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Emissionsboom bei Staatsanleihen treibt Renditen nach oben

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Staatsanleihen
Foto von Arif Husain, CIO und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Kommentar von Arif Husain, CIO und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price:

Während wir glauben, dass kurzfristige festverzinsliche Wertpapiere vielerorts attraktiv sind, haben wir ernsthafte Bedenken hinsichtlich des langen Endes vieler globaler Staatsanleihenmärkte. Wenn wir an „Die vier Phasen des Fed-Straffungszyklus für US-Schatzanleihen“ zurückdenken, dann wird Phase drei länger und schmerzhafter sein.

Was wird passieren, wenn fast alle Regierungen der Industrieländer gleichzeitig die Emission von Staatsanleihen ankurbeln müssen? Die Renditen werden auf breiter Front steigen müssen, um Käufer für die Flut des Angebots zu gewinnen. Anleger in US-Staatsanleihen werden beispielsweise nicht mehr in der Lage sein, der Flut von Neuemissionen auf diesem Markt auszuweichen, die auf das Patt um die Schuldenobergrenze Anfang 2023 folgte, indem sie auf den Gilt-Markt ausweichen, wenn Großbritannien ebenfalls ein steigendes Volumen an neuen Anleihen zur Finanzierung seiner Ausgaben verkauft.

Regierungen auf der ganzen Welt werden ihre Staatsanleihen aufstocken müssen, um die ausufernden Haushaltsdefizite zu bezahlen, die größtenteils auf ihre Politik der COVID-Ära zurückzuführen sind. Ein großer Teil der Verschuldung des privaten Sektors wurde in die Bilanz der Regierungen verlagert. Jetzt steht der Schuldeneintreiber vor der Tür.

Das Defizit in den USA dürfte 2023 bei etwa 6 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen, während das Defizit in Großbritannien wahrscheinlich mehr als 5 % des BIP betragen wird.[1] Die Gesamtverschuldung der Länder im Verhältnis zum BIP liegt in Großbritannien und in den USA bereits bei oder nahe 100 % und könnte leicht noch höher werden, während die Verschuldung im Verhältnis zum BIP im traditionell verschuldeten Italien bei über 120 % liegt.[2]Dies geschieht zu einer Zeit, in der sich die größten Käufer von Anleihen – die globalen Zentralbanken – zurückziehen. Viele Zentralbanken befinden sich mitten in einer quantitativen Straffung. In jüngster Zeit hat auch die Bank of Japan damit begonnen, sich von der Steuerung der Renditekurve zu verabschieden, welche das letzte bedeutende Programm zur quantitativen Lockerung in der Welt darstellt.

Die USA verlagern die Zusammensetzung ihrer Neuemissionen von Staatsanleihen weg von kurzfristigen Wechseln und hin zu längerfristigen „Kupon“-Angeboten, da die nach dem Beschluss über die Schuldenobergrenze ausgegebenen Staatsanleihen fällig werden. Die Kuponemissionen dürften in diesem Jahr etwa 39 % des Nettoangebots an Staatsanleihen ausmachen und bis 2024 auf etwa 86 % ansteigen.[3] Da die Renditekurve immer noch sehr invers ist, müssen die längerfristigen Renditen deutlich ansteigen, um Käufer von den attraktiven kurzfristigen Zinsen wegzulocken.

Maßnahmen zur Verlagerung zum langen Ende der Renditekurven

Infolge dieser Angebotsdynamik könnte sich ein Großteil des Geschehens auf das lange Ende der Renditekurven verlagern, während die Renditen kürzerer Laufzeiten im Jahr 2022 volatiler waren, da die Kurven stark invertierten. Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihen stieg im vergangenen Jahr um 370 Basispunkte (Bp), während die Rendite der 30-jährigen Staatsanleihen „nur“ um 207 Bp anstieg. Die deutschen Staatsanleiherenditen folgten einem ähnlichen Kurs, wobei die zweijährige Rendite um etwa 335 Basispunkte stieg (von einem tief negativen Bereich Ende 2021) und die 30-jährige Bundrendite nur um 62 Basispunkte.[4]

Dies dürfte zu einer „Verdrehung“ der Renditekurven führen, wobei die Zinsen am langen Ende höchstwahrscheinlich steigen und die Kurven steiler werden. Im Jahr 2011 zielte die Federal Reserve mit der „Operation Twist“ absichtlich auf niedrigere langfristige Renditen ab, indem sie kurzlaufende Staatsanleihen verkaufte und längerfristige Wertpapiere kaufte. Heute denke ich jedoch, dass wir möglicherweise in eine Phase eintreten, in der die Maßnahmen der Zentralbank aufgrund der durch die Angebotsflut verursachten Verzerrungen keine großen Auswirkungen auf die langfristigen Zinsen haben.

Bedrohliches Potenzial zur Verdrängung von Unternehmen

Am bedrohlichsten für die Wirtschaft ist, dass ein enormer Anstieg der Emission hochwertiger Staatsanleihen auch viele andere Kreditnehmer verdrängen oder zumindest die Finanzierungssätze für Unternehmen und andere, die sich refinanzieren müssen, in die Höhe treiben könnte. Dies würde die Finanzierungskosten für Unternehmen erhöhen und die Wahrscheinlichkeit verringern, dass sie in Investitionsprojekte oder die Einstellung neuer Mitarbeiter investieren, wodurch eine wichtige Quelle der Unterstützung für die Weltwirtschaft gerade dann wegfiele, wenn sie sie am meisten braucht.

Emissionsboom bei Staatsanleihen treibt Renditen nach oben

Foto von Arif Husain, CIO und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price (Quelle: T. Rowe Price)

[1] Quelle: Bloomberg-Konsensprognosen vom 5. September 2023.

[2] Quelle: Internationaler Währungsfonds, Stand: 31. Dezember 2022 (jährliche Daten).

[3] Quelle: Emissionsprognosen von Morgan Stanley, Stand: September 2023. Berechnungen von T. Rowe Price. Die tatsächlichen künftigen Ergebnisse können erheblich von den Projektionen abweichen.

[4] Quelle: Bloomberg Finance L.P.

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Tagungen und Team-Events in der Natur

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Die Hollerhöfe, Foto © Thomas Gruber_green apple

Moderne Tagungen in der ruhigen Natur: Die Hollerhöfe begeistern als modernes Tagungshotel in der schönen Natur der Oberpfalz mit drei individuellen Tagungsräumen. In der ausgebauten und renovierten Dorfscheune, der mit einer weitläufigen Küche ausgestatteten Holler-Manufaktur sowie dem mobilen Tiny House, ist Platz für produktive und kreative Tagungen und Team-Events. Mit Hilfe der modernen technologischen Ausstattung ist es zudem möglich, hybride Tagungen abzuhalten und somit weiterhin auf Wunsch die Kontakte zu reduzieren oder Teilnehmer aus der ganzen Welt dabei zu haben. „Mit der Kombination aus dem Tagen vor Ort und dem Zuschalten weiterer Teilnehmer auf dem digitalen Wege, freuen wir uns unseren Tagungsgästen das hybride Tagen zu ermöglichen,“ erklärt Inhaberin Elisabeth Zintl.

Die Tagungsräume der Hollerhöfe

Das idyllische Dorf Waldeck liegt inmitten von grünen Wiesen und Wäldern und schafft damit die ideale Ausgangslage für kreatives Arbeiten und erfolgreiches Tagen. Die Hollerhöfe haben ein besonderes Konzept, denn leerstehende Häuser wurden renoviert und in die Dorfstruktur integriert. Somit sind durch dieses Konzept Reisende „zu Gast im Dorf“. Auch die Tagungsräume der Hollerhöfe sind allesamt renoviert und mit moderner Technik ausgestattet.

Die Dorfscheune liegt im rund 3.000 Quadratmeter großen Obstgarten der Hollerhöfe und verfügt über eine große Terrasse und zahlreiche Sitzgelegenheiten um die Scheune herum. Im Erdgeschoss ist Platz für eine große Leinwand und ausreichend Bestuhlung und im zweiten Stock gibt es einen Fußball-Kicker für die Pausen.

Die Holler-Manufaktur steht für Tagungs- und Event-Gäste der Hollerhöfe bereit. Highlight ist die vollständig ausgestattete Küche, welche bei Tagungsgästen gerne für gemeinsame Koch-Workshops oder Essenspausen genutzt wird. Eine Terrasse und ein separater Seminarraum runden die Räumlichkeiten der Manufaktur ab.

Das mobile Tiny House der Hollerhöfe kann flexibel überall in der umliegenden Natur positioniert werden. Somit können Tagungsgäste wortwörtlich mitten in der Natur ihren Ideen freien Lauf lassen und neue Konzepte erarbeiten. Die notwendige technische Ausstattung ist natürlich auch im Tiny House gegeben und Familie Zintl freut sich, den Tagungsgästen Proviant zur Verfügung zu stellen.

Tagungsaktivitäten und -pauschalen

Familie Zintl hat die Naturerlebnis-Akademie mit ins Leben gerufen und verbindet gerne die Angebote mit den Übernachtungen in den Hollerhöfen. Als ergänzendes Programm zu den Tagungen freut sich das Team der Naturerlebnis-Akademie den Gästen Aktivitäten wie Waldbaden oder Kräuterwanderungen näher zu bringen. Wie der Name schon sagt, liegt der Fokus auf dem Erleben der Natur. Die Hollerhöfe bieten in Kooperation auch Aktivitäten wie Bogenschießen oder Krav Maga an.

Für eine passende Versorgung ist mit den Pauschalen der Hollerhöfe bestens gesorgt. Tagungsgäste können zwischen Halbtags- oder Tagespaketen wählen und somit für die Teilnehmer die richtige Versorgung zusammenstellen. Die Tagungspauschalen der Hollerhöfen sind unter https://www.hollerhoefe.de/tagungen/tagungspauschalen/ zusammengefasst.

Bild Die Hollerhöfe, Foto © Thomas Gruber_green apple

Quelle SCHAFFELHUBER COMMUNICATIONS GMBH

Die Wunder des Isaan

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Bild Im Centara Korat, einem von drei Häusern der thailändischen Hotelgruppe in der Region Isaan, eröffnet sich ein gewaltiger Panoramablick über die Großstadt Nakhon Ratchasima. © Centara Hotels & Resorts

Mit Centara Hotels & Resorts den Nordosten Thailands entdecken

Eingerahmt vom südlichen Kambodscha, dem eindrucksvollen Phetchabun-Gebirge und dem Fluss Mekong entlang der Grenze zu Laos liegt die thailändische Region Isaan. Das weitläufige Gebiet mit 20 ländlichen Provinzen ist das flächenmäßig größte des Königreichs. Touristisch kaum erschlossen, birgt der Nordosten noch den Charme des unentdeckten Thailands. Kulinarische Spezialitäten, musikalische Traditionen, bunte Feste und üppige Natur machen das Territorium auf der Khorat-Hochebene zu einer besonders attraktiven Destination – laut „Time Magazine“ sogar zu einem der besten Reiseziele der Welt 2023.

Mit drei Hotels bietet Thailands führender Gastgeber Centara Hotels & Resorts seinen Gästen die Möglichkeit, den authentischen Isaan kennenzulernen. Am westlichen Rand liegt das Centara Korat im Herzen von Nakhon Ratchasima, der größten Stadt des Areals. Weiter nördlich im lebendigen Ort Udon Thani nächtigen Urlauber im kürzlich vollumfänglich renovierten Centara Udon. Der jüngste Zuwachs der Hotelgruppe mit dem ähnlichen Namen Centara Ubon empfängt Reisende seit April 2023 in Ubon Ratchathani, auch bekannt als Tor zum „Smaragd-Dreieck“, wo das Land des Lächelns im Südwesten auf Laos und Kambodscha trifft. www.centarahotelsresorts.com

Reisschüssel Thailands

Impulse aus Laos und Kambodscha: Die Küche des Isaan unterscheidet sich durch Einflüsse seiner geografischen Nachbarn vom klassischen thailändischen Geschmackserlebnis. Neben frischen Kräutern und Gewürzen findet Klebreis als regionales Grundnahrungsmittel oft seinen Weg auf den Teller. Mit Feldern so weit das Auge reicht, ist der Nordosten nicht ohne Grund auch als „Reisschüssel Thailands“ bekannt. Während das restliche Land das gedämpfte Korn vorrangig als Süßspeise genießt, findet man es auf der Khorat-Hochebene auch zu herzhaften Gerichten. Die beliebte Basis wird mit unterschiedlichsten Köstlichkeiten wie Som Tum, ein scharfer, grüner Papaya-Salat, oder Laab, mit Minze und Chili verfeinertes Hackfleisch, serviert. Den Besuch eines örtlichen Marktes sollten Urlauber unbedingt einplanen.

Farbenfrohe Traditionen für Augen und Ohren

Das kulturelle Erbe des Isaan hat sich aufgrund mehrfacher Herrschaftswechsel in seiner Geschichte individuell von anderen Teilen Thailands entwickelt. Der starke Einfluss der angrenzenden Länder Laos und Kambodscha wird etwa durch laotische Architektur oder Tempelanlagen des ehemaligen Khmer-Reichs von Angkor deutlich. Musik hat seit Jahrhunderten eine besondere Bedeutung im Nordosten und ist ein integraler Bestandteil des Lebens. Klassisch sind Instrumente wie die Phin, eine dreisaitige Gitarre, oder die Khaen, eine Bambusmundorgel. Mor lam, eine folkloristische Form der Musik und Poesie, erzählt von Volkssagen und wird oft von eleganten Tänzen begleitet. Ein bunter Festivalkalender bietet Besuchern die Möglichkeit, die Bräuche der Region kennenzulernen: Während im Sommer das Kerzenfestival mit Paraden und kunstvollen Festwagen die Straßen von Ubon Ratchathani sowie Nakhon Ratchasima schmückt, bringt das Tung Sri Muang Festival im Dezember farbenfrohe Tradition in die Stadt Udon Thani.

Bild Im Centara Korat, einem von drei Häusern der thailändischen Hotelgruppe in der Region Isaan, eröffnet sich ein gewaltiger Panoramablick über die Großstadt Nakhon Ratchasima. © Centara Hotels & Resorts

Quelle AHM Kommunikation

Dock Financial übernimmt Paydora Finance

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Dock Financial übernimmt Paydora Finance

Paydora Finance gibt die vollständige Übernahme durch den bisherigen Mehrheitseigentümer Dock Financial sowie die nahtlose Integration in dessen Organisation bekannt. Gleichzeitig haben die drei Gründer Claudio Wilhelmer, Matthias Seiderer und Christofer Trowe führende Rollen neben CEO Marko Wenthin im Management von Dock Financial übernommen.

Das Münchner Finanztechnologie-Unternehmen Dock Financial unter Führung von Marko Wenthin gründete 2022 mit Claudio Wilhelmer (ehem. NumberX, Revolut), Matthias Seiderer (ehem. NumberX, Anyline) und Christofer Trowe (ehem. PPRO, Payback) das gemeinsame Joint Venture Paydora Finance, um auf Basis der technischen sowie regulatorischen Infrastruktur von Dock Financial schlüsselfertige Embedded-Finance-Lösungen anbieten zu können.

Nun übernimmt der bisherige Mehrheitseigentümer Dock Financial das Unternehmen Paydora Finance komplett. Grund ist die starke Nachfrage nach Embedded-Finance-Lösungen sowie die schnelle Etablierung von Paydora Finance am Markt sowie als Resultat davon die Relevanz des Geschäftsmodells für Dock Financial. Marko Wenthin, CEO von Dock Financial, erklärt den strategischen Schritt: „Wir wollen unseren Kunden sämtliche Lösungen möglichst modular aus einer Hand anbieten – von rein technischen Schnittstellen über ein entsprechendes regulatorisches Rahmenwerk bis hin zur schlüsselfertigen Komplettlösung für Embedded Finance. Das Team von Paydora Finance hat in kurzer Zeit die Grundlage dafür geschaffen und daher haben wir uns für die vollständige Akquise entschieden.” Künftig erfolgt der Außenauftritt ausschließlich unter der Marke Dock Financial. Die Übernahme des Unternehmens samt Integration des Geschäftsbetriebes ist nahezu abgeschlossen, sämtliche Arbeitsplätze bleiben bestehen.

Gründer von Paydora Finance vervollständigen das Management von Dock Financial
Für die drei Gründer bedeutet der Verkauf ihrer Anteile und die vollständige Integration des Unternehmens einen wichtigen Meilenstein in ihrer unternehmerischen Laufbahn: „Gemeinsam mit Dock Financial konnten wir schnell die Basis für ein starkes Geschäftsmodell im Bereich White-Label Embedded Finance etablieren und freuen uns, in der neuen Organisation die Zukunft von Dock Financial nun wesentlich mitgestalten zu dürfen”, sagt Claudio Wilhelmer, Mitgründer und CEO von Paydora Finance, der im August 2023 auch die Aufgabe als Chief Commercial Officer (CCO) bei Dock Financial übernommen hat.

Parallel dazu steigt Mitgründer Matthias Seiderer zum Chief Information Officer (CIO) von Dock Financial auf und fokussiert sich nun auf den weiteren Auf- und Ausbau der technischen Infrastruktur von Dock Financial, welche nun auch die von Paydora Finance entwickelte White-Label Embedded-Finance-Plattform umfasst. Der dritte Mitgründer, Christofer Trowe, verantwortet nun als Senior Vice President (SVP) Partner Success wesentliche Bereiche des operativen Betriebs im Unternehmen.

Dock Financial stärkt Position als Anbieter von Finanztechnologie-Infrastruktur
Mit der strategischen Übernahme und nahtlosen Integration von Paydora Finance stärkt Dock Financial seine Position als Anbieter von Finanztechnologie-Infrastruktur weiter. Neben Banken und anderen regulierten Unternehmen aus der Finanzbranche stellt Dock Financial seine Infrastruktur auch Unternehmen und Organisationen zahlreicher weiterer Branchen zur Verfügung, unter anderem Versicherungen, Mobilitätsanbietern, der Reisebranche, dem Handel und der öffentlichen Hand. Die Unternehmensgruppe ist aktuell im gesamten europäischen Wirtschaftsraum aktiv, beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter, verfügt über eine eigene E-Geld-Lizenz sowie eine Mastercard Principal Membership und hat darüber hinaus Zugang zu einem breiten Netzwerk an Bank-Partnern.

„Die Plattform von Dock Financial bietet modulare Lösungen, die es insbesondere Kunden aus traditionellen Branchen ermöglicht, ihre eigenen Ambitionen zur stärkeren Digitalisierung signifikant zu beschleunigen sowie hochmoderne Finanzlösungen nahtlos in ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen zu integrieren. Mit unseren White-Label Embedded-Finance-Lösungen können unsere Kunden dies mit deutlich weniger eigenem Technologie-Aufwand in viel kürzerer Zeit und mit signifikant geringeren Kosten erreichen”, erklärt Wenthin abschließend die Übernahme und Integration von Paydora Finance.

Foto v.l.n.r.: Gründer von Paydora Finance: Christofer Trowe (neuer Senior Vice President Partner Success), Claudio Wilhelmer (neuer Chief Commercial Officer) und Matthias Seiderer (neuer Chief Information Officer) von Dock Financial © Paydora Finance

Quelle Himmelhoch GmbH

Cornelia Poletto setzt auf Sprout-Bleistifte als grünes Give-away

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Cornelia Poletto setzt auf Sprout-Bleistifte als grünes Give-away

Sprout-Stifte sorgen für beste Erinnerung an Hotels und Restaurants

In der Hotel- und Gastrobranche sind nachhaltige Lösungen und umweltfreundliche Maßnahmen von immenser Bedeutung. Sprout-Stifte sind ein kreatives und nachhaltiges Give-away, das nicht nur die Umwelt schont, sondern langfristig an den Hotel- oder Restaurantbesuch erinnert. Überzeugt davon zeigt sich auch Promi-Köchin und Spitzengastronomin Cornelia Poletto.

Die Hotel- und Gastrobranche steht oft vor der Herausforderung, ihren Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Von der Atmosphäre im Hotelzimmer bis zum kulinarischen Genuss im Restaurant – jeder Aspekt zählt. Eine kleine Aufmerksamkeit erinnert die Gäste auch nach dem Besuch an ihren Aufenthalt und sorgt dafür, dass eine Reise oder ein Restaurantbesuch in positiver Erinnerung bleibt.Cornelia Poletto setzt auf Sprout-Bleistifte als grünes Give-away

Sprout-Stifte unterstreichen nachhaltiges Engagement
Die No-Waste-Bleistifte von SproutWorld, die sich nach Gebrauch in eine Blume, Kräuter- oder Gemüsepflanze verwandeln sind dafür ideal geeignet: nachhaltig, originell, langfristig nutzbar und geeignet für alle Geschlechter, Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Die enthaltenen Samen von Kräutern, Obst und Gemüse, stellen nicht nur einen Bezug zum gastronomischen Erlebnis her, als Pflanze erinnern sie zudem noch monatelang an den/die Gastgeber:in.

Cornelia Poletto über ihre Erfahrung mit Sprout-Stiften
Auch Spitzenköchin Cornelia Poletto, die personalisierte Sprout-Stifte in ihrem Restaurant in Hamburg ausprobierte, zeigt sich überzeugt: „Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, das jeder Koch und jede Köchin auf dem Zettel haben sollte. Ich persönlich bemühe mich darum sowohl privat als auch in meiner Restaurantküche. Das fängt bei saisonalen Lebensmitteln und Lieferanten aus der Region an und gilt genauso auch für ein kleines Präsent an meine Gäste. Sprout-Stifte, die zu Küchenkräutern heranwachsen, sind für mich eine 100-Prozent-Lösung dafür: Total passend, nützlich und eben auch noch komplett nachhaltig.“

Sprout-Stifte bestellen

Personalisierte Sprout-Stifte können schon in kleiner Stückzahl mithilfe eines Konfigurators im Webshop von SproutWorld bestellt werden. Wer an einer größeren Menge interessiert ist, wendet sich am besten an das Sales-Team für ein individuelles Angebot.

Quelle Christine Maria Veauthier PR Professional

Tierbedarf-Trends im E-Commerce

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tierfutter hund

Des Menschen bester Freund – und des Onlinehändlers: Die E-Commerce-Experten von solute lenken in ihrem aktuellen Branchenreport die Aufmerksamkeit auf die Online-Performance von Tierbedarf und Tiernahrung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Produkten aus dem Hundebedarf.

Ermittelt wurde, welche Produkttrends im Segment für Haustierbedarf vorherrschen, und welche Chancen und Herausforderungen sich hieraus für Händler ergeben. Dazu verglichen die solute-Analysten die Umsatzzahlen von mehr als 600 Shops in dieser Branche über die letzten drei Jahre hinweg und leiteten daraus belastbare Produkttrends ab.

Hohe Performance im Bereich Tierbedarf und Tierfutter
Dass die Deutschen als Haustier-Fans gelten und sich um das Wohlergehen ihrer tierischen Mitbewohner sorgen, ist kein Geheimnis. Diese Zuneigung hat sich in den letzten Jahren zu einem regelrechten Wirtschaftsmotor im E-Commerce entwickelt, wie aus dem Branchenreport hervorgeht. Fest steht: Der Markt für Tierfutter und Tierbedarf ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Als besonders relevante Zielgruppen gelten dabei Menschen ab 60 Jahren sowie Familien mit Kindern.

So umfasst das für den Report analysierte Netzwerk über 470.000 Angebote und mehr als 600 Shops. Dabei wurden in den Onlineshops 2,4 Millionen Impressions bei insgesamt 80.000 verkauften Einheiten registriert. Pro Warenkorb geben die Konsumenten durchschnittlich 49 Euro aus.

Bernd Vermaaten, Geschäftsführer der solute GmbH, sagt: „Die starke Performance in diesem Segment ist vor allem auf eine ausgesprochen loyale sowie kaufstarke Zielgruppe zurückzuführen. Ob Hund, Katze oder Meerschweinchen: Viele Menschen betrachten ihr Haustier als ein vollwertiges Familienmitglied, das es entsprechend fürsorglich zu behandeln gilt. Eine gute Nachricht für Onlinehändler, denn gerade die Kombination aus emotionaler Bindung und Verantwortungsbewusstsein führt letztlich zu einer außerordentlich hohen Kaufbereitschaft in den Sparten Heimtiernahrung und Tierbedarf. Unter diesem Vorzeichen lässt sich auch die Tendenz hin zu mehr Luxusprodukten, beispielsweise speziellem Futter, deuten.“

Hundebedarf entspricht einem Drittel aller Umsätze im Tierbedarf
Ein Blick auf die Verteilung der Produktgruppen offenbart ein nuanciertes Bild. Denn obgleich Katzen als Deutschlands Haustier Nummer eins gelten, sind es Produkte aus dem Hundebedarf, die für den größten Umsatz sorgen. Auf Platz zwei und drei rangieren Produkte aus dem Bereich Tiergesundheit und Katzenbedarf; danach folgen die Kategorien Aquaristik und Kleintierbedarf.

Die Nachfrage an Hundeprodukten, die fast ein Drittel aller Online-Umsätze ausmacht, ist im Zeitraum von drei Jahren, von 2019 bis 2022, signifikant gestiegen; das Verkaufsplus liegt hier bei 57 Prozent. Hundehalter geben pro Online-Warenkorb durchschnittlich 55 Euro aus und zeigen sich insbesondere in den Monaten März und Dezember als investitionsfreudig. Besonders beliebt: Welpenauslauf, Hundehalsband und Hundetreppe. Letztere dienen als Rampe für einen leichteren Aufstieg für das Bett, Sofa, die Couch oder das Auto.

„Das saisonale Einkaufsverhalten unter Hundehaltern ist typisch für das gesamte Heimtiersegment. Anhand der Purchase Rate des Jahres 2022 sehen wir, dass die Kaufrate im Sortiment Heimtierfutter und Heimtierbedarf das ganze Jahr über konstant hoch war und sich somit beständig zeigte – ungeachtet der Inflation. Im Dezember und März jedoch verzeichneten wir sogar zwei leichte Shopping-Peaks. Zurückzuführen ist dies auf die Feiertage und die dadurch gestiegene Kauflaune“, erklärt Vermaaten.

Der Experte fügt hinzu: „Für Advertiser bedeutet dies einen immer intensiveren Wettbewerb. Um aus der Masse an Angeboten und Produkten herauszustechen, sind strategisch kluge Marketingstrategien von herausgehobener Bedeutung. Passend zur saisonalen Entwicklung sollten diese mit genügend Vorlauf eingeplant werden. Wollen Händler das bevorstehende Weihnachtsgeschäft also bestmöglich nutzen, sollten sie jetzt schon entsprechende Aktionen vorbereiten.“

Bild Copyright: solute

Quelle ELEMENT C GmbH

Wie man Online-Werbung erstellt, die nicht nervt

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Online-Werbung Alexander Schroer

Online-Werbungen haben einen Sinn und Zweck, nämlich die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Einige Unternehmen stellen sich jedoch selbst ein Bein, indem sie vorrangig Werbung schalten, die von Nutzern als störend empfunden wird. Das führt dazu, dass die Anzeigen lediglich schnell weggeklickt werden. Wie aber kann man Online-Werbung schalten, die nicht nervt? Was gilt es dabei zu beachten? Und welche Methoden gibt es?

Was eine gute Werbeanzeige ausmacht
Werbeanzeigen sind ein fester Bestandteil des Online-Marketings. So kann damit Aufmerksamkeit erregt und Kundschaft gewonnen werden. Um potenzielle Kunden nicht direkt abzuschrecken, müssen Anzeigen her, die interessant sind. Um diese zu erschaffen, müssen wesentliche Punkte beachtet werden.
Klare, prägnante Aussage: Die Botschaft, die vermittelt werden soll, muss direkt und deutlich sein. Lange Anzeigen mit viel Text sind nicht sinnvoll, denn sie verwirren die Nutzer und schrecken sie ab.

Hochwertige Grafiken: Neben dem Text sind auch die Grafiken wichtig. Eine besonders ausgefallene Grafik kann die Aufmerksamkeit des Nutzers erregen. Sie sollte also herausstechen, aber auch qualitativ hochwertig sein.

Zielgruppenorientiert: Unerlässlich ist es, dass eine Anzeige auf die eigene Zielgruppe ausgerichtet ist. Das trägt dazu bei, dass die richtigen Leute angesprochen werden.
Plattformen und Tools: Um Online-Werbung zu gestalten, kann man verschiedene Tools und Plattformen als Hilfestellung verwenden. Dazu gehören z. B. Google Ads oder Facebook Ads Manager. Angeboten werden dort detaillierte Analysen sowie Targeting-Optionen. Damit gelingt es, Werbeanzeigen effektiv zu gestalten.

Interaktive Werbung: Interaktive Anzeigen sind eine gute Möglichkeit, um das Engagement der Nutzer zu erhöhen. Dabei kann der Betrachter nämlich eine Aktion ausführen, wie z. B. ein Minispiel spielen oder eine Frage beantworten. Beachtet werden sollte hierbei, dass die Aktion nicht die Voraussetzung für das Schließen der Anzeige ist.
Retargeting: Beim Retargeting wird der Nutzer immer wieder mit Werbung von einem Produkt konfrontiert, nachdem er es sich online angesehen hat. Diese Marketingstrategie kann jedoch auch sehr aufdringlich wirken, weswegen man sie mit Bedacht einsetzen sollte.

A/B-Test: Wenn man verschiedene Versionen einer Anzeige austestet, lässt sich besser herausfinden, was gerne gesehen wird.
Feedback: Eine wichtige Rolle spielt auch das Feedback. Dieses kann z. B. in Form einer Umfrage eingeholt werden, die per Newsletter verschickt wird. Dadurch lässt sich ebenfalls herausfinden, was bei der Zielgruppe gut ankommt und was nicht.

Pop-ups und Autoplay-Videos vermeiden

Bei Online-Werbung sollte auf zwei bestimmte Arten verzichtet werden: Pop-up-Anzeigen und Autoplay-Videos. Diese werden fast immer als störend empfunden und sofort weggeklickt. Pop-ups erscheinen nämlich einfach auf dem Bildschirm und versperren einem den Blick auf die Webseite. Autoplay-Videos werden automatisch abgespielt und das meist mit Ton. Es ist also kein Wunder, dass diese Arten von Werbung als aufdringlich und übertrieben angesehen werden. Daher gilt es auch, unbedingt auf sie zu verzichten.

Alternativen für Pop-ups sind Slide-In-Anzeigen und Banner. Diese versperren nämlich nicht das komplette Sichtfeld auf die Seite. Möchte man trotzdem ein Video als Werbung einsetzen, sollte man Nutzern die Wahl lassen. Sie müssen selbst entscheiden können, ob sie es abspielen oder nicht. Insgesamt ist es wichtig, dass die Anzeigen nicht den Blick auf die Webseite verhindern. Zudem sollten sie sich immer leicht wegklicken lassen.

Eine effektive Video-Hook kreieren

Entscheidet man sich für ein Video als Werbung, ist es wichtig, die Video-Hook ansprechend zu gestalten. Das ist der Anfang des Videos und entscheidet darüber, ob der Betrachter weiterschaut oder nicht. Daher muss sie vor allem eins: Interesse wecken.

Als Erstes gilt es, einen schnellen und direkten Einstieg ins Thema zu geben. Der Nutzer muss direkt erkennen, worum es in dem Video geht und welchen Mehrwert er sich vom Schauen versprechen kann. Es ist nämlich auch wichtig, dass das Video dem Nutzer etwas gibt. Ein Mehrwert kann z. B. Unterhaltung oder Bildung sein. Weiterhin sollte zu Beginn eine provokante Frage gestellt werden. Wenn diese interessant genug ist, will der Nutzer die Antwort wissen und wird weiterschauen.
Darüber hinaus spielen Emotionen eine bedeutende Rolle. Um beim potenziellen Kunden emotionale Reaktionen hervorrufen zu können, kann Storytelling betrieben werden. Eine fesselnde Geschichte mit einem lustigen Moment oder einer schockierenden Szene ist hier angebracht. Zuletzt sollten auch Animationen und Grafiken spannend und auffällig gestaltet sein. Diese machen neben dem Text einen großen Unterschied aus. Je ansprechender eine Video-Hook gestaltet ist, desto eher schaut sich der Nutzer das Werbevideo bis zum Ende an. Danach ist die Chance hoch, dass er auch die Webseite besucht und im Anschluss einen Kauf tätigt.

Fazit
Werbeanzeigen können äußerst nervig sein, wenn man im Internet unterwegs ist. Besonders aufdringlich sind Pop-ups und Autoplay-Videos. Deswegen sollte man diese auch nicht nutzen. Vielmehr kann man dem Nutzer die Wahl lassen, ein Video abzuspielen. Wichtig hierbei ist es, eine kreative und spannende Video-Hook zu gestalten. Außerdem müssen bestimmte Punkte beachtet werden, wenn man Anzeigen kreieren will, die nicht nerven. Erst wenn man all diese anwendet, kann die eigene Werbung zum Erfolg werden.

Autor: Alexander Schroer ist CEO von Artvel Media und Experte in den Bereichen Multimediales Marketing und Medieninformatik. Die Kreativagentur bietet kreative Lösungen für Unternehmen, Privatkunden und Start-ups.

https://www.artvel.de

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Europäische Privatanleger bei britischen Aktien äußerst zurückhaltend

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retail Privatanleger Japan Schulden IBEX 35
Foto von Michael Hall (Quelle: Spectrum Markets)

 

  • SERIX-Wert für den FTSE 100 fällt im September deutlich auf 87 Punkte
  • Schwierige makroökonomische Rahmenbedingungen setzen den britischen Aktienmarkt unter Druck
  • Volumen der gehandelten verbrieften Derivate erreicht in diesem Monat 158 Millionen

Spectrum Markets („Spectrum“), der pan-europäische Handelsplatz für verbriefte Derivate, hat seine SERIX-Stimmungsdaten für europäische Privatanleger für den Monat September veröffentlicht. Für den britischen FTSE 100 zeigen die SERIX-Daten mit 87 Punkten dabei eine deutliche Verschlechterung der Anlegererwartungen.

Der die 100 größten börsennotierten Unternehmen des Landes umfassende britische Leitindex hatte in der ersten Monatshälfte einen bemerkenswerten Aufwärtstrend vollzogen und erreichte um den 20. September seinen Höchststand. Danach ging er jedoch deutlich zurück und näherte sich damit der Stimmungsentwicklung unter den Privatanlegern an, die sich im SERIX widerspiegelt.

Die Angleichung der beiden Indizes deutet darauf hin, dass im September ein erheblicher Teil der Aktivitäten bei Spectrum, die an die Entwicklung FTSE 100 gekoppelt sind, auf Trendwechselmodelle zurückzuführen ist. Auch die Absicherung größerer Aktienportfolio-Positionen ist für einen solchen Verlauf nicht unüblich.

Der SERIX-Wert zeigt die Stimmung der Privatanleger an, wobei eine Zahl über 100 für eine positive und eine Zahl unter 100 für eine negative Stimmung steht. (Weitere Informationen zur Methodik siehe unten).

Marktmeinung

„Wir beobachten eine komplexe Kombination mehrerer negativer Faktoren, die gleichzeitig ihre Wirkung auf die britische Wirtschaft entfalten“, erklärt Michael Hall, Head of Distribution bei Spectrum. „Britische Unternehmen wurden durch den Brexit, Covid-19, eine Energiekrise, die Inflation, die massive Staatsverschuldung, die hohen Zinssätze sowie die verzögerten Auswirkungen der ‚Mini-Budget‘-Politik der ehemaligen Premierministerin Liz Truss in Mitleidenschaft gezogen. All diese Faktoren scheinen das Vertrauen der Anleger geschwächt zu haben.“

„Die Entscheidung der Bank of England vom letzten Monat, die Zinssätze bei 5,25 Prozent zu belassen, ist ein zusätzlicher Indikator für die derzeitige Unsicherheit im Markt“, so Hall weiter. „Darüber hinaus ist erwähnenswert, dass vier der neun Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Bank dabei für eine weitere Anhebung der Zinsen gestimmt hatten.  Daher werden die Anleger in den kommenden Wochen und Monaten sehr genau auf die Entwicklung der wichtigsten volkswirtschaftlichen Indikatoren schauen, um hieraus die weitere Entwicklung abzuleiten.“

 Spectrum September-Daten

Im September 2023 wurden bei Spectrum 158 Millionen verbriefte Derivate gehandelt, wobei 31,6 % der Trades außerhalb der traditionellen Handelszeiten (d. h. zwischen 17:30 und 9:00 Uhr MEZ) stattfanden.

90,3 % der gehandelten Derivate bezogen sich auf Indizes, 6,4 % auf Währungspaare, 2,2 % auf Rohstoffe, 1 % auf Aktien und 0,1 % auf Kryptowährungen, wobei die drei meistgehandelten Basiswerte der DAX 40 (41,1 %), der NASDAQ 100 (20,4 %) und der S&P 500 (10,7 %) waren.

Betrachtet man die SERIX-Daten für die drei wichtigsten zugrundeliegenden Werte, so blieben der DAX 40 und der NASDAQ 100 im neutralen bzw. positiven Bereich bei 100 bzw. 103, und der S&P 500 stieg von einem neutralen Wert von 99 auf einen positiven Wert von 108.

Privatanleger

Europäische Privatanleger bei britischen Aktien äußerst zurückhaltend

Graphik zum SERIX auf den FTSE10 und ein Foto von Michael Hall (Quelle für beide: Spectrum Markets)

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US-Inflationsbericht: Inflationsängste nehmen wieder zu

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Duration Inflation
Foto von Colin Finlayson (Quelle: Aegon AM)

Den aktuellen US-Inflationsbericht kommentieren Florian Ielpo, PhD, Leiter Makro, Multi Asset Group bei Lombard Odier IM und Colin Finlayson, Fixed Income Investment Manager bei Aegon AM:

  1. Inflationsdaten etwas höher als erwartet
    Kommentar von Colin Finlayson, Fixed Income Investment Manager bei Aegon AM:

Die Gesamtinflation in den USA lag im September mit 3,70 % etwas höher als erwartet und entsprach damit dem Wert vom August. Der entscheidende Kerninflationsindex, der Lebensmittel und Energie ausschließt, lag mit 4,1 % genau im Rahmen der Markterwartungen und setzte damit seinen Abwärtstrend fort. Der überwiegende Teil der Inflation kam aus dem Dienstleistungssektor, wobei der Wohnraum fast zwei Drittel des Gesamtanstiegs ausmachte.

Da der Bericht im Großen und Ganzen mit dem Konsens übereinstimmt, wird er keinen Einfluss auf die Frage haben, ob die Federal Reserve die Zinsen erneut anheben muss. In Anbetracht der jüngsten Kommentare über die negativen Auswirkungen, die höhere Anleiherenditen auf die Wirtschaft haben könnten, müsste die Fed auf ihrer Novembersitzung wahrscheinlich eine wesentlich stärkere Inflation messen, um die Zinsen zu erhöhen. Ein kollektives Achselzucken des Anleihemarktes ist die Folge.

2. Inflationsängste nehmen wieder zu
Kommentar von Florian Ielpo, PhD, Leiter Makro, Multi Asset Group bei Lombard Odier IM:

Fed Gold Kreditmärkte Aktienmärkte Inflation
Foto von Florian Ielpo (Quelle: LOIM)

Die Kern- und die Gesamtinflation fielen stärker aus als erwartet, was die Fortsetzung des durch die Zinserhöhungen der Fed ausgelösten disinflationären Prozesses bestätigt. Die Gesamtinflation wurde mit 3,6 statt 3,7 erwartet und lag schließlich bei 3,7 %. Die Kerninflation sollte von 4,3 % auf 4,1 % zurückgehen und wurde wie erwartet veröffentlich. Eine Reihe der Inflationsfaktoren stieg im September an (42%), wobei die gestiegenen Positionen Zweifel am Erfolg der Straffungsmaßnahmen der Fed aufkommen lassen.

Vor allem die Inflation bei Wohnraum sowie bei Waren und Dienstleistungen für die Freizeitgestaltung ist im Monatsvergleich höher als im August. Die Dienstleistungsinflation verzeichnete den schwächsten Rückgang seit sieben Monaten, von 5,7 % auf 5,5 %: Die „makroökonomischste“ aller Inflationsraten geht damit nicht weit genug zurück, insbesondere angesichts ihres kontinuierlichen Rückgangs in den letzten sechs Monaten.

Dieser Inflationsbericht widerlegt das Wunschszenario der Märkte, dass diese „High for longer“-Situation ausreicht, um die Inflationsgeschichte in den USA zu beenden. Mit 5,5 % als Endpunkt für den Entscheidungssatz und 2,3 % als neuem Anker für die Realzinsen wird es wahrscheinlich länger als erwartet dauern, bis die Inflation kein Problem mehr darstellt. Daher werden die Aktien angesichts ihrer technischen Daten wahrscheinlich geringfügig zurückgehen, während die Anleihen eine weitere Phase der Volatilität erleben.

Wir haben bereits betont, dass die Volatilität der Laufzeit der Schlüsselfaktor für die meisten Märkte war: Wir leben immer noch in dieser Situation und es ist schwierig, das Blatt zu wenden. Diese Aussage steht im Einklang mit unseren Prognoseindikatoren für die Inflation, die seit Ende Juli auf die Entstehung dieses Inflationsdrucks hinweisen.

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US-Inflationsbericht: Inflationsängste nehmen wieder zu

Fotos von Florian Ielpo (Quelle: LOIM) und Colin Finlayson (Quelle: Aegon AM)

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Erhöhte Volatilität der Rohölpreise zwischen 85 und 95 US-Dollar

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Foto von Maurizio Porfiri (Quelle: CAT Financial Products)

Ein aktueller Marktkommentar von Maurizio Porfiri, CIO, CAT Financial Products:

Die Rohölpreise verzeichneten seit Mitte Juni einen rasanten Anstieg. Die Preise für die an der New York gehandelten WTI-Crude Oil Futures Kontrakte stiegen kontinuierlich von USD 67 auf einen Höchststand von USD 95 pro Barrel Ende September. Nach einer Konsolidierung in der ersten Oktoberwoche auf USD 81 pro Barrel steigen die Preise aufgrund des Israel-Palästina-Konflikts aktuell wieder auf knapp USD 85. Für diese erhöhte Volatilität gibt es verschiedene Gründe.

Seit Anfang September mehren sich die Gerüchte über ein bevorstehendes diplomatisches Abkommen und mögliche Energielieferungen an die Biden-Regierung. Die Bemühungen der USA um einen umfassenden diplomatischen Neustart mit Saudi-Arabien scheinen nach den tragischen Ereignissen in äußerst gefährliches Fahrwasser geraten zu sein.

Die saudische Führung besteht darauf, dass Israel im Rahmen eines Normalisierungsabkommens erhebliche Zugeständnisse an die Palästinenser macht. Angesichts der jüngsten Ereignisse ist es schwer vorstellbar, dass eine Regierung im Kriegszustand diesen Bedingungen zustimmen wird.
Auch bleibt der Iran eine Quelle der Unsicherheit. Es wird sich zeigen, wie stark Premierminister Netanyahu Teheran für die Unterstützung der Hamas mit der Lieferung von Waffen und Logistik verantwortlich macht.

Die Nachfrage nach Rohöl ist eine weitere Unbekannte, die aufgrund der abkühlenden Weltwirtschaft die Hauptsorge der OPEC+ Mitgliedstaaten bleibt. Diese werden versuchen, einer drohenden Schwäche mit weiteren Produktionsreduktionen entgegenzuwirken. Ein weiterer unterstützender Faktor ist die Situation der US-strategischen Ölreserven, welche sich auf einem Zehnjahrestief befinden und in naher Zukunft wieder hochgefahren werden müssen.

All diese genannten Faktoren könnten dazu beitragen, dass die Rohölpreise auch in den nächsten Monaten volatil zwischen 85 und 95 US-Dollar liegen werden und ein signifikanter Preisrückgang an den Zapfsäulen eher unrealistisch ist.

Erhöhte Volatilität der Rohölpreise zwischen 85 und 95 US-Dollar

Foto von Maurizio Porfiri (Quelle: CATFP)

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