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Schnellladestandort von EnBW und VK Immobilien in Alsfeld.

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Erster gemeinsamer Schnellladestandort für Elektroautos von EnBW und VK Immobilien in Alsfeld

EnBW und die VK Immobilien Gruppe planen bis zu zehn weitere Schnellladestandorte an Handelsimmobilien und verdichten das Schnellladenetz in Deutschland weiter

Das Energieunternehmen EnBW und die Handelsimmobiliengruppe VK Immobilien haben den ersten gemeinsamen Standort ihrer Partnerschaft eröffnet. Er befindet sich in Alsfeld (Hessen), An der Au 10. Insgesamt planen die Partner bis zu neun weitere gemeinsame Schnellladestandorte, mit denen sie das EnBW HyperNetz an Handelsimmobilien deutschlandweit ausbauen.

Im hessischen Alsfeld stehen Kund*innen zwölf hochmoderne Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt zur Verfügung. Dort können sie je nach Fahrzeug in nur fünf Minuten bis zu 100 Kilometer Reichweite laden. Damit verfügt der Ort nun über einen großen Schnellladestandort direkt vor einem Einkaufszentrum mit Bäckerei, Schnellrestaurant sowie Märkten für Lebensmittel, Schuhe und Tiernahrung. Dank seiner Nähe zur Autobahnausfahrt Alsfeld-Ost an der A5 ist der Standort auch für das schnelle Zwischenladen auf langen Fahrten geeignet. In Alsfeld betreibt die EnBW ihre Ladepunkte mit 100 Prozent Ökostrom, was für alle ihre Ladestandorte in ganz Deutschland gilt.

„Der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur am Handel, wie etwa bei Nahversorgern und Modemärkten, macht die E-Mobilität alltagstauglich für Kund*innen“, sagt Jürgen Stein, der als Chief Innovation & New Business Officer der EnBW den Bereich E-Mobilität leitet. „Denn dort können sie ihr Auto bequem und ohne Zusatzaufwand während des Einkaufs laden. Die VK Immobilien Gruppe mit ihren attraktiven Handelsstandorten ist dafür ein optimaler Partner für die Verdichtung des öffentlichen Schnelladenetzes.“

„Mit den Schnellladepunkten werten wir unsere Fachmarktzentren auf und bieten den Mietenden und deren Kund*innen einen erheblichen Mehrwert für ihr Einkaufserlebnis“, ergänzt Frank Helm, VK Immobilien Geschäftsführer.

EnBW baut öffentliches Schnellladenetz konsequent aus

Das Energieunternehmen erweitert deutschlandweit sein Schnellladenetz am Handel wie in Alsfeld, sowie zusätzlich auch in Innenstadtlage und im Fernverkehr. Dort passt die Ladedauer an hochmodernen Schnellladepunkten zu den Standzeiten der Fahrzeuge während des Einkaufs. So macht die EnBW es allen Autofahrer*innen möglich, E-Mobilität bequem und überall zu nutzen – auch ohne eigene Wallbox zuhause.

Aktuell betreibt sie mit über 4.500 Schnellladepunkten das größte Schnellladenetz Deutschlands. Bis 2030 schätzt das Energieunternehmen den Gesamtbedarf an öffentlicher Ladeinfrastruktur auf bis zu 120.000 dieser ultraschnellen Ladepunkte. Davon möchte die EnBW rund 30.000 bereitstellen. Für dieses ehrgeizige Ziel kooperiert sie mit Partnern wie der VK Immobilien Gruppe und investiert jährlich rund 200 Millionen Euro.

Bildunterschrift: Einfach laden während des Einkaufs: EnBW und VK Immobilien haben den ersten gemeinsamen Schnellladestandort in Alsfeld (Hessen) in Betrieb genommen. (Quelle: EnBW/Fotograf Endre Dulic)

Quelle EnBW Energie Baden-Württemberg AG

RINGANA erwirbt die Bäckerei „König“ und wandelt sie in ein Hotel um

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RINGANA hat Frischekosmetik und frische Supplements mit stetig steigernder Beliebtheit international bekannt gemacht. Was viele nicht wissen, ist, dass die ersten Formulierungen auf dem Dachboden des Familienhotels entstanden. Nun gelingtes RINGANA, diese beiden Bereiche wieder erfolgreich miteinander zu verbinden. Der Vertrag zur Übernahme der Bäckerei „König“ in der Micheligasse ist unterzeichnet. Das historische Gebäude aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde bis vor zwei Jahrennoch als Bäckerei genutzt. Nun wird es umfassend renoviert und in ein modernes RINGANAHotel umgewandelt.

„Wir planen eine Art Guesthouse, und die Stadt Hartberg als unsere Heimat wird daserweiterte Wohnzimmer dafür sein. Wir erwarten, dass auch die umliegende Gastronomiestarken Zulauf von den Hotelgästen finden wird,“ sagt Andreas Wilfinger, CEO von RINGANA.

Das neue Hotel wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein, und kann sowohl von anderenansässigen Unternehmen für ihre Gäste als auch von Touristen der Region genutzt werden. Einen starken Fokus wird RINGANA auf die interne Nutzung für Schulungsveranstaltungender internationalen Partner:innen legen.

„Ziel ist es, das Erlebnis der Teilnehmer:innen nachhaltig zu steigern. Mit diesem Leuchtturmprojekt in der Innenstadt von Hartberg plant RINGANA, jährlich rund 10.000 Übernachtungen zu generieren,“ sagt Michael Wannemacher, CEO von RINGANA.

„Für die Hartberger Innenstadt wird dieses Projekt ein wichtiger Impuls sein. Wir freuen uns, dass wir damit im Zentrum die Frequenz steigern können. Das ist positiv für die Einkaufsstadt und alle Unternehmungen in der Innenstadt. Danke an RINGANA, dass es seine Wurzeln nicht vergessen hat!“ Sagt Marcus Martschitsch, Bürgermeister von Hartberg.

Die offizielle Eröffnung des Hotels ist für 2026 geplant. Ungefähr 40 hochwertige Zimmer sollen durch die Renovierung entstehen. Die Investition bewegt sich in achtstelliger Höhe. Aktuell befindet sich das Projekt in der Entwicklungsphase.

„Wir freuen uns sehr auf unser RINGANA Hotel, denn es verbindet unseren hohen Anspruch mit unserem Gen für Willkommenskultur. Mit diesem ehrgeizigen Vorhaben stärkt RINGANA nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern auch die Attraktivität der Region als Tourismusziel“, sagt Laura Sophie Wannemacher, Geschäftsführerin SoFresh Touristik. Sie wird für die gesamte operative Umsetzung des Hotelbetriebs verantwortlich sein.

Bild v.l.n.r: Dr. Michael Russ, COO, Andreas Wilfinger, CEO, Ulla Wannemacher, Prokuristin, Michael Wannemacher, CEO, Laura Wannemacher, Geschäftsführerin SoFresh Touristik und Martin Krautgartner, Director Operations & Engineering

Quelle RINGANA/ marco.agency

Unions-Ostbeauftragter fordert von Scholz Vertrauensfrage

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Sepp Müller (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Treffen des Bundeskanzlers mit den Ost-Ministerpräsidenten in Lutherstadt Wittenberg fordert der Unions-Ostbeauftragte Sepp Müller (CDU) von Scholz die Vertrauensfrage.

„Das beste für Ostdeutschland wäre, wenn der Ampelspuk beendet wird“, sagte Müller am Dienstag der dts Nachrichtenagentur. „Alle drei Parteien machen so weiter, als hätte es diese Wahl letzten Sonntag nicht gegeben. Olaf Scholz kann in Lutherstadt Wittenberg Einsicht und Größe zeigen, in dem er eine Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag ankündigt.“

Bei der Europawahl in Deutschland hatten SPD, FDP und insbesondere die Grünen jeweils Stimmen verloren. Laut aktuellen Umfragen hätten die drei Ampel-Parteien zusammen aktuell keine Mehrheit im Bundestag, wenn jetzt Neuwahlen wären.


Foto: Sepp Müller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

innocent drinks stellt neues Ziel vor

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innocent drinks stellt neues Ziel vor: eine Milliarde mehr Portionen Obst und Gemüse bis 2030

innocent drinks, Europas führende Marke für gesunde Getränke, startet mit dem ehrgeizigen Ziel, die gesunde Ernährung der Menschen in Europa mit einer Milliarde mehr Portionen Obst und Gemüse zu unterstützen, während das Unternehmen in seine nächste Wachstumsphase eintritt.

Dieses Ziel unterstreicht die neue Geschäftsstrategie 2030, mit der sich das Unternehmen wieder auf sein Gründungsziel konzentriert: den Menschen ein gesundes Leben mit dem Besten aus Obst und Gemüse zu ermöglichen.

Seit der Gründung im Jahr 1999 hat innocent seinen Ruf als beliebtestes Unternehmen für gesunde Getränke aufgebaut, indem es innovative Produkte aus natürlichen und gesunden Zutaten herstellt. Das inzwischen europaweit tätige Unternehmen hat im Jahr 2023 über seine verkauften Getränke 1,2 Milliarden Portionen Obst und Gemüse angeboten. CEO Nick Canney hat ein einfaches Ziel: Bis 2030 soll das Unternehmen insgesamt eine Milliarde Portionen mehr anbieten.

Dazu zählen, dass das Unternehmen sein beliebtes Kernangebot an Säften und Smoothies weiter ausbaut aber auch neuere Erfolgsgeschichten wie das funktionelle und vitaminreiche iPlus-Sortiment auf den Markt bringt. Da nur 12 % der Menschen in Europa die erforderliche Menge an Obst und Gemüse in ihrer Ernährung zu sich nehmen, möchte die Marke sicherstellen, dass die marktführenden Produkte von innocent an mehr Orten und in mehr Formaten erhältlich sind, um den Menschen den Zugang zu den köstlichen Vorzügen von Obst und Gemüse zu erleichtern.

Diese neue Strategie und Ausrichtung untermauert innocents Verpflichtung, seine Geschäfte auf die richtige Weise zu führen. Zu den Wachstumsplänen des Unternehmens gehören auch Pläne für Nachhaltigkeitsinvestitionen, welche die Dekarbonisierung der gesamten Lieferkette durch regenerative Landwirtschaftsprojekte, wie den Farmer Innovation Fund und die mit erneuerbarer Energie betriebene Fabrik „The Blender“, in den Vordergrund stellen.

Nick Canney, CEO von innocent drinks, sagt: „Die Geschichte von innocent war schon immer auf Chancen, Wandel und Innovation ausgerichtet. Wir sind so stolz auf alles, was wir erreicht haben, und auf all die Menschen, die in den letzten 25 Jahren Teil dieser Geschichte waren. Während wir das nächste Kapitel als etabliertes Unternehmen schreiben, konzentrieren wir uns darauf, das zu tun, was innocent am besten kann: gesunde kleine Getränke herzustellen, die ganz einfach gut schmecken und Gutes tun – für unsere Trinker:innen und für unsere Gemeinschaften.“

Um diese neue Strategie umzusetzen, wird innocent drinks seine internen Strukturen im Rahmen eines neuen Go-to-Market-Modells neu ausrichten und um neue Qualifikationen und Kompetenzen ergänzen. Dafür setzt innocent drinks im D-A-CH-Gebiet zukünftig auf zwei Geschäftsführer:innen statt auf Regionalgeschäftsführer:innen für einzelne Länder, um so die deutschsprachigen Marktbedürfnisse gestärkt in neuer Allianz bestmöglich bedienen zu können. Ab sofort wird das sehr bewährte Führungsduo rund um Carla Bayer als Head of D-A-CH und Geschäftsführerin Deutschland sowie Dietmar Wamser als Head of Alps und Geschäftsführer Schweiz und Österreich die Wachstumsgeschichten weiterschreiben und maßgeblich zu innocent drinks Erfolg beitragen.

Franz Bruckner, bislang Regionalgeschäftsführer für D-A-CH und die nordischen Länder, wird aus dem Vorstand ausscheiden und innocent nach 16 Jahren verlassen, in denen er die Marke erfolgreich in die von ihm geleiteten Länder und Märkte eingeführt hat.

Bild: B.U.: Dietmar Wamser (l.) wird Head of Alps und Geschäftsführer Schweiz und Österreich & Carla Bayer (r.) wird Head of D-A-CH und Geschäftsführerin Deutschland©innocentdrinks

Quelle ease PR

NEOH Alternative gewinnt Sweetie Award

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Wie Snickers? Nur ohne Zusatz von Zucker.“ Neuer NEOH-Riegel gewinnt SWEETIE Award

Auszeichnung als bester Riegel: Gewinner beim SWEETIE Award 2024

Das heimische Food-Tech NEOH fordert den Platzhirsch für Erdnuss-Schoko-Riegel heraus: Der neue Peanut-Riegel von NEOH besticht mit dem unwiderstehlichen Geschmack von gerösteten Erdnüssen ummantelt von cremigem Karamell und einer zarten Schicht veganer Schokolade. Protein-Crispies sorgen zudem nicht nur für eine knusprige Textur, sondern auch einen höheren Proteingehalt. Ohne zugesetzten Zucker, palmölfrei und mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Ballaststoffen überzeugt der vegane Riegel auch mit seinen Inhaltsstoffen – und enthält rund 91 % weniger Zucker als der Marktführer.

Ab sofort österreichweit bei BILLA und im Online-Shop

„Snickers ist seit jeher mein Lieblingsriegel, den ich früher geradezu verschlungen habe. Mit unserem neuen Peanut-Riegel bieten wir allen Naschkatzen wie mir nun eine echte Alternative ohne den Zusatz von Zucker. Dank unserer Zuckerersatzformel ZERO+ hat dieser kaum Auswirkungen auf die Blutzuckerkurve“, so Manuel Zeller, NEOH-Gründer und Geschäftsführer. „Dass wir den Peanut-Riegel auch gleich österreichweit ins Naschregal bringen, freut uns umso mehr.“

Der Peanut-Riegel von NEOH ist ab sofort in ganz Österreich bei BILLA sowie im Online-Shop von NEOH erhältlich und wird sukzessive weiter ausgerollt. Der neue Riegel kommt in der 3er-Packung zum UVP von EUR 3,99.

Auszeichnung als bester Riegel 2024

Dass der Peanut-Riegel – ganz nach dem Motto „Voll Enjoyen, Nichts Bereuen“ – vollen Geschmack bei 0 % zugesetzten Zucker bietet, hat kürzlich auch eine Jury aus Expert:innen überzeugt: Im Rahmen des SWEETIE Awards 2024 wurde die neue Sorte von der Fachjury zum Sieger in der Kategorie Riegel gekürt und ist somit einer der Top-Snacks des Jahres 2024.

Bild Copyright: © NEOH

Quelle Ketchum GmbH

Zahl extremistischer Straftaten steigt erneut

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Polizeieinsatz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Straftaten mit extremistischem Hintergrund in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut auf einen neuen Höchststand gestiegen. Wie aus dem am Dienstag vorgestellten Verfassungsschutzbericht 2023 hervorgeht, wurden insgesamt 39.433 solcher Straftaten gezählt. Bei 2.761 handelte es sich demnach um Gewalttaten. 2022 waren es 35.452 Straftaten und davon 2.847 Gewalttaten – auch das war bereits ein neuer Höchststand.

Die Bedrohung durch Spionage, illegitime Einflussnahme, Desinformationskampagnen und Cyberangriffe hat sich laut Bericht gegenüber 2022 weiter verschärft. Die Hauptakteure dieser gegen Deutschland gerichteten Aktivitäten sind Russland, China und der Iran. Propaganda und Desinformation – vor allem durch das russische Regime – haben noch einmal deutlich an Intensität gewonnen. Auch das strategisch gesteuerte Vorgehen Chinas forderte die Cyber- und Spionageabwehr in besonderem Maße.

Im Rechtsextremismus ist das Personenpotenzial weiter angewachsen und liegt bei 40.600 (2022: 38.800). Auch der Anteil der gewaltorientierten Rechtsextremisten ist abermals auf nunmehr 14.500 (2022: 14.000) gestiegen. Die Vernetzung von Akteuren im Bereich der „Neuen Rechten“ nimmt weiterhin zu. Zudem ist 2023 auch das Personenpotenzial der „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ erneut um 2.000 Personen auf insgesamt 25.000 angewachsen. Das gewaltorientierte Personenpotenzial liegt bei weiterhin rund zehn Prozent, also 2.500 Personen (2022: 2.300). Das Gefährdungspotenzial durch die Waffenaffinität vieler Szeneangehöriger besteht laut Verfassungsschutzbericht fort. Im Jahr 2023 wurden mindestens 360 „Reichsbürgern“ und „Selbstverwaltern“ waffenrechtliche Erlaubnisse entzogen oder freiwillig zurückgegeben.

Das linksextremistische Personenpotenzial ist im Jahr 2023 um 500 auf insgesamt 37.000 Personen gestiegen. Mehr als jeder vierte Linksextremist ist den Behörden zufolge als gewaltorientiert einzuschätzen. Bei den linksextremistisch motivierten Straftaten gab es auch einen Zuwachs an Gewalttaten (um 20,8 Prozent auf 727 Delikte). Insbesondere nahm Gewalt gegen Polizeibeamte deutlich zu, darunter ein nach derzeitigem Ermittlungsstand versuchter Mord. Der Versuch der Beeinflussung der Klimaprotestbewegung durch Linksextremisten mit dem Ziel einer Radikalisierung der Aktionsformen hin zur Sabotage von Infrastruktur setzte sich fort. Das Bündnis „Ende Gelände“ wird nunmehr als linksextremistischer Verdachtsfall bearbeitet.

Im Bereich Islamismus/islamistischer Terrorismus zeigt sich ein annähernd gleichbleibendes Personenpotenzial von 27.200 Personen (2022: 27.480). Europa und damit auch Deutschland stehen laut Verfassungsschutz weiterhin und verstärkt im Fokus terroristisch-jihadistischer Organisationen, vor allem des ISPK. Die Gefährdung durch den islamistischen Terrorismus in Deutschland sowie für deutsche Interessen und Einrichtungen weltweit hat sich seit dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel weiter erhöht. Sowohl der IS als auch Al-Qaida haben die Ereignisse im Nahen Osten zum Anlass genommen, zum „Jihad“ aufzurufen.

Das Personenpotenzial im auslandsbezogenen Extremismus ist im Vergleich zum Vorjahr mit 30.650 Personen (2022: 29.750) weiter leicht angestiegen. Die zahlenmäßig bedeutsamste Organisation in Deutschland ist weiterhin die „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) mit 15.000 Anhängern (2022: 14.500).

„Die Sicherheitslage bleibt angespannt“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). „Wir haben alle Schutzmaßnahmen massiv hochgefahren, um uns gegen die aktuellen Bedrohungen durch Extremismus, Terrorismus und hybride Bedrohungen zu wappnen.“ Das sei auch notwendig, „denn die Bedrohung unserer Demokratie durch Spionage, Sabotage, Desinformation und Cyberangriffe hat eine neue Dimension erreicht“, so Faeser.

Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang sprach unterdessen von „einem sehr hohen Niveau von Bedrohungen“. Deutschland stehe im Fokus – vor allem von Gruppen wie dem ISPK. „Aber auch radikalisierte Einzeltäter ohne erkennbare Anbindung an Terrororganisationen stellen eine große Gefahr dar.“ Der Nahostkonflikt habe zudem wie ein Brandbeschleuniger für den Antisemitismus in Deutschland gewirkt, „der ein Brückennarrativ für teilweise sehr unterschiedliche Extremismusfelder ist“, so Haldenwang.


Foto: Polizeieinsatz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Länder und Kommunen beschäftigen immer mehr Menschen

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Rathaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Länder und Kommunen beschäftigen immer mehr Mitarbeiter. Die Beschäftigung im öffentlichen Dienst der Länder und der Gemeinden stieg seit 2008 um 12,5 Prozent, wie aus einer Untersuchung der Ifo-Niederlassung Dresden hervorgeht, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

„Besonders an den Hochschulen wurden in den vergangenen 15 Jahren neue Stellen geschaffen“, sagte Xenia Frei, Expertin für öffentliche Finanzen. In diesem Bereich baute der Osten stärker aus als der Westen. Während 2008 noch 13 Prozent mehr Hochschulpersonal je Einwohner im Westen arbeitete, schrumpfte dieser Vorsprung bis 2021 auf nur noch 4,5 Prozent. Gemessen wurde die Beschäftigung in Vollzeitstellen. Der Teilzeitanteil hat daher keine Auswirkung auf die Untersuchungsergebnisse.

„Die Gemeinden bauen ihre Verwaltung aus und stellen mehr Personal in Tageseinrichtungen für Kinder ein“, so Frei weiter. In der Kinderbetreuung stieg die Beschäftigung sogar um 54 Prozent. Im Westen war das Wachstum mit 63 Prozent deutlich größer als im Osten mit 39.


Foto: Rathaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Innenminister starten Initiative für Cybermobbing-Straftatbestand

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Computer-Nutzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Die Innenminister der Länder sprechen sich dafür aus, einen gesonderten Straftatbestand für Cybermobbing zu schaffen. Das geht aus einem Beschlussvorschlag für die Innenministerkonferenz (IMK) in Potsdam hervor, über den der „Spiegel“ berichtet.

In dem Text heißt es, Cybermobbing könne für die Opfer „schwerwiegende Auswirkungen“ haben. Die Innenministerkonferenz halte es für erforderlich zu prüfen, „ob die Einführung eines gesonderten Mobbing- oder Cybermobbing-Strafbestandes angezeigt ist oder ob bestehende Strafvorschriften anzupassen sind“. Die Justizministerkonferenz soll eine entsprechende Prüfung vornehmen.

Die Initiative der Innenminister geht auf Brandenburg zurück, das derzeit den IMK-Vorsitz innehat. „Ich setze mich dafür ein, Cybermobbing zu einem gesonderten Straftatbestand zu machen“, sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) dem „Spiegel“. Cybermobbing sei „ein wachsendes Phänomen, das bisher unterschätzt wird“.

Von Cybermobbing seien oftmals Frauen und Kinder betroffen. Aber auch Anfeindungen und Bedrohungen gegen kommunale Amts- und Mandatsträger hätten besorgniserregend zugenommen. Cybermobbing sei mehr als es die Straftatbestände Beleidigung und Bedrohung abbilden könnten, sagte Stübgen.

Auf Anfrage erklärte das Bundesjustizministerium, das geltende Strafrecht ermögliche bereits jetzt „tat- und schuldangemessene Bestrafung von Cybermobbing“. Man prüfte jedoch möglichen Änderungsbedarf „im Hinblick auf die Vorgaben der EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“.


Foto: Computer-Nutzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lehrer fürchten Überforderung des Bildungssystems durch Zuwanderung

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Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Lehrerverband befürchtet, dass das Bildungssystem der wachsenden Zahl von Zuwanderern nicht mehr gerecht werden könnte. „Durch die Zuwanderung 2015, den Ukraine-Krieg und sonstige Zuwanderung kommen immer neue Menschen ins System hinein, aber das System kommt nur schleppend hinterher, weil es zu schnell geht“, sagte Verbandspräsident Stefan Düll den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Im aktuellen Nationalen Bildungsbericht heißt es, das Schulsystem sei bis zum Anschlag belastet, das Leistungsniveau in den Schulen sinke, der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg manifestiere sich – trotz großer Anstrengungen.

Tatsächlich hätten sich die Anforderungen enorm erhöht, es gebe Grundschulklassen, in denen kein Kind Deutsch spreche, so Düll. „Und die Lehrer können kein Farsi, kein Ukrainisch. Wie sollen sie da die anderen Fächer unterrichten?“, so Düll wörtlich. Die Kollegen seien schlicht überfordert. Auch ein gutes Schulsystem verhindere nicht, dass es Analphabeten gebe. „Nun kann es passieren, dass die Gruppe der Analphabeten größer wird.“

Der Bundeselternrat bezog sich auf die heterogener gewordene Schülerschaft und forderte eine individuellere Betreuung von Kindern mit Migrations- und Flüchtlingserfahrung. „Doch das kann ein Schulsystem, das an der Grenze ist, nicht leisten. Eigentlich bräuchten wir mehr Lehrkräfte, wir haben aber weniger“, sagte der Vorsitzende des Verbands den Funke-Zeitungen.

Die Bundesschülerkonferenz wies auf die gravierenden Unterschiede im Schulerfolg je nach sozialer Herkunft der Schüler hin. Nötig seien kleinere Klassen und eine bessere Nachmittagsbetreuung, um die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft zu verringern. Klare Kritik äußerten die Schüler an der mangelhaften Digitalkompetenz der Lehrkräfte: „Wir fordern verpflichtende Fortbildungen für Lehrkräfte im Bereich Digitalisierung und Medienkompetenz“.


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wirtschaftsministerin besucht Landkreis Böblingen

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Wirtschaftsministerin

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, besuchte heute (17. Juni) im Rahmen ihrer regelmäßigen Kreisbereisungen den Landkreis Böblingen. Der Besuch stand unter dem Motto „Mobilität der Zukunft“. Den Auftakt ihrer Reise durch den Landkreis bildete der Forschungscampus der Robert Bosch GmbH in Renningen. Anschließend besuchte die Ministerin das Crashtest Zentrum der Mercedes-Benz Group AG in Sindelfingen. Den Abschluss bildeten in Böblingen das Start-up und Innovationszentrum AI xpress und SOL Motors, ein Start-up, das sich auf Mobilität auf Zweirädern spezialisiert hat.

„Die Gespräche mit den Unternehmen vor Ort sind mir unglaublich wichtig, um mir ein Bild davon zu machen, wie es der Wirtschaft im Land geht“, sagte Hoffmeister-Kraut zu ihrem Tag im Landkreis Böblingen „Der Landkreis Böblingen ist stark geprägt durch die Fahrzeugindustrie mit all ihren aktuellen Herausforderungen. Die Innovationskraft und das unternehmerische Know-how, das ich an allen vier Stationen meiner Reise erleben durfte, war beeindruckend. Die heutigen Gespräche haben mich in den Themen bestärkt, auf die es jetzt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg ankommt: sichere und bezahlbare Energie, gut ausgebildete Fachkräfte und mehr unternehmerische Freiheit durch weniger Bürokratie“, so Hoffmeister-Kraut.

„Ich freue mich, dass Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unserer Einladung gefolgt ist und den Landkreis Böblingen besucht“, so der Böblinger Landrat Roland Bernhard. „Der Landkreis Böblingen bildet die Mitte Baden-Württembergs und ist in Sachen Wirtschaftsstärke bundesweit vorne mit dabei. Ganz aktuell bescheinigt das Regionalranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft dem Landkreis Böblingen unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten bundesweit den 16. Platz und den zweiten Platz in Baden-Württemberg.

Das ist eine beachtliche Leistung angesichts der Herausforderungen wie Energiekrise, Fachkräftemangel und Transformationsprozessen. Auch landesweit sind wir beim Innovationsindex führend. Hier sind große Wirtschaftsunternehmen und ebenso Mittelständler und Hidden Champions beheimatet. Ich bin sicher, wir haben für den Besuch unter dem Motto ‚Mobilität der Zukunft‘ ein interessantes Programm zusammengestellt und freuen uns, Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut Global Player, aber auch das Start-up- und Innovationszentrum AI xpress zu präsentieren.“

Am Forschungscampus der Robert Bosch GmbH, der sich mit Forschungs- und Entwicklungsthemen aus einem breiten Portfolio von Elektrifizierung bis hin zu Healthcare befasst, stand im Rahmen des Besuchs das automatisierte Fahren im Mittelpunkt. Als Innovationsführer hat Bosch bereits mit Fahrerassistenzsystemen und der dazugehörigen Umfeldsensorik früh den Grundstein für alle Stufen der Automatisierung gelegt. Dank Methoden Künstlicher Intelligenz ist die Umfeldsensorik heute schon in der Lage, Objekte im Straßenverkehr noch zuverlässiger zu erkennen. Über unterschiedliche Level des automatisierten Fahrens hinweg entwickeln die Forscherinnen und Forscher bei Bosch Research Technologien und testen diese gleich in der Anwendung.

Hoffmeister-Kraut dazu: „Neben dem Erproben der von Bosch Research entwickelten Technologien steht im Forschungscampus von Bosch im Bereich des automatisierten Fahrens auch die Kooperation von Akteuren und Gremien im Zentrum, um Standards für Test-, Freigabe- und Qualitätssicherungsverfahren für das automatisierte Fahren zu entwickeln. Für alle Level des automatisierten Fahrens spielen Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine entscheidende Rolle, etwa beim Lösen von Entscheidungsproblemen in Echtzeit oder Erstellen großer Simulationswelten bis hin zu neuartigen Validierungsmethoden. Ich bin begeistert von der gebündelten Power, mit welcher hier die Mobilität der Zukunft gestaltet wird.“

Auf der Crashtest-Anlage im Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit der Mercedes-Benz Group AG in Sindelfingen betonte die Wirtschaftsministerin die Schlüsselrolle, die die Fahrzeugindustrie mit ihren Zulieferern, Komponenten- und Fahrzeugherstellern in Baden-Württemberg einnimmt. „Die Automobilwirtschaft erlebt aktuell zweifelsohne turbulente Zeiten. Der Transformationsprozess ist in vollem Gange. Hierbei gilt die Sicherheit von Kraftfahrzeugen vor dem Hintergrund der Einführung neuer Technologien wie der Elektromobilität, von Brennstoffzellen oder Assistenzsystemen zum Autonomen Fahren als eines der relevanten zukünftigen Kriterien für die Wettbewerbsfähigkeit in der Automobilindustrie.

Wir müssen daher diese Zukunftsfragen in Baden-Württemberg intensiv und mit großem Tempo und Engagement angehen. Die Entwicklung hierfür notwendiger Methoden, Algorithmen, Aktoren und Sensoren stellen dabei eine technische Herausforderung dar, die nur im Verbund von Ingenieuren, Informatikern, Materialwissenschaftlern und Unfallforschern gelöst werden kann. Das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit in Sindelfingen ist hier ein Leuchtturm, nicht nur in Baden-Württemberg.“

Als dritte Station präsentierte Landrat Bernhard der Wirtschaftsministerin mit AI xpress das KI-Start-up- und Innovationszentrum der Region, das der Landkreis Böblingen mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 1,2 Millionen Euro möglich gemacht hat. Es wird als einer von 18 Start-up BW Acceleratoren durch das Wirtschaftsministerium mit rund 240.000 Euro gefördert. „Künstliche Intelligenz ist das Schlüsselthema für die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts. Es ist beeindruckend zu sehen, wie der Landkreis Böblingen hier eine Fläche mit Leerstand reaktiviert und daraus ein Innovationszentrum für Zukunftstechnologien gemacht hat.

An diesem Ort finden Gründerinnen und Gründer Räume mit Werkzeugen zum Ausprobieren und zum Bau von Prototypen, Plätze zum Arbeiten, vor allem aber auch die Möglichkeit, sich mit anderen Gründerinnen und Gründern sowie auch mit erfahrenen Coaches auszutauschen“, betonte die Wirtschaftsministerin. Das Ziel von AI xpress ist, Unternehmensgründungen aus der Region zu fördern, Technikbegeisterung bei jungen Menschen zu wecken, den Technologietransfer zu unterstützen und die Innovationskraft von Unternehmen, insbesondere des Mittelstandes, zu stärken.

Der Tagesabschluss fand bei SOL Motors in Böblingen statt, wo die zweirädrige Mobilität im Mittelpunkt stand. SOL Motors ist ein Start-up im Mikromobilitätsbereich und bietet ein elektrisches Zweirad mit ausgefallenem Design für die urbane Mobilität an. Neben dem auffallenden Design ist es besonders leicht und handlich konzipiert. Das Team hat sich erfolgreich für eine Finanzierung im Rahmen des Programms Start-up BW Pre-Seed beworben und ist auf dem Gelände des Start-up BW Accelerators AI xpress angesiedelt. „Die Mobilität der Zukunft soll auch Mobilität made in Baden-Württemberg sein. Es freut mich zu sehen, dass sich neben unseren weltweit agierenden und etablierten Fahrzeugherstellern und Zulieferern auch neue junge Unternehmen entwickeln, die innovative Mobilitätslösungen produzieren und anbieten“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Zu den wertvollen Eindrücken, die sie bei ihren Kreisbereisungen sammle, sagte Hoffmeister-Kraut: „Unsere Unternehmen sind nicht nur resilient, sondern auf sie ist auch in herausfordernden Zeiten Verlass. Ich habe heute tolle Beispiele dafür gesehen, wie in Baden-Württemberg Innovation und Vernetzung vorangetrieben werden.“

Programm der Kreisbereisung Böblingen

13.30 – 14.30 Uhr Besuch des Forschungscampus der Robert Bosch GmbH

15.00 – 16.00 Uhr Besuch des Sindelfingen Crashtest Zentrums, Mercedes-Benz Group AG

16.20 – 17.00 Uhr Besuch AI xpress

17.00 – 17.30 Uhr Besuch von SOL Motors

Wirtschaftsministerin besucht Landkreis Böblingen

Bild von uh yeah_20101995 auf Pixabay

Quelle Ministerium für Wirtschaft , Arbeit und Tourismus