Berlin (dts Nachrichtenagentur) – IG-Metall-Chefin Christiane Benner lehnt das im Sondierungspapier von Union und SPD festgehaltene Vorhaben, eine wöchentliche, anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen, ab.
„Das ist seit langer Zeit ein großer Wunsch aus den Unternehmen. Ich halte davon nichts. Ausreichende Ruhezeiten sind ein gewerkschaftlich hart erkämpftes Recht“, sagte Benner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie verwies auf zum Teil schon harte Arbeitsbedingungen. „In der Produktion bei uns in den Betrieben ist das ohnehin völlig weltfremd, denn da gibt es vielerorts Schichtsysteme, harte körperliche Belastung, auch über Kopf arbeiten kann man nicht über so viele Stunden“, so Benner weiter.
Gleichzeitig sehe sie die Gefahr des Missbrauchs. „Ich denke da etwa an die Gastronomie und die Pflege. Beschäftigte dürfen nicht ausgebeutet werden“, forderte Benner. Ruhezeiten müssten eingehalten werden, ebenso Arbeits- und Gesundheitsschutz. „Viele Beschäftigte befinden sich auch in ungleichen Machtverhältnissen. Nicht überall gibt es Betriebsräte, die die Einhaltung von Gesetzen einfordern und kontrollieren“, warnte sie.
CDU/CSU und SPD hatten sich in ihrem Sondierungspapier auf Änderungen bei der Arbeitszeit im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie verständigt und festgehalten, dass kein Beschäftigter gegen seinen Willen zu höherer Arbeitszeit gezwungen werden dürfe.
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Erika Steinbach, die Vorsitzende der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES), erwartet eine staatliche Förderung vom kommenden Jahr an.
Melbourne (dts Nachrichtenagentur) – Lando Norris hat sich im Qualifying zum Auftakt der neuen Formel-1-Saison in Australien die Pole-Position gesichert.
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem EVP-Chef Manfred Weber hält Mehrheiten mit rechtsradikalen Mehrheiten im EU-Parlament für möglich. „Wir werden niemals für die Unterstützung unserer Vorschläge bei den rechts- und linksradikalen Kräften im EU-Parlament werben oder mit ihnen zusammenarbeiten – aber wenn durch diese Kräfte unabgesprochen Mehrheiten zustande kommen, dann haben wir dies zu akzeptieren“, sagte der Chef der EVP-Fraktion im EU-Parlament der „Welt am Sonntag“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, hat die Pläne von Schwarz-Rot, die Mütterrente auszuweiten, als „sehr teure Umverteilung“ kritisiert. Die Ausweitung koste fünf Milliarden Euro pro Jahr, aber zur Finanzierung stehe nichts im Sondierungspapier, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe).
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion um neue Kaufanreize für Elektroautos in Deutschland hat sich IG-Metall-Chefin Christiane Benner gegen die Rückkehr zu einer reinen Kaufprämie ausgesprochen. „Eine reine Kaufprämie fände ich falsch, wir brauchen keine Strohfeuer“, sagte Benner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Städte- und Gemeindebund hat die Länder aufgefordert, einen Großteil ihrer 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen an die Kommunen weiterzuleiten. „Für Städte und Gemeinden ist es von besonderer Bedeutung, dass von den insgesamt 500 Milliarden Euro, die für Infrastrukturinvestitionen zur Verfügung gestellt werden, 100 Milliarden Euro an die Länder und Kommunen fließen sollen“, sagte Hauptgeschäftsführer André Berghegger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der FC St. Pauli hat sich am 26. Spieltag der 1. Bundesliga in einem hart umkämpften Duell im Millerntor-Stadion knapp mit 1:0 gegen die TSG Hoffenheim durchgesetzt. In einer Partie, in der beide Seiten wiederholt Chancen kreierten und zahlreiche taktische Wechsel vorgenommen wurden, entschied ein präziser Abschluss über das Endergebnis.
München (dts Nachrichtenagentur) – Joshua Kimmich hat die Kritik zurückgewiesen, dass er seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2029 nur zögerlich verlängert habe. „Ich wollte erst mal abwarten, was die Mannschaft für eine Perspektive hat, wie der neue Trainer arbeitet, wie sich meine Rolle entwickelt“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). „Daher habe ich mir bewusst die nötige Zeit genommen, und das finde ich nach dieser Vorgeschichte auch legitim.“
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen sind der Überzeugung, dass das geplante Sondervermögen für Infrastruktur nicht mehr für zielfremde Zwecke genutzt werden kann. SPD und Union hätten das Sondervermögen ursprünglich „als Verschiebebahnhof für Steuersenkungen“ geplant, sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katharina Dröge, dem „ZDF Heute-Journal“ am Freitagabend. Im Klimatransformationsfond, in den nun 100 Milliarden fließen sollen, wären hingegen „wichtige Projekte für die Modernisierung der Industrie“.