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Lottozahlen vom Samstag (24.02.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 2, 21, 28, 34, 40, 49, die Superzahl ist die 2.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 3602522. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 713919 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen. Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Russische Behörden übergeben Nawalnys Leiche an dessen Mutter

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Polizist in Russland (Archiv), via dts NachrichtenagenturMoskau (dts Nachrichtenagentur) – Die russischen Behörden haben die Leiche des Kreml-Kritikers Alexei Nawalny an dessen Mutter übergeben. Das bestätigte Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch am Samstag auf Twitter/X.

Sie dankte „allen, die dies mit uns gefordert haben“. Ljudmila Iwanowna sei immer noch in der Stadt Salechard, die Beerdigung stehe noch aus, so Jarmysch weiter. „Wir wissen nicht, ob die Behörden verhindern werden, dass es so ablaufen wird, wie es die Familie will und wie Alexei es verdient“.

Um die Übergabe des Leichnams hatte es zuvor tagelang ein Tauziehen zwischen den zuständigen Stellen und den Angehörigen und Anhängern Nawalnys gegeben. Zwischenzeitlich stand der Vorwurf im Rauf, die russischen Behörden wollten den Leichnam heimlich beerdigen.

Nawalny war nach russischen Angaben am Freitag letzter Woche in einem Gefangenenlager am Polarmeer gestorben, angeblich weil ein Blutgerinnsel aufgebrochen und er bei einem Spaziergang zusammengebrochen sei. Ärzte hätten angeblich vergeblich versucht, den Regimekritiker wiederzubeleben, hieß es.

Auf Nawalny war 2020 in Russland ein Giftanschlag verübt worden. Nachdem er sich in Deutschland auskuriert hatte, kehrte er nach Russland zurück, obwohl allgemein bekannt war, dass er dort verhaften werden würde.


Foto: Polizist in Russland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Gladbach gewinnt wieder – Stuttgart verpasst Punkte

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Moritz Nicolas (Borussia Mönchengladbach) (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Am 23. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Borussia Mönchengladbach nach zuvor fünf Partien ohne Sieg mit einem 5:2 gegen Bochum wieder gewonnen.

Der Führungstreffer von Gladbachs Nathan N`Goumou kam in der 28. Minute noch relativ überraschend, dann erhöhte Julian Weigl per Strafstoß (35. Minute).

Erst in der Schlussphase ging es wieder heiß her: Borussias Rocco Reitz traf in der 72. Minute, der Anschluss von Bochums Philipp Hofmann kam nur drei Minuten später (75.), bevor weitere drei Minuten darauf Jordan Siebatcheu für die Gastgeber erhöhte (78. Minute). Der Treffer von Bochums Keven Schlotterbeck in der 87. war nur noch Ergebniskosmetik, Franck Honorat setzte in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch einen drauf. Die Fohlen haben sich damit auf Platz elf hochgekämpft, Bochum rutscht auf die 13.

Der VfB Stuttgart hat unterdessen im Kampf um die Tabellenspitze wichtige Punkte liegen gelassen und gegen den 1. FC Köln mit einem 1:1 nur unentschieden gespielt. In der Tabelle bleiben die Schwaben zwar mit nunmehr 47 Punkten auf Rang drei, drei Punkte hinter den Bayern, die aber am Abend noch gegen Leipzig spielen, Köln bleibt auf Relegationsplatz 16.

Außerdem spielten am Nachmittag Union Berlin gegen Heidenheim 2:2 und Werder Bremen gegen Darmstadt 1:1.


Foto: Moritz Nicolas (Borussia Mönchengladbach) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Hannover 96 patzt bei Schlusslicht Osnabrück

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Fans von Hannover 96 (Archiv), via dts NachrichtenagenturOsnabrück (dts Nachrichtenagentur) – Am 23. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat Hannover 96 beim Tabellen-Schlusslicht VfL Osnabrück mit 0:1 verloren.

Der VfL machte den zuletzt formstarken Hannoveranern von Anfang das Leben schwer und präsentierte sich auf Augenhöhe. In der 61. Minute konnten sich die Osnabrücker schließlich für ihren couragierten Auftritt belohnen: Erik Engelhardt traf nach einer Ecke per Kopf. Mit der ersten Niederlage des Kalenderjahres verpassen es die 96er Punkte auf die Aufstiegsränge gutzumachen, während Osnabrück neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpft.

Im Südwest-Derby setzte sich unterdessen der Karlsruher SC beim 1. FC Kaiserslautern klar mit 4:0 durch. Nach einer ersten Halbzeit ohne echte Torchancen stellte der KSC in der 51. und 58. Minute durch Tore von Marvin Wanitzek und Igor Matanovic die Weichen auf Sieg. Später erhöhten Paul Nebel und Budu Zivzivadze noch. Für die Badener ist es der erste Erfolg auf dem Betzenberg seit über 30 Jahren.

Im dritten Duell des Nachmittags trennten sich Eintracht Braunschweig und Hertha BSC 1:1 unentschieden.


Foto: Fans von Hannover 96 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AfD will Kreml nicht für Tod von Nawalny verantwortlich machen

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Petr Bystron (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere wichtige AfD-Politiker wollen nicht die russische Regierung für den Tod des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny verantwortlich machen. Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Petr Bystron, sagte der „Welt am Sonntag“: „Durch die einseitige Verurteilung Russlands, verbunden mit öffentlichkeitswirksamen Strafaktionen noch vor dem Abschluss der amtlichen Untersuchungen, läuft die Bundesregierung Gefahr, sich dem Vorwurf der Instrumentalisierung dieser Tragödie auszusetzen.“

Der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Maximilian Krah, sagte: „Auch beim Tod von Herrn Nawalny bevorzuge ich Zurückhaltung, bis nachprüfbare Ermittlungsergebnisse vorliegen und verzichte auf allzu schnelle und scharfe Erklärungen. Die Reaktion der Bundesregierung wäre glaubwürdiger, wenn sie bei Julian Assange auch Stellung genommen hätte.“

Stefan Keuter, Vize-Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, bezieht sich in seinem Statement positiv auf die russische Verwaltung. Keuter sagte: „Der Tod von Alexej Nawalny ist tragisch. Wir begrüßen die von den russischen Behörden angekündigte Untersuchung der Todesumstände.“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Rainer Kraft sieht das anders. Kraft sagte der „Welt am Sonntag“: „Die russische Regierung trägt die volle Verantwortung für den Tod von Alexej Nawalny. Ein Staat ist für das Leben und die Gesundheit der Menschen in seinen Gefängnissen verantwortlich, sowie für die dort geltenden Haftbedingungen.“

Der ukrainische Politikwissenschaftler Anton Shekhovtsov forscht zu Verbindungen der europäischen radikalen Rechten zu Russland. Shekhovtsov erhebt schwere Vorwürfe: „Was Vertreter der AfD über die Ermordung Nawalnys sagen, sind nicht ihre Worte, sondern Argumente, die das Putin-Regime an seine Diplomaten und Verbündeten in der ganzen Welt herausgibt“, sagt er. „Nachdem mehrere europäische rechtspopulistische Parteien ihre Haltung gegenüber Russland nach dem Beginn der umfassenden Invasion in der Ukraine geändert haben, ist die AfD heute die größte europäische kremlfreundliche Partei.“


Foto: Petr Bystron (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Türmer: Lindner spielt Sozialstaat und Sicherheit gegeneinander aus

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Christian Lindner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um die Verteidigungsausgaben hat der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer Finanzminister Christian Lindner (FDP) aufgefordert, seinen Widerstand gegen eine Lockerung der Schuldenbremse aufzugeben. „Die Schuldenbremse ist die Wurzel allen Übels“, sagte Türmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

Er warf Lindner „Sturheit“ vor: Weil der FDP-Chef die Schuldenbremse nicht antasten wolle, fehle es im Haushalt an allen Ecken und Enden. „Ein belastbarer Sozialstaat, zukunftsfeste Jobs, die Bekämpfung der Klimakrise und eine gut ausgerüstete Bundeswehr – all das sind Ziele, denen sich die Ampel verschrieben hatte.“

Lindner hatte gefordert, die Sozialausgaben für drei Jahre einzufrieren, um mehr Spielraum für Investitionen in die Verteidigung zu schaffen. „Die Sozialausgaben drei Jahre einfrieren heißt nichts anderes, als den Sozialstaat klein zu sparen“, kritisierte Türmer. „In diesen drei Jahren werden die Preise trotzdem weiter steigen und ohne die notwendigen Anpassungen stürzt das Leistungsniveau dadurch immer weiter ab.“

Gerade in Zeiten von Transformation und Umbruch müssten die Bürger die Sicherheit haben, dass der Staat an ihrer Seite stehe. „Christian Lindner verkauft das als Bürde und spielt Sozialstaat und äußere Sicherheit gegeneinander aus – das ist brandgefährlich“, kritisierte der Juso-Chef.


Foto: Christian Lindner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kontroverse im Bundestagspräsidium um Wahlrecht ab 16 Jahren

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Stimmzettel zur Bundestagswahl 2021 (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Forderung von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD), das Wahlalter auch bei Bundestagswahlen auf 16 zu senken, ist im Präsidium des Parlaments auf ein geteiltes Echo gestoßen. ‚Aus meiner Sicht sollte das Wahlalter an die Volljährigkeit anknüpfen’, sagte Wolfgang Kubicki (FDP), Vizepräsident des Bundestages, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

‚Wenn der Gesetzgeber Unter-18-Jährigen nicht die völlige Geschäftsfähigkeit zubilligt, dann ist es sinnwidrig, diese Reife bei der Entscheidung über die politische Zukunft des Landes gesetzlich zu definieren.‘

Dagegen sagte die Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne), junge Leute hätten ‚jedes Recht, über ihre Zukunft selbst zu entscheiden‘. Deshalb werbe sie für die Absenkung des Wahlalters auf 16. Eine politische Haltung sei ‚keine Frage des Alters‘, ergänzte sie.

Bas hatte den Funke-Zeitungen gesagt, es tue der Demokratie gut, dass bei der Europawahl im Juni zum ersten Mal auch 16-Jährige wählen dürften. „Wir sollten mit der Bundestagswahl und den Landtagswahlen nachziehen.“ Eine Absenkung des Wahlalters auf 16 sei für sie Teil der Demokratieerziehung. ‚Je früher Menschen wählen gingen, desto wahrscheinlicher sei es, dass sie auch zukünftig regelmäßig an Wahlen teilnähmen‘, sagte Bas und verwies dabei auf Studien.

Kubicki bezweifelte indes, dass die Demokratie mit einer Absenkung des Wahlalters gestärkt werde. Der Vizevorsitzende der FDP erinnerte daran, dass bei den vergangenen Landtagswahlen in Hessen und Bayern die jüngeren Wähler ‚überdurchschnittlich die AfD gewählt’ hätten.


Foto: Stimmzettel zur Bundestagswahl 2021 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundeswehrfinanzierung: Bas gegen Abstriche bei Sozialleistungen

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um die Finanzierung der Bundeswehr hat Bundestagspräsidentin Bärbel Bas davor gewarnt, an der falschen Stelle zu sparen. „Wir müssen die Bundeswehr wieder besser aufstellen, das bedeutet vor allem, sie fit zu machen für die Landes- und Bündnisverteidigung“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

Doch gebe es „auch innenpolitisch genug Baustellen: Soziale Gerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit, Infrastruktur oder die ökologische Transformation unserer Industrie“, ergänzte sie. Wenn das eine gegen das andere ausgespielt werde, drohe die Gesellschaft „auseinanderzudriften“.

Bas regt eine Lockerung der Schuldenbremse im Grundgesetz an. „Die Schuldenbremse ist richtig und wichtig, aber wir müssen die Debatte führen, ob sie angepasst werden muss, um mehr Spielräume für wichtige Zukunftsinvestitionen zu bekommen“, fordert sie.

Zugleich warnt Bas davor, bei der Unterstützung der Ukraine nachzulassen. „Wir tun sehr viel für die Ukraine – militärisch, finanziell und humanitär. Bundeskanzler Olaf Scholz hat jetzt ein neues Sicherheitsabkommen geschlossen“, sagte sie. „Wichtig ist, das Material schnell zu liefern, das die Ukraine jetzt braucht.“

Die Parlamentspräsidentin kritisierte die öffentliche Diskussion über eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern. „Von einer Debatte über einzelne Waffensysteme, die angeblich alles ändern, halte ich nichts“, sagte Bas. „Es ist Sache der Regierung, hierüber besonnen und in enger Absprache mit den Partnern in der Nato zu entscheiden.“


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rödder sieht CDU als "Partei der rechten Mitte"

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CDU-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Der einstige Chef der CDU-Grundwertekommission, Andreas Rödder, sieht die CDU derzeit in einer schwierigen Lage. Parteichef Friedrich Merz wolle „einerseits das liberal-konservative Element stärken – andererseits wird die CDU stark in Richtung `Volksfront` gegen die AfD und gegen `rechts` gedrängt, wie es heißt, ohne `rechts` und `rechtsextrem` zu unterscheiden“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Wenn die CDU dem nicht entgegentrete, sondern ihre Repräsentanten gegen `rechts` und damit letztlich gegen sich selbst demonstrierten, dann führe sie das in die Bredouille, führte Rödder weiter aus. „Die Union ist die Partei der rechten Mitte“, ergänzte er.

Zu künftigen Regierungen sagte der Mitgründer und Chef der unionsnahen Denkfabrik „Republik21“: „Mehrheitstechnisch sind Koalitionen mit den Grünen weiter möglich – aber als Sehnsuchtsort und Zukunftsprojekt einer Christdemokratie, die eigentlich selbst ergrünen möchte, sind sie passé.“

Es sei keine Frage, dass die Union Umwelt- und Klimapolitik betreiben müsse, aber sie solle marktwirtschaftlich sein. Rödder: „Die Union tut sich keinen Gefallen, wenn sie nur etwas softer grün sein will. Am Ende wählen die Leute dann das Original.“

Generell erlebe die Republik die Stunde „vor allem von Bewegungen, die zu Parteien werden – und die von einer Galionsfigur personifiziert werden“. Das gelte sowohl für das Bündnis von Sahra Wagenknecht als auch für die Werteunion von Hans-Georg Maaßen sowie mit Abstrichen für die Freien Wähler mit Hubert Aiwanger an der Spitze.

Die neuen Parteien würden Stimmen binden und die Mehrheitsbildung verändern. „Zugleich werden wir sehr auf die Nicht-Wähler achten müssen. Da existieren hohe Mobilisierungspotenziale. Eine höhere Wahlbeteiligung sei gut für die Demokratie, sagt man gern – aber in den USA war sie gut für Donald Trump“, sagte Rödder.


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Bas will "stärkere Signale für unsere Demokratie" von Wirtschaft

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Bärbel Bas (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat die Wirtschaft dazu aufgerufen, sich stärker gegen Rechtsextremismus zu positionieren. „Dass ausgerechnet in Deutschland wieder verfassungsfeindliche Kräfte im Aufwind sind, macht im Ausland vielen Angst, das gefährdet auch unseren Wirtschaftsstandort, weil Fachkräfte abgeschreckt werden“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

„Daher sind neben den eindrucksvollen Demonstrationen der Zivilgesellschaft auch die Unternehmen gefordert, noch stärkere Signale für unsere Demokratie und den Zusammenhalt in unserem Land zu setzen.“ In den vergangenen Wochen sei eine positive Dynamik bei den Unternehmen zu erkennen, die sich zum Beispiel mit großen Zeitungsanzeigen positionierten, fügte die Parlamentspräsidentin hinzu. „Das macht mich zuversichtlich.“

Ihre Hoffnung sei, dass sich die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus auch in Wahlergebnissen niederschlügen. „Mich hat erschreckt, dass eine ehemalige AfD-Abgeordnete, die wegen Terrorverdachts in Untersuchungshaft sitzt, bei der Nachwahl in Berlin noch mehr Stimmen bekommen hat“, sagte Bas. „Ein rechtsextremer Ministerpräsident würde dem Ansehen unseres Landes massiv schaden.“


Foto: Bärbel Bas (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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