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Beck kritisiert Erdogan wegen DAVA-Partei

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Recep Tayyip Erdogan (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, hat die Rolle des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei der Gründung des AKP-Ablegers DAVA kritisiert. Die Parteigründung sei ein weiterer Versuch Erdogans, türkeistämmige Menschen zu „desintegrieren“ und „eine Parallelwelt aufzubauen“, sagte er am Montag dem TV-Sender „Welt“.

Das dürfe man nicht zulassen. „Die AKP versucht tatsächlich Menschen, die türkeistämmig sind, hier zu desintegrieren und unsere Gesellschaft damit zu spalten“, fügte er hinzu. Dagegen müsse man gemeinsam mit den Menschen mit Migrationshintergrund vorgehen. „Wir wollen eine gemeinsame Gesellschaft, nicht, dass diese Gesellschaft gespaltet wird – weder von den AKP-Leuten von Erdogan noch den Deportierungspolitikern der AfD.“

Beck sieht Erdogans DAVA-Initiative in der Tradition einer bereits jahrelang andauernden Strategie zum Aufbau einer AKP-treuen Parallelwelt in Deutschland: „Erdogan und die AKP arbeiten seit Jahren daran, mit Schulgründungen, mit den Moscheevereinen, mit der UID, mit dem Versuch, einen islamischen Wohlfahrtsverband zu etablieren, einen AKP-treuen Arbeitsmarkt in Deutschland zu organisieren und damit tatsächlich eine Parallelwelt aufzubauen.“


Foto: Recep Tayyip Erdogan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Taiwan und Südkorea werden 2024 weiter vom Halbleiterboom profitieren

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Brasilien China Korea Nearshoring
Foto von Marcus Weyerer (Quelle: Franklin Templeton)

Ein aktueller Marktkommentar von Marcus Weyerer, Senior ETF Investment Strategist Franklin Templeton ETFs EMEA bei Franklin Templeton:

Taiwan und Südkorea hatten im Jahr 2023 mit einem schwachen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Bereich von 1 % bis 1,5 % zu kämpfen. Für 2024 kann jedoch ein besseres Bild erwartet werden. Die Wachstumsprognosen belaufen sich auf 2,2 % für Südkorea und sehr solide 3,3 % für Taiwan, was deutlich über den Prognosen für 2023 liegt. Das globale Wachstum dürfte unterdessen nur um 10 bis 20 Basispunkte gegenüber dem Wert von 2023 zunehmen. 

Die technologischen Fähigkeiten der Insel dürften jedoch ein unverzichtbarer Faktor für die westlichen Volkswirtschaften bleiben, da 60 % der weltweiten Halbleiter und 90 % der modernsten Halbleiter dort hergestellt werden. Südkorea dominiert inzwischen den weltweiten Markt für DRAM-Chips (Dynamic Random Access Memory) mit einem Anteil von fast zwei Dritteln an der Weltproduktion.2

Beide Volkswirtschaften dürften von einem Aufschwung in der Halbleiterindustrie profitieren, der für 2024 erwartet wird. Erste Anzeichen für eine Trendwende gab es, als Südkoreas Exportwachstum, angeführt von Chips, im November 2023 zum ersten Mal seit September 2022 wieder positiv war.3 Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, ein Branchenführer, gab im vergangenen Oktober ebenfalls starke Ergebnisse für das dritte Quartal bekannt, die die Prognosen der Analysten übertrafen und sinkende Lagerbestände und ein gesundes Wachstum prognostizierten. 

Die Analyse der historischen globalen Halbleiterzyklen bestätigt die optimistische Sicht. Es ist festzustellen, dass die historischen Zyklen seit 2000 im Großen und Ganzen einem relativ vorhersehbaren zeitlichen Muster folgen. Die letzten fünf Zyklen hatten eine durchschnittliche Dauer von 6,4 Quartalen vom Höhepunkt bis zum Tiefpunkt und endeten mit einem Umsatzwachstum zwischen -30 % und Null im Vergleich zum Vorjahr.

Der sechste, jüngste Zyklus erreichte im zweiten Quartal 2021 seinen Höhepunkt und scheint im ersten Quartal 2023 mit einem negativen Wachstum von -20 % seinen Tiefpunkt erreicht zu haben. Dies ist sieben Quartale nach dem Höchststand. 

Diese Interpretation stimmt sehr gut mit den obigen Zahlen überein. Obwohl dies keine exakte Wissenschaft ist, dürfte das Gesamtbild der vorhersehbaren Zyklizität gut in der wirtschaftlichen Realität verankert sein. Die Eintrittsbarrieren der Halbleiterindustrie sind bekanntermaßen hoch, da die Investitionen in neue Produktionsanlagen enorm sind und die Planungs- und Bauzeit lang ist.

Zusätzliche Herausforderungen sind ein begrenztes Angebot an Arbeitskräften mit dem erforderlichen Know-how sowie langjährige Beziehungen zu Käufern, die häufig maßgeschneiderte Produkte und keine Produkte von der Stange benötigen. Schließlich sind die führenden Unternehmen der Branche in der Lage, enorme Summen in Forschung und Entwicklung zu investieren, was ihnen hilft, ihren technologischen Vorsprung zu bewahren, und oft eher als Preisgestalter, denn als Preisnehmer aufzutreten.

World Semiconductor Trade Statistics (WSTS) Blue Book Historische Umsätze, Veränderung gegenüber dem Vorjahr

Taiwan

Korea

Die Jahre nach dem Tiefpunkt waren tendenziell gute Jahre für die Schwellenländer und Ausnahmejahre für Korea und Taiwan;

Indexrenditen in %

Korea

Kurzfristig dürfte eine erwartete Erholung ein gutes Zeichen für die südkoreanischen und taiwanesischen Aktienmärkte sein. Beide sind ausgesprochen technologielastig und werden von renommierten Chip-Giganten angeführt. Betrachtet man drei Quartale nach dem Tiefpunkt des Zyklus als Ausgangspunkt und sieben Quartale nach dem Tiefpunkt als Endpunkt, stellet man, dass von zehn Ein-Jahres-Renditen (d. h. fünf Zyklen und zwei Aktienindizes) kein Markt eine einzige negative Zahl verzeichnete.

Tatsächlich lagen die durchschnittlichen einjährigen Renditen nach dem Tiefpunkt in Südkorea und Taiwan bei über 30 %, während ihre langfristigen jährlichen Renditen weitaus moderater ausfielen, wenn auch immer noch attraktive 8,4 % bzw. 7,7 % pro Jahr. Wir stellen außerdem fest, dass die Post-Tiefpunkt-Renditen beider Märkte, die der breiteren Schwellenländerindizes deutlich übertreffen, auf lange Sicht jedoch in etwa auf dem gleichen Niveau liegen. 

All das ist mit Vorsicht zu genießen, erstens, weil die Stichprobengröße von fünf Zyklen nicht repräsentativ sein kann, und zweitens, weil die Post-Tiefphase des fünften Zyklus mit der pandemiebedingten Technologierallye zusammenfiel, die durch beispiellose fiskalische und fiskalische Krisen noch verschärft wurde. 

Dies führte zu Renditeaußreißern im hohen zweistelligen Bereich, die den Durchschnitt verzerren dürften.

Vor diesem Hintergrund könnte es für Anleger Zeit sein, Südkorea und Taiwan auf ihrer Watchlist übergewichtet zu lassen:

• Es besteht eine gute Chance, dass der aktuelle Halbleiterzyklus seinen Tiefpunkt überschritten hat oder derzeit durchläuft. 

• Die durchschnittlichen Aktienrenditen nach dem Zyklus in Südkorea und Taiwan, von drei Quartalen nach dem Tiefpunkt bis zu sieben Quartalen nach dem Tiefpunkt, lagen bei über 30 % gegenüber 23 % für die breiten Schwellenländer. 

• Diese Renditen übertreffen auch die langfristigen annualisierten Renditen beider Märkte bei weitem. 

Ein vierter Punkt ist eher aus strategischen als aus taktischen Gründen von Bedeutung. Mit dem Aufstieg von Künstlicher Intelligenz (KI), dem Internet of Things (IoT), und dem Metaversum wird die weltweite Nachfrage nach High-Tech-Halbleitern weiter steigen. Der Markt wird aus den oben genannten Gründen zyklisch bleiben, aber es ist durchaus möglich, dass das Auf und Ab in Zukunft weniger ausgeprägt sein wird als in der Vergangenheit.

Sollte dies zu einer geringeren Volatilität führen, würde dies wahrscheinlich auch höhere Bewertungen rechtfertigen. Die asiatischen Industriezentren verfügen über Wettbewerbsvorteile, die sie in die Lage versetzen, von solchen langfristigen Entwicklungen zu profitieren.

Taiwan und Südkorea werden 2024 weiter vom Halbleiterboom profitieren

Foto von Marcus Weyerer (Quelle: Franklin Templeton)

1 Korean Development Institute, Economist Intelligence Unit und IWF, alle Prognosen vom November 2023

2 TSMC-Unternehmenserklärungen, 2023

3 WSTS, 2023 und Franklin Templeton

4 Bloomberg, 2023, und Franklin Templeton

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Wie finden Unternehmen das perfekte Gleichgewicht?

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Balancieren

Balancieren von Risiko und Innovation in der Unternehmensführung

In der dynamischen Landschaft der globalen Wirtschaft stehen Unternehmen vor der komplexen Herausforderung, Innovation und Risiko ausgewogen zu managen. In einer Ära, in der technologischer Fortschritt und Marktveränderungen rasant voranschreiten, ist die Fähigkeit, Neuerungen einzuführen, während gleichzeitig Risiken kontrolliert werden, entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Unternehmen, die es schaffen, dieses empfindliche Gleichgewicht zu halten, positionieren sich oft an der Spitze ihres Sektors. Doch wie kann diese Balance effektiv erreicht werden? Welche Strategien und Managementansätze sind erforderlich, um gleichzeitig innovationsfreudig und risikobewusst zu sein? Dieser Beitrag beleuchtet die Schlüsselelemente, die es ermöglichen, Risiko und Innovation in der Unternehmensführung erfolgreich zu balancieren. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch eine Kombination aus kreativem Denken und vorausschauender Planung in einer sich ständig wandelnden Geschäftswelt bestehen können.

Die Rolle der Innovation in der modernen Wirtschaft

Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg in der Geschäftswelt. Unternehmen, die kontinuierlich neue Ideen, Produkte und Dienstleistungen entwickeln, können sich deutlich von der Konkurrenz abheben. Dieser Innovationsdrang ermöglicht es, Marktlücken zu identifizieren, die Effizienz zu steigern und neue Zielgruppen zu erreichen. Allerdings birgt Innovation auch Risiken, wie etwa Fehlinvestitionen oder das Scheitern von Projekten. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen eine ausgewogene Innovationsstrategie verfolgen, die sowohl kreative Freiheit als auch sorgfältige Planung berücksichtigt.

Risikomanagement als Schlüsselkomponente

Effektives Risikomanagement ist für jedes Unternehmen unerlässlich. Es geht darum, potenzielle Gefahren und Unsicherheiten zu erkennen, zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Durch eine proaktive Risikobewertung können Unternehmen sich vor finanziellen Verlusten schützen und gleichzeitig Vertrauen bei Investoren und Kunden aufbauen. Ein gutes Risikomanagement bedeutet jedoch nicht, alle Risiken zu vermeiden, sondern vielmehr, diese bewusst zu steuern und zu kontrollieren.

Ausbalancieren von Risiko und Innovation

Das Gleichgewicht zwischen Risiko und Innovation ist eine delikate Angelegenheit. Einerseits müssen Unternehmen innovativ bleiben, um wettbewerbsfähig zu sein, andererseits dürfen sie das Risiko nicht außer Acht lassen. Eine Kultur, die sowohl zur Innovation ermutigt als auch Risiken bewusst macht, ist hierfür essentiell. Führungskräfte müssen dabei eine Schlüsselrolle einnehmen und eine Umgebung schaffen, in der kreatives Denken gefördert wird, ohne die betrieblichen Risiken zu vernachlässigen.

Integration von Technologie und Datenanalyse

In der heutigen Zeit bieten Technologien und Datenanalyse wichtige Werkzeuge, um das Gleichgewicht zwischen Risiko und Innovation zu unterstützen. Durch den Einsatz von Big Data, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen können Unternehmen bessere Einblicke in Markttrends gewinnen und ihre Innovationsstrategien auf Daten basieren lassen. Gleichzeitig helfen diese Technologien, Risiken besser zu identifizieren und zu quantifizieren, was zu fundierteren Entscheidungen führt.

Schulung und Weiterbildung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter. Durch regelmäßige Trainings können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Teams sowohl in Bezug auf die neuesten Innovationstrends als auch in Risikomanagement-Praktiken auf dem neuesten Stand sind. Dies fördert eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter befähigt werden, sowohl innovative Ideen zu entwickeln als auch potenzielle Risiken zu erkennen und anzusprechen.

Das erfolgreiche Balancieren von Risiko und Innovation ist nicht nur eine Herausforderung, sondern eine Notwendigkeit für moderne Unternehmen. In einer Welt, in der der Wettbewerb stetig zunimmt und die Marktdynamiken sich rasch verändern, ist es entscheidend, dass Unternehmen sowohl agil als auch vorsichtig agieren. Ein Unternehmen, das innovative Ideen fördert, ohne die potenziellen Risiken zu vernachlässigen, schafft eine solide Grundlage für langfristiges Wachstum und Stabilität.

Die Integration von fortschrittlicher Technologie und Datenanalyse spielt dabei eine wesentliche Rolle. Sie ermöglicht es Unternehmen, fundierte Entscheidungen zu treffen, die sowohl auf kreativen Ideen als auch auf soliden Daten basieren. Gleichzeitig ist die Investition in die Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeiter von unschätzbarem Wert. Sie stellt sicher, dass das Team nicht nur die Fähigkeiten besitzt, um innovative Lösungen zu entwickeln, sondern auch die Kompetenz hat, Risiken effektiv zu managen.

In einer idealen Welt arbeiten Innovation und Risikomanagement Hand in Hand, um Unternehmen zu leiten und zu schützen. Unternehmen, die diese Balance meistern, sind in der Lage, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig auf einem sicheren Fundament zu stehen. Letztendlich ist das Gleichgewicht zwischen Risiko und Innovation kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess, der ständige Aufmerksamkeit und Anpassung erfordert. Die Unternehmen, die diese Kunst beherrschen, sind diejenigen, die nicht nur überleben, sondern in der heutigen komplexen Geschäftswelt gedeihen.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Sergey Nivens

IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt im Januar leicht an

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Bundesagentur für Arbeit (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist im Januar zum zweiten Mal in Folge nach Rückgängen seit dem Frühjahr 2023 leicht gestiegen. Es kletterte 0,2 Punkte auf nun 100,3 Punkte, teilte das Institut am Montag mit.

Er liegt damit über dem neutralen Wert von 100 Punkten. Das European Labour Market Barometer steht im Januar unverändert bei 99,3 Punkten.

„Die Arbeitsagenturen erwarten, dass die Beschäftigungsentwicklung nach einer Flaute wieder etwas anzieht“, sagte Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am IAB. Der Ausblick für die Arbeitslosigkeit bleibt weiterhin negativ, auch wenn die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 97,4 Punkte leicht steigt. „Die Jobchancen von Arbeitslosen müssen wieder gesteigert werden, sonst droht weitere Verfestigung“, so Weber.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Die Skala des Barometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).


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Deutlich mehr Falschgeld im Umlauf

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500-Euro-Geldscheine (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland ist wieder deutlich mehr Falschgeld im Umlauf. Die Deutsche Bundesbank hat im Jahr 2023 rund 56.600 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 5,1 Millionen Euro im deutschen Zahlungsverkehr registriert, 28 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Anstieg der Falschgeldzahlen liege allerdings in wenigen größeren Betrugsfällen vor allem mit gefälschten 200- und 500-Euro-Banknoten begründet, sagte Burkhard Balz, das für Bargeld zuständige Mitglied im Bundesbank-Vorstand. Rund ein Dutzend betrügerischer Geschäfte mit Luxuswaren wie Schmuck, Goldbarren, Uhren und Autos hätten dazu geführt, dass die Schadenssumme durch Falschgeld im Jahr 2023 um 90 Prozent höher ausgefallen sei als im Vorjahr.

Insgesamt bleibt das Falschgeldaufkommen nach Einschätzung der Bundesbank weiter auf niedrigem Niveau – und mit weiterhin geringem Risiko für Bürger: Im Schnitt entfielen 2023 sieben falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner, sagte Balz.


Foto: 500-Euro-Geldscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Connemann für schärferes Streikrecht bei kritischer Infrastruktur

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der Mittelstandsunion, Gitta Connemann (CDU), spricht sich für eine Verschärfung des Streikrechts in der kritischen Infrastruktur aus. „Wir brauchen Regeln, nicht die Hoffnung, dass irgendwann irgendjemand nicht mehr streikt, Regeln für kritische Infrastruktur und Daseinsvorsorge, weil es eben Unbeteiligte trifft“, sagte sie am Montag den Sendern RTL und ntv.

Das „Prinzip Hoffnung“ müsse aufhören, fügte sie hinzu. Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL hatten sich am Samstag überraschend auf ein vorzeitiges Ende des Streiks geeinigt, jetzt soll insbesondere auch über den strittigen Punkt der Arbeitszeitverkürzung verhandelt werden.

Trotzdem sieht Connemann keine Rechtfertigung für den Druck der Gewerkschaft. „Nicht missverstehen, jeder soll streiken können, auch Lokführer und Zugpersonal, aber hier sitzen nur zwei Parteien am Tisch, an dem eine dritte Partei eigentlich auch sitzen müsste und das sind die Betroffenen, die Millionen Betroffenen, die am Ende der Streik trifft“, so Connemann.

GDL-Chef Claus Weselsky hatte kürzlich Angriffe auf das Streikrecht kritisiert. Man könne nicht erst den Bahnbeschäftigten durch die Privatisierung den Beamtenstatus wegnehmen und dann ihr Recht zu streiken beschränken, sagte er.


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Einstellungsbereitschaft der Unternehmen gesunken

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Büros (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Bereitschaft der Unternehmen in Deutschland, Personal einzustellen, hat abgenommen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer des Ifo-Instituts sank im Januar auf 95,5 Punkte, nach 96,5 Punkten im Dezember.

„Die wirtschaftlich schwierige Lage spiegelt sich nun auch in den Personalplanungen wider“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Die Unternehmen sind eher zurückhaltend bei Neueinstellungen. Erste Entlassungen werden wahrscheinlicher.“

Die Unternehmen in der Industrie gehen immer noch von einem rückläufigen Personalbestand aus. Allerdings hat das Barometer hier leicht zugelegt, von -13,5 auf -13,0. Der Pessimismus zieht sich nahezu durch alle Branchen.

Im Handel denken immer mehr Unternehmen an Entlassungen, weil die Kunden ausbleiben. Auch im Dienstleistungssektor sank die Einstellungsbereitschaft. Dennoch soll hier unter dem Strich noch Personal eingestellt werden. Dies gilt insbesondere für die IT-Dienstleister und die Beratungsbranche. Im Baugewerbe hat das Barometer etwas nachgegeben. Die Rezession im Bau hinterlässt zunehmend Spuren in der Personalplanung.


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US-Soldaten in Jordanien getötet – Biden kündigt Vergeltung an

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US-Flagge (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Tod von drei US-Soldaten bei einem Drohnenangriff in Jordanien hat US-Präsident Joe Biden Vergeltung angekündigt. Man werde „reagieren“, sagte er am Sonntag (Ortszeit).

„Wir werden alle Verantwortlichen zu einem Zeitpunkt und auf eine Weise unserer Wahl zur Rechenschaft ziehen“, ergänzte er. Die USA machen pro-iranische Gruppen für den Angriff verantwortlich. Die iranische Regierung weist jede Verantwortung für den Vorfall von sich.

Bei dem Beschuss eines Militärstützpunkts im Nordosten Jordaniens nahe der Grenze zu Syrien waren laut dem US-Zentralkommando für den Nahen Osten (Centcom) drei US-Soldaten getötet und mindestens 34 weitere verletzt worden. Jordanien verurteilte den Angriff.


Foto: US-Flagge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gericht will chinesischen Immobilienriesen Evergrande abwickeln

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Blick über Hongkong (Archiv), via dts NachrichtenagenturHongkong (dts Nachrichtenagentur) – Ein Gericht in Hongkong hat am Montagmorgen überraschend die Liquidation des chinesischen Immobilienriesen Evergrande angeordnet. Das berichtete unter anderem die in Hongkong erscheinende Zeitung „The Standard“.

Evergrande soll insgesamt über 300 Milliarden US-Dollar Schulden haben, seit Ende 2021 bereits wurden die Gläubiger im Ausland nicht mehr bedient. In ihrem Urteil verwies die Richterin des Obersten Gerichtshofs auf einen „offensichtlichen Mangel an Fortschritten“ seitens Evergrande bei der Vorlage eines tragfähigen Umstrukturierungsplans.

Der Handel mit Evergrande und seinen verbundenen Unternehmen wurde nach der Nachricht an der Börse in Hongkong sofort eingestellt. Experten waren sich zunächst einig, dass die Entscheidung eine relativ überraschend eingeleutete neue Phase in der seit Jahren schwelenden Schuldenkrise markiert und neue Schockwellen durch Chinas angeschlagenen Immobiliensektor, aber über die Finanzmärkte schicken könnte.

Vorerst gaben sich die Börsen allerdings unbeeindruckt: Hongkongs Hang Seng Index stieg an, auch der Nikkei-Index in Japan legte zu. Das will freilich nicht viel heißen, mit Spannung dürfte die Eröffnung der europäischen Märkte erwartet werden.


Foto: Blick über Hongkong (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bahnstreik vorzeitig beendet – Züge fahren wieder

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Streik der GDL (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn ist wie angekündigt früher zu Ende gegangen als ganz ursprünglich einmal geplant. Seit 2 Uhr am Montagmorgen rollen viele Züge wieder, es wird allerdings im Tagesverlauf noch mit Unregelmäßigkeiten gerechnet.

Eigentlich sollte der am Dienstagabend im Güterverkehr und am Mittwochmorgen im Personenverkehr angelaufene Streik zum Großteil bis Montagabend 18 Uhr laufen. Am Wochenende war aber dann überraschend das frühere Ende verkündet worden. Bahn und GDL hatten nach eigenen Angaben wieder Verhandlungen aufgenommen – und sich erst einmal Vertraulichkeit verordnet.

Vom 5. Februar bis 3. März soll eine Friedenspflicht gelten und bis zum Abschluss der Verhandlungen „keine Kommunikation“ erfolgen. Alle Inhalte, Zwischenstände, Zwischenergebnisse würden nicht nach außen getragen, wie es hieß.


Foto: Streik der GDL (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts