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Wie beeinflusst die Mobilität der Kunden Ihre Marketingstrategien?

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mobile Marketing

Der Aufstieg des mobilen Marketings und seine Bedeutung für Selbstständige

Die rasante Entwicklung und allgegenwärtige Verbreitung mobiler Technologien haben eine Revolution im Bereich des Marketings ausgelöst, insbesondere im Kontext des mobilen Marketings. Diese Veränderung hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Unternehmen und insbesondere Selbstständige mit ihren Zielgruppen kommunizieren. Der Aufstieg des mobilen Marketings ist nicht nur eine technologische Evolution, sondern auch ein Paradigmenwechsel in der Kundenansprache. In einer Welt, in der nahezu jeder ständig ein Smartphone bei sich trägt, werden mobile Werbestrategien zunehmend zum Schlüssel für erfolgreiche Kundeninteraktionen.

Für Selbstständige und Kleinunternehmer eröffnet dieser Trend neue Horizonte und Herausforderungen. Das mobile Marketing ermöglicht es ihnen, eine direktere und persönlichere Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen. Es geht dabei nicht nur darum, die Reichweite zu erhöhen, sondern auch darum, relevante und ansprechende Inhalte zu liefern, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe zugeschnitten sind. In dieser erweiterten Einleitung werden wir die dynamische Natur des mobilen Marketings und seine essenzielle Bedeutung für Selbstständige beleuchten. Wir erforschen, wie sie diese mächtigen Werkzeuge nutzen können, um ihre Markenpräsenz zu stärken, Kundenbindung zu fördern und letztlich ihren geschäftlichen Erfolg in einer zunehmend digitalisierten Welt zu sichern.

Die Revolution des mobilen Marketings

Mobiles Marketing hat sich rasant entwickelt und ist heute ein unverzichtbarer Teil der Werbestrategien vieler Unternehmen. Die allgegenwärtige Nutzung von Smartphones und Tablets ermöglicht es Selbstständigen, ihre Zielgruppen direkt und effektiv zu erreichen. Diese Art des Marketings ist besonders kosteneffizient, was es für Selbstständige und Kleinunternehmer attraktiv macht.

Anpassung an das Nutzerverhalten

Der Erfolg im mobilen Marketing hängt stark davon ab, wie gut die Inhalte auf die Nutzer von Mobilgeräten zugeschnitten sind. Diese Nutzer bevorzugen schnelle, präzise Informationen und reagieren positiv auf interaktive Elemente. Selbstständige müssen daher ihre Inhalte und Webseiten für mobile Endgeräte optimieren und sich auf klare, ansprechende Botschaften konzentrieren.

Gezielte Werbung durch Datenanalyse

Dank fortschrittlicher Datenanalyse können Selbstständige ihre Werbemaßnahmen genau auf ihre Zielgruppe abstimmen. Sie können demografische Daten, Interessen und Nutzerverhalten nutzen, um personalisierte Werbebotschaften zu erstellen, die die Effektivität ihrer Kampagnen steigern.

Integration sozialer Medien

Soziale Medien spielen eine entscheidende Rolle im mobilen Marketing. Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter ermöglichen es Selbstständigen, eine direkte Verbindung zu ihrer Zielgruppe aufzubauen und zu pflegen. Die Nutzung dieser Kanäle für mobile Marketingkampagnen kann die Sichtbarkeit und das Engagement signifikant erhöhen.

Mobile Apps und Kundenbindung

Eine weitere Facette des mobilen Marketings ist die Entwicklung und Nutzung mobiler Apps. Sie bieten Selbstständigen die Möglichkeit, ihren Kunden Mehrwert zu bieten, beispielsweise durch personalisierte Dienstleistungen, Treueprogramme oder spezielle Angebote. Apps können auch dazu beitragen, die Kundenbindung zu stärken und wertvolle Daten für zukünftige Marketingstrategien zu sammeln.

Herausforderungen und Chancen

Die Herausforderungen des mobilen Marketings liegen in der ständigen Weiterentwicklung der Technologien und Nutzerpräferenzen. Selbstständige müssen flexibel bleiben und bereit sein, ihre Strategien regelmäßig anzupassen. Datenschutz und Privatsphäre sind ebenfalls wichtige Aspekte, die beachtet werden müssen.

Der Aufstieg des mobilen Marketings stellt eine signifikante Entwicklung in der Welt der Werbung dar, die insbesondere für Selbstständige und Kleinunternehmer von großer Bedeutung ist. Diese Form des Marketings bietet nicht nur die Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen, sondern erlaubt auch eine zielgerichtete und personalisierte Kundenansprache. Durch die Nutzung von Datenanalyse, sozialen Medien und mobilen Apps können Selbstständige ihre Marketingstrategien effizient und wirkungsvoll gestalten.

Jedoch bringt das mobile Marketing auch spezifische Herausforderungen mit sich. Die schnelllebige Natur der digitalen Technologien erfordert eine kontinuierliche Anpassung und Aktualisierung der Marketingstrategien. Zudem ist ein sensibler Umgang mit Nutzerdaten und Datenschutzbestimmungen unerlässlich, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei den Kunden zu bewahren.

Abschließend lässt sich sagen, dass Selbstständige, die die Dynamik und die Potenziale des mobilen Marketings verstehen und nutzen, ihre Marktpräsenz deutlich stärken und ihre Geschäftsziele effektiver erreichen können. In einer zunehmend vernetzten und mobilen Welt bildet das mobile Marketing einen entscheidenden Faktor für den geschäftlichen Erfolg und die Kundengewinnung

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – SFIO CRACHO

Mobile Marketing: 6 Tipps für erfolgreiche Kundenbindung über soziale Medien

Dax startet vor BIP-Daten kaum verändert in den Handelstag

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.960 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Aktuell wird das Börsengeschehen von einer Datenflut geprägt: Am Vormittag stehen neue Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für Deutschland und den Euroraum an. Außerdem werden zurzeit etliche Geschäftszahlen veröffentlicht.

„Anleger hoffen, dass die Quartalszahlen der `Glorreichen Sieben` aus den USA sowie die Sitzung der US-Notenbank ein neues Kursfeuerwerk an der Wall Street entzünden“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Die Bewertung im Dax liegt immer noch ein Drittel unter der des S&P 500. Die SAP-Aktie als Schwergewicht könnte von einer neuen Regelung profitieren, wonach Aktien im Dax künftig maximal 15 statt wie bislang zehn Prozent Gewicht erlangen können.“ Damit gewinne der Index mehr KI- und Cloud-Fantasie hinzu, was ihn attraktiver für Anleger werden lasse. Die hohe Gewichtung der Gewinner-Aktien sei auch gerade das, was den US-Indizes zu ihrer Performance verhelfe: „Apple, Amazon, Alphabet, Meta Platforms und Microsoft sind jetzt 10,5 Billionen Dollar schwer, das sind gut 50 Prozent Marktkapitalisierung des Nasdaq 100.“

„Die US-Regierung wird sich weniger als geplant verschulden. Das ist eine gute Nachricht für Anleger, weil es die Renditen am Markt drückt und es wirkt im Grunde wie eine kleine Zinssenkung“, so Stanzl weiter. „Microsoft steigt vor den Quartalszahlen auf ein neues Rekordhoch und ist jetzt an der Börse über drei Billionen Dollar wert.“ Bei den Zahlen werde ein Umsatzsprung um 16 Prozent erwartet, das wäre das höchste Wachstum seit zwei Jahren. Gerade das Azure-Segment könnte sich dabei positiv hervorheben. Microsofts Zusammenarbeit mit OpenAI sei stark und die Wahrnehmung der Anleger, dass das Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz führend sei, bleibe intakt. Dabei werde sich die gerade gestartete Einführung des KI-Tools Copilot noch gar nicht in den Quartalszahlen widerspiegeln. Es sorge aber für Fantasie vor allem für das Umsatzwachstum später im Jahr. Anleger wollten am Abend genau wissen, wie Copilot monetarisiert werden soll.

„Der Preiskrieg bei Elektrofahrzeugen führt zu einer Enttäuschung in den Quartalszahlen des chinesischen Elektroautoherstellers BYD“, so der Marktexperte. Die Zahlen zeigten, dass es auch für chinesische Elektroautohersteller nicht einfach sei, in diesem Markt bei wachsendem Preisdruck zu bestehen. „Obwohl BYD im vierten Quartal über 14 Prozent mehr Autos als im Vorquartal auslieferte, fällt der Gewinn vorläufigen Unternehmensprognosen zufolge um 15 Prozent bis zu einem Drittel.“

BYD setze im Preiskrieg in Chinas Elektroautomarkt klar auf Marktanteile und wolle Konkurrenten wie Tesla verdrängen. „Tatsächlich konnte in dieser Hinsicht ein Erfolg verbucht werden: BYD hat leicht mehr als die für 2023 beabsichtigten drei Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Das Unternehmen steht dennoch weiterhin unter dem Verdacht, unfaire staatliche Subventionen erhalten zu haben, um Elektroautos in die EU günstiger verkaufen zu können.“ Der Margendruck und die geopolitischen Spannungen hängten über dem Aktienkurs wie ein Damoklesschwert und ließen die Aktie weiter abstürzen. „Gegenüber dem Jahreshöchststand 2023 hat die Aktie bereits über 37 Prozent an Wert verloren“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0821 US-Dollar (-0,11 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9241 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 82,44 US-Dollar, das waren 4 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CO2-Emissionen beim Heizen binnen 20 Jahren um ein Zehntel gesunken

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Heizung (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die gesamten CO2-Emissionen privater Haushalte beim Heizen sind binnen 20 Jahren um zwölf Prozent gesunken. Im Jahr 2021 wurden knapp 147 Millionen Tonnen CO2 emittiert, um Wohnräume warmzuhalten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. 2001 waren es noch knapp 167 Millionen Tonnen CO2.

Dieser Rückgang hat mehrere Gründe: Zum einen wird seltener mit Öl geheizt, dafür stärker mit den emissionsärmeren Energieträgern Gas, Fernwärme oder Strom. Darüber hinaus spielen Erneuerbare Energien für die Beheizung von Wohnräumen eine zunehmende Rolle. Zum anderen ist im selben Zeitraum auch der Energieverbrauch beim Heizen zurückgegangen: um knapp 13 Prozent im Jahr 2021 gegenüber 2001.

Nicht allein durch Heizen, sondern auch für warmes Wasser, Elektrogeräte und Beleuchtung verbrauchen private Haushalte im eigenen Zuhause Energie – und setzen dadurch CO2 frei. Allerdings waren im Jahr 2021 knapp 70 Prozent des CO2-Ausstoßes von insgesamt rund 210 Millionen Tonnen im Bereich Wohnen auf das Heizen zurückzuführen. Warmwasser hatte einen Anteil von 13 Prozent am CO2-Ausstoß im Bereich Wohnen, die Prozesswärme, etwa fürs Kochen oder für Spülmaschinen, einen Anteil von sechs Prozent. Auf den Betrieb anderer Elektrogeräte entfielen knapp neun Prozent des emittierten CO2, auf die Beleuchtung knapp zwei Prozent.

Zum Vergleich: Durch motorisierten Individualverkehr, also beispielsweise Fahrten im Auto oder mit dem Motorrad, verursachten private Haushalte 2021 in etwa halb so viele CO2-Emissionen wie beim Wohnen: insgesamt rund 100 Millionen Tonnen, so die Statistiker.


Foto: Heizung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Unikliniken werden bundesweit bestreikt

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Universitätsklinikum Essen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – An den Unikliniken in Deutschland müssen sich Patienten am Dienstag auf Einschränkungen einstellen. Der Marburger Bund ruft die über 20.000 Ärzte zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Möglich sind längere Wartezeiten, Operationen könnten verschoben werden. An vielen Kliniken wurden Notdienstvereinbarungen getroffen.

Die Ärzte wollen im Tarifstreit mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) „grundlegende Verbesserungen ihrer Tarif- und Arbeitssituation“ erreichen. Der Marburger Bund fordert linear 12,5 Prozent mehr Gehalt bezogen auf ein Jahr. Zudem soll die Zunahme von Schicht- und Wechselschichtarbeit begrenzt werden.


Foto: Universitätsklinikum Essen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Taurus-Lieferungen: Grüne und FDP erhöhen Druck auf Scholz

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Olaf Scholz am 28.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Ringen um die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine wächst der Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). „Wir sollten Taurus-Marschflugkörper schnell liefern“, sagte Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) der „Süddeutschen Zeitung“.

Deutschland müsse sich „daran messen, was wir versprochen haben, und wir haben versprochen, dass wir alles bereitstellen, was wir können und was die Ukraine braucht. Taurus ist das, was wir haben und die Ukraine jetzt braucht.“

Ähnlich sieht es FDP-Fraktionschef Christian Dürr. „Ich hielte es für sinnvoll und richtig, die Ukraine mit Taurus-Marschflugkörpern zu unterstützen“, sagte er der SZ. Denn was die Ukraine brauche, sei militärische Hilfe, um sich gegen Russland zu verteidigen.

Scholz lehnt die Lieferung bislang ab. Erst am Sonntagabend hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der ARD erklärt, er hoffe, „dass es noch eine andere Entscheidung geben wird“. Fast zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges pochen auch Grüne und FDP darauf, mehr zu liefern. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Ukraine uns und unsere Werte mit verteidigt“, mahnt Göring-Eckardt. „Wir müssen uns immer darüber im Klaren sein, dass die Ukraine im Kampf gegen Putin nicht nur sich selbst verteidigt, sondern auch die demokratischen Werte und Überzeugungen, die wir teilen“, sagte auch Dürr.

Die Grünen-Politikerin warnt auch vor den Folgen einer zu zögerlichen Hilfe. „Putin wird nicht aufhören, Territorium zu erobern, wenn er das Gefühl bekommt, es sei möglich, sich Landstriche einzuverleiben.“ Dann werde er auch anderswo in Europa angreifen. „Das betrifft besonders die baltischen Staaten. Aber das gefährdet letztlich auch uns.“

Der Druck auf Scholz dürfte weiter wachsen. Grüne und FDP arbeiten an einer breit angelegten Bundestagsinitiative für Ukraine-Hilfen. „Zum zweiten Jahrestag werden wir uns im Parlament mit der Ukraine beschäftigen“, kündigte Göring-Eckardt an. Das Ziel: ein gemeinsamer Antrag der Ampel, der Hilfen zusichert. Der sollte „weitere Waffen- und Munitionslieferungen, verschärfte Sanktionen, schnelle Wiederaufbauhilfe und Unterstützung der Strafverfolgung von Kriegsverbrechen in der Ukraine umfassen“, sagte die Bundestagsvizepräsidentin.

Auch CDU und CSU sollen eingebunden werden. „Wichtig wäre eine gemeinsame Initiative der Ampel mit der Union“, sagte Göring-Eckardt. Noch aber ist fraglich, ob die Ampel-Parteien eine gemeinsame Linie auch in Sachen Taurus finden. „Die Beratungen zum Koalitionsantrag befinden sich im Anfangsstadium“, sagte Nils Schmid, der außenpolitische Sprecher der SPD im Bundestag.

Allerdings gibt es auch unter Sozialdemokraten Befürworter der Taurus-Lieferung. „Mit dem Taurus kann man Munitionslager treffen, Nachschubwege, Fernmeldeeinheiten“, sagte der SPD-Verteidigungs- und Haushaltspolitiker Andreas Schwarz. „Es träfe die Moral der russischen Truppen, weil sie auch weit hinter der Front verwundbar wären.“


Foto: Olaf Scholz am 28.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Lindner bemängelt Kommunikations-Linie der Ampel

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Christian Lindner am 28.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Berichten über eine persönliche Entfremdung in der Ampel sieht Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) Defizite bei der Kommunikations-Linie der Koalition. „Die Realität ist, dass der Bundeskanzler, der Vizekanzler und ich vertrauensvoll Kompromisse erarbeiten können, aber die Koalition ist größer“, sagte der FDP-Vorsitzende der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

„Ich erinnere daran, dass die SPD-Fraktion die Festlegungen des Koalitionsvertrages zur Schuldenbremse offen infrage stellt. Ich nehme auch wahr, dass die Grünen-Fraktion die Beschlüsse zur Bekämpfung der irregulären Migration verzögert hat. Zum Glück ist es bisher immer gelungen, auf die Gemeinsamkeiten zurückzukommen.“

Die Stimmung sei belastet durch Entwicklungen, die nicht allein in der Macht der Politik stünden, so Lindner. „Inflation, steigender Zins, Ukraine-Krieg, steigende Energiekosten und die Konjunkturschwäche Chinas lassen unsere Wirtschaft abkühlen. Es war immer klar, dass die Regierungsparteien sehr unterschiedliche Positionen haben. Dennoch haben wir akute Krisen bewältigt und Modernisierungsprojekte auf den Weg gebracht.“ Es falle jedoch schwer, eine gemeinsame Kommunikation zu erreichen. „Wir müssen in diesem Frühjahr einen neuen Versuch unternehmen, gemeinsam der Wirtschaft Impulse zu geben“, fügte der Bundesfinanzminister hinzu.


Foto: Christian Lindner am 28.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Steuereinnahmen 2023 drei Milliarden Euro niedriger als erwartet

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Finanzministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Steuereinnahmen in Deutschland sind im Jahr 2023 knapp drei Milliarden Euro niedriger ausgefallen als noch im Oktober geschätzt. Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor, der am Dienstagmorgen veröffentlicht wird.

Demnach flossen über Steuern von Bund, Ländern, Gemeinden und EU von Januar bis Dezember 829,8 Milliarden Euro in die Kassen, bei der letzten Steuerschätzung waren 832,6 Milliarden vorhergesagt worden. Das Plus gegenüber dem Vorjahr betrug damit nur 1,8 anstatt der erwarteten 2,2 Prozent.

Sowohl bei der wichtigen Umsatzsteuer (291,4 Milliarden Euro) als auch bei der Lohnsteuer (236,2 Milliarden Euro) kamen jeweils über eine Milliarde weniger an als prognostiziert, bei der veranlagten Einkommensteuer kam dafür mit 73,4 Milliarden Euro eine knappe halbe Milliarde mehr in die Staatskasse als erwartet.


Foto: Finanzministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hofreiter fordert Aussetzen der Schuldenbremse in 2024

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Toni Hofreiter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt der Haushaltswoche im Bundestag hat der Vorsitzende des Europaausschusses, Anton Hofreiter (Grüne), das Aussetzen der Schuldenbremse für dieses Jahr gefordert. „Ich plädiere ausdrücklich dafür, die Schuldenbremse in diesem Jahr auszusetzen. Wir brauchen die finanziellen Spielräume, die sich daraus ergeben würden, um unsere Freiheit und Demokratie zu verteidigen“, sagte Hofreiter der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgaben).

„Die Ukraine benötigt noch deutlich mehr Unterstützung aus Europa und Deutschland. Angesichts der wackelnden US-Hilfen wird das umso dringlicher“, mahnte Hofreiter.

Auch die Bundeswehr müsse viel besser ausgestattet werden, mit Mitteln über das Sondervermögen hinaus. „Angesichts der zunehmenden Bedrohungen, die insbesondere von Russland ausgehen, brauchen wir keine selbst auferlegten Finanzbremsen, sondern massive Investitionen zu unserem Schutz und zur Unterstützung der Ukraine“, sagte Hofreiter.


Foto: Toni Hofreiter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Haushalt 2024: Linke fordert Rekordinvestitionen statt Sparkurs

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Linken-Logo auf Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Linken-Parteichef Martin Schirdewan hat der Ampel-Koalition vorgeworfen, mit dem für 2024 vorgelegten Haushalt Deutschland weiter in die Krise hinein zu sparen. „Wann fällt der Koalition endlich auf, dass sie auf finanzpolitischer Geisterfahrt in die falsche Richtung unterwegs ist“, sagte Schirdewan der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgaben).

„Man spart sich nicht aus der Krise, sondern tiefer in die Krise.“ Die Koalition müsse jetzt umsteuern und die Schuldenbremse überwinden.

„Was es angesichts der gewaltigen Herausforderungen braucht, ist das größte Investitionsprogramm in der Geschichte der Republik. Wir müssen Industrie, Energie und Verkehr klimagerecht umbauen. Nur so können wir Arbeitsplätze und die Demokratie sichern und das Klima vor dem Kollaps bewahren“, sagte Schirdewan.


Foto: Linken-Logo auf Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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ÖPNV-Streik: Pro Bahn fordert Aufrechterhaltung eines Mindestangebots

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Bushaltestelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Fahrgastverband Pro Bahn hat mit Blick auf den Nahverkehrsstreik am Freitag die Aufrechterhaltung eines Mindestangebots in Form einer 20-Minuten-Taktung gefordert. „Für den Streik am Freitag ist ein Mindestangebot im Nahverkehr essenziell“, sagte der Pro-Bahn-Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben).

„In Großstädten ist zu Stoßzeiten mindestens ein 20-Minuten-Takt notwendig. Auf dem Land ist das schwieriger umzusetzen, aber auch hier braucht es Busse zu Stoßzeiten.“ Naumann fügte hinzu: „Wir brauchen einen verlässlichen Streikfahrplan, damit die Beschäftigten morgens zur Arbeit und abends wieder nach Hause kommen. Auch der Schulweg für Schüler muss gewährleistet werden.“

Der Verbandsfunktionär forderte Solidarität der Gewerkschaft Verdi für die Beschäftigten ein, die auf den Nahverkehr angewiesen sind. „Verdi muss auch solidarisch gegenüber den anderen Arbeitnehmern sein. Wenn kein Bus oder keine Bahn mehr fährt, schädigt das auch die Arbeitnehmer anderer Branchen“, sagte Naumann und pochte auf die Etablierung von Streikfahrplänen. „Grundsätzlich müssen sich die Tarifpartner in Friedenszeiten auf Streikfahrpläne einigen. Damit hat Italien gute Erfahrungen gemacht


Foto: Bushaltestelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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