Samstag, Januar 24, 2026
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BMI: Deutschland schiebt deutlich mehr Menschen ab

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland schiebt laut der Bundesregierung deutlich mehr Menschen ab als zuletzt.

Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, über die die „Welt“ berichtet. Im Jahr 2025 wurden demnach rund 23.000 Menschen aus Deutschland abgeschoben. Das sind 15 Prozent mehr als noch im Vorjahr 2024 (rund 20.000) und rund 45 Prozent mehr als 2023 (ca. 16.000).

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte der „Welt“: „Mehr Rückführungen, weniger Pull-Faktoren, wirksame Kontrollen: Wir schaffen migrationspolitisch Ordnung. Die Migrationswende wirkt.“

Am Mittwoch hatte die Bundesregierung zudem einen weiteren syrischen Straftäter abgeschoben. Die Rückführung erfolgte per Linienflug nach Damaskus. Der Mann, der zuletzt in Baden-Württemberg gelebt hatte, war in Deutschland mehrfach straffällig geworden. Ein Gericht hatte ihn wegen zahlreicher Betäubungsmitteldelikte zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.


Foto: Innenministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Viele Beschäftigte arbeiten mehr als 40 Stunden

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Viele Beschäftigte in Deutschland arbeiteten zuletzt mehr als 40 Stunden in der Woche. Das geht aus Antworten des Bundesarbeits- und Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Donnerstagausgabe berichtet.

Im Jahr 2023 kamen demnach 48,4 Prozent der Beschäftigten auf eine tatsächliche Arbeitszeit zwischen 40 und 48 Stunden. Zum Vergleich: 2021 berichteten noch 47,5 Prozent von längeren Arbeitszeiten.

Mehr als jeder Zehnte (10,5 Prozent) arbeitete nach den letztverfügbaren Daten sogar mehr als 48 Stunden pro Woche. Dabei waren Männer (14,1 Prozent) von überlangen Arbeitszeiten häufiger betroffen als Frauen (6,3 Prozent). Die Zahlen kommen von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Zugleich gaben 56,5 Prozent der Beschäftigten an, ihre tatsächliche Arbeitszeit lieber reduzieren zu wollen. Das entspricht einem Höchstwert in der Statistik, die bis 2015 zurückreicht. Im Gegenzug sagten zuletzt 7,9 Prozent der Beschäftigten aus, dass sie gerne länger arbeiten würden.

„Die von Merz getriebene Debatte um längere Arbeitszeiten ist ein politisches Ablenkungsmanöver“, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Anne Zerr, Sprecherin für Arbeits- und Arbeitszeitpolitik, angesichts der Zahlen der „Rheinischen Post“. „Statt sich mit den strukturellen Ursachen der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland zu befassen, bemüht er einfache Erklärungen und schiebt die Schuld den Beschäftigten in die Schuhe“, kritisierte Zerr den Kanzler. „Dieses Misstrauen gegenüber denjenigen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, ist inakzeptabel.“


Foto: Junge Leute mit Laptop (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

AfD will eigenen Radiosender starten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD prüft, einen eigenen Radiosender in Deutschland zu starten. Der Parteispitze soll zeitnah ein Konzept vorgelegt und darüber beraten werden. Als Vorbild soll der jüngst gestartete Webradio-Sender „Austria First“ der österreichischen FPÖ dienen.

Ein Parteisprecher sagte der „Bild“ (Donnerstagausgabe): „Die AfD verfolgt das Projekt der FPÖ mit großem Interesse und tauscht sich mit den Initiatoren aus. Konzepte zu ähnlichen Projekten werden aktuell erarbeitet. Aktuell noch mit offenem Ausgang.“

„Austria First“ sendet seit dem 17. Januar. Das Programm besteht vorwiegend aus Musik, Nachrichten und politischen Einschätzungen von FPÖ-Politikern.


Foto: AfD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pflege im Heim wird immer teurer

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wegen der Tariferhöhungen in der Pflege und der Inflation sind die Eigenanteile für einen Platz im Pflegeheim weiter deutlich gestiegen. Das geht aus aktuellen Zahlen des AOK-Bundesverbandes hervor, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten.

Demnach kletterte der Betrag, den die Pflegebedürftigen im ersten Jahr des Heimaufenthalts aus der eigenen Tasche aufbringen müssen, zwischen Juni und Ende Dezember 2025 im bundesdeutschen Durchschnitt um 112 Euro auf monatlich 3.204 Euro.

Dabei gibt es zwischen den Ländern weiterhin enorme Unterschiede: Die höchsten Eigenanteile sind mit 3.528 Euro in Nordrhein-Westfalen zu zahlen, die niedrigsten mit 2.661 Euro in Sachsen-Anhalt. Im bundesweiten Schnitt kostet unter Berücksichtigung der Zahlungen der Pflegeversicherung ein Heimplatz nunmehr 5.033 Euro. Ende 2024 waren es noch 4.715 Euro.

Die Chefin des AOK-Bundesverbandes, Carola Reimann, forderte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auf, ihre Zusage einzulösen und das Problem der steigenden Eigenanteile mit der geplanten Pflegereform in den Griff zu bekommen. „Im Rahmen der anstehenden Pflegereform muss an verschiedenen Schrauben gedreht werden, um die Eigenbeteiligung der Pflegebedürftigen in den vollstationären Einrichtungen wirksam zu begrenzen“, sagte Reimann dem RND.

Zentrales Problem sei, dass die Pflegeheim-Bewohner die Versäumnisse der Länder bei der Finanzierung der Investitionskosten ausgleichen müssten, beklagte Reimann. „Wenn die Länder hier ihren Verpflichtungen für den Bau und die Instandhaltung der Heime nachkommen würden, könnte man eine deutliche Entlastung bei den Eigenanteilen erreichen.“ Reimann verlangte zudem die Herausnahme der Ausbildungskosten aus den Eigenanteilen. Dies würde die Pflegebedürftigen um etwa eine Milliarde Euro entlasten.


Foto: Seniorin im Rollstuhl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Insider: USA sollen Militärbasen auf Grönland übernehmen

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Davos/Nuuk (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem US-Präsident Donald Trump seine Zoll-Drohung gegen Dänemark und weitere europäische Staaten zurückgenommen und eine Einigung angekündigt hat, sickern erste Details durch. Aus Nato-Kreisen hieß es, Rutte habe einen Vorschlag eingebracht, der neben der Einrichtung einer neuen Überwachungsmission der Allianz im hohen Norden auch die Übernahme von Militärbasen in Grönland durch die USA vorsieht, wie die FAZ schreibt.

Entsprechende Überlegungen gab es wohl auch schon vorher. Zwei Quellen aus Nato-Kreisen hätten der Zeitung nun bestätigt, dass sich dieser Plan am Vorbild der britischen Militärbasen auf Zypern orientiere, hieß es. Dort verfügt die Regierung in London über zwei Luftwaffenstützpunkte, Akrotiri und Dhekelia, die zum britischen Staatsgebiet gehören. Diese Gebiete blieben beim Vereinigten Königreich, als die Kolonie Zypern 1960 in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Ihr Status ist in dem Vertrag geregelt, mit dem die Republik Zypern geschaffen wurde. Die beiden Militärstützpunkte werden als britisches Überseegebiet geführt und stehen als „Sovereign Base Areas“ unter der Verwaltung des britischen Verteidigungsministeriums. Sie dürfen allein für militärische Zwecke genutzt, also nicht wirtschaftlich ausgebeutet werden. Und sie sind kein eigener Staat.

Derzeit sind die USA nur auf einem Stützpunkt in Grönland präsent, der dem Weltraumkommando untersteht: der „Pituffik Space Base“, die früher „Thule Air Base“ hieß. Im Kalten Krieg unterhielt Washington insgesamt 17 Stützpunkte auf der Insel. Grundsätzlich haben sich die Regierungen in Kopenhagen und Nuuk dafür offen gezeigt, dass Washington seine militärische Präsenz wieder erhöht. Gemäß einer Vereinbarung von 2004 wäre das auch problemlos möglich.


Foto: US-Fahne am Hauptquartier des Arktisk Kommando auf Grönland, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Champions League: Bayern gewinnen gegen Saint-Gilloise

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München (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Bayern München hat einen wichtigen Heimsieg in der Champions League eingefahren und sich trotz langer Unterzahl und eines verschossenen Elfmeters mit 2:0 gegen Union Saint-Gilloise durchgesetzt und damit das Ticket fürs Achtelfinale dingfest gemacht. Matchwinner war einmal mehr Harry Kane, der beide Treffer erzielte – allerdings auch einen möglichen Hattrick vom Punkt vergab.

Vor rund 21.000 Zuschauern in der aufgrund einer Uefa-Strafe teilweise leeren Allianz Arena übernahmen die Münchner von Beginn an die Spielkontrolle. Der deutsche Rekordmeister ließ Ball und Gegner laufen, tat sich gegen die tief stehenden und diszipliniert verteidigenden Belgier jedoch schwer, klare Torchancen zu kreieren. Union Saint-Gilloise lauerte auf Umschaltmomente und kam in der ersten Halbzeit sogar zur besten Gelegenheit: Promise David scheiterte nach einer Flanke aus kurzer Distanz per Kopf am stark reagierenden Manuel Neuer. Auf der anderen Seite blieb Bayern trotz optischer Überlegenheit vor der Pause ohne Torerfolg, sodass es mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FCB das Tempo – und wurde früh belohnt. In der 52. Minute führte eine Ecke zur Führung: Michael Olise brachte den Ball scharf vor das Tor, wo Harry Kane am ersten Pfosten lauerte und aus kurzer Distanz zum 1:0 einköpfte. Nur wenige Minuten später wurde es noch besser für die Münchner. Kane tauchte erneut frei vor Union-Keeper Kjell Scherpen auf und wurde von diesem klar gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte der englische Torjäger selbst souverän ins rechte untere Eck (55.).

Die Partie schien nun endgültig in Richtung Bayern zu kippen, doch in der 63. Minute kam noch einmal Spannung auf. Min-jae Kim sah nach einem taktischen Foul als letzter Mann seine zweite Gelbe Karte und musste vorzeitig vom Platz. Trotz Unterzahl behielten die Münchner jedoch die Kontrolle, da Union Saint-Gilloise aus dem numerischen Vorteil kaum Kapital schlagen konnte.

In der Schlussphase bot sich Kane sogar die Chance auf seinen Dreierpack. Nach Videobeweis entschied der Schiedsrichter in der 80. Minute erneut auf Elfmeter für Bayern, doch diesmal scheiterte der Stürmer am Lattenkreuz. Auch ein Nachschuss blieb ungenutzt. Weitere hochkarätige Möglichkeiten, darunter ein klarer Fehlschuss von Michael Olise nach perfekter Vorarbeit von Kane, ließen die Münchner ebenfalls liegen.

Da die Belgier offensiv kaum noch Akzente setzen konnten, brachte der FC Bayern den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand ein verdienter 2:0-Erfolg, der die Münchner ihrem Ziel, den direkten Einzug ins Achtelfinale, ein großes Stück näherbringt. Union Saint-Gilloise hingegen musste trotz engagierter Defensivarbeit anerkennen, dass die individuelle Qualität der Bayern letztlich den Ausschlag gab.


Foto: Harry Kane am 17.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Heeres-Inspekteur baut weiter auf Kooperation mit USA

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Heeres-Inspekteur Christian Freuding geht weiter von einer engen militärischen Zusammenarbeit mit den USA aus. „Die Amerikaner haben bei Aufklärung, Logistik, Führungsfähigkeit und weitreichenden Waffensystemen Fähigkeiten, die uns momentan noch fehlen“, sagte der Generalleutnant dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

„Deshalb brauchen wir auch weiterhin den Schulterschluss mit den USA. Und wir wollen diese Partnerschaft auch, weil wir überzeugt sind, dass uns im transatlantischen Verbund die Wahrung des Friedens durch Abschreckung am besten gelingt.“

Zu seinem amerikanischen Ansprechpartner, dem Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, habe er sehr gute Beziehungen, sagte der Bundeswehr-General weiter. „Wir sprechen nahezu wöchentlich – professionell und vertrauensvoll.“

Die Aufrüstung des Heeres sieht der Inspekteur auf einem guten Weg. So würden zum Beispiel die an die Ukraine abgegebenen Panzerhaubitzen bis zum Jahresende alle ersetzt. Auch die Beschaffung von Kampf- und Schützenpanzern gehe voran. „Natürlich würde ich mir als Inspekteur wünschen, dass alles noch schneller geht. Aber ich glaube, wir haben die Talsohle durchschritten.“

Von der Industrie erwartet der Offizier, die Produktionskapazitäten noch rascher hochzufahren. „Alle nehmen Geschwindigkeit auf, aber rüstungsindustriell sind wir noch auf dem Beschleunigungsstreifen“, erklärte Freuding. Schwierigkeiten bereiten dem Heer Lieferverzögerungen und die Probleme bei der Einführung des neuen Digitalfunks: „Wir bestellen – und wir müssen bekommen, was wir vereinbart haben: in Qualität und Zeit“, betonte der Generalleutnant.


Foto: Christian Freuding (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Champions League: Eintracht nach Blamage in Baku ausgeschieden

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Baku (dts Nachrichtenagentur) – In der Champions League hat sich Eintracht Frankfurt am Mittwochabend bei Qarabag in Baku blamiert und wird nicht mehr Weiterkommen. In einem turbulenten Spiel unterlag die SGE den Aserbaidschanern trotz zwischenzeitlicher Führung mit 2:3 – das entscheidende Tor fiel tief in der Nachspielzeit.

Die Partie begann aus Frankfurter Sicht denkbar ungünstig. Qarabag setzte die Gäste früh unter Druck und nutzte gleich eine der ersten Aktionen: Nach einer Hereingabe und einem Abpraller im Strafraum reagierte Camilo Durán in der 4. Minute am schnellsten und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die frühe Führung verlieh den Hausherren spürbaren Schwung, doch Frankfurt zeigte eine schnelle Reaktion. Nur sechs Minuten später nahm Can Uzun einen zweiten Ball an der Strafraumkante auf und traf mit einem platzierten Abschluss ins linke untere Eck zum 1:1-Ausgleich.

In der Folge entwickelte sich eine intensive erste Halbzeit, in der Qarabag insgesamt mehr Ballbesitz hatte und immer wieder gefährlich nach vorne kam. Besonders über die linke Seite sorgten die Gastgeber für Unruhe, während Eintracht kompakt verteidigte und auf Umschaltmomente lauerte. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten rar, sodass es mit dem 1:1 in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten zunächst die Hausherren das Geschehen. Frankfurt tat sich schwer, offensive Akzente zu setzen, während Qarabag geduldig nach Lücken suchte. Die entscheidende Phase begann in der Schlussviertelstunde: Nach einem Zweikampf im Strafraum entschied Schiedsrichter Sandro Schärer in der 76. Minute auf Elfmeter für die SGE. Fares Chaibi übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zur 2:1-Führung für die Hessen.

Der Jubel währte jedoch nur kurz. Bereits zwei Minuten später kam Qarabag zurück: Nach einem schnellen Vorstoß über die linke Seite legte Cəfərquliyev präzise nach innen, wo erneut Camilo Durán eingelaufen war und aus kurzer Distanz zum 2:2 traf. In der offenen Schlussphase drängten beide Teams auf den Sieg, da ein Remis keinem wirklich half.

Als vieles bereits auf ein Unentschieden hindeutete, schlug Qarabag in der vierten Minute der Nachspielzeit eiskalt zu. Matheus Silva setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Ball in den Strafraum. Dort startete Bəhlul Mustafazadə in eine Lücke und schoss die Gastgeber mit dem 3:2 ins Glück. Kurz darauf war Schluss.

Für Eintracht Frankfurt ist die Niederlage ein schwerer Schlag, da die Hessen für ihre Restchance auf das Weiterkommen zwingend einen Sieg benötigt hätten. Qarabag hingegen darf nach dem späten Triumph weiter von den Playoffs träumen.


Foto: Kaua Santos (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Mittwoch (21.01.2025)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Mittwochabend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 4, 5, 10, 15, 24, 27, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6387394. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 804751 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Im Jackpot liegen aktuell 14 Millionen Euro.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Experten sorgen sich um deutsche Goldreserven in den USA

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Im Umfeld der Bundesbank und in der Politik werden vermehrt Forderungen laut, die deutschen Goldreserven im Wert von derzeit rund 164 Milliarden Euro aus New York abzuziehen.

Der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Emanuel Mönch, sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe): „Angesichts der geopolitischen Situation scheint es aktuell riskant, so viel Gold in den USA zu lagern. Im Sinne einer größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA wäre die Bundesbank darum gut beraten, über eine Rückholaktion nachzudenken.“

Auch die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Katharina Beck, bringt eine Verlagerung ins Spiel. Die Goldreserven seien „ein wichtiger Stabilitäts- und Vertrauensanker. Sie dürfen auf keinen Fall zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden.“ Solange US-Präsident Donald Trump regiert, könne man das wohl am sichersten ausschließen, „wenn die Goldreserven ab jetzt in Deutschland verwahrt werden“.

Die Bundesbank lagert 1.236 Tonnen Gold bei der regionalen US-Notenbank Fed in New York. Bundesbankpräsident Joachim Nagel lehnt eine Verlagerung ab. Unterstützung erhält er von den Regierungsfraktionen im Bundestag. Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler, sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe), es sei sinnvoll, einen Teil der Reserven in den USA zu lagern. „In der aktuellen Lage öffentlichkeitswirksam über einen Abzug der Goldreserven zu spekulieren, ist dagegen nicht förderlich.“

Die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Frauke Heiligenstadt, kann Sorgen um die Goldreserven nach eigenen Angaben zwar nachvollziehen, rät aber von „Panik“ ab: „Die deutschen Goldreserven sind gut diversifiziert angelegt.“ Die Hälfte liege in Frankfurt, „sodass unsere Handlungsfähigkeit sichergestellt ist“. Der Standort New York sei sinnvoll, denn „Deutschland, Europa und die USA sind finanzpolitisch eng miteinander verbunden“.


Foto: Hier lagert deutsches Gold: Federal Reserve in New York, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts