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Lindner attackiert von der Leyen

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Christian Lindner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sieht die Schuld für Europas Wirtschaftsschwäche auch bei Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU). „Es ist das Erbe Ursula von der Leyens, dass wir Regulierung statt Innovation gewählt haben“, sagte Lindner dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe).

„Wir brauchen eine Kehrtwende. Die Politik von Frau von der Leyen gefährdet unsere Wettbewerbsfähigkeit und unseren wirtschaftlichen Wohlstand.“ Der Liberale forderte eine Entbürokratisierung und Fortschritte bei der Kapitalmarktunion. „Wir brauchen einen Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen“, sagte Lindner.

„Unser Problem im Vergleich zu den USA ist nicht der Mangel an Subventionen.“ Er bezweifle, dass die USA ihre Subventionspolitik mit dem „Inflation Reduction Act“ in den kommenden Jahren durchhalten könnten. „Das ist nicht machbar“. Europas Wettbewerbsnachteil bestehe in einem Mangel an privaten Investitionen.

Lindner plädierte auch für eine Rückkehr zu den Prinzipien des freien Binnenmarkts. „Frau von der Leyen und die Kommission konzentrieren sich zu sehr darauf, neue Bürokratie zu schaffen“, sagte der FDP-Chef. „Um die Attraktivität der europäischen Einigung zu erhalten, müssen wir zu ihrem Kern zurückkehren. Und das ist die Freiheit.“


Foto: Christian Lindner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Statements rund um Wirtschaft und Geldanlage

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Der Börsen-Müller: Statements rund um Wirtschaft und Geldanlage
monatlicher Rückblick und Ausblick von Ulrich Müller – März 2024

Rekorde bei NVIDIA, Meta und Bitcoin – doch wie geht es weiter? Für Börsen-Experte Ulrich Müller steht der März im Zeichen der Vorsicht. Wo Rückschläge drohen und mit welchem einfachen Mittel Anleger ihr Risiko senken, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des Börsen-Müller.

1. Börsen-Hype im Februar – wie geht es weiter?

Die großen Indizes haben im Februar deutlich zugelegt – allen voran der Tech-Index Nasdaq-100. „Wer im Februar Aktien von NVIDIA oder auch Meta im Depot hatte, steht auf der Sonnenseite“, sagt Börsenexperte Ulrich Müller. Gerade wegen der Kursgewinne rund um KI-Aktien sollten Anleger nach Ansicht des erfahrenen Marktkenners aber vorsichtig werden. „Der Börsenwert von NVIDIA stieg nach Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen um 250 Milliarden US-Dollar an einem Tag. Das zeigt, wie groß die Erwartungen sind – und die kurzfristige Fallhöhe für KI-Aktien.“ Zwar sieht Müller die langfristigen Chancen von KI und erwartet große Effizienzgewinne für die Wirtschaft, diese werden sich aber erst in den kommenden Jahren einstellen. „Der Markt für Tech-Aktien ist kurzfristig überhitzt“, findet Müller. „Eine Korrektur ist bei NVIDIA nicht mehr unwahrscheinlich. Dann kann es durchaus zwanzig bis dreißig Prozent nach unten gehen. Wir haben aber auch schon gesehen, dass überhitzte Märkte einfach weitergelaufen sind – gerade das macht Börse so spannend.“

2. Bitcoin ist mehr Spekulation als Investment

Bitcoin hat im Februar um mehr als 30 Prozent zugelegt. Für Börsen-Kenner Ulrich Müller ist die Kryptowährung aktuell mehr Spekulation als Investment: „Bitcoin hat innerhalb der Krypto-Landschaft zurecht eine herausragende Stellung als eine Art ‚Leitwährung‘. Gerade deswegen sollten Investoren aber nicht prozyklisch, sondern antizyklisch agieren. Das bedeutet: Bitcoin ist immer dann interessant, wenn ihn niemand haben will. Schafft es Bitcoin auf die Titelseiten, ist Vorsicht angesagt“, findet Müller.

3. Profi-Investoren mit geringen Cashquoten – warum das ein Warnsignal ist

Anlage-Profi Ulrich Müller vereinnahmt seit Jahren erfolgreich Optionsprämien mittels Stillhalter-Geschäften. „Diese Erträge reinvestiere ich aktuell nicht, sondern setze auf Cash. Bei rund dreißig Prozent liegt die Cashquote in meinem privaten Depot und auch in meinem UM Strategy Fund. Ganz anders sieht das bei vielen großen Asset Managern aus, die nahezu alle Mittel investiert haben. Auch aus diesem Grund könnte dem Markt bald die Liquidität für Anschlusskäufe fehlen“, glaubt Müller und rät Investoren dazu, im März Risiken zu reduzieren.

Über Ulrich Müller:

Ulrich Müller hat fast 30 Jahre Börsenerfahrung und ist Gründer der bekannten Ulrich Müller Wealth Academy in Halstenbek bei Hamburg. Mit Gruppenseminaren und individuellen Coachings zu den Themen “Investieren mit Strategie” und “Mental Coaching” werden Teilnehmende dazu ausgebildet, ihr Geld erfolgreich an der Börse zu investieren. Vor der Gründung der UMWA war der studierte Finanzwirt 17 Jahre als Investmentberater tätig, dabei wurden seine Anlageentscheidungen von mehr als 10.000 Investmentberatern übernommen. Über viele Jahre entwickelte er seine eigenen Analyse- und Bewertungssysteme im Bereich Aktien & Optionen, die er nun in seiner Akademie an private Anleger weitergibt. Seit Mai 2023 ist er zudem Aufsichtsratsvorsitzender einer Aktiengesellschaft.

Bild Ulrich Müller UMWA

Quelle Ulrich Müller Wealth Academy

Erfolgreich ins Studium

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topMINT

Erfolgreich ins Studium: Start des topMINT-Orientierungssemesters am KIT
Für Studieninteressierte der Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften startet im Sommersemester das neue Angebot „topMINT“

Welcher Studiengang passt am besten? Mit dem topMINT-Orientierungssemester können Studieninteressierte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Sommersemester zur Studienvorbereitung die verschiedenen MINT-Studiengänge kennenlernen. Dabei erhalten sie Informationen über die Anforderungen im Studium und können so fundierte Entscheidungen für ihren Studiengang treffen. Die Grundlagenkurse in den MINT-Fächern bereiten die Teilnehmenden auf ein anschließendes Studium am KIT vor. Bewerben können sich die Studieninteressierten über das Onlineportal. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2024.

Das topMINT-Orientierungssemester bietet Studieninteressierten, die zum Wintersemester ein Bachelorstudium am KIT planen und noch nicht wissen, für welchen Studiengang sie sich entscheiden sollen, Unterstützung bei der Studienwahl. Zur Vorbereitung können die Teilnehmenden außerdem ihr Grundlagenwissen in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie auffrischen und Wissenslücken schließen.

Trainieren – Orientieren – Probieren

„Das neue topMINT-Orientierungssemester richtet sich an Studieninteressierte, die in den Monaten April bis Juli Zeit und Gelegenheit haben, sich intensiver mit ihrer Studienfachwahl auseinanderzusetzen“, sagt Professor Alexander Wanner, Vizepräsident Lehre und akademische Angelegenheiten des KIT. „Dieses Angebot kann bei der Studienentscheidung unterstützen und den Zugang zu einem MINT-Studium erleichtern.“

In Grundlagenkursen trainieren die Studierenden im topMINT-Orientierungssemester die Fächer Mathematik, Programmieren, Physik und Chemie. Die Ringvorlesung „Studiengänge stellen sich vor“ sowie weitere Informationsveranstaltungen bieten Orientierung über das Studienangebot am KIT. In ausgewählten Fachveranstaltungen können sich die Studierenden ausprobieren und einen realistischen Einblick in die Inhalte eines Studiums.

Individuelle Angebote zur Studiengangwahl

Dabei fokussieren die Studierenden ihre eigenen Interessen, Stärken und Schwächen und lernen die Studiengangprofile und fachlichen Voraussetzungen kennen. Ein Einblick in die MINT-Berufe durch die KIT-Fakultäten vervollständigt das Angebot, mit dem eine möglichst passgenaue Wahl des Studiengangs ermöglicht werden soll.

topMINT startet am 16. April 2024

Das topMINT-Orientierungssemester startet am 16. April und geht bis zum 26. Juli 2024, die Bewerbungsfrist ist der 31. März 2024. Für die Teilnahme müssen die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen für ein Studium am KIT vorliegen, ein Motivationsschreiben ist Teil der Bewerbung. Das topMINT-Orientierungssemester wird in enger Abstimmung mit den beteiligten Einrichtungen des KIT vom MINT-Kolleg organisiert.

Weitere Informationen: https://www.mint-kolleg.kit.edu/topMINT.php
Online-Bewerbungsportal: https://bewerbung.studium.kit.edu

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Bild Das topMINT-Orientierungssemester am KIT bietet Unterstützung bei der Studienwahl und -vorbereitung. (Foto: Magali Hauser, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

SPD-Fraktion fordert Einlenken von Weselsky

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Claus Weselsky (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Fraktionsvize Detlef Müller hat die Lokomotivführergewerkschaft GDL um ihren Chef Claus Weselsky aufgefordert, sich rasch mit der Deutschen Bahn auf einen neuen Tarifvertrag zu einigen. „Es liegt ein einigungsbereiter Vorschlag vor“, sagte Müller dem „Tagesspiegel“.

Die gesamte Tarifkommission der GDL – und nicht allein Claus Weselsky – müsse sich das Angebot der Moderatoren Daniel Günther und Thomas de Maizière (beide CDU) noch einmal genau anschauen, sagte der SPD-Verkehrspolitiker.

Bei den am vergangenen Donnerstag gescheiterten Tarifverhandlungen hatten die eingeschalteten Moderatoren auch eine Lösung für den Hauptstreitpunkt Arbeitszeit vorgeschlagen: eine schrittweise Reduzierung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter von 38 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Bei einer Pressekonferenz am Montag sprach Weselsky hingegen davon, dass die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich lediglich um eine Stunde reduziert werden solle. Der GDL-Chef räumte inzwischen einen „Denkfehler“ ein.

„Wenn er das Angebot der Moderatoren nicht versteht, ist das ziemlich bitter“, kritisierte Müller. Er forderte von der GDL, den von den Moderatoren vorgeschlagenen Kompromiss anzunehmen. Das Angebot von Günther und de Maizière komme der GDL sehr weit entgegen. „In Tarifverhandlungen kann keine Partei 100 Prozent ihrer Forderungen erreichen“, so Müller. „Es geht um einen Kompromiss.“

Mit ihrem harten Kurs schade die GDL sich selbst. „Es nützt nichts, wenn die GDL Weselskys Linie unterstützt, aber die Bevölkerung diese ablehnt.“ Der SPD-Fraktionsvize empfahl der Lokführergewerkschaft, zu den Spielregeln einer geregelten Tarifauseinandersetzung zurückzukehren.


Foto: Claus Weselsky (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine Exit-Strategie zu planen?

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Exit-Strategie

Entwicklung einer erfolgreichen Exit-Strategie für Unternehmer

Ein strategischer Abschied als Schlüssel zum Erfolg

Für Unternehmer verkörpert die Entwicklung einer erfolgreichen Exit-Strategie einen entscheidenden Schritt auf ihrem unternehmerischen Pfad. Diese Planung symbolisiert nicht nur das Ergebnis jahrelanger Anstrengungen und Hingabe, sondern leitet auch eine signifikante Veränderung ein – den Übergang zu einem neuen Kapitel in ihrem Leben. Ein wohlüberlegter Exit ist dabei mehr als nur eine Transaktion. Er gewährleistet die Fortführung des Unternehmenserbes und optimiert den finanziellen Gewinn für den Gründer. Die strategische Vorbereitung auf diesen Moment ist von unschätzbarem Wert.

Sie positioniert das Unternehmen optimal am Markt, maximiert seinen Wert und zieht die richtigen Käufer oder Nachfolger an. In diesem Kontext erörtern wir die essenziellen Aspekte, die bei der Formulierung einer Exit-Strategie beachtet werden müssen. Von der Notwendigkeit einer frühzeitigen und sorgfältigen Planung über die akkurate Bewertung des Unternehmens bis hin zur Auswahl einer geeigneten Exit-Option und den Vorbereitungen für einen erfolgreichen Verkaufsprozess werden wir die wichtigsten Schritte detailliert beleuchten.

Frühzeitige Planung ist entscheidend

Eine erfolgreiche Exit-Strategie beginnt mit einer langfristigen Sichtweise. Unternehmer sollten bereits Jahre vor dem geplanten Exit mit der Vorbereitung beginnen. Dies ermöglicht es, das Unternehmen gezielt auf den Verkauf vorzubereiten, beispielsweise durch Optimierung der Geschäftsprozesse, Steigerung der Profitabilität und Festigung der Kundenbeziehungen. Eine frühzeitige Planung hilft zudem, den optimalen Zeitpunkt für den Exit basierend auf Marktbedingungen und Unternehmensleistung zu identifizieren.

Bewertung des Unternehmens

Die realistische Einschätzung des Unternehmenswerts ist eine grundlegende Voraussetzung für die Exit-Strategie. Sie erfordert eine umfassende Analyse sowohl quantitativer als auch qualitativer Faktoren, einschließlich Finanzdaten, Marktpositionierung und Kundenbasis. Professionelle Bewertungen durch externe Berater können dabei unterstützen, einen marktgerechten und fairen Wert zu ermitteln.

Auswahl der passenden Exit-Option

Verschiedene Exit-Optionen bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die gängigsten Wege sind der Verkauf an einen strategischen Käufer, ein Private-Equity-Unternehmen, der Gang an die Börse oder die Übergabe an die nächste Generation. Die Entscheidung sollte sowohl finanzielle Aspekte als auch persönliche Ziele und die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens berücksichtigen.

Vorbereitung des Unternehmens auf den Verkauf

Ein Unternehmen attraktiv für Käufer zu machen, erfordert sorgfältige Vorbereitung. Dazu zählt die Optimierung von Geschäftsabläufen, die Reduktion von Risiken und die Entwicklung einer klaren, zukunftsorientierten Unternehmensstrategie. Ein detailliertes und transparentes Informationspaket ist essenziell, um potenzielle Käufer umfassend zu informieren.

Die Rolle von Beratern

Der Einbezug von Fachberatern wie M&A-Spezialisten, Rechtsanwälten und Steuerberatern kann entscheidend sein, um die besten Konditionen zu erzielen und den Verkaufsprozess zu erleichtern. Diese Experten bringen wertvolle Erfahrungen und Marktkenntnisse ein, die für eine erfolgreiche Transaktion unerlässlich sind.

Kommunikation mit Stakeholdern

Eine offene und transparente Kommunikation mit allen Beteiligten, einschließlich Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten, ist während des gesamten Exit-Prozesses wichtig. Dies trägt dazu bei, Unsicherheiten zu minimieren und das Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens zu stärken.

Nachfolgeplanung

Eine sorgfältige Planung der Unternehmensnachfolge stellt sicher, dass das Unternehmen auch nach dem Exit erfolgreich weitergeführt wird. Dies umfasst die Auswahl und Schulung von Nachfolgern sowie die schrittweise Übergabe von Verantwortlichkeiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Absicherung des eigenen Vermögens

Unternehmer sollten auch ihre persönliche finanzielle Zukunft im Blick haben. Dies beinhaltet die Planung der Vermögenssicherung und -verteilung nach dem Verkauf, um langfristige finanzielle Sicherheit zu gewährleisten.

Den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen

Die sorgfältige Ausarbeitung einer Exit-Strategie ist für Unternehmer nicht nur ein Akt der Vorsorge, sondern auch eine Investition in die Zukunft ihres Unternehmens und in ihre eigene. Durch die frühzeitige und umfassende Planung, die realistische Bewertung des Unternehmenswertes, die Auswahl einer passenden Exit-Option und die detaillierte Vorbereitung des Unternehmens auf den Verkauf legen Unternehmer den Grundstein für den maximalen Erfolg ihres Ausstiegs. Die strategische Einbeziehung von Fachberatern und die transparente Kommunikation mit allen Stakeholdern sind dabei unerlässlich, um potenzielle Hürden zu minimieren und das Vertrauen in den Übergangsprozess zu stärken.

Zudem ist die Nachfolgeplanung ein kritischer Aspekt, der die Weichen für die Kontinuität und das nachhaltige Wachstum des Unternehmens nach dem Exit stellt. Unternehmer sollten ebenfalls ihre persönliche Finanzplanung nicht vernachlässigen, um sicherzustellen, dass der Erlös aus dem Exit ihren Lebensstandard und ihre finanziellen Ziele langfristig unterstützt.

Eine gut durchdachte Exit-Strategie spiegelt die tiefe Verbundenheit des Unternehmers mit seinem Lebenswerk wider. Sie ermöglicht es ihm, seinen Abschied so zu gestalten, dass sein Unternehmen auch in Zukunft blühen kann, während er selbst den nächsten Abschnitt seines Lebens mit finanzieller Sicherheit und der Gewissheit beginnt, einen nachhaltigen Beitrag geleistet zu haben. In diesem Sinne ist die Entwicklung einer erfolgreichen Exit-Strategie ein entscheidender Schritt, der mit Weitsicht, Sorgfalt und strategischer Planung angegangen werden sollte, um sowohl für das Unternehmen als auch für den Unternehmer das bestmögliche Ergebnis zu erzielen

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Sergey Nivens

Transformation und Befreiung: Constantas Weg aus der Unterdrückung

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A Dowry of Blood

In A Dowry of Blood entführt uns die Autorin S. T. Gibson in eine düstere gotische Fantasy-Welt, in der die komplexen Beziehungen zwischen Vampiren im Zentrum einer fesselnden Erzählung stehen.

Das Buch „A Dowry of Blood“ von S. T. Gibson, veröffentlicht im Jahr 2022 von der Little Brown Book Group, taucht in eine faszinierende gotische Fantasy-Welt ein, in der Vampire und ihre komplexen Beziehungen im Mittelpunkt stehen.

Der Schreibstil ist einladend und leicht verständlich, was es dem Leser ermöglicht, schnell in die Geschichte einzutauchen und von ihr gefesselt zu werden. Die Handlung wird durch eine Analepse entfaltet, in der Constanta, die Hauptfigur, in einem Brief erklärt, warum sie ihren Mann getötet hat, und so die Ereignisse, die zu dieser Tat führten, nach und nach offenbart.

Dynamik und Zerfall in einer toxischen Beziehung

Die Geschichte verfügt über vier zentrale Charaktere. Constanta entwickelt sich von einer unterdrückten und mental missbrauchten Frau zu einer starken, selbstbestimmten Person. Ihr Mann, der Vampir, bleibt dagegen ein statischer Charakter als narzisstischer Unterdrücker. Die Einführung von Magdalena und später von Alexi in die Beziehung führt zu dramatischen Veränderungen. Während Magdalena zunächst unter der toxischen Beziehung leidet, bevor sie ihre Stärke wiederfindet, tritt Alexi von Anfang an als Widersacher des Vampirs auf und beeinflusst die Beziehungsdynamik nachhaltig.

Die Erzählung beginnt mit dem Ende – dem Tod des Vampirs – und entfaltet rückblickend die Geschichte von Constantas Erlebnissen und den sich wandelnden Beziehungen zwischen den Charakteren. Die Entwicklung der Beziehungsdynamik, gekennzeichnet durch Konflikte und Spannungen, wird detailliert und eindringlich beschrieben.

„A Dowry of Blood“ ist eine tiefgehende Untersuchung der Auswirkungen von Missbrauch in Beziehungen und bietet eine psychologische Charakterstudie, die insbesondere Leser anspricht, die sich emotional und mental herausfordern möchten.

A Dowry of Blood von S. T. Gibson

Herausgeber ‏ : ‎ Orbit; 1. Edition (4. Mai 2023)
Sprache ‏ : ‎ Englisch
Taschenbuch ‏ : ‎ 336 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 0356519317
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-0356519319

Paritätischer Wohlfahrtsverband kritisiert Bafög-Reform

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Junge Leute vor einer Universität (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Paritätischer Wohlfahrtsverband übt harte Kritik an den Plänen von Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) für eine BAföG-Reform, bei der bisher auf eine Erhöhung der Bedarfssätze verzichtet werden soll. Der Verband weist auf die hohe Armut unter Studierenden hin und fordert eine Anhebung der BAföG-Sätze auf 800 Euro plus Wohnkostenzuschlag.

„Die aktuellen Leistungen, die sogar noch unter Hartz IV beziehungsweise Bürgergeld liegen, sind völlig unzureichend“, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Nach einer Studie der Paritätischen Forschungsstelle aus dem Jahr 2022 leben 30 Prozent aller Studierenden in Armut. Von den alleinlebenden Studenten sind vier von fünf arm. Nach Berechnungen des Verbandes müssten die Unterstützungssätze für Studierende, die nicht mehr bei ihren Eltern leben, bei mindestens 800 Euro plus Wohnkostenzuschuss liegen.

Die angekündigte Studienstarthilfe sowie die Ausweitung des Kreises der BAföG-Anspruchsberechtigten begrüßt der Verband, verweist jedoch darauf, dass es mehr braucht, um echte Chancengerechtigkeit zu schaffen. „Das Versprechen von gleichen Möglichkeiten für alle junge Menschen ist nicht viel wert, wenn es nicht gelingt, Studierende wirksam vor Armut zu schützen und ihnen den Rücken für eine Ausbildung, frei von existenzieller Not, zu stärken“, so Schneider. Der Verband setzt nun auf deutliche Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren.


Foto: Junge Leute vor einer Universität (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Marktausblick: Positives Szenario für Schwellenländer

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Schwellenländer
Foto von Stephen Li Jen (Quelle: Eurizon SLJ Capital)

Ein aktueller Marktkommentar von Stephen Li Jen, CEO bei Eurizon SLJ Capital:

Nach einem soliden Jahr für die Schwellenländer erwarten wir in den kommenden Monaten ein noch positiveres Szenario für Anlagen. Eine Reihe makroökonomischer Faktoren könnte in den kommenden Quartalen für die Schwellenländer sprechen, darunter die Wachstumsdivergenz zwischen Schwellen- und Industrieländern, attraktive Bewertungen, ein schwächerer Dollar und die Wahrscheinlichkeit einer wachstumsfreundlicheren Politik in China.

Vor allem lokale festverzinsliche Wertpapiere aus Schwellenländern dürften von der dovischen Wende der Fed und dem Rückgang der US-Renditen profitieren. Der Kurswechsel der Fed wird die lokalen Banken in den Schwellenländern weltweit ermutigen, ihre geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen fortzusetzen oder vorzuziehen. Gleichzeitig sollten alle Zinssenkungen mit Bedacht erfolgen, um die Währungsstabilität zu erhalten und weiter zu gewährleisten, insbesondere angesichts der geopolitischen Herausforderungen und der Wahlrisiken, die in diesem Jahr weiterhin bestehen.

Generell haben wir Länder im Fokus, in denen die Realzinsen hoch bleiben und die einen angemessenen Carry bieten. In Brasilien, Mexiko und Südafrika, wo der Desinflationsprozess weit fortgeschritten ist und die Haushaltsprobleme unter Kontrolle bleiben, halten wir an unserer positiven Einschätzung von lokalen Anleihen fest. In Asien ist Indonesien unser bevorzugter Markt, da sich die Zentralbank weniger auf die Währung und mehr auf das Wachstum konzentriert, um das Kreditwachstum wieder anzukurbeln.

Bei Unternehmensanleihen bleiben wir jedoch vorsichtig. In diesem Bereich setzen wir auf qualitativ hochwertige Emittenten mit Investment Grade (IG) und High Yield (HY), die weiterhin von sinkenden US-Renditen und günstigen Angebots- und Nachfragefaktoren profitieren.
Vor dem Hintergrund des soliden Wachstums in den Schwellenländern bieten Schwellenländeraktien im Vergleich zu Aktien aus Industrieländern ebenfalls attraktive Chancen. In dieser Hinsicht könnten der US-Geldmengenzyklus und die Aussicht auf einen schwächeren US-Dollar ein zusätzlicher Katalysator für die Outperformance von Schwellenländeraktien gegenüber Industrieländeraktien sein.

Obwohl die Bewertungen nach wie vor günstig sind, fahren wir angesichts der großen Bewertungsunterschiede innerhalb der Schwellenländer einen etwas differenzierten und selektiveren Ansatz. Südkorea und Taiwan sind im Blickfeld, da die Gewinnprognosen für die kommenden Jahre aufgrund der Erholung des IT-Sektors besser sind. Die Themen Nearshoring und Friendshoring dürften auch Mexiko, Indien, Brasilien und Indonesien begünstigen. Vor allem das strukturelle Wachstum in Indien und Indonesien, das von reformfreudigen Regierungen, umsichtigen Zentralbanken und einer günstigen demografischen Entwicklung unterstützt wird, dürfte sich positiv auswirken.

Marktausblick: Positives Szenario für Schwellenländer

Foto von Stephen Li Jen (Quelle: Eurizon SLJ Capital)

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Kretschmer will Vorschulpflicht einführen

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Spielendes Kind (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will in seinem Bundesland eine Vorschulpflicht einführen. „Wir brauchen ein verbindliches und verpflichtendes Vorschuljahr für alle Kinder“, sagte er der „Leipziger Volkszeitung“.

Das sei nicht nur für Kinder mit Migrationsgeschichte entscheidend: „Alle Kinder sollen künftig das letzte Jahr vor der Schule im Kindergarten verbringen, damit hier Grundlagen für die schulische Bildung gelegt werden“, so der CDU-Politiker. Die Grundschulen könnten diese Aufgabe nicht mehr alleine bewältigen.

Der Regierungschef ergänzte, dass er eine solche Pflicht nicht „überfallartig“ einführen wolle. „Das braucht auch seine Zeit“, sagte er. „Aber es kann schneller gehen, als man denkt.“ Er gehe davon aus, dass die Vorschulpflicht schon 2025 starten könnte. „Wir müssen allerdings prüfen, wie wir das rechtlich umgesetzt bekommen“, so Kretschmer.


Foto: Spielendes Kind (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kinderbuch-Klassiker Die Häschenschule

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Kinderbuch-Klassiker ‚Die Häschenschule
@Anna-Lena Ehlers

Kinderbuch-Klassiker Die Häschenschule in begehbarer Frühlingslandschaft Ostern im Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg

Gelbe Narzissen, blaue Hyazinthen, rote Tulpen umrahmt von frischem Grün. Dazwischen putzige kleine und große Hasen mit Schulranzen und Brillen. Zur diesjährigen Osterzeit lässt das Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg (AEZ) den beliebten Kinderbuch-Klassiker ‚Die Häschenschule‘ in einer begehbaren Frühlingslandschaft auferstehen. Kinder, Eltern und Großeltern können darin vom 14. bis 30. März 2024 wetterunabhängig spazieren gehen und dabei österliche Familienmomente mit dem Smartphone festhalten.

Aufgebaut, als wären es die Seiten des bezaubernden Kinderbuches mit dem schon viele Kinder-Generationen großgeworden sind, gibt es im Poppenbütteler Einkaufszentrum einzelne Themen-Inseln mit Kapiteln aus dem Häschen-Leben: Die Hasen-Mama in der Kittelschürze verabschiedet morgens ihre Hasenkinder. Aufmerksam sitzen die Häschen auf der Schulbank. Streng blickt der Lehrer im Unterricht. Am Nachmittag ernten alle Hasen- Verwandten fleißig Gemüse im Garten. Schließlich speist die ganze Hasenfamilie gemeinsam am Abendbrottisch während die Hasen-Mama noch schnell im Zuber die Wäsche wäscht. Der Clou: Diese zauberhafte Hasen-Welt inmitten frühlinghafter Blütenpracht können Besucherinnen und Besucher während der üblichen Geschäftsöffnungszeiten betreten.

„Über 20 Jahre war ‚Die Häschenschule‘ bei uns im Shopping-Center zum Osterfest eine feste Tradition“, so Ludmila Brendel, Centermanagerin des Alstertal-Einkaufszentrums Hamburg. „In diesem Jahr schenken wir unseren Kundinnen und Kunden ein emotionales Revival.“ Gestaltet hatte die ursprünglichen Hasenfiguren, die von 1993 bis 2017 ausgestellt wurden, einst Ronald Collien, Plastiker und Bühnenbauer aus dem Thalia Theater. Aktuell werden die Hasenfiguren mit Liebe zum Detail nachgebaut. Wer durch die frühlingshaft- österlich verwandelten Ladenstraßen des AEZ bummelt, an den duftenden Blüten schnuppert, kann dabei Klaviermusik lauschen oder ein paar Ostereier verzieren.

www.alstertal-einkaufszentrum.de

Bild: @Anna-Lena Ehlers

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications