Willkommen auf dem Württemberger Tälerradweg – einem der neuesten Landesradfernwege im Süden Deutschlands. Wir haben die Freundinnen Julia und Simone ein Stück begleitet
Während der Wind durch ihr Haar streicht, schließt Simone die Augen. Nach stundenlangem Helmtragen ist es schön, die kühle Luft auf der Stirn und im Haaransatz zu spüren. Auch Julia, die Simone am Tisch im Biergarten des Wirtshauses gegenübersitzt, schweigt zufrieden. Obwohl es nur noch acht Kilometer bis zu ihrem Etappenziel sind, haben die beiden sich entschieden, im Weiler Eselsburg eine Pause einzulegen. Durch die tief hinabhängenden Äste und das hochgewachsene Ufergras glitzert die ruhig dahinfließende Brenz.
Der Fluss ist hier im Eselsburger Tal wundervoll verwunschen. In leichten Kurven mäandert er durch Wacholderheiden, gluckert an Streuobstwiesen vorbei und lässt sich auch von den beeindruckenden Felsformationen nicht von seinem Weg ablenken. Als den beiden Freundinnen ihr Essen – Linsen mit Spätzle und hausgemachte Maultaschen – an ihren Platz gebracht wird, überlegen sie gerade, was ihnen auf der Tour bisher am besten gefallen hat. Simones Favorit war die Gemeinde Königsbronn mit dem barocken Rathaus und dem grünblauen Brenztopf. Julia fand das morgendliche Schwimmen im Bucher Stausee am schönsten und hofft auf weitere Bademöglichkeiten.
Genussmöglichkeiten gibt es auf den sechs Etappen des 273 Kilometer langen Landesradfernwegs zur Genüge. In den zahlreichen Städten, wie dem Startort Crailsheim oder dem Ziel Schwäbisch Gmünd etwa. An den Flüssen Kocher, Jagst, Brenz, Rems und Donau, die man auf der Radreise abschnittsweise begleitet. Und in den zwölf Tälern, die man durchquert. Der Landesradfernweg ist nagelneu. Gerade erst im Jahr 2023 wurde er aus Teilstücken des Hohenlohe-Ostalb-Radwegs und des Alb-Neckar-Radwegs zusammengelegt. Die neu erschaffene Tour wurde vom ADFC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, mit vier von fünf Sternen prämiert.
Fiese Sagengestalten und geologische Phänomene
Als die beiden Freundinnen ihre Räder auf die asphaltierte Straße schieben, hat sich das Licht verändert. Die Grün- und Beigetöne der sommerlich gefärbten Landschaft scheinen wärmer und weicher geworden zu sein. Nach zwei Straßenwindungen haben sie den Weiler hinter sich gelassen und tauchen wieder vollends in die Natur ein. Wenige Zeit später fahren sie auf die Steinernen Jungfrauen zu – eines der Highlights der zweiten Etappe. Die beiden spitz zulaufenden Felskegel ragen dicht beieinander direkt am Radweg in den Himmel. Simone, die sich für Sagen und Geschichten interessiert, kennt die grausige Erzählung, die sich die Talbewohner über die Felsen ausgedacht haben. „Das sollen zwei Mägde der damaligen Burgherrin der Eselsburg sein“, erzählt sie.
„Die hasste Männer und soll auch ihren Mägden verboten haben, Kontakt zu ihnen zu haben. Leider verliebten sich die beiden in zwei Burschen, die sie regelmäßig beim Wasserholen im Tal trafen.“ Simone schluckt: „Als Strafe für ihren Ungehorsam soll die Burgherrin die beiden in Stein verwandelt haben.“ Mittlerweile weiß man natürlich, dass die beiden Felsen keine verzauberten Mägde aus längst vergangenen Zeiten sind. In jahrmillionenlanger Kleinstarbeit grub sich die Brenz in die Alb und formte dabei das fünf Kilometer lange Tal. Dabei hat sie Teile der zerklüfteten Kalksteine der Schwäbischen Alb weggeschwemmt und andere freigelegt. Entlang der grün bewachsenen Talränder entdecken Julia und Simone immer wieder Felsen, die sich scheinbar gegen die Fluten der Brenz beweisen konnten.
Die beiden Freundinnen jubeln, als sie am Abend in den Zielort Giengen an der Brenz einfahren. Geschafft! Sie sind müde von der heutigen Fahrt. Trotzdem freuen sie sich schon auf den nächsten Tag. Vor der Abfahrt Richtung Ulm wollen sie noch das Steiff Museum besuchen. Zum Glück ist die Fahrdauer nur knapp drei Stunden lang. So können die beiden auch morgen alles, was der Württemberger Tälerradweg zu bieten hat, ausgiebig genießen.
Bild Mit seinen Blauschattierungen hat der Brenz-Ursprung etwas mystisches und erinnert an den einige Kilometer weiter gelegenen Blautopf; Bildnachweis: Anna Monterroso Carneiro
Forever Living Products bringt mit der aloe bio-cellulose mask innovative Hautpflege auf den Markt
Forever Living Products, weltweit der größte Anbauer von Aloe Vera sowie Hersteller und Vertreiber von Aloe Vera Produkten im Schönheits- und Gesundheitssektor, erweitert sein Angebot für Hautpflege und startet mit dem Vertrieb der aloe bio – cellulose mask. Die Tuchmaske spendet sehr viel Feuchtigkeit und ist für alle Hauttypen geeignet. Sie basiert auf einer neuartigen Technologie und enthält, neben dem Aloe Barbadensis Blattsaft, wertvolle Inhaltsstoffe wie Glycerin, Jojobasamenöl, Rosskastanienextrakt, Grüner-Tee-Extrakt und Hyaluronsäure. Das unabhängige Dermatest-Institut® hat das SEHR GUT-Siegel verliehen.
Die innovative Einweg-Gesichtsmaske entsteht aus einem einzigartigen Verfahren: die Fermentation von Aloe Vera-Gel und Seegras. Hierdurch bildet sich ein raffiniertes Bio-Zellulose Gewebe. Diese hauchfeinen Bio-Zellulosefasern sind 1.000 Mal dünner als Haare und passen sich mühelos jeder Gesichtskontur an. Somit können ihre pflegenden Inhaltsstoffe tief in Hautfältchen eindringen und dort wirken.
„Wir freuen uns sehr, dass es uns erneut gelungen ist, die Vorteile der Natur mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft zu kombinieren und damit unsere Kunden bei ihrem Wunsch nach natürlicher Schönheit zu unterstützen“, so Tim Schwander, Director Sales Forever Living Products DACH.
Viele hautpflegende Inhaltsstoffe
Die Maske ist in ein Serum mit einem hohen Anteil an feinster Aloe Vera getränkt. Sie enthält außerdem viele weitere feuchtigkeitsspendende und pflegende Inhaltsstoffe wie Glycerin, Jojobasamenöl, Wiesenschaumkrautsamenöl und Olivenöl-Fettsäuren. Das enthaltene Rosskastanienextrakt und Zink Gluconat beruhigen zudem die Haut und reduzieren Rötungen. Jede Maske enthält auch Natriumhyaluronat, welches die Hautbarriere stärkt und die Kollagenbildung fördert. Weitere Inhaltsstoffe wie Süßholzwurzel Extrakt, Koffein, und grüner Tee Extrakt wirken anti-oxidativ und damit gegen Hautalterung.
Für wen ist sie geeignet?
Diese Gesichtsmaske ist sowohl für junge als auch für reife Haut und alle Hauttypen geeignet. Sie ist ideal, um die Haut zu revitalisieren, die sich stumpf und müde anfühlt. Die Maske ist völlig parfümfrei, vegan und kompostierbar.
Aussteller- und Besucherzahlen der 30. AERO auf Top-Niveau – Zahlreiche Europa- und Weltpremieren – Innovationen für mehr Nachhaltigkeit der Luftfahrt – Branche bietet gute berufliche Perspektiven
Schlussbericht AERO Friedrichshafen 2024
Die 30. AERO wird nicht nur als Jubiläums-AERO in Erinnerung bleiben, sondern auch als eine Messe mit besonders vielen Neuheiten und Premieren. Mit 31 500 Besuchern aus 81 Nationen lagen die Zahlen deutlich über der Vorjahres-Ausgabe und der Anteil der Pilotinnen und Piloten hat sich noch einmal gesteigert. Die AERO Drones, die AERO Gliding Expo sowie die AERO Career Days haben sich bewährt.
Die 30. Ausgabe der AERO Friedrichshafen (17. – 20. April 2024), die globale Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt, den Luftsport und die Business Aviation, ist erfolgreich zu Ende gegangen. „Wir hatten schon hohe Erwartungen an die Jubiläums-AERO, aber die Messe hat in diesem Jahr trotz der alles andere als optimalen Wetterbedingungen unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagt Stefan Reisinger, Geschäftsführer des Messeveranstalters fairnamic GmbH. Tobias Bretzel, Projektleiter AERO, ergänzt: „Über 680 Aussteller aus 38 Ländern sowie die hohe Zahl der Besucher aus aller Welt unterstreichen die hohe internationale Bedeutung der AERO. Die vielen Europa- und Weltpremieren zeigen, dass die Aussteller auf ein sehr fachkundiges und internationales Publikum treffen. Die Besucher konnten über 270 Fluggeräte in den Hallen und im Static Display sehen – vom Motortrike über Ultraleicht- und Reise- sowie Schulflugzeuge bis zum Langstrecken-Businessjet.“ Bei der aktuellen Umfrage gaben über 53 Prozent der AERO-Besucher an, dass sie über einen Pilotenschein verfügen.
Zu den Premieren auf der Messe gehörte unter anderem das elektrisch angetriebene Flugzeug eDA40 von Diamond Aircraft aus Österreich, die Elektroflugzeuge RX-1E-A von Rhyen Aircraft Industry Co.Ltd. aus China und die Integral E des französischen Herstellers Aura Aero, das einmotorige Turboprop-Flugzeug Piper M700 FURY von Piper Aircraft aus Vero Beach in Florida sowie der Motorsegler Phoenix von JMB Aircraft aus Belgien und Tschechien.
In der Zeppelin CAT Halle A1, der größten Halle des Messegeländes, waren alle wichtigen Segelflugzeug-Hersteller im Rahmen der AERO Gliding Expo vertreten. Das neue Konzept für dieses AERO-Segment mit einem eigenen Konferenzbereich wurde gut angenommen.
A4: P2006T NG Sport von Tecnam
Auch Hubschrauber sind von der AERO nicht mehr wegzudenken. Die Besucher konnten 20 Helikopter besichtigen, darunter auch – erstmalig auf einer Messe – alle aktuellen Produktionsmuster des Herstellers Robinson Helicopter Company aus Torrance im US-Bundesstaat Kalifornien. Leonardo Helicopters aus Italien war erstmalig auf der AERO vertreten und zeigte seine beiden Hubschrauber AW109 Grand New und AW139.
Die dreitägige AERO Drones als Messe für unbemannte Luftfahrzeuge hat sich fest etabliert. Die Björn Steiger Stiftung und die Mintmasters GmbH nutzten die AERO Drones, um ihr neu entwickeltes Rettungssystem „RescueBee“ weltweit erstmalig zu präsentieren. Es unterstützt Rettungskräfte bei der Suche nach Menschen in Not beispielsweise bei Badeunfällen und besteht aus einer oder mehreren Drohnen, einem Hangar und einem Notruftelefon.
Das bisher umfangreichste Vortrags- und Präsentationsprogramm in der Geschichte boten die AERO Conferences. Im Rahmen der 30. Jubiläumsedition wurde auch die AERO General Aviation (GA) Academy eingeführt. Sie zeichnet sich durch hochwertige Aus- und Weiterbildungsangebote in verschiedenen Bereichen der Luftfahrt aus. Täglich wurden zahlreiche Vorträge zu Themen wie Motorflug, Segelflug, Motorkunde, Instrumentenflug, Wetterkunde, Luftrecht und Versicherungswesen angeboten, die auf sehr großes Interesse beim Publikum stießen.
Die Luftfahrt wandelt sich und die Allgemeine Luftfahrt mit all ihren Segmenten ist ein Inkubator für neue Technologien und Innovationen, die auch die Verkehrsluftfahrt der Zukunft beeinflussen. Das Messepublikum konnte sich einen guten Überblick über die Aktivitäten der Branche hin zu mehr Nachhaltigkeit verschaffen. Der AERO Sustainable Aviation Trail hob durch eine besondere Kennzeichnung mit grünen Ballons für die Besucher gut sichtbar Aussteller hervor, die sich besonders in Bezug auf Nachhaltigkeit engagieren. Auch in der Airshow am Samstag waren erstmalig vier unterschiedliche Elektroflugzeuge am Himmel zu sehen.
A2: True Buddy von Mintmasters
Qualifiziertes Personal wird in allen Bereichen der Luftfahrt gesucht, sei es für das Cockpit, die Technik, die Flugvorbereitung, die Flugsicherung oder die Produktion von Systemen und ganzen Fluggeräten. Die Luftfahrt bietet gute berufliche Aussichten und viele unterschiedliche Karrieremöglichkeiten. Mit dem AERO Career Day (19. und 20. April) unterstützt die Messe die Branche bei der Suche nach neuem Personal, die großen Wert auf mehr Diversität legt. Derzeit sind beispielsweise weltweit nur rund sechs Prozent aller Berufspiloten Frauen.
Das soll sich ändern, und dafür ist die AERO ein idealer Ausgangspunkt. Margrit Waltz, die weltweit erfahrenste Ferrypilotin, die allein 960 Flugzeuge über den Atlantik überführt hat, war auf der AERO 2024 in Friedrichshafen und will junge Menschen motivieren, ihre Träume zu verfolgen. Sie selbst hatte mit 15 Jahren das Segelfliegen gelernt und mit 20 Jahren erstmalig ein Flugzeug allein über den Atlantik überführt. Heute hat sie über 26.000 Flugstunden in ihrem Flugbuch stehen.
Die AERO ist heute eine globale, anerkannte Marke. Neben der Leitmesse in Friedrichshafen organisiert die fairnamic GmbH in Zusammenarbeit mit der Frankfurt Messe South Africa die AERO South Africa (3. – 5. Juli 2024) und zusammen mit der Zhuhai Airshow Group in China die AERO Asia (6. – 9. November 2025). In diesem Jahr gibt es erstmalig in Kooperation mit dem Luftsportring Aalen und der Luftraum Süd das AERO Fly-In „Future meets History“ (31. August/1. September 2024) auf dem Flugplatz Aalen-Elchingen.
Die nächste AERO findet vom 9. bis 12. April 2025 in Friedrichshafen statt.
„Wir sind total glücklich und haben hier sehr interessante Menschen getroffen und lange Gespräche geführt. Wir haben hier auch viele treue Kunden getroffen, die das persönliche Treffen sehr genießen. Uns hat mit Sicherheit auch das schlechte Wetter in dieser Woche geholfen. Das Team der fairnamic GmbH macht einen tollen Job!“
Drew McEwen, Chief Commercial Officer, AURA AERO:
„Für AURA AERO war es eine sehr erfolgreiche AERO Friedrichshafen. Wir haben mehrere Verträge für unsere elektrisch angetriebene Integral E unterzeichnet und hatten großartige Gespräche mit weiteren Interessenten für die Integral S und R. Hier auf der Messe haben wir sogar viel Interesse für unser Regionalflugzeug-Programm ERA erfahren.“
Jean-Marie Guisset, CEO, JMB Aircraft sro:
„Wir hatten eine erfolgreiche Messe. Das Wetter hat leider verhindert, dass viele Kunden mit dem Flugzeug anreisen, aber sie sind stattdessen mit dem Auto gekommen. Wir haben auf der Messe auch einige Verkäufe erzielt. 90 Prozent der Besucher am Stand haben sich für unsere VL3 interessiert.“
Nicolas von Mende, CEO, Atlas Air Service AG:
„Die AERO 2024 war eine gelungene Jubiläumsmesse und -feier. Augsburg Air Service ist seit 1978 treuer Aussteller und immer gern auf der AERO. Sie ist eine gute Plattform zum Austausch mit Kollegen und Kunden und eine schöne Gelegenheit, seine Bestandskunden zu treffen. Wir wurden häufig von Jobinteressierten angesprochen und haben gute Gespräche im Bereich Special Mission geführt. Bei den Besuchern gab es großes Interesse an unserem Messethema Inflight Connectivity mit unserem Partner Gogo Business Aviation. Unser Wunsch wäre: mehr Aussteller aus der Business Aviation.“
Ole Gehrmann, Geschäftsführer Heli-Flight JLR:
„Wir haben einen höheren Andrang als früher gespürt. Wir haben gute Gespräche geführt, die AERO hat ein tolles Publikum. Besonderes Interesse gab es an Ausbildungsmöglichkeiten. Wir haben in enger Kooperation mit dem Deutschen Hubschrauber Verband (DHV) alle Hubschraubermuster der Robinson Helicopter Company hier ausstellen können. Das war ein echter Eye-Catcher. Der Vortrag von Tim Pittelkow und Andreas Hennig im HeliForum, die zusammen den Hubschrauber-Podcast „Abgehoben“ produzieren, war großartig. Er hat vor allem junge Leute angesprochen, die extra dafür zur AERO gekommen sind.“
A4: Tecnam
Über die Veranstaltung:
Die AERO 2025 findet vom 9. – 12. April 2025 auf dem Messegelände der Messe Friedrichshafen statt. Die AERO ist die internationale Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt, die Business Aviation und den Luftsport. Präsent sind Fluggeräte von der zivilen Drohne über Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter, Helikopter, Reise- und Trainingsflugzeuge mit Kolbenmotor oder Turboprop-Antrieb bis hin zu Businessjets. Neue Antriebssysteme, Elektroflug, modernste Avionik, Dienstleistungen und Zubehör für Piloten sind weitere Schwerpunkte. Diese Themenbereiche spiegeln sich auch in den AERO Conferences wider und machen Europas größte Veranstaltung der Allgemeinen Luftfahrt dadurch auch zu einer wichtigen Plattform für Wissensaustausch und Weiterbildung.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund hat in den vergangenen drei Jahren rund 7,5 Milliarden Euro an Dividenden aus seinen Beteiligungen an Unternehmen eingenommen. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. Der größte Anteil kam von der Deutschen Telekom. Sie überwies rund 4,4 Milliarden Euro, die Deutsche Post 1,9 Milliarden.
Im vergangenen Winter hatte der Bund sich von einigen Beteiligungen getrennt, um die Haushaltskrise nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Sondervermögen zu entschärfen. Abgestoßen wurden Anteile an der Post, mit dem Verkauf erlöste der Bund mutmaßlich mehr als zwei Milliarden Euro. Dafür könnten ihm auf längere Sicht Dividenden in Milliardenhöhe entgehen. In den vergangenen drei Jahren hatten die mittlerweile veräußerten Post-Anteile 371 Millionen Euro eingebracht.
Linken-Abgeordneter Victor Perli zweifelt angesichts dieser Summen am Sinn des Verkaufs von Firmenanteilen. „Verkaufen kann man nur einmal. Mittel- und langfristig bringt es finanziell deutlich mehr, die Aktien zu behalten“, so Perli. Er fordert Finanzminister Christian Lindner (FDP) auf, den Verkauf von Bundeseigentum zu stoppen. „Das eigene Tafelsilber zu verkaufen, um Investitionen zu finanzieren, hat mit seriöser Finanzpolitik nichts zu tun.“
Das Bundesfinanzministerium hingegen hatte die Verkaufsaktion, bei der unter anderem 50 Millionen Aktien der Post veräußert wurden, stets gerechtfertigt: „Mit der Transaktion setzt der Bund seine verantwortungsvolle Privatisierungspolitik von Unternehmen fort, an denen kein wichtiges Bundesinteresse besteht.“
Nutznießerin des Verkaufs ist eine 100-prozentige Tochter des Bundes, die Deutsche Bahn. Insgesamt vier Milliarden Euro Erlös aus den Aktienverkäufen soll in die Sanierung des maroden Schienennetzes fließen.
Foto: Deutsche Telekom (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Kommandeur des Multinationalen Korps Nordost der Nato, Generalleutnant Jürgen-Joachim von Sandrart, hat die Zuspitzung der Lage zwischen dem Iran und Israel beklagt. „Zunächst mal ist es sehr bedauerlich, sehr herausfordernd, dass wir sehen, dass sich dieser Konflikt im Nahen Mittleren Osten weiter ausdehnt, eine neue Qualität bekommen hat“, sagte von Sandrart den Sender RTL und ntv.
Der General sieht eine enge Verknüpfung der verschiedenen Krisen und Kriege, auch wenn sie geografisch auseinanderliegen. „Russland hat eine strategische Partnerschaft mit dem Iran. Russland war in Syrien und ist in Syrien aktiv. Iran unterstützt Russland im Ukraine-Krieg. Westliche Nationen stehen an der Seite Israels“, erklärte von Sandrart. Dies habe zur Konsequenz, dass bei neuen Krisenherden Ressourcen verteilt werden müssten. „Das hat natürlich gegebenenfalls auch Konsequenzen für den Raum, für den ich mit meinen Männern und Frauen Verantwortung habe.“
Das Multinationale Korps Nordost ist für die Verteidigung der Nato-Ostflanke zwischen Estland und Nordostpolen zuständig. Eine Herausforderung sieht von Sandrart in der geostrategischen Lage, insbesondere mit Blick auf die russische Exklave Kaliningrad und die enge Landverbindung ins Baltikum. Russland akzeptiere die Einbindung der baltischen Staaten und Polens in EU und Nato nicht. Es stelle sich die Frage nach Russlands „Appetit“, diese Entwicklung „unter Nutzung des Mittels Krieges“ zurückzudrehen.
Mit Blick auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zeigte sich von Sandrart optimistisch. „Wir haben erkannt, dass wir als Gesellschaft resilient werden müssen, dass wir als Gesellschaft, und zwar nicht nur Deutschland, sondern Europa und Nato kriegsfähig sein müssen, um den Krieg zu verhindern.“
Foto: Israel-Flagge an der Knesset (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesländer halten die Befugnisse der neuen Bundesbehörde zur Bekämpfung von Finanzkriminalität für nicht ausreichend. Um wirksam gegen Clan-Kriminalität vorzugehen, müssten deren Vermögen leichter abgeschöpft werden können.
Er appelliere dringend an Bundesfinanz- und -justizminister, Ermittlern der Strafverfolgungsbehörden die „dringend benötigte Waffe einer effektiven Vermögensabschöpfung“ nicht zu verwehren, sagte NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) dem „Handelsblatt“. „Diese benötigen sie schnellstmöglich, um Schwerstkriminellen, die unseren Rechtsstaat mit Füßen treten, den Geldhahn abzudrehen.“ Die Fahnder bräuchten von der Ampel „Rückenwind und keinen Bremsklotz“.
Mit der Schaffung des Bundesamts zur Bekämpfung von Finanzkriminalität (BBF) bündelt die Bundesregierung erstmals alle drei Säulen der Geldwäschebekämpfung – Analyse, Ermittlung und Aufsicht. Ursprünglich sollte das Amt Anfang des Jahres an den Start gehen. Doch weil sich die Verabschiedung des entsprechenden Gesetzes verzögert, ist laut Bericht des „Handelsblatts“ damit nun wohl frühstens zum 1. Juli dieses Jahres zu rechnen.
Nordrhein-Westfalen fordert, vorher noch einmal den Instrumente-Kasten der neuen Behörde nachzuschärfen. „Die Vermögensabschöpfung ist eines der wirksamsten Mittel im Kampf gegen Organisierte Kriminalität“, sagte NRW-Minister Optendrenk. „Insbesondere Mitglieder krimineller Clans beeindruckt es erfahrungsgemäß weitaus mehr, wenn ihr Luxusauto plötzlich weg ist, als ein weiterer Eintrag in ihrem Strafregister.“ Im ursprünglichen Gesetzesentwurf seien solche Regelungen vorgesehen gewesen, diese seien dann aber auf Druck des Bundesjustizministeriums gestrichen worden.
Grundsätzliche Kritik an der neuen Bundesbehörde kommt aus Bayern. Der Bund verfüge schon jetzt über große Behörden, „die sich dem Thema widmen oder widmen könnten“, sagte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU). „Ich befürchte, dass mit einer weiteren Mammutbehörde Arbeitsabläufe, Abstimmungen hinsichtlich Zuständigkeiten und Bürokratie eher komplexer als vereinfacht werden.“
Foto: Christian Lindner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger kommt im Idealfall aus der eigenen Familie. So lautet die Wunschvorstellung vieler Rückzugswilliger im Mittelstand. Laut dem Nachfolge-Monitoring der KfW bevorzugen es 57 Prozent, ihr Lebenswerk in die Hände der eigenen Verwandtschaft zu legen. 43 Prozent erwägen einen Verkauf an Externe. Wunsch und Wirklichkeit klaffen hier jedoch weit auseinander. 74 Prozent der Befragten nennen das Finden geeigneter Kandidaten als größte Hürde im Nachfolgeprozess. Weitere Stolperfallen? Bürokratieaufwand (30 Prozent), rechtliche Komplexität (28 Prozent) und Finanzierungsfragen (16 Prozent). Insbesondere Letzteres gilt es jedoch nicht zu unterschätzen. Damit die Sicherung des eigenen Lebenswerks nicht zum Ritt auf der Rasierklinge wird, muss der Machtwechsel gründlich vorbereitet und professionell begleitet werden. Sonst drohen in puncto Steuern böse Überraschungen.
Rechtzeitig und planvoll
Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen zur Bewältigung der Nachfolgethematik. Firmen meistern den Generationenwechsel jedoch in aller Regel nur dann erfolgreich, wenn sie rechtzeitig mit der Arbeit an einer reibungslosen Übergabe anfangen. Das beginnt mit Fragen wie: Wann genau plane ich meinen Rücktritt aus der Unternehmensleitung? Welche Art der Nachfolge ist am besten geeignet? Gibt es geeignete Kandidaten – intern oder extern? Welche Ziele verfolge ich mit dem Machtwechsel? Sobald hier erste Antworten gefunden sind, ist es ratsam, rechtlichen Rat einzuholen, um die Vermögensnachfolge systematisch vorzubereiten. Geschieht dies nicht und verstirbt die Unternehmensleitung plötzlich, greift die gesetzliche Erbfolge, was nicht zuletzt auch aus steuerlicher Sicht den Worst Case bedeutet.
Klarsicht im Steuerdschungel
Welche Abgaben bei einer Unternehmensnachfolge konkret anfallen, kommt im Einzelfall auf die Art der Übergabe an. Wird eine Firma innerhalb der eigenen Familie unentgeltlich übertragen, spielt vor allem die Erbschaftsteuer eine Rolle. Sie wird im Todesfall erhoben und fällt für die Erben auf den Wert der Vermögensmehrung an. Je nach Verwandtschaftsgrad existieren jedoch Freibeträge. Für Kinder beläuft er sich derzeit auf 400.000 Euro, für Ehepartner auf 500.000 Euro und für Enkel auf 200.000 Euro. Andere Familienmitglieder und Nichtfamilienmitglieder profitieren von einem Freibetrag von 20.000 Euro. Soll die Firma zu Lebzeiten innerhalb der Familie übertragen werden, wird die Schenkungssteuer relevant.
Ähnlich wie bei einer Erbschaft gibt es auch hier Freibeträge. Diese setzen sich alle 10 Jahre zurück. Verkaufen Unternehmerinnen oder Unternehmer ihren Betrieb, verlangt der Fiskus Ertragsteuern – Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Dabei gibt es besonders bei Personengesellschaften einiges zu beachten. Denn betrieblich genutzte Vermögensgegenstände, die den Gesellschaftern statt dem Betrieb gehören und von ihnen zur betrieblichen Nutzung entgeltlich oder unentgeltlich überlassen werden, gelten als Sonderbetriebsvermögen. Das kann steuerliche Konsequenzen haben. So kann beispielsweise eine an die Firma vermietete Immobilie im Eigentum des Gesellschafters zur Aufdeckung und Besteuerung von stillen Reserven führen.
Im Optimalfall
Um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und die Abgabenlast so gering wie möglich zu halten, erlaubt der Gesetzgeber beim Generationenwechsel in puncto Abgabenlast einen gewissen Spielraum. Um diesen optimal auszuschöpfen, gilt es zahlreiche Faktoren zu beachten: primär die Ziele der Personen, die ihren Betrieb übertragen wollen, und die Rechtsform ihres Unternehmens. Selbst im Zuge einer unentgeltlichen, also familieninternen Übergabe müssen Aspekte wie Versorgungsleistungen, wie monatliche Rentenzahlungen oder Abschlagszahlungen, geklärt werden. Darüber hinaus möchten sich Unternehmensleiter möglicherweise auch in Zukunft ein Mitspracherecht sichern, sodass keine vollständige Vermögensübertragung erfolgen soll.
Außerdem spielen neben solchen Überlegungen auch bestimmte Fristen eine Rolle bei der Reduzierung der Steuerlast – insbesondere die Behaltensfrist und die Lohnsummenregel. Wenn ein mittelständisches Unternehmen (mit einem Vermögenswert von höchstens 26 Millionen Euro) mit einem rein operativen Vermögen an die nächste Generation verschenkt oder vererbt wird, kann dies nach den §§ 13a und 13b des Erbschaftsteuergesetzes steuerbegünstigt oder sogar steuerneutral erfolgen, sofern die Person, die die Unternehmensnachfolge antritt, das Unternehmen und die bisherige Lohnsumme fünf bzw. sieben Jahre lang fortsetzt. Ein weiterer entscheidender Punkt ist eine Sperrfrist von sieben Jahren im Zusammenhang mit der Rechtsform bei einem Verkauf.
Je nachdem, ob es sich um ein Einzelunternehmen, eine Personengesellschaft oder eine Kapitalgesellschaft handelt, hat das unterschiedliche steuerliche Konsequenzen. Im schlimmsten Fall können etwa 50 Prozent Steuern anfallen, während nach einer Umstrukturierung und unter Einhaltung der Fristen bestenfalls 1,5 Prozent an den Fiskus gehen. Daher ist eine sorgfältige und langfristige Planung von Unternehmensübergaben von entscheidender Bedeutung.
Autor: Prof. Dr. Christoph Juhn ist Steuerberater und Gründer der Kanzlei JUHN Partner GmbH. Seine Schwerpunkte in der Beratung liegen u. a. auf Umstrukturierungen sowie Unternehmens- und Konzernsteuerrecht
Bildquelle JUHN Partner GmbH
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder
In einer Zeit, in der sich die Anforderungen an Führungskräfte rapide ändern, bieten traditionelle Methoden der Personalbeschaffung oft nicht mehr die nötige Dynamik und Vielfalt. Das neu gegründete Unternehmen pltfrm strebt danach, diese Lücke mit einem innovativen Ansatz zu schließen, der auf inklusive Führung und digitales Denken setzt. In unserem exklusiven Interview sprechen die Mitbegründer von pltfrm, Mr. Rowe und Mr. Lahaise, über ihre Vision, die Rolle der Technologie in der Executive Search und wie sie die Branche nachhaltig verändern wollen.
Herr Rowe, Sie haben zusammen mit Will Lahaise pltfrm gegründet, um die Branche der Führungskräftesuche neu zu definieren. Können Sie bitte erläutern, was Sie unter „inklusiver Führung“ und „digitalem Mindset“ verstehen?
Chris Rowe: „Inklusive Führung“ umfasst Themen wie Empathie, Flexibilität und Kommunikation, ist jedoch hauptsächlich ein Indikator dafür, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Führungskraft ein vielfältiges Team aufbaut. „Digitales Mindset“ bezieht sich auf die Fähigkeit von Personen, nicht-lineare Konzepte zu verstehen und Daten zu verarbeiten – wichtig, da viele der erfolgreichsten Unternehmen heute nicht auf der Logik und Theorie basieren, die man in einem Wirtschaftsbuch vor 30 Jahren fand.
Herr Lahaise, wie unterscheidet sich die quantitative Bewertung dieser Faktoren von den traditionellen Methoden der Kandidatenauswahl, die Sie in der Vergangenheit erlebt haben?
Will Lahaise: In meiner früheren Rolle als Global Head of Recruiting bei UBS arbeitete ich mit vielen Executive-Search-Firmen zusammen. Alle verwendeten denselben Ansatz: ein ausführliches Interview ohne datengetriebene Strenge, das am Ende des Prozesses und nur mit dem letzten Kandidaten durchgeführt wurde. Unsere Methode bietet quantitative Datenpunkte bereits in der Shortlist-Phase, was für den Kunden wertvoller und auch für die Kandidaten eine bessere Erfahrung ist.
Können Sie uns mehr über die KI-gestützte Forschung erzählen, die Sie in pltfrm integriert haben? Wie genau hilft diese Technologie, die am besten geeigneten Führungskräfte zu identifizieren?
Will Lahaise: Die KI ermöglicht es uns, die anfängliche „Longlisting“- oder „Marktscreening“-Phase des Prozesses zu beschleunigen und gibt uns einen sehr weiten Einblick in globale Talente.
Herr Rowe, Sie erwähnten, dass die ersten vier globalen Führungskräfte, die von pltfrm platziert wurden, alle weiblich waren. Inwiefern spielt Geschlechterdiversität eine Rolle in Ihrem Rekrutierungsprozess?
Chris Rowe: Geschlechterdiversität ist nur eine Dimension von Diversität. Unsere Kunden interessieren sich auch für ethnische Vielfalt und zunehmend für Neurodiversität. Wir konzentrieren uns auf Inklusion, da die inklusivsten Führungskräfte die vielfältigsten Teams aufbauen.
Das Versagen traditioneller Rekrutierung wurde als Problem erkannt. Wie strebt pltfrm danach, die Erfolgsrate bei der Besetzung von Managementpositionen zu erhöhen?
Chris Rowe: Für Unternehmen kommt es auf drei Dinge an: Geschwindigkeit, Auswahl und Einblick. Viele Executive Search Firmen sind in einem oder mehreren dieser Bereiche mangelhaft. Pltfrm führt eine echte Kandidatenbewertung gleich zu Beginn des Prozesses durch, um früher richtige Einblicke zu generieren.
Welche Herausforderungen sehen Sie, Herr Lahaise, wenn es darum geht, etablierte Unternehmen davon zu überzeugen, Ihren innovativen Ansatz anstelle von traditionellen Executive-Search-Firmen zu nutzen?
Will Lahaise: Unsere Kunden sind sehr anspruchsvoll und erkennen schnell den Unterschied, den unser Ansatz bringt, was sich in wiederholten Geschäften zeigt. Die traditionellen Suchfirmen haben viele hochkarätige Fehlbesetzungen zu verantworten, daher wird das Festhalten an der Tradition schnell zur riskantesten Option.
Wie geht pltfrm mit Kunden um, die traditionell einen konservativeren Ansatz bei der Suche nach Führungskräften verfolgen?
Chris Rowe: Konservatismus ist besonders in regulierten Branchen wie Telekommunikation oder Finanzdienstleistungen keine schlechte Sache. Will und ich haben beide über 20 Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Investoren und Aufsichtsräten bei Senior-Besetzungen, daher ist der menschliche Interaktions-/Beratungsteil von pltfrm ein Kern unseres Prozesses.
Was sind die Ziele von pltfrm für die nahe Zukunft, insbesondere in Bezug auf die Expansion in andere europäische Länder?
Chris Rowe: Von unserer Basis in der Schweiz aus sind wir sehr aktiv in Deutschland und Luxemburg und eine deutsche Niederlassung wäre eine logische zukünftige Entwicklung für uns.
Wir bedanken uns bei Will Lahaise und Chris Rowe für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder
MY MAYR MED Resort: Die biologische Uhr zurückdrehen?
Länger leben, später altern – das wünschen wir uns doch alle. Im MY MAYR MED Resort in Bad Birnbach steht hierfür der renommierte Anti-Aging- und Präventionsmediziner Dr. med. Roger Eisen mit seiner Expertise zur Verfügung. Er und sein Team zeigen Wege, wie körperliche Alterungsprozesse beeinflusst werden können.
Das MY MAYR MED Resort ist ein spezialisiertes Gesundheits- und Wohlfühlresort. Fundierte Anti-Aging-Strategien sind Teil des exklusiven Programms an diesem Kraftort, der die Gesundheit und Lebenskraft in den Mittelpunkt stellt. Experten kümmern sich um die Grundpfeiler eines langen, vitalen Lebens: Die richtige und bewusste Auswahl von Nahrungsmitteln, eine sinnvolle Bewegung und mentale Gesundheit. Therapeutische Maßnahmen, die den Energiehaushalt der Zellen verbessern, sind Teil der Strategie. „Besonderes Augenmerk richten wir dabei auf die Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien. Diese sind der Motor aller Lebensvorgänge“, so Dr. Eisen. Vitale Mitochondrien ermöglichen, viele Jahre länger leistungsfähig zu bleiben.
Das MY MAYR MED Resort hat es sich mit seinen MY MAYR Anti-Aging-Programmen zur Aufgabe gemacht, Wege zur Vorbeugung von gesundheitlichen Risiken, Steigerung der Vitalkräfte und Beeinflussung der körperlichen Alterungsprozesse aufzuzeigen. Die Programme dauern 6 Nächte und werden in den Varianten „Basic“ (1.864 Euro p. P.), „Plus“ (2.234 Euro pro Person) und „Premium“ (2.824 Euro p. P.) angeboten.
In dem exklusiven Resort erwartet ein kompetentes Ärzte- und Expertenteam Gäste, die ein neues Lebensgefühl entwickeln möchten. Hier kann man ankommen, auftanken und sich ausruhen. Das Gesundheitszentrum im Haus geht Hand in Hand mit exklusiver Wellness, mit Physiotherapie, Kosmetik, Spa und Fitness. Ein Gesamtkonzept, das sich voll und ganz der Gesundheit und der Entspannung widmet. www.mymayr.de
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im negativen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.715 Punkten berechnet, 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
Am unteren Ende der Kursliste rangierten Sartorius, Siemens und Infineon. Zu den wenigen Gewinnern zählten dagegen die Aktien von Symrise, der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom.
„Die Investoren zeigen derzeit doch etwas Nervosität in Anbetracht der Lage im Nahen Osten und dessen Auswirkungen auf die Energieträgermärkte“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. Das Inflationsthema werde dadurch zusätzlich angeheizt und eine baldige Zinssenkung in den USA weiter nach hinten verschoben. „Darunter leiden zum einen die Anleihekurse als auch die Aktien der Techunternehmen.“
Die gestiegenen Renditen ließen Aktien immer unattraktiver werden und zögen vermehrt Investorengelder an. „Im Handelsbild des Dax ist einiges an Porzellan zerschlagen worden und somit muss sich nun zeigen, ob eine schnelle Rückkehr über das Kursniveau von 17.800 Punkten erfolgt oder die Gefahr eines weiteren Abtauchens bis in den Kursbereich von 16.900 bis 17.000 Punkten Realität wird“, so Lipkow.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 86,60 US-Dollar, das waren 51 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur