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Dudenhöffer kritisiert Autostandort Deutschland

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Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBochum (dts Nachrichtenagentur) – Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hat den Autostandort Deutschland scharf kritisiert. „Das größte Problem für die hiesigen Konzerne ist Deutschland“, sagte er der Mediengruppe Bayern. „Unser Land ist zu teuer und wettbewerbsunfähig. Wir verlieren schon zu lange an Wettbewerbskraft.“

Die Politik liefere außer Sonntagsreden wenig, um den Industriestandort Deutschland zu stärken. „Wir haben uns zu viel Sozialstaat erlaubt, den die Industrie letztlich bezahlen muss“, sagte Dudenhöffer. „Man muss heran an die schlechten Kostenstrukturen, die hohen Lohnnebenkosten und die entsetzlich hohen Energiepreise.“

Prinzipiell sehe er die deutschen Autohersteller nicht auf dem absteigenden Ast. Vielmehr sei das vergangene Jahr ein „extrem schlechtes Ausnahmejahr“ gewesen. Die Autobauer „werden das schon hinkriegen, aber im Ausland“.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grönland lehnt von Trump angekündigtes Lazarettschiff ab

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Nuuk auf Grönland (Archiv), via dts NachrichtenagenturNuuk (dts Nachrichtenagentur) – Grönland und Dänemark haben ablehnend auf ein Angebot von US-Präsident Donald Trump reagiert, ein Lazarettschiff zur Arktis-Insel zu entsenden.

„Die Idee von Präsident Trump, ein Lazarettschiff nach Grönland zu schicken, wurde zur Kenntnis genommen“, sagte der grönländische Premierminister Jens-Frederik Nielsen. „Aber wir haben ein öffentliches Gesundheitssystem, in dem die Behandlung für die Bürger kostenlos ist.“ Das sei eine bewusste Entscheidung – und ein grundlegender Bestandteil der Gesellschaft. „In den USA, wo ein Arztbesuch Geld kostet, funktioniert das nicht so.“

Er fügte hinzu, dass Grönland „offen für Dialog und Zusammenarbeit“ sei. „Aber bitte sprechen Sie mit uns, anstatt mehr oder weniger zufällige Aussagen in den sozialen Medien zu machen.“ Dialog und Zusammenarbeit erforderten Respekt für die Tatsache, dass Entscheidungen über Grönland in Grönland getroffen würden.

Auch Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen verteidigte das Gesundheitssystem ihres Landes und bekräftigte, in einem Land zu leben, in dem es freien und gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle gebe. Trumps Ankündigung folgte auf eine medizinische Evakuierung eines US-U-Boot-Besatzungsmitglieds in grönländischen Gewässern.


Foto: Nuuk auf Grönland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kritik an Geschäft mit Unterkünften für Wohnungslose in Berlin

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Obdachlose kampieren (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das System der Unterbringung von Wohnungslosen in Berlin ist nach „Tagesspiegel“-Recherchen extrem anfällig für Missbrauch. Private Firmen machen mit solchen Wohnheimen teils hohe Gewinne, während Bewohner und Nachbarn über Müll und Ungeziefer klagen.

„Das Geschäft mit diesen Unterkünften ist eine Goldgrube“, sagte Hannes Rehfeldt (CDU), Sozialstadtrat im Bezirk Neukölln, dem „Tagesspiegel“ (Montags-Ausgabe). In der Branche gebe es viele schwarze Schafe, sagte Rehfeldt. „Wer die Unterbringung von obdachlosen Menschen nur als gewinnträchtiges Business betreibt, ist dort eigentlich falsch.“

Das Land Berlin geht in diesem Bereich einen Sonderweg. In der Hauptstadt ist die Mehrheit der Wohnungslosen bei gewerblichen Anbietern untergebracht. Deutschlandweit leben jedoch zwei Drittel der Menschen, die kein eigenes Dach über dem Kopf haben, in kommunalen Unterkünften.

Wie viele Menschen derzeit in Unterkünften für Wohnungslose leben, konnte die Senatsverwaltung für Soziales auf Anfrage nicht sagen. Denn das Land Berlin hat dafür bisher keine eigenen Daten erhoben. Nach Berechnungen des „Tagesspiegel“ waren im Januar 2025 in Berlin etwa 39.000 Menschen ordnungsrechtlich in Unterkünften für Wohnungslose untergebracht. Rund 11.000 von ihnen sind Kinder und Jugendliche.


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Ex-Heeresinspekteur Mais für nukleare Aufrüstung Europas

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Atomkoffer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Heeresinspekteur Alfons Mais fordert die nukleare Aufrüstung Europas mit Deutschland in der Führungsrolle. „Europa muss Atommacht werden, wenn man sich nicht auf ewig bei den Amerikanern rückversichern will“, sagte der General a.D. der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es werde keine „EU-Atomwaffen“ geben, sondern Nationalstaaten müssten sie dem Bündnis zur Verfügung stellen. „Natürlich muss Deutschland bei dieser Frage eine Führungsrolle im europäischen Kontext übernehmen“, so Mais

Eine rein konventionelle Abschreckung werde gegen das größte Atomwaffenarsenal der Welt nicht genügen, sagte Mais mit Blick auf Russland weiter. Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine hatte er öffentlich vor den Ausrüstungsmängeln der Bundeswehr gewarnt, die Bundeswehr stehe „mehr oder weniger blank da“, so Mais 2022.

Zum vierten Jahrestag des Überfalls sieht Mais die Bundeswehr organisatorisch besser aufgestellt. „Wir sind heute auf jeden Fall verteidigungsbereiter und kriegstüchtiger als 2022, aber wir sind auch noch nicht am Ziel“, sagte er. Gleichzeitig seien die Lücken bei Themen wie der Drohnenabwehr und der Flugabwehr noch sehr groß. Es gehe in die richtige Richtung, doch er stellte infrage, ob die Ausrüstung bis 2029 wirklich gelingen kann. „Da müssen wir schneller werden, wenn wir es erreichen wollen“.

Alfons Mais war seit 2020 Inspekteur des Heeres, er wurde im Herbst 2025 in den Ruhestand versetzt.


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Richterbund: Justiz in Nord und West besonders stark überlastet

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Justizzentrum (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Von der bundesweiten Überlastung der Strafjustiz sind der Norden und Westen Deutschlands nach neuen Angaben des Deutschen Richterbundes (DRB) besonders dramatisch betroffen. In Hamburg sei die Zahl der offenen Fälle seit 2020 von 29.355 um 161 Prozent auf aktuell 76.637 hochgeschnellt, sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montagsausgabe). Auch die Neueingänge bei der Staatsanwaltschaft Hamburg seien ungebremst weiter gestiegen und hätten 2025 mit rund 186.000 neuen Fällen einen Höchststand erreicht.

In Nordrhein-Westfalen kämpfen die Strafverfolger ebenfalls mit stark steigenden Fallzahlen. 2025 haben die Ermittler im bevölkerungsreichsten Bundesland erstmals mehr als 1,3 Millionen neue Verfahren verzeichnet (1.303.773), so Rebehn. Die Zahl der offenen Verfahren sei bei den Staatsanwaltschaften in NRW von 177.846 unerledigten Fällen Ende 2020 auf fast 300.000 offene Verfahren zum Jahresende 2025 gestiegen (299.959). „Das ist ein Anstieg um 69 Prozent in fünf Jahren, der Aktenstau wird auch hier immer länger.“

Vorvergangene Woche hatte der DRB mitgeteilt, dass bundesweit Ende 2025 erstmals die Marke von einer Million überschritten wurde. „Jahr für Jahr schieben die Staatsanwaltschaften einen immer größeren Verfahrensberg vor sich her und können diesen ohne zusätzliches Personal nicht abtragen“, sagte Rebehn. Als Folge würden mutmaßliche Straftäter immer häufiger aus der Untersuchungshaft freikommen, weil ihre Verfahren zu lange dauern. „Das geschieht im Schnitt jede Woche einmal.“

„Es erschüttert aber das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat, wenn die Justiz nur noch eine Strafverfolgung nach Kassenlage leisten kann“, sagte der Verbandschef und forderte: „Bund und Länder müssen endlich liefern und die chronisch unterbesetzte Strafjustiz durch die verabredete Neuauflage des Rechtsstaatspakts personell verstärken. Es fehlen bundesweit 2000 Staatsanwälte und Strafrichter, allein in NRW brauchen wir rund 350 zusätzliche Strafverfolger, um die wachsende Verfahrensflut bewältigen zu können.“

Die Staatsanwaltschaften in Niedersachsen haben im vergangenen Jahr 556.156 neue Strafsachen erreicht. Das ist ein moderater Anstieg gegenüber 2024 (550.735 Fälle). Auch die niedersächsischen Ermittler schieben einen gewaltigen Berg unerledigter Verfahren vor sich her, der nach 57.937 Fällen im Jahr 2020 bis zum Jahresende 2025 auf 81.078 Fälle gewachsen ist. Das entspricht einem Anstieg von 40 Prozent bei den unerledigten Fällen binnen fünf Jahren.

Die Entwicklung bei den Staatsanwaltschaften Schleswig-Holsteins liegt in etwa im Bundesschnitt. Hier sehen die Strafverfolger einen Zuwachs bei den unerledigten Verfahren um 49 Prozent, von 26.892 offenen Fällen 2020 auf aktuell 40.026 Fälle. Die Zahl der neu eingegangenen Strafsachen ist in Schleswig-Holstein zuletzt leicht rückläufig gewesen (181.773 Neueingänge 2025 nach 193.501 im Vorjahr 2024).


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Wirtschaft fordert noch mehr Tempo durch Infrastrukturgesetz

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Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor der ersten Lesung des „Infrastruktur-Zukunftsgesetzes“ im Bundestag zur Beschleunigung von Infrastrukturprojekten fordert die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) Verbesserungen für noch mehr Tempo. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sagte der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe), es reiche nicht, bei einzelnen Projekten ein bisschen schneller zu werden. „Die Modernisierung aller Verkehrsträger muss als überragendes öffentliches Interesse eingestuft werden“, sagte Melnikov.

Die Hauptgeschäftsführerin ergänzte: „Zweitens müssen endlose Gutachtenschleifen durch klare Stichtagsregelungen beendet werden. Und drittens sollten Ersatzneubauten konsequent von Genehmigungs- und Prüfpflichten ausgenommen werden.“

Mit dem Gesetz werden wesentliche Verkehrsinfrastrukturvorhaben unter anderem aus dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen in das überragende öffentliche Interesse gestellt. Auch Umweltbelange werden im Verfahren als nachrangig betrachtet. Das hatte zuletzt der Sachverständigenrat für Umweltfragen massiv kritisiert.


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Olympische Winterspiele 2026 feierlich abgeschlossen

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Verona (dts Nachrichtenagentur) – In Verona sind am Sonntagabend die Olympischen Winterspiele 2026 mit der Schlussfeier offiziell beendet worden.

Dabei wurde das Olympische Feuer zeremoniell gelöscht sowie die Olympische Flagge abgesenkt und an die kommenden Gastgeber in den französischen Alpen übergeben.

Im Gegensatz zur Eröffnungszeremonie, die an vier Orten gleichzeitig stattfand, wurde der feierliche Abschluss nur in Verona begangen. In der dortigen Arena, die vor allem für ihre Opernaufführungen bekannt ist, wurde jedoch wieder unter anderem die italienische Kultur mit ihrer umfassenden Musiktradition gewürdigt.

Deutsche Fahnenträger waren derweil die Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt. Die beiden hatten im Doppelsitzer mit der Teamstaffel auf der Eisbahn von Cortina ihr siebtes Gold gewonnen und damit Rodlerin Natalie Geisenberger als erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin abgelöst. Dazu kam noch Bronze im Doppelsitzer.

Auch die weiteren Eiskanal-Athleten waren maßgeblich an den deutschen Erfolgen bei diesen Spielen verantwortlich. In den Rodel-, Skeleton- und Bob-Wettbewerben holten sie alleine sechs Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen.

Insgesamt kommt Deutschland auf acht Gold-, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen und steht damit auf dem fünften Platz im Medaillenspiegel. Mit 26 Medaillen insgesamt kommt das deutsche Team zwar nur auf eine weniger als in Peking vor vier Jahren, hat aber vier Olympiasiege weniger verbucht. Es ist damit das erste Mal seit Sotschi 2014, dass Deutschland nicht zu den Top-3-Wintersportnationen zählt.

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"Ostdeutsche Allgemeine" findet zum Start guten Absatz

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ (OAZ) hat zu ihrem vielbeachteten Start offenbar guten Absatz gefunden. An vielen Bahnhofsbuchhandlungen wurde die Startauflage übers Wochenende ausverkauft.

Nach Informationen der dts Nachrichtenagentur hatte ein Zeitungskiosk am Berliner Ostbahnhof 120 Exemplare bekommen, am Sonntagmittag ging das letzte über den Tresen – zum Stückpreis von 3,90 Euro. So etwas hat es dort offenbar schon länger nicht mehr gegeben.

„Viele haben das Exemplar direkt in eine Folie gepackt, weil sie erwarten, dass es noch einmal etwas wert wird“, sagte eine Verkäuferin. Sie hoffe, dass am Montag weitere Exemplare kommen, denn den Tag über wurde weiter permanent danach gefragt.

In einer Bahnhofsbuchhandlung in Dresden-Neustadt soll die Zeitung bereits am Freitagmittag ausverkauft gewesen sein, in Leipzig gab es am Freitagabend wohl nur noch wenige Exemplare. Insgesamt ging die Zeitung mit einer Auflage von 43.000 Stücken an den Start, verteilt auf rund 7.000 Verkaufsstellen.

Die OAZ selbst teilte am Sonntag mit, „von der deutlich größeren Nachfrage überrascht“ worden zu sein. Es komme daher zu Lieferengpässen. „Wir bedanken uns für die positive Marktresonanz und sind mit unserer Distribution in Abstimmung, zeitnahe Nachlieferungen in der Fläche zu ermöglichen.“ Die Startauflage der OAZ wurde demnach zu zwei Dritteln im Osten und zu einem Drittel im Westen Deutschlands verteilt.

Die OAZ ist das erste größere Zeitungsprojekt in Deutschland seit Jahren und wird angesichts sinkender Printauflagen in der Branche mit Interesse beobachtet. Herausgeber ist Holger Friedrich, der 2019 als Branchenfremder den Berliner Verlag übernommen hatte.

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1. Bundesliga: Stuttgart rettet späten Punkt in Heidenheim

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Deniz Undav (Archiv), via dts NachrichtenagenturHeidenheim (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Heidenheim und der VfB Stuttgart haben sich zum Anschluss des 23. Bundesliga-Spieltags mit einem 3:3-Unentschieden getrennt.

Die Partie war geprägt von zahlreichen Wendungen und VAR-Entscheidungen. Stuttgart ging früh durch Chris Führich in Führung, doch Heidenheim glich schnell durch Eren Dinkci aus. Arijon Ibrahimovic brachte die Gastgeber per Foulelfmeter in Führung, bevor Maximilian Mittelstädt ebenfalls per Strafstoß den Ausgleich für Stuttgart erzielte.

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel intensiv. Sirlord Conteh brachte Heidenheim erneut in Führung, doch Deniz Undav sicherte den Schwaben mit einem späten Treffer das Unentschieden. Beide Teams hatten in der Nachspielzeit noch Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, doch es blieb beim 3:3.

Für Heidenheim ist das Unentschieden ein kleiner Erfolg im Abstiegskampf, während Stuttgart wichtige Punkte im Rennen um die Champions-League-Plätze liegen ließ.


Foto: Deniz Undav (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: St. Pauli gewinnt Kellerduell gegen Bremen

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Mio Backhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der FC St. Pauli hat am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga das norddeutsche Kellerduell gegen Werder Bremen mit 2:1 gewonnen.

Die Partie begann ausgeglichen, doch St. Pauli machte aus wenigen Chancen mehr Tore als die Gäste. In der 55. Minute brachte Hauke Wahl die Hamburger in Führung, begünstigt durch Bremens Torwart Mio Backhaus. Werder konnte in der 62. Minute durch Jovan Milosevic ausgleichen, doch St. Pauli schlug schnell zurück.

In der 70. Minute erzielte Joel Chima Fujita das entscheidende Tor für die Gastgeber. Jackson Irvine bereitete den Treffer mit einem präzisen Steilpass vor, den Manolis Saliakas in den Strafraum brachte, wo Fujita den Ball ins lange Eck schoss. Werder Bremen bemühte sich um den Ausgleich, doch die Abwehr von St. Pauli stand sicher.

Das Spiel war von intensiven Zweikämpfen und Gelben Karten geprägt. Trotz der Bemühungen der Bremer blieb es beim 2:1 für St. Pauli, das damit in der Tabelle an den Werderanern vorbeizieht.


Foto: Mio Backhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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