Start Blog Seite 1262

IWF rät Deutschland zu Lockerung der Schuldenbremse

0

Schuldenuhr (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington D.C. (dts Nachrichtenagentur) – Der Internationale Währungsfonds (IWF) ruft Deutschland zu einer Lockerung der Schuldenbremse auf, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. „Deutschland zahlt den Preis für seine sehr harte Schuldenbremse“, sagte IWF-Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) und drei weiteren europäischen Zeitungen.

Die Bundesrepublik befinde sich in einer anderen Lage als einige seiner europäischen Partner. „Der deutsche Schuldenstand ist völlig unter Kontrolle“, so Gourinchas. Zugleich erhöhe sich der strukturelle Ausgabenbedarf, sei es beim Klimaschutz, der Verteidigungspolitik oder der Energieunabhängigkeit. „Die beste Lösung wäre eine Lockerung dieser verfassungsrechtlichen Regelung“, sagte Gourinchas mit Blick auf die sei 2009 im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse.

Der IWF hat in seiner am Dienstag veröffentlichten Wachstumsprognose die Aussichten für die deutsche Wirtschaft nach unten korrigiert. Die in Washington ansässige Institution erwartet für dieses Jahr nur noch ein Wachstum in Deutschland von 0,5 Prozent. Im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft.


Foto: Schuldenuhr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Tausende Ärzte beteiligen sich an Warnstreik an Unikliniken

0

Uniklinik Bonn (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere Tausend Ärzte haben am Dienstag an Universitätskliniken ihre Arbeit niedergelegt. Nach Angaben der Fachgewerkschaft Marburger Bund kamen rund 5.000 Streikende zur zentralen Kundgebung nach Hannover.

Weitere Aktionen fanden unter anderem in München, Köln und Heidelberg statt. An vielen Kliniken wurden vorab Notdienstvereinbarungen zum Schutz der Patienten getroffen.

Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, forderte die Bundesländer zu Zugeständnissen in den Tarifverhandlungen auf. „Die Länder müssen jetzt endlich aus dem Knick kommen und in den Verhandlungen die Bereitschaft zeigen, mit uns grundlegende Verbesserungen zu vereinbaren“, so Botzlar. Es könne nicht sein, dass von Ärzten in den Universitätskliniken ein Spitzenplatz in der Medizin erwartet werde, ihnen aber im Gehaltsgefüge der Tabellenkeller zugewiesen werde.

Die Ärzte wollen im Tarifstreit mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) „grundlegende Verbesserungen ihrer Tarif- und Arbeitssituation“ erreichen. Der Marburger Bund fordert linear 12,5 Prozent mehr Gehalt bezogen auf ein Jahr. Zudem soll die Zunahme von Schicht- und Wechselschichtarbeit begrenzt werden.

Die Verhandlungen über den Tarifvertrag „TV-Ärzte“ betreffen über 20.000 Ärzte in bundesweit 23 Universitätskliniken. Auf eine Reihe von Unikliniken findet der „TV-Ärzte“ keine Anwendung, weil dort andere Tarifverträge gelten. Hierzu gehören Berlin, Hamburg und Hessen. Haustarifverträge gelten für die Unikliniken in Dresden und Mainz; sie werden von den entsprechenden Landesverbänden des Marburger Bundes verhandelt.


Foto: Uniklinik Bonn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Miersch pocht auf soziale Komponente im Klimageld

0

Matthias Miersch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Matthias Miersch, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag, hat eine soziale Komponente für das geplante Klimageld gefordert. „Ein Millionär braucht kein Klimageld“, sagte er der „Welt“ (Mittwochausgabe). „Eine für alle gleiche Pro-Kopf-Auszahlung als alleinige Kompensation für einen immer höheren CO2-Preis finde ich falsch.“

Die SPD-Fraktion stehe zu der bereits in der vergangenen Legislaturperiode von CDU, CSU, Grünen und SPD beschlossenen CO2-Preiserhöhung. „Um den beschlossenen Preisanstieg zu kompensieren, werden wir – wie ausdrücklich im Koalitionsvertrag festgehalten – einen `sozialen Kompensationsmechanismus` entwickeln“, sagte Miersch. „Die Lebenssituationen der Menschen sind viel zu unterschiedlich, als dass man dem mit einer Pro-Kopf-Pauschale für alle gerecht werden könnte.“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Andreas Audretsch, drängte auf eine Einführung der staatlichen Leistung. „Das Klimageld muss kommen.“ Nächster Schritt müsse sein, eine Möglichkeit zur Auszahlung zu schaffen. „Christian Lindner hat versprochen, dass das bis Januar 2025 möglich sein wird. Darauf bauen wir.“

Die Bundestagsfraktion der FDP will das Klimageld noch in dieser Legislaturperiode erstmals auszuzahlen. „Der Staat soll sich nicht am CO2-Preis bereichern, sondern die Einnahmen ab 2025 mit dem Klimageld an die Menschen zurückzahlen“, sagte der stellvertretende Fraktionschef der Liberalen im Bundestag, Lukas Köhler, der „Welt“. Die FDP-Fraktion habe daher „konkrete Vorschläge gemacht, wie durch Ausgabenkürzungen im Klima- und Transformationsfonds ein pauschales Klimageld von fast 100 Euro ausgezahlt werden kann“. Für eine schnelle und unbürokratische Auszahlung schaffe Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) bis Ende dieses Jahres die technischen Voraussetzungen.

Köhler warnte davor, die Auszahlung des Klimagelds durch neue Forderungen nach anderen Zahlungsmodalitäten als einer Pro-Kopf-Pauschale zu verzögern. „Wer das Klimageld als Umverteilungswerkzeug nutzen will, verzögert die Auszahlung und setzt zugleich die gesellschaftliche Unterstützung für den Klimaschutz aufs Spiel“, so Köhler.


Foto: Matthias Miersch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Prognose: Sieben Zinssenkungen der Fed ab März

0
Fed
Foto von Blerina Uruci (Quelle: T. Rowe Price)

Ein Kommentar zur FED-Entscheidung morgen von Blerina Urici, US-Chefvolkswirtin bei T. Rowe Price:

Ich erwarte, dass die Fed die Zinssätze unverändert bei 5,25% – 5,5% belassen wird, was dem Konsens und den Markterwartungen entspricht.

Der allgemeine Trend erwartet, dass die Fed die Tendenz zur Straffung der Geldpolitik aus der Stellungnahme streichen wird, insbesondere die Formulierung „any additional policy firming“, die durch eine neutralere Formulierung ersetzt werden soll. Ich stimme dem zu und erwarte, dass der Text durch eine Formulierung ersetzt wird, die eine Zinssenkung im März zwar offen lässt, aber nicht stark genug ist, um sie als beschlossene Sache zu betrachten. Ich denke, der FOMC wird sich eine Option offen halten wollen.

Eine mögliche dovishe Überraschung: Die Notenbank könnte beschließen, eine Formulierung hinzuzufügen, die besagt, dass die Geldpolitik „ausreichend restriktiv“ ist. Dies wäre ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen gegen Null geht, und widerspricht der Vorstellung, dass die Fed sich noch eine gewisse Optionalität bewahren will, weshalb dies nicht meine Annahme ist.

Pressekonferenz: Ich gehe davon aus, dass der Vorsitzende Powell auf der Pressekonferenz die Bewertungen des Marktes so nahe wie möglich am aktuellen Stand belassen möchte. Powell wird sich die Tür für eine Zinssenkung im März offen halten wollen, aber eine 50/50-Wahrscheinlichkeit ist vermutlich genau das, was er anstrebt, wenn man bedenkt, dass es vor dieser Sitzung noch zwei weitere Arbeitsmarkt- und Inflationsberichte gibt.

Eine Zinssenkung im Januar mit einer Wahrscheinlichkeit von etwas weniger als 50 % könnte ebenfalls ein gutes Ergebnis sein, da die Fed in der Vergangenheit eher bereit war, die Märkte mit Zinssenkungen zu überraschen (und sehr ungern mit Zinserhöhungen). Sollte dies der Fall sein, wäre es eine gute Gelegenheit, sich gegen den Markt zu positionieren, da ich von der ersten Zinssenkung im März 2024 überzeugt bin.

Letztendlich denke ich, dass die Fed angesichts der anhaltenden Fortschritte bei der Inflation und der 3 Mio. saar/6 Mio. saar des Kern-PCE, die jetzt leicht unter dem 2 %-Ziel der Fed liegen, letztlich beschließen wird, den Lockerungszyklus im März zu beginnen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Inflation und das Beschäftigungswachstum Anfang 2023 nur scheinbar zugenommen haben, ist sich die Fed jedoch der Risiken bewusst, die mit einer verfrühten dovishen Haltung verbunden sind, und es ist verständlich, dass die Fed keine Vorentscheidung treffen möchte. Gleichzeitig kann der Ausschuss nicht zulassen, dass sich die finanziellen Bedingungen wieder sehr stark verschärfen, weil er befürchtet, dass etwas kaputt gehen könnte, was dazu führt, dass die aktuellen Marktpreise aus Sicht der Fed für die nächsten Wochen eine Art „Sweet Spot“ darstellen.

QT: Mit dem Dezember-Protokoll und der Rede von Präsident Logan haben die Spekulationen über eine Verlangsamung der QT bereits an Fahrt gewonnen. Ein wahrscheinliches Szenario, auf das sich der Konsens zubewegt, ist meines Erachtens eine Verlangsamung des Bilanzabbaus im Sommer (Juni/Juli-Sitzung) mit dem Ziel, die QT im nächsten Jahr ganz zu beenden. Ein anderes Szenario wäre, die QT zu einem Zeitpunkt zu beenden, an dem sich die Marktliquidität so weit verschlechtert hat, dass die Fed davon ausgehen kann, dass die Reserven nicht mehr ausreichend sind.

Die Fed stellt ihre Bilanz und die Komponente der Währungsreserven als Anteil des nominalen BIP dar. Dieser Rahmen hilft, die Politik der Fed und die Liquidität im Zusammenhang mit der Größe der Wirtschaft (oder dem Gesamtvolumen der Transaktionen) zu verstehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der geldpolitische Ausblick weiter in die Zukunft reicht:  Mein Basisszenario sieht sieben Zinssenkungen um 25 Basispunkte in diesem Jahr vor, beginnend im März, was insgesamt 175 Basispunkte ausmacht. Das zentrale Szenario wäre eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bei jeder Sitzung, aber zugegebenermaßen verlaufen die Zinssenkungszyklen selten so reibungslos, und es ist möglich, dass sich einige größere Zinssenkungen und Zinspausen in den tatsächlichen Zinspfad der Fed in diesem Jahr einschleichen werden. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit dieses Ergebnisses auf 60 %.

Ein dovishes Szenario könnte die Zinssenkungen wie folgt vorverlegen: eine Senkung um 25 Basispunkte im März, gefolgt von mehreren Senkungen um 50 Basispunkte im Mai, Juni und Juli, bevor eine Pause eingelegt wird, um die Auswirkungen auf die Wirtschaft zu bewerten.  Sowohl die Entwicklung der Inflation als auch die des Arbeitsmarktes müssten eine besorgniserregend schnelle Abkühlung zeigen, damit dies geschieht.

Ein Maßstab für diese Indikatoren könnten anhaltende Drucke der Kerninflation sein, die Raten weiter unter dem 2 %-Ziel zeigen, und ein Lohnwachstum von weniger als oder gleich 100k pro Monat.  Zusammengenommen würden diese Anzeichen die Unterschreitung des doppelten Mandats der Fed – Preisstabilität und Vollbeschäftigung – verdeutlichen, was bedeutet, dass der FOMC die Zinssätze schneller senken muss, um die Wirtschaft nicht zu schädigen.  Ich gebe diesem Ergebnis eine Wahrscheinlichkeit von 25 %.

Ein hawkishes Szenario würde wahrscheinlich ein langsameres Tempo der Zinssenkungen beinhalten, beginnend mit 25 Basispunkten auf der März-Sitzung und einer weiteren Lockerung auf jeder weiteren Sitzung. Eine Beschleunigung des Beschäftigungswachstums und eine Verlangsamung der Fortschritte bei der Kerninflation (insbesondere bei den Kerndienstleistungen) würden mich dazu veranlassen, dieses Szenario zu meinem Basisszenario zu machen. Ich würde diesem Ergebnis eine Wahrscheinlichkeit von 15 % zuordnen.

Marktreaktion

Wie ich bereits erwähnt habe, gehe ich davon aus, dass Powell die Pressekonferenz so abschließen möchte, dass die Marktpreise so nah wie möglich am aktuellen Niveau liegen.

Wenn der Markt die Erklärung und die Pressekonferenz als hawkish wahrnimmt und die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im März sinkt, wäre dies meiner Meinung nach eine gute Gelegenheit, sich gegen die Marktpreise zu positionieren.

Insgesamt bin ich der Ansicht, dass der Markt die Zinssenkungen der Fed für 2024 derzeit unterbewertet (der Markt rechnet mit fünfeinhalb Zinssenkungen zu je 25 Basispunkten, während ich sieben Zinssenkungen ab März erwarte). Wenn sich meine Einschätzung bewahrheitet, erwarte ich, dass sich die Renditen noch stärker bewegen werden (insbesondere im Bereich zwischen 2 und 10 Jahren), und diese Neubewertung wird sich beschleunigen, wenn der Markt auf größere Zinssenkungen zusteuert (z.B. 50 Basispunkte ab dem zweiten Quartal). Ich bleibe bei meiner Ansicht, dass es Abwärtsrisiken für die US-Zinsen gibt.

Prognose: Sieben Zinssenkungen der Fed ab März

Foto von Blerina Uruci (Quelle: T. Rowe Price)

Kennen Sie schon das Wirtschaftsmagazin „Paul F„? Jetzt bei Readly lesen. Eine kostenlose Leseprobe von Paul F gibt es bei United Kiosk. Ebenfalls finden Sie die aktuelle Ausgabe im Lesezirkel von Sharemagazines.

Dax legt zu – Zögern vor Rekordhoch

0

Börse Frankfurt (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.972 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax drehte im Tagesverlauf stets kurz vor einem neuen Rekordhoch wieder um, sodass sich ein leichter Zickzack-Kurs ergab.

„Die Basis für weitere Kursgewinne wird zunehmend dünner und es fehlt an Evidenz für eine nachhaltige absehbare Konjunkturerholung in Deutschland“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Wünschen und darauf spekulieren tun derzeit viele, aber ob und wann die Konjunkturwende kommt, kann niemand vorhersehen. Da hilft es dann auch wenig, wenn gerade einer der wichtigsten Logistik- und Transportkonzerne UPS mit seinem Umsatz- Gewinnprognosen enttäuscht.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Heidelberg Materials, Sartorius und Infineon an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten derweil die MTU-Aktien.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 29 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 82,73 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0836 US-Dollar (+0,03 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9229 Euro zu haben.


Foto: Börse Frankfurt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Sipfront sichert sich weitere 1,3 Millionen Euro zur Verbesserung der Telekommunikationsqualität

0

Der Spezialist für die Überwachung und Qualitätssicherung von Telekommunikationsnetzen gewinnt mit tecnet equity und den Business Angels Gernot Singer, Jan Trionow und Markus Buchner namhafte Investoren

Die Finanzierungsrunde wird durch eine Förderung aus dem „aws Seedfinancing – Deep Tech” Programm ergänzt

Andreas Granig und Daniel Tiefnig gelang im Jahr 2018 der Verkauf ihres Unternehmens Sipwise zu einem zweistelligen Millionenbetrag an Alcatel Lucent Enterprise. Nur wenige Jahre später gründeten sie gemeinsam mit dem Messtechnik-Experten Markus Seidl ein ähnlich klingendes Unternehmen: Sipfront.

Von SIP bis 5G
SIP ist die Technologie, auf der praktisch alle Sprach- und Videoverbindungen in modernen Kommunikationsnetzen basieren. Die gewählten Firmennamen referenzieren auf die technologische Kernkompetenz und den Geschäftsfokus der Gründer.

Sipfront hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein bereits heute bestehendes Problem zu lösen: Die häufig unzureichende Qualität von Telefongesprächen und Videokonferenzen. Mit der Verbreitung von 5G und IoT kommt es darüber hinaus zum rasch zunehmenden Einsatz von vernetzten Geräten und Sensoren, insbesondere in der Logistik, Lagerhaltung und Industrie. Dadurch wird in Zukunft die Überwachung der Verbindungsqualität und die schnelle Behebung von Problemen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für zahlreiche Anwendungs- und Geschäftsfälle.

Neben etlichen renommierten Geschäftskunden führt Sipfront etwa Magenta als Referenz an, die auf Sipfronts Lösungen zur Qualitätskontrolle ihrer Kommunikationsnetze setzt. „Die Sprach- und Videoqualität in einem Netz ist ein wichtiger Indikator, um Verbindungsprobleme zu erkennen. Denn bei störungsempfindlichen Echtzeit-Services werden Unregelmäßigkeiten meist als erstes sichtbar“, erklärt Andreas Granig, CEO von Sipfront. „In den nächsten Jahren werden 5G-Geräte mit extrem niedrigen Latenzen im Industrie- und Automotive-Bereich die Anforderungen an diese Netze nochmal deutlich verschärfen”, ist sich Granig sicher. Genau hier setzt Sipfronts AI-gestützte Technologie an, um Telekom-Providern zuverlässige Dienste für jedes einzelne der Millionen verbundenen Geräte zu ermöglichen.

Siebenstelliges Investment für Entwicklung und Wachstum
Neben den Gründern selbst haben unter anderem die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG und die Wirtschaftsagentur Wien das Unternehmen in den ersten Jahren finanziell unterstützt. Nun gibt der Spezialist für die Überwachung und Qualitätssicherung von Telekommunikationsnetzen eine weitere Finanzierungsrunde in der Höhe von 1,3 Millionen Euro bekannt. Die Investitionen sollen die technologische Weiterentwicklung und das Wachstum von Sipfront beschleunigen. Damit fließen von der Gründung bis 2025 in Summe mehr als 3 Millionen Euro in das junge Unternehmen.

Die aktuelle Finanzierungsrunde besteht aus einem Preseed-Investment von tecnet equity und den drei Business Angels Gernot Singer (invest.austria), Jan Trionow (ehemals CEO von Drei) und Markus Buchner (zusammen mit seinen Mitgesellschaftern von yuutel, einem Business-Telefonie Spezialisten aus Wien). Ergänzt wird diese Finanzierung durch eine Förderung aus dem „aws Seedfinancing – Deep Tech” Programm, das dem Unternehmen in den kommenden Jahren auch beratend zur Seite steht.

Doris Agneter und Jürgen Milde-Ennöckl von tecnet equity zu ihrer Investment-Entscheidung: „Seriengründer, mit denen wir schon gearbeitet haben, und ein weltweit rasch wachsender Markt waren die maßgeblichen Gründe für unsere Finanzierungszusage an das niederösterreichische Technologieunternehmen.“

Bild:SIP im Blut, 5G im Fokus: Die Sipfront-Gründer Andreas Granig, Markus Seidl und Daniel Tiefnig  Bildquelle: Carolin Bohn

Quelle:Reiter PR

waterdrop® kompensiert CO2-Ausstoß von Skirennläuferin und Markenbotschafterin Mirjam Puchner

0

Das österreichische Microdrink-Unternehmen kompensiert für die Skisaison 2023/2024 den CO2-Ausstoß der Reisen der Weltklasse-Athletin

waterdrop® verkündet eine besondere Art, seine Markenbotschafterin Mirjam Puchner zu unterstützen: Der österreichische Microdrink-Hersteller kompensiert den CO2-Ausstoß der Ski Athletin durch eine Zusammenarbeit mit dem dänischen Climate-Tech-Unternehmen Klimate. Das Geheimnis der CO2 Kompensation: Blue Carbon.

Eine Partnerschaft, die der Umwelt zugutekommt
Neben der österreichischen Herkunft haben waterdrop® und Mirjam Puchner auch die Verbundenheit zur Natur gemein. Die ehemalige Olympia-Athletin ist schon seit 2022 Markenbotschafterin von waterdrop®. Gemeinsam setzen sie sich für mehr Nachhaltigkeit im Skisport ein, indem auf herkömmliche Plastikflaschen zugunsten von wiederverwendbaren Flaschen aus Glas oder Metall verzichtet wird. Auch die kompakten Microdrinks von waterdrop® sparen bis zu 98 Prozent an CO2 und Plastik im Vergleich zu herkömmlich abgefüllten Softdrinks.

Allerdings lässt sich der Ausstoß von Emissionen nicht komplett vermeiden, so auch im Skisport. Für Profi-Sportler und -Sportlerinnen bedeutet das auch zahlreiche Reisen innerhalb einer Saison beispielsweise nach Italien, Norwegen, Chile oder in die USA. Um diesen Emissionen entgegenzuwirken, ist eine entsprechende CO2-Kompensation notwendig.

Die CO2-Belastung der Reisen zu und von den Trainingslagern und Rennen, an denen Mirjam Puchner diese Saison teilnimmt, werden berechnet und von waterdrop® kompensiert, zuzüglich eines großzügigen Puffers, um sicherzustellen, dass ausreichend CO2 aus der Atmosphäre entnommen wird.

„Ich freue mich, mit waterdrop® im Bereich Nachhaltigkeit Zeichen zu setzen. Unsere Initiative, meinen CO2-Fußabdruck zu kompensieren, zeigt, wie Sport und Umweltschutz Hand in Hand gehen können”, so Mirjam Puchner.

waterdrop® Gründer und CEO, Martin Murray, sieht in der Kompensation eine Vertiefung der Partnerschaft mit Mirjam Puchner: „Als Unternehmen tragen wir eine gewisse Verantwortung, die über unser Kerngeschäft hinausgeht – sie betrifft unsere Umwelt ebenso wie die Partnerschaften, die wir eingehen. Mirjam verkörpert viele Werte, die uns wichtig sind – von Authentizität bis zur Liebe zu unserer wunderschönen Natur und dem Alpenpanorama. Das wollen wir unterstützen und zeigen, dass auch Skisport und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Außerdem hoffen wir natürlich, damit auch andere Unternehmen und Sponsoren zu inspirieren, mit ihren Partnerschaften einen positiven Impact zu generieren.“

Routinen im Sport: Ausreichend Hydration ist unverzichtbar
Als Weltklasse-Athletin sind für Mirjam Puchner ein gesunder Lebensstil und die richtigen Routinen unverzichtbar. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie die Aufnahme von Elektrolyten, die bei der Regulierung der Muskelfunktion helfen, sind dabei genauso Teil der Routine wie eine ausgewogene Ernährung und das regelmäßige Training. Daher ist es für sie wichtig diesen essentiellen Teil ihrer Routine, nachhaltig zu gestalten. Besonders Profi- aber auch Hobby-Sportler:innen geraten schnell in Gefahr, durch die körperliche Anstrengung zu dehydrieren, wodurch physische und kognitive Reaktionen gemindert werden – in einem Umfeld wie dem Skirennen, in denen Entscheidungen innerhalb von Sekundenbruchteilen gefällt werden müssen, kann das schwere Folgen haben.

Langfristige CO2-Bindung dank Blue Carbon
waterdrop® hat sich für das Projekt mit Klimate zusammengetan, einem dänischen Climate-Tech-Unternehmen, welches an internationalen Projekten zur Kohlenstoffreduzierung arbeitet. Blue Carbon bindet CO2 langfristiger als die Aufforstung von Wäldern. Deshalb gehen knapp unter 20 Prozent des Investments in ein ‘Aquatic-Biomass-Sinking’-Projekt und die restlichen knapp 80 Prozent in die Anpflanzung von küstennahen Blue Carbon.

Konkret geht es um das Projekt Running Tide im Nordatlantik. Anhand von sogenannten Blue Carbon – blauem Kohlenstoff – wird CO2 durch Algen aus der Atmosphäre entzogen und in kohlenstoffreiche Biomasse umgewandelt. Durch die natürlichen Meeresströmungen treiben die Algen auf das offene Meer hinaus und schließlich sinkt die entstandene Biomasse auf den Meeresboden, wo sie durch die dortigen Tiefseeorganismen verzehrt wird.

Außerdem unterstützt waterdrop® das Projekt Delta Blue Carbon. Hierbei wird die Restauration eines Mangrovenwaldes im Delta des Indus-Flusses und die Verbesserung der örtlichen Wasser- und Gesundheitsversorgung sowie Bildung unterstützt.

Bild: Atheltin Mirjam Puchner Copyright: waterdrop®

Quelle:Milk & Honey PR

Außergewöhnlich logieren: Neue Übernachtungsmöglichkeiten in der Capital Region USA

0

Retro-Boutique-Hotel The Little Mod in Virginia – Luxus in Washington, DC – Peloton Bike im Hotelzimmer – Apartment Style Living im Roost Baltimore

Von Virginia über Washington, DC bis nach Maryland: In der Capital Region USA haben jetzt außergewöhnliche Hotels eröffnet. Luxusreisende werden in Washington, DC fündig. Für Gäste, die sich nach extra viel Gemütlichkeit sehnen, bietet das neu eröffnete Hotel in Charlottesville, Virginia eine Möglichkeit. Für längere Aufenthalte eignet sich das Apartment-Style Hotel in Baltimore.

Modernes Design trifft auf 60er-Jahre-Nostalgie
In den 15 Zimmern des Little Mod Hotel in Charlottesville, Virginia finden sich viele Details, die den Charme der 1960er Jahre widerspiegeln. Nicht nur die Fliesen im Badezimmer, sondern auch der Schallplattenspieler im Zimmer nimmt Besucher mit auf eine Zeitreise. In Elementen wie der begehbaren Dusche, dem Flachbildfernseher sowie den hochwertigen Materialien fließen moderne Designkomponeten ein. Das Kreativteam des Bauprojekts wollte ein Hotelkonzept kreieren, welches so im Markt nicht existiert. Entstanden ist ein charmantes Boutique-Hotel im Retro-Chic direkt im Herzen des Studentenviertels. Nur wenige Schritte vom angesagten Viertel „The Corner“ gelegen, werden die Gäste ein Teil der lebendigen Kultur von Charlottesville. Für Gäste, die im Hotel speisen möchten, gibt es den Foodtruck „The Mod Pod“, der ganztägig Frühstück, Tacos oder auch ausgefallene Kreationen wie Schweinebauch mit einer Ahorn-Zitrusglasur serviert.

Erstes neues Luxushotel auf dem Capitol Hill seit 40 Jahren
Das Royal Sonesta Washington, DC Capitol Hill spricht vor allem Luxusreisende und Kunstliebhaber an. Verschiedene Kunstinstallationen wie Portraits der Richter des Obersten Gerichtshofs, Zeitungsausschnitte oder politische Motive hängen im zehnstöckigen Atrium des Hotels und können bestaunt werden. Sportbegeisterte Gäste kommen auch auf ihre Kosten: Zum Auspowern bietet sich das hauseigene Fitnesscenter an. Im hochmodernen Yogastudio können Besucher nach einem Workout beanspruchte Muskeln entspannen und zur Stärkung das Französischen Bistro du Jour mit stylisher Bar und Lounge besuchen. Im Außencafé oder auf der Dachterrasse mit Blick über das US-Kapitol lässt sich der morgendliche Kaffee genießen. Das Haus ist zudem seit 1984 das erste Luxushotel, das auf dem Capitol Hill seine Pforten geöffnet hat.

Sport treiben, ohne das Hotelzimmer zu verlassen
Für Sportenthusiasten und Wellnessliebhaber bietet The Westin Washington, DC Downtown die Möglichkeit, Hobby und Urlaub zu verbinden. „Von dem Moment an, in dem Gäste in dem Haus eintreffen, haben sie endlose Möglichkeiten sich zu erholen und zu regenerieren“ sagt Jennifer Connell, Global Brand Leader, Westin Hotels & Resorts. Das Innendesign verbindet beruhigende Elemente aus der Natur wie beispielsweise den in der Region bekannten Potomac Stein. Der gesundheitsbewusste Fokus des Hotels beginnt beim Check-in: Hier erhalten Reisende Karten mit eingezeichneten Laufrouten und ein erfrischendes Wasser. Zusätzlich zum Fitnesscenter können Gäste im separaten Kraftraum oder Yogastudio ihrem Körper und Geist etwas Gutes tun. Ein besonderes Highlight: die sieben Suiten, ausgestattet mit eigenem Peloton-Bike im Zimmer und grandiosem Panoramablick auf die Stadt.

Ein gelungenes Ensemble aus Boutique-Hotel und Apartment Style Living
Reisende, die einen längeren Aufenthalt in Maryland planen, finden im Roost Baltimore eine optimale Unterkunft. Gäste genießen hier die Vorzüge eines Boutique-Hotels im Komfort des eigenen Apartments. Das Konzept verbindet hochmodernes Innendesign mit dem Gefühl, zu Hause zu sein. Annehmlichkeiten, die Besucher in Anspruch nehmen können, sind der 24-Stunden-Concierge-Service, das Fitnessstudio sowie der hauseigene Coffee Shop. Der Resort-ähnliche Außenbereich mit Feuerstelle, Lounge und Pool lädt zum Entspannen ein. Das 81 Zimmer große Hotel ist direkt an der Hafenpromenade gelegen und nur einen kurzen Fußweg vom Wasser entfernt.

Capital Region USA – Washington, DC, Maryland und Virginia. Von den monumentalen Denkmälern in Washington, DC über die beeindruckenden Berglandschaften Virginias bis hin zu den malerischen Wasserwegen Marylands – die Hauptstadtregion der USA ist das historische Herz der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Stadtbild der lebendigen Metropole Washington, DC wird geprägt durch eindrucksvolle Monumente und bemerkenswerte Museen, von denen die meisten kostenlos besichtigt werden können. Virginia beeindruckt mit seinen historischen Stätten über die Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges, seiner einzigartigen Natur im Shenandoah National Park und den langen Stränden in Virginia Beach. Entlang der Chesapeake Bay erstreckt sich auch der Bundesstaat Maryland mit seiner Segelhauptstadt Annapolis und Baltimore als Anlaufpunkt für große Kreuzfahrtschiffe. Insgesamt 13 Ferienstraßen, sogenannte Scenic Drives, verbinden Teile der Region miteinander und laden zu einer ereignisreichen Rundreise mit dem Mietwagen ein.

Bild:The Royal Sonesta – Suite 47 Series Living and Dining View

Quelle:Claasen Communication GmbH

Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Zahlungen an UNRWA

0

Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck (Grüne), wirft der Bundesregierung vor, die Überprüfung der Gelder für Entwicklungshilfe in Palästina nicht ergebnisoffen geführt zu haben. Die Prüfung, die zur Freigabe der Zahlungen an das Palästinenserhilfswerk UNRWA im November führten, sei „leichtfertig“ und das Ergebnis „politisch vorgegeben“ gewesen, sagte Beck dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe).

Er hat den Bundesrechnungshof eingeschaltet und auf eine Überprüfung der Zahlungen der Bundesregierung gedrängt. In einem Brief habe er den Präsidenten des Bundesrechnungshofes, Kay Scheller, darum gebeten, so Beck. Langfristig fordert er, die Zahlungen einzustellen. Die Mittel seien eine „Verschwendung von Steuergeldern“, sagte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) hat am Freitag eine Untersuchung zum Verdacht auf eine Terrorbeteiligung von Mitarbeitern eingeleitet, nachdem die israelischen Behörden dem UNRWA Informationen über die angebliche Beteiligung mehrerer UNRWA-Mitarbeiter an den Angriffen auf Israel am 7. Oktober übermittelt hatten. Deutschland hat daraufhin die Zahlungen an das Hilfswerk pausiert.


Foto: Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Israels Außenminister für Absetzung von UN-Generalsekretär

0

Israelische Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturTel Aviv (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Außenminister Israel Katz sieht die politische Verantwortung für eine mögliche Verstrickung von Mitarbeitern des UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNWRA) in Angriffe der Hamas bei UN-Generalsekretär Antonio Guterres. „Natürlich ist er verantwortlich als UN-Generalsekretär“, sagte Katz dem TV-Sender „Welt“, der „Bild“ (Mittwochausgabe) und „Politico“.

Guterres müsse „seinen Posten abgeben“ oder „die UN muss ihn austauschen“, sagte er. „Wir reden von einem der schlimmsten Massaker nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Willen, einen Genozid durchzuführen. Das ist das Schlimmste, was dem jüdischen Volk seit dem Zweiten Weltkrieg angetan wurde.“

Katz geht nicht davon aus, dass Guterres persönlich Beweise für die Zusammenarbeit der UNWRA mit Hamas-Terroristen gehabt habe. „Ich sage nicht, dass er wusste, dass Leute morden, aber er ist die verantwortliche Person für das Hilfswerk.“

Guterres habe viele Beschwerden und Informationen in Bezug auf das Verhalten des Hilfswerks sowie Hinweise auf eine Zusammenarbeit mit der Hamas ignoriert, anstatt „eine interne Prüfung zu veranlassen und etwas zu ändern“, sagte der israelische Außenminister. Nach Bekanntwerden der Beweise hätte Guterres „den Verantwortlichen der UNWRA entlassen müssen und eine unabhängige interne Untersuchung durchführen müssen“.

Katz lobte in diesem Zusammenhang Staaten wie die USA und Deutschland, die ihre Zahlungen an die UNWRA eingestellt hatten. „Die Länder haben richtig gehandelt, obwohl es sich um eine humanitäre Organisation handelt. Im Gegensatz dazu hat der Generalsekretär der UN nicht das gemacht, was er hätte tun sollen.“

Der Außenminister Israels bestritt Darstellungen der UNWRA, es gehe um den Verdacht gegen nur wenige Mitarbeiter. „UNRWA hat 120 ausländische Mitarbeiter und 30.000 örtliche Mitarbeiter, die überwiegend mit der Hamas zusammenarbeiten“, behauptete er. In Gaza sei UNWRA praktisch identisch mit der Hamas. „Sie waren involvieren in Ermordungen und Entführungen. Und sie haben geholfen, die Geiseln zu transportieren und zu verstecken.“

Dafür gebe es Beweise, so Katz. „Wir werden diese Beweise sammeln und an alle anderen Länder wie die USA und Deutschland zukommen lassen. Die ganze westliche Welt soll sie sehen.“ Die UNWRA-Mitarbeiter hätten ihre Taten selbst dokumentiert und fotografiert haben. „Genauso wie alle anderen Terroristen waren sie stolz auf ihre Aktivitäten“, sagte der Außenminister. Israel entdecke ständig neue Informationen bezüglich der Involvierung von UNRWA.


Foto: Israelische Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts