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Fünf Millionen Euro für Abwasserrecycling-Unternehmen Membion

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membion

Die Membion GmbH aus Roetgen bei Aachen erhält ein vom TechVision Fonds (TVF) und dem DeepTech & Climate Fonds (DTCF) angeführtes Investment in Höhe von rund 5 Millionen Euro.

Das Unternehmen entwickelt und produziert Membranbioreaktor(MBR)-Module für die Abwasseraufbereitung. Mit der vielfach patentierten Technologie erfüllen kommunale und industrielle Kläranlagenbetreiber die wachsenden Anforderungen an die Wasserqualität und senken signifikant die Betriebskosten. Mit dem Kapital wird Membion den breiten Markteintritt erreichen, weitere Produktionslinien aufbauen und zusätzliche Produktfeatures entwickeln.

„Unsere Kunden wollen und müssen eine höhere Wasserqualität erreichen, haben oft aber nicht genügend Platz, um ihre Kläranlage zu erweitern. Rüsten sie diese auf unsere Membion MBR-Module um, kann die Keimbelastung des Abwassers gegenüber einer konventionellen Anlage um den Faktor 1.000 reduziert werden. Im Vergleich zu herkömmlichen MBR-Plattenmodulen wird 75 Prozent weniger Platz benötigt“, sagt Dr. Klaus Vossenkaul, CEO von Membion. „Außerdem werden unsere MBR-Module auf revolutionäre Art belüftet und reduzieren so den Energiebedarf für die Spülung der Filter um mehr als 90 Prozent gegenüber MBR-Plattenmodulen.“

Mehr Filterleistung auf kleinerem Raum – bei bis zu 90 Prozent weniger Energiebedarf

Das erfahrene Membion-Gründerteam, bestehend aus Dr. Klaus Vossenkaul und Dirk Volmering, hat in vielen Jahren der Forschung und Entwicklung einzigartige Membranfilter, sogenannte Hohlfaser-MBR-Module, entwickelt, welche deutliche Energie- und damit Betriebskostenersparnisse erzielen – und das bei signifikant reduziertem Platzbedarf gegenüber konkurrierenden Systemen. Auf eine Nachklärung wie in konventionellen Systemen kann gänzlich verzichtet werden. Beides sind entscheidende Faktoren für die Zukunft, da immer weiter steigende Ansprüche an die Wasserqualität bald eine sogenannte „vierte Reinigungsstufe“ erfordern. Diese muss zusätzlich zur bisher realisierten Trennung von Klärschlamm und Wasser dann auch Mikroplastik, antibiotikaresistente Keime, Krankheitserreger und Spurenstoffe wie beispielsweise Medikamentenrückstände aus dem Wasser filtern.

Um diesen Anforderungen in Zukunft zu entsprechen, benötigen Kläranlagen zusätzlichen Platz für die Nachrüstung einer Reinigungsstufe. Hinzu kommt das Wachstum von Ballungsgebieten, was zusätzliche Kapazität für die Wasserklärung erfordert.
Die eigenentwickelte Produktionsanlage von Membion verfügt über eine skalierbare, hochautomatisierte Fertigungseinheit. Zielkunden sind die Betreiber von kommunalen Kläranlagen sowie industriellen Anlagen zur Wasseraufbereitung.

Hohes Marktpotenzial zu erwarten

„In Membion sehen wir den kommenden Technologieführer in einem international dynamisch wachsenden Markt“, sagt Björn Lang, zuständiger Partner der TVF Management GmbH. „Ziel ist es, mit Membion die Abwasseraufbereitung zu revolutionieren, auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen auszurichten, und gleichzeitig wesentlich wirtschaftlicher zu machen.“ Studien zufolge wird der Markt für MBR bis 2030 auf eine Größe von fast sieben Milliarden US-Dollar wachsen.
Dr. Elisabeth Schrey, Geschäftsführerin des DTCF, sagt: „Sowohl etablierte Abwassersysteme als auch neue Nutzwasseranwendungen brauchen Innovationen, um mit dem wertvollen Gut Wasser verantwortungsbewusst umzugehen. Ich bin froh, dass wir mit Klaus Vossenkaul einen so erfahrenen Unternehmer unterstützen können, und wir teilen seine Vision des energiesparenden Wasserrecyclings.“

Team mit Tech-Expertise und unternehmerischer Erfahrung

Die Membion Gründer Dr. Klaus Vossenkaul und Dirk Volmering haben Verfahrenstechnik an der RWTH Aachen studiert und verfügen über 20 Jahre Branchenerfahrung. „Klimawandel, Wasserknappheit oder auch die steigende Intensität in der Landwirtschaft sorgen dafür, dass immer mehr Wasser in guter Qualität vorhanden sein muss. Betreiber werden aufgrund deutscher und europäischer Gesetzgebung künftig Bußgelder zahlen müssen, wenn sie diese Qualitätsstandards nicht erfüllen“, so Vossenkaul. „Folglich müssen Kläranlagen noch effizienter werden. Die patentierte Membion-Technologie macht das möglich.“

Bild Dipl.-Ing. Dirk Volmering und Dr. Klaus Vossenkaul Quelle Membion GmbH

Quelle VOCATO public relations GmbH

Forsa: SPD so schwach wie seit drei Jahren nicht mehr

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das sogenannte „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv verliert die SPD zwei Prozentpunkte und erreicht nur noch 13 Prozent. Das ist ihr schlechtester Wert auf Bundesebene seit Ende April 2021.

Die Unionsparteien können einen Prozentpunkt zulegen und kämen auf 31 Prozent der abgegebenen Stimmen und damit auf den gleichen Wert wie alle drei „Ampel“-Parteien zusammen. Die AfD bleibt mit 22 Prozent weiterhin zweitstärkste Kraft. Dahinter folgen die Grünen mit 14 Prozent. Einen Prozentpunkt hinzugewinnen würden die sonstigen Parteien (neun Prozent), wobei das neu gegründete „Bündnis Sahra Wagenknecht“ weiterhin unter der 3-Prozent-Marke bleibt. FDP und Linke kämen auf jeweils vier Prozent, die Freien Wähler halten sich bei drei Prozent.

Wenn die Bundesbürger den Bundeskanzler direkt wählen könnten und die Wahl hätten zwischen Olaf Scholz und den drei Unionspolitikern Friedrich Merz, Markus Söder und Hendrik Wüst, würden sowohl Markus Söder als auch Hendrik Wüst gegen Olaf Scholz deutlich besser abschneiden als Friedrich Merz. (Scholz, 27 Prozent vs. Merz, 28 Prozent / Scholz, 27 Prozent vs. Söder, 40 Prozent / Scholz, 25 Prozent vs. Wüst, 36 Prozent).

Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz steigt in dieser Woche der Anteil der Wahlberechtigten, die keiner Partei die Lösung der Probleme im Land zutrauen, auf 61 Prozent. Den Unionsparteien trauen 17 Prozent (+1), der SPD und den Grünen nur noch sechs bzw. fünf Prozent (jeweils -2), der FDP ein Prozent (-1), der AfD unverändert sieben und einer der sonstigen Parteien drei Prozent politische Kompetenz zu.

Datenbasis: 2.504 Befragte.


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen trotz Inflation

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ZEW (Archiv), via dts NachrichtenagenturMannheim (dts Nachrichtenagentur) – Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Januar verbessert. Der entsprechende Index stieg gegenüber dem Vormonat um 2,4 Punkte auf nun 12,8 Zähler, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Die Einschätzung der gegenwärtigen konjunkturellen Lage hat sich hingegen kaum verändert. Sie sinkt um 0,2 Punkte auf minus 77,3 Punkte. Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken in der aktuellen Umfrage leicht. Sie liegen mit aktuell plus 22,7 Punkten um 0,3 Punkte unter dem Wert aus Dezember 2023. Der Lageindikator steigt hingegen um 3,4 Punkte auf minus 59,3 Punkte an.

„Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sind erneut gestiegen. Das hängt damit zusammen, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Befragten davon ausgeht, dass die EZB im ersten Halbjahr Zinssenkungen vornimmt“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die aktuellen Ergebnisse. Noch stärkere Verschiebungen gebe es bei den US-Zinserwartungen. Mehr als zwei Drittel der Befragten prognostiziere Zinssenkungen durch die Fed in den kommenden sechs Monaten. „Die im Dezember gestiegene Inflation in Deutschland und im Euroraum hat somit keinen Einfluss auf die geldpolitischen Erwartungen der Befragten“, so Wambach.


Foto: ZEW (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Aegon AM stellt den Fonds für hochverzinsliche, kurzlaufende Anleihen auf den Klimaübergang um

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High Yield Aegon AM
Foto von Thomas Hanson (Quelle: Aegon AM)

Aegon Asset Management hat seinen 61 Mio. USD schweren Aegon Short Dated High Yield Global Bond Fund auf den Übergang zu einer klimaneutralen Weltwirtschaft neu ausgerichtet. Der Fonds wurde daher ab dem 18. Dezember 2023 in Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund umbenannt, um die Anlagekriterien für den Klimawandel besser zu repräsentieren.

Der Fonds wird gemäß der EU-Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzinstrumente als Artikel 8-Fonds eingestuft. Die Änderung knüpft an den Erfolg des Aegon Global Short Dated Climate Transition Fund an, der im Januar 2020 aufgelegt wurde und jetzt ein Volumen von 985 Mio. USD hat.[1]

Der Aegon Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund wird weiterhin von Thomas Hanson und Mark Benbow, den Co-Managern des erfolgreichen 1 Mrd. USD Global High Yield-Franchise von Aegon AM[2], verwaltet. Dabei wird dieselbe Anlagephilosophie und derselbe Anlageprozess mit Schwerpunkt auf einer fundamentalen Bottom-up-Kreditanalyse angewandt. Die Manager werden vom hauseigenen Investment- und Kreditresearch-Teams unterstützt.

Die Änderungen des Fonds sollen eine innovative Lösung bieten, die den finanziellen, ESG- und klimabezogenen Zielen der Anleger gerecht wird. Neben der Erzielung wettbewerbsfähiger finanzieller Renditen wird der Fonds eigene ESG- und Klimastudien einbeziehen, um das ESG-Profil des Fonds zu verbessern und verstärkt in Unternehmen mit glaubwürdigen Klimaschutzplänen zu investieren.

Im Rahmen des Klimaschwerpunkts des Fonds wird sich das Team auf die interne Forschung zum Klimawandel stützen, um die Bereitschaft der Unternehmen zum Klimawandel zu bewerten. Dieser zukunftsorientierte Forschungsrahmen bewertet die Netto-Null-Ambitionen, die Leistung und das Management von Klimarisiken der Unternehmen. Die Emittenten werden anschließend in Kategorien eingeteilt, je nachdem, wie weit sie

Fortschritte auf dem Weg zu einer Netto-Null-Wirtschaft erzielt haben. Der Fonds verfolgt eine Strategie zur Umstellung auf eine klimaneutrale Wirtschaft, bei der zunehmend in Unternehmen investiert wird, die aktiv und glaubwürdig Schritte in Richtung einer Netto-Null-Wirtschaft unternehmen. Darüber hinaus wird der Fonds ein Ziel zur Verringerung der Kohlenstoffintensität einhalten und ein gezieltes Programm zur Förderung des Klimawandels einsetzen, um die Unternehmen zur Verbesserung ihrer Zielsetzung und zur Reduzierung ihrer Emissionen zu bewegen.

Der Fonds strebt eine jährliche Bar-Rendite (SOFR) von 3 % über einen Zeitraum von drei Jahren an (ohne Gebühren). Er wird weiterhin in globale hochverzinsliche Unternehmensanleihen mit einer gesetzlichen Laufzeit von weniger als fünfunhalb Jahren investieren. Zusätzlich zu den Klimakriterien wird das Team ein erweitertes Ausschlussverfahren anwenden und interne Recherchen nutzen, um in Unternehmen mit besseren ESG-Eigenschaften zu investieren und hohe ESG-Risiken zu vermeiden.

Thomas Hanson erklärt: „Der verbesserte Fonds für kurzlaufende globale High-Yield-Anleihen zielt darauf ab, die Renditen für Anleger, die attraktive risikobereinigte Renditen und einen starken Kapitalerhalt anstreben, weiterhin zu maximieren, und gleichzeitig auf Emittenten setzt, die klare und glaubwürdige Dekarbonisierungspläne und Netto-Null-Ziele haben. Unser Team verfügt über große Erfahrung in der Verwaltung von High-Yield-Strategien. Diese Expertise wird mit dem Wissen unseres spezialisierten Teams für Responsible Investments und unserem eigenen Rahmenwerk für den Klimawandel kombiniert, um Emittenten nach ihrem Grad der Anpassung und ihrem Fortschritt in Richtung einer Netto-Null-Wirtschaft zu analysieren und zu bewerten.“

Der neu ausgerichtete Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund wird die Palette der Klimalösungen von Aegon AM erweitern und Anlegern, die nach Lösungen für eine Netto-Null-Wirtschaft suchen, eine differenzierte Investmentlösung bieten. Der Fonds ist sowohl für institutionelle als auch für Wholesale-Anleger verfügbar.

Aegon AM stellt den Fonds für hochverzinsliche, kurzlaufende Anleihen auf den Klimaübergang um

Foto von Thomas Hanson (Quelle: Aegon Asset Management)

[1] Source: Aegon Asset Management. As at 31 December 2023

[2] Source: Aegon Asset Management. As at 31 December 2023

Timeless Investments sammelt insgesamt 11,5 Millionen Euro ein

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Timeless Investments

Timeless Investments, die führende europäische Plattform für Investitionen in seltene Sammlerstücke, hat in einer Finanzierungsrunde 11,5 Millionen Euro frisches Kapital für ihr weiteres Unternehmenswachstum eingesammelt. In diesem Zusammenhang hat Timeless Investments einen umfangreichen Media-for-Equity Deal mit dem SevenAccelerator von ProSiebenSat.1 abgeschlossen. Dieses strategische Investment ermöglicht Timeless Investments, seine Marktpräsenz weiter auszubauen und seine führende Position in der Branche zu festigen.

„Wir freuen uns, das aufstrebende Start-up Timeless Investments auf seinem Wachstumskurs mit unseren Media-Leistungen zu unterstützen. Gerade in neu entstehenden Märkten wie dem Bereich der Collectible-Investments ist es entscheidend, dass Unternehmen, die Innovationen vorantreiben, das Vertrauen der Kunden in ihre Produkte gewinnen. Mit unserer Expertise für Markenaufbau sind wir der ideale Partner für Timeless. Die Strategie des Teams um Malte Häusler hat uns überzeugt, hier zu investieren“, sagt Max Jochim, Geschäftsführer SevenVentures GmbH.

Gleichzeitig nimmt Timeless Investments Veränderungen in seiner Führungsebene vor, um seine Unternehmensentwicklung in der bestmöglichen personellen Aufstellung voranzutreiben. Malte Häusler, der bisherige CFO wie auch Co-Gründer, fungiert bereits seit Anfang November als CEO bei Timeless Investments. Jan Karnath, der Co-Gründer und bisherige CEO, wechselt in das Advisory Board. Er konzentriert sich zukünftig bei der familieneigenen Firma Reifenhäuser, einem Maschinenbauunternehmen, auf seine Tätigkeit als Chief Digital Officer.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und bin stolz auf das, was wir bei Timeless Investments bereits erreicht haben, sowie die zukünftigen Erfolge, die vor uns liegen. Als Mitglied des Advisory Board werde ich die Vision von Timeless Investments auch weiterhin nach besten Kräften fördern und habe volles Vertrauen in unser aktuelles Führungsteam“, sagt Jan Karnath zu seiner neuen Aufgabe. „Als bisheriger CFO verfügt Malte Häusler nicht nur über ein tiefgreifendes Verständnis für alle Geschäftsbereiche, sondern auch über eine klare Vorstellung für die weitere Ausrichtung und Expansionspläne von Timeless Investments.“

Durch die Ernennung von Malte Häusler zum CEO gewährleistet Timeless Investments eine konsequente Fortsetzung der Unternehmensleitung. Gemeinsam mit seinen Mitgründern Andreas Joebges und Jan Karnath hat er das Unternehmen seit 2018 in der Geschäftsführung zum Marktführer in der DACH-Region im Bereich „Collectible-Investments“ aufgebaut. „Wir haben ambitionierte Ziele und wollen Timeless in ganz Europa als führenden Marktplatz und unangefochtenen Marktführer im Segment der Sachwert-Investments positionieren“, so Malte Häusler.

Zudem begrüßt Timeless Investments Timo Hilpert als neuen Senior Vice President Commercial, der im Zuge dieser strategischen Erweiterung der Führungsebene die Bereiche Marketing, Business Development, Customer Experience und Produktangebote leitet. „Die Dynamik, mit der Timeless den Markt für Collectible-Investitionen vorantreibt und prägt, ist beeindruckend und das Wachstumspotenzial dieser Anlageklasse enorm. Ich freue mich darauf, diese spannende Entwicklung gemeinsam mit dem Team mitzugestalten und zur weiteren Expansion von Timeless beizutragen“, so Timo Hilpert über seine neue Rolle. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Finanzsektor sowie leitenden Positionen beim Berliner Fintech LIQID und dem Frankfurter Vermögensverwalter Grüner Fisher Investments bringt er außerdem wertvolle Kenntnisse im Bereich der alternativen Investments mit, die für die zukünftige strategische Ausrichtung und das Wachstum von Timeless eine zentrale Bedeutung haben werden.

Bildunterschrift: Andreas Joebges, Malte Häusler und Jan Karnath haben Timeless gegründet.

Quelle Siccma Media GmbH

Judith Rakers verlässt Tagesschau

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Judith Rakers (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Judith Rakers hört als Tagesschau-Sprecherin auf. Am 31. Januar werde sie zum letzten Mal in der 20-Uhr-Ausgabe der Nachrichtensendung zu sehen sein, teilte der NDR am Dienstag mit.

Rakers gehe „auf eigenen Wunsch, da sie sich künftig mehr auf ihre unternehmerische Tätigkeit konzentrieren will“, hieß es weiter. Sie werde aber weiter andere ARD-Sendungen moderieren.

„Nach 19 erfolgreichen und spannenden Jahren bei der Tagesschau habe ich mich schweren Herzens entschlossen, zu gehen“, ließ sich Rakers zitieren. „Es ist an der Zeit, den Fokus in meinem Leben auf andere Projekte zu lenken, meine unternehmerische Tätigkeit weiter auszubauen und Neues anzupacken, für das neben dem Nachrichten-Schichtdienst bisher zu wenig Zeit war“, ergänzte sie.

Marcus Bornheim, Erster Chefredakteur von ARD-Aktuell, nannte Rakers Abschied einen „großen Verlust“. Sie sei als Sprecherin „charmant und professionell“ aufgetreten. Man respektiere aber ihren Wunsch.

Für Judith Rakers werde es zunächst keine Nachfolge geben, hieß es. Weitere Sprecher der Hauptausgabe bleiben Jens Riewa, Susanne Daubner, Julia-Niharika Sen, Thorsten Schröder und Constantin Schreiber.


Foto: Judith Rakers (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Der Bastelkönig aus Tirol

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bastelschachtel

Bernhard-Stefan Müller ist als Unternehmensberater und Investor in der Szene vielen gut bekannt. Nun hat der Tiroler ein neues Projekt. Müller hat, gemeinsam mit 2 Partnern mit dem Jahreswechsel den Tiroler Bastel-Onlineshop Bastelschachtel übernommen.

Do it youself, Basteln und kreativ sein hat in den vergangenen Jahren, besonders seit der Corona Pandemie wieder einen deutlichen Aufschwung erlebt. Bereits 2016 hatte die bisherige Eigentümerin die Bastelschachtel, einen Onlineshop für überwiegend Vintage Artikel zum selber basteln gestartet. Nach einer langsamen Anlaufphase kam mit der Corona Pandemie der große Durchbruch für den Shop – alleine im letzten Jahr 2023 lag der Wachstum bei über 40%. Für die Gründerin trotz Mitarbeiter/innen nicht mehr stemmbar.

„Die Gründerin entschied sich schweren Herzens den Bastelshop zu verkaufen und beauftragte mein Unternehmen Tantum mit dem Unternehmensverkauf. Nachdem 2 Käufer aufgrund mangelnder Finanzierung abgesprungen waren, entschied ich mich kurzerhand die Bastelschachtel selbst zu kaufen.“ lacht Müller Derzeit würde das Unternehmen in 17 Länder über den eigenen Onlineshop und über Amazon verkaufen. Viele der Produkte seien Eigenkreationen, die exklusiv für den Onlineshop produziert würden.

„Der bastelnde Investor ist ein Bild, das vielen jetzt ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern wird, aber ich hab mir das Investment natürlich sehr gut überlegt. Gemeinsam mit meinen Partnern, die aus dem handwerklich-kreativen Sektor stammen, haben wir ein Konzept. Wir wollen nicht irgendein beliebiger Shop sein. Ich will der neue Bastelkönig werden so Müller weiter.

Dabei sei es ihm ein Anliegen Menschen mit seinen Produkten glücklich zu machen und zu bereichern. Die Bastelsets werden überwiegend regional produziert, man sorge für hohe Qualität und verfolge gerade bei den Schulsets auch einen hohen pädagogischen Anspruch und damit verbundenen Lerncharakter.

„Wir arbeiten gerade an einer Bastelsetlinie für Schulen und an einer weiteren für Altersheime und Rehazentren. Wir werden zwar die Vintagerichtung, für die uns unsere Kunden bisher geschätzt haben zum einen beibehalten – die Bastelschachtel wird künftig aber noch vie mehr Seiten und Facetten zeigen“ erzählt Müller von seiner Vision.

In einer Instagramstory informierte Bernhard-Stefan Müller vergangene Woche seine Community über den Erwerb des Bastelshops. Es sei ein Herzensprojekt. Außerdem freue er sich nun an einer eigenen Beteiligung, die er operativ auch führe zu zeigen, dass das Tantum-Konzept des Company und Venture Builders funktioniere.

„Der Look ist noch nicht ganz BSM Like- es ist alles noch ein bisschen angestaubt – wir brauchen ein neues Logo, neue Farben und ein neues Image – aber die Grundlage stimmt. Beim Rest wird uns mein Team aus der Unternehmensberatung unterstützen. Und wir haben ein tolles Mitarbeiterteam übernommen, auf die wir jetzt in der Wachstumsphase zählen können. Bald wird es in jedem bastelaffinen Haushalt ein Produkt von uns geben“ so Müller abschließend.

Bild Bernhard-Stefan Müller

Quelle BSM Holding GmbH/Tantum GmbH

Edurino bringt digitalen Lernspaß in den Berliner Hauptbahnhof

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edurino

Im Zeichen einer zunehmenden Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung digitaler Bildung für Kinder gewinnt Edurino, eins der führenden deutschen EdTech-Startups, den Popup-Store-Wettbewerb der DB mindbox.

Von Januar bis März wird Edurino im Berliner Hauptbahnhof vor Ort sein und digitale Kinderbildung einem breiten Publikum präsentieren. Im Popup-Store wird es nicht nur die Edurino Produkte zu erwerben geben, sondern es wird ein inspirierender Raum für Bildung und Unterhaltung mit Teststationen und Workshops für Familien entstehen. Nach nur zwei Jahren Marktpräsenz ist Edurino in vier Ländern vertreten, hat über 450.000 Produkte an Familien verkauft und jüngst den deutschen Gründerpreis gewonnen. Darüber hinaus wird das hybride Lernkonzept in über 600 Bildungseinrichtungen für den digitalen Vorschulunterricht eingesetzt.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit Edurino, einem Pionier im Bereich digitaler Bildung, digitales Lernen für Kinder auf eine innovative Weise erlebbar zu machen. Die DB mindbox gibt Pendlern und Besuchern die einzigartige Möglichkeit, in die Welt des digitalen Lernens einzutauchen. Besonders auf Reisen mit dem Zug, wenn viele Kinder Zeit am Tablet verbringen, sehen wir die Chance, diese Zeit sinnvoll zu gestalten und digitale Bildung als wertvolles Werkzeug für die Zukunft zu etablieren“, Katja Lottermoser, Leiterin des Vermarktungsmanagements der Deutschen Bahn

Digitale Bildung im Fokus: Interaktive Workshops und Gewinnspiele

Der Berliner Hauptbahnhof wird nicht nur ein Vertriebsort für Edurino-Produkte sein, sondern auch ein interaktiver Raum für Bildung und Unterhaltung. Edurino lädt neben Pendlern auch Berliner Familien ein, den Popup-Store mit ihren Kindern zu besuchen. Es wird Gewinnspiele, Workshops und andere Aktivitäten geben, um den BesucherInnen digitales Lernen erlebbar zu machen und eine einzigartige Erfahrung zu bieten. Edurino wird die gesamte Palette ihrer neun Lernfiguren, darunter auch die neuesten Charaktere Mika ABC (Die Buchstaben ab 4 – Stufe 2), Leo (Meine Gefühle) und Ari (Meine Körperteile) sowie Zubehörprodukte wie die Edurino LernOhren im Popup-Store präsentieren. Dies unterstreicht das Engagement von Edurino für eine moderne und ganzheitliche Bildung, die Kindern die Werkzeuge gibt, die sie in einer digitalen Welt benötigen.

„Mit Edurino wollen wir Kinder ab dem Vorschulalter spielerisch und sicher an das digitale Lernen heranführen. Unser Ansatz kombiniert eine Lern-App, haptische Tierfiguren und einen ergonomischen Eingabestift, um ein interaktives und pädagogisch wertvolles Lernerlebnis zu schaffen. Dabei legen wir großen Wert darauf, nicht nur schulische Kompetenzen, sondern auch Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts zu fördern. So können Kinder mit Edurino spielerisch u. a. auch logisches Denken & Coding, Kreativität, emotionale Intelligenz und Naturverständnis entwickeln.“ – Irene Klemm, Mitgründerin

 

Quelle Bild und Text: Edurino GmbH

Mobilität der Zukunft: Landesregierung informiert sich in Karlsruhe

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Mobilität der Zukunft: Landesregierung informiert sich in Karlsruhe

Mobilität der Zukunft: Landesregierung informiert sich in Karlsruhe
KIT und Hochschule Karlsruhe präsentieren gemeinsam mit Partnern aktuelle Projekte und Ergebnisse aus der Mobilitätsforschung

Für die zukünftige Mobilität sind umweltfreundliche, vernetzte und automatisierte Lösungen gefragt. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Hochschule Karlsruhe (HKA) entwickeln Technologien unter anderem für intelligente nachhaltige Verkehrssysteme, Elektromobilität und autonomes Fahren. Bei einem Besuch haben sich der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Verkehrsminister Winfried Hermann heute (12. Januar 2024) vor Ort über aktuelle Forschungsprojekte informiert. Im Fokus stand der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM), in dem das KIT und die Universität Stuttgart – gefördert durch das Land – an zukunftsfähigen Mobilitäts- und Produktionslösungen arbeiten. Außerdem stellte sich das Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM) vor, das als unabhängiger Think- und Do-Tank zur aktiven Gestaltung der Mobilitätswende in Baden-Württemberg beiträgt.

„Die Automobilbranche erlebt gerade den größten Umbruch in ihrer Geschichte. Damit sie auch in Zukunft eine unserer Schlüsselbranchen und ein bedeutender Innovationstreiber bleibt, haben wir in Baden-Württemberg schon vor einigen Jahren den Strategiedialog Automobilwirtschaft als erfolgreichen Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik initiiert. Ein wesentlicher Baustein dabei ist der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft, der ins Leben gerufen wurde, um gemeinsam schnell und flexibel neue Technologien entwickeln zu können. Dass dies gelungen ist, zeigen die heute vorgestellten Forschungsprojekte. Ich bin beeindruckt, was das KIT, die Universität Stuttgart, die Hochschule Karlsruhe sowie alle beteiligten Akteure bisher in kurzer Zeit erreicht haben“, sagte Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg.

„Unser InnovationsCampus Mobilität der Zukunft und das Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität belegen eindrucksvoll die Forschungsvielfalt im Land – von emissionsfreien Antriebssystemen über eine nachhaltige Verkehrsinfrastruktur bis zu neuen Produktionstechnologien. Als Transformations- und Innovationsland brauchen wir genau das: Ein interdisziplinäres Umfeld, in dem etablierte sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam an nachhaltigen Technologien arbeiten – im Schulterschluss zwischen Grundlagenforschung und Praxis. Deshalb unterstützen wir diese Zukunftsforschung zur Mobilität nach Kräften. Allein unseren InnovationsCampus haben wir als Land seit 2019 mit über 65 Millionen Euro gefördert“, so Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

„Um die Mobilitätswende erfolgreich zu meistern, ist eine enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft unerlässlich. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM), in das mehrere Hochschulen im Südwesten eingebunden sind. Zu den Aktivitäten des BWIM zählen unter anderem Informations- und Qualifizierungsmaßnahmen für Verantwortliche auf kommunaler Ebene, beratende Stellungnahmen und Entwicklung von ÖPNV-Konzepten sowie die Evaluation von Mobilitätspakten. Das dezentrale und interdisziplinäre wissenschaftliche Netzwerk unterstützt und begleitet Themen der Verkehrs- und Mobilitätswende in der Hochschulausbildung, in der Weiterbildung sowie in der Praxis vor Ort. Das BWIM ist ein erfolgreicher Think- und Do-Tank“, sagte Winfried Hermann, Minister für Verkehr Baden-Württemberg.

„Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Verstädterung erfordern für die Mobilität der Zukunft einen radikalen Wandel. Diesen befördern wir am KIT mit exzellenter Forschung und wegweisenden Technologieentwicklungen in der Mobilitätsforschung. In Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart gestalten wir zusätzlich neue Mobilitätskonzepte für eine nachhaltige Verkehrs- und Mobilitätswende“, sagte Professor Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT.

„Die Entwicklung innovativer Mobilitätskonzepte ist einer unserer vier zentralen Forschungsschwerpunkte an der Hochschule Karlsruhe“, so Rektor Professor Frank Artinger von der Hochschule Karlsruhe, „und die Themen Klimawandel bzw. Klimaneutralität finden sich in all unseren Wissenschafts- und Lehrfeldern. Wir möchten damit an der HKA Beiträge zur C02-Reduzierung und Einhaltung der nationalen Klimaziele leisten. Die Gestaltung innovativer Konzepte für die künftige Mobilität von Menschen und Waren – insbesondere am hochschulübergreifenden Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität BWIM – wird einen großen Einfluss auf unsere Lebensqualität haben, in Städten und Ballungsgebieten, aber auch im ländlichen Raum.“

„Mit dem ICM können wir schnell und flexibel neue Technologien entwickeln, erproben und die Basis für sichere und nachhaltige Mobilitätslösungen schaffen. Mit den Partnern aus Forschung und Industrie treiben wir die Innovationen für eine zukunftsfähige Mobilität und Produktion erheblich an“, so Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT.

„Die gemeinsame Initiative der Universität Stuttgart und des KIT markiert einen Meilenstein für eine nachhaltige Innovationslandschaft. Sie schafft eine Plattform, um die Herausforderungen unserer Zeit durch den Austausch von Fachwissen und Ideen zu bewältigen und eine lebendige Innovationskultur zu fördern“, sagte Professor Peter Middendorf, Prorektor für Wissens- und Technologietransfer der Universität Stuttgart.

Projekte und Demonstratoren von E-Motoren bis Batterierecycling

Den ICM stellten beim Besuch der Landesregierung dessen Geschäftsführende Dr. Sandra Kauffmann-Weiß vom KIT und Dr. Max Hoßfeld von der Universität Stuttgart vor. Forschende des ICM präsentierten zudem Projekte und Demonstratoren, insbesondere zur nachhaltigen Produktion von E-Motoren, vor. Ein Beispiel ist der fahrbereite Elektroauto-Demonstrator „eVee“: In ihn bauen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neuartige E-Motoren ohne Seltene Erden ein, die sie eigens entwickelt haben. Das Konzept entspricht einem flexibel einsetzbaren Leichtfahrzeug, das zum Beispiel als Teil einer autonomen Carsharing-Flotte zur nachhaltigen und vernetzten Mobilität beiträgt. Als modulare Testplattform dient das Fahrzeug der Erprobung von Hard- und Softwarekomponenten. Des Weiteren stellten die Forschenden des ICM Industrietransferprojekte vor, beispielsweise zu Möglichkeiten durch die Digitalisierung im Energiemanagement und zum Recycling von Batterien.

Der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft

Wie wir mobil bleiben und dabei die natürliche Regenerationsfähigkeit der Erde beachten – dieser Frage gehen die Forschenden der Universität Stuttgart und des KIT und weiteren Partnern gemeinsam im ICM nach. Seit 2019 arbeiten dort über 300 Forschende an neuen Lösungen für die Verkehrs- und Mobilitätswende. Wichtige Forschungsthemen sind hierbei neue Ansätze für Elektromotoren ohne Seltene Erden, ressourcenschonende Fertigungsverfahren und selbstlernende Software-Systeme für Fahrzeuge. Ziel des ICM ist es, standort- und disziplinenübergreifend neue, bahnbrechende Technologien für eine nachhaltige und effiziente Mobilität und Produktion von morgen hervorzubringen sowie deren Transfer in die Industrie zu fördern. Gleichzeitig ist es dem ICM ein wichtiges Anliegen, exzellente Nachwuchsforschende zu gewinnen und Gründungen aus der Wissenschaft zu unterstützen. Der ICM ist eine der größten Initiativen zur Mobilität und Produktion der Zukunft in Deutschland und wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg – als einer der Schwerpunkte im „Strategiedialog Automobilwirtschaft“ des Landes – seit 2019 mit über 65 Millionen Euro gefördert.

Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität

„Mobilitätskompetenzen fördern und vernetzen, interdisziplinär und hochschulübergreifend Strategien entwickeln und forschen, Verwaltung und Politik beraten und die Zukunft der Mobilität für alle erlebbar machen: Dafür steht das Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität mit seinen Teams an den Hochschulen Karlsruhe, Biberach, Nürtingen-Geislingen, Offenburg und der Universität Konstanz“, veranschaulichte der stellvertretende BWIM-Sprecher Professor Markus Stöckner und präsentierte gemeinsam mit jungen Forschenden der Hochschule Karlsruhe einige aktuelle Projekte.

So werden am BWIM unter anderem der Einsatz von Lastenrädern für den Warentransport von Logistik- und Handelsunternehmen erprobt, nachhaltiges Asset-Management der Verkehrsinfrastruktur entwickelt sowie die Nutzungsmotive des Nahverkehrs oder die Wirksamkeit des Deutschlandtickets auf das Verkehrsverhalten der Menschen untersucht. Eine Virtual-Reality-Simulation – installiert auf einem mobilen Truck – soll lokale Mobilitätsszenarien direkt vor Ort interaktiv erlebbar machen. Ebenso wie temporäre Raum- und Verkehrsexperimente in baden-württembergischen Kleinstädten, die im Frühling 2024 in Weil der Stadt und Sulz am Neckar starten werden.

Verbundprojekt move.mORe

Das Verbundprojekt „Nachhaltige Mobilität in der Oberrheinregion – move.mORe“ der Hochschulen Karlsruhe und Offenburg verfolgt das Ziel, Lösungen für die nachhaltige Mobilität von Menschen und Waren und zur Energiewende in der Region Oberrhein – vor allem im ländlichen Raum – zu erarbeiten und regionalspezifisch zu implementieren. Der Fokus liegt auf der Verkürzung oder Vermeidung von Wegen zur Arbeit oder zur täglichen Versorgung sowie auf der Nutzung effizienter und emissionsfreier Mobilität wie Fußverkehr, E-Bikes, ÖPNV oder Sharing-Angebote. Bei der Umsetzung wird vor allem auf die Partizipation der Beteiligten und den gesellschaftlichen Dialog gesetzt. Die bedarfsgerechte Energieversorgung mit lokal zur Verfügung stehenden regenerativen Energien für die Mobilität von Personen und Waren stehen ebenso im Mittelpunkt wie multimodale regionale Logistikkonzepte für den Gütertransport und digitale Dienste für die Benutzer.

Bildunterschrift:
Über die Forschung zu nachhaltiger und effizienter Mobilität und Produktion von morgen informierte sich die baden-württembergische Landesregierung in Karlsruhe. V. l. n. r.: Prof. Nejila Parspour, Direktorin des Instituts für Elektrische Energiewandlung, Universität Stuttgart; Prof. Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski; Verkehrsminister Winfried Hermann; Ministerpräsident Winfried Kretschmann; Prof. Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT; Prof. Rose Marie Beck, designierte Rektorin der Hochschule Karlsruhe; Prof. Frank Artinger, Rektor der Hochschule Karlsruhe; Prof. Tobias Düser, Institut für Produktentwicklung, KIT. (Foto: Markus Breig, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Jeder Vierte arbeitet wegen Betreuung Angehöriger in Teilzeit

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Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Betreuung von Angehörigen ist einer der Hauptgründe für Teilzeittätigkeit in Deutschland. Im Jahr 2022 arbeitete knapp ein Viertel (24 Prozent) der rund 12,6 Millionen Teilzeitbeschäftigten in reduziertem Umfang, um Kinder, Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftige Personen zu betreuen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Frauen üben deshalb deutlich häufiger eine Teilzeitbeschäftigung aus als Männer: 29 Prozent der Frauen in Teilzeit gaben die Betreuung von Angehörigen als Grund für ihre Teilzeitarbeit an, bei den Männern waren es sieben Prozent.

Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Beschäftigten, die aufgrund der Betreuung von Angehörigen Teilzeit arbeiteten, wollten diese Betreuung selbst übernehmen. Die Verfügbarkeit oder die Kosten von Betreuungsangeboten spielten bei der Entscheidung eine vergleichsweise untergeordnete Rolle: Für neun Prozent der Beschäftigten, die wegen der Betreuung von Angehörigen in Teilzeit arbeiteten, stand zu den benötigten Tageszeiten kein geeignetes Betreuungsangebot zur Verfügung. Vier Prozent konnten das Betreuungsangebot nicht bezahlen, weitere zwei Prozent fanden in der Nähe kein passendes Angebot. Für 16 Prozent waren andere Gründe ausschlaggebend.

Neben der Betreuung von Angehörigen spielen für die Ausübung einer Teilzeittätigkeit auch andere Faktoren eine Rolle: Mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Teilzeitbeschäftigten gab an, aus eigenem Wunsch in Teilzeit zu arbeiten. Für zwölf Prozent waren Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Grund für ihre Teilzeittätigkeit. Weitere 6 Prozent würden gerne Vollzeit arbeiten, konnten auf dem Arbeitsmarkt jedoch keine entsprechende Stelle finden. Fünf Prozent der Teilzeitbeschäftigten arbeiteten aufgrund von eigener Krankheit oder Behinderung reduziert. Verschiedene andere Gründe nannten weitere 28 Prozent, so die Statistiker.


Foto: Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts