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Lemke will China zum Plastiksparen überreden

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Steffi Lemke (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Kampf gegen Plastikvermüllung und Ressourcenverschwendung will die deutsche Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) China auf ihre Seite ziehen. Bei ihrem Besuch in Peking am Dienstag soll sie mit ihrem chinesischen Amtskollegen Huang Runqiu einen fünfjährigen Aktionsplan unterschreiben.

In dem Papier, über das der „Spiegel“ berichtet, beteuern Deutschland und China ihre Absicht, bei der sogenannten Kreislaufwirtschaft künftig enger zusammenzuarbeiten. China ist als einer der weltweit größten Verursacher von Plastikverschmutzung außerdem ein entscheidender Akteur beim globalen Plastikabkommen, das 175 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen 2022 auf den Weg gebracht und sich damit zur Vermeidung dieser Art von Müll bekannt haben.

Da die Verhandlungen um das ambitionierte Abkommen auch aufgrund des Widerstands erdölexportierender Länder wie Saudi-Arabien ins Stocken geraten sind, bemüht sich Lemke nun um eine Umweltallianz mit Peking.

Auf höchster Ebene wollen Deutschland und China bilaterale Gespräche über Kreislaufwirtschaft führen und sich über strategische Fragen, etwa die Ausarbeitung von Ökorichtlinien, austauschen. Darüber hinaus will Lemke mit China über Nachhaltigkeitsstandards entlang der Lieferkette beraten, so der „Spiegel“.


Foto: Steffi Lemke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Länder rütteln vor Verkehrsministerkonferenz an Schuldenbremse

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Schuldenuhr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor der Verkehrsministerkonferenz werden neue Rufe nach Änderungen bei der Schuldenbremse laut. In einer Umfrage von „Ippen-Media“ unter den Ländern positionierten sich die Verkehrsministerien aus Thüringen, Niedersachsen, Bremen und dem Saarland für ein Aufweichen der Schuldenbremse.

„Das ideologische Festhalten am Prinzip der Schuldenbremse kann sich als ein Entwicklungshemmnis erweisen“, teilte das Linke-geführte Thüringen „Ippen-Media“ mit. Aus Niedersachsen heißt es: „Gerade im Verkehrsbereich darf die Schuldenbremse nicht zur Bremse der Mobilitätswende werden.“ Noch weiter ging Sachsens SPD-geführtes Verkehrsministerium. Die Frage nach einer möglichen Lockerung der Schuldenbremse werde „zu Recht zunehmend diskutiert“. Die Diskussion dürfe sich aber nicht nur auf den Verkehrsbereich konzentrieren.

Andere Länder wie Hamburg, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern sind gespalten. Rheinland-Pfalz und Brandenburg lehnten ein Aufweichen der Schuldenbremse auf Anfrage ab. Für den Vorsitzenden der Verkehrsministerkonferenz, Nordrhein-Westfalens Minister Oliver Krischer (Grüne), ist klar, dass in den Verkehr investiert werden muss. „Wir dürfen nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen, wie dies ab den 90er-Jahren etwa der Fall war“, sagte Krischer „Ippen-Media“. „Da war auch das Geld knapp und gespart wurde vor allem bei den Erhaltungsinvestitionen. Das rächt sich heute und wir zahlen die Zeche für die verfehlte Investitionspolitik der Vergangenheit.“

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) ist gegen ein Aufweichen der Schuldenbremse. Er brachte zuletzt einen Infrastrukturfonds ins Gespräch. Krischer stützte diese Idee – mahnte aber schnelles Handeln an. „Ich unterstütze ausdrücklich das Konzept von Bundesverkehrsminister Wissing, den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur mithilfe eines Infrastrukturfonds zu finanzieren“, erklärte NRWs Verkehrsminister. „Ich würde mich freuen, wenn wir auf der anstehenden Verkehrsministerkonferenz darüber reden und vielleicht auch schon Beschlüsse fassen können.“


Foto: Schuldenuhr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax kann 18.000er-Marke zum Wochenbeginn behaupten

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt und konnte die 18.000-Punkte-Marke behaupten. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.027 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Die größten Gewinne gab es bei Adidas, Covestro und Sartorius. Die größten Verluste gab es entgegen dem Trend bei Anteilsscheinen von Bayer.

„Iran greift Israel an und die Börse steigt – einmal mehr eine eindrucksvolle Bestätigung dafür, dass am Aktienmarkt die Zukunft und nicht die Vergangenheit gehandelt wird“, sagte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. „Dass Teheran Vergeltung für den Anschlag auf die iranische Botschaft in Damaskus üben würde, hatte sich in der vergangenen Woche bereits angedeutet und die Absicherungen der professionellen Marktteilnehmer haben vor dem Wochenende noch einmal deutlich zugenommen.“

„Zwar war der Angriff dann massiver als viele Beobachter angenommen hatten, aber der Verteidigungserfolg Israels und seiner Verbündeten war auch ein klares Statement an seine Feinde, wer die militärisch starke Kraft in der Region ist.“ Zudem habe sich der Iran durch seinen Angriff weitgehend isoliert und vielleicht so gerade selbst einen Flächenbrand mit mehreren Beteiligten verhindert. „Die Börse setzt jetzt darauf, dass Israel statt einer militärischen Gegenreaktion eher eine diplomatische wählt und so ein Krieg in der Region verhindert werden kann.“ Unter dem Strich müsse man allerdings konstatieren, dass die geopolitischen Risiken zugenommen haben und eine weitere Eskalation im Nahen Osten jederzeit möglich bleibe, so Oldenburger.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 89,28 US-Dollar, das waren 117 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Haßelmann fordert breite Debatte um Abtreibungsrecht

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Britta Haßelmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Britta Haßelmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, fordert, die Empfehlungen der Kommission zur Liberalisierung des Abtreibungsrechts sollten „Auftakt für eine breite, gesellschaftliche Debatte in gegenseitigem Respekt für die unterschiedlichen Positionen sein“.

„Der selbstbestimmte Schwangerschaftsabbruch bedarf in der frühen Phase der Schwangerschaft einer differenzierten Regelung außerhalb des Strafgesetzbuchs“, sagte Haßelmann der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgaben). „Wir teilen die Einschätzung der Kommission, dass Abbrüche in der fortgeschrittenen Phase der Schwangerschaft, wenn der Fötus eigenständig lebensfähig ist, grundsätzlich verboten bleiben sollen. Auch nicht selbstbestimmte oder unsichere Abbrüche müssen weiter unter Strafe stehen.“

Die Grünen wollten das Selbstbestimmungsrecht von Frauen stärken. „Zugleich wollen wir, dass der Schutz des werdenden Lebens in der jeweiligen Lebensphase gewahrt bleibt“, sagte die Grünen-Politikerin weiter. „Diese beiden Ziele werden in der Breite der Gesellschaft geteilt.“ Man wisse, dass die Versorgungssituation bei Schwangerschaftsabbrüchen lückenhaft sei. „In manchen Regionen ist die Lage dramatisch. Das muss sich ändern.“ Frauen brauchten bei dieser schwierigen Entscheidung die bestmögliche Unterstützung und medizinische Versorgung.

Am Montag hatte die „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ ihren Bericht an die Kabinettsmitglieder übergeben. Sie empfiehlt eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts. Schwangerschaftsabbrüche in der frühen Phase sollen nach ihrer Auffassung erlaubt und nicht mehr im Strafrecht reguliert werden.


Foto: Britta Haßelmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mehrheit der Deutschen hält Atomausstieg für falsch

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Atomkraftwerk (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor einem Jahr wurden alle drei noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet. 58 Prozent der Menschen in Deutschland halten den Ausstieg aus der Kernkraft für falsch, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv zeigt. Im Osten der Republik sind es sogar 78 Prozent.

Nur eine Minderheit der Bundesbürger (39 Prozent) meint, dass dies eine richtige Entscheidung gewesen sei. Mehrheitlich befürwortet wird die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke lediglich von den unter 30-Jährigen (51 Prozent), denjenigen, die sich selbst im linken politischen Spektrum verorten (62 Prozent), den Anhängern der SPD (55 Prozent) und insbesondere den Anhängern der Grünen (83 Prozent).

Fast die Hälfte aller Bundesbürger (45 Prozent) ist der Meinung, dass man eines oder mehrere der abgeschalteten Atomkraftwerke in Deutschland wieder in Betrieb nehmen solle. Ein Viertel aller Bundesbürger (24 Prozent) und 42 Prozent derer, die den Ausstieg aus der Kernenergie für falsch halten, sind der Meinung, dass man in Deutschland auch neue Atomkraftwerke bauen solle. Unter den AfD-Anhängern sind 63 Prozent der Meinung, es braucht neue Atomkraftwerke. Bei den FDP-Anhängern sind es 38 Prozent.

37 Prozent der Bundesbürger glauben, dass durch die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke die Stromversorgung in Deutschland gefährdet wird. 60 Prozent glauben das nicht.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für RTL/ntv am 11. und 12. April 2024 1.001 Menschen befragt.


Foto: Atomkraftwerk (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Tierschutzbund warnt vor "Katzenschwemme" im Frühjahr

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Katze (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor einer möglichen „Kätzchenschwemme“ im Frühjahr und plädiert für eine bundesweite Kastrationspflicht. Viele Aufnahmestationen seien ohnehin bereits überfüllt, warnt etwa der Dachverband der Tierheime.

Ursächlich für die steigenden Zahlen seien unter anderem unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten und Straßenkatzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen.

„Die Bundesregierung hat den Ernst der Lage offenbar nicht erkannt“, sagte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die nächsten Monate werden durch die Kätzchenschwemme eine extreme Zerreißprobe für die Tierschutzvereine und Tierheime. Diese sind bereits jetzt am Limit und werden mit unzähligen Katzen alleine gelassen.“ Parallel wachse das Leid der Straßenkatzen, so Schröder. „Es braucht jetzt dringend die bundesweite Kastrationspflicht im Tierschutzgesetz.“ Nur so könne der unkontrollierten Vermehrung der Tiere Einhalt geboten werden.

In Deutschland lebten im Jahr 2022 etwa 15,2 Millionen Katzen in privaten Haushalten.


Foto: Katze (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AB ANS NASS

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Baden-Württembergs Wasserwelten zu Fuß und per Rad erleben

Vor zig Millionen Jahren formten Eis und Wasser die Naturlandschaften im Süden. Entstanden sind liebliche Täler, in denen Bäche plätschern, tiefe Schluchten mit tosenden Wasserfällen, weitverzweigte Höhlen und Unterwasserkanäle, über die Wasser in die Quelltöpfe und Flüsse gelangt. Die nicht selten geschützten, urwüchsigen Landschaften lassen sich auf abenteuerlichen Wanderungen oder Radtouren erkunden.

Überraschend alpin: Margarethenschluchtpfad Odenwald

Mit einmaligen Blicken auf Wasserfälle, Höhlen und Felsstürze führt ein steiler Pfad durch die Margarthenschlucht im Odenwald. Immer wieder kreuzt man auf dem „Margarethenschluchtpfad“ den Flursbach, springt von Stein zu Stein oder überwindet mit Hilfe von Seilen hohe Kaskaden und Felsen. Gute 110 Meter sprudelt der Bach die Schlucht hinunter und zählt damit zu Deutschlands höchsten Wasserfällen. Etwas abenteuerlich ist die Tour mit alpinem Charakter durchaus. Aber mit gutem Schuhwerk und etwas Konzentration bietet er für die ganze Familie einen erlebnisreichen Ausflug.
neckargerach.de

Unbezwingbar wild: Erkundungstour an Kocher und Jagst

Tief in den Muschelkalk eingeschnitten hat sich die Jagst zwischen Crailsheim und Kirchberg. Der Fluss ist dort völlig ungebändigt, naturbelassen und nicht begradigt. Eindrückliche Blicke tief hinab in die steile Schlucht erhält man auf den höheren Wanderwegen, zum Beispiel in der Nähe des Baierlesstein. Bikende Wasserfans können die Gegend auf dem „Kocher-Jagst-Radweg“ erkunden. Durch drei Querwege kann die Zwei-Flüsse-Rundtour mit dem Radweg „Liebliches Taubertal“ zu einer Drei-Flüsse-Tour kombiniert werden.
kocher-jagst.de

Unergründlich tief: Zu Fuß und per Rad zu Aach- und Blautopf

Der sagenumwobene, türkisfarbene Blautopf sollte bei einer Radtour auf dem „Eiszeittäler-Radweg“ unbedingt als Stopp eingeplant werden. Der konstante Überlauf an der Beckenseite verrät, dass es sich hier um eine Quelle handelt. Das Wasser rauscht kurz der Stadt Blaubeuren entgegen und macht sich dann als Fluss Blau auf den Weg nach Ulm. Weniger berühmt ist der Aachtopf, obwohl es sich dabei um Deutschlands größte Quelle handelt. Hier startet der Premiumwanderweg „Aacher Geißbock“, der Aussichten über den Hegau, die Alpen und den Bodensee bietet.

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Neidlinger Wasserfall; Bildnachweis: TMBW / Gregor Lengler

blaubeuren.de; hegau.de

Erfrischend verschieden: Uracher und Neidlinger Wasserfälle

Vor Millionen von Jahren brachte das Aufreißen des Oberrheingrabens die Schwäbische Alb zum Kippen. Dadurch finden sich die meisten Wasserfälle der Region am Albtrauf. Fast 40 Meter stürzt das Wasser am Uracher Wasserfall in die Tiefe und fließt dann weiter ins Tal. Etwas abseits liegt der Gütersteiner Wasserfall, dessen Wasser romantisch in kleinen Kaskaden in ein gefasstes Becken plätschert. Verbinden kann man die ungleichen Wasserspektakel bei einer Rundwanderung auf dem „Wasserfallsteig“. Weiter nördlich tost mitten im Grünen der Neidlinger Wasserfall. Wer ihn besuchen möchte, folgt dem verwunschenen Waldweg einfach nach Gehör.
www.badurach-tourismus.de; neidlingen.de

Echt wissenswert: Eiszeitpfad Albwassertour

Die Schmiech schlängelt sich als Zufluss der Donau von Schelklingen bis nach Ehingen durch das Donau-Urtal. Auf dem Eiszeitpfad „Albwassertour“ kann man sich entlang ihres Verlaufs auf die Spur der ersten „Albwasserversorgung“ begeben. Vom Pumpwerk in Teuringshofen wurde ab dem Ende des 19. Jahrhunderts Wasser bis auf die Albhochfläche befördert, was einer technischen Meisterleistung entsprach. Heute ist in dem Baudenkmal ein Museum untergebracht. Die Tour führt von dort weiter bergauf zum historischen Wasserbehälter und dann zurück über die alte Steige, auf der einst die mit schweren Wasserfässern beladenen Ochsenkarren den mühsamen Aufstieg antraten.
tourismus.alb-donau-kreis.de

Urwüchsig besonders: Monbachtal-Schlucht

Unweit der Kurstadt Bad Liebenzell gluckert der glitzernde Monbach wildromantisch durch dichte Wälder und über riesige Felsblöcke. Einst bildete er die Grenze zwischen Baden und Württemberg. Heute gibt es einen Wanderweg durch das Naturschutzgebiet, in dem man mit etwas Glück sogar den seltenen Eisvogel entdecken kann. Die Tour führt unter umgestürzten Bäumen hindurch, an bemoosten Felswänden vorbei und immer wieder durch das Bachbett. Bikerinnen und Aktive können ihre Route noch um die Täler der Würm und Nagold erweitern und sich das volle Fluss-Programm gönnen.
tourismus-bad-liebenzell.de

Schwindelerregend hoch: Naturgewalten-Tour zum Ellbachseeblick

Mitten im Nationalpark Schwarzwald liegt der Ellbachsee. Ein Karsee aus der Eiszeit, in dessen glatter Oberfläche sich die Nadelbäume spiegeln. Erreichen kann man ihn etwa auf der „Naturgewalten-Tour“. Der Rundwanderweg bietet nicht nur Abkühlung mit zahlreichen Bächen, Quellen, Brunnen und dem Rosshimmelwasserfall. Unterwegs wird außerdem die urgewaltige Kraft von Sturm und Hochwasser veranschaulicht. Der Aussichtspunkt „Ellbachseeblick“ eröffnet eine weite Sicht über die Baumwipfel und den 150 Meter tiefer liegenden Ellbachsee und ist auch barrierefrei erreichbar.
schwarzwald-tourismus.info

Überragend steil: Im Schluchtenparadies Hochschwarzwald

Tosend bahnt sich die wilde Ravenna ihren Weg und gräbt sich seit Jahrtausenden ein enges Tal. Erkundet werden kann es über Holzstege und Felsgalerien auf dem „Heimatpfad Hochschwarzwald“. Kleine Kaskaden, der große Ravenna-Fall und das beindruckende Ravenna-Viadukt machen die Tour zu einem Erlebnis. Die unweit gelegenen „Schwester-Schluchten“ Wutach- und Gauchachschlucht zählen zu den ältesten Naturschutzgebieten in Baden-Württemberg. Die abwechslungsreiche „Drei-Schluchten-Tour“ verbindet sie mit der abenteuerlichen Engeschlucht.
hochschwarzwald.de

Berauschend wasserreich: Wasserweltensteig Südschwarzwald

Um den Fernwanderweg „Wasserweltensteig“ am Stück zu absolvieren, braucht es eine gewisse Kondition. Wer sich auf das Abenteuer einlässt wird aber mit fantastischen Ausblicken und vielen Erfrischungsmöglichkeiten belohnt. Der Steig startet an Deutschlands höchsten Wasserfällen in Triberg und führt entlang der Wasserscheide zwischen Rhein und Donau zu Europas größtem Wasserfall, dem Rheinfall in Schaffhausen. Auch dazwischen ist Wasser allgegenwärtig: munter plätschernd als quirliger Bach, als stiller Moorsee oder rauschender Fluss. schwarzwald-donau.de

Ausgesprochen torfig: 7-Moore-Weg Hotzenwald

Eine Tour auf dem „7-Moore-Weg“ im Hotzenwald ist lehrreich und spannend zugleich. Auf Holzwegen geht es in die unberührte Natur der Hochmoore. Moorstationen geben Gelegenheit, die spezielle Moorfauna in angelegten Moorbeeten genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei seltene Pflanzen wie den fleischfressenden „Sonnentau“ kennenzulernen. Miteinplanen sollte man außerdem Abstecher zur wildromantischen „Gletschermühle“ und zum kleinen Wasserfall „Krai-Woog-Gumpen“, der sich für ein Bad anbietet.
hotzenwald.de

Extrem zerklüftet: Schussentobel Oberschwaben

Der kleine Fluss Schussen entspringt beim Kurort Bad Schussenried und kommt auf seiner Reise zum Bodensee an Ravensburg, Weingarten und Tettnang vorbei. Doch im oberen Bereich blieb das Tal naturnah und zieht sich durch ursprüngliche Wälder. Der dortige Schussentobel entstand durch eine Gletscherzunge während der letzten Eiszeit und hinterließ ein zerklüftetes Tal, das man auf einer Wanderung oder mit dem Fahrrad entdecken kann. Am Ende der Strecke erweitert sich das Tal in das Schussenbecken.
oberschwaben-tourismus.de

Natürlich phänomenal: Donauwelle Donauversinkung

Ein Weg, zwei Wasserphänomene: Der Premiumwanderweg „Donauwelle Donauversinkung“ verbindet die Donauversickerung bei Immendingen mit dem nördlichsten Hegauvulkan Höwenegg. Der jahrelange Abbau des Vulkangesteins hinterließ eine tiefe Grube, in der sich nach Stilllegung des Steinbruchs ein kleiner tiefgrün schimmernder See bildete. Seit 1983 steht das Gebiet unter Naturschutz und ist zugleich Vogelschutzgebiet und Geotop. Bekanntheit erlangte es durch bedeutsame Mineralien- und Fossilienfunde. Etwa des dreizehigen Urpferds „Hipparion“, das sich heute im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe befindet.
donaubergland.de

Titelbild Wutachschlucht; Bildnachweis: Kommwirmachendaseinfach / Nicole Hagmann & Marco Emminger

Quelle WIR SIND SÜDEN.´Tourismus Marketing GmbH

Bundesregierung bestellt iranischen Botschafter ein

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Iranische Botschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat nach den Angriffen auf Israel den iranischen Botschafter in Berlin einbestellt. Das teilt ein Sprecher des Auswärtigen Amts mit. Der Botschafter sei am Morgen einbestellt worden, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Das Gespräch finde „zur Stunde“ statt.

Der deutsche Botschafter im Iran war zuvor zu einem Briefing mit anderen Vertretern anderer westlicher Staaten ins Außenministerium „gebeten“ worden. Am Rande habe es dabei auch ein „bilaterales Gespräch“ vor Ort gegeben, so der Sprecher weiter. Zudem habe bereits Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit ihrem iranischen Amtskollegen telefoniert.


Foto: Iranische Botschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Genießer-Auszeit im Allgäu

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allgäu Bild Fotograf Thomas Bloch / Parkhotel Burgmühle

Parkhotel Burgmühle****ˢ: Genießer-Auszeit im Allgäu

Die Berge, Wellness und herrliches Essen – das ist eine wohltuende Komposition für vitale Tage. Im Allgäu erfreut eine prächtige Naturlandschaft die Gäste. Es geht hinaus zum Wandern, Walken, Radfahren und Golfen. Im Naturdorf Fischen wecken Genießer im Parkhotel Burgmühle ihre Lebensgeister. Ausgezeichnete Gourmetküche und eine exklusive, 2.000 m² große Wellness- und Vitalwelt erwarten alle, die es sich gutgehen lassen möchten.

Das Parkhotel Burgmühle liegt idyllisch an einem großen, schönen Park. In einem exklusiven Wellnessbereich mit Außen- und Innenpool, mit acht Saunen, Kosmetik und Massagen, mit Sole, Dampfbad, schönen Ruhebereichen und Liegewiese am Mühlbach erfährt das Wohlbefinden einen „Frischekick“. Im neuen „Wintergarten“ lassen Wellnessgäste im hellen, einladenden Ambiente die Seele baumeln und die Entspannung auf sich wirken. Ein Sprung in den klaren Gebirgsbach, der am Haus vorbeifließt, bringt die gesunde Abkühlung nach dem Saunagang.

Wer ein Wellness-Paket wählt, der bekommt viel Wohltuendes: ein Wave Ritual von Wavebalance, schwereloses Floating, eine Ayurveda Massage, eine Aroma Ganzkörpermassage nach Sothys – von Gesichts-und Spezialbehandlungen über Massagen und Wellnesspackungen bis hin zu Spezialbädern und vielem mehr spielt das Parkhotel Burgmühle alle Stücke.

Das Allgäu macht Lust auf Bewegung. Professionelle Trainer bieten im Parkhotel Burgmühle täglich ein Bewegungs- und Entspannungsprogramm für mehr körperliche und mentale Vitalität. Rein in die Sportschuhe und es kann losgehen. Gleich gegenüber der Burgmühle lässt es sich schon morgens joggen – und dabei die gesunde Luft im heilklimatischen Kurort atmen. Wer sich in den Bergen lieber auf einen Wanderführer verlässt, schließt sich im Parkhotel Burgmühle einer der zahlreichen geführten Wanderungen an.

Für die Radfahrer gilt:

Egal ob Fahrrad oder E-Bike, Mountainbike oder Rennrad – Rad- und Bikestrecken gibt es für alle Ansprüche. Das Allgäu ist eine der vielseitigsten und landschaftlich schönsten Golfregionen Deutschlands. Die Golfplätze Sonnenalp und Oberallgäu – zusammengeschlossen zu einer 45- Loch-Anlage – rangieren unter den Top 5 der deutschen Golfplätze. Golfer erwartet ein einmaliges Golferlebnis, begleitet von einer zauberhaften Naturromantik und einem beeindruckenden Alpenpanorama.

Für die Gaumenfreuden sorgt die vielfach ausgezeichnete Küche der Burgmühle. Von früh bis spät werden die Feinschmecker verwöhnt. Erstklassige Produkte, hohe Kreativität und Qualität, einfallsreiche Zubereitung, ausgewählte Weine und ausgezeichneter Service gehen im Parkhotel Burgmühle Hand in Hand. Täglich kreieren der Küchenchef und sein Team feinste Allgäuer Küche mit regionalen Zutaten. Wer seinen Urlaub „light“ gestalten möchte, ist herzlich eingeladen, die vegetarischen Köstlichkeiten des Hauses zu genießen.

Das Bus- und Bahn-Ticket für das Oberallgäu und das Kleinwalsertal und die Allgäu-Walser-Card erhalten Hotelgäste ab 7 Übernachtungen als Zusatzleistung. Damit sind Tür und Tor zu zahlreichen Freizeitaktivitäten geöffnet.

Wanderwoche (02.–16.06.24)
Leistungen: 7 Übernachtungen mit großem Frühstücksbuffet, Mittagsbuffet, Nachmittagskaffee, Kuchen und Obst alkoholfreien Softgetränken bis 17 Uhr und 5-Gänge-Gourmet-Abendmenü, Galadinner und wechselnde Themenabende, 4 geführte Wanderungen, ein Rucksack als Geschenk pro Zimmer, eine „Beine Leicht & Fit“ Massage pro Person, SPA-Bereich, PKW-Abstellplatz, Allgäu, Walser Card – Preis p. P.: ab 1.216 Euro

Parkhotel Burgmühle****ˢ
Familie Reinheimer
Auf der Insel 2-4
87538 Fischen im Allgäu
Tel.: +49 8326 9950
info@parkhotel-burgmuehle.de
www.parkhotel-burgmuehle.de

Bild Fotograf Thomas Bloch / Parkhotel Burgmühle

Quelle mk Salzburg

E-Mobilität: Wie Investoren auf den Wandel in der Automobilbranche reagieren

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E-Mobilität: Reaktionen der Investoren auf Branchenwandel

Die zunehmende Relevanz umweltfreundlicher Mobilitätslösungen wird von einer steigenden Nachfrage der Verbraucher sowie regulatorischen Vorgaben vorangetrieben. In diesem dynamischen Umfeld richten auch Investoren vermehrt ihr Augenmerk auf den E-Mobilitätssektor. Der Artikel untersucht, ob traditionelle Automarken an Bedeutung verlieren und wie sich potenzielle Neubewertungen von E-Autos durch die EU auf den Markt auswirken könnten.

E-Mobilität ist nicht nur gefühlt im Kommen, auch wirtschaftlich legt der Markt signifikant zu. Weltweit wurden 2023 14,2 Millionen neue E-Autos und Hybrid-Autos verkauft, was einen Anstieg um 35 Prozent im Vergleich zu dem Jahr davor bedeutet. Zudem wurden E-Autos mit einem Marktanteil von 14,6 Prozent am europäischen Gesamtmarkt zum drittbeliebtesten Autotyp, womit die E-Fahrzeuge Diesel-Autos im Ranking überflügelten. Als prominenter Geldgeber im Bereich europäischer Mobility Start-ups hat etwa EIT Urban Mobility alleine im Vorjahr 62 Finanzierungsrunden mit einem Portfolio-Gesamtwert von einer Milliarde Euro angeführt. All diese Daten deuten auf eine steigende Dynamik im Bereich der Elektromobilität weltweit und Europa hin. Wir erwarten, dass der Sektor in den kommenden Jahren weiterhin starkes Wachstum und Investoreninteresse erfahren wird.

Traditionelle Automarken bleiben weiterhin relevant

Private Investoren, die Unternehmen im Bereich Mobilität in ihr Portfolio einfließen lassen wollen, oder den bereits vorhandenen Anteil stärken wollen, sollten dabei nicht nur an neue Player auf dem Markt denken, sondern durchaus auch bewährte Unternehmen auf dem Schirm haben. Potenzielle Investitionsziele umfassen ein breites Spektrum. Chancen bieten traditionelle Automobilhersteller wie Volkswagen, General Motors und natürlich auch Tesla, da sie nicht nur führend bei Innovation und in der Produktion von E-Autos sind, sondern auch Investoren ansprechen, die Wert auf Stabilität und Branchenkenntnis legen.

Neue Akteure wie BYD, Li Auto, NIO, Rivian oder Lucid Motors punkten wiederum mit Spitzentechnologien, attraktiven Produktangeboten und ziehen tendenziell Investoren an, die nach Möglichkeiten für schnelles Wachstum suchen. Abgesehen von Einzelaktien bieten sich interessierten Anleger:innen auch im Fondsbereich Chancen, vom Wachstumspotenzial des dynamischen Sektors zu profitieren. Fonds wie der Global X Autonomous & Electric Vehicles ETF (DRIV) oder iShares Electriv Vehicles and Driving Technology ETF (IDRV) konzentrieren sich auf Unternehmen, die an elektrischen und autonomen Transporttechnologien beteiligt sind.

Debatten über E-Mobilität als neuen Maßstab

So vielversprechend diese Aussichten auch klingen, gilt es für Anleger:innen natürlich stets auch Risiken und potenziellen Gegenwind für eine Branche zu bedenken und richtig einzuordnen. Erst kürzlich sorgten Berichte für Aufregung, wonach E-Autos seitens der EU nicht länger automatisch als CO2-frei eingeordnet werden sollen, sogar von einer Kehrtwende beim bereits beschlossenen Aus für neue Verbrenner-Motoren ab 2035 war zu lesen. Selbst wenn eine etwaige neue Klassifizierung der E-Autos durch die EU nicht automatisch eine Rückbesinnung auf Verbrenner-Motoren bedeutet, hätte sie doch das Potenzial, die Branche gehörig durcheinander zu wirbeln. Aus Investorensicht könnte dies schwerwiegende Folgen haben, weil so die vermeintlichen Umweltvorteile von Elektrofahrzeugen untergraben werden würden und die Verbrauchernachfrage sowie die Stimmung der Investoren gegenüber diesem Sektor beeinträchtigt werden würde.

Infolgedessen könnten Unternehmen, die erhebliche Mittel in die Elektromobilität investiert haben, bei europäischen Investoren an Attraktivität verlieren. Tesla, das für seine Pionierrolle auf dem Markt für Elektrofahrzeuge bekannt ist, könnte einer verstärkten Prüfung ausgesetzt sein, wenn seine Produkte nicht mehr als klimaneutral eingestuft werden. Europäische Autohersteller wie Volkswagen, BMW und die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz, die erhebliche Ressourcen für die Elektrifizierung bereitgestellt haben, könnten ebenfalls darunter leiden, da sich diese Unternehmen darauf verlassen würden, Elektrofahrzeuge als saubere Alternative zu herkömmlichen Autos mit Verbrenner-Motoren verkaufen zu können. Eine Änderung der EU-Klassifizierung könnte Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Produkte aufkommen lassen, was das Vertrauen der Anleger untergraben und die Dynamik der Aktien beeinträchtigen könnte.

Weniger Abhängigkeit: EU will bei E-Mobilität autonomer werden

Während manche Politiker fordern, dass die EU mit Verboten und Selbstbeschränkungen Schluss machen müsse, und dies nur den EU-Ländern und den hier ansässigen Unternehmen schaden würde, analysieren wir die verstärkten Bemühungen in Richtung mehr E-Mobilität als Versuch, die europäische Wettbewerbsfähigkeit am globalen E-Mobility-Markt zu stärken und die Abhängigkeit von Exporten, insbesondere aus China, zu reduzieren. Darüber hinaus steht das Engagement der EU für die Elektromobilität im Einklang mit umfassenden wirtschaftlichen und geopolitischen Zielen, wie dem Erreichen von Energieunabhängigkeit, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums. Insgesamt bieten Investitionen in den Mobilitätssektor attraktive Perspektiven für Anleger, die vom Übergang zu nachhaltigen Transportlösungen und technologischen Innovationen profitieren wollen.

Über den Autor: Hans Selleslagh, DACH-Sprecher der Investmentgesellschaft Freedom24

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