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Stellvertretender Generalinspekteur begrüßt Wehrpflicht-Debatte

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Laubenthal, begrüßt die Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.

„Die Aussetzung war eine politische Entscheidung von großer gesellschaftlicher Tragweite“, sagte Laubenthal dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Eine verpflichtende militärische Dienstleistung kann eine verlässliche Aufwuchs- und Durchhaltefähigkeit der Streitkräfte sichern.“ Die Diskussionen über eine Wiedereinführung in neuer Form seien bekannt und er begrüße diese Debatte um den besten Weg, so der General.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat Sympathien für das „schwedische Modell“ gezeigt, eine verpflichtende Musterung junger Männer, die aber nicht automatisch zum Wehrdienst eingezogen werden. Die Truppe kann ihnen aber Angebote machen. Bis zu einer anderen Lage sei es aber wichtig, sich für jetzt für eine starke freiwillige Reserve einzusetzen und diese immer mitzudenken, sagte Laubenthal. „Denn die Geschichte zeigt: Die aktive Truppe beginnt im Krieg, die Reserve beendet ihn. Wie wichtig gerade die personelle Durchhaltefähigkeit ist, zeigt sich in der Ukraine.“

Der für die Reserve zuständige stellvertretende Generalinspekteur appelliert an die Unternehmen, Reservisten für Übungen freizustellen. „Ich wünsche mir die Unterstützung der Arbeitgeber, diese wichtige Inübunghaltung möglich zu machen – unter dem Motto: 14 Tage für Deutschland“, sagte Laubenthal. Diese 14 Tage könnten am Stück abgeleistet werden oder in mehreren Blöcken, auch am Wochenende. „Ich glaube, dass die Arbeitgeber gut nachvollziehen können, dass diese überschaubare zeitliche Investition unmittelbar dem Frieden, der Freiheit und Sicherheit unseres Landes dient, also der Grundlage unseres Wohlstandes“, so Laubenthal.

Grünen-Fraktionsvize und Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger lehnt unterdessen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht ab. Auch das schwedische Modell, welches sich Verteidigungsminister Pistorius bei seiner Schweden-Reise ansehen will, hält Brugger nicht für „eins zu eins“ umsetzbar, wie sie dem Fernsehsender „Welt“ sagte.

„Eine einfache Wiedereinführung der Wehrpflicht ist aus meiner Sicht keine gute Antwort.“ Es wäre „extrem teuer“, würde viele Kapazitäten binden und am Ende nicht das bringen, was die Bundeswehr wirklich brauche – nämlich die richtigen Spezialisten.

Brugger begrüßte im Kern die Informationsreise von Verteidigungsminister Pistorius nach Schweden, weil dort „sowohl Gesellschaft als auch Politik an vielen Stellen weiter sind, weil sie die Bedrohungssituation einfach auch schon länger in einer größeren Schärfe haben“. Daher könne man sich dort „die eine oder andere gute Idee auch für das Thema Personalgewinnung für die Bundeswehr abholen“, so Brugger.

Aber: „Ich glaube nur nicht, dass man eins zu eins das Gleiche machen kann, wie wir es jetzt in Schweden sehen, weil es beispielsweise bedeuten würde, dass man einen großen Musterungsapparat wieder auf die Beine stellen müsste. Es würde viel Zeit, viel Geld in Anspruch nehmen – und das haben wir eigentlich an der Stelle nicht.“


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Zwischen Unsicherheit und Stillstand

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Foto von Nick Chatters (Quelle: Aegon AM)

Das bevorstehende EZB-Meeting kommentieren Nick Chatters, Portfoliomanager bei Aegon Asset Management sowie von Tomasz Wieladek, Chief European Economist bei T. Rowe Price:

1.  Zwischen Unsicherheit und Stillstand

Kommentar von Nick Chatters, Portfoliomanager bei Aegon Asset Management

Ich bin mir unsicher, welches Ziel die EZB-Sitzung in diesem Monat verfolgt. Lagarde hätte die Zinsen bereits senken sollen, will aber bis zum Sommer warten. Warum genau, ist unklar. Die Begründung der EZB, dass die Löhne zu steigen drohen, erscheint mir jedoch nicht sehr überzeugend. In den meisten Industrieländern sind die Löhne bereits gesunken, da die Faktoren nach der Pandemie nachgelassen haben.

Die Konjunkturdaten in Europa sind seit langem schlecht, Deutschland befindet sich in einer Rezession. Es ist jedoch zu hoffen, dass die EZB bald eine Lösung findet, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern. Vielleicht wartet sie auf die Fed oder versucht, die finanziellen Bedingungen zu steuern, damit die Märkte ihren politischen Änderungen nicht vorauseilen. Es ist wahrscheinlich, dass die EZB interne politische Herausforderungen bewältigen muss. Aber für die Sitzung in diesem Monat scheint eine Pause die einzige plausible Option zu sein. Die EZB tritt auf der Stelle.

 

2. Die EZB wird sich nicht auf zukünftige Zinssenkungen festlegen

IG Bau EZB Bank of England Industrie Großbritannien Lohn Stillstand
Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Kommentar von Tomasz Wieladek, Chief European Economist bei T. Rowe Price

Die EZB wird diese Woche über ihre weitere Geldpolitik entscheiden. Es handelt sich um eine wichtige Sitzung, bei der die Zentralbank alle Prognosen aktualisieren wird. Angesichts der Entwicklung der Daten ist es wahrscheinlich, dass das Produktionswachstum in der Prognose der EZB gesenkt wird. Die aktuelle Prognose geht von einem langsameren Zinssenkungszyklus aus als die letzte Prognose vom Dezember.

Im Dezember prognostizierte die EZB einen HVPI von 2,1 % für 2025 und 2 % für 2026. Die Prognose für den Kern-HVPI ohne Energie und Nahrungsmittel lag bei 2,3 % bzw. 2,1 % für 2025 und 2026. Diesmal ist es wahrscheinlich, dass die HVPI-Prognose für 2025 auf 2 % nach unten korrigiert wird. Die Finanzmärkte könnten dies als Signal verstehen, dass die EZB die Zinsen bald senken wird.

Wir gehen jedoch davon aus, dass die EZB ihre Prognosen über den Zeitpunkt der Zinssenkungen nicht wesentlich ändern wird. Es gibt mehrere Gründe, warum der EZB-Rat in seiner Kommunikation über die zukünftige Politik zurückhaltend bleiben wird. Obwohl die HVPI-Gesamtinflationsprognose für 2025 bei 2 % liegen dürfte, wird die HVPI-Kerninflationsprognose für 2025 wahrscheinlich über 2 % bleiben.

Darüber hinaus lag die jüngste starke HVPI-Inflation im Dienstleistungssektor im Februar bei 0,5 % gegenüber dem Vormonat. Dieser Wert wurde erst am vergangenen Freitag veröffentlicht und könnte in den Prognosen nicht berücksichtigt werden. Diese jüngste Inflationsveröffentlichung deutet darauf hin, dass die Disinflation im Dienstleistungssektor des Euro-Währungsgebiets bislang bestenfalls marginal war. Der EZB-Rat wird über die anhaltende Dienstleistungsinflation sehr besorgt sein und daher wahrscheinlich keine klaren Hinweise auf eine bevorstehende Zinssenkung geben.

Zwischen Unsicherheit und Stillstand

Fotos von Nick Chatters (Quelle: Aegon AM) und Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

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Forsa: Grüne verlieren – Union und SPD legen zu

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Ricarda Lang und Omid Nouripour (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa haben die Grünen in der Wählergunst nachgelassen. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv geben sie einen Punkt ab und kommen noch auf 14 Prozent.

Sowohl die Union (31 Prozent) als auch die SPD (15 Prozent) legen unterdessen jeweils einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche zu. Die sonstigen Parteien (8 Prozent) verlieren einen Prozentpunkt. Die Werte für alle anderen Parteien verändern sich nicht (AfD 17 Prozent, FDP 5 Prozent, BSW 4 Prozent, Freie Wähler 3 Prozent, Linke 3 Prozent).

Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich laut Umfrage bei der Konstellation Scholz – Merz – Habeck unverändert 15 Prozent für Olaf Scholz, 23 Prozent für Friedrich Merz (-2 Prozentpunkte) und unverändert 18 Prozent für Robert Habeck entscheiden. Bei der Konstellation Scholz – Merz – Baerbock käme Scholz wie in der Vorwoche auf 18 Prozent, Merz auf 26 Prozent (-1 Prozentpunkt) und Annalena Baerbock auf 17 Prozent (-1 Prozentpunkt).

Die Daten wurden vom 27. Februar bis 4. März erhoben. Datenbasis: 2.506 Befragte.


Foto: Ricarda Lang und Omid Nouripour (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Neues Zentrum für Synthetische Genomik

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Carl-Zeiss-Stiftung

Die Anwendung und Entwicklung neuer Technologien der DNA-Synthese voranzutreiben, um den Weg für die Herstellung ganzer künstlicher Genome zu ebnen – das ist das Ziel eines neuen interdisziplinären Zentrums, das an der Universität Heidelberg, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) entsteht. Im Center for Synthetic Genomics sollen neue Entwicklungen in der Synthetischen Genomik durch Grundlagenforschung und Technologieentwicklung unter Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) angestoßen werden. Den Aufbau fördert die Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) über einen Zeitraum von sechs Jahren mit insgesamt zwölf Millionen Euro.

Langfristig soll es so möglich werden, lange DNA-Sequenzen für Anwendungen in der Forschung, den Nanomaterialwissenschaften oder der Medizin zu entwerfen und herzustellen. Erster Sprecher des neuen Zentrums ist der Systembiologe Professor Michael Knop, stellvertretender Direktor des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH).

Waren die vergangenen zwei Jahrzehnte in der Genomforschung von der Entwicklung neuer Genom-Sequenziertechniken geprägt, wird es zukünftig möglich sein, mithilfe neuartiger Verfahren der DNA-Synthese und Genomassemblierung Genome immer schneller und einfacher zu verändern und sogar vollständig neue Genome herzustellen. Diese Vision wird das Carl-Zeiss-Stiftung Center for Synthetic Genomics Heidelberg – Karlsruhe – Mainz (CZS Center SynGen) in den kommenden Jahren verfolgen.

Dazu wollen die beteiligten Forscherinnen und Forscher der drei Universitäten auch mithilfe von KI-basierten Analyse- und Modellierungsverfahren synthetische DNA-Sequenzen entwerfen, um damit das Genom von Organismen gezielt zu verändern und mit neuen Funktionalitäten zu versehen. Ziel ist es, daraus sogenannte Biologika, das heißt biotechnologisch hergestellte Produkte, zu gewinnen. Sie sollen langfristig genutzt werden, um bio-basierte Arzneien herzustellen, Gentherapien für Krankheiten zu entwickeln, schädlingsresistente Pflanzen zu züchten, Biotreibstoffe zu produzieren oder die Forschung an neuartigen Materialien voranzutreiben.

„Mit den CZS Centern bündeln wir Expertisen über Standorte und Disziplinen hinweg. Gerade die Lebenswissenschaften benötigen eine hohe Interdisziplinarität. Im CZS Center SynGen soll die Herstellung künstlicher DNA vorangetrieben und das immense Potenzial für Forschung, Medizin und darüber hinaus nutzbar gemacht werden“, erklärt Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung, die Motivation zur Förderung des zweiten CZS Centers in Deutschland.

„Das Center for Synthetic Genomics bündelt die Kompetenzen dreier forschungsstarker Einrichtungen, die nun gemeinsam von der Grundlagenforschung bis zur Technologieentwicklung an einem wichtigen Zukunftsfeld arbeiten“, so Professor Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT. „Ziel sind vielfältige Anwendungen in der Biotechnologie, etwa für die Medizin, aber auch für die Materialwissenschaften. Wir freuen uns sehr, mit unserem Know-how dazu beizutragen.“

Synthetische Genomik

„Die Synthetische Genomik ist ein junges, aber global rasant wachsendes Forschungsgebiet mit Transferpotenzial für verschiedene gesellschaftlich relevante Herausforderungen. In unserem neuen Zentrum bündeln wir die komplementäre Expertise der drei forschungsstarken Universitäten Heidelberg, Karlsruhe und Mainz in den Lebenswissenschaften, dem Molecular Systems Engineering und der biomedizinischen Forschung. So wollen wir alle Schritte der Synthetischen Genomik vom Design über die Herstellung bis hin zur Anwendung von synthetischen genetischen Materialien und Organismen steuern“, sagt der Sprecher des Zentrums, Professor Michael Knop. „Das neue Center wird uns eine einzigartige Gelegenheit geben, die verschiedenen Expertisen und Disziplinen neu zu verknüpfen.

Vor allem der Diskurs von Biologie und Medizin mit Expertinnen und Experten in Simulation und Modelling wird uns neue Wege aufzeigen, nicht nur um synthetische Genome zu generieren, sondern auch um natürliche und artifizielle Modifikationen und epigenetische Mechanismen besser zu verstehen und zu nutzen“, erklärt Professorin Sylvia Erhardt, Molekularbiologin am KIT. Dem dreiköpfigen Direktorium des CZS Center SynGen gehört neben Knop und Erhardt auch der biophysikalische Chemiker Professor Edward Lemke von der Universität Mainz an.

Das CZS Center SynGen hat seine Arbeit im Januar 2024 aufgenommen. An den drei Standorten arbeiten Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen zusammen, darunter aus Biologie, Biochemie, Biophysik, Biotechnologie, Synthetischer Biologie und Bioengineering, aber auch Philosophie und Rechtswissenschaft sowie Genomik, Immunologie, Epigenetik, Virologie und Data Science. Dazu sollen weitere internationale Expertinnen und Experten sowie Nachwuchsforschende für die Arbeit in dem neuen Zentrum gewonnen werden.

Zudem wird in Heidelberg ein Kompetenzzentrum für die Synthese synthetischer DNA eingerichtet, das sogenannte CZS Center Synthetic DNA Accelerator Lab. In Karlsruhe wird die bereits bestehende Virtual Material Platform um eine DNA-Unit erweitert, um die Expertise des multiskalierten Modellings und des virtuellen Designs auf Nukleinsäuren wie DNA zu erweitern. In das CZS Center SynGen eingebunden sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Heidelberg Institute for Theoretical Studies, ebenso wie externe Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Offiziell eröffnet wurde das CZS Center SynGen mit einer Festveranstaltung am 4. März 2024 an der Universität Heidelberg. Daran nahmen neben den federführenden Forschenden auch Vertreterinnen und Vertreter der Carl-Zeiss-Stiftung sowie der beteiligten Universitäten teil.

Bild Die Direktoriumsmitglieder Edward Lemke, Sylvia Erhardt und Zentrumssprecher Michael Knop sowie Phil-Alan Gärtig von der Carl-Zeiss-Stiftung (v.l.n.r., Foto: Universität Heidelberg – Kommunikation und Marketing, Uwe Anspach)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Dax bleibt am Mittag leicht im Minus – weiter kaum Verkaufsdruck

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits eher schwachen Start bis zum Mittag leicht im Minus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.710 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau von Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Fresenius, RWE und Henkel, am Ende Covestro, Continental und Porsche.

„Der Dax konsolidiert weiter auf seinem Eröffnungsniveau“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Die Hoffnung stirbt bei den Investoren zuletzt und so hoffen viele Marktteilnehmer, dass es noch ein paar positive Konjunkturimpulse von dem Volksparteitag in China oder den makroökonomischen Daten aus den USA oder Europa geben wird.“

Von Verkaufsdruck könne weiterhin keine Rede sein. „Viel mehr ziehen sich die Käufer etwas zurück und warten an den Seitenlinien“, so Lipkow. „Die pessimistisch eingestellten Marktteilnehmer lecken erst noch ihre Wunden und warten einen deutlichen Rückgang unterhalb von 17.500 Punkten ab.“ Vorher sei die Gefahr zu groß, „ein weiteres Mal auf der falschen Bärentatze erwischt zu werden“, so Lipkow.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kanäle sind Nadelöhre – wie stark beeinflussen längere Seewege die Inflation?

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Inflation
Foto von Kim Catechis (Quelle: Franklin Templeton)

Ein aktueller Marktkommentar von Kim Catechis, Investment Strategist bei Franklin Templeton:

Der internationale Handel kurbelt das weltwirtschaftliche Wachstum an, und ca. 80 % der globalen Warentransporte erfolgen auf dem Seeweg. Der Zugang zu den beiden wichtigsten Kanälen der Welt ist fundamental für das Wachstum. Aktuell stellen zwei wichtige Seewege Nadelöhre dar.

 

Inflation

 

Einer ist der Suezkanal, der 1869 von der französischen Compagnie Universelle du Canal Maritime de Suez fertiggestellt wurde. Er verbindet das Mittelmeer und das Rote Meer und ist damit die schnellste und günstigste Route zwischen Europa und Asien. Rund 30 % des weltweiten Containerverkehrs, d. h. 12 %-15 % des Welthandels passiert diese enge Wasserstraße. Der Wert dieser Waren wird auf über 1 Bio. USD pro Jahr geschätzt. Das entspricht 19.000 Schiffen und einem Umsatz von 9,4 Mrd. USD im Geschäftsjahr 2023.

Aufgrund der Raketen- und Drohnenangriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Milizen auf Schiffe ging der Verkehr im Dezember 2023 und Januar 2024 um rund 42% zurück. Als Reaktion darauf griff US-amerikanisches und britisches Militär Raketenstellungen der Huthis an. Bislang konnten deren Angriffe dadurch allerdings nicht gestoppt werden. Die Route von Singapur nach Rotterdam über den Suezkanal ist 8.500 Seemeilen lang und dauert 26 Tage. Beim Umweg über das Kap der guten Hoffnung verlängert sich die Reise auf 11.800 Meilen und 36 Tage. Dabei entstehen für Hin- und Rückfahrt zusätzliche Treibstoffkosten von 1 Mio. USD.

Es gibt Hinweise, dass europäische Importeure Bestände aufbauen und statt der Just-in-Time-Lieferung lieber auf Nummer sicher gehen. Die Frachttarife sind dementsprechend in die Höhe geschnellt und beispielsweise für die Route von Shanghai nach Europa seit Anfang Dezember um 256 % gestiegen. Auch die Versicherungsprämien sind kräftig gestiegen und treiben die Kosten zusätzlich nach oben. Als der Kanal das letzte Mal 2021 blockiert war, hielt er nach Schätzungen von Lloyd’s List täglich Containerfracht im Wert von 9,6 Mrd. USD auf. Aktuell sind die Energiepreise eindeutig in Gefahr, denn täglich werden 9,2 Mio. Barrel Öl und 116 Mio. mFlüssigerdgas durch den Kanal transportiert.

Der andere Weg ist der Panamakanal. Der 1914 von den USA gebaute Kanal verbindet den Pazifik mit dem Atlantik und gleicht dabei durch Binnenseen und Schleusen einen Höhenunterschied von 26 Metern aus. Daher werden erhebliche Wassermengen benötigt, um ein Schiff durch den Kanal zu schleusen.

Hier bereitet der Klimawandel Probleme. Das Wetterphänomen El Niño tritt häufiger auf und führt zu Dürren, mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Kapazität des Kanals. Normalerweise passieren 12.000 Schiffe pro Jahr den Kanal, die 600 Millionen Tonnen Waren transportieren und Umsatz von 4,97 Mrd. USD generieren. Inzwischen ist die Zahl der Schiffe um 27 % auf 24 pro Tag gesunken. Die Panamakanal-Behörde (PCA) führt dies auf höhere Temperaten im Atlantik zurück, die durch El Niño und die verspätete Regenzeit verstärkt werden. Den Prognosen der PCA zufolge wird der Wasserspiegel im wichtigen Gatunsee bis April 2024 um 2% sinken. Das wird sich auf die Frachttonnage der Schiffe auswirken, die den Kanal aufgrund ihres Tiefgangs nutzen können.

Über den Suezkanal werden hauptsächlich Handelswaren, Lebensmittel und Öl transpartiert. Der Panamakanal ist dagegen die Route für über 20% der weltweiten Sojabohnenexporte und 15% der Maisexporte. Zudem ist er die Hauptroute für LNG-Exporte nach Asien. Es wurden Lieferungen nach Europa umgeleitet, die Liefermengen aus dem Nahen Osten ersetzt haben. Das hat sogar zu günstigeren Preisen in der Europäischen Union geführt.

Für die US-Sojaexporteure ist der Mississippi das unmittelbare Problem: aufgrund der dürrebedingt niedrigeren Wasserstände kam es häufiger zu Einschränkungen der Schifffahrt. Knapp 60 % der US-Getreideexporte (Weizen, Sojabohnen, Mais) werden über diese Route mit Frachtkähnen zu den Exportterminals im Golf von Mexiko transportiert. Und wer profitiert davon? Möglicherweise Soja-Produzenten in Brasilien, die ihre Sojabohnen über die Atlantikroute um das Kap der Guten Hoffnung nach China transportieren. Die Farmer im Mittleren Westen können dagegen die Eisenbahnlinien nach Westen nutzen. Oder sie können die bestehenden Eisenbahnrouten nach Mexiko nutzen um von dort aus die mexikanischen Pazifikhäfen erreichen.

Noch lässt sich nicht abschätzen, ob diese Engpässe zu einer Inflation führen werden. Es wäre jedoch vernünftig, den dadurch entstehenden Inflationsdruck anzuerkennen, der zu einem strukturellen Problem werden könnte. Grund hierfür ist der Kostenanstieg, der je nach Teilsektor sehr unterschiedlich ausfällt. Dieser hängt vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf den Zielmärkten ab und davon, wie stark sich längere Seewege auf die Verfügbarkeit von leeren Schiffen für die Rückfahrt beeinflussen.

Eine Entwicklung, die wir im Auge behalten sollten!

Kanäle sind Nadelöhre – wie stark beeinflussen längere Seewege die Inflation?

Foto von Kim Catechis (Quelle: Franklin Templeton)

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Unionsfraktion für Obergrenze von 60.000 Asylbewerbern pro Jahr

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Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) spricht sich auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Obergrenze von 60.000 Asylbewerbern pro Jahr aus. Die Asylzahlen müssten „drastisch gesenkt werden“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Thorsten Frei, der „Bild“ (Mittwochsausgabe). Kretschmers Ziel von 60.000 Asylbewerbern pro Jahr „ist vernünftig“, so Frei.

„Die entsprechenden Maßnahmen der Union liegen seit Monaten auf dem Tisch.“ Aufgrund eines seit Jahren andauernden „Ausnahmezustands“ halte man inzwischen Antragszahlen in einer Größenordnung für „normal“, die Deutschlands „Integrationsfähigkeit weit übersteigen“. Für eine Rückkehr zu einem „Normalzustand“ müssten die Zahlen „drastisch gesenkt werden“.

Der CDU-Politiker warf den Grünen vor, sinkende Asylbewerberzahlen zu blockieren: „Mit diesen Grünen in der Bundesregierung wird es keine Migrationspolitik zur Senkung der Zahlen geben. Meine Erwartungen an den Gipfel und insbesondere daran, was die Bundesregierung im Anschluss daraus machen wird, sind deshalb entsprechend gering.“

Brandenburgs CDU-Vorsitzender Jan Redmann sprach sich ebenfalls für eine Obergrenze von 60.000 Asylbewerbern pro Jahr aus: „Kretschmers Obergrenze orientiert an der realen gegenwärtigen Integrationskraft unserer Kommunen nach Jahren übergroßen Zuzugs“, sagte er der Zeitung. „Ich erwarte, dass der Bund endlich Möglichkeiten schafft, die Obergrenze auch durchzusetzen. Am besten europäisch – bis dahin an den deutschen Binnengrenzen.“


Foto: Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pistorius: Kommunikationssysteme "nicht kompromittiert"

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Boris Pistorius (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat im Taurus-Abhörskandal einen „individuellen Anwendungsfehler“ als Grund für den Leak genannt. „Unsere Kommunikationssysteme sind nicht und wurden nicht kompromittiert“, sagte der Minister am Dienstag in Berlin. Das sei das Zwischenergebnis der laufenden Untersuchung.

Es sei in der fraglichen Konferenz eine für den Dienstgebrauch zertifizierte Variante der Plattform Webex verwendet worden. Diese werde in Rechenzentren der Bundeswehr gehostet und es würden auch keine Server im Ausland genutzt. Der Grund, dass das Telefonat in den Reihen der Luftwaffe trotzdem mitgeschnitten werden konnte, gehe auf einen „individuellen Anwendungsfehler“ zurück, fügte der Minister hinzu. Nicht alle Teilnehmer haben sich demnach an das „sichere Einwahlverfahren“ gehalten, so wie es vorgeschrieben sei.

Konkret soll es bei einem Teilnehmer in Singapur zum Datenabfluss gekommen sein. Dieser sei über eine „nicht autorisierte Verbindung“, also über eine offene Verbindung, dazugeschaltet gewesen. Er gehe davon aus, dass der Zugriff auf die Webex-Konferenz ein „Zufallstreffer im Rahmen einer breit angelegten gestreuten Vorgehensweise“ gewesen sei, so Pistorius.

Die Untersuchung werde dennoch fortgesetzt. „Obwohl wir die Ursache für das Abhören geklärt haben, untersuchen wir alle Geräte, die beteiligt waren“, sagte der SPD-Politiker. Auch um die Inhalte des Gesprächs soll es bei der Prüfung gehen. Zudem sei eine „disziplinarische Vorermittlung“ gegen die Beteiligten der Schaltkonferenz eingeleitet worden. „Das ist ein normaler Vorgang, um sowohl belastende als auch entlastende Momente und Aspekte zusammenzutragen“, so Pistorius.

In der Abhöraffäre geht es um die Veröffentlichung der Aufzeichnung einer internen Besprechung von Luftwaffenoffizieren durch russische Medien. In dem knapp 40-minütigen Gespräch, welches am 19. Februar stattgefunden haben soll, wurde die theoretische Möglichkeit eines Taurus-Einsatzes durch die Ukraine diskutiert und die Frage erörtert, wie die Luftwaffe einen solchen Einsatz unterstützen könnte.


Foto: Boris Pistorius (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet im Minus – Zurückhaltung vor Powell-Anhörung

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.675 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Henkel, Airbus und MTU, am Ende Continental, Siemens Energy und die Deutsche Post.

„Der Deutsche Aktienindex legt eine wohlverdiente Pause ein“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Zu groß ist auch der Respekt der Anleger vor den beiden Anhörungen von Jerome Powell am Mittwoch und Donnerstag vor Kongress und Senat in Washington.“ Sollte der Fed-Chef die Zinssenkung im Juni infrage stellen, könnte dies durchaus zum „Showstopper“ für die Aktienmärkte werden.

Ein kräftiger Rücksetzer in den Kursen sei ohnehin „überfällig“, so Stanzl. „Die stärksten Korrekturen erleben Anleger typischerweise in Bullenmärkten. Starke, plötzliche, aber gleichzeitig kurzzeitige Abwärtsbewegungen sind Bestandteil eines jeden Bullenmarktes.“ Die Marktereignisse in dieser Woche seien dafür prädestiniert, einen solchen Rücksetzer auszulösen. „Im Gegensatz zu einem Bärenmarkt folgen auf solche kurzzeitigen, heftigen Gewitter dann aber wieder langsam steigende Kurse und die zuvor erreichten Hochs können überschritten werden.“

Powell dürfte in seiner Rede erneut bekräftigen, dass er es nicht eilig habe, die Leitzinsen zu senken, sagte der Marktexperte weiter. Angesichts einer weiterhin robusten US-Wirtschaft und steigender Aktienkurse bestehe auch kein dringender Handlungsbedarf. „Auf der anderen Seite aber rechnen die Anleger fest mit einer ersten Zinssenkung im Juni.“ Grätsche Powell am Mittwoch dazwischen, könnte dies den Impuls für eine solche Korrektur im laufenden Bullenmarkt liefern.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0851 US-Dollar (-0,02 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9216 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 82,54 US-Dollar; das waren 26 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Wie kann effektives Branding Ihr Kleinunternehmen transformieren?

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Branding für Kleinunternehmer: Grundlagen und Bedeutung

In der heutigen wettbewerbsintensiven Geschäftswelt ist Branding für Kleinunternehmer nicht mehr optional, sondern eine Notwendigkeit. Ein überzeugendes und kohärentes Markenbild zu schaffen, ist entscheidend, um sich von der Masse abzuheben und eine starke Bindung zu potenziellen Kunden aufzubauen. Branding umfasst dabei weit mehr als nur ein ansprechendes Logo oder einen einprägsamen Namen; es ist die Gesamtheit aller Erfahrungen, Eindrücke und Emotionen, die Kunden mit einem Unternehmen verbinden.

Für Kleinunternehmer bedeutet effektives Branding, eine einzigartige Geschichte zu erzählen, die die Werte, Mission und Vision des Unternehmens widerspiegelt. Dieser Beitrag beleuchtet die Grundlagen und die Bedeutung des Brandings für Kleinunternehmer, bietet Einblicke in die Entwicklung einer markanten Markenidentität und zeigt auf, wie eine starke Marke zum langfristigen Erfolg eines Unternehmens beitragen kann.

Grundlagen des erfolgreichen Brandings

Erfolgreiches Branding beginnt mit einer klaren Definition der Kernwerte, Mission und Zielgruppe des Unternehmens. Kleinunternehmer müssen verstehen, was sie einzigartig macht und wie sie sich von der Konkurrenz abheben können. Ein starkes, einzigartiges Verkaufsversprechen (USP) ist hierbei entscheidend.

Visuelle Identität und Online-Präsenz

Die visuelle Identität eines Unternehmens – Logo, Farbschema, Typografie – muss konsistent über alle Kommunikationskanäle hinweg sein. Eine professionelle Website und eine aktive Präsenz in sozialen Medien sind unerlässlich, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und mit der Zielgruppe zu kommunizieren.

Kundenbeziehungen und Markentreue aufbauen

Effektives Branding schafft nicht nur Aufmerksamkeit, sondern fördert auch die Loyalität. Durch ausgezeichneten Kundenservice und den Aufbau einer Community können Kleinunternehmer emotionale Bindungen schaffen und Kunden langfristig an sich binden.

Storytelling als Branding-Werkzeug

Eine der mächtigsten Methoden im Branding ist das Storytelling. Geschichten vermitteln die Werte und die Mission des Unternehmens auf eine Weise, die Kunden emotional anspricht und in Erinnerung bleibt.

Feedback und Anpassung

Kundenfeedback ist ein wertvolles Gut. Es bietet Einblick in die Wahrnehmung der Marke und zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung auf. Kleinunternehmer sollten dieses Feedback nutzen, um ihre Branding-Strategie kontinuierlich zu verfeinern.

Markenidentität schützen

Die rechtliche Absicherung der Markenidentität durch Markenschutz ist ein wichtiger Schritt, um die Einzigartigkeit und den Wert der Marke langfristig zu bewahren. Kleinunternehmer sollten frühzeitig in den Schutz ihrer Marke investieren.

Konsistenz ist der Schlüssel

Eine konsistente Markenbotschaft und -ästhetik über alle Plattformen hinweg ist entscheidend, um Vertrauen und Wiedererkennungswert aufzubauen. Dies umfasst nicht nur visuelle Elemente, sondern auch die Art der Kommunikation und Kundeninteraktion.

Investition in Branding

Trotz begrenzter Ressourcen ist es für Kleinunternehmer wichtig, in ihr Branding zu investieren. Professionelles Design, Marketing und Markenberatung können einen signifikanten Unterschied in der Wahrnehmung der Marke machen.

Für Kleinunternehmer ist ein durchdachtes und konsistentes Branding unerlässlich, um sich in der heutigen wettbewerbsintensiven Geschäftswelt erfolgreich zu positionieren. Es geht dabei nicht nur darum, ein ansprechendes Logo zu gestalten oder eine Website einzurichten, sondern um den Aufbau einer starken Markenidentität, die die Kernwerte und die Mission des Unternehmens authentisch widerspiegelt.

Ein solides Branding schafft nicht nur einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert, sondern baut auch Vertrauen und Loyalität bei der Zielgruppe auf. Durch den Einsatz von Storytelling, die Pflege von Kundenbeziehungen und die Anpassung auf Basis von Feedback, können Kleinunternehmer eine tiefe emotionale Verbindung zu ihrem Publikum herstellen. Die Investition in Branding – sei es Zeit, Mühe oder finanzielle Ressourcen – zahlt sich langfristig aus, indem sie die Sichtbarkeit erhöht, die Markenbindung stärkt und letztendlich zum Geschäftserfolg beiträgt. Effektives Branding ist somit kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für jedes Kleinunternehmen, das in der modernen Marktlandschaft bestehen und wachsen möchte

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Kzenon