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Niedersachsens Ministerpräsident will 15-Euro-Mindestlohn

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Euromünzen (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil spricht sich für einen Mindestlohn in Höhe von 15 Euro aus und fordert von der SPD, die Lohnpolitik ins Zentrum des anstehenden Bundestagswahlkampfs zu stellen.

„Wir sind die Partei der Arbeit, das muss deutlich werden“, sagte der Sozialdemokrat dem „Stern“. Auf die Frage, ob er wie Bundeskanzler Olaf Scholz für einen 15-Euro-Mindestlohn plädiere, antwortete Weil: „Ja. Wenn wir über Abstände zwischen Lohn und Transferleistungen sprechen, dann ist auch die Höhe des Mindestlohns mitentscheidend.“ Die SPD solle die Lohnpolitik zu den „wichtigsten Themen des nächsten Bundestagswahlkampfs stellen“, sagte der Ministerpräsident.

„Unter den Bedingungen der aktuellen Koalition ist kein `SPD pur` in Arbeitnehmerfragen möglich, obwohl sich das viele wünschen würden“, sagte Weil zur Wähler-Abwanderung von Arbeitern. „Ein Ziel der SPD muss daher sein, auch und gerade hier wieder deutlich schärfer Profil zu zeigen.“

Um wieder mehr für die „arbeitende Mitte“ da zu sein, wie es die SPD sich nach der EU-Wahl vorgenommen hat, schlägt Weil einen „Sozial-Check“ beim Klimaschutz vor. „Damit wir einerseits wissen, wem wir was zumuten, und andererseits, wie man übermäßige Belastungen verhindern kann“, sagte Weil. „Förderungen mit der Gießkanne können wir uns nicht leisten. Aber spürbare Unterstützungen für diejenigen, die sie wirklich brauchen, müssen wir sehr wohl leisten.“


Foto: Euromünzen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Fußball-EM: Niederlande schlagen Türkei und stehen im Halbfinale

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Memphis Depay (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Niederlande haben das EM-Viertelfinale gegen die Türkei 2:1 gewonnen und stehen damit im Halbfinale. Dort trifft die Elftal am Mittwoch auf England.

Vor den Augen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und lautstarken Türkei-Fans im Berliner Olympiastadion erwischte zunächst Oranje den etwas besseren Start. Im weiteren Verlauf erarbeitete sich aber die Elf von Cheftrainer Vincenzo Montella zunehmend Feldvorteile und ging in der 35. Minute durch ein Kopfballtor Samet Akaydin in Führung – vorausgegangen war eine Ecke.

Zur Halbzeit reagierte Bondscoach Ronald Koeman und brachte Wout Weghorst, der das Sturmzentrum besetzen sollte. Dieser sorgte auch sichtbar für mehr Aktivität in den Offensivbemühungen der Niederländer. In der 70. Minute war es dann wie zuvor auf der anderen Seite eine Ecke, die zum Torerfolg der Niederländer führte: De Vrij versenkte den Ball nach Flanke von Depay per Kopf im Kasten der Türken. Wenige Minuten später traf Cody Gakpo nach Hereingabe von Dumfries und drehte so das Spiel. Obwohl sie in der Schlussphase alles nach vorne warfen, blieb eine Antwort der Türken aus.

Im Vorfeld war die Partie von der Debatte um den als rechtsextremes Symbol geltenden „Wolfsgruß“ überschattet worden, den der türkische Nationalspieler Merih Demiral im Achtelfinale gezeigt hatte und für den er von der Uefa im Anschluss für zwei Spiele gesperrt wurde. Nach Angaben der Polizei war bei einem türkischen Fanmarsch vor dem Spiel am Samstagabend „massiv“ der „Wolfsgruß“ gezeigt worden. Aufgrund „fortgesetzter politischer Botschaften“ wurde der Marsch schließlich von den Behörden abgebrochen. Auch im Stadion zeigten dann zahlreiche türkische Fans den Gruß, ansonsten blieb es während des Spiels aber friedlich.


Foto: Memphis Depay (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Niederlande gewinnen EM-Viertelfinale gegen die Türkei

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Niederlande haben das EM-Viertelfinale gegen die Türkei gewonnen und sind damit ins Halbfinale eingezogen. Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Details.

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England gewinnt EM-Viertelfinale gegen die Schweiz im Elfmeterschießen

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – England hat das EM-Viertelfinale gegen die Schweiz im Elfmeterschießen gewonnen und steht damit im Halbfinale. Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Detail.

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Fußball-EM: England gewinnt Viertelfinale gegen die Schweiz

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Harry Kane (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – England hat das EM-Viertelfinale gegen die Schweiz im Elfmeterschießen mit 5:3 gewonnen und steht damit im Halbfinale. Nach 90 Minuten stand es 1:1, in der Verlängerung fielen keine weiteren Treffer.

In einer lange sehr zähen und taktisch geprägten Partie gab es in der ersten Hälfte kaum Torchancen. Lediglich kurz vor der Pause rette Xhaka die Nati vor dem Rückstand, indem er einen Schuss von Mainoo blockte.

Auch nach dem Seitenwechsel passierte bis zur 75. Minute nicht viel. Dann brachte Breel Embolo die Schweizer aber in Führung und sorgte so offenbar damit, dass auch die Three Lions aufwachten. Diese schalteten nämlich einen Gang höher und konnten nur fünf Minuten später durch einen Linksschuss von Bukayo Saka ausgleichen. Danach drückten die Engländer auf den Sieg, konnten den Gang in die Verlängerung aber nicht verhindern.

Dort tasteten sich beide Teams zunächst kurz ab, bevor Rice den Schweizer Keeper Sommer mit einem satten Distanzschuss prüfte. Kurz vor dem Abpfiff sorgte Shaqiri mit einer fast direkt verwandelten Ecke noch für einen Höhepunkt. Wenig später ging es ins Elfmeterschießen, wo die Engländer die besseren Nerven hatten. Palmer, Bellingham, Saka, Toney und Alexander-Arnold verwandelten alle Strafstöße für die Three Lions. Auf der Seite der Schweiz vergab Akanji als erste Schütze. Schär, Shaqiri und Amdouni trafen danach zwar, was aber wegen der Nervenstärke des Gegners nicht reichte.

Im Halbfinale am Mittwoch trifft die Schweiz auf den Sieger der Partie Türkei gegen Niederlande, die am Samstagabend noch ausgespielt wird.


Foto: Harry Kane (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (06.07.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 6, 13, 29, 35, 49, die Superzahl ist die 6.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 7912238. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 091812 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Im Jackpot liegen diese Woche rund 30 Millionen Euro.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen. Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Scholz hofft auf "neuen Schwung" in Beziehungen zu Großbritannien

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat dem neu ernannten britischen Premierminister Keir Starmer zu dessen Amtsantritt gratuliert. In einem Telefonat habe Scholz ausdrücklich die Absicht Starmers gewürdigt, den bilateralen Beziehungen zu Deutschland „einen neuen Schwung zu verleihen“, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Samstag mit.

Beide seien sich demnach einig gewesen, dass den Beziehungen Großbritanniens zu den europäischen Staaten ein „besonderes Gewicht“ zukomme. Sie hätten vereinbart, rasch an einer „weiteren Vertiefung“ der Zusammenarbeit der beiden Regierungen zu arbeiten, so Hebestreit.

Die Regierungschefs tauschten sich zudem auch zum Stand der Vorbereitungen des Jubiläumsgipfels der Nato in der kommenden Woche in Washington aus. Sie waren sich laut Hebestreit einig, dass dieser Gipfel die „Geschlossenheit und Entschlossenheit“ des Bündnisses ausdrücken müsse, die den Erfolg der Allianz in den vergangenen 75 Jahren geprägt hätten.


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Formel 1: Russell holt Pole in Silverstone – Verstappen nur Vierter

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George Russell / Mercedes (Archiv), via dts NachrichtenagenturSilverstone (dts Nachrichtenagentur) – Mercedes-Pilot George Russell startet beim Formel-1-Rennen in Silverstone aus der Pole. Er sicherte sich am Samstag für den Großen Preis von Großbritannien den ersten Startplatz vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton sowie Lando Norris (McLaren). Der WM-Führende Max Verstappen (Red Bull) startet hinter den drei Briten nur von der vierten Position.

Die weiteren Top-10-Starter sind Oscar Piastri (McLaren), Nico Hülkenberg (Haas), Carlos Sainz (Ferrari), Lance Stroll (Aston Martin), Alex Albon (Williams) und Fernando Alonso (Aston Martin).

Das Rennen in Silverstone startet am Sonntag um 16 Uhr.


Foto: George Russell / Mercedes (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Röttgen sieht "Krise der Demokratie des Westens"

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Norbert Röttgen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen beklagt eine „Krise der Demokratie des Westens“. In den USA gebe es derzeit eine Polarisierung zwischen den Parteien, „die so hasserfüllt geworden ist, die so stark von republikanischer Seite von einem Identitäts- und Wahrheitsanspruch geprägt wird, wo man keine Kompromisse mehr machen kann“, sagte Röttgen im Deutschlandfunk.

„Es geht um die Republik, um dieses Land – und die einen wollen es zerstören und wir müssen es retten.“ Das sei das Zentrum der Krise in den USA, Unversöhnlichkeit. „Und das produziert dann und drückt sich auch aus in diesen beiden Kandidaten, Biden und Trump, die ja von einer Mehrheit der Amerikaner nicht gewollt werden“, so Röttgen. Es drücke sich auch aus in der Politisierung und Polarisierung des höchsten Gerichts. „Das sind schon Erscheinungen, die sind zutiefst besorgniserregend.“

In mehreren Ländern sehe man eine „Erosion der Mitte“, fügte der CDU-Politiker hinzu. „In den Zweiparteiensystemen, also wie den USA, übrigens auch dann in Großbritannien, drückt sich die Erosion der Mitte in der Radikalisierung der einen der beiden Parteien aus.“ So habe die Republikanische Partei heute nichts mehr mit der Partei etwa von George Bush dem Älteren zu tun. Und in den Systemen mit Verhältniswahlrecht komme es zu einer Fragmentierung der politischen Landschaft, zur Neubildung von Parteien, die populistisch und extrem seien. „Und damit sind wir etwa auch in Frankreich bei dem Rassemblement National“, so Röttgen.


Foto: Norbert Röttgen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CSU-Landesgruppenchef Dobrindt fordert Neuwahlen

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Alexander Dobrindt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hält die Haushaltsentscheidung der Ampel für einen Fehler und fordert baldige Neuwahlen. „Der Weg heraus aus dem Ampel-Chaos sind Neuwahlen und kein Kanzler-Siechtum“, sagte Dobrindt der „Rheinischen Post“.

Er ergänzte, die Union bereite sich nach wie vor auf ein vorzeitiges Platzen der Ampel-Koalition vor. „Wir arbeiten an einem 100-Tage-Programm. Deutschland braucht einen Politikwechsel. Dazu gehört, dass die Punkte definiert werden, die wir rückabwickeln, wie zum Beispiel das Bürgergeld, und diejenigen Projekte, die wir neu starten, wie zum Beispiel ein „Comeback-Plan“ für Deutschland.“ Die Ampel trickse sich in das nächste Haushalts-Chaos. „Scholz, Habeck und Lindner versuchen, mit ungedeckten Schecks in die Verlängerung zu stolpern. Ob dieses Haushaltsfragment überlebt, oder nur der Zündfunke für den nächsten explodierenden Streit in der Ampel ist, bleibt abzuwarten. Das Fundament dieses neuen Haushalts ist auf jeden Fall extrem porös und wackelig. Seriös ist dieser Haushalt nicht“, sagte der CSU-Politiker.

Nach monatelangen Verhandlungen hatten sich die Spitzen der Ampel-Koalition am Freitag auf einen Haushaltsplan für 2025 und ein Paket zur Ankurbelung der Wirtschaft verständigt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach von einem „Gesamtkunstwerk“, das gut für die Stabilität des Landes, aber auch für die Ampel-Regierung sei. SPD und Grüne konnten sich mit ihrer Forderung nach einem erneuten Aussetzen der Schuldenbremse nicht gegen die FDP durchsetzen.


Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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