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Dagsmejan-Gründerin Catarina Dahlin über Sleep Tech und die Zukunft des Schlafs

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Schlaf, Dagsmejan und Sleep Tech im Fokus Catarina Dahlin, Gründerin von Dagsmejan | Copyright: Dagsmejan/PR

Dagsmejan-Gründerin Catarina Dahlin über Sleep Tech, Wissenschaft und die Zukunft funktionaler Erholung

Schlaf ist längst mehr als Wellness. Er ist Gesundheitsfaktor, Leistungsbasis und milliardenschwerer Zukunftsmarkt zugleich. Während Fitness, Ernährung und Longevity seit Jahren optimiert werden, bleibt ein Bereich erstaunlich unbeachtet: das, was Menschen jede Nacht direkt auf der Haut tragen. Genau dort setzt Dagsmejan an. Das Schweizer Unternehmen entwickelt funktionale Sleepwear auf Basis von Thermoregulation, Materialforschung und Schlafphysiologie. Wissenschaftlich getestet, getragen von Spitzensportlern und inzwischen in über 100 Ländern auf der Welt verkauft. Für Unternehmerin Catarina Dahlin war dabei früh klar: Sie baut keine Modemarke, sondern eine Sleep-Innovation-Company.

Im Interview spricht sie über die Zukunft von Sleep Tech, die Grenze zwischen Wissenschaft und Marketing, warum Schlaf gerade zum Infrastruktur-Thema wird und weshalb viele Menschen schlechter schlafen, ohne zu wissen, dass ihre Kleidung dabei eine Rolle spielt.

Frau Dahlin, Sie haben mit Dagsmejan einen Markt gewählt, der lange als banal galt: Nachtwäsche. Was haben andere übersehen und Sie nicht?

Catarina Dahlin: Dass Nachtwäsche eben nicht banal ist, wenn man sie vom Körper her denkt. Wir tragen sie direkt auf der Haut, während der Körper sich über Stunden regeneriert, Temperatur reguliert und Feuchtigkeit abgibt. Trotzdem wurde diese Kategorie lange fast ausschließlich über Optik, Weichheit oder Gewohnheit betrachtet.

Was uns aufgefallen ist: In der Sportbekleidung war funktionale Materialentwicklung längst selbstverständlich. Aber ausgerechnet in der Nacht, also während der wichtigsten Regenerationsphase, trugen viele Menschen Stoffe, die kaum für diese physiologischen Anforderungen entwickelt wurden. Wir haben also keine neue Sehnsucht erfunden. Wir haben ein alltägliches Produkt ernst genommen und gefragt: Was passiert, wenn man Schlaf wissenschaftlich denkt statt modisch?

Wann wurde Ihnen klar, dass Sie sich eigentlich außerhalb der klassischen Modebranche bewegen?

Catarina Dahlin: Relativ früh. Spätestens in dem Moment, als unsere wichtigsten Gespräche nicht mehr mit Design oder Trends begannen, sondern mit Thermoregulation, Feuchtigkeitstransport und Regeneration. Natürlich ist Dagsmejan ein Kleidungsstück. Es muss gut aussehen und sich gut anfühlen. Aber unser Ausgangspunkt war immer ein anderer: Welches Schlafbedürfnis lösen wir? Dadurch bewegen wir uns heute eher zwischen Schlafmedizin, Textiltechnologie, Recovery und Wellbeing als in der klassischen Fashion-Welt. Das macht die Kategorie komplexer, aber auch relevanter.

„Sleep Tech“ wächst gerade enorm. Entsteht hier ein echter Markt oder erleben wir eine Überhitzung?

Catarina Dahlin: Ich bin mir sicher, es entsteht ein echter Markt. Schlaf ist fundamental: biologisch, gesundheitlich und gesellschaftlich. Menschen merken zunehmend, dass schlechter Schlaf direkte Folgen hat: auf Konzentration, Stimmung, Regeneration und langfristige Gesundheit.

Natürlich gibt es in jeder Wachstumsphase auch Übertreibung. Der Begriff „Sleep Tech“ wird inzwischen sehr breit verwendet. Nicht alles, was sich auf Schlaf bezieht, hat automatisch Relevanz.

Die entscheidende Frage ist: Löst ein Produkt tatsächlich ein relevantes Schlafproblem? Gibt es eine nachvollziehbare Wirkweise? Wurde diese getestet oder nur behauptet?

Viele Unternehmen berufen sich heute auf „Science“. Woran erkennt man, ob dahinter echte Substanz steckt?

Catarina Dahlin: An der Nachvollziehbarkeit. Wer wissenschaftliche Claims macht, sollte erklären können, welche Hypothese getestet wurde, wie getestet wurde und mit welchem Ergebnis.

Für mich gibt es hier ein paar einfache Fragen: Gibt es unabhängige Tests? Werden Zahlen sauber belegt? Sind Aussagen spezifisch oder bewusst sehr allgemein formuliert? Und vor allem: Ist die Wissenschaft Ausgangspunkt des Produkts oder wurde sie erst nachträglich als Kommunikationsschicht dargestellt? Echte wissenschaftliche Arbeit wird selten lauter, sie wird präziser.

Wo ziehen Sie persönlich die Grenze: Ab wann ist ein Produkt wissenschaftlich fundiert genug, um öffentlich darüber zu sprechen?

Catarina Dahlin: Sobald wir die Wirkweise verstehen, relevante Tests durchgeführt wurden und unsere Aussagen durch diese Daten gedeckt sind. Gerade im Bereich funktionaler Produkte muss man sehr sauber unterscheiden: Was ist im Labor messbar? Was zeigt sich in Tragetests? Was ist dermatologisch oder klinisch validiert? Und was darf man daraus seriös ableiten? Die Grenze liegt dort, wo ein Claim mehr verspricht, als die Daten tragen. Dann formulieren wir bewusst vorsichtiger oder sprechen nicht darüber.

Sie arbeiten evidenzbasiert in einem Markt, der oft von Geschwindigkeit lebt. Bremst Sie das?

Catarina Dahlin: Kurzfristig manchmal schon. Forschung braucht Zeit. Materialentwicklung braucht Zeit. Manche Stoffe oder Technologien funktionieren in der Theorie gut, aber nicht in der realen Anwendung. Langfristig ist es aber ein Vorteil. Vertrauen entsteht nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch Konsistenz.

Gerade beim Thema Schlaf reicht ein schönes Versprechen nicht aus. Menschen merken relativ schnell, ob etwas funktioniert oder nicht. Unsere evidenzbasierte Arbeitsweise war deshalb nie „Zusatz“, sondern Teil des Geschäftsmodells.

Rückblickend auf zehn Jahre Dagsmejan: Was war der strategisch schwierigste Moment?

Catarina Dahlin: Die Phase vor dem Launch. Wir hatten fast zwei Jahre in Forschung und Entwicklung investiert, bevor wir überhaupt wussten, ob Kundinnen und Kunden den Unterschied tatsächlich spüren würden. Das war der eigentliche Härtetest unseres Modells: Funktioniert die Übersetzung von Wissenschaft in ein Produkt, das Menschen freiwillig kaufen, tragen und weiterempfehlen?

Wir hatten Forschungspartner, Laborwerte und eine starke Überzeugung. Aber am Ende entscheidet immer die reale Erfahrung. Als die ersten Rückmeldungen kamen und Menschen beschrieben, dass sie tatsächlich besser schlafen, war das ein entscheidender Moment. Nicht, weil damit alles gelöst war, sondern weil klar wurde: Das Problem ist real. Und die Lösung kann relevant sein.

Schlaf wird heute zunehmend ökonomisch gedacht: als Produktivitätsfaktor, als Markt. Warum passiert dieser Perspektivwechsel gerade jetzt?

Catarina Dahlin: Weil Schlafmangel nicht mehr nur als individuelles Problem wahrgenommen wird. Menschen sehen inzwischen sehr konkret, welche Folgen schlechter Schlaf hat. Auf Leistungsfähigkeit, mentale Gesundheit, Regeneration oder Entscheidungsfähigkeit. Gleichzeitig leben wir in einer Zeit permanenter Reizüberflutung und hoher mentaler Belastung. Da wird deutlich, dass Erholung keine Nebensache ist. Ich finde aber wichtig: Schlaf sollte nicht nur unter Produktivitätsgesichtspunkten betrachtet werden. Schlaf ist kein Optimierungsprojekt. Er ist ein biologisches Grundbedürfnis.

Wird Schlaf damit zu einer neuen Form von Infrastruktur, vergleichbar mit Ernährung oder Fitness?

Catarina Dahlin: Ja, ich glaube schon. Ernährung und Bewegung gelten heute als selbstverständliche Bestandteile von Gesundheit. Schlaf war lange der unterschätzte dritte Pfeiler. Und Infrastruktur bedeutet: Es geht nicht um ein einzelnes Produkt. Sondern um ein gesamtes System: Wissen, Routinen, Arbeitskultur, Räume, Licht, Temperatur, Materialien.

Wir stehen da noch relativ am Anfang. Aber ich glaube, dass guter Schlaf künftig ähnlich selbstverständlich diskutiert wird wie Ernährung oder Fitness. Nicht als Luxus, sondern als Grundlage für Lebensqualität und Gesundheit.

Wenn Sie Dagsmejan heute noch einmal gründen würden, was würden Sie anders machen?

Catarina Dahlin: Ich würde wahrscheinlich schneller Entscheidungen treffen und früher meinem Urteil vertrauen. Am Anfang wollten wir vieles vollständig verstehen, bevor wir den nächsten Schritt gemacht haben. Heute weiss ich: Man lernt schneller durch Testen, Zuhören und Iteration. Was ich auf keinen Fall anders machen würde, ist der wissenschaftliche Anspruch. Die Entscheidung, Dagsmejan nicht aus der Mode heraus zu entwickeln, sondern vom Körper und vom Schlafbedürfnis her, war zentral. Substanz braucht Zeit. Aber sie schafft etwas, das in vielen Märkten selten geworden ist: Vertrauen.

Bild Catarina Dahlin, Gründerin von Dagsmejan | Copyright: Dagsmejan/PR

Quelle macheete | Agentur PR & Digitales

Urban Tech Republic wächst weiter

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Earthbound baut Baustoffe in der Urban Tech Republic Bild Gruppenfoto 839 v.l.n.r. Frank Wolters (Geschäftsführer Berlin TXL Management GmbH), Prof. Andrea Klinge (Geschäftsführerin von ZRS Architekten und Professorin am Karlsruher Institut für Technologie), Christian Gäth (Co-Gründer Earthbound), Michael Kretschmann (Co-Gründer Earthbound), Prof. Dr. Misselwitz (Geschäftsführer von Bauhaus Erde), David Janotta (Co-Gründer Earthbound), Christian Junge (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen) Credit: Raquel Gómez Delgado

Earthbound startet Pilotproduktion für zirkuläre Lehmbaustoffe

Earthbound entwickelt Lehmbaustoffe aus regionalem Baustellenaushub und baut in der Urban Tech Republic in Berlin TXL aktuell seine erste Produktionsstätte auf.

Die Bau- und Immobilienbranche steht vor der Herausforderung, ihren Ressourcenverbrauch deutlich zu reduzieren, Emissionen zu senken und Materialkreisläufe zu schließen. Vor dem Hintergrund steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender CO₂-Bepreisung und knapper werdender Primärrohstoffe gewinnt die Entwicklung zirkulärer, klimafreundlicher Baustoffe zunehmend an Bedeutung. Genau hier setzt Earthbound an: Das Unternehmen überführt lineare Abfallströme in hochwertige Baustoffe und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Transformation hin zu einer urbanen Zero-Waste-City. Die eingesetzten Materialien stammen aus regionalem Baustellenaushub; gegenüber konventionellen Baustoffen weisen die Produkte eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von über 95 Prozent auf.

Urban Tech Republic als Standort für Earthbound

Für die Berlin TXL Management GmbH (ehemals Tegel Projekt GmbH) ist die Entwicklung von Earthbound ein starkes Beispiel dafür, wie die Urban Tech Republic als Innovationsstandort wirkt: als Ort, an dem sich junge Unternehmen nicht nur ansiedeln, sondern in einem vernetzten Umfeld aus Forschung, Entwicklung, Anwendung und Produktion konkret wachsen können. Mit Earthbound wächst zugleich die Gemeinschaft der bereits rund 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich schon heute in der Urban Tech Republic angesiedelt haben.

Frank Wolters, Geschäftsführer der Berlin TXL Management GmbH, sagt:

„Earthbound zeigt, wofür die Urban Tech Republic steht: Junge Unternehmen finden hier nicht nur einen Standort, sondern ein Umfeld für Vernetzung, Entwicklung und Produktion. Dass Earthbound sich bewusst für Berlin TXL entschieden hat, hier seine erste Produktionsstätte aufbaut und unsere Gemeinschaft aus inzwischen rund 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen ergänzt, ist ein starkes Signal für die Attraktivität und Entwicklungskraft dieses Ökosystems.“

Die Gründer von Earthbound über den Aufbau der Produktionsstätte

Die Gründer von Earthbound, Christian Gäth, David Janotta und Micha Kretschmann, sagen:

„Die Urban Tech Republic bietet uns ideale Voraussetzungen, um Earthbound vom Entwicklungsstadium in die Anwendung zu bringen: Dass wir unsere erste Produktionsstätte in Berlin TXL aufbauen und diesen Schritt gemeinsam mit starken Partnern am Standort gehen, ist für uns von großer Bedeutung. Die Verarbeitung von Reststoffen zu Baustoffen im unmittelbaren, urbanen Kontext ist eine wunderbare Möglichkeit, die UTR als wichtige Akteurin der städtischen Kreislaufwirtschaft zu festigen.“

Bauvorhaben gesucht: Mit Earthbound zirkuläres Bauen in die Praxis bringen

Earthbound wurde 2025 gegründet und arbeitet an der Schnittstelle von Forschung, Design und Produktion. Das Unternehmen ist als Spin-off aus dem Forschungsumfeld von Bauhaus Erde hervorgegangen und entwickelt leistungsfähige Lehmbaustoffe aus regionalem Baustellenaushub für kreislaufgerechtes Bauen. Für 2026 plant Earthbound eine Pilotproduktion von rund 50.000 tragenden Lehmsteinen, die in realen Bauprojekten eingesetzt werden sollen. Damit wird der Schritt aus der Entwicklung in die Baupraxis konkret. Gesucht werden innovative Partner*innen aus der Baupraxis mit Interesse an Pilotanwendungen – unabhängig von Projektgröße oder Anwendungsfall. Die Steine sind für tragendes Bauen zugelassen, normkonform und weisen gegenüber konventionellen Baustoffen um über 95 Prozent reduzierte Treibhausgasemissionen auf.

Earthbound präsentiert sich erstmals bei Launch-Event

Am 07.05.2026 hat sich Earthbound mit einem offiziellen Launch-Event erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und Einblicke in das Unternehmen, seine Gründungsgeschichte, die Baustoffproduktion am Standort und die nächsten Entwicklungsschritte gegeben.

Bild Gruppenfoto 839 v.l.n.r.
Frank Wolters (Geschäftsführer Berlin TXL Management GmbH), Prof. Andrea Klinge (Geschäftsführerin von ZRS Architekten und Professorin am Karlsruher Institut für Technologie), Christian Gäth (Co-Gründer Earthbound), Michael Kretschmann (Co-Gründer Earthbound), Prof. Dr. Misselwitz (Geschäftsführer von Bauhaus Erde), David Janotta (Co-Gründer Earthbound), Christian Junge (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen) Credit: Raquel Gómez Delgado

Quelle Berlin TXL Management GmbH

Männer verursachen die meisten schweren Verkehrsunfälle

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Verkehr und Männer: Team Vision Zero warnt vor Risiken [Endres_Bauer_Clubtour] Marvin Endres und Lisa Bauer unterstützen das Team Vision Zero bei Clubtouren

Aktuelle Zahlen aus Baden-Württemberg zeigen ein deutliches Ungleichgewicht

Besonders bei Alkohol, Geschwindigkeit und riskanten Fahrmanövern sind Männer überproportional beteiligt. Das wirft Fragen nach Risikoverhalten und gezielter Prävention auf.

Feiertage, lange Wochenenden, warme Abende. Für viele beginnt jetzt die Zeit, in der man unterwegs ist, Freunde trifft, rausgeht. Gleichzeitig zeigt sich auf den Straßen jedes Jahr das gleiche Muster: Mit der Stimmung steigt auch das Risiko. Mehr Verkehr, mehr Tempo, mehr Alkohol – und am Ende mehr schwere Unfälle.

Die Zahlen dahinter sind klar und unbequem zugleich. 68 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden werden von Männern verursacht. Besonders häufig geht es dabei um Geschwindigkeit sowie Alkohol und Drogen. Allerdings sind sie auch als Betroffene bei tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmenden mit rund 70 Prozent trauriger Erster. Das wirft eine Frage auf, die über die reine Statistik hinausgeht.

Warum gehen gerade Männer im Straßenverkehr häufiger Risiken ein?

Expertinnen und Experten sehen einen Zusammenhang mit typischen Verhaltensmustern. Das Auto ist für viele mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es steht für Kontrolle, für Status, manchmal auch für den Wunsch, sich zu beweisen. Schneller fahren, später bremsen, noch schnell überholen – Entscheidungen, die sich für einen Moment richtig anfühlen, sich dann aber als zu riskant herausstellen. Verkehrsminister Winfried Hermann sagt: „Es geht nicht darum, jemanden an den Pranger zu stellen. Aber wir müssen ehrlich über Risikoverhalten sprechen, vor allem das der Männer. Egal wann und wo: Jeder muss sich verantwortungsvoll im Straßenverkehr verhalten und auf andere achten.“

Hohe Unfallzahlen: Mehr als nur eine Frage der Kilometer

Ein häufiger Einwand lautet, dass Männer mehr fahren und deshalb auch häufiger in Unfälle verwickelt sind. Tatsächlich legen sie im Durchschnitt laut der aktuellen Studie „Mobilität in Deutschland“ mehr Kilometer pro Tag zurück als Frauen. Das Verhältnis liegt bei etwa 60 zu 40. Gleichzeitig spiegelt sich das nicht in den Unfallzahlen wider, die eher bei 70 zu 30 liegen. Auch der Anteil der Frauen mit Führerschein liegt mit rund 45 Prozent fast auf Augenhöhe. Entscheidend ist zudem die Schwere der Unfälle. Bei tausend Unfällen, die von Pkw-Fahrerinnen verursacht wurden, kommen im Schnitt sechs Menschen ums Leben. Bei tausend Unfällen, die von Pkw-Fahrern verursacht wurden, sind es dagegen zwölf. Dass Männer mehr Kilometer zurücklegen, ist also kein Grund für den immensen Unterschied in der Unfallstatistik.

Die Mutter in der Vorbildrolle

Einen bewussten Impuls setzt hier die aktuelle Verkehrssicherheitskampagne „Team Vision Zero“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Mit zugespitzten Botschaften wie „Deine Mutter fährt besser als du“ oder „Deine Mutter kriegt jede Kurve“ soll ein Perspektivwechsel angestoßen werden.

Hinter den Sprüchen steckt eine einfache Idee: Umsichtiges, vorausschauendes Fahren ist keine Schwäche, sondern Stärke. Frauen und insbesondere Mütter dienen dabei als Beispiel, weil sie statistisch seltener schwere Unfälle verursachen. Begleitet wird die Kampagne von landesweiten Maßnahmen: Ein auffällig gestalteter Kampagnen-Van tourt durch Baden-Württemberg, Brückenbanner und Social-Media-Formate sorgen zusätzlich für Aufmerksamkeit und regen zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten an.

Es geht nicht ums Geschlecht, es geht um Verhalten

Moderator Marvin Endres aus Stuttgart ist seit diesem Jahr Mitglied im Team Vision Zero. Er beschreibt es so: „Viele wollen cool sein, dazugehören oder Eindruck machen. Genau da kippt es oft. Umso wichtiger ist es, sich das eigene Verhalten immer wieder vor Augen zu führen.“

Gerade rund um Feiertage kommen mehrere Faktoren zusammen. Gruppendynamik, Alkohol und das Gefühl, „alles im Griff zu haben“. Viele riskante Situationen entstehen aus Leichtsinn, aus dem Moment heraus. Dabei ist die Alternative oft einfacher, als man glaubt: Vor dem Feiern klären, wer fährt, Tempo rausnehmen, das Handy weglegen. Kleine Entscheidungen, die am Ende große Wirkung haben.

Baden-Württemberg verfolgt mit dem Team Vision Zero ein klares Ziel: Null Schwerverletzte, null Tote im Straßenverkehr. Jeder vermiedene Unfall zählt. Gerade dann, wenn eine gute Feier sonst einen schlimmen Ausgang nimmt. Endres betont: „Hier geht es weniger ums Geschlecht, sondern ums eigene Verhalten. Wer fährt, übernimmt Verantwortung. Für sich selbst und für alle anderen auf der Straße!“

Hintergrundinformationen

Das Land möchte die Anzahl der Verkehrstoten bis 2030 um 60 Prozent im Vergleich zu 2010 reduzieren. Waren es 2010 noch 494 Getötete, konnte die Zahl 2025 auf 367 reduziert werden.

2019 hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg seine mehrjährige Verkehrssicherheitskampagne gestartet. Seit 2023 wirbt die Kampagne unter dem Aktionsmotto „Team Vision Zero“ verstärkt bei jungen und alten Menschen. Diese sollen gemeinsam am Ziel von null Verkehrstoten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – der Vision Zero – mitarbeiten. Die Kampagne macht auf wichtige Sicherheitsthemen aufmerksam, klärt über Fakten auf und gibt konkrete Tipps für Verhaltensänderungen.

Weitere Informationen zur Kampagne: www.team-vision-zero.de

Bild [Endres_Bauer_Clubtour] Marvin Endres und Lisa Bauer unterstützen das Team Vision Zero bei Clubtouren

Quelle Team Vision Zero Verkehrsministeriums Baden-Württemberg c/o Beaufort 8 GmbH

Frühling in Berlin

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Biergärten in Berlin: Augustiner und Fischerhütte starten Saison Fischerhütte am Schlachtensee Biergarten Herbst Charlott Cobler

Augustiner-Biergärten und Fischerhütte am Schlachtensee zelebrieren die Draußen-Saison

Berlin, Frühjahr 2026. Bei frühlinghaften Temperaturen und insbesondere zu den Feiertagswochenenden im Mai laden die Biergärten „Augustiner auf Bötzow“ und „Augustiner am Gendarmenmarkt“ sowie der Biergarten der „Fischerhütte am Schlachtensee“ dazu ein, feinste Biergartenkultur mitten in der Hauptstadt zu erleben. An der frischen Luft, begleitet von frisch gezapftem Bier, erlesenen Weinen und feinen Köstlichkeiten beginnt damit die beliebte Draußen-Zeit für Berliner:innen und Gäste der Stadt.

„Nach dem langen Winter ist die Vorfreude auf den Frühling besonders groß. Der Start in die Biergartensaison ist für uns jedes Jahr ein Highlight, in diesem Jahr aber ganz besonders, den auch unsere Gäste mit großer Erwartung herbeisehnen. Umso mehr freuen wir uns, wieder Orte zu bieten, an dem man den Frühling unkompliziert und in geselliger Atmosphäre erleben kann“, so Josef Laggner, Inhaber des „Augustiner auf Bötzow“, des „Augustiner am Gendarmenmarkt“ und der „Fischerhütte am Schlachtensee“.

Biergartenkultur an drei besonderen Berliner Standorten

Während das „Augustiner am Gendarmenmarkt“ mitten in Berlin-Mitte bayerische Geselligkeit in ein historisches Umfeld mit prominenter und geschichtsträchtiger Kulisse bringt, ist das „Augustiner auf Bötzow“ Teil eines neu entstandenen Mikrokosmos im Prenzlauer Berg, in dem üppige Bepflanzung auf moderne Bauten und denkmalgeschützte Architektur trifft. Neu am „Augustiner auf Bötzow“ ist eine fest installierte Überdachung: Sie schützt zuverlässig vor Regen und sorgt an heißen Tagen für angenehm kühlen Schatten, deutlich effektiver als klassische Sonnenschirme. So wird der Außenbereich noch unabhängiger vom Wetter und lädt durchgehend zum entspannten Verweilen ein. In der „Fischerhütte am Schlachtensee“ schließlich verbindet sich kulinarischer Genuss mit dem stillen Zauber des Wassers und der entspannten Gelassenheit der Natur zu einem besonders stimmungsvollen Erlebnis.

Von der Kirschblütenpracht bis zum Duft des Lebkuchenbaums im Herbst

Auf dem Gelände auf Bötzow und seinem Biergarten „Augustiner auf Bötzow“ werden Gäste das ganze Jahr über von der umgebenden Pflanzenwelt begleitet. Den Auftakt macht im Frühling die Kirschblüte, die bereits beim Ankommen für eine stimmungsvolle Kulisse sorgt. Im Sommer entfaltet die Bepflanzung ihre volle Pracht, bevor der Herbst eine besondere Atmosphäre schafft: Dann liegt der warme Duft des Lebkuchenbaums in der Luft, mit feinen Noten von Zimt und Karamell.

Augustiner-Bier und alpenländische Speisen

Im Mittelpunkt steht an beiden Augustiner-Standorten das klassische Biergartenerlebnis: gesellige Holztische, frisch gezapftes Augustiner Bier und eine Küche, die deutsche und alpenländische Traditionen vereint. Die Speisekarte reicht von Klassikern wie Münchner Weißwurst mit Brezn und herzhaften Brotzeiten über verschiedene Grillwurst-Spezialitäten bis hin zu bayerischen Schmankerln und süßen Desserts. Auch vegetarische und vegane Optionen sind fester Bestandteil des Angebots – darunter frische Salate, Bowls, Gemüsesuppen sowie eine eigens entwickelte vegane Berliner Currywurst.

Bootfahren und genießen

In einem der ältesten Biergärten der Stadt – der seit rund 300 Jahren existiert – entfaltet sich wiederum Genuss in idyllischer Landschaft an der „Fischerhütte am Schlachtensee“. Direkt am Wasser gelegen, öffnet sich der Blick über die glitzernde Oberfläche des Sees, während das leise Rascheln der Bäume und das sanfte Plätschern eine Atmosphäre wohltuender Gelassenheit schaffen. Wer zuvor auf dem Wasser unterwegs war, lässt den Moment bei einem kühlen Getränk entspannt ausklingen – möglich ist das wieder seit dem 1. April mit der Öffnung des Bootsverleihs. Doch auch ganz ohne selbst in See zu stechen, bietet der Anblick der vorbeiziehenden Ruderboote eine stimmungsvolle Kulisse, die den Aufenthalt auf besondere Weise begleitet. Die Küche der Fischerhütte rundet das Erlebnis mit einer feinen Auswahl an saisonalen Gerichten ab, die den Charakter der Region geschmackvoll widerspiegeln.

Ob Feierabendbier, Wochenendtreff oder spontaner Besuch mit Freunden – die Augustiner-Biergärten und der Fischerhütte Biergarten bieten den passenden Rahmen für entspannte Stunden im Freien. Mit ihrem Mix aus Tradition und urbanem Lebensgefühl zählen sie auch 2026 wieder zu den festen Anlaufstellen für alle, die den Berliner Frühling genießen möchten. Die Saison ist hiermit offiziell eröffnet.

Bild Fischerhütte am Schlachtensee Biergarten Herbst Charlott Cobler

Quelle BISS PR & Communications Verwaltungs GmbH

Kochen alla Stefano

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Stefano Zarrella Kochkurs exklusiv bei mydays Credits mydays.de

Stefano Zarrella Kochkurs: mydays bringt exklusives Creator-Erlebnis nach Deutschland

Der Stefano Zarrella Kochkurs bei mydays verbindet Creator Marketing mit exklusiven Erlebnisformaten. Fans des bekannten Food Creators können gemeinsam mit Stefano Zarrella ein italienisches 3-Gänge-Menü kochen und dabei ein persönliches Community-Erlebnis genießen. Mit dem neuen Format setzt mydays gezielt auf exklusive Highlight-Erlebnisse im Bereich Social-first Kampagnen und Influencer-Kooperationen.

Stefano Zarrella Kochkurs exklusiv bei mydays buchbar

München, Mai 2026. Kochkurse boomen, Creator Produkte ebenso: mydays verbindet nun beides und bringt den Feed auf den Herd. Mit einem exklusiven Kochkurs mit Food-Creator Stefano Zarrella baut mydays seine Strategie rund um aufmerksamkeitsstarke Highlight-Formate weiter aus. Beim Kurs kochen Gäste Seite an Seite mit einem der bekanntesten Food-Creator Deutschlands ein 3-Gänge-Menü – ehrlich, italienisch und voller Geschmack. Der Kurs ist ab sofort exklusiv bei mydays buchbar.

Das Format ist Teil einer übergeordneten “Leuchtturm-Strategie”, mit der mydays gezielt aufmerksamkeitsstarke Erlebnisse exklusiv bei mydays buchbar macht. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist die Zusammenarbeit mit Stefano Zarrella. Gemeinsam wurde nicht nur eine eigene Geschenkbox entwickelt, sondern nun auch ein exklusives Kochkurs-Format konzipiert, das es der Community von Stefano Zarrella ermöglicht, mit ihrem Star zu kochen.

mydays setzt beim Stefano Zarrella Kochkurs auf Creator-Erlebnisse

„Exklusive, nur bei mydays verfügbare Angebote stärken die Differenzierung im Wettbewerb und erhöhen die Attraktivität für neue Zielgruppen“, so David Geiger, Director Marketing bei mydays. „Sowohl der Creator als auch das Erlebnis müssen zu mydays und unserer Zielgruppe passen. Da haben wir bei Stefano einen starken Fit gesehen.”

Zum ersten Mal kommt Stefano seiner Community beim Kochkurs ganz nah: Für ganze sechs Stunden erleben die Teilnehmer:innen ihn nicht nur als Koch, sondern als Gastgeber, der persönlich durch den Tag führt, Zeit schenkt und echte gemeinsame Momente in der Küche schafft. Im Fokus stehen persönliche Familienrezepte, neu interpretiert mit modernen Einflüssen. Die bewusst limitierte Gruppengröße sorgt für ein besonders exklusives und intensives Erlebnis.

Stefano Zarrella Kochkurs verbindet Community und italienische Küche

„Kochen ist für mich weit mehr als nur Essen, es ist ein Stück zuhause, ein Gefühl von Wärme und Verbindung. Es gibt kaum etwas, das mir mehr Freude bereitet als gemeinsam Zeit in der Küche zu verbringen und genau diese Momente zu teilen. Mit mydays kann ich diese Leidenschaft nun weitergeben und andere direkt dafür begeistern“, so Stefano Zarrella.

Die begleitende Social-first Kampagne nutzt gezielt die Reichweite und Authentizität von Stefano Zarrellas Community, um das Erlebnis direkt in der Zielgruppe zu verankern. Reels, Gewinnspiele und paid partnership Ad schaffen Awareness. Ergänzt durch Interviews mit Stefano entstehen echte, glaubwürdige Einblicke in die neuen Kochkurse. Ein Launch-Event mit Influencern und Medien verlängert die Story über die eigenen Kanäle hinaus. Parallel treibt mydays die Conversion über alle Touchpoints voran – inklusive Newsletter-Countdown, um Kaufimpulse zu verstärken. Vor Ort wird das Erlebnis selbst zum Content. Die Kampagne läuft von April bis Juni.

Das Erlebnis findet im Juni an insgesamt sechs Terminen in München, Köln und Hamburg statt und ist exklusiv nur bei mydays buchbar. Die Teilnehmerzahl ist bewusst limitiert, um ein besonders persönliches Erlebnis zu ermöglichen.

Bildcredits mydays GmbH

Quelle mydays GmbH

Diät Mythen über das Abnehmen im Faktencheck

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Diät Mythen rund ums Abnehmen erklärt RINGANA - Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung bringen die Balance für diesen Sommer.

Diät Mythen rund um das Abnehmen halten sich seit Jahren hartnäckig. Gerade vor dem Sommer greifen viele Menschen zu vermeintlich einfachen Ernährungsregeln, um schnell Gewicht zu verlieren. Doch welche Empfehlungen sind tatsächlich sinnvoll und welche beruhen eher auf Halbwahrheiten?

Diät Mythen über das Abnehmen im Faktencheck

Diät-Mythen

3 Halbwahrheiten über das Abnehmen

Der Sommer naht und die Bikini-Figur rückt erneut in den Vordergrund. Jetzt heißt es für viele Light-Produkte bevorzugen, auf Kohlenhydrate verzichten und jede Menge Ausdauersport. Doch was ist wirklich dran an diesen allgemeinen und universellen Mythen, die jedes Jahr erneut auf die Probe gestellt werden?

Doch bevor man sich für die Verzichtsstrategien entscheidet, lohnt sich ein genauer Blick auf diese Diät-Mythen, die sich in unseren Ernährungsplan schleichen und für Verwirrung statt Klarheit und ganzheitliche Balance sorgen.

Diät Mythen rund um Essenszeiten

Mythos #1:

Kein Frühstück und nach 18:00 Uhr nichts mehr essen

Empfehlungen zum passenden Zeitpunkt für die Nahrungsaufnahme gibt es wie Sand am Meer. Dabei entscheidet nicht zwingend die Uhrzeit über den Diäterfolg, sondern wie viel Energie insgesamt am Tag aufgenommen und durch Bewegung wieder verbraucht wird. Viele verzichten gleich mal auf das Frühstück, um vermeintlich Kalorien zu sparen. Das kann funktionieren, aber auch nach hinten losgehen. Ohne Frühstück ist die Chance höher, dass man untertags zu kalorienreichen Speisen greift bzw. Heißhungerattacken eintreten. Außerdem reguliert eine morgendliche Mahlzeit das appetitanregende Hormon Ghrelin und auch unser Stoffwechsel ist morgens am aktivsten.

Aber wie sieht es jetzt mit Zwischenmahlzeiten aus? Auch hier gehen die Expertenmeinungen auseinander. Fakt ist, dass der Blutzuckerspiegel nach jeder Mahlzeit ansteigt und daraufhin Insulin ausgeschüttet wird. Es könnte also hilfreich sein, nicht ständig zwischendurch zu snacken. Letztendlich entscheidet aber auch hier die Energiebilanz am Ende des Tages darüber, ob man Gewicht verliert oder nicht.

Und was wird aus dem Abendessen? Hier kommt es vorwiegend darauf an, wie lange man danach noch wach und aktiv ist. Im Schlaf werden die Körperfunktionen heruntergefahren, Stoffwechsel und Verdauung arbeiten also besser, wenn man zwei bis drei Stunden zwischen dem Abendessen und dem zu Bett gehen einplant.

Diät Mythen über Kohlenhydrate und Ernährung

Mythos #2:

Kohlenhydrate machen dick

In Zeiten der Low-Carb-Bewegung empfehlen zahlreiche Diäten, Kohlenhydrate zu reduzieren oder sogar ganz darauf zu verzichten. Dabei sind komplexe Kohlenhydrate für eine ausgewogene Ernährung genauso essenziell wie Proteine und Fett. Auf bestimmte kurzkettige Kohlenhydrate wie Haushaltszucker, Fertigprodukte und Produkte aus Weißmehl sollte jedoch bewusst verzichtet werden. Zu viele schnell verfügbare Zucker können den Blutzucker stark schwanken lassen, den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen und stehen langfristig mit einem erhöhten Risiko für Stoffwechselerkrankungen in Verbindung.

Vollkornprodukte hingegen sind reich an wertvollen Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Diese fördern das Sättigungsgefühl, unterstützen eine gesunde Verdauung und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen. Alles gute Voraussetzungen, um überflüssige Kilos loszuwerden. Wer auf Vollkornprodukte umsteigt, nimmt aber NICHT automatisch ab, auch dazu muss die Energiebilanz am Ende des Tages stimmen.

Entscheidend ist letztlich nicht der Verzicht auf Kohlenhydrate, sondern deren Qualität und die richtige Menge. Für eine ausreichende Ballaststoffzufuhr, als wichtiger Baustein einer gesunden Verdauung, kann beispielsweise das FRESH pack cleansing von RINGANA eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Ernährungsroutine darstellen und die Darmtätigkeit gezielt unterstützen. FRESH pack cleansing ist reich an Ballaststoffen und Calcium und trägt zur Funktion der Verdauungsenzyme bei. Zitronenmelisse unterstützt die Verdauung, während Fenchel wohltuend wirkt. Gefriergetrocknetes Mangopulver, Passionsfrucht, Papaya, Kaktusfeige und Ananas verleihen dem Shake dabei einen milden, fruchtigen Geschmack.

Diät Mythen über Fett und gesunde Balance

Mythos #3:

Fett ist ungesund

Gerade während einer Diät nehmen viele Menschen tatsächlich zu wenig Fett auf. Es gilt erneut: Quantität und Qualität sind entscheidend. Entscheidend ist auch hier das richtige Maß sowie die Qualität der Fette. Während sogenannte Transfettsäuren, die vor allem in industriell verarbeiteten Lebensmitteln vorkommen, problemlos vom Speiseplan gestrichen werden können, sieht es bei essenziellen Fettsäuren anders aus: Sie kann der Körper nicht selbst herstellen.

Die bekanntesten Vertreter sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die vorwiegend in Nüssen, Samen und Avocados vorkommen. Aber auch Spinat und Linsen sind gute Quellen für essenzielle Fettsäuren.

Ergänzend kann beispielsweise BEYOND omega von RINGANA die tägliche Nährstoffzufuhr unterstützen: Die veganen Kapseln liefern ausgewählte Fettsäuren sowie sekundäre Pflanzenstoffe und fettlösliche Vitamine und lassen sich unkompliziert in einen ausgewogenen Lebensstil integrieren.

Fazit: Radikale Diäten führen häufig eher zum unerwünschten Jo-Jo-Effekt als zu nachhaltigen Ergebnissen. Wer langfristig etwas verändern möchte, setzt besser auf eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine ganzheitliche, realistische Herangehensweise.

Bild RINGANA – Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung bringen die Balance für diesen Sommer.

Quelle marco.agency für RINGANA

PM-International Tankgutscheine für Teampartner weltweit

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PM-International Tankgutscheine für Teampartner rolf Sorg Portrait Bild

PM-International Tankgutscheine als Reaktion auf steigende Kosten

PM-International kündigt die neue Initiative „Tankgutscheine“ an, um Teampartner angesichts steigender Lebenshaltungskosten zu unterstützen

Als Reaktion auf die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen und die weltweit steigenden Kraftstoffkosten führt das in Luxemburg ansässige Direktvertriebsunternehmen PM-International eine neue, befristete Unterstützungsmaßnahme für sein globales Netzwerk von Teampartnern ein: „Tankgutscheine“.

Im vergangenen Jahr hat PM-International weltweit eine starke Leistung gezeigt und zum sechsten Mal in Folge den „Bravo International Growth Award“ als das am schnellsten wachsende globale Direktvertriebsunternehmen erhalten sowie die Top 5 der DSN Global 100 erreicht. Dies spiegelt das nachhaltige Wachstum und die Beständigkeit des Unternehmens in einem hart umkämpften internationalen Markt wider.

PM-International Tankgutscheine stärken Teampartner weltweit

PM-International hat in den vergangenen Monaten bereits mehrere Maßnahmen ergriffen, um an seinem Erfolg teilhaben zu lassen, darunter eine Bonuserhöhung um 3,3 % für alle Teampartner weltweit, bis zu 50 % höhere Auszahlungen im Rahmen des Autoprogramms und vieles mehr. „Diese Schritte zeigen, dass wir sowohl unserem Geschäftsmodell als auch unseren Teampartnern verpflichtet sind. Wir möchten langfristige Unterstützung bieten“, erklärt Rolf Sorg, CEO und Gründer von PM-International.

Gleichzeitig haben die allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der letzten Monate neue Herausforderungen mit sich gebracht. Steigende Kraftstoffpreise und steigende Lebenshaltungskosten haben die Menschen weltweit zusätzlich unter Druck gesetzt.

„Die wachsenden Herausforderungen und Kosten wirken sich auf unser Leben, unsere Unternehmen und die Menschen in unserem Umfeld aus, ob wir das wollen oder nicht: All PM-International Group dies macht unser Geschäft nicht einfacher“, sagt Rolf Sorg. „Wir sind ein Familienunternehmen, und ich bin fest davon überzeugt, dass jede Herausforderung auch Chancen mit sich bringt. In diesem Fall stehen wir zu 100 % hinter unseren Teampartnern, denn sie bilden den Kern unseres Unternehmens.“

PM-International Tankgutscheine als strategische Unterstützung

Im Rahmen einer Sonderkonferenz kündigte Rolf Sorg den nächsten Schritt in den fortlaufenden Bemühungen von PM-International zur Unterstützung seiner Teampartner an: „Tankgutscheine für Mobilität“, die darauf abzielen, sowohl das Geschäft als auch den Alltag der Teampartner zu stärken. Die Initiative soll den steigenden Kraftstoffkosten entgegenwirken und Teampartnern weltweit mehr Flexibilität und Mobilität ermöglichen, um ihr Geschäft auszubauen.

„Unser Erfolg der vergangenen Jahre ermöglicht es mir, diese Entscheidung zu treffen, nicht nur, weil wir die finanziellen Mittel dazu haben … Ich denke, wir tragen eine gesellschaftliche Verantwortung, unsere Teampartner zu unterstützen“, fasste Rolf Sorg zusammen.

Die Tankgutscheine sind als praktische, vorübergehende und sofort wirksame Unterstützungsmaßnahme konzipiert und dienen gleichzeitig als strategisches Instrument für Teampartner, um ihren Kundenstamm und ihr Geschäftsnetzwerk zu erweitern. Durch die direkte Berücksichtigung eines alltäglichen Kostenfaktors möchte PM-International sowohl finanzielle Entlastung als auch neue Geschäftsmöglichkeiten bieten, um mehr Menschen weltweit die Chance zu geben, sich ein zusätzliches Einkommen ohne Risiko aufzubauen, ihre Arbeitszeit frei zu wählen und dabei Spaß zu haben.

Quelle Bild und Text PM International AG

Family Influencer unterstützen TRIBUTE TO BAMBI Stiftung mit Community Aktion

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Cinnamood Charity mit Lisa und Henry Walser Lisa und Henry Walser @dieWalsers 2

Lisa und Henry Walser verkaufen Cinnamood Rolls für Kinder in Not

München. Fluffige Zimtschnecken frisch aus dem Ofen. Getoppt mit veganem Cream Cheese Frosting, samtiger Erdbeer Nougat Creme, roten Himbeer Crunch Streuseln und einer frischen Erdbeere in der Mitte. Die Cinnamood Special Roll, die Lisa und Henry Walser kreiert haben, schmeckt fruchtig schokoladig. Mit viel Liebe und noch größerem Herzen für Kinder in Not verkaufen die als @diewalsers bekannten Family Influencer, denen auf Social Media über 5 Millionen Menschen folgen, diese Köstlichkeiten zugunsten der Tribute to Bambi Stiftung an ihre Fans. Die Charity Aktion findet am Dienstag, den 12. Mai 2026, in der Cinnamood Filiale im Olympia Einkaufszentrum München statt.

Vom Alltag zur Reichweite

Die Familiengründung mit beiden Schwangerschaften. Praktische Koch Rezepte. Romantische Paar Momente. Lisa (29) und Henry Walser (34) teilen als @diewalsers ihren ganz normalen Alltag mit ihren zwei Kleinkindern im Internet. Begeistert folgen ihnen auf Instagram 1,8 Millionen Menschen, auf TikTok 2,2 Millionen und auf YouTube 1,1 Millionen.

Ihr Erfolgsgeheimnis: Ihr Glück macht andere glücklich. „Ich habe mit Live Back Shows auf TikTok angefangen“, erzählt Lisa Walser. „Dass wir jetzt gemeinsam mit Cinnamood backen und dadurch die Tribute to Bambi Stiftung unterstützen, bedeutet uns sehr viel. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes Back to the roots. Mit der Benefiz Aktion möchten wir ein bisschen Glück an die Kinder weitergeben, denen es nicht so gut geht.“

Leidenschaft fürs Backen seit der Kindheit

Seit der eigenen Kindheit backen und kochen beide Walsers leidenschaftlich gern. In Henrys Familie waren immer die Männer für die Mahlzeiten zuständig. „Mein Opa hat sein Kochwissen an meinen Vater weitergegeben, der wiederum an mich“, verrät Henry Walser. Deshalb kocht und bäckt er gern und regelmäßig für die eigene Familie und hat in seiner Jugend sogar eine Hauswirtschaftsschule besucht.

Ebenso begeistert hat Lisa Walser viel Zeit in der Küche verbracht. „Ich muss drei Jahre alt gewesen sein, als ich das erste Mal am Herd stand und Spätzle gemacht habe“, erinnert sie sich. Ein frühes Back Missgeschick gehört ebenfalls zu ihren Erinnerungen. „Ich habe einen Apfelkuchen für meine Mama als Überraschung zu ihrem Geburtstag gebacken. Da war ich zehn Jahre alt. Leider habe ich Salz mit Zucker verwechselt. Meine Mama hat den Kuchen trotzdem gegessen, mir zuliebe.“

Charity Aktion im Cinnamood Store

Für den Cinnamood Store im Olympia Einkaufszentrum München ist es eine Selbstverständlichkeit, die Charity Idee von @diewalsers zu unterstützen. „Wir sind gern dabei, wenn es darum geht, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.“

Die Einnahmen aus dem Verkauf jeder „Strawberry Choco Roll by @diewalsers“ werden komplett an die Tribute to Bambi Stiftung gespendet. Zusätzlich gehen zehn Prozent aller weiteren Tageseinnahmen an die Stiftung.

Engagement für Kinder und Jugendliche

Die Tribute to Bambi Stiftung fördert deutschlandweit Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche und macht auf Missstände und Themen aufmerksam, die in der Gesellschaft zu wenig wahrgenommen werden. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen konkret und nachhaltig zu helfen und dazu beizutragen, dass sich ihre Situation langfristig verbessert.

„Es gibt nichts Schöneres, als Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, so Lisa und Henry Walser. „Deshalb hoffen wir, am 12. Mai möglichst viele unserer Special Rolls an unsere Fans und Follower zu verkaufen. Zum Vernaschen oder Verschenken.“

Wann und wo

Dienstag, 12. Mai 2026, ab 13 Uhr
Olympia Einkaufszentrum
Cinnamood im Untergeschoss
Hanauer Straße 68
80993 München

Bild Lisa und Henry Walser @dieWalsers 2

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

Kochen, Handwerk, Lebensgeschichten: Warum Reisende im Urlaub verstärkt von Älteren lernen wollen

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Reisen Erlebnisse Menschen: Trend zu echten Begegnungen Bild: Rome - Pasta Class with Italian Grandmother and Wine Tasting Bildcredits GetYourGuide

Der sogenannte „Großmütter-Tourismus“ steht für einen wachsenden Wunsch nach authentischen, persönlichen Reiseerlebnissen.

Berlin, Mai 2026 – Weg von klassischen Sightseeing-Listen, hin zu echten Begegnungen: Reisen verändert sich spürbar. Immer mehr Menschen suchen im Urlaub nach Erlebnissen, die von älteren Gastgebern geprägt sind. Von Menschen, die ihr Wissen, ihre Techniken und Traditionen über viele Jahre hinweg aufgebaut und weitergegeben haben. Das zeigt ein aktueller Report von GetYourGuide, einem der weltweit führenden Marktplätze für Reiseerlebnisse.

Die Zahlen sprechen für sich: 76 % der Reisenden würden ein Erlebnis, das von älteren Guides angeboten wird, buchen, 69 % bevorzugen es sogar, im Urlaub von älteren Menschen zu lernen statt von jüngeren Generationen. Parallel dazu boomt der Trend zu analogen Hobbys – 96 % der Befragten gehen zu Hause regelmäßig Aktivitäten wie Kochen, Gärtnern oder Handwerken nach.

Vom Social-Media-Phänomen zum Buchungstreiber

Was unter dem Schlagwort #grandmacore auf Social Media begann, hat sich längst in konkretes Reiseverhalten übersetzt. Statt klassischer Touren stehen zunehmend Formate im Mittelpunkt, bei denen persönliche Weitergabe und Erfahrung eine Rolle spielen – etwa beim gemeinsamen Kochen, Handwerk oder beim Erzählen von Lebensgeschichten.

In Rom etwa kocht die 68-jährige Rosella mit Reisenden frische Pasta von Hand. Dabei geht es nicht nur ums Kochen, sondern um gemeinsames Arbeiten und Austausch in der Küche. „Wenn die Gäste ankommen, sind sie oft noch etwas schüchtern. Aber wenn sie gehen, umarmen sie mich“, sagt Rosella und beschreibt damit die Nähe, die während der Kurse entsteht.

In Paris vermittelt die 63-jährige Catherine französisches Pâtisserie-Handwerk. Über ihre Macaron- und Éclair-Kursen sagt sie: „Ich wollte den Menschen eine wunderbare Erinnerung an Paris geben. Nichts Gekauftes, sondern eine Fähigkeit, ein kleines Stück Pariser Tradition, das sie mit nach Hause nehmen können.“

Auch die Buchungszahlen bestätigen den Wandel: Workshops und Kurse sind bei GetYourGuide zwischen 2023 und 2025 um mehr als 250 % gewachsen – deutlich schneller als klassische Sehenswürdigkeiten. Erlebnisse mit älteren Guides legten im selben Zeitraum um 50 % zu.

„Reisen bedeutet heute mehr, als nur Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Es geht darum, einen Ort durch die Menschen zu verstehen, die ihn prägen“, sagt Johannes Reck, Mitgründer von GetYourGuide. „In einer immer digitaleren Welt suchen viele bewusst nach Momenten, die entschleunigen und echte Verbindungen schaffen.“

Deutschland: Lernen durch Praxis und Erfahrung

Ein Blick auf den deutschen Markt zeigt: Besonders stark ist hier der Wunsch, Dinge selbst zu tun und praktisch zu lernen. 67 % der Deutschen wollen handwerkliche Fähigkeiten aktiv erlernen, insbesondere dann, wenn sie von Menschen vermittelt werden, die diese über viele Jahre hinweg entwickelt haben. Auch analoge Gewohnheiten sind hier besonders ausgeprägt: 61 % schreiben noch Postkarten oder Briefe, 62 % beschäftigen sich regelmäßig mit Rätseln wie Sudoku oder Kreuzworträtseln. Deutschland zählt damit zu den praktisch orientiertesten Märkten im internationalen Vergleich.

Viele dieser Entwicklungen hängen mit einem übergeordneten Bedürfnis zusammen: Ruhe, Konzentration und das Lernen im persönlichen Austausch. 67 % nutzen analoge Aktivitäten gezielt zum Abschalten, fast die Hälfte verbindet sie mit weniger Stress. Gleichzeitig gewinnen Erlebnisse, bei denen Wissen direkt von erfahrenen Menschen weitergegeben wird, bei der Reiseplanung an Bedeutung – ähnlich wichtig wie Bewertungen oder Empfehlungen.

Erfurt: Stadtgeschichte mit Gudrun Ahr

Wie stark persönliche Perspektiven und Erfahrung geschätzt werden, zeigt ein Beispiel aus Erfurt. Die 90-jährige Gudrun Ahr begann erst nach ihrer Pensionierung mit Stadtführungen. Die ehemalige Bio- und Chemielehrerin lebt seit 1958 in Erfurt und vermittelte ihre Stadt mehr als 20 Jahre lang mit großer persönlicher Nähe, inzwischen jedoch nur noch für Familie, Bekannte und Freunde. „Jede Tour ist anders“, sagt sie. „Ich stelle mich gern auf meine Gäste ein.“ Besonders gern zeigt sie ihnen die Architektur der Stadt, denn in Erfurt liegen unterschiedliche Epochen oft nur wenige Schritte auseinander.

Renaissance, Gotik, Jugendstil und Bauhaus treffen hier direkt aufeinander und machen Stadtgeschichte auf engem Raum sichtbar. Für Ahr ist genau das der Reiz: der Kontakt zu Menschen, die Abwechslung und die Möglichkeit, ihre Stadt immer wieder neu zu zeigen. „Viele meiner Gäste sind deutlich jünger als ich“, sagt sie. „Aber ich habe die Stadt über so viele Jahrzehnte erlebt – das interessiert sie. Ich kann erzählen, wie sich Erfurt verändert hat, von der Nachkriegszeit über die DDR bis heute. Das hält mich auch fit, ich bin viel in Bewegung und stelle mich jedes Mal auf andere Menschen ein – eine Familie mit Kindern führt man ganz anders als eine Gruppe Professoren.“

Hinweise zur Studie und zur Stichprobe

Die Ergebnisse basieren auf einer im Februar 2026 von GetYouGuide initiierten Toluna-Umfrage unter mehr als 8.000 Reisenden in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA. Die Studie untersucht insbesondere persönliche Motive und Reisepräferenzen sowie die Ausübung von Hobbys. Ergänzend dazu wurden interne Buchungsdaten von GetYourGuide ausgewertet, die die weltweite Entwicklung zwischen 2023 und 2025 abbilden, darunter das Wachstum von Workshops und Kursen sowie die Nachfrage nach Erlebnissen mit älteren Gastgebern und Guides.

Mit www.getyourguide.com entdecken Sie unvergessliche Erlebnisse auf der ganzen Welt.

Bild: Rome – Pasta Class with Italian Grandmother and Wine Tasting Bildcredits GetYourGuide

Quelle Christine Veauthier Freelance PR Managerin

 

Was passiert, wenn Gesundheit endlich Priorität bekommt?

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Bee People Bienenprodukte Propolis Gesundheit aus der Schweiz

Bee People entwickelt hochwertige Bienenprodukte wie Propolis und verbindet natürliche Inhaltsstoffe mit wissenschaftlicher Qualität für moderne Gesundheit

Wie ist Bee People entstanden und welcher konkrete Moment hat euch zur Gründung inspiriert?

Wir haben 2015 ein Startup im Bereich Elektro-Mobilität gegründet und aufgebaut, welches wir 2021 erfolgreich verkauft haben. War zwar eine tolle Sache, aber da wir haben natürlich über viele Jahre Tag und Nacht gearbeitet und unsere Gesundheit war immer letzte Priorität. Dies wollten wir ändern, speziell als dann 2023 unsere Tochter auf die Welt kam. Gleichzeitig haben wir beide seit unserer Kindheit eine Faszination für Bienen und sind mit Bienenprodukten aufgewachsen, unter anderem sind wir selber Imker und haben wir vor einigen Jahren die schweizerische Imkerausbildung gemacht. Dann hat eines zum anderen geführt und aus unserem neuen Fokus auf Gesundheit und unserer Liebe zu Bienen ist Bee People entstanden.

Ihr verbindet Bienenprodukte mit moderner Wissenschaft – wie seid ihr auf diesen Ansatz gekommen?

Marie hat schon immer fasziniert, dass Bienenprodukte extrem komplexe natürliche Wirkstoffprofile haben und seit den alten Ägyptern oder zum Beispiel in der traditionellen chinesischen Medizin bekannt sind als Heilmittel. Sie hat mir (Daniel) dann immer gesagt dass dies eine gesunde Sache sei und ihre Grosseltern dies schon wussten. Wusste ich zwar auch, aber ich habe als Ingenieur immer hinterfragt was dann da wirklich den Unterschied macht und wie dies wirklich funktioniert. Ich wollte alle wissenschaftlichen Zusammenhänge verstehen und die Produkt-Qualität standardisieren. Bei Propolis war zudem immer ein Problem dass es a) vom Geschmack her schlimm war (bitter und da meist in Alkohol gelöst sehr brennend) und b) nicht klar war wie der menschliche Körper die propolis überhaupt aufnehmen kann. Dies wollten wir lösen und den Kunden eine geschmacklich tolles, natürliches Produkt geben welches der menschliche Körper nachgewiesen gut aufnehmen kann.

Was unterscheidet Bee People von klassischen Nahrungsergänzungsmittel Marken am Markt?

Wir sind die einzige Firma welche Nahrungsergänzungsmittel mit Bienenprodukten in den Schweizer Alpen herstellt. Zudem sind Produkte wie unsere Honig & Propolis-Blends sehr innovativ und auch hier sind wir die einzigen überhaupt in der Schweiz die sowas herstellen. Zudem sind generell viele Marken entweder sehr funktional oder sehr naturgetrieben. Wir verbinden beides. Zusätzlich setzen wir stark auf klare, reduzierte Formulierungen. Wir wollen nicht einfach ein weiteres Supplement sein, sondern eine Marke, die man versteht und der man vertraut.

Welche Zielgruppe sprecht ihr konkret an und wie habt ihr euer Produkt darauf ausgerichtet?

Wir richten uns an gesundheitsbewusste Menschen, die einerseits im Alltag nicht ausfallen wollen oder können oder bewusst in ihre langfristige Gesundheit investieren. Weiter sprechen wir auch Menschen an die in Situationen von höherer Belastung für den Körper sind. Seien dies Eltern die sich um Kinder kümmern, Führungskräfte oder Vielreisende. Unsere Produkte sind so formuliert, dass sie sowohl im Alltag einfach integrierbar sind als auch einen klaren funktionalen Nutzen haben.

Der Markt für Supplements wächst stark – wie positioniert ihr euch in diesem Wettbewerb?

Unsere Produkte sind so nahe an der Nahe an der Natur wie möglich, aber wissenschaftlich fundiert. Weiter sind sie Swiss Made, enthalten bio-zertifizierte Ingredienzien und werden in GMP / ISO-zertifizierten Anlagen gemischt und abgefüllt.

Welche Rolle spielt Branding und Storytelling für euren Erfolg als Health Startup?

Natürlich eine wichtige, wie bei jedem Consumer Brand. Gerade im Health-Bereich kaufen Menschen Vertrauen. Wir sind jedoch der Auffassung dass wir durch die Herkunft unsere Produkte und ihre Qualität von selber unsere Kunden überzeugen. Tolle Produkte zu haben ist uns wichtiger als gutes Storytelling: da drückt wahrscheinlich etwas der Ingenieur durch….

Viele Produkte im Health Bereich sind erklärungsbedürftig – wie schafft ihr Vertrauen bei euren Kunden?

Durch Transparenz und Einfachheit. Wir erklären, was drin ist, warum es drin ist und welchen Nutzen es hat. Gleichzeitig setzen wir auf hochwertige Rohstoffe, Pharma-Grade Verarbeitung zum Beispiel bei den Kapseln und klare Kommunikation ohne Überversprechen.

Welche Marketingkanäle funktionieren für euch aktuell am besten und warum?

Wir sind in der Schweiz in über 30 führenden Apotheken und Drogerien präsent, dies schafft natürlich schon Vertrauen da die Hürden dort reinzukommen hoch sind. Aktuell funktionieren sonst vor allem Instagram, LinkedIn, gezielte PR sowie Partnerschaften im Wellness- und Gesundheitsbereich sehr gut.

Wie wichtig ist Community Aufbau für Bee People und wie geht ihr dieses Thema an?

Community ist extrem wichtig, gerade in einem erklärungsbedürftigen Markt. Wir versuchen, nicht nur Produkte zu verkaufen, sondern Wissen zu teilen und einen Dialog mit unseren Kunden aufzubauen.

Welche Herausforderungen hattet ihr beim Markteintritt und wie habt ihr diese gelöst?

Als neue Marke im Nahrungsergänzungsmittel-Bereich hat natürlich niemand auf uns gewartet. Die Schwierigkeit war sicher uns nicht nur online sondern in verschiedenen Kanälen zu positionieren. Wie haben wir’s gelöst: ich (Daniel) bin schlicht mit unseren Produkten unter dem Arm in die Apotheken in denen ich präsent sein wollte reingelaufen und habe nach dem Besitzer gefragt. Dann galt es diesen von unseren Produkten zu überzeugen. Viel Groundwork, harte Arbeit und klassischer Verkauf.

Inwiefern spielt Nachhaltigkeit und der Schutz von Bienen bei euch auch wirtschaftlich eine Rolle?

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Marke und unser Mindset. Dies kostet natürlich Geld, aber wir sind gerne bereit dieses Geld zu investieren da dies uns persönlich wichtig ist.

Welche Learnings aus der Gründungsphase würdet ihr anderen Startups im Food oder Health Bereich mitgeben?

Denke da kann ich mehr auch aus Erfahrungen aus unserem vorherigen Startup sprechen welches wir nach 6 Jahren erfolgreich verkauft haben und wo wir knapp 60 Mitarbeiter waren:

Großartige Produkte entwickeln
Immer agil bleiben, d. h. schnell Prototypen entwickeln, den Markt testen und daraus lernen und sich anpassen
Durchhaltevermögen und harte Arbeit zahlt sich immer aus
Ein starkes Team aufbauen, das die gleiche Vision teilt
Der eigenen Leidenschaft treu bleiben

Wie geht ihr mit regulatorischen Anforderungen im Bereich Nahrungsergänzung um?

Wir arbeiten eng mit Experten zusammen und stellen sicher, dass alle Produkte den regulatorischen Anforderungen entsprechen. Gerade im Health-Bereich und wenn man an Apotheken verkauft ist dies essenziell.

Welche Rolle spielt Internationalisierung für eure Wachstumsstrategie?

Internationalisierung ist ein wichtiger Teil unserer Strategie. Wir sehen grosses Potenzial in Märkten ausserhalb der Schweiz, insbesondere dort, wo Qualität und Herkunft eine grosse Rolle spielen. In Deutschland werden wir ab dem Sommer erhältich sein. Und in China sind unsere Produkte ebenfalls sehr bald im Verkauf: Durch die lange Tradition dort im Bereich Präventive Medizin, den Fakt dass Propolis in der traditionellen chinesischen Medizin bekannt ist und unsere Swiss Made-Produkte denken wir dass wir dort erfolgreich sein können auch wenn China ein extrem komplexer und anspruchsvoller Markt ist.

Wo steht Bee People heute und welche nächsten Meilensteine wollt ihr erreichen?

Wir sind aktuell in der Schweiz gut etabliert, bauen aber unsere Distribution vorallem ausserhalb des Grossraums Zürich und des Engadins wo wir herkommen weiter aus. Die nächsten Schritte sind eine stärkere Internationalisierung sowie der Ausbau unseres Produktportfolios. Wir haben mehrere neue, spannende Produkte in der Pipeline.

Wenn ihr auf eure bisherigen Erfahrungen schaut – was war euer größter unternehmerischer Wendepunkt?

Der Moment, in dem wir gesehen haben, dass unsere Produkte nicht nur gut ankommen, sondern auch wiederholt gekauft werden. Das hat bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Bild Bildcredits @ Bee People 

Wir bedanken uns bei Daniel Meyer und Marie So für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.