Montag, Januar 12, 2026
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Gesundheitspolitiker werben für höhere Alkoholpreise

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Fachpolitiker von CDU und SPD haben für höhere Alkoholpreise in Deutschland geworben. „Internationale Erfahrungen zeigen sehr deutlich: Eine maßvolle Erhöhung der Alkoholpreise senkt insbesondere den riskanten Konsum, vor allem bei Jugendlichen und Vielkonsumierenden“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Aus gesundheitsökonomischer Perspektive sei „die derzeitige Alkoholbesteuerung in Deutschland nicht mehr zeitgemäß“, erklärte er. „Die Steuersätze sind seit vielen Jahren kaum angepasst worden und haben – inflationsbereinigt – real an Lenkungswirkung verloren. Damit bleibt ein zentrales Instrument der Prävention ungenutzt.“ Die Preise für alkoholische Getränke im Einzelhandel lagen zuletzt deutlich unter dem EU-Durchschnitt, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitgeteilt hatte.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt, befürwortete „die Einführung einer zweckgebundenen Abgabe“. Eine solche dürfe aber „kein Instrument der Haushaltskonsolidierung sein, sondern muss ein gezieltes gesundheitspolitisches Steuerungsinstrument werden“, forderte sie. „Der Fokus sollte klar auf hochprozentigem Alkohol liegen. Dort sind das Risiko für Abhängigkeit, schwere Erkrankungen und die langfristigen Belastungen des Gesundheitssystems besonders hoch.“ Mit den Einnahmen sollten „Prävention, Suchtberatung, Therapieangebote und die Versorgung alkoholbedingter Erkrankungen nachhaltig gestärkt werden“, so Borchardt.

Derweil will die Bundesregierung schon bald das sogenannte begleitete Trinken verbieten. Geplant sei ein entsprechender „Gesetzentwurf zur Streichung“, teilte eine Sprecherin des Familienministeriums der Zeitung mit. Das begleitete Trinken erlaubt Jugendlichen ab 14 Jahren momentan noch den legalen Konsum von Bier, Wein und Sekt, wenn etwa die Eltern dabei sind. „Ein Gesetzgebungsverfahren soll Anfang 2026 auf den Weg gebracht werden“, sagte die Sprecherin zum Zeitplan.


Foto: Wodka-Flaschen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Börsen legen zu – Nasdaq deutlich stärker

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.504 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.966 Punkten 0,7 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.784 Punkten 1,1 Prozent im Plus.

Anleger warteten am Freitag vergeblich auf eine Entscheidung des Supreme Courts zur Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Eine Entscheidung darüber, ob der Präsident die Befugnis hat, auf Basis eines Gesetzes für nationale Notstände aus dem Jahr 1977 Zölle zu verhängen, wird nun für die kommenden Tage erwartet.

Derweil trieben schlechter als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten die Indizes Dow Jones und den S&P 500 auf Rekordhochs. Die US-Zentralbank Federal Reserve hat neben dem Ziel der Preisstabilität auch das Ziel, Maximalbeschäftigung zu erreichen. Der Druck, den Leitzins zu senken, um damit die Wirtschaft anzukurbeln, steigt durch die neuen Daten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1635 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8595 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.507 US-Dollar gezahlt (+0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,54 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 63,05 US-Dollar, das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundesliga: Frankfurt und BVB trennen sich unentschieden

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Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund haben sich am Freitag zum Auftakt des 16. Bundesliga-Spieltags im Deutsche-Bank-Park nach einer spektakulären Partie mit 3:3 getrennt.

Die Gäste aus Dortmund erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung: Maximilian Beier traf in der 10. Minute nach einer schnellen Verlagerung über die rechte Seite zum 0:1. Frankfurt steigerte sich in der Folge und kam in der 22. Minute zum Ausgleich, als Can Uzun einen von Serhou Guirassy verursachten Foulelfmeter sicher verwandelte. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Felix Nmecha brachte den BVB in der 68. Minute erneut in Führung, ehe die Eintracht prompt antwortete: Debütant Younes Ebnoutalib glich in der 71. Minute zum 2:2 aus. In einer dramatischen Schlussphase schien Frankfurt das Spiel auf seine Seite zu ziehen, als Mahmoud Dahoud in der 2. Minute der Nachspielzeit zum 3:2 traf. Dortmund warf in der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne und wurde belohnt: Carney Chukwuemeka erzielte in der 6. Minute der Nachspielzeit den späten Ausgleich und setzte damit den Schlusspunkt unter ein turbulentes Bundesliga-Spiel.


Foto: Carney Chukwuemeka (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Innenminister wollen Schutz kritischer Infrastruktur ausbauen

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Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Als Reaktion auf den Anschlag auf die Berliner Stromversorgung fordern Bund und Länder ein robusteres Vorgehen gegen linke Gewalttäter und Konsequenzen für den Schutz kritischer Infrastruktur.

„Unsere zivile Verteidigung muss in gleichem Maße wachsen wie unsere militärischen Abwehrkräfte“, sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), der seit Anfang des Jahres auch Chef der Innenministerkonferenz der Länder ist, der „Welt am Sonntag“. „In Sachen kritischer Infrastruktur sollten wir zukünftig genau abwägen, wie transparent wir mit sensiblen Informationen zu Strom- und Energieversorgung umgehen.“

Das sieht auch der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), so. „Das lange Wegsehen der vergangenen Jahre rächt sich nun, etwa dort, wo detaillierte Pläne zu Strom- und Wasserleitungen, Verwaltungsstrukturen oder digitalen Netzen öffentlich einsehbar sind“, sagte er. Das sei unter heutigen Bedingungen zu einem Sicherheitsrisiko geworden. „Kritische Infrastruktur darf nicht länger bis ins Detail offenliegen“, sagte der CDU-Politiker.

„Die Antwort auf diese Taten muss klar sein: konsequente Strafverfolgung, besserer Schutz Kritischer Infrastruktur und null Toleranz gegenüber Sabotage“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). „Wer unsere Sicherheit angreift, greift unsere Demokratie an. Das muss Konsequenzen haben.“


Foto: Strommast (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Nouripour zeigt sich besorgt über Lage in Iran

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat sich tief besorgt über die politische Lage im Iran geäußert.

Das herrschende System stehe „am Abgrund“, die Menschen seien verzweifelt, sagte Nouripour dem „Mannheimer Morgen“ (Samstagausgabe). Trotz des Rohstoffreichtums herrsche eine „echte Hungerkrise“, der Wert der Währung habe sich binnen eines halben Jahres halbiert und ein normales Leben werde für viele immer schwieriger.

Es gibt mittlerweile beinahe täglich Proteste im Iran, gleichzeitig droht US-Präsident Donald Trump dem Regime mit einem Eingreifen der USA. Die Signale aus Washington nannte Nouripour „sehr gemischt“. Die Iraner wüssten nicht, ob sie sich auf US-Präsident Donald Trump verlassen könnten. Nouripour forderte die Europäer auf, nicht zu schweigen, sondern den Druck auf das Regime, insbesondere auf die Revolutionsgarden, zu erhöhen.


Foto: Omid Nouripour (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mercosur: Von der Leyen erwartet Ausfuhr-Plus von 50 Milliarden Euro

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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) erwartet, dass insbesondere Deutschland vom Mercosur-Abkommen mit Südamerika profitieren wird. „Exportstarke Nationen wie Deutschland werden besonders profitieren, wenn Europas Ausfuhren in die Mercosur-Region bis 2040 um geschätzte 50 Milliarden Euro ansteigen“, sagte von der Leyen der „Bild“ (Samstagausgabe).

„Noch vor dem Herbst“ werde die größte Freihandelszone der Welt mit mehr als 700 Millionen Konsumenten Realität. Das bedeute „kräftigen Rückenwind für Europas Wirtschaft“, so von der Leyen. Das Abkommen nannte sie „historisch“.

Chancen sieht von der Leyen jetzt vor allem für Krisen-Sektoren. „Für Branchen, die in den vergangenen Jahren besonders zu kämpfen hatten, wie der Maschinenbau, die Autoindustrie oder unseren Chemiesektor öffnet sich kurzfristig das Tor zu einem riesigen neuen Absatzmarkt“, sagte die EU-Kommissionspräsidentin. „Sie werden die ersten sein, die von der Offenheit unserer südamerikanischen Partner profitieren.“

Das werde sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken. „Zehntausende kleine und mittlere Unternehmen in Europa können bald schlanke Exportverfahren nutzen und sofort 4 Milliarden Euro Einfuhrzölle sparen. Das ist ein handfester Vorteil gegenüber der globalen Konkurrenz und sichert gute Arbeitsplätze auf unserem Kontinent“, sagte von der Leyen.

Die EU-Kommissionspräsidentin plädierte dafür, den Freihandel noch auf zwei andere Kontinente auszuweiten. „Die Kommission wird in den kommenden Wochen alles daran setzen, auch die laufenden Verhandlungen mit Indien und Australien über die Ziellinie zu bringen. Jedes europäische Handelsabkommen sichert unseren Unternehmen zusätzliche Absatzchancen und Zugang zu wichtigen Rohstoffen“, sagte sie. „Jeder Abschluss macht Europa auch politisch ein Stück stärker und unabhängiger.“


Foto: Ursula von der Leyen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Brüssel will Reiche weniger neue Gaskraftwerke genehmigen

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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission will offenbar deutlich weniger neue Gaskraftwerke genehmigen, als von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gewünscht. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf „Brancheninsider“. Die monatelangen Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung über die Kraftwerkstrategie stehen demnach kurz vor dem Abschluss.

Bis 2031 sollen nur 12 Gigawatt (GW) neue steuerbare Kapazitäten installiert werden dürfen. Dabei soll es sich vollständig oder nahezu vollständig um Gaskraftwerke handeln. Die nötigen Ausschreibungen sollen noch dieses Jahr durchgeführt werden.

Zusätzlich soll ein sogenannter Kapazitätsmechanismus mit einem Volumen von voraussichtlich 29 Gigawatt geplant sein. Dieser umfasst neben Gaskraftwerken auch alle anderen steuerbaren Kapazitäten – von Batteriespeichern über Biogasanlagen bis zu Fabriken, die bei Stromknappheit die Produktion herunterfahren.

Der Kompromiss soll dem Vernehmen nach in Kürze verkündet werden. Aus dem Wirtschaftsministerium hieß es auf Anfrage des Nachrichtenmagazins, man äußere sich grundsätzlich nicht zu laufenden Verfahren. Da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien, stünden auch die Zahlen noch nicht final fest.

Mit dem Neubau von Gaskraftwerken will die Bundesregierung den Schutz vor sogenannten Dunkelflauten ausbauen, also länger anhaltenden Phasen mit wenig Strom aus erneuerbaren Quellen. Zuletzt waren in Deutschland Kraftwerke mit einer gesicherten Leistung von gut 90 GW installiert – dazu zählen etwa Gaskraftwerke, Wasserkraft und Biomassekraftwerke, aber auch gut 30 GW an besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerken, die bis spätestens 2038 vom Netz gehen sollen. Neue Gaskraftwerke sollen ein Element sein, um den Verlust an gesicherter Leistung zu kompensieren.

Die zwölf Gigawatt an steuerbaren Kapazitäten, auf die sich Bundesregierung und Kommission nun offenbar geeinigt haben, entsprechen ziemlich genau der Menge, auf die sich Reiches Amtsvorgänger, der Grünen-Politiker Robert Habeck, schon Anfang Juli 2024 mit der EU-Kommission grundsätzlich verständigt hatte. Reiche hatte mit Brüssel aber neue Gespräche geführt, offenbar in der Überzeugung, mindestens 20 Gigawatt an neuen Gaskraftwerken aushandeln zu können.

Schon Anfang Oktober hatte sich abgezeichnet, dass Reiche sich damit wohl nicht durchsetzen würde. Mitte November hatte sich auch der Koalitionsausschuss vorläufig auf eine Größenordnung von zwölf Gigawatt geeinigt.


Foto: Katherina Reiche am 09.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Offiziell: EU-Rat gibt grünes Licht für Mercosur

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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Brüssel: Offiziell: EU-Rat gibt grünes Licht für Mercosur. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Foto/Quelle: dts

Nach Brand: U-Haft für Barbetreiber in Crans-Montana

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Crans-Montana (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Brandkatastrophe in einer Bar in Crans-Montana ist offenbar der Betreiber der Bar am Freitag wegen „Fluchtgefahr“ inhaftiert worden. Das berichten „24 heures“ und „Léman Bleu“ übereinstimmend.

Die Maßnahme braucht eine Bestätigung durch ein Gericht. Der Barbetreiber soll zuvor durch die Walliser Staatsanwaltschaft länger befragt worden sein.

Bei dem Feuer kamen 40 Menschen ums Leben. 119 weitere wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Der Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht wurde den Ermittlern zufolge wahrscheinlich durch ein Tischfeuerwerk auf Champagnerflaschen verursacht. Den Betreibern wird von der Staatsanwaltschaft fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen.


Foto: Schweiz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Landwirtschaftsminister begrüßt Mercosur-Abkommen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat den Abschluss des Freihandelsabkommens Mercosur begrüßt, sich aber gleichzeitig für eine künftige Nachschärfung der Schutzklauseln für europäische Landwirte offen gezeigt. „Die nun vorgesehenen Schutzklauseln sind ein wichtiger Schritt, um unsere sensiblen Agrarmärkte abzusichern“, sagte Rainer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Entscheidend sei, dass diese Schutzklauseln in der Praxis wirksam, schnell anwendbar und flexibel genug sind. „Sollte sich zeigen, dass Importmengen sensibler Produkte wie Zucker oder Rindfleisch zu stark steigen oder Preise unter Druck geraten, muss die EU entschlossen handeln – und gegebenenfalls auch nachschärfen“, sagte er.

Grundsätzlich begrüßt der CSU-Politiker den Abschluss des Abkommens. Mercosur sei „zentral für eine EU-Handelspolitik in geopolitisch herausfordernden Zeiten“, so Rainer. Er sei überzeugt, dass Freihandel und ein flankierender Schutz der Landwirtschaft nur Hand in Hand gehen könnten.

Dass die EU zusätzliches Geld für die Landwirtschaft in Aussicht stelle, sei zudem „ein wichtiges und richtiges Signal“. Als Landwirtschaftsminister stehe er fest an der Seite der Landwirte und behalte ihre Interessen jederzeit im Blick, erklärte Rainer.


Foto: Alois Rainer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts