Samstag, November 29, 2025
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Einzelhändler erwarten schlechtes Weihnachtsgeschäft

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München (dts Nachrichtenagentur) – Die Einzelhändler in Deutschland blicken pessimistisch auf das anstehende Weihnachtsgeschäft. Rund jedes vierte Unternehmen rechnet mit einem schlechten Verlauf, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts ergab.

„Die Erwartungen der Einzelhändler sind gedämpft. Viele Händler gehen ohne große Hoffnung in die wichtigste Verkaufsphase des Jahres“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. Knapp die Hälfte rechnet mit einem durchschnittlichen Geschäft. Nur etwa zehn Prozent der Einzelhändler hoffen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.

Die Erwartungen fallen düsterer aus als im Vergleich zum Vorjahr: 42,2 Prozent der Einzelhändler rechnen mit einem schlechteren Jahresendspurt als 2024, 35 Prozent planen mit unveränderten Umsätzen. Lediglich sieben Prozent erwarten eine Verbesserung zum Vorjahr. Ein Blick auf die einzelnen Segmente zeigt ein durchweg trübes Bild – mit einer Ausnahme: Im Bucheinzelhandel überwiegen die optimistischen Stimmen. Die Händler von Spielwaren sind dagegen besonders pessimistisch – sonst ein starker Bereich im vorweihnachtlichen Handel. Hier erwartet rund jeder zweite Händler ein schlechteres Ergebnis.


Foto: Weihnachtsmänner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Trump spricht nach Schüssen auf Nationalgardisten von Terrorakt

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat die Schüsse auf Nationalgardisten in Washington als Terrorakt verurteilt. „Dieser abscheuliche Angriff war ein Akt des Bösen, ein Akt des Hasses und ein Akt des Terrors“, sagte der Präsident vor Journalisten.

Der Vorfall, bei dem zwei Mitglieder der Nationalgarde angeschossen wurden, hatte sich am Mittwoch in der Nähe des Weißen Hauses an der Farragut Metro Station ereignet. Das Weiße Haus hatte umgehend die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Mit Blick auf den Zustand der Opfer gab es zunächst einige Verwirrung. Der Gouverneur von West Virginia, Patrick Morrisey, hatte zunächst mitgeteilt, dass die beiden Soldaten tot seien – später hieß es, sie seien in einem „kritischen Zustand“.

Der Schütze, ein 29-jähriger afghanischer Staatsbürger, soll festgenommen worden und ebenfalls schwer verletzt sein. Die Behörden gehen von einem gezielten Angriff aus. Der Mann war im September 2021 in die USA gekommen, nachdem er zehn Jahre lang in der afghanischen Armee gedient hatte, darunter auch an der Seite von US-Spezialkräften.

Trump forderte als Reaktion eine Überprüfung aller Afghanen, die während der Biden-Administration in die USA eingereist sind. Das US-Heimatschutzministerium bestätigte, dass der Täter im Rahmen der Operation „Allies Welcome“ in die USA kam, einem Programm zur Unterstützung gefährdeter Afghanen. Die US-Einwanderungsbehörde hat die Bearbeitung von Anträgen afghanischer Staatsbürger vorerst gestoppt.


Foto: US-Polizei in Washington D.C. (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Banaszak fordert von Grünen mehr Profil und verteidigt sich

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Bundesparteitag in Hannover fordert Grünen-Chef Felix Banaszak von seiner Partei ein schärferes Profil. „Wir haben in den letzten Jahren alle Aufmerksamkeit auf zwei Figuren – auf Robert Habeck und Annalena Baerbock – fokussiert“, sagte er dem Magazin „Politico“. „Jetzt ist es unsere Aufgabe, Profil zu entwickeln.“

Auf dem Parteitag wollen sich die Grünen auch mit ihrer Position zur Wehrpflicht befassen. „Meine persönliche Haltung ist, es ist richtig, jetzt alles dafür zu tun, dass die Bundeswehr genug Leute bekommt“, sagte Banaszak. „Wenn wir uns verteidigungsfähig halten wollen, machen wir das nicht nur mit Material, sondern auch mit Personal.“

In dem von der Bundesregierung vorgeschlagenen Losverfahren sieht er allerdings ein schlechtes Signal an junge Menschen. Banaszak wehrt sich gegen Kritik, selbst in der öffentlichen Wahrnehmung nicht präsent genug zu sein. „Ich glaube, ich habe in den letzten Wochen ein paar Akzente gesetzt“. Die Partei wisse, wofür er stehe: „Ich stehe für eine konsequent sozial gerechte, ökologische Politik und dafür, dass wir uns die Debatte zumuten, die in der Gesellschaft geführt wird.“


Foto: Felix Banaszak (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mehrheit rechnet mit vorzeitigem Scheitern der Bundesregierung

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der großen Spannungen in der Bundesregierung geht die Mehrheit der Bundesbürger davon aus, dass das Bündnis vorzeitig zerbrechen wird. Das meldet die „Bild“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts Insa.

Demnach antworteten 54 Prozent der Befragten auf die Frage, ob die Bundesregierung bis zum regulären Ende der Legislaturperiode 2029 hält, mit „Nein“. Dagegen rechnen 29 Prozent damit, dass die Regierung hält. 17 Prozent konnten oder wollten die Frage nicht beantworten.

Gefragt nach der Parteizugehörigkeit erwarten mehrheitlich nur die Unionswähler, dass die Regierung bis zum regulären Ende hält, schreibt „Bild“ weiter. Demnach sagen 54 Prozent, dass das schwarz-rote Bündnis bis 2029 bestehen bleibt. Dagegen erwarten 35 Prozent das vorzeitige Scheitern.

Anders sieht es bei den SPD-Wählern aus, von denen 43 Prozent mit dem vorzeitigen Aus rechnen. 39 Prozent gehen davon aus, dass das Bündnis bis zur regulären Wahl 2029 bestehen bleibt.

Besonders skeptisch sind die Wähler der AfD. Unter ihnen erwarten 78 Prozent einen vorzeitigen Koalitionsbruch, 13 Prozent verneinen das. Von den Grünen-Wählern erwarten 45 Prozent ein vorzeitiges Aus, 36 Prozent nicht. Unter den Linken-Wählern rechnen 55 Prozent mit einem vorzeitigen Bruch, 27 Prozent nicht.

Für „Bild“ hatte Insa vom 21. bis 24. November 2025 insgesamt 1.004 Wahlberechtigte befragt.


Foto: Lars Klingbeil und Friedrich Merz am 23.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Verdi-Chef kritisiert Familienunternehmer und macht Nazi-Vergleich

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat den Unternehmerverband „Die Familienunternehmer“ scharf für ihren Umgang mit der AfD kritisiert. Der Verband unter ihrer Präsidentin Marie-Christine Ostermann falle „schon seit geraumer Zeit durch immer radikaler werdende Positionen auf“, sagte Werneke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Nun droht der Verband endgültig nach rechts abzudriften.“

Der Verdi-Chef zog dabei einen historischen Vergleich: „Die Geschichte mahnt, wie wichtig eine klare Abgrenzung der Wirtschaft gegenüber Rechtsextremen ist. Das Geheimtreffen von Adolf Hitler mit Industrievertretern am 20. Februar 1933 zur Unterstützung der NSDAP war ein Markstein auf dem Weg zum Ende der Demokratie. Also: Wehret den Anfängen!“

Der Verband der Familienunternehmer hatte im Oktober zu einem „Parlamentarischen Abend“ erstmals Vertreter der AfD eingeladen und damit nun eine Debatte ausgelöst. „Irritierend“ nannte Werneke manche Äußerungen und forderte die Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände auf, sich zu positionieren. Die AfD sei „zutiefst antidemokratisch, ihre Politik gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland und den Zusammenhalt in Europa“, sagte Werneke.

Anja Piel, Vorstandsmitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), lehnte gegenüber den Funke-Zeitungen ebenfalls jegliche Interaktion mit der AfD ab. „Wer glaubt, damit demokratische Parteien wirtschaftspolitisch unter Druck setzen zu können, spielt mit dem Feuer und ignoriert die Lehren aus der Geschichte. Das Einreißen der Brandmauer nach rechts gefährdet nicht nur unsere Demokratie, sondern das Ansehen und die Anschlussfähigkeit Deutschlands mit unkalkulierbaren Risiken auch für den Wirtschaftsstandort“, sagte Piel. Die Gewerkschafterin warnte davor, dass Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nicht mehr arbeitsfähig seien, sollte die AfD Deutschland abschotten. „Wir fordern deshalb die im Verband organisierten Unternehmen auf, unmissverständlich Stellung für die Brandmauer zu beziehen. Für die Verteidigung der Demokratie braucht es statt Gesprächen mit Verfassungs- und Demokratiefeinden klare Kante“, sagte Piel.

Der DGB erwarte ein geschlossenes Bekenntnis zur Demokratie: „Unternehmerfamilien stehen in einer besonderen historischen Verantwortung, auch deshalb, weil Verstrickungen deutscher Unternehmen mit den Nationalsozialisten Jahrzehnte der historischen Aufarbeitung des Unrechts gekostet haben.“


Foto: Demo des Unternehmerverbandes „Die Familienunternehmer“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gewerkschaft der Polizei warnt vor zu wenig Polizisten an Silvester

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor zu wenig Polizisten an Silvester.

Der Vorsitzende der GdP, Jochen Kopelke, sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstag): „Die Polizeibehörden planen schon jetzt die Einsatzlagen und Einsatzkräfte vor und sie verzweifeln, weil es nicht genug Kräfte gibt.“

Kopelke forderte daher die Ausweitung von Böllerverboten und Schutzzonen. „Mehrfach-Straftäter der letzten Jahre müssen Meldeauflagen oder Platzverweise bekommen.“ Auch müssten „Kioske und Shisha-Bars konsequent vor Silvester kontrolliert werden, damit der illegale Verkauf von Schreckschusswaffen unterbunden wird“, so der Gewerkschafter. „Nachts müssen Richterinnen und Richter nicht zu Hause, sondern in den Arrest- und Gewahrsamsbereichen arbeiten.“

Die Behörden würden bereits besondere Vorsorge treffen, weil in den letzten Jahren das Ausmaß an Sprengkörpern und die Masse an gefährlichen Gegenständen deutlich zugenommen habe. Der GDP-Chef sagte weiter: „Schreckschusswaffen, Gruppengewalt, geplante Hinterhalte – sowas erwartet uns. Und es frustriert an Silvester, nachts alleine in der Blaulichtwelt zu stehen.“ Die in der kommenden Woche tagende Innenministerkonferenz müsse daher konkrete Signale für einen besseren Schutz der Polizeibeamten an Silvester senden, so der GdP-Chef.


Foto: Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Champions League: Frankfurt und Bayern kassieren bittere Pleiten

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Frankfurt/London (dts Nachrichtenagentur) – Am 5. Spieltag in der Ligaphase der Fußball-Champions-League haben sowohl Eintracht Frankfurt als auch der FC Bayern am Mittwochabend bittere Niederlagen kassiert.

Die Eintracht bekam zu Hause von Atalanta Bergamo mit einem 3:0 richtig einen auf den Deckel – und das mit einem relativ späten Dreierpack innerhalb von nur fünf Minuten. Atalantas Ademola Lookman traf in der 60., Ederson in der 62. und Charles de Ketelaere in der 65. Minute. Bergamo hatte aber auch vorher schon sehr gute Chancen, die Frankfurter wirkten dagegen die ganze Zeit über wie im falschen Turnier.

Für die Bayern hingegen war es die erste wettbewerbsbübergreifende Niederlage seit vier Monaten. Arsenals Jurrien Timber traf in der 22. Minute, danach konnte Lennart Karl zunächst noch für die Münchner ausgleichen (32. Minute). Im zweiten Durchgang machten Noni Madueke (69.) und Gabriel Martinelli (77. Minute) für die Gastgeber dann aber relativ schnell den Deckel drauf. Von Bayern-Dusel war in den letzten Minuten nichts mehr zu sehen, die Gäste wirkten stattdessen komplett ideenlos.

In der Tabelle ist Arsenal auf Rang eins, die Bayern werden auf Platz vier durchgereicht. Atalanta rückt hoch auf die 10, Frankfurt rutscht auf Position 28.


Foto: Eintracht Frankfurt – Atalanta Bergamo am 26.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Beide in Washington niedergeschossenen Nationalgardisten tot

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die beiden Nationalgardisten, die am Mittwoch in der US-Hauptstadt Washington niedergeschossen wurden, sind beide tot. Das teilte der Gouverneur des US-Bundesstaates West Virginia, Patrick Morrisey, mit. Die beiden Mitglieder der Nationalgarde stammten dem Vernehmen nach aus seinem Bundesstaat.

Einer der Gardisten soll noch am Tatort für tot erklärt worden sein, der andere wurde zunächst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, so Morrisey.

„Diese tapferen West-Virginier haben im Dienst für ihr Land ihr Leben verloren“, schrieb Morrisey in einem Beitrag auf X/Twitter. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Bundesbehörden, während die Ermittlungen andauern.“

„Unser gesamter Bundesstaat trauert mit ihren Familien, ihren Angehörigen und der gesamten Nationalgarde“, fuhr er fort. „West Virginia wird ihren Dienst und ihr Opfer niemals vergessen, und wir werden die Verantwortlichen für diese schreckliche Tat zur Rechenschaft ziehen.“

Der Vorfall soll sich in der Nähe des Weißen Hauses an der Farragut Metro Station ereignet haben. Das Weiße Haus hatte umgehend die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Der Todesschütze soll festgenommen worden und ebenfalls schwer verletzt sein.


Foto: Polizei in Washington D.C. (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Trump will Südafrika nicht zu G20 einladen und stoppt Gelder

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump will Südafrika nicht zum G20-Treffen im nächsten Jahr in Miami einladen und kündigt einen Zahlungsstopp an.

„Sie töten Weiße und lassen willkürlich deren Farmen enteignen“, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Online-Plattform „Truth Social“. „Am schlimmsten ist vielleicht, dass die New York Times und die Fake-News-Medien, die ohnehin bald Geschichte sein werden, kein Wort zu diesem Völkermord verlieren“, so der US-Präsident.

Die Vereinigten Staaten hatten nicht am G20-Gipfel in Südafrika teilgenommen, weil die südafrikanische Regierung nach Ansicht Washingtons Menschenrechtsverletzungen an Buren und anderen Nachkommen niederländischer, französischer und deutscher Siedler weder anerkenne noch thematisiere.

Nach Darstellung Trumps weigerte sich Südafrika zum Ende des G20-Gipfels, offiziell die G20-Präsidentschaft zu übergeben. Man habe „einen hochrangigen Vertreter der US-Botschaft“ geschickt, der an der Abschlusszeremonie in Johannesburg teilnahm.

Trump weiter: „Daher wird Südafrika auf meine Anweisung hin keine Einladung zum G20-Gipfel 2026 erhalten, der nächstes Jahr in Miami, Florida, stattfinden wird. Südafrika hat der Welt bewiesen, dass es nirgendwo eine Mitgliedschaft verdient, und wir werden daher alle Zahlungen und Subventionen an das Land mit sofortiger Wirkung einstellen.“


Foto: G20-Gipfel in Südafrika (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Über 30 Tote bei Großbrand in Hongkong – Viele Vermisste

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Hongkong (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Großbrand in Hongkong sind mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. Wie lokale Medien am Mittwoch berichteten, werden 279 Menschen noch vermisst. 29 Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, sieben davon schweben in Lebensgefahr.

Zuvor war aus bislang ungeklärter Ursache in mehreren nebeneinanderliegenden Wohnblöcken im Stadtteil Tai Po Feuer ausgebrochen und hatte sich besonders schnell ausgebreitet. Die Gebäude waren wegen einer seit über einem Jahr andauernden Renovierung mit Bambusgerüsten umbaut.

Hongkongs Regierungschef John Lee Ka-chiu bezeichnete den Brand als „massive Katastrophe“ und setzte die Wahlkampfaktivitäten im Vorfeld des für 7. Dezember geplanten Urnengangs aus. Chinas Präsident Xi Jinping sprach sein Beileid aus.


Foto: Blick über Hongkong (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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