Montag, Februar 9, 2026
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Energiewende und Private Debt: Infrastrukturanleihen bieten 2024 viel Potenzial

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Der nachhaltige Umbau der globalen Wirtschaft eröffnet Anlegern in Private Debt vielfältige Renditemöglichkeiten – und Infrastrukturanleihen sind hierfür ein besonders interessantes Instrument. Wo 2024 das größte Potenzial besteht und welche Fallstricke und Risiken Investoren beachten sollten, erläutern Stéphanie Passet und Vincent Guillaume vom Infrastructure Debt Team bei BNP Paribas Asset Management.

Im Jahr 2023 haben Infrastrukturanleihen bewiesen, dass sie in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld eine robuste Performance liefern können. Auch 2024 bietet die Anlageklasse Anlegern vielversprechende Rendite- und Ertragschancen sowie vielfältige Möglichkeiten, den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu unterstützen.

Widerstandsfähigkeit, starke Pipeline und attraktive absolute Renditen

Das vergangene Jahr war durch Volatilität, steigende Zinsen, hohe Inflation und geopolitische Spannungen geprägt. Doch selbst in diesem makroökonomischen Umfeld haben sich Infrastrukturanleihen als widerstandsfähige Lösung für Anleger bewährt, die auf der Suche nach langfristigen Erträgen, stabilen Cashflows und Diversifizierung gegenüber anderen Anlageklassen sind. Die Performance war im Jahr 2023 in allen Sektoren stark, mit einigen Ausnahmen in Märkten, in denen die Investitionskosten besonders stark gestiegen sind.

Mit Blick auf die Zukunft ist die Anlageklasse der Infrastrukturanleihen unserer Ansicht nach gut aufgestellt, um die anhaltende Unsicherheit im Jahr 2024 zu überstehen: dank der vertraglich festgelegten Einnahmen, der starken Regulierung und der Fähigkeit der Emittenten aus dem Infrastrukturbereich, inflationsbedingte Kosten an Verbraucher weiterzugeben. Zwar hat sich die Verlangsamung der Fusions- und Übernahmeaktivitäten auf die Eigenkapitalprojekte ausgewirkt, die Pipeline bei Fremdkapital bleibt jedoch stark. Die Unternehmen versuchen, Investitionspläne zu finanzieren und neue Möglichkeiten zu erschließen, und wir beobachten infolgedessen erhebliche Refinanzierungsaktivitäten. Die Nachfrage wird von den Megatrends Energiewende, sauberer Transport und Digitalisierung angetrieben. Diese benötigen einen umfangreichen Ausbau der Infrastrukturen in Europa und auf der ganzen Welt – daher dürfte der Markt in den kommenden Monaten und Jahren weiter expandieren und Anlegern eine Fülle potenzieller Projekte zur Finanzierung bieten.

Mit dem Wachstum der Anlageklasse eröffnet sich Anlegern ein wachsendes Spektrum an Investmentmöglichkeiten – von vorrangig besicherten bis hin zu nachrangigen Schuldtiteln. Höhere Zinssätze bedeuten, dass Infrastrukturanleihen jetzt attraktive absolute Renditen bieten können. Im Segment der nachrangigen Schuldtitel liegen die Renditen auf einem Niveau, das mit dem von Kerninfrastrukturaktien vergleichbar ist. Das deutet darauf hin, dass die Umschichtung in diese Anlageklasse ein anhaltender Trend sein könnte. In der Zwischenzeit bleiben vorrangige Schuldtitel dank ihrer positiven Illiquiditätsprämie ein effektiver Diversifikator für traditionelle festverzinsliche Wertpapiere

Ein Markt am Wendepunkt

Wir glauben, dass sich der Markt für Infrastrukturanleihen an einem Wendepunkt befindet. Investoren in Europa und zunehmend auch weltweit erkennen die Notwendigkeit privaten Kapitals, um die Netto-Null-Ziele zu erreichen, und richten ihr Augenmerkt verstärkt auf kohlenstoffarme Investments. Dass Infrastrukturanleihen nachhaltige Eigenschaften besitzen und zum Klimaschutz beitragen, dürfte auch im Jahr 2024 ein wichtiges Investitionskriterium bleiben.

Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Teil des Puzzles, aber alle Arten von Infrastruktur müssen kohlenstoffarm oder -frei werden – vom Verkehr bis zum Ausstieg aus der Kohle im Versorgungsmix. Die ersten Projekte zur Kohlendioxidabscheidung und -speicherung kommen allmählich auf den Markt und müssen finanziert werden. Interessante frühe Möglichkeiten sehen wir in den Wertschöpfungsketten der Batteriespeichertechnologie und des grünen Wasserstoffs.

Neben dem Klimawandel treten aber auch neue Nachhaltigkeitsthemen auf den Plan. Der Schutz der biologischen Vielfalt und des Naturkapitals wird bei der Analyse neuer Projekte immer wichtiger. Auch Kreislaufwirtschaft und Recycling gewinnen zunehmend an Bedeutung, etwa bei der Projektplanung, um den Einsatz von Rohstoffen zu minimieren und die Wiederverwendung von Materialien am Ende der Lebensdauer der Anlage zu optimieren. Aber auch als Investment bietet Kreislaufwirtschaft eine Fülle an Möglichkeiten.

Risiken: Investitionskosten und neue Geschäftsmodelle

Obwohl das Umfeld für Infrastrukturfinanzierung günstig ist, gibt es einige Herausforderungen. Vor dem Hintergrund höherer Investitionskosten ist bei der Rentabilität von Projekten größere Vorsicht geboten. So sind beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien die Kosten für die Herstellung einer Windturbine oder einer Photovoltaikanlage stark gestiegen. Die Kreditgeber müssen daher sehr selektiv vorgehen und sicherstellen, dass die Projekte ausreichende Erträge und stabile Cashflows erwirtschaften können, um die höheren Kosten zu kompensieren. Dank der reichhaltigen Projektpipeline haben Investoren jedoch genug Möglichkeiten, wählerisch zu sein.

Viele der derzeitigen Investmentmöglichkeiten liegen im Bereich der neuen Technologien – und Kreditgeber benötigen die Ressourcen und das Fachwissen, um komplexe Projekte zu bewerten und dabei das Risikoprofil angemessen zu beurteilen. Investoren müssen die gesamte Wertschöpfungskette von der Technologie über die Marktforschung bis hin zur Einkommenserzielung analysieren und maßgeschneiderte Finanzierungslösungen anbieten können, die auf neu entstehende Geschäftsmodelle abgestimmt sind. Wer dazu in der Lage ist, kann proaktiv investieren und Chancen in der Frühphase nutzen, um das beste Risiko-Rendite-Verhältnis zu erzielen.

Schnelle Marktinnovation

Der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft schafft für Private-Debt-Anleger nicht nur neue Vermögenswerte und Investitionsökosysteme. Der Markt für Infrastrukturanleihen ist außerdem durch eine schnelle Produktinnovation geprägt. Die Vermögensverwalter entwickeln immer mehr thematische Fonds, die sich auf bestimmte Sektoren und Anlagethemen konzentrieren. Gleichzeitig erhalten Investoren durch die zunehmende Verfügbarkeit von Schuldtiteln im Sub-Investment-Grade-Segment die Möglichkeit, Anlagen mit einem gewissen Entwicklungsrisiko zu finanzieren – im Gegensatz zu Projekten, die bereits fertiggestellt sind.

Einen wichtigen Innovationstreiber stellt die Regulierung dar. In Europa wird die jüngste Version der europäischen Verordnung über langfristige nicht-börsengehandelte Investmentfonds (European long-term Investment Funds, kurz: ELTIF 2.0) Privatanlegern erstmals den Zugang zu dieser Anlageklasse ermöglichen. Dieser sich abzeichnende Trend bedeutet, dass die Produktstrukturen weiterentwickelt werden müssen, um zusätzliche Liquidität zu bieten und gleichzeitig die traditionellen „Buy-and-Hold“-Eigenschaften von Infrastrukturanleihen zu berücksichtigen.

Ein weiterer Bereich der Innovation ist die künstliche Intelligenz (KI). Die Digitalisierung hat die Entwicklung von Infrastrukturanlagen seit langem vorangetrieben. KI dürfte diesen Trend enorm beschleunigen, denn sie ermöglicht neue Lösungen sowie die Gestaltung und Nutzung von Infrastrukturanlagen und optimiert die Verwaltung von Daten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: In der Energieversorgung beispielsweise kann die KI-Technologie den Energieverbrauch optimieren, um Skaleneffekte zu erzielen, und Effizienzgewinne beim Management des Stromerzeugungsnetzes identifizieren. Für 2024 und darüber hinaus erwarten wir, dass KI den Bau besserer, effizienterer und umweltfreundlicherer Anlagen in der gesamten Anlagenklasse unterstützen wird.

Bild:Stéphanie Passet vom Infrastructure Debt Team bei BNP Paribas Asset Management

Quelle:BNP Paribas Asset Management.

Das finnische IT-Beratungsunternehmen Gofore stärkt sein Wachstum im deutschsprachigen Raum – Dr. Marc Fuchs wird CEO für die DACH-Region

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Das an der finnischen Börse notierte Beratungsunternehmen Gofore mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich und Norditalien hat Dr. Marc Fuchs zum CEO DACH und Mitglied des Vorstands der Gofore Group ernannt. Zuvor war Fuchs in leitender Position bei der Randstad Digital Germany AG, einem Anbieter von Beratung und Lösungen für die digitale Transformation, tätig. Mit dieser Ernennung stärkt Gofore die Umsetzung seiner Wachstumsstrategie im deutschsprachigen Raum in den Bereichen Intelligente Industrie und Digitale Gesellschaft. Fuchs hat die Stelle, die in der Gruppe neu eingeführt wurde, Anfang 2024 angetreten.

Marc Fuchs (51) wird für das Unternehmen im deutschsprachigen Raum verantwortlich sein und das Wachstum weiter vorantreiben. In der DACH-Region beschäftigt Gofore insgesamt 150 Digitalisierungsexperten an acht Standorten. Insgesamt hat Gofore fast 1.500 Mitarbeitende in Finnland, Deutschland, Spanien, Estland, Österreich und Italien.

Fuchs verfügt über eine langjährige und vielfältige Erfahrung in der IT-Branche als Berater bei führenden IT-Dienstleistern sowie im Geschäfts- und Kundenmanagement, insbesondere in der digitalen Transformation der Fertigungsindustrie.

Vor dem Antritt seiner Position bei Gofore war Fuchs bei der Randstad Digital Germany AG als Mitglied der Geschäftsleitung für das Kundengeschäft in der Automobil- und Fertigungsindustrie verantwortlich. Davor war er bei der NTT Data Deutschland GmbH, einem Anbieter von Business- und IT-Lösungen, als Senior Vice President unter anderem für den Aufbau von internationalen Lieferzentren sowie für das Geschäft mit dem Großkunden BMW zuständig. Für die Capgemini Deutschland AG hat er als Leiter des Geschäftsbereichs Sales & Aftersales das Geschäft mit Vertriebsorganisationen der Automobilindustrie in Deutschland, USA und China auf- und ausgebaut.

Fuchs hält einen Doktortitel in Naturwissenschaften von der Technischen Universität München.

„Im Einklang mit unserer Strategie strebt Gofore internationales Wachstum im deutschsprachigen Raum an. Marcs Ernennung zum CEO wird die Voraussetzungen schaffen, um das Wachstum in unseren strategischen Bereichen Intelligente Industrie und Digitale Gesellschaft noch stärker auszubauen, da er viel Erfahrung auf dem lokalen Markt mitbringt. Marc teilt mit uns die Gofore-Denkweise der menschenzentrierten Führung und die nordische Arbeitskultur. Ich heiße Marc herzlich im Führungsteam und in seiner wichtigen Rolle bei der Umsetzung unserer Strategie willkommen“, sagt Mikael Nylund, CEO von Gofore Group.

„Ich bin fasziniert von der nordischen Kultur und dem großartigen Portfolio von Gofore in der intelligenten Industrie und der digitalen Gesellschaft. Ich sehe eine große Übereinstimmung in unseren Geschäftszielen und persönlichen Werten. Gofore hat bereits einen großen Kundenstamm im DACH-Raum und damit eine hervorragende Ausgangsbasis für das Wachstum unseres Geschäfts. Für mich ist es wichtig, Teil eines großartigen Unternehmens zu sein, sowohl für Kunden als auch für Mitarbeitende. Ich möchte Wachstum schaffen, indem ich Kunden mit einem innovativen Angebot und langfristigen, vertrauensvollen Beziehungen unterstütze, großartige Projekte durchführe und in einer vertrauensvollen und kooperativen Atmosphäre arbeite“, sagt Marc Fuchs, CEO für die DACH-Region von Gofore.

Zu den DACH-Kunden von Gofore gehören im Bereich der Digitalen Gesellschaft unter anderem die Deutsche Bahn, die Bayerische Agentur für Digitales (byte), Spar sowie eine große Bundesagentur. Zu den Kunden aus dem Bereich Intelligente Industrie zählen unter anderem BMW, Skidata, Voith, AGCO und Bosch Rexroth.

Finnland und Gofore: Spitzenreiter in der Digitalisierung

Finnland ist der Spitzenreiter in der Digitalisierung in Europa, und Gofore hat daran wesentlichen Anteil*. Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und ist seit zwei Jahrzehnten Teil wichtiger gesellschaftlicher Digitalisierungsprojekte in Finnland. Parallel dazu hat Gofore ein wachsendes Privatkundengeschäft aufgebaut, das sich auf die Digitalisierung des industriellen Sektors konzentriert. Wachstumspotenzial hierfür sieht Gofore sowohl in Finnland als auch in ganz Europa.

„Finnland hat weltweit eine großartige Position bei digitalen Technologien in der öffentlichen Verwaltung, bei innovativen Geschäftsmodellen und in der Digitalisierung der Gesellschaft. Ich sehe viel Potenzial, die Erfahrungen von Gofore bei der Nutzung digitaler Technologien auch auf den deutschen öffentlichen Sektor zu übertragen. Die intelligente Industrie wird eine Schlüsselrolle spielen, um die Produktivität zu steigern und trotz hoher Energiepreise und Nachhaltigkeitsstandards in Deutschland wettbewerbsfähig zu sein. Wir werden viele Investitionen in IoT, Edge Computing, Daten & Analytik, maschinelles Lernen, AR/VR, Cybersicherheit, digitale Zwillinge und Nachhaltigkeit sehen“, sagt Fuchs.

In Deutschland ist Gofore seit 2017 tätig, als die Tochtergesellschaft Gofore Germany GmbH gegründet wurde. Seitdem hat Gofore zwei Übernahmen in der DACH-Region getätigt: den Spezialisten für digitales Design Mangodesign im Jahr 2019 und das Software-Unternehmen eMundo im Jahr 2022.

Mit seiner nordischen Arbeitskultur legt Gofore großen Wert darauf, ein großartiges Arbeitsumfeld für alle zu schaffen. Gemeinsam mit zufriedenen Mitarbeitenden strebt das Unternehmen nach nachhaltigem Erfolg für seine Kundengruppen. Gofore wurde bereits mehrfach als Arbeitgeber ausgezeichnet.

*) Laut Statista ist Finnland bei der Digitalisierung international die Nummer eins. Nirgendwo sonst auf der Welt ist der Digitalisierungsindex so stark wie im digitalen Norden. Finnland ist auch Nummer eins gemäß dem Index für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI), der den Digitalisierungsgrad von EU Ländern miteinander vergleicht, und an zweiter Stelle in einer Studie, die die Digitalisierung der Verwaltung von UN-Ländern untersucht.

Bild:Marc Fuchs

Quelle:Huss-PR-Consult

Rentokil Initial startet Initiative für freie Periodenprodukte

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Schluss mit Scham!

Das Thema Menstruation ist zunehmend in den Medien präsent. Trotzdem schämen sich immer noch viele, über ihre Regelblutung zu sprechen oder mit Menstruationsprodukten gesehen zu werden. Obwohl etwa die Hälfte der Bevölkerung die Periode bekommt, ist das Thema in der breiten Gesellschaft weiter mit Tabus behaftet. Hinzu kommt, dass sich viele die nötigten Tampons und Binden nicht leisten können. Rentokil Initial ist mit seiner Marke Initial der Hygieneexperte am Markt und Profi im Ausstatten von Waschräumen. Ab sofort gehören auch Periodenproduktespender zum Unternehmensportfolio – für Initial ein logischer Schritt, um bestehende Tabus aufzubrechen und allen einen freien Zugang zu Tampons und Binden zu ermöglichen.

Den Anfang macht Rentokil Initial selbst. Das Unternehmen geht mit gutem Beispiel voran und hat die Toiletten aller 15 deutschen Niederlassungen mit den Periodenproduktespendern ausgestattet. „Damit wollen wir auch hierzulande aktiv dazu beitragen, das Thema Menstruation zu enttabuisieren“, sagt Frank Reisgies, Geschäftsführer von Rentokil Initial. „Als Anbieter von Waschraumausstattung tragen wir in dieser Angelegenheit natürlich eine besondere Verantwortung. Dem wollen wir Rechnung tragen.“ Nach landesweiten Aktionen in England, Sitz des Mutterkonzerns, und Australien ist Deutschland das dritte Fokusland, in dem das Unternehmen seine „Initiative Periodenfreiheit“ startet.

Es braucht das Engagement von vielen

NGOs fordern schon lange Menstruationsprodukte für alle. Immer mehr Bildungsstätten und auch einige wenige Kommunen nehmen sich dem Thema bereits an. Doch eine deutschlandweite Regelung für kostenlose Periodenprodukte? Fehlanzeige. „Darum ist das Engagement von Unternehmen so wichtig“, erklärt Reisgies. Sie bilden einen wesentlichen gesellschaftlichen Multiplikator und profitieren dabei auch ganz unmittelbar selbst:

Auf der einen Seite zeigen sie mit Gratis-Periodenprodukten Haltung und werden in der Öffentlichkeit, bei Mitarbeitenden und Jobsuchenden positiv wahrgenommen. Reisgies ist überzeugt: „Kostenlose Periodenprodukte sind zwar nur ein kleiner Beitrag, setzen aber in Sachen Mitarbeiterbindung ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung.“

Auf der anderen Seite kann sich die Bereitstellung von Periodenprodukten positiv auf die Produktivität am Arbeitsplatz niederschlagen. So gaben bei einer Umfrage der Unternehmensberatung Kearney in Zusammenarbeit mit WASH United 32 Prozent der deutschen Befragten an, sie seien während ihrer Periode sehr viel unproduktiver. Die Schaffung eines angemessenen Arbeitsumfelds kann dem entgegenwirken. So fänden es beispielsweise 26 Prozent begrüßenswert, auf den Bürotoiletten Periodenprodukte vorzufinden.

„Wir wissen, dass wir mit unserer Initiative den richtigen Weg gehen“, so Reisgies. „Ich freue mich, wenn wir durch unser Engagement auch andere Unternehmen und Entscheider für das Thema sensibilisieren und sie sich unserer Bewegung anschließen.“

Wer sich über die neuen Periodenproduktespender von Initial informieren möchte oder Kontakt zu den Expertinnen und Experten für Waschraumhygiene sucht, findet alle Details unter www.initial.com/de/service/wc-hygiene-service/Periodenprodukte-Tampon-und-Bindenspender

Bild: Periodenproduktspender

Quelle:Pressestelle Rentokil Initial c/o Counterpart Group GmbH

Bauernverband kündigt größere Proteste ab Mittwoch an

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, hat eine Verschärfung der Proteste ab Mittwoch angekündigt. „Für heute haben wir einen ruhigeren Tag eingelegt, morgen wird wieder nachgelegt“, sagte Rukwied den Sendern RTL und ntv.

In allen Bundesländern würden die Aktionen die ganze Woche weiterlaufen. Am kommenden Montag gebe es dann eine Großdemonstration in Berlin.

Rukwied lehnte es ab, sich mit der teilweisen Rücknahme der Streichungen für seine Branche zufrieden zu geben. „Zu viel ist zu viel – es reicht und es muss zurückgenommen werden“, so der Verbandschef. Wer weiterhin höherwertige Lebensmittel als im internationalen Vergleich wolle, müsse auch bereit sein, die höheren Kosten mitzufinanzieren, so der Bauernpräsident. „Aus bäuerlicher Perspektive werden wir unterdurchschnittlich gefördert.“

Rukwied erklärte, die Landwirte seien schon häufig kompromissbereit gewesen und hätten Einschnitte ohne Proteste hingenommen. Die Steuererhöhungen nun aber seien zu viel.

Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland wurden 2021/22 durchschnittlich mit insgesamt rund 47.600 Euro gefördert. Die Agrardieselsubventionen, die nach den Plänen der Bundesregierung in den kommenden Jahren schrittweise abgebaut werden sollen, kommen im Schnitt auf fast 2.900 Euro pro Betrieb. Wie einschneidend die Kürzungen sind, ist jedoch von Hof zu Hof sehr unterschiedlich.

Die Kürzung von Agrarsubventionen hat der Bundesrechnungshof angeregt. Im Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages haben sich alle Fraktionen für ein Ende der Zahlungen ausgesprochen.


Foto: Bauernproteste am 08.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

orderbird stärkt Führungsebene mit Kristina Kierner als neue Chief Revenue Officer

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orderbird (www.orderbird.com), ein führender Anbieter von cloudbasierten Kassensystemen mit integrierten Zahlungslösungen in Europa, verstärkt seine Führungsriege mit Kristina Kierner als neue Chief Revenue Officer (CRO). Mit dieser strategischen Personalentscheidung setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen für weiteres Wachstum und eine engere Verknüpfung von Software mit Payments.

 

In ihrer neuen Position übernimmt Kierner die Verantwortung für die Bereiche Marketing und Sales. Ihr Hauptaugenmerk wird darauf liegen, diese Schlüsselbereiche enger miteinander zu verknüpfen. Zudem wird sie daran arbeiten, neue strategische Wachstumsmaßnahmen zu entwickeln, um damit die Position von orderbird als ein führender Anbieter im Markt und als Innovationsführer weiter zu festigen und auszubauen.

 

Kierner bringt eine beeindruckende Erfolgsbilanz in der Fintech-Branche mit. Als ehemalige Director Sales & Marketing bei EVO Payments International verantwortete sie das technische und disziplinarische Management von Vertrieb und Marketing. Dort leitete sie eine umfassende Restrukturierung ein und implementierte eine erfolgreiche neue Verkaufsstrategie. In früheren Schlüsselpositionen bei PAYONE GmbH zeigte sie ihre Führungskompetenzen im Rahmen der Fusion zwischen Wordline und dem DSV, und führte den Bereich zu signifikanten Umsatzwachstum, u. a. durch die erfolgreiche Akquise neuer, strategischer Kooperationspartner*innen.

 

Über ihre neue Herausforderung bei orderbird sagt sie: „Ich freue mich darauf, das Wachstum voranzutreiben und innovative Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. orderbird ist führend in seiner Branche, und ich bin stolz darauf, einen Beitrag zu dieser Erfolgsgeschichte leisten zu können.“

 

Die Bestellung von Kristina Kierner als Chief Revenue Officer markiert einen bedeutenden Fortschritt in der strategischen Ausrichtung von orderbird und unterstreicht deutlich das Engagement des Unternehmens für Innovation und Diversität auf Führungsebene. Mit Kierner als CRO wird orderbird künftig seinen Fokus verstärkt darauf legen, in enger Zusammenarbeit mit Nexi, die führende europäische PayTech Gruppe, die Entwicklung von lokalen Unternehmen und Gastronomiebetrieben im DACH-Raum zu unterstützen. So sollen Software und Payments noch nahtloser integriert und Synergien im orderbird- und Nexi-Vertrieb im Jahr 2024 für weiteres Wachstum genutzt werden. Langfristig steht die Entwicklung einer gemeinsamen Lösung für weitere europäische Länder im Mittelpunkt der Strategie.

Bild:Kristina Kierner

Quelle:Laika Communications GmbH

Grüne drängen auf Reform der Mindestlohnkommission

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen drängen auf eine weitere Erhöhung des Mindestlohns und in diesem Zusammenhang auch auf eine Reform der Mindestlohnkommission. Man werde sich innerhalb der Regierung dafür einsetzen, was die konkrete Anhebung des Mindestlohns angehe, sagte Grünen-Chefin Ricarda Lang am Dienstag nach einer Klausurtagung des Bundesvorstands ihrer Partei in Berlin.

„Hier haben wir gesetzliche Möglichkeiten.“ Diese Möglichkeit habe man schon mal gezogen bei der Anhebung auf 12 Euro. „Aber wir sehen einfach, dass die Inflation einen großen Teil davon aufgefressen hat, weshalb wir noch mal die Möglichkeit der gesetzlichen Anhebung sehen“, so Lang.

Zudem setze man sich für eine Reform der Mindestlohnkommission ein. Hintergrund sei die letzte Entscheidung des Gremiums, bei der mit knapper Mehrheit gegen die Arbeitnehmer entschieden wurde. „Das ist ein Schlag ins Gesicht für ganz viele Menschen, die im Niedriglohnsektor in Deutschland arbeiten“, sagte die Grünen-Chefin.

„Und vor allem widerspricht das aus meiner Sicht auch dem Geist dieser Mindestlohnkommission, die eben darauf angelegt war, einen Konsens zu finden zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und nicht einseitig gegen die Arbeitnehmer zu entscheiden.“ Es werde eine Reform brauchen. „Ich finde, in Zukunft muss festgelegt werden, dass es nicht passieren kann, dass die Mindestlohnkommission einfach über den Kopf der Arbeitnehmer hinweg entscheidet“, so Lang.


Foto: Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Forsa: FDP rutscht unter Fünf-Prozent-Hürde

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat die FDP in der Wählergunst nachgelassen. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv fallen die Liberalen auf vier Prozent und wären damit raus aus dem Bundestag. Auch die Union verliert im Vergleich zur letzten Erhebung 2023 (19. bis 22. Dezember) einen Prozentpunkt und kommt damit jetzt auf 30 Prozent.

Die SPD (15 Prozent) und die Linke (4 Prozent) gewinnen zu Beginn des neuen Jahres jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Die AfD bleibt bei 22 Prozent, die Grünen kämen aktuell auf 14 Prozent. Die Freien Wähler könnten mit drei Prozent der Stimmen rechnen. Sonstige Parteien erhielten nach jetzigem Stand 8 Prozent. Die neue Wagenknecht-Partei BSW wird in den Ergebnissen noch nicht aufgeführt.

Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich laut Umfrage bei der Konstellation Scholz – Merz – Habeck zu Beginn des Jahres unverändert 15 Prozent der Befragten für Scholz, 24 Prozent für Merz (-1) und 15 Prozent für Habeck (-2) entscheiden. Bei der Konstellation Scholz – Merz – Baerbock kommt Scholz auf 17 (-1), Merz auf 27 (-1) und Baerbock auf 15 Prozent (-2).

Zu Beginn des neuen Jahres bleiben die Wirtschaftserwartungen der Bundesbürger unterdessen ähnlich pessimistisch wie Ende 2023. 69 Prozent der Befragten gehen von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland aus, 12 Prozent vermuten das Gegenteil (+1). 18 Prozent erwarten keine Veränderung der wirtschaftlichen Lage.

Die Daten zu den Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom 2. bis 8. Januar erhoben. Datenbasis: 2.502 Befragte.


Foto: Christian Lindner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Grüne wollen mehr staatliche Unterstützung für Katastrophenhelfer

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen wollen im Rahmen ihrer Naturschutzpolitik auch den Bevölkerungsschutz stärker unterstützen. Dafür wollen sie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) ausbauen und aufwerten sowie den Ehrenamtlichen bei Hilfsorganisationen, Feuerwehren und THW mehr staatliche Hilfe zukommen lassen, wie aus einem Beschlussentwurf des Grünen-Bundesvorstands hervorgeht, der am Dienstag bei dessen Klausur in Berlin verabschiedet werden sollte und über den das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet.

„Wenn präventive Maßnahmen (für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz) an Grenzen stoßen, gilt es, Gefahren für Mensch und Natur abzuwehren und alles daran zu setzen, Schäden zu verringern“, heißt es in dem Papier. „Deshalb wollen wir die Ausrüstung von Hilfsorganisationen, Feuerwehren und THW weiter modernisieren.“ Dazu zählen für die Grünen moderne Liegenschaften, Fahrzeuge sowie eine gute Ausstattung mit persönlicher Schutzkleidung. „Dafür wollen wir finanziell deutlich stärker in den Bevölkerungsschutz investieren“, so der Grünen-Vorstand.

In dem Beschlusspapier mit dem Titel „Natur wiederherstellen, Klima schützen, Lebensqualität sichern“ heben die Grünen hervor, dass sich „Wohlstand, Sicherheit, Freiheit und Lebensqualität nur mit funktionierenden Ökosystemen sichern“ lassen. Seien Natur und Klima aus dem Gleichgewicht, gefährde das „unsere Lebensweise“, etwa mit Blick auf Gesundheit, Nahrungsmittelproduktion, Zerstörung der Wälder, Meere, aber auch von Infrastruktur und Wohneigentum. Deshalb müssten Extremwetter, Dürren und Überschwemmungen wie 2023 in ganz Europa und derzeit in Deutschland durch wirkungsvollen Klima-, Umwelt- und Naturschutz bekämpft werden.

Die Partei schreibt, dass sich in Deutschland mehr als 1,7 Millionen Menschen ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagieren. „Auch für sie ist es wichtig, dass wir Starkwetterereignisse durch Klima- und Naturschutzmaßnahmen so gut wie möglich begrenzen“, heißt es. „Dieses Engagement wollen wir mit guten Rahmenbedingungen unterstützen und wertschätzen“: „Dafür wollen wir wo nötig zum Beispiel Freistellungsregelungen angleichen und großzügiger ausgestalten“, so die Grünen. „Wer sich engagiert, darf keine Nachteile haben, im Gegenteil: Wertschätzende Maßnahmen, zum Beispiel die Einführung von Ehrenamtskarten, fördern wir aktiv.“

„Darüber hinaus müssen auch die Strukturen verbessert werden, um länderübergreifende Katastrophen besser zu bewältigen“, führt das Vorstandspapier weiter aus. „Hierfür muss das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) ausgebaut werden und mehr Verantwortung übertragen bekommen.“ Bund, Länder und Kommunen müssten enger bei Katastrophen zusammenarbeiten, damit Hilfe schnell und zuverlässig gewährleistet werden könne, heißt es.

Im Beschluss werden zudem Gesetze angekündigt, die dafür sorgen sollen, dass auf einem Fünftel der Fläche Deutschlands die Flüsse, Meere, Moore, Küsten und Wälder in einen „naturnäheren Zustand“ gebracht werden und dass schneller Ausgleichsflächen dafür bereitgestellt werden, wenn für Bauprojekte in die Natur eingegriffen wird.

Außerdem wollen die Grünen in diesem Jahr „eine umfassend aktualisierte und mit Aktionsplänen versehene Nationale Biodiversitätsstrategie vorlegen“, so der Beschluss. Darin soll konkret festgeschrieben werden, wie Deutschland bis 2030 mindestens 30 Prozent seiner Land- und Meeresfläche unter effektiven Naturschutz stellen und beschädigte Ökosysteme renaturieren soll.


Foto: THW (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Welche Strategien gibt es, um mehr Kundenbewertungen zu erhalten?

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Die Wichtigkeit von Kundenbewertungen und wie man sie erhält

Einführung in das Zeitalter der Kundenmeinungen

In einer Welt, in der Online-Einkäufe und -Dienstleistungen stetig zunehmen, sind Kundenbewertungen zu einem der mächtigsten Werkzeuge im Arsenal eines jeden Unternehmens geworden. Sie sind nicht nur ein Spiegelbild der Kundenzufriedenheit, sondern auch ein entscheidender Faktor, der die Entscheidungen neuer Kunden maßgeblich beeinflusst. Kundenbewertungen bieten eine ehrliche Einschätzung der Qualität eines Produkts oder einer Dienstleistung und tragen damit wesentlich zur Reputation und Glaubwürdigkeit einer Marke bei. In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, warum Kundenbewertungen so wichtig sind und wie Unternehmen aktiv positive Bewertungen generieren und für ihr Wachstum nutzen können.

In der digitalen Ära, in der Kunden ihre Meinungen schnell und weitreichend über das Internet verbreiten können, hat die Bedeutung von Kundenbewertungen exponentiell zugenommen. Sie sind zu einem Schlüsselelement für den Erfolg im Online-Handel geworden, da sie nicht nur die Kaufentscheidungen anderer Kunden beeinflussen, sondern auch eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung der Online-Sichtbarkeit eines Unternehmens spielen. Dieser Artikel untersucht die vielfältigen Aspekte von Kundenbewertungen, von der Schaffung eines positiven Kundenfeedbacks über den Umgang mit negativen Bewertungen bis hin zur Nutzung dieser Bewertungen zur Steigerung des Unternehmenserfolges.

Der Einfluss auf Kaufentscheidungen

Vertrauensbildung bei potenziellen Kunden
Kundenbewertungen bilden eine wichtige Grundlage für das Vertrauen potenzieller Kunden. Positive Bewertungen signalisieren Qualität und Zuverlässigkeit, wodurch die Kaufbereitschaft gesteigert wird.

Verbesserung der Online-Sichtbarkeit
Gute Kundenbewertungen verbessern die Sichtbarkeit eines Unternehmens in Suchmaschinen. Viele positive Bewertungen können dazu führen, dass ein Unternehmen in den Suchergebnissen höher gelistet wird, was zu mehr Website-Besuchen und letztendlich zu mehr Verkäufen führt.

Strategien zur Erhöhung der Anzahl von Kundenbewertungen

Aktive Aufforderung zur Bewertung
Eine der effektivsten Methoden, Kundenbewertungen zu erhalten, ist die direkte Aufforderung nach dem Kauf. Dies kann durch E-Mails, soziale Medien oder direkt auf der Webseite geschehen.

Nutzen von Bewertungsplattformen
Die Präsenz auf Bewertungsplattformen wie Google Reviews, Yelp oder TripAdvisor ist für viele Branchen essenziell. Unternehmen sollten aktiv auf diesen Plattformen präsent sein und Kunden zur Abgabe von Bewertungen ermutigen.

Umgang mit negativen Bewertungen

Professionelle und konstruktive Reaktionen
Negative Bewertungen bieten die Chance, Kundenservice und Produktqualität zu verbessern. Eine professionelle und konstruktive Reaktion auf negative Bewertungen kann das Vertrauen der Kunden stärken.

Lernen und Verbessern
Negative Bewertungen sollten als Feedback genutzt werden, um Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern. Sie bieten wertvolle Einblicke in die Kundenerwartungen und -erfahrungen.

Nutzung für Marketing und Produktentwicklung

Kundenbewertungen als Marketinginstrument
Positive Kundenbewertungen können in Marketingmaterialien wie Werbeanzeigen, auf der Website oder in sozialen Medien integriert werden, um die Glaubwürdigkeit und Attraktivität des Angebots zu steigern.

Einbeziehung von Kundenfeedback in die Produktentwicklung
Kundenbewertungen bieten wertvolle Informationen darüber, was Kunden schätzen und wo Verbesserungsbedarf besteht. Dieses Feedback kann in die Produktentwicklung und -verbesserung einfließen.

Neue Ansätze zur Maximierung

Integration von Kundenbewertungen in das CRM-System
Die Integration von Kundenbewertungen in Customer Relationship Management (CRM) Systeme ermöglicht eine detaillierte Analyse des Kundenfeedbacks und hilft, kundenorientierte Strategien zu entwickeln.

Schaffung von Anreizen für Bewertungen
Manchmal kann das Anbieten von Anreizen wie Rabatten oder Treuepunkten Kunden dazu motivieren, eine Bewertung abzugeben. Diese Taktik sollte jedoch sorgfältig eingesetzt werden, um die Authentizität der Bewertungen zu wahren.

Einsatz von KI und Automatisierung
Künstliche Intelligenz (KI) und automatisierte Tools können verwendet werden, um Kundenfeedback zu sammeln und zu analysieren. Diese Technologien können auch dabei helfen, die richtigen Zeitpunkte für die Aufforderung zu Bewertungen zu identifizieren.

Fazit: Die unverzichtbare Rolle von Kundenbewertungen

Die Bedeutung von Kundenbewertungen im heutigen Geschäftsumfeld kann kaum überschätzt werden. Sie sind weit mehr als nur einfache Rückmeldungen – Kundenbewertungen sind ein zentraler Baustein für den Aufbau von Vertrauen, die Steigerung der Sichtbarkeit und letztendlich für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der Kundenentscheidungen stark von Online-Rezensionen beeinflusst werden, ist das aktive Einholen und geschickte Management von Kundenbewertungen unerlässlich.

Unternehmen, die es verstehen, Kundenbewertungen effektiv zu nutzen und positiv darauf zu reagieren, können nicht nur ihre Reputation stärken, sondern auch wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden gewinnen. Dieses Feedback ist entscheidend für die kontinuierliche Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen sowie für die Entwicklung zielgerichteter Marketingstrategien.

Die Herausforderung besteht darin, authentische und aussagekräftige Bewertungen zu generieren und gleichzeitig professionell mit negativen Rückmeldungen umzugehen. Die Integration von Kundenfeedback in alle Geschäftsprozesse, von der Produktentwicklung bis hin zum Kundenservice, sollte ein zentrales Anliegen jedes Unternehmens sein.

Abschließend lässt sich sagen, dass Kundenbewertungen eine wertvolle Ressource darstellen, die Unternehmen aktiv fördern und nutzen sollten. In einer Welt, in der die Meinung jedes Einzelnen zählt und weitreichende Auswirkungen haben kann, ist der proaktive Umgang mit Kundenbewertungen kein optionaler Bestandteil, sondern eine Notwendigkeit für langfristigen Erfolg und Wachstum

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Kzenon

Galeria stellt Insolvenzantrag

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Essen (dts Nachrichtenagentur) – Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof ist erneut pleite. Man habe beim Amtsgericht Essen einen Insolvenzantrag gestellt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im Gegensatz zu den Verfahren in den Jahren 2020 und 2022 soll es demnach keine Sanierung in Eigenverwaltung geben – stattdessen handelt es sich um eine Regelinsolvenz. Schon am Montag hatten mehrere Medien über den bevorstehenden Schritt berichtet.

Wie es für die Tausenden Mitarbeiter weitergeht, ist unklar: Aufgabe des Insolvenzverwalters wird es dem Vernehmen nach vor allem sein, einen neuen Eigentümer für das Unternehmen zu finden. Der Warenhauskonzern macht für die wirtschaftlichen Probleme unter anderem die Schieflage der Muttergesellschaft Signa verantwortlich.


Foto: Galeria (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts