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GoStudent expandiert in die USA und eröffnet neues Headquarter in Austin, Texas

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GoStudent eröffnet ein Headquarter im texanischen Austin

Als weiterer Meilenstein auf dem Weg zum weltweit führenden Bildungsanbieter gibt das EdTech-Unicorn GoStudent heute seine Expansion in die USA bekannt. Sein Headquarter eröffnet das Unternehmen in Austin, Texas. Nach einem erfolgreichen Soft-Launch im November 2021 erschließt GoStudent einen potenziellen Markt von 50 Millionen K-12-Schüler*innen, denen fortan maßgeschneiderte Online-Nachhilfestunden in über 30 Fächern angeboten werden. GoStudent ist das am höchsten bewertete EdTech-Scale-up Europas und in nunmehr 23 Märkten aktiv, darunter auch zahlreiche Länder in Lateinamerika sowie Kanada und die Türkei. 

Das Marktpotenzial der USA für die Online-Nachhilfedienste von GoStudent

GoStudent hat sich zum Ziel gesetzt, Millionen von US-amerikanischen Familien Zugang zu individuellem Einzelunterricht zu bieten, einschließlich der Vorbereitung für standardisierte Tests wie dem SAT, einer Eignungsprüfung, die von vielen Universitäten in den USA verlangt wird. Das Nachhilfe-Unicorn bietet Unterricht in den wichtigsten Schulfächern sowie Module für interessenbasiertes Lernen, wie z. B. Programmieren an. 

„Das Marktpotenzial von mehr als 50 Millionen Schüler*innen im Alter von sechs bis 18 Jahren ist enorm“, sagt Laura Warnier, die als Chief Growth Officer von GoStudent die globale Expansion verantwortet. „Die Marktbedingungen, die wir hier vorgefunden haben, sind hervorragend: Aufgrund der hohen Anzahl an Spitzenuniversitäten und der Tatsache, dass viele Student*innen neben dem Studium einem Nebenjob nachgehen, erwarten wir eine große Anzahl an hochqualifizierten Tutor*innen“, erklärt Warnier. „Das Online-Lernen ist in den USA zudem bereits vertraut und etabliert. Dies, gepaart mit der Tatsache, dass es große ländliche Gebiete gibt, in denen Zugang zu qualitativ hochwertigen physischen Lehrkräften begrenzt ist, ermöglicht uns einen vielversprechenden Markteintritt.“

Die jüngsten von GoStudent in den USA durchgeführten Marktstudien zeigen, dass mehr als 65 Prozent der befragten Eltern in den letzten zwölf Monaten Einzelunterricht für ihr Kind in Anspruch genommen haben und dafür durchschnittlich 68 Dollar pro Sitzung bezahlt haben.

Der Preis pro Einheit beträgt bei GoStudent in den USA je nach gewähltem Paket 41 Dollar und liegt damit 40 Prozent unter dem US-Durchschnitt. „Unsere Vision ist es, das volle Potenzial aller Schüler*innen zu entfalten. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen wir den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung durch Online-Lösungen und erschwingliche Tarife ermöglichen. Die Digitalisierung hat schon immer dazu beigetragen, Branchen zu demokratisieren – die Anwendung dieser Mechanismen auf die Bildung ist längst überfällig„, sagt Felix Ohswald, Mitgründer und CEO von GoStudent.

US-Manager Sam Best verantwortet Launch in US-Hauptsitz in Start-up Hub Austin

Mit dem Markteintritt vor Ort wurde Sam Best betraut. Der Sales-Spezialist verfügt über eine nachgewiesenen Erfolgsbilanz beim Aufbau erfolgreicher Tech-Start-ups und wurde von GoStudent im Januar 2022 als US-Manager federführend mit der Umsetzung des Launchs beauftragt. „Neben seiner umfangreichen Erfahrung ist Sam eine inspirierende Führungspersönlichkeit, die sein Team mit Leidenschaft und Energie motiviert. Wir sind daher der vollen Überzeugung, dass er vom Spirit sehr gut zu GoStudent passt„, so Laura Warnier. 

Das EdTech-Einhorn wird fortan Teil des attraktiven Start-up-Umfelds in Austin sein. GoStudent schließt sich hier den mehr als 7.000 Hightech-Unternehmen sowie 100 Inkubatoren und Coworking Spaces an. Im Mittelpunkt der strategischen Überlegungen bei der Wahl dieses Standorts steht der reiche Talentpool in der texanischen Metropole:

Austin hat die fünfthöchste Konzentration von Erwachsenen mit Hochschulbildung in den USA und mehr als ein Drittel der Bevölkerung ist zwischen 25 und 44 Jahre alt. Und wir sind auf der Suche nach intelligenten und vielseitigen Talenten, um unser Wachstum voranzutreiben. Deshalb ist Austin für uns ein vielversprechender Standort, um Mitarbeitende zu finden, die zu unserer Kultur passen und uns dabei helfen, eine führende Position auf dem US-Nachhilfemarkt einzunehmen„, sagt Sam Best, US-Manager bei GoStudent. 

Nach erfolgreichem Jahr 2021: Ambitionierte Wachstumspläne und neue Meilensteine

Im Laufe des Jahres 2022 will GoStudent sein in Austin ansässiges Team auf mehr als 130 Talente in den Bereichen Tutorenmanagement, Kundenerfolg und Vertrieb ausbauen. Bis Ende des Jahres soll landesweit ein Volumen von 150.000 gebuchten Sitzungen pro Monat erreicht werden. Die Markteinführung von GoStudent in den USA erfolgt nur wenige Wochen nach der Übernahme der in Großbritannien ansässigen Lernplattform Seneca Learning und der spanischen Tus Media Group, die einen offenen Marktplatz für Nachhilfe anbietet. Im Januar 2022 gab GoStudent eine Finanzierungsrunde der Serie D in Höhe von 300 Millionen Euro unter der Leitung von Prosus sowie die anschließende Unternehmensbewertung von 3 Milliarden Euro bekannt. 

Die in New York ansässige Risikokapital- und Wachstumsbeteiligungsgesellschaft Left Lane Capital investiert seit der Serie-A-Finanzierungsrunde Anfang 2020 in GoStudent. „Wir haben in der Vergangenheit viele Investitionen wie Hellofresh und Blinkist erlebt, die mit großem Erfolg von Europa in die USA gekommen sind. Wir sind begeistert, dass Schüler*innen in Amerika endlich Zugang zu qualitativ hochwertiger Einzelnachhilfe zu günstigen Preisen haben werden. Das Versprechen von GoStudent, erschwingliche, personalisierte und benutzerfreundliche Nachhilfe zu geben, wird eine große Hilfe für die Schüler*innen hier sein, insbesondere für diejenigen in ländlichen und einkommensschwachen Gebieten„, sagt Vinny Pujji, Managing Partner bei Left Lane Capital. 

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Quelle BallouPR GmbH

Oyster Bay Venture Capital ermöglicht Weiterentwicklung eines Küchenassistenz-Roboters

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GoodBytz

Während einer ersten Seed-Round sicherte sich das Hamburger Food-Tech-Start-up GoodBytz 2,5 Mio. Euro von Investor Oyster Bay Venture Capital. Dieses Geld soll in die Weiterentwicklung ihres adaptiven Roboter-Küchenassistenten fließen, um professionelle Küchen effizienter, gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Das System erlaubt kulinarischen Ideengebern und Entwicklern aus der ganzen Welt, sich vermehrt auf die kreativen und wertschöpfenden Arbeitsschritte der Gastronomie, wie die Zutatenauswahl oder neue Geschmackskombinationen, zu fokussieren. Der Roboter-Küchenassistent hat somit einen positiven Einfluss auf das Berufsbild der Köch:innen von morgen. 

Das passionierte, schnell wachsende Team von GoodBytz verfolgt die Mission, der Gastronomiebranche Robotertechno­logien und Big-Data-Tools als Werkzeug an die Hand zu geben und somit in das digitale Zeitalter zu überführen. Hierdurch soll gesundes, frisches und nachhaltiges Essen für alle zugänglich gemacht werden. Das Gründer-Team bestehend aus Dr. Hendrik Susemihl (CEO), Kevin Deutmarg (COO) und Philipp von Stürmer (CTO) arbeitete bereits beim Fraunhofer Institut und Neura Robotics, einem High-Tech-Unternehmen für intelligente Roboterassistenten, zusammen, bevor sie sich 2021 dazu entschieden, ihre beiden Leidenschaften aus der Welt der Kulinarik und innovativen Technologien in einem eigenen Unternehmen umzusetzen.

„Mit der Fremdkapitalfinanzierung beschleunigen wir unser Wachstum und freuen uns, in den nächsten Monaten unser Produkt in den Markt zu bringen. Dies realisieren wir mit dem Launch eigener Foodbrands sowie ausgewählter Partnerprojekte, die das Potential unseres Robotic-Sous-Chefs aufzeigen sollen“, sagt Kevin Deutmarg.

Bilder des Roboter-Prototyps werden zum heutigen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht. Kevin Deutmarg gibt aber bereits erste Informationen über GoodBytz Küchenroboter und deren zukünftige Entwicklungen preis: „Das Besondere an unserem Produkt ist der Fokus auf das gesamte digitale Ökosystem und nicht allein die Automatisierung der Küche. Der Roboter kann ähnlich wie ein Mensch trainiert und auf unterschiedliche Küchen und Bedingungen angepasst werden.“

„Wir sind begeistert von dem Gründer-Trio und sehen im Food-Robotics-Bereich mit seinen diversen zukünftigen Applikationsmöglichkeiten viel Potential. Das Team ist hochmotiviert und bereits heute sehr professionell. Wir freuen uns sehr über das Investment und die gemeinsame Reise“, sagt Dr. Maximilian Priebe, Geschäftsführer bei Oyster Bay Venture Capital.

Bild: Das GoodBytz Gründer-Team: v. l. n. r. Dr. Hendrik Susemihl, Kevin Deutmarg, Philipp von Stürmer Bildqulle GoodBytz

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Quelle P.U.N.K.T. Gesellschaft für Public Relations mbH

Nils Glagau unterstützt hauseigenes Start-up FLØR

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FLØR

Mit Entwicklung und Vertrieb hochwertiger Mikronährstoff-Kombinationen kennt sich Nils Glagau aus. Auch in der Start-up-Welt ist er nicht zuletzt durch die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ bekannt dafür, Gründer:innen mit Know-how und Netzwerk zu unterstützen und zum Erfolg zu verhelfen. Jetzt kombiniert Glagau beiden Welten: Ein Gründer:innen-Team aus den „eigenen Reihen“ überzeugte ihn als Investor von ihrem neuen Nährstoffkonzept FLØR; Orthomols erstes Corporate Start-up entstand.

Melanie Tillert, Karoline Vogt und Dennis Inden-Lohmar entwickelten ein neues, individuelles Nährstoffkonzept, das einen innovativen Ansatz verfolgt: FLØR verfügt über ein Basisprodukt mit Prä-, Pro- und Postbiotika, das in einem 3-Stufen-Ansatz mit verschiedenen Deins-Produkten und einer Akut-Linie kombiniert werden kann – frei wählbar, ganz nach den individuellen Bedürfnissen. Dabei spielen die besonderen Bedürfnisse der avisierten weiblichen Verwender:innenschaft eine ebenso wichtige Rolle, wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu relevanten Inhaltsstoffen und der Anspruch, bei der Rezeptur wie auch Verpackung und Design hochwertige Produkte anzubieten.

D2C-Brand mit Online-Vertrieb

FLØR ist als Marke innerhalb der ortho innovations GmbH entstanden, die zur Orthomol-Holding gehört. Dem Gründer:innen-Team stand das „Schwester-Unternehmen“, die Orthomol pharmazeutische Vertriebs GmbH, u.a. mit Know-how und Kontakten zur Seite. Jedoch unterscheiden sich nicht nur die Produkte optisch und inhaltlich vom Orthomol-Sortiment. Auch Zielgruppe und Vertriebswege sind andere. Dennis Inden-Lohmar erklärt: „FLØR ist eine D2C-Marke, eine direct-to-consumer-brand. Schon im Konzeptionsprozess spielten die Ansprüche der Zielgruppe und digitale Insights, die wir laufend erweitern und berücksichtigen, eine wichtige Rolle.“

Der Vertrieb findet über den eigenen Webshop statt. Melanie Tillert ergänzt: „Unsere Verwenderinnen sind bewusst lebende, junge Frauen, die sich mit den Themen Gesundheit, Wohlbefinden und nachhaltigem Lifestyle auseinandersetzen. Sie konsumieren Marken online, vor allem über Social Media Kanäle, und kaufen ihre Produkte im Netz. Daher sind auch wir hier mit FLØR natürlich präsent.“ Ein wichtiges Element der ersten Schritte des Gründer.innen-Teams sind daher vor allem digitale Aktivitäten: „Wir stellen neben der Website den Markenkanal auf Instagram in den Fokus der Verwenderinnen-Ansprache“, verrät Karoline Vogt. „Parallel verwenden wir die Learnings aus Digital-Kampagnen, um die Auftritte und Ansprache laufend zu optimieren.“

Eigene Start-ups bringen Mehrwert

Ein Corporate Start-up war sowohl für die Gründer:innen als auch den Investor neu. Nils Glagau ist überzeugt, dass das Team FLØR zum Erfolg führen wird: „Ich kenne die Drei und weiß, was sie können. Sie haben sich zudem mit Start-ups ausgetauscht und dadurch auch viel Wichtiges rund ums Gründen von ihnen lernen können.“ Anderen Unternehmer:innen rät der TV-Löwe: „Meine persönliche Erfahrung zeigt: Es gibt so viele gute Ideen und engagierte Mitarbeitende, sicher auch in anderen Firmen. Ein eigenes Start-up zu gründen, bringt wertvolles neues Wissen ins eigene Unternehmen und dazu – hoffentlich – erfolgreiche neue Marken oder Geschäftsmodelle.“

Emotional, innovativ und aufs Wesentliche konzentriert

FLØR Basis sorgt mit dem 3-Stufen-Ansatz aus Pro-, Prä- und Postbiotika für eine gesunde Darmflora und ein starkes Immunsystem. Zusätzlich stellt natürlich aus Flechten gewonnenes, veganes Vitamin D die tägliche Dosis des „Sonnenvitamins“ sicher. Die Deins-Linie, bestehend aus FLØR Laune, Strahlen und Stärke, kann individuell ergänzt werden. Dabei kommt das Sortiment ohne Zusatzstoffe aus, ist, glutenfrei und vegan bzw. vegetarisch (FLØR-Basis).  Mit einem innovativen 3-Stufen-Ansatz und einer durchdachten Kombination wichtiger Vitamine, Mineralien, Kräuter und Superfoods schafft FLØR eine ganz neue Art der Nahrungsergänzung.

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Quelle Yupik PR GmbH

World of Sweets Umsatzsteigerung um 26 Prozent

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Europas größter Online-Versender für Süßwaren, World of Sweets, ist auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie noch einmal stark gewachsen: Das Unternehmen hat 2021 einen Umsatz von 33,8 Millionen Euro (2020: 26,8 Millionen Euro) erwirtschaftet. Das ist ein Plus von 26 Prozent. 

Mit 600.000 Bestellungen lieferte World of Sweets 2021 noch einmal 125.000 mehr Bestellungen aus als im Jahr 2020 (475.000 Bestellungen).

Umsatzschwergewichte sind – nach wie vor – Fruchtgummi und Schokolade. Geschäftsführer Markus Heide: „Wir haben das Angebot erweitert, die Prozesse optimiert und sind agil aufgestellt. Wir haben kurze Wege zu unseren Kunden, Lieferanten und Dienstleistern. Dadurch können wir in alle Richtungen schnell auf die weiter rasant wachsende Nachfrage reagieren.“ 

World of Sweets hat eine dritte Lagerhalle in der direkten Umgebung gekauft, die mit 1.800 Palletten-Stellplätzen aber März als Nachschub-Lager in Betrieb genommen wird. 90 Festangestellte und rund 50 Aushilfsmitarbeiter, sind am Unternehmenssitz Henstedt-Ulzburg im Einsatz. Rund 10.000 unterschiedliche Produkte sind aktuell im Angebot. Neben süßen und salzigen Snacks können Kunden auch eine breite Auswahl an Müsli, Kaffee und Teekaufen. Besonders beliebt sind zahlreiche Motto-Boxen mit Süßwaren und Snacks zu beliebten Themen, wie beispielsweise „Retro“, „USA“, „Vegan“ – oder seit einigen Monaten die Snack-Box Homeoffice, die Unternehmen den Mitarbeitern auch nach Hause schicken. 

Markus Heide blickt weiterhin optimistisch in die Zukunft: „Mit unserem Angebot und unseren Services konnten wir in den vergangenen Jahren viele neue Privat- und Geschäftskunden als Stammkunden an uns binden. Wer einmal in unserer Riesenauswahl gestöbert hat, kommt auch gern wieder.“

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Quelle HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH

Mistho erhält 3 Millionen EUR in Seed-Runde

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Das Berliner FinTech Mistho hat im Zuge einer Seed- Finanzierungsrunde 3 Millionen EUR eingesammelt

Das gab der Open Payroll Spezialist heute bekannt. Die Runde wird angeführt von Lightbird, weitere Geldgeber sind Flash Ventures, Global Founders Capital, FinVC, Nauta Capital sowie bekannte Business Angels wie Kai Hansen, Stefan Tietze und Ante Spittler. Die neuen Finanzmittel sollen vor allem für die weitere Produktentwicklung, sowie den Eintritt in mehrere europäische Märkte investiert werden. Den Anfang machen dabei die Märkte UK und Deutschland. 

Mistho Co-Founder & CEO Maximilian Czymoch freut sich über die frischen Finanzmittel zum Start:

„Es ist unglaublich spannend, mit unserer Plattform den Open Payroll Gedanken jetzt auch in Europa zu etablieren. Open Payroll ist ein elementarer Bestandteil der Open Finance Bewegung und wir sind der festen Überzeugung, dass Verbraucher das Grundrecht haben, ihre Finanzdaten direkt mit Dritten auszutauschen, und zwar unabhängig von den Systemen, in denen diese Daten heute gespeichert sind. Den Befreiungsschlag, den Open Banking für den Bankenmarkt darstellt, wollen wir mit Mistho jetzt auch für die Bereiche HR und Payroll verwirklichen. Wir sind überzeugt davon, dass Entscheidungen über die individuelle Kreditwürdigkeit in Zukunft in den allermeisten Fällen über aktuelle Finanzdaten aus erster Hand getroffen werden und nicht wie früher über den Blick in die Vergangenheit.“ 

„Wir eröffnen den Menschen in Europa mit unserer Open Payroll Lösung die Möglichkeit, ihre Einkommensdaten direkt und sicher mit Unternehmen zu teilen und somit unkompliziert Zugang zum Kredit- und Finanzsystem zu erhalten. Unternehmenspartner, die Mistho über unsere standardisierte Schnittstelle nutzen, reduzieren die Anfälligkeit für Betrug, sparen Zeit und Ressourcen und verbessern gleichzeitig die Nutzerfreundlichkeit,“ ergänzt Shervin Panahi, Co-Founder & CPO von Mistho. 

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Quelle Engel International Communications GmbH

embedded/capital setzt 100 Millionen Euro Fonds für Early-Stage FinTechs auf

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Die FinTech-Experten Ramin Niroumand und Michael Hock setzen mit embedded/capital einen Venture Capital Fonds mit einem Volumen von 100 Millionen Euro auf

Der Fonds ist zugeschnitten auf die Frühphasenfinanzierung von FinTech-Startups in Europa. Bereits vor seinem ersten Closing beteiligte sich embedded/capital an den Investitionsrunden von sechs Ventures, darunter pliantbezahl.de und Nelly.

embedded/capital verfolgt einen vertikalen Ansatz. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen, die integrierte Finanzlösungen im Kern ihrer Geschäftsmodelle tragen. Thematisch fokussiert sich der neue VC-Fonds u.a. auf Embedded Finance, Digital Assets & Infrastruktur sowie KMU-Plattformlösungen. Die initialen Investments reichen bis zu 4 Millionen Euro.

Hinter embedded/capital stehen mit Ramin Niroumand und Michael Hock bekannte Pioniere der deutschen FinTech-Szene. Unter dem Dach des FinTech-Company Builders und Investors finleap bauten sie gemeinsam die erste Generation der deutschen FinTechs auf. In den letzten acht Jahren gründete und skalierte das finleap-Team 15 Unternehmen mit einem Gesamtwert von drei Milliarden Euro und entwickelte sie von der ersten Idee bis hin zum führenden Unternehmen in ihrer jeweiligen Kategorie, darunter bspw. Element, Penta sowie Clark und die Solarisbank, die beide inzwischen den Unicorn-Status erreicht haben.

embedded/capital hebt sich durch die enorme Gründererfahrung und Domänenexpertise des Teams von anderen Investoren am Markt ab. Die zehn Experten und Expertinnen von embedded/capital, die zum überwiegenden Teil zuvor bei finleap tätig waren und bereits seit mehr als zehn Jahren in unterschiedlichen Kontexten zusammengearbeitet haben, kennen die Investorenebene ebenso gut wie die Gründer- und Unternehmerperspektive. Für embedded/capital vereinen sie nun ihr gewachsenes Netzwerk und ihre Finanz-, Strategie- und Technologie-Expertise, um die Weiterentwicklung des europäischen FinTech-Ökosystems durch Investitionen in die wegweisendsten Startups der Szene voranzutreiben. 

Zum embedded/capital Portfolio gehören unter anderem: Nelly, das Unternehmen für digitale Vertragsabschlüsse und Direktzahlungen im Health-Bereich; bezahl.de, die All-in-one-Plattform für digitales Zahlungsmanagement im Automobilhandel und pliant, der Anbieter von Corporate Cards-as-a-Service mit nahtloser Integration von Buchhaltungssoftware. Darüber hinaus wird ein Teil des embedded/capital-Teams auch weiterhin das finleap-Portfolio managen.

Founder und Managing Partner Ramin Niroumand über die gemeinsamen Pläne: „Unser Team wird die rasante Evolution der FinTech-Branche Deutschlands und Europas weiter mit voller Kraft vorantreiben. In den letzten Jahren haben wir gemeinsam 150 Transaktionen getätigt, ein Netzwerk von 1.600 Industrie-Experten, Investoren und Gründern geschaffen und Unternehmen wie die Solarisbank, Clark und Penta mit aufgebaut. Diese erste Generation der deutschen FinTechs hat den Grundstein für die Weiterentwicklung der europäischen FinTech-Landschaft gelegt. Jetzt sind wir bereit, mit embedded/capital die neue Generation von Gründern zu unterstützen.”

Founding Partner Michael Hock betont: „Es ist der richtige Zeitpunkt, um einen Fonds dieser Größenordnung aufzulegen, der sich ausschließlich dem weiteren Aufbau des Fintech-Ökosystems in Europa widmet. Das spiegelt sich auch in der Bandbreite unserer Investoren wider, die bereits jetzt von etablierten Unternehmern und Gründern bis hin zu führenden institutionellen Investoren reicht. Gemeinsam mit unserem tollen Team wollen wir dazu beitragen, Berlin nicht nur zur FinTech-Hauptstadt in Deutschland, sondern in ganz Europa zu entwickeln.”

Bild Credit Aleksandra Pranskaityte

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle schoesslers GmbH

Final Closing für BonVenture IV bei 50 Millionen Euro

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Frisches Kapital für Impact-Start-ups – bereits drei Investments gezeichnet

Der Münchner High-Impact-Investor BonVenture vermeldet den erfolgreichen finalen Zeichnungsschluss seines neuen Fonds BonVenture IV. Institutionelle und private Investor*innen haben insgesamt 50 Millionen Euro gezeichnet – weit mehr als die ursprüngliche Zielsumme von 35-40 Millionen. Der Fonds finanziert Impact-Unternehmen mit einem sozialen oder ökologischen Geschäftsmodell, die messbar zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen.

Der Impact-Pionier aus München legt mit BonVenture IV seinen vierten Fonds auf. Ziel des Fonds ist es, gleichzeitig eine positive gesellschaftliche Wirkung und eine attraktive finanzielle Rendite zu erzielen. Die gesellschaftliche Wirkung der finanzierten Unternehmen bemisst der High-Impact-Fonds im Rahmen einer Impact-Analyse und berichtet sie durch ein fortlaufendes Impact-Reporting.

So macht BonVenture – im Gegensatz zu herkömmlichen Nachhaltigkeits- oder ESG-Fonds, die in erster Linie die negativen Auswirkungen ihrer Investments minimieren – die positive Wirkung der Unternehmen konkret nachvollziehbar. Seinen Investmentschwerpunkt legt der Fonds dabei auf sieben Themen entlang der UN Sustainable Development Goals (SDGs). Auf der ökologischen Seite sind dies Maßnahmen zum Klimaschutz, Ressourcenschonung durch nachhaltigen Konsum und erneuerbare Energien. Auf der sozialen Seite hebelt BonVenture innovative Geschäftsmodelle in Pflege & Gesundheit, Inklusion sowie Bildung & Chancengleichheit.

Die ersten Investments: Kinderbetreuung, E-Mobilität und Energieeffizienz

Der neue Fonds hat zum Zeitpunkt des Final Closing bereits die ersten drei Unternehmen finanziert: sira Kinderbetreuung, Comgy und ChargeX. Die Mini-Kitas von sira tragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Comgy erleichtert das Energiesparen für Mietende und Immobilienverwaltungen. ChargeX entwickelt günstige und skalierbare Ladeinfrastruktur für die Verkehrswende.

BonVenture ist die erste Beteiligungsgesellschaft für High-Impact-Investing in Kontinentaleuropa und gestaltet den Markt seit 18 Jahren. Das nun eingeworbene Fondsvolumen von 50 Millionen Euro spiegelt die gute Entwicklung des Markts wider. „Der Markt für Impact-Unternehmen entwickelt sich sehr positiv. Die Unternehmen sind professionell aufgestellt, die Arbeit an den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewinnt Momentum und ist wichtiger denn je. Die Pandemie hat außerdem gezeigt, dass Impact-Unternehmen besonders krisenresilient sind“, so Angela Lawaldt, Managing Partner bei BonVenture.

Unterstützung für Impact-Unternehmen geht über das Finanzielle hinaus

Im Zuge einer Beteiligung steht BonVenture seinen Portfolio-Unternehmen als Partner zur Seite: Neben dem Kapital unterstützt das BonVenture-Team die Unternehmer*innen auch bei Geschäftsentwicklung und -finanzen, im Recruiting sowie mit seinem breiten Netzwerk und seiner engagierten Investorenschaft. Der Fokus der Beteiligungen liegt auf Unternehmen, die sich in der Wachstumsphase befinden und bereits erste Umsätze erzielen.

Mehr zum Finanzierungsprozess finden interessierte Sozialunternehmer*innen unter www.bonventure.de/sozialunternehmen.

Quelle  BonVenture/Sichtbarmacher

Tacto sammelt €5,3 Mio. zur Digitalisierung industrieller Lieferketten im Mittelstand ein

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Das Münchner Softwareunternehmen Tacto hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 5,3 Millionen Euro von Investoren erhalten, um den Einkauf und die Lieferketten im industriellen Mittelstand zu digitalisieren.

Die Finanzierungsrunde wurde von Cherry Ventures zusammen mit UVC Partners und Visionaries Club angeführt und von den Business Angels Hanno Renner (Gründer Personio), Johannes Reck (Gründer GetYourGuide), Michael Wax (Gründer Forto) und Torsten Reil (Gründer Helsing) unterstützt.

Produzierende Unternehmen sind derzeit von massiven Störungen in globalen Lieferketten betroffen. Die anziehende Wirtschaft hat die Auftragsbücher der meisten Unternehmen gefüllt, doch aufgrund von Materialengpässen kommt die Produktion nicht hinterher. Allein im Jahr 2021 ist dadurch ein Schaden von mehr als 38 Milliarden Euro entstanden [1]. Der Einkauf ist dabei die Schnittstelle zur gesamten Lieferkette eines Unternehmens.

„Wir arbeiten mit dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft, dem Mittelstand, zusammen, um gemeinsam den industriellen Einkauf digital, intelligent undnachhaltig zu transformieren“, sagt André Petry, Mitgründer von Tacto.

Im Durchschnitt geben Industrieunternehmen rund 50 % ihres Umsatzes für Zukaufteile aus [2]. Da die Produkte immer anspruchsvoller und die Lieferketten komplexer werden, muss der Einkauf die pünktliche, qualitätsgerechte, budgetkonforme und nachhaltige Lieferung tausender Teile sicherstellen. Bestehende Tools sind dabei für mittelständische Unternehmen meist zu teuer, die Implementierung dauert zu lange und veraltete Technologien führen zu Unzufriedenheit bei Mitarbeitern.

„Mit Tacto treiben wir die Digitalisierung unseres Einkaufs maßgeblich voran: Dank der von allen Mitarbeitern zu bedienenden Software bewegen wir uns weg von Excel-basierten Prozessen hin zu einem vollständig digitalisierten Einkauf. Wenige Monaten nach der Implementierung konnten wir so bereits starke Einsparpotentiale verzeichnen“, sagt Matthias Schlotter, Einkaufsleiter bei Schwäbische Werkzeugmaschinen.

Die KI-basierte Softwarelösung verschafft Kunden einen transparenten Überblick über ihre Beschaffungsaktivitäten, zeigt strategische Einsparpotenziale und Risiken auf und automatisiert manuelle Aufgaben im Sourcing und der Lieferantenverwaltung. So hilft Tacto seinen Kunden dabei, den Einkauf und damit die Lieferkette zukunftssicher zu transformieren.

„Wir sind überzeugt, dass sich Tacto zu einem Marktführer für Einkaufssoftware in mittelständischen Unternehmen entwickeln kann. Durch direkt realisierbare Kosteneinsparungen im Einkauf sowie langfristig resilientere Lieferketten lohnt sich der Einsatz von Tacto ab dem ersten Tag“, sagt Christian Meermann, Founding Partner bei Cherry Ventures. „Das Team von Tacto kombiniert einen starken technischen Hintergrund mit einem tiefen Verständnis von mittelständischen produzierenden Unternehmen, um an einem der drängendsten Probleme unserer Zeit zu arbeiten: der Steuerung von globalen industriellen Lieferketten. Mit all seinen Hidden Champions ist Deutschland der perfekte Standort, um die führende Softwarelösung im industriellen Einkauf aufzubauen.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle PR13

Lindenhof Pure Luxury & Spa Resort

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Lindenhof

Lindenhof Pure Luxury & Spa Resort startet mit Thermalwasser in die Saison – Alte Quelle neu entdeckt

Wohltuend, wirkungsvoll und regenerierend: Ab dem Saisonstart am 18. März 2022 nutzt das Lindenhof Pure Luxury & Spa Resort in der Südtiroler Gemeinde Naturns bei Meran lokales Thermalwasser. Das Wellnessresort, welches 2022 pünktlich zu seinem 50-jährigen Jubiläum den fünften Stern erhielt, füllt damit drei seiner acht Pools. Ursprung des mineralisierten, mit Kalzium und Sulfaten angereicherten Thermalwassers ist eine Quelle am Fuße des Sonnenbergs, einer Bergflanke im Norden von Naturns, wo das Wasser aus 200 Meter Tiefe mit 17 Grad emporsteigt. Neben den Pools, in denen das Wasser auf bis zu 36 Grad erwärmt wird, können Gäste ab sofort die eigens kreierte „Thermal Wave Balance“-Behandlung und ein Detox-Treatment für Paare mit dem Heilwasser buchen. Ein Ritual mit dem Gesichtstonikum „Pure Thermal Elixier“ stellt zudem den Auftakt einer jeden Spa-Anwendung dar. Im „Pure Thermal Garden“ auf der Dachterrasse wird das Wasser hingegen zum Kneippen genutzt. Sonneninseln, Liegen, ein Barfuß-Parcours und duftende Kräuter runden die neuangelegte Wohlfühloase ab. Der Preis für eine Übernachtung beginnt im PUR Doppelzimmer bei 175 Euro pro Person inklusive Dreiviertel-Gourmetpension; eine 80-minütige Thermalwasser-Anwendung mit Fußbad, Körperpackung, Massage und Gesichtsbehandlung ist ab 148 Euro pro Person buchbar.

Naturns blickt auf eine lange Heilwassertradition zurück. Schon die Römer wussten auf ihrem Weg über die Handelsstraße Via Claudia Augusta die Energie der warmen Quellen zu schätzen. Deutlich später, ab dem 16. Jahrhundert gab es mit einem Badehäusl in einem Stadel erste Ansätze des heutigen Wellnessgedankens. Ob Kreislaufprobleme, Arthritis oder Rheuma, fortan sorgten bis in die Sechzigerjahre Heilbäder und Wasserkuren für Linderung. Nach und nach büßte das natürliche Heilmittel jedoch seinen Stellenwert ein, der Badebetrieb wurde eingestellt, das historische Badehaus verschwand und das Wasser floss buchstäblich die Etsch hinab. Nur eine kleine Ruheoase an einem Teich zwischen Weinreben und Obstbäumen zeugte von der Quellfassung. Dank der 2021 neu erbauten, drei Kilometer langen Pipeline wird das Wasser nun wieder von zehn Hotels in Naturns genutzt. Nach sportlicher Aktivität wirkt es nachweislich muskelentspannend und sorgt für eine schnellere Regeneration.

Foto/Quelle: STROMBERGER PR GmbH – Steffen Jahn – Lindenhof Pure Luxury Spa Resort

VanEck-Studie: Kryptowährungen sind im Mainstream angekommen

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Der ETF-Anbieter VanEck befragte Ende 2021 Privatanleger in Deutschland, Italien, den Niederlanden sowie Großbritannien auch zum Thema Kryptowährungen

Kryptowährungen haben mittlerweile einen festen Platz in den Portfolios vieler Anleger gefunden – gerade jüngere Anleger und ETF-Nutzer in Europa zeigen sich den digitalen Assets gegenüber deutlich offener. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ETF-Anbieter VanEck unter Anlegern in Deutschland, Italien, den Niederlanden sowie Großbritannien, die sich nach eigenen Angaben mit dem Thema ETF auskennen oder selbst in ETFs investieren.

Kryptowährungen sind im Mainstream angekommen: Zwar investiert in Deutschland der Großteil der Befragten nach eigenen Angaben in klassische Anlagen wie ETFs (57 Prozent), Investmentfonds (56 Prozent) und Einzelaktien (52 Prozent), doch mit 19 Prozent hat mittlerweile fast jeder Fünfte auch Kryptowährungen im Depot – und damit sogar mehr als Edelmetalle wie Gold (17 Prozent). Besonders jüngere Anleger setzen auf die digitalen Assets: Bei den Befragten bis 34 Jahren liegt der Anteil bereits bei ganzen 43 Prozent, in der Altersgruppe ab 35 Jahren sind es bisher 14 Prozent.

„Dieser deutliche Unterscheid zwischen den Generationen wird auch langfristig Einfluss auf die Investmentlandschaft haben“, sagt Martijn Rozemuller, CEO von VanEck Europe. „Jüngere Anleger trauen sich eher, neuere und flexiblere Geldanlagen zu nutzen, zulasten anderer Assetklassen.“ So sind Kryptowährungen für die unter 35-Jährigen inzwischen ähnlich wichtig wie Einzelaktien (44 Prozent) und deutlich relevanter als Investitionen wie Immobilien und Immobilienfonds (21 und 23 Prozent) oder Edelmetalle wie Gold (15 Prozent). „Bei beiden Altersgruppen besteht jedoch Einigkeit über das Potenzial von Kryptowährungen: Sowohl bei den unter als auch bei den über 35-Jährigen kommen für 15 Prozent Kryptowährungen als künftige Investition in Frage“, so Rozemuller.

Europas ETF-Anleger setzen auf Kryptowährungen

Die Studie zeigt auch im Vergleich über die Ländergrenzen hinweg interessante Unterschiede bei den Befragten: Von den Anlegern, die in ETFs investiert sind, haben nach eigenen Angaben in Deutschland schon 28 Prozent einmal mit Kryptowährungen gehandelt. Bei denen, die keine ETFs nutzen, liegt der Anteil nur bei 17 Prozent. Unter den ETF-Nutzern in Großbritannien haben bereits 44 Prozent mit Kryptowährungen gehandelt, in Italien 52 Prozent. In den Niederlanden liegt dieser Anteil sogar bei 60 Prozent.

Zwar ist das Angebot an Kryptowährungen mittlerweile enorm, Bitcoin bleibt bei den Befragten in Deutschland aber die mit Abstand bekannteste Kryptowährung (79 Prozent), gefolgt von Ethereum auf Platz zwei (19 Prozent). „Die Bekanntheit anderer Kryptowährungen neben diesen beiden prominentesten Vertretern hält sich dagegen noch in Grenzen und bewegt sich jeweils im niedrigen einstelligen Bereich“, sagt Rozemuller. „Wir konnten in unserer Studie aber sehen, dass sich gerade diejenigen Anleger, die sich selbstständig mit ihrer Geldanlage beschäftigen, auch mehr mit Kryptoanwendungen auseinandersetzen.“ Während nur 8 Prozent der Befragten in Deutschland, die keine ETFs nutzen, Ethereum kennen, liegt dieser Wert bei den ETF-Anlegern bei 27 Prozent.

Jeder zweite in Deutschland und den Niederlanden fühlt sich nicht ausreichend informiert

„Wir sehen in unserer Studie aber auch, dass für Anleger beim Thema Kryptowährungen noch weitere Aufklärung nötig ist“, sagt Rozemuller. Von den Befragten, die noch nicht mit Kryptowährungen gehandelt haben, gaben in Deutschland und den Niederlanden mit 49 beziehungsweise 48 Prozent jeweils fast die Hälfte an, dass es ihnen noch an Wissen oder Verständnis über Kryptowährungen mangele. Außerdem sind für 43 beziehungsweise 44 Prozent die Volatilität von Kryptowährungen noch zu hoch. 36 Prozent in Deutschland und 35 Prozent in den Niederlanden sehen auch in Unsicherheiten beim Thema Regulierung einen Hinderungsgrund, in die digitalen Assets zu investieren.

Für die befragten Anleger in Italien und Großbritannien sind dagegen bisher in erster Linie die hohe Volatilität ein Hinderungsgrund (54 und 62 Prozent), an zweiter Stelle liegt in beiden Ländern die regulatorische Unsicherheit (48 und 43 Prozent). Mangelndes Wissen ist dort nur jeweils für etwas mehr als ein Drittel (36 bzw. 38 Prozent) ein Grund dafür, warum sie bisher nicht in Kryptowährungen investiert haben.

Martijn Rozemuller

„Auch wenn Bitcoin nach wie vor der bekannteste Vertreter ist, das Angebot an Kryptowährungen ist heute riesig“, sagt Rozemuller. „Die konkreten Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Assets gehen heute weit über die reine Bezahl- oder Wertspeicherfunktion hinaus. Als Anbieter von Krypto-Investments ist es auch unsere Aufgabe, Anlegern die weitreichenden Nutzungsmöglichkeiten, die sich zum Beispiel mit Blick auf Smart Contracts im Alltag bieten, aufzuzeigen und zu erklären, wie sich mit diversifizierten Investitionen in Kryptowährungen Risiken reduzieren und Chancen verbessern lassen.“

Verlust- und Volatilitätsrisiko: Die Handelspreise vieler digitaler Vermögenswerte waren in letzter Zeit extremen Schwankungen unterworfen, die wohl auch weiter anhalten werden. Digitale Vermögenswerte wurden erst in den letzten zehn Jahren eingeführt, und in vielen Ländern gibt es nach wie vor keine klaren Regelungen dazu.

Für die Studie hat VanEck über das Umfrageinstitut Nielsen im November und Dezember 2021 in den Ländern Deutschland, Italien, den Niederlanden sowie Großbritannien jeweils rund 500 Personen ab 20 Jahren befragt, die sich mit dem Thema ETFs auskennen oder in ETFs investieren.

Quelle © VanEck (Europe) GmbH