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Toter in Berliner U-Bahnhof gefunden – Mordkommission ermittelt

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U-Bahnhof Kottbusser Tor am 22.06.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im U-Bahnhof Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg ist am Samstag ein toter Mann gefunden worden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Demnach wurde der 26-Jährige gegen 13 Uhr auf einem Zwischendeck des Bahnhofs leblos aufgefunden. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war er zuvor auf dem Bahnsteig der U8 aus einer Personengruppe heraus angegriffen und tödlich verletzt worden. Die vierte Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin übernahmen die Ermittlungen.

Die genauen Hintergründe des Geschehens waren zunächst unklar. Auch zur genauen Art der Verletzungen machten die Behörden noch keine Angaben. Medienberichten zufolge soll der Mann erstochen worden sein.

Der Bahnhof musste zeitweise für den Personen- und den Zugverkehr gesperrt werden.


Foto: U-Bahnhof Kottbusser Tor am 22.06.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Fußball-EM: Portugal nach Sieg gegen Türkei im Achtelfinale

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Cristiano Ronaldo bei EM 2024 (Archiv), via dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Fußball-EM in Deutschland hat Portugal am zweiten Spieltag der Gruppe F 3:0 gegen die Türkei gewonnen und sich damit vorzeitig den Gruppensieg gesichert.

Der Erfolg der „Selecao“ wirkte dabei am Samstag in Dortmund zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Türken waren zwar stets bemüht, mussten aber mit einem Treffer von Bernardo Silva in der 21. Minute sowie einem unglücklichen Eigentor von Samet Akaydin in der 28. Minute bereits früh in der Partie mehrere Rückschläge hinnehmen.

Nach dem Seitenwechsel machten die Portugiesen dann zeitig den Deckel drauf, indem Bruno Fernandes in der 56. Minute erneut nachlegte. Die Vorarbeit leistete dabei Kapitän Cristiano Ronaldo, der ganz uneigennützig querlegte. Das Tor markierte zugleich den Endstand.

Zum Abschluss der Gruppenphase trifft Portugal am Mittwoch auf Georgien. Zeitgleich kommt es in Hamburg zum Duell Türkei gegen Tschechien. Die Türken haben dabei alles in der eigenen Hand – ein Remis würde zum Weiterkommen reichen.


Foto: Cristiano Ronaldo bei EM 2024 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (22.06.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 9, 11, 21, 25, 30, die Superzahl ist die 1.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4905580. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 675357 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Jackpot liegen diese Woche rund 19 Millionen Euro.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Mario Basler: DFB-Elf muss gegen Schweiz auf Xhaka aufpassen

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Granit Xhaka am 19.06.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ex-Fußballer Mario Basler warnt die DFB-Elf, beim EM-Spiel am Sonntag gegen die Schweiz den Gegner zu unterschätzen. „Die deutsche Mannschaft hat zweifellos großen Respekt vor der Nati“, sagte er der Schweizer Tageszeitung „Blick“.

Zu seiner Zeit hätten zwei oder drei Schweizer in der Bundesliga gespielt – heute sei die ganze Nationalmannschaft in Deutschland, Italien oder England aktiv. „Besonders aufpassen müssen wir auf Granit Xhaka“, fügte Basler hinzu. „In der vergangenen Bundesliga-Saison hat es kein Team geschafft, ihn aus dem Spiel zu nehmen.“

Aussagen von Xhaka, wonach sein Ziel der Gruppensieg sei, bezeichnete Basler als „mutig“. Nach seiner „Weltklasse-Saison“ dürfe er diese Aussage so machen, „aber ich glaube, dass du dir damit nicht nur einen Gefallen tust“.

Bei der EM trifft Deutschland am Sonntag in Frankfurt um 21 Uhr auf die Schweiz. Dem DFB-Team würde ein Unentschieden zum Gruppensieg reichen.


Foto: Granit Xhaka am 19.06.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Formel 1: Pole für Norris in Barcelona

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Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts NachrichtenagenturBarcelona (dts Nachrichtenagentur) – Lando Norris (McLaren) startet beim Formel-1-Rennen in Barcelona aus der Pole. Er sicherte sich am Samstag für den Großen Preis von Spanien den ersten Startplatz vor Max Verstappen (Red Bull) sowie den beiden Mercedes-Fahrern Lewis Hamilton und George Russell.

Für Norris ist es erst die zweite Pole-Position seiner Karriere – und es war bis zum Ende spannend. Denn Verstappen hatte kurz vor dem Ende eine neue schnellste Runde aufgestellt, aber wenige Momente später war Norris um 0,020 Sekunden schneller.

Die weiteren Top-10-Starter sind am Sonntag Charles Leclerc (Ferrari), Carlos Sainz (Ferrari), Pierre Gasly (Alpine), Sergio Pérez (Red Bull), Esteban Ocon (Alpine) und Oscar Piastri (McLaren). Der einzige deutsche Fahrer Nico Hülkenberg (Haas) geht vom 13. Startplatz ins Rennen.

Das Rennen in Barcelona startet am Sonntag um 15 Uhr.


Foto: Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schuldenbremse: FDP weist SPD-Mitgliederbegehren zurück

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Jens Teutrine (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um den nächsten Bundeshaushalt meldet sich Jens Teutrine, Sprecher der Jungen Gruppe der FDP-Bundestagsfraktion, zu Wort. Er reagiert mit scharfen Worten auf das Mitgliederbegehren der SPD-Linken, das nun offiziell beim Parteivorstand auf den Weg gebracht wurde und Kürzungen unter anderem im Sozialbereich verhindern soll.

„Wer die Schuldenbremse aufheben, aushebeln oder aufweichen will, muss sich eine Mehrheit jenseits der FDP suchen“, sagte Teutrine dem Tagesspiegel. „Dieses lächerliche parteipolitische Machtspiel der Jusos und der Parteilinken ist eine öffentliche Misstrauenserklärung gegenüber Olaf Scholz zum Schaden der Bundesregierung.“


Foto: Jens Teutrine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Parlament: AfD plant Fraktionsbildung nächste Woche

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EU-Parlament in Straßburg (Archiv), via dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD will in der kommenden Woche ihre neue Fraktion im EU-Parlament konstituieren. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eine E-Mail an die Parlamentsverwaltung. Demnach fragte ein AfD-Getreuer nach einem Raum für 100 Personen und Catering für „das konstituierende Treffen einer neuen Fraktion“.

Name der Fraktion soll dem Bericht zufolge „Die Souveränisten“ sein und als Grundlage die „Sofia Erklärung“ der bulgarischen rechtsextremen Partei Vazrazhdane vom April 2024 haben. Darin heißt es, die europäische Zivilisation werde „durch die Aggression globalistischer Ideologien bedroht“, das Recht der Völker auf Selbstbestimmung würde „durch die Diktatur einer Bürokratie ersetzt“. Die EU-Bürokratie müsse gestoppt und von internationalen Konzernen befreit werden, es brauche Friedensverhandlungen im europäischen Krieg, gemeint ist damit der russische Angriffskrieg auf die Ukraine.

Als mögliche Mitglieder werden genannt: SOS Rumänien, Se Acabó La Fiesta aus Spanien, NIKH aus Griechenland, Konfederacja aus Polen, Hnutie Republika aus der Slowakei und Hazank Mozgalom aus Ungarn. Ebenso könnte sich Sarah Knafo von Reconquete anschließen.


Foto: EU-Parlament in Straßburg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kräftiger Mitgliederzuwachs bei AfD trotz Skandalen

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Abstimmung auf AfD-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD verzeichnet seit Längerem eine zunehmende Zahl an Mitgliedern. Derzeit sind rund 48.000 Menschen in der Partei, wie das ARD-Hauptstadtstudio unter Berufung auf Bundesvorstandskreise berichtet.

Demnach wird davon ausgegangen, dass die Zahl der Mitglieder in den nächsten vier bis acht Wochen auf 50.000 Mitglieder anwächst. Den Angaben nach will die Partei die erreichte Mitgliederzahl öffentlichkeitswirksam feiern, um so noch mehr Menschen zum Parteieintritt zu animieren. Schon im Vorfeld soll es eine Werbekampagne geben. Geplant sind unter anderem ein Countdown auf der Homepage, sowie eine Ehrung des 50.000sten Mitglieds durch die Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla bei einer eigenen Veranstaltung oder auch auf einem Parteitag. Auch eine Medaille oder ein Pokal seien im Gespräch, mindestens aber ein gerahmtes Autogramm für die Person.

Einige tausend Euro wolle sich die Partei das kosten lassen. Erst zu Jahresbeginn konnte die AfD vermelden, dass sie 2023 auf rund 40.000 Mitglieder angewachsen ist und damit die Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres um ein Drittel steigern konnte. Die Probleme mit ihren Spitzenkandidaten zur Europawahl, die Niederlage gegen den Verfassungsschutz vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster zur Einstufung als rechtsextremer Verdachtsfall und auch die Großdemonstrationen gegen rechtsextreme Vertreibungspläne für Migranten scheinen daran nichts geändert zu haben.

Noch vor Jahren sah die Situation bei der AfD gänzlich anders aus: Zwischen Juli 2020 und Juli 2022 war die Mitgliederzahl noch deutlich gesunken – von 33.800 auf 28.600.


Foto: Abstimmung auf AfD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Drosten fordert mandatierten Expertenrat bei nächster Pandemie

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Christian Drosten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Christian Drosten, Deutschlands wohl bekanntester Virologe, fordert von der Politik, bei einer nächsten Pandemie einen einzigen Expertenrat zu schaffen, der dann überwiegend mit von der Wissenschaft entsandten Experten besetzt sein solle. Das Kriterium für eine solche Besetzung solle ausschließlich „Kompetenz im jeweiligen Fachgebiet“ sein, nicht „Medienpräsenz oder andere Faktoren“, sagte er dem „Spiegel“.

Es gehe „um eine sichtbare Kennzeichnung mandatierter Einschätzungen und Aussagen. So etwas geschieht auch sonst in der Wissenschaft, überall gibt es Fachgremien und Sprecherfunktionen, die auf echter Expertise beruhen. Die Benennung wäre eine typische Aufgabe von Akademien oder Wissenschaftsorganisationen“.

Der Journalist Georg Mascolo kritisiert in dem gemeinsamen „Spiegel“-Gespräch mit Drosten, dass es bei der Coronapandemie zu viele unterschiedlich Expertengremien gegeben habe: „Es war kaum noch erkennbar, was wissenschaftliche Mehrheitsmeinung ist und vor allem, wo die Grenze zwischen wissenschaftlicher Beratung und politischem Handeln verläuft.“

Drosten ergänzte: „Wenn es um Menschenleben geht, brauchen wir eine erkennbare Position der Wissenschaft, hinter der die Fachgemeinschaft auch wirklich steht. Jeder darf sich natürlich in der Öffentlichkeit mit seiner Meinung darstellen. Aber die Arbeitsteilung im Fach ist nun einmal so, dass Spezialisten über ihr Spezialgebiet sprechen und die anderen sich eher zurückhalten. Das sollte zur guten Praxis von öffentlicher Wissenschaftskommunikation gehören.“


Foto: Christian Drosten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Virologe beklagt US-Intransparenz bei Ausbreitung der Vogelgrippe

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Hühner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Dem Virologen Christian Drosten bereitet die Ausbreitung der Vogelgrippe in den USA Sorgen.

Fachkollegen beobachteten dort, dass das Virus H5N1 in Milchviehbeständen übertragen werde, sagte Drosten dem „Spiegel“. „Sie können gerade in manchen US-Bundesstaaten eine Tüte Milch aus dem Supermarktregal nehmen und testen. Dann haben Sie eine gut 20-prozentige Wahrscheinlichkeit, darin Spuren des Virus zu finden“, so Drosten. „Zum Glück wird dort Milch meist pasteurisiert, sodass das Virus wohl weitgehend inaktiv ist.“

Wenn H5N1 Säugetiere infiziere, könne das schwere Krankheiten auslösen. „Eine mögliche Anpassung beunruhigt wohl alle Wissenschaftler, die sich damit auskennen.“ In der Fachgemeinschaft werde diskutiert, ob man dazu nicht deutlicher Position beziehen solle. Da es um Nutztierbestände mit einem hohen ökonomischen Wert gehe, gebe es „eine gewisse Intransparenz, was aktuelle Daten aus den USA angeht – da würden wir uns eine bessere Einsicht wünschen“.


Foto: Hühner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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