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Bundesregierung bestellt iranischen Botschafter ein

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Iranische Botschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat nach den Angriffen auf Israel den iranischen Botschafter in Berlin einbestellt. Das teilt ein Sprecher des Auswärtigen Amts mit. Der Botschafter sei am Morgen einbestellt worden, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Das Gespräch finde „zur Stunde“ statt.

Der deutsche Botschafter im Iran war zuvor zu einem Briefing mit anderen Vertretern anderer westlicher Staaten ins Außenministerium „gebeten“ worden. Am Rande habe es dabei auch ein „bilaterales Gespräch“ vor Ort gegeben, so der Sprecher weiter. Zudem habe bereits Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit ihrem iranischen Amtskollegen telefoniert.


Foto: Iranische Botschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Genießer-Auszeit im Allgäu

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allgäu Bild Fotograf Thomas Bloch / Parkhotel Burgmühle

Parkhotel Burgmühle****ˢ: Genießer-Auszeit im Allgäu

Die Berge, Wellness und herrliches Essen – das ist eine wohltuende Komposition für vitale Tage. Im Allgäu erfreut eine prächtige Naturlandschaft die Gäste. Es geht hinaus zum Wandern, Walken, Radfahren und Golfen. Im Naturdorf Fischen wecken Genießer im Parkhotel Burgmühle ihre Lebensgeister. Ausgezeichnete Gourmetküche und eine exklusive, 2.000 m² große Wellness- und Vitalwelt erwarten alle, die es sich gutgehen lassen möchten.

Das Parkhotel Burgmühle liegt idyllisch an einem großen, schönen Park. In einem exklusiven Wellnessbereich mit Außen- und Innenpool, mit acht Saunen, Kosmetik und Massagen, mit Sole, Dampfbad, schönen Ruhebereichen und Liegewiese am Mühlbach erfährt das Wohlbefinden einen „Frischekick“. Im neuen „Wintergarten“ lassen Wellnessgäste im hellen, einladenden Ambiente die Seele baumeln und die Entspannung auf sich wirken. Ein Sprung in den klaren Gebirgsbach, der am Haus vorbeifließt, bringt die gesunde Abkühlung nach dem Saunagang.

Wer ein Wellness-Paket wählt, der bekommt viel Wohltuendes: ein Wave Ritual von Wavebalance, schwereloses Floating, eine Ayurveda Massage, eine Aroma Ganzkörpermassage nach Sothys – von Gesichts-und Spezialbehandlungen über Massagen und Wellnesspackungen bis hin zu Spezialbädern und vielem mehr spielt das Parkhotel Burgmühle alle Stücke.

Das Allgäu macht Lust auf Bewegung. Professionelle Trainer bieten im Parkhotel Burgmühle täglich ein Bewegungs- und Entspannungsprogramm für mehr körperliche und mentale Vitalität. Rein in die Sportschuhe und es kann losgehen. Gleich gegenüber der Burgmühle lässt es sich schon morgens joggen – und dabei die gesunde Luft im heilklimatischen Kurort atmen. Wer sich in den Bergen lieber auf einen Wanderführer verlässt, schließt sich im Parkhotel Burgmühle einer der zahlreichen geführten Wanderungen an.

Für die Radfahrer gilt:

Egal ob Fahrrad oder E-Bike, Mountainbike oder Rennrad – Rad- und Bikestrecken gibt es für alle Ansprüche. Das Allgäu ist eine der vielseitigsten und landschaftlich schönsten Golfregionen Deutschlands. Die Golfplätze Sonnenalp und Oberallgäu – zusammengeschlossen zu einer 45- Loch-Anlage – rangieren unter den Top 5 der deutschen Golfplätze. Golfer erwartet ein einmaliges Golferlebnis, begleitet von einer zauberhaften Naturromantik und einem beeindruckenden Alpenpanorama.

Für die Gaumenfreuden sorgt die vielfach ausgezeichnete Küche der Burgmühle. Von früh bis spät werden die Feinschmecker verwöhnt. Erstklassige Produkte, hohe Kreativität und Qualität, einfallsreiche Zubereitung, ausgewählte Weine und ausgezeichneter Service gehen im Parkhotel Burgmühle Hand in Hand. Täglich kreieren der Küchenchef und sein Team feinste Allgäuer Küche mit regionalen Zutaten. Wer seinen Urlaub „light“ gestalten möchte, ist herzlich eingeladen, die vegetarischen Köstlichkeiten des Hauses zu genießen.

Das Bus- und Bahn-Ticket für das Oberallgäu und das Kleinwalsertal und die Allgäu-Walser-Card erhalten Hotelgäste ab 7 Übernachtungen als Zusatzleistung. Damit sind Tür und Tor zu zahlreichen Freizeitaktivitäten geöffnet.

Wanderwoche (02.–16.06.24)
Leistungen: 7 Übernachtungen mit großem Frühstücksbuffet, Mittagsbuffet, Nachmittagskaffee, Kuchen und Obst alkoholfreien Softgetränken bis 17 Uhr und 5-Gänge-Gourmet-Abendmenü, Galadinner und wechselnde Themenabende, 4 geführte Wanderungen, ein Rucksack als Geschenk pro Zimmer, eine „Beine Leicht & Fit“ Massage pro Person, SPA-Bereich, PKW-Abstellplatz, Allgäu, Walser Card – Preis p. P.: ab 1.216 Euro

Parkhotel Burgmühle****ˢ
Familie Reinheimer
Auf der Insel 2-4
87538 Fischen im Allgäu
Tel.: +49 8326 9950
info@parkhotel-burgmuehle.de
www.parkhotel-burgmuehle.de

Bild Fotograf Thomas Bloch / Parkhotel Burgmühle

Quelle mk Salzburg

E-Mobilität: Wie Investoren auf den Wandel in der Automobilbranche reagieren

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E-Mobilität: Reaktionen der Investoren auf Branchenwandel

Die zunehmende Relevanz umweltfreundlicher Mobilitätslösungen wird von einer steigenden Nachfrage der Verbraucher sowie regulatorischen Vorgaben vorangetrieben. In diesem dynamischen Umfeld richten auch Investoren vermehrt ihr Augenmerk auf den E-Mobilitätssektor. Der Artikel untersucht, ob traditionelle Automarken an Bedeutung verlieren und wie sich potenzielle Neubewertungen von E-Autos durch die EU auf den Markt auswirken könnten.

E-Mobilität ist nicht nur gefühlt im Kommen, auch wirtschaftlich legt der Markt signifikant zu. Weltweit wurden 2023 14,2 Millionen neue E-Autos und Hybrid-Autos verkauft, was einen Anstieg um 35 Prozent im Vergleich zu dem Jahr davor bedeutet. Zudem wurden E-Autos mit einem Marktanteil von 14,6 Prozent am europäischen Gesamtmarkt zum drittbeliebtesten Autotyp, womit die E-Fahrzeuge Diesel-Autos im Ranking überflügelten. Als prominenter Geldgeber im Bereich europäischer Mobility Start-ups hat etwa EIT Urban Mobility alleine im Vorjahr 62 Finanzierungsrunden mit einem Portfolio-Gesamtwert von einer Milliarde Euro angeführt. All diese Daten deuten auf eine steigende Dynamik im Bereich der Elektromobilität weltweit und Europa hin. Wir erwarten, dass der Sektor in den kommenden Jahren weiterhin starkes Wachstum und Investoreninteresse erfahren wird.

Traditionelle Automarken bleiben weiterhin relevant

Private Investoren, die Unternehmen im Bereich Mobilität in ihr Portfolio einfließen lassen wollen, oder den bereits vorhandenen Anteil stärken wollen, sollten dabei nicht nur an neue Player auf dem Markt denken, sondern durchaus auch bewährte Unternehmen auf dem Schirm haben. Potenzielle Investitionsziele umfassen ein breites Spektrum. Chancen bieten traditionelle Automobilhersteller wie Volkswagen, General Motors und natürlich auch Tesla, da sie nicht nur führend bei Innovation und in der Produktion von E-Autos sind, sondern auch Investoren ansprechen, die Wert auf Stabilität und Branchenkenntnis legen.

Neue Akteure wie BYD, Li Auto, NIO, Rivian oder Lucid Motors punkten wiederum mit Spitzentechnologien, attraktiven Produktangeboten und ziehen tendenziell Investoren an, die nach Möglichkeiten für schnelles Wachstum suchen. Abgesehen von Einzelaktien bieten sich interessierten Anleger:innen auch im Fondsbereich Chancen, vom Wachstumspotenzial des dynamischen Sektors zu profitieren. Fonds wie der Global X Autonomous & Electric Vehicles ETF (DRIV) oder iShares Electriv Vehicles and Driving Technology ETF (IDRV) konzentrieren sich auf Unternehmen, die an elektrischen und autonomen Transporttechnologien beteiligt sind.

Debatten über E-Mobilität als neuen Maßstab

So vielversprechend diese Aussichten auch klingen, gilt es für Anleger:innen natürlich stets auch Risiken und potenziellen Gegenwind für eine Branche zu bedenken und richtig einzuordnen. Erst kürzlich sorgten Berichte für Aufregung, wonach E-Autos seitens der EU nicht länger automatisch als CO2-frei eingeordnet werden sollen, sogar von einer Kehrtwende beim bereits beschlossenen Aus für neue Verbrenner-Motoren ab 2035 war zu lesen. Selbst wenn eine etwaige neue Klassifizierung der E-Autos durch die EU nicht automatisch eine Rückbesinnung auf Verbrenner-Motoren bedeutet, hätte sie doch das Potenzial, die Branche gehörig durcheinander zu wirbeln. Aus Investorensicht könnte dies schwerwiegende Folgen haben, weil so die vermeintlichen Umweltvorteile von Elektrofahrzeugen untergraben werden würden und die Verbrauchernachfrage sowie die Stimmung der Investoren gegenüber diesem Sektor beeinträchtigt werden würde.

Infolgedessen könnten Unternehmen, die erhebliche Mittel in die Elektromobilität investiert haben, bei europäischen Investoren an Attraktivität verlieren. Tesla, das für seine Pionierrolle auf dem Markt für Elektrofahrzeuge bekannt ist, könnte einer verstärkten Prüfung ausgesetzt sein, wenn seine Produkte nicht mehr als klimaneutral eingestuft werden. Europäische Autohersteller wie Volkswagen, BMW und die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz, die erhebliche Ressourcen für die Elektrifizierung bereitgestellt haben, könnten ebenfalls darunter leiden, da sich diese Unternehmen darauf verlassen würden, Elektrofahrzeuge als saubere Alternative zu herkömmlichen Autos mit Verbrenner-Motoren verkaufen zu können. Eine Änderung der EU-Klassifizierung könnte Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Produkte aufkommen lassen, was das Vertrauen der Anleger untergraben und die Dynamik der Aktien beeinträchtigen könnte.

Weniger Abhängigkeit: EU will bei E-Mobilität autonomer werden

Während manche Politiker fordern, dass die EU mit Verboten und Selbstbeschränkungen Schluss machen müsse, und dies nur den EU-Ländern und den hier ansässigen Unternehmen schaden würde, analysieren wir die verstärkten Bemühungen in Richtung mehr E-Mobilität als Versuch, die europäische Wettbewerbsfähigkeit am globalen E-Mobility-Markt zu stärken und die Abhängigkeit von Exporten, insbesondere aus China, zu reduzieren. Darüber hinaus steht das Engagement der EU für die Elektromobilität im Einklang mit umfassenden wirtschaftlichen und geopolitischen Zielen, wie dem Erreichen von Energieunabhängigkeit, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums. Insgesamt bieten Investitionen in den Mobilitätssektor attraktive Perspektiven für Anleger, die vom Übergang zu nachhaltigen Transportlösungen und technologischen Innovationen profitieren wollen.

Über den Autor: Hans Selleslagh, DACH-Sprecher der Investmentgesellschaft Freedom24

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das sind die TOP JOB-Gewinner 2024

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TOP JOB-Gewinner 2024

Das sind die TOP JOB-Gewinner 2024
Die fulminante Feier am 12.04. gipfelte in der Preisverleihung der Erstplatzierten der vier Größenkategorien.

Jedes Jahr kürt TOP JOB auf dem festlichen Jahresgipfel unter allen mittelständischen Top-Arbeitgebern die Besten der Besten, um ihre herausragenden Leistungen in unterschiedlichen Bereichen des Arbeitgebertums und der Zukunftsfähigkeit zu würdigen. Ihre Ehrung als Arbeitgeber des Jahres zeugt vom Wandel hin zu mehr Arbeitnehmerfreundlichkeit am Standort Deutschland – und dem großen wirtschaftlichen Erfolg, den diese Transformation mit sich bringt. Dieses Jahr luden die Veranstalter zur Ehrung in das ehemalige Großraumkino Kosmos in Berlin ein.

Treffen, connecten und lernen

Zu diesem Anlass kamen nicht nur die nominierten und preistragenden Unternehmen zusammen. Auch Prominenz aus Wirtschaft und Karriereforschung würdigte die Wandeltragenden, darunter Peter Altmaier und Prof. Dr. Heike Bruch. Der ehemalige Bundesminister sowie die Direktorin des Leadership-Institutes der Universität St. Gallen und wissenschaftliche Leiterin von TOP JOB sprachen sich für die Stärkung der Arbeitsplatzkultur aus und zeigten sich erfreut über die Leistungen der mittelständischen Gewinnerunternehmen.

Auch Mitglieder der prestigeträchtigen TOP JOB-Jury ließen es sich nicht nehmen, die Köpfe hinter den zukunftsorientierten Firmen kennenzulernen und mit ihnen über wichtige Punkte des Change-Prozesses in der Arbeitgeberkultur zu sprechen. „Der Unternehmensdoktor“ Dr. Dr. Cay von Fournier, Personalmanager Prof. Dr. Gunther Olesch und geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bundes (DMB) Marc S. Tenbieg beantworteten Fragen aus dem Mittelstand.

Highlight des Abends: die Podiumsdiskussion unter anderem zum Thema „4-Tage Woche & Co.: Boost für Gesundheit und Arbeitgeberattraktivität oder das Aus für Wettbewerbsfähigkeit und unseren Wohlstand?“, moderiert von Gabor Steingart. Herr Altmaier und Prof. Bruch diskutierten mit Herrn Tenbieg vom Deutschen Mittelstandsbund sowie Stefan Walliser, Geschäftsführer der arvenio marketing GmbH, über die Sinnhaftigkeit und die Erfolgschancen dieses Unterfangens in der Realwirtschaft. Ein After-Event-Movie sowie ein Zusammenschnitt der Podiumsdiskussion werden ein paar Wochen nach dem Event online zur Verfügung stehen.

TOP JOB-Gewinner 2024

Als Basis für die Auszeichnung dient eine umfangreiche Mitarbeitenden- und Managementbefragung, mit deren Hilfe die Mittelständler aus ganz Deutschland und unterschiedlichsten Kategorien an ihren Qualitäten als Arbeitgeber arbeiten. Zusätzlich bewertet die 16-köpfige Jury die Ergebnisse der Unternehmen in den einzelnen Leistungsdisziplinen. Organisatorin ist die zeag GmbH, das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel.
Je Größenklasse wurden drei Unternehmen für den begehrten Top-Rang nominiert. Die Klassen bemessen sich anhand der Mitarbeitendenzahlen der teilnehmenden Unternehmen.

Größenklasse A (9-100 Mitarbeitende)
ZAM eG, IT-Dienstleister aus Neu-Isenburg/Zeppelinheim-Ost
arvenio marketing GmbH, Onlinemarketing-Agentur aus Rottweil
Adecco Medical, Karriere- und Personalmanagement aus Hamburg

Größenklasse B (101-250 Mitarbeitende)
IC TEAM Personaldienste GmbH, Personaldienstleister aus Bautzen
Saller Unternehmensgruppe, Immobilieninvestor aus Weimar
Iqony Solar Energy Solutions GmbH, Solardienstleister aus Würzburg

Größenklasse C (251 -500 Mitarbeitende)
Intrum, Inkassounternehmen aus Hamburg
comcross holding GmbH + comcross GmbH, Telekommunikationsunternehmen aus Leonberg
MEYLE AG, Autoteilehersteller aus Hamburg

Größenklasse D (501-5000 Mitarbeitende)
Endress+Hauser Conducta GmbH & Co. KG, Hersteller im Maschinenbau aus Gerlingen
TeamBank AG, Bank aus Nürnberg
Funk Gruppe GmbH, Versicherungsunternehmen aus Hamburg

Auf topjob.de stehen alle ausgezeichneten Unternehmen aufgelistet zur Verfügung.

Sabina Schwachenwalde: Ungleich behandelt

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Sabina Schwachenwalde

Sabina Schwachenwalde: „Das Machtgefälle zwischen Ärzt:in und Patient:in ist sehr groß“

In ihrem Buch “Ungleich behandelt” geht die Ärzt*in Sabina Schwachenwalde den politischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Medizin nach. Als Post-Covid-Patient*in hat sie das Gesundheitssystem von seiner anderen Seite kennengelernt. Im Interview berichtet sie von Schieflagen im System, warum Diversität allein keine Lösung ist und warum es wichtig ist, zu wissen, wie die akademische Medizin entstanden ist.

„Es gab schon immer Menschen, die Wissen zu Gesundheit hatten. Es waren mehrheitlich Frauen, die früher das Wissen über Generationen weitergegeben haben, etwa, wie man Wunden versorgt oder Geburten begleitet”, sagt sie. “Dieses Wissen geriet ab dem 14. Jahrhundert ins Visier der Hexenverfolgungen. Zur gleichen Zeit wurde die Medizin als Fach institutionalisiert und als männlicher Beruf etabliert. Es ist hilfreich zu wissen, dass die ganze Disziplin aus einer männlichen Perspektive entstanden ist.“

Schwachenwalde findet, auch heute gäbe es Schieflagen im Gesundheitssystem, die sich negativ auf die Behandlung der Patient:innen auswirkten. “Die Menschen, die in der Medizin arbeiten, bilden aber weiterhin nicht die Gesellschaft ab”, sagt sie. Hierfür will sie unter anderem mit dem Verein “Feministische Medizin e.V.” ein Bewusstsein schaffen.

Über Sabina Schwachenwalde

Sabina Schwachenwalde, geboren 1991 in Brandenburg, ist Ärzt*in und Aktivist*in. Während ihres Studiums in Berlin, Istanbul und Melbourne forschte sie zu medizinischer Versorgung von Frauen aus eingewanderten Familien und schrieb journalistische Texte. Als Mitbegründer*in des Vereins Feministische Medizin e.V. setzt sie sich ehrenamtlich für gesundheitspolitische Themen ein. Durch ihre Arbeit in der Geburtshilfe kennt Sabina Schwachenwalde das Gesundheitssystem aus ärztlicher Perspektive, seit ihrer eigenen Post-Covid-Erkrankung auch aus Patient*innensicht.

Bild Sabina Schwachenwalde, 24.10.2023, Berlin copyright Paula Winkler

Quelle: messe.rocks GmbH

Staffelfinale mit Bieterschlacht

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Staffelfinale mit Bieterschlacht um spirituelle Weltneuheit von Kärntner Kultjuwelier | „2 Minuten 2 Millionen“ am Dienstag auf JOYN & PULS 4

Kärntner Juwelier will mit „Nano Venture“ Tradition & Moderne in einem Schmuckstück vereinen und wertvolle Informationen für die Ewigkeit konservieren. Eine technische Innovation, die die Business Angels bewegt. Aber bekommen sie einen Zuschlag?

Staffelfinale für die 11. Staffel von „2 Minunten 2 Millionen“: Ein bewegender Abend steht für die Investoren an, als das Kärntner Juwelierunternehmen Schützlhofer mit dem Start-Up „Nano Venture“ mit der revolutionären Schmuck-Idee die Bühne betritt. Die Juweliere und das Vater-Sohn-Duo Gerald und Paul Schützlhoffer aus Kärnten (Bezirk Villach) präsentieren mit „Nano Venture“ ein Schmuckstück, das es so bisher noch nicht gegeben hat. Mittels Lasertechnologie werden heilige Schriften auf Nanochips geschrieben.

So können Worte in Erinnerungen verwandelt und Werte über Generationen bewahrt werden. „Wertvolle Bücher und deren Inhalte, nach denen Menschen bereits viele tausende Jahre leben, werden niemals aus der Mode kommen.“, erklärt Paul. Mit ihren Schmuckkreationen konnte das Familienunternehmen bereits Musikgrößen der Rapszene wie Loredana oder Manuellsen begeistern. Die Investoren sind beeindruckt von der technologischen und handwerklichen Innovation.Doch wird das Interesse der Investoren ausreichen, um sich ein Investment zu sichern?

Umweltsünder adé – sind Mehrwegwindeln die Zukunft?

Magdalena Binder aus Salzburg (Bezirk Hallein) möchte mit „Mata Origin“ die Umwelt entlasten. Ihr müllfreies Wickelsystem stärkt nicht nur die Bindung zwischen Eltern und Kind, sondern reduziert auch den enormen Windelmüll. Allein im deutschsprachigen Raum werden täglich über 10 Millionen Windeln weggeworfen. Aber herkömmliche Einweg-Windeln sind nicht abbaubar. Mit den waschbaren und plastikfreien Windeln von „Mata Origin“ könnten so über 10 Prozent des gesamten Restmülls vermieden werden. Das Interesse der Investoren scheint unterschiedlich geprägt. „Ich war anfangs ein bisschen zögerlich, ob ich überhaupt die Produktidee gut finde“, sagt Eveline Steinberger. Wird es zu einem Investment kommen?

Außerdem mit dabei am 16. April ist das neuartige Alarmsystem „Foxhole Security“ aus Deutschland und die umweltfreundliche Gelsenabwehr-Duschseife „Skeetoo“ aus Salzburg (Bezirk Hallein).

Franz Kurz im Kampf gegen Finanzsorgen: „Schluss mit Schulden“ um 21:55 Uhr auf JOYN & PULS 4

Finanzexperte Franz Kurz steht vor einem seiner schwierigsten Fälle. Franz Z. hat seinen Job als LKW-Fahrer verloren. Seitdem wird er von Schulden erdrückt. Seine finanziellen Mittel sind begrenzt, die 30 Quadratmeter Wohnung ist notdürftig eingerichtet. Der Finanzexperte soll ihm helfen, sich aus der schwierigen Lage zu befreien. Das, was er dabei zu sehen und hören bekommt, ist allerdings schwer zu verdauen. Doch Franz kurz ist für seine Beharrlichkeit bekannt und will versuchen den Geldfluss in die richtigen Bahnen zu lenken.

Außer Kontrolle ist auch die Lebenssituation des 43-jährigen Markus M.. Der Tiroler wollte die Firma seines Vaters retten, doch das Einzige, was ihm geblieben ist, sind die Schulden des Familienunternehmens. Da der Vater die 20.000 Euro bei der Bank nicht aufbringen kann, wird Markus M. in die Verantwortung gezogen. Damit beginnt eine finanzielle Abwärtsspirale. Markus M. sieht sich bereits mit Zwangsvollstreckungen wegen ausstehender Zahlungen konfrontiert. Schuldencoach Franz Kurz hat in diesem Fall einen Masterplan erstellt.

„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“ & „Schluss mit Schulden“ immer dienstags ab 20:15 Uhr auf JOYN & PULS 4

Bild © @ Gerry Frank Photography 2023

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Dax hält sich am Mittag über 18.000er-Marke

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag nach einem bereits positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.070 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Adidas, Siemens und Covestro. Entgegen dem Trend im negativen Bereich befanden sich derweil unter anderem die Papiere von RWE, Bayer und Qiagen.

„Die Erleichterung über das Ausbleiben einer potenziellen Eskalation im Nahen Osten zeigt sich an den europäischen Finanzmärkten in Form von Kursgewinnen“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Der Dax werde von den Aktien aus den zyklischen Branchen getragen. „Die Investoren scheinen weiterhin Kursschwächen im deutschen Aktienmarkt für Zukäufe zu nutzen.“ Am Nachmittag werde sich zeigen, ob auch die US-Aktienmärkte diese Haltung einnehmen werden. „Die US-Berichtssaison nimmt wieder Fahrt auf und somit gibt es viel zusätzliches Störmaterial gegen eine Fortsetzung der Erholungsbewegung“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0659 US-Dollar (+0,14 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9382 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 89,73 US-Dollar; das waren 72 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Industrieproduktion hat Tiefpunkt erreicht

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IG Bau EZB Bank of England Industrie Großbritannien Lohn Stillstand
Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Tomasz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price:

Die Industrieproduktion in der Eurozone fiel im Februar um 6,4 % im Jahresvergleich und damit deutlich stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Industrieproduktion im Euroraum um 0,8%. Diese Ergebnisse überraschten den Konsens nach unten/oben. Aufgeschlüsselt nach Ländern hat sich die Leistung Deutschlands im Februar deutlich verbessert und die Erwartungen deutlich nach oben übertroffen, ebenso wie die Spaniens.

Deutschland war in der Vergangenheit ein guter Frühindikator für die übrige Industrieproduktion des Euroraums, so dass die starke monatliche Leistung darauf hindeutet, dass wir das Schlimmste der europäischen IP-Schwäche hinter uns haben. Das Wachstum der Industrieproduktion in Italien und Frankreich hat sich im Februar zwar noch verbessert, ist aber deutlich schwächer ausgefallen als vom Konsens erwartet.

Während die Industrieproduktion im Euroraum im Jahresvergleich weiterhin schrumpft, deuten die monatlichen Zahlen darauf hin, dass wir das Schlimmste hinter uns haben dürften. Zukünftige Produktions- und Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass die Industrieproduktion auch in Zukunft wachsen wird. Diese Erholung ist eine gute Nachricht, vor allem angesichts der schwachen Leistung der chinesischen Wirtschaft auf der Nachfrageseite und der Versorgungsunterbrechungen am Roten Meer auf der Angebotsseite. Die Vorstellung, dass die Industrieproduktion ihren Tiefpunkt erreicht hat und sich nun erholen wird, entspricht dem Szenario der EZB-Projektion vom März. Ich bin daher nach wie vor der Meinung, dass die EZB ihren Leitzins erstmals im Juni senken und dann weiter senken wird, und zwar mindestens vier Mal in diesem Jahr.

Industrieproduktion hat Tiefpunkt erreicht

Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

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Innenministerin plant deutlichen Ausbau des Zivilschutzes

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Nancy Faeser informiert sich über Zivilschutz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat angesichts der verschärften Sicherheitslage infolge des Ukraine-Kriegs einen deutlichen Ausbau des Zivilschutzes in Deutschland angekündigt. „Wir werden weitere erhebliche Investitionen in gute Warnsysteme, in moderne Hubschrauber und weitere Ausstattung vornehmen müssen“, sagte Faeser dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

Gleiches gelte für den „effektiven Schutz kritischer Infrastruktur und die Versorgung für Krisenfälle“. „So wappnen wir uns besser gegen alle möglichen Gefahren: gegen Naturkatastrophen, gegen hybride Bedrohungen und auch gegen Terroranschläge oder leider wieder denkbare militärische Bedrohungen.“

Laut Bundesinnenministerium sind die Investitionen für zivile Verteidigung in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund der „Friedensdividende“ rückläufig gewesen. Durch die „Zeitenwende“ habe sich die Lage jedoch „grundlegend“ verändert, sagte ein Ministeriumssprecher dem „Handelsblatt“. Die auf den Bund entfallenen Kosten für den Zivilschutz seien auch wegen der Nato-Anforderungen gestiegen. „Für den Schutz der Bevölkerung ist in den nächsten Jahren daher mit erheblichen zusätzlichen Bedarfen zu rechnen“, erklärte der Sprecher.

Faeser sieht dringenden Handlungsbedarf. „Wir haben durch die russische Aggression eine völlig veränderte Sicherheitslage in Europa – zuallererst bei unseren östlichen EU- und Nato-Partnern wie im Baltikum, aber auch durch hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe, Spionage und Desinformation bei uns“, sagte die Ministerin.

Auch müsse die Gesellschaft insgesamt für Krisen „widerstandsfähiger“ werden. „Dazu gehört auch, die Bevölkerung stärker für Gefahren zu sensibilisieren und zu zeigen, wie jeder in Notfällen Freunden oder Nachbarn helfen und so Menschenleben retten kann“, so Faeser. Sinnvoll seien auch Bevölkerungsschutzübungen an Schulen. „Es gilt, Wissen zu vermitteln, ohne Angst zu machen“, sagte die SPD-Politikerin.


Foto: Nancy Faeser informiert sich über Zivilschutz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Klimaexpertenrat bestätigt erneute Zielverfehlung im Verkehrssektor

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Straßenverkehr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Expertenrat der Bundesregierung für Klimafragen hat eine erneute Verfehlung der Klimaziele im Verkehrssektor bestätigt. Man habe die Berechnung der Vorjahresemissionen durch das Umweltbundesamt (UBA) „grundsätzlich nachvollziehen“ können, teilte das Gremium am Montag mit.

Das UBA hätte bei der Berechnung der Emissionen des Jahres 2023 „zu keinen anderen Ergebnissen kommen müssen, aber können“, hieß es weiter. Der Expertenrat wies in diesem Zusammenhang auf „die erhebliche Unsicherheit“ der Emissionsdaten für die Sektoren hin, die sich aufgrund des frühen Berechnungszeitpunktes vor allem im Sektor Gebäude ergebe.

Trotz der Unsicherheiten bestätige man den starken Rückgang der Emissionen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent. Dies sei der höchste prozentuale Rückgang binnen eines Jahres seit 1990. Das implizite Ziel für die Gesamtemissionen sei damit erreicht worden. Insbesondere die Sektoren Energiewirtschaft (-20 Prozent), Industrie (-acht Prozent) und Gebäude (-acht Prozent) verzeichneten hohe Emissionsminderungen. Der Verkehrssektor (-ein Prozent) habe sein Ziel hingegen deutlich verfehlt.

„Die erneute Verfehlung des Jahresziels ist im Ergebnis unserer Prüfung beim Verkehr eindeutig“, sagte der Vorsitzende des Expertenrates, Hans-Martin Henning. „Beim Gebäudesektor können wir die knappe Überschreitung des Jahresziels angesichts der großen Unsicherheit der berechneten Daten dagegen weder bestätigen noch verwerfen. Nach dem Wortlaut des Gesetzes besteht allerdings für beide Sektoren die Notwendigkeit eines Sofortprogramms.“

Weiter hieß es, dass der Produktionsrückgang in der energieintensiven Industrie der wichtigste Faktor für die Emissionsminderungen gewesen sei. „Ohne den Rückgang der energieintensiven Industrie und die erneut milde Witterung im Jahr 2023 hätten die Emissionen deutlich höher gelegen“, sagte Henning. Damit wäre das implizite Jahresziel für alle Sektoren in Summe vermutlich nicht erreicht worden. „Der Rückgang des Heizbedarfs kann sich allerdings aufgrund steigender Temperaturen tendenziell verstetigen.“

Die Ampelkoalition plant schon länger eine Änderung des Klimaschutzgesetzes, wonach die Klimaziele künftig nur noch insgesamt und nicht mehr in jedem einzelnen Sektor eingehalten werden müssen. Umgesetzt ist dies allerdings noch nicht, sodass eigentlich zeitnah Sofortprogramme in einzelnen Bereichen erstellt werden müssten. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte deshalb zuletzt mit Fahrverboten gedroht, sollte die Neufassung des Klimaschutzgesetzes nicht zügig auf den Weg gebracht werden.


Foto: Straßenverkehr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts