Dienstag, Februar 10, 2026
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1. Bundesliga: Dortmund gewinnt in Wolfsburg

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Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund hat sich am 21. Spieltag in der Fußball-Bundesliga einen knappen, aber enorm wichtigen 2:1-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg gesichert. Der Abstand auf die Bayern beträgt damit nur noch drei Punkte, die Münchner stehen damit vor der Partie am Sonntag gegen Hoffenheim enorm unter Druck.

Der BVB ging in der 38. Minute in Führung: Julian Brandt köpfte nach einem Zuspiel von Julian Ryerson zum 1:0 ein und brachte Dortmund vor der Halbzeit in Front.

In der zweiten Halbzeit blieb Wolfsburg bemüht, das Spiel zu drehen. In der 52. Minute erzielten die Hausherren durch Konstantinos Koulierakis den Ausgleichstreffer nach einer Druckphase, in der Wolfsburg das Tempo suchte und seine Chancen nutzte.

Dortmund ließ sich davon nicht beirren und blieb gefährlich. In der 87. Minute brachte Serhou Guirassy die Gäste wieder in Führung, als er nach einem Kurzpass durch Fábio Silva im Strafraum mit dem rechten Innenrist eiskalt abschloss und das 2:1 erzielte – zugleich der spätere Siegtreffer für Dortmund.

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: Freiburg – Bremen 1:0; St. Pauli – Stuttgart 2:1, Mainz – Augsburg 2:0 und Heidenheim – Hamburger SV 0:2.


Foto: Serhou Guirassy (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2. Bundesliga: Hertha schlägt SVE – Dynamo kommt auf Schalke zurück

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Spießen-Elversberg/Gelsenkirchen/Paderborn (dts Nachrichtenagentur) – Hertha BSC hat am 21. Spieltag der 2. Bundesliga einen klaren 3:0-Sieg gegen die SV Elversberg eingefahren.

Die Berliner gingen bereits in der ersten Halbzeit durch ein Kopfballtor von Pascal Klemens in Führung. In der zweiten Halbzeit bauten Luca Schuler und Toni Leistner die Führung weiter aus. Elversberg hatte zwar einige Chancen, konnte jedoch den Berliner Torwart Tjark Ernst nicht überwinden.

In einem weiteren spannenden Spiel trennten sich der FC Schalke 04 und Dynamo Dresden mit einem 2:2-Unentschieden. Edin Dzeko brachte Schalke mit einem Doppelpack in Führung, doch Dresden kämpfte sich zurück. Ein Eigentor von Hasan Kurucay und ein Kopfballtor von Thomas Keller sorgten für den Ausgleich. Schalkes Torwart Loris Karius sah bei beiden Gegentoren nicht gut aus.

Der SC Paderborn setzte sich derweil mit 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg durch. Sebastian Klaas verwandelte einen Foulelfmeter zur Führung, bevor Laurin Curda auf 2:0 erhöhte. Nürnberg gelang durch Luka Lochoshvili der Anschlusstreffer, doch Paderborn verteidigte den Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Nürnberg musste zudem nach einer Roten Karte für Rafael Lubach in Unterzahl weiterspielen.


Foto: Toni Leistner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wirtschaftsministerium will Erneuerbaren-Vorrang einschränken

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeswirtschaftsministerium plant, zentrale Elemente des Erneuerbaren-Ausbaus infrage zu stellen.

Mit einem „Netzpaket“ soll der sogenannte Einspeise- und Anschlussvorrang für erneuerbare Energien im Stromnetz eingeschränkt werden, berichtet „Tagesspiegel Background“ unter Berufung auf mehrere Personen aus der Erneuerbaren-Branche mit Einblick in die Materie. Das Netzpaket ist demnach parallel zur anstehenden Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geplant.

Neue Windkraft- und Solaranlagen sollen demnach nicht mehr „unverzüglich“ angeschlossen werden, wie im EEG vorgesehen. Konkret: Falls im jeweiligen Netzgebiet im Vorjahr mehr als drei Prozent des Stroms aus Erneuerbaren abgeregelt wurden, sollen die Betreiber der neuen Anlagen für bis zu zehn Jahre auf die gesetzliche Entschädigung für die Abregelung ihres Stroms verzichten. Eine Abregelungsquote von drei Prozent gilt dabei bereits heute in vielen Regionen. Das Abregeln ist eine Maßnahme der Netzbetreiber, um das Netz stabil zu halten. Es bedeutet, dass Erneuerbaren-Anlagen ihren Strom bei Stromüberschuss nicht ins Netz einspeisen können.

Als weitere Einschränkung ist den Branchen-Insidern zufolge geplant, dass Verteilnetzbetreiber jeweils eigene Anschlussverfahren für Windkraft- und Solaranlagen ab einer Leistung von 135 Kilowatt festlegen dürfen. Da es in Deutschland mehr als 800 Verteilnetzbetreiber gibt, würde dies den Anschluss neuer Anlagen deutlich verlangsamen, wird in der Erneuerbaren-Branche befürchtet. Bisher gilt für Erneuerbare-Energien-Anlagen ein einheitlicher Anschlussvorrang gegenüber Anlagen mit Fossilenergie wie etwa Erdgas. Das Bundeswirtschaftsministerium äußerte sich nicht zu der Frage, ob es Veränderungen beim Einspeise- und Anschlussvorrang plant.

Kritik an den Plänen kommt von Vertretern der mehr als 1.000 Energiegenossenschaften in Deutschland, die in Solar-, Wind- und Bioenergie investieren. „Diese Investitionen der Bürgerinnen und Bürger benötigen verlässliche Rahmenbedingungen“, sagte Jan Holthaus, Vorstand des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV), auf Anfrage. Hierzu gehörten klare „Regelungen zur Refinanzierung und ein sicherer Netzzugang“. Ohne diese Rahmenbedingungen würden die Teilhabe der Menschen und damit notwendige Investitionen und die Akzeptanz der Energiewende ausgebremst, so Holthaus.


Foto: Windräder (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CELL LONGEVITY DAY IN BERLIN

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(v.l.n.r): Longevity-Expertin Nina Ruge, CEO WELEDA Tina Müller und WELEDA Markenbotschafterin, Ärztin und Schauspielerin Maria Furtwängler © Franziska Krug/Getty Images for WELEDA
BERLIN, GERMANY - FEBRUARY 5: Nina Ruge, Tina Müller, CEO Weleda and Maria Furtwängler during the Weleda Cell Longevity Day at Reethaus im Flussbad Campus on February 5, 2026 in Berlin, Germany. (Photo by Franziska Krug/Weleda via Getty Images)

WELEDA eröffnet neues Kapitel natürlicher Hautverjüngung beim ersten Cell Longevity Day in Berlin

Ein Tag wie ein Manifest: Mit dem ersten WELEDA Cell Longevity Day lud das Unternehmen WELEDA nach Berlin ein und rückte inhaltlich das Thema Longevity und die Verbindung zu natürlicher Hautpflege in den Mittelpunkt. Unter dem Leitmotiv „Die Zukunft deiner Haut ist jetzt“ eröffnete der Summit mit wissenschaftlichen Perspektiven, medizinischer Expertise und natürlicher Hautpflege einen vielschichtigen Blick auf zeitgemäße Hautgesundheit.

Rund 80 geladene Gäste, darunter Schauspielerin Valentina Pahde, Moderatorin Christa Rigozzi und Make-up Artist Loni Baur, erlebten einen Tag, der moderne Zellforschung, holistische Medizin und hochwertige Pflege in einem kuratierten, informativen Rahmen zusammenführte – getragen von einer klaren Überzeugung: Longevity als Impulsgeber für den bewussten Umgang mit Prävention, Balance und langfristiger Hautgesundheit. Mit dabei: WELEDA CEO Tina Müller; WELEDA Markenbotschafterin, Ärztin und Schauspielerin Maria Furtwängler, Longevity-Expertin Nina Ruge sowie führende Stimmen aus Dermatologie, Medizin und Wissenschaft.

Ein neues Kapitel natürlicher Hautverjüngung: Mit dem Cell Longevity Day positioniert Weleda Langlebigkeit als strategische Zukunftsvision – an der Schnittstelle von Natur, Wissenschaft und Prävention. Die Weleda Cell Longevity Linie übersetzt modernste Zellforschung in hochwirksame Naturkosmetik: mit Fokus auf den pflanzlichen [NAD+]-Booster, antioxidativen Schutz, Regeneration und langfristige Hautgesundheit.

Gesund, vital und glücklich altern

Im Mittelpunkt stand ein neues Verständnis von Reife und Entwicklung: als affirmativer Prozess, der Ausstrahlung, Vitalität und bewusste Pflege in den Fokus rückt. Tina Müller formulierte den Leitgedanken des Tages: Pro-Aging als Haltung – getragen von Wissen, Selbstfürsorge und Verantwortung gegenüber dem eigenen biologischen Rhythmus.

Medizinische Expertise und gesellschaftliche Relevanz fügten sich zu einem facettenreichen Bild moderner Langlebigkeitsforschung: Dr. Philipp Busche, Chefarzt für Innere Medizin an der Klinik Arlesheim, beschrieb das Geheimnis für ein jugendliches Aussehen und Lebensgefühl als Zusammenspiel aus Stoffwechsel, Prävention und Lebensstil. Allgemeinmedizinerin Marie Etti lenkte den Blick auf NAD+ als zentralen Faktor zellulärer Energie und Regeneration. Dr. Anna Brandenburg, Dermatologin und Allergologin aus Hamburg, zeigte, wie Zellschutz, Telomere und mitochondriale Aktivität die Grundlagen moderner Hautpflege neu definieren – fundiert, präventiv und sichtbar wirksam. Das Fazit der Expert:innen war eindeutig: Haut ist die Projektionsfläche innerer Prozesse.

Den inhaltlichen Schlusspunkt eines vielschichtigen Tages bildete das Gespräch mit Maria Furtwängler, Nina Ruge und Tina Müller, das persönliche Perspektiven mit gesellschaftlicher Reflexion zu Selbstbild und modernen Altersbildern verband.

Science made sensual

Abseits der Bühne wurde Langlebigkeit zur Experience: Im Longevity Lab wurden Wirkstoffe, Pflanzenöle und Duftkompositionen der Weleda Cell Longevity Super Anti-Aging-, Ultra Protect & Lift- und Hydra Glow-Linien multisensorisch inszeniert. Texturen, Aromen und Beratung verschmolzen zu einem tiefen Verständnis für zelluläre Regeneration – tiefenwirksam, natürlich und zeitgemäß.

Diagnostik, Infusionen, Facials mit Weleda Cell Longevity und High-Tech-Tools verbanden sich zu einer modernen Beauty- und Biohacking-Erlebniswelt. Gemeinsam mit den Partnern COOL BODIES, AIVA Institut für Vitalität & Ästhetik und Allgemeinmedizinerin Marie Etti entstanden so neue Zugänge zur eigenen biologischen Ausgangslage.

Telomerlängen-Tests gaben Einblicke in zelluläre Alterungsprozesse. Die VNS-Analyse entschlüsselte Stress- und Regenerationsmuster, während das IHHT-Höhentraining Mitochondrien und Zellstoffwechsel aktivierte – sanft, effektiv und ganz ohne körperliche Belastung. Ergänzt wurde das Bild durch die VISIA® Hautanalyse, die Hautzustand und biologisches Hautalter differenziert sichtbar machte.

In der exklusiven Drip Bar by Dr. Anna Brandenburg und ihrem Team vereinten individuell abgestimmte NAD+-Infusionen Zellschutz, Energie und sichtbare Frische – begleitet von Rotlicht-Therapie und Momenten tiefer Entspannung. Regeneration wurde hier nicht erklärt, sondern spürbar gemacht.

Ein besonderes Erlebnis boten die WELEDA Cell Longevity Facials, die ausgewählte Produkte der Linie in einer fein abgestimmten Kurzbehandlung zusammenführten. Sanfte Reinigung, schichtweise Tonisierung, aktivierende Serumrituale und eine abschließende Pflege bildeten eine klare, wirkungsvolle Routine, die durch präzise Massagegriffe ergänzt wurde – für sichtbare Frische, neue Spannkraft und einen natürlichen Glow.

Bild (v.l.n.r): Longevity-Expertin Nina Ruge, CEO WELEDA Tina Müller und WELEDA Markenbotschafterin, Ärztin und Schauspielerin Maria Furtwängler © Franziska Krug/Getty Images for WELEDA

Quelle PR + Presseagentur textschwester GmbH & Co.KG

Bahn-Sicherheitsgipfel nach Tod eines Zugbegleiters nächsten Freitag

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz reagiert die Bahn mit einem Krisentreffen.

Am kommenden Freitag findet nach Informationen der „Bild am Sonntag“ aus Teilnehmerkreisen in Berlin ein großer Sicherheitsgipfel statt, um Maßnahmen gegen die zunehmende Gewalt in Zügen zu beraten. Konkret soll es um eine Bodycam-Pflicht für Zugbegleiter, mehr Sicherheitspersonal in Zügen und den Schutz von Bahnhöfen gehen.

An dem Treffen unter der Leitung von Bahn-Vorstandschefin Evelyn Palla nehmen neben dem Management der Deutschen Bahn auch Vertreter der Bundespolizei, Gewerkschaften, Verbände sowie weiterer Eisenbahnunternehmen teil. Ziel ist eine spürbare Verbesserung des Schutzes für Personal und Fahrgäste.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), der ebenfalls an dem Gipfel teilnimmt, sagte der „Bild am Sonntag“: „Ich begrüße die Initiative der Bahnchefin, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Nach dem schrecklichen Angriff auf einen Zugbegleiter müssen wir alles prüfen, um die Sicherheit zu verbessern.“ Schnieder verwies zudem auf die Rolle der Bundesländer: „Alle Vorschläge müssen auch mit den Ländern erörtert werden, da diese im öffentlichen Personennahverkehr die Sicherheitsanforderungen vorgeben.“

Hintergrund des Gipfels ist der Tod des 36-jährigen Zugbegleiters Serkan C., der Anfang Februar nach einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz niedergeschlagen worden war und kurz darauf an einer Hirnblutung verstarb.


Foto: Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Spannung, Schreck und Schadenfreude

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Sabine Kaack feiert mit Der Geist der Mirabelle von Siegfried Lenz ein Literatur-Konzert mit Barockmusik und norddeutschem Charme. Fotograf Sinje Hasheider

Sabine Kaack arrangiert „Geist der Mirabelle“ – Premiere: 16. März 2026 Ohnsorg Theater Hamburg

Leise knarzen die Dielen. Das Fettnäpfchen zerdeppert schrill.
Mit Wucht saust eine Axt herab. Spannung, Schreck und Schadenfreude wechseln sich ab, faszinieren das Publikum. Eingerahmt von barocken Klängen. Leidenschaftlich und charmant arrangiert Schauspielerin Sabine Kaack (67) zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz ihr Literatur-Konzert „Sabine Kaack & United Baroque – Der Geist der Mirabelle“. Die Deutschland-Premiere ist am Montag, den 16. März 2026, im Ohnsorg Theater in Hamburg auf Plattdeutsch.

Verliebt in Siegfried Lenz

Fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor hielt die mit dem TV-Erfolg „Diese Drombuschs“ deutschlandweit bekannt gewordene Schauspielerin und Sprecherin die legendäre Geschichten-Sammlung „Der Geist der Mirabelle – Geschichten aus Bollerup“ von Siegfried Lenz in einer Übersetzung von Hochdeutsch ins Plattdeutsche von Reimer Bull in ihren Händen: „Ich war sofort in Siegfried Lenz verliebt“, schwärmt Sabine Kaack. „Mit intelligentem und feinem Humor ist jede seiner 12 Geschichten von großer sprachlicher Pointe.“ Obwohl bereits 1975 erschienen, könnten sie heute kaum trefflicher sein. „Erzählt im wunderbar blumigen Plattdeutsch sind sie ein tiefgründiges, humoristisches Feuerwerk.“

Erste Bühnen-Aufführung als Produzentin

Schnell war klar: „Das muss ich auf die Bühne bringen“, so Sabine Kaack. „Klassische Gegenwartsliteratur kombiniert mit klassischer Musik. Für ein breites Publikum, nicht nur für regelmäßige Theater- und Konzertgänger.“ Mit ihr auf der Bühne stehen nun die hochqualifizierten Musiker von „United Baroque“. Das sind Künstlerinnen und Künstler der renommierten „lautten compagney BERLIN“, welche u.a. mit zwei Opus Klassik, mehreren Echo Klassik und zuletzt als „Bestes Ensemble 2025“ preisgekrönt wurden. „Ich habe mir hier einen kleinen beruflichen Traum erfüllt. Ein Abend, der mich fordert, bereichert und mir die Zusammenarbeit mit fantastischen Musikern ermöglicht, perfekt für mich zugeschnitten.“

Geschichten aus der Nachbarschaft

In einer Mischung aus Humor, Satire, Groteske und großer Live-Musik liest Sabine Kaack in allen nur möglichen stimmlichen Höhen und Tiefen „Der Geist der Mirabelle – Geschichten aus Bollerup“. Begleitet von „United Baroque“ auf Violine, Violoncello und Percussion mit Klängen des berühmten Komponisten Georg Philipp Telemann. Siegfried Lenz’ Bollerup ist ein fiktives Dorf irgendwo an der Ostsee. Nur wenige Leute heißen dort anders als Feddersen. Um sich gelegentlich voneinander zu unterscheiden, haben sich die Einwohner Zusatznamen gegeben: die Kneifzange zum Beispiel, der Schinken-Peter, der Dorsch oder die Schildkröte. Typisch ist auch der selbstgebraute Mirabellengeist. Der produziert seltsame, krummwüchsige Gedanken, erstaunliche Einfälle und prägt eigenwillige Charaktere.

„Dieses ländliche Milieu mitsamt aller Bauernschläue kenne ich seit meiner Kindheit aus der eigenen norddeutschen Nachbarschaft wie wohl die meisten Menschen“, schmunzelt Sabine Kaack. Mit einem Augenzwinkern, viel Witz und Schnack hat sie alles zu einem unterhaltsamen Theaterabend in einer ganz eigenen, unverwechselbaren Handschrift entwickelt. Hier wird mitgefiebert, gelacht und gelitten.

Nord, Nord, Nord

Wenn nach zwei Stunden vom „Geist der Mirabelle“ Publikum und Künstler zu einer verschwörerischen Dorfgemeinschaft zusammengewachsen sind, dann liegt das vielleicht auch an den norddeutschen Wurzeln aller Beteiligten: Schriftsteller Siegfried Lenz lebte bekanntlich Jahrzehnte in Hamburg. Barockkomponist Georg Philipp Telemann war ebenfalls Wahlhamburger. Reimer Bull, der Siegfried Lenz’ Werke ins Plattdeutsche übertrug, lehrte in Kiel. Produzentin und Erzählerin Sabine Kaack ist in Schleswig-Holstein Zuhause und mehr als eine Liebhaberin der plattdeutschen Sprache: „Bis zu meinem 7. Lebensjahr sprach ich nur Platt. 2016 wurde mir der Titel ‚Offizielle Botschafterin des niederdeutschen Theaters als nationales immaterielles Kulturerbe der UNESCO‘ verliehen. Darauf bin ich sehr stolz.“ Wenn sie demnächst mit „Sabine Kaack & United Baroque – Der Geist der Mirabelle“ auf Deutschland-Tournee geht, hat sie natürlich zwei Versionen im Gepäck – eine auf Hochdeutsch, eine op Platt.

Ein großer Dank gilt dem Sponsor VR Bank Schleswig-Holstein Mitte.

Fakten auf einen Blick

Sprecherin: Sabine Kaack
United Baroque: Violine – Birgit Schnurpfeil, Violoncello – Bo Wiget, Percussion – Peter A. Bauer
Musik: Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel
Geschichten: Siegfried Lenz (hochdeutsche Fassung), Reimer Bull (plattdeutsche Fassung)
Verlag: Hoffmann und Campe (hochdeutsche Fassung), Quickborn (plattdeutsche Fassung)
Termine: https://www.musiktransfair.de/

Beginn der Aufführung:19:30 Uhr
OHNSORG THEATER Heidi-Kabel-Platz 120099 Hamburg
Tickets: ab 31,92 Euro via Ohnsorg Theater oder Reservix.de

Bildcredits: Fotograf Sinje Hasheider

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

Innenminister gegen Boykott der Fußball-WM wegen Trump

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) lehnt einen Boykott der Fußball-WM aus Protest gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump ab.

„Ich kann Forderungen nach einem Boykott der Fußball-WM nicht nachvollziehen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Ich habe nämlich noch sehr genau in Erinnerung, wie die Debatten um die Fußballweltmeisterschaft in Katar liefen, und habe schon damals die Meinung vertreten: Spielt Fußball und hört auf, zu versuchen, Politik zu machen. Das wäre auch mein Ratschlag für all diejenigen, die sich mit dem Thema jetzt beschäftigen.“

Dobrindt sagte allerdings, dass er das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, an dem sich unter anderem die jüngste Kritik an Trump derzeit entzündet, ebenfalls für kritikwürdig hält. „Die Bilder, die wir in den USA sehen, wirken auf uns alle mehr als befremdlich“, sagte der CSU-Politiker dem RND. „So ein Vorgehen ist bei professionell ausgebildeten und agierenden Polizeikräften wie in Deutschland vollkommen undenkbar und würde auch in keiner Weise von politisch Verantwortlichen geduldet.“ Ähnlich hatte sich zuvor Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) geäußert.


Foto: Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Frische als Prinzip. Wirkung als oberstes Gebot. Zukunft als Auftrag

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RINGANA setzt seit 30 Jahren auf Frische und Wachstum RINGANA - vlnr: RINGANA Geschäftsleitung Michael Wannemacher, Ulla Wannemacher, Andreas Wilfinger, Gründer und CEO Credits David Payr

Aus einer mutigen Idee von zwei Menschen ist in drei Jahrzehnten eine der dynamischsten Erfolgsgeschichten der europäischen Frischekosmetik- und Supplements-Branche geworden: RINGANA feiert 30 Jahre Innovation, Wachstum und konsequente Weiterentwicklung.

In nur 30 Jahren wuchs RINGANA von 2 auf bald 1.000 Mitarbeiter:innen, von 0 auf rund 300 Millionen Euro Umsatz, von einem Markt auf fast 40 internationale Märkte. Das Produktsortiment liegt aktuell bei mehr als 70 Frischeprodukten.

„Wir sind nie dem schnellen Wachstum hinterhergelaufen, sondern immer unserer Überzeugung gefolgt“, sagt Gründer Andreas Wilfinger. „Dass daraus heute ein internationales Unternehmen mit dieser Strahlkraft entstanden ist, zeigt: Konsequenz und Haltung zahlen sich aus.“

Von Kosmetik zu ganzheitlicher Frische

Der Ursprung von RINGANA liegt in der Frischekosmetik. Früh wurde das Portfolio konsequent erweitert: erst um CAPS, später um Drinks und PACKS und dann um eine Sportlinie – immer mit dem gleichen Anspruch: maximale Frische, kompromisslose Wirksamkeit und eine Philosophie, die sich an den Werten Exzellenz und Trendsetting orientiert.

„Unsere Produkte sind nie statisch“, betont Co-Gründerin Ulla Wannemacher. „Frische bedeutet für uns auch ständige Weiterentwicklung. Sobald wir eines unserer Produkte verbessern können, tun wir das! Unser Anspruch ist es, immer der Zeit voraus zu sein.“

Jubiläum ohne Nostalgie – ganz RINGANA like

Zum 30-jährigen Jubiläum bleibt RINGANA sich treu: Keine limitierten Jubiläumsprodukte, keine Rückblicke in Formeln von gestern. Stattdessen werden bestehende Formulierungen weiterhin konsequent auf das nächste Level gehoben. Gleichzeitig dürfen sich Kundinnen und Kunden freuen: Für den Herbst werden neue Produkte angekündigt – Details bleiben noch unter Verschluss. Spannung ist garantiert.

Internationale Expansion mit Fokus USA

Auch geografisch setzt RINGANA seinen Wachstumskurs fort. Nach dem erfolgreichen Markteintritt in Mexiko, Kolumbien und der Türkei folgen 2026 Peru und die USA.

Startschuss für Peru wird bereits Anfang Februar erfolgen. Bereits im Laufen sind sehr intensive Evaluierungen für den neuen Markt USA.

Österreichisches Familienunternehmen mit starken Wurzeln

RINGANA ist und bleibt ein Familienunternehmen. Ein Verkauf der Brand kommt für Ulla Wannemacher und Andreas Wilfinger nicht in Frage. Mit Michael Wannemacher als Co-CEO ist auch die nächste Generation bereits in zentraler Verantwortung.

Auch an den Standorten St. Johann in der Haide und Hartberg möchte man festhalten. „Globales Wachstum und regionale Verbundenheit schließen sich nicht aus – im Gegenteil. In St. Johann in der Haide und Hartberg liegen unsere Wurzeln, denen wir treu bleiben wollen“, sagt Michael Wannemacher.

Blick nach vorne: Forschung, Entwicklung und neue Projekte

Für 2026 hat sich RINGANA viel vorgenommen: Ein klarer Fokus auf den Ausbau von Forschung und Entwicklung soll die Innovationskraft weiter stärken. Der Ausbau des Kompetenzzentrum für Nahrungsergänzungsmittel in Hartberg wird mit Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Zudem ist die Eröffnung des Hotels „Mikeli“ in Hartberg für Ende 2026 geplant.

„30 Jahre RINGANA stehen für konsequente Weiterentwicklung. Unser Blick ist dabei immer nach vorne gerichtet – auf das, was wir besser machen können“, fasst Ulla Wannemacher zusammen. „So machen wir weiter. Wir feiern nicht die Vergangenheit – wir investieren in die Zukunft“, schließt Andreas Wilfinger ab.

Bild vlnr: RINGANA Geschäftsleitung Michael Wannemacher, Ulla Wannemacher, Andreas Wilfinger, Gründer und CEO Credits David Payr

Quelle marco.agency/RINGANA

NRW-Gesundheitsminister Laumann lehnt Zuckersteuer ab

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) lehnt die von vielen geforderte Erhöhung von Tabak- und Zuckersteuer ab.

„Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über höhere Steuern zu diskutieren. Ich finde, wir haben vordringlichere Probleme. Etwa die Stabilisierung des Gesundheitssystems“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“.

Dazu fordert Laumann, die Ausgaben für Ärzte und Arzneien an die Einnahmenentwicklung der Krankenkassen zu binden. „Wir geben jedes Jahr rund 500 Milliarden Euro für unser Gesundheitssystem aus. Das muss reichen. Wir müssen zu einer einnahmenorientierten Ausgabenpolitik kommen. Das bedeutet zum Beispiel, dass auch die Honorare der Ärzte und die Pharmaausgaben nicht stärker steigen können als die Einnahmen.“

Der CDU-Politiker warnt die SPD davor, alle Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung einzubeziehen: „Dies würde den Bund, aber vor allem die Länder mit hohen Kosten belasten, da diese wegen der Lehr- und Polizeikräfte besonders viele Beamte haben. Sie müssten nicht nur die Behandlungskosten für Pensionäre weiter finanzieren und gleichzeitig auch die Arbeitgeberbeiträge für neue Beamte. Ich sehe zurzeit leider nicht, wie wir in den Ländern so einen Systemwechsel finanzieren können“, so Laumann.


Foto: Kinder in einem Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schnitzer: "Gen Z arbeitet mehr als die Generationen vor ihr"

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München (dts Nachrichtenagentur) – Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat die Arbeitsbereitschaft junger Menschen gegen Kritik verteidigt.

„Die Gen Z arbeitet mehr als die Generationen vor ihr“, sagte die Münchner Ökonomieprofessorin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die jungen Menschen sind schneller im Arbeitsmarkt und arbeiten auch mehr Stunden als früher.“ Viele könnten sich ihr Studium gar nicht leisten, ohne zu arbeiten.

„Jetzt auf die Jungen zu schimpfen, finde ich verfehlt. Mit diesen Unterstellungen und Schuldzuweisungen muss Schluss sein“, kritisierte Schnitzer. „Es sind übrigens oft die Älteren, die meinen, sie hätten genug gearbeitet – und sich für die Rente mit 63 oder jetzt 64 entscheiden.“

Die Wirtschaftsweise wandte sich auch gegen die Einschätzung, junge Menschen mieden das Risiko und strebten vermehrt in den Staatsdienst. „Von wegen. Die stehen bei uns nicht Schlange. In München wollen viele lieber zu BMW“, sagte sie. Zugleich stellte Schnitzer den Beamtenstatus von Lehrern infrage. „Lehrer müssen nicht Beamte sein“, sagte sie. „Professoren im Übrigen auch nicht.“


Foto: Junge Leute mit Laptop (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts