Dienstag, Februar 17, 2026
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Linnemann will weitere Verschärfungen bei Bürgergeld-Reform

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sieht die zum März geplante Ablösung des Bürgergeldes durch die neue Grundsicherung nur als ersten Schritt zu weiteren Reformen. „Das reicht nicht. Es müssen weitere Gesetze folgen“, sagte Linnemann der „Bild am Sonntag“.

Besonders die Zuverdienstregeln will Linnemann radikal umbauen, um ein Ausnutzen des Systems zu verhindern: „Es gibt Menschen, die hier fünf bis zehn Stunden arbeiten und mit Bürgergeld aufstocken. So entsteht ein System, in dem legal Sozialleistungen abgegriffen werden. Damit muss Schluss sein.“ Sein konkreter Gegenvorschlag: „Wer nur wenige Stunden arbeitet, dem wird das Einkommen vollständig auf das Bürgergeld angerechnet. Erst wer mehr arbeitet, soll mehr behalten. Heute darf man die ersten 100 Euro behalten, danach werden 80 Prozent angerechnet – das setzt Anreize, wenig zu arbeiten. Das müssen wir umdrehen.“

Zugleich erteilte Linnemann den Forderungen der SPD nach neuen Sozialabgaben auf Miet- und Kapitaleinkünfte eine klare Absage. „An diesem Vorschlag sieht man, dass wir unterschiedlich denken“, so Linnemann. „In der Sache ist die Forderung falsch, weil zwei Drittel der Menschen privat fürs Alter vorsorgen, darauf Soli und Abgeltungssteuer zahlen und damit für die Rente planen. Wenn man dann auch noch Kapitalerträge verbeitragt, nimmt man Planungssicherheit und schafft Politikverdrossenheit, nicht Vertrauen.“ Statt neuer Abgaben müsse die Politik die Sozialbeiträge perspektivisch wieder Richtung 40 Prozent drücken, um das System stabil zu halten.


Foto: Passanten an einem Bürgergeld-Infostand (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Über 980 Messer- und 2.200 Sexualdelikte an Bahnhöfen und Zügen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bahnhöfe waren auch 2025 wieder Schwerpunkte für Gewalt-Kriminalität. Laut neuen Zahlen der Bundespolizei, über die die „Bild am Sonntag“ berichtet, gelten besonders der Hauptbahnhof in Leipzig mit 859 Gewaltdelikten, gefolgt vom Dortmunder Hauptbahnhof (735) und dem in Berlin (654) als Hotspots für Kriminalität.

Es folgen die Hauptbahnhöfe von Köln (648), Hannover (612), Hamburg (580), München (553), Nürnberg (528), Frankfurt/Main (520) und Düsseldorf (499 Gewaltdelikte).

Die Hemmschwelle gegenüber Einsatzkräften sinkt den Angaben zufolge. Mit 5.660 registrierten Gewaltdelikten im vergangenen Jahr gegen Polizeivollzugsbeamte der Bundespolizei im Bahnbereich wurde der bereits hohe Wert des Vorjahres (5.500) erneut übertroffen. Dabei wurden mehr als 980 Messer- und rund 2.200 Sexualdelikte in Zügen und auf Bahnhöfen aktenkundig.

Die Daten zeigen zudem eine deutliche Diskrepanz bei der Herkunft der Tatverdächtigen: Laut Bundespolizei wurden nicht-deutsche Tatverdächtige – gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung – bei Gewaltdelikten 5-mal, bei Messerattacken 6-mal und bei Sexualstraftaten 8-mal häufiger festgestellt als deutsche Staatsangehörige.

Die Bundespolizei erteilte Forderungen nach einer Umverteilung der Kräfte an die Bahnhöfe eine Absage: „Es wird kein Personal von den Grenzen abgezogen“, so ein Sprecher zu „Bild am Sonntag“. Ein Rückzug von der Grenze würde die illegale Zuwanderung fördern und die Gesamtlage weiter verschlimmern.


Foto: Bundespolizei im Bahnhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Immer mehr Alleinerziehende rutschen in Armut

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland leben immer mehr alleinerziehende und alleinlebende Menschen an oder unter der Armutsschwelle. So stieg die Quote der armutsgefährdeten Alleinerziehenden seit 2002 von 25,2 auf 28,7 Prozent, wie aus speziell abgefragte Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Damit lebt inzwischen fast jede dritte Person in dieser Gruppe unter der Armutsrisikoschwelle. Betroffen waren im vergangenen Jahr 1,26 Millionen Menschen. Bei den Alleinlebenden sind inzwischen sogar 5,2 Millionen Menschen von Armut bedroht. Ihr Anteil erhöhte sich in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich von 25,7 Prozent auf ein knappes Drittel (30,9 Prozent).

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die aus den europaweit harmonisierten Erhebungen zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) stammen, wurden vom BSW abgefragt. „Wenn immer mehr Alleinerziehende und Familien mit Kindern in die Armut rutschen, ist das ein massives Versagen der Wirtschafts- und Familienpolitik“, sagte Parteigründerin Sahra Wagenknecht dem „Stern“.

Auch insgesamt zeigt die Statistik einen spürbaren Anstieg: Die gesamtdeutsche Armutsgefährdungsquote klettert von 14,8 Prozent im Jahr 2022 auf 16,1 Prozent 2025. „Die neuen Zahlen sind ein Armutszeugnis für die Regierung, die aus Deutschland immer mehr eine Abstiegsgesellschaft macht“, sagte Wagenknecht. Vor diesem Hintergrund könne man die Debatten um Teilzeit, Zahnarztbesuche und Sozialstaat nur als Zynismus pur bezeichnen: „Friedrich Merz ist auf dem besten Weg, als Armenkanzler in die Geschichte der Bundesrepublik einzugehen.“


Foto: Mann mit Kind (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wadepuhl spricht von "staatlich begangenem Mord an Nawalny"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem vorgelegten Gift-Nachweis an der Leiche von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny spricht der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) von einem „staatlich begangenen Mord“. „Russland zeigt damit seine schreckliche Fratze erneut“, sagte er am Samstag RTL/ntv.

„Wir sehen das in all den Völkerrechtsverletzungen in der Ukraine, in der Bombardierung von der Zivilbevölkerung, aber jetzt eben auch in der offensichtlichen Tötung von Nawalny, dass man alle Mittel bereit ist in die Hand zu nehmen und Moral nicht kennt und Recht nicht kennt.“ Es sei wichtig gewesen, dies zwei Jahre nach dem Tod von Nawalny öffentlich zu machen. „Und das wird natürlich weitere Folgen haben müssen.“

Es gebe eine Organisation, die sich um das Verbot von Chemiewaffen kümmere (OPCW), an die werde man dieses Verfahren übergeben, so Wadephul. „Wir gehen davon aus, dass dort auch entsprechende Maßnahmen getroffen werden können.“

Zweitens müsse die Öffentlichkeit das wissen. Immer wieder werde gefordert, „Europa müsse mit Russland endlich sprechen“. Erstens sei Europa sowieso bereit, zu sprechen, „aber zweitens sehen wir, welcher Natur dieses russische Regime ist“.


Foto: Johann Wadephul am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Stuttgart gewinnt gegen Köln

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 22. Bundesliga-Spieltags hat der VfB Stuttgart zu Hause mit 3:1 gegen den 1. FC Köln gewonnen.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und hatten bereits früh durch Deniz Undav eine große Möglichkeit. In einer intensiven Anfangsphase verzichtete Schiedsrichter Robert Hartmann nach VAR-Prüfungen sowohl auf einen Handelfmeter für Stuttgart als auch auf einen Strafstoß für Köln – beide Entscheidungen wären vertretbar gewesen. In der 15. Minute gingen die Schwaben dann aber doch in Führung: Nach einer Flanke von Chris Führich legte Jamie Leweling per Kopf quer, sodass Ermedin Demirovic aus kurzer Distanz zum 1:0 vollenden konnte.

Stuttgart blieb zunächst das aktivere Team und hatte mehr Spielanteile, ohne jedoch entscheidend nachzulegen. Köln tat sich im letzten Drittel schwer, kam aber mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen, klare Torchancen blieben zunächst Mangelware. Beide Trainer reagierten mit mehreren Wechseln.

In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse: In der 79. Minute nutzte Ragnar Ache einen Ballgewinn nach einem Stuttgarter Abstoß eiskalt aus, lief frei auf Alexander Nübel zu und erzielte mit einem Lupfer den Ausgleich.

Die Freude der Gäste währte jedoch nur kurz. Praktisch im direkten Gegenzug brachte eine scharfe Hereingabe von Ramon Hendriks den Ball perfekt zu Demirovic, der aus kurzer Distanz seinen zweiten Treffer des Abends erzielte und Stuttgart erneut in Führung brachte (84.). Entschieden war die Partie hier noch nicht, das besorgte wenige Minuten später Stuttgarts Deniz Undav. Der machte in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Deckel für die Stuttgarter drauf.

Köln zeigte insgesamt eine ordentliche Auswärtsleistung und verdiente sich den zwischenzeitlichen Ausgleich, war vor dem Tor jedoch nicht durchgängig zwingend genug. Stuttgart präsentierte sich effizienter, hatte über weite Strecken mehr Spielkontrolle und entschied eine emotionale Schlussphase letztlich für sich.


Foto: Alexander Nübel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kreher und Pfeifer holen Silber und Bronze im Skeleton

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Cortina (dts Nachrichtenagentur) – Susanne Kreher aus Dresden und Jacqueline Pfeifer aus Siegen haben Silber und Bronze für Deutschland im Skeleton geholt.

Die 27- und 31-jährigen Deutschen fuhren am Samstagabend die besten Zeiten hinter Olympiasiegerin Janine Flock aus Österreich.

Kreher fuhr in allen vier Läufen direkt hinter Flock und hatte am Ende 0,3 Sekunden Rückstand, Pfeifer war ab dem zweiten Lauf auf Medaillen-Kurs und hatte schließlich 0,44 Sekunden mehr auf der Uhr.

Hannah Neise aus Arnsberg wurde Vierte.

Bei Skeleton-Rennen fahren die Athletinnen kopfüber und auf dem Bauch liegend nur wenige Zentimeter über dem Eis. Dabei werden Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h erreicht.

Foto/Quelle: dts

Lottozahlen vom Samstag (14.02.2026)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 9, 19, 20, 40, 43, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 1890000. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 820024 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bayern gewinnen auch in Bremen

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Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Bayern München hat am 22. Spieltag in der Fußball-Bundesliga auch bei Werder Bremen gewonnen. 3:0 war der Endstand am Samstagnachmittag im Weserstadion aus Sicht der Gäste.

Bremen startete mutig und zeigte in den ersten Minuten eine engagierte und offensive Spielweise, konnte jedoch keine echten Großchancen herausspielen. Die Münchner übernahmen nach der Anfangsphase zunehmend die Kontrolle und erzielten in der 22. Minute durch Harry Kane das 1:0, nachdem ein zuvor verhängter Elfmeter korrekt gegeben wurde. Kurz darauf erhöhte Kane mit einem Traumtor auf 2:0, wodurch die Partie früh entschieden schien.

Bremen blieb bemüht und konnte zeitweise Druck auf die Bayern aufbauen, scheiterte aber immer wieder an der stabilen Defensive des Rekordmeisters und an Torhüter Jonas Urbig, der den verletzten Manuel Neuer ersetzte.

Die Bayern kontrollierten das Spiel und setzten mit schnellen Kontern Akzente. In der 70. Minute sorgten die eingewechselten Jamal Musiala und Alphonso Davies für die Vorarbeit, die Leon Goretzka zur 3:0-Führung nutzte. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es dabei, dass Bremen keinen Treffer erzielen konnte, während die Bayern auch durch gute Paraden von Urbig und das taktische Management ihrer Spieler eine Null hinten hielten.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit wechselten beide Teams mehrfach, wobei unter anderem Harry Kane und Joshua Kimmich bei Bayern sowie Felix Agu, Jens Stage und Karim Coulibaly bei Bremen ausgewechselt wurden. Gelbe Karten gab es unter anderem für Bremer Spieler wie Cameron Puertas, Niklas Stark und Senne Lynen sowie für Bayern-Spieler Jamal Musiala.

Insgesamt dominierte Bayern das Spiel, profitierte von individuellen Fehlern der Bremer und setzte seine Erfahrung sowie die Effizienz in der Chancenverwertung konsequent um, während Bremen zwar engagiert, aber zu harmlos vor dem Tor blieb.

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: Hoffenheim – Freiburg 3:0, Frankfurt – Gladbach 3:0, HSV – Union Berlin 3:2 und Leverkusen – St. Pauli 4:0.


Foto: Mio Backhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Reiche sieht in Rubio-Rede "Zeichen der Zusammenarbeit"

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München (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion um Änderungen am Sozialstaat hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erneut Abschwächungen beim Kündigungsschutz angemahnt.

„Der Arbeitsmarkt, so wie er jetzt ist, schützt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – er verhindert aber auch notwendige Anpassungen“ sagte die CDU-Politikerin am Samstag den TV-Sendern RTL und ntv am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.

„Wenn wir uns darüber unterhalten können, zum Beispiel im Bereich der Führungskräfte, also der gut bezahlten Mitarbeiter, etwas flexibler zu sein, untere Einkommensgruppen zu schützen, dann hätten wir die nötige Flexibilität, die wir brauchen, um durch die strukturellen Veränderungen zu kommen, die wir brauchen. Darüber müssen wir in der Koalition sprechen.“

Mit Blick auf die Rede von US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich Reiche erleichtert. Rubio habe „ein Zeichen der Zusammenarbeit“ an Europa gesendet und den Kontinent wertgeschätzt. „Er hat auf Schwächen hingewiesen, die, wenn man ehrlich ist, wir ja auch selbst erkannt haben und an denen wir arbeiten. Das Wichtigste aber ist: Er hat die Nato und das Verteidigungsbündnis gestärkt, unterstützt.“

Mit Blick auf den Freihandel und multilaterale Abkommen sagte Reiche: „Wir gehen in Europa voran und schließen endlich Freihandelsabkommen, auf die wir lange gewartet haben. Fast 25 Jahre haben wir an dem Mercosur-Abkommen gearbeitet, jetzt haben wir es endlich finalisiert. Wir haben ein Freihandelsabkommen mit Indien. Malaysia, Indonesien, Australien, der Mittlere Osten, all das steht bevor und wir sollten das schnell abschließen. Ich habe Marco Rubio nicht so verstanden, dass er nichts von Handel hält, aber er definiert ihn anders und die Interessenlagen sind andere. Zölle schaden, das merken wir jetzt auch in den Vereinigten Staaten, wo der Konsum nach unten geht. Es geht um einen verlässlichen Rahmen, und an dem müssen wir arbeiten. Das tun wir vor und hinter den Kulissen.“


Foto: Marco Rubio am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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SPD sieht nach Rubios Rede "keinerlei Anlass zur Entwarnung"

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München (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD hat nach dem Auftritt von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz nur eine begrenzte Hoffnung auf eine Verbesserung der transatlantischen Beziehungen.

„Die Rede von Marco Rubio hat sich im Ton deutlich von jener von J.D. Vance im Vorjahr unterschieden, sie bietet jedoch keinerlei Anlass zur Entwarnung“, sagte die stellvertretende Bundestagsfraktionschefin Siemtje Möller dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe). „Die USA haben offenbar erkannt, wie viel Vertrauen zuletzt verspielt wurde, und bemühen sich nun um Schadensbegrenzung“. Allerdings könne „eine Freundschaft sicher nicht daran geknüpft werden, dass Europa sich exakt so verhält, wie es den Vereinigten Staaten vorschwebt“.

Möller bezog sich darauf, dass der Außenminister die Europäer eingeladen hatte, die USA auf ihrem Weg zu begleiten: „Rubio zeichnet verantwortlich für die Nationale Sicherheitsstrategie – und deren zentrale Prämissen hat er eben nicht relativiert.“ Vielmehr bleibe „hochgradig problematisch“ die „überhöhte und holzschnittartige Vorstellung eines Europas, dem zu alter kultureller Größe verholfen werden soll“, die Rubio „mit in seiner Beschwörung der noblen Zivilisationen vorgetragen“ habe.


Foto: Marco Rubio am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts