Mittwoch, Januar 21, 2026
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EU plant Sondergipfel als Reaktion auf Trumps Zolldrohungen

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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Union hat auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump reagiert und einen Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs angekündigt.

EU-Ratspräsident António Costa teilte am Sonntag mit, dass der Gipfel in den kommenden Tagen stattfinden soll, um eine koordinierte Antwort auf die Drohungen mit Sonderzöllen wegen des Streits um Grönland zu erarbeiten. Berichten zufolge ist der Gipfel am Donnerstag in Brüssel geplant.

Zunächst soll es noch keine Einigung über die Verhängung neuer Gegenzölle gegen die USA gegeben haben. Sollte es keine Einigung mit den USA in der neuesten Runde des Zollstreits geben, würden die bereits im Juli vorgesehenen Gegen-Strafzölle im Umfang von 93 Milliarden Euro automatisch am 6. Februar in Kraft treten. Diese Zölle würden unter anderem US-Bourbon, Flugzeugteile, Sojabohnen und Geflügel betreffen.

Das Europäische Parlament hat die Verabschiedung des Handelsabkommens mit den USA auf unbestimmte Zeit verschoben. Dieses Abkommen sah ursprünglich Zollfreiheit für US-Waren und einen 15-Prozent-Zoll auf EU-Waren in den USA vor. Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Kollegen kündigten eine geeinte und koordinierte Reaktion an. Außenminister Johann Wadephul schloss Gegenzölle nicht aus und betonte, dass weitere Maßnahmen der USA eine europäische Antwort erfordern würden. Nato-Generalsekretär Mark Rutte sprach mit Trump über die Sicherheitslage in Grönland und der Arktis und kündigte weitere Gespräche an.


Foto: EU-Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Besuch des syrischen Präsidenten in Deutschland wird verschoben

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Damaskus (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Damaskus : Besuch des syrischen Präsidenten in Deutschland wird verschoben . Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Foto/Quelle: dts

Syrischer Präsident sagt Deutschland-Besuch wegen Kämpfen ab

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Damaskus (dts Nachrichtenagentur) – Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa hat seinen geplanten Besuch in Deutschland kurzfristig abgesagt.

Grund dafür seien die heftigen Kämpfe in Syrien, die seine Anwesenheit im Land erforderten, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Regierungsangaben. Al-Scharaa wollte ursprünglich am Montag und Dienstag Kanzler Friedrich Merz (CDU) sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin treffen.

Die syrische Regierung hatte zuvor eine Waffenruhe mit den kurdisch geführten Milizen im Norden des Landes verkündet. Diese Einigung, die von der Staatsagentur Sana berichtet wurde, sieht eine „sofortige und umfassende Waffenruhe“ zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und den Regierungstruppen vor. Die SDF äußerte sich bislang nicht zu dieser Vereinbarung.

Der US-Sondergesandte für Syrien, Tom Barrack, begrüßte die Waffenruhe und bezeichnete sie als „entscheidenden Wendepunkt“. Die militärische Eskalation zwischen den Konfliktparteien hatte zuletzt zugenommen, wobei die Regierungstruppen strategisch wichtige Gebiete im Norden und Osten Syriens unter ihre Kontrolle brachten. Der Konflikt dreht sich um die Autonomie der Kurden im Nordosten Syriens und den Einfluss der Zentralregierung in Damaskus.


Foto: Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundeswehr-Soldaten kehren von Grönland-Mission zurück

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Reykjavik (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr hat ihre Erkundungsmission in Grönland abgeschlossen und die beteiligten Soldaten sind auf dem Rückweg nach Deutschland – und zwar zunächst mit Linienmaschinen von Icelandair. Am Nachmittag hatten sie einen Zwischenstopp auf dem Flughafen Keflavik bei Reykjavik auf Island, wo sie eine Anschluss-Maschine nach Kopenhagen bestiegen. Nach Angaben eines dts-Reporters mussten die Bundeswehr-Soldaten auf Island noch einmal, so wie alle Passagiere aus Grönland, durch die normale Sicherheitskontrolle.

Das Operative Führungskommando der Bundeswehr sprach am Sonntag von einer „positiven und konstruktiven“ Zusammenarbeit. Der Einsatz sei planmäßig beendet worden, und die Erkundungsergebnisse würden in den kommenden Tagen ausgewertet, hieß es weiter. Die 15 Soldaten fliegen über Reykjavik und Kopenhagen zurück.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Sonderzölle gegen acht europäische Länder angekündigt, die an der Mission beteiligt waren. Er kritisierte die Entsendung der Soldaten als „sehr gefährliche Situation“ und pochte darauf, dass Grönland den USA einverleibt werden solle, vorgeblich um Sicherheitsbedenken wegen China und Russland zu adressieren. Die europäischen Nato-Verbündeten, darunter Deutschland, lehnten diese Forderung ab und sagten, dass die Nato die Sicherheit in der Arktis gewährleisten könne.

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich angesichts der US-Zolldrohungen entschlossen und sagte, dass sich Europa nicht erpressen lassen dürfe. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte eine europäische Antwort auf die angekündigten Zölle und bezweifelte die anstehende Ratifizierung des EU-US-Zolldeals im EU-Parlament. Die europäischen Staaten wollen nach eigenen Worten geschlossen auf die Drohungen reagieren und ihre Souveränität wahren.


Foto: Deutsche Soldaten der Grönland-Mission beim Umstieg auf Island am 18.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesliga: Union Berlin erkämpft sich Remis beim VfB Stuttgart

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Union Berlin hat am 18. Bundesliga-Spieltag in der Schlussphase des Spiels gegen den VfB Stuttgart einen Rückstand wettgemacht und ein 1:1-Unentschieden erreicht.

Die Berliner, die bereits in den vorherigen Spielen gegen Mainz und Augsburg späte Tore erzielten, zeigten erneut ihre Stärke in der Schlussphase. Woo-Yeong Jeong traf in der 83. Minute für Union, nachdem Chris Führich Stuttgart in der 59. Minute in Führung gebracht hatte.

Der VfB Stuttgart hatte das Spiel über weite Strecken kontrolliert und durch Führichs Treffer zunächst die Oberhand gewonnen. Trotz zahlreicher Chancen gelang es den Schwaben jedoch nicht, die Führung auszubauen. Union Berlin nutzte die Gelegenheit und glich durch Jeong aus, der nach einer Vorlage von Stanley Nsoki traf. Der Ex-Stuttgarter verzichtete auf einen Jubel.

In der Nachspielzeit hatte Union Berlin noch die Möglichkeit, das Spiel komplett zu drehen, doch Oliver Burke köpfte über das Tor. Der VfB Stuttgart verpasste somit den dritten Sieg in der englischen Woche.


Foto: Woo-yeong Jeong (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schnitzer will "eindeutige und geschlossene" Antwort auf US-Zölle

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer verlangt eine entschiedene Reaktion der Europäer auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump.

„Die Antwort darauf muss eindeutig und geschlossen sein: Grönland steht nicht zum Verkauf“, sagte die Chefin des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der „Süddeutschen Zeitung“. „Europa muss mit der klaren Ansage reagieren, dass es bereit ist, den wirtschaftlichen Preis einer Zollerhöhung für seine Souveränität zu zahlen.“

Trump hatte angekündigt, einzelnen europäischen Staaten, darunter Deutschland, höhere Zölle abzuverlangen. Diese sollen im Juni steigen, falls die Länder nicht einem Verkauf Grönlands an die USA zustimmen. Dies zeige, „dass es nicht um die Sicherheitslage in der Arktis geht“, sagte Schnitzer. „Es geht um die Annexion ausländischen Territoriums, um die Verschiebung von Grenzen durch die einseitige Androhung von Gewalt.“

Unterdessen warnt die deutsche Stahlindustrie vor weitreichenden Folgen des neuen US-Zolls. „Die angekündigten Maßnahmen wären ein erneuter harter Schlag durch eine zunehmend unberechenbare US-Handelspolitik“ sagte Kerstin Maria Rippel, Chefin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, der „Süddeutschen Zeitung“. Denn im Kern gehe es um neue, separate Strafzölle, die auf bestehende Handelszölle aufgeschlagen würden. Für die Stahlindustrie, deren Exporte schon jetzt mit 50 Prozent Zoll belegt werden, steige der Zollsatz damit am 1. Februar auf 60 und am 1. Juni auf 75 Prozent. Der Zoll betreffe auch „Stahlderivate“, also stahlintensive Güter wie Maschinen. „Für unsere Unternehmen bedeuten diese zusätzlichen Maßnahmen steigende Kosten, gestörte Lieferketten und eine weitere Schwächung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit“, warnte Rippel.


Foto: Monika Schnitzer und Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: FCK siegt spät – Remis zwischen Darmstadt und Bochum

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Kaiserslautern/Bochum/Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Kaiserslautern hat am 18. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gegen Hannover 96 mit 3:1 gewonnen.

In der Nachspielzeit erzielte Naatan Skyttä den Endstand, nachdem Semih Sahin zuvor den Führungstreffer für die Roten Teufel erzielt hatte. Hannover war zunächst durch Enzo Leopold in Führung gegangen, doch Kaiserslautern konnte durch Ivan Prtajin ausgleichen. Die Partie war geprägt von intensiven Zweikämpfen und einer Gelb-Roten Karte für Hannovers Waniss Taibi.

In Bochum endete das Spiel zwischen dem VfL und dem SV Darmstadt 98 mit einem 3:3-Unentschieden. Darmstadt ging früh durch Fraser Hornby in Führung, doch Bochum konnte durch Francis Onyeka ausgleichen. Philipp Hofmann brachte Bochum dann in Führung, bevor Isac Lidberg für Darmstadt den Ausgleich erzielte. Ein Eigentor von Leandro Morgalla brachte Darmstadt erneut in Führung, doch Callum Marshall sicherte Bochum in der Schlussphase das Unentschieden.

Holstein Kiel gewann derweil mit 2:0 gegen den SC Paderborn 07. Steven Skrzybski und Lasse Rosenboom erzielten die Tore für Kiel. Paderborn hatte zwar Chancen, konnte diese jedoch nicht nutzen. Das Spiel wurde am Ende allerdings durch eine schwere Verletzung von Paderborns Calvin Brackelmann überschattet.


Foto: Isac Lidberg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Trumps Sonderzölle: Grüne plädieren für "Allianz der Gegenmacht"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Britta Haßelmann, hat scharf auf US-Präsident Donald Trumps Ankündigung von Sonderzöllen gegen Deutschland und andere europäische Länder reagiert.

„Auf diese neuerliche Drohung Trumps muss die EU entschlossen und gemeinsam reagieren. Wir müssen klarmachen, dass wir unsere Verbündeten, unsere Souveränität und unsere Wirtschaft verteidigen und nicht einknicken, wenn Trump was will“, sagte Haßelmann der „Welt“.

„Dafür brauchen wir ein europäisches Signal der Geschlossenheit. Deshalb sind Gegenzölle der EU unabdingbar. Das muss nun schnell mit Einigkeit auf den Weg gebracht werden.“ Haßelmann sagte: „Die Zeit des Beschwichtigens, Relativierens und Abwartens ist vorbei.“ Verständnis für Trump, wie Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) es zeige, „führt zu nichts. Friedrich Merz ist mit seiner bisherigen Strategie der Einbindung gescheitert.“ Die Forderung der Grünen-Politikerin: „Wir brauchen jetzt eine Allianz der Gegenmacht zwischen all den Ländern, die weiterhin faire Regeln wollen und gemeinsam für die Sicherheitsinteressen Europas und der Nato einstehen.“

Lea Reisner, Sprecherin für internationale Beziehungen der Linken-Fraktion, sagte: „Nach den Zolldrohungen im Zusammenhang mit Grönland und der militärischen Eskalation in Venezuela ist klar: Die USA unter Trump agieren nicht mehr als verlässlicher Partner, sondern setzen auf Machtpolitik mit wirtschaftlichen und militärischen Zwangsmitteln. Diese Politik legt schonungslos offen, dass die Nato nie ein Wertebündnis war, sondern immer ein Machtinstrument unter US-Führung – und dass sie unter einem eskalierenden Kurs aus Washington erst recht kein Garant für Stabilität und Sicherheit ist.“

Reisner forderte: Deutschland müsse darauf mit einer „eigenständigeren Außenpolitik reagieren und gezielt neue internationale Partnerschaften aufbauen, die auf Völkerrecht, Deeskalation und wirtschaftlicher Stabilität beruhen – statt sich von einem unberechenbaren Eskalationskurs abhängig zu machen“.

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel forderte ein anderes Vorgehen: „Eine weitere Verschärfung der US-Zoll-Politik wäre eine ernsthafte Bedrohung für die deutsche Wirtschaft. Statt in der Grönland-Frage rhetorisch weiter aufzurüsten und zu versuchen, außenpolitisch die Muskeln spielen zu lassen, muss die Bundesregierung hier unbedingt deeskalierend wirken und sich für Gespräche und eine einvernehmliche Lösung einsetzen. Das liegt im ureigensten deutschen Interesse.“


Foto: Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundeswehr zieht Erkundungsteam wohl wieder aus Grönland ab

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Nuuk (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr hat ihr Erkundungsteam offenbar wieder aus Grönland abgezogen.

Das berichtet die „Bild“, die die 15 Soldaten unter der Leitung von Flottillenadmiral Stefan Pauly am Flughafen von Nuuk beobachtet haben will. Die Soldaten sollen demnach mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen reisen.

Zuvor war noch geplant gewesen, dass die Soldaten länger auf der Arktisinsel bleiben. Der Abzug erfolgte ohne vorherige Ankündigung oder Erklärung. Laut der „Bild“ wurde der Abmarschbefehl erst am frühen Sonntagmorgen aus Berlin erteilt, ohne dass die Truppe vor Ort eine Begründung erhielt.

Die Soldaten waren erst am Freitag auf Grönland angekommen, um an einer Erkundungsmission der Nato-Staaten teilzunehmen. Ziel war es, mögliche Übungs- und Stationierungsmöglichkeiten zu erkunden. Der Einsatz folgte auf ein gescheitertes Treffen zwischen den Außenministern Dänemarks, Grönlands und der USA in Washington. Es bleibt unklar, ob der Abzug im Zusammenhang mit den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzöllen steht oder ob andere Gründe vorliegen.


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Berichte: Toppmöller bei Eintracht Frankfurt vor dem Aus

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Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Eintracht Frankfurt trennt sich offenbar von Trainer Dino Toppmöller.

Das berichten „Sky Sport“ sowie die „Bild“ übereinstimmend. Der 45-Jährige war seit Juli 2023 im Amt und führte die Mannschaft in der vergangenen Saison erstmals über die Liga in die Champions League. Die Entscheidung fiel den Berichten zufolge nach einer Krisensitzung am Samstag, bei der die sportliche Leitung um Sport-Vorstand Markus Krösche und den Hauptausschuss um Präsident Mathias Beck die schwachen Leistungen der vergangenen Wochen analysierte.

Die Mannschaft zeigte sich in dieser Saison zu unbeständig und offenbarte vor allem in der Defensive erhebliche Schwächen. Mit 39 Gegentoren nach 18 Bundesliga-Spieltagen stellt der Klub eine der schlechtesten Abwehrreihen der Liga. Zuletzt hatte Eintracht Frankfurt nur eines der vergangenen neun Pflichtspiele gewonnen. Nach dem jüngsten 3:3-Unentschieden gegen Werder Bremen kritisierte Krösche die Mannschaft scharf und bemängelte die wiederkehrenden Fehler.

Toppmöller folgte im Juli 2023 auf Oliver Glasner und holte in 121 Spielen durchschnittlich 1,51 Punkte pro Partie. Die kommenden Wochen werden entscheidend für die Eintracht, da in der Champions League das vorzeitige Aus nach der Ligaphase droht und in der Bundesliga der Anschluss an die internationalen Plätze verloren gehen könnte. Bereits am Mittwoch steht das nächste Spiel gegen Qarabag Agdam an, gefolgt von den schwierigen Heimspielen gegen Hoffenheim und Leverkusen.


Foto: Dino Toppmöller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts