Freitag, Januar 30, 2026
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Landtag wählt Schulze zum neuen Regierungschef in Sachsen-Anhalt

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Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat Sven Schulze (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.

Der bisherige Wirtschaftsminister übertraf am Mittwoch in Magdeburg direkt im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von mindestens 49 Stimmen mit 58 Stimmen deutlich. Die Regierungskoalition verfügt im Parlament nur über 56 Abgeordnete. Damit tritt der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im September die Nachfolge von Reiner Haseloff (CDU) an. Dieser hatte im vergangenen Jahr angekündigt, nach rund 15 Jahren Amtszeit nicht mehr anzutreten.

Die Koalition aus CDU, SPD und FDP erhofft sich vom Wechsel in der Staatskanzlei einen Amtsbonus für Schulze. Politikwissenschaftler sehen das allerdings skeptisch, da der Wechsel zu spät erfolgt sein könnte. In Umfragen liegt die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD in Sachsen-Anhalt bislang klar vor der CDU.


Foto: Sven Schulze am 28.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

PM-International erreicht eine Milliarde verkaufte FitLine Produkte weltweit

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Lebensqualität: wissenschaftliche Innovation/Vertrauen FitLine and Science

Historischer Meilenstein für PM-International

PM-International, eines der weltweit führenden Unternehmen für Produkte für Gesundheit, Fitness und Schönheit, gibt heute einen historischen Meilenstein bekannt: Weltweit wurden eine Milliarde FitLine Produkte verkauft. Dieser Erfolg steht für mehr als 30 Jahre wissenschaftliche Innovation, Premium-Produktqualität sowie das Vertrauen und die Loyalität von Millionen Vertriebspartnern und Kunden rund um den Globus.

Über 30 Jahre wissenschaftliche Innovation und Vertrauen

Seit seiner Gründung vor über 32 Jahren konzentriert sich PM-International auf die Entwicklung hochwertiger, wissenschaftlich fundierter Nahrungsergänzungs- und Kosmetikprodukte zur Verbesserung der Lebensqualität. Die Marke FitLine hat sich eine treue, internationale Kundschaft aufgebaut – viele von ihnen vertrauen den Produkten bereits seit Jahren, manche sogar seit den Anfängen des Unternehmens.

FitLine als verlässlicher Partner im Profisport

Dank ihrer Qualität und Sicherheit genießen FitLine Produkte zudem das Vertrauen von mehr als 1.000 Profiathleten und Sportorganisationen weltweit, darunter die ATP Tour, der Deutsche Eishockey-Bund, das Paris Basketball Team oder der Koreanische Ringerverband.

Dank an Vertriebspartner und Kunden weltweit

Rolf Sorg, Gründer & CEO von PM-International, bedankt sich bei allen Vertriebspartnern und Kunden: „Diese Zahl steht für eine Milliarde Entscheidungen, FitLine zu vertrauen – Entscheidungen, die jeden Tag einen Unterschied im Leben von Menschen machen. Und für eine Milliarde Chancen, die Lebensqualität zu verbessern. Dafür sind wir unseren Kunden und Partnern zutiefst dankbar.“

Soziales Engagement als fester Bestandteil des Erfolgs

Von Beginn an teilt PM-International seinen Erfolg. Bereits im Jahr 2003 begann das Unternehmen, Kinder über den Partner World Vision zu unterstützen. Heute fördert PM We Care mehr als 8.000 Patenkinder weltweit. Mit jedem verkauften FitLine Produkt trägt PM-International direkt dazu bei, das Leben und die Zukunft dieser Kinder zu verbessern – und sorgt so dafür, dass jedes Produkt auch einen nachhaltigen sozialen Beitrag leistet.

Blick in die Zukunft mit klarer Vision

Mit Blick in die Zukunft sieht PM-International diesen Meilenstein als starke Basis für weiteres Wachstum und als wichtigen Schritt auf dem Weg zur langfristigen Vision des Unternehmens: Menschen weltweit zu einem gesünderen, aktiveren Leben mit innovativen Premium-FitLine Produkten zu befähigen.

Bild FitLine and Science

Quelle Bild und Text PM-International AG

Dax startet kaum verändert – Vertrauen in US-Dollar schrumpft

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.915 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Die Welt entzieht dem Dollar das Vertrauen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Relativ zum Euro steht der Dollar auf einem Viereinhalb-Jahres-Tief. Relativ zum Schweizer Franken ist es ein 15-Jahres-Tief.“

Das Vertrauen in die USA und ihre Politik sei schwer angekratzt. Noch gelte der Dollar als Weltleitwährung. Setze sich der aktuelle Vertrauensverlust fort, gerate auch dieser Status in Gefahr. „Die Folge wäre eine mehr zersplitterte Währungswelt. Keine Währung wird alleine in die Fußstapfen des Dollars treten können.“

„In dieser unsicheren Zeit werden Edelmetalle weiterhin als sicherer Hafen gesucht. Technisch betrachtet ist Gold jetzt allerdings so stark überkauft wie zuletzt im Jahr 2020. Damals folgte eine Korrektur um fast 20 Prozent.“

„Es ist wieder Fed-Tag. Und es ist die drittletzte Zinsentscheidung, der Jerome Powell als Fed-Präsident vorsteht. Donald Trump wird diese verbleibenden drei Zinssitzungen sicherlich rückwärts zählen. Neben der Geldpolitik an sich wird es in der Pressekonferenz wohl auch um die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Jerome Powell gehen.“

„Eine Änderung des Leitzinses ist für heute nicht zu erwarten. Und den mittelfristigen Kurs der Fed kann Jerome Powell nur noch sehr bedingt mitgestalten. Von daher sind von der heutigen Zinssitzung keine allzu großen Impulse für die Börsen zu erwarten.“

„Mit Microsoft und Tesla beginnt heute nachbörslich die Berichtssaison der Mag-7-Aktien. Jetzt muss sich zeigen, ob die Kursanstiege der Tech-Werte auch von Gewinnanstiegen untermauert sind“, sagte Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,2001 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8333 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.298 US-Dollar gezahlt (+2,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,93 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,56 US-Dollar, das waren genau ein Cent oder 0,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Immer mehr Frauen entscheiden sich für ein MINT-Studium

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Frauen entscheiden sich nach wie vor seltener für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als Männer. Der Frauenanteil unter den Studienanfängern im 1. Fachsemester in solchen MINT-Fächern ist in den vergangenen Jahren jedoch kontinuierlich gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, waren im Studienjahr 2024 mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Studienanfänger im 1. Fachsemester im MINT-Bereich Frauen – ein neuer Höchststand. Zehn Jahre zuvor hatte der Frauenanteil in diesem Bereich noch bei 31 Prozent gelegen.

Dabei gibt es jedoch große Unterschiede zwischen den verschiedenen MINT-Fächern: Am höchsten war der Frauenanteil im Studienjahr 2024 in Innenarchitektur (87 Prozent), am niedrigsten in Fahrzeugtechnik (10 Prozent).

Insgesamt beginnen etwas mehr Frauen als Männer ein Studium: So lag der Frauenanteil unter allen Studierenden im 1. Hochschulsemester im Studienjahr 2024 bei 52 Prozent.

39 Prozent aller Studienanfänger im 1. Fachsemester wählten im Studienjahr 2024 ein MINT-Fach, das waren knapp 318.800 Personen. Die meisten von ihnen begannen ein Studium in Informatik (45.800), gefolgt von Maschinenbau/-wesen (23.100) und Wirtschaftsinformatik (22.000). Insgesamt ist die Zahl der Studienanfänger im 1. Fachsemester im MINT-Bereich zuletzt wieder gestiegen: um drei Prozent gegenüber dem Studienjahr 2023. Der Anstieg in diesen Fächern fiel damit noch etwas höher aus als bei den Studienanfängern insgesamt: Im Studienjahr 2024 war deren Zahl mit rund 823.900 um zwei Prozent höher als im Studienjahr 2023. Im langfristigen Vergleich ist die Zahl der Studienanfänger im 1. Fachsemester in MINT-Fächern allerdings gesunken: Im Studienjahr 2024 waren es fünf Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.

Neben einem Studium kann auch eine Berufsausbildung zu einer Tätigkeit im MINT-Bereich qualifizieren. Im Jahr 2024 haben gut 167.700 Personen eine Ausbildung in einem MINT-Beruf begonnen. Das waren fünf Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Im Jahr 2014 hatte es knapp 159.300 neue Ausbildungsverträge in diesem Bereich gegeben. Die Zahl der neuen Auszubildenden insgesamt ging im selben Zeitraum um acht Prozent zurück – von gut 514.000 im Jahr 2014 auf knapp 475.100 im Jahr 2024. Der am häufigsten gewählte MINT-Beruf im Jahr 2024 war Kraftwerkzeugmechatroniker mit knapp 24.300 neuen Ausbildungsverträgen. Darauf folgten Fachinformatiker (17.200) und Elektroniker (14.400).

Der Großteil der neu gestarteten Auszubildenden in MINT-Berufen sind nach wie vor Männer: Im Jahr 2024 lag ihr Anteil unter den neuen Ausbildungsverträgen bei 88 Prozent, Frauen machten zwölf Prozent aus. Das Verhältnis hat sich innerhalb von zehn Jahren kaum verändert (2014: 89 Prozent Männer, elf Prozent Frauen).

Auch im Ausbildungsbereich zeigen sich große Unterschiede zwischen den einzelnen MINT-Berufen: Unter den neuen Elektronikern sowie den Anlagemechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik lag der Frauenanteil bei drei Prozent, bei den Augenoptikern sowie den Mediengestaltern Digital und Print hingegen bei 72 Prozent, so die Statistiker.


Foto: Junge Frau mit Laptop (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Yardeni: "Bis 2029 kann der S&P 500 auf 10.000 Punkte steigen"

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Trotz Zöllen und geopolitischer Unsicherheit: Investoren sollten die US-Aktienmärkte nicht zu früh abschreiben, findet der Kapitalmarktexperte Ed Yardeni. Die US-Aktienmärkte hätten in den vergangenen Jahren immer wieder durch ihre Widerstandsfähigkeit überzeugt – und dieser Trend werde weiter anhalten, sagte er dem „Handelsblatt“.

Auch wenn es in den kommenden Monaten wieder etwas turbulenter werden könnte – Yardeni geht davon aus, dass sich die US-Märkte in einer Neuauflage der „Roaring 20s“ befinden, ähnlich wie in den 1920er-Jahren, als die Aktienmärkte eine rasante Rally hinlegten. „Wir erwarten, dass der S&P 500 in diesem Jahr rund zehn Prozent zulegt“, glaubt der Gründer des Analysehauses Yardeni Research. „Bis 2029 kann der S&P 500 auf 10.000 Punkte steigen“, sagte der Ökonom, der zu den größten Optimisten an der Wall Street gezählt wird. Geopolitische Krisen, die die Kurse drücken, sieht er als „Einstiegsgelegenheit“.

Kurstreiber, so sagte er, könnten in diesem Jahr indes andere Aktien sein als in den vergangenen Jahren, als die Tech-Konzerne die großen Stars in den Portfolios waren. Auch für Gold ist Yardeni weiter optimistisch. „Ich überlege, ob ich mein Kursziel noch einmal anhebe.“ Derzeit liege es bei 6.000 Dollar je Feinunze bis zum Jahresende. Das Edelmetall könnte Yardeni zufolge bis zum Ende der Dekade auf 10.000 Dollar je Feinunze steigen.


Foto: Wallstreet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Junge Union will Lockerung der Schuldenbremse verhindern

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Junge Union wendet sich gegen weitere Lockerungen der Schuldenbremse.

In einem Antrag für den Parteitag, über den der „Spiegel“ berichtet, heißt es, eine Modernisierung der Regel, wie sie im Koalitionsvertrag von Union und SPD genannt werde, dürfe „nicht in ihrer weiteren Aufweichung bestehen“. Bevor über eine noch weitergehende Neuverschuldung von Bund oder Ländern diskutiert werden könne, „muss der Beweis erbracht werden, dass die bereits in Milliardenhöhe aufgenommenen Schulden für Investitionen statt für Konsumausgaben verwendet werden“, heißt es weiter. Nur so könne ein Ausgleich gegenüber einer starken finanziellen Belastung der jüngeren Generation gefördert werden.

Zur Begründung heißt es, die noch vom alten Bundestag beschlossene Bereichsausnahme für Verteidigungsausgaben sowie das 500-Milliarden-Sondervermögen für Investitionen in Infrastruktur stünden bereits im Widerspruch zu den Wahlkampfversprechen der Union sowie zum Grundsatzprogramm der CDU. Weitere Lockerungen würden den Widerspruch nur weiter verschärfen und „hebeln das Prinzip der Generationengerechtigkeit aus“, heißt es im Antrag.

Die Koalition habe „viele Kommissionen zu wichtigen Themen eingesetzt“, sagte JU-Chef Johannes Winkel dem „Spiegel“. „Verbindlich beschlossen wurden erst mal neue Schulden.“ Die Koalition müsse sich nun darauf konzentrieren, Reformen zu beschließen und umzusetzen, so Winkel. „Die Schuldenbremsenkommission sollte aufzeigen, wie wir die bereits beschlossenen Sonderschulden wirklich für Zukunftsinvestitionen nutzen.“

Die Antragskommission der CDU befindet am Donnerstag über etwa 300 Anträge, wie es in Parteikreisen heißt, die für den Bundesparteitag Ende Februar in Stuttgart vorliegen, und gibt Empfehlungen ab, ob die Delegierten Themen debattieren.


Foto: Johannes Winkel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grüne wollen Recht auf Vollzeit

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Arbeits- und Sozialpolitikerin Ricarda Lang (Grüne) fordert vor dem Hintergrund der laufenden Debatte um den Rechtsanspruch auf Teilzeit für Beschäftigte ein Recht auf Vollzeit. „Beschäftigte sollen einen Rechtsanspruch auf Aufstockung ihrer Arbeitszeit bis hin zur Vollzeit bekommen, wenn im Betrieb entsprechendes Arbeitsvolumen vorhanden ist“, sagte Lang den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Wenn wir es mit der Flexibilität ernst meinen, muss zugleich auch die Brückenteilzeit deutlich ausgeweitet werden.“

Das Ziel sei mehr Vereinbarkeit statt mehr Verfügbarkeit. Dafür müsse auch die Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur massiv ausgebaut werden, „damit Vereinbarkeit nicht vom guten Willen abhängt, sondern Alltag wird“, sagte die ehemalige Grünen-Chefin weiter.

Lang sieht in dem CDU-Vorstoß zur Einschränkung des Rechts auf Teilzeit einen Angriff auf Arbeitnehmerrechte. „Während Teile der Union noch so tun, als ginge es ihnen um Flexibilität, spricht Gitta Connemann ganz klar aus, was das eigentliche Ziel ist: weniger Rechte, weniger Schutz, weniger Freiheit für Beschäftigte“, sagte die Ex-Grünen-Chefin. „Der Wirtschaftsflügel der Union beweist damit eindrücklich, wie komplett ignorant die CDU gegenüber der Lebensrealität der Menschen im Land ist – insbesondere der Frauen.“

Wer in Teilzeit arbeite, ziehe oft Kinder groß, pflege Angehörige oder engagiere sich ehrenamtlich. „Das ist nicht faul, sondern ehrenwert“, erklärte Lang. Manche würden auch in Teilzeit arbeiten, weil sie einfach körperlich sehr harte Jobs hätten.

Vor allem Frauen würden häufig gern mehr arbeiten, es fehle aber an der notwendigen Infrastruktur oder der Bereitschaft in den Betrieben, führte die Grünen-Politikerin weiter aus. „Statt diese Probleme zu lösen, redet die Union lieber die Menschen faul und das Land schlecht.“ Statt den Fachkräftemangel wirklich anzugehen, mache sie Arbeit insbesondere für Frauen unattraktiver, so Lang. „Die Union will einen Vollzeitzwang, wir fordern ein Recht auf Vollzeit.“

Die CDU-Politikerin Gitta Connemann hatte unter dem Schlagwort „Lifestyle-Teilzeit“ eine deutliche Einschränkung des bisher geltenden Rechtsanspruchs auf Teilzeitarbeit ins Spiel gebracht und damit eine lebhafte Debatte über Arbeitszeit und Arbeitnehmerrechte angestoßen.


Foto: Ricarda Lang (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schwesig schließt SPD-Kanzlerkandidatur aus

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Schwerin (dts Nachrichtenagentur) – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) schließt eine Kanzlerkandidatur 2029 für die SPD aus. „Ich trete für fünf Jahre an“, antwortete Schwesig dem „Stern“ auf die Frage, ob sie bei einem wiederholten Wahlsieg auch die volle Amtszeit in Schwerin bleiben wolle.

„Ich möchte die nächsten fünf Jahre Ministerpräsidentin bleiben, dafür trete ich an“, sagte sie auf die Nachfrage, ob die Bundestagswahl 2029 nichts daran ändern würde und eine Kanzlerkandidatur ausgeschlossen sei.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir wieder stärkste Kraft werden“, sagte Schwesig mit Blick auf die kommende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September. Aktuell steht die AfD in Umfragen bei 38 Prozent, die SPD kommt auf die Hälfte. „Umfragen sind keine Wahlergebnisse“, sagte Schwesig.

Schon 2021 hätten sich die Umfragewerte noch gedreht. „Spätestens im Sommer, wenn die Wahl näher rückt, werden sich die Menschen fragen: Wer kann dieses Land regieren und in eine gute Zukunft führen? Wer steht für Erfahrung, Stabilität, Verlässlichkeit? Wem können sie vertrauen?“

Zuvor hatte schon die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas kein Interesse an der Kanzlerkandidatur ihrer Partei gezeigt. Auf die Frage des “Stern“, wer Kanzlerkandidat der SPD werde, antwortete Bas kürzlich: „Ich nicht.“ Bas ging damit frühzeitig einer möglichen Rivalität mit ihrem Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil aus dem Weg.


Foto: Manuela Schwesig (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen uneinheitlich – Gold und Öl deutlich teurer

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.003 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.978 Punkten 0,4 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.940 Punkten 0,9 Prozent im Plus.

Laut einer Umfrage von Conference Board ist das Verbrauchervertrauen in den USA im Januar auf einen niedrigeren Stand gefallen als während der Corona-Pandemie. Der Index sank um 9,7 Punkte und erreichte folglich mit 84,5 Punkten seinen niedrigsten Stand seit 2014. Die Verbraucher zeigten sich besorgt über die anhaltende Inflation, die Zollpolitik und den Arbeitsmarkt. Auch Angst vor Krieg und um die Gesundheitsversorgung wurde häufiger genannt.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend deutlich stärker: Ein Euro kostete 1,2039 US-Dollar (+1,35 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,8306 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 5.177 US-Dollar gezahlt (+3,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 138,27 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 67,60 US-Dollar, das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesliga: Hoffenheim schlägt Bremen – St. Pauli gleicht spät aus

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Bremen/Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Werder Bremen hat am Dienstag das Nachholspiel des 16. Bundesliga-Spieltags gegen die TSG Hoffenheim mit 0:2 verloren, während sich der FC St. Pauli und RB Leipzig am Millerntor 1:1 getrennt haben.

Im Weserstadion blieb Bremen trotz langer Überzahl ohne Ertrag und unterlag den effizienteren Hoffenheimern. Die Gäste gingen kurz vor der Pause in Führung, als Alexander Prass in der 44. Minute aus der Distanz traf. Nach dem Seitenwechsel sah Hoffenheims Wouter Burger nach VAR-Eingriff in der 52. Minute die Rote Karte. Dennoch erhöhte die TSG wenig später: Grischa Prömel erzielte in der 54. Minute das 2:0. Bremen drängte in der Folge zwar auf den Anschluss, ein Treffer gelang den Hausherren jedoch nicht mehr.

Am Millerntor sah es lange nach einem Auswärtssieg für Leipzig aus. Yan Diomande brachte RB in der 66. Minute mit einem abgefälschten Schuss aus der zweiten Reihe in Führung. St. Pauli steigerte in der Schlussphase den Druck und wurde spät belohnt: Nach einem Foul von David Raum verwandelte Martijn Kaars den fälligen Strafstoß in der 3. Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich.


Foto: Grischa Prömel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts