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Scheeßel: Waffenbehörde nicht über Anzeige gegen Täter informiert

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Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturScheeßel (dts Nachrichtenagentur) – Wenige Tage bevor am vergangenen Wochenende im niedersächsischen Scheeßel vier Menschen erschossen wurden, hat die Ex-Partnerin des mutmaßlichen Täters offenbar Anzeige wegen Bedrohung gegen diesen gestellt. Doch die Polizei soll diese Anzeigen nach Angaben des Landkreises Rotenburg nicht an die zuständige Waffenbehörde gemeldet haben, wie das Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag berichtet.

„In den Unterlagen finden sich keinerlei Hinweise auf eine mögliche Bedrohung durch den Täter, eine Strafanzeige von Seiten der Polizei liegt dem Landkreis nicht vor“, antwortete eine Sprecherin des Kreises, der für die Waffenbehörde zuständig ist, dem Nachrichtenportal auf Anfrage. Hätte diese Warnung vorgelegen, hätte die Waffenbehörde laut Paragraf 41 des Waffengesetzes dem späteren mutmaßlichen Täter die Waffen wegnehmen können.

Warum die Polizei die Anzeige offenbar nicht weitergegeben hat, ist unklar. Die Polizei im Kreis Rotenburg habe nicht auf eine Anfrage geantwortet, heißt es im Bericht von „T-Online“.


Foto: Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Frauen in der Baubranche: Kompetenz vor Geschlecht

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Vielfalt muss aktiver Bestandteil der Unternehmenskultur sein

In den letzten Jahren sei in der Baubranche bereits einiges ins Rollen gekommen, was die Karrierechancen und Gleichstellung von Frauen betrifft. Aber es ist noch viel Luft nach oben. Das sagt die Community „Frauen in der Baubranche“. Sie wurde 2022 von der Mietplattform Klickrent gegründet und zählt inzwischen rund 380 Mitglieder. Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März hat Klickrent die Community zur Chancengleichheit in ihren Unternehmen befragt. Mehr als 80 Prozent gaben an, dass ihre Arbeitgeber weiblichen Mitarbeiterinnen inzwischen die gleichen Chancen bieten wie männlichen. Dennoch bleibt der einhellige und starke Wunsch aus der Community, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach ihrer Kompetenz und nicht nach ihrem Geschlecht zu bewerten.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Baubranche weiblicher und insgesamt vielfältiger zu machen. Ein wichtiger Baustein dafür sind die grundlegenden Strukturen, die Unternehmen zur Mitarbeitergewinnung und zum Team-Building nutzen. Diese seien in der Regel auf Männer ausgerichtet, sagt Anne-Laure de Noblet, Marketingleiterin bei Klickrent und Initiatorin von „Frauen in der Baubranche“: „Vielfalt und Gleichberechtigung müssen bewusste und aktive Bestandteile der Unternehmenskultur und Haltung eines Unternehmens sein. Unternehmen müssen eine Kultur der Vielfalt fördern und Netzwerke bilden, in denen sich Frauen willkommen fühlen. Dies kann zum Beispiel durch Schulungen, Mentoring-Programme und interne Guidelines für Chancengleichheit erreicht werden. Wir müssen ein Bewusstsein für die Vielfalt der Karrieremöglichkeiten im Baugewerbe schaffen.“

Das junge Unternehmen Klickrent hat sich von Anfang an stark um weibliche Talente bemüht. Der Anteil an Frauen liegt aktuell bei 47 Prozent. Auch auf Führungsebene ist das Verhältnis nahezu ausgeglichen. Klickrent-Geschäftsführer Tim Hinrichsen erklärt: „Unser Team bei Klickrent profitiert enorm von der Vielfalt und Diversität unserer Mitarbeiter. Das Geschlecht spielt dabei keine Rolle: Wir suchen nach Vielfalt in der Qualifikation, im Fachwissen und in der Persönlichkeit. Nur mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Perspektiven können wir unsere Arbeit immer wieder auf den Prüfstand stellen. Nur so kann unser Unternehmen erfolgreich sein.“

Mit einer Frauenquote von aktuell 13 Prozent bildet die Bauindustrie seit Jahren das Schlusslicht in Deutschland. Um Frauen in der Branche mehr Aufmerksamkeit zu geben, initiierte Klickrent im Herbst 2022 die Community „Frauen in der Baubranche“. Hier können sie sich vernetzen, austauschen, stärken und sich für mehr Vielfalt in der Baubranche einsetzen.

Bild:Die Klickrent Frauen-Community tauscht sich regelmäßig aus.

Quelle:klickrent GmbH

Zum Super-Sportjahr 2024: Dopper präsentiert limitierte Edelstahl-Flaschenkollektion in Gold, Silber und Bronze

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Gold – Silber – Bronze: Im Sportjahr 2024 sind dies die Farben im Zentrum der Aufmerksamkeit von zahlreichen Teams, Einzel-Sportler:innen und Fans rund um die Welt. Für Dopper, ein soziales Unternehmen aus den Niederlanden, sind all diejenigen Champions, die sich gegen verpacktes Wasser entscheiden und stattdessen Leitungswasser abfüllen. Passend dazu bringt Dopper eine limitierte Flaschenkollektion in Gold, Silber und Bronze in den Handel.

Mit der Fußball-Europameisterschaft der Herren in Deutschland, den Olympischen Spielen und den Paralympics in Paris, der Handball-EM, der Eishockey-Weltmeisterschaft und vielen weiteren Turnieren und Wettkämpfen ist 2024 ein echtes Super-Sportjahr. Unabhängig davon, wer am Ende auf den Siegertreppen landet, ist klar: Wir alle gewinnen, wenn in Plastik verpacktes Wasser verliert. Doppers Mission ist es, dafür zu sorgen, dass weniger Plastikmüll in die Meere gelangt. Mit den neuen, glänzenden Flaschen zeigt das niederländische Unternehmen wie echte Champions aussehen.

Über die limitierte Dopper Steel Kollektion
Die gesamte Kollektion trägt das Cradle-to-Cradle®-Zertifikat in Bronze, umfasst Flaschen mit 490 ml oder 800 ml Fassungsvermögen und besteht zu 90 Prozent aus recyceltem Edelstahl. Die ultraleichten, robusten und einfach zu reinigenden Trinkflaschen sind spülmaschinenfest (bis 65 Grad) und perfekt für jegliche Abenteuer und Sport geeignet und sehen dabei noch stylisch aus. Erhältlich sind die neuen Flaschen ab 22,95 Euro Anfang März 2024 im Dopper Webshop, bei Amazon oder im Kulturkaufhaus Dussmann.

Als Gastgebernation einer internationalen Sportveranstaltung Vorbild sein
Zur Fußball-Europameisterschaft der Herren schaut im Sommer dieses Jahres das internationale Sportpublikum nach Deutschland. Ob Deutschland am Ende des Turniers an der Spitze stehen wird, ist fraglich. Schon jetzt ist Deutschland allerdings weit vorne beim Konsumieren von Wasser aus Einwegplastikflaschen. Laut Nielsen wurden allein in Deutschland im Jahr 2023 mehr als 6 Milliarden Liter Wasser aus Einwegflaschen (nur stilles Wasser) konsumiert. Vor dem Hintergrund, dass deutsches Leitungswasser das am strengsten überwachte Lebensmittel ist und hierzulande überall verfügbar ist, macht dies keinen Sinn! Zeigen wir der Welt, dass wir es besser können und füllen Leitungswasser in wiederverwendbare Trinkflaschen.

Warum?
Weil abgepacktes Wasser den Fortschritt beim Zugang zu Leitungswasser bremst. Im Jahr 2021 hatte die Industrie für abgepacktes Wasser (nur stilles Wasser) einen Umsatz von 270 Milliarden Dollar. Einem UN-Bericht aus dem Jahr 2022 zufolge würde weniger als die Hälfte dessen, was die Welt jährlich für abgepacktes Wasser bezahlt, ausreichen, um den Zugang zu sauberem Leitungswasser für Hunderte von Millionen Menschen zu gewährleisten . Der Bericht stellt zudem fest, dass die Expansion der Märkte für verpacktes Wasser den Fortschritt in Richtung sauberes und sicheres Trinkwasser für alle verlangsamt. Wenn wir unser Verhalten nicht ändern, werden bis 2040 schätzungsweise 27 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr in den Gewässern der Welt landen. Dopper steht an der Spitze der Marken, die versuchen, die Flut aufzuhalten und verpacktem Einwegwasser ein Ende zu setzen.

Bild:Dopper Steel Bronze

Quelle:PR Deutschland

phelas verkündet 4,1 Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde

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phelas, ein Wegbereiter der Energiewende, verkündet heute den erfolgreichen Abschluss einer Seed-Finanzierung in Höhe von 4,1 Millionen Euro.

Angeführt wird die Kapitalrunde von E44 Ventures, einem renommierten israelischen Fond für Klimatechnologie, mit zusätzlicher Beteiligung von Axon Partners Group, dem Deutsche Telekom hub:raum Fund, BNV Partners sowie weiteren Investoren und bereits beteiligten Business Angels. Das in München ansässige Unternehmen phelas wurde im Jahr 2020 gegründet und konzentriert sich auf die Revolutionierung des Energiespeichersektors mit der Vision, 100% erneuerbare Energien weltweit zum Selbstläufer zu machen. phelas hat sich auf die Entwicklung seiner Aurora-Langzeit-Energiespeicher spezialisiert, einer proprietären Flüssigluft-Energiespeichertechnologie, die modular und skalierbar ist und auf die Integration mit erneuerbaren Energiequellen zugeschnitten ist. In Verbindung mit dem Catalyst-Service von phelas – einer einzigartigen, softwaregestützten Beratungssoftware, der Energieversorgern und -Entwicklern erneuerbarer Energien dabei hilft, fundierte, strategische Entscheidungen für den Einsatz von Energietechnologien zu treffen – positioniert sich phelas mit diesem dualen Ansatz als wichtiger Innovator für den Übergang zu einem vollständig erneuerbaren Energienetz, bei dem Rentabilität, Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit im Vordergrund stehen. Durch diesen fortschrittlichen Ansatz hat phelas kommerzielle Kooperationen mit Branchenführern wie Ørsted und Wien Energie etabliert. Die Investition von E44 in phelas unterstreicht das Engagement von E44 Ventures bei der Unterstützung von Start-ups, die bei der Transformation des Energiesektors eine Vorreiterrolle spielen. „Unsere Investition in phelas spiegelt unseren festen Glauben an das große Potenzial der Langzeit-Energiespeicher wider“, sagte Sharon Shacham, Mitbegründerin und Managing Partner bei E44 Ventures. „Wir freuen uns, mit phelas zusammenzuarbeiten und ihre Mission zu unterstützen, innovative, skalierbare und nachhaltige Energiespeicherlösungen zu entwickeln. Wir sind zuversichtlich, dass phelas mit seinem engagierten Expertenteam bedeutende Fortschritte in diesem Bereich erzielen wird, die eine breite Akzeptanz von erneuerbaren Energien ermöglichen und die saubere Energiewende vorantreiben werden. Diese Investition passt perfekt zu unserer Mission, in Schlüsseltechnologien zu investieren, die einen transformativen Einfluss im Größenmaßstab von Gigatonnen an CO2 haben können, und unterstreichen damit unser Engagement im Kampf gegen den Klimawandel.“ Der hub:raum-Fonds der Deutschen Telekom sieht in der Technologie von phelas eine vielversprechende Komponente, die in Betracht gezogen werden sollte, um die Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit der Netze im Telekommunikationssektor zu gewährleisten, was ihrer Vision eines zu 100% erneuerbaren und sicheren Kommunikationsnetzes entspricht. „phelas ist Vorreiter im Bereich der Energiespeichersysteme. Mit ihrem bahnbrechenden Ansatz verändert phelas, wie Energie gespeichert und gemanagt wird und ermöglicht eine effizientere Benutzung erneuerbarer Energien. phelas hat das Potenzial, eine Zukunft für nachhaltige Energielösungen zu gestalten.“ Gabriela Brodzińska Drozd – Investment Manager at Deutsche Telekom hub:raum Fund. Diese Runde wird entscheidend dazu beitragen, die Flüssigluftspeicher von phelas in den Megawatt Maßstab zu skalieren, um die Systeme in der EU einzusetzen und die branchenführende Technologie weiter auszubauen. phelas wird eng mit der Industrie zusammenarbeiten und das Fachwissen von Unternehmen aus dem Bereich der chemischen Verfahrenstechnik und des Anlagenbaus (Engineering Procurement Construction) nutzen. Justin Scholz, CEO von phelas, teilt die Kernvision: „100 % erneuerbare Energie müssen weltweit zum Selbstläufer werden. Wir haben phelas gegründet, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen und unseren Kunden den Aufbau des erneuerbaren Energiesystems der Zukunft zu ermöglichen. Erneuerbare Energien + Speicher müssen die billigste, nachhaltigste und zuverlässigste Energieversorgung der Welt werden.“ phelas setzt sich für eine Zukunft ein, in der 100 % erneuerbare Energien nicht nur die Norm sind, sondern auch die rentabelste, nachhaltigste und zuverlässigste Methode der Energieversorgung. Das Aurora-Langzeitspeichersystem und der Catalyst-Service von phelas sind das Herzstück dieser Vision und leisten einen wichtigen Beitrag zur groß angelegten Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz und markieren einen entscheidenden Schritt weg von fossilen Brennstoffen.

Bild:phelas Team

Quelle:hubraum | tech incubator of Deutsche Telekom AG

Kober mahnt zügige Umsetzung des Rentenpakets II an

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Pascal Kober (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Pascal Kober, arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, hat für das Rentenpaket II, das am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde, ein zügiges parlamentarisches Verfahren angemahnt. Der „inhaltliche Widerstand“ von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) habe „bereits wichtige Zeit gekostet, die künftige Generationen für ihre Altersvorsorge schlichtweg nicht haben“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe) zum geplanten „Generationenkapital“.

Das Projekt dürfe im parlamentarischen Verfahren „nicht aus ideologischen Gründen weiter verzögert werden“. Auch müsse das Projekt so ausgestaltet werden, „dass es für weitere Schritte, wie individuelle Beitragszahlungen, offen bleibt“, sagte der FDP-Politiker.

Mit der Einführung des „Generationenkapitals“ finde ein wichtiger und überfälliger Paradigmenwechsel statt, so Kober. „Das erste Mal seit Jahrzehnten wird der Herausforderung der Finanzierung der gesetzlichen Rente mit einem neuen Konzept begegnet. Ein wichtiges Umdenken, das nun auf Drängen der FDP in die Tat umgesetzt wird, denn ein einfaches Weiter-so wäre besonders für die nachfolgenden Generationen ohne immer weiter steigende Belastungen finanziell nicht zu stemmen.“


Foto: Pascal Kober (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Online-Nachhilfe-Anbieter HeyTimi gerettet

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Berliner EdTech cleverly edu übernimmt das Unternehmen.
Geschäftsbetrieb ununterbrochen fortgesetzt.

Der Online-Nachhilfe-Anbieter HeyTimi ist gerettet. Das Berliner Startup cleverly hat die Markenrechte sowie den Kundenstamm und den Großteil der Mitarbeitenden und Tutoren übernommen. Die HeyTimi GmbH hatte am 1. Dezember 2023 einen Insolvenzantrag stellen müssen, nachdem sich der Kreis der insgesamt 46 Gesellschafter nicht über eine dauerhafte Fortsetzung der Finanzierung einigen konnte. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Marc-André Kuhne von der Kanzlei dkr kuhne dr. raith Rechtsanwälte bestellt.

HeyTimi bietet Online-Nachhilfe auf der Basis einer KI-gesteuerten Lernunterstützung und selbstentwickelten Deep-Learning-Algorithmen. Gegründet im Jahr 2020 verfügte es in der Spitze über mehr als 120 Tutorinnen und Tutoren, die auf freiberuflicher Basis individuelle Nachhilfestunden anboten. Die Kundenzahl des Münchener Unternehmens lag bei zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags bei rund 2.000. Die Steuerung der individuellen Lerninhalte erfolgt über eine eigenentwickelte Lernplattform, um auf Einzelfälle und ihre Anforderungen optimal eingehen zu können.

Geschäftsbetrieb aufrechterhalten
Wesentliche Ursache für den Insolvenzantrag von HeyTimi waren Unstimmigkeiten im Kreis der Gesellschafter und Investoren. Im Zuge des steilen Wachstums wurden insgesamt rund 1,3 Mio. EUR an Kapital eingesammelt. Zu den Investoren gehörten unter anderem der Berliner Seed-Finanzier APX sowie SevenVentures aus München. Weiterhin erfolgte eine Crowdfunding-Kampagne mit dem Anbieter Companisto. „Für uns war es nach dem Insolvenzantrag von HeyTimi wichtig, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten und möglichst schnell eine Fortführungslösung darzustellen. Wir haben dabei vor allem intensive Gespräche mit Online-Zahlungsdienstleistern geführt, welche schließlich positiv verlaufen sind. Bei der anschließenden Suche nach einem Übernehmer haben wir mit der cleverly edu GmbH, das ein vergleichbares Geschäftsmodell verfolgt, einen optimalen Partner gefunden“, erklärt Insolvenzverwalter Marc-André Kuhne.

Insolvenzverfahren eröffnet
Das Insolvenzverfahren wurde mittlerweile eröffnet. Im Zug der weiteren Bearbeitung ist es unter anderem das Ziel von Insolvenzverwalter Kuhne eine bereits Antragstellung zugesagte und zur Auszahlung fällige Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung noch zu erhalten.

Bild:Marc-Andre Kuhne (c) dkr kuhne dr. raith

Quelle:KlartextPR

Spahn ruft Habeck zu Einsatz für TTIP-Nachfolger auf

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Jens Spahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Jens Spahn (CDU), stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union im Bundestag, hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dazu aufgefordert, bei dessen USA-Reise über einen möglichen Nachfolger für das gescheiterte Freihandelsabkommen TTIP zu sprechen. „Habeck sollte sich dafür einsetzen, dass wir endlich wieder über ein Handelsabkommen verhandeln“, sagte Spahn dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag.

Schließlich seien es „maßgeblich die ideologisch getriebenen Aktionen der Grünen“ gewesen, die das TTIP-Abkommen kaputt gemacht hätten. Die Verhandlungen über TTIP waren 2016 gescheitert. Damals regierte die CDU mit Kanzlerin Angela Merkel in einer Großen Koalition mit der SPD. Ein umfassendes Nachfolgeabkommen ist derzeit nicht geplant.

„Habeck sollte sich gegen einen transatlantischen Subventionswettlauf aussprechen und für regelbasierten Welthandel“, so Spahn. „Wichtig wäre zudem, darüber zu sprechen, wie wir gemeinsam mit den USA unsere Abhängigkeiten von China reduzieren können.“ Das sei eine zentrale strategische Frage.

Habeck will an diesem Mittwoch zu einer viertägigen Reise in die USA aufbrechen, um dort in Washington, New York und Chicago Politiker und Wirtschaftsvertreter zu treffen.


Foto: Jens Spahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax lässt geringfügig nach – Bayer hinten

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 17.698 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start im Minus konnte der Dax am Nachmittag lediglich vorübergehend ins Plus drehen, bevor er leicht im Minus schloss.

„Der Deutsche Aktienindex hält sich trotz oder auch gerade wegen des kleinen Ausverkaufs bei US-Technologieaktien heute in New York weiterhin sehr stabil“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Vielleicht schlägt ja vor dem Hintergrund ausbleibender Zinssenkungen in den kommenden Monaten die Stunde der Value-Aktien. Denn es ist auch die Angst, das Fed-Chef Powell bei seiner morgigen Anhörung nach den vom Markt anfänglich erwarteten sechs und mittlerweile nur noch drei Zinssenkungen plötzlich gar nichts mehr von einer Zinswende noch in diesem Jahr wissen will.“

Dann stelle sich die Frage, ob Wachstumswerte weiterhin die richtigen Aktien sind, so Oldenburger. „Fallen die Zinsen nicht wie erwartet, wären die Bewertungen der Technologieunternehmen im Vergleich zum Gewinnwachstum viel zu schnell gestiegen. Was für viele Value-Investoren der verdiente Lohn wäre, könnte die gerade jetzt im Fokus stehenden und auch den Gesamtmarkt nach oben tragenden Aktien auf der anderen Seite schwer treffen.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Bayer-Aktien am Ende der Handelsliste. Hintergrund sind die am Dienstag veröffentlichten Quartalszahlen mit einem schwachen Ausblick sowie Gerüchte um eine mögliche Aufspaltung. Die deutlichsten Zugewinne hatten derweil die Papiere von Fresenius und RWE zu verzeichnen.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 27 Euro und damit zwei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 82,69 US-Dollar, das waren elf Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0866 US-Dollar (+0,12 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9203 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wüst kritisiert ausgebliebene Umsetzung von Migrationsbeschlüssen

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Hendrik Wüst (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem für Mittwoch geplanten Migrationsgipfel von Bund und Ländern hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) eine mangelnde Umsetzung der Vereinbarungen kritisiert. Beim vergangenen Migrationsgipfel hätten Bund und Länder in einer Kraftanstrengung gute Beschlüsse gefasst, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe). „Das ist jetzt 17 Wochen her – und die Inventur der gefassten Beschlüsse von November fällt ernüchternd aus“

Die Liste der „unerledigten Hausaufgaben“ sei „ellenlang“, so Wüst. „Die Beschleunigung der Asylverfahren von Menschen mit geringer Anerkennungsquote, die weitere Stärkung der europäischen Grenzagentur Frontex, die Erneuerung des EU-Türkei-Abkommens, Migrationsabkommen mit wichtigen Herkunftsländern oder die Prüfung von Asylverfahren außerhalb Europas – das ist nur ein kurzer Auszug von gar nicht oder höchstens teilweise umgesetzten Vereinbarungen.“

Die Länder kritisieren, dass der Bund bisher lediglich sechs von 29 seiner „Aufträge“ aus der letzten Ministerpräsidentenkonferenz vom November 2023 erledigt habe, berichtet die Zeitung unter Verweis auf eine dreiseitige Tabelle. Zu diesen grün markierten Maßnahmen zählen unter anderem mehr Bundesmittel für Sprach- und Integrationskurse. Als „nicht vollständig oder nur teilweise umgesetzt“ (gelb) werden in der Übersicht 19 Maßnahmen bewertet. „Keine Umsetzung“ (rot) gibt es bei vier Maßnahmen.

Wüst sagte weiter, unter der Untätigkeit des Bundes litten nicht nur Städte und Gemeinden, ehrenamtliche Helfer sowie überforderte Schulen und Kitas. „Darunter leiden auch die Flüchtlinge, die unsere Hilfe brauchen“, so Wüst. Die Bürger und Kommunen fragten zu Recht, was die Bundesregierung über den Winter getan habe, um im Frühjahr und Sommer, wenn das Mittelmeer wieder leichter zu überqueren sei, höhere Zugangszahlen und damit die absehbare Überforderung zu vermeiden.

Während seiner Ansicht nach bereits eine Flüchtlingskrise am Horizont heraufziehe, lege der Bund die Hände in den Schoß. Nichts spreche vor dem Hintergrund von Gaza- und Ukrainekrieg dafür, dass die Flüchtlingszahlen 2024 sinken könnten, so Wüst. „Im Gegenteil: Es spricht viel dafür, dass es 2024 sogar noch mehr Flüchtlinge werden als im vergangenen Jahr.“


Foto: Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Strack-Zimmermann nennt "Basta" des Kanzlers bei Taurus "naiv"

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat dem Kanzler widersprochen, der mit seinem „Basta“ die Taurus-Debatte für beendet erklärt hatte. Das sei „naiv“ und das Thema mitnichten vom Tisch, sagte sie dem Fernsehsender „Welt“.

„Wenn das Ganze nicht so ernst wäre, dann hätte ich spätestens gestern Abend geschmunzelt, als der Kanzler offensichtlich gesagt hat, es sei jetzt Schluss, er sei der Bundeskanzler und er entscheide. So einfach ist das in der Demokratie nicht“, so die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl. „Natürlich hat er die Richtlinienkompetenz – aber ich glaube auch, dass an der Stelle der Bundesminister Pistorius gefragt ist, seinem Parteifreund zu erklären, dass mit einem `Basta` das deswegen nicht beendet ist, weil es ein dynamischer Prozess ist. Der Krieg läuft weiter.“ Man wisse, woher die Raketenangriffe kommen. „Die Ukraine braucht unsere Hilfe und deswegen ist `einmal-auf-den-Tisch-Hauen und dann haben alle zu schweigen` eher naiv“, sagte Strack-Zimmermann. „Nein, die Diskussion wird weitergehen.“

In der Abhöraffäre zeigte sie sich versöhnlich. Das alles sei zwar „wahnsinnig ärgerlich“, aber sie sei „auch keine Freundin von Konsequenzen“ im personellen Bereich, so Strack-Zimmermann. „Wir haben es gerade beim Inspekteur der Luftwaffe mit einem exzellenten Offizier zu tun.“ Dennoch sparte sie in der Sache nicht mit Kritik. Das Nutzen von sicheren Leitungen sei eigentlich eine Selbstverständlichkeit. „Da muss man sich, simpel ausgedrückt, an die Gebrauchsanweisung halten.“ Es sei „natürlich schon ein bisschen skurril, dass ein hoher Soldat das so locker-flockig nicht macht“. Die Cyber-Bedrohung müsse man künftig ernster nehmen, sie sei sehr real. Es sei eben nicht so, „dass wir zu viel 007 geguckt haben“, so Strack-Zimmermann.

Die Kritik aus dem Ausland sei auch deshalb so moderat ausgefallen, weil der Inhalt des abgehörten Gesprächs ja „relativ harmlos“ gewesen sei. Insofern sei das noch „glimpflich“ ausgegangen. Bei anderem Inhalt hätten die vereinigten Staaten oder Großbritannien „deutlich mehr Schnappatmung bekommen“, vermutet die FDP-Politikerin. Außerdem komme so etwas nicht nur in Deutschland vor. „Das passiert in allen anderen Ländern auch, da wird nur nicht so öffentlich drüber gesprochen, wie wir das tun.“

Strack-Zimmermann hofft nun auf neue Details im Verteidigungsausschuss am Montag. „Es sind dann auch alle anwesend: auch der Inspekteur der Luftwaffe, auch die Chefin des MAD, natürlich der Generalsinspekteur, der Minister.“


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts