Freitag, Februar 6, 2026
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Maja T. in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt

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Budapest (dts Nachrichtenagentur) – Im Prozess um Gewalttaten gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in Budapest ist die non-binäre deutsche Person Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das teilte das Gericht am Mittwoch mit. T. wurde demnach wegen lebensbedrohlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung schuldig gesprochen.

Der Prozess ist Teil des sogenannten Budapest-Komplexes, wobei es um Angriffe von Linksextremisten auf mutmaßliche Rechtsextremisten im Rahmen des sogenannten Tages der Ehre in Budapest im Februar 2023 geht.

Ungarn hatte im November 2023 einen Europäischen Haftbefehl gegen T. erlassen, die Auslieferung erfolgte im Juni 2024. Später entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die Auslieferung von T. rechtswidrig war.


Foto: Gefängnis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bahn erhält neuen Aufsichtsratschef

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn, Werner Gatzer, will seinen Posten offenbar vorzeitig zur Verfügung stellen. Er habe angekündigt, nicht die gesamte Wahlperiode den Vorsitz im Kontrollgremium wahrnehmen zu wollen, sondern einen Wechsel 2027 anzustreben, sagte ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

Ein Nachfolger ist schon auserkoren: Für diesen Fall seien die Beteiligten übereingekommen, Christoph Franz als neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates vorzuschlagen. Franz war von 2011 bis 2014 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa und von 2014 bis 2023 Verwaltungsratspräsident des Schweizer Pharmakonzerns Roche. In den 1990er und Nuller-Jahren hatte er bereits für die Deutsche Bahn gearbeitet, unter anderem als Mitglied im Konzernvorstand, war dann aber nach Querelen rund um ein neues Preissystem im Unfrieden ausgeschieden.

Eine konkrete Begründung für Gatzers vorzeitige Abgangspläne nannte der Ministeriumssprecher nicht. Er sagte jedoch, Gatzer habe sich dazu bereit erklärt, dem Aufsichtsrat auch nach 2027 weiter anzugehören. Als derzeitiger Gremiumschef sei er „sehr aktiv und erfolgreich“. Der Sprecher fügte hinzu, die angestrebte Wahl von Franz erfolge „natürlich aus der Mitte des Aufsichtsrates selbst“.


Foto: Deutsche Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Daniel Thioune neuer Cheftrainer bei Werder Bremen

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Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Werder Bremen hat Daniel Thioune als neuen Cheftrainer verpflichtet. Das teilte Geschäftsführer Clemens Fritz am Mittwoch mit.

„Wir hatten sehr gute Gespräche mit Daniel“, sagte Fritz. Seine Idee vom Fußball, seine Art und seine Herangehensweise an die aktuelle sportliche Situation seien ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen. „Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm den Turnaround schaffen werden“.

Daniel Thioune trainierte auf seiner letzten Station Fortuna Düsseldorf. Davor war der ehemalige Profi beim Hamburger SV und dem VfL Osnabrück als Cheftrainer beschäftigt. Der 51-Jährige wird bereits am Mittwoch um 14 Uhr die erste Trainingseinheit seiner neuen Mannschaft leiten. Jan Hoepner wird zudem das Co-Trainer-Team komplettieren. Der 44-Jährige hat mit Thioune schon bei Fortuna Düsseldorf zusammengearbeitet.

In Bremen folgt Thioune auf Horst Steffen, der am Wochenende entlassen worden war. In der Tabelle stehen die Bremer derzeit auf dem 15. Rang.


Foto: Spieler von Werder Bremen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Staatsakt für Rita Süssmuth findet am 24. Februar statt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Staatsakt zu Ehren der verstorbenen Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth soll am 24. Februar stattfinden. Das kündigte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) am Mittwoch an.

Neben Klöckner werden bei dem Staatsakt auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und auf Wunsch der Verstorbenen der Autor und Journalist Heribert Prantl im Bundestag sprechen. Der Staatsakt wird im Beisein der Familie, aller Verfassungsorgane sowie von Weggefährten und weiteren geladenen Gästen stattfinden.

Klöckner würdigte Süssmuth als „eine der prägendsten Politikerinnen und Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte“. Sie habe Debatten geöffnet und Verantwortung auch zu unbequemen Themen eingefordert, lange bevor sie mehrheitsfähig geworden seien. „Mit dem Staatsakt wollen wir nun ihre herausragende politische und gesellschaftliche Lebensleistung würdigen und ihr ein bleibendes Andenken setzen“, so Klöckner.

Die ehemalige Bundesministerin und Bundestagspräsidentin Süssmuth war am Sonntag im Alter von 88 Jahren gestorben.


Foto: Rita Süssmuth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rheinland-Pfalz: Schaffner stirbt nach Attacke durch Schwarzfahrer

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Kaiserslautern (dts Nachrichtenagentur) – Nach einer Attacke bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress im Kreis Kaiserslautern ist ein 36 Jahre alter Zugbegleiter seinen Verletzungen erlegen. Das berichtet die „Bild“ am Mittwoch unter Berufung auf eigene Informationen.

Zu der Attacke auf den Mitarbeiter der Deutschen Bahn war es am Montagabend in einem Regionalexpress gekommen, der den Bahnhof Landstuhl in Richtung Homburg verließ. Nach den bisherigen Ermittlungen kontrollierte der Zugbegleiter einen Reisenden, der keinen gültigen Fahrschein vorzeigte. Als der Mann deswegen des Zuges verwiesen werden sollte, griff er den Bediensteten unvermittelt an. Hierbei erlitt der Zugbegleiter lebensbedrohliche Verletzungen und musste vor Ort reanimiert werden.

Der 26-jährige Angreifer wurde von Kräften der Landespolizei des Saarlandes und der Bundespolizei vor Ort festgenommen. Die Ermittlungen hat die zuständige Kriminaldirektion Kaiserslautern beim Polizeipräsidium Westpfalz übernommen. Diese dauern noch an.


Foto: Polizeiauto mit Blaulicht bei Nacht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet leicht im Minus – politisches Risiko bleibt hoch

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 24.765 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau von Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten BASF, Mercedes-Benz und die Telekom, am Ende Heidelberg Materials, Scout24 und Rheinmetall.

„Der US-Abschuss einer iranischen Drohne hat die Wall Street gestern Abend bereits durchgerüttelt. Das politische Risiko bleibt hoch“, sagte Thomas Altmann, von QC Partners. Anleger sollten im aktuellen Umfeld auf spontan zunehmende Schwankungen vorbereitet sein. „Der gestrige Abschuss bringt den zuletzt so stark unter Druck geratenen sicheren Hafen der Edelmetalle zurück aufs Spielfeld. Zudem reagiert der Ölpreis mit einem Kurssprung.“ Immerhin verfüge der Iran über die drittgrößte Ölreserve der Welt.

„Beim Dax war das Handelsvolumen gestern das bislang höchste in diesem Jahr“, fügte Altmann hinzu. „Das dürfte aber vor allem an Gewinnmitnahmen gelegen haben, die beim kurzzeitigen Überschreiten der 25.000-Punkte-Marke eingesetzt haben.“ Es zeige sich weiterhin, dass es aktuell zu wenig langfristig orientierte Käufer gebe, die den Dax nachhaltig über die 25.000 trügen. „Stattdessen werden Kursrückgänge zwar gekauft, Erholungen aber auch schnell verkauft. Es ist aktuell ein typischer Trader-Markt.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1831 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8452 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,61 US-Dollar; das waren 28 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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DGB kritisiert Verzögerung bei Stärkung der Tarifbindung

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wirft der CDU-geführten Bundesregierung vor, die Stärkung der Tarifbindung in Deutschland zu verzögern. Am Mittwoch sollte im Bundeskabinett eigentlich der nationale Aktionsplan zur Förderung von Tarifverhandlungen beschlossen werden: „Das wurde zum nunmehr vierten Mal auf Drängen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) von der Tagesordnung genommen“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell dem „Tagesspiegel“. Das sei ein Skandal.

Die EU-Mindestlohn-Richtlinie verpflichtet Länder mit einer Tarifbindung unterhalb von 80 Prozent, einen solchen Plan bei der EU-Kommission vorzulegen. Da die Abgabefrist im November abgelaufen ist, riskiert die Bundesregierung aus Sicht des DGB die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens. Über die Folgen daraus entscheide die EU-Kommission. „Reiche muss ihren Widerstand endlich aufgeben und die Bundesregierung den Plan so schnell wie möglich auf den Weg bringen“, sagte Körzell.

Die Zahl der tarifgebundenen Betriebe und Beschäftigten, für die ein Tarifvertrag gilt, nimmt seit Jahren ab. Immer weniger Arbeitgeber in Deutschland binden sich daran. Früher waren drei von vier Arbeitsplätzen tarifgebunden; heute ist es nur noch jeder zweite. Laut DGB liegen in puncto Tarifbindung 18 EU-Länder unterhalb der 80-Prozent-Marke. Neun davon hätten den Aktionsplan schon verabschiedet.

Ein Instrument für eine Stärkung der Tarifbindung ist die Einführung eines Bundestariftreuegesetzes. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat es im Oktober in den Bundestag eingebracht. Die eigentlich für Dezember 2025 vorgesehene Verabschiedung verzögert sich aber bis heute. Nach Informationen der Zeitung wird darüber mittlerweile sogar auf Ebene der Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD verhandelt.

Von CDU und CSU fordert Körzell, auch beim Tariftreuegesetz ihren Widerstand aufzugeben. „Die Union treibt jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf und macht Vorschläge, wie man Arbeitnehmer noch stärker belasten kann“, sagte Körzell. „Das Tariftreuegesetz muss schnellstens vom Bundestag beschlossen werden.“ Aus seiner Sicht drängt die Zeit, denn gerade durch das Sondervermögen Infrastruktur würden aktuell viele öffentliche Aufträge vergeben. „Die werden zum Teil zu Dumpinglöhnen abgearbeitet, das kann nicht sein“, sagte Körzell.


Foto: DGB (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Geschäftsklima in Autoindustrie etwas besser

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München (dts Nachrichtenagentur) – Das vom Münchner Ifo-Institut gemessene Geschäftsklima in der Automobilindustrie hat sich im Januar leicht verbessert. Es stieg auf -19,6 Punkte, nach -19,8 Punkten im Dezember, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Während die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage schlechter beurteilten, sehen sie den kommenden Monaten weniger pessimistisch entgegen. „Die Nachfrage aus dem Euroraum wirkt für die deutsche Autoindustrie weiterhin als stützende Kraft“, sagte Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.

Die Unternehmen rechnen mit deutlich besseren Geschäften im Ausland: Die Exporterwartungen stiegen auf +8,7 Punkte, von -8,0 Punkten im Dezember. „Den amtlichen Daten zu den Auftragseingängen nach zu urteilen, spielt hier der innereuropäische Handel die treibende Rolle“, so Wölfl. Auf den Auslandsmärkten innerhalb der EU bewerten die Unternehmen der deutschen Autoindustrie auch ihre Wettbewerbsposition deutlich besser; der Saldo stieg von 1,5 Punkten im Oktober auf 15,4 Punkte im Januar. Ihre Wettbewerbsposition auf den Märkten außerhalb Europas bewerteten sie dagegen noch einmal deutlich schlechter; der Saldo fiel auf -31,3 Punkte, von -17,4 Punkten im Oktober.

„Die deutsche Autoindustrie hat auf den Märkten außerhalb der EU seit 2024 an Wettbewerbsfähigkeit verloren, wie Rechnungen auf Basis amtlicher Handelsdaten zeigen. Das gilt besonders ausgeprägt gegenüber China, zeigt sich aber auch zunehmend gegenüber den USA“, so Wölfl.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Revanchismus-Vorwurf aus Moskau – Empörung in Berlin

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Berlin/Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Der vom russischen Außenministerium gegen Deutschland erhobene Vorwurf des „Revanchismus“ stößt in Berlin parteiübergreifend auf Empörung.

„Es ist bizarr, dass ein Vertreter eines imperialistischen Regimes, welches schlimmste Kriegsverbrechen begeht, die Unterstützung europäischer Staaten für die Ukraine bei ihrer Selbstverteidigung mit haltlosen Revanchismusvorwürfen zu diffamieren versucht“, sagte der Grünen-Politiker Anton Hofreiter, der im Bundestag den EU-Ausschuss leitet, der „Süddeutschen Zeitung“. Deutschland unterstütze die Ukraine „in ihrem Kampf gegen die russische Aggression und in ihrer Orientierung hin zur Europäischen Union, welche die russische Regierung verhindern will“. Der Vorwurf sei inakzeptabel und füge sich ein „in eine Reihe diffamierender Aussagen der russischen Regierung gegenüber deutschen und europäischen Politikern“.

Ähnlich äußerte sich der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU). „Die russischen Ablenkungsversuche erreichen immer neue Absurditäten“, sagte er. Deutschland könne „eben wegen seiner Geschichte nicht wegschauen, wenn in Europa gemordet wird“. Die Ukrainer hätten während des Zweiten Weltkriegs zu den größten Leidtragenden der NS-Verbrechen gehört.

Die deutsche Regierung habe „aufgehört, den Fakt zu verstecken, dass sie unserem Land gegenüber von der Besessenheit getrieben wird, Revanche für frühere Niederlagen zu nehmen“, hatte das Außenministerium in Moskau zuvor verlautbart. Teil dieses deutschen „Revanchismus“ sei die uneingeschränkte Unterstützung der Ukraine. Dort kämen 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erneut massenhaft deutsche Waffen gegen russisches Gebiet zum Einsatz. In Litauen sei die Bundeswehr bereits stationiert. Sollte die Bundeswehr aber in der Ukraine zum Einsatz kommen, würden die Soldaten – wie andere ausländische Truppen auch – als „legitime Ziele“ bekämpft werden.


Foto: Mauer des Kreml in Moskau (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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DIW: Marktanteil von Elektromobilität wächst zu langsam

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Anteil von E-Autos in Deutschland wächst, aber zu langsam, um den Verkehr schnell klimaneutral zu machen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) von Daten des Kraftfahrt-Bundesamts und der Bundesnetzagentur zum Thema E-Mobilität, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten.

Demnach hat sich der Anteil der Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Fahrzeugen 2025 zwar erholt vom Einbruch 2024. Er liegt aber mit 19,1 Prozent nur knapp über den Jahren 2022 (17,7 Prozent) bzw. 2023 (18,4 Prozent).

„Es tut sich etwas, aber es ist zu langsam“, sagte DIW-Forscher Wolf-Peter Schill den Funke-Zeitungen. Es gebe viel Potenzial für dynamischeres Wachstum, „aber wir dürfen es nicht zerreden“.

Dass das Wachstum in den vergangenen Jahren nicht so schnell gewesen sei wie erhofft, habe auch an der fehlenden politischen Klarheit gelegen. Das einst von der Ampel-Regierung ausgegebene Ziel von 15 Millionen E-Autos 2030 sei nicht mehr zu erreichen. „Aber es gibt keinen Grund, von dem Ziel abzurücken, 2035 keine Verbrenner mehr zuzulassen“, sagte Schill. „Das geben Markt und Infrastruktur auf jeden Fall hier.“

Die Auswertung des DIW zeigt auch, dass sich das Verhältnis von Ladepunkten zu E-Autos in den vergangenen Jahren verbessert hat. „Gerade bei Schnellladesäulen findet man fast immer einen Platz, die Infrastruktur ist nicht ausgelastet.“ Trotzdem beherrsche die Kritik an der Ladeinfrastruktur immer noch „Sonntagsreden“.

Auch beim Güterverkehr sieht er Bewegung: Neun Prozent der neuzugelassenen Lkw waren laut DIW 2025 rein batterieelektrisch angetrieben. Selbst bei Sattelschleppern, die vor allem im Schwerlastverkehr genutzt werden, machten Batterie-Antriebe demnach drei Prozent der Neu-Fahrzeuge aus. Der Bestand ist allerdings in beiden Bereichen noch fast vollständig von Verbrennungsmotoren geprägt. Auch bei Pkw machen reine E-Autos nach wie vor nur vier Prozent des Bestandes aus.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts