weihnachtsgeschäft aus. „2025 war ein verlorenes Jahr für den Mittelstand“, sagte Robert Mayr, der Vorstandsvorsitzende der Datev-Genossenschaft. Vor allem Kleinst- und kleine Unternehmen spürten die andauernde Kaufzurückhaltung, die steigenden Kosten und den strukturellen Wandel.

Die schlechte Lage der KMU spiegelt auch die Entwicklung der Beschäftigung. Der entsprechende Datev-Teilindex fiel in der saisonbereinigten Rechnung um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe und in der Gastronomie ging Beschäftigung verloren. Der Indikator für die Lohnentwicklung zeigt für Dezember einen andauernden Kostendruck für die kleinen und mittleren Unternehmen. Löhne und Gehälter im Mittelstand stiegen um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit stärker als die Inflation.


Foto: Euroscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Trump wiederholt Besitzanspruch auf Grönland

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Davos (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat seinen Besitzanspruch auf Grönland wiederholt. „Man braucht es als Eigentum, um es zu verteidigen – man kann es nicht in einem Leasing verteidigen“, sagte er am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er habe zwar großen Respekt vor den Menschen in Grönland und in Dänemark, aber die Wahrheit sei, dass niemand Grönland beschützen könne außer den Vereinigten Staaten.

Man habe es im Zweiten Weltkrieg gesehen, da sei Dänemark nach sechs Stunden Kampf gegen Deutschland unterlegen. Mittlerweile gebe es ganz neue Waffensysteme, die Russland und China entwickelten. Daher brauche man das Land für die „strategische nationale Sicherheit und internationale Sicherheit“, so Trump.

Die auf Grönland vorhandenen Rohstoffe seien nicht der Grund, im Grunde handele es sich nur „um einen großen Block Eis“. Dänemark habe 2019 versprochen, über 200 Milliarden Dollar in die Sicherheit Grönlands zu investieren, aber es dann seien es weniger als ein Prozent davon gewesen.

Er fordere deswegen „sofortige Verhandlungen“ über die „Akquirierung“ von Grönland, so Trump weiter. „Genauso wie wir im Laufe unserer Geschichte viele Gebiete erworben haben, wie es auch viele europäische Nationen getan haben, es ist daran nichts auszusetzen“, so der US-Präsident.

Er stellte Dänemark vor die Wahl: „Sie können Ja sagen und das würden wir hoch zu schätzen wissen. Oder Sie können Nein sagen und das werden wir uns merken.“ Das sei auch keine Drohung an die Nato, sondern würde die Sicherheit der Nato-Länder erhöhen.

Nach dem zweiten Weltkrieg hätten die USA Grönland wieder an Dänemark zurückgegeben. Das sei „dumm“ gewesen, aber man habe es getan. „Wir haben das zurückgegeben, aber wie undankbar sind Sie jetzt?“, sagte er. Dabei versprach der US-Präsident immerhin, Grönland „ohne Gewalt“ zu übernehmen.

Zuvor hatte der US-Präsident in seiner Rede mit Selbstlob nicht gespart. Er sei nun seit einem Jahr wieder als Präsident im Amt und die US-Wirtschaft boome wieder.

In Bezug auf Venezuela sagte Trump: „Sie hatten ein paar Probleme, aber jetzt helfen wir ihnen“. Die Einnahmen aus dem Öl würden geteilt und Venezuela würde „in den nächsten sechs Monaten mehr Geld verdienen als in den letzten 20 Jahren“.

Der US-Präsident wetterte in seiner Rede wiederholt auch gegen erneuerbare Energien. China produziere alle Windräder, aber er habe in China noch nie ein Windrad gesehen. Die Chinesen seien schlaue Leute, verkauften die Windräder an dumme Leute, setzten aber selbst auf Kohle, Gas, „und ein bisschen Atomenergie“. Die Länder, die die meisten Windräder hätten, würden das meiste Geld verlieren, so Trump.


Foto: Nuuk auf Grönland am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Berliner Gericht verbietet Mietfahrräder von "Nextbike"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mietfahrräder des Unternehmens Nextbike dürfen laut einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vorerst nicht mehr auf öffentlichem Straßenland in Berlin zur Vermietung angeboten werden. Das Gericht bestätigte damit die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin, das den Eilantrag der Antragstellerin abgelehnt hatte.

Die Antragstellerin, die in Berlin ein öffentliches Fahrradverleihsystem im Free-Floating-Modell betreibt, hatte keine Sondernutzungserlaubnis beantragt, nachdem der bestehende Vertrag mit dem Land Berlin ausgelaufen war.

Die Senatsverwaltung hatte die Antragstellerin im Juli 2025 aufgefordert, das gewerbliche Anbieten der Fahrräder im öffentlichen Straßenraum zu unterlassen und die 6.500 Mietfahrräder zu entfernen. Das Oberverwaltungsgericht sah in der großen Anzahl der Mietfahrräder eine besonders intensive Inanspruchnahme des öffentlichen Straßenlandes, die den Gemeingebrauch anderer Verkehrsteilnehmer erheblich beeinträchtigte.

Die Fahrräder würden häufig außerdem verkehrsbehindernd auf Gehwegen stehen oder liegen, was das Regulierungsbedürfnis des Geschäftsmodells der Antragstellerin unterstreiche. Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts sei „unanfechtbar“, hieß es (OVG 6 S 114/25).


Foto: Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Krankenkasse weist Unternehmen Verantwortung für Krankenstand zu

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion um den Krankenstand in Deutschland hat der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, die Arbeitgeber aufgefordert, stärker Verantwortung zu übernehmen.

„Gerade Langzeiterkrankungen wie Depressionen oder Burn-Out hängen häufig auch mit der Arbeitszufriedenheit und Belastungen am Arbeitsplatz zusammen“, sagte Baas dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Hier können Arbeitgeber maßgeblich zur Gesundheit ihrer Beschäftigten beitragen.“ Die Unternehmen selbst könnten das Belastungspotenzial ihrer Mitarbeiter durch gezielte Verbesserungen der Rahmenbedingungen deutlich reduzieren, so Baas.

Dass die Bundesregierung die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung überprüfen will, hält Baas nicht für angemessen. „Die Debatte um die telefonische Krankschreibung setzt den falschen Schwerpunkt und lenkt vom eigentlichen Problem ab“, sagte er. „Die Kurzzeiterkrankungen wie zum Beispiel Erkältungen, die mit einer telefonischen Krankschreibung festgestellt werden können, machen im Vergleich zu Langzeiterkrankungen einen wesentlich geringeren Anteil an den Gesamtfehltagen aus.“

Nach Angaben der TK dauerten im Jahr 2024 rund 38 Prozent aller Krankmeldungen weniger als vier Tage, machten aber nur 6,9 Prozent aller Fehltage aus. „Demgegenüber entfallen auf die 3,5 Prozent der Krankmeldungen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen rund 45 Prozent der Gesamtfehlzeiten“, so Baas.


Foto: Ärztehaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Parlament lässt Mercosur-Abkommen durch EuGH überprüfen

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Straßburg (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Straßburg: EU-Parlament lässt Mercosur-Abkommen durch EuGH überprüfen. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Foto/Quelle: dts