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Sind Sie ein Konfliktlöser? Entdecken Sie, wie Sie Konflikte meistern!

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Geschäftsbeziehungen

Konfliktmanagement in Geschäftsbeziehungen: Praktische Tipps

Konflikte in Geschäftsbeziehungen sind eine unvermeidliche Realität, die sich aus der Vielfalt individueller Perspektiven, Ziele und Wertesysteme ergibt. Sie stellen sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance für Wachstum und Innovation innerhalb eines Unternehmens dar. Effektives Konfliktmanagement ist daher nicht nur eine Fähigkeit zur Schadensbegrenzung, sondern ein strategisches Werkzeug, das zur Stärkung von Geschäftsbeziehungen, zur Steigerung der Teamleistung und letztendlich zur Förderung des Unternehmenserfolgs beiträgt. 

Durch die Implementierung von bewährten Strategien und praktischen Tipps können Führungskräfte und Mitarbeiter lernen, Konflikte konstruktiv zu nutzen, um Kommunikation, Kooperation und Konsens innerhalb der Organisation zu fördern. Dieser Artikel zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Konfliktmanagement in Geschäftsbeziehungen zu schaffen und praxiserprobte Ansätze für die effektive Handhabung und Lösung von Konfliktsituationen bereitzustellen.

Frühzeitige Konflikterkennung

Die frühzeitige Erkennung von Konflikten spielt eine entscheidende Rolle im Konfliktmanagement. Indem man auf erste Anzeichen wie Missverständnisse oder Spannungen achtet, können Konflikte angegangen werden, bevor sie eskalieren. Regelmäßige Kommunikation und Feedback sind hierbei unerlässlich, um ein Klima des Vertrauens zu schaffen, in dem Bedenken offen angesprochen werden können.

Kommunikation und aktives Zuhören

Effektive Kommunikation ist das Fundament des Konfliktmanagements. Eine klare, direkte und respektvolle Kommunikationsweise kann Missverständnisse vermeiden helfen. Aktives Zuhören bestärkt die Beteiligten darin, sich gegenseitig ernst zu nehmen und fördert das gegenseitige Verständnis, was eine wesentliche Voraussetzung für die Konfliktlösung ist.

Win-Win-Lösungen anstreben

Im Konfliktmanagement sollte das Ziel immer sein, eine Lösung zu finden, von der alle Parteien profitieren. Durch Kompromisse und das Erkennen gemeinsamer Interessen können dauerhafte Lösungen entwickelt werden, die die Zusammenarbeit stärken und zukünftige Konflikte vermeiden helfen.

Externe Unterstützung in Betracht ziehen

Wenn interne Lösungsversuche nicht zum Erfolg führen, kann die Hinzuziehung eines externen Mediators oder Beraters sinnvoll sein. Diese bringen eine neutrale Perspektive ein und können helfen, festgefahrene Situationen aufzulösen und die Kommunikation zu verbessern.

Empathie und Verständnis fördern

Empathie in Konfliktsituationen zu zeigen bedeutet, die Perspektive des Anderen einzunehmen und dessen Gefühle und Sichtweisen zu berücksichtigen. Dies fördert das Verständnis und die Bereitschaft, gemeinsame Lösungen zu finden.

Klare Konfliktlösungsprozesse etablieren

Unternehmen sollten klare Prozesse und Richtlinien für das Konfliktmanagement etablieren. Dies gibt Mitarbeitern und Führungskräften einen Rahmen, innerhalb dessen sie Konflikte systematisch und konstruktiv angehen können.

Konflikte als Chance zur Verbesserung sehen

Konflikte bieten die Möglichkeit, Prozesse und Beziehungen zu hinterfragen und zu verbessern. Unternehmen, die lernen, Konflikte konstruktiv zu nutzen, können ihre internen Abläufe optimieren und die Mitarbeiterzufriedenheit steigern.

Kulturelle Unterschiede berücksichtigen

In einem globalisierten Geschäftsumfeld ist es wichtig, kulturelle Unterschiede im Konfliktmanagement zu berücksichtigen. Was in einer Kultur als direkte und offene Kommunikation gilt, kann in einer anderen als unhöflich empfunden werden. Ein Bewusstsein für diese Unterschiede und eine angepasste Herangehensweise können helfen, Missverständnisse zu vermeiden und effektiver zu kommunizieren.

Training und Weiterbildung

Die regelmäßige Schulung von Mitarbeitern und Führungskräften in Konfliktmanagement-Techniken ist wesentlich, um ein konstruktives Konfliktklima im Unternehmen zu fördern. Trainings können dabei helfen, das Bewusstsein für Konfliktursachen zu schärfen, die persönlichen Kompetenzen im Umgang mit Konflikten zu stärken und effektive Strategien zur Konfliktlösung zu vermitteln.

Feedbackkultur etablieren

Eine offene Feedbackkultur fördert die Kommunikation und das Verständnis innerhalb des Unternehmens. Mitarbeiter und Führungskräfte sollten ermutigt werden, konstruktives Feedback zu geben und anzunehmen. Dies hilft, potenzielle Konflikte frühzeitig zu identifizieren und anzusprechen, bevor sie eskalieren.

Fazit

Effektives Konfliktmanagement in Geschäftsbeziehungen ist eine Kunst, die entscheidend zum Unternehmenserfolg beiträgt. Es erfordert nicht nur ein fundiertes Verständnis der verschiedenen Konfliktursachen und -dynamiken, sondern auch die Fähigkeit, empathisch zu kommunizieren, kulturelle Nuancen zu berücksichtigen und konstruktive Lösungswege zu entwickeln. Durch die Implementierung einer klaren Konfliktmanagementstrategie, die regelmäßige Schulung von Mitarbeitern, die Berücksichtigung kultureller Unterschiede und die Förderung einer offenen Feedbackkultur, schaffen Unternehmen eine robuste Basis für die effektive Bewältigung von Konflikten. Diese Ansätze ermöglichen es nicht nur, aktuelle Konflikte zu lösen, sondern tragen auch dazu bei, ein positives Arbeitsklima zu schaffen, in dem Innovation und Zusammenarbeit gedeihen können. Letztendlich ist ein proaktives Konfliktmanagement ein Zeichen von organisationaler Reife und ein entscheidender Faktor für langfristigen Geschäftserfolg und Mitarbeiterzufriedenheit.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – sepy

Exporte in Nicht-EU-Staaten im März leicht zurückgegangen

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Containerschiff (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Exporte in die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) sind im März 2024 gegenüber Februar 2024 kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse am Dienstag mitteilte, wurden im März 2024 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 59,4 Milliarden Euro dorthin exportiert.

Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im März 2024 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 60,8 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2023 sanken die Exporte um 12,2 Prozent.

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im März 2024 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 14,5 Milliarden Euro exportiert. Damit sanken die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber März 2023 um 0,8 Prozent. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 8,5 Milliarden Euro exportiert, das waren 5,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vorjahresvergleich um 8,8 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro ab.

Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sanken im März 2024 gegenüber März 2023 um 42,1 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro. Im März 2024 lag Russland damit auf Rang 18 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar 2022, dem Monat vor dem Angriff auf die Ukraine, hatte Russland noch Rang 5 belegt, so die Statistiker.


Foto: Containerschiff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Behrens kritisiert Solidaritätsbekundungen mit Klette

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Ort der Festnahme der früheren RAF-Terroristin Daniela Klette (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens übt scharfe Kritik an Solidaritätsbekundungen für die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette. Auf die Frage, ob sie in gewisser Weise Verständnis dafür habe, antwortete die SPD-Politikerin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Überhaupt nicht.“

Frau Klette sei schließlich „keine harmlose Rentnerin“, die von einem „bösen Staat“ verfolgt werde, so wie es ihre Anhänger gern glauben machen wollten, sagte Behrens und fügte hinzu: „Nein, Daniela Klette ist Teil der dritten RAF-Generation gewesen und war mutmaßlich beteiligt an Mordversuchen und Morden.“ Um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren, habe Klette auch in Niedersachsen schwerste Raubüberfälle begangen. „In ihrer Wohnung sind unter anderem Waffen gefunden worden. Daher kann ich diese Solidaritätsbekundungen überhaupt nicht verstehen. Auch die Opfer, die etwa Fahrer oder Beifahrer eines überfallenen Geldtransporters waren, und die Angehörigen der durch die RAF ermordeten Menschen müssen das ganz schrecklich finden“, sagte Behrens der NOZ.

Die beiden Ex-RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub sind noch immer auf der Flucht. Behrens gibt sich zuversichtlich, dass Garweg der Polizei schon bald ins Netz gehen könnte. „An Herrn Garweg waren die Fahnder ja schon nah dran, weil er in örtlicher Nähe von Frau Klette wohnte und die beiden Kontakt zueinander hatten. Ich gehe davon aus, dass er mittelfristig gefasst wird.“ Zu Staub indes gebe es „weniger Hinweise“.


Foto: Ort der Festnahme der früheren RAF-Terroristin Daniela Klette (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ifo-Institut fordert glaubwürdige Wachstumsstrategie

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Evergreen-Container auf Güterzug (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Nach Ansicht des Münchner Ifo-Instituts werden in Deutschland Investoren derzeit durch hohe Preise und Steuern sowie die Sorge vor weiteren kostenträchtigen Regulierungen abgeschreckt.

Deshalb „wäre es dringend notwendig, dass die Bundesregierung eine glaubwürdige Agenda für wachstumsorientierte Reformen vorlegt“, sagte Ifo-Chef Clemens Fuest den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Dienstag). Die Probleme der deutschen Wirtschaft könnten aber nicht allein auf die Politik der aktuellen Bundesregierung zurückgeführt werden. „Die EU trägt zum Aufwuchs überflüssiger Bürokratie bei, und die Vorgängerregierungen haben in der Wirtschaftspolitik ebenfalls vieles versäumt“, sagte Fuest.

Die deutsche Wirtschaft verliere international immer mehr an Boden, doch die Regierung könne diesen Prozess stoppen. „Die Politik müsste die Rahmenbedingungen verändern, um mehr Investitionen, mehr Arbeitsangebot und höhere Produktivität zu ermöglichen“, sagte der Ifo-Präsident. Die bisher von der Bundesregierung eingeleiteten Maßnahmen, um die Wirtschaftsentwicklung zu stützen, wie beispielsweise das Wachstumschancengesetz, konnten nach Ansicht von Fuest jedoch nur kleine Impulse geben: „Um das Vertrauen der Unternehmen und der Investoren zu stärken, wären grundlegende Reformen nötig, die aber ohne politische Konflikte nicht zu haben sind“, erklärte der Ökonom. Es sei „klar, dass die Rentenversicherung und das Gesundheitswesen nicht auf den demografischen Wandel vorbereitet sind, aber die Politik schreckt vor Reformen zurück“.


Foto: Evergreen-Container auf Güterzug (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lehrer fordern Schutz vor Gemeinheiten in Abi-Zeitungen

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Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Philologenverband NRW fordert Schulleitungen dazu auf, ihre Lehrkräfte besser vor verletzenden Darstellungen und Inhalten in Abi-Zeitungen zu schützen. „Lehrkräfte wehren sich oft nicht dagegen, leiden aber sehr darunter“, sagte die Landesvorsitzende Sabine Mistler der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

„Man muss die Tabuisierung beenden und reflektieren, was es bedeutet, wenn Grenzen überschritten werden. Jedes Jahr werden Lehrkräfte durch Aussagen und Anfeindungen, die in einer Abizeitung verewigt werden, sehr verletzt.“ Ihre Forderung: „Es müssen klare Grenzen gesetzt werden. Und diese Grenzen müssen die Schulen definieren.“ Sie müssten mit den Oberstufenschülern Richtlinien vereinbaren über die Sprache, die Inhalte und die Darstellung von Personen in den Publikationen.

Das sei beispielsweise über Vertrauenslehrer umsetzbar. An Schulen, an denen dies schon praktiziert werde, mache man gute Erfahrungen. „Wertschätzung und Respekt dürfen auch in einer Abizeitung nicht vergessen werden“, sagte Sabine Mistler.


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Martin Schulz: Zweite Amtszeit für von der Leyen kein Automatismus

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Ursula von der Leyen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hält eine zweite Amtszeit von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (CDU) nach den Europawahlen noch nicht für ausgemacht.

Zwar würden die europäischen Christdemokraten (EVP) wohl wieder stärkste Kraft, „ohne die sozialdemokratische Fraktion im Europaparlament wird es aber keine Mehrheit für Frau von der Leyen geben“, sagte der Ex-SPD-Chef der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Kritik übte Schulz an EVP-Fraktionschef Manfred Weber, deren Spitzenkandidatin von der Leyen ist. Der CSU-Politiker „liebäugelt ganz offen mit europäischen Rechtsextremisten“, sagte Schulz. Solange sich von der Leyen „von dieser Art von Politik nicht distanziert, kann sie nicht damit rechnen, von den europäischen Sozialdemokraten gewählt zu werden“.

Mit der Amtszeit von Ursula von der Leyen an der Spitze der EU-Kommission zeigte sich Schulz unzufrieden. „Die Amtszeit von Frau von der Leyen ist stark geprägt von einer zunehmenden Regulierung durch die Kommission. Und international hat die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen an Einfluss verloren“, sagte Schulz. Zudem gebe es keine Strategie der EU-Kommission gegen den „unlauteren Wettbewerb“, mit dem sich die USA mit ihrer Steuer- und Subventionspolitik „Vorteile gegenüber der europäischen Industrie verschafft“ hätten. „Aus Brüssel hört man dazu nur leise Töne“, sagte Schulz.


Foto: Ursula von der Leyen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD will Scholz erst im Sommer 2025 zum Kanzlerkandidaten küren

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Scholz, Klingbeil, Esken (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD will Olaf Scholz erst kurz vor der Bundestagswahl offiziell zum Kanzlerkandidaten küren.

„Als Kampagnenmanager ist es meine Verantwortung, die Kanzlerpartei SPD nicht schon Monate vor der Bundestagswahl so sehr auf Wahlkampf zu trimmen, dass das Regieren darunter leidet“, sagte SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert dem „Stern“, der gefragt hatte, wann Scholz offiziell zum Kanzlerkandidaten der SPD gewählt werde. „Deshalb werden wir erst im Sommer 2025 den Schalter offiziell umlegen.“

Da bei der SPD „personelle Klarheit“ herrsche, sei das problemlos möglich. „Grüße an dieser Stelle an die Union“, sagte Kühnert. Die SPD sei jederzeit für Wahlkampf bereit. „Wir sind unabhängig von der Ampel an 365 Tagen im Jahr startklar“, antwortete Kühnert auf die Frage, ob die Sozialdemokraten im Falle von Neuwahlen kampagnenfähig seien. „Bei jeder anderen Antwort müsste ich als Generalsekretär sofort zurücktreten.“

Der Sozialdemokrat warnte seine Partei jedoch vor einem Koalitionswahlkampf. „Ich würde meiner Partei nie empfehlen, irgendeinen Koalitionswahlkampf zu machen“, sagte Kühnert. „Was möglich ist, sehen wir nach der Bundestagswahl.“

Der SPD-Generalsekretär stichelte unterdessen auch gegen die Grünen, die mitverantwortlich seien, dass die Politik als übergriffig empfunden werde. Die Ampel-Koalition sei in „eine Art Generalverdacht geraten, wir würden ins Leben der Leute reinregieren wollen“, sagte Kühnert dem „Stern“. „Die Grünen sind davon besonders betroffen, vielleicht ein kleines bisschen zurecht, wenn der Vorwurf dort so stark verortet wird.“

Zwar sei er überzeugt, dass der Vorwurf überwiegend unzutreffend sei, trotzdem nehme er als Generalsekretär ernst, wenn dieser Eindruck entstehe. „Viele Menschen haben den Eindruck, die Politik schaue hochnäsig auf sie herab“, konstatierte der SPD-Politiker auch mit Blick auf die Kanzlerpartei und ihr „Respekt“-Versprechen. „Ihre Erwartung ist: Die SPD soll sich um die ökonomischen Belange der Leute kümmern, aber sie nicht belehren, wohin sie im Sommerurlaub fahren sollen oder wie sich ihre Kinder zu Fasching verkleiden.“ Respekt bemesse sich nicht nur im Portemonnaie, sondern sei die Antwort auf die Frage: „Wie schaut Politik auf mich, mein Leben?“, sagte Kühnert.


Foto: Scholz, Klingbeil, Esken (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen drehen wieder auf – Zahlen großer Tech-Konzerne erwartet

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 38.240,0 Punkten berechnet, 0,7 Prozent höher als am Freitag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.005 Punkten 0,8 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 17.230 Punkten 1,0 Prozent stärker.

Einerseits gab es vermeintliche Schnäppchenjäger, die nach den Kursverlusten zum Ende der letzten Wochen nun schon wieder Einstiegschancen witterten, andererseits sind die Hoffnungen auf gute Finanzzahlen sehr groß: Über 150 Unternehmen aus dem S&P 500 wollen diese Woche Berichte veröffentlichen, und vor allem bei den „Magnificent Seven“ wird erwartet, dass die gemeldeten Gewinne deutlich über den Vorjahreszahlen liegen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas schwächer unterwegs: Ein Euro kostete 1,0653 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9387 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 2.329 US-Dollar gezahlt (-2,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,30 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank dagegen nur leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 87,13 US-Dollar, das waren 16 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Colonnas Abschlussbericht entlastet UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA

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Catherine Colonna (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Der von den Vereinten Nationen bei der früheren französischen Außenministerin Catherine Colonna bestellte Bericht zur Prüfung der Vorwürfe gegen das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA sieht bislang keine Beweise für die Terror-Anschuldigungen gegen die Organisation.

Israel hatte behauptet, dass eine beträchtliche Anzahl von UNRWA-Mitarbeitern gleichzeitig Mitglieder terroristischer Organisationen seien. Israel habe dafür „noch keine unterstützenden Beweise vorgelegt“, heißt es im 54-seitigen Abschlussbericht, der am Montag veröffentlicht wurde.

Der UN-Generalsekretär hatte die Erstellung des Berichts wenige Tage nachdem Israel seine Vorwürfe öffentlich gemacht hatte beauftragt. Laut Bericht verfüge UNRWA über „umfangreiche Instrumente, um sicherzustellen, dass es bei seiner Arbeit unvoreingenommen bleibt“. Israel würden zudem regelmäßig Mitarbeiterlisten zur Verfügung gestellt, und seit 2011 habe „die israelische Regierung das UNRWA nicht über Bedenken informiert“. UNRWA verfüge über die „ausgefeiltesten“ Regeln innerhalb des UN-Systems, hieß es weiter.

Im Rahmen einer neunwöchigen Überprüfung hatte die Prüfgruppe unter der Leitung von Colonna über 200 Interviews geführt, sich mit israelischen und palästinensischen Behörden getroffen und 47 Länder und Organisationen kontaktiert. Die Hilfsorganisation wurde 1949 gegründet und beschäftigt 30.000 Menschen und betreut 5,9 Millionen palästinensische Flüchtlinge im Gazastreifen, im Westjordanland, in Jordanien, im Libanon und in Syrien.


Foto: Catherine Colonna (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spahn warnt vor "Querdenkergerichtshof" zu Corona-Maßnahmen

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Jens Spahn zu Corona-Zeiten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die zu seiner Zeit verhängten Corona-Maßnahmen verteidigt, aber auch eine „breite Diskussion“ angeregt.

„Es ging nie darum, Wahrheiten zu verkünden. Die Frage, ob Maske zu tragen ist im Bus, in der Bahn, ist keine Frage von Wahrheit, sondern von Abwägung gewesen zwischen der Freiheit des einen und dem Gesundheitsschutz des anderen“, sagte Spahn am Montag RTL/ntv.

Mit Blick auf die Aufarbeitung in einer sogenannten Enquete, sagte Spahn: „Es gibt diejenigen, denen gingen die Maßnahmen zu weit. Aber es gab auch diejenigen, die hätten sich noch schärfere, klarere Maßnahmen gewünscht. Und deswegen darf das weder die rosarote Brille für die Regierung und die Politik werden noch ein Querdenkergerichtshof, sondern wenn wir die Dinge aufarbeiten, dann sollten wir es auch mit der nötigen Breite tun.“

Und weiter: „Am Ende hat das demokratische System sich als das Stärkere erwiesen, eben weil wir die Dinge kritisch diskutieren, weil wir auch Politik korrigieren können. Und ich finde, unterm Strich sind wir gut durch diese schwere Zeit gekommen.“ Die Politik der Bundesregierung habe während der ganzen Zeit 80 bis 90 Prozent an Unterstützung in der Bevölkerung gehabt, so der CDU-Politiker.


Foto: Jens Spahn zu Corona-Zeiten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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