Dienstag, Februar 17, 2026
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Lottozahlen vom Samstag (14.02.2026)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 9, 19, 20, 40, 43, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 1890000. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 820024 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: Bayern gewinnen auch in Bremen

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Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Bayern München hat am 22. Spieltag in der Fußball-Bundesliga auch bei Werder Bremen gewonnen. 3:0 war der Endstand am Samstagnachmittag im Weserstadion aus Sicht der Gäste.

Bremen startete mutig und zeigte in den ersten Minuten eine engagierte und offensive Spielweise, konnte jedoch keine echten Großchancen herausspielen. Die Münchner übernahmen nach der Anfangsphase zunehmend die Kontrolle und erzielten in der 22. Minute durch Harry Kane das 1:0, nachdem ein zuvor verhängter Elfmeter korrekt gegeben wurde. Kurz darauf erhöhte Kane mit einem Traumtor auf 2:0, wodurch die Partie früh entschieden schien.

Bremen blieb bemüht und konnte zeitweise Druck auf die Bayern aufbauen, scheiterte aber immer wieder an der stabilen Defensive des Rekordmeisters und an Torhüter Jonas Urbig, der den verletzten Manuel Neuer ersetzte.

Die Bayern kontrollierten das Spiel und setzten mit schnellen Kontern Akzente. In der 70. Minute sorgten die eingewechselten Jamal Musiala und Alphonso Davies für die Vorarbeit, die Leon Goretzka zur 3:0-Führung nutzte. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es dabei, dass Bremen keinen Treffer erzielen konnte, während die Bayern auch durch gute Paraden von Urbig und das taktische Management ihrer Spieler eine Null hinten hielten.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit wechselten beide Teams mehrfach, wobei unter anderem Harry Kane und Joshua Kimmich bei Bayern sowie Felix Agu, Jens Stage und Karim Coulibaly bei Bremen ausgewechselt wurden. Gelbe Karten gab es unter anderem für Bremer Spieler wie Cameron Puertas, Niklas Stark und Senne Lynen sowie für Bayern-Spieler Jamal Musiala.

Insgesamt dominierte Bayern das Spiel, profitierte von individuellen Fehlern der Bremer und setzte seine Erfahrung sowie die Effizienz in der Chancenverwertung konsequent um, während Bremen zwar engagiert, aber zu harmlos vor dem Tor blieb.

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: Hoffenheim – Freiburg 3:0, Frankfurt – Gladbach 3:0, HSV – Union Berlin 3:2 und Leverkusen – St. Pauli 4:0.


Foto: Mio Backhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Reiche sieht in Rubio-Rede "Zeichen der Zusammenarbeit"

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München (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion um Änderungen am Sozialstaat hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erneut Abschwächungen beim Kündigungsschutz angemahnt.

„Der Arbeitsmarkt, so wie er jetzt ist, schützt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – er verhindert aber auch notwendige Anpassungen“ sagte die CDU-Politikerin am Samstag den TV-Sendern RTL und ntv am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.

„Wenn wir uns darüber unterhalten können, zum Beispiel im Bereich der Führungskräfte, also der gut bezahlten Mitarbeiter, etwas flexibler zu sein, untere Einkommensgruppen zu schützen, dann hätten wir die nötige Flexibilität, die wir brauchen, um durch die strukturellen Veränderungen zu kommen, die wir brauchen. Darüber müssen wir in der Koalition sprechen.“

Mit Blick auf die Rede von US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich Reiche erleichtert. Rubio habe „ein Zeichen der Zusammenarbeit“ an Europa gesendet und den Kontinent wertgeschätzt. „Er hat auf Schwächen hingewiesen, die, wenn man ehrlich ist, wir ja auch selbst erkannt haben und an denen wir arbeiten. Das Wichtigste aber ist: Er hat die Nato und das Verteidigungsbündnis gestärkt, unterstützt.“

Mit Blick auf den Freihandel und multilaterale Abkommen sagte Reiche: „Wir gehen in Europa voran und schließen endlich Freihandelsabkommen, auf die wir lange gewartet haben. Fast 25 Jahre haben wir an dem Mercosur-Abkommen gearbeitet, jetzt haben wir es endlich finalisiert. Wir haben ein Freihandelsabkommen mit Indien. Malaysia, Indonesien, Australien, der Mittlere Osten, all das steht bevor und wir sollten das schnell abschließen. Ich habe Marco Rubio nicht so verstanden, dass er nichts von Handel hält, aber er definiert ihn anders und die Interessenlagen sind andere. Zölle schaden, das merken wir jetzt auch in den Vereinigten Staaten, wo der Konsum nach unten geht. Es geht um einen verlässlichen Rahmen, und an dem müssen wir arbeiten. Das tun wir vor und hinter den Kulissen.“


Foto: Marco Rubio am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD sieht nach Rubios Rede "keinerlei Anlass zur Entwarnung"

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München (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD hat nach dem Auftritt von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz nur eine begrenzte Hoffnung auf eine Verbesserung der transatlantischen Beziehungen.

„Die Rede von Marco Rubio hat sich im Ton deutlich von jener von J.D. Vance im Vorjahr unterschieden, sie bietet jedoch keinerlei Anlass zur Entwarnung“, sagte die stellvertretende Bundestagsfraktionschefin Siemtje Möller dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe). „Die USA haben offenbar erkannt, wie viel Vertrauen zuletzt verspielt wurde, und bemühen sich nun um Schadensbegrenzung“. Allerdings könne „eine Freundschaft sicher nicht daran geknüpft werden, dass Europa sich exakt so verhält, wie es den Vereinigten Staaten vorschwebt“.

Möller bezog sich darauf, dass der Außenminister die Europäer eingeladen hatte, die USA auf ihrem Weg zu begleiten: „Rubio zeichnet verantwortlich für die Nationale Sicherheitsstrategie – und deren zentrale Prämissen hat er eben nicht relativiert.“ Vielmehr bleibe „hochgradig problematisch“ die „überhöhte und holzschnittartige Vorstellung eines Europas, dem zu alter kultureller Größe verholfen werden soll“, die Rubio „mit in seiner Beschwörung der noblen Zivilisationen vorgetragen“ habe.


Foto: Marco Rubio am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Nawalny-Vergiftung: Wadephul fordert internationale Konsequenzen

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München (dts Nachrichtenagentur) – Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat in ungewöhnlich scharfen Worten auf den von mehreren europäischen Staaten vorgebrachten Nachweis einer Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers und Putin-Kritikers Alexej Nawalny in einem russischen Straflager vor zwei Jahren reagiert.

Wadephul sagte am Samstag dem TV-Sender „Welt“ bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC): „Das russische Regime zeigt nochmal seine schreckliche Fratze. Wir haben jetzt eine hohe naturwissenschaftliche Wahrscheinlichkeit dafür, dass es eine Vergiftung gewesen ist. Das ist natürlich eine schreckliche Nachricht. Es zeigt, dass Putin sich um Fragen der Menschlichkeit, aber auch um rechtliche Fragen, wie das Chemiewaffenverbot, nicht kümmert.“

Der Minister weiter: „Das zeigt, dass er nicht nur bereit ist, einen völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine zu führen, insbesondere die Bevölkerung dort zu attackieren, sondern dass er auch seinen schlimmsten Feind nicht nur rechtswidrig ins Gefängnis wirft, sondern auch umbringt. Und das muss Folgen haben.“ Wadephul fordert, dass die Organisation, die sich um das Verbot von Chemiewaffen kümmert, sich damit befasst: „Das heißt: Wir müssen unsere regelbasierte Ordnung hier auch verteidigen und alle Mittel zur Anwendung bringen.“


Foto: Johann Wadephul am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Europäische Länder melden Nachweis für Vergiftung Nawalnys

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München (dts Nachrichtenagentur) – Der vor zwei Jahren verstorbene russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny wurde offenbar vergiftet. Dem „Spiegel“ zufolge wollen fünf europäische Staaten im Laufe des Tages am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz eine entsprechende Erklärung abgeben.

Demnach wurde in Gewebeproben von Nawalnys Leiche das Gift Epibatidin nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen hochtoxischen Stoff, der in südamerikanischen Pfeilgiftfröschen vorkommt.

Da Nawalny zum Zeitpunkt seines Todes in einem russischen Straflager inhaftiert war, komme nur ein Giftanschlag durch russische Behörden infrage, hieß es.

Bei den Staaten handelt es sich um Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden und die Niederlande.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Julija Nawalnaja, die Witwe Nawalnys, entsprechende Vergiftungs-Vorwürfe gegen Russland erhoben und sich dabei auf „ausländische Laborbefunde“ berufen. Welches Gift damals gefunden worden sein soll, sagte sie nicht, forderte aber eine Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse.

Bereits 2020 hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok einen Giftanschlag auf Nawalny verübt. Er wurde damals durch Ärzte der Berliner Charité gerettet.

Die fünf Staaten, die Nawalnys Vergiftung an diesem Samstag öffentlich anprangern wollen, wollen sich mit ihren Ergebnissen zudem an die Chemiewaffen-Verbotsorganisation OPCW wenden. Russland habe seine Chemiewaffen entgegen entsprechender Abkommen nicht vernichtet, hieß es.


Foto: Gedenken an Alexei Nawalny (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dobrindt sieht nach Rubio-Rede weiter "anspruchsvolle Phase"

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München (dts Nachrichtenagentur) – Nach der mit Spannung erwarteten Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchener Sicherheitskonferenz, zeigt sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) insgesamt erleichtert.

„Was Rubio deutlich gemacht hat, ist der Zusammenhalt Amerika, Europa. Das große Interesse der USA, dass Europa sich gut weiterentwickelt“, sagte er am Samstag dem TV-Sender ntv. Man habe den Ton bewusst komplett anders setzen wollen als im vergangenen Jahr. Auf der anderen Seite „stehen wir noch in einer Phase, die anspruchsvoll ist, wie sich die Partnerschaft mit den USA weiterentwickelt“, so Dobrindt.

Er habe auch „die Töne der Kritik gehört“. Töne, die deutlich gemacht hätten, dass man mit der Zusammenarbeit in der Vergangenheit unzufrieden gewesen sei. „Man darf jetzt bei aller Freude über den Ton zwischen den Vereinigten Staaten und Europa nicht überhören, dass Rubio auch gesagt hat: Wenn es aber nicht so läuft, dann können wir es auch alleine machen“.

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), warnt davor, die Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchener Sicherheitskonferenz als Entspannungssignal für die transatlantischen Beziehungen zu begreifen. „Es war eine vergiftete Liebeserklärung“, sagte Strack-Zimmermann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „An dieser Rede war überhaupt nichts beruhigend.“

Rubio habe zwar einen anderen Ton gewählt als US-Vizepräsident J. D. Vance bei der Sicherheitskonferenz vor einem Jahr. Aber er habe eine Welt beschworen, „die nicht unsere ist“. Die MAGA-Bewegung von US-Präsident Donald Trump wolle nicht nur die USA ändern, sie wolle vielmehr eine Welt ohne wertebasierte Regeln, wie in den 1920er- und 1930er-Jahren, „wo man sich überfällt, wo man Grenzen verschiebt“. Die kollektive Erleichterung, die in dem großen Applaus für die Rede zum Ausdruck gekommen sei, „ist ein Trugschluss“, warnte Strack-Zimmermann.


Foto: Marco Rubio am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Harvard-Forscher Ziblatt warnt Union und Universitäten vor der AfD

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Cambridge (dts Nachrichtenagentur) – Der Demokratieforscher Daniel Ziblatt warnt CDU und CSU davor, die Brandmauer zur AfD aufzuweichen.

Koalitionen mit der AfD in östlichen Bundesländern wären „hochriskant“, ebenso wie eine Minderheitsregierung der Union im Bund, die sich von der rechtsextremen Partei tolerieren lasse, sagte der Harvard-Politologe dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. In den USA hätten die Mainstream-Republikaner auch gedacht, sie könnten Trump benutzen, um an die Macht zu kommen, aber ihn jederzeit kontrollieren. Das habe nicht funktioniert.

Ziblatt hat zusammen mit seinem Harvard-Kollegen Steven Levitsky „How Democracies Die“, „Wie Demokratien sterben“, geschrieben; der Harvard-Professor leitet auch die Abteilung „Transformationen der Demokratie“ am Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung.

Die Union wäre politisch erfolgreicher, sagte Ziblatt dem „Spiegel“, wenn sie im Kompromiss mit dem Koalitionspartner SPD oder anderen Mitte-Parteien konkrete Lösungen für alltägliche Probleme der Menschen in Deutschland entwerfen würde. „Die Kräfte der Mitte müssen Erneuerung anbieten – nicht nur das Alte verteidigen.“

Deutschen Hochschulen und Forschenden riet der Harvard-Politologe – dessen Universität seit Monaten von der Trump-Regierung angegriffen wird – sich für eine Machtübernahme der AfD zu wappnen. „Wenn in deutschen Bundesländern ähnliche Kräfte an die Macht kommen wie hier, sind ähnliche Attacken auf Wissenschaft und Universitäten zu erwarten. Diese Institutionen sollten sich jetzt schon Partner in der Gesellschaft suchen, die ihnen dann hoffentlich zu Hilfe kommen werden: Gewerkschaften, Unternehmer, Kirchen.“

Sein eigenes Land sieht Ziblatt unmittelbar bedroht. „Die Vereinigten Staaten haben sich in den vergangenen Monaten stärker zu einem autoritären Regime entwickelt, als ich je erwartet hätte“, sagte er dem „Spiegel“. „Einen so breiten Angriff auf die Demokratie hat es in der Geschichte der USA noch nie gegeben.“ So sei das Land binnen zwölf Monaten zu einer „brüchigen“ Demokratie geworden, ähnlich wie Ungarn oder die Türkei: „Es gibt noch einen politischen Wettbewerb um Macht. Aber er wird zugunsten der Machthaber verzerrt.“


Foto: Daniel Ziblatt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Außenminister wirbt für Zusammenarbeit mit Europa

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München (dts Nachrichtenagentur) – US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Zusammenhalt mit Europa beschworen – allerdings im Sinne der aktuellen US-Administration.

In der Vergangenheit seien Fehler gemacht worden, wie der „Klima-Kult“ oder das Zulassen einer Massenmigration, sagte Rubio am Samstagmorgen auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Diese Fehler bedrohten den Fortbestand „unserer Kultur“ und seien „gemeinsam“ gemacht worden, deswegen müssten sie auch gemeinsam korrigiert werden.

Die USA würden dies zur Not alleine, würden es aber lieber mit Europa tun. Der US-Außenminister erinnerte an die gemeinsame Vergangenheit und gemeinsame Werte.

In Bezug auf den Ukraine-Konflikt sagte der US-Außenminister, er wisse nicht, ob Russland ernsthaft an einer Beilegung des Konfliktes Interesse hätte. „Die Russen sagen ja, aber wir wissen nicht, ob wir akzeptable Vereinbarungen erzielen können“, so Rubio.


Foto: Marco Rubio am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Widerspruch zu Rubio: Chinas Außenminister fordert Stärkung der UN

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München (dts Nachrichtenagentur) – Der chinesische Außenminister Wang Yi hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, die Vereinten Nationen zu stärken und den Multilateralismus zu fördern.

Er sagte am Samstag, dass die Welt am Scheideweg stehe und die Menschheit vor der Herausforderung stehe, künftigen Frieden und positive Entwicklungen zu sichern. Wang ergänzte, dass China eine globale Initiative vorgestellt habe, um ein gerechteres internationales System zu entwickeln.

Wang sagte weiter, dass die UN trotz ihrer Unvollkommenheiten das beste internationale Instrument sei, um Frieden und Zusammenarbeit zu fördern. Er warnte davor, dass ohne die UN die Welt zu einem System zurückkehren könnte, in dem „das Recht des Stärkeren“ dominiere. Die internationale Zusammenarbeit sei notwendig, um Vertrauen wiederherzustellen und globale Probleme zu lösen. Unterschiede zwischen den Ländern sollten durch Dialog und Zusammenarbeit überwunden werden, um einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Damit widersprach der chinesische Außenminister seinem US-Amtskollegen und direktem Vorredner Marco Rubio. Der US-Außenminister hatte kurz zuvor auf derselben Bühne die UN scharf kritisiert. Die UN habe „keine Rolle“ bei der Lösung von Konflikten gespielt. Man müsse die internationalen Organisationen nicht komplett abschaffen, aber umbauen, sagte Rubio.

Wang sagte derweil, dass China und Europa eine lange Tradition der Zusammenarbeit hätten und gemeinsam an einer „multipolaren und friedlichen Welt“ arbeiten sollten. Er warnte vor einer weiteren Teilung der Welt und forderte alle Länder auf, zusammenzuarbeiten, um eine „positive Zukunft“ zu gestalten.


Foto: Wang Yi am 14.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts