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US-Börsen lassen zum Wochenausklang deutlich nach

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag deutlich nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 37.983 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit rund 5.123 Punkten 1,5 Prozent im Minus; die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.003 Punkten 1,7 Prozent schwächer.

Der Ölpreis stieg am Freitagabend: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 90,22 US-Dollar; das waren 48 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte unterdessen schwächer: Ein Euro kostete 1,0640 US-Dollar (-0,81 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9398 Euro zu haben.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Augsburg schlägt Union

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Kevin Volland (Union Berlin) (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 29. Bundesliga-Spieltags hat der FC Augsburg 2:0 gegen Union Berlin gewonnen.

Nachdem der erste Durchgang noch recht ereignisarm verlaufen war, konnten die Hausherren direkt nach dem Seitenwechsel durch einen Treffer von Phillip Tietz in Führung gehen. Im Anschluss gab es wieder lange kaum Highlights, bis Sven Michel in der 82. Minute gegen seinen Ex-Klub nachlegte. Das war dann auch die Vorentscheidung, weitere Treffer fielen nicht mehr.

In der Tabelle bleiben die Augsburger nach dem Sieg auf Rang sieben, während die Berliner auf dem 13. Platz rangieren. Für Augsburg geht es am kommenden Freitag in Frankfurt weiter, Union ist am Tag darauf gegen die Bayern gefordert.


Foto: Kevin Volland (Union Berlin) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Lauterbach verzichtet vorerst auf Gesundheitskioske

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Karl Lauterbach (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will sich offenbar von dem noch in dieser Legislatur geplanten großflächigen Start der Gesundheitskioske verabschieden. In einem neuen Entwurf des zugrunde liegenden Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes, über den das „Handelsblatt“ berichtet, findet sich das Vorhaben nicht mehr.

Das gilt auch für das geplante Förderprogramm für zusätzliche Medizinstudienplätze, das offenbar ebenfalls wieder aus dem Gesetzesentwurf gestrichen wurde. Die Krankenkassen hatten scharfe Kritik an dem Vorhaben geübt, da sie die Kosten von bis zu 660 Millionen Euro pro Jahr finanzieren sollten. An dem Ende des Honorardeckels für Hausärzte – der sogenannten Entbudgetierung – hält Lauterbach allerdings fest.

Die Sparmaßnahmen sollen ein Zugeständnis an Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sein. Er hatte im Februar ein mehrjähriges Moratorium bei den Sozialausgaben verlangt. Lindner forderte dem Vernehmen nach von Lauterbach deswegen in der Ressortabstimmung Abstriche beim geplanten Gesetz, weil es deutliche Mehrausgaben für die Krankenkassen bedeutet hätte.


Foto: Karl Lauterbach (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Fürth gewinnt spät gegen Kaiserslautern

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Spieler von Greuther Fürth (Archiv), via dts NachrichtenagenturFürth (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 29. Spieltags der 2. Bundesliga hat der 1. FC Kaiserslautern trotz zwischenzeitlicher Führung am Ende 1:2 bei der SpVgg Greuther Fürth verloren.

Obwohl sich die Hausherren zu Beginn des Spiels leichte Feldvorteile erarbeiteten, waren es zunächst die Roten Teufel, die in der 18. Minute durch ein Tor von Ragnar Ache in Führung gingen. Vorausgegangen war eine Ecke, nach der das Kleeblatt nicht entscheidend klären konnte. Im Anschluss verteidigten die Pfälzer bis zur Pause konsequent.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Fürther besser ins Spiel und konnten in der 54. Minute durch Robert Wagner ausgleichen. Nur zwei Minuten später vergab Branimir Hrgota eine Riesenchance zur Führung. Auch weitere gute Möglichkeiten konnten die Hausherren danach nicht nutzen, sodass es lange nach einer Punkteteilung aussah. In der fünften Minute der Nachspielzeit schoss Wagner Fürth mit seinem zweiten Treffer des Tages dann aber doch noch zum Sieg.

In der Tabelle bleibt Lautern Vorletzter, Fürth steht auf dem achten Rang. Für die Franken geht es nächste Woche Samstag in Düsseldorf weiter, Kaiserslautern ist zeitgleich gegen Wiesbaden gefordert. In der mit etwas Verspätung angepfiffenen Parallelbegegnung konnte sich Hertha BSC am Freitagabend 4:0 gegen den FC Hansa Rostock durchsetzen.


Foto: Spieler von Greuther Fürth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linke fordert Entlassung von Wissing

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Volker Wissing am 10.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chefin Janine Wissler sieht massive Klimaschutz-Versäumnisse bei Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und fordert dessen Entlassung aus der Regierung. „Wenn er jetzt von den Koalitionspartnern fordert, ihn von der Verantwortung für den Klimaschutz im Verkehrsbereich zu entbinden, sollte der Kanzler ihn gleich aus seiner Verantwortung für den Verkehrsbereich insgesamt entlassen“, sagte Wissler dem „Spiegel“.

Mit seinen Warnungen vor Sofortmaßnahmen ab dem 15. Juli räume Wissing das eigene Versagen ein. „Ein Verkehrsminister, der lieber von Lufttaxis fantasiert, als Klimaschutz im Straßenverkehr umzusetzen, betreibt Arbeitsverweigerung“, so die Linken-Vorsitzende. Wissings Blockade eines Tempolimits sei unverantwortlich: „Laut Umweltbundesamt würde ein Tempolimit von 120 km/h 6,7 Millionen Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Einsparungen, die nichts kosten und sofort und unkompliziert umzusetzen wären. „


Foto: Volker Wissing am 10.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Neue ÖPNV-Streiks in NRW ab Montag geplant

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Haltestelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die angekündigten Streiks im ÖPNV in NRW sollen am Montag losgehen. Das berichtet die „Rheinische Post“ (Samstagsausgabe) unter Berufung auf „informierte Kreise“.

Die Gewerkschaft Verdi will am Wochenende bekannt geben, wo die Arbeit niedergelegt werden soll. Anders als bei den Warnstreiks im Februar und März soll es keinen Streik in ganz NRW geben, berichtet die „Rheinische Post“. Die Gewerkschaft plant gleichzeitig, neue Gespräche mit den Arbeitgebern über den neuen Manteltarifvertrag aufzunehmen.

Am Mittwoch hatte Verdi bekannt gegeben, dass 97 Prozent der Mitglieder einem unbefristeten Streik zustimmen. Daraufhin hatten die Arbeitgeber am Donnerstag ein neues Angebot vorgelegt. Hauptstreitpunkt ist, wie viele freie Tage die Fahrerinnen und Fahrer im ÖPNV zusätzlich erhalten sollen.


Foto: Haltestelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax kann 18.000er-Marke nicht halten

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 17.930 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Im Handelsverlauf hatte der Dax lange über der 18.000-Punkte-Marke gestanden, am Nachmittag war er dann aber ins Minus gedreht. Die größten Einbußen mussten die Aktien von Sartorius, BMW und Porsche hinnehmen. Entgegen dem Trend im Plus waren derweil unter anderem die Papiere von RWE, Rheinmetall und Eon.

„Die Anleger haben eine stressige Börsenwoche hinter sich“, sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets. „Aus der noch zu Wochenbeginn erhofften Stabilisierung des Deutschen Aktienindex über der 18.000er-Marke wurde nach enttäuschenden Inflationsdaten aus den USA nichts.“ Zwar habe die Europäische Zentralbank eine erste Zinssenkung für den Juni signalisiert, aber auch das habe dem Dax nicht geholfen, sich aus dem nach Ostern gestarteten Abwärtstrend zu befreien. „In der nun laufenden Berichtssaison könnte die Entscheidung fallen, ob sich die Rally fortsetzt oder ob sich der Markt tatsächlich in eine längere Pause oder gar eine größere Korrektur verabschiedet.“

„Einige EZB-Mitglieder befürworteten bereits auf der gestrigen Sitzung eine Senkung der Zinssätze, der Rat wollte diesen mutigen Schritt aber noch nicht gehen“, so Oldenburger. „Die Notenbank will nicht zu weit vorpreschen und für Kapriolen am Markt sorgen, sondern die Senkung zunächst besser kommunizieren.“

Und die Inflation in den USA liege zwar weiter deutlich über dem Ziel von zwei Prozent, doch müsse vielleicht auch die Fed früher oder später anerkennen, dass sich dieses Ziel nicht mehr aufrechterhalten lasse und sich die Wirtschaft seit den großen Covid-Lockdowns verändert habe. „Von allen Seiten wird mehr Geld ausgegeben als gespart“, so der Marktexperte. „Dies gilt sowohl für Regierungen in Form von steigenden Ausgaben und Schulden als auch für Haushalte in ihrer Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen.“


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Faeser warnt erneut vor hoher islamistischer Bedrohungslage

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Nancy Faeser am 12.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat sich angesichts der Festnahmen von mehreren jungen Terrorverdächtigen in Nordrhein-Westfalen erschüttert gezeigt. „Erneut sehen wir die hohe islamistische Bedrohungslage – und erneut haben unsere Sicherheitsbehörden ihre hohe Wachsamkeit gezeigt und frühzeitig eingegriffen“, sagte Faeser der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).

„Es ist erschütternd, dass sich auch in diesem Fall Kinder und Jugendliche so massiv radikalisiert und offenbar islamistische Terrorpläne verfolgt haben.“ Näheres würden die weiteren Ermittlungen zeigen. „Die Sicherheitsbehörden in NRW und die Sicherheitsbehörden des Bundes arbeiten auch in diesem Fall eng zusammen. Es hat für unsere Sicherheitsbehörden weiter größte Bedeutung, islamistische Anschlagspläne so früh wie möglich zu erkennen und zu unterbinden“, sagte Faeser. Man gehe jedem Hinweis nach.

„Die islamistische Szene steht im Fokus des Bundeskriminalamts, des Bundesamts für Verfassungsschutz und der Sicherheitsbehörden der Länder“, so die Ministerin. „Im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum in Berlin koordinieren wir unser Vorgehen.“ Dies sei auch in diesem Fall geschehen, um die Terrorverdächtigen schnell zu identifizieren.


Foto: Nancy Faeser am 12.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Selbstbestimmungsgesetz beschlossen – Proteste vor dem Bundestag

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Protest gegen das Selbstbestimmungsgesetz am 12.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag hat Erleichterungen zur Änderung des Geschlechtseintrags beschlossen. 374 Abgeordnete stimmten am Freitag für das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz. 251 Parlamentarier votierten in namentlicher Abstimmung dagegen, elf enthielten sich.

Vor dem Parlament hatten sich parallel zur Abstimmung Demonstranten versammelt. Dabei hielten einige Banner hoch, mit denen gegen die Gesetzespläne protestiert wurde. Zugleich kamen aber auch Demonstranten zusammen, die für das Gesetzespaket protestierten.

Die Neureglung sieht vor, dass Geschlechtseinträge und Vornamen künftig per Erklärung gegenüber dem Standesamt geändert werden können. Die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung soll entfallen. Die Neuregelung soll auch für nichtbinäre Personen gelten, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen. Das bisher einschlägige Transsexuellengesetz soll aufgehoben werden.

Eine Voraussetzung dafür soll sein, dass eine Änderung drei Monate vorher beim zuständigen Standesamt angemeldet werden muss. Für Unter-14-Jährige soll nur der gesetzliche Vertreter die Erklärung abgeben können, Über-14-Jährige sollen sie mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters selbst abgeben können. Stimmt dieser nicht zu, soll das Familiengericht die Zustimmung ersetzen können, „wenn die Änderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen dem Kindeswohl nicht widerspricht“.

In dem Entwurf werden zudem Regelungen zur Wirkung der Änderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen aufgeführt. Danach sollen grundsätzlich der jeweils aktuelle Geschlechtseintrag und die jeweils aktuellen Vornamen im Rechtsverkehr maßgeblich sein. Ausdrücklich wird ausgeführt, dass beim Zugang zu Einrichtungen und Räumen sowie die Teilnahme an Veranstaltungen „die Vertragsfreiheit und das Hausrecht des jeweiligen Eigentümers oder Besitzers sowie das Recht juristischer Personen, ihre Angelegenheiten durch Satzung zu regeln, unberührt“ blieben. Als Beispiel wird in der Begründung auf den Zugang zu Saunas verwiesen.

Ferner wird angeführt, dass Rechtsvorschriften, die etwa künstliche Befruchtung, Schwangerschaft oder Entnahme von Samenzellen betreffen, unabhängig von dem im Personenstandsregister eingetragenen Geschlecht der jeweiligen Person gelten sollen, wenn die Person etwa gebärfähig ist.


Foto: Protest gegen das Selbstbestimmungsgesetz am 12.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Thailändische Central-Gruppe kauft KaDeWe-Immobilie

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KaDeWe (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die thailändische Central-Gruppe hat das Gebäude des Luxuskaufhauses KaDeWe in Berlin gekauft. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

Bisher gehörte das Kaufhaus in Berlin-Schöneberg der Signa-Gruppe, die zuletzt allerdings Insolvenz anmelden musste. An der KaDeWe-Gruppe, zu der auch Kaufhäuser in Hamburg und Wien zählen, hält die Central-Gruppe schon länger eine Mehrheit der Anteile.

Die Central-Gruppe mit Sitz in Bangkok ist international aktiv, wobei die Schwerpunkte in den Bereichen Einzelhandel, Hotels, Gaststätten und Immobilien liegen. Das KaDeWe in Schöneberg wurde 1907 eröffnet. Es gilt als eines der bekanntesten Warenhäuser Deutschlands.


Foto: KaDeWe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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