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Pflanzbare Bleistifte bringen Nachhaltigkeit auf den Schreibtisch

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Pflanzbare Bleistifte von SproutWorld

Pflanzbare Bleistifte liegen im Trend, weil sie Nachhaltigkeit einfach in den Alltag bringen. Mit dem neuen „Four Seasons“ Set verbindet SproutWorld Schreiben, Natur und bewussten Konsum über alle Jahreszeiten hinweg.

Pflanzbare Bleistifte für jede Jahreszeit

Wenn das Ende nur der Anfang ist

Das neue „Four Seasons“-Set von SproutWorld verbindet ein ganzes Jahr lang Alltag, Natur und Nachhaltigkeit.

Ein Bleistift, der wenn er zu kurz geworden ist nicht im Müll landet, sondern im Blumentopf: Das „Four Seasons“ Set von SproutWorld macht den Wandel der Natur am Schreibtisch sichtbar.

Acht pflanzbare Bleistifte begleiten durch das Jahr und verwandeln Notizen nach getaner Arbeit in frisches Grün.

Nachhaltigkeit wird im Alltag sichtbar

Kreislaufwirtschaft zum Anfassen

Das Prinzip ist so simpel wie effektiv: Wenn der Bleistift zu kurz zum Schreiben ist, beginnt seine zweite Karriere.

Anstatt Abfall zu produzieren, entsteht neues Leben. So wird die Idee der Kreislaufwirtschaft im Alltag konkret – nicht als Theorie, sondern als etwas, das man selbst mitgestaltet.

SproutWorld verbindet Schreiben und Natur

Ein Garten für jede Jahreszeit

Die Auswahl der Samen folgt dem natürlichen Kalender. Jeder Stift ist darauf programmiert, zur richtigen Zeit zu sprießen.

Frühling: Erwachen mit Erdbeere und Frühlingszwiebel.

Sommer: Mediterranes Flair durch Basilikum und Petersilie.

Herbst: Späte Farbtupfer mit Kornblume und Salbei.

Winter: Frostharte Ernten von Spinat und Grünkohl.

Mehr als nur ein Schreibgerät

Das Set ist eine tägliche Erinnerung an die Rhythmen der Natur und ein Statement für bewussten Konsum, das im Kinderzimmer genauso funktioniert wie im modernen Büro.

Ob als Aufmerksamkeit für Naturfreunde oder als nachhaltiges Firmenpräsent mit individueller Gestaltung, die Botschaft bleibt dieselbe: Nachhaltigkeit kann wachsen.

Bild @SproutWorld

Quelle Christine Maria Veauthier

Baby Luftreiniger soll Kinderzimmer vor Pollen schützen

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Baby Luftreiniger für saubere Kinderzimmer Bild Im Schlafmodus arbeitet der Luftreiniger flüsterleise mit nur 21 dB Bildcredits: Momcozy

Während der Pollensaison steigt auch in Innenräumen die Belastung durch Allergene und Feinstaub. Der Momcozy CozyBreath Baby Luftreiniger soll Eltern dabei helfen, die Luft im Kinderzimmer sauber zu halten und empfindliche Atemwege von Babys besser zu schützen.

Momcozy CozyBreath Baby Luftreiniger gegen Pollen im Kinderzimmer

Frische Luft für kleine Lungen – auch wenn draußen die Pollen fliegen

Wenn draußen Pollensaison ist, wird das Kinderzimmer zur Schutzzone – aber nur, wenn die Luft darin wirklich sauber ist. Der Momcozy CozyBreath Baby-Luftreiniger sorgt genau dafür: mit einem 4-stufigen Filtersystem inklusive H13-HEPA-Filter, das Pollen, Feinstaub und Allergene aus der Raumluft filtert – leise, effektiv und speziell für die empfindlichen Atemwege von Babys entwickelt. Ein smarter Begleiter für den Sommer, der Eltern Sicherheit gibt und Babys ruhig schlafen lässt.

Der Sommer bringt Licht, Wärme und blühende Natur. Er bringt aber auch Baum- und Gräserpollen in Massen. Für Allergiker ist das eine lästige aber wohlbekannte Belastung – doch was bedeutet das für die Jüngsten? Babys und Kleinkinder verbringen den Großteil ihrer Zeit in Innenräumen, doch laut Umweltbundesamt ist die Feinstaubbelastung dort im Durchschnitt fast dreimal so hoch wie draußen*. Obendrein dringen Pollen durch geöffnete Fenster und Kleidung nach innen – und können sich dort, mangels ausreichender Luftzirkulation, länger in der Raumluft halten. Haustaub und Tierhaare tun das Übrige.

Junge Eltern haben heutzutage ein starkes Bewusstsein für das Thema Raumluft. Statt passiv abzuwarten, suchen Familien aktiv nach Lösungen. Hier setzt der in Europa neue Luftreiniger von Momcozy an.

Vierstufiges Filtersystem für saubere Raumluft

Der Momcozy CozyBreath Baby-Luftreiniger

Die FemTech-Marke Momcozy – bekannt durch ihre weit verbreiteten Wearable-Milchpumpen – bietet mit dem CozyBreath einen Luftreiniger, der speziell für Kinderzimmer konzipiert wurde. Neu in Europa und ab sofort im deutschen Onlineshop erhältlich.

Während herkömmliche Luftreiniger auf ein 3-stufiges Filtersystem (Vorfilter, H13-HEPA-Filter und Aktivkohlefilter) setzen, geht der Momcozy CozyBreath Luftreiniger einen Schritt weiter: Im Gerät ist zusätzlich ein Silberionenfilter integriert, der extra Schutz für die Atmung des Kindes bietet. Diese zusätzliche Filterstufe erfasst Tierhaare, Gerüche, Staub, Allergene sowie Partikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometern und trägt dazu bei, das Wachstum von Bakterien im Kinderzimmer zu hemmen.

Das 4-stufige Filtersystem im Detail:

Waschbarer Vorfilter (abnehmbar, handwaschbar): Fängt grobe Partikel wie Tierhaare und Flusen ab, verlängert die Lebensdauer des HEPA-Kerns und senkt die laufenden Kosten.

Antibakterielle Beschichtung: Verhindert, dass eingefangene Bakterien wieder freigesetzt werden.

H13-HEPA-Filter: Erfasst 99,97% aller Partikel ab 0,3 Mikrometern – Pollen, Feinstaub, Allergene.

Aktivkohlefilter: Absorbiert flüchtige organische Verbindungen wie z. B. Formaldehyd, Kochgerüche und geruchsbildende Bakterien.

Technische Funktionen des Momcozy CozyBreath Baby Luftreinigers

Weitere technische Highlights:

PM2,5-Sensor mit Auto-Modus: Misst die Luftqualität in Echtzeit und reguliert die Lüftergeschwindigkeit automatisch.

Ultra-leiser Schlafmodus: 21 dB – leiser als ein durchschnittliches Flüstern (30 dB).

Dimmbares Nachtlicht (stufenlos): Sanft für den Babyschlaf, heller für nächtliche Stillrunden oder Wickeln – ersetzt eine separate Nachtlampe.

Timer: 2 / 4 / 8 Stunden

BPA-freie, lebensmittelechte Materialien: Zertifiziert sicher für das Kinderzimmer.

Kompaktes Format: 180 x 180 x 350 mm – passt auf Regale, Kommoden und Nachttische.

Filterwechsel-Erinnerung (LED-Anzeige); Austausch werkzeugfrei in Sekunden.

Preis und Verfügbarkeit in Deutschland

Preis & Verfügbarkeit:

129,99 Euro | Erhältlich im deutschen Momcozy-Onlineshop: de.momcozy.com

Ersatzfilter separat erhältlich.

Bild Im Schlafmodus arbeitet der Luftreiniger flüsterleise mit nur 21 dB Bildcredits: Momcozy

Quelle Bianca Frenzer, Kerstin Männer & Martin Steinbach -freie Pressesprecher

DIGITALHUB.DE Bonn stärkt den Startup Standort

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DIGITALHUB.DE Bonn baut Partnerschaft aus Von links nach rechts: Sven Wittich (Vorstand des DIGITALHUB.DE) & Victoria Appelbe (Amtsleitung, Wirtschaftsförderung Bonn), Copyright: DIGITALHUB.DE (2026)

DIGITALHUB.DE Bonn und die Stadt Bonn setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Gemeinsam stärken sie das regionale Startup Ökosystem und fördern Innovationen in der Region.

DIGITALHUB.DE Bonn stärkt das Startup Ökosystem

Gemeinsam für den Innovationstandort Bonn: Stadt Bonn und DIGITALHUB.DE verlängern ihre Zusammenarbeit

Weitere Partnerschaft der Wirtschaftsförderung Bonn und DIGITALHUB.DE

Erneutes Zeichen für das regionale Startup Ökosystem

Gemeinsamer Fokus auf die Zukunft: Startups vernetzen und Wachstum fördern

Bonn, 13. Mai 2026 – Bonn zählt den NRW Startup Reports zufolge zu den Top 4 Gründungsstandorten in Nordrhein Westfalen. Dies fördern die Stadt Bonn und der Hub durch langjährige Zusammenarbeit.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn bringt sich nun weiter für das regionale Ökosystem ein und verlängert ihren Partnervertrag mit der Digitaler Hub Region Bonn AG (DIGITALHUB.DE) um ein weiteres Jahr.

„Ein starkes Ökosystem ist der entscheidende Motor für wirtschaftliches Wachstum, neue Arbeitsplätze und die Entstehung erfolgreicher Startups.

Mit der Fortsetzung unserer Partnerschaft setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunft des Innovationsstandorts Bonn. Gemeinsam schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit Innovationen entstehen und nachhaltige Arbeitsplätze in Bonn geschaffen werden“, sagt Guido Déus, Oberbürgermeister der Stadt Bonn.

Stadt Bonn und DIGITALHUB.DE fördern Innovationen

Auch DIGITALHUB.DE begrüßt die Verlängerung der Partnerschaft: „Die Wirtschaftsförderung Bonn ist seit den Anfangstagen ein wichtiger strategischer Partner an unserer Seite.

Dass diese erfolgreiche Zusammenarbeit nun fortgesetzt wird, ist ein starkes Signal für Bonn und für alle Gründerinnen, Gründer sowie Unternehmen in der Region.

Mit geballter Kraft konnten wir in den vergangenen Jahren über 300 junge Unternehmen begleiten, Wachstum fördern und neue Impulse für Digitalisierung setzen. Wir freuen uns darauf, diesen Weg auch künftig gemeinsam weiterzugehen“, betont Sven Wittich, Vorstand des Hubs.

DIGITALHUB.DE Bonn setzt auf Wachstum und Vernetzung

Seit seiner Gründung hat sich der Hub zu einer zentralen Anlaufstelle für Startups, Mittelstand, Wissenschaft und Corporates in der Region entwickelt.

Die erneuerte Partnerschaft mit der Wirtschaftsförderung Bonn unterstreicht die gemeinsame Vision, Bonn als führenden Innovations und Gründungsstandort nachhaltig weiter auszubauen.

Bild Von links nach rechts: Sven Wittich (Vorstand des DIGITALHUB.DE) & Victoria Appelbe (Amtsleitung, Wirtschaftsförderung Bonn), Copyright: DIGITALHUB.DE (2026)

Quelle Digitaler Hub Region Bonn AG

Bewerbung ohne Lebenslauf gewinnt an Bedeutung

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Bewerbung ohne Lebenslauf wird wichtiger Bildquelle mamell Melanie Schneppershoff

Die Bewerbung ohne Lebenslauf gewinnt in vielen Unternehmen an Bedeutung. Statt nur auf Stationen und Abschlüsse zu schauen, rücken Persönlichkeit und Motivation stärker in den Mittelpunkt.

Bewerbung ohne Lebenslauf verändert Recruiting

Mehr als nur ein Lebenslauf

Warum der Blick auf die Person viel wichtiger ist

Jülich im Mai 2026. Auch wenn sich die Arbeitswelt im ständigen Wandel befindet, scheint eins unangetastet zu bleiben: der Lebenslauf. Er gilt als das zentrale Dokument, um die Qualifikationen eines Kandidaten zu beurteilen.

Doch das allein reicht heute längst nicht mehr aus, um das volle Potenzial eines Bewerbers zu erkennen. „Es geht um mehr als nur Zahlen und Fakten – es geht um die Persönlichkeit, die Motivation und die individuelle Geschichte eines Menschen“, erklärt Melanie Schneppershoff, Gründerin des Fashion Onlineshops mamell, die selbst auf unkonventionelle Einstellungsmethoden zurückgreift und, anstatt allein auf den Lebenslauf zu vertrauen, lieber ihrer Menschenkenntnis vertraut.

Warum er an Bedeutung verliert

Der Fokus auf den Lebenslauf ist verständlich: Er ist schnell erfassbar, vergleichbar und bietet eine erste Orientierung.

„Er kann allerdings auch lückenhaft sein, bestimmte Fähigkeiten übersehen oder den Werdegang zu sehr auf das Nötigste reduzieren, sodass andere relevante Qualifikationen vernachlässigt werden.

Außerdem besteht die Gefahr, sich auf formale Ansprüche zu versteifen und dabei die menschliche Komponente aus den Augen zu verlieren“, findet die Expertin.

Moderne Bewerbungsmethoden statt klassischer Lebensläufe

Daher ist es wichtig, den Lebenslauf als eine von mehreren Möglichkeiten zu sehen, die Persönlichkeit und das Potenzial eines Bewerbers darzustellen.

Ergänzend dazu können beispielsweise Anschreiben oder persönliche Gespräche wertvolle Einblicke liefern, die verdeutlichen, warum jemand gerade in dieser Position und in diesem Team besonders gut aufgehoben ist.

Letztlich sollte der Fokus lieber auf einer ganzheitlichen Betrachtung liegen, bei der nicht nur fachliche Qualifikationen, sondern auch zwischenmenschliche Fähigkeiten, Motivation und individuelle Werte berücksichtigt werden.

Nur so lässt sich eine nachhaltige Entscheidung treffen, die sowohl den Anforderungen der Stelle als auch den persönlichen Stärken des Bewerbers gerecht wird.

3 Alternativen zum klassischen CV

Wie eine Bewerbung ohne Lebenslauf aussehen kann? Dafür gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten!

Alternative 1: One Click Bewerbung

Die moderne Bewerbungswelt bietet die Möglichkeit, sich mit nur einem Klick zu bewerben.

Über Plattformen wie LinkedIn, Indeed oder unternehmenseigene Job Apps reicht es aus, ein hinterlegtes Profil hochzuladen und sofort abzuschicken.

Diese Methode ist besonders niederschwellig gestaltet und spricht Bewerber an, die schnell und unkompliziert ihre Bewerbung einreichen möchten.

Sie ist optimal für Positionen mit hoher Bewerberfrequenz geeignet, da sie den Prozess beschleunigt und vereinfacht.

Auch Personaldienstleister nutzen zunehmend spezielle Landingpages oder vereinfachte Formulare, um den Erstkontakt zu erleichtern und die Bewerberzahl zu steigern.

Durch das hinterlegte Profil bekommen sie häufig auch einen persönlicheren Eindruck der Bewerber.

Bewerbung ohne Lebenslauf mit neuen Möglichkeiten

Alternative 2: Skill Lebenslauf

Statt eines klassischen tabellarischen Werdegangs steht hier die Kompetenzliste im Vordergrund.

Kandidaten präsentieren ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfolge in einem übersichtlichen Profil, das schnell erfassbar ist.

Das erleichtert die Bewertung, da der Fokus auf den tatsächlichen Stärken liegt und weniger auf formalen Stationen.

Besonders in Branchen mit schnellen Veränderungen oder projektbasierten Tätigkeiten gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung.

Für Arbeitgeber wird so der direkte Blick auf die passenden Skills erleichtert, ohne sich durch lange Laufbahnen zu arbeiten.

Alternative 3: Video Bewerbung

Der klassische Lebenslauf wird immer öfter auch durch eine kurze, persönliche Video Präsentation ersetzt.

Bewerber haben die Möglichkeit, ihre Motivation, Persönlichkeit und Kommunikationsfähigkeit ohne Umschweife zu vermitteln.

Das macht den Bewerbungsprozess lebendiger und erlaubt direkt einen authentischen Eindruck.

Für Arbeitgeber ist es eine spannende Möglichkeit, die Soft Skills und die Passung zum Team im ersten Eindruck zu erkennen.

Diese Variante eignet sich besonders bei kreativen Berufen oder Positionen, bei denen Persönlichkeit zählt.

Persönlichkeit zählt mehr als der klassische Lebenslauf

„In einer Zeit, in der Diversität und individuelle Stärken immer mehr an Bedeutung gewinnen, sollte der Blick über den Tellerrand hinausgehen.

Das Kennenlernen auf persönlicher Ebene schafft eine tiefere Verbindung und führt oft zu einer besseren Einschätzung der tatsächlichen Eignung“, befindet Melanie Schneppershoff abschließend.

Weitere Informationen gibt es unter www.mamell.de

Bildquelle mamell Melanie Schneppershoff

Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH

tonies Umsatzwachstum 2026 beschleunigt sich deutlich

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tonies Umsatzwachstum 2026 legt deutlich zu Tobias Wann, tonies CEO; Hansjörg Müller, tonies CFO

tonies Umsatzwachstum 2026 steigt weltweit

tonies startet stark ins Jahr 2026 – Umsatzwachstum beschleunigt sich im ersten Quartal bei anhaltender globaler Dynamik

Umsatzsteigerung von 29 % (+35 % währungsbereinigt, „cc“) gegenüber dem Vorjahr auf 125,6 Mio. Euro dank weiterhin hoher Nachfrage in allen Märkten

Umsatz mit Tonieboxen steigt um 54 % (+61 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 25,4 Mio. Euro, getragen von einer anhaltend starken Nachfrage nach der Toniebox 2

Nordamerika erzielt Umsatzplus von 20 % (+34 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 47,8 Mio. Euro – Produktinnovation stärken Kundenbindung

DACH verzeichnet deutliches Umsatzwachstum von 28 % (+28 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 50,0 Mio. Euro – begünstigt durch eine starke Marktdynamik und einen früheren Ostertermin als im Vorjahr

Rest der Welt steigert Umsatz um 50 % (+53 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 27,9 Mio. Euro dank höherer Marktdurchdringung und Handelsexpansion

Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt – tonies erwartet ein weiteres Jahr starkes, profitables Wachstum

LUXEMBURG, 13. Mai 2026 // tonies SE („tonies”), die weltweit führende interaktive Audioplattform für Kinder, hat im ersten Quartal 2026 erneut unter Beweis gestellt, dass das Geschäftsmodell mit zunehmender Größe an Kraft gewinnt.

Ein herausragend starkes Quartal für die Toniebox 2 beschleunigte die Nachfrage im gesamten Content Portfolio. Die fortgesetzte Handelsexpansion in allen Märkten sowie ein im Vergleich zu 2025 früherer Ostertermin sorgten für zusätzlichen Rückenwind.

Tobias Wann, CEO von tonies, kommentiert: „tonies ist stark in das Jahr 2026 gestartet. Der Schwung, den wir 2025 mit dem Launch der Toniebox 2 weltweit aufgebaut haben, trägt weiter.

Familien auf der ganzen Welt entscheiden sich für tonies, weil wir ihnen fantasievolle, audio first Erlebnisse bieten, die Kinder lieben und denen Eltern vertrauen. Diese Begeisterung treibt die Nachfrage in allen unseren Märkten an und bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, tonies zu einer echten globalen Ikone zu machen.

Mit einem starken ersten Quartal im Rücken sind wir bestens aufgestellt, unseren Wachstumskurs fortzusetzen und 2026 zu einem weiteren Erfolgsjahr für tonies zu machen.”

Toniebox 2 treibt das tonies Umsatzwachstum 2026

Hansjörg Müller, CFO von tonies, ergänzt: „35 % Umsatzwachstum in allen Märkten zeigen, dass unser Geschäftsmodell mit zunehmender Größe seine volle Stärke entfaltet – genau wie wir es geplant haben.

Jede Toniebox, die wir heute verkaufen, sichert künftige Umsätze – und dieser Effekt verstärkt sich weiter. Die Nachfrage ist stark und flächendeckend: Alle Märkte tragen zum Umsatzwachstum bei, und unser Produktportfolio ist vielfältiger als je zuvor.

Auf dieser Basis sind wir gut aufgestellt, um auch in einem weiterhin unsicheren makroökonomischen Marktumfeld profitabel zu wachsen.”

Umsatzentwicklung

Im ersten Quartal 2026 trugen alle Märkte zur starken Umsatzentwicklung bei. Der Konzernumsatz wuchs um 29 % gegenüber dem Vorjahr (+35 % cc) auf 125,6 Mio. Euro.

Trotz des starken Wachstums in DACH und nachteiligen Wechselkurseffekten blieb der internationale Umsatzanteil mit 60 % auf Vorjahresniveau – ein Beleg für die globale Aufstellung und den globalen Anspruch von tonies.

Nordamerika wuchs weiterhin dynamisch. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 20 % (+34 % cc) auf 47,8 Mio. Euro. Der Zuwachs wurde von Neukunden, die eine besonders starke Nachfrage zeigten, sowie Produktinnovationen getragen.

Es ist zu erwarten, dass der deutliche Wechselkurseffekt auf den Umsatz margenseitig kaum ins Gewicht fallen wird, da tonies bei einem Großteil seiner Einkäufe ebenfalls gegenüber dem US Dollar exponiert ist.

tonies Umsatzwachstum 2026 profitiert von globaler Expansion

Mit der kürzlichen Ernennung des branchenerfahrenen Managers Mark McColgan zum General Manager, North America hat tonies überdies die Voraussetzungen geschaffen, seine lokale Präsenz weiter auszubauen und die Haushaltsabdeckung im größten Markt des Unternehmens zu steigern.

Der Umsatz im DACH Markt wuchs gegenüber dem Vorjahr deutlich um 28 % (+28 % cc) auf 50,0 Mio. Euro. Treiber waren die hohe Nachfrage nach neuen Produkten sowie die Verschiebung des Ostertermins vom zweiten Quartal 2025 in das erste Quartal 2026.

Die Region Rest der Welt setzte ihr dynamisches Wachstum fort und steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 50 % (+53 % cc) auf 27,9 Mio. Euro.

In Großbritannien, Frankreich und Australien/Neuseeland führten Produktneueinführungen und der weitere Ausbau der Präsenz bei führenden Einzelhändlern zu Marktanteilsgewinnen.

Der Umsatz mit Tonieboxen stieg dank des Erfolgs der Toniebox 2 um 54 % (+61 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 25,4 Mio. Euro.

Der Umsatz mit Tonies Figuren wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 25 % (+31 % cc) auf 95,4 Mio. Euro. Getragen wurde dieses Umsatzwachstum von einem ausgewogenen Mix aus tonies Originals und lizenziertem Content von Drittanbietern sowie einer starken Nachfrage nach neuen Formaten wie My First Tonies und Angeboten für ältere Kinder, darunter die neuen Tonieplay Spiele.

Der Umsatz in der Kategorie Accessoires & Digital stieg um 15 % (+18 % cc) gegenüber dem Vorjahr auf 4,8 Mio. Euro.

tonies bestätigt Prognose für 2026

Vermögens und Finanzlage

tonies hat seine ausstehende Wandelanleihe zu Beginn des Monats durch die Übertragung von 1.849.830 eigenen Aktien ohne Barmittelabfluss abgelöst.

Damit reduzieren sich die Zinsverpflichtungen für die verbleibende Laufzeit, und der Verschuldungsgrad verbessert sich weiter. Im Übrigen haben sich die Vermögens und Finanzlage des Konzerns im Berichtszeitraum gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2025 – unter Berücksichtigung des saisonalen Mittelabflusses – nicht wesentlich verändert.

Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt: anhaltendes und nachhaltig profitables Wachstum

tonies bekräftigt seine vollständige Prognose für das Geschäftsjahr 2026 und erwartet nachhaltiges und profitables Wachstum, das auch gegenüber einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld resilient ist.

Da der überwiegende Teil des Umsatzes und der Profitabilität gegen Jahresende erzielt wird, erwartet das Unternehmen:

Umsatzwachstum: mehr als 20 % währungsbereinigt auf mehr als 760 Mio. Euro

Umsatzwachstum in Nordamerika: mehr als 30 % währungsbereinigt

Bereinigte EBITDA Marge: 9 % bis 11 %.

Die Prognose basiert auf der Annahme, dass es zu keiner wesentlichen Verschlechterung der Konsumstimmung und keinen Ereignissen höherer Gewalt kommen wird. Die bereinigte EBITDA Prognose basiert auf einem angenommenen EUR/USD Wechselkurs von 1,20 USD.

Bild Tobias Wann, tonies CEO; Hansjörg Müller, tonies CFO

Quelle Bild und Text tonies GmbH

Lisa und Henry Walser sammeln mit Cinnamood Spenden für Kinder in Not

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TRIBUTE TO BAMBI Stiftung mit Cinnamood und Lisa und Henry Walser Lisa und Henry Walser @dieWalsers beim Gestalten der 'Strawberry ChocoRoll by @dieWalsers Copyright: dieWalsers GmbH/Michael Tinnefeld

GROSSER ERFOLG FÜR CHARITY-AKTION VON LISA UND HENRY WALSER

Family Influencer unterstützten mit Cinnamood die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung

München. Fluffige Zimtschnecken frisch aus dem Ofen. Getoppt mit veganem Cream-Cheese-Frosting, samtiger Erdbeer-Nougat-Creme, roten Himbeer-Crunch-Streusseln und einer frischen Erdbeere in der Mitte. Die Cinnamood Special Roll, die Lisa und Henry Walser kreiert haben, begeisterte zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Olympia-Einkaufszentrum München: Mit viel Liebe und noch größerem Herzen für Kinder in Not verkauften die als @dieWalsers bekannten Family Influencer, denen auf Social Media über 5 Millionen Menschen folgen, die fruchtig-schokoladige Spezialität zugunsten der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung – sorgten damit für eine rundum erfolgreiche wie emotionale Charity-Aktion.

Die Benefizveranstaltung fand am Dienstag, den 12. Mai 2026, in der Cinnamood-Filiale im Olympia-Einkaufszentrum München statt. Zahlreiche Fans und Follower nutzten die Gelegenheit, Lisa und Henry Walser persönlich zu treffen und mit dem Kauf der limitierten ‚Strawberry Choco Roll by @dieWalsers‘ gleichzeitig Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Die Influencer überreichten selbst zusätzlich zur Charity-Aktion einen Spenden-Scheck in Höhe von 10.000 Euro an die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung.

Über fünf Millionen Menschen folgen @dieWalsers

Die Familiengründung mit beiden Schwangerschaften. Praktische Koch-Rezepte und romantische Paar-Momente: Lisa (29) und Henry Walser (34) teilen als @diewalsers ihren ganz normalen Alltag mit ihren zwei Kleinkindern im Internet. Begeistert folgen ihnen auf Instagram 1,8 Millionen Menschen, auf TikTok 2,2 Millionen und auf YouTube 1,1 Millionen. Ihr Erfolgsgeheimnis: Ihr Glück macht andere glücklich.

„Ich habe mit Live-Back-Shows auf TikTok angefangen“, erzählt Lisa Walser: „Dass wir jetzt gemeinsam mit Cinnamood backen und dadurch die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung unterstützen konnten, hat uns unglaublich viel bedeutet. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ‚Back to the roots‘. Mit der Benefiz-Aktion wollten wir ein bisschen Glück an die Kinder weitergeben, denen es nicht so gut geht – und es war unheimlich schön zu sehen, wie viele Menschen uns dabei unterstützt haben.“

Leidenschaft fürs Backen seit der Kindheit

Seit der eigenen Kindheit backen und kochen beide Walsers leidenschaftlich gern. In Henrys Familie waren immer die Männer für die Mahlzeiten zuständig. „Mein Opa hat sein Kochwissen an meinen Vater weitergegeben, der wiederum an mich“, verrät Henry Walser. Deshalb kocht und bäckt er gern und regelmäßig für die eigene Familie, hat in seiner Jugend sogar eine Hauswirtschaftsschule besucht.

Ebenso begeistert hat Lisa Walser viel Zeit in der Küche verbracht: „Ich muss 3 Jahre alt gewesen sein, als ich das erste Mal am Herd stand und Spätzle gemacht habe“, erinnert sie sich. Ein frühes Back-Missgeschick gehört ebenfalls zu ihren Erinnerungen: „Ich habe einen Apfelkuchen für meine Mama als Überraschung zu ihrem Geburtstag gebacken. Da war ich 10 Jahre alt. Leider habe ich Salz mit Zucker verwechselt – meine Mama hat den Kuchen trotzdem gegessen, mir zuliebe.“

Cinnamood spendet Einnahmen an die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung

Auch für den Cinnamood Store im Olympia-Einkaufszentrum München war die Unterstützung der Charity-Aktion von @dieWalsers eine Herzensangelegenheit: „Wir sind gern dabei, wenn es darum geht, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.“

Die Einnahmen aus dem Verkauf jeder ‚Strawberry Choco Roll by @dieWalsers‘ werden vollständig an die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung gespendet. Zusätzlich gehen 10 Prozent aller weiteren Tageseinnahmen an den guten Zweck.

TRIBUTE TO BAMBI Stiftung unterstützt Kinder und Jugendliche

Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung fördert deutschlandweit Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche und macht auf Missstände und Themen aufmerksam, die in der Gesellschaft zu wenig wahrgenommen werden. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen konkret und nachhaltig zu helfen und dazu beizutragen, dass sich ihre Situation langfristig verbessert.

„Es gibt nichts Schöneres, als Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, so Lisa und Henry Walser. „Unsere Kinder sind das Wertvollste, was wir haben. Wir sind so dankbar. Es war unglaublich bewegend zu erleben, wie eng unsere Fans und Follower für den guten Zweck an unserer Seite waren. Gemeinsam konnten wir so viel Gutes für andere Kinder tun.“

Stiftungsleitung Sabine Kamrath ergänzt: „Wir freuen uns sehr über diese tolle Spendensumme und darüber, dass wir gemeinsam auf das Thema Einsamkeit im Kindes- und Jugendalter aufmerksam machen können. Ein herzliches Dankeschön geht an Lisa und Henry Walser und an Cinnamood, die ihre Reichweite für den guten Zweck einsetzen – das ist besonders wertvoll.“

Bild Lisa und Henry Walser @dieWalsers beim Gestalten der ‚Strawberry ChocoRoll by @dieWalsers Copyright: dieWalsers GmbH/Michael Tinnefeld

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

Heizma erreicht erstmals zwei Millionen Euro Monatsumsatz

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Heizma setzt auf Wärmepumpen und Photovoltaik Bildtext: Die Serienunternehmer Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg haben Heizma gegründet. Bildquelle: Alissar Najjar

Umstieg auf erneuerbare Wärme und Strom: Heizma erreicht erstmals zwei Millionen Euro Monatsumsatz

Zwei Jahre nach der Gründung verzeichnet das österreichische Energietechnologieunternehmen sein bislang stärkstes Wachstum – Wärmepumpen bleiben wichtigster Umsatztreiber, Photovoltaik gewinnt weiter an Bedeutung.

Wien, am 13. Mai 2026 – Das österreichische Energieunternehmen Heizma hat im April 2026 erstmals einen Monatsumsatz von zwei Millionen Euro erzielt. Der Meilenstein folgt rund zwei Jahre nach der Gründung. Heizma begleitet private Haushalte bei der Umstellung auf moderne Energielösungen und hat sich vom spezialisierten Wärmepumpen-Installateur zu einem ganzheitlichen Anbieter für die Energieversorgung im Eigenheim entwickelt. Neben Wärmepumpen umfasst das Angebot heute auch Photovoltaik, Batteriespeicher, Wallboxen sowie das eigene Energiemanagementsystem Optima.

Den größten Umsatzanteil machen Wärmepumpenlösungen aus. Mehr als zwei Drittel des Geschäfts entfallen auf die Umrüstung bestehender Gebäude auf moderne Heizsysteme. Gleichzeitig gewinnt der Bereich Photovoltaik inklusive Batteriespeicher zunehmend an Bedeutung. Bereits rund 30 bis 40 Prozent der Heizma-Kund:innen entscheiden sich für eine kombinierte Komplettlösung aus Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher.

„Der April war unser stärkster Monat seit Gründung. Zwei Millionen Euro Monatsumsatz nach nur zwei Jahren am Markt zeigen, dass unser Modell funktioniert – in einem Wärmepumpenmarkt, der zuletzt deutlich rückläufig war“, sagt Michael Kowatschew, Gründer und Geschäftsführer von Heizma. „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren einen Ansatz aufgebaut, den es in dieser Form in Österreich noch nicht gab: eine beinahe bundesweite Abdeckung, eigene Montageteams vor Ort und eine Softwareplattform, die wir selbst entwickeln. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Lösungen, die die Haushalte unabhängiger von fossilen Energieträgern und volatilen Energiepreisen machen und langfristig flexibel erweiterbar sind.“

Über 60 Umrüstungen pro Monat

Aktuell rüstet Heizma mehr als 60 Häuser pro Monat auf moderne Energielösungen um. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 75 Mitarbeiter:innen und ist österreichweit tätig – mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg. Einen besonderen Schwerpunkt setzt Heizma auf die Sanierung bestehender Einfamilienhäuser und den Umstieg von fossilen auf moderne elektrische Heizsysteme.

„Gerade in der Sanierung geht es nicht nur um die einzelne Wärmepumpe oder die einzelne PV-Anlage. Für viele Haushalte entsteht der größte Nutzen, wenn Wärmeversorgung, Stromerzeugung, Speicher und Energiemanagement gemeinsam geplant werden“, sagt Michael Kowatschew. „Entscheidend ist, dass Beratung, Planung, Förderung, Installation und laufende Optimierung ineinandergreifen. Genau hier sehen wir unsere Rolle: Wir wollen die Umstellung für Haushalte so einfach und effizient wie möglich machen.“

Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil

Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Installationsbetrieben liegt in den konsequent digitalisierten Abläufen. Statt eines aufwendigen Vor-Ort-Termins setzt Heizma auf digitale Besichtigungen, integriert die Förderabwicklung direkt in den Projektprozess und ermöglicht Kund:innen über eine App die laufende Überwachung und Optimierung ihres Energieverbrauchs.

Damit sollen sowohl Kund:innen als auch interne Abläufe entlastet werden. Für Haushalte bedeutet der digitale Prozess weniger Koordinationsaufwand und mehr Transparenz. Gleichzeitig kann Heizma Projekte effizienter planen und umsetzen. Während in der klassischen Branche häufig mehrere Wochen bis zu einem Angebot vergehen, erstellt Heizma nach eigenen Angaben innerhalb weniger Tage ein verbindliches Angebot auf Basis digital erhobener Daten. Rund 80 Prozent der Anlagen werden laut Unternehmen von eigenen Montageteams installiert.

„Wir verstehen uns als digitaler Installateur und Energiepartner für das Eigenheim“, sagt Kowatschew. „Unser Ziel ist nicht nur, Anlagen zu installieren, sondern Haushalte langfristig dabei zu unterstützen, Energie intelligenter zu nutzen.“

Energiemanagementsystem Optima rückt stärker in den Fokus

Ein zunehmend wichtiger Bestandteil des Angebots ist das eigene Energiemanagementsystem Optima. Es unterstützt Haushalte dabei, den selbst erzeugten Strom effizienter zu nutzen, Verbräuche transparent zu machen und die einzelnen Energiekomponenten im Haushalt besser aufeinander abzustimmen. Heizma investiert stark in die Weiterentwicklung des Systems. Parallel baut das Unternehmen Service- und Wartungspakete aus, um Kund:innen auch nach der Installation langfristig zu begleiten.

„Mit Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher entsteht im Eigenheim ein neues Energiesystem. Damit dieses System sein volles Potenzial ausschöpfen kann, braucht es eine intelligente Steuerung und laufende Optimierung“, sagt Kowatschew. „Deshalb wird Energiemanagement für uns in den kommenden Jahren ein immer wichtigerer Bestandteil der Lösung.“

Bildtext: Die Serienunternehmer Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg haben Heizma gegründet. Bildquelle: Alissar Najjar

Quelle Reiter PR

Dagsmejan-Gründerin Catarina Dahlin über Sleep Tech und die Zukunft des Schlafs

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Schlaf, Dagsmejan und Sleep Tech im Fokus Catarina Dahlin, Gründerin von Dagsmejan | Copyright: Dagsmejan/PR

Dagsmejan-Gründerin Catarina Dahlin über Sleep Tech, Wissenschaft und die Zukunft funktionaler Erholung

Schlaf ist längst mehr als Wellness. Er ist Gesundheitsfaktor, Leistungsbasis und milliardenschwerer Zukunftsmarkt zugleich. Während Fitness, Ernährung und Longevity seit Jahren optimiert werden, bleibt ein Bereich erstaunlich unbeachtet: das, was Menschen jede Nacht direkt auf der Haut tragen. Genau dort setzt Dagsmejan an. Das Schweizer Unternehmen entwickelt funktionale Sleepwear auf Basis von Thermoregulation, Materialforschung und Schlafphysiologie. Wissenschaftlich getestet, getragen von Spitzensportlern und inzwischen in über 100 Ländern auf der Welt verkauft. Für Unternehmerin Catarina Dahlin war dabei früh klar: Sie baut keine Modemarke, sondern eine Sleep-Innovation-Company.

Im Interview spricht sie über die Zukunft von Sleep Tech, die Grenze zwischen Wissenschaft und Marketing, warum Schlaf gerade zum Infrastruktur-Thema wird und weshalb viele Menschen schlechter schlafen, ohne zu wissen, dass ihre Kleidung dabei eine Rolle spielt.

Frau Dahlin, Sie haben mit Dagsmejan einen Markt gewählt, der lange als banal galt: Nachtwäsche. Was haben andere übersehen und Sie nicht?

Catarina Dahlin: Dass Nachtwäsche eben nicht banal ist, wenn man sie vom Körper her denkt. Wir tragen sie direkt auf der Haut, während der Körper sich über Stunden regeneriert, Temperatur reguliert und Feuchtigkeit abgibt. Trotzdem wurde diese Kategorie lange fast ausschließlich über Optik, Weichheit oder Gewohnheit betrachtet.

Was uns aufgefallen ist: In der Sportbekleidung war funktionale Materialentwicklung längst selbstverständlich. Aber ausgerechnet in der Nacht, also während der wichtigsten Regenerationsphase, trugen viele Menschen Stoffe, die kaum für diese physiologischen Anforderungen entwickelt wurden. Wir haben also keine neue Sehnsucht erfunden. Wir haben ein alltägliches Produkt ernst genommen und gefragt: Was passiert, wenn man Schlaf wissenschaftlich denkt statt modisch?

Wann wurde Ihnen klar, dass Sie sich eigentlich außerhalb der klassischen Modebranche bewegen?

Catarina Dahlin: Relativ früh. Spätestens in dem Moment, als unsere wichtigsten Gespräche nicht mehr mit Design oder Trends begannen, sondern mit Thermoregulation, Feuchtigkeitstransport und Regeneration. Natürlich ist Dagsmejan ein Kleidungsstück. Es muss gut aussehen und sich gut anfühlen. Aber unser Ausgangspunkt war immer ein anderer: Welches Schlafbedürfnis lösen wir? Dadurch bewegen wir uns heute eher zwischen Schlafmedizin, Textiltechnologie, Recovery und Wellbeing als in der klassischen Fashion-Welt. Das macht die Kategorie komplexer, aber auch relevanter.

„Sleep Tech“ wächst gerade enorm. Entsteht hier ein echter Markt oder erleben wir eine Überhitzung?

Catarina Dahlin: Ich bin mir sicher, es entsteht ein echter Markt. Schlaf ist fundamental: biologisch, gesundheitlich und gesellschaftlich. Menschen merken zunehmend, dass schlechter Schlaf direkte Folgen hat: auf Konzentration, Stimmung, Regeneration und langfristige Gesundheit.

Natürlich gibt es in jeder Wachstumsphase auch Übertreibung. Der Begriff „Sleep Tech“ wird inzwischen sehr breit verwendet. Nicht alles, was sich auf Schlaf bezieht, hat automatisch Relevanz.

Die entscheidende Frage ist: Löst ein Produkt tatsächlich ein relevantes Schlafproblem? Gibt es eine nachvollziehbare Wirkweise? Wurde diese getestet oder nur behauptet?

Viele Unternehmen berufen sich heute auf „Science“. Woran erkennt man, ob dahinter echte Substanz steckt?

Catarina Dahlin: An der Nachvollziehbarkeit. Wer wissenschaftliche Claims macht, sollte erklären können, welche Hypothese getestet wurde, wie getestet wurde und mit welchem Ergebnis.

Für mich gibt es hier ein paar einfache Fragen: Gibt es unabhängige Tests? Werden Zahlen sauber belegt? Sind Aussagen spezifisch oder bewusst sehr allgemein formuliert? Und vor allem: Ist die Wissenschaft Ausgangspunkt des Produkts oder wurde sie erst nachträglich als Kommunikationsschicht dargestellt? Echte wissenschaftliche Arbeit wird selten lauter, sie wird präziser.

Wo ziehen Sie persönlich die Grenze: Ab wann ist ein Produkt wissenschaftlich fundiert genug, um öffentlich darüber zu sprechen?

Catarina Dahlin: Sobald wir die Wirkweise verstehen, relevante Tests durchgeführt wurden und unsere Aussagen durch diese Daten gedeckt sind. Gerade im Bereich funktionaler Produkte muss man sehr sauber unterscheiden: Was ist im Labor messbar? Was zeigt sich in Tragetests? Was ist dermatologisch oder klinisch validiert? Und was darf man daraus seriös ableiten? Die Grenze liegt dort, wo ein Claim mehr verspricht, als die Daten tragen. Dann formulieren wir bewusst vorsichtiger oder sprechen nicht darüber.

Sie arbeiten evidenzbasiert in einem Markt, der oft von Geschwindigkeit lebt. Bremst Sie das?

Catarina Dahlin: Kurzfristig manchmal schon. Forschung braucht Zeit. Materialentwicklung braucht Zeit. Manche Stoffe oder Technologien funktionieren in der Theorie gut, aber nicht in der realen Anwendung. Langfristig ist es aber ein Vorteil. Vertrauen entsteht nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch Konsistenz.

Gerade beim Thema Schlaf reicht ein schönes Versprechen nicht aus. Menschen merken relativ schnell, ob etwas funktioniert oder nicht. Unsere evidenzbasierte Arbeitsweise war deshalb nie „Zusatz“, sondern Teil des Geschäftsmodells.

Rückblickend auf zehn Jahre Dagsmejan: Was war der strategisch schwierigste Moment?

Catarina Dahlin: Die Phase vor dem Launch. Wir hatten fast zwei Jahre in Forschung und Entwicklung investiert, bevor wir überhaupt wussten, ob Kundinnen und Kunden den Unterschied tatsächlich spüren würden. Das war der eigentliche Härtetest unseres Modells: Funktioniert die Übersetzung von Wissenschaft in ein Produkt, das Menschen freiwillig kaufen, tragen und weiterempfehlen?

Wir hatten Forschungspartner, Laborwerte und eine starke Überzeugung. Aber am Ende entscheidet immer die reale Erfahrung. Als die ersten Rückmeldungen kamen und Menschen beschrieben, dass sie tatsächlich besser schlafen, war das ein entscheidender Moment. Nicht, weil damit alles gelöst war, sondern weil klar wurde: Das Problem ist real. Und die Lösung kann relevant sein.

Schlaf wird heute zunehmend ökonomisch gedacht: als Produktivitätsfaktor, als Markt. Warum passiert dieser Perspektivwechsel gerade jetzt?

Catarina Dahlin: Weil Schlafmangel nicht mehr nur als individuelles Problem wahrgenommen wird. Menschen sehen inzwischen sehr konkret, welche Folgen schlechter Schlaf hat. Auf Leistungsfähigkeit, mentale Gesundheit, Regeneration oder Entscheidungsfähigkeit. Gleichzeitig leben wir in einer Zeit permanenter Reizüberflutung und hoher mentaler Belastung. Da wird deutlich, dass Erholung keine Nebensache ist. Ich finde aber wichtig: Schlaf sollte nicht nur unter Produktivitätsgesichtspunkten betrachtet werden. Schlaf ist kein Optimierungsprojekt. Er ist ein biologisches Grundbedürfnis.

Wird Schlaf damit zu einer neuen Form von Infrastruktur, vergleichbar mit Ernährung oder Fitness?

Catarina Dahlin: Ja, ich glaube schon. Ernährung und Bewegung gelten heute als selbstverständliche Bestandteile von Gesundheit. Schlaf war lange der unterschätzte dritte Pfeiler. Und Infrastruktur bedeutet: Es geht nicht um ein einzelnes Produkt. Sondern um ein gesamtes System: Wissen, Routinen, Arbeitskultur, Räume, Licht, Temperatur, Materialien.

Wir stehen da noch relativ am Anfang. Aber ich glaube, dass guter Schlaf künftig ähnlich selbstverständlich diskutiert wird wie Ernährung oder Fitness. Nicht als Luxus, sondern als Grundlage für Lebensqualität und Gesundheit.

Wenn Sie Dagsmejan heute noch einmal gründen würden, was würden Sie anders machen?

Catarina Dahlin: Ich würde wahrscheinlich schneller Entscheidungen treffen und früher meinem Urteil vertrauen. Am Anfang wollten wir vieles vollständig verstehen, bevor wir den nächsten Schritt gemacht haben. Heute weiss ich: Man lernt schneller durch Testen, Zuhören und Iteration. Was ich auf keinen Fall anders machen würde, ist der wissenschaftliche Anspruch. Die Entscheidung, Dagsmejan nicht aus der Mode heraus zu entwickeln, sondern vom Körper und vom Schlafbedürfnis her, war zentral. Substanz braucht Zeit. Aber sie schafft etwas, das in vielen Märkten selten geworden ist: Vertrauen.

Bild Catarina Dahlin, Gründerin von Dagsmejan | Copyright: Dagsmejan/PR

Quelle macheete | Agentur PR & Digitales

Urban Tech Republic wächst weiter

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Earthbound baut Baustoffe in der Urban Tech Republic Bild Gruppenfoto 839 v.l.n.r. Frank Wolters (Geschäftsführer Berlin TXL Management GmbH), Prof. Andrea Klinge (Geschäftsführerin von ZRS Architekten und Professorin am Karlsruher Institut für Technologie), Christian Gäth (Co-Gründer Earthbound), Michael Kretschmann (Co-Gründer Earthbound), Prof. Dr. Misselwitz (Geschäftsführer von Bauhaus Erde), David Janotta (Co-Gründer Earthbound), Christian Junge (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen) Credit: Raquel Gómez Delgado

Earthbound startet Pilotproduktion für zirkuläre Lehmbaustoffe

Earthbound entwickelt Lehmbaustoffe aus regionalem Baustellenaushub und baut in der Urban Tech Republic in Berlin TXL aktuell seine erste Produktionsstätte auf.

Die Bau- und Immobilienbranche steht vor der Herausforderung, ihren Ressourcenverbrauch deutlich zu reduzieren, Emissionen zu senken und Materialkreisläufe zu schließen. Vor dem Hintergrund steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender CO₂-Bepreisung und knapper werdender Primärrohstoffe gewinnt die Entwicklung zirkulärer, klimafreundlicher Baustoffe zunehmend an Bedeutung. Genau hier setzt Earthbound an: Das Unternehmen überführt lineare Abfallströme in hochwertige Baustoffe und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Transformation hin zu einer urbanen Zero-Waste-City. Die eingesetzten Materialien stammen aus regionalem Baustellenaushub; gegenüber konventionellen Baustoffen weisen die Produkte eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von über 95 Prozent auf.

Urban Tech Republic als Standort für Earthbound

Für die Berlin TXL Management GmbH (ehemals Tegel Projekt GmbH) ist die Entwicklung von Earthbound ein starkes Beispiel dafür, wie die Urban Tech Republic als Innovationsstandort wirkt: als Ort, an dem sich junge Unternehmen nicht nur ansiedeln, sondern in einem vernetzten Umfeld aus Forschung, Entwicklung, Anwendung und Produktion konkret wachsen können. Mit Earthbound wächst zugleich die Gemeinschaft der bereits rund 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich schon heute in der Urban Tech Republic angesiedelt haben.

Frank Wolters, Geschäftsführer der Berlin TXL Management GmbH, sagt:

„Earthbound zeigt, wofür die Urban Tech Republic steht: Junge Unternehmen finden hier nicht nur einen Standort, sondern ein Umfeld für Vernetzung, Entwicklung und Produktion. Dass Earthbound sich bewusst für Berlin TXL entschieden hat, hier seine erste Produktionsstätte aufbaut und unsere Gemeinschaft aus inzwischen rund 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen ergänzt, ist ein starkes Signal für die Attraktivität und Entwicklungskraft dieses Ökosystems.“

Die Gründer von Earthbound über den Aufbau der Produktionsstätte

Die Gründer von Earthbound, Christian Gäth, David Janotta und Micha Kretschmann, sagen:

„Die Urban Tech Republic bietet uns ideale Voraussetzungen, um Earthbound vom Entwicklungsstadium in die Anwendung zu bringen: Dass wir unsere erste Produktionsstätte in Berlin TXL aufbauen und diesen Schritt gemeinsam mit starken Partnern am Standort gehen, ist für uns von großer Bedeutung. Die Verarbeitung von Reststoffen zu Baustoffen im unmittelbaren, urbanen Kontext ist eine wunderbare Möglichkeit, die UTR als wichtige Akteurin der städtischen Kreislaufwirtschaft zu festigen.“

Bauvorhaben gesucht: Mit Earthbound zirkuläres Bauen in die Praxis bringen

Earthbound wurde 2025 gegründet und arbeitet an der Schnittstelle von Forschung, Design und Produktion. Das Unternehmen ist als Spin-off aus dem Forschungsumfeld von Bauhaus Erde hervorgegangen und entwickelt leistungsfähige Lehmbaustoffe aus regionalem Baustellenaushub für kreislaufgerechtes Bauen. Für 2026 plant Earthbound eine Pilotproduktion von rund 50.000 tragenden Lehmsteinen, die in realen Bauprojekten eingesetzt werden sollen. Damit wird der Schritt aus der Entwicklung in die Baupraxis konkret. Gesucht werden innovative Partner*innen aus der Baupraxis mit Interesse an Pilotanwendungen – unabhängig von Projektgröße oder Anwendungsfall. Die Steine sind für tragendes Bauen zugelassen, normkonform und weisen gegenüber konventionellen Baustoffen um über 95 Prozent reduzierte Treibhausgasemissionen auf.

Earthbound präsentiert sich erstmals bei Launch-Event

Am 07.05.2026 hat sich Earthbound mit einem offiziellen Launch-Event erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und Einblicke in das Unternehmen, seine Gründungsgeschichte, die Baustoffproduktion am Standort und die nächsten Entwicklungsschritte gegeben.

Bild Gruppenfoto 839 v.l.n.r.
Frank Wolters (Geschäftsführer Berlin TXL Management GmbH), Prof. Andrea Klinge (Geschäftsführerin von ZRS Architekten und Professorin am Karlsruher Institut für Technologie), Christian Gäth (Co-Gründer Earthbound), Michael Kretschmann (Co-Gründer Earthbound), Prof. Dr. Misselwitz (Geschäftsführer von Bauhaus Erde), David Janotta (Co-Gründer Earthbound), Christian Junge (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen) Credit: Raquel Gómez Delgado

Quelle Berlin TXL Management GmbH

Männer verursachen die meisten schweren Verkehrsunfälle

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Verkehr und Männer: Team Vision Zero warnt vor Risiken [Endres_Bauer_Clubtour] Marvin Endres und Lisa Bauer unterstützen das Team Vision Zero bei Clubtouren

Aktuelle Zahlen aus Baden-Württemberg zeigen ein deutliches Ungleichgewicht

Besonders bei Alkohol, Geschwindigkeit und riskanten Fahrmanövern sind Männer überproportional beteiligt. Das wirft Fragen nach Risikoverhalten und gezielter Prävention auf.

Feiertage, lange Wochenenden, warme Abende. Für viele beginnt jetzt die Zeit, in der man unterwegs ist, Freunde trifft, rausgeht. Gleichzeitig zeigt sich auf den Straßen jedes Jahr das gleiche Muster: Mit der Stimmung steigt auch das Risiko. Mehr Verkehr, mehr Tempo, mehr Alkohol – und am Ende mehr schwere Unfälle.

Die Zahlen dahinter sind klar und unbequem zugleich. 68 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden werden von Männern verursacht. Besonders häufig geht es dabei um Geschwindigkeit sowie Alkohol und Drogen. Allerdings sind sie auch als Betroffene bei tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmenden mit rund 70 Prozent trauriger Erster. Das wirft eine Frage auf, die über die reine Statistik hinausgeht.

Warum gehen gerade Männer im Straßenverkehr häufiger Risiken ein?

Expertinnen und Experten sehen einen Zusammenhang mit typischen Verhaltensmustern. Das Auto ist für viele mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es steht für Kontrolle, für Status, manchmal auch für den Wunsch, sich zu beweisen. Schneller fahren, später bremsen, noch schnell überholen – Entscheidungen, die sich für einen Moment richtig anfühlen, sich dann aber als zu riskant herausstellen. Verkehrsminister Winfried Hermann sagt: „Es geht nicht darum, jemanden an den Pranger zu stellen. Aber wir müssen ehrlich über Risikoverhalten sprechen, vor allem das der Männer. Egal wann und wo: Jeder muss sich verantwortungsvoll im Straßenverkehr verhalten und auf andere achten.“

Hohe Unfallzahlen: Mehr als nur eine Frage der Kilometer

Ein häufiger Einwand lautet, dass Männer mehr fahren und deshalb auch häufiger in Unfälle verwickelt sind. Tatsächlich legen sie im Durchschnitt laut der aktuellen Studie „Mobilität in Deutschland“ mehr Kilometer pro Tag zurück als Frauen. Das Verhältnis liegt bei etwa 60 zu 40. Gleichzeitig spiegelt sich das nicht in den Unfallzahlen wider, die eher bei 70 zu 30 liegen. Auch der Anteil der Frauen mit Führerschein liegt mit rund 45 Prozent fast auf Augenhöhe. Entscheidend ist zudem die Schwere der Unfälle. Bei tausend Unfällen, die von Pkw-Fahrerinnen verursacht wurden, kommen im Schnitt sechs Menschen ums Leben. Bei tausend Unfällen, die von Pkw-Fahrern verursacht wurden, sind es dagegen zwölf. Dass Männer mehr Kilometer zurücklegen, ist also kein Grund für den immensen Unterschied in der Unfallstatistik.

Die Mutter in der Vorbildrolle

Einen bewussten Impuls setzt hier die aktuelle Verkehrssicherheitskampagne „Team Vision Zero“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Mit zugespitzten Botschaften wie „Deine Mutter fährt besser als du“ oder „Deine Mutter kriegt jede Kurve“ soll ein Perspektivwechsel angestoßen werden.

Hinter den Sprüchen steckt eine einfache Idee: Umsichtiges, vorausschauendes Fahren ist keine Schwäche, sondern Stärke. Frauen und insbesondere Mütter dienen dabei als Beispiel, weil sie statistisch seltener schwere Unfälle verursachen. Begleitet wird die Kampagne von landesweiten Maßnahmen: Ein auffällig gestalteter Kampagnen-Van tourt durch Baden-Württemberg, Brückenbanner und Social-Media-Formate sorgen zusätzlich für Aufmerksamkeit und regen zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten an.

Es geht nicht ums Geschlecht, es geht um Verhalten

Moderator Marvin Endres aus Stuttgart ist seit diesem Jahr Mitglied im Team Vision Zero. Er beschreibt es so: „Viele wollen cool sein, dazugehören oder Eindruck machen. Genau da kippt es oft. Umso wichtiger ist es, sich das eigene Verhalten immer wieder vor Augen zu führen.“

Gerade rund um Feiertage kommen mehrere Faktoren zusammen. Gruppendynamik, Alkohol und das Gefühl, „alles im Griff zu haben“. Viele riskante Situationen entstehen aus Leichtsinn, aus dem Moment heraus. Dabei ist die Alternative oft einfacher, als man glaubt: Vor dem Feiern klären, wer fährt, Tempo rausnehmen, das Handy weglegen. Kleine Entscheidungen, die am Ende große Wirkung haben.

Baden-Württemberg verfolgt mit dem Team Vision Zero ein klares Ziel: Null Schwerverletzte, null Tote im Straßenverkehr. Jeder vermiedene Unfall zählt. Gerade dann, wenn eine gute Feier sonst einen schlimmen Ausgang nimmt. Endres betont: „Hier geht es weniger ums Geschlecht, sondern ums eigene Verhalten. Wer fährt, übernimmt Verantwortung. Für sich selbst und für alle anderen auf der Straße!“

Hintergrundinformationen

Das Land möchte die Anzahl der Verkehrstoten bis 2030 um 60 Prozent im Vergleich zu 2010 reduzieren. Waren es 2010 noch 494 Getötete, konnte die Zahl 2025 auf 367 reduziert werden.

2019 hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg seine mehrjährige Verkehrssicherheitskampagne gestartet. Seit 2023 wirbt die Kampagne unter dem Aktionsmotto „Team Vision Zero“ verstärkt bei jungen und alten Menschen. Diese sollen gemeinsam am Ziel von null Verkehrstoten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – der Vision Zero – mitarbeiten. Die Kampagne macht auf wichtige Sicherheitsthemen aufmerksam, klärt über Fakten auf und gibt konkrete Tipps für Verhaltensänderungen.

Weitere Informationen zur Kampagne: www.team-vision-zero.de

Bild [Endres_Bauer_Clubtour] Marvin Endres und Lisa Bauer unterstützen das Team Vision Zero bei Clubtouren

Quelle Team Vision Zero Verkehrsministeriums Baden-Württemberg c/o Beaufort 8 GmbH