Freitag, Januar 9, 2026
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Weimer richtet Theaterpreis des Bundes neu aus

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat den Theaterpreis des Bundes neu ausgerichtet.

Damit entfalle erstmals „jede institutionelle Zugangsbeschränkung“, teilte die Bundesregierung mit. Bislang richtete sich der Preis vorwiegend an kleine und mittlere Theater und Spielstätten der freien Szene.

Weimer sagte: Mit der Neuausrichtung des Theaterpreises öffne man „den Blick auf die ganze Breite der deutschen Theaterszene“. Der Preis stehe künftig allen Theatern offen, „weil künstlerische Exzellenz nicht von Größe, Trägerschaft oder Spielort abhängt“. Der Preis rücke ins Licht, „was unser Theater ausmacht: Vielfalt, Kreativität und die Fähigkeit, demokratische Debatte mit ästhetischer Innovation zu verbinden“, so der Staatsminister.

Die Preisverleihung am 17. April 2026 wird ebenfalls im neuen Format stattfinden und erstmals im Vorfeld des Berliner Theatertreffens veranstaltet. Verliehen wird ein Hauptpreis sowie je eine Auszeichnung in den drei Kategorien Stadt- und Staatstheater, Privattheater und Gastspielhäuser sowie freie Spielstätten und Produktionshäuser. Zusätzlich gibt es einen Hauptpreis. Wesentliche Kriterien für eine Auszeichnung sind den Angaben zufolge „neue Ansätze zur künstlerischen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen, diverse Publika, ökologische und soziale Nachhaltigkeit und technisch-digitale Innovation“.


Foto: Sitze in einem Zuschauersaal (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen fester – KI-Fantasie treibt Wall Street an

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.462 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.945 Punkten 0,6 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.640 Punkten 0,9 Prozent im Plus.

In New York herrsche zum Jahresstart mehr Zuversicht als Skepsis, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. „Der Anlegerliebling Nvidia bringt wieder etwas Kursfantasie in die zuletzt etwas unter Bewertungsdruck stehende KI-Branche und deren Aktien. Neben der Ankündigung, mit einem Partner ins autonome Fahren einsteigen zu wollen, sorgt die Erwartung der neuen Chip-Generation Rubin dafür, dass die Sorgen über zu hohe Bewertungen mit dem Jahreswechsel zunächst einmal wie weggeblasen sind. Hier steht die nächste Bewährungsprobe sicherlich mit den kommenden Quartalszahlen und den Ausblicken der Unternehmen an.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1691 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8554 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.489 US-Dollar gezahlt (+1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,46 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 60,55 US-Dollar, das waren 121 Cent oder 2,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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Experten warnen vor Frostschäden nach Berliner Stromausfall

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverband Sachverständiger (BVS) warnt angesichts des großflächigen Stromausfalls im Südwesten Berlins vor massiven Frost- und Wasserrohrbruchschäden in leerstehenden Wohnungen und Häusern.

„Wenn Gebäude auskühlen und die Temperatur in Leitungsbereichen in Richtung Gefrierpunkt fällt, kann Wasser in Trinkwasserleitungen gefrieren, sich ausdehnen und Leitungen sowie Armaturen sprengen – häufig mit erheblichen Folgeschäden an Bausubstanz und Einrichtung“, sagte der BVS-Bundesfachbereichsleiter Ralf Masuch der dts Nachrichtenagentur.

„Wichtig ist: Leitungen können auch in unbewohnten, nicht genutzten Wohnungen platzen, wenn sie auskühlen. Das ist kein theoretisches Risiko, sondern in solchen Lagen ein klassischer Schadenverlauf – und er wird oft erst bemerkt, wenn es zu spät ist.“

Nach dem Stromausfall sind viele Haushalte temporär nicht bewohnbar, Betroffene sind teilweise in Hotels, Notunterkünften oder bei Angehörigen untergebracht worden, viele Wohnungen stehen leer. „In dieser Konstellation steigt das Risiko für Frostschäden in Trinkwasserinstallationen erheblich.“

Die Sachverständigen empfehlen regelmäßige Kontrollgänge. Wenn eine ausreichende Beheizung nicht sicher möglich sei, müsse die Trinkwasseranlage frostfrei gestellt werden. „Das bedeutet in der Praxis: Wasser an der Hauptabsperrung abstellen und Leitungen entleeren, soweit möglich.“ Die Sachverständigen warnen davor, Leitungen mit offener Flamme oder ungeeigneten Heizgeräten „aufzutauen“. „Brandgefahr und Folgeschäden sind real“, sagte Masuch. Nach längerer Abwesenheit oder nach Entleerung müssten Absperrorgane langsam geöffnet und auf Dichtheit kontrolliert werden.


Foto: Absperrhahn und Wasseruhr in einem Altbaukeller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merz stellt deutsche Kräfte für Ukraine-Waffenruhe in Aussicht

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Paris (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine mögliche militärische Beteiligung Deutschlands zur Absicherung eines zukünftigen Waffenstillstands in der Ukraine in Aussicht gestellt.

Merz erklärte am Dienstag nach einem Treffen der Verbündeten der Ukraine in Paris, dass Deutschland bereit sei, Kräfte für die Ukraine „auf benachbartem Nato-Gebiet einzumelden“.

„Über Art und Umfang eines deutschen Beitrags müssen und werden Bundesregierung und Deutscher Bundestag entscheiden, sobald die genannten Bedingungen geklärt sind“, so Merz weiter. „Ich will für mich sagen und auch für die Bundesregierung: Wir schließen dabei grundsätzlich nichts aus.“

Frankreich und Großbritannien haben bereits eine Absichtserklärung mit der Ukraine unterzeichnet, die die Entsendung von Soldaten für eine multinationale Truppe nach einem Waffenstillstand vorsieht. Diese soll als Sicherheitsgarantie für die Ukraine dienen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, dass es nicht um einen Fronteinsatz, sondern um die Friedenswahrung aus der Distanz gehe. Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte an, dass Frankreich und Großbritannien den Aufbau von Stützpunkten in der Ukraine planen, sobald Russland seine Bereitschaft zum Frieden zeigt.

Bereits im September hatten sich 26 westliche Länder bereit erklärt, Truppen zur Absicherung eines Waffenstillstands oder Friedens zwischen Russland und der Ukraine zu entsenden. Die Bundeswehr ist bislang an der Nato-Ostflanke im Einsatz, unter anderem in Litauen und Polen.


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax verschiebt Rekordniveau weiter nach oben

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax sein Rekordniveau noch etwas weiter ausgebaut. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.892 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

„Auch am dritten Handelstag des Jahres bleibt die Stimmung an der Frankfurter Börse optimistisch, den Dax trennt jetzt nur noch ein Wimpernschlag von der nächsten Schallmauer“, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. „Am Nachmittag fehlten noch gut 30 Punkte bis zur 25.000er-Marke, die der Index allein schon zu Testzwecken höchstwahrscheinlich noch in dieser Woche in Angriff nehmen dürfte.“

Solche runden Marken seien aus psychologischer Sicht allerdings auch oft eine willkommene Gelegenheit für Gewinnmitnahmen und eine zunächst einsetzende Konsolidierung. „Aber auch diese wäre gesund und eher eine Bestätigung des Ausbruchs aus der monatelangen Seitwärtsspanne des vergangenen zweiten Börsenhalbjahres.“

Mit zwei aufeinanderfolgenden Rekordhochs an den ersten drei Handelstagen des Jahres habe der Dax zumindest mal ein Ausrufezeichen gesetzt und strafe damit all diejenigen Lügen, die immer noch skeptisch an der Seitenlinie auf die große Korrektur vor allem an der Wall Street warteten, die dann nach Frankfurt überschwappen dürfte, sagte Romar.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1689 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8555 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.485 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,36 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 61,55 US-Dollar, das waren 21 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Generalbundesanwalt ermittelt nach Anschlag auf Berliner Stromnetz

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Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Teilen Berlins übernommen.

Das teilte der Generalbundesanwalt am Dienstag mit. Es bestehe der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe.

Am Morgen des 3. Januar war an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal ein Feuer ausgebrochen, das wichtige Versorgungsleitungen zerstörte. Der Brand führte zu einem Stromausfall im Südwesten Berlins, von dem in der Spitze mehr als 45.000 Haushalte betroffen waren. Auch Pflegeeinrichtungen für alte und kranke Menschen waren von dem Blackout betroffen.

Bis Dienstag, dem vierten Tag des Stromausfalls, waren noch rund 25.500 Haushalte und 1.200 Geschäfte und Firmen ohne Strom. Der Betreiber kündigte an, dass bis Donnerstagnachmittag alle Betroffenen wieder versorgt sein sollen.


Foto: Generalbundesanwalt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Von Notz sieht Versäumnisse beim Schutz kritischer Infrastruktur

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz wirft Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dem Brandanschlag in Berlin Versäumnisse beim Schutz kritischer Infrastruktur vor.

„Die Verletzlichkeit der Lebensadern unserer Gesellschaft ist seit etlichen Jahren bekannt. Viel zu lang wurden die Probleme von den Verantwortlichen, auch und gerade im Bundesinnenministerium, sträflich vernachlässigt“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag dem Nachrichtenportal T-Online. Bis heute habe es die Bundesregierung nicht geschafft, zwei EU-Richtlinien zum Schutz kritischer Infrastruktur einheitlich umzusetzen.

„Obwohl sowohl Bundesinnenminister Dobrindt als auch Kanzler Merz überfällige Handlungen zum Schutz unserer Demokratie immer wieder versprochen haben, ist viel zu wenig geschehen“, so der stellvertretende Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums.

Dabei werde vor den verheerenden Auswirkungen großflächiger Stromausfälle seit Jahren gewarnt. Er ergänzte: „Wie groß die Versäumnisse sind und wie dringend notwendig es ist, die Resilienz unserer Gesellschaft effektiv zu erhöhen, macht der jüngste Vorfall noch einmal unmissverständlich deutlich.“

In Zeiten von Terrorismus und Sabotage sei es, das mache der Berliner Fall erneut deutlich, zwingend notwendig, den über Jahre vernachlässigten Schutz der kritischen Infrastrukturen schnellstmöglich hochzufahren und den Bevölkerungsschutz massiv zu stärken, so von Notz. Der sogenannte Kritis-Schutz sei auch ein zentraler Bereich bei der Abwehr hybrider Bedrohungen.


Foto: Konstantin von Notz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundes-SPD begrüßt Woidkes Entscheidung zu Koalitionsende

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Berlin/Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat die Entscheidung von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) für ein Ende der Koalition mit dem BSW begrüßt.

„Der klaren Entscheidung von Ministerpräsident Dietmar Woidke gebührt Respekt. Er steht für einen klaren Regierungskurs und Stabilität“, sagte Klüssendorf der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). „Das gilt auch und gerade in stürmischen Zeiten. Die Entwicklungen der letzten Tage beim BSW machen eine weitere Zusammenarbeit unmöglich“, sagte Klüssendorf.

„Die SPD-Fraktion wird als stärkste Fraktion ihre Verantwortung wahrnehmen und die jetzt notwendigen Gespräche führen. Ich bin zuversichtlich, dass Brandenburg auch künftig unter der Führung von Dietmar Woidke verantwortungsvoll und erfolgreich regiert wird“, so der SPD-Generalsekretär.


Foto: Robert Crumbach, Kathrin Schneider und Dietmar Woidke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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BSW-Fraktion in Thüringen will nicht überlaufen

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Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Aus der Brandenburger Koalition von SPD und BSW hat die BSW-Fraktion in Thüringen beteuert, davon nicht betroffen zu sein. In Erfurt sind CDU, SPD und BSW in einer Regierungskoalition.

„Wir bedauern den Austritt der drei BSW-Fraktionsmitglieder in Brandenburg“, sagte der BSW-Fraktionschef im Thüringer Landtag, Frank Augsten, am Dienstag. Die Ereignisse in Brandenburg hätten „keine Auswirkungen“ auf die Regierungsarbeit in Thüringen.

„Die Landesregierung und die BSW-Fraktion sind sich ihrer Verantwortung bewusst und arbeiten weiter vertrauensvoll zusammen. Nur mit stabilen Verhältnissen und Politik für die Bürger können wir verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen“, sagte er weiter.

Außerdem habe man gerade erst einen Doppelhaushalt verabschiedet, mit dem wichtige Themen angegangen werden sollen, für die das BSW stehe. „Wir werden uns 2026 verstärkt für die Umsetzung der im Haushalt verankerten Projekte einsetzen: bezahlbares Wohnen, bezahlbare Energie und Steuergerechtigkeit – und somit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“, so Augsten.

Am Vormittag hatte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die dortige Koalition für beendet erklärt. Hintergrund seien der Zerfall der BSW-Fraktion sowie deren Weigerung, sich zum gemeinsamen Koalitionsvertrag zu bekennen. Laut Woidke soll vorerst eine Minderheitsregierung das Land führen. Zuvor waren Finanzminister Robert Crumbach und zwei weitere Abgeordnete aus dem BSW und der Fraktion ausgeschieden.

Neben Thüringen war Brandenburg das einzige Bundesland, in dem das BSW an der Regierung beteiligt ist.


Foto: BSW-Fraktion im Thüringer Landtag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutscher Automarkt erholt sich etwas

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Flensburg (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Automarkt hat sich im Jahr 2025 etwas erholt. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Dienstag mitteilte, wurden 2,9 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht einer Steigerung von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Dezember wurden 246.439 Pkw neu zugelassen und damit 9,7 Prozent mehr als im Dezember 2024.

66,1 Prozent (-0,6 Prozent) der Neuwagen wurden 2025 gewerblich und 33,6 Prozent (+5,1 Prozent) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (32,4 Prozent), Schwarz (26,8 Prozent) und Weiß (18,6 Prozent).

Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2025 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. BMW erreichte mit +8,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 8,9 Prozent, dicht gefolgt von Ford mit +8,8 Prozent und einem Zulassungsanteil von 3,8 Prozent. Einstellige Zulassungssteigerungen konnten ebenfalls die Marken MAN (+8,2 Prozent/0,1 Prozent), Mini (+6,4 Prozent/1,2 Prozent), VW (+4,5 Prozent/19,6 Prozent), Audi (+1,8 Prozent/7,2 Prozent) und Mercedes (+1,0 Prozent/9,1 Prozent) erzielen.

Bei Opel (-7,9 Prozent/4,8 Prozent), Porsche (-17,7 Prozent/1,0 Prozent) und Smart (-62,1 Prozent/0,2 Prozent) zeigte sich das Jahr 2025 hingegen rückläufig. VW wies mit 19,6 Prozent den größten Markenanteil unter den deutschen Herstellern in der Jahresbilanz aus.

Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Mit mindestens sechsstelligen Neuzulassungszahlen konnten die Importmarken Skoda (+10,2 Prozent/7,9 Prozent) und Seat (+6,7 Prozent/5,7 Prozent) das Jahr 2025 positiv abschließen. Skoda erwies sich zudem mit 7,9 Prozent als anteilsstärkste Importmarke in der Jahresbilanz. Auch die Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen konnten sich in der Jahresbilanz behaupten: BYD (+706,2 Prozent/0,8 Prozent), MG Roewe (+26,2 Prozent/0,9 Prozent), Renault (+9,4 Prozent/2,1 Prozent), Land Rover (+7,3 Prozent/0,5 Prozent), Nissan (+5,4 Prozent/ 1,1 Prozent), Dacia (+3,1 Prozent/2,6 Prozent) und Jeep (+0,6 Prozent/0,4 Prozent).

Rückgänge in diesem Bereich verzeichneten dagegen die Marken Tesla (-48,4 Prozent/0,7 Prozent), Mitsubishi (-29,0 Prozent/0,7 Prozent), Peugeot (-14,6 Prozent/2,0 Prozent), Suzuki (-12,5 Prozent/0,8 Prozent), Kia (-12,0 Prozent/2,1 Prozent), Mazda (-10,0 Prozent/1,4 Prozent), Toyota (-8,3 Prozent/3,1 Prozent), Citroen (-7,9 Prozent/1,7 Prozent), Fiat (-5,8 Prozent/1,9 Prozent), Volvo (-4,7 Prozent/2,1 Prozent) und Hyundai (-2,6 Prozent/3,3 Prozent).

Mit einem Neuzulassungsanteil von 33,3 Prozent bildeten die SUVs (+11,9 Prozent) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,7 Prozent/-9,5 Prozent), den Kleinwagen (11,8 Prozent/+0,1 Prozent) und den Geländewagen (10,9 Prozent/-2,3 Prozent). Die obere Mittelklasse registrierte dagegen mit einem Zuwachs von 37,3 Prozent den größten Zulassungsanstieg in der Jahresbilanz, ihr Anteil betrug 5,4 Prozent, gefolgt von den Utilities mit +15,3 Prozent und einem Anteil von 4,7 Prozent.

Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse dagegen überwiegend positiv aus. 545.142 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 19,1 Prozent eine Steigerung von 43,2 Prozent auf. 1.127.509 hybridangetriebene Fahrzeuge (+19,0 Prozent) erreichten einen Anteil von 39,5 Prozent, darunter bildeten 311.398 Plug-in-Hybride (+62,3 Prozent) einen Anteil von 10,9 Prozent.

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (777.641/-21,6 Prozent) lag mit 27,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau (35,2 Prozent); der Anteil dieselbetriebener Pkw (395.022/-18,3 Prozent) wies in der Jahresbilanz 13,8 Prozent (Vorjahr: 17,2 Prozent) aus. Flüssiggasbetriebene Pkw (12.079/-11,9 Prozent) waren mit einem Anteil von 0,4 Prozent im Jahr 2025 vertreten, drei erdgasangetriebene Pkw (-97,8 Prozent), 49 Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (-69,0 Prozent) sowie ein einziger wasserstoffangetriebener Pkw jeweils mit 0,0 Prozent. Die CO2-Emission der Pkw sank 2025 um -11,7 Prozent, im Durchschnitt auf 105,8 g/km (Vorjahr: 119,8 g/km).

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt lagen ausschließlich die Kraftomnibusse (+28,0 Prozent) über dem Vorjahresniveau. Die Zugmaschinen insgesamt wiesen einen Rückgang von -17,2 Prozent, darunter Sattelzugmaschinen mit -9,8 Prozent, gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Die Sonstige Kraftfahrzeuge (-8,0 Prozent) und Lastkraftwagen (-6,7 Prozent) schlossen die Jahresbilanz ebenfalls mit einem Minus ab. Insgesamt wurden 390.987 Nutzfahrzeuge neu zugelassen, darunter 30.452 BEV und 6.503 Plug-in-Hybride. Der Anteil der BEV und Plug-in-Hybride bei den Nutzfahrzeugen betrug damit 9,5 Prozent.

Der Kraftradmarkt hat im Jahr 2025 mit 162.009 Neuzulassungen ein Minus von 35,5 Prozent eingefahren, so das Bundesamt weiter. Insgesamt bescherten 3.410.587 neu zugelassene Kfz der Neuzulassungsbilanz des Jahres 2025 ein Minus von 2,4 Prozent. Aus 256.196 neu zugelassenen Kfz-Anhängern resultierte ein Minus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.600.745 (+1,0 Prozent) umgeschriebenen Kfz und 438.185 Kfz-Anhängern (+3,2 Prozent). Mehr als 6,5 Millionen Pkw (+0,5 Prozent) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts