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300 neue Franchise-Verträge bis 2027

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Mrs.Sporty

Mrs.Sporty bietet neue Gründungschancen mit optimiertem Business-Konzept

Selbstständig sein und seine Leidenschaft zum Beruf machen – viele träumen davon, aber die Hürden sind oft sehr hoch. Franchise stellt daher eine beliebte Option für diejenigen dar, die bei der Gründung nicht auf sich alleine gestellt sein möchten. Denn Franchise ermöglicht mithilfe eines erfolgserprobten Business-Konzepts sowie dem Support und Erfahrungsaustausch einer ganzen Unternehmer-Community einen einfacheren Einstieg ins Unternehmertum.

Wer über eine Selbstständigkeit im Bereich Fitness und Gesundheit nachdenkt, der ist bei Mrs.Sporty an der richtigen Adresse. Denn die Fitness-Franchisemarke, die von Niclas Bönström zusammen mit Tennislegende Stefanie Graf gegründet wurde, hat ihr Business-Konzept weiterentwickelt und öffnet damit die Türen für noch mehr neue Franchise-Partner*innen. Ihr Ziel: 300 neue Franchise-Verträge bis 2027.

„Die Nachfrage nach Sport- und Gesundheitsangeboten wächst zunehmend. Daher suchen wir für Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Menschen, die ihre Begeisterung für Sport und einen gesunden Lebensstil an andere weitergeben möchten“, erklärt Niclas Bönström. Auch Quereinsteiger*innen jeden Alters sind willkommen. Denn das Franchise-System unterstützt mit Know-how-Transfer, Ausbildung und Beratung sowohl während der Gründung als auch während des Unternehmertums.

Der Zeitpunkt für eine Unternehmensgründung in der Fitness- und Gesundheitsbranche ist optimal, denn die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten ist hoch und wächst weiter. Grund ist vor allem der demografische Wandel in Verbindung mit dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung. „Die Menschen wollen möglichst lange gesund und fit bleiben und sich wohlfühlen“, fasst Niclas Bönström zusammen. „Ihnen ist bewusst, dass Sport und ein gesunder Lebensstil dafür entscheidend sind und einen wichtigen Ausgleich zu einem Alltag bilden, den wir zunehmend sitzend verbringen.“ Daher möchte Mrs.Sporty an zahlreichen Standorten neue Clubs eröffnen und dazu in den kommenden drei Jahren 300 neue Franchise-Verträge abschließen.

Gründung mit Franchise – darauf kommt es an
Eine Gründung mit Franchise eignet sich vor allem für diejenigen, die auf eine bereits etablierte Geschäftsidee zurückgreifen möchten, von den Erfahrungen anderer Unternehmer*innen profitieren wollen oder Quereinsteiger*innen mit wenig Erfahrung in der Branche sind. Sie erhalten vom Franchise-Geber die notwendige Unterstützung. „Bei uns sind das neben der Bereitstellung eines schlüsselfertigen Konzepts unter anderem Schulungen an unserer Mrs.Sporty-Academy, Beratung, beispielsweise bei der Standortwahl sowie der Businessplanerstellung, oder die Bereitstellung von Marketingmaßnahmen“, sagt Nina Schawe-Ben Achour, die als Head of Franchise Development DACH bei Mrs.Sporty die Gründungen betreut.

Die Mrs.Sporty-Franchisepartner*innen stehen dabei auch untereinander im Austausch und teilen Ideen und Erfolge. Dennoch bleiben die Franchise-Partner*innen zu jeder Zeit selbstständige Unternehmer*innen. Mehrere hundert Partner*innen haben sich so bereits erfolgreich mit dem Konzept von Mrs.Sporty selbstständig gemacht.

Das sollten Franchise-Partner*innen mitbringen
Wichtigste Voraussetzung für die Gründung mit Mrs.Sporty sind neben einem Eigenkapital von mindestens 10.000 Euro die Begeisterung für Sport und die Arbeit mit Menschen, Führungsstärke sowie eine offene Art. „Partner*innen eröffnen in der Regel einen neuen Club oder aber übernehmen einen bestehenden Club als Nachfolger*in. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen eigenen, bereits bestehenden Sportclub zu einem Mrs.Sporty-Club umzuwandeln“, stellt Nina Schawe-Ben Achour fest. Welche Standorte zur Gründung zur Verfügung stehen, erfahren Interessent*innen unverbindlich bei den Business Consultants.

„Bestes Fitnessstudio“ – ein ausgezeichnetes Konzept
Für die Gründung nutzen die angehenden Unternehmer*innen das erprobte Konzept von Mrs.Sporty, das erst vor kurzem zum wiederholten Mal von Focus und Deutschland Test als „bestes Fitnessstudio“ ausgezeichnet wurde. Seit 2004 ist das Konzept bereits erfolgreich am Markt etabliert und speziell auf Frauen und ihre Bedürfnisse ausgerichtet. „Wir möchten alle Frauen dabei unterstützen, ihr Wohlfühl-Ich zu erreichen. Unabhängig von Alter, Zielen oder sonstigen Faktoren bieten wir eine urteilsfreie Trainingsumgebung. Dabei verstehen wir uns nicht als reines Fitnessstudio, sondern als ganzheitlicher Anbieter mit Angeboten aus den Bereichen Fitness, Ernährung und Gesundheit“, so Niclas Bönström.

Um sich an die Nachfrage am Markt anzupassen, hat Mrs.Sporty ihr Konzept im letzten Jahr weiterentwickelt und erweitert. Dazu verbindet das System maximale Individualität, Flexibilität und Digitalisierung. „Jede Frau ist individuell und hat daher auch unterschiedliche Ziele und Anforderungen an die Trainingsbedingungen. Mit dem erweiterten Konzept können wir darauf eingehen – egal, ob sie etwas gegen Rückenschmerzen tun, abnehmen oder den Beckenboden stärken möchte“, beschreibt Niclas Bönström.

Interessent*innen, die mehr zum Thema Franchise, dem Mrs.Sporty-Konzept und den Gründungsmöglichkeiten mit Mrs.Sporty erfahren möchten, finden weiterführende Informationen auf der Website https://www.mrssporty-franchise.com. Mithilfe des Online-Tests „Selbstständigkeit mit Mrs.Sporty Franchise“ können sie herausfinden, ob sie alle Anforderungen für eine Selbstständigkeit in der Fitness- und Gesundheitsbranche mit Mrs.Sporty erfüllen. Zudem haben Interessent*innen die Möglichkeit, hier einen unverbindlichen Beratungstermin mit den Business-Consultants zu vereinbaren.

Bild Mrs.Sporty bietet neue Gründungschancen mit optimiertem Business-Konzept © Mrs.Sporty

QuelleFortis PR OHG

Digitale Schädlingsbekämpfung

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traplinked

Bayern Kapital und Born2Grow beteiligen sich an Seed-Finanzierungsrunde für traplinked

Bayern Kapital, einer der erfahrensten und aktivsten Investoren der deutschen High-Tech-Finanzierungslandschaft, und der auf wachstumsstarke Start-ups in zukunftsweisenden Technologien spezialisierte Seed-Fonds BORN2GROW beteiligen sich gemeinsam an traplinked.

Das Nürnberger Start-up entwickelt Permanent Monitoring Systeme und vernetzte Fallen für die Bekämpfung und das Monitoring von Ratten, Mäusen, Insekten und anderen Schädlingen. Bei dem Investment, das insgesamt 2,3 Mio. EUR umfasst, sind auch mehrere Business Angels engagiert.

Die traplinked GmbH wurde 2019 von Tim Kirchhof in Nürnberg gegründet und produziert fernüberwachte automatische Schädlingsfallen sowie eine begleitende Software, die von Befalls- und Behandlungsdokumentation über Einsatz-Routineplanung sowie Monitoring bis hin zu Rechnungsschreibung alle Büroarbeiten eines Schädlingsbekämpfers abdeckt.

Die Idee für das Start-up reifte während einer Werkstudententätigkeit des Gründers in einem Schädlingsbetrieb. Hier erkannte Kirchhof das enorme Potenzial zur Automatisierung von Arbeitsabläufen, das insbesondere in der täglichen monotonen Arbeit mit Fallenboxen, in denen keine Fänge zu verzeichnen waren, lag.

Mit der Kombination aus drahtloser Kommunikation und Sensortechnik trägt traplinked seither erheblich zur Digitialisierung der Schädlingsbekämpfungsindustrie bei. Die intelligenten Sensormodule JERRY und TOM überwachen und dokumentieren den Zustand von Fallenboxen mit Echtzeit-Benachrichtigungen über mehrere Standorte hinweg und machen Schlagfallen so zu einer zeit- und kosteneffektiven Bekämpfungsmethode von Schädlingen aller Art. So können der Lebensmittelverlust, die Verbreitung von Krankheiten und der Einsatz umstrittener, mit Nachteilen und Risiken gespickter Giftköder erheblich reduziert werden.

Bisher hat traplinked europaweit mehr als 55.000 Sensormodule verkauft. Mit den neuen finanziellen Mitteln sollen die Internationalisierungsstrategie weiter vorangetrieben sowie die Hardware – insbesondere in den Bereichen Konnektivität und Künstliche Intelligenz zur automatischen Datenauswertung – ausgebaut werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Monetarisierung der hauseigenen traplinked-Software.

Daniel Pelikan, CEO von traplinked, kommentiert: „Die Hardware war unser Markteintritt. Diesen haben wir sehr erfolgreich umgesetzt. Mit dem frischen Kapital setzten wir den Fokus nun auf die Software. Unser Ziel ist es bis 2024 rund 1.000.000 ARR zu generieren.“

Manuel Böhringer, Investmentmanager von BORN2GROW ergänzt: „Das Marktpotenzial in der Schädlingsbekämpfung ist riesig. Wir sind davon überzeugt, gemeinsam mit dem starken Gründerteam von traplinked den Markt für digitale Schädlingsbekämpfung zu revolutionieren.“

„Das Eingrenzen von Schädlingseffekten wird im Rahmen der Erderwärmung zunehmend wichtiger und gleichzeitig schwieriger“, kommentiert Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital. „Durch den Verzicht auf Giftköder und andere Toxika arbeitet traplinked hier mit einem nachhaltigen Ansatz am Puls der Zeit, weshalb wir das Unternehmen gerne mit unserer Beteiligung unterstützen.“

Bild Das traplinked-Team

Quelle IWK GmbH

MedTech Startup entwickelt innovative Behandlungsmethode für Patienten mit Lungenversagen

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HBOX Therapies

Die HBOX Therapies GmbH erhält ein vom TechVision Fonds angeführtes Erst-Investment in Höhe von 2,3 Mio. €. Co-Investoren sind der High-Tech Gründerfonds sowie Business Angel Prof. Dr. Peter Borges. Das MedTech Startup HBOX Therapies hat eine Technologie entwickelt, die eine lungenschonende Behandlung von Beatmungspatienten ermöglicht. „Diese Technologie schützt perspektivisch nicht nur Patienten vor den vielen Begleitschäden der invasiven Beatmung, sie kann auch unser Gesundheitssystem entlasten, indem sie langwierige Krankheitsverläufe bis hin zu Sterbefällen reduziert“, sagt Bernhard Kugel, Geschäftsführer des TVF.

Hinter dem 2021 gegründeten Spin-Off der RWTH Aachen steht ein erfahrenes Management-Team, das bereits seit 2013 zusammenarbeitet. Die Gewinner des „StageTwo Deep Tech Award 2022“[1] wollen mit dem frischen Kapital einen Prototyp entwickeln und so einen großen Schritt in Richtung klinischer Prüfung gehen. Diese ist Voraussetzung für die CE-Zertifizierung, um die Technologie möglichst schnell für Patienten mit Lungenversagen zugänglich zu machen.

Erste Alternative zur invasiven Beatmung
Die etablierte Behandlungsmethode der invasiven mechanischen Ventilation (IMV) führt häufig zu Lungenschäden, Pneumonien oder Zwerchfellfunktionsstörungen – insbesondere bei vorbelasteten Patienten. Zudem müssen Patienten oft über Wochen wieder von der IMV entwöhnt werden. Als letzte Behandlungsoption folgt bisher die ECMO[2] – eine künstliche Lunge, die jedoch mit großen Kanülen und hohen Blutflussraten ebenfalls sehr belastend ist. Für eine schonendere Sauerstoffversorgung entwickelten die Aachener Forscher die patentierte Plattformtechnologie HBOX (Hyperbaric Blood Oxygenation): Wie bei herkömmlichen ECMO-Therapien wird Sauerstoff direkt ins Blut verabreicht und die Lunge dadurch entlastet.

Einzigartig ist, dass der Austausch von Kohlenstoffdioxid und Sauerstoff durch das erhöhte Druckniveau wesentlich kleinere Blutvolumina erfordert. Dies macht die Behandlung weniger invasiv und ermöglicht, dass die Patienten während der Behandlung wach sind und spontan atmen können. Die HBOX-Technologie kann dadurch auch mit der etablierten nicht-invasiven oder invasiven mechanischen Ventilation (NIV bzw. IMV) kombiniert und zu früheren Zeitpunkten angewandt werden als bisherige ECMO-Verfahren.

„Unser Verfahren bietet im Vergleich zu den bisherigen Methoden viele Vorteile“, so Dr. Peter Schlanstein, Co-Gründer von HBOX Therapies. „Es sorgt dafür, dass Ärzte gar nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt auf die invasive Beatmung umstellen müssen. Das reduziert potenziell die Liegedauer, die Entwöhnungszeit und das Sterberisiko der Patienten.“

Immer mehr Lungenkrankheiten in alternder Gesellschaft
„Der demografische Wandel, die Zunahme an respiratorischen Erregern sowie stärkere Luftverschmutzung werden dazu führen, dass immer mehr Menschen mit Lungenkrankheiten zu kämpfen haben“, so Kugel. „Wir verfolgen die Entwicklung von HBOX Therapies schon seit einigen Jahren und sehen enormes Potenzial für eine ‚Break-Through-Technologie‘, die auch für weitere Anwendungsbereiche einsetzbar sein wird.“

Das Management-Team von HBOX Therapies besteht aus den Gründern und Gesellschaftern Dr. Peter Schlanstein, Dr. Matthias Menne und Niklas Steuer. Vor der Gründung arbeiteten sie viele Jahre am Institut für Angewandte Medizintechnik (AME) der RWTH Aachen zusammen und sind in ihren Bereichen hochspezialisiert.


[1] Stage Two ist der größte universitäre Startup-Wettbewerb Europas, der Studenten und Forschende dabei unterstützt, ihre Ideen zu Geschäftsmodellen zu machen. Das Netzwerk möchte Investoren über nationale Grenzen hinaus vernetzen und ihnen Zugang zum internationalen Markt verschaffen.

[2] ECMO: Die extrakorporale Membranoxygenierung (= Sauerstoffaufnahme über eine Membran, außerhalb des Körpers) ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine Maschine vorübergehend die Funktion der Lunge übernimmt, also den Körper mit Sauerstoff versorgt.

Bild Gründerteam

Quelle VOCATO public relations GmbH

Kaum jemand kennt sein Gesicht, aber fast jeder seine berühmte Stimme

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Sprecher für Hörbücher und Videos verrät, wie er über 10.000 Euro monatlich verdient

Er stammt aus schwierigen Verhältnissen, kämpft mit gesundheitlichen Problemen und muss sich mehreren Operationen unterziehen. Dabei besaß Patrick Khatrao stets auch das: eine unverkennbare Stimme. Sie ist seine Passion – und mittlerweile deutschlandweit bekannt.

„Mein einziges Talent schien meine Stimme zu sein. Ich setzte daher alles daran, Sprecher zu werden. Davon kann ich heute gut leben und bin wirklich dankbar dafür“, so Patrick Khatrao. Bis heute sprach er über 1.000 Filme und Hörbücher ein. Mehr als 100.000 Menschen pro Monat hören seine Stimme.

In diesem exklusiven Ratgeber verrät Patrick Khatrao gerne, was seinen Weg besonders prägte und wie sein Erfolgsgeheimnis aussieht.

Optimistisch trotz aller Probleme

Während viele andere Jugendliche mit 13 Jahren ihr Leben gesundheitlich unbeschwert genießen können, wurde Patrick Khatrao viermal in Heidelberg notoperiert. Der Grund: eine lebensbedrohliche 90 Grad Skoliose. Im Anschluss an sie war Patrick Khatrao auf den Rollstuhl angewiesen. Er musste lernen, wieder zu laufen. Dabei lobte sein Umfeld bereits in dieser schwierigen Zeit seine außergewöhnliche Stimme. Im Krankenhaus und auch in der Schule sollte er immer vorlesen. Diese Erlebnisse waren wenig überraschend prägend. Jedoch kam der Jugendliche aufgrund seiner Lebensumstände auch auf die Idee, Sprecher zu werden.

Das nächste Kapitel einer Erfolgsgeschichte

In der Schule gab der Junge zunächst Nachhilfe in Englisch. Pro Stunde verdiente er damit 10 Euro. Von diesem Geld kaufte er sein erstes Mikrofon. Anschließend konnte er damit beginnen, Hörbücher einzusprechen. Patrick Khatrao brachte sich bei, wie er optimal sprechen und das in überzeugender Qualität direkt zu Hause aufnehmen konnte. Auch seine Anstrengungen im Bereich der Kundengewinnung zahlten aus: Heute wird Patrick Khatraos Stimme millionenfach ausgestrahlt. Er sprach mehr als 100 Hörbücher und über 4.000 Voice-over für Imagefilme, Kinos, Radios oder das Fernsehen ein. Darüber hinaus verkaufte er mehr als 250.000 Hörbücher.

Auf Qualität fokussieren

Wer wie Patrick Khatrao erfolgreich als Sprecher werden möchte, muss sich grundsätzlich auf eine hohe Qualität seiner Arbeit konzentrieren. Hierzu gehört aber nicht nur das Sprechen oder die Aufnahme an sich. Auch beim Marketing und im Vertrieb sind überzeugende Leistungen gefragt.

Die richtigen Voraussetzungen kultivieren

Um die eigene Stimme erfolgreich zu vermarkten, bedarf es einiger wesentlicher Voraussetzungen. Spaß gehört ohne Frage dazu. Zugleich müssen Menschen Vertrauen in sich und ihre eigenen Fähigkeiten haben. Es ist also unverzichtbar, dass sie ihr Angebot zeigen wollen und können. Was darüber hinaus für den Erfolg als Sprecher notwendig ist, ist ein optimaler Kundenservice. Wer mehr liefert, als der Kunde bestellt, überzeugt.

Auf den strukturierten Geschäftsaufbau setzen

Die richtige Sprechtechnik für verschiedene Formate wie Erklärvideos, Imagefilme oder Werbungen muss für eine erfolgreiche Selbstständigkeit als Sprecher im ersten Schritt gelernt werden. Anschließend ist es wichtig, sich auf die Optimierung der gebotenen Qualität zu konzentrieren. Im zweiten Schritt auf dem Weg in die erfolgreiche Selbstständigkeit als Sprecher geht es also darum, zu lernen, wie die Aufnahme am heimischen PC überzeugen kann. Sind diese beiden Grundlagen vorhanden, sollte der Fokus auf die Kundengewinnung gelegt werden.

Mutig den eigenen Träumen nachgehen

Mit monatlichen Einnahmen von über 10.000 Euro beweist Patrick Khatrao eindrucksvoll: Sprecher können auch als Quereinsteiger ohne Studium oder langjährige Ausbildung sehr gutes Geld verdienen. Hierfür müssen sie jedoch mehr als nur ihr Handwerkszeug beherrschen. Der Erfolg setzt sich nämlich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Eine überdurchschnittlich gute Qualität bildet dessen Basis. 

Dennoch: Ist die Selbstständigkeit als Sprecher der eigene Traum, sollte er verfolgt werden. Es lohnt sich diesbezüglich, sich an bereits erfolgreichen Selbstständigen zu orientieren. Patrick Khatraos gehört dazu. Seine Geschichte verdeutlicht, was ungeachtet der eigenen Lebensumstände wirklich möglich ist.

Autor:

Moderator und Sprecher Patrick Khatrao ist Geschäftsführer der Golden Voice Academy in Worms. Seine Kurse für Sprecherausbildungen ermöglichen es Quereinsteigern, etablierten Sprechern, Sängern und Schauspielern, sich mit ihrer Stimme ein eigenes zweites berufliches Standbein aufzubauen.

Webseite

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Die Inflation sinkt, doch die Zinsen bleiben oben

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Nachdem sie Ende 2022 noch verhalten war, wird die Wirtschaftsprognose von Steven Bell immer optimistischer: „Angesichts der fallenden Erdgaspreise haben sich die Aussichten für das Wirtschaftswachstum im Vereinigten Königreich und in Europa deutlich verbessert“, so der Ökonom. Gleichzeitig dürfte die niedrigere Inflation das Vertrauen der europäischen Verbraucher stärken und sie dazu bewegen, ihr während der Covid-Krise angespartes Kapital endlich auszugeben.

„Denn die Aussicht auf explodierende Energiepreise hat den europäischen Verbrauchern dermaßen Angst eingejagt, dass sie ihr Sparverhalten noch steigerten – im Gegensatz zu den zuversichtlicheren US-Konsumenten, die ihre ‚Covid-Sparschweine‘ viel eher geleert haben“, betont Bell.

Inflation fällt auf 3 Prozent

Laut dem Volkswirt von Columbia Threadneedle Investments wird die Inflation im Vereinigten Königreich und in Europa bis Jahresende auf ungefähr 3 % fallen. Besonders für das Vereinigte Königreich dürften die Auswirkungen dieser Entwicklung erheblich sein: „Wir erwarten, dass Finanzminister Jeremy Hunt die für April angesetzte Erhöhung der Energiepreisobergrenze auf 3.000 Pfund zurücknimmt, und selbst die derzeitige Preisobergrenze von 2.500 Pfund dürfte ab Juli ihre Verbindlichkeit verlieren“, so Bell.

Denn die tatsächlichen Preise könnten sich auf 2.000 Pfund einpendeln – ein Betrag, der zwar viel höher ist als vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, jedoch viel niedriger ausfällt, als ursprünglich befürchtet. Grund ist neben dem mildem Wetter auch die günstige Dynamik von Angebot und Nachfrage. Diese hat dazu geführt, dass sich auch die Gaspreise für den nächsten Winter sowohl in Europa als auch im Vereinigten Königreich seit Anfang Dezember halbiert haben.

Dies komme auch den Haushaltsdefiziten zugute. „Deutschland hat für sein Energiepreissystem sagenhafte 200 Milliarden Euro – 5 % seines Bruttoinlandsprodukts – bereitgestellt, dürfte aber nur einen Bruchteil davon ausgeben“, so Bell. Dank der sehr erfolgreichen nationalen Kampagne zur Senkung des Strom- und Gasverbrauchs um 20 % habe die Nachfrage in Deutschland stark nachgelassen. Als größter europäischer Markt habe das Land so die Preise für alle gedrückt.

Zinsen bleiben hoch

Bedeutet eine niedrigere Inflation auch niedrigere Zinsen? „Leider nein“, sagt der Ökonom Bell. „Da die Auswirkungen der steigenden Energiepreise nachlassen, wird im Umkehrschluss die Lohninflation stärker – und die Bank of England und die Europäische Zentralbank müssen die Geldpolitik straff halten.“ Es sei zwar möglich, dass die Rezession auf dem britischen Immobilienmarkt zu höherer Arbeitslosigkeit führt und der britischen Notenbank die Arbeit abnimmt.

„Aber ich denke, dass die Abschwächung der Krise bei den Lebenshaltungskosten dies ausgleichen wird“, so Bell. Die Lohninflation, die in Europa relativ niedrig war, hat sich in letzter Zeit deutlich beschleunigt. Zwar seien auch die Hypothekenzinsen im Euroraum gestiegen, jedoch wirken sie sich hier bei weitem nicht so dramatisch aus wie im Vereinigten Königreich.

Auch die verbesserten Aussichten für das globale Wachstum kommen Europa zugute – und diese sind besser als erwartet. „Ich dachte, die USA wären inzwischen in der Rezession, aber die jüngsten Daten zu Verbraucherausgaben und Beschäftigung waren bemerkenswert gut“, räumt Bell ein. Auch China genieße die Auswirkungen der Lockerungen seiner Covid-Lockdowns. „Erwarten Sie Schlangen chinesischer Touristen vor den Luxusgeschäften wie Louis Vuitton in Paris und mehr amerikanische Akzente auf den Golfplätzen in Schottland“, witzelt der Volkswirt.

Bild Foto Steven Bell, Chefvolkswirt EMEA bei Columbia Threadneedle Foto: Columbia Threadneedle Investments

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH

Der anhaltende Krieg wirkt sich weiterhin auf die Wirtschaft und die Energiemärkte aus

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Russland-Ukraine-Krieg – ein Jahr später

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar 2022 hat sich zum bedeutendsten Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Die daraus resultierende humanitäre Krise ist nach wie vor sehr besorgniserregend, da das Leben der Menschen in der Ukraine massiv gestört ist. Die Invasion selbst war der Katalysator für erhebliche wirtschaftliche und finanzielle Marktverwerfungen in Europa und darüber hinaus. Da der Konflikt nun in sein zweites Jahr geht, untersuchen wir seine Auswirkungen auf die Volkswirtschaften der Ukraine, Russlands und Europas sowie die Folgen für Energie und andere Rohstoffe.

Ukraine – Wirtschaftlicher Tribut macht tiefgreifenden Schuldenschnitt wahrscheinlicher
Die vom Krieg gezeichnete ukrainische Wirtschaft steht noch immer vor großen Herausforderungen. Schätzungen zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um mehr als 30 % geschrumpft sein. Angesichts der anhaltenden Angriffe auf die Infrastruktur und der Energieknappheit erwarten wir, dass die Wirtschaftstätigkeit in diesem Jahr erneut zurückgeht, wenn auch mit einer niedrigen einstelligen Rate. Obwohl das Haushaltsdefizit voraussichtlich hoch bleiben wird, ist eine starke externe Unterstützung durch westliche Regierungen und den Internationalen Währungsfonds wahrscheinlich. Dies dürfte dazu beitragen, die Finanzierungslücke zu schließen, was wiederum dazu beitragen dürfte, die Abhängigkeit von der monetären Finanzierung im Jahr 2023 zu verringern.

Angesichts des immensen Drucks, der auf der Ukraine lastet, haben sich die externen Gläubiger im August auf einen zweijährigen Zahlungsstopp für die Staatsschulden des Landes geeinigt, was unserer Meinung nach der erste Schritt der Umstrukturierung sein dürfte, wobei ein tieferer Schuldenschnitt wahrscheinlich ist. Der Umfang dieses Schuldenschnitts lässt sich nur schwer vorhersagen, da er von der Lage der ukrainischen Wirtschaft zum Zeitpunkt der Vereinbarung der Umstrukturierung abhängt.

Es wird auch eine politische Entscheidung darüber zu treffen sein, in welchem Umfang sich die privaten Gläubiger an den Baukosten beteiligen sollen. Die Schäden an der Infrastruktur sind bisher enorm. Wenn der Krieg schließlich zu Ende ist, wird das Ausmaß der Wiederaufbau- und Wiederherstellungsmaßnahmen wahrscheinlich alles in den Schatten stellen, was Europa seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat.

Russland – Sanktionen beginnen weh zu tun
Die tiefgreifenden und weitreichenden Sanktionen haben die russische Wirtschaft erheblich geschwächt und für 2022 wird ein Rückgang von etwa 3 % erwartet. In diesem Jahr erwarten wir eine weitere Abschwächung, und wir gehen davon aus, dass sich die russische Wirtschaft auf lange Sicht auf einem deutlich niedrigeren Wachstumsniveau einpendeln wird. Der Iran bietet sich hier als Vergleich an, da er mit ähnlich schweren Sanktionen der USA konfrontiert war, die dazu führten, dass das nominale BIP von rund 644 Mrd. USD im Jahr 2012 auf schätzungsweise 240 Mrd. USD im Jahr 2020 schrumpfte.

Dies verdeutlicht, wie schmerzhaft Sanktionen sein können, wenn sie über einen längeren Zeitraum verhängt werden. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass es für Russland als großen Exporteur von Öl und Gas schwieriger sein wird, seine Wirtschaft vom Rest der Welt abzuschotten.

Europa – Energiekrise abgewendet, aber Herausforderungen liegen noch bevor
Die Wirtschaft der Eurozone ist geschwächt, aber nicht so stark wie unmittelbar nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine befürchtet. Eine Energiekrise konnte bisher vermieden werden, da es den europäischen Ländern weitestgehend gelungen ist, ihre Gasspeicher vor dem Winter zu füllen. In Verbindung mit dem milden Winter hat dies dazu beigetragen, dass die Großhandelspreise für Gas gegenüber ihren Höchstständen von 2022 deutlich gesunken sind.

Auch wenn dies ermutigend ist, bleibt die Abkehr Europas vom russischen Gas bis 2023 und darüber hinaus eine große Herausforderung, so dass es ein Fehler wäre anzunehmen, die Energiekrise sei vorbei. In vielerlei Hinsicht fängt sie gerade erst an.

Die europäische Gasinfrastruktur ist darauf ausgelegt, Importe aus Russland über Pipelines aufzunehmen, und es erfordert Zeit und Geld, dies umzustellen. Die Einfuhr von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus den USA und Katar bietet eine potenzielle Alternative, aber es ist unwahrscheinlich, dass das Angebot ausreicht, um den europäischen Bedarf über einen kurzen Zeitraum hinaus zu decken. Zudem gibt es in Europa nur begrenzte Kapazitäten für die Verarbeitung von LNG-Importen und obwohl der Bau neuer Verarbeitungsinfrastrukturen geplant ist, wird es wahrscheinlich mehrere Jahre dauern, bis diese fertiggestellt sind.

Langfristig werden erneuerbare Energieträger die russischen Importe als Hauptlieferanten für den europäischen Energiebedarf ablösen, aber es wird viele Jahre dauern, bis die dafür erforderliche Infrastruktur aufgebaut ist. Vor diesem Hintergrund sind wir der Ansicht, dass die europäischen Länder wahrscheinlich weiterhin vor der Herausforderung stehen werden, genügend fossile Brennstoffe zu erhalten, um die Nachfrage im Winter 2023 bis 2024 und darüber hinaus zu decken. Dies könnte zu höheren Preisen führen, was die Regierungen wahrscheinlich dazu zwingen wird, die Energierechnungen weiterhin zu subventionieren. Wir sind der Meinung, dass dies das Wachstum belasten und den Euroraum möglicherweise noch in diesem Jahr in eine Rezession stürzen könnte, zumal die Europäische Zentralbank voraussichtlich bald mit der quantitativen Straffung beginnen wird.

Rohstoffe – Getreidepreise haben sich entspannt, aber die Risiken bleiben bestehen
Wie auch bei anderen Rohstoffen haben sich die Getreidepreise dank der Rekordernte und des zwischen der Ukraine und Russland geschlossenen Getreideabkommens von ihren Höchstständen erholt. Dies könnte jedoch nur eine kurzfristige Erleichterung sein, da die Vereinbarung im März verlängert werden muss. Sollte das Abkommen nicht verlängert werden, könnte dies zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise führen, was wiederum die Länder mit niedrigem Einkommen unter Druck setzen könnte.

Darüber hinaus sind die ukrainischen Landwirte, die für die aufstrebenden Märkte ein wichtiger Lieferant von Weizen und anderen Getreidesorten sind, seit Ausbruch des Krieges schwer getroffen worden und ihre Produktion wird wahrscheinlich erheblich zurückgehen. Zusammengenommen unterstreichen diese Faktoren – und der zusätzliche Preisdruck, der sich aus der geringeren Verfügbarkeit und den höheren Preisen für Düngemittel ergibt – wie prekär die Lage ist und verstärken die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch einige Zeit in einer Welt mit angespannten Rohstoffmärkten leben werden.

Diese Knappheit schafft potenzielle wirtschaftliche Herausforderungen und Gegenwind für das globale Wachstum. Während des gesamten Jahres 2022 war das Wachstum eher schleppend, was den Nachfragedruck von den Rohstoffpreisen nahm. Doch wenn sich die Weltwirtschaft schließlich erholt, wird auch die Nachfrage nach Rohstoffen steigen und die Preise werden infolgedessen wahrscheinlich ebenfalls ansteigen. Dies könnte sich in einer höheren Inflation niederschlagen, die die Kaufkraft der privaten Haushalte schwächen und das Wachstum beeinträchtigen könnte. Obwohl sich die Finanzmärkte anscheinend mit diesem Krieg abgefunden haben, dürfte der anhaltende Gegenwind für das Wachstum fortbestehen.

Foto von Razan Nasser (Quelle: T. Rowe Price).

Quelle TE Communications GmbH

Spectrum Markets erzielt 2022 Rekordumsatz von 3,33 Mrd. Euro im Orderbuch

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Spectrum Markets („Spectrum“), der paneuropäische Handelsplatz für verbriefte Derivate mit Sitz in Frankfurt, hat für das Jahr 2022 erneut ein Rekordwachstum bekanntgegeben.

Demnach stieg das Handelsvolumen um 68 % auf 1,42 Mrd. verbriefte Derivate, verglichen mit 848 Mio. im Vorjahr. Dieses Volumen verteilte sich auf rund 3,5 Millionen Transaktionen. 38 % davon wurden außerhalb der traditionellen Handelszeiten zwischen 17:30 und 9:00 Uhr MEZ durchgeführt. Der Wert des Orderbuchumsatzes entsprach 3,33 Mrd. Euro und liegt damit um 147 % über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Im dritten vollen Kalenderjahr seiner Geschäftstätigkeit konnte das Unternehmen mehrere wichtige Meilensteine erreichen. Dazu zählt, dass Spectrum als erster regulierter Handelsplatz in Europa das Handeln verbriefter Derivate auf Kryptowährungen anbietet, und zwar 24 Stunden täglich von montags bis freitags.

Zudem konnte Spectrum wichtige Partnerschaften für die Infrastruktur, darunter die mit dem italienischen Finanzinfrastrukturentwickler SIA (Teil der Nexi Group) sowie mit Euronext Securities Milan, dem zentralen italienischen Wertpapierverwahrer, schließen. Darüber hinaus haben sich mit Equita und Intermonte zwei unabhängige italienische Investmentbanken als direkte Mitglieder an den Handelsplatz angeschlossen.

Mit der französischen Société Générale gewann Spectrum einen neuen Emittenten von börsennotierten verbrieften Derivaten für den Vertrieb in Spanien und den nordischen Ländern hinzu. Ebenfalls angebunden werden konnte iBroker, der führende spanische Online-Multiproduktmakler mit Spezialisierung auf Derivate. Damit haben Privatanleger in Spanien und Italien die Möglichkeit, über einen regulierten Handelsplatz Hebelzertifikate 24 Stunden an 5 Tagen zu handeln.

Diese Partnerschaften untermauern die erfolgreiche Idee des ersten integrierten, paneuropäischen Ansatzes und unterstützen den Wachstumskurs des Unternehmens, indem sie neue Quellen für das Handelsvolumen erschließen und Spectrums Plug-and-Play-Handelsinfrastruktur in ganz Europa stärken. Die Erschließung von weiterem, grenzüberschreitendem Ordervolumen ist auch ein zusätzlicher Schub für die bereits sehr hohe Liquidität des Handelsplatzes.

„Die letzten 12 Monate waren sehr erfolgreich für uns. Wir haben große Fortschritte bei unseren Wachstumsplänen gemacht und ein neues Rekordjahr erzielt, was ein Beweis für die harte Arbeit des gesamten Spectrum-Teams und die kontinuierliche Unterstützung unserer Partner und Mitglieder ist“, erklärt Nicky Maan, CEO von Spectrum Markets.

„Wir konnten im vergangenen Jahr einige große Projekte erfolgreich abschließen. In diesem Jahr wird es darum gehen, unseren Handelsplatz weiterzuentwickeln, indem wir die Konnektivitätsoptionen und die Handelsinfrastruktur noch weiter verbessern und ausbauen, mehr Mitglieder am Handelsplatz willkommen heißen und neue Produktmöglichkeiten eruieren“, fügt Maan hinzu.

Im Jahr 2022 entfielen 86,9 % der gehandelten verbrieften Derivate auf Indizes, 6,8 % auf Währungspaare, 5 % auf Rohstoffe, 1,1 % auf Aktien und 0,2 % auf Kryptowährungen, die im Mai 2022 eingeführt wurden. Die meistgehandelten Basiswerte im vergangenen Jahr waren der DAX 40 (26,7 %), der S&P 500 (22,4 %) und der NASDAQ 100 (14,4 %).

Bild Foto von Nicky Maan (Quelle: Spectrum Markets)

Quelle TE Communications GmbH

Google könnte Führung bei KI übernehmen

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Die schlechten Zahlen der des letzten Quartalsberichte von Tech-Größen wie Alphabet (Google) oder Apple entsprachen ziemlich genau den Erwartungen der Marktteilnehmer. Im Kerngeschäft fielen sie jedoch etwas besser aus, was zu einigen Prozentpunkten positivem Wachstum führte bedeutete.

Diese Entwicklung ist derzeit eher zyklischer als struktureller Natur. Allerdings ist zu bedenken, dass auch die FAANG-Unternehmen nicht dauerhaft um 30-40 % wachsen können. Aber ein Wachstum auf dem aktuellen Niveau würde aus unserer Sicht eine gute Perspektive bedeuten.

Wir gehen davon aus, dass beispielsweise die Ergebnisse von Google im ersten Quartal ähnlich ausfallen werden wie die Ergebnisse in Q4/22. Die Umsetzung der Kostensenkungsstrategie dürfte etwas länger dauern als bei Meta, so dass sich dies erst später in den Finanzergebnissen niederschlagen wird. Was Apple betrifft, so hatte das Unternehmen am 22. Dezember in China aufgrund von Covid-19 Produktionsprobleme, die sich auf Q4/22 auswirkten, und die Schätzungen wurden entsprechend nach unten korrigiert.

So gingen die iPhone-Verkäufe, die 50 % des Geschäfts ausmachen, im Dezember um 8 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Rückgang der iPhone-Verkäufe in Verbindung mit dem schwächeren iPad- und Mac-Absatz führte zu einer Senkung der Schätzungen für das Gesamtjahr um 5 %. Apple ist die teuerste Aktie unter den FAANG-Unternehmen und weist das geringste Wachstum auf.

Die großen Technologieunternehmen wie Google, Meta, Amazon & Co. gehörten zu den großen Gewinnern der Corona-Krise, haben aber im Zuge der Rotation von Growth zu Value deutlich an Boden verloren. Jetzt normalisiert sich die Lage wieder und einige dieser Aktien sind geradezu spottbillig. Wir befinden uns in einer sehr interessanten Situation, weil diese Unternehmen massiv in das Metaverse, aber auch in die künstliche Intelligenz investieren. Meta zum Beispiel, das ehemalige Facebook, könnte sich vor diesem Hintergrund zu einer erstklassigen Aktie entwickeln. Meta hat 30 Milliarden Dollar in diese Technologie investiert.

KI bringt generell einen Mehrwert für die gesamte Technologie- und IT-Branche, da Arbeitsschritte effizienter durchgeführt werden können. Diese Art des technologischen Wandels findet in jeder Generation statt, was erklärt, warum der Technologiesektor langfristig am besten abschneidet. Diese Entwicklung ist insbesondere für Microsoft positiv, da es die offene KI oder Chat-GPT in seinen anderen Produkten nutzen kann, was einen Wendepunkt in der Codierungsumgebung für die Microsoft Office-Anwendungen (Word, PowerPoint, Excel usw.) darstellen wird.

Diese könnten dadurch wettbewerbsfähiger werden oder sogar Preiserhöhungen durchsetzen. Google könnte auf diesem Markt die Führung übernehmen, da das Unternehmen im Bereich der offenen KI weit voraus ist und seit langem unter Druck steht, diese Technologie weiterzuentwickeln. Kürzlich wurde ihr Neuzugang namens „BARD“ angekündigt. Während Microsoft seine Produktpalette mit ChatGPT erweitert, muss Google seine Geschäftsstrategie überdenken, da „BARD“ eine Bedrohung für Googles eigene Suchmaschine werden könnte, deren Haupteinnahmequelle Werbung ist.

Das derzeit am schnellsten wachsende Unternehmen ist Microsoft. Das Wachstum liegt bei ca. 7% und wir erwarten ein ähnliches Wachstum im nächsten Quartal. Die Aktie ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23 etwas teuer, hat aber eine zyklische Komponente in ihrem Geschäft, die vor allem von der Verbraucherseite geprägt ist.

Generell gelten Technologieunternehmen in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit als relativ widerstandsfähig, da Technologie und Innovation unabhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage gefragt sind. Darüber hinaus verfügen viele Technologieunternehmen über starke Bilanzen und solide Liquiditätsreserven, die ihnen helfen können, wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern.

Einige Technologieunternehmen sind jedoch anfälliger für höhere Zinsen und eine schwächere wirtschaftliche Nachfrage, insbesondere solche, die sich stark verschuldet haben oder deren Geschäftsmodell eng mit den Verbraucherausgaben verknüpft ist.

Es sollte auch nicht vergessen werden, dass Technologieunternehmen in einer sich schnell verändernden und hart umkämpften Branche tätig sind und ihr Erfolg von Faktoren wie sich ändernden Verbraucherpräferenzen, intensivem Wettbewerb und Änderungen in der staatlichen Regulierung beeinflusst werden kann. Eine Rezession, die für die Technologiegiganten wahrscheinlich schmerzhaft sein wird, dürfte jedoch nichts an ihren guten langfristigen Aussichten ändern. Sie könnten sich danach sogar noch stärker präsentieren.

Foto von Anders Tandberg-Johansen (Quelle: DNB Asset Management).

Quelle TE Communications GmbH

Green Fusion erhält 2,7 Millionen Euro Seed-Finanzierung

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green fusion

Das Brandenburger Start-up Green Fusion aus Hohen Neuendorf, Anbieter einer intelligenten SaaS-Lösung zur sektorübergreifenden Steuerung und Optimierung von Wärme- und Energiesystemen, schließt eine Seed-Finanzierung über 2,7 Millionen Euro erfolgreich ab.

Unter der Leitung des Lead-Investors BitStone Capital beteiligen sich neben den bestehenden Investoren High Rise Ventures, ENKIDU Venture Capital und Vireo Ventures auch Brandenburg Kapital (Tochter der ILB), die Impact VCs Übermorgen Ventures und Wi Venture sowie strategische Angel Investoren aus der Energie- und Immobilienwirtschaft. Mit dem frischen Kapital forciert das Unternehmen den Wachstumskurs und treibt die Produktentwicklung weiter voran.

„Die Wohnungswirtschaft steht vor großen Umbrüchen. Ökologische Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, signifikant steigende Energiekosten und die technisch-systemische Transformation der Energiewende, die Herausforderungen sind vielfältig und erfordern ganzheitliche Antworten“, sagt Myke Naef, Partner bei Übermorgen Ventures. „Green Fusion bietet für das Wärme- und Energiemanagement eine durchdachte und zukunftssichere Lösung, von der Optimierung einfacher Bestandssysteme bis hin zur Steuerung komplexer regenerativer Hybridsysteme. Kurz: Ein echtes Impact Startup, das die Immobilienwirtschaft bei der Transformation zur Klimaneutralität begleitet.“

„Dazu kommt ein komplementär aufgestelltes Green Fusion Team mit einem jetzt schon beeindruckenden Kundenportfolio. Dies hat uns als Impactinvestoren überzeugt“, ergänzt Luis Sperr, Managing Partner von Wi Venture.

Das Kapital der neuen Runde investiert Green Fusion in die technologische Weiterentwicklung seiner Energie-IoT- Plattform. Der Fokus liegt insbesondere auf dem Ausbau der KI-Funktionalität zur automatisierten Analyse und Optimierung der Energieeffizienz. Dazu wurde kürzlich auch das Führungsteam durch Nina Germanus gezielt verstärkt. Nina, die zuvor beim international führenden Speicherhersteller sonnen den weltweiten Aufbau von virtuellen Kraftwerken vorangetrieben hat, baut nun bei Green Fusion den Data-Science-Bereich aus. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf Wachstum und bereitet bereits den Eintritt in neue europäische Märkte vor.

„Green Fusion hat sich im letzten Jahr sehr erfolgreich entwickelt, wichtige Meilensteine erreicht und mit der GETEC, WSL Leipzig und der Gewobag namhafte Kunden gewonnen, daher verstärken wir unsere Investition gern. Gemeinsam wollen wir die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft vorantreiben, Immobilien nachhaltiger und Wohnen bezahlbarer machen“, unterstreicht Kai Panitzki, Managing Partner bei BitStone Capital.

„Green Fusion bietet Wohnungsgesellschaften und Wärmeverbrauchern einen ausgezeichneten Mehrwert und adressiert ein strategisches Thema im Hinblick auf die Verbesserung der Effizienz bei gleichzeitiger Sicherstellung der Wärmeversorgung. Das Segment birgt ein hohes Potenzial, da die Immobilienwirtschaft dringend auf Nachhaltigkeit umgestellt werden muss, insbesondere im Bereich der Wärmeerzeugung. Wir freuen uns darauf, das talentierte Team gemeinsam mit erfahrenen Co-Investoren bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen“, sagt Binh Vu von Brandenburg Kapital.

„Obwohl wir Green Fusion erst im Jahr 2021 gegründet haben, konnten wir unsere Lösung schon erfolgreich im Markt platzieren. In über 200 Gebäuden, darunter auch ganze Quartiere, konnten Energieverbrauch, CO2- Emissionen und Kosten mit unserem Energiemanagement im Schnitt um 20 Prozent gesenkt werden. Das positive Feedback unserer Kunden ist enorm und genau dieses Momentum wollen wir nun gestärkt durch unsere Partner nutzen. Das Optimierungspotential ist riesig, und Bedarf und Notwendigkeit in der Wohnungswirtschaft sind mindestens genauso groß“, sagt Paul Hock, Geschäftsführer und Co-Founder von Green Fusion.

Bild Quelle: Green Fusion GmbH

Quelle Investitionsbank des Landes Brandenburg

IM Academy-Studenten konzentrieren sich bei der neuen MMX Academy auf die Entwicklung von Mentalität und Mentorenschaft

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Garrett Kipler

IM Academy ist ein Anbieter von Online-Bildungsressourcen und hat im Jahr 2022 fünf neue Akademien eröffnet, die meisten seit der Gründung der Plattform im Jahr 2013. IM Academy konzentriert sich nicht nur weiterhin auf die finanzielle Bildung, sondern entwickelt auch Programme in neuen Bereichen, darunter ein Reise- und Lifestyle-Service sowie Akademien für Social Media Marketing und die Entwicklung von Denkweisen.

Die Mindset Mastery (MMX) Academy steht für den Schwerpunkt der IM Academy auf der Entwicklung eines psychologischen Ansatzes, der auf positiven Selbstgesprächen und der Offenheit für Mentoren beruht – ein Konzept, das auf jedes Bildungs-, Finanz- oder Geschäftsziel angewendet werden kann. 

Für Christopher Terry, Mitbegründer und CEO der IM Mastery Academy, ist Mentoring die Grundlage der Bildung. Das Ziel der Gründung einer Akademie, die sich der Denkweise widmet, ist es, Studenten zu betreuen, die es mit dem Lernen ernst meinen und die Flexibilität einer nicht-traditionellen Online-Plattform schätzen.

„Es ist die Energie, die Sie an den Tisch bringen. Führen Sie bewusst mit Zielstrebigkeit und arbeiten Sie mit einer zuversichtlichen, positiven Einstellung“, sagte Terry kürzlich in einem Instagram-Post. „Manche sagen, dass ‚Einstellung‘ das Zauberwort ist und dass Ihre Einstellung im Leben Ihre Höhe im Leben bestimmt. Wenn Sie mit Menschen zu tun haben, sollten Sie ein Feuer in Ihren Augen haben, während Sie mit ihnen sprechen.“

Wie funktioniert MMX?

MMX wurde entwickelt, um den Studenten der IM Academy die Möglichkeit der Live-Mentorenschaft zu bieten, die für alle Angebote der Academy grundlegend ist. Die Teilnehmer haben Zugang zu wöchentlichen Live-Sitzungen mit Dozenten, in denen sie motivierende Diskussionen führen und die Möglichkeit haben, sich mit anderen über Strategien zur Kultivierung ihrer Denkweise auszutauschen. Die Dozenten der Academy bieten die Sitzungen nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Spanisch und Deutsch an.

Die Sitzungen sind über die Online-Videodiskussionsplattform GoLive der IM Academy verfügbar. GoLive ist ein wichtiger Bestandteil vieler Dienstleistungen der Academy, da es asynchrone Materialien wie aufgezeichnete Lesungen und Vorlesungen ergänzen soll. MMX stellt diese Funktion der IM Academy in den Vordergrund und unterstreicht damit die Rolle des Live-Dialogs in der Bildung, auch in einem Online-Format.

Andere Angebote der IM Academy

MMX wurde zu einer Reihe von Dienstleistungen hinzugefügt, die eine Vielzahl von Akademien zu Finanzmärkten und anderen Themen umfassen. Die am längsten bestehenden Akademien der IM Academy sind die FRX Academy, die sich auf die Devisenmärkte konzentriert, die DCX Academy, die sich mit den Märkten für digitale Währungen befasst, und die ECX Academy mit dem Thema E-Commerce.

Zusätzlich zu MMX hat IM Academy im Jahr 2022 zwei neue Finanzakademien ins Leben gerufen: TBX Academy, die sich auf eine zeitbasierte Intraday-Börsenstrategie konzentriert, die als Scalping bekannt ist, und die SFX Academy zu Aktien- und Futures-Märkten. Zu diesen Finanzakademien gesellten sich der TLX Reise- und Lifestyleservice und die SMX (Social Media) Academy zum Thema Personal Branding und Einfluss in den sozialen Medien. 

Wachstumsorientierte Denkweise

2022 war für die IM Academy ein Jahr bedeutenden Wachstums, in dem sie Tausende von Teilnehmern und unabhängigen Geschäftsinhabern auf internationaler Ebene erreichte. Christopher Terry startete im Sommer eine europäische Vortragsreise zu mehr als 12 Orten auf dem ganzen Kontinent, und die Akademie veranstaltete mehrere IM Beyond-Events an Orten von Barcelona, Zürich bis Palm Beach, Florida, und Phoenix sowie Glendale, Arizona. Weitere IM Beyond-Veranstaltungen sind bereits für 2023 geplant: IM Beyond Rotterdam, Niederlande, vom 16. bis 19. März, IM Elevate Orlando, Florida, vom 24. bis 26. März, und IM Beyond Mexico City vom 21. bis 23. April.

Diese Aktivität ist bezeichnend für die proaktive, positive und wachstumsorientierte Denkweise, die an der MMX gelehrt wird. Die Akademie strebt an, auch im Jahr 2023 weiter zu wachsen, indem sie potenziell neue Wege in der Online-Bildung beschreitet und sich stets auf die Denkweise und das Mentoring konzentriert.

In einem anderen Instagram-Post betonte Christopher Terry, wie wichtig es ist, das neue Jahr mit einer neuen Einstellung anzugehen.

„Während wir uns auf das neue Jahr vorbereiten, ist es wichtig, dass wir uns Zeit nehmen und über das vergangene Jahr nachdenken. All die Triumphe und Schwierigkeiten. Das Gute und das Schlechte. Was hat funktioniert? Was hat nicht geklappt? Wo ist etwas schief gelaufen? Wo haben wir versagt?

„Sehen Sie, Sie können nicht erwarten, dass 2023 ein Durchbruchsjahr wird, wenn Sie mit der gleichen Denkweise wie 2022 arbeiten. Um Neues anzuziehen, müssen Sie Neues schaffen. Bauen Sie ein neues Modell auf, bauen Sie ein neues Paradigma auf, bauen Sie eine neue Denkweise auf. Die Zeit ist jetzt.“

Hinweis: IM Academy bietet Bildungsdienstleistungen an und ist kein Broker oder Anlage- oder Finanzdienstleistungsberater. Die Plattformen der IM Academy bieten keinen Zugang zum Live-Trading oder zu Brokerdiensten.

Bild Garrett Kipler

Autor Garrett Kipler

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder