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Skifahren – und das am liebsten jeden Tag?

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Skifahren Winterliches Panorama Quelle: KOTTERSTEGER (Alpinhotel Keil)

Skifahren – und das am liebsten jeden Tag? Das Alpinhotel Keil ist ein spezialisiertes Ski- und Genusshotel in bester Lage am Kronplatz

Das Alpinhotel Keil bietet ideale Voraussetzungen für einen unvergesslichen Winterurlaub in den Dolomiten

Der Kronplatz ist im Winter ein Paradies für Skifahrer und Wintersportler. Mit über 100 Kilometern perfekt präparierter Pisten, modernen Liftanlagen und atemberaubenden Ausblicken auf die Dolomiten bietet er ideale Bedingungen für Anfänger und Profis. Schneesicherheit und eine Vielzahl gemütlicher Skihütten machen den Kronplatz zu einem der beliebtesten Skigebiete Südtirols.

Da kommt es gerade recht, dass das Alpinhotel Keil als spezialisiertes Skihotel mit zahlreichen Extras für Wintersportler glänzt. Der komfortable Skibus bringt die Gäste in nur fünf Minuten zur Talstation. Die Skiausrüstung ist im modernen Skidepot im Hotel gut verstaut. Lange Wartezeiten an der Kasse gehören der Vergangenheit an, denn dank des hoteleigenen Skiservices erhalten die Gäste ihre Skipässe direkt im Hotel. Auf Wunsch organisiert das Alpinhotel Keil auch Skiverleih und Skikurse. Zusätzlich zum Kronplatz sind die Skigebiete Drei Zinnen, Cortina und Sella Ronda leicht erreichbar. Mit nur einem Skipass erleben Skifahrer das gesamte Skiparadies Dolomiti Superski.

So gut versorgt verbringt man die Wintertage gerne beim Carven, Wedeln und Freeriden. Aber auch abseits der Pisten verspricht der Winter im Alpinhotel Keil jede Menge Spaß und Abenteuer. Ein abwechslungsreiches Aktivprogramm, das in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Olang organisiert wird, bietet viele kostenlose Aktivitäten und attraktive Ermäßigungen für die ganze Familie. Ob Eislaufen, Fackelwanderungen, Schneeschuh- und Winterwanderungen, geführte Skitouren, Snowtubing oder Skisafaris – für Groß und Klein gibt es unzählige Möglichkeiten, den Winter in den Dolomiten in vollen Zügen zu genießen und unvergessliche Erlebnisse zu sammeln.

Kein Winterurlaub ohne wohltuende Wellness.

Auch hier kann sich das Alpinhotel Keil sehen lassen. Traumhaft schön ist der Indoor-Outdoor-Rooftop-Panoramapool, der auch im Winter mit 33 Grad angenehm warm ist. Die frische Winterluft spüren, den herrlichen Ausblick auf die Pustertaler Bergwelt genießen, den Alltag vergessen. Von Saunen über (Heil)Massagen bis hin zu Anwendungen – der stilvolle Wellnessbereich animAlpina Spa bietet Entspannung pur. Für Sportbegeisterte steht ein hochmodernes Fitnessstudio zur Verfügung.

„just alpine“ ist der Urlaub im Alpinhotel Keil, „just alpine“ ist auch die Küche. Aus besten, vorwiegend heimischen Zutaten zaubert das Küchenteam kulinarische Köstlichkeiten. Und weil Wein eine Leidenschaft ist, berät der Hausherr als Sommelier die Feinschmecker beim Abendessen persönlich. Im neuen Raritätenweinkeller lagern Weine aus dem gesamten Alpenraum – von Burgund über Piemont bis zum Burgenland und Venetien. So lässt sich ein gemütlicher Winterabend wunderbar mit einem edlen Tropfen krönen.

Dolomiti Super Premiere (06.–23.12.24)

Leistungen: 4 Nächte, 1 Nacht geschenkt, 1 Winterzauber-Drink bei Anreise, Preisnachlass 20 % auf den Verleih der Skiausrüstung, kostenloser Skibus, Skipassservice im Haus, geführte Skisafari, kostenloses Skidepot an der Talstation

Just Ski & Pow(d)er (06.01.–21.02.25, 08.03 –20.04.25)

Leistungen: 7 Nächte, 1 Nacht geschenkt, 1 Winterzauber-Drink bei Anreise, Preisnachlass 10 % auf den Skipass Kronplatz oder Dolomiti Superski, kostenloser Skibus, Skipassservice im Haus, 1 Genussgutschein auf der Lorenzihütte am Kronplatz (Wert 10 Euro), geführte Skisafari

Bild Winterliches Panorama Quelle: KOTTERSTEGER (Alpinhotel Keil)

Quelle mk Salzburg

Ruhe-Natur-Luxus

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Ruhe-Natur-Luxus Alpiner Baustil kombiniert mit modernem Holzbau Quelle: ratko-photography (Benglerwald Berg Chaletdorf)

Ruhe-Natur-Luxus: Das Benglerwald Berg Chaletdorf – ein Hideaway im Lechtal

Hoch über dem Lech liegt einer der schönsten Plätze des Lechtals – das Sonnenplateau Benglerwald. Inmitten von Ruhe und Natur schmiegen sich die luxuriösen Chalets des Benglerwald Berg Chaletdorf in die Winterlandschaft. Hierher ziehen sich Wintersportler und Genießer zurück, um die schönste Zeit des Jahres in edlem Ambiente zu verbringen.

Die zehn Benglerwald Chalets für zwei bis sechs Personen zeichnen sich durch wohltuende Privatsphäre aus. Jedes Hideaway ist ein Unikat und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Ein Chalet mit Fitness-Area, ein Liebes-Chalet für romantische Urlaube in trauter Zweisamkeit, vier komplett eingezäunte Hunde-Chalets, ein Familien-Chalet und andere Refugien mit höchstem Komfort stehen zur Wahl. Die Benglerwald Chalets sind Hideaways unter 5 Sternen.

Einen kuscheligen Wintertag im Private Spa des Chalets verbringen, in den Hot Pot auf der Terrasse eintauchen oder Wellness und Massagen im eigenen Chalet mit Blick in die Schneelandschaft genießen. Der private Spa-Bereich ist ein Spa Deluxe mit Sauna, Wohlfühlwanne und Wellness-Dusche, Fitness- und Yoga-Set. Ungestört und unter sich geben sich Chalet-Gäste ihrem ganz persönlichen Wellness-Erlebnis hin, wann immer sie möchten.

Wenn morgens der Schnee in der Sonne glitzert, sind die Skifahrer nicht mehr zu bremsen: Gestärkt mit regionalen Köstlichkeiten, die das Almfrühstück im Chalet auf den Tisch zaubert, geht es ohne Umwege direkt hinaus auf die Piste.

Nur wenige Meter sind es in das Skigebiet Jöchelspitze, zurück führen die Ski direkt an die Chalettür. Oder nur 20 Minuten entfernt warten 305 spektakuläre Skiabfahrtskilometer des legendären Arlbergs. Einmal Freeriden wie die Profis? In Freeride-Kursen zeigen qualifizierte Skilehrer, wie das Skifahren im staubenden Tiefschnee zum ultimativen Naturerlebnis wird. Wer sich von seinem Chalet mit Wanderschuhen, Schneeschuhen, Langlauf- oder Tourenski auf den Weg macht, erfährt Eindrücke, die bleiben. Unberührte Schneehänge und blauer Himmel warten auf die Skitourengeher, während die Langläufer im Tal auf weitläufigen Panorama-Routen ihre Spuren ziehen. 34 Winter-Routen führen die Winterwanderer zu den schönsten Destinationen der Naturparkregion.

In der Genussmanufaktur können sich die Gäste mit heimischen Köstlichkeiten eindecken. Der Bauernshop bietet lokale Leckereien zur Weiterverarbeitung oder fertig zubereitete Genusspakete der Köchin. Die vielseitige Auswahl kommt auch Vegetariern und Veganern entgegen und bietet eine Fülle an Möglichkeiten. Ein- bis zweimal in der Woche bereiten die Gastgeber in der Genussmanufaktur ein köstliches Tiroler Gericht zu, das Genießer dann in der privaten Hütte genießen können. Für eine erlesene Bier- und Weinauswahl im Chalet ist gesorgt.

Vollausgestattete Küchen, ausgezeichnete Betten, eine offene Feuerstelle und ein Kamin oder Effektfeuer, Smart-Home-Ausstattung und freies WLAN zeugen von der Exklusivität der Chalets in purer Natur. Abends wird es kuschelig im Benglerwald Chaletdorf: Nur du, die Ruhe und die Natur.

Bild: Alpiner Baustil kombiniert mit modernem Holzbau Quelle: ratko-photography (Benglerwald Berg Chaletdorf)

Quelle mk Salzburg

Bahn zeigt sich zufrieden mit Fortschritt von Mobilfunkausbau im Zug

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ICE mit WLAN (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn (DB) hat sich zufrieden gezeigt mit den Fortschritten beim Ausbau des Mobilfunk-Empfangs im Zug. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom habe man es geschafft, „dass Bahnreisende im Telekom-Netz nahezu überall ohne Unterbrechung surfen und telefonieren können“, sagte Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn am Donnerstag. „Die Telekom hat dafür ihr Netz verstärkt, wir als DB unsere Fahrzeuge ausgerüstet.“

Die Ziele, die sich beide Unternehmen im Jahr 2021 für den Mobilfunkausbau entlang der Gleise gegeben hatten, wurden nun nach Unternehmensangaben zwei Jahre schneller als vereinbart erreicht. Die Telekom stelle nun für Bahnreisende auf 99 Prozent der 7.800 Kilometer umfassenden Hauptverkehrsstrecken mindestens 200 Mbit/s Bandbreite zur Verfügung, hieß es. Das seien zwölf Prozentpunkte mehr als zu Beginn der Kooperation. Auf 95 Prozent der Hauptverkehrsstrecken stünden sogar 300 Mbit/s und mehr zur Verfügung. Bei der 200 Mbit/s-Versorgung sogenannter fahrgaststarker Strecken (13.800 Kilometer), auf denen jeweils täglich mehr als 2.000 Fahrgäste unterwegs sind, habe man die Versorgung um über 20 Prozentpunkte von 73 auf heute 94 Prozent gesteigert.

Dafür habe man in den vergangenen drei Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag investiert, teilte die Bahn mit. Insgesamt 470 neue Mobilfunkmasten seien aufgebaut und rund 1.900 bestehende Standorte technisch erweitert und modernisiert worden.

Nun wollen beide Unternehmen die Zusammenarbeit fortsetzen und insbesondere die Mobilfunkversorgung in Tunneln verbessern. Aus Sicherheitsgründen könne Mobilfunktechnik dort nur eingebaut werden, wenn die Tunnel für den Zugverkehr komplett gesperrt sind, erklärte die Deutsche Bahn. Herausfordernd seien auch solche Strecken, die durch Naturschutzgebiete führen. „Die Versorgung von herausfordernden Strecken durch Nationalparks, Berge, bewaldete Täler oder durch Tunnel benötigt einen langen Atem“, sagte Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Auch hier werden wir nicht nachlassen.“

Die DB investiert für verbesserten Mobilfunkempfang an Bord ihrer Züge in Scheiben, die das Mobilfunksignal besser ins Wageninnere lassen. Bei diesen sogenannten mobilfunkdurchlässigen Scheiben wird ein feines Muster in die hauchdünne Metallschicht gelasert, die die Wagen gegen die Sonneneinstrahlung schützt. Die mobilfunkdurchlässigen Fenster sollen Schritt für Schritt die bisherigen Repeater ersetzen, die Signale über Antennen auf den Wagen empfangen und in den Innenraum leiten. Neue Züge wie der ICE 3 neo sollen ab Werk mit mobilfunkdurchlässigen Scheiben statt mit aufwändigen Repeatern ausgerüstet werden.


Foto: ICE mit WLAN (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kein Winter ohne Camping?

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camping Saunabereich Quelle: Matt und Glänzend (Vital CAMP Bayerbach)

Der Duft der großen Freiheit, der Natur ganz nah, Winterweiß und Ruhe – das sind die Träume, aus denen Wintercamping gemacht ist.

Damit das Urlaubserlebnis im Schnee auch zur rundum gelungenen Wohlfühlauszeit wird, hat sich das Vital CAMP Bayerbach voll und ganz auf den angesagten Winter-Reisetrend eingestellt: Mit Glamping, das die besten Elemente des Campings mit denen des Urlaubs im Hotel vereint. Mit schönen Chalets und Mobilheimen, mit einem mehrfach ausgezeichneten Spa-Bereich, einem Fit- und Vitalprogramm und einem beeindruckenden gastronomischen Angebot. Beim pincamp by ADAC-Ranking zählt das Vital CAMP Bayerbach zu den Top 20 der beliebtesten Campingplätze in Europa und zu den Top 10 der beliebtesten Campingplätze in Deutschland, dazu kommen gleich drei Campsite Awards. Camping-Genuss hat im Vital CAMP Bayerbach immer Saison. Das Glamping-Resort ist ganzjährig geöffnet.

Kuschelige Chalets und Mobilheime für Wintertage

Das Vital CAMP Bayerbach ist mehr als ein Campingplatz. Die Chalets im Resort bieten ein luxuriöses Urlaubsgefühl und jede Menge Platz für die Zeit mit Freunden, mit der Familie und zum Entspannen. An Wintertagen kuscheln sich Genießer im großzügigen Wohnbereich auf das Sofa am Kamin. Hobbyköche bereiten in der Küche ihre Lieblingsgerichte zu, und am großen Esstisch kommen alle zu kulinarischen Stunden zusammen. Einfach einmal den Alltag hinter sich lassen und unbeschwerte Wintertage verbringen, das geht in den Chalets ganz einfach. Ebenso schätzen die Wintercamper im Vital CAMP Bayerbach die Design-Mobilheime, die auf rund 35 Quadratmetern alle Annehmlichkeiten einer gehobenen Hotel-Suite bieten. Klare und moderne Formen sorgen für ein angenehmes Wohnerlebnis in allen Jahreszeiten. Bis zu fünf Personen finden in den Mobilheimen Platz.

Wellnessluxus am Campingplatz

So muss Glamping sein: Im Vital CAMP Bayerbach versüßen ein Thermalhallenbad und eine Saunawelt winterliche Campingtage. Was gibt es Schöneres als sich in einer wohltemperierten Sauna oder im warmen Thermalwasser aufzuwärmen und in der Beauty von Kopf bis Fuß verwöhnen zu lassen? Behagliche Stunden regenerieren Körper und Geist – ob in der Außensauna mit Panoramaverglasung, in der Bio-Sauna, der finnischen Sauna, im Tepidarium oder im Rasulbad. Von Montag bis Freitag bringt ein wetterunabhängiges Fit- & Vitalprogramm mit professionellen Trainern Bewegung in den Campingurlaub. Wellness und Sport sind im Preis für alle Übernachtungsgäste inbegriffen.

Glampingfreude pur

In der unberührten Natur des Rottals genießen Wintercamper himmlische Ruhe. Beim Spazieren, Winterwandern und Nordic Walking atmen sie klare, frische Luft. In nur 1,5 Stunden erreicht man Ski- und Wintersportgebiete mit hervorragenden Pisten zum Skifahren, zugefrorenen Seen zum Eislaufen und Eisstockschießen, Winterspaß für die ganze Familie. 310 Komfortstellplätze mit weitem Blick in das schöne Rottaler Hügelland stehen zur Verfügung. Der Komfort ist auf höchstem Niveau.

Nichts, das es nicht gibt: Angefangen vom großen Frühstücksbuffet im Huckenhamer Stadl über gutbürgerlich-bayerische Spezialitäten, Pizzen und Leckerbissen aus der hauseigenen Metzgerei bis hin zum Kiosk für den täglichen Bedarf – mit Zeitschriften, Campingartikeln, Semmel- und Getränkeverkauf. Weiters: Sanitärgebäude mit Einzelduschen, Edelstahl-Versorgungssäulen mit Stromanschluss, Frisch- und Abwasser, eine praktische Hundedusche für den vierbeinigen Liebling und natürlich freies WLAN.

„Alles beginnt mit einem Stück Freiheit“: Ob Komfort- oder Nature Camping, Zelten, Appartement oder Ferienhaus – Genießer dürfen im Vital CAMP Bayerbach Camping auf höchstem Niveau erwarten.

Bild Saunabereich Quelle: Matt und Glänzend (Vital CAMP Bayerbach)

Quelle mk Salzburg

Herbstliche Genussreise zum traditionellen Törggelen nach Südtirol

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Herbstliche Genussreise my arbor suite

Im 5-Sterne-Baumhotel My Arbor: ein kulinarisches Erlebnis zwischen Luxus und Brauchtum erleben

Das 5-Sterne-Baumhotel für Erwachsene ist der ideale Ort, um die goldene Herbstzeit in Südtirol zu genießen. Eingebettet in die beeindruckende Berglandschaft thront das Hotel über den Weinbergen. Es bietet seinen Gästen einen luxuriösen Rahmen, um die besondere Zeit von Anfang Oktober bis Ende November zu erleben und in die tief verwurzelte Tradition des Törggelens einzutauchen.

Das Törggelen ist eine jahrhundertealte Feier, die ihren Ursprung bei den Weinbauern hat, die nach der Ernte Freunde und Nachbarn einluden, um den neuen Wein und einfache regionale Gerichte zu genießen. Der Name stammt von dem Begriff „Torggl“, der eine Art Traubenpresse bezeichnet. Im My Arbor erleben die Gäste das Törggelen in einem stilvollen Ambiente, in dem rustikale Speisen wie Gerstensuppe, Schlutzkrapfen, Tirtln, Sauerkraut und geröstete Kastanien serviert werden. Diese traditionellen Köstlichkeiten, die in den Buschenschänken und Weinhöfen der Region angeboten werden, stehen im Mittelpunkt des Festes, das nicht nur die Ernte feiert, sondern auch Gemeinschaft und Verbundenheit zur Region. Selbstversuch gefällig? Unter folgenden Link geht es zum Rezept „Erdäpfelblattln“ mit Sauerkraut von Großmutter Huber: Rezept.

Was macht das Törggelen so besonders?

Die Kombination von herbstlicher Natur, kulinarischen Genüssen und geselligem Beisammensein macht dieses Erlebnis einzigartig. Für viele Südtiroler ist es ein festlicher Anlass, bei dem sie mit Familie und Freunden zusammenkommen, um den Wechsel der Jahreszeiten zu feiern. Der Genuss des neuen Weins symbolisiert die Früchte der harten Arbeit im Weinberg, während die einfachen, bodenständigen Speisen an die Ursprünglichkeit der Region erinnern. Es ist ein Fest der Sinne, das den Herbst in Südtirol zu einem der Höhepunkte des Jahres macht.

Im Hotel My Arbor wird diese Tradition auf innovative Weise neu interpretiert. Während in den umliegenden Buschenschänken die typischen Speisen und Weine serviert werden, lädt das alpine Refugium auch zu geführten Weinwanderungen durch die farbenprächtigen Weinberge ein. Außerdem können die Gäste entspannte Abende im Spa mit Blick auf die herbstliche Landschaft genießen und sich an einem kulinarischen Angebot erfreuen, das regionale Spezialitäten in gehobener Kulinarik präsentiert. „Wir möchten, dass unsere Gäste das Törggelen nicht nur als Tradition wahrnehmen, sondern es mit allen Sinnen erleben – im Einklang mit der Natur, der Region und unserer Gastfreundschaft“, erklärt Alexandra Huber, Inhaberin des Hotels.

Der Aufenthalt im My Arbor während der Törggelen-Saison ist mehr als nur ein Urlaub – es ist eine Reise in die Seele Südtirols. Die Gäste spüren die tiefe Verbundenheit zur Region, verkosten den frischen Wein und genießen dabei den gehobenen Komfort des Hauses, das Natur und Design harmonisch verbindet. Für Genussreisende und Naturliebhaber bietet das My Arbor in dieser Jahreszeit ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.

Der goldene Herbst, der Duft der Kastanien, das Fest der Weine – all das macht den Herbst in Südtirol zu einer unvergleichlichen Zeit. Weitere Informationen finden Sie unter: www.my-arbor.com, @my_arbor

Bild Bildrechte liegen beim My Arbor

Quelleachter-zens Public Relations

Bits & Pretzels 2024: Kickstart für Europas Startup-Szene und globale Wettbewerbsfähigkeit

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Bits & Pretzels 2024: Die drei Gründer der Bits & Pretzels (c) Bits & Pretzels

Bits & Pretzels 2024: Mehr Substanz, weniger Stars – das waren die Highlights

Die Bits & Pretzels 2024 hat erneut Maßstäbe gesetzt und ihre Rolle als führendes Startup-Festival Europas weiter gefestigt. Die diesjährige Veranstaltung, die vom 29. September bis zum 1. Oktober parallel zum Münchener Oktoberfest stattfand, zog wieder eine beeindruckende Zahl von Gründer*innen, Investor*innen und Innovator*innen an. Mit hochkarätigen Speakern und visionären Unternehmerpersönlichkeiten bot die Konferenz eine einzigartige Plattform für Inspiration, intensiven Austausch und erfolgreiche Geschäftsanbahnung.

Kickstart Europe: Bits & Pretzels sorgt für Aufbruchstimmung

In diesem Jahr stand die Bits & Pretzels ganz im Zeichen der europäischen Kollaboration. Im Rahmen von hochkarätigen Diskussionen und wegweisenden Keynotes wurde diskutiert, wie Europa seinen Markt stärken muss, um im globalen Wettbewerb mit den USA und Asien mitzuhalten. Gemeinsam mit Rise Europe und McKinsey & Company präsentierte die Bits & Pretzels einen umfassenden Report, der aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in Europa beleuchtet. Branchenexpert*innen boten exklusive Einblicke in die drängendsten Probleme und identifizierten gleichzeitig die größten Chancen für die europäische Startup-Szene. Im Fokus standen konkrete Ansätze, die Europas Innovationskraft steigern sollen.

Start-up Finanzierung ist keine Wohltätigkeit

Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands, appellierte in ihrem Panel eindringlich: „Wenn wir jetzt erneut zurückhaltend beim Kapital sind und nicht in Deep Tech investieren, werden die USA und China uns überholen. Wir können in Europa mehr Mut zeigen und die Deep-Tech-Ära zu unserer Ära machen. Diese kommende Deep-Tech-Ära gehört uns, und wir werden uns an die Spitze setzen.“ Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stärkt den Rücken der Startups: „Startup-Finanzierung ist keine Wohltätigkeit, sondern eine Geschäftsgelegenheit.“ Er betont, dass es notwendig sei, Freiräume für Unternehmen zu schaffen. Weniger Regulierung, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, sowie mehr Kapital sollen helfen, den Weg für Innovationen „made in Europe“ zu ebnen.

Networking auf höchstem Niveau

Eines der zentralen Highlights der diesjährigen Bits & Pretzels war erneut die beeindruckende Anzahl an Geschäftsabschlüssen und Investitionen. Ganze 85 Prozent der Teilnehmenden waren C-Level oder Gründer*innen – ein Anstieg von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Verhältnis von nur 2-3 Startups pro Investor*in bot das Event ideale Voraussetzungen für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse. Auch der European Pitch Contest, bei dem Startups aus 30 Ländern gegeneinander antraten, erwies sich als voller Erfolg: 63 Gründerinnen und Gründer präsentierten ihre innovativen Geschäftsmodelle vor einer internationalen Jury.

Die begehrte goldene Brezel und der Titel des European Pitch Champions 2024 blieben letztlich in Deutschland: Das Münchener Startup ecoplanet überzeugte mit seiner B2B-Energy-Software. Andy Bruckschloegl kommentiert: „Die Bits & Pretzels 2024 hat gezeigt, dass der persönliche Austausch und das Networking in der Startup-Branche unverzichtbar bleiben. Unsere Plattform bietet nicht nur Raum für Wissensaustausch, sondern schafft langfristige Beziehungen, die Innovation und Wachstum fördern.“

Vom Business Frühstück zum globalen Festival: Die Entwicklung von Bits & Pretzels

Was vor über zehn Jahren als kleines Startup-Frühstück auf dem Oktoberfest begann, hat sich zu einem globalen Highlight entwickelt. Die Bits & Pretzels ist heute nicht nur ein bedeutender Treffpunkt für europäische und internationale Gründer*innen, sondern auch eine Plattform für Investor*innen, um die Technologien und Innovationen der Zukunft zu entdecken. „Unsere Reise begann mit dem Ziel, Gründer*innen und Investor*innen zusammenzubringen“, so Bernd Storm van’s Gravesande. „Heute sind wir stolz darauf, eine der wichtigsten Veranstaltungen der Startup-Szene zu sein.“

Vorfreude auf 2025: Bits & Pretzels wächst weiter

Mit einem erfolgreichen Jahr 2024 im Rücken richtet sich der Blick bereits auf das kommende Jahr. Die Nachfrage nach Tickets und Speaker-Slots ist schon jetzt hoch und die Ideen und Ansätze der Gründer für das nächste Jahr versprechen erneut Innovation und wegweisende Technologien in den Vordergrund zu rücken. „Wir haben in den letzten Jahren gesehen, wie wichtig es ist, Trends frühzeitig zu erkennen und unsere Plattform weiterzuentwickeln“, erklärt Felix Haas. „Die neuen Summit-Formate für Investor*innen und für Corporate Leaders waren ein voller Erfolg, genauso wie die konsequente Internationalisierung von Bits & Pretzels. Die Vorbereitungen für 2025 laufen bereits auf Hochtouren und wir freuen uns, bald weitere Details bekannt geben zu können.“

Bild Die drei Gründer der Bits & Pretzels (c) Bits & Pretzels

Quelle PIABO Communications

Merz will Stolz auf Deutschland durch Standortpolitik fördern

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Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz (CDU), hat zum Tag der Deutschen Einheit einen Kulturwandel in der Wirtschaftspolitik gefordert. „Wir wollen Deutschland wieder zu einem Standort mit Zukunft machen. Wir wollen wieder stolz sein können auf Deutschland“, schrieb der CDU-Vorsitzende in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.

Deutschland müsse weg vom Hin und Her der Ampel. „Wir müssen hin zu einer Politik der Verlässlichkeit und Stetigkeit, die Vertrauen schafft für langfristige Investitionen“, kritisierte Merz die Wirtschaftspolitik der Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Konkret forderte der CDU-Politiker eine umfassende Unternehmenssteuerreform. „Die Steuerbelastung für einbehaltene Gewinne muss auf 25 Prozent reduziert werden, damit Unternehmen in Deutschland kostengünstig produzieren können“, argumentierte er.

Im deutschen Energiesystem will Merz alle Kostentreiber auf den Prüfstand stellen. „Die Netzentgelte können durch Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds schnell gesenkt werden, ebenso muss die Stromsteuer herunter auf das europäische Mindestmaß“, so Merz.

Der Unionsfraktionsvorsitzende sieht Deutschlands Wohlstand im Leistungswillen der deutschen Arbeitnehmer begründet. „Sie erwarten zurecht, dass in der Sozialpolitik das Prinzip der Leistungsgerechtigkeit gilt“, behauptete er. Das sogenannte Bürgergeld laufe diesem Prinzip zuwider. „Es bestraft die, die jeden Tag anpacken, kostet Milliarden und sendet falsche Signale in den Arbeitsmarkt“. Merz forderte deshalb, das Bürgergeld durch eine Grundsicherung zu ersetzen, die im Sinne der sozialen Marktwirtschaft Hilfe für diejenigen sichere, die tatsächlich hilfsbedürftig seien.

Er stellte zudem fest, dass die Deutsche Bahn für viele Nutzer ein besonders großes Ärgernis sei. „Netz und Betrieb müssen voneinander getrennt werden“, forderte Merz. „Das Netz gehört in staatliche Hand, der Betrieb kann im Wettbewerb privatwirtschaftlich organisiert werden.“


Foto: Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kickstart ins neue Jahr

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personalisierte ernährung every foods

Kickstart ins neue Jahr – Personalisierte Ernährung mit every

Die beliebte Wellbeing-Food-Marke every, bekannt für hochwertige Ready-to-Eat-Mahlzeiten im praktischen Abonnement, hat sich auf personalisierte Ernährung spezialisiert. every bietet eine vielfältige Auswahl an Ernährungsplänen und sorgfältig zusammengestellten Boxen, die in Zusammenarbeit mit Ernährungsexperten auf individuelle Ziele abgestimmt sind. Ob für eine bessere Darmgesundheit, mehr Protein oder das persönliche Wohlfühlgewicht. Every macht ganzheitliches Wohlbefinden, das über klassische Ernährung hinausgeht, für alle zugänglich.

Dank einer großen Vielfalt an rein pflanzlichen und köstlich schmeckenden Gourmet-Gerichten sowie Slow-Juice Smoothies und Detox Shots für unsere Entgiftung, wird bei jeder Lieferung stets für ausreichend Abwechslung gesorgt. Denn gutes Essen kennt keine Langeweile.

Essen mit Freude geniessen – ins neue Jahr mit every

Sich gut zu fühlen hängt nicht nur von der Ernährung ab, sondern auch von unseren Gewohnheiten und Routinen. every unterstützt dabei nicht nur kulinarisch, sondern vermittelt fundiertes Wissen zu Ernährungsthemen, damit wir unsere Ziele mühelos in den Alltag integrieren. Zum Jahresstart bietet every nun exklusive Ernährungsprogramme mit einem zertifizierten Ernährungsberater an. Der Coach steht für alle Fragen rund um das Anpassen von Routinen und das Setzen neuer Ziele zur Verfügung, damit wir uns entspannt zurücklehnen und unser Essen einfach genießen können. Die Plätze für das Coaching sind streng limitiert, um jeder:m die volle Aufmerksamkeit und fachliche Expertise zu garantieren.

Die Produkte von every sind unter every-foods.com erhältlich.
Alle Bestellungen müssen mindestens zwei Tage vor dem gewünschten Lieferdatum getätigt werden. Geliefert wird immer Dienstag – Freitag per Expressversand direkt bis vor die Haustür.

Bildcredit © every

Quelle: Sonja Berger Public Relations

Wir müssen uns alle fragen: Was will ich mit meiner Macht erreichen?

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Sophie Pornschlegel Politikwissenschaftlerin und Publizistin, ihre Schwerpunkte sind Europapolitik, deutsch-französische Beziehungen und Zukunft der Demokratie © Andreas Sowa

Kriege, Klimakrise und Rechtsextremismus – die Demokratie befindet sich im Krisenmodus. Die Politikwissenschaftlerin und Autorin Sophie Pornschlegel führt die herrschende Unordnung und Instabilität auf ein überholtes gewaltvolles Verständnis von Macht zurück. Ihr Buch „Am Ende der gewohnten Ordnung“ ist auch ein Appell: Wir brauchen ein neues Machtverständnis, auf dessen Grundlage wir Allianzen und Solidaritätsbewegungen bilden können.

Sophie Pornschlegel: „Wir merken, dass sich die Welt verändert und dass die Stabilitätsanker, die wir einmal hatten, nicht mehr da sind“

herCAREER: Wie ist unser heutiges Verständnis von Macht?

Sophie Pornschlegel: Ich erlebe ein regressives, machiavellistisches Verständnis von Macht, eine individualistische Ellenbogenmentalität. Entsprechend verbinden viele Menschen Macht mit etwas Negativem – das ist sicherlich auch ein Grund für die aktuelle Politikverdrossenheit. Dabei gehen viele Menschen mit dem Ziel in die Politik, Einfluss und Gestaltungsmacht zu erlangen, um Dinge zum Positiven zu verändern.

herCAREER: Du schilderst zu Beginn deines Buches, dass wir uns in einer Zeit der Unsicherheit befinden, in der die „alte Ordnung“ an ihr Ende gelangt ist, wir aber noch keine Idee haben, wohin wir uns bewegen. Kannst Du das näher erläutern?

Wir stellen gerade fest: Unsere Demokratie ist in der Krise, unsere Wirtschaft ist nicht nachhaltig gestaltet; über allem schwebt eine nicht umkehrbare Klimakrise. Das erinnert an das „Interregnum“, das der italienische Antifaschist Antonio Gramsci Ende der 1920er beschrieb – eine Zeit, . Wir merken, dass sich die Welt verändert und dass die Stabilitätsanker, die wir einmal hatten, nicht mehr da sind – nur noch wenige glauben daran, dass die Politik Frieden, Wohlstand und Sicherheit gewährleisten kann oder Menschenrechte verteidigt, wenn im Mittelmeer so viele Flüchtlinge sterben. Wir befinden uns in einer Transformationsphase, aber wir arbeiten weiterhin mit politischen Konzepten und Systemen aus dem 20. Jahrhundert, die immer weiter an ihre Grenzen kommen, je weiter sich die Krisen entfalten und multiplizieren.

herCAREER: Wir befinden uns also am „Ende der gewohnten Ordnung“. Wie zeigt sich das in der Weltpolitik?

Der Westen ist nicht länger das Maß aller Dinge – das ist sicherlich eine massive Veränderung. Damit verliert auch die multilaterale Ordnung, wie wir sie kennen, an Kraft – inzwischen spricht man von einer „multipolaren“ Weltordnung, in der sich verschiedene regionale Pole gebildet haben. Institutionen wie die UNO, die bisher stark westlich geprägt waren, verlieren an Einfluss. Andere Länder – allen voran China und Indien – haben in diesen Foren an Macht hinzugewonnen beziehungsweise nutzen sie für ihre eigenen Interessen aus. Währenddessen steckt Europa in einer Wertekrise und lässt Ungarn – aber auch andere Länder wie Italien oder die Slowakei – demokratische Standards mit Füßen treten.

herCAREER: Und welche Ordnung endet in der Wirtschaft?

Das ist ein riesiges Thema. Wir müssen uns von dem falschen Gegensatz Planwirtschaft vs. Kapitalismus verabschieden – das ist eine Denkweise aus dem 20. Jahrhundert, die die heutigen Verhältnisse nicht mehr widerspiegelt. Fest steht, dass die gegenwärtige Form unserer Wirtschaftsordnung auf der Ausbeutung des Planeten und der Menschen beruht. Profitmaximierung steht über Mensch und Erde – und das muss umgekehrt werden. Für mich hat die ökologische Transformation oberste Priorität. Und zwar nicht punktuell, sondern langfristig, grundlegend und spürbar.

Denn in wenigen Jahrzehnten werden wir Versorgungsengpässe und Wasserknappheit haben. Je länger wir so weitermachen wie bisher, desto schlimmer werden die Konsequenzen. Leider wird man bei solchen Aussagen sofort als alarmistisch abgestempelt – wir sind kollektiv nicht in der Lage, mit solchen Szenarien und unserer Angst umzugehen.

herCAREER: Wirtschaft und Politik sind seit jeher eng miteinander verbunden. In deinem Buch beschreibst du zum Beispiel eine neue Qualität der Lobbyarbeit von Tech-Konzernen. Was bedeutet es, wenn die Wirtschaft so viel Macht hat?

Es ist ein großes Problem für die Demokratie, dass Menschen oder Unternehmen mit sehr viel Geld inzwischen mehr Macht haben als demokratisch gewählte Vertreter*innen. Denn das bedeutet im Umkehrschluss, dass diejenigen ohne Geld nichts verändern können. Die soziale Ungleichheit hat sich in den letzten Jahrzehnten verschärft. Finanzielle Macht ist hochproblematisch, weil sie die Politik korrumpiert und die Demokratie schwächt. Kein Elon Musk dieser Welt sollte die Möglichkeit haben, die digitale Öffentlichkeit zu kaufen und nach seinem individuellen Verständnis der “Meinungsfreiheit” zu verändern.

herCAREER: Wenn wir das noch einmal auf unser Machtverständnis übertragen, dann haben wir hier eine klare Hierarchie: Die Menschen und Länder mit den größten Ressourcen haben auch die größte Macht.

Genau. Wir leben aktuell in einer Welt, in der die sozialen Beziehungen in großen Teilen auf Unterdrückung oder Manipulation beruhen und nicht auf Kooperation. Im Englischen kann man das sehr schön ausdrücken: nicht „power to“ oder „power with“, sondern „power over“. Es gilt also, Macht über andere zu erlangen, und nicht etwa um kollektive Ermächtigung oder um konstruktiv in die Gestaltung zu gehen.

herCAREER: Spricht man über Gemeinschaft, Solidarität und Kooperation , kommt man nicht umhin, über Feminismus und Sisterhood nachzudenken. Mir ist aufgefallen, dass du den Begriff Matriarchat im Buch nicht verwendest. Warum nicht?

Ich glaube, Matriarchat ist kein Begriff, der hilfreich gewesen wäre, weil er gerne im gleichen Sinne wie Patriarchat verstanden wird.

herCAREER: Du meinst: Wir verstehen Matriarchat als eine Ordnung, die auf Konsens beruht und in der die Menschen im Sinne der Gemeinschaft handeln. Aber andere hören: „Frauen an die Macht“?

Genau. So wie der Feminismus tatsächlich nur gleiche Chancen für Männer und Frauen anstrebt und kein Männerhass ist. Mir geht es um Gleichheit. Deshalb kritisiere ich den aktuellen Hyperliberalismus sehr. Die Identitätspolitik lässt uns gerne vergessen, dass wir für die gleiche Sache kämpfen. Statt untereinander zu streiten, sollten wir verstehen, dass grundsätzliche Freiheiten wie das Abtreibungsrecht heute auf dem Spiel stehen. Um diese zu verteidigen, brauchen wir starke Allianzen und Solidaritätsbewegungen.

herCAREER: Die Gefahr für unsere demokratischen Werte ist real: Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die Kontrolle und Zensur der Medien in der Türkei oder das Abtreibungsverbot in den USA sind nur einige Beispiele. Ich glaube, viele Menschen fragen sich: Wenn Macht mit Gewalt konnotiert ist, wie kann man dann Macht ausüben, ohne auf Gegengewalt zurückzugreifen?

Das ist genau der Grund, warum ich dieses Buch geschrieben habe. Was haben die USA mit der Eröffnung der Foltergefängnisse von Abu Ghraib und Guantanamo signalisiert? Dass man mit Gewalt Macht zementieren kann – ganz im Gegensatz zum Diskurs, dass die „westlichen Werte“ für Menschenrechte stehen. Damit haben sich die Vereinigten Staaten auf die Ebene der Taliban oder der Hamas herabbegeben. Dabei sollten wir gerade im Zuge von Terror und Gewalt mit Menschlichkeit und demokratischen Werten reagieren.

herCAREER: Um es mit Michelle Obamas Worten zu sagen: „When they go low – we go high?“

Ganz genau.

herCAREER: Ich habe das Gefühl, dass dieser Wertedialog gerade im US-Wahlkampf stattfindet. Donald Trump feuert mit sexistischen, rassistischen und klassistischen Kommentaren und Kamala Harris kontert mit kollektiven Werten, dem Versprechen von Freiheit und Vielfalt. Wie erlebst du das?

Das ist aus meiner Sicht ein entscheidender Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern: Demokraten haben ein anderes Verständnis von Macht. So hat auch Biden – sicherlich ungern – seine individuelle Macht aufgegeben und Platz gemacht für eine Person, die vielleicht eine größere Chance hat, Gestaltungsmacht zu erlangen.

herCAREER: Was forderst du von den Akteur*innen in Wirtschaft und Politik?

Dass sie sich kritisch(er) mit ihrer Macht auseinandersetzen. Ich habe den Eindruck, dass zu viele Menschen in Machtpositionen nie darüber nachgedacht haben, wie sie Macht definieren und was sie damit erreichen wollen. Sie sind gefangen in ihren eigenen Interessen und dem Gedanken: Wie kann ich meine Macht erhalten oder vergrößern?

herCAREER: Gibt es Hoffnung, dass wir ein neues Machtverständnis in der Gesellschaft erlangen?

Wenn man sich die Welt im Moment anschaut, ist es leicht, die Hoffnung zu verlieren. Aber Pessimismus lähmt. Hoffnung dagegen ist ein Motor, sie spornt zum Handeln an. Entsprechend widerspreche ich Helmut Schmidt, der ja bekanntlich sagte, dass jemand mit Visionen zum Arzt gehen sollte. Wir brauchen heute mehr denn je Zukunftsvisionen. Die europäische Gemeinschaft und anschließend die EU haben es seit 1945 geschafft, Frieden zwischen ihren 27 Mitgliedsländern zu schaffen, obwohl wir uns davor jahrhundertelang bekriegt haben. Diese Errungenschaften sind keine Selbstverständlichkeit. Dafür brauchen wir unermüdliches Engagement – in der Politik, in der Wirtschaft und in der Zivilgesellschaft.

herCAREER: Am Ende des Buches machst du den Schritt vom systemischen Problem zur individuellen Verantwortung. Wo kann ich als Einzelne*r ansetzen, um eine neue Ordnung mitzugestalten?

Hier muss ich Hannah Arendt frei zitieren, die gesagt hat: Sobald es soziale Beziehungen gibt, wird es Machtverhältnisse geben. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir Macht ausüben, egal in welcher privaten oder beruflichen Position wir uns befinden. Und das gilt noch mal besonders für Politiker*innen, Influencer*innen und Medienschaffende, aber auch für Führungskräfte, Lehrkräfte und ältere Geschwister. Das bedeutet, dass wir uns alle fragen müssen: Was will ich mit meiner Macht erreichen? Welche Welt möchte ich mit meinem Einfluss gestalten?
* Adam Gramsci in seinen „Gefängnisheften“: „Die Krise besteht gerade darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann: In diesem Interregnum treten die vielfältigsten morbiden Erscheinungen auf.“

Das Gespräch führte herCAREER-Redakteurin Kristina Appel.

Über die Person

Sophie Pornschlegel arbeitet als politische Analystin in Brüssel. Sie ist Policy Fellow beim Progressiven Zentrum in Berlin, lehrt an der Sciences Po Paris und forscht zu Europapolitik und der Zukunft der Demokratie. Ihre publizistischen Beiträge erscheinen bei Deutschlandfunk Kultur, ZEIT Online, FAS und im Tagesspiegel. Im Frühjahr 2024 erschien ihr Buch „Am Ende der gewohnten Ordnung Warum wir Macht neu denken müssen. Eine kritische Analyse deutscher und internationaler Macht-Politik“ bei Droemer.

Am 17. Oktober spricht Sophie Pornschlegel, Autorin und politsche Analystin in Brüssel im Rahmen der herCAREER mit Kristina Appel, Journalistin im Bereich Chancengerechtigkeit und Frauen*. Das Podcast-MeetUp trägt dem Titel “Am Ende der gewohnten Ordnung: Warum wir Macht neu denken müssen“. Ort und Zeitpunkt finden Sie im Programm.

Bild Sophie Pornschlegel Politikwissenschaftlerin und Publizistin, ihre Schwerpunkte sind Europapolitik, deutsch-französische Beziehungen und Zukunft der Demokratie © Andreas Sowa

Quelle messe.rocks GmbH

Richterin veröffentlicht Bericht in Trumps Wahlbetrugsverfahren

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Donald Trump (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington D.C. (dts Nachrichtenagentur) – Im Ermittlungsverfahren um die Rolle des damaligen US-Präsidenten Donald Trump beim Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 hat die zuständige Richterin Tanya Chutkan einen neuen Bericht des Sonderermittlers Jack Smith veröffentlicht. In dem 165 Seiten langen Dokument schildert Smith Trumps Bemühungen, das Narrativ eines weitverbreitetem Wahlbetrugs zu zeichnen. Der Sonderermittler wirft dem Ex-Präsidenten vor, gewusst zu haben, dass seine Darstellung falsch ist.

So soll Trump einem Mitarbeiter zufolge zu Familienmitgliedern an Bord von Marine One gesagt haben, dass es keine Rolle spiele, ob man die Wahl gewonnen oder verloren habe. Man müsse immer noch weiterkämpfen.

Außerdem soll Ex-Vizepräsident Mike Pence bereits am 12. November 2020 Trump dazu aufgefordert haben, zwar keine Wahlniederlade einzuräumen, aber anzuerkennen, „dass der Prozess vorbei ist“.

Der Sonderermittler beschreibt weiter, dass Trump sich über Stunden geweigert habe, seine Anhänger beim Sturm auf das Kapitol auszubremsen. Auf einen Anruf eines Beraters, der ihm berichtete, dass sein damaliger Vize Pence an einen sicheren Ort gebracht wurde, soll Trump dem Bericht zufolge nur mit „Na und?“ geantwortet haben. Forensische Handydaten sollen zudem zeigen, dass er während des Angriffs auf das Kapitol Twitter nutzte und Fox News schaute.

Der Sonderermittler argumentiert, dass Trump sich nicht auf das Urteil des Supreme Courts berufen könne, wonach Präsidenten weitreichende Immunität für ihre Handlungen im Amt genießen. Smith ist der Ansicht, dass Trump in vielen Fällen eben nicht als Präsident gehandelt habe, sondern als Präsidentschaftsbewerber. In der Szene auf der Marine One solle er etwa ausschließlich mit Familienmitgliedern gesprochen haben. Dass auch ein Mitarbeiter die Szene zufällig mitbekommen habe, mache sie noch zu keinem „offiziellen“ Akt.

Ob Smiths Argumentation Chancen vor Gericht hat, ist dennoch fraglich: Das oberste Gericht, dessen neun Richter größtenteils von Trump und anderen Präsidenten der republikanischen Partei ausgewählt wurden, hatte in seinem Urteil beschlossen, dass die Kommunikation von Präsidenten mit ihren Beratern, anderen Regierungsbeamten und der Öffentlichkeit als „offizielle“ Akte gelten und damit durch Immunität geschützt sind. Auch die Beweisführung wird durch das Urteil deutlich erschwert.

Trumps Verteidiger haben nun noch bis 17. Oktober Zeit, ihre Antwort auf die Vorwürfe einzureichen, wobei ein Antrag auf mehr Bearbeitungszeit die Frist bis nach den Präsidentschaftswahlen verschieben könnte. Es wird erwartet, dass Trump gegen eine mögliche Verurteilung Einspruch einlegen würde. Dann würde der parteipolitisch geprägte Supreme Court über den Fall entscheiden.


Foto: Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts