Samstag, Februar 14, 2026
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Rodel-Duo Wendl/Arlt holt Bronze bei Olympia

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Cortina d`Ampezzo (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d`Ampezzo haben die deutschen Rennrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzer die Bronzemedaille gewonnen. Gold ging an Simon Kainzwaldner und Emanuel Rieder aus Italien und Silber an Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich. Das zweite deutsche Rodel-Doppelsitzer-Duo Toni Eggert und Florian Müller landete auf dem vierten Platz.

Für Wendl und Arlt, die zu den erfolgreichsten deutschen Olympioniken aller Zeiten zählen, sind es wahrscheinlich die letzten Olympischen Spiele. 2014, 2018 sowie 2022 wurden sie jeweils Doppelolympiasieger im Doppelsitzer sowie der Team-Staffel. In Letzterer werden sie wohl auch diesmal wieder um die Medaillen kämpfen.

Foto/Quelle: dts

Unionsfraktion prescht mit neuen Regeln für Gasspeicher vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der niedrigen Füllstände der deutschen Gasspeicher verlangt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine stärkere Rolle des Staates, um sich gegen künftige Risiken für die Gasversorgung zu wappnen. Aktuell sei die Versorgungslage zwar stabil, mit Blick auf die absehbar „sehr niedrigen Füllstände“ der Speicher zum Ende dieses Winters sei es aber „notwendig, den derzeitigen Rahmen kritisch zu hinterfragen“, heißt es in einem internen Papier zur Gasversorgung, über welches das Wirtschaftsmagazin Capital berichtet.

In dem Papier äußern sich die Energieexperten der Unionsfraktion skeptisch dazu, die Versorgungssicherheit in Zukunft ausschließlich dem Markt zu überlassen – so wie es Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor diesem Winter entschieden hatte. „Bei der Versorgungssicherheit muss auf Nummer sicher gegangen werden“, heißt es in dem auf den 9. Februar datierten Papier. „Dies gilt insbesondere für geopolitische Risiken oder schwere Versorgungsschocks, in denen ein Versagen des Marktes zu befürchten wäre.“

Kritisch bewerten die Unionsexperten das gegenwärtige System, in dem die Bundesregierung Vorgaben für Mindestfüllstände der Speicher macht. Die Füllstandsvorgaben hätten sich in der Vergangenheit zur Vermeidung von Engpässen bewährt, könnten aber auch „Fehlanreize“ für Marktakteure setzen, schreiben sie. So setzten Marktakteure teilweise darauf, dass es bei einem Verfehlen der Vorgaben „jederzeit“ und „zu Lasten der Allgemeinheit“ zu Eingriffen kommen könnte, was die Gaspreise antreiben könnte.

Welche Instrumente die heutigen Mindestfüllstände ersetzen sollen, lässt die Unionsfraktion in ihrem Infopapier offen. Dazu erarbeite „die Fachebene“ des Bundeswirtschaftsministeriums derzeit „verschiedene Optionen“, heißt es darin. Konkret genannt wird der bereits in Fachkreisen diskutierte Aufbau einer strategischen Gasreserve nach dem Vorbild der Erdölreserve. Die Einführung einer strategischen Gasreserve solle „geprüft werden, um insbesondere disruptive Ereignisse abzusichern, ohne Marktverzerrungen zu erzeugen“, steht dazu in dem Papier. Eine Stilllegung von Gasspeichern aus wirtschaftlichen Gründen lehnt die Unionsfraktion ab. Man wolle den Speichern „zeitnah eine Perspektive geben“.


Foto: Gasspeicher (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lottozahlen vom Mittwoch (11.02.2026)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 9, 18, 20, 37 und 40, die Superzahl ist die 3.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 9952644. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 597784 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Im Jackpot liegen diese Woche rund elf Millionen Euro, in der zweiten Gewinnklasse sind es vier Millionen.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax lässt nach – Index bleibt impuls- und kraftlos

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.856 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Vonovia und Infineon, am Ende Zalando, SAP und Scout24.

„Besser als erwartete US-Konjunkturdaten schoben zwar heute zunächst die Wall Street an, prallten am Dax aber ab“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Insgesamt lasse die Dynamik an den europäischen Börsen in diesen Tagen zu wünschen übrig. „Die klare Anlegertendenz bleiben Gewinnmitnahmen. Auch bei den Unternehmen, die unter dem Strich überzeugende Quartalszahlen vorlegen.“ Eine Ausnahme stellte heute Siemens Energy dar. „Das Unternehmen konnte mit seinen Zahlen sogar noch die optimistischsten Prognosen übertreffen, die Aktie stieg um weitere sechs Prozent.“

„Bei der Commerzbank allerdings setzten nach ebenfalls guten Zahlen Verkäufe ein und drückten die Aktie im Tagesverlauf an die Spitze der Verliererliste“, so der Analyst. „Zwar kommt das Geschäft der Frankfurter Bank zunehmend in Schwung, jedoch wurde diese Entwicklung in den vergangenen Wochen größtenteils eingepreist.“ Zudem sei die Erwartung einiger großer Marktteilnehmer vor allem an den Ausblick tatsächlich noch höher. „Diese waren dann entsprechend enttäuscht, woraufhin der Verkaufsdruck auf eine nachlassende Nachfrage durch fehlende positive Impulse traf.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1866 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8427 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 69,94 US-Dollar; das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lang offen für Social-Media-Verbot für Jugendliche

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Politikerin Ricarda Lang zeigt sich offen für ein Verbot von Social Media für Kinder unter 14 Jahren und rückt damit von ihrer bisherigen Ablehnung solcher Verbote ab.

Ihre erste Reaktion auf entsprechende Vorschläge sei ein klares Nein gewesen, weil es ihr vor allem um Medienkompetenz und eine bessere Rechtsdurchsetzung im Netz gegangen sei, sagte sie dem „Spiegel“. Mittlerweile sei sie zu einem anderen Schluss gekommen: „Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile das Gefühl habe, wir sind so schlecht aufgestellt, dass ich durchaus bei den Kindern unter 14 mich frage, reicht das noch? Kommen wir da schnell genug hinterher? Deshalb habe ich da eine gewisse Offenheit, auch was dieses Thema Verbot angeht.“

Gleichzeitig findet Lang deutliche Worte zur Debatte: „Wenn wir über Verbote reden, ist es eigentlich ein Armutszeugnis, dass wir darüber reden müssen, es nicht hinbekommen haben, die sozialen Medien so zu regulieren, dass sie sinnvoll funktionieren.“

Die sozialen Medien seien „darauf ausgerichtet, an vielen Stellen uns nervöser, uns gespaltener, uns manchmal auch dümmer zu machen, als wir es eigentlich sind“. Sie forderte, die Europäische Union müsse stärker ansetzen und die Tech-Konzerne in die Verantwortung nehmen, ihre Algorithmen so zu verändern, dass sie tatsächliches Interesse statt „niedere Instinkte“ belohnen.

Die Grünen-Politikerin forderte die Europäische Union auf, Tech-Konzerne stärker in die Verantwortung zu nehmen: „Wir haben uns in den letzten Jahren in der Debatte über Social Media sehr auf den einzelnen Konsumenten fokussiert und viel zu wenig darauf, wie die Tech-Giganten in die Verantwortung genommen werden, ihre Algorithmen zu ändern.“

Lang verwies dabei auch auf eigene Erfahrungen mit Hass im Netz. Sie bekomme permanent Hasskommentare „eben von älteren Leuten, die keinerlei Medienkompetenz haben, aber eben mitmachen dürfen“, sagte sie, und kritisierte, dass in der Debatte oft nur davon die Rede sei, „dass wir junge Leute schützen müssen online“, obwohl problematische Inhalte häufig von Älteren erstellt würden.


Foto: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD kritisiert möglichen Gaza-Besuch Klöckners

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Aus den Reihen der SPD kommt scharfe Kritik an einem wohl geplanten Besuch von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) im von Israel besetzten Teil des Gazastreifens.

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, sagte der FAZ, ein möglicher Besuch in Begleitung der israelischen Armee wäre ein „eklatantes Signal“. Gaza sei „in großen Teilen zerstört, über eine Million wurden vertrieben, nach Schätzungen von Experten gibt es über 100.000 Tote, davon über 80 Prozent Zivilisten, Hunderttausende hungern“, so Ahmetovic weiter. Der SPD-Politiker kritisierte zudem, dass während der Israel-Reise der Bundestagspräsidentin kein Treffen mit einer offiziellen Vertretung der palästinensischen Seite vorgesehen sei. Ein solches wäre jedoch „nur angebracht“.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jürgen Hardt, sagte der FAZ, die Bundestagspräsidentin „fährt nach Gaza, weil sie das Leiden der Menschen dort bewegt“. Es sei „selbstverständlich, dass Klöckner nicht in den von der Hamas kontrollierten Teil des Küstenstreifens fahren“ könne. „Demzufolge blieb, schon aus Sicherheitsgründen, nur die von Israel kontrollierte Zone.“ Hardt hob hervor, Klöckner werde im Gazastreifen „ganz bewusst“ auch Vertreter internationaler Nichtregierungsorganisationen treffen. Israel hat zuletzt Maßnahmen getroffen, die die Arbeit zahlreicher NGOs im Gazastreifen künftig erschweren oder ganz unterbinden.


Foto: Julia Klöckner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Warken kündigt Milliarden-Sparprogramm vor Sommer an

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat angesichts milliardenschwerer Defizite umfassende Reformen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung angekündigt. „Wir müssen für das nächste Jahr ein Defizit in zweistelliger Milliardenhöhe ausgleichen – deutlich mehr als im vergangenen Jahr“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe).

Grundlage für die Maßnahmen sollen die Vorschläge einer von ihr eingesetzten Kommission sein. „Dann wird es schnell gehen: Im Sommer müssen wir mit dem Gesetz durchs Kabinett, damit die Maßnahmen im Herbst in die Berechnungen der Zusatzbeiträge eingepreist werden können“, so Warken.

Den SPD-Vorschlag, Mieteinnahmen und Kapitalerträge stärker heranzuziehen, sieht sie kritisch. „Der Vorschlag würde die Vorsorge über den Kapitalmarkt doppelt belasten. Das kann doch nicht das Ziel sein“, sagte sie dem „Handelsblatt“. Warken bekräftigt aber ihre Position, dass der Bund künftig stärker für die Beiträge von Bürgergeldempfängern aufkommen müsse. Bisher übernehmen diese beitragsfremden Leistungen die Krankenkassen. „Die gesetzlich Versicherten tragen damit die Kosten, die eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind.“


Foto: Nina Warken (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EFI-Gutachten: Expertenkommission übergibt Empfehlungen an Kanzler

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat am Mittwoch ihr Jahresgutachten an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) übergeben.

Bei der künstlichen Intelligenz hätten die USA und China einen großen Vorsprung, sagte die EFI-Vorsitzende, Irene Bertschek vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), bei der Vorstellung des Gutachtens. „Aber wir können es uns nicht erlauben, hier aufzugeben und aus dem Rennen auszusteigen. Wir müssen investieren in den Ausbau von Rechenkapazitäten, in eine bessere Datennutzung, in die Forschung zu neuen KI-Modellen und in die Stärkung des europäischen Binnenmarkts.“

Weiter erklärte Bertschek, dass aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weitere Anstrengungen in der sicherheitsrelevanten Forschung und Innovation erforderlich seien. „Zum Beispiel sollte die innovationsorientierte Beschaffung von Verteidigungsgütern aktiv als Instrument genutzt werden“, sagte sie.

Die EFI-Vorsitzende ging zudem auf den Wissenstransfer von Hochschulen ein. „Viele neue und bahnbrechende Ideen entstehen aus der Forschung in Hochschulen, aber die Potenziale werden nicht ausgeschöpft. Das heißt, wir müssen beim Transfer in die Anwendung dringend nachlegen. Der Transfer muss endlich gleichberechtigt neben Forschung und Lehre stehen“, forderte sie.

Insbesondere mittelständischen Unternehmen seien wichtige Akteure im deutschen Forschungs- und Innovationssystem. „Innovationshürden sollten entsprechend aus dem Weg geräumt werden, zum Beispiel indem Antragsprozesse für die Innovationsförderung vereinfacht und die Einwanderung qualifizierter Fachkräfte erleichtert werden“, so Bertschek.

„Eins muss uns allen klar sein: Der Staat kann nicht alle erforderlichen Investitionen alleine stemmen. Daher sollte die Hightech Agenda nicht nur als Arbeitsprogramm verstanden werden, sondern auch als Instrument, um alle Akteure des Forschungs- und Innovationssystems zu motivieren, um massive private Investitionen in Forschung und Innovationen und vor allem in Schlüsseltechnologien zu mobilisieren und um die großen Chancen, die mit diesen Technologien verbunden sind, in die Breite der Gesellschaft zu kommunizieren“, forderte die EFI-Vorsitzende.

Guido Bünstorf, Mitglied der EFI und Professor an der Universität Kassel, warb für eine bessere Ausstattung der Hochschulen. „Forschungsstarke Universitäten nehmen sowohl bei Patentanmeldungen als auch bei wissenschaftlichen Publikationen, die in Patenten zitiert werden, eine Spitzenposition ein“, sagte Bünstorf. „Gerade in der anwendungsorientierten Grundlagenforschung geht wissenschaftliche Exzellenz häufig mit konkretem Anwendungspotenzial einher. Viele technologische Durchbrüche – vom Laser bis zu mRNA-Impfstoffen – sind aus dieser Art der Forschung hervorgegangen.“

Strukturelle Faktoren würden jedoch den Wissens- und Technologietransfer an deutschen Hochschulen ausbremsen. „Viele Transfereinrichtungen sind nicht ausreichend ausgestattet, nicht zuletzt, weil sie nicht dauerhaft aus den Grundmitteln der Hochschulen finanziert werden, sondern aus kurzfristigen Drittmittelprojekten“, erklärte Bünstorf.


Foto: Übergabe EFI-Gutachten am 11.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Dax am Mittag weiter im Minus – Ölpreis steigt deutlich

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag unter Schwankungen weiter im roten Bereich bewegt. Um 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.956 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy und Vonovia, am Ende Scout 24, Zalando und die Commerzbank.

„Die Dynamik an den europäischen Finanzmärkten nimmt vor der Publikation der US-Arbeitsmarktdaten etwas ab“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Es sind klare Tendenzen für Gewinnmitnahme erkennbar, insbesondere bei den Unternehmen, die heute Quartalszahlen vorgelegt haben.“ Eine Ausnahme stelle dabei Siemens Energy dar. „Diese konnten mit ihren Zahlen sogar noch die kühnste Annahme übertreffen. Bei den Aktien der Commerzbank mehren sich Gewinnmitnahmen nach den guten Quartalszahlen. Das Finanzinstitut kommt operativ zunehmend mehr in Schwung, das wurde jedoch im Vorfeld bereits größtenteils eingepreist.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1914 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8393 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 69,84 US-Dollar, das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Benzinpreis steigt weiter – Diesel etwas billiger

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München (dts Nachrichtenagentur) – Während Tanken für die Fahrer von Benziner-Pkw im Vergleich zur vergangenen Woche erneut etwas teurer geworden ist, profitieren Dieselfahrer derzeit von geringfügig niedrigeren Preisen an der Tankstelle.

Das geht aus der aktuellen Auswertung der Kraftstoffpreise durch den ADAC hervor. Demnach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt derzeit 1,754 Euro und damit 0,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Der Dieselpreis sank um 0,5 Cent auf 1,716 Euro.

Der ADAC erklärte, dass der Preis für Brent-Öl Im Vergleich zur Vorwoche um zwei US-Dollar gestiegen sei und derzeit knapp über 69 US-Dollar je Barrel rangiere. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen und kostet jetzt rund 1,19 US-Dollar. Dadurch können die negativen Folgen des teureren Rohöls etwas abgefedert werden.

Der Verband bewertet es positiv, dass sich die Differenz zwischen Benzin- und Dieselpreis wieder geringfügig vergrößert habe, wenngleich sie immer noch weit von angemessenen Verhältnissen entfernt sei. Denn auf einen Liter Diesel sind rund 20 Cent weniger Energiesteuer zu bezahlen als auf Benzin, tatsächlich kostet Diesel aktuell aber nur 3,8 Cent weniger als Super E10. Somit bestehe bei Dieselkraftstoff weiteres Abwärtspotenzial, erklärte der ADAC.


Foto: Tankstellen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts