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Bas begrüßt "nötige Klarheit" nach Wahlrechtsurteil

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Bärbel Bas (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat sich nach dem Wahlrechtsurteil des Bundesverfassungsgerichts erleichtert geäußert. „Das Bundesverfassungsgericht hat das Herzstück des neuen Wahlrechts – die sogenannte Zweitstimmendeckung – bestätigt und in dem zentralen Punkt der Wahlrechtsreform für die nötige Klarheit und Rechtssicherheit gesorgt“, sagte sie am Dienstag.

Dass ein Wahlkreissieger künftig nicht mehr automatisch in den Bundestag einziehe, sei vom Gericht als verfassungsrechtlich zulässig erachtet worden. Außerdem sei das Beratungsverfahren im Bundestag nicht beanstandet worden. „Damit ist die Zahl der Abgeordneten künftig eindeutig auf 630 begrenzt.“ Das sei auch ein „wichtiges Signal“ an die Wähler: „Es wird kein unkontrolliertes Anwachsen des Deutschen Bundestages mehr geben.“

Das begrüße sie als Bundestagspräsidentin, weil dies Planungssicherheit schaffe, Kosten begrenze und die Arbeitsfähigkeit des Bundestages stärke. Moniert hatte das Gericht die Fünf-Prozent-Sperrklausel in ihrer jetzigen Form – insbesondere die eigentlich vorgesehene Abschaffung der Grundmandatsklausel. „An dieser Stelle gilt es jetzt, das Urteil in Ruhe auszuwerten“, so Bas.

Deutlich kritischer äußerte sich die Union zu dem Urteil. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt werte es als „Niederlage der Ampel“ vor dem Bundesverfassungsgericht. „Die bewusste Wahlrechtsmanipulation der Ampel wurde vom Bundesverfassungsgericht gestoppt“, sagte Dobrindt dem Nachrichtenportal T-Online. „Der Versuch des eigenen Machterhalts der Ampel, mittels Manipulation des Wahlrechts andere Parteien aus dem Deutschen Bundestag zu drängen, ist gescheitert.“

Dobrindt sagte weiter: „Damit ist offensichtlich geworden, dass die Ampel einen verfassungswidrigen Versuch unternommen hat, große gesellschaftliche und regionale politische Strömungen aus der politischen Willensbildung bewusst auszuschließen.“ Dieser „bewusste Manipulationsversuch“ sei „in höchstem Maße respektlos“ gegenüber den Wählern und der Demokratie an sich.

Ähnlich äußerte sich auch CDU-Chef Friedrich Merz. Mit dem Urteil habe das Gericht die Wahlrechtsreform der Ampel im Sinne der Klage der Union in Teilen als verfassungswidrig eingestuft, sagte er. „Der Versuch der Ampel, politische Konkurrenten mithilfe des Wahlrechts auszuschalten, ist damit gescheitert.“


Foto: Bärbel Bas (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wetterdienst: Juli war zu warm und zu nass

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Frau mit Eis (Archiv), via dts NachrichtenagenturOffenbach (dts Nachrichtenagentur) – Der Juli 2024 ist in Deutschland im Vergleich zur international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 zu warm und zu nass ausgefallen. Die Mitteltemperatur habe mit 18,9 Grad Celsius um 2,0 Grad über dem Wert der Referenzperiode gelegen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag nach Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen mit.

Ein leichter Überschuss von 0,6 Grad ergab sich demnach im Vergleich mit der aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 (18,3 °C). Der Start in den Monat verlief recht kühl und wenig sommerlich. Erst am 5. wurde im Süden flächendeckend ein Sommertag registriert. Insgesamt zeigte sich ein deutliches Nordwest-Südost-Gefälle bei der Anzahl an Sommertagen. Während im Norden und Nordwesten maximal zwei bis zehn Sommertage zu Buche standen, waren es im Osten und Süden teils über 20.

Oftmals folgten auf kurze Hitzewellen rasche Dämpfer. Den Spitzenwert hatte die Station im sächsischen Bad Muskau inne, wo es am 10. für 34,8 °C reichte. Zum Monatsende, nämlich am 30., rauschten die Temperaturen nachts nochmals ordentlich in den Keller und in Deutschneudorf-Brüderwiese in Sachsen wurde mit 3,8 °C der bundesweite Tiefstwert registriert. Tropennächte (Tiefstwerte mindestens 20,0 °C) bildeten eher die Ausnahme und traten in geringer Zahl lediglich am Oberrhein, in Niederbayern und in Sachsen sowie im Großraum Berlin auf.

Mit 88 Litern pro Quadratmeter war es im Juli etwa 14 Prozent feuchter in Bezug auf die Referenzperiode 1961 bis 1990 (78 Liter pro Quadratmeter), so der Wetterdienst weiter. Verglichen mit der feuchteren Periode 1991 bis 2020 (87 Liter pro Quadratmeter) fiel der Juli 2024 sehr durchschnittlich aus. Im zweiten Sommermonat des Jahres öffnete der Himmel häufig seine Schleusen. Nahezu deutschlandweit trocken blieb es am 18. und gegen Ende des Monats.

Am häufigsten, nämlich an 15 bis 20 Tagen, regnete es im Nordwesten und Süden des Landes, während im Südwesten und Osten Regen nur an fünf bis zehn Tagen beobachtet wurde. Südlich der Donau kamen 150 bis 250 Liter pro Quadratmeter vom Himmel, wodurch dies die nasseste Region darstellte. Verhältnismäßig trocken war es mit 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter in Nordsachsen, Teilen von Mecklenburg-Vorpommern und im Südwesten. Der Niederschlag ging dabei oftmals in Form von teils gewittrigem Starkregen nieder. So geschehen unter anderem am 21., an dem es mit fast 79 Litern pro Quadratmeter zur höchsten Tagessumme in Steinfurt-Burgsteinfurt (Nordrhein-Westfalen) kam.

237 Stunden schien die Sonne im Mittel im vergangenen Juli. Dies waren etwa 13 Prozent mehr Sonnenstunden als im Vergleich zur Periode 1961 bis 1990 (211 Stunden), so der DWD. Zieht man die aktuellere Vergleichsperiode (1991 bis 2020) heran, so fiel die Sonnenscheindauer nur noch leicht überdurchschnittlich aus (226 Stunden).

Deutlich bevorzugt war die Südosthälfte, denn dort reichte es für 230 bis 260 Sonnenstunden. In der Nordwesthälfte standen dagegen 200 bis 230 Sonnenstunden zu Buche. Verantwortlich für diesen Unterschied war die großräumige Konstellation der Druckgebilde. Die Nordwesthälfte wurde wiederholt von Tiefdruckgebieten über Nordwesteuropa beeinflusst, während die Südosthälfte zeitweise von hohem Luftdruck über Südost- und Osteuropa profitieren konnte.


Foto: Frau mit Eis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Frei schlägt neue Verhandlungen über Anpassung des Wahlrechts vor

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Thorsten Frei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei(CDU), hat nach dem Karlsruher Urteil die vorgesehene Kappung von Direktmandaten kritisiert und der Ampelkoalition angeboten, erneut über die Anpassung des Wahlrechts zu verhandeln.

„Die Entscheidung des Gerichts ist natürlich zu akzeptieren, allerdings ist nicht alles, was rechtlich möglich ist, auch politisch klug“, sagte der erste parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Durch das Prinzip der Zweitstimmendeckung und der Kappung von direkt gewonnenen Mandaten wird das Vertrauen in die Demokratie und das Mehrheitsprinzip ganz sicher nicht gestärkt“, warnte Frei. „Als Union sind wir gegenüber der Koalition jederzeit gesprächsbereit, wenn es darum geht, eine bessere Lösung zur Verkleinerung des Bundestages zu finden.“

Der Christdemokrat begrüßte, dass die Grundmandatsklausel zunächst bestehen bleibt. „Der offensichtliche Versuch, politische Konkurrenten über den Umweg des Wahlrechts auszuschalten, ist von Karlsruhe vereitelt worden“, fügte er hinzu. „Die Grundmandatsklausel abzuschaffen zu wollen, war ein Frontalangriff auf die Union, der nun klar abgewehrt worden ist.“


Foto: Thorsten Frei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zweistellige Renditen möglich

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Emerging Markets-Anleihen Foto von Cathy Hepworth (Quelle: PGIM Fixed Income).

Emerging Markets-Anleihen auf dem Vormarsch: Zweistellige Renditen möglich

Mit dem Nachlassen des Inflationsdrucks haben die Zentralbanken der Schwellenländer begonnen, ihre Geldpolitik zu lockern. Dies dürfte das Wachstum in den Emerging Markets stützen. Schwellenländeranleihen haben sich stets dann besser als US-Hochzinsanleihen entwickelt, wenn die Wachstumsdifferenz zwischen den Schwellenländern und den Industrieländern über 2 % lag. Trotz Unsicherheiten über den Wachstumspfad Chinas, der in diesem Jahr positiv, aber moderat ausfallen dürfte, wird erwartet, dass die Schwellenländer ihren Wachstumsvorsprung auf absehbare Zeit zurückgewinnen und über 2 % liegen werden.

Aufstrebende Marktwirtschaften gewinnen an Stärke

Viele Schwellenländer durchlaufen einen Reifeprozess inklusive verbesserter Fundamentaldaten und Wachstumsstrukturen. Eine bessere Politikumsetzung, Exportwachstum und Leistungsbilanzüberschüsse haben zu einer stärkeren Einkommenskonvergenz und hohen privaten Ersparnissen geführt, was Schwellenländer widerstandsfähiger gegen Schocks macht.

Darüber hinaus hat eine disziplinierte Geld- und Fiskalpolitik zu einer Verschiebung der Schuldenstruktur hin zu inländischen und qualitativ hochwertigen Finanzierungen geführt. Da die Binnennachfrage nun eine größere Rolle als Wachstumsmotor spielt, reagieren diese Märkte weniger empfindlich auf höhere Zinssätze und die Stärke des US-Dollars, und die Wachstumsraten beginnen, sich zu stabilisieren.

Solide Fundamentaldaten: geringere Verschuldung im Verhältnis zum BIP

Interessant an den Fundamentaldaten ist, dass die meisten Volkswirtschaften eine geringere Verschuldung im Verhältnis zum BIP aufweisen als die entwickelten Märkte. Diese Kluft hat sich nur vergrößert, da die Haushaltsdefizite in den Industrieländern nach wie vor historisch hoch sind. So wiesen die USA vor der Pandemie mit 4,6 % des BIP das höchste Haushaltsdefizit in Friedenszeiten außerhalb einer Rezession auf, heute liegt es mit 6,8 % des BIP sogar noch darüber.

Wachsende Mittelschicht in den Schwellenländern treibt die Binnennachfrage an

Zwar belasten in den Industrieländern die demografische Alterung und das langsamere Wachstum der Erwerbsbevölkerung das Wirtschaftswachstum, doch könnten in den Schwellenländern jüngere und wachsende Bevölkerungen das Wachstum über Jahrzehnte hinweg stützen. Die wachsende Mittelschicht in den Schwellenländern treibt die Binnennachfrage nach Gütern, Dienstleistungen und Finanzanlagen an. Dieser Trend führt zu einer beständigen Käuferbasis für lokale Staatsanleihen und fördert einen positiven Kreislauf aus verbesserter Finanzierung und geringerer Anfälligkeit für externe Schocks.

Nearshoring dürfte Produktion verstärkt in Schwellenländer verlagern und nicht-chinesische Handelspartner stärken

Letztlich führt die Rivalität zwischen den USA und China zu einer geopolitischen Neuausrichtung, da beide Länder um Einfluss in den Schwellenländern konkurrieren, insbesondere im globalen Süden. Globale Lieferketten sind nicht länger nur auf Effizienz und Kosten ausgerichtet, sondern basieren auf geopolitischen Allianzen, um wichtige Güter wie Halbleiter, Batterien für Elektrofahrzeuge, Arzneimittel und Mineralien zu beschaffen.

Noch vor fünf Jahren kamen fast 20 % der US-Importe aus China. Heute sind es weniger als 15 %, und der Anteil an Einfuhren aus Vietnam, Südkorea, Taiwan, Indien und anderen Schwellenländern steigt. Im Laufe der Zeit werden die „Nearshoring“-Pläne wahrscheinlich mehr vorgelagerte Produktion bei nicht-chinesischen Handelspartnern konsolidieren, die hauptsächlich in Schwellenländern angesiedelt sind.
Attraktive Renditen durch Carry und Spread-Verengung

Der Carry von Schwellenländeranleihen allein reicht aus, um attraktive Renditen zu erzielen, und eine leichte Verengung der Spreads und/oder sinkende Renditen von Kernanleihen aus Industrieländern könnten die Gesamtrenditen in den zweistelligen Bereich treiben.

Insbesondere das Umfeld für Schwellenländer-Hartwährungen ist besonders günstig. Das gilt vor allem für eine Mischung aus BBB/BB-Emittenten in allen EMD-Sektoren sowie für ausgewählte staatliche Distressed Issuers vor dem Hintergrund eines moderaten Wachstums und einer moderaten Inflation. Bei den Anleihen bevorzugen wir weiterhin mexikanische Quasi-Staatsanleihen, Staatsanleihen und Quasi-Staatsanleihen aus dem Nahen Osten und Indonesien sowie Rumänien. Diese Länder sind aus fundamentaler Sicht solide, bieten hohe Renditen und dürften vom Rückenwind der Infrastrukturinvestitionen und des Nearshorings profitieren – insbesondere Mexiko. Die Performance der lokalen Märkte wird eine Stabilisierung der Leitzinsen erfordern, bevor die inländischen Renditen deutlich sinken.

Nach Jahren der Underperformance sind Schwellenländeranleihen jetzt auf einem guten Weg, besser als andere Anlagen aus dem Fixed Income-Universum zu performen. Der Gegenwind durch den starken Anstieg von Inflation und Zinsen, die Stärke des US-Dollars und das langsamere Wachstum kehren sich nun um. Angesichts der strukturellen Veränderungen spiegeln die aktuellen Bewertungen von EMD das Aufwärtspotenzial möglicherweise nicht vollständig wider.

Foto von Cathy Hepworth (Quelle: PGIM Fixed Income).

Quelle TE Communications GmbH

Wie sich die US-Wahlen auf den Finanzsektor auswirken könnten

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us-wahlen Foto von Gil Fortgang (Quelle: T. Rowe Price).

Wie sich die US-Wahlen auf den Finanzsektor auswirken könnten

Die Entscheidung von Präsident Joe Biden, nicht mehr zur Wahl anzutreten, bringt ein weiteres Element der Unsicherheit in das Rennen. Die Situation entwickelt sich schnell weiter. Die wichtigsten Fragen und politischen Unterschiede dürften jedoch die gleichen bleiben. Unabhängig vom Kandidaten der Demokraten wird der Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA wahrscheinlich die Intensität des regulatorischen Umfelds im Finanzbereich beeinflussen. Die Entwicklungen an dieser Front könnten wichtige Auswirkungen auf die traditionellen Banken sowie auf die Branchen Versicherungen, Vermögensverwaltung und Kreditwürdigkeitsprüfung haben.

Mit einem Demokraten im Weißen Haus würden die Bemühungen um eine stärkere Regulierung weitergehen: Verschärfte Kontrollen, verstärkte Eingriffe und ein Vorstoß zur Ausweitung der Aufsicht über Nichtbanken-Finanzunternehmen kennzeichnen den Ansatz der Regierung Biden zur Regulierung und Überwachung des Sektors. Vor allem die Finanzaufsichtsbehörden griffen schon vor den Zusammenbrüchen der Silicon Valley Bank und der Signature Bank im März 2023 härter durch. Ein neuer demokratischer Kandidat würde eine gewisse Ungewissheit über die Details schaffen, aber die Finanzaufsichtsbehörden würden unter einem demokratischen Präsidenten wahrscheinlich proaktiver und engagierter sein als unter einer republikanischen Regierung.

Ein Sieg Trumps könnte den regulatorischen Druck auf Finanzunternehmen verringern: Im Gegensatz dazu wäre die Deregulierung wahrscheinlich eine der wichtigsten Säulen der innenpolitischen Agenda des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, falls er die Präsidentschaft gewinnen sollte. Was könnte das für den Finanzsektor bedeuten? Ein Wechsel an der Spitze der wichtigsten Bundesbehörden könnte zu einer Lockerung der Finanzregulierung und -aufsicht führen. Er würde auch die Möglichkeit eröffnen, die von der Regierung Biden eingeleiteten Maßnahmen zu stoppen, rückgängig zu machen oder zu schwächen. Vorgeschlagene, aber noch nicht abgeschlossene Vorschriften wären wahrscheinlich am meisten gefährdet.

Wo das Wahlergebnis einen Unterschied machen könnte

Verbraucherfinanzierung

Demokraten: Die vom Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) auferlegten Beschränkungen für Gebühren für verspätete Kreditkartenzahlungen und überzogene Konten würden weiterhin gelten. Allerdings könnten gerichtliche Anfechtungen dieser Regeln ein Hindernis darstellen. Der derzeitige Direktor der Behörde hat die steigenden Kosten für den Erhalt von Kreditscores als einen möglichen Handlungsbereich genannt.
Neue Zahlungssysteme könnten stärker unter die Lupe genommen werden. So hat die CFPB unter Biden versucht, Online-Anbieter, die sofort kaufen und später bezahlen, als Kreditkartenkreditgeber einzustufen.
Republikaner: Zurückhaltung bei der Regulierung? Die Republikaner, einschließlich Donald Trump während seiner ersten Amtszeit als Präsident, haben sich in der Regel für eine weniger strenge Regulierung der Finanzmärkte ausgesprochen.
Der CFPB-Beauftragte ist entscheidend: Könnte sich diese wirtschaftsfreundliche Haltung ändern? Es wird wichtig sein zu beobachten, wen die Trump-Regierung für die Leitung der CFPB ernennt.

Fusionen und Übernahmen von Banken (M&A)

Demokraten: Die Bundesaufsichtsbehörden für das Finanzwesen haben Fusionen im Bankensektor einer strengeren Prüfung unterzogen, insbesondere solche, die zu einem Zusammenschluss einer Bank mit einem Vermögen von mehr als 100 Mrd. USD führen würden. Diese restriktive Haltung könnte sich fortsetzen.

Republikaner: Regulatorische Nachsicht – Ein Wechsel an der Spitze der Behörde könnte zu einer weniger restriktiven Haltung gegenüber Bankenfusionen führen, auch wenn Megabanken weiterhin Beschränkungen unterliegen könnten.

Aufsicht über Nichtbanken

Demokraten: Die Kreditvergabe außerhalb der traditionellen Banken hat sich erheblich ausgeweitet, so dass die Bemühungen um eine stärkere Beaufsichtigung von Nichtbanken-Kreditgebern wahrscheinlich weiter an Dynamik gewinnen werden. Die Aufsichtsbehörden konzentrieren sich derzeit auf die Sammlung von Daten und Informationen für mögliche künftige Maßnahmen. Diese Bemühungen könnten zu einem Schlagzeilenrisiko für Versicherungs- und Vermögensverwaltungsunternehmen führen, die auf diesen Märkten tätig sind.

Republikaner: Die Bundesbehörden wären wahrscheinlich nicht geneigt, auf eine weitere Regulierung des Nichtbanken-Finanzsystems zu drängen, es sei denn, es kommt zu einer Krise.

Eigenkapitalvorschriften für Banken

Demokraten: Abgeschwächte Erhöhung der Kapitalanforderungen – Nach heftigem Widerstand aus der Branche überarbeiten die Aufsichtsbehörden die vorgeschlagenen Regeln, die festlegen sollen, wie größere Banken das Risiko bewerten und wie viel Kapital sie vorhalten müssen. Der ursprüngliche Vorschlag hätte eine Erhöhung des Eigenkapitals um 15 % bis 20 % zur Folge gehabt; Berichten zufolge wird diese Anforderung im überarbeiteten Vorschlag jedoch abgeschwächt.

Republikaner: Mögliche Erleichterung, aber der Zeitpunkt ist wichtig: Sollte die Regierung Biden den vorgeschlagenen Risikorahmen für Großbanken während ihrer Amtszeit nicht fertigstellen, würde dies den Regulierungsbehörden unter Trump die Möglichkeit eröffnen, den Regeln ihren eigenen Stempel aufzudrücken.

Der Kontext ist entscheidend

Die Präsidentschaftswahlen in den USA werden wahrscheinlich wichtige Auswirkungen auf die Intensität der Finanzregulierung haben. Die Regierungspolitik ist jedoch nur ein Teil der Gleichung. Der Zustand der Gesamtwirtschaft, der sich auf die Kreditnachfrage und das Kreditrisiko auswirkt, sowie die Inflations- und Zinsaussichten werden die Entwicklung des Finanzsektors in der nächsten Präsidentschaftsperiode noch stärker beeinflussen.

Bild Foto von Gil Fortgang (Quelle: T. Rowe Price).

Quelle TE Communications GmbH

Die New Food Conference 2024 von A bis Z

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Innovationen und Fachwissen für die Food-Tech-Branche

Am 3. September 2024 ist es wieder soweit: Die New Food Conference bringt in Berlin die internationale Branche für alternative Proteine zusammen – etablierte Hersteller und innovative Start-ups, vorausschauende Investoren und zukunftsorientierte Zulieferer, anwendungsorientierte Wissenschaftler und engagierte Fürsprecher. Gemeinsam beleuchten sie den aktuellen Stand der Marktentwicklung, die neuesten Trends und Best Practices entlang der Lieferkette mit dem Fokus auf den europäischen Markt. Auf welche Themen können sich Besucher in diesem Jahr freuen?

Die Ernährung in Deutschland hat sich verändert: Der Fleischkonsum ist in fünf Jahren um 15 Prozent gesunken, der Milchkonsum in drei Jahren um 8 Prozent.1 2 Gleichzeitig hat sich die Produktion pflanzlicher Fleischalternativen seit 2019 mehr als verdoppelt.3 Der hiesige Markt für alternative Proteine ist aktuell der größte in Europa.4

Auch die Nahrungsmittelindustrie stellt sich erkennbar für die Zukunft auf. So hat kürzlich eines der größten Geflügelunternehmen Europas für dieses Jahr die Gründung eines Tochterunternehmens für Proteine aus pilz- und zellbasierter Fermentation angekündigt.5 Die Präzisionsfermentation sei eine Schlüsseltechnologie. Präzisionsfermentation ist nur einer von vielen neuen Begriffen – und Schlüsseln für die Zukunft der Branche. Welche Themen bewegen die Welt der neuen Nahrungsmittel außerdem und werden die New Food Conference bestimmen?

Alternative Proteine

Proteine für den menschlichen Verzehr, die ohne industrielle Tierhaltung auskommen, werden „alternative Proteine“ genannt. Dazu zählen Produkte auf der Basis von Pflanzen oder Pilzen, aber auch zellbasierte Lösungen einschließlich solche aus →Präzisionsfermentation. Sie eröffnen Alternativen für die Verbraucher und Alternativen für die Hersteller und stehen im Zentrum der New Food Conference. Denise Blömers vom Marktforschungsinstitut GfK stellt vor, welche aktuellen Trends sich aus dem GfK Consumer Panel, das heißt dem Einkaufsverhalten der Verbraucher in Deutschland, ablesen lassen.

Botschaft Nährwert

Das Medium ist die Botschaft: Für gesundheitsbewusste Verbraucher ist der Nährwert →alternativer Proteine entscheidend. Die Rohstoffe und ihre Verarbeitung sollen ebenso stimmen wie die Kommunikation rund um die Produkte. Es gilt, die Verbraucher dort abzuholen, wo sie gerade stehen, und Missverständnisse wirksam aufzulösen. Wie das funktioniert, diskutieren auf der Konferenz Denise Schmidt von Unilever, Armando Perez Cueto, Professor für Ernährungswissenschaften an der Universität Umeå in Schweden, und Christopher Bryant, Berater für Verbraucherakzeptanz, zusammen mit Anna-Lena Klapp, Leiterin Ernährung und Gesundheit bei ProVeg International.

Dekarbonisierungsstrategien

Die Umstellung auf Herstellungsverfahren, die Treibhausgas-Emissionen vermeiden, heißt Dekarbonisierung. →Alternative Proteine können einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Emissionen in der Nahrungsmittelindustrie leisten. Das lässt sich quantifizieren und kann nationalen Dekarbonisierungsstrategien zum Erfolg verhelfen. Gleichzeitig stärken alternative Proteine mit ihrem geringen Ressourcenbedarf die Ernährungssicherheit weltweit. Ivo Rzegotta vom Good Food Institute Europe erläutert in einem Vortrag, welche entscheidende Rolle alternative Proteine für Unternehmen und Regierungen spielen können.

Investitionen

Wo neue Märkte entstehen, sind Investitionen gefragt. Die Start-ups vom ProVeg Incubator, der schon mehr als 100 Newcomern geholfen hat, den Markt für →alternative Proteine zu erobern, stehen in den Startlöchern. Dieses Jahr werden Atlantic Fish Co, Optimized Foods und Friends & Family Pet Food Company aus den USA, AIProtein aus Ägypten und Fisheroo aus Singapur ihre Unternehmen vorstellen. Welche Trends Investoren begeistern, weiß zum Beispiel Dana Wilson vom Investorennetzwerk FAIRR Initiative zu berichten.

Lieferketten

Die Lieferketten für pflanzliche Alternativprodukte beginnen auf dem Acker und enden an der Supermarktkasse. Sie verbinden Landwirte mit Zulieferern, Herstellern, Einzelhändlern und Verbrauchern. Um die Lieferketten zukunftsfähig und stabil zu gestalten, gilt es, all ihre Perspektiven zu erfassen. Dafür bringt die New Food Conference das Netzwerk Forum Moderne Landwirtschaft und den Agrarhändler BayWa mit dem Einzelhandel und dem dänischen Vegetarierbund auf einer Bühne zusammen.

Nudging

Nudging hilft Verbrauchern mit kleinen Anstößen, nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen. Das Ziel ist es, den Menschen zu erleichtern, ihre Gewohnheiten anzupassen, ohne Druck auszuüben oder Forderungen zu stellen. Das kann ganz leise geschehen, zum Beispiel wenn Hersteller tierische Inhaltsstoffe durch pflanzliche ersetzen. Mit Alexander Lamm von International Flavors & Fragrances und Kim van Drie von Hands Off my Chocolate bringt die New Food Conference zwei Experten für Rezepturen zusammen. Gemeinsam mit Martine von Haperen, Ernährungsexpertin bei ProVeg Niederlande, werden sie die „stille Proteinwende“ erkunden.

Präzisionsfermentation

Wenn Mikroorganismen Stoffe umwandeln, findet Fermentation statt. Seit Jahrtausenden fermentieren Menschen ihre Nahrungsmittel, zum Beispiel zu Brot, Käse und Sauerkraut. Die Präzisionsfermentation ist ein biotechnologisches Verfahren zur maßgeschneiderten Fermentation: Bakterien, Hefe oder Pilze „lernen“ zum Beispiel, Milchproteine wie Molke und Kasein oder Lab ohne Tiere herzustellen. Das Verfahren könnte die Herstellung von Milcherzeugnissen auf den Kopf stellen. Es gilt als so vielversprechend, dass es im Mittelpunkt der diesjährigen 50-Millionen-Euro-Förderung alternativer Proteine durch den Europäischen Innovationsrat steht.6 Der Kaseinhersteller Fermify aus Österreich, der Molkenproteinhersteller Vivici aus den Niederlanden, der Aromenhersteller Givaudan aus der Schweiz und das Investmentunternehmen Gerber-Rauth aus Italien erklären, wie Präzisionsfermentation die Herstellungsprozesse verändert.

Skalierung

Wenn ein Produkt auf den Markt kommt, wird die Vision Wirklichkeit. Findet das Produkt auch bei der Zielgruppe Anklang, dann ist es an der Zeit, den Erfolg zu skalieren: Die Zielgruppe, der Umsatz und der Marktanteil sollen wachsen. Das erfordert nachhaltige Strategien. Ob der Eigenmarkenhersteller Lidl, der Fleischverarbeiter Tönnies oder die Start-ups Planted und Nosh Bio, sie alle haben pflanzliche Alternativprodukte erfolgreich skaliert – und berichten auf der New Food Conference von ihren Erfahrungen.

Die New Food Conference wird in englischer Sprache abgehalten. Interessierte können vor Ort oder online teilnehmen oder im Rahmen des Demo Day die wegweisenden Präsentationen der Start-ups live erleben.

Bild:Katleen Haefele, Leiterin des Bereichs Corporate & Institutional Engagement bei ProVeg, zur Eröffnung der New Food Conference 2023. (Bild: ProVeg)

Quelle:ProVeg

Medizin-Startup Epicure gewinnt den Münchener Businessplan Wettbewerb 2024

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Erfolgreich gegen den Krebs

Das Gründer- und Investorennetzwerk BayStartUP zeichnet gemeinsam mit der LfA Förderbank Bayern die besten Startups aus München und Südbayern aus.
Die ersten drei Plätze belegen Epicure, Qualiwise und Audavis.
Die Startups arbeiten an vielversprechenden Medikamenten für Krebspatienten sowie an KI-gestützten Plattformen und Cloud-Technologien für Industrieunternehmen, Zulieferer und Wirtschaftsprüfer.

Hoffnung für viele Patientinnen und Patienten: mit vielversprechenden Therapieansätzen gegen den Krebs gewinnt das Startup Epicure den Münchener Businessplan Wettbewerb 2024. Epicure entwickelt ein neues Medikament für Krebstherapien auf Grundlage epigenetischer Prozesse. Diese beeinflussen, welche Gene in unseren Zellen aktiv sind, ohne die eigentliche DNA zu verändern. In der Krebsforschung spielen diese Mechanismen eine wichtige Rolle, da sie helfen, Krebs besser zu verstehen, zu diagnostizieren und zu behandeln. Epicure konzentriert sich zunächst auf die Behandlung von Leukämien. Der zweite Platz geht an Qualiwise. Das Startup arbeitet an einer KI-gestützten B2B-Plattform, um die Qualität und Beschaffung von Produkten bei Industrieunternehmen und ihren Zulieferern zu verbessern und flexibler zu gestalten. Auch das Team von Audavis konnte die Expertenjury überzeugen und landet auf dem dritten Platz. Das Startup will die Wirtschaftsprüfung durch Datenautomatisierung optimieren, indem es eine weltweit skalierbare, KI-gestützte Cloud-Lösung für die Jahresabschlussprüfung und interne Revision entwickelt. BayStartUP kürte die drei Gewinner-Startups gemeinsam mit der LfA Förderbank Bayern als langjährigem Partner und Wettbewerbssponsor im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung gestern Abend in München.

Ob medizinische Forschung oder KI-gestützte Technologien für Unternehmen: die drei Gewinner-Startups überzeugten die Jury im diesjährigen Finale auf ganzer Linie mit ihren Businessplänen. Max Achmedschin, Leiter des Münchener Businessplan Wettbewerbs bei BayStartUP, sagt: „Diese Saison konnten wir im Vergleich zu einem rückläufigen Vorjahr einen bemerkenswerten Anstieg der Einreichungen verzeichnen. Lösungen aus dem Bereich Life Science sind stark vertreten und konnten qualitativ sehr stark punkten. Dazu hat die Zahl der Startups mit KI-Lösungen enorm zugenommen und spiegelt den aktuellen Technologietrend wider.“ Insgesamt nahmen 221 Startups am Münchener Businessplan Wettbewerb teil, eine Steigerung von über 35 Prozent.

Dr. Matthias Heiß, künftiger Geschäftsführer bei dem zu gründenden Startup Epicure sagt: „Durch unsere Teilnahme können wir unseren Businessplan optimieren, Einblicke in die unternehmerischen Anforderungen für ein Pharma-Startup gewinnen und wertvolle Kontakte knüpfen – sowohl zu potenziellen Investoren als auch zu Partnern, die uns in betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen beraten können. Wir haben bereits erfolgreich Feedback der Juroren in unsere Planung integriert und schon in den ersten beiden Wettbewerbsphasen wichtige Kontakte geknüpft.“

Hans Peter Göttler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern, sagt: „Ich gratuliere den Siegern des Münchener Businessplan Wettbewerbs zu ihren tollen Geschäftsmodellen. Das Talent und die Zielstrebigkeit der Gründerteams sind sehr beeindruckend. Ihre Ideen können dazu beitragen, das Leben vieler Menschen und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft zu verbessern. Auf die nächsten Schritte der Gründerteams bin ich deshalb sehr gespannt. Damit der Start nicht an der Finanzierung scheitert, unterstützt die LfA Gründerinnen und Gründer mit attraktiven Förderkrediten, Risikoübernahmen und Venture Capital. Dieses Engagement bauen wir im Rahmen der VC4Start-ups Initiative des Freistaats Bayern in Zukunft sogar noch aus.“ Mit der VC4Start-ups Initiative plant das Bayerische Wirtschaftsministerium zusammen mit der LfA Förderbank Bayern und Bayern Kapital ab 2025 neue Fonds mit einer Milliarde Euro für das bayerische Startup-Ökosystem aufzulegen.

Die drei Siegerteams im Überblick:

1. Platz: Epicure
Epicure entwickelt neue Krebstherapien, die auf epigenetischen Mechanismen basieren. Das Hauptziel von Epicure ist die Weiterentwicklung des Wirkstoffs Carbacitabin, einem vielversprechenden neuen Medikament. Dieses soll aufgrund seiner geringeren Nebenwirkungen und höheren Wirksamkeit herkömmliche Behandlungen bei der Behandlung von Blutkrebs, wie zum Beispiel Leukämien, ersetzen. Die klinische Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit mit einem pharmazeutischen Partner. Die erzielten Gewinne aus Zwischenziel-Zahlungen und Umsatzbeteiligungen werden in die Forschung und Entwicklung weiterer epigenetischer Medikamente reinvestiert.

2. Platz: Qualiwise GmbH
Qualiwise entwickelt eine benutzerfreundliche, KI-gestützte und visuelle Software-as-a-Service-Plattform für Inspektions- und Lieferantenqualitätsmanagement im Bereich Manufacturing. Die Lösung unterstützt industrielle Hersteller und ihre Lieferanten dabei, die Qualität der gelieferten Produkte zu verbessern und die Beschaffung flexibler zu gestalten. Damit vereinfacht Qualiwise Prozesse auf beiden Seiten. Besonders auf der Fertigungsebene bietet Qualiwise Unterstützung durch die Nutzung mobiler Endgeräte, die Umwandlung von Sprache in Text und visuelle Kommunikationsmöglichkeiten. So hilft Qualiwise, kostspielige Qualitätsprobleme zu minimieren und die Zusammenarbeit zu optimieren.

3. Platz: Audavis GmbH
Audavis optimiert die Wirtschaftsprüfung mit Datenautomatisierung und einer KI-gestützten, weltweit skalierbaren Cloud-Plattform. Die Lösung soll bei Jahresabschlussprüfungen und der internen Revision eingesetzt werden. Mithilfe modernster KI-Technologie und fortschrittlicher Lernmethoden optimiert Audavis den Prüfungsprozess. Ein Highlight ist AudavisGPT, ein speziell entwickeltes Sprachmodell, das Prüfern auf prüfungsbezogene Fragen antwortet und Berichte vorbereitet. Diese Innovation ermöglicht es Prüforganisationen, kostengünstig und auf höchstem technischen Niveau zu arbeiten.

Recycling, Drohnen, Cloud-Software – folgende Startups waren ebenfalls nominiert:
Fluvion aus Freising entwickelt Bioreaktoren, die es ermöglichen biologische Flüssigkeiten wie Milch, Gifte oder Moschus, aber auch komplexe pharmazeutische Wirkstoffe oder Seide klimaneutral und ohne Tiere kostengünstig herzustellen.
Onyx aus München entwickelt eine digitale Plattform als Software-as-a-Service (SaaS), die die Entwicklung biopharmazeutischer Wirkstoffe effizienter und schneller macht.
Perian aus Augsburg entwickelt eine Sky Computing Plattform, die die Nutzung von Cloud-Diensten einfacher, kosteneffizienter und flexibler gestaltet.
Radical Dot aus München entwickelt eine Technologie, die gemischte Plastikabfälle in chemische Grundbausteine umwandelt und damit der Kunststoffindustrie hilft, ihre Recyclingziele zu erreichen.
Vortex Aerotec aus München entwickelt eine senkrecht startende Langstreckendrohne zur Belieferung der mittleren Meile der Logistikkette.
Der Münchener Businessplan Wettbewerb ist insgesamt mit Preisgeldern von rund 50.000 Euro dotiert und wird von Partnern aus der Wirtschaft, darunter der LfA Förderbank Bayern, unterstützt. Durch ihre Expertise und ihr Netzwerk bietet sie wertvolle Unterstützung für die teilnehmenden Startups. Diese Beteiligung hilft, den Wettbewerb und die damit verbundenen Initiativen von BayStartUP zu gestalten.

Bild:Fotos: Siegergruppe (Foto:BayStartUP / Bert Willer)

Quelle:BayStartUp GmbH

Von der Ernte bis zur Suppe: Frisches Bergheu in Haubers Naturresort Der Allgäuer Alleskönner

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Der Geruch von frisch gemähtem Gras ruft sofort Bilder und Gefühle aus der Kindheit hervor. Gäste in Haubers Naturresort erzählen gern, wie sie das Heu – eine der zentralen Komponenten im Vier-Sterne-Superior-Hotel – an sorglose Sommerurlaube auf dem Land erinnert. Dank einer tiefgreifenden Expertise von Hotelier und Landwirt Klaus Hauber findet der Alleskönner nahezu überall seinen Platz im Haus: ob in den Zimmern, in der Küche oder im Spa. Die Kräuter und Gräser der hauseigenen Wiesen oberhalb des Allgäuer Kurorts Oberstaufen erntet der Seniorchef persönlich. Wie die wertvollen Duftstoffe und ätherischen Öle erhalten bleiben und in welcher Form es als Therapieheu eingesetzt wird, erzählt er in einem Kurzinterview. www.haubers.de

Die Kunst der Heuernte
Auf den ersten Blick scheint es ein einfacher Prozess zu sein, doch in Wahrheit ist es eine Kunst, die Fachwissen und Präzision erfordert: Jeder Landwirt hat seine eigene Philosophie, wenn es um die Heuernte geht. Besonders die Nachbarn rund um Haubers Naturresort in Oberstaufen verfolgen ganz unterschiedliche Methoden. Während einige traditionelle Techniken, wie das Mähen mit der Sense, bevorzugen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, setzen andere auf moderne Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse, um die besten Ergebnisse zu erzielen. „Natürlich ist jeder von seiner eigenen Herangehensweise überzeugt“, sagt Klaus Hauber. „Doch die Vielfalt an Praktiken trägt zur lebendigen landwirtschaftlichen Kultur im Allgäu bei und zeigt, dass es nicht nur ‚einen‘ richtigen Weg gibt, um hochwertiges Heu zu produzieren.“

Drei Fragen an… Klaus Hauber, Inhaber von Haubers Naturresort im Allgäu
© Haubers Naturresort

Wie läuft die Heuernte bei Euch ab?
Die Ernte unserer am Südhang gelegenen Pflanzen beginnt Mitte Juni. Wir schneiden das nährstoffreiche Gras frühmorgens mit einem Handbalkenmäher, lassen es bis zum Mittag auf dem Feld liegen und wenden es schließlich per Traktor mit einem angehängten Bandrechen. Anschließend transportieren wir den noch leicht feuchten Schnitt auf einem Wagen zum Stadel, wo er von Hand in lockeren Schichten auf dem Boden eines Trocknungskastens verteilt wird. Ein Gebläse belüftet das Heu gleichmäßig von unten, dass es nach etwa zwei Tagen getrocknet und damit lagerfähig ist. Das aufwändige Prozedere garantiert die hohe Qualität unseres Produkts, Haubers Bergheu.

Welche gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe enthält Euer Heu und wie wirkt es?
Dank der zahlreichen Gräser und Blumen enthält unser Therapieheu verschiedene gesundheitsfördernde Inhaltstoffe, wie Cumarin, Flavonoide, Gerbstoffe, ätherische Öle sowie Harze und Schleimstoffe. Wir greifen bei den Behandlungen in unserem Wellnessbereich auf alte, oft in Vergessenheit geratene Therapiekonzepte zurück, um die Symptome verschiedener Beschwerden zu lindern. Ein Sud aus Stängeln und Blüten wirkt beispielsweise entspannend auf Muskulatur und Gelenke – somit ideal gegen Rückenschmerzen. Aber auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparats, Nervosität sowie Problemen mit der Haut oder dem Stoffwechsel können die Kräuter helfen. Natürlich wirkt Haubers Bergheu nicht nur bei bereits auftretenden Beschwerden, sondern auch vorbeugend durch den beruhigenden Duft und die Kraft der Kräuter.

Wie seid ihr darauf gekommen, Euer Bergheu im Hotel zu integrieren?
Schon unsere Vorfahren wussten um die positive Wirkung des Heus. Nach getaner Arbeit auf den Wiesen und Wäldern legten sie sich in das wohltuende Gras und erholten sich von den Strapazen des langen Tags. Unsere Gäste erleben die Kraft der getrockneten Pflanzen vor allem im Spa. Bei einem Heubad, im Heuofen oder in unseren Heubetten entfalten die Heilkräuter ihre ganze Wirkung. Die enthaltenen Glykoside werden bei Trocknung durch Fermentations-Prozesse in Cumarin umgewandelt. Dieser Duftstoff hat eine angenehm positive Wirkung. Daher war es naheliegend für uns, das Heu überall im Hotel zu integrieren – sei es im Wellnessbereich, in den Zimmern, als Tischdekoration oder in der Küche. Im Sommer besonders beliebt sind unsere Heulimonade sowie unser Bergheu-Royal-Spritz. Im Herbst kann ich unsere Heusuppe am Schwalbennest auf 950 Metern Höhe empfehlen. Da bekomme ich immer das Gefühl, dass wir den Allgäuer Sommer ein klein wenig konserviert haben. Das Schönste für mich ist, wenn im Hotel das ganze Jahr über der Duft von einer frisch gemähten Wiese in der Luft liegt. Heu ist für uns das Gold der Landwirtschaft.

Bild:Klaus Hauber© Haubers Naturresort

Quelle:AHM Kommunikation

Gstaad Palace bleibt an der Spitze: Nummer 1 in der Schweiz

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Das Gstaad Palace erreicht im BILANZ-Rating erneut den ersten Platz unter den besten Ferienhotels der Schweiz. (Bild: Gstaad Palace)

Es gilt als Benchmark in der Branche: Beim jährlichen Hotel-Ranking des Schweizer Wirtschaftsmagazins «BILANZ» führt das ikonische Haus auf dem Gstaader Oberbort erneut die Liste der besten Schweizer Ferienhotels an. Im europäischen Ranking platziert sich das Traditionshotel stolz auf dem zweiten Rang unter den insgesamt 150 besten Leisure Hotels.

Das Gstaad Palace wird seinem Ruf als Traditionshaus, das mit der Zeit geht, einmal mehr gerecht. Seit nunmehr über 110 Jahren gehört das 5-Sterne-Superior-Flaggschiff zu den ikonischen Luxushäusern der Schweiz. Als einer der wenigen Betriebe in dieser Topkategorie befindet sich das Gstaad Palace nach wie vor in Familienhand – es wird bereits in dritter Generation von Andrea Scherz als General Manager und Inhaber geführt.
Kurz vor Olympia gibt’s wieder Gold fürs Gstaad Palace: Erneut vermag das Haus die letztjährige Spitzenklassierung mit dem Rang 1 im BILANZ-Ranking zu bestätigen. Zum zweiten Mal in Folge führt es damit das renommierte Hotel-Ranking an. «An die Spitze zu gelangen, ist das eine. Sich an der Spitze konstant zu halten, das ist etwas anderes. Und deutlich anspruchsvoller, wie wir wissen. Deshalb freue ich mich gerade riesig für mein ganzes Team. Fast 300 Mitarbeitende verleihen unserem Haus jenen unverwechselbaren Charakter, der es zu einer magischen Adresse weltweit macht. Dieses Feuer wollen wir gemeinsam entfachen, unsere Gäste immer wieder überraschen und uns ihre Treue tagtäglich auf ein Neues verdienen – denn diese ist nicht selbstverständlich», erklärt Andrea Scherz, General Manager und Eigentümer des Gstaad Palace. Im europäischen Ranking der 150 besten Leisure Hotels konnte das Gstaad Palace im Vergleich zum Vorjahr einen weiteren Platz gut machen und reiht sich stolz auf dem ausgezeichneten zweiten Rang ein.

Das Gstaad Palace ist am 21. Juni erfolgreich in die neue Sommersaison gestartet. Die Nachfrage aus allen Märkten – national wie international – ist gross und konstant – gleiches gilt für die Ferienregion als Ganzes. «Das Gstaad Palace ist zu einer festen Adresse im Reisekalender von Feriengeniessern aus aller Welt avanciert. Regelmässig kehren sie zu uns ins Saanenland zurück, was ein grosses Glück für uns ist. Es gelingt unserem Team, neue Gäste zu Stammgästen zu machen. Für die ganze Sommersaison sind wir ausserordentlich gut gebucht und können so den hocherfolgreichen Vorjahressommer vermutlich noch übertreffen. Vorausgesetzt, das Wetter spielt auch noch mit», so Andrea Scherz weiter.

Bild:Das Gstaad Palace erreicht im BILANZ-Rating erneut den ersten Platz unter den besten Ferienhotels der Schweiz. (Bild: Gstaad Palace)

Quelle:Gstaad Palace

Die besten Tools für Influencer Marketing

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Influencer Marketing

Influencer Marketing ist eine der effektivsten Methoden, um Markenbekanntheit zu steigern und die Zielgruppe direkt zu erreichen. Die Zusammenarbeit mit Influencern kann jedoch komplex und zeitaufwendig sein. Glücklicherweise gibt es viele Tools, die diesen Prozess erleichtern und optimieren. In diesem Beitrag stellen wir die besten Tools für Influencer Marketing vor und erklären, wie sie Ihnen helfen können, erfolgreiche Kampagnen zu gestalten.

Einleitung: Warum Tools im Influencer Marketing wichtig sind

Influencer Marketing ist mehr als nur die Zusammenarbeit mit bekannten Persönlichkeiten. Es erfordert sorgfältige Planung, Umsetzung und Auswertung der Kampagnen. Ohne die richtigen Werkzeuge kann dieser Prozess sehr aufwendig sein. Tools helfen, Influencer zu finden, die Kommunikation zu verwalten, Kampagnen zu planen und den Erfolg zu messen. Sie sind unerlässlich, um effizient und professionell zu arbeiten.

Influencer finden und analysieren

Der erste Schritt im Influencer Marketing ist die Suche nach den richtigen Influencern. Es gibt Tools, die dabei helfen, passende Influencer zu finden und ihre Reichweite und Zielgruppe zu analysieren.

BuzzSumo: Dieses Tool ermöglicht es, Influencer in verschiedenen Bereichen zu finden. Es zeigt, welche Inhalte am meisten geteilt werden und wer diese teilt. So können Sie Influencer identifizieren, die in Ihrer Branche aktiv und einflussreich sind.

Followerwonk: Mit Followerwonk können Sie Influencer auf Twitter finden und analysieren. Das Tool bietet detaillierte Informationen über die Follower und die Aktivität der Influencer. Es hilft, die richtigen Personen für Ihre Kampagne zu identifizieren.

HypeAuditor: Dieses Tool analysiert die Follower von Influencern und bewertet deren Qualität. Es hilft, Fake-Follower zu erkennen und die Authentizität der Influencer zu überprüfen. HypeAuditor bietet auch Einblicke in die demografischen Daten der Follower.

Kampagnenmanagement und Kommunikation

Nachdem Sie die passenden Influencer gefunden haben, müssen Sie die Kampagnen planen und die Kommunikation managen. Es gibt Tools, die diesen Prozess vereinfachen und strukturieren.

Influencity: Influencity ist eine umfassende Plattform für Influencer Marketing. Sie ermöglicht die Suche nach Influencern, das Management von Kampagnen und die Auswertung der Ergebnisse. Mit diesem Tool können Sie Ihre gesamte Influencer-Marketing-Strategie an einem Ort verwalten.

Traackr: Traackr bietet eine Plattform zur Verwaltung von Influencer-Beziehungen. Es hilft, die Kommunikation mit Influencern zu koordinieren und den Fortschritt der Kampagnen zu verfolgen. Das Tool bietet auch Analysefunktionen, um den Erfolg der Kampagnen zu messen.

AspireIQ: AspireIQ ist ein Tool zur Zusammenarbeit mit Influencern. Es ermöglicht die Planung und Umsetzung von Kampagnen sowie die Verwaltung der Kommunikation. Das Tool bietet auch Funktionen zur Bezahlung und zur rechtlichen Absicherung der Zusammenarbeit.

Content-Erstellung und Planung

Ein wichtiger Teil des Influencer Marketings ist die Erstellung und Planung von Inhalten. Es gibt Tools, die diesen Prozess unterstützen und optimieren.

Canva: Canva ist ein Design-Tool, das die Erstellung von Grafiken und visuellen Inhalten erleichtert. Influencer können mit diesem Tool schnell und einfach ansprechende Inhalte erstellen. Es bietet Vorlagen für verschiedene Plattformen und Anlässe.

Later: Later ist ein Tool zur Planung von Social-Media-Posts. Es ermöglicht das Vorausplanen von Inhalten und das automatische Posten zu den besten Zeiten. Later bietet auch Analysefunktionen, um die Leistung der Posts zu überwachen.

CoSchedule: CoSchedule ist ein umfassendes Tool zur Planung und Verwaltung von Marketingkampagnen. Es bietet Funktionen zur Erstellung von Content-Kalendern, zur Planung von Social-Media-Posts und zur Zusammenarbeit im Team.

Erfolg messen und analysieren

Die Auswertung der Kampagnen ist entscheidend, um den Erfolg zu messen und zu optimieren. Es gibt Tools, die detaillierte Analysen und Berichte bieten.

Google Analytics: Google Analytics ist ein unverzichtbares Tool zur Messung des Website-Traffics. Es zeigt, wie viele Besucher über Influencer-Marketing-Kampagnen auf Ihre Website gelangen und welche Aktionen sie dort durchführen.

Socialbakers: Socialbakers bietet umfassende Analysen für Social-Media-Kampagnen. Es zeigt die Leistung der Beiträge, das Engagement der Follower und die Reichweite der Kampagnen. Das Tool hilft, den ROI Ihrer Influencer-Marketing-Strategie zu ermitteln.

Brandwatch: Brandwatch ist ein Tool zur Social-Media-Analyse und zur Überwachung der Markenwahrnehmung. Es bietet Einblicke in die Gespräche über Ihre Marke und hilft, Trends und Stimmungen zu erkennen. Mit Brandwatch können Sie den Einfluss Ihrer Kampagnen auf die Markenbekanntheit messen.

Die besten Tools für Ihr Influencer Marketing

Influencer Marketing kann ohne die richtigen Werkzeuge sehr zeitaufwendig und komplex sein. Die vorgestellten Tools helfen, Influencer zu finden, Kampagnen zu planen und den Erfolg zu messen. BuzzSumo, Followerwonk und HypeAuditor unterstützen bei der Influencer-Suche und -Analyse. Influencity, Traackr und AspireIQ erleichtern das Kampagnenmanagement und die Kommunikation. Canva, Later und CoSchedule helfen bei der Content-Erstellung und -Planung. Google Analytics, Socialbakers und Brandwatch bieten detaillierte Analysen und Berichte.

Mit diesen Tools können Sie Ihre Influencer-Marketing-Strategie optimieren und den Erfolg Ihrer Kampagnen maximieren. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die diese Werkzeuge bieten, um Ihre Marke bekannt zu machen und Ihre Zielgruppe zu erreichen. Ein durchdachter Einsatz dieser Tools schafft die Basis für erfolgreiche Influencer-Marketing-Kampagnen und langfristigen Erfolg.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Robert Kneschke