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Lange: Ukraine braucht weitreichende Präzisionswaffen

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Flagge der Ukraine (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Nico Lange, Senior Fellow bei der Münchner Sicherheitskonferenz, mahnt eine weitere und höhere Militärunterstützung für die Ukraine an. „Die Lage in der Ukraine ist so, dass Russland sich darauf verlegt hat, einige Städte zu zerstören, die Lebensbedingungen zu zerstören, um die Leute dort zu vertreiben, um sie zur Flucht zu bewegen und dann müssen wir einfach weiterhelfen“, sagte Lange am Dienstag den Sendern RTL und ntv.

„Wäre gut, wenn man das 61-Milliarden-Dollar-Hilfspaket aus den USA mit einem 61-Milliarden-Euro-Hilfspaket aus Europa gleich gemacht hätte. Das wäre das richtige Signal gewesen“, so der ehemalige Leiter des Leitungsstabes im Bundesministerium der Verteidigung weiter. Russland habe seine militärischen Ziele nicht erreicht in diesem Krieg. „Es konnte ja diese Städte nicht einnehmen. Und jetzt geht es so ein bisschen nach dem Motto, was ich nicht haben kann, das mache ich kaputt. Und dann werden die Infrastrukturen zerstört.“

Nach Ansicht Langes sei die Frage maßgeblich, was der Ukraine militärisch weiterhelfen könne. „Und da sind eben diese weitreichenden Präzisionswaffen notwendig.“ Im Grunde müsse man jetzt auch wieder über die Marschflugkörper Taurus sprechen.


Foto: Flagge der Ukraine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pottsalat und Make fusionieren zum Marktführer

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Pottsalat und Make

„Traumhochzeit“ im Delivery-Segment für gesunde und nachhaltige Gerichte

Pottsalat GmbH und MaKE Food GmbH fusionieren
Mit der Fusion erlangt der Lieferdienst mit nunmehr 11 Standorten die Marktführerschaft in Deutschland
Wechsel in der Geschäftsführung: Ben Küstner und Tobias Drabiniok übernehmen als Doppelspitze
Vier Neueröffnungen in süddeutschen Großstädten geplant für 2024

Paukenschlag im deutschen Markt für Health-Food-Delivery: Die auf Bowls und Salate spezialisierten Lieferdienste Pottsalat und Make Food fusionieren. Mit dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen aus Essen und Monheim übernimmt die Pottsalat GmbH mit nunmehr elf Standorten die Marktführerschaft für gesunde und nachhaltige Gerichte in Deutschland. Mit dem Asset Deal zwischen den beiden Lieferdiensten vom 20. Dezember 2023 ist die Fusion unternehmensrechtlich zum 1. Januar 2024 vollzogen, während die Integration des operativen Geschäfts bis Ende des ersten Halbjahres 2024 abgeschlossen sein soll. Hauptsitz der Pottsalat GmbH bleibt Essen. Zur neuen Doppelspitze in der Geschäftsführung beruft das Unternehmen Ben Küstner von Pottsalat und Tobias Drabiniok von Make Food.

„Weil wir gemeinsame Werte, Ansichten und Strategien teilen, ist die Fusion für uns alle eine Traumhochzeit“, sagt Pottsalat-Mitgründer Ben Küstner. „Im Segment für individuell zubereitetes und nachhaltig geliefertes Healthy Food war eine Marktkonsolidierung aufgrund der Wettbewerbssituation und der wirtschaftlichen Gesamtlage in Deutschland seit Längerem absehbar“, ergänzt Make-Food-Mitgründer Tobias Drabiniok. „Mit der Fusion stellen wir die Weichen für die weitere deutschlandweite Expansion des Unternehmens“, so Drabiniok weiter.

Der Zusammenschluss ist Teil der langfristigen Wachstumsstrategie, deren Ziele auch eine höhere operative Exzellenz sowie ein besseres Gesamtprodukt als der Wettbewerb sind. Zudem will das Unternehmen mit der Fusion die operativen Kosten senken.

Tausch von Standorten, Marke und Konzept über Asset Deal

Unternehmensrechtlich hat die Pottsalat GmbH mit der Make Food GmbH über einen sogenannten Asset Deal fusioniert. Bei dieser Form des Zusammenschlusses werden die werthaltigen Unternehmensteile von einer Gesellschaft auf die andere übertragen, während beide Unternehmen als GmbH jeweils fortgeführt werden. Im Fall von Pottsalat bedeutet dies, dass die operativen Betriebe, die Marke und das Unternehmenskonzept der Make Food GmbH an die Pottsalat GmbH übergehen. Die Make Food GmbH wird im Zuge des Zusammenschlusses wiederum Gesellschafterin der Pottsalat GmbH.

„Seitdem wir im letzten Sommer mit den ersten Sondierungsgesprächen begonnen haben, war es uns Gründerinnen und Gründern sowie auch allen Investoren von Beginn an wichtig, dass wir einen gemeinsamen Weg beschreiten“, sagt der neue Pottsalat-Geschäftsführer Tobias Drabiniok. „Wir haben dann sehr schnell gemerkt, dass uns dieselben Werte wie Passion, Qualität und Loyalität verbinden und wir auch menschlich gut zusammenpassen“, führt Ben Küstner weiter aus.

Wechsel in der Geschäftsführung für operative Exzellenz

Mit der Fusion stellt sich die Pottsalat GmbH auch in der Geschäftsführung neu auf. Fortan lenken der Pottsalat-Mitgründer Ben Küstner und der Make-Mitgründer Tobias Drabiniok die operativen Geschäfte der Gesellschaft als Doppelspitze. Beide waren jeweils bereits vor der Fusion Teil der Geschäftsführung von Pottsalat und Make.

Die beiden Pottsalat-Mitgründerinnen Pia Gerigk und Alexandra Künne sowie die beiden Make-Mitgründer Peter Falk und Kai Groß konzentrieren sich auf eigenen Wunsch fortan in leitenden Führungspositionen innerhalb des Unternehmens auf den Ausbau der Geschäftstätigkeit. Peter Falk und Alexandra Künne sind zudem weiterhin als Prokuristen berufen.

„Jeder von uns Gründerinnen und Gründern setzt sich genau da für die operative Exzellenz unseres Unternehmens ein, wo die eigenen Stärken und Fähigkeiten am besten ausgespielt werden können“, sagt Pottsalat-Mitgründerin und Prokuristin Alexandra Künne, die auch künftig für den Ausbau der deutschlandweiten Standorte verantwortlich ist.

Elf Standorte und vier in Planung für das Jahr 2024

Zum ersten April hat die Pottsalat GmbH nunmehr elf Standorte. In Eigenregie betreibt das Unternehmen sechs davon unter der Marke Pottsalat in Essen, Dortmund, Bochum, Duisburg, Münster und Düsseldorf sowie drei weitere unter der Marke „MaKE.“ in Köln, Düsseldorf und Bonn. Die beiden Standorte in Frankfurt am Main und Mainz betreiben Franchise-Partner unter der Marke „Pottsalat“.

Im laufenden Geschäftsjahr will der nachhaltige Lieferdienst zudem noch vier weitere Standorte im süddeutschen Raum eröffnen. In Mannheim werden drei Unternehmer als Franchise-Partner die Türen zum zwölften Unternehmensstandort aufschließen. „Das Franchise-Team befindet sich derzeit bereits in den Schulungen bei uns und kann es kaum erwarten, in ‚Monnem‘ durchzustarten“, verrät Alexandra Künne. Die genaue Adresse steht auch bereits fest: Standort Nummer zwölf wird in E2 4-5 in den Quadraten eröffnet.

Quelle Bild und Text Pottsalat

Union und Grüne begrüßen Organspende-Vorstoß von Lauterbach

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Organspendeausweis (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Politiker von Union und Grünen begrüßen Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, die Nierenspende in Deutschland deutlich zu erleichtern. „Die Neuregelung wäre ein Lichtblick für viele tausend Betroffene, die auf ein Spenderorgan warten“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tino Sorge, dem „Stern“.

Entscheidend sei nun, dass die Neuregelung schnell und bürokratiearm umgesetzt werde. „Dafür wird der Einbezug der Betroffenen und der medizinischen Fachkreise von großer Bedeutung sein“, erklärte der Abgeordnete. „Auch ethische Fragen dürfen nicht unterschätzt werden.“

Auch die Grünen lobten die geplante Reform. Sie sei „richtig und wichtig“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher, Janosch Dahmen, dem „Stern“. Ohne politisches Zutun dürfte in den kommenden Jahren in einer älter werdenden und chronisch kränkeren Gesellschaft der Bedarf an Nierenspenden steigen und gleichzeitig der Anteil passender Spenderorgane abnehmen. Die Reform, sagte Dahmen, wolle deshalb die Anzahl der infrage kommenden Spender auf das Niveau der europäischen Nachbarn erhöhen. Allerdings: „Oberste Priorität muss dabei stets die vollständige Freiwilligkeit jedweder Spende und der umfassende medizinische Schutz vor und nach einer Lebendspende sein.“

Dem „Stern“ zufolge plant Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine Veränderung des Transplantationsgesetzes, die die sogenannte Überkreuzspende erleichtern soll. Aus dem Referentenentwurf geht hervor, dass künftig auch ohne besonderes Näheverhältnis über Kreuz gespendet werden kann. Lediglich die betroffenen Spenderpaare müssen weiter jeweils einander nahestehen, etwa durch eine Ehe oder andere enge Verwandtschaftsbeziehung.

CDU-Politiker Sorge forderte zudem eine grundsätzliche Reform bei der Organspende nach dem Tod. Es bleibe die zentrale Frage, ob die Entscheidungslösung der richtige Weg sei, sagte der CDU-Politiker. „Vieles spricht dafür, dass bei der Widerspruchslösung ein neuer Anlauf gewagt werden sollte.“ Auch wenn diese Regelung 2020 keine Mehrheit im Bundestag gefunden habe, würde sie aber einen deutlichen Anstieg der Spenderzahlen ermöglichen. Sorge: „Für mich persönlich wäre das eine Debatte, die wir fraktionsübergreifend im Bundestag führen sollten.“


Foto: Organspendeausweis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Offline-Urlaub, Wild Places und eine Safari in den Bergen

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digital detox

Digital Detox in Saalfelden Leogang

Was viele Menschen dringend brauchen, ist Urlaub vom Handy. Mal nicht erreichbar zu sein, keine E-Mails, kein Social Media. Saalfelden Leogang im Herzen des Pinzgaus ist so ein Ort, in dem man entspannt offline gehen und den Blick aufs Wesentliche richten kann. Eingerahmt vom Steinernen Meer und den Leoganger Steinbergen gibt es hier viele Möglichkeiten, in der schönen Natur zu sich selbst zu finden.

Handy aus – auch auf dem neuen Wanderweg am Asitz

Digital Detox in den Bergen beginnt ganz einfach: Denn zwischen den imposanten Gipfeln des Steinernen Meeres und der Leoganger Steinberge ist das mit dem Handy-Empfang nicht immer ganz einfach. Das ist schon mal eine gute Grundvoraussetzung, um sich von den Alltagszwängen zu befreien und das Offline sein zu akzeptieren. Bei einer Mehrtages-Wanderung von Hütte zu Hütte beispielweise schöpft man Kraft, erfährt Gastfreundschaft und kann ganz besondere Weitblicke in seinen Erinnerungen speichern. So zum Beispiel von den außergewöhnlichen Gipfelkreuzen auf der Schönfeldspitze und dem Persailhorn.

Eine weitere Möglichkeit wirklich abzuschalten, ist der neue Wanderweg „Waldbaden am Asitz“, der im Frühsommer 2024 eröffnet wird. Auf 8,2 Kilometern warten 14 Stationen – Aussichtspunkte, Ruheplätze, Naturschaukeln sowie ein Yogaplatz und ein Baumkronenbett – zum Verweilen, Meditieren und Entspannen. Ziel beim Waldbaden, das ursprünglich aus Japan stammt, ist es in der Natur zu entschleunigen und sich vom Stress zu lösen. So geht achtsames Wandern.

Wild Places: Klimawanderung zum Birnbachgletscher, auf dem Vitalweg zum Wasserfall

Perfekt zum Kopf durchpusten ist eine Wanderung, die man rund um Saalfelden Leogang überall antreten kann. Eine Empfehlung ist die „Natur & Klima im Wandel“ Wanderung zum Naturdenkmal Birnbachloch und dem Birnbachgletscher, dem tiefst gelegenen Gletscher Mitteleuropas. Hier wurde Ende des 19. Jahrhunderts das Eis für die Münchner Bierbrauereien gewonnen, über hölzerne Rutschen ins Tal transportiert und weiter mit der Eisenbahn bis nach München und Umgebung. Diese geführte Tour zeigt den Wandel in der Natur auf, regt zur Diskussion an, aber macht auch Hoffnung. Einen atemberaubenden Anblick verspricht eine Wanderung im Stoissengraben: Am Ende der breiten Schlucht, die sich tief durch den Felsen zieht, wartet ein herrlicher Wasserfall. Der Stoissengraben gilt als ein regenerierender Vitalweg. Das letzte Stück am Weg zum Wasserfall ist nur für geübte und trittsichere Wanderer geeignet.

Digital Detox geht in Saalfelden Leogang übrigens auch mit Action verbunden. So unter anderem auf zwei Rädern den naturbelassenen Singletrail Forsthof-Trail hinab. Der Weg durch den dichten Wald mit seinen beeindruckenden Felsformationen gibt einem das Gefühl, durch Mittelerde zu fahren. Nur, dass die neun Ringgeister einen nicht behelligen.

Safari in den Bergen: Erst Wildtiere beobachten und sich dann mit dem „besten Kaiserschmarrn“ belohnen

Wenn man sein Handy im Urlaub schon mitnehmen muss, dann sollte man es maximal zum Fotografieren nutzen. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten bei einer „Safari in den Bergen“: So führt einen eine Familienwanderung in das älteste Biberrevier Salzburgs auf die Spuren der Nagetiere. Angeknabberte Bäume, aufgestaute Bachläufe und Trampelpfade in der dichten Ufervegetation gibt es zu entdecken.

Ein sehr genussvoller Tipp ist die Wildtier- und Kaiserschmarrn Tour in Saalfelden Leogang. Zunächst werden auf einer entspannten und spannenden Rundwanderung auf der Spielbergalm Murmeltiere, Adler oder Falken mit dem Fernglas beobachtet. Auf dem Rückweg wird in der Lindlalm eingekehrt und der „beste Kaiserschmarrn der Welt“ – hier „Almwuzl“ genannt – verspeist. Spätestens beim ersten Bissen vergisst man sein Handy endgültig und schaltet im Kopf auf Offline.

Weitere Informationen: www.saalfelden-leogang.com

Bild Wer bis zum Ende des Stoissengrabens wandert, wird mit einem Blick auf den beeindruckenden Wasserfall belohnt. © Julian Gruber
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Quelle genböck pr + consult GmbH

Roland-Berger-Chef schlägt Überarbeitung der Schuldenbremse vor

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Schuldenuhr (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der Unternehmensberatung Roland Berger, Stefan Schaible, fordert von der Regierungskoalition eine Initiative, um die lahmende Wirtschaft im Land wiederzubeleben.

„Es wäre jetzt nötig, dass die Regierung richtig reingeht und sagt: `Leute, der Wohlstand ist gefährdet, auch wenn es uns im Moment noch gut geht, wir müssen jetzt anpacken, wir müssen massiv auf Innovation gehen und das lassen wir uns auch was kosten`“, sagte Schaible dem „Spiegel“. Die Ampelkoalition „müsste sich für die letzten knapp eineinhalb Jahre der Legislaturperiode zusammenraufen und Schlüsselfelder definieren, wo Deutschland noch mal was hinbekommen muss“, so der Chef der größten deutschen Unternehmensberatung. „Wenn wir das verpassen und noch mal drei oder vier Jahre verlieren, dann kostet uns das Wohlstand. Das geht dann auch an die Substanz.“

Konkret schwebt Schaible eine Überarbeitung der Schuldenregeln von, um langfristige Investitionen zu ermöglichen. „Die Parteien könnten im Rahmen einer modifizierten Schuldenbremse eine klare Haushaltsdisziplin vereinbaren“, so Schaible. „Die konsumtiven Ausgaben müssten begrenzt sein, aber gleichzeitig müsste festgelegt werden, welche mittelfristigen Investitionen notwendig sind, um die Transformation zu schaffen. Das muss vertraglich vereinbart werden und darf nicht so leicht zurückzudrehen sein.“

Schaible schlägt dazu einen „Konvent“ vor, um eine größtmögliche Verbindlichkeit zu erreichen. „Da müssten Expertinnen und Experten dabei sein. Und es sollte nicht länger als acht Wochen gehen“, sagte der Roland-Berger-Chef. „Ob dann am Ende eine modifizierte Schuldenbremse dabei rauskommt oder Sondervermögen, die man verfassungsmäßig mit einer großen Mehrheit absichert, muss man sehen.“


Foto: Schuldenuhr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Faeser nennt Vorwürfe der China-Spionage "äußerst schwerwiegend"

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Nancy Faeser (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich nach einer weiteren Festnahme besorgt über mutmaßliche Spionage für China in Deutschland und Europa gezeigt. „Die Vorwürfe der Spionage für China sind äußerst schwerwiegend“, sagte sie am Dienstag.

„Wenn sich bestätigt, dass aus dem Europäischen Parlament heraus für chinesische Nachrichtendienste spioniert wurde, dann ist das ein Angriff von innen auf die europäische Demokratie. Ebenso schwer wiegt der Vorwurf der Ausspähung der chinesischen Opposition.“ Wer einen solchen Mitarbeiter beschäftige, trage dafür auch Verantwortung, so Faeser weiter. Dieser Fall müsse genauestens aufgeklärt werden. „Alle Verbindungen und Hintergründe müssen ausgeleuchtet werden.“

Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, Konstantin von Notz (Grüne), wertet die Festnahme des mutmaßlichen Mitarbeiters des AfD-Europaabgeordneten Maximilian Krah wegen Spionage für China als weiteren Beleg für die autoritäre Neigung der Partei. „Die AfD ist eine Partei der Diktaturen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Das ist am Ende auch das Modell, das sie für Deutschland im Kopf hat. Aus ihrer Verachtung für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat macht sie keinen Hehl. Und das macht ihre Politiker offensichtlich sehr anfällig für Einflussnahme und Steuerung aus China und aus Russland. Wir reden nicht über Einzelfälle, all das hat Struktur und betrifft die ganze Partei“, so von Notz.


Foto: Nancy Faeser (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Die Höhle der Löwen: 16-jährige Gründerin hat eine inspirierende Mission

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Betula Natura: Die innovative und preisgekrönte Zahnbürstenhülle aus Birkenrinde

Die 16-jährige Gründerin Valeria überzeugt in der VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“ nicht nur mit ihrem starken Unternehmergeist, sondern auch mit einer inspirierenden Mission: Zero Waste. Sie möchte innovative, natürliche und nachhaltige Lösungen für Kosmetikprodukte entwickeln und so einen positiven Beitrag zum Naturschutz leisten.
Ihre Idee ist Betula Natura, die antibakterielle Zahnbürstenhülle aus Birkenrinde. Als eine der jüngsten Gründer:innen die jemals in der VOX Gründershow ihre Idee präsentierten, legt Valeria einen beeindruckenden Pitch hin und begeistert alle Löwen.

Die Message: WISDOM FROM THE WOODS

Betula steht für Birke und deren Rinde. Als nachwachsender Rohstoff ist Birkenrinde eine natürliche und nachhaltige Alternative zu Kunststoff und vereint viele positive Eigenschaften: Birkenrinde ist wasserabweisend, atmungsaktiv, antibakteriell sowie antiviral und bietet einen natürlichen Schutz gegen Schimmelpilze. Heute ist die Kraft und die positiven Eigenschaften der Birkenrinde beinahe in Vergessenheit geraten; sie gilt oftmals nur noch als Abfallprodukt der Holzindustrie. Das möchte Gründerin Valeria ändern. Bereits im zarten Alter von 12 Jahren beschäftigt sich Valeria intensiv mit dem Thema Zero Waste und der Vermeidung von Plastikmüll.

Fotocredits: Betula Natura
Fotocredits: Betula Natura

„Ich finde es wichtig, nachhaltige und gute Produkte anzubieten und dafür innovative Lösungen zu entwickeln. Durch Innovationen auf der Basis nachwachsender Rohstoffe wie der Birkenrinde kann Plastikmüll vermieden werden. Plastikmüll, der sich über die Meere auf der ganzen Welt verteilt und nicht zuletzt von uns selbst in Form von Mikroplastik mit der Nahrung aufgenommen wird.“ – Valeria Weingardt, Gründerin Betula Natura

Da sich die positiven Eigenschaften der Birkenrinde besonders gut für die Mund- und Hauthygiene eignen, kam Valeria die Idee, sie als Zahnbürstenhülle zu verwenden und damit herkömmliche Etuis aus Plastik zu ersetzen. Gemeinsam mit ihrer Mutter gründete sie ein Unternehmen, dessen Produkte in der Manufaktur ihrer Mutter, einer Textilexpertin, gefertigt werden. Dort werden Zahnbürstenhüllen aus Birkenrinde in Handarbeit hergestellt und an der Entwicklung weiterer Naturkosmetikprodukte aus Birke und deren Rinde gearbeitet.

„Unsere Zahnbürstenhülle aus Birkenrinde, ist aufgrund seiner Eigenschaften, Langlebigkeit und Qualität ein innovatives und nachhaltiges Produkt, das war uns wichtig und motiviert uns für die weitere Entwicklung. Daher freuen wir uns riesig über die Erfahrung, die wir mit Ralf und seinem Team machen durften. Obwohl der Deal nicht zustande gekommen ist und wir uns entschieden haben, vorerst unseren eigenen Manufakturbetrieb weiterzuführen und keine Vertriebswege von DS einzuschlagen, haben wir unglaublich viel von Ralf und seinem Team gelernt und großartige Unterstützung erhalten. Es ist eine wertvolle Erfahrung für uns, und wir sind froh, dass wir weiterhin einen guten Kontakt zu Ralf und seinem Team pflegen können.“ Valeria Weingardt Gründerin von Betula Natura

„Es ist unglaublich inspirierend zu sehen, wie jemand in so jungen Jahren so viel erreichen kann. Ich bin unglaublich gespannt, wie der Weg von Valeria weitergeht, und werde ihr weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Valeria ist ein herausragendes Beispiel für den unglaublichen Unternehmergeist und Tatendrang junger Menschen, wenn es darum geht unseren Planeten zu beschützen. Ich bin zutiefst beeindruckt von Valeria.“ Ralf Dümmel Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Betula Natura ist unter
www.betula-natura.com aktuell für 5,95€ erhältlich.

Titelfoto:Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quelle BETULA NATURA Valeria Weingardt

La Dolce Vinschgau – Genuss im Garberhof

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La Dolce Vinschgau - Genuss im Garberhof

Wenn wir an Südtirol denken, denken wir neben traumhaften Bergkulissen mit endlosen Wanderwegen vor allem an hervorragendes Essen oder guten Wein. Der Garberhof in Mals im Vinschgau lässt bei all dem keine Wünsche offen. Nicht nur der spektakuläre Blick auf die Ortlergruppe, die Schweizer Berge oder die blühenden Alpenwiesen des Oberen Vinschgau faszinieren die Gäste, auch das stilvolle Ambiente des Hotels umgeben vom eigenen Weinberg und den zahlreichen Marillenbäumen schafft eine Welt aus Ruhe, Lebenskraft und Genuss.

Im Garberhof darf man den Alltag hinter sich lassen und das Dolce Vita – das süße Leben – in vollen Zügen geniessen

Neu definierte Südtiroler Gerichte wie Käsefonduta aus frischem Almkäse bringen kreative Geschmackserlebnisse auf den Tisch, exklusive Weinverkostungen mit edlen Tropfen heimischer Winzer werden von Sommelier Klaus Pobitzer, Inhaber des Garberhof, persönlich geführt, der seinen Gästen auch zu späterer Stunde ein Glas hauseigenen Felix-Luis Gin aus der Lounge Bar 1981 anbietet. Wer möchte da nicht kommen, um zu bleiben?

Der Garberhof. Das Leben einfach geniessen.

Natürlich Regional – Vinschger Produkte im Garberhof

Der Garberhof ist für sein ausgezeichnetes Genuss-Konzept im Vinschgau und darüber hinaus sehr bekannt. Dabei legt das Hotel besonderen Wert auf Zutaten, die von Landwirten und lokalen Unternehmen aus der näheren Umgebung bezogen werden. Dazu gehören u.a. das Vinschger Paarlbrot oder der Olpkas. Bereits im Mittelalter wurde das traditionelle Paarlbrot aus Sauerteig, Kümmel, Brotklee und Fenchel von Mönchen in der Nähe von Mals gebacken und ist noch heute einer der absoluten Klassiker der Region. Genau wie der Olpkas – auch als Almkäse bekannt – der direkt vom heimischen Käsebauern oberhalb von Mals in traditioneller Handarbeit und mit viel Liebe und Hingabe hergestellt wird. Je nachdem wo die Kuh grast und welche Kräuter sie frisst, schmeckt auch jeder Käse anders. Wer möchte, kann sogar bei einer der vom Hotel geführten Wanderungen in den Genuss eines Olpkas Unikats kommen und sich von seinem einzigartigen Geschmack überzeugen.

La Dolce Vinschgau - Genuss im Garberhof

Der Garberhof. Authentisch und echt.

Ein Hoch auf den Genuss – von Garberhof Gin bis Marillenmarmelade

„Das Wichtigste für puren Genuss ist die Leidenschaft“ so Klaus Pobitzer, Inhaber des Garberhof. Als Hotelier und Sommelier führt er das Hotel seit vielen Jahren mit großer Passion und ist auch die treibende Kraft und Ideengeber für die eigene Produktlinie des Hauses. Dabei legt er besonderen Wert auf die Qualität der Zutaten und wählt diese auch selbst aus. Zum Sortiment des Garberhof gehören u.a. eine Auswahl an diesen Produkten, die alle im Hotel gekostet und gekauft werden können:

Gin Felix-Luis basiert auf einer Fusion des Londoner Gin-Verfahrens und der Südtiroler Obstbrennkunst und wird mit Garberhof Marillen Destillat und Bergwasser verfeinert
Prosecco Arturo aus Glera Trauben der Region Valdobbiadene sowie Senza Peso Wein aus hauseigenen Trauben des Weinbergs unterhalb der Chalets
Marmelade aus süßen gelb-orangenen Marillen und kräftig roten Erdbeeren kommen als Fruchtaufstriche direkt aus dem Pustertal
Olivenöl & Balsamicoessig werden bei Verona produziert und lässt somit auch die mediterrane Esskultur in die Südtiroler Region einziehen
Apfelsaft wird von einer Mosterei in Schluderns hergestellt und besteht zu 100% aus naturreinen, vollwertigen Vinschger Äpfeln

Der Garberhof. Guter Geschmack ist guter Genuss.

Über den Garberhof
Der Garberhof in Mals im Vinschgau (Südtirol) ist seit 1981 ein inhabergeführtes Hotel der Familie Pobitzer. Mit dem Konzept des „Silent Luxury“ lädt Sohn und Geschäftsführer Klaus Pobitzer seine Gäste zu einem ganz besonderen Aufenthalt ein. Das stilvolle und edle Wohnambiente der Suiten, Chalets und Doppelzimmer steht für komfortables Wohlfühlen und der großzügige Wellness- und Spa-Bereich mit Saunen, Pools, Bio-Naturteich und Italiens größtem orientalischen Hotel-Hamam, bietet einen idealen Ort der Ruhe und Erholung. Genuss und Verwöhnmomente stehen im Garberhof an erster Stelle und werden mit einer exzellenten Gourmet-Halbpension sowie hauseigenen Produkten im Bereich Kulinarik und Naturkosmetik fein abgerundet. Mit seiner einzigartigen Lage im malerischen Vinschgau, ist der Garberhof idealer Ausgangspunkt für verschiedenste Outdoor Aktivitäten.

Bildcredit©Garberhof

Weitere Informationen gibt es unter Garberhof.com

Eine Übernachtung inkl. Halbpension kostet ab 175 € pro Person je nach Verfügbarkeit, Reisezeitraum und Zimmerkategorie.

Quelle Sonja Berger Public Relations

Barmenia-Investment peers. überzeugt in Die Höhle der Löwen

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Barmenia-Investment peers. überzeugt

Das Digital Health Startup peers. überzeugt in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ gleich zwei Investoren: Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl. So geht es für peers. nach dem Löwen-Deal weiter.

In Deutschland leiden jährlich knapp 18 Millionen Menschen an einer klassifizierten psychischen Diagnose. Die Wartezeiten auf einen Therapieplatz liegen bei durchschnittlich neun Monaten, wodurch sich die Symptome chronifizieren und den Schweregrad der Erkrankung erhöhen können. „Alle Menschen haben Zugang zu psychologischer Unterstützung verdient. peers. erfüllt diesen Wunsch und schafft dadurch eine Revolution im deutschen Gesundheitssystem“, erklärt Sophie Schürmann, Gründerin und CEO von peers.

BNS-Investment überzeugt zwei Löwen

Gemeinsam mit Julia Maria Hautumm (CEO) und Max Kirschning (CTO) hat sie einen KI-basierten Matching-Algorithmus entwickelt, durch den User zu Gruppen zusammengefügt und wöchentlich von Psychologinnen und Pschyologen beraten werden. Damit schafft peers. einen geschützten Raum für die Teilnehmenden, der einen freien und urteilslosen Austausch und die Wahrung ihrer Privatsphäre gewährleistet. Mit diesem Konzept hat das Team in „Die Höhle der Löwen“ überzeugt. Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer unterstützen die Gründung mit 400.000 Euro für zusammen 16 Prozent der „peers“-Anteile.

Von dem Konzept ist auch die Barmenia überzeugt, die über die Barmenia Next Strategies GmbH (BNS) an peers. beteiligt ist. „Es ist uns sehr wichtig, dass über mentale Gesundheit offen gesprochen werden kann und dass psychosoziale Unterstützung nicht nur schnell, sondern auch unkompliziert zugänglich ist. Zu beidem leistet peers. einen großen Beitrag. Darum freut uns die Unterstützung der Löwen“, sagt Jan Seidel von der BNS. Auch Steffen Ingignoli, Leiter Alternative Investments bei der Barmenia, betont: „Hier wird ein großes Thema adressiert, das für die Gesellschaft insgesamt relevant ist. Durch Impact-Investments wie peers. erweitern wir unsere ESG-Strategie und wollen den Erfolg messbar machen.“

„Die Höhle der Löwen“ hat alle Erwartungen übertroffen

Für das Gründer-Team ist der Auftritt in „Die Höhle der Löwen“ ein weiterer wichtiger Schritt. „Die Teilnahme war eine unglaublich aufregende Erfahrung für uns. Es war eine Gelegenheit, unser Unternehmen einem breiten Publikum vorzustellen und potenzielle Investoren von unserer Vision zu überzeugen. Die Erfahrung hat bisher unsere Erwartungen übertroffen. Jetzt müssen wir noch abwarten, was der langfristige Erfolg durch die Ausstrahlung sein wird“, betont Sophie Schürmann.

Direkt nach dem Auftritt haben die Verhandlungen mit den Investoren bzw. ihren Investment Managern begonnen, in denen die Details des Investments nochmal genauer besprochen wurden. „Seit dem Zeitpunkt haben wir bereits sehr viel Unterstützung der jeweiligen Investoren bekommen in ganz unterschiedlichen Bereichen, wie bspw. Vertrieb, Marketing“, so Schürmann.

Kundinnen und Kunden der Barmenia mit einer Krankheitskostenvollversicherung können peers. kostenfrei nutzen

Bild V.l.: Philippe Driessen, Julia Maria Rüttgers, Sophie Schürmann präsentieren mit „peers.“ Psychosoziale Unterstützung in online Gruppenkursen. Sie erhoffen sich ein Investment von 400.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quelle Barmenia Versicherungen

Griechenlands Notenbankchef sieht EZB-Zinsprognosen kritisch

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EZB (Archiv), via dts NachrichtenagenturAthen (dts Nachrichtenagentur) – Yannis Stournaras, Chef der griechischen Notenbank, hat Vorbehalte gegen die Einführung von Zinsprognosen bei der Europäischen Zentralbank (EZB). „Es ist schwierig, die Inflation vorherzusagen, also frage ich mich, warum es einfacher sein sollte, die Zinssätze vorherzusagen“, sagte das EZB-Ratsmitglied dem „Handelsblatt“. Eine entsprechende Idee hatte EZB-Direktorin Isabel Schnabel vorige Woche in Washington lanciert.

Stournaras sagte, er sei grundsätzlich offen, Schnabels Vorschlag zu diskutieren. Er machte aber noch weitere Vorbehalte geltend. So wies Stournaras auch darauf hin, dass Zinsprognosen als eine neue Form der „Forward Guidance“ angesehen werden könnten, eine Art längerfristiger Zinsausblick. Diese Praxis hatte die EZB in der Zeit ultraniedriger Zinssätze eingeführt, sie hat sie aber inzwischen eigentlich aufgegeben.

Selbst wenn sie anonym veröffentlicht würden, könnten die von den einzelnen Notenbankern erwarteten Zinspfade „ein nationales Element in die Interpretation unserer geldpolitischen Entscheidungen einbringen“, sagte Stournaras. „Das würde das Konzept der einheitlichen Geldpolitik gefährden“. Schließlich warnte Stournaras davor, dass Zinsprognosen zu mehr Verwirrung an den Märkten führen könnten, anstatt für mehr Klarheit zu sorgen.


Foto: EZB (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts