Donnerstag, Januar 22, 2026
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Streit um Grönland: SPD wirft Spahn Sympathie für Trump-Kurs vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionschef Jens Spahn sieht sich wegen seiner verständnisvollen Äußerungen zu den Annexionsplänen des US-Präsidenten Donald Trump für Grönland scharfer Kritik ausgesetzt. Der Koalitionspartner SPD wirft dem CDU-Politiker nun sogar Wohlwollen für den Weg des US-Präsidenten vor.

„Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt bei Spahn durchaus Sympathien für den Kurs von Donald Trump“, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, dem „Stern“. „Dieses Verhältnis muss die Union für sich intern klären.“

Ahmetovic sieht die SPD hingegen an der Seite von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): „Wir unterstützen den außenpolitischen Kurs der Bundesregierung, die klare Kante gegen Trumps Erpressungsversuche, und stehen weiter solidarisch an der Seite von Dänemark und Grönland.“

Spahn hatte zuvor gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ Verständnis für Trumps Griff nach Grönland geäußert. „Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaut, sind die von den USA gestellten Fragen übrigens nachvollziehbar“, sagte Spahn. Es gehe darum, Grönland gegen andere Mächte wie Russland zu schützen. „Und ja, da hat Donald Trump einen Punkt.“ Spahn warnte Europa vor ernsthaften Reaktionen auf Trumps Annexionspläne.


Foto: Nuuk auf Grönland am 19.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Freisprüche im Prozess um Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen

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München (dts Nachrichtenagentur) – Im Prozess um das Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen im Juni 2022 sind die beiden angeklagten Bahn-Mitarbeiter freigesprochen worden.

Das teilte das Landgericht München II am Montag mit. Die Staatsanwaltschaft hatte Freiheitsstrafen auf Bewährung gefordert: für den Fahrdienstleiter ein Jahr wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung, für den Bezirksleiter zwei Jahre.

Das Unglück ereignete sich vor dreieinhalb Jahren in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen, als ein Zug aufgrund maroder Schienen entgleiste. Fünf Menschen starben, mehr als 70 wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft war der Ansicht, dass die Angeklagten das Unglück hätten verhindern können, doch das Gericht teilte diese Einschätzung nicht. Dem Bezirksleiter warf die Staatsanwaltschaft vor, Instandsetzungsmaßnahmen verzögert zu haben. Beim Fahrdienstleiter sah sie lediglich ein „Augenblicksversagen“, da er einen Hinweis eines Lokführers nicht weitergeleitet hätte.


Foto: Landgericht München II (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax am Mittag weiter schwach – Bayer trotzt dem Trend

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter klar im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.950 Punkten berechnet, 1,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag.

Dementsprechend notierten fast alle Dax-Werte im negativen Bereich. Lediglich die Aktien von Rheinmetall und Bayer konnten dem allgemeinen Trend trotzen. Der Pharmakonzern konnte zuletzt einen juristischen Etappensieg verbuchen. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte angekündigt, eine Grundsatzentscheidung im Glyphosat-Streit treffen zu wollen.

„Der Verkaufsdruck bei den Dax-Werten bleibt erhalten“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die Investoren fühlen sich durch die US-Strafzollandrohungen in einer unangenehmen Situation, da dadurch eine potenzielle Konjunkturerholung in Deutschland erschwert würde.“

„Zuletzt hatten sich die Marktteilnehmer durch die guten Konjunkturdaten überzeugen lassen und insbesondere bei den Automotiveaktien zugegriffen. Diese Transaktionen werden zum Wochenstart teilweise wieder zurückgedreht und so stehen u.a. die exportlastigen Autowerte unter Abgabedruck. Aber auch die Bankentitel und die Aktien von Adidas werden verkauft.“

Das Gesamtbild werde sich heute vorerst nicht ändern. „Es bleibt zu hoffen, dass die USA lediglich ein außenpolitisches Drohgebilde konstruiert haben und die Strafzölle nicht vollziehen. Zumindest fielen die Inflationszahlen in der EWU mit 1,9 Prozent unter den Erwartungen aus“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1622 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8604 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.664 US-Dollar gezahlt (+1,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 129,02 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 63,64 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundesregierung widerspricht Eindruck überhasteter Grönland-Abreise

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Berlin/Nuuk (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung widerspricht dem Eindruck, dass die Bundeswehrsoldaten der Erkundungsmission in Grönland überhastet wieder abgereist seien.

„Die Erkundung ist planmäßig beendet worden am Wochenende und das Team ist planmäßig auch zurückgereist“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Durch spätere Absprachen mit den weiteren teilnehmenden Nationen habe sich die Dauer des Einsatzes um einen Tag verlängert. Der Zeitraum für die Erkundung sei „total im Rahmen dessen, was eine Erkundung im Grunde ausmacht“, fügte der Sprecher hinzu. Lediglich ein Ort sei wetterbedingt nicht zugänglich gewesen.

Zu den allgemeinen Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr in der Arktis-Region äußerte sich der Ministeriumssprecher eher vage. Mögliche Operationen könnten im Bereich der Luft- und Seeaufklärung liegen, aber auch Kräfte an Land könnten für ein Lagebild sorgen, sagte er. Aus den Erkenntnissen der Mission sollen nun Grundlagen für weitere militärische oder politische Abstimmungen erarbeitet werden. Dabei gehe es darum, welche Rahmenbedingungen man vor Ort vorgefunden habe, sowie um Hafenerkundung, logistische Möglichkeiten und Tankkapazitäten. „Wie viel Sprit kriege ich pro Tag? Wie viel kann ich pro Tag enteisen an Luftfahrzeugen?“, so der Sprecher.


Foto: Deutsche Soldaten der Grönland-Mission beim Umstieg auf Island am 18.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Zahl der Toten nach Zugunglück in Spanien steigt weiter

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Adamuz (dts Nachrichtenagentur) – Bei dem Zugunglück im Süden Spaniens vom Sonntagabend ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 39 Menschen gestiegen.

Mehr als 152 Personen wurden den offiziellen Angaben vom Montag zufolge verletzt, davon befinden sich 48 im Krankenhaus, 13 auf der Intensivstation. Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente erklärte, dass die Zahl der Todesopfer noch nicht endgültig sei und weiter steigen könne.

Das Unglück ereignete sich nahe der Gemeinde Adamuz bei Córdoba, als ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia entgleiste und auf das benachbarte Gleis geriet. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Hochgeschwindigkeitszug von Renfe. Beide Züge waren mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, der Iryo-Zug von Málaga nach Madrid und der Renfe-Zug von Madrid nach Huelva.

Die Ursache des Unfalls ist bislang noch unklar. Der entgleiste Zug war erst seit 2022 in Betrieb und hatte seine letzte Inspektion vier Tage vor dem Unfall. Verkehrsminister Puente bezeichnete den Vorfall als „extrem seltsam“, da der Unfall auf einem geraden und kürzlich renovierten Streckenabschnitt geschah. Eine Untersuchung soll die genauen Ursachen klären.


Foto: Spanische Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mentale Resilienz fürs Klassenzimmer

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Super Chill App bringt Achtsamkeit in die Schule

Super Chill ist jetzt über Eduplaces für Schulen verfügbar

Die gemeinnützige Super Chill Stiftung und Eduplaces, die Plattform für digitale Bildungsangebote und Lern Apps in Schule und Unterricht, bündeln ihre Kräfte, um Kinder in ganz Deutschland zu erreichen. Die Super Chill App ist ab sofort über Eduplaces für mehr als 6.000 Schulen in Deutschland kostenlos verfügbar. Kindgerechte Achtsamkeitsübungen bringen Ruhe und Konzentration ins Klassenzimmer, wo Leistungsdruck, Prüfungsangst und Mobbing viele Kinder täglich herausfordern.

Berlin, Januar 2026. Lehrkräfte haben ein neues Werkzeug für mehr Achtsamkeit im Unterricht. Die Super Chill App ist jetzt kostenlos über Eduplaces verfügbar. Die Super Chill Stiftung verfolgt das Ziel, Kindern zu mehr mentaler Resilienz und emotionaler Stärke zu verhelfen. In einer Welt, die immer lauter und reizintensiver wird, ist mentale Widerstandskraft eine notwendige Fähigkeit für zukünftige Generationen.

Herzstück der Initiative ist die kostenlose und werbefreie Super Chill App. Sie unterstützt Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit kurzen, kindgerechten Audio und Video Übungen aus Achtsamkeit, Atmung, Meditation und kleinen Ritualen. So erhalten Kinder Werkzeuge, um gelassener mit herausfordernden Situationen umzugehen und Schritt für Schritt ihre Selbstregulation zu stärken. Diese Fähigkeiten sind zentral für erfolgreiches Lernen und gesundes Aufwachsen.

Super Chill kommt direkt ins Klassenzimmer

Mit Eduplaces hat Super Chill einen Partner an der Seite, der das Angebot direkt in den Schulalltag integriert. Eduplaces bietet Schulen ein breites Portfolio an Bildungs und Lern Apps für den Unterricht, komfortabel zugänglich über den SSO Login. Die Plattform nimmt Lehrkräften administrative Aufgaben ab, vereinheitlicht Prozesse und erleichtert den Einsatz digitaler Anwendungen.

Alle Schulen, die die IServ Schulplattform nutzen, haben direkten Zugang zu Eduplaces. Super Chill erreicht damit mehr als 6.000 Schulen in ganz Deutschland und bringt wissenschaftlich fundierte Bewegungs und Entspannungsübungen zur Förderung der mentalen Resilienz direkt ins Klassenzimmer.

Selbstregulation als Schlüsselkompetenz

„Selbstregulation ist ein kleines Pausen Knöpfchen im Alltag“, betont Geert Pelsma, Managing Director der Super Chill Stiftung. Super Chill unterstützt Kinder dabei, Gedanken, Gefühle und Verhalten bewusst zu regulieren und einen gelassenen Umgang mit den Anforderungen des Alltags zu entwickeln. So selbstverständlich wie einmal tief durchzuatmen.

Mit kindgerechten, spielerischen Übungen gibt die Super Chill App Kindern passende Werkzeuge an die Hand, um ihre mentale Resilienz zu stärken. Im besten Fall können sie diese Übungen nach einiger Zeit ganz eigenständig auch ohne App einsetzen. Die Kooperation mit Eduplaces ist ein Meilenstein, um Kinder dort zu erreichen, wo sie täglich neuen Eindrücken, Herausforderungen und Reizen begegnen, in der Schule.

Wenn Stress für Kinder zum Alltag wird

Aktuelle Erhebungen der Super Chill Stiftung mit Civey zeigen, wie stark Kinder heute gefordert sind. Dreißig Prozent der deutschen Eltern erleben ihre Kinder mehrfach pro Woche als hoch bis sehr hoch belastet. Zu den Hauptursachen zählen Leistungsdruck, Hausaufgaben und Tests sowie Mobbing und Sticheleien.

Die Folgen sind deutlich spürbar. Reizbarkeit, Leistungsabfall und Schlafprobleme gehören zu den häufigsten Auswirkungen.

Achtsamkeit stärkt Lernen und Resilienz

„Der Leistungsdruck auf Kinder und Jugendliche steigt immer weiter an“, sagt Prof. Dr. Nina Kolleck, Universitätsprofessorin für Erziehungs und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam. Besonders Mobbing und Ausgrenzung, oft verstärkt durch soziale Medien, belasten viele junge Menschen stark.

Studien zeigen, dass Kinder, die regelmäßig Entspannungs und Meditationsübungen durchführen, bessere Schulleistungen erzielen und psychisch widerstandsfähiger werden. Achtsamkeit im Kindesalter ist damit ein zentraler Baustein für gesunde Entwicklung.

Kleine Pausen mit großer Wirkung

Für Lehrkräfte bietet Super Chill eine einfache Möglichkeit, den Unterricht zu bereichern. Alle Inhalte sind maximal fünf Minuten lang und lassen sich ohne Vorbereitung einsetzen. Ob als kurze Entspannung zwischen Lernphasen oder zur Fokussierung nach der Pause.

Eine Atemtechnik gegen Anspannung vor der Klassenarbeit, ein Ritual gegen Nervosität vor einem Referat oder eine Meditation zum Runterkommen nach dem Schultag. Die Inhalte sind wissenschaftlich fundiert, kindgerecht aufbereitet und leicht in den Schulalltag integrierbar.

Achtsamkeit wirkt auch über die Schule hinaus

Die Relevanz mentaler Stärke ist auch in Familien angekommen. Zweiundsiebzig Prozent der deutschen Eltern zeigen Interesse daran, mehr Achtsamkeit in den Familienalltag zu integrieren. Super Chill begleitet Kinder nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause.

Besonders Übungen zum abendlichen Runterkommen und besseren Einschlafen helfen dabei, den Tag gelassen abzuschließen. So entstehen Routinen, die Kinder langfristig dabei unterstützen, ihre Selbstregulation zu stärken und Herausforderungen souverän zu meistern.

Weitere Informationen für Lehrkräfte und Erziehungspersonen sowie Materialien für den Unterricht finden sich unter
superchill.org/de/super-chill-in-der-schule

Bild @SuperChill

Quelle Christine Maria Veauthier PR Professional 

Wenn Frische Design trifft

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Air Cube für Luftreinigung im Badezimmer ©bellaria Technology GmbH

Der Air Cube von bellaria bringt Hightech‑Luftreinigung ins Badezimmer

Frische ist kein Zufall, sondern sie ist Technik. Mit dem Air Cube von bellaria hält modernste Luftreinigung Einzug ins Badezimmer. Das stylische Gerät, bekannt aus „Die Höhle der Löwen“ setzt auf Ionentechnologie statt Duftspray und sorgt so für reine, geruchsfreie Luft – ganz ohne Chemie. Mit einem leistungsstarken Ionisationssystem eliminiert der Air Cube nicht nur Fäkalien- und Uringerüche, sondern reinigt gleichzeitig die Raumluft. Millionen positiv geladener Ionen spalten Geruchs- und Schmutzmoleküle in ihre Bestanteile, ein Effekt, der 3000-mal stärker ist als der von Chlor, aber völlig ohne reizende Zusatzstoffe auskommt. Bis zu 45 Toilettengänge schafft der Air Cube 3.0 mit einer einzigen Akkulandung, ideal für Haushalte ohne Fensterbad oder auch unterwegs im Wohnmobil. Einfache Installation, nachhaltiger Betrieb und ein wartungsarmes Design machen den Air Cube zu einem Must-have für alle, die Wert auf ein sauberes, hygienisches Umfeld legen. 

Air Cube Freshness-Bundle (Air Cube und 6 Dufteinlagen) von bellaria Technology

UVP 124,95 Euro

Bellaria Technology GmbH

Seit der Gründung im Jahr 2021 tritt die Bellaria Technology GmbH mit überzeugender Innovation und einem klaren Ziel an: Badezimmer und WC hygienischer, komfortabler und geruchsfreier zu machen. Bellaria entstand mit dem Fokus auf die Entwicklung und den Vertrieb smarter Luft- und WC-Reinigungslösungen. Im Mittelpunkt steht das Produkt AIR CUBE, das mit einem patentierten Filtersystem unangenehme Gerüche zuverlässig eliminiert, Bakterien und Verunreinigungen automatisch beseitigt und für nachhaltige Frische sorgt – ganz ohne chemische Sprays oder WC-Steine. Das Münchener Unternehmen verbindet modernes Design, Umweltbewusstsein und technologische Innovation mit dem Anspruch auf einfache Handhabung und hohe Alltagstauglichkeit.

Geschäftsführer und Gründer Giuseppe Leo beschäftigt derzeit drei Mitarbeiter.

Bildquelle ©bellaria Technology GmbH

Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH

IWF hebt Wachstumsprognose für Deutschland an

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) stärker wachsen als bislang angenommen.

Der IWF erwartet, dass das Wachstum 2026 bei 1,1 Prozent liegen wird, und damit 0,2 Prozentpunkte höher als die Prognose vom Oktober. Staatliche Milliardenausgaben sollen demnach kurzfristig für Auftrieb sorgen und die bremsenden US-Zölle abfedern.

Die IWF-Ökonomen zeigen sich damit optimistischer als die Bundesbank und das Ifo-Institut, bleiben jedoch vorsichtiger als die Bundesregierung, die ein Wachstum von 1,3 Prozent erwartet. Die Bundesregierung hofft bei ihrer Prognose vor allem auf die inländische Nachfrage, wobei stabile Preise, Lohnsteigerungen und Entlastungsmaßnahmen die verfügbaren Einkommen der Privathaushalte erhöhen sollen. Für 2027 erwarten die IWF-Experten ein Wachstum von 1,5 Prozent.

Deutschland soll im laufenden Jahr stärker wachsen als andere G7-Länder. Während die Bundesrepublik im vergangenen Jahr noch das Schlusslicht unter den großen westlichen Industrienationen bildete, hinken nun Japan und Italien mit einem prognostizierten Wachstum von 0,7 Prozent hinterher. Frankreich sehen die Ökonomen mit 1,0 Prozent ebenfalls etwas schwächer als Deutschland.


Foto: Chemie-Anlagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet schwach – Zolldrohungen schicken Börse auf Talfahrt

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.020 Punkten berechnet, 1,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Die Unsicherheit ist zurück“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Und wieder sind es US-Zolldrohungen, die die Märkte erschüttern. Noch ist es Rhetorik. Noch bleiben zwei Wochen Zeit für Verhandlungen.“

Es bestehe das Potenzial für eine noch nie dagewesene Spirale aus Zöllen, Gegenzöllen und weiteren Maßnahmen. Anders als in früheren Verhandlungen werde die EU wohl diesmal nicht klein beigeben.

Welche Zölle am Ende auf beiden Seiten drohen könnten, sei kaum absehbar. „Denn das im vergangenen Jahr ausgehandelte Zollabkommen zwischen der EU und den USA steht ebenfalls auf der Kippe. Für die deutsche Wirtschaft könnte das massive Folgen haben. Denn die USA sind der wichtigste ausländische Absatzmarkt für Produkte made in Germany.“

„An den Börsen ist der Höhenflug fürs Erste vorbei. Die initialen Verluste bleiben allerdings überschaubar. Dennoch besteht die Hoffnung, dass eine Einigung am Verhandlungstisch gefunden wird. Die Börsianer haben sich in den vergangenen 12 Monaten ein Stück weit daran gewöhnt, dass Donald Trump Zölle zum politischen Verhandlungsmittel gemacht hat. Dennoch werden Risikoassets wie Aktien abgebaut. Stattdessen wird der sichere Hafen der Edelmetalle gesucht“, sagte Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen stärker: Ein Euro kostete 1,1625 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8602 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.671 US-Dollar gezahlt (+1,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 129,17 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 63,66 US-Dollar, das waren 47 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Zahl der Privatschulen in Deutschland nimmt zu

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Privatschulen in Deutschland nimmt zu.

Im Schuljahr 2024/25 waren rund 3.800 allgemeinbildende Schulen hierzulande in privater Trägerschaft. Das war knapp jede achte allgemeinbildende Schule (zwölf Prozent), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte.

Zugleich gab es gut 29.000 öffentliche allgemeinbildende Schulen. Die Zahl der Privatschulen ist in den vergangenen zehn Jahren um sieben Prozent gestiegen: Im Schuljahr 2014/2015 hatte es knapp 3.600 Privatschulen gegeben. Im selben Zeitraum ging die Zahl der öffentlichen Schulen um knapp vier Prozent zurück (2014/15: gut 30.000 Schulen).

Der Anteil der Privatschüler blieb im Zehn-Jahres-Vergleich jedoch weitgehend konstant: Im Schuljahr 2024/25 ging wie in den Jahren zuvor seit 2014/15 knapp ein Zehntel (neun Prozent) der Kinder und Jugendlichen, welche allgemeinbildende Schulen besuchten, auf Privatschulen. Insgesamt waren das 2024/25 rund 807.900 von insgesamt gut 8,9 Millionen Schülern. Im Schuljahr 2014/15 hatten 736.900 der insgesamt 8,4 Millionen Schüler eine Privatschule besucht. Diese Konstanz ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Privatschulen durchschnittlich kleiner als die öffentlichen sind und die Schließungen von öffentlichen Schulen häufig durch Vergrößerungen der verbliebenen öffentlichen Einrichtungen ausgeglichen wurden.

Wie stark Privatschulen genutzt werden, ist von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Am höchsten war der Anteil von Privatschülern in Mecklenburg-Vorpommern: Im Schuljahr 2024/25 gingen 13 Prozent der Kinder und Jugendlichen, welche dort allgemeinbildende Schulen besuchten, auf Privatschulen. Auch in Sachsen (zwölf Prozent) und Bayern (elf Prozent) war der Anteil der Schüler an Privatschulen vergleichsweise hoch. Am niedrigsten war er in Schleswig-Holstein (sechs Prozent), Niedersachsen (sechs Prozent) und Hessen (sieben Prozent).

Von den Schülern an allgemeinbildenden Privatschulen wurde im Schuljahr 2024/25 gut ein Drittel (34 Prozent) an Gymnasien unterrichtet. 14 Prozent der Privatschüler gingen auf eine Grundschule, zwölf Prozent auf eine Realschule. Elf Prozent waren an einer Freien Waldorfschule angemeldet, zehn Prozent an Schulen mit drei Bildungsgängen wie etwa Integrierte Gesamtschulen oder Gemeinschaftsschulen und zehn Prozent an Förderschulen. Die übrigen neun Prozent verteilen sich auf andere Schularten.

Ausländische Schüler besuchen deutlich seltener eine Privatschule als deutsche. Während vier Prozent der ausländischen Schüler an einer allgemeinbildenden Privatschule unterrichtet wurden, lag der Anteil bei deutschen Schülern bei zehn Prozent.

Für einen Platz an einer Privatschule muss häufig Schulgeld gezahlt werden. Für rund 599.000 Kinder und Jugendliche wurde in der Lohn- und Einkommensteuer 2021 Schulgeld geltend gemacht. 2.042 Euro im Jahr zahlten deren Eltern im Durchschnitt für einen kostenpflichtigen Privatschulplatz. Für sieben Prozent kostete der Platz mindestens 5.000 Euro im Jahr, knapp ein Viertel (24 Prozent) machte zwischen 2.000 und 5.000 Euro steuerlich geltend, rund die Hälfte (48 Prozent) zwischen 500 und 2.000 Euro und für 22 Prozent beliefen sich die Gebühren auf weniger als 500 Euro im Jahr. Deutliche Unterschiede zeigen sich auf regionaler Ebene: Am höchsten war das durchschnittlich steuerlich geltend gemachte Schulgeld in Hessen mit 3.261 Euro je Kind, am niedrigsten in Sachsen mit 1.270 Euro, so die Statistiker.


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts