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Trierer Online-Shop für alkoholfreie Getränke verdoppelt Umsatz und senkt gleichzeitig seine CO2-Intensität um 22 Prozent
Trier/Gusterath, 30.07.2026 – Die Nullprozente UG aus Gusterath bei Trier veröffentlicht als eines der wenigen kleinen E-Commerce-Unternehmen im deutschsprachigen Raum eine vollständige, öffentlich einsehbare CO2-Bilanz. Die Auswertung zeigt, dass wirtschaftliches Wachstum und eine sinkende CO2-Intensität miteinander vereinbar sein können.
Wissenschaftlich erstellte CO2-Bilanz
Der auf alkoholfreie Weine, Sekt und Spirituosen-Alternativen spezialisierte Online-Shop hat seine CO2-Bilanz für die Jahre 2023 und 2024 im Rahmen einer wissenschaftlichen Masterarbeit an der Hochschule Trier / Umwelt-Campus Birkenfeld erstellt. Die Berechnung erfolgte nach dem international anerkannten GHG-Protocol-Standard und wurde öffentlich zugänglich gemacht.
Umsatz nahezu verdoppelt
Die Auswertung zeigt, dass der Jahresumsatz des Unternehmens von 80.311 Euro im Jahr 2023 auf 158.859 Euro im Jahr 2024 nahezu verdoppelt wurde. Im gleichen Zeitraum stiegen die gesamten CO2-Emissionen von 36,1 auf 55,7 Tonnen CO2-Äquivalent.
Entscheidend ist jedoch die Entwicklung der Emissionsintensität: Bezogen auf den erwirtschafteten Umsatz sank die CO2-Intensität um 22 Prozent – von 0,45 auf 0,35 Kilogramm CO2 pro Euro Umsatz.
„Viele denken bei Wachstum automatisch an mehr Emissionen. Unsere Zahlen zeigen: Das muss nicht so sein, wenn man frühzeitig in effizientere Logistik, nachhaltigere Verpackung und die richtige Auswahl an Lieferpartnern investiert“, sagt Christopher Gouverneur, Gründer und Geschäftsführer der Nullprozente UG.
Nachhaltigkeitsmaßnahmen entlang der Lieferkette
Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen gehört unter anderem ein Baumpflanzprogramm in Kooperation mit der Klimaschutzplattform Greenspark. Für jede Bestellung wird ein Baum gepflanzt beziehungsweise ein vergleichbares Klimaschutzprojekt unterstützt – beispielsweise Wiederaufforstungsprojekte in Oregon oder die Wiederherstellung von Mangroven.
Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf Verpackungen aus recyceltem Karton sowie Altpapier als Polstermaterial. Parallel werden die eigenen Lieferprozesse kontinuierlich optimiert.
Ziel für 2025: CO2-Neutralität
Für das Jahr 2025 verfolgt die Nullprozente UG das Ziel, CO2-Neutralität zu erreichen. Ein strukturierter Maßnahmenplan sieht unter anderem die Umstellung auf Ökostrom, den Ausbau des Sortiments um Produkte mit nachweislich CO2-neutraler Herstellung sowie die Einführung einer freiwilligen CO2-Kompensationsoption für Kundinnen und Kunden vor.
CO2-Bilanz öffentlich einsehbar
Die vollständigen CO2-Bilanzen für die Jahre 2023 und 2024 sowie Informationen zur Berechnungsmethodik stellt das Unternehmen transparent auf seiner Website zur Verfügung. Damit möchte die Nullprozente UG zeigen, dass Nachhaltigkeit auch für kleinere E-Commerce-Unternehmen messbar und nachvollziehbar dokumentiert werden kann.
Bild Gründerteam Bildcredits Nullprozente UG (haftungsbeschränkt)
Quelle Nullprozente UG (haftungsbeschränkt)



















