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Umweltministerium wirft Union Demokratiebeschädigung vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem die umweltpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Anja Weisgerber (CSU), in einem zuerst auf dem Portal „Politico“ publizierten Brief an das Umweltministerium gefordert hatte, auf gar keinen Fall Akten oder Entwürfe zu vernichten, wirft das Bundesumweltministerium der Oppositionsfraktion nun vor, die Demokratie zu beschädigen. „Ihre Forderung nach einem `Verbot der Vernichtung bestehender Akten` ist aus meiner Sicht völlig unangebracht“, heißt es in einem Brief des Parlamentarischen Staatssekretärs Jan-Niclas Gesenhues (Grüne), über den der „Spiegel“ berichtet.

Die Forderung der Unionsfraktion „impliziert die Unterstellung, hier könnten Akten mit dem Ziel der Verschleierung vernichtet werden“, heißt es in dem Brief weiter. „Dies muss ich in aller Deutlichkeit zurückweisen.“ Die Bundesregierung halte sich selbstverständlich an Recht und Gesetz. „Daran Zweifel zu wecken schadet unserer Demokratie. Die rechtmäßige und zuverlässige Arbeit des – in vielen Jahren auch von der Union geleiteten Umweltministeriums hat eine sehr hohe Reputation über alle parteipolitischen Grenzen hinweg.“

Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Opposition und Ministerium ist die Frage, nach welchen Kriterien die Bundesregierung 2022 über einen möglichen Weiterbetrieb der damals verbleibenden Atomkraftwerke entschieden hat. Die Union will diese Frage nun offenbar mittels eines Untersuchungsausschusses beantworten. Dafür will die Fraktion prüfen, ob genügend Anhaltspunkte vorliegen – wofür sie auch weitere Dokumente aus dem Umweltressort benötigt und angefordert hat.

Im Umweltministerium ist man über diese Forderungen erbost. „Offensichtlich sollen mit immer fragwürdigeren Methoden neue Vorwürfe konstruiert werden, weil die alten nicht verfangen“, heißt es aus Kreisen des Ministeriums. Die vom Cicero erhobenen Vorwürfe seien sowohl von Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) als auch anderen hochrangigen Funktionären des Hauses ausgeräumt worden.


Foto: Demo gegen „Agentengesetz“ in Georgien (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Fraktionsmanagerin wirft AfD wegen Krah "Wählertäuschung" vor

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Katja Mast (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast, hat der AfD „Wählertäuschung“ vorgeworfen. „Die deutsche AfD-Spitze um Weidel und Chrupalla will ihren Spitzenkandidaten verstecken, doch Maximilian Krah stellt selbstbewusst fest: AfD-Listenkandidat Nummer 1 bleibt er“, sagte Mast dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe). „Das ist alles eine riesige Wählertäuschung und politische Mogelpackung.“

Doch in der AfD gehörten „Fake News, Korruption und Spionage zum festen Repertoire“, so die SPD-Politikerin. „Solange Maximilian Krah nicht unter Eid versichert, nach der Wahl kein Mandat anzunehmen, ist er mit der AfD gewählt.“

Die AfD habe von Anfang gewusst, „welche Gesinnung er hatte, und hat ihn auf Platz 1 ihrer Liste gewählt“, sagte Mast. Die Bürger hätten es in der Hand, „dieses Spiel zu durchbrechen – die AfD nicht wählen“.

Krah hatte bereits 2023 in einem Buch eine andere Definition der Menschenwürde gefordert. Die Debatte über den AfD-Spitzenkandidaten kam allerdings erst durch Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Spion unter seinen Mitarbeitern und Äußerungen über die nationalsozialistische Organisation SS in Fahrt. „Ich werde nie sagen, dass jeder, der eine SS-Uniform trug, automatisch ein Verbrecher war“, wurde Krah aus einem Interview mit der italienischen Zeitung „La Repubblica“ vom Wochenende zitiert.

In den Verantwortungsbereich der SS, die Buchstaben stehen für „Schutzstaffel“, fielen ab 1934 der Betrieb und die Verwaltung von Konzentrationslagern und ab 1941 auch von Vernichtungslagern. Sie war sowohl an der Planung wie an der Durchführung des Holocausts und anderer Völkermorde vorrangig beteiligt.


Foto: Katja Mast (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Volkswagen plant Agenturmodell auch für Verbrenner

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VW-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Autobauer Volkswagen will sein Vertriebssystem umstellen und das Agenturmodell, bisher für Elektroautos genutzt, in Europa auch auf Verbrenner ausweiten. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Branchenkreise. Demnach gilt eine Einführung ab frühestens 2027 als realistische Option.

Ein Konzernsprecher bestätigte die Überlegungen, nannte aber keinen Zeitplan für die Ausweitung des Agenturmodells, weil sich die Pläne noch in einem frühen Stadium befänden. Im Agenturmodell trägt der Hersteller das finanzielle Risiko im Vertrieb und kann dafür die Preispolitik seiner Fahrzeuge stärker selbst gestalten. Das soll helfen, die Kosten zu senken und die Kundennähe zu erhöhen.

Die Umstellung sorgt für Unruhe unter den Händlern, die mit dem Modell weniger Einfluss auf die Preisgestaltung und geringere Margen haben werden. Vor allem in Deutschland stößt der Plan auf erheblichen Widerstand. Dirk Weddigen von Knapp, Präsident des deutschen Händlerverbands VAPV, kündigte Widerstand gegen die Pläne an und warnte vor einem hohen Volumenrisiko für VW: „Allein die Ankündigung, das aktuelle Kerngeschäft mit den Verbrennern in die Agentur zu überführen, wird viele Händler dazu bewegen, ihr Geschäftsmodell mit VW zu überdenken“, sagte der VAPV-Chef dem „Handelsblatt“.

Der Volkswagen-Konzern will in diesem Jahr durch ein Effizienzprogramm zehn Milliarden Euro sparen, einen Großteil davon stemmt die Kernmarke der Volkswagen Pkw. In Branchenkreisen ist im Zusammenhang mit der Vollagentur von Einsparpotenzialen von bis zu zehn Prozent im europäischen Vertrieb die Rede. Allein das Vertriebsressort der Kernmarke VW soll bis 2026 seine Kosten nachhaltig um vier Milliarden Euro senken.


Foto: VW-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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ID-Fraktion schließt AfD-Abgeordnete aus

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EU-Parlament in Straßburg (Archiv), via dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Rechtsaußen-Fraktion Identität und Demokratie im Europaparlament hat offenbar sämtliche Mitglieder der europäischen AfD-Delegation ausgeschlossen. Laut übereinstimmenden Berichten der „Welt“ und dem Nachrichtenportal T-Online stimmten Lega (Italien), Rassemblement National (Frankreich), Vlaams Belang (Belgien) und Freiheit und direkte Demokratie (Tschechien) für einen entsprechenden Antrag des Fraktionschefs Marco Zanni (Lega).

Zuvor war mitgeteilt worden, dass eine Nichtbeantwortung wie üblich als Zustimmung gewertet werde. Die Dänische Volkspartei hatte sich nicht an der Abstimmung beteiligt und wird daher zu den Ja-Stimmen gezählt. Für den Ausschluss von Fraktionsmitgliedern ist laut Satzung eine absolute Mehrheit notwendig – demnach müssen fünf Delegationen zustimmen.

Die AfD, die österreichische FPÖ und die Estnische Konservative Volkspartei stimmten gegen den Ausschluss aller AfD-Mitglieder. Sie hatten zuvor einen alleinigen Ausschluss von Maximilian Krah beantragt.

Die tschechische Delegation hatte die Frage, ob ein Ausschluss befürwortet oder abgelehnt wird, nicht klar beantwortet. „Wir unterstützen die Meinung von Marine Le Pen“, schrieb Delegationsleiter Ivan David in einer der „Welt“ vorliegenden Mail an das Präsidium. Dies wurde als Zustimmung gewertet. Erst nach Schluss der Abstimmung teilte Ivan David mit: „Mit der Unterstützung der Stellungnahme von Marine Le Pen habe ich gemeint, dass ich mit dem Beschlussentwurf einverstanden bin.“


Foto: EU-Parlament in Straßburg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merkel ruft zum Schutz des Grundgesetzes auf

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Angela Merkel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zum Schutz des Grundgesetzes aufgerufen. „Ich hatte in meiner Kindheit nicht damit gerechnet, dass ich auch an diesem Grundgesetz mit beteiligt sein kann und es leben darf“, sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio am Rande des Staatsakts zu 75 Jahre Grundgesetz am Donnerstag. „Ich stimme dem zu, was heute auch der Bundespräsident gesagt hat: Wir müssen es schützen.“

Das Grundgesetz sei keine Selbstverständlichkeit. „Und deshalb schaue ich heute fröhlich auf diesen Tag – aber eben auch entschieden, dafür zu kämpfen, dass die, die nach uns kommen, auch noch das Glück des Grundgesetzes haben“, so Merkel.

Die jüngsten Vorfälle von Gewalt gegen Wahlkämpfer und Lokalpolitiker vor der Europawahl bezeichnete sie als ein besonders großes Problem. „Denn unser Land lebt ja natürlich von der Kommunalpolitik, von den Menschen vor Ort, die sich engagieren“, sagte die ehemalige Kanzlerin. „Und wenn die Angst haben müssen um sich und ihre Familien und nicht so viel Schutz wie vielleicht ich oder andere genießen, dann ist das ein großes Problem. Und deshalb müssen wir gemeinsam wehrhaft sein.“


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Ex-Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer gestorben

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Deutsche Bank (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, ist tot. Er sei am Mittwoch im Alter von 86 Jahren nach längerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben, teilte das Geldhaus am Donnerstag mit.

Breuer war 1997 Nachfolger von Hilmar Kopper als Vorstandssprecher der Deutschen Bank geworden. In seine bis Mai 2002 dauernde Amtszeit fiel die größte Akquisition in der Geschichte der Deutschen Bank: die Übernahme von Bankers Trust 1999. Im Oktober 2001 wurde unter Breuers Führung die Deutsche-Bank-Aktie an der New Yorker Börse eingeführt. Nach seiner Zeit als Vorstandssprecher leitete Breuer von 2002 bis 2006 den Aufsichtsrat der Deutschen Bank.

Der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Wynaendts würdigte die Verdienste seines Vorgängers: „Die Bedeutung Rolf Breuers für die Deutsche Bank kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.“ Mit ihm verliere die Deutsche Bank „eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten“. Vorstandschef Christian Sewing sagte: „Ich habe Rolf Breuer als Banker `alter Schule` im besten Sinne erlebt, mit klassischem Auftritt, aber auch mit enormem strategischem Weitblick.“


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Kassenärzte dringen auf Nachbesserung beim Hausärztegesetz

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Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) fordert die Ampel-Koalition auf, das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz im Bundestag deutlich nachzubessern. Das Gesetz sei lediglich „ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagte der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen der „Bild“.

„Es kann tatsächlich zur Verbesserung der Lage der Hausärzte beitragen. Wir erwarten jetzt, dass im parlamentarischen Verfahren noch Verbesserungen eingearbeitet werden.“ Konkret forderte Gassen, dass keine Praxis durch die Reform finanziell schlechter gestellt werden dürfe als vorher.

Außerdem verlangt der KBV-Chef ein Bonussystem: „Wer mehr arbeitet, muss auch mehr bekommen“, sagte Gassen der „Bild“. Insgesamt könne das Gesetz dafür sorgen, dass es mittelfristig wieder mehr Hausärzte gibt.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wie kann Ihr Unternehmen von dieser Technologie profitieren?

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Virtual Reality

Verwendung von Virtual Reality im Marketing

Virtual Reality (VR) ist zu einem mächtigen Werkzeug im Marketing geworden und bietet innovative Möglichkeiten, wie Unternehmen ihre Produkte präsentieren und mit Kunden interagieren. Diese Technologie ermöglicht es Nutzern, in eine vollständig immersive, digitale Welt einzutauchen, die eine neue Ebene der Kundenbindung und -interaktion schafft. Für Marketingexperten eröffnet VR nicht nur neue Wege zur Produktpräsentation, sondern auch zur Schaffung von markenprägenden Erlebnissen, die das Verbraucherverhalten tiefgreifend beeinflussen können.

In diesem Artikel untersuchen wir die verschiedenen Anwendungsgebiete von VR im Marketing, diskutieren die damit verbundenen Vorteile und werfen einen Blick auf die Herausforderungen sowie die Zukunftsaussichten dieser aufregenden Technologie.

Was ist Virtual Reality?

Virtual Reality bezeichnet eine computergenerierte Umgebung, die mit speziellen VR-Brillen erlebt wird. Nutzer können sich in dieser künstlich geschaffenen Welt umsehen und interagieren, als wären sie tatsächlich vor Ort. Diese Technologie wird zunehmend in verschiedenen Bereichen eingesetzt, insbesondere im Marketing, um ein immersives Erlebnis zu schaffen, das herkömmliche Medien nicht bieten können.

Einsatzmöglichkeiten von VR im Marketing

Produktpräsentationen
VR ermöglicht es, Produkte in einer dreidimensionalen Umgebung zu präsentieren, was besonders bei komplexen oder noch nicht physisch hergestellten Produkten von Vorteil ist. Automobilhersteller nutzen VR beispielsweise, um Kunden virtuelle Probefahrten anzubieten. So können potenzielle Käufer das Fahrgefühl und die Innenausstattung eines Autos erleben, ohne dass ein physisches Modell vorhanden sein muss.

Erlebnismarketing
VR wird im Erlebnismarketing eingesetzt, um Kunden einzigartige und emotional ansprechende Erlebnisse zu bieten. Durch virtuelle Reisen, Abenteuer oder Erlebnisse, wie zum Beispiel ein Konzertbesuch oder ein Rundgang durch eine Ausstellung, schaffen Unternehmen eine starke emotionale Bindung zu ihrer Marke.

Schulungen und Demos
VR bietet eine innovative Plattform für Schulungen und Produktvorführungen. In einer virtuellen Umgebung können komplexe Abläufe anschaulich demonstriert und von den Nutzern interaktiv erlebt werden. Dies ist besonders nützlich für die Einführung neuer Produkte oder Technologien.

Marktforschung
Durch VR können Unternehmen Marktforschung in einer kontrollierten Umgebung durchführen, indem sie Kundenreaktionen auf neue Produkte oder Werbekampagnen in Echtzeit testen und analysieren. Dies hilft, Marketingstrategien zu optimieren und kundenspezifische Lösungen zu entwickeln.

Vorteile von VR im Marketing

Steigerung der Kundenbindung
VR schafft einzigartige, eindrucksvolle Erlebnisse, die die Kundenbindung verstärken. Durch das immersive Erlebnis fühlen sich Kunden stärker mit der Marke verbunden und sind eher bereit, sich langfristig an das Unternehmen zu binden.

Differenzierung im Wettbewerb
In einem gesättigten Markt kann VR ein entscheidendes Tool sein, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Innovative VR-Erlebnisse können ein starkes Verkaufsargument sein und die Aufmerksamkeit auf die Marke lenken.

Höhere Umwandlungsrate
Durch die interaktive und immersive Natur der VR-Technologie können höhere Umwandlungsraten erzielt werden. Kunden, die ein Produkt in einer VR-Umgebung erlebt haben, zeigen eine höhere Kaufbereitschaft.

Herausforderungen und zukünftige Perspektiven

Trotz der vielen Vorteile steht die breite Anwendung von VR im Marketing noch vor einigen Herausforderungen. Die hohen Kosten für die Entwicklung und Implementierung von VR-Anwendungen können besonders für kleinere Unternehmen eine Hürde darstellen. Zudem erfordert die Nutzung von VR spezielle Hardware, die nicht bei allen Konsumenten vorhanden ist.

Dennoch ist das Potenzial von VR im Marketing enorm. Mit fortschreitender Technologie und sinkenden Kosten könnte VR zu einem Standardwerkzeug im Marketing werden. Unternehmen, die frühzeitig in diese Technologie investieren, könnten langfristig erhebliche Wettbewerbsvorteile erzielen.

Virtual Reality hat sich als ein beeindruckendes Werkzeug im Marketing etabliert und bietet Unternehmen eine einzigartige Möglichkeit, Kunden zu erreichen und zu beeinflussen. Durch die Schaffung immersiver und interaktiver Erlebnisse können Marken eine tiefere Bindung zu ihren Kunden aufbauen und ihre Produkte auf eine Weise präsentieren, die herkömmliche Medien nicht bieten können. Trotz der Herausforderungen wie hoher Kosten und begrenzter Verbreitung von VR-Hardware ist das Potenzial dieser Technologie enorm.

Für Unternehmen, die bereit sind, in VR zu investieren, eröffnen sich zahlreiche Vorteile, darunter eine differenzierte Markenpositionierung, eine erhöhte Kundenbindung und höhere Umwandlungsraten. Mit der weiteren Entwicklung von VR-Technologie und sinkenden Kosten wird die Integration von VR in das Marketing voraussichtlich weiter zunehmen.

Insgesamt bietet Virtual Reality im Marketing eine aufregende Zukunftsperspektive und verspricht, die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren, nachhaltig zu verändern. Durch die Nutzung dieser innovativen Technologie können Unternehmen eine neue Dimension der Kundeninteraktion erschließen und ihre Markenpositionierung stärken.

Titelbild: Bild von Riki32 auf Pixabay

Kommunen beklagen schlechtere Finanzlage

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Rathaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Kommunen in Deutschland blicken zunehmend besorgt auf ihre eigene Finanzsituation. Mit 58 Prozent bewertet laut dem am Donnerstag veröffentlichten KfW-Kommunalpanel 2024 mehr als die Hälfte von ihnen diese als negativ. Das sind knapp zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Zu einer positiven Einschätzung der Finanzlage kommen derzeit nur noch 17 Prozent der befragten Kommunen – ein Minus von sechs Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Noch pessimistischer ist der Ausblick der Kämmereien auf die kommenden fünf Jahre. Neben den aktuellen fiskalischen Herausforderungen wie schwächerem Steuerwachstum, steigenden Personalausgaben und zunehmenden Sachaufwendungen infolge höherer Preise oder zusätzlicher sozialer Aufgaben kommen auf die Kommunen strukturelle Herausforderungen zu: Klimaschutz und -anpassung, Digitalisierung oder Demografie machen erhebliche Mehrinvestitionen erforderlich. Angesichts der engen kommunalen Haushaltsspielräume erwarten nur noch zwei Prozent der Kommunen eine positive Entwicklung ihrer Finanzlage in den nächsten fünf Jahren, die große Mehrheit von 88 Prozent schaut eher negativ in die nahe Zukunft.

Die Sorge ist, dass diese schlechten Erwartungen der Kämmereien über kurz oder lang zu niedrigeren Investitionen führen. Für das aktuelle Jahr rechnen die Kommunen aber mit Gesamtinvestitionen von 45 Milliarden Euro in ihren Kernhaushalten. Insgesamt legen die Investitionsplanungen damit um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, gleichen aber die Preissteigerungen im Bausektor nicht aus. Wichtigste Investitionsschwerpunkte bleiben mit knapp 13 Milliarden Euro die Schulen, gefolgt von knapp elf Milliarden Euro für die Straßen. Mit Abstand folgen die Kinderbetreuung sowie der Brand- und Katastrophenschutz mit jeweils rund vier Milliarden Euro. Für die öffentlichen Verwaltungsgebäude werden nur etwas mehr als drei Milliarden Euro eingeplant.

Die steigenden Preise führten zuletzt zusammen mit weiter zunehmenden Anforderungen an die kommunale Infrastruktur in der bundesweiten Hochrechnung zu einem Anstieg des wahrgenommenen Investitionsrückstands der Kommunen auf insgesamt 186,1 Milliarden Euro. Das entspricht 20,5 Milliarden Euro bzw. 12,4 Prozent mehr als im Vorjahr und wird im Wesentlichen durch die Investitionsbereiche Straßen (+ 9,7 Milliarden Euro auf 48,3 Milliarden Euro), Schulen (+ 7,3 Milliarden Euro auf 54,8 Milliarden Euro) sowie Brand- und Katastrophenschutz (+ 4,0 Milliarden Euro auf 16,3 Milliarden Euro) getrieben. Weitere größere Blöcke des Investitionsrückstands stellen Verwaltungsgebäude mit 18,8 Milliarden Euro, Kitas mit 12,7 Milliarden Euro und Sportstätten mit 12,1 Milliarden Euro dar.

Verschiedene Hemmnisse stehen einer Steigerung der kommunalen Investitionstätigkeit im Wege oder verzögern die Umsetzung von Investitionen. Die Hemmnisse wirken dabei sehr unterschiedlich. So sorgen fehlende Finanzmittel (bei 55 Prozent der Kommunen) oder unpassende Fördermittelangebote (43 Prozent) vor allem dafür, dass Projekte gar nicht oder nur in abgespeckter Form durchgeführt werden. Hingegen führen komplexe und zeitaufwändige Verfahren und Vorgaben in rund 60 Prozent der Kommunen zu einer Verzögerung von mehr als einem Jahr. Auch die Liefer- und Kapazitätsengpässe der Bauwirtschaft führen bei über 60 Prozent zu einer Verzögerung und in rund der Hälfte der Kommunen auch zu einer Verteuerung von mehr als 25 Prozent gegenüber den ursprünglich angesetzten Kosten.

Personalmangel in der Bauverwaltung wiederum führt in 56 Prozent der betroffenen Kommunen zu deutlichen Verzögerungen und in fast 30 Prozent der Fälle sogar dazu, dass Projekte gar nicht durchgeführt werden. Die Vielzahl an Hemmnissen erfordert verschiedene Lösungsansätze, beispielsweise Vereinfachungen der Vorschriften und Abbau der Bürokratie, eine Stärkung der Verwaltungskapazitäten, insbesondere durch die Digitalisierung von Prozessen, aber auch eine verbesserte finanzielle Basis für die kommunalen Investitionen.

Wie die Kommunen ihre Investitionen finanzieren, hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Eigenmittel machen rund die Hälfte im Finanzierungsmix aus, während sich die andere Hälfte weitgehend aus Fördermitteln (22 Prozent) sowie Kommunalkrediten (24 Prozent) zusammensetzt. Angesichts der sich verengenden Haushaltsspielräume erwartet jede zweite Kommune eine steigende Bedeutung der Kreditfinanzierung. Dies fällt in einen Zeitraum deutlich gestiegener Zinsen. Rund 40 Prozent der Kommunen, die einen Kredit in Anspruch genommen haben, empfanden die Konditionen der Kreditaufnahme im vergangenen Jahr als eher oder sehr schlecht. Für das kommende Jahr bleibt der überwiegende Teil der Kommunen mit Blick auf die Kreditkonditionen pessimistisch.

Die Verwaltungsgebäude von Kommunen sind häufig modernisierungsbedürftig und machen den drittgrößten Block im Investitionsrückstand aus, genießen jedoch nur geringe Priorität bei der kommunalen Investitionstätigkeit. Ein zeitgemäßer Zustand der Verwaltungsgebäude erscheint jedoch aus verschiedenen Gründen erforderlich: So sehen zum Beispiel 81 Prozent der Kommunen einen Zusammenhang zwischen dem Zustand der Rathäuser und dem Eindruck, den Bürger vom Staat haben.

„Die anhaltenden Krisen und wirtschaftliche Unsicherheiten hinterlassen ihre Spuren in der Stimmung der Kreise, Städte und Gemeinden: Neun von zehn Kommunen blicken pessimistisch auf die Entwicklung ihrer Finanzlage in den kommenden fünf Jahren. Gleichzeitig wächst der wahrgenommene Investitionsrückstand auf über 186 Milliarden Euro an“, sagte Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW.

„Damit die Kommunen ihren Beitrag zur Daseinsvorsorge und Transformation leisten können, sind Investitionen allerdings zentral. Dabei ist auch wichtig, sich klarzumachen, dass die Kommunen rund 60 Prozent der Baumaßnahmen der öffentlichen Hand tätigen. Hier gilt es in Zeiten knapper Finanzmittel auch die vielen nicht-monetären Hemmnisse anzugehen, beispielsweise durch vereinfachte Genehmigungs- und Vergabeverfahren, damit zumindest die vorhandenen Investitionsmittel schneller und effizienter verbaut werden können.“


Foto: Rathaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Müntefering: SPD-Kanzlerfrage noch offen

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Olaf Scholz und Franz Müntefering (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Auch wenn die SPD derzeit den Kanzler stellt, ist die Kanzlerfrage für die kommende Bundestagswahl laut SPD-Urgestein Franz Müntefering noch offen. Es sei parteiintern „noch nicht beantwortet“, wer 2025 zur Bundestagswahl als Spitzenkandidat aufgestellt werde, sagte er dem „Spiegel“. Spekulieren wolle er aber nicht, „in gar keine Richtung“.

Zuletzt hatte es eben solche Spekulationen in der Frage gegeben, ob der in Umfragen beliebte Verteidigungsminister Boris Pistorius seinen Parteikollegen Olaf Scholz frühzeitig im Kanzleramt beerben solle. Das Verhältnis zwischen beiden galt zuletzt als angespannt. Müntefering tat die Gerüchte nun vorsichtig ab. So eine gewichtige Entscheidung, wer als Kanzlerkandidat ins Rennen geht, verkünde man nicht einfach so: „Das sind Prozesse, die sich in den Parteien abspielen.“ Auch in der SPD werde darüber gesprochen, „dann wird man sehen, zu welchem Ergebnis man kommt“.

Lob hatte Müntefering für beide übrig. Pistorius mache „einen guten Job“ und sei ein „lebensnaher Typ“. Man solle aber nicht verkennen, welche Leistung Scholz im Kanzleramt vollbringe. „Der Job von Olaf ist nicht leicht“, so Müntefering, „er ist der, der ausgleichen muss“.


Foto: Olaf Scholz und Franz Müntefering (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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