Start Blog Seite 6

Neuer KI-basierter Incubator für Erstgründer

0
Impact Sprint Lab für Gründerinnen und Gründer KI Das Team hinter dem Impact Sprint Lab (v.l.n.r.): Sandra Aguirre (Social Media Managerin), Anisha Mohil (Lead Impact Coach), Regine Haschka-Helmer (Head Coach) und Yamile Vargas (Head of Venture Building). Foto: Impact Sprint Lab

Neuer KI basierter Incubator Impact Sprint Lab unterstützt Erstgründer beim Unternehmensstart

Ein viermonatiges Programm setzt auf KI und No Code, um angehende Gründerinnen und Gründer beim Aufbau ihres Startups zu begleiten. Kostenlos und bundesweit. Mit dem Impact Sprint Lab startet ein neuer Incubator für Erstgründerinnen und Gründer mit Migrationsgeschichte, die ihre Business Ideen verwirklichen wollen. Ziel des viermonatigen Sprints ist es, gesellschaftlich relevante Ideen zu tragfähigen Geschäftsmodellen zu entwickeln. Das englischsprachige hybride Programm steht Teilnehmerinnen und Teilnehmern kostenfrei aus ganz Deutschland offen. Der Bewerbungsprozess für den ersten Sprint läuft ab sofort. Programmstart ist der 30. April.

„Wir freuen uns sehr, mit dem Impact Sprint Lab ein weiteres Accelerator Programm anbieten zu können, das frühphasige Geschäftsideen gezielt validiert und Gründerinnen und Gründer bereits in der Ideenphase unterstützt. Mit dem Incubator Village Beeskow, unseren Co Working Spaces in Berlin und Beeskow sowie einer Beteiligungsgesellschaft bauen wir bei Valuedfriends Schritt für Schritt ein breit aufgestelltes kompetentes Startup Ökosystem auf“, so Claudia Andrea Brasche, Equity Partnerin bei der Valuedfriends AG.

Fokus auf Impact und nachhaltige Geschäftsmodelle

Konzipiert wurde das Impact Sprint Lab von einem Seriengründer Team, das Erfahrung in den Bereichen KI, Nachhaltigkeit und Impact einbringt. Das ISL fördert Geschäftsideen, die sozialen Mehrwert mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden. Ob Bildungsgerechtigkeit oder soziale Inklusion im Fokus stehen Lösungen, die messbar zur Bewältigung drängender Probleme beitragen. Das Besondere an diesem Ansatz ist die konsequente Ausrichtung an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Durch Methoden wie Impact Mapping, bei dem die Wirkung der Geschäftsidee präzise geplant wird, und die Definition klarer Kennzahlen wird der gesellschaftliche Nutzen von Anfang an in die Unternehmensstrategie integriert und steuerbar gemacht.

Vom Prototyp zum Markt

Das Impact Sprint Lab setzt dort an, wo technische Hürden oder ein fehlendes Netzwerk oft den Fortschritt bremsen. „Erfolg hängt heute nicht mehr zwingend davon ab, selbst programmieren zu können“, erklärt das Team des ISL. Stattdessen liegt der Fokus auf Geschäftsstrategie, dem Aufbau wirkungsvoller Branchenkontakte und dem Einsatz moderner No Code Tools, also Software, mit der sich Anwendungen visuell und ohne Programmierkenntnisse erstellen lassen.

In nur vier Monaten validieren die Teilnehmenden ihre Konzepte unter realen Bedingungen. Durch den gezielten Einsatz von KI Tools erhalten sie digitale Unterstützung für Research, Strategie und Prototyping. So können sie Landingpages und erste Produktmodelle eigenständig entwickeln und Marktdaten direkt testen.

Empowerment und Leadership

Erfahrene Coaches unterstützen die Gründerinnen und Gründer durch AI Prompting, kompakte Workshops, Q und A Sessions und individuelles Coaching. Dabei entwickeln sie Kompetenzen in Leadership, Strategie und der Anwendung neuer Technologien. Das hybride Format passt sich der Lebensrealität der Teilnehmenden an mit Online Workshops und einem Retreat im brandenburgischen Beeskow, um fernab vom Alltag Netzwerke zu stärken und ein stabiles Fundament für das eigene Unternehmen zu schaffen.

„Viele internationale Gründer haben starke Ideen scheitern aber nicht am Potenzial sondern an Zugang Geschwindigkeit und Umsetzung“, sagt Yamile Vargas, Leiterin Venture Building und Programm Entwicklung beim Impact Sprint Lab. „Das Impact Sprint Lab ist aus meiner eigenen Erfahrung als internationale Gründerin in Deutschland im KI und EdTech Bereich entstanden. Genau hier setzt das Programm an Wir kombinieren AI No Code und unternehmerische Methoden um diese Hürden zu durchbrechen und Gründer in wenigen Monaten von der Idee in den Markt zu bringen.“

Programmstruktur und Bewerbung

Um dieses Ziel zu erreichen ist das Programm in drei klare Phasen gegliedert

Viermonatiger Sprint Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von der ersten Idee bis zum marktfähig validierten Konzept begleitet

Demo Day als Meilenstein Den Abschluss bildet die Präsentation der Projekte vor einem ausgewählten Netzwerk aus Investoren und Branchenexperten

Nachhaltiger Support Nach dem Programmende unterstützt das Lab die Teams für weitere drei Monate bei der Umsetzung der nächsten Gründungsschritte

Gründungsinteressierte aus ganz Deutschland können sich ab sofort bewerben. Gesucht werden kreative Köpfe mit einer Idee für positive soziale oder ökologische Veränderung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bild Das Team hinter dem Impact Sprint Lab (v.l.n.r.): Sandra Aguirre (Social Media Managerin), Anisha Mohil (Lead Impact Coach), Regine Haschka-Helmer (Head Coach) und Yamile Vargas (Head of Venture Building). Foto: Impact Sprint Lab

Quelle ART-KON-TOR Media GmbH

Expansion in deutschen Markt offiziell eingeläutet

0
afreshed etepetete Logistik Expansion Deutschland Bild afreshed-Gründer, von links nach rechts: Maximilian Welzenbach, Lukas Forsthuber, Bernhard Bocksrucker (vorne). Bildcredits afreshed

Der Marktführer für Bio Retterboxen in Österreich, afreshed, hat heute die Übernahme des deutschen Wettbewerbers etepetete bekannt gegeben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mit dieser Transaktion läutet afreshed die Expansion in den deutschen Markt ein, dafür hat der Bio Lieferdienst eine Finanzierungsrunde im mittleren siebenstelligen Bereich abgeschlossen. Investor ist die unter anderem auf Nahrungs und Genussmittel spezialisierte Raiffeisen Holding Niederösterreich Wien, die sich mit 25,1 Prozent am Unternehmen beteiligt. Mit der Raiffeisen Holding NÖ Wien an der Seite gewinnt afreshed einen starken strategischen Partner, der die langfristige Wachstumsstrategie unterstützt: die Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum ausbauen.

Marktführerschaft und Internationalisierung ausweiten

Mit etepetete haben die Gründer einen etablierten Wettbewerber übernommen, der Kunden in jedem Bundesland hat, insbesondere in Baden Württemberg, Bayern und Berlin. Bernhard Bocksrucker, Mitgründer von afreshed, kommentiert die Übernahme: „Die Marke etepetete bleibt erhalten. Die Übernahme gibt uns nicht nur sofortige Marktpräsenz, sondern auch lokales Know how und einen bestehenden Kundenstamm, auf dem wir aufbauen können. Diese Transaktion soll lediglich die erste ihrer Art sein, auf die weitere in Richtung Internationalisierung folgen sollen. Unser Ziel ist es, der führende Anbieter für gerettete Lebensmittel im deutschsprachigen Raum zu werden. Unter der gemeinsamen Marke werden wir die Bekanntheit der Retterboxen weiter stärken.“ Lukas Forsthuber, Mitgründer von afreshed, unterstreicht: „etepetete war für uns immer ein Vorbild und hat den Markt maßgeblich geprägt. Dass wir dieses Unternehmen jetzt übernehmen, ist für uns ein besonderer Schritt und gleichzeitig große Motivation für die kommenden Jahre.“

etepetetes Entwicklung

Christopher Hallhuber und Georg Lindermair haben etepetete seit der Gründung im Jahr 2014 zum Marktführer für Online Biokisten in Deutschland aufgebaut. Während der Pandemie wuchs das Unternehmen nochmals deutlich und war in den Jahren 2020 und 2021 profitabel. Zu Spitzenzeiten beschäftigte etepetete rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Zuge schwieriger Marktbedingungen in 2022 verzeichnete etepetete wie viele E Commerce Marken erstmals seit der Gründung einen Umsatzrückgang. In der Folge führten die Gründer das Unternehmen zurück auf einen stabilen und profitablen Kurs. Seit Q4 2024 ist etepetete wieder profitabel.

Im Zuge der Übernahme geben die Münchner Gründer die operative Verantwortung nun nach Wien ab. „Wir freuen uns sehr über den Zusammenschluss beider Marken. Die drei afreshed Gründer haben in kurzer Zeit gezeigt, wie man auch unter schwierigen Marktbedingungen ein starkes, serviceorientiertes Unternehmen aufbaut. Wir sind überzeugt, dass sich die geplanten Veränderungen sehr positiv auf die zukünftige Entwicklung von etepetete auswirken werden. Wir danken unserem Team, unseren Gesellschaftern und Partnern für die großartige Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, ohne die die positive Entwicklung von etepetete nicht möglich gewesen wäre. Und wir sind gespannt und freuen uns darauf, die weitere Entwicklung von etepetete und afreshed auch künftig zu verfolgen“, so die beiden Gründer von etepetete.

Ausbau der Logistik Infrastruktur und Digitalisierung

Dass das Geschäftsmodell des Wiener Bio Lieferdienstes funktioniert und skalierbar ist, hat das Gründer Trio bewiesen. Der Lieferdienst operiert flächendeckend in Österreich und hat den Break even erreicht. Täglich werden tausende Lieferungen in Deutschland und Österreich an Endkunden zugestellt. Die Gründer haben das Modell stetig verbessert, ihr Produkt stark digitalisiert und in die eigene Logistik Infrastruktur investiert, die das Herzstück bildet. afreshed unterhält in Österreich eine eigene Lieferdienst Flotte mit knapp 20 Fahrzeugen. Die Touren werden über eine eigens entwickelte Software CO2 optimiert geplant. So wird die sogenannte Last Mile der Schritt vom Verteilzentrum bis zur Haustür des Endkunden effizient organisiert.
„Während das Obst und Gemüsegeschäft ein stabiler und starker Nischenmarkt ist, hat die Digitalisierung um unser Marktsegment der Landwirtschaft allerdings einen Bogen gemacht. Das frische Kapital fließt in den Ausbau der Logistik Infrastruktur und die punktuelle Produkterweiterung“, kommentiert Maximilian Welzenbach die zukünftigen Pläne.

Ein zentrales Element der deutschen Expansionsstrategie ist der Aufbau einer solchen Logistik Infrastruktur ähnlich wie in Österreich, die in dieser Form überregional noch nicht existiert: afreshed führt das erste flächendeckende Mehrwegkonzept in der Last Mile Logistik ein, das eine geschlossene Kreislaufwirtschaft für Verpackungen ermöglicht. Die Umstellung erfolgt schrittweise nach Bundesland angefangen im Süden gen Norden gehend und markiert eine strukturelle Abkehr vom reinen Online Versand hin zum echten Bio Lieferdienst. Möglich wird das durch den Einsatz einer eigenen Fahrzeugflotte: Die Fahrer stehen nicht nur für eine verlässliche persönliche Lieferqualität, wie Kundinnen und Kunden sie aus anderen Dienstleistungsbereichen kennen, sondern ermöglichen gleichzeitig den Rücktransport der Mehrwegboxen. Für die Endkunden bedeutet das eine spürbar bessere Erfahrung: pünktliche Zustellung mit bekanntem Gesicht kombiniert mit einem konsequent nachhaltigen Verpackungsmodell.

Überblick der Obst und Gemüsemarkt in Deutschland

Laut Statista wurde online mit Lebensmitteln in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich mehr umgesetzt. 2024 lagen die Umsätze des Lebensmittelhandels im Internet bei knapp vier Milliarden Euro. Weiterhin ist der Online Markt für FMCG Produkte mit einer jährlichen Wachstumsrate von rund 7,3 Prozent im Jahr 2024 einer der dynamischsten Online Märkte des Landes.
Rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jährlich auf dem Weg vom Feld bis auf den Teller entsorgt, davon entfallen rund 200.000 Tonnen Lebensmittel allein auf die Landwirtschaft, obwohl 85 Prozent davon vermeidbar wären, schreibt die Verbraucherzentrale. In privaten Haushalten entfallen zudem 35 Prozent aller vermeidbaren Lebensmittelabfälle auf frisches Obst und Gemüse. Obst und Gemüse, das nicht der Norm entspricht, kommt mitunter nicht in die Regale und wird teilweise direkt vom Landwirt vernichtet.

„Der Gründungsgedanke beider Unternehmen ist im Kern derselbe: die Rettung von Lebensmitteln und deren direkte Weitergabe an die Verbraucherinnen und Verbraucher. Das alles über eine optimierte Supply Chain. In den vergangenen Jahren haben wir unabhängig voneinander gezeigt, welches Potenzial in dieser Vision steckt. Mit der Übernahme von etepetete gehen wir nun den nächsten logischen Schritt in unserer Expansion und bündeln unsere Kräfte, um diese gemeinsame Mission weiter zu stärken“, ergänzt Lukas Forsthuber.

Bild afreshed-Gründer, von links nach rechts: Maximilian Welzenbach, Lukas Forsthuber, Bernhard Bocksrucker (vorne). Bildcredits afreshed

Quelle Euro Comms

Gesund altern ist kein Zufall

0
Lebensstil gesund altern Healthy Aging verstehen Bild Corina Madreiter-Sokolowski Bildcredits: Med Uni Graz

Lebensstil als Schlüssel zum Healthy Aging

Was können wir heute schon für eine gesunde Zukunft tun?

Anti-Aging-Versprechen gibt es viele, von Wundermitteln aus der Natur bis zu Hightech-Behandlungen. Doch die wirksamsten Strategien für gesundes Altern sind oft überraschend einfach. Was wir täglich essen, wie viel wir uns bewegen oder wie gut wir schlafen – viele kleine Entscheidungen beeinflussen, wie gesund wir altern. Genau hier setzt das neue Buch der Zellbiologin Corina Madreiter-Sokolowski von der Medizinischen Universität Graz und der Allgemeinmedizinerin Kristina Hütter-Klepp an: Sie zeigen, wie unser Lebensstil den Alterungsprozess mitbestimmt. Denn je früher man sich damit auseinandersetzt, desto besser, denn bereits in jungen Jahren werden entscheidende Weichen gestellt.

Gleichzeitig erforscht Corina Madreiter-Sokolowski in verschiedenen vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderten Forschungsprojekten die zellulären Mechanismen des Alterns und versucht, neue Angriffspunkte für Healthy-Aging-Strategien zu identifizieren.

Lebensstil beeinflusst wie wir altern

Wie können wir möglichst lange gesund leben und gesund altern? An der Med Uni Graz widmen sich Wissenschafter*innen im interdisziplinären Austausch genau dieser Frage und zeigen, dass unser Lebensstil dabei eine entscheidende Rolle spielt. „Wir arbeiten intensiv an neuen Ansätzen, die Zellen länger gesund halten. Ihr volles Potenzial können diese jedoch nur auf Basis eines gesunden Lebensstils entfalten“, betont Zellbiologin Corina Madreiter-Sokolowski. Ob und wie wir altern, ist zu einem großen Teil beeinflussbar. „Studien zeigen, dass Faktoren wie Bewegung, Ernährung, Schlaf oder soziale Einbindung die gesunde Lebensspanne deutlich verlängern können, einzelne Aspekte sogar um mehr als ein Jahrzehnt“, erklärt die Forscherin.
Zu den wichtigsten Stellschrauben zählen regelmäßige Bewegung, eine pflanzenbetonte Ernährung, ausreichend Schlaf, Stressreduktion sowie der Verzicht auf Rauchen. Auch soziale Kontakte spielen eine zentrale Rolle: So kann soziale Isolation ähnliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben wie bekannte Risikofaktoren.

Bewegung Ernährung und Schlaf als Basis

Bereits einfache Maßnahmen zeigen messbare Effekte: „Schon ein täglicher zügiger Spaziergang kann das Risiko für Herz Kreislauf Erkrankungen deutlich senken“, so Corina Madreiter-Sokolowski. Entscheidend sei jedoch die Kombination aus Ausdauer und Krafttraining, um Muskeln, Stoffwechsel und Herz Kreislauf System langfristig zu stärken.
Auch die Ernährung hat großen Einfluss auf den Alterungsprozess. Eine abwechslungsreiche, ballaststoffreiche und überwiegend pflanzliche Kost wirkt entzündungshemmend und unterstützt zentrale Stoffwechselprozesse. Chronische, niedriggradige Entzündungen, sogenannte Inflammaging Prozesse, gelten als Mitverursacher vieler altersbedingter Erkrankungen.
Ebenso wichtig ist ausreichender Schlaf: Während der Nacht werden zelluläre Reparaturmechanismen aktiviert und schädliche Stoffwechselprodukte abgebaut.

Kleine Entscheidungen mit großer Wirkung

Neben Bewegung und Ernährung beeinflussen auch alltägliche Gewohnheiten die Gesundheit im Alter maßgeblich. Rauchen verkürzt die Lebenserwartung im Schnitt um etwa zehn Jahre und steht mit zahlreichen Erkrankungen in Zusammenhang. Auch Alkohol sollte kritisch betrachtet werden: Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keine unbedenkliche Konsummenge.
„Healthy Aging bedeutet nicht, das Leben möglichst lange auszudehnen, sondern die gesunden Jahre zu verlängern“, erklärt Corina Madreiter-Sokolowski. Entscheidend sei dabei ein evidenzbasierter Zugang: Maßnahmen sollten wissenschaftlich fundiert und individuell angepasst sein.

Altern beginnt in den Zellen und im Alltag

Die Forschung an der Med Uni Graz zeigt, dass Altern nicht linear verläuft, sondern von dynamischen Veränderungen geprägt ist. Frühzeitige Prävention kann daher besonders wirksam sein. Neben neuen wissenschaftlichen Ansätzen bleibt eine zentrale Erkenntnis bestehen: Viele der wirksamsten Maßnahmen für gesundes Altern sind bereits heute bekannt und im Alltag umsetzbar. Oder wie es die Expertin zusammenfasst: „Gesund altern beginnt nicht erst im Alter, sondern mit den Entscheidungen, die wir täglich treffen.“

Bild Corina Madreiter-Sokolowski Bildcredits: Med Uni Graz

Quelle Medizinische Universität Graz

HARIBO erweitert nachhaltige Transportstrategie – Einsatz eines elektrischen LKW mit RECHT Logistik

0
HARIBO E LKW Nachhaltigkeit in der Logistik Gemeinsam für nachhaltigere Transportlogistik (von links): Navid Thielemann, CEO der ThielemannGroup, Stefan Sorce, Geschäftsführer der HARIBO Logistik, sowie Christian Flick, CEO der RECHT Logistik GmbH und COO der ThielemannGroup, beim Start des neuen E-LKW-Einsatzes für HARIBO am Standort Grafschaft Bildcredits © ThielemannGroup

HARIBO setzt im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie für Transporte zwischen seinen Standorten Grafschaft, Neuss und Eindhoven ab sofort auf einen batterieelektrischen LKW. Zum Einsatz kommt ein Fahrzeug der RECHT Logistik Gruppe, die langjähriger Logistikpartner von HARIBO ist. Das Logistikunternehmen, Teil der ThielemannGroup, übernimmt damit lokal emissionsfreie Fahrten auf dieser Strecke und unterstützt die Nachhaltigkeitsziele des Süßwarenherstellers.

Mit der Integration des E-LKW stärkt HARIBO die schrittweise Reduzierung transportbedingter Emissionen. Die festen Routen zwischen dem HARIBO-Hauptsitz in der Grafschaft, dem Werk in Neuss sowie dem Logistikzentrum in Eindhoven eignen sich aufgrund der planbaren Distanzen und Umläufe besonders für den elektrischen Antrieb. Die dadurch erzielten CO2-Einsparungen unterstützen die Klimaziele beider Partner.

„Die Weiterentwicklung unserer Transportlösungen ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele“, erklärt der Geschäftsführer der HARIBO Logistik Stefan Sorce. „Gemeinsam mit erfahrenen Partnern prüfen wir kontinuierlich, wie sich Emissionen in unserer Logistik messbar reduzieren lassen.“

„Elektrifizierte Transporte sind dort sinnvoll einsetzbar, wo Tourenprofile planbar sind und Ladeinfrastruktur zuverlässig verfügbar ist“, sagt Christian Karl Flick, CEO der RECHT Logistik GmbH und COO der ThielemannGroup. „Die Zusammenarbeit mit HARIBO zeigt, wie sich innovative Antriebstechnologien in bestehende Logistikprozesse integrieren lassen.“

Der E LKW in der operativen Praxis

Der E-LKW ermöglicht dank einer bereits in der Praxis erprobten Reichweite von 550 bis 600 Kilometern pro Ladung zuverlässige, tägliche Verkehre zwischen den Standorten. Geladen wird abhängig von Einsatzprofil über Nacht zwischen den Umläufen an HPC-Säulen mit bis zu 400 KW.

Nach Berechnungen auf Basis veröffentlichter Emissionsfaktoren unter anderem des Umweltbundesamts können sich gegenüber einem konventionellen Diesel-LKW reduzierte CO2-Emissionen von etwa 37 kg pro 100 Kilometern ergeben. Das entspricht für die Strecke Neuss Eindhoven bei zwei Umläufen mit insgesamt 464 Kilometern einer täglichen CO2-Ersparnis von ca. 171 kg. Die tatsächliche Einsparung hängt von Faktoren wie Streckenprofil, Auslastung und Wetterbedingungen ab.

Systematische Elektrifizierung des Fuhrparks

Bereits seit mehreren Jahren verfolgt die RECHT Logistik Gruppe das Ziel, Transportlogistik durch eine Kombination aus Effizienzmaßnahmen und alternativen Antrieben weiterzuentwickeln. So sind inzwischen rund 80 von insgesamt 200 eigenen LKW mit alternativen Antriebstechnologien im Einsatz von LNG über Bio CNG bis Wasserstoff. Mit dem neuen E-LKW wird diese Entwicklung konsequent fortgeführt.

Die Einsätze des Fahrzeugs werden in den kommenden Monaten anhand definierter Kennzahlen begleitet. Dazu gehören unter anderem Energieverbrauch, Reichweite im realen Einsatzprofil, Ladezeiten sowie die operative Verfügbarkeit im täglichen Transportgeschäft. Auf dieser Basis bewerten HARIBO und RECHT Logistik gemeinsam, in welchen Relationen und Einsatzbereichen sich weitere Elektrifizierungsoptionen sinnvoll umsetzen lassen.

Nachhaltigkeit als Wachstumsfaktor

„Nachhaltigkeit ist längst keine Nische mehr sie ist Wettbewerbsfaktor und Kundenerwartung zugleich“, unterstreicht Navid Thielemann, CEO der ThielemannGroup. „Mit unserer E-LKW-Initiative für HARIBO zeigen wir, dass ökologisches und ökonomisches Handeln Hand in Hand gehen. Das ist genau der Weg, den wir mit der RECHT Logistik Gruppe gehen wollen ambitioniertes Wachstum auf nachhaltiger Basis.“

Bild: Gemeinsam für nachhaltigere Transportlogistik (von links): Navid Thielemann, CEO der ThielemannGroup, Stefan Sorce, Geschäftsführer der HARIBO Logistik, sowie Christian Flick, CEO der RECHT Logistik GmbH und COO der ThielemannGroup, beim Start des neuen E-LKW-Einsatzes für HARIBO am Standort Grafschaft Bildcredits © ThielemannGroup

Quelle STROOMER PR

Vom Masterstudium zum Millionen-Start-up

0
INTELLEGAM Künstliche Intelligenz Automobilbranche Das Gründer-Team lernte sich an der HM Business School kennen: Philipp Seiter, Hannes Burrichter, Tobias Hettfleisch, Marc Gehring und Marco Zöller (v.l.n.r.) (Foto: INTELLEGAM)

Was als Studium an der HM begann, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte: Die HM-Alumni Tobias Hettfleisch, Marc Gehring, Marco Zöller und Philipp Seiter nutzten ihren BWL-Master der Studienrichtung Applied Business Innovation an der HM Business School nicht nur zur fachlichen Qualifikation, sondern mit Erfolg als Sprungbrett für ihre unternehmerische Vision.

Vom Studium zur Gründung

Der BWL-Masterstudiengang der Richtung Applied Business Innovation an der HM Business School legte den Grundstein für die spätere Gründung. Das Programm verbindet betriebswirtschaftliches Fachwissen mit praxisnahen Projekten in Kooperation mit Unternehmen. Die Studierenden arbeiten dabei an realen Problemstellungen, darunter die Entwicklung von Lösungen zur Optimierung interner Unternehmensabläufe. Das wachsende Interesse der Wirtschaft an Künstlicher Intelligenz bot dabei einen konkreten Anknüpfungspunkt: Wie lässt sich KI sinnvoll in bestehende Unternehmensstrukturen integrieren? „Wir wollten das gelernte Wissen aus dem Studium anwenden und haben uns zunächst auf die Beratung von Firmen konzentriert, die KI in ihre Unternehmensstrukturen einbinden wollen. Daraus ist dann schließlich INTELLEGAM entstanden,“ so HM-Alumnus Marc Gehring.

„Es geht vor allem darum, dass die Masterstudierenden sich eine zeitgemäße Qualifizierung – gerade unter Einbezug aktueller Technologieentwicklungen – aneignen und diese Kompetenzen und Kenntnisse weniger im Ich als vielmehr im Miteinander in einer Community aufbauen. Der Innovationsweg benötigt verlässliche Partnerschaften, komplementäre Kompetenzen und Kenntnisse: Genau dies leben Tobias, Marc, Marco, Philipp von INTELLEGAM“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Habelt, Koordinator sowie Leiter der Studienrichtung Applied Business Innovation.

KI Lösungen für die Automobilbranche

Aus den im Studium entwickelten Ansätzen entstand das Software Unternehmen INTELLEGAM. Das Start up unterstützt Firmen dabei, Geschäftsprozesse mithilfe maßgeschneiderter KI Anwendungen effizienter zu gestalten: von der Entwicklung unternehmensinterner Chatbots auf Basis firmenspezifischer Daten bis hin zur vollständigen Automatisierung von Prozessen. Spezialisiert haben sie sich auf die Automobilbranche, konkret auf Anwendungen für den Handel. Dazu hat INTELLEGAM eine KI Technologie entwickelt, die bereits bei den beiden Autohersteller BYD und Nissan in Europa im Einsatz ist. Sie optimiert unter anderem die Auswertung von Reparaturdaten und trägt so zu einem verbesserten Kundenerlebnis bei. Darüber hinaus verfügt INTELLEGAM über skalierbare Technologien entlang der gesamten KI Wertschöpfungskette – von der Datenstrukturierung über intelligente Suchfunktionen bis zur Integration maßgeschneiderter Large Language Models LLM.

Millionendeal mit australischer Firma

Der Durchbruch erfolgte für das Start up im Jahr 2025. Der australische Automobilsoftware Anbieter Infomedia erwarb 50 Prozent der Start up Anteile für rund 6 Millionen Euro. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, Infomedias Produktpalette mit generativer KI Technologie zu erweitern und das datengetriebene Wachstum im Automobilsektor zu beschleunigen. „Die Automobilbranche durchläuft einen rasanten Wandel. Unternehmen suchen nach intelligenten Lösungen, um Abläufe zu optimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam mit Infomedia bringen wir unsere KI Technologie dorthin, wo sie den größten Mehrwert schafft,“ erklärt HM-Alumnus und INTELLEGAM CEO Tobias Hettfleisch.

Bild Das Gründer-Team lernte sich an der HM Business School kennen: Philipp Seiter, Hannes Burrichter, Tobias Hettfleisch, Marc Gehring und Marco Zöller (v.l.n.r.) (Foto: INTELLEGAM)

Quelle Hochschule München

Rollentausch mit Alexander Schütz?

0
2 Minuten 2 Millionen Investorenstuhl Easy Reitsporen Bild Easy Reitsporen 2 Minuten 2 Millionen Bildrechte/Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Gründer sitzt plötzlich auf Investorenstuhl

2 Minuten 2 Millionen am 31 März um 20 15 Uhr auf JOYN und PULS 4

Beim Pitch von Easy Reitsporen ist alles anders: Alexander Schütz verlässt das Studio und der Gründer wird erstmals selbst auf den Investorenstuhl gebeten. Außerdem: Evrvest bringt mit ihrer Trainingsweste die Investor:innen ins Schwitzen.

Eine echte Premiere liefert Egon Wolf aus Weiz Steiermark: Er ist der erste Start Up Gründer, der bei 2 Minuten 2 Millionen selbst auf den Investorenstuhl gebeten wird. Zuvor sorgt er mit seinen Easy Reitsporen für einen außergewöhnlichen Auftritt, inklusive Pferd Olaf im Studio. Präsentiert wird eine weltweit einzigartige, patentierte Innovation: Sporen, die direkt im Stiefelabsatz fixiert werden, ganz ohne Bügel oder Lederriemen. Sie halten zuverlässig, lösen sich jedoch automatisch im Notfall, etwa wenn man hängen bleibt. Entwickelt wurde das System nach einem Unfall im Reitsport, mit dem Ziel, diesen künftig sicherer zu machen. Doch der tierische Besuch bleibt nicht ohne Folgen: Investor Alexander Schütz ist bei dem Pitch gezwungen das Studio zu verlassen. Kurzerhand wechselt Egon Wolf die Seiten und nimmt selbst auf dem Investorenstuhl Platz – was steckt hinter diesem ungewöhnlichen Rollentausch?

Bewegung im Studio mit Evrvest

Mit Evrvest aus Feldkirch Vorarlberg kommt Bewegung ins Studio. Die Gründer Fabian Lutz und Max Schnetzer, beide Kraft und Ausdauersportler, präsentieren eine ergonomische, modulare Trainingsweste, die sich individuell an den Körper anpasst und auch dynamische Bewegungen erlaubt – getestet unter realen Bedingungen mit Athlet:innen.
„Sehr sportlich“, urteilt Eveline Steinberger und probiert die 10 Kilogramm Weste gleich selbst aus. Auch Vorarlberger Investor Mathias Muther stellt sich dem Praxis Test. Doch trägt die Innovation auch ein Investment?

Weitere Start Ups aus Wien

Außerdem mit dabei: zwei Start Ups aus Wien. Vilavit entwickelt innovative Präparate zur Förderung der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit. MyHomeRoast bringt mit dem ersten vollautomatischen Haushaltsröster für Kaffee, Kakao und Nüsse die Rösterei nach Hause.

Sendetermin

2 Minuten 2 Millionen immer dienstags um 20 15 Uhr auf JOYN und PULS 4

Bild Easy Reitsporen 2 Minuten 2 Millionen Bildrechte/Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Wenn jede Sekunde zählt: Easy Exit Card erweitert die Notfallaustattung im Auto 

0
Easy Exit Card Rettungswerkzeug Kreditkartenformat Easy Exit Card Rettungskarte Sicherheit Auto V.l.: Stephan Pannhorst, Bernd Lüke und Sylvain Victor präsentieren mit „Easy Exit Card“ einen Nothammer im Kartenformat. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. Bildrechte/FotografRTL / Bernd-Michael Maurer

Ein Unfall, verriegelte Türen, blockierter Gurt – im Ernstfall entscheiden wenige Sekunden darüber, ob man sich selbst oder anderen helfen kann. Viele kennen den Nothammer im Zug oder irgendwo im Bus, aber im eigenen Auto? Oft liegt gar nichts bereit oder das Werkzeug ist gerade nicht greifbar. Genau diese Lücke wollen Bernd Lüke, Stephan Pannhorst und Sylvain Victor schließen.

Die Idee hinter der Easy Exit Card

Die drei Gründer kennen sich seit vielen Jahren aus gemeinsamen beruflichen Stationen und arbeiten seit 2005 zusammen. Gemeinsam entstand in diesem Umfeld die Idee zu einem Rettungswerkzeug, das so kompakt sein sollte wie eine Bankkarte – und trotzdem die Funktion eines Nothammers übernimmt. Das Ergebnis: die Easy Exit Card, ein Notfalltool im Kreditkartenformat, das in die Mittelkonsole oder hinter die Sonnenblende passt und im Ernstfall Leben retten kann.

So funktioniert das Rettungswerkzeug im Kreditkartenformat

Die Easy Exit Card ist eine Kunststoffkarte im Bankkartenformat, die zur Selbstrettung und zur Rettung anderer aus verschlossenen Fahrzeugen entwickelt wurde. Die Karte wird im Notfall zwischen PKW-Seitenscheibe und Dichtung gesteckt, im 45°-Winkel gespannt und losgelassen. Die aufgeladene Energie wird über einen Hartmetall-Dorn punktgenau auf die Scheibe übertragen – sie springt, und der Weg nach draußen (oder hinein) ist frei. Der entscheidende Vorteil: Beim Auslösen besteht kein direkter Kontakt mit dem Wirkmechanismus. Anders wie beim herkömmlichen Hammer, bleibt die Hand auf der sicheren Seite der Karte, der Abstand zur splitternden Scheibe ist größer, das Verletzungsrisiko geringer. Die glasfaserverstärkte Karte ist robust konstruiert und funktioniert sowohl an der oberen als auch an der unteren Fensterdichtung der Seitenscheiben. Ergänzt wird das Set durch eine Schutzhülle mit integriertem Gurtschneider, mit dem sich ein blockierter Sicherheitsgurt mit wenigen Bewegungen durchtrennen lässt.

Für wen die Easy Exit Card gedacht ist

Die Easy Exit Card ist für alle Verkehrsteilnehmer konzipiert – vom Autofahrer über Lkw- und Fahrradfahrer. Sie kommt sowohl im privaten Bereich, beispielsweise für Tierliebhaber zur Rettung aus überhitzten Fahrzeugen, als auch im beruflichen Umfeld zum Einsatz. Gleichzeitig ist sie interessant für Automobilhersteller, Autohäuser, Flottenbetreiber, Autoclubs und Werbeartikel-Anbieter, die ihren Kunden ein sinnvolles Sicherheitsprodukt an die Hand geben möchten. Die Karte ist so klein, dass sie in der Mittelkonsole oder hinter der Sonnenblende aufbewahrt werden kann – immer griffbereit, wenn sie gebraucht wird. Die Easy Exit Card ist ein Rettungswerkzeug, das aus technischer Expertise, Erfahrung im Kartenbereich und einem klaren Sicherheitsgedanken entstanden ist. Dass sich Bernd Lüke zusätzlich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert und dort auch Leitungsaufgaben übernimmt, zeigt, wie nah das Thema Rettung und Vorsorge am Team dran ist.

Auftritt in der Höhle der Löwen

Mit der Easy Exit Card wagt das Trio den Schritt in die VOX Gründer-Show Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras zeigen sie, wie schnell ein ganz normales Alltagsszenario zur Falle werden kann: verriegelte Türen, blockierter Gurt, Wasser oder Rauch im Innenraum. Dann demonstrieren sie live, wie die Easy Exit Card im Kreditkartenformat eine PKW-Seitenscheibe in Sekunden springen lässt – ohne großen Kraftaufwand, von innen und außen, und mit mehr Abstand zur splitternden Scheibe als bei vielen klassischen Nothämmern.

Deal mit Ralf Dümmel

Die Löwen erkennen: Hier geht es nicht um ein Gimmick, sondern um ernsthafte Sicherheitsausrüstung, die man tatsächlich immer dabeihaben sollte. Besonders Ralf Dümmel ist von der Kombination aus technischer Lösung, Alltagstauglichkeit und dem klaren Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Er entscheidet sich für einen Deal mit den Gründern, um die Easy Exit Card gemeinsam in den Handel zu bringen und sie allen Verkehrsteilnehmerin zugänglich zu machen und somit in möglichst vielen Fahrzeugen zu platzieren – vom privaten Pkw bis zur Firmenflotte.

„Wer einmal gesehen hat, wie schnell in einem Auto eine Situation kippen kann, vergisst das nicht. Verriegelte Türen, ein blockierter Gurt, Rauch oder Wasser im Fahrzeug – in solchen Momenten zählen nicht Minuten, sondern Sekunden. Da sucht niemand in Ruhe nach einem Nothammer, da muss eine Lösung da sein, die man sofort versteht und einsetzen kann. Genau deshalb haben wir die Easy Exit Card entwickelt: ein Rettungswerkzeug im Bankkartenformat, das man in der Mittelkonsole oder hinter der Sonnenblende immer bei sich trägt und im Ernstfall in wenigen Handgriffen einsetzen kann.

Uns war von Anfang an bewusst:

Dieses Produkt kann im Zweifel Menschen- und Tierleben retten. Darum haben wir alles auf einfache, sichere und intuitive Bedienung ausgerichtet: einstecken, spannen, loslassen – und die Seitenscheibe springt. In Kombination mit dem integrierten Gurtschneider in der Schutzhülle ist die Easy Exit Card für uns ein Stück Verantwortung, das jeder mit sich tragen sollte. Sie ist kein Gadget, sondern ein fester Bestandteil der Sicherheitsausstattung – in jedem Auto.“

Bernd Lueke, Sylvain Victor und Stephan Pannhorst, Gründer Easy Exit Card

„Bei der Easy Exit Card reden wir nicht über Komfort, sondern über Situationen, in denen es um Menschenleben gehen kann. Eine kleine Karte, so groß wie eine Bankkarte, die im Ernstfall dafür sorgt, dass ich aus einem Auto rauskomme oder jemanden von außen befreien kann – das hat mich sofort gepackt. Mir gefällt besonders, wie durchdacht die Easy Exit Card ist: kein großes Werkzeug, keine Hemmschwelle, kein komplizierter Mechanismus. Einstecken, spannen, loslassen – und die Scheibe springt. Das ist genau die Art Problemlöser, die ich unterstützen möchte. Ich wünsche mir, dass diese Karte in Zukunft in so vielen Fahrzeugen wie möglich liegt. Man nutzt sie hoffentlich nie – aber wenn doch, ist man unendlich froh, dass sie da ist und im besten Fall Menschenleben retten kann.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Easy Exit Card ist unter www.easyexitcard.de ab 9,99 Euro und im Handel erhältlich.

Bild: Easy Exit Card S v.l.Bernd Lüke,Sylvain Victor,Stephan Pannhorst,Ralf Dümmel Bildcredits/Fotograf: RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle Easy Exit Card / DS Unternehmensgruppe

Holding gegründet und trotzdem Vorteile verschenkt?

0
Holding Beteiligung Steuer richtig nutzen Tomas Aksöz @ Steuerberatung tomas Aksöz

Darum gilt es Struktur Beteiligungshöhe und Governence sauber umzusetzen

Holdingstrukturen haben in Unternehmerkreisen häufig den Nimbus eines steuerlichen Allheilmittels. Immer wieder fallen Sätze wie: „Mit einer Holding zahlt man nur 1,5 Prozent Steuern.“ Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Eine Holding kann enorme finanzielle Vorteile bieten, etwa im Hinblick auf Dividenden, Reinvestitionen oder beim späteren Unternehmensverkauf. Allerdings müssen in der Praxis bestimmte Vorgaben erfüllt sein, andernfalls entstehen Fehler, die schnell Steuerbelastungen verursachen.

Ein teures Detail die 10 und 15 Prozent Grenze

Ein Holdingmodell funktioniert nur dann optimal, wenn es strategisch geplant und sauber umgesetzt ist. Das fängt bereits bei der Frage nach der Beteiligungshöhe an. Ob 10 oder 15 Prozent kann in der Praxis einen Unterschied über eine fünf und sechsstellige Steuerbelastung machen.

Schüttet eine operative GmbH Gewinne an ihre Holding aus, sind diese Dividenden grundsätzlich zu 95 Prozent steuerfrei. Für sogenannte Streubesitzdividenden besteht allerdings eine Einschränkung: Liegt die Beteiligung zu Beginn des Kalenderjahres unter 10 Prozent, greift die Steuerbefreiung nicht und die Dividenden werden deutlich stärker belastet.

Und selbst wenn diese erste Hürde genommen ist, bleibt eine zweite Schwelle von 15 Prozent entscheidend. Erst ab dieser Grenze kann die Holding auch gewerbesteuerlich profitieren. Liegt die Beteiligung darunter, unterliegt die Dividende zusätzlich der Gewerbesteuer, die je nach Hebesatz typischerweise zwischen etwa 12 Prozent und 17,5 Prozent liegt.

Ein Beispiel zeigt die Dimension: Schüttet eine operative GmbH 1 Million Euro an ihre Holding aus und der Gewerbesteuerhebesatz liegt bei 400 Prozent, entspricht das etwa 14 Prozent effektiver Gewerbesteuer. Bei einer 12 Prozent Beteiligung wird die Dividende mit rund 140.000 Euro Steuern belastet. Zusätzlich fallen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag an. Liegt die Beteiligung bei 15 Prozent, sinkt die Belastung hingegen auf unter 1 Prozent.

Das 1,5 Prozent Missverständnis

Sowohl in sozialen Netzwerken als auch in Unternehmerkreisen kursiert häufig die Aussage, dass die Steuerbelastung einer Holding lediglich 1,5 Prozent beträgt. Sie ist nicht komplett falsch, aber nur unter klar definierten Bedingungen korrekt.

Bei Ausschüttungen innerhalb einer Holdingstruktur gelten zwar 100 Prozent der Dividenden als steuerfrei, allerdings werden 5 Prozent pauschal als nicht abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Auf diesen Anteil fällt Körperschaftsteuer an, wodurch die effektive Belastung bei circa 0,8 Prozent liegt.

Diese Begünstigung betrifft jedoch nur die Körperschaftsteuer. Ob zusätzlich Gewerbesteuer anfällt, hängt von der Beteiligungshöhe ab. Entsprechend kann die Gesamtbelastung je nach Standort deutlich höher sein.

Wenn Holding und operative GmbH durcheinanderlaufen

Ein weiterer potenziell kostspieliger Fehler betrifft die Zusammenarbeit zwischen Holding und operativer GmbH. Rein rechtlich handelt es sich um zwei eigenständige wirtschaftliche Einheiten. Entsprechend prüft das Finanzamt genau, ob verdeckte Gewinnausschüttungen vorliegen.

Das kann beispielsweise bei Darlehen ohne marktübliche Verzinsung, Kostenübernahmen ohne vertragliche Grundlage oder Managementvergütungen ohne klare Kalkulation passieren. Auch fehlende Dienstleistungsverträge oder private Ausgaben über die Gesellschaft können problematisch werden.

Fehlt der sogenannte Fremdvergleich, kann es sein, dass Zahlungen nicht als Betriebsausgabe anerkannt werden. Die Folge sind höhere Gewinne, Steuernachzahlungen, Zinsen und im schlimmsten Fall strafrechtliche Konsequenzen.

Um das zu vermeiden, braucht es klare Verträge, marktübliche Konditionen und saubere Zahlungsströme. Je komplexer die Struktur, desto höher sind die Anforderungen.

Eine Holding braucht eine echte Funktion

Eine Holding entfaltet ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie einen klaren strategischen Zweck erfüllt, etwa für Reinvestitionen, Vermögensstrukturierung oder den Aufbau weiterer Beteiligungen.

Auch bei einem geplanten Unternehmensverkauf oder der Nachfolgeplanung kann eine Holdingstruktur sinnvoll sein. Ohne klare Zielsetzung bleibt sie jedoch oft ein teures Konstrukt mit zusätzlichen Kosten für Buchhaltung, Abschlüsse und Beratung.

Holding ja aber nur mit Strategie

Richtig eingesetzt, kann eine Holdingstruktur ein wirkungsvolles Instrument sein. Sie ermöglicht steuerlich begünstigte Dividendenströme, erleichtert Reinvestitionen und eröffnet strategische Optionen für Wachstum oder Verkauf.

Diese Vorteile entstehen jedoch nur dann, wenn die Struktur strategisch geplant, steuerlich sauber umgesetzt und organisatorisch korrekt geführt wird.

Autor:
Tomas Aksöz ist Steuerberater und Diplom-Kaufmann mit Expertise in steuerlicher Beratung mittelständischer Unternehmen, internationalem Steuerrecht sowie in steuerlichen Prozessen und Governance im Konzernumfeld. Nach Stationen bei KPMG und einer mittelständischen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gründete er 2017 seine eigene Beratungspraxis. Er steht für moderne, digital gedachte Steuerberatung, die fachliche Tiefe mit strategischem Weitblick verbindet. 

Bild Tomas Aksöz ©Steuerberatung Tomas Aksöz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fulminante Tour-Premiere von ‚Sabine Kaack & United Baroque – Geist der Mirabelle

0
Sabine Kaack Literatur Konzert Der Geist der Mirabelle Copyright: Heike Ross

Literatur Konzert begeisterte mit viel Witz Charme und Klassik

Standing Ovations vom prominenten Premieren Publikum im Ohnsorg Theater

Spannung, Schreck und Schadenfreude wechselten sich ab, begeisterten das Premieren Publikum. Mit viel Leidenschaft, Witz und Charme arrangierte Schauspielerin Sabine Kaack zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz ihr Literatur Konzert Sabine Kaack und United Baroque Der Geist der Mirabelle im Ohnsorg Theater in Hamburg. Eingerahmt von barocken Klängen, gefeiert mit grandiosem Schluss Applaus und Standing Ovations von prominenten Gästen wie Krystian Martinek, Jenny Elvers, Nicolas König, Susi Kentikian, Markus Knüfken, Kristina Love und Volkan Baydar.

„Ich habe mich köstlich amüsiert“, strahlte Box Weltmeisterin Susi Kentikian. „Was für eine unterhaltsame Inszenierung“, lobten die Schauspielerinnen Marita Marschall, Katrin Ingendoh und Tokessa Martinius. „Ich bewundere Sabine Kaack so sehr“, schwärmte Jenny Elvers in Begleitung von Malerin Juliane Golbs.

Viele herzliche Worte hatte es bereits zur Begrüßung von Peter Harry Carstensen gegeben. Der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig Holstein hielt auf Plattdeutsch ein Grußwort an die Gastgeberin, welches für die ersten Lacher des Abends und das Abklingen von Sabine Kaacks Lampenfieber sorgte. Zum Schluss der Vorstellung riss es nicht nur die applaudierenden Gäste aus ihren samtroten Sitzen: Zehn Männer vom Shanty Chor De Tampentrekker schmetterten anerkennend ein Seemannslied gen Bühne. Was für eine besondere Atmosphäre.

Tiefgründiges humoristisches Feuerwerk

Fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor hielt die mit dem TV Erfolg Diese Drombuschs deutschlandweit bekannt gewordene Schauspielerin und Sprecherin Sabine Kaack die legendäre Geschichten Sammlung Der Geist der Mirabelle Geschichten aus Bollerup von Siegfried Lenz in einer Übersetzung von Hochdeutsch ins Plattdeutsche von Reimer Bull in ihren Händen.

„Ich war sofort in Siegfried Lenz verliebt“, schwärmt Sabine Kaack. „Mit intelligentem und feinem Humor ist jede seiner 12 Geschichten von großer sprachlicher Pointe.“ Obwohl bereits 1975 erschienen, könnten sie heute kaum trefflicher sein. „Erzählt im wunderbar blumigen Plattdeutsch sind sie ein tiefgründiges humoristisches Feuerwerk.“

Erste Bühnen Aufführung als Produzentin

Schnell war klar: „Das muss ich auf die Bühne bringen“, erzählte Sabine Kaack ihrem Premieren Publikum. Klassische Gegenwartsliteratur kombiniert mit klassischer Musik für ein breites Publikum, nicht nur für regelmäßige Theater und Konzertgänger.

An ihrer Seite standen die hochqualifizierten Musiker von United Baroque aus der renommierten lautten compagney BERLIN, welche unter anderem zuletzt mit dem Opus Klassik Bestes Ensemble 2025 ausgezeichnet wurden. „Ich habe mir hier einen kleinen beruflichen Traum erfüllt. Ein Abend der mich fordert, bereichert und mir die Zusammenarbeit mit fantastischen Musikern ermöglicht, perfekt für mich zugeschnitten.“

Demnächst gehen Sabine Kaack und United Baroque Der Geist der Mirabelle auf Deutschland Tournee.

Geschichten aus der Nachbarschaft

In einer Mischung aus Humor, Satire, Groteske und großer Live Musik liest Sabine Kaack in allen nur möglichen stimmlichen Höhen und Tiefen Der Geist der Mirabelle Geschichten aus Bollerup. Begleitet von United Baroque auf Violine, Violoncello und Percussion mit Klängen des berühmten Komponisten Georg Philipp Telemann.

Siegfried Lenz Bollerup ist ein fiktives Dorf irgendwo an der Ostsee. Nur wenige Leute heißen dort anders als Feddersen. Um sich gelegentlich voneinander zu unterscheiden, haben sich die Einwohner Zusatznamen gegeben wie die Kneifzange, der Schinken Peter, der Dorsch oder die Schildkröte.

Typisch ist auch der selbstgebraute Mirabellengeist, der seltsame, krummwüchsige Gedanken, erstaunliche Einfälle und eigenwillige Charaktere hervorbringt. „Dieses ländliche Milieu mitsamt aller Bauernschläue kenne ich seit meiner Kindheit aus der eigenen norddeutschen Nachbarschaft wie wohl die meisten Menschen“, schmunzelt Sabine Kaack.

Mit einem Augenzwinkern, viel Witz und Schnack hat sie alles zu einem unterhaltsamen Theaterabend in einer ganz eigenen unverwechselbaren Handschrift entwickelt. Hier wird mitgefiebert, gelacht und gelitten.

Nord Nord Nord

Wenn nach zwei Stunden vom Geist der Mirabelle Publikum und Künstler zu einer verschwörerischen Dorfgemeinschaft zusammengewachsen sind, dann liegt das vielleicht auch an den norddeutschen Wurzeln aller Beteiligten.

Schriftsteller Siegfried Lenz lebte bekanntlich Jahrzehnte in Hamburg. Barockkomponist Georg Philipp Telemann war ebenfalls Wahlhamburger. Reimer Bull, der Siegfried Lenz Werke ins Plattdeutsche übertrug, lehrte in Kiel.

Produzentin und Erzählerin Sabine Kaack ist in Schleswig Holstein Zuhause und mehr als eine Liebhaberin der plattdeutschen Sprache: „Bis zu meinem 7. Lebensjahr sprach ich nur Platt. 2016 wurde mir der Titel Offizielle Botschafterin des niederdeutschen Theaters als nationales immaterielles Kulturerbe der UNESCO verliehen. Darauf bin ich sehr stolz.“

Für alle Spielorte, die nicht im Norden liegen, hat Sabine Kaack bestens vorgesorgt: „Mein Literatur Konzert Sabine Kaack und United Baroque Der Geist der Mirabelle spiele ich selbstverständlich auch auf Hochdeutsch.“

Fakten auf einen Blick

Sprecherin: Sabine Kaack
United Baroque: Violine Birgit Schnurpfeil bei der Premiere Kaori Kobayashi, Violoncello Bo Wiget, Percussion Peter A Bauer
Musik: Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel
Geschichten: Siegfried Lenz hochdeutsche Fassung, Reimer Bull plattdeutsche Fassung
Verlag: Hoffmann und Campe hochdeutsche Fassung, Quickborn plattdeutsche Fassung
Termine: www.sabinekaack.de

Bild Copyright: Heike Ross

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

neuland.ai beruft interdisziplinären Zukunftsbeirat für verantwortungsvolle KI-Entwicklung

0
KI Zukunftsbeirat neuland.ai stärkt Strategie @neuland.ai ag

Das Kölner KI-Technologieunternehmen neuland.ai AG gründet einen interdisziplinären Zukunftsbeirat

Das Kölner KI-Technologieunternehmen neuland.ai AG hat einen interdisziplinären Zukunftsbeirat als unabhängiges Gremium ins Leben gerufen, um die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Deutschland und Europa verantwortungsvoll und vorausschauend zu begleiten. Der Zukunftsbeirat versteht sich als Think Tank an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Ethik und Gesellschaft und wird neuland.ai bei strategischen Fragen rund um KI beraten sowie Impulse für eine gemeinwohlorientierte KI-Transformation geben.

Im Zentrum steht die Frage nach den Auswirkungen von KI auf Gesellschaft und Wirtschaft

Im Zentrum der Beiratsarbeit steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz Wertschöpfung, Arbeitswelt, Sozialsysteme, Bildung, Verwaltung, Politik und gesellschaftliches Zusammenleben verändert und wie diese Entwicklung verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Der Zukunftsbeirat wird die Auswirkungen von KI aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven analysieren, Chancen und Risiken frühzeitig identifizieren und praxisnahe Handlungsempfehlungen formulieren, sowohl für neuland.ai als auch für Unternehmen, Politik, Verwaltung und die Zivilgesellschaft.

Interdisziplinarität und Verantwortung werden Teil der Unternehmensstrategie

Mit der Berufung des Zukunftsbeirats verankert neuland.ai Interdisziplinarität und gesellschaftliche Verantwortung strukturell in seiner Unternehmensstrategie. Die Mitglieder bringen ausgewiesene Expertise aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Theologie, Ethik, Medizin, Wirtschaft und KI-Forschung ein. Ziel ist es, Leitplanken für eine souveräne, innovative und gemeinwohlorientierte KI-Entwicklung zu entwickeln und neuland.ai auf dem Weg zu einer vertrauenswürdigen, sicheren und regulierungskonformen KI-Plattform Made in Germany zu begleiten.

Ergebnisse fließen direkt in den neuland.ai HUB ein

Die Ergebnisse der Beiratsarbeit sollen direkt in die Weiterentwicklung des neuland.ai HUB einfließen, der KI-Management- und Orchestrierungsplattform von neuland.ai. So sollen ethische, rechtliche und gesellschaftliche Anforderungen konsequent in die Plattformstrategie integriert und Ethics by Design praktisch umgesetzt werden. Der neuland.ai HUB soll dadurch konsequent als sichere, rechtskonforme und datensouveräne KI-Plattform ausgebaut werden, die Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen eine vertrauenswürdige Nutzung von KI ermöglicht.

CEO Karl-Heinz Land betont die Bedeutung des Zukunftsbeirats

Karl-Heinz Land, CEO und Gründer der neuland.ai AG: „Mit dem neuland.ai HUB haben wir eine KI-Management- und Orchestrierungsplattform entwickelt, die Unternehmen, die Verwaltung und Organisationen in die Lage versetzt, KI rechtskonform, sicher und produktiv einzusetzen. Der Zukunftsbeirat ergänzt diese technologische Basis um eine starke interdisziplinäre Perspektive. Wir freuen uns, dass hochrangige Persönlichkeiten aus Ethik, Wissenschaft, Politik, Medizin und Wirtschaft bereit sind, uns kritisch konstruktiv zu begleiten. Ihre Erfahrung und ihr Weitblick werden uns helfen, Verantwortung, Innovation und Regulierung in Einklang zu bringen und KI-Lösungen zu entwickeln, die gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht werden.“

Hochrangig besetztes Gremium arbeitet ehrenamtlich

Der Zukunftsbeirat arbeitet ehrenamtlich. Das Gremium vereint Persönlichkeiten, die für fachliche Exzellenz, gesellschaftliche Verantwortung und Weitblick in der Gestaltung der KI-Zukunft stehen. Dem Zukunftsbeirat gehören aktuell an:

  • Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp: Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin bis 30.06.2025, emeritierter ordentlicher Professor für Unfallchirurgie an der Universität Greifswald
  • Prof. Dr. Armin Falk: Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn und Leiter des BonnEconLab
  • Björn Franken, MdL CDU: Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Enquetekommission Künstliche Intelligenz
  • Dieter Härthe: Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft International und Honorargeneralkonsul der Republik Senegal
  • Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke: Hauptgeschäftsführer von Handwerk.NRW und Professor für Politikwissenschaft
  • Prof. Dr. Volker Kronenberg: Politikwissenschaftler und Direktor von CASSIS an der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Dirk Lanzerath: Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften
  • Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister: Professor für Moraltheologie und Mitglied des Deutschen Ethikrats
  • Prof. Dr. Hans Uszkoreit: Wissenschaftlicher Direktor im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • Prof. Dr. Christiane Woopen: Professorin für Life Ethics an der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Feiyu Xu: Professorin für Industrie KI und Mitglied mehrerer Aufsichtsräte

Zukunftsbeirat stärkt die strategische Ausrichtung von neuland.ai

Der Zukunftsbeirat passt in besonderer Weise zur strategischen Ausrichtung von neuland.ai: Interdisziplinarität, Verantwortung und Vertrauen, Innovationskraft sowie Netzwerk und Wirkung. Die Mitglieder bringen ihre Expertise, ihre Perspektiven und ihre Vernetzung in die Diskussion um eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung ein und tragen dazu bei, dass neuland.ai seine Rolle als Anbieter vertrauenswürdiger KI Made in Germany weiter ausbauen kann.

Ausführlichere Informationen zum Zukunftsbeirat und den Mitgliedern finden Sie unter: neuland.ai/zukunftsbeirat

Bild:

1. Zeile: Prof. Dr. Christiane Woopen, Prof. Dr. Hans Uszkoreit, Björn Franken, MdL (CDU)

2. Zeile: Prof. Dr. Volker Kronenberg, Prof. Dr. Armin Falk, Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister, Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Prof. Dr. Dirk Lanzerath

3. Zeile: Dieter Härthe, Prof. Dr. Feiyu Xu, Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp

Photo Credits: neuland.ai AG

Quelle neuland.ai AG