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Me Time in den Alpen: Outdoorabenteuer nur für mich

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individuelle

Individuelle Urlaubspakete für Solourlauber, Paare und Freunde – sicher und stressfrei

Keinen Zeitplan absprechen, keine Kompromisse machen, spontan sein, intensiv die Stille der Bergwelt genießen. Wer solo, mit Partner oder Freund Allgäu und Alpen entdeckt, erlebt sein ganz persönliches Outdoorabenteuer. Wikinger Reisen liefert dazu individuelle Rad- und Wandertouren: rund um Oberstdorf, in den Brenta-Dolomiten, an den schönsten bayerischen Seen und im Königswinkel. Sicher, gut organisiert, mit reichlich Me Time und entspannten Genussmomenten.

Soloabenteuer, Paar-Trip oder Best-Friends-Tour

Die individuellen Wikinger-Pakete machen das Soloabenteuer, den Paar-Trip oder die Tour mit Best Friends komfortabel und stressfrei. In jedem Programm stecken Jahrzehnte Wander- und Raderfahrung. Die komplette Planung übernimmt der Veranstalter: Er liefert die Tagesrouten mit detaillierten Beschreibungen, bucht die Übernachtungen, organisiert nötige Transfers und eine Assistenz-Hotline. Der Urlauber bekommt viel Erlebnis ohne Aufwand. Ideal für alle, die es gern einfacher haben oder denen die Zeit für eine umfangreiche Urlaubsvorbereitung fehlt.

Wandern im eigenen Tempo: locker oder sportlich

In den Hochalpen haben Wanderer die Natur für sich allein: Blicke auf sattgrüne Wiesen, Almen und bizarre Bergkämme machen glücklich, jeder Schritt entspannt. Der lockere individuelle Wandertrip rund um Oberstdorf nimmt Rücksicht auf die persönliche Tagesform und bietet täglich Touren in zwei Schwierigkeitsgraden. Die exakt beschriebenen Routen führen u. a. durchs Trettachtal, aufs Riedberger Horn und über das Kleinwalsertal. Wer mehr Herausforderung sucht, erobert im eigenen Tempo die Brenta-Dolomiten. Dieses sportliche Outdoorabenteuer mit Höhenunterschieden bis zu 1.000 Metern ist ab zwei Teilnehmern buchbar.

Radurlaub mit Seeblick und Bergkulisse

Radurlauber „erfahren“ im eigenen Tempo bayerische Wasserparadiese. Seeblick und Bergkulisse bilden die perfekte Szenerie für eine individuelle Auszeit. Auf dem Routenplan stehen Starnberger See, Tegern- und Staffelsee, Garmisch und Bad Tölz. Eine zweite Bayernroute im Ostallgäu führt zum Forggen- und Hopfensee und durchs Lechtal. Bei beiden Touren kann man sein eigenes Rad mitbringen oder Trekkingrad bzw. E-Bike hinzubuchen. Jeder, wie er möchte.

Bild Wikinger Reisen

Quelle Wikinger Reisen

Bundeswahlleiterin ruft besonders Erstwähler zu Stimmabgabe auf

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Wahlplakate zur Europawahl und Kommunalwahl in Sachsen-Anhalt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswahlleiterin Ruth Brand ruft die Bürger zur Teilnahme an der Europawahl am 9. Juni auf.

„Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch: Entscheiden Sie so mit über die Politik der Europäischen Union in den kommenden fünf Jahren“, sagte sie am Donnerstag in Berlin. „Ihre Wahlteilnahme ist ein Zeichen für eine funktionierende und starke Demokratie“, fügte sie hinzu.

Die Bundeswahlleiterin wandte sich dabei insbesondere auch an junge Menschen ab 16 Jahren, die bei der Europawahl 2024 erstmals an einer bundesweiten Wahl teilnehmen dürfen. Der Deutsche Bundestag hatte im Jahr 2022 die Absenkung des Wahlalters bei der Europawahl von bisher 18 Jahren beschlossen.

Ende des Jahres 2023 lebten in Deutschland nach Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 1,4 Millionen Menschen, die als 16- und 17-Jährige an der Europawahl am 9. Juni 2024 teilnehmen können. Insgesamt sind unter den Wahlberechtigten bis zu 5,1 Millionen potenzielle Erstwähler, die nach der letzten Europawahl 2019 das Wahlalter erreicht haben.

Über alle Altersgruppen hinweg sind für die Wahl der Abgeordneten aus Deutschland bis zu 64,9 Millionen Menschen wahlberechtigt. In der gesamten Europäischen Union (EU) gab es bei der letzten Europawahl 2019 über 350 Millionen Wahlberechtigte.

Dabei gaben 2019 in Deutschland 61,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab – bei der vorherigen Europawahl 2014 waren es noch 48,1 Prozent. Auch die Wahlbeteiligung in der EU insgesamt stieg von 42,6 Prozent im Jahr 2014 auf 50,7 Prozent bei der Europawahl 2019.


Foto: Wahlplakate zur Europawahl und Kommunalwahl in Sachsen-Anhalt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Karlsruhe kippt politischen Beamtenstatus von NRW-Polizeipräsidenten

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Bundesverfassungsgericht (Archiv), via dts NachrichtenagenturKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverfassungsgericht hat die Einstufung von Polizeipräsidenten in Nordrhein-Westfalen als politische Beamte gekippt.

Die Karlsruher Richter erklärten am Donnerstag die entsprechende Passage des Landesbeamtengesetzes (LBG NRW) für mit dem Grundgesetz unvereinbar und damit nichtig. Durch die Einstufung als politische Beamte ermöglichte die Vorschrift bisher die jederzeitige Versetzung von Polizeipräsidenten in den einstweiligen Ruhestand ungeachtet ihres Status als Beamte auf Lebenszeit.

Der Kläger des Ausgangsverfahrens war Polizeipräsident von Köln. Nach den Ereignissen in der „Kölner Silvesternacht“ 2015/2016, als es im Bereich des Kölner Doms und des Bahnhofsvorplatzes unter anderem zu zahlreichen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung kam, wurde der Kläger im Januar 2016 in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Dagegen erhob er Klage. Das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen hatte das Verfahren ausgesetzt und dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.

Die Möglichkeit der jederzeitigen Versetzung eines Polizeipräsidenten in den einstweiligen Ruhestand greife in das „Lebenszeitprinzip in der Ausprägung der grundsätzlichen Unentziehbarkeit des statusrechtlichen Amtes“ ein, argumentierte Karlsruhe nun. Dieser Eingriff sei nicht durch besondere Sacherfordernisse des betroffenen Amtes gerechtfertigt. Weder der den Polizeipräsidenten in Nordrhein-Westfalen zugewiesene Aufgabenbereich oder der ihnen zugemessene Entscheidungsspielraum noch ihre organisatorische Stellung, der Umfang der ihnen auferlegten Beratungspflichten gegenüber der Landesregierung oder andere Gesichtspunkte wiesen das Amt des Polizeipräsidenten als ein „politisches“ aus, so das Bundesverfassungsgericht in seiner Begründung (Beschluss vom 9. April 2024 – 2 BvL 2/22).


Foto: Bundesverfassungsgericht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Sozialforscher warnt vor Demokratie-Bedrohung durch Ungleichheit

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Plattenbauten in Halle (Saale) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sozialforscher Christoph Butterwegge warnt vor einer Bedrohung der Demokratie durch Ungleichheit. „Viele Arme haben das Gefühl – im Übrigen nicht völlig grundlos – dass ihre Interessen von den etablierten Parteien nicht vertreten werden“, sagte er dem Nachrichtenportal Watson.

Er fügte an: „Reiche haben keine materiellen Sorgen und sind sich auch der Bedeutung einer Wahl bewusst. Sie haben zudem weitere Möglichkeiten, auf die Politik einzuwirken.“ Er denke dabei an Parteispenden und Lobbytätigkeiten. Butterwegge sagte: „Diese Möglichkeiten haben Arme nicht. Insofern sind Arme im Kapitalismus nicht wirklich gleichberechtigt.“

Aus Sicht des Politologen wird die Ungleichheit durch ein neoliberales Weltbild bedingt. Er sagte: „Neoliberale vergöttern den Markt, anstatt den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht um Erfolg in der Standortkonkurrenz und betriebswirtschaftliche Effizienz in allen Lebensbereichen, während Solidarität und Gemeinwohl keine Rolle spielen.“ Durch neoliberale Politik schwinde der gesellschaftliche Zusammenhalt, machte Butterwegge deutlich.

Er sprach sich dafür aus, hohe Vermögen wieder stärker zu besteuern. Steuern für Reiche seien in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter abgebaut worden. Butterwegge sagte: „Alle Steuern, die nur Reiche zahlen müssen, sind in der Vergangenheit entweder abgeschafft worden – wie die Gewerbekapital- und die Börsenumsatzsteuer – oder sie werden einfach nicht mehr erhoben wie die Vermögenssteuer seit 1997.“

Was aus Sicht von Butterwegge helfen würde, wäre neben höheren Steuern und der Umverteilung der Hauptbelastung von Armen und Mittelstand auf die Reichen, eine Bürgerversicherung. Er sagte außerdem: „Wer Armut mit Erfolg bekämpfen will, muss den Reichtum antasten. Und wer soziale Gleichheit verwirklichen will, muss den Kapitalismus infrage stellen.“


Foto: Plattenbauten in Halle (Saale) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Drei Menschen sterben bei Kiosk-Brand in Düsseldorf

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Düsseldorf: Drei Menschen sterben bei Kiosk-Brand in Düsseldorf. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Foto/Quelle: dts

Verdi bestreikt Telekom an EM-Standorten

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Deutsche Telekom (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz der Verlängerung der vierten Tarifverhandlungsrunde bei der Deutschen Telekom bis Freitag führt die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag neue Warnstreiks durch. Um ihren Forderungen in der laufenden Verhandlungsrunde Nachdruck zu verleihen, rufe man die Beschäftigten in den Standorten der zehn EM-Städte zu Warnstreiks und zu Aktionen vor den EM-Stadien auf, teilte Verdi mit.

Die Kollegen seien „hochmotiviert, das Fußball-Event technisch zu begleiten“, sagte Verdi-Arbeitskampfleiter Pascal Röckert. „Bevor die EM losgeht, haben sie das berechtigte Anliegen, dass ihre Forderungen nach einer kräftigen Entgelterhöhung erfüllt werden.“ Die Arbeitgeber seien nun gefordert, die Verlängerung der vierten Verhandlungsrunde zu nutzen und ihr Angebot nochmals nachzubessern.

Die Gewerkschaft verlangt in der diesjährigen Tarifrunde für die Tarifbeschäftigten eine Entgeltsteigerung von zwölf Prozent, mindestens aber um 400 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sowie die Entgelte der dual Studierenden sollen um monatlich 185 Euro erhöht werden.

Das letzte Angebot der Telekom umfasst unter anderem eine 2.000 Euro hohe Inflationsausgleichsprämie in Form von zwei Einmalzahlungen, davon 1.250 Euro im Juli 2024, danach 750 Euro im November 2024. Zudem sieht es Lohnerhöhungen von 5,2 Prozent ab 1. Dezember 2024 und weitere 160 Euro monatlich ab 1. Oktober 2025 vor. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll nach dem Willen des Arbeitgebers 26 Monate bis zum 31. Mai 2026 betragen. Die Telekom sprach in diesem Zusammenhang von einem Volumen über die Laufzeit von „bis zu 14,6 Prozent“.


Foto: Deutsche Telekom (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wie erreichen Sie Ihre Kunden, wo sie es am wenigsten erwarten?

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Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing: Kreativität über Budget

In einer Welt, in der die Werbelandschaft zunehmend gesättigt und der Konkurrenzkampf stärker denn je ist, suchen Unternehmen nach neuen Wegen, sich von der Masse abzuheben. Guerilla-Marketing, das sich durch unkonventionelle und oft überraschende Werbestrategien auszeichnet, bietet eine effektive Alternative zu traditionellen Marketingmethoden. Diese Art des Marketings setzt auf Kreativität und Originalität anstelle eines großen Budgets, um die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu gewinnen und zu halten. Es handelt sich dabei um eine Taktik, die darauf abzielt, mit minimalem finanziellen Einsatz maximale Aufmerksamkeit zu erregen.

Durch das Erzeugen von unerwarteten, oft unterhaltsamen oder provokanten Erlebnissen in alltäglichen Situationen schafft Guerilla-Marketing eine starke emotionale Verbindung zu den Konsumenten. Dieser Ansatz ist besonders für kleine bis mittelständische Unternehmen attraktiv, die vielleicht nicht die Ressourcen für große Werbekampagnen haben, aber dennoch einen bleibenden Eindruck im Gedächtnis ihrer Zielgruppe hinterlassen wollen. Der folgende Artikel erkundet die faszinierende Welt des Guerilla-Marketings, beleuchtet seine Vorteile und Herausforderungen und gibt Einblick in einige der kreativsten Kampagnen der jüngsten Vergangenheit.

Was ist Guerilla-Marketing?

Guerilla-Marketing nutzt unkonventionelle Strategien, um mit minimalem Budget maximale Aufmerksamkeit zu erzielen. Es geht darum, überraschende und kreative Wege zu finden, um Menschen in ihrem Alltag zu erreichen und eine starke, emotionale Reaktion zu provozieren.

Kreative Ansätze nutzen

Statt großer Budgets setzen Unternehmen auf kreative, oft unerwartete Aktionen, die Passanten überraschen und zum Nachdenken anregen. Diese Aktivitäten sind meist kostengünstig, ziehen jedoch durch ihre Originalität große Aufmerksamkeit auf sich.

Vorteile von Guerilla-Marketing

Der Hauptvorteil des Guerilla-Marketings liegt in seiner Fähigkeit, mit begrenzten Ressourcen große Wirkungen zu erzielen. Es bietet eine Plattform, um aus der Masse herauszustechen und die Marke auf innovative Weise zu präsentieren.

Emotionaler Impact

Guerilla-Marketing kann, wenn es richtig umgesetzt wird, tiefe emotionale Reaktionen hervorrufen. Solche Kampagnen bleiben oft länger im Gedächtnis und fördern die Mundpropaganda, was die Markenbekanntheit und das Kundenengagement erhöhen kann.

Herausforderungen und Lösungen

Trotz seiner vielen Vorteile birgt Guerilla-Marketing auch Herausforderungen. Eine schlecht ausgeführte Kampagne kann zum Beispiel unbeabsichtigt negative Aufmerksamkeit erregen.

Sorgfältige Planung

Erfolgreiches Guerilla-Marketing erfordert eine akribische Planung und ein tiefes Verständnis der Zielgruppe. Kampagnen müssen so gestaltet sein, dass sie positiv wahrgenommen werden und die gewünschte Botschaft klar kommunizieren.

Strategien zur Maximierung der Reichweite

Um das Potenzial von Guerilla-Marketing voll auszuschöpfen, ist es wichtig, Strategien zu entwickeln, die die Reichweite der Kampagne maximieren.

Nutzung sozialer Medien

Integration der Aktionen mit sozialen Medien kann die virale Verbreitung der Kampagne fördern. Nutzer sind oft geneigt, einzigartige und interessante Erlebnisse online zu teilen, was die Sichtbarkeit erheblich erhöht.

Messung des Erfolgs

Es ist entscheidend, den Erfolg von Guerilla-Marketing-Kampagnen zu messen, um den ROI zu bestimmen und zukünftige Strategien anzupassen.

Einsatz von Analysetools

Durch den Einsatz von Web-Analysetools und die Überwachung von Social-Media-Engagement lassen sich wertvolle Daten über die Wirksamkeit der Kampagnen sammeln.

Nachhaltigkeit in Guerilla-Marketing

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger, auch im Marketing. Guerilla-Marketing bietet die Möglichkeit, mit umweltfreundlichen und sozial verantwortlichen Kampagnen positiv zu wirken.

Umweltbewusste Kampagnen

Durch die Nutzung umweltfreundlicher Materialien und Botschaften, die zu sozialem Bewusstsein anregen, können Unternehmen ihre Marken als verantwortungsbewusst und modern positionieren.

Warum Guerilla-Marketing einen Unterschied machen kann

Guerilla-Marketing zeigt, dass Kreativität und Innovationsgeist oft wichtiger sind als große Budgets, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen. Durch unkonventionelle Methoden und das Einbeziehen überraschender Elemente im Alltag der Menschen, können kleine und mittelständische Unternehmen eine starke Wirkung erzielen. Diese Art des Marketings nicht nur Aufmerksamkeit generiert, sondern auch langanhaltende emotionale Verbindungen schafft.

Erfolgreiches Guerilla-Marketing hängt von einer klugen Planung und einem tiefen Verständnis der Zielgruppe ab. Es fordert Marketer heraus, über den Tellerrand zu blicken und nicht nur zu werben, sondern echte Erlebnisse zu schaffen. Diese Erlebnisse können das Image einer Marke aufbauen und stärken, besonders in einer Zeit, in der Konsumenten nach authentischen und persönlichen Verbindungen suchen.

In einer Welt, in der die Konsumenten täglich mit Werbebotschaften überflutet werden, bietet Guerilla-Marketing eine frische Alternative, um aus dem Hintergrundrauschen herauszustechen. Es beweist, dass mit Kreativität, Mut und einer Prise Unkonventionalität auch kleinere Unternehmen in der Lage sind, ihre Botschaft effektiv zu kommunizieren und ihre Bekanntheit nachhaltig zu steigern

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – rawpixel.com

Nehammer will verurteilte Asylbewerber in den Kosovo verlegen

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Karl Nehammer (Archiv), via dts NachrichtenagenturWien (dts Nachrichtenagentur) – Österreichs Kanzlerpartei ÖVP will künftig straffällig gewordene Asylbewerber in Gefängnisse im Kosovo verlegen.

„Dänemark hat ein Abkommen mit der Regierung in Pristina, das erlaubt, Hafteinrichtungen im Kosovo zu betreiben, um dorthin verurteilte Straftäter aus Drittstaaten abzuschieben“, sagte der zuständige Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) der „Welt“. Das sei auch in vollem Einklang mit Bundeskanzler Nehammers „Österreichplan“, der das Land „für die Herausforderungen von morgen fit machen“ wolle. „Die ÖVP will so ein Abkommen nach dem Modell Dänemarks für Österreich vorantreiben“

Zudem sprach sich Österreichs Innenminister dafür aus, Syrer und straffällig gewordene Flüchtlinge aus Afghanistan aus der EU in ihre Heimatländer abzuschieben. „Auf jeden Fall sollten straffällig gewordene Afghanen möglichst zurückgeschickt werden. Im Fall von Syrien würde ich noch weiter gehen: So gilt die Region Latakia als ziemlich sicher. Warum sollten wir künftig Syrer dorthin nicht zurückschicken? Da darf es keine falschen Tabus geben“. Es gebe darüber unter den EU-Innenministern bereits eine Debatte, die derzeit am Anfang stehe, so Karner.


Foto: Karl Nehammer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Insa: AfD verliert in Umfrage zur EU-Wahl weiter

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Tino Chrupalla, Alice Weidel, Stephan Brandner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wenige Wochen vor der Europawahl verliert die AfD deutlich in der Wählergunst. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von „T-Online“. Die Partei liegt zwar mit 17 Prozent Zustimmung in der deutschen Bevölkerung noch immer auf dem zweiten Platz, muss jedoch im Vergleich zum April ein Minus von zwei Prozent hinnehmen. Noch deutlicher zeigt sich der Unterschied im Vergleich zur Insa-Umfrage im vergangenen Februar: Damals lag die AfD noch bei 22 Prozent.

An vorderster Stelle liegt weiter die Union mit 29 Prozent, die SPD kommt auf 15,5 Prozent. Die Grünen gewinnen hinzu und liegen mit 13 Prozent auf dem vierten Platz. Das ist ein Plus von insgesamt 2,5 Prozentpunkten seit Februar und 1,5 Prozentpunkten seit April.

Auch die erst im Januar gegründete Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kann ihr Ergebnis in der Insa-Umfrage leicht verbessern. Mit insgesamt sieben Prozent Zustimmung landet das BSW auf dem fünften Platz. Sowohl Linke als auch FDP liegen in der Mai-Umfrage bei nur noch vier Prozent. Die Liberalen verlieren im Vergleich zum April einen Prozentpunkt, die Linke hält ihr Ergebnis aus dem Vormonat.

Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat für die Erhebung vom 10. bis zum 13. Mai insgesamt 2.100 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt.


Foto: Tino Chrupalla, Alice Weidel, Stephan Brandner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schulze befürchtet Flüchtlingswelle bei Entwicklungsetat-Kürzungen

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Svenja Schulze (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im regierungsinternen Haushaltsstreit hat Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) davor gewarnt, dass die Kürzung ihres Etats beispielsweise Flüchtlingswellen zur Folge haben könnte. „Wo sollen denn die Menschen in den Flüchtlingscamps bleiben, wenn die UN-Hilfswerke die Rationen kürzen und kein Geld für Schulen oder Wasserversorgung mehr da ist?“, sagte die SPD-Politikerin dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe) in Bezug auf die nach dem Bundeswehrabzug aus Mali versprochene Hilfe für die Sahelregion, die nun von den Kürzungen bedroht ist. „Diesen Fehler, den wir 2015 in den Nachbarländern Syriens gemacht haben, sollten wir nicht wiederholen.“ Man wisse „aus der damaligen Flüchtlingskrise, dass es sehr viel günstiger gewesen wäre, finanziell vor Ort zu helfen“.

Die bisherige Entwicklungszusammenarbeit mit der Region halte zudem junge Männer davon ab, ihr Geld bei verschiedenen Milizen zu verdienen. „Damit aufzuhören, hätte letztlich auch Folgen für Deutschland und Europa – und zwar als Terrorgefahr“, sagte Schulze weiter. „Ich kann nur davor warnen.“

Bei weiteren Kürzungen ihres Etwats „würde zu empfindlichen Einschnitten unseres Engagements kommen – in der Ukraine und anderswo“, so die SPD-Politikerin. „Deutschland ist in dieser schwierigen Zeit nicht weniger, sondern mehr auf Partnerschaften angewiesen“. Wo sich die Bundesrepublik zurückziehe, engagierten sich dann China und Russland umso stärker, so Schulze. „Ob das für eine Exportnation klug ist, wage ich zu bezweifeln.“

Schulze sieht zudem konkrete Belastungen und Bedrohungen auf Deutschland zukommen, sollte etwa die nach dem Bundeswehrabzug aus Mali versprochene Hilfe für die Sahelregion gekürzt oder gar eingestellt werden müssen.

Auch im Nahen Osten müsse Deutschland mittel- und langfristig „eher mehr als weniger“ Geld in die Hand nehmen müssen. „Wenn ein eigenständiger palästinensischer Staat entstehen soll, braucht er tragfähige demokratische und wirtschaftliche Strukturen“, sagte die Entwicklungsministerin. „Dies ist auch im Interesse Israels.“

Schulze äußerte sich dennoch optimistisch, dass die grundlegenden Meinungen innerhalb der Ampelregierung überwunden werden könnten. „Deutschland wird sich nicht aus der Welt zurückziehen. Wir werden in den Haushaltsverhandlungen eine Lösung finden.“

Laut „Süddeutscher Zeitung“ soll nach den Vorgaben des Bundesfinanzministeriums unter Leitung von Christian Lindner (FDP) für den Haushalt des Entwicklungsministeriums ein Plafond von 9,878 Milliarden Euro gelten. In der sogenannten mittelfristigen Finanzplanung waren für 2025 noch 10,3 Milliarden Euro vorgesehen. Zum Vergleich: 2023 standen dem Ministerium unter Leitung von Svenja Schulze (SPD) noch 12,16 Milliarden Euro zur Verfügung.

Die Ampelkoalition hatte im Koalitionsvertrag vereinbart, mindestens 0,7 Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung für Entwicklungspolitik aufzuwenden. Diese sogenannte „ODA-Quote“ wäre nach den neuen Sparvorgaben trotz einer schwächelnden Wirtschaft wohl nicht erfüllt. Die 1970 getroffene Vereinbarung, die zuletzt 2015 durch die Verabschiedung der UN-Entwicklungsziele erneut verankert worden ist, wurde 2023 von Deutschland erst zum fünften Mal erreicht.


Foto: Svenja Schulze (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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